Wlan-Router im Test: Gute Qualität schon für 60 Franken

29. August 2012

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Von zwölf Wlan-Routern schneiden im Saldo-Test sieben mit dem Urteil «gut» ab. So richtig überzeugen konnte kein Produkt.

Wer zu Hause drahtlos ins Internet will, braucht einen Wlan-Router. Saldo hat zwölf solcher Geräte mit Preisen zwischen 60 und 200 Franken getestet. Die Prüfkriterien waren: Übertragungsgeschwindigkeit, Reichweite, Handhabung, Störfestigkeit, Sicherheit und Stromverbrauch.

Fazit: In allen Punkten konnte kein Gerät überzeugen, ein «sehr gut» gaben die Tester nicht. Aber: Sieben Router erhielten die Note «gut». Darunter auch eines der günstigen Modelle im Test von Belkin (Wireless N Router Surf N 300 für 60 Franken).

Punkto Sicherheit zeigten die Router im Test die grössten Unterschiede. Zwei Modelle schnitten bei diesem Kriterium ungenügend ab: NBG-419 N von Zyxel und Airport Extreme von Apple.

Der Test ist in der Saldo-Ausgabe 13/2012 nachzulesen.

So sichern Sie Ihr WLAN ab

Am Zugangspunkt Ihres Funknetzes, dem Router oder -Modem, können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen:

  • Das Wichtigste überhaupt: Konfigurieren Sie das Gerät so, dass man nur mit einem Passwort ins Internet gelangt. Andernfalls kann jeder Benutzer in Reichweite des Signals frei im Internet surfen.
  • Aktivieren Sie die Verschlüsselung. Wählen Sie die beste Stufe: WEP ist unsicher, WPA ist besser, WPA2 noch besser.
  • Ändern Sie das voreingestellte Passwort für die Konfigurationsseite – es ist für viele Geräte gleich, zum Beispiel 0000. Andernfalls kann jemand Unbefugter die Konfiguration ohne Ihr Wissen ändern.
  • Geben Sie im Gerät ein, welche Clients, also Computer, Drucker und so weiter, sich anmelden dürfen. Dies ist möglich über die Hinterlegung der MAC-Adressen, die jeder Computer fest einprogrammiert hat (hat nichts mit dem Computer Mac zu tun!).
  • Platzieren Sie den Access Point so, dass er den für Sie wichtigen Bereich möglichst gut abdeckt, aber möglichst wenig darüber hinaus reicht, etwa auf die Strasse. Bedenken Sie, dass die WLAN-Signale sich auch nach oben und unten ausbreiten.
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