Sous-vide-Garer: Besser ohne Wassertank

saldo 04/2018 vom

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Vakuumgaren ist ein neuer Kochtrend. Doch viele ­Sous-vide-Geräte heizen das Wasser nicht ­gleichmässig auf. Bei manchen kann man sich die Finger ­verbrennen.

Mit einem Sous-vide-Garer ­lassen sich Lebensmittel ­vakuumverpackt und bei konstanter Temperatur im Wasserbad zubereiten – ähnlich wie beim Niedergaren im Ofen. Fleisch zum Beispiel soll so saftiger und zarter ­werden. Die klassischen Garer sind Geräte mit Wassertanks und Deckel. Platzsparender sind die Sous-vide-Sticks, also Heizstäbe, die man am Rand eines Kochtopfs befestigt. Die deutsche Stiftung Warentest hat fünf Garer mit Wassertanks und sechs Sticks geprüft. Die Hauptkriterien: Aufheizdauer, Temperaturgenauigkeit und Handhabung.

Das Resultat: Sticks funktionieren besser. Vier Heizstäbe bekamen das Urteil «gut». Sie heizen schnell und schaffen es, die Wassertemperatur im Topf überall gleich zu halten.  Die Geräte mit Wassertanks ­wurden als ungenügend oder schlecht bewertet. Sie erhitzen das Wasser ungleichmässig. Und bei langen Garzeiten besteht Verbrennungsgefahr, weil die Aussenseite zu heiss wird.

Empfehlenswerte Sous-vide-Garer

Gut und in der Schweiz erhältlich:

Quelle: «Test», Ausgabe 1/2018, www.test.de

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