SBB lassen Böschungen verkümmern

K-Tipp 14/2018 vom

von

Die SBB brüsten sich mit ihrem ­Engagement für den Naturschutz. Laut Pro ­Natura sieht die Realität anders aus.

Es geht auch anders: Mit etwas Pflege blüht der Hang bei den Geleisen richtig auf (Bild: Pro Natura)

Es geht auch anders: Mit etwas Pflege blüht der Hang bei den Geleisen richtig auf (Bild: Pro Natura)

Es klingt wunderbar: «Die Natur sagt Danke» heisst es in einer aktuellen Werbekampagne der SBB. Videos auf der Website zeigen Projekte entlang den Zugstrecken. Zu sehen sind renaturierte Bachlandschaften, Wohlfühloasen für Amphibien und bunte Blumenlandschaften. Dazu erklären SBB-Mitarbeiter, wie sie sich täglich für den Naturschutz einsetzen. 

Doch die Videos zeigen nicht die ganze Wahrheit. Zu diesem Schluss kommt die Umweltorganisation Pro Natura: «Die SBB lassen viele Böschungen entlang von Bahnlinien verkümmern», sagt Projektleiterin Simona Kobel. Bilder, die dem K-Tipp vorliegen, zeigen, dass von «Wohlfühl­oase» keine Rede sein kann.

Die SBB unterhalten insgesamt 50 Quadratkilo­meter Grünflächen. Sie sind damit der grösste Bewirtschafter von Grünflächen in der Schweiz. Viele Bahnböschungen der SBB liegen laut Pro Natura in Biotopen von nationaler Bedeutung – das sind Trockenwiesen und -weiden, Auen, Amphibienlaichgebiete und Moore. [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift K-Tipp und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift K-Tipp und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet