Wie am betsen mit dem Rauchen aufhören? Erfahrungen und Tipps gesucht

14. Dezember 2018

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Was ist denn der beste Weg um mit dem Rauchen aufzuhören? Dafür wird es ja viele verschiedene Vorgehensweisen geben, welche hat euch geholfen und zu was würdet ihr raten? Was für Erfahrungen habt ihr gemacht als ihr diesen Schritt gewagt habt? Ich würde gerne mit dem Rauchen aufhören, will mich aber schon vorab mit dem Thema auseinandersetzen um auf alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Da würde es denke ich sehr helfen wenn man von Menschen, die das schon durchgemacht haben, erfährt, was da alles auf einem zukommen kann.

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Kommentare

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von chiangmai am
18.01.2019, 12:59

Aufhören mit Pillen

Ich habe Jahrelang geraucht und auch schon viele Male aufgehört und wieder angefangen bis ich auf eine Medikament kam welches mich vom Rauchen befreit hat. Es heisst CHAMPIX , in der Anleitung stand ich soll weiterrauchen und das Medikament einnehmen, nach einigen Tagen hatte ich dann keine Lust mehr zu rauchen und so nahm ich das Medikament noch während 2 Monaten. Ich hatte auch keine Nebenwirkungen und habe das Medikament zu vertragen, ausser das ich dann später zugenommen habe. Bei mir war es so, dass ich damals bei längeren Stresssituationen und Ärger mit dem Rauchen angefangen habe. Jetzt rauche ich seit 7 Jahren nicht mehr muss dafür auch mehr Bauch rumschleppen.

von Eskop am
08.01.2019, 11:59

Danke

Ja da hast du sicherlich Recht. Die Konsequenzen vom Rauchen sieht man halt dann meist erst wenn es zu spät ist. Wenn man jetzt mal über eine Zeit aufhört und man eigentlich nicht viel merkt, zumindest nicht körperlich, dann ist es einem auch mehr egal wenn man wieder anfängt. Daher bin ich ja auch dem Meinung, dass man da viel mehr mit dem finanziellen das Problem regel sollte. Jugendliche können nicht 10€ am Tag fürs Rauchen ausgeben, ergo fangen auch nicht so viele damit an. Wenn man mal dabei ist, dann ist es natürlich schwerer. Denke auch es braucht da viele Veränderungen, so wie du es schilderst würde ich auch vorgehen. Viele kleine Veränderungen, die letztlich hoffentlich zum Ziel führen. Gerade die kleinen und banalen Dinge sind es dann wahrscheinlich, die einem scheitern lassen. Mal in Gesellschaft nicht aufgepasst oder in alte Routinen zurückgefallen und schon ist es passiert. Man merkt es dann ja nicht mal wirklich. Danke jedenfalls für deine Tipps, ich werde sie alle anwenden und hoffe es funktioniert auch so gut wie bei dir;)

von Mieselstein am
05.01.2019, 23:58

Hauptsache am Ende hilft es

Ja, das verstehe ich natürlich schon, Eskop, dass wir jede verfügbare Information sammeln wollen aber im Endeffekt geht es halt nur darum, wie wir dieses Wissen auch umsetzen. Selbst wenn man optimal vorbereitet ist, wird es noch eine richtig große Leistung, das dann auch durch zu halten, die Ruhe zu bewahren und die Sucht abzulegen. Auf eine tragische Art und Weise lernt man eigentlich sogar am meisten, wenn man 1-2 fehlerhafte Versuche durchgelaufen hat aber es deprimiert oftmals ein wenig, insofern wünsche ich eigentlich jeden, dass er sofort gelingt. Von heute auf morgen ist sicher das anstrengendste und rückfallgefährdetste Projekt, sowohl von der Umstellung, die an den Nerven zehrt als auch wegen der mangelnden Vorbereitung. Wenn du dir da große Ziele vorgenommen hast, ist das sicher nie falsch, selbst wenn du nicht alles schaffst aber wenn du den Träumen näher kommst, ist das schon einmal ein Fortschritt! Ich habe wie gesagt, sowohl von außen etwas Hifle gehabt, die mich auf der Bahn gehalten hat, war wegen den Kapseln entspannter und habe, vor allem, Stressbälle verwendet, um meine Finger zu beschäftigen. Klingt banal aber glaube mir, das ist ein sehr wichtiger Aspekt. Hauptsache kein Ersatzstoff der nikotinhaltig ist, das hält dich in der gleichen Abhängigkeit und macht nichts besser. Was mir endgültig geholfen hat, war die Sammlung der oberen Schritte und die Tatsache, dass ich erst einmal, testweise, wochenlang mein Leben sanft verändert habe. Andere Lokale, andere Wege, mal mit dem Rad zur Arbeit anstelle vom Bus, da kann man ruhig experimentieren. Alles was den normalen Plan durchbricht, hilft beim Neuanfang und die Lunge freut sich. ;)

