Wasserverbrauch sinkt – Gebühren steigen

K-Tipp 11/2018 vom

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Viel Arbeit für den Preisüberwacher: Jahr für Jahr verteuern sich in Dutzenden Schweizer ­Gemeinden die Wassergebühren. Und längst nicht jeder Aufschlag ist angemessen.

Duschen statt baden: Auch wer mit dem Wasser sparsam umgeht, zahlt vielerorts mehr (Bild: GETTY)

Duschen statt baden: Auch wer mit dem Wasser sparsam umgeht, zahlt vielerorts mehr (Bild: GETTY)

Der Wasserverbrauch in der Schweiz sinkt. Aktuell beträgt er rund 300 Liter pro Kopf und Tag. Vor zehn Jahren waren es noch 353 Liter – also fast 18 Prozent mehr.

Im gleichen Zeitraum wurden die Gebühren für Trink- und Abwasser vielerorts erhöht. Das zeigen Zahlen zu 100 Deutschschweizer Gemeinden mit mehr als 9000 Einwohnern, die der K-Tipp ausgewertet hat. Die Zahlen stammen aus den Datenbeständen des Preisüberwachers zur Wasserversorgung und zur Abwasserentsorgung in der Schweiz.

Demnach stiegen von 2008 bis 2017 die Gesamtkosten eines durchschnittlichen 3-Personen-Haushalts für Trink- und Abwasser in 60 der 100 Gemeinden – in einigen Fällen um mehr als 50 Prozent. Nur in 36 Gemeinden sanken die Kosten.

Wer Wasser spart, wird bestraft

Die Konsumenten werden fürs Wassersparen bestraft. Viele Gemeinden weisen nämlich darauf hin, dass der sinkende Wasserverbrauch ihre Einnahmen geschmälert habe. [...]

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