Drohnenbesitzern drohen Bussen

K-Tipp 01/2015 vom

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Mit einer Kamera bestückte Drohnen gibts im Laden schon ab 200 Franken. Wer ein solches Fluggerät einsetzt, muss sich an bestimmte Regeln halten. Sonst drohen Klagen und Bussen.

 Fluggeräte mit Kamera: Gegen Belästigung kann man sich wehren (Bild: pd)

Fluggeräte mit Kamera: Gegen Belästigung kann man sich wehren (Bild: pd)

Drohnen sind ferngesteuerte Flugobjekte, auch Multikopter genannt. Sie sind mit einer Kamera und vier bis acht Propellern ausgestattet und in Spielwaren- und Elektronikläden bereits für knapp 200 Franken erhältlich. Damit können Besitzer die Welt aus der Vogelperspektive beobachten. Laut Bundesamt für Zivilluftfahrt sind in der Schweiz schätzungsweise rund 20 000 solcher Fluggeräte im Umlauf.

Wer an Weihnachten ein solches Gerät erhalten hat, sollte es jedoch nicht einfach drauflosfliegen lassen. Der auf Datenschutz spezialisierte Zürcher Jurist David Rosenthal sagt: «Wer sich nicht an die ­Vorschriften hält, riskiert Verfahren und Bussen.» Vielen Hobbypiloten sei das nicht bewusst. 

Eine Stichprobe des K-Tipp bei Media Markt, Manor und verschiedenen Internet-Händlern zeigt: Die Verkäufer weisen Drohnen-Käufer nicht auf die gesetz­lichen Vorschriften hin. Hier sind sie:


Flugvorschriften: Der «Pilot» muss stets Blickkontakt zur Drohne haben. Ist sie schwerer als 500 Gramm, darf man sie nur mit Bewilligung des Bundesamts für Zivilluftfahrt im Umkreis von weniger als 100 Metern über ­einer Menschenansammlung im Freien steigen lassen. [...]

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