Stirbt die Hecke nach dem Rückschnitt ab?

K-Tipp Wohnen 02/2019 vom

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«Mein Grundstück ist von einer 30-jährigen Fichtenhecke umschlossen. Damit sie nicht ­über das Grundstück hinausragt, muss ich sie etwa 25 Zentimeter zurückschneiden. Das heisst aber, dass die ­Hecke dann auf der äusseren Seite keine Nadeln mehr besitzt. Würde die Hecke im folgenden Jahr  wieder Zweige mit ­Nadeln bilden? Oder ­besteht die Gefahr, dass sie abstirbt?» Karl-Heinz Alex, Greng FR

Einige Nadelholzarten kann man auch als stark zugeschnittene Formhecken kultivieren. Einen Totalrückschnitt ins alte, mehr­jährige Holz verträgt allerdings nur die Eibe (Taxus baccata). Sie bildet fast immer wieder einen Neuaustrieb mit Zweigen und Nadeln. 

Doch Fichtenhecken (Picea abies), Rottanne oder die Serbische Fichte (Picea omorika) wachsen nach ­einem so drastischen Rückschnitt nicht mehr nach. Ein totales Absterben der ganzen Hecke ist allerdings nicht zu befürchten.

 

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