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Artikel | K-Tipp 07/2010

Nur drei überzeugende Leuchten

Energiesparlampen sollen Energie und Kosten sparen. Weil sie aber schneller als deklariert kaputtgehen und rasch an Helligkeit verlieren, reduziert sich der Vorteil.

Energiesparlampen können Glühbirnen nach wie vor nur schlecht ersetzen. So lautet das Fazit der Stiftung Warentest, die 28 Lampen mit «warmweissem» Farbton und unterschiedlicher Lumenzahl (Helligkeit) getestet hat. Das Hauptproblem: Viele Lampen verlieren zu schnell an Helligkeit.

Bei den vier schlechtesten Lampen dauerte es nicht einmal 1000 Stunden, bis die Lichtkraft auf unter 80 Prozent der ursprünglichen Helligkeit fiel. Bei der Hälfte waren es weniger als 4000 Stunden. Müssen die Lampen vor Ablauf ihrer Lebensdauer ausgewechselt werden, ist das nicht nur ärgerlich – auch der ökologische und finanzielle Vorteil geht verloren. Denn die meisten Lampen sind auf eine Betriebsdauer von 6000 bis 10‘000 Stunden ausgelegt.

Aber auch die deklarierte Betriebsdauer erreichen einige Modelle nicht: 9 der 28 Lampen ging das Licht schon nach weniger als 4000 Stunden aus, obwohl die Hersteller 6000, 10‘000 oder noch mehr Stunden Einsatzzeit versprechen.

«Gut» schnitten im Test nur drei Energiesparlampen mit grossem Gewinde (E27) ab:

900 bis 1300 Lumen/18 bis 20 Watt:

  • Philips Tornado Dimmable 39470110 (Fr. 24.90, Bild im pdf-Artikel)
  • Megaman Dimmerable MM46412 (Fr. 39.95)


500 bis 900 Lumen/10 bis 20 Watt:

  • Philips T60 Softone 66257610 (Fr. 9.90)


Philips Tornado ist so hell wie eine Glühbirne mit 105 Watt, Megaman Dimmerable wie eine mit 76 Watt und Philips T60 wie eine mit 51 Watt. Von den Lampen mit kleinem Gewinde war das beste Modell im Test bloss «ausreichend». Die Strahlung wurde auch gemessen, aber nicht bewertet.

Quelle: «Test» Ausgabe April 2010, am Kiosk erhältlich für Fr. 8.50. Internet: www.test.de.

05. April 2010


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