Grossverteiler und Tankstellenshops verkaufen seit rund zwei Jahren fast nur noch Einweggrills auf Füssen. Früher standen solche Produkte, die aus einer mit Kohle gefüllten Aluschale samt Grillrost bestehen, direkt auf dem Boden. Das sorgte alleine in der Stadt Zürich auf ­öffentlichen Rasenflächen für über 1000 Brandlöcher. Ihre Reparatur kostet laut Stadtgärtnerei rund 500 000 Franken. 

Trotzdem bleibt das Problem ungelöst: Die Füsse der Einweggrills müssten mindestens 30 Zentimeter lang sein, um die Hitze vom Gras fernzuhalten. Die Einweggrills von Landi (Fr. 2.95), Hornbach (Fr. 3.50) oder  Coop (Fr. 5.95) haben aber Füsse mit einer Länge von höchstens 20 Zentimetern. 

Günstige Alternativen zu den ökologisch fragwürdigen Wegwerfgrills sind wieder verwendbare, portable Kleinmodelle, für die man die Kohle separat kauft. Beispiele: Der Faltgrill «Outwell Cazal» (3 Kilo, Fr. 38.20, bei Amazon.de) oder der Holzgrill «Picknick Little Ray» von Coop Bau + Hobby (3,8 Kilo, Fr. 29.90).

Fisch, Äpfel und Feta nicht auf Aluschalen legen

Perforierte Aluschalen für Holz- und Gasgrills haben einen Nachteil, wie mehrere wissenschaftliche Studien belegen: Stark ölhaltige, saure und salzige Esswaren können das Aluminium herauslösen. Das Metall kann so in die grillierten Lebensmittel übergehen. 

Mariniertes Fleisch, Schinken und Würste, aber auch Apfelstücke, Zitronen, Essiggurken, Feta und Salzheringe gehören deshalb nicht auf Aluschalen.