Giftstoffe in Trauben: Mit Bio auf Nummer sicher

K-Tipp 17/2016 vom

In Tafeltrauben stecken noch immer viele Pestizide. Am stärksten belastet ist eine neue Traubenart, die vor allem bei Kindern beliebt ist.

Grossverteiler verkaufen neuerdings sogenannte Cotton-Candy-Trauben. Das sind Früchte aus Italien, die nach Zuckerwatte riechen und schmecken.

Die Zeitschrift «Gesundheitstipp» hat solche «Kinder-Trauben» sowie konventionelle und biologische Trauben auf Pestizide untersucht. Fazit: Am meisten Giftstoffe, nämlich drei bis fünf, fand das Labor in den «Zuckerwatte-Trauben». In konventionellen Trauben waren es noch zwei bis drei Pestizidsorten. Frei von Pflanzenschutzmitteln waren die untersuchten Bio-Trauben.

Tipp: Trauben vor dem Essen gut waschen – auch wenn das nur sehr begrenzt hilft. Frühere Tests zeigten, dass sich durch Abwaschen wenigstens ein Teil der Giftstoffe beseitigen lässt. Auch Einweichen oder Abreiben nützen kaum. Grund: Der Grossteil der giftigen Mittel dringt tief in die Schale ein.

Den «Gesundheitstipp» gibts für Fr. 4.– am Kiosk oder per Tel. 044 253 90 80.

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