Unfalltaggeld eines Beifahrers um 10 Prozent gekürzt

saldo 04/2009 vom | aktualisiert am

Die Unfallversicherung ist befugt, Taggelder zu kürzen, wenn jemand einen Unfall grobfahrlässig verursacht hat.

Diese Gesetzesbestimmung wurde einem Beifahrer zum Verhängnis. Er hatte sich in ein Auto eines Lenkers gesetzt, von dem er wusste, dass dieser «eine erhebliche Menge alkoholischer Getränke konsumiert» hatte. Die Versicherungsgesellschaft kürzte aus diesem Grund sein Unfalltaggeld um 10 Prozent. Dagegen beschwerte sich der Versicherte beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Ohne Erfolg: Das Gericht erachtete das Verhalten des Beifahrers auch als grobfahrlässig und schützte den Entscheid der Versicherung.

Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Urteil vom 6. Dezember 2007

0

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Artikel verwalten

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Neue Urteile: Übermüdung am Steuer ist grobfahrlässig

Neue Gerichtsurteile: Bei Krankheit kein Unfalltaggeld

Neue Gerichtsurteile: Unfalltaggeld: Suva kürzte Taggelder zu Unrecht

Aktuelles Heft

Offener Brief an Aldi, Denner, Migros, Spar und Volg

Jetzt unterschreiben: Hors-sol-Gemüse muss angeschrieben sein!

Aktuelles Heft

Verkehrssicherheit

Wer beim Autofahren ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, zahlt eine Busse von 100 Franken. Das ist...

Schlüsselfundmarke

Aktuelle Ratgeber

Aktuelle Tests

Roaming-Kosten

Seit dem 1. Januar 2009 haben Schweizer wegen überrissenen Handy-Gebühren im Ausland

zuviel bezahlt.

Reklamieren Sie hier

Reklamieren Sie hier

Unsere Handy-Apps

Testsieger App K-Tipp

Testsieger für Apple und Android

E-Nummern App

E-Nummern für Apple und Android

Budget Alarm App

Kostenloser Budget-Alarm für Apple und Android

Hochpreis

Aktuelle Merkblätter

Aktuelle Musterbriefe

Kostenloser Ratgeber für Menschen mit Behinderung