Luftbefeuchter

Zu feucht und zu viele Bakterien: Mit dem falschen Luftbefeuchter wird das Raumklima schlechter.
Letzter Test 2011.

Für ein guters Klima in der Wohnung muss neben der Raumtemperatur auch die Luftfeuchtigkeit stimmen. Der «Kasstensturz» liess zwölf Luftbefeuchter (Verdunster, Verdampfer und Vernebler) in einem Labor auf Handhabung sowie technische und hygienische Aspekte testen. Die Gesamtnote «gut» gabs für zwei Produkte.

Den vollständigen Test «Luftbefeuchter mit vielen Mängeln» finden Sie unter www.kassensturz.sf.tv im November 2011.

saldo hat zehn Luftbefeuchter zwischen 80 und 380 Franken zum Test ins Labor geschickt: Vier Verdampfer, vier Verdunster und zwei Zerstäuber. Hauptkriterium war der Keimausstoss. Daneben beurteilten die beiden Labore (Institut für Energie- und Umwelttechnik in Duisburg und Labor Dr. Rabe Hygieneconsult in Essen) das Verkeimen im Gerät, die Bedienungsanleitung sowie die Handhabung. Die weiteren Kriterien: Tatsächliche Befeuchterleistung und Abweichung zu den Herstellerangaben. Zerstäuber sind wegen mangelnder Hygiene nicht zu empfehlen.

Den vollständigen Test «Nicht alle Luftbefeuchter sind gut fürs Raumklima» finden Sie im saldo 18/2008.

Marke/Modell
Urteil
Preis
1 Satrap
Climavap
Gut CHF 79.90
Getestet von: Saldo, Schweiz, November 2008
2 Venta
LW 24
Gut CHF 276.21
Getestet von: Saldo, Schweiz, November 2008
3 Miostar
Zen
Gut CHF 99.90
Getestet von: Saldo, Schweiz, November 2008
4 Venta
LW 14, Verdunster
Gut CHF 229.00
Getestet von: Kassensturz, Schweiz, Januar 2012

Kauftipps

  • Fachleute empfehlen, vor dem Kauf eines Befeuchters einen Hygrometer anzuschaffen. Dieser misst die Luftfeuchtigkeit. Denn der subjektive Eindruck von trockener Luft kann täuschen. Fällt diese nicht unter 30 Prozent, ist ein Luftbefeuchter überflüssig. Zu trockene Luft kann sich allerdings auf die Schleimhäute auswirken, das Risiko einer Erkältung steigt.
  • Eine Feuchtigkeit über 55 Prozent in der Wohnung ist zu hoch. Schimmelpilze, Bakterien und Milben vermehren sich und beeinträchtigen die Gesundheit. Luftbefeuchter, die das Wasser verdampfen, sollten unbedingt einen Hygrostaten eingebaut haben. Dieser schaltet das Gerät aus, wenn die optimale Luftfeuchtigkeit erreicht ist.
  • Die Geräte sind betreuungsintensiv und kosten im Unterhalt. Man muss sie mindestens einmal pro Woche reinigen und möglichst oft frisches Wasser nachgiessen. Hygienemittel für das Wasser und Verschleissteile wie Filtermatten oder Elektroden gehen ins Geld.
  • Verdampfer brauchen zwar viel Strom. Mit dem austretenden heissen Wasserdampf erhöhen sie aber die Raumtemperatur. Der Konsument spart dadurch Heizkosten. Anders die Verdunster. Sie verbrauchen wenig Strom. Zum Verdunsten entzieht das Gerät aber dem Raum Wärme, die Heizkosten steigen.
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