Schlecht beraten bei 7 von 10 Tierärzten

31. Oktober 2008

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Die Beratung von Hundehaltern ist bei vielen Tierärzten mangelhaft. Das zeigt eine Stichprobe des K-Tipp.

 

Veterinäre geniessen das uneingeschränkte Vertrauen vieler Tierhalter. Doch ist dieses auch berechtigt? Dieser Frage klärte der K-Tipp im September. Ein langjähriger Züchter besuchte zehn Veterinäre mit zwei Monate alten Welpen und testete die Tieruntersuchungen sowie die Beratung über die notwendigen Impfungen und die Entwurmung.

Fazit: Von den zehn Tierärzten kann er nur drei ohne Einschränkung empfehlen. Mangelhaft waren vor allem die Informationen zu Impfung und Entwurmung sowie Haltung und Erziehung des Tieres. «Teilweise musste ich den Ärzten die Informationen richtig aus der Nase ziehen.»

Mit «gut» oder gar «sehr gut» schnitten die Veterinäre bei den medizinischen Routinechecks ab. Kein Arzt diagnostizierte eine falsche Krankheit oder führte unnötige Untersuchungen durch. 

Im Artikel «Tierärzte: Mangelhafte Information» wird auch ausgeführt, wie sich die Tierärzte bezüglich der Anpreisung von teuren Markenfutter oder Shampoos verhalten.

Der K-Tipp ist für 3 Franken am Kiosk erhältlich.

 

Hilfreicher Ratgeber

Alles Wichtige über Kauf, Haltung und Pflege von Haustieren finden Sie im 185-seitigen K-Tipp-Ratgeber «Haustiere: Richtig halten und gut betreuen». Es kostet 25 Franken und kann auch telefonisch unter 044 253 90 70 bestellt werden.

 

 

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