DHL-Rechnung: Rechtsgrundlage?

17. Februar 2012

von Bunijo

Ich habe bei einem Versandhandel in Deutschlad Waren bestellt und die angegebenen Lieferkosten von € 8.50 bezahlt. Die liefernde Firma DHL meint nun, von mir nicht nur den Zoll und die MWSt kassieren zu dürfen, ohne über diese Beträge einen Nachweis zu liefern, sondern möchte darüberhinaus noch 18 Franken Gebühren haben. Mein Standpunkt ist, dass ich keinen Vertrag mit DHL habe und die Firma nicht von mir beauftragt oder bevollmächtigt wurde, in meinem Namen tätig zu werden. Auftraggeber ist der Lieferant in Deutschland, Gebühren müssen dort eingefordert werden. Zoll und Steuer würde ich zahlen, wenn entsprechende Dokumente vorgelegt werden. Das ist aber natürlich eher eine Laienmeinung, weiss jemand, wie die rechtliche Situation sich genau darstellt?

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Kommentare

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von phrederlechner am
01.03.2012, 14:21

Kommt darauf an

Es kommt darauf an, welche Versandart gewählt wird. Meistens zahlt aber Zoll und Gebühren der Empfänger. Bei DHL lohnt es sich aber, beim Kundenservice anzurufen, weil bei der Verzollung auch oft Fehler geschehen. Die DHL ist da nach meiner Erfahrung recht kulant. Sollte aber Warenwert+Porto die 62 Fr.-Marke überschritten haben, sind die Gebühren zu zahlen.

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