von Eskop am
28.12.2018, 12:34

Erfahrungen und Tipps als Hilfe

Ist mir schon klar, dass es nicht die eine Lösung für alle geben kann. Ich wollte nur mal ein paar Erfahrungen sammeln um dann selbst für gewisse Situationen gewappnet zu sein. Wenn man erfährt wie andere mit einer gewissen Situation umgehen, weiß man ein paar Möglichkeiten um dagegen vorgehen zu können. Ich finde es gut wenn man sieht wie andere reagieren, daraus kann man ja auch für sich selbst viel mitnehmen. Was machen andere Menschen um sich abzulenken? Was machen sie wenn der Drang sehr groß wird? Usw. Finde es gut wenn man da schon ein paar Tipps bekommt, die man dann auch selbst anwenden kann. Vielleicht durchläuft man ja ähnliche Phasen und muss dann reagieren. Ich werde mir mal das Buch anschauen und auch noch nach weiteren Büchern Ausschau halten. Ich glaube man kann da gar nicht genug Tipps sammeln, früher oder später wird man fast alle brauchen. Und besser einer zu viel als einer zu wenig. Ich weiß man soll es sich ja nicht für das neue Jahr vornehmen mit dem Rauchen aufhören zu wollen, doch ich möchte nächstes Jahr nicht nur mit dem Rauchen aufhören sondern auch weitere Dinge in meinem Leben ändern. Mehr Sport, gesündere Ernährung, Umzug, neue Arbeit... Ich nehme das als Anlass um wirklich einiges in meinem Leben zu ändern und dazu gehört ganz sicher auch endlich das Rauchen aufzuhören. Ich bin voller Tatendran und schon voller Vorfreude auf die ganzen Veränderungen. Hoffe ich kann das auch beim Rauchen durchziehen und damit aufhören. Hoffe ich brauche nicht 5 Versuche. Hast du denn da immer das gleiche probiert oder hast du da immer eine andere Vorgehensweise ausprobiert? Was war letztlich der ausschlaggebende Punkt warum du es geschafft hast bzw. weißt du warum es bei den vorherigen Versuchen nicht geklappt hat?

von Mieselstein am
27.12.2018, 00:50

Keine allgemeine Meisterlösung

Verstehe ich Eskop, dass du dich so etwas fragst aber den allgemein besten Weg, um von der Abhängigkeit weg zu kommen, gibt es in meinen Augen nicht. Sonst würde es bei der Frage nicht so eine gigantische Menge an Antworten und verschiedenen Ansätze geben. Gibt ja einige Beraterbücher, die immer wieder genannt werden (kannst du leicht ergoogeln), ich persönlich habe aber auch 5 Versuche gebraucht, von denen manche zugegeben auch nur sehr kurz angedauert haben. Wichtig ist, dass man einerseits die Nerven schon vorher vorbereitet, egal ob man da nun Hypnose, Smoksan oder soziale Hilfe aus dem eigenen Umfeld nimmt, was alles auch hilfreich sein kann. Die unruhige Psyche ist meinen Erfahrungen nach gefährlicher für Rückfälle als die körperlichen Folgen. Andererseits, ist es wichtig dass man sich wirklich sicher ist und das auch richtig durchziehen möchte - ein überzeugter Entschluss ist da das beste natürliche Mittel. Glaub mir deine Gesundheit wird es dir danken und wie furchtbar der Geruch ist, nimmt man vorher gar nicht mal richtig wahr. ;) Man muss sich selbst treu sein, einiges ausprobieren und auch auf ein paar liebgewonnene Gewohnheiten eine Zeit lang verzichten, Entwöhnung dauert leider aber es ist es wert.

von annarosa am
26.12.2018, 20:19

Wie am besten mit dem Rauchen aufhören? Erfahrungen und Tipps gesucht.

Man muss wirklich 100% überzeugt sein, ja ich will aufhören. Es muss so quasi im Kopf „Klick machen“. Dazu habe ich mir noch das Buch von Alan Carr (endlich Nichtraucher) gekauft. Das habe ich dann noch zusätzlich als Hilfe gebraucht um wirklich definitiv aufzuhören. Mittlerweile rauche ich seit über 20 Jahren nicht mehr. Natürlich habe ich vorher immer mal wieder Tipps zum Aufhören bekommen, auch wurde mir immer mal wieder gepredigt wie ungesund doch Rauchen sei. Alles war nutzlos weil ich innerlich nicht bereit war um wirklich aufzuhören. Als es dann so weit war und ich keine Zigarette mehr anzündete habe ich dafür nicht mehr gegessen. Ich hatte auch nicht das Verlangen statt zu Rauchen einfach zu essen. Ich wünsche viel Erfolg.

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