Rentner will per Gericht WLAN-Verbot durchsetzen

saldo 03/2019 vom

von

Ein Mieter leidet an Schlafstörungen. Er verlangt deshalb, dass die Genossenschaft im ­ganzen Haus drahtloses Internet verbietet. Diese will davon nichts wissen.

Mietgericht des Bezirks Zürich: Sah keine erhebliche Störung durch die Mieter (Bild: Dominique Schütz)

Mietgericht des Bezirks Zürich: Sah keine erhebliche Störung durch die Mieter (Bild: Dominique Schütz)

Der Rentner lebt am ­Stadtrand von Zürich in einer Genossenschaftswohnung. An einem regnerischen Nachmittag im Januar erscheint er allein zu seinem Termin am Zürcher Mietgericht. Er hat seine Vermieterin eingeklagt, eine Wohnbaugenossenschaft in Leimbach. Diese schickt eine Vertreterin und ­einen Anwalt. Das Mietgericht tagt in Dreierbesetzung. 

 

Zuerst erhält der Rentner das Wort. «Die Genossenschaft soll die Mietverträge mit allen Bewohnern unseres Mehrfamilienhauses ändern», verlangt er. Sie solle sämtliche Geräte mit «hochfrequenter Strahlung» verbieten. Dazu gehören WLAN-Router, also Geräte zum drahtlosen Internetzugang, und Funktelefone. Der Mieter beruft sich dabei auf Artikel 12 im Mietvertrag. [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift saldo und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift saldo und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Neue Urteile: Miteigentümer dürfen Alterswohnungen verbieten

Neue Gerichtsurteile: Gynäkologin darf nicht mehr selbständig sein

Rentner verlangen, dass Rock-Bands ohne Verstärker spielen