Hohe Strafgebühren für abtrünnige Kunden

K-Tipp 14/2018 vom | aktualisiert am

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Für den Transfer eines Kontoguthabens oder ­einer ­Hypothek verlangen viele Banken ­Gebühren. Trotz Eingreifen des Bundes haben manche Geldinstitute die Preise sogar noch ­erhöht. Das zeigt ein Vergleich des K-Tipp.

Gebühr abgeschafft und wieder eingeführt: Thurgauer Kantonalbank in Weinfelden (Bild: PD).

Gebühr abgeschafft und wieder eingeführt: Thurgauer Kantonalbank in Weinfelden (Bild: PD).

Viele Banken bestrafen Kunden, die ein ­Konto auflösen oder die Hypothek zu einer anderen Bank zügeln, mit einer Gebühr. Sie bitten auch Kunden zur Kasse, die ihre Wertschriften bei einer anderen Bank deponieren wollen.

 

Preisüberwacher Stefan Meierhans kritisierte diese Kosten bereits vor drei ­Jahren als «unangemessen hoch» und bezeichnete sie als «Strafgebühren» («K-Geld» 4/2015). Und er forderte die Banken auf, ­solche Ge­bühren zu reduzieren. Im ­September 2016 übergab er das Dossier dem Staats­sekretariat für Wirtschaft (Seco).

 

Seither hat sich punkto Preisen praktisch nichts getan. Das zeigt ein Gebühren-­vergleich des K-Tipp bei 20 Banken (siehe Tabelle im PDF): Einige Banken, wie Credit Suisse, Valiant und die Walliser Kantonalbank, senkten die Transfergebühr für Wertschriften zwar um bis zu 150 Franken. Dafür erhöhten an­dere Institute, wie die Basellandschaftliche und die Luzerner Kantonalbank, die ­Kosten für den Depot­wechsel um 50 Franken. 

 

Bis zu 155 Franken pro Wertpapier

 

Die Thurgauer Kantonalbank verzichtete 2017 zwar auf die Transfergebühren, verlangt aber seit Anfang Jahr wieder 100 Franken pro Titel. «Wir überprüfen unsere Gebühren und ­Tarife regelmässig. [...]

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