Jeder zweite Fertig-Salat enthält zu viele Keime

K-Tipp 14/2018 vom

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Salate im Plastikbeutel sind praktisch, aber oft ­hygienisch heikel. Im Sack können sich Keime rasch ­vermehren. In 10 von 20 getesteten Produkten fand das Labor zu viele Bakterien und ­Hefepilze.

Vorgewaschen, aber oft mit Keimen belastet: Salat aus dem Plastikbeutel (Bild: Keystone).

Vorgewaschen, aber oft mit Keimen belastet: Salat aus dem Plastikbeutel (Bild: Keystone).

Geschnittener Mischsalat aus dem Beutel ist beliebt: Einfach aufschneiden und in die Schüssel geben – denn vorgewaschen ist der Salat bereits. In den glänzenden Beuteln wirkt er wie frisch vom Feld. Doch der Schein trügt. 

Das industrielle Schneiden des Salates zerstört die Zellstruktur. Aus den Blattstücken fliesst Zellsaft. Dieser ist ­Nahrung für Keime, die vom Feld stammen oder bei der Verarbeitung im Beutel landen. Die Her­steller versuchen mit Massnahmen, dass das Produkt möglichst lange frisch bleibt: Der Salat wird in Eiswasser gewaschen und während der Produktion durchgehend gekühlt. Zudem blasen die Produ­zenten Gas in den Plastiksack. 

Trotzdem ergaben Labortests in den vergangenen 20 Jahren immer wieder die gleichen unappetitlichen Ergebnisse: In den Jahren 1999, 2013 sowie auch im aktuellen Test von 20 Produkten steckten in jedem zweiten Sack am Ablaufdatum zu viele Bakterien.

«Rustico» von Denner am meisten belastet

Laut der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikro­biologie gelten insgesamt 50 Millionen Keime pro Gramm Salat am Ablaufdatum noch als akzeptabel. [...]

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