Ärger der Woche: Zwei Mal falsch beraten

K-Tipp 13/2018 vom

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Ein Motorradgeschäft verkaufte Corine Schmid zwei unbrauchbare Schutzhüllen – und zeigte sich trotzdem uneinsichtig.

Corine Schmid aus Heiden AR hat einen Roller, den sie jeweils hinten auf ihren Campingbus lädt und in die Ferien mitnimmt. Als Schutz kaufte sie bei Polo Motorrad in St. Gallen eine Kunststoffhülle für 24 Franken. Vor dem Kauf hatte sich Schmid beraten lassen. Bei einer Fahrt ins Tessin lösten sich Teile der Hülle und hinterliessen auf dem Roller Flecken. Schmid reklamierte, bekam ihr Geld aber nicht zurück, weil sie die Quittung nicht mehr hatte. Auf Empfehlung des Verkäufers kaufte sie eine teurere ­Hülle für knapp 50 Franken. Diese riss bei der nächsten Fahrt. Schmid fotografierte und entsorgte sie. Polo wollte ihr deshalb das Geld nicht zurückerstatten.

Erst als sich die Kundin an den K-Tipp wandte, gab Polo zu, sie falsch beraten zu haben. Solche Schutz­hüllen hielten dem Fahrtwind bei ­einem Transport in der Regel nicht stand. Sie seien für abgestellte Fahrzeuge gedacht. Allerdings erhielt Schmid nur das Geld für die zweite Hülle zurück.

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