Probleme mit Feuchtigkeit und Wärme

K-Tipp 06/2014 vom

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Neue Kindermatratzen dünsten aus und ­sollten vor Gebrauch gut gelüftet werden. Schadstoffe enthalten sie jedoch keine.

Kindermatratzen müssen den Körper gut stützen. Sie sollten aber auch keine Schadstoffe ­absondern. Die deutsche Stiftung Warentest hat zwölf Kindermatratzen der Standardgrösse 70 x 140 Zentimeter (Ausnahme Ikea: 70 x 160 cm) getestet. ­Untersucht wurden sie u. a. auf Liege­eigen­schaften, Haltbarkeit, Bezug und Schlafklima.

Ergebnis: Sieben Modelle erhielten die Note «gut», fünf ein «befriedigend». Die Liegeeigenschaften waren bei fast allen Ma­tratzen einwandfrei. Doch  acht Modelle verloren ­unter dem Einfluss von Feuchtigkeit und Wärme an Härte und Höhe. Am besten überstanden diesen Test die Latex-Kokos-Ma­tratze von Waschbär und Prolana sowie die Kaltschaummatratze von Julius Zöllner. Auch den Dauerwalztest, der eine fünfjährige Nutzung simulierte, schafften die meisten Modelle. Einzig bei «Vitalis Kids» (Matratzen Concord) bildete sich eine spürbare Liegekuhle.

Auffällig: Alle Matratzen rochen nach dem Auspacken unangenehm – deshalb vor Gebrauch mindestens eine Woche auslüften. Schadstoffe enthielt keines der Modelle.

«Gut» und in der Schweiz erhältlich:

  • Waschbär Kinder­matratze Kokos-Latex (Fr. 289.–)
  • Prolana Baby- und Kindermatratze Lara Plus (Fr. 239.–)
  • Julius Zöllner Dr. Lübbe Air ­Premium (Fr. 199.–)
  • Ikea Vyssa Skönt, Matratze für Junior­betten (Fr. 89.95, Bild)
  • MFO Ascade ­Dorn­röschen (Fr. 169.–)

Quelle: «Test», Ausgabe 3/2014, www.test.de

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