Was mache ich bei den Glyzinien falsch?

K-Tipp Wohnen 02/2019 vom

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«Vor mehreren Jahren hat unser Gärtner einen Blauregen – auch Glyzinie genannt – in einen Topf gepflanzt und Klimmdrähte bis unter das Dach gezogen. Die Pflanze wuchs zwar schnell und schlang sich in Kürze fast bis unters Dach. Das Problem: Es entwickelte sich nur ein Trieb und ohne Seiten­ästchen. Woran liegt das?» Brigitte Baur, Mümliswil SO

Pflanzen in Gefässen verhalten sich in ihrem Wachstum unterschiedlich. Während Zitrusgewächse und Oleander bei guter Pflege jahrelang gut gedeihen, reagieren andere Arten schlecht, wenn die Wurzeln in einem Gefäss einge­pfercht sind. Es kann aber auch sein, dass einzelne Sorten von Blauregen schlicht zu wenige Blüten bilden.

Entscheidend bei der Frage, ob sich genügend Seiten­ästchen bilden, ist der Schnitt: Einjährige Zweige werden beim Winterschnitt um 30 bis 40 Zentimeter gekürzt. Bei Ihrer Pflanze  muss der einzige Trieb um die Hälfte zurückgeschnitten werden – das sollte schliesslich zur Bildung mehrerer Seitentriebe führen. Und nicht vergessen: Nebst genügend Wasser benötigen die Pflanzen im Topf ausreichend Nährstoffe, die man in Form von Dünger beigeben sollte. 

 

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