Krebserregend – und unwirksam

K-Tipp 10/2015 vom

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Das Pestizid Glyphosat bringt Agrokonzernen Milliardenumsätze – und Konsumenten möglicherweise Krebs. Kommt dazu: Unkraut wird zunehmend resistent gegen das Gift.

Unkrautvertilger grossflächig versprüht: Auch Schweizer Bauern verwenden Pestizide mit dem Wirkstoff Glyphosat (Bild: FOTOLIA/RF)

Unkrautvertilger grossflächig versprüht: Auch Schweizer Bauern verwenden Pestizide mit dem Wirkstoff Glyphosat (Bild: FOTOLIA/RF)

Das Resultat ist alarmierend: Ein Labortest der Zeitschrift «Gesundheitstipp» hat in 20 von 40 Urin­proben das Pestizid Glyphosat nachgewiesen. Für die Stichprobe wurden Frauen und Männer aus Schweizer Städten, Agglomerationen und länd­lichen Gebieten rekrutiert.

Seit Jahren warnen Fachleute, Glyphosat könne bei Kindern Missbildungen, bei Erwachsenen Krebs und Fehlgeburten auslösen. Vor kurzem hat auch die Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als «wahrscheinlich krebserregend» eingestuft. Bereits vor zwei Jahren untersuchte eine Studie euro­päischer Umweltorganisationen auch zwölf Urinproben aus der Schweiz. Damals fand das Labor das Gift nur in jeder sechsten Probe.

Wie kann man mit Glyphosat in Berührung kommen? Zum Beispiel im Privatgarten: Das Pestizid steckt in vielen Unkrautvertilgern (siehe unten). Zudem wird es weltweit beim Anbau von Nahrungsmitteln eingesetzt. In Lateinamerika wird es teils mit Flugzeugen grossflächig auf Felder mit Mais, Raps oder genmanipuliertem Soja gesprüht. [...]

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