Telefon-Auskunft: Teurer statt günstiger

K-Tipp 06/2008 vom

Die Marktöffnung hat sich für die Kunden nicht ausgezahlt – im Gegenteil: 1811, 1818 & Co. haben ihre Preise erhöht.


Seit gut einem Jahr gibt es das «Hundertelfi» nicht mehr. Die Swisscom-Auskunft heisst jetzt 1811, und diverse Konkurrenten buhlen – nebst Internetdiensten wie telsearch.ch – um Anrufer. Der Kunde profitiert aber keineswegs von der Marktöffnung: Ein einminütiges Gespräch kostete bei der Nummer 111 genau Fr. 1.85. Für ein gleich langes Gespräch mit der neuen Swisscom-Auskunft zahlt der Kunde Fr. 2–. Nur Tele2 erteilt noch für Fr. 1.85 Auskunft.

Auch die Konkurrenz hat die Preise erhöht: Bei Markteintritt war 1818 noch gleich teuer wie die Nummer 111. Seit Februar zahlt man für eine Auskunft bedeutend mehr: Fr. 2.30 für die erste Minute. Barbla Schaerer von der 1818 Auskunft AG behauptet, dass die Anrufe dafür schneller bearbeitet würden.

Ein Anruf bei 1801 kostet seit letztem Oktober 20 Rappen mehr. Der Betreiber hat die Grundgebühr auf Fr. 1.70 angehoben.

Nur 1812 (Swisscom Fixnet) gibt günstig Auskunft: Ein Anruf von einer Minute Dauer kostet 90 Rappen. Doch man wird von einer Computerstimme bedient – und die erkennt Anfragen laut Saldo (Ausgabe 02/07) oft nicht korrekt.
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