Steuern: Schlussrechnung zu tief, was tun?

13. Mai 2019

Hallo, viele Leute haben das Problem, dass die Gemeinde eine zu hohe provisorische Steuerrechnung oder eine zu hohe Schlussrechnung, wegen aberkannter Abzüge stellt. Das Thema ist auch schon ausführlich in den Foren diskutiert worden. Ich habe aber die umgekehrte Situation. Nach einer korrekten provisorischen Rechnung habe ich nun eine definitive Schlussrechnung erhalten, mit einem steuerbaren Einkommen das ca. 10% tiefer ist. Warum? Keine Ahnung... Muss ich das melden? Wie lange könnte die Gemeinde dies nachträglich korrigieren, wenn es sich um einen Fehler handeln würde und mir dann die fehlenden Steuern nachberechnen? Neben dem moralischen Aspekt, möchte ich gerne den rechtlichen auch kennen.. Vielen Dank A.K aus Thurgau

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Kommentare

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von Sirio am
14.05.2019, 09:36

Verjährung

Die Veranlagungs- und Bezugsverjährung beträgt im Kanton Thurgau, wie wahrscheinlich in anderen Kantonen auch, fünf Jahr. Bemerkt die Steuerverwaltung den Fehler, so ein solcher vorliegt, vor Ablauf dieser Frist, ist ein Nachbezug der Steuer wohl wahrscheinlich.

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