Intoleranz gegen Milchmarketing

K-Tipp 14/2018 vom

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Milch wird in der Schweiz zurzeit unter nicht weniger als 65 verschiedenen Bezeichnungen ­verkauft. Und es werden laufend mehr. In den vergangenen zwei Jahren kam beispielsweise bei Aldi die «Fairmilk» dazu, die «Fair Milch» der Bäuerlichen Interessen-­Gruppe für Marktkampf, eine Milch namens «Fair» des Vereins für faire Milchpreise und die «Heumilch» des Vereins Heumilch Schweiz. Dazu kamen die «Wiesenmilch» von IP-Suisse oder die «Klimamilch» von Aaremilch. ­Letztere soll angeblich die ­Milchproduktion ­klimafreundlicher machen.

Während sich die Namen und ­Verpackungen laufend vermehren, trinken die Schweizerinnen und Schweizer von Jahr zu Jahr ­weniger Milch. Nach Angaben der Milchindustrie waren es 2016 nur noch 53 Kilo pro Kopf. Das ist ein Drittel weniger als zehn Jahre zuvor. 

Vielleicht sollten sich die Milch­verkäufer einmal fragen, ob ihre Marketingstrategie der immer ­neuen Namen für das gleiche Produkt wirklich der Weisheit letzter Schluss ist. Denn möglicherweise ist der Rückgang des Milch­absatzes nicht allein auf eine Milchzucker-Intoleranz zurück­zuführen – sondern auch auf eine zunehmende Abneigung gegen das Milchmarketing. [...]

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