Parship: Versteckte Vertragsverlängerung

saldo 11/2007 vom

Der Online-Partnervermittler Parship.ch verärgert Kunden. Mehrere Personen beschwerten sich in der letzten Zeit bei der saldo-Rechtsberatung darüber, dass Parship.ch kostenpflichtige Verträge gegen ihren Willen um die bisherige Laufzeit verlängerte. Begründung: Die Kunden hätten sieben Tage vor Ablauf des Vertrags kündigen müssen. So stehe es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
Der St. Galler Rechtsprofessor Ivo Schwander hält diese Praxis für heikel: Aufgrund des Schweizer Rechts könne «der Vermittlervertrag jederzeit entschädigungslos gekündigt werden». Eine automatische Vertragsverlängerung werde deshalb bedeutungslos.
Auf Anfrage verspricht Parship-Manager Martin Dobner, die AGBs «sofort erneut überprüfen und gegebenenfalls ändern zu lassen».
Die saldo-Rechtsberatung rät Betroffenen, per Einschreiben zu kündigen und auf keinen Fall für die Verlängerung zu bezahlen.
eb
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von Tanguero am
18.01.2018, 18:22

Life as Roulette

@gf You are welcome. I know it's a difficult decision to make. Class actions are not existing here as far as I know. So chances are big they will continue this way until one defeats them in court. It's the same old story at many places. :( I had positive experiences in the past for reclaiming my money back over the credit card institute, so I think everyone should try in any case as first step. They just gamble... :)) Thank you nevertheless for your feedback and thus, hopefully we will help a few others in the future!

von gf am
18.01.2018, 13:16

Alea iacta est

@Tanguero Thanks for your motivating words, however at the end of yesterday, I accepted Parship's offer. All the lawyers involved said there was a high risk of losing the whole amount, on top of the costs of legal action if my request of returning the whole amount was rejected and I wanted to take further legal steps... So, I let them convince me. I felt it was doubtful that my cc company would refund me and I read below that someone didn't get back the money. Anyway, too bad. Perhaps a class action is needed against Parship (and their lovely competitors), because they will keep doing this until someone stops them..

von Tanguero am
18.01.2018, 00:21

No dead thread! :))

@gf As long as nobody is writing something new, it just looks as dead. As you can see it has been awaken again by now! :) In short. Don't trust / follow your friend lawyer, except if you prefer to lose your money. :P I know it's complex and might be tedious for you to read and understand in German (below) but in a nutshell: Don't accept any deal, just stand firm like a rock and reclaim your money back from the credit card company! If that is granted / accepted than the story will be finished. Never did parship dare to go to court until now, nor is any reason to assume that they will in the future!! They would very likely lose the fight in the end. And what is the use for them anyway, because in most of the cases people will be scared and pay! For the few smart ones not accepting to follow blindly they will not move, take it from me! What you have to understand is simply the dynamics of the money story. The one needing to get it back is in bad position, because he will have to go to court first and that is a big hassle. So if you can have your credit card company withdraw the money (they can do it, I can assure you out of own experience) then don't worry. If not, you would have to attack first but even then, finally you would have very good chances of success. That's my opinion and it's based on quite extensive knowledge of similar situations. NB: Don't trust lawyers, another good rule of thumb. ;) Wishing you all the best and good luck!

von kaibodensee am
17.01.2018, 13:13

Hmmm

Hi GF, so do you get any reply of this mail ? If yes this will be the evidence that they get your mail(s) intime. Not so pretty that you already use your account after cancelation but guess to contact them via account will be a reason. About credit card: that takes time - so dont be panic ;-) Finally I would not take this offer - only if you want to use their service again. As you can see on my earlist posting here - since them I dont get any reply. Also I sent a big mail with some law issues to their CEO and CFO. SInce them no reply.

von gf am
17.01.2018, 11:47

unsicher..

Hi kaibodensee, thanks for the response. On the day my abo expired in Dec, I sent several emails to cancel my subscription, that didn't work out. Then a friend (lawyer) helped out and a week ago and I sent a strongly worded letter (email, registered letter, fax). As a reaction, I received the 50% discount offer, so they would transfer the other half back to my account. I would need to respond to this offer today. My lawyer friend recommends that I accept it.. I have a UBS cc, so I filled out the reclaim form (plus attached the docs) for the whole amount as it got deducted