Erde aus dem Mini-Kompostierer

K-Tipp Wohnen 01/2019 vom

Wertvolle Komposterde aus Abfällen kann man auf engstem Raum herstellen – auch in der Wohnung.

Die Alter­native zum offenen Komposthaufen im Garten ist ein geschlossener Kleinkomposter aus Kunststoff. Kleine Behälter sind etwa 70 x 70 Zenti­meter gross und fassen rund 200 Liter. Ein­fache Modelle gibt es für ­weniger als 50 Franken.

Am schnellsten verrottet das Grünzeug mit Thermokompostern (ab etwa 100 Franken). Das sind geschlossene Kunststoff­behälter, in denen sehr hohe Temperaturen entstehen. Auch  damit dauert es aber mindestens ein halbes Jahr, bis aus den Abfällen dunkle Erde geworden ist. 

Noch effizienter kompostiert man mit einer Wurmkolonie, die man im Kompostierer ansiedelt. Diese Methode ist ideal für den Balkon, wo Grünabfall aus der Küche kompostiert wird. Die Würmer ernähren sich von Bio-Abfällen und verarbeiten sie zu feinem, krümeligem Humus.

Wurmfarmen mit einer Startpopulation von etwa 1000 Würmern sind ab rund 50 Franken erhältlich. Der Komposter sollte vor Regen geschützt stehen, aber nicht an der prallen Sonne. 

Infos und Bezugsquellen:

Biogarten.ch, Kompost.ch, Wurmfarm.ch, Wurmwelten.de

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