Steuerbeleg für nicht erhaltenen Zins

K-Tipp 05/2019 vom

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Achtung, Falle: Auf den ­Steuerausweisen der Postfinance sind nicht ausbezahlte ­Erträge aufgeführt.

Postfinance-Filiale in Zürich: Was mit den einbehaltenen Zinsen der ehemaligen Kunden geschieht, ist unklar (Bild: KEYSTONE)

Postfinance-Filiale in Zürich: Was mit den einbehaltenen Zinsen der ehemaligen Kunden geschieht, ist unklar (Bild: KEYSTONE)

Dreimal hat der K-Tipp in den vergangenen Monaten darüber be­richtet, dass die Postfinance Zinsbeträge einsackt, die ihr nicht zustehen. Und zwar in Fällen, in denen Kunden ihr Sparkonto kündigen und ein kleiner Restsaldo übrig bleibt (K-Tipp 20/18, 1/19 und 2/19). Auf dem Kontoauszug schreibt die Postfinance: «Betrag wird aufgrund kleiner Betragshöhe nicht ausbezahlt.» Beim K-Tipp melden sich noch immer empörte Leser, die ihr Geld vergeblich von der Postfinance ein­fordern.

Doch jetzt stellen sich neue Fragen. Denn die Postfinance sendet ehe­maligen Kunden einen sogenannten Zinsabschluss zu. Darin steht: «Zu ver­steuernder Zinsertrag.» Und: «Bitte aufbewahren! Dient als Nachweis für Ihre Steuererklärung.»

Die Postfinance schweigt

Mit anderen Worten: Die ehemaligen Postfinance-­Kunden sollen Gelder versteuern, die sie gar nicht ­erhalten haben. [...]

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