Zu viele Embryonen eingepflanzt?

Gesundheitstipp 06/2014 vom

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Fortpflanzungsärzte kontrollieren selber, ob sie das ­Ge­setz einhalten und nicht zu viele Embryonen einsetzen. Fachleuten ist das ein Dorn im Auge.

Die künstliche Befruchtung im Reagenzglas ist in der Schweiz streng geregelt. So sind Mediziner verpflichtet, jeden Embryo zu registrieren, den sie im Reagenzglas erzeugen. Auch dürfen sie einer Frau höchstens drei Embryonen einsetzen. Denn sonst ist das Risiko, dass sie Mehrlinge gebärt, zu hoch und damit auch die Gefahr für Frühgeburten und an­dere Komplikationen. Ausserdem muss jede Klinik den Bundesbehörden mitteilen, wie viele künstliche Befruchtungen sie durchführt. 

Doch das tun die Kliniken nicht immer korrekt – dies laut der neusten Statistik des Bundesamts: Bei 12 Reagenzglas-Befruchtungen haben sie offenbar mehr als drei ­Embryonen eingesetzt. Das schreckt Kritikerinnen auf. Die Zürcher Ethikerin Ruth Baumann-Hölzle spricht von «Ungereimtheiten». Und die können Folgen haben, so Gabriele Pichl­hofer vom Basler ­Appell gegen Gentechnologie: «Ein Arzt gefährdet dann die Gesundheit von Mutter und Baby.» Bei 15 künstlichen Befruchtungen kann man nicht mehr nachvollziehen, wie ­viele Embryonen die Mediziner eingesetzt hatten. [...]

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