Schweizer Möbel ennet der Grenze günstiger

K-Tipp 20/2014 vom | aktualisiert am

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13 von 19 Schweizer Markenmöbeln kosten im benachbarten Deutschland weniger als in der Schweiz. Die möglichen Einsparungen für Kunden sind zum Teil massiv.

Verkauft Schweizer Markenmöbel: Möbel Dick in Lauchringen (D)

Verkauft Schweizer Markenmöbel: Möbel Dick in Lauchringen (D)

Der K-Tipp hat die Preise von 19 Möbeln von Schweizer Herstellern bei mehreren Händlern in der Schweiz und in Deutschland verglichen – inklusive Lieferung und Montage. Resultat: Meist fährt man beim Kauf in Deutschland am günstigsten. Ein paar Hundert Franken sind so schnell gespart. In 13 von 19 Fällen kosteten die Möbel in den beiden deutschen Möbelhäusern Seipp Wohnen in Waldshut-Tiengen und Möbel Dick in Lauchringen am wenigsten. 

Beispiele mit sehr grossen Preisunterschieden: 

  • Regal «In-aga» von Mobimex: Preis zum Zeitpunkt der Preiserhebung bei Seipp Wohnen: 14 995 Franken. Knapp 1500 Franken mehr, nämlich 16 464 Franken, müsste für das gleiche Möbelstück bei Teo Jakob in Zürich auf den Tisch ­gelegt werden. 
  • Sofa «DS-450» von De Sede: Möbel Dick verlangt dafür 6900 Franken. Das sind 2401 Franken weniger als beim Wohnstudio ­Lüthi in Kloten ZH. Dort zahlt man 9301 Franken. Bei diesem Möbel sind zwar auch Pfister und Möbel Hubacher mit 6990 Franken günstig. Doch dort handelt es sich um Sonderangebote. In einer anderen Lederfarbe kostet das Sofa etwa bei Möbel Hubacher 9637 Franken.

Tipp: Wer seine Möbel nicht in Deutschland kaufen will, kann auch in der Schweiz Geld sparen. Denn die Preise sind nicht in Stein gemeisselt. Viele Händler geben an, indi­viduelle Rabatte zu gewähren. Entscheidend dafür ist etwa, wie viele Möbel der Kunde kauft. 

Aber auch bei einer Vor­auszahlung ist der Preis zum Teil tiefer. So gibt Goodform SCG in Niederteufen AR für den Schreibtisch «54» von Wogg 3 Prozent Rabatt – das gilt für alle Möbel.

Bei Pfister wiederum ­erhalten Inhaber der «My Pfister Card» stets 2 Prozent Rabatt.

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