Tintenstrahldrucker: Drucken kann ins Geld gehen

saldo 07/2015 vom | aktualisiert am

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Tintenstrahl­drucker brauchen auch Tinte, wenn sie nichts drucken. Grund: Schaltet man sie nach einer längeren Pause wieder ein, ­reinigen die ­Geräte erst mal ihre Düsen.

Druckerpatrone: Oft hoher Tintenverbrauch durch Putzmechanismus (Bild: istock/RF)

Druckerpatrone: Oft hoher Tintenverbrauch durch Putzmechanismus (Bild: istock/RF)

Besitzer eines Tintenstrahldruckers kennen das Geräusch: Stellt man den Drucker nach einer längeren Pause erneut an, gibt er ein Rumoren von sich. Der Apparat spült seinen Druckkopf. Das ist nötig, damit die feinen Düsen nicht eintrocknen. 

Die deutsche Stiftung Warentest hat bei 15 Modellen den Verbrauch zur Selbstreinigung untersucht. Die Tester schalteten die Geräte sechs Wochen lang einmal pro Woche ein und wieder aus – und ermittelten, wie viel Tinte fehlte. Einige Modelle schluckten bereits ordentlich nach dem Einsetzen der Patronen. 

Ergebnis: Der Canon «Maxify MB2350» verbrauchte binnen sechs Wochen allein für das Reinigen Tinte für umgerechnet Fr. 10.50. Der «Maxify MB 5350» und der  «Maxify iB4050» schluckten etwa vier Fünftel dieser Menge. 

Das sparsamste Gerät im Test, der Canon «Pixma MG6650», verursachte in der gleichen Zeit nur Kosten von 2 Rappen. Es folgten der Epson «Ecotank L 355» und der HP «Envy 7640» mit Tintenkosten von weniger als  5 Rappen. 

Tipp: Wer selten druckt, sollte Vielschlucker eher meiden. Selbst bei gelegentlicher Druckerbenutzung fährt man mit einem Laserdrucker besser. Der trocknet nicht ein. 

 

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