Schweizer Post: Profit versickert im Ausland

9. September 2009

von Beat Camenzind, Redaktion Online

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Kommentare

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von meini am
11.09.2009, 12:35

Was haben Staatsbetriebe im Ausland verloren?

Solange ene Firma nicht zu 100 % privat ist, hat sie im Ausland nichts verloren. Aus Prinzip und aus Vernunft nicht. Die Globalisierungsideologie sollte die Vernunft nicht ganz ausschalten....Grenzen sind besser als Wachstumswahn. Die Post - und andere auch - hat heute schon ein Problem mit dem "Firmenzweck". Kaugummi, Papeterie und Gummibärli haben in der Post genau so wenig verloren wie Hypothekenangebote durch den Pfarrer nach der Sonntagsmesse. Das kommt wohl noch. Die heutige verwerfliche Philosophie ist einfach: So viel Kohle wie möglich machen, egal wie...Da kann ein statutorischer Firmenzweck nur hinderlich sein.

von williewinner am
11.09.2009, 00:12

Service Public ist fast immer in Nöten

Es ist halt wie bei fast allem: Die Post, ursprünglich als Dientleisterin eingesetzt (will heissen: Nummer 1 ist der Bürger, der die Leistungen der Post benötigt, also der Kunde) macht die Post das, was Versicherungen, Krankenkassen, Pensionskassen und dergleichen mehr schon lange tun: Gewinn-Maximierung! Da ist eigentlich der Grundauftrag, nämlich Briefe, Pakete und Geld von einem Adressaten zum Andern zu bringen, nur noch lästig. Wenn die Post könnte, wie sie wollte, müssten wir unsere Briefeund Päckchen schon lange selbst zum Empfänger tragen!

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