Wackelkandidaten unerwünscht

K-Tipp 18/2011 vom

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Von der Babyzeit bis ins Jugendalter mitwachsende Hochstühle stossen irgendwann an ihre Grenzen. Im Test waren zudem nicht alle Modelle kippsicher.

Hochstühle, die von den ersten Monaten bis in die Schulzeit mitwachsen, sind praktisch. Allerdings gibt es kaum ein Modell, in dem Kinder jeden Alters bequem sitzen.

Wie leicht kriegt man das Kind in den Stuhl und wieder heraus? Sitzt es bequem? Wackelt der Stuhl? Wie einfach lässt er sich verstellen? Diese Fragen beantwortete die Zeitschrift «Öko-Test» in ­einem Testbericht über zehn mitwachsende Kinderhochstühle. Bewertet wurden Handhabung, Ergonomie und Sicherheit. Darüber hinaus wurden Stühle und Zubehör auf Schadstoffe geprüft.

Ein Kinderhochstuhl darf zudem weder wackeln noch kippen. Ausgerechnet einer der teuersten Stühle im Test, der Paidi Ypso (Fr. 289.–), hat sich als Wackelkandidat her­ausgestellt. Er schnitt sowohl in der Praxisprüfung wie auch bei den Inhaltsstoffen schlecht ab.

Deutlich besser sind folgende Modelle mit dem  Gesamturteil «gut»:

  • Haba Steppke mit Rollen, natur (Fr. 269.10, separat erhältliche Sicherheitsbügel: Fr. 43.10)
  • Stokke Tripp Trapp natur (Fr. 199.–, Babyset: Fr. 54.–)


Vier Stühle hatten kleinere Mängel. Deshalb landeten sie mit dem Gesamturteil «befriedigend» nur im Mittelfeld:

  • Geuther Swing 2355 natur (Fr. 199.90)
  • Hauck Alpha natur (Fr. 85.–)
  • Leander natur (Fr. 246.–, Sicherheitsbügel: Fr. 46.–)
  • Moizi 2 Buche natur (Fr. 348.–)


Quelle: «Öko-Test», Oktober 2011, für Fr. 7.50 am Kiosk erhältlich.

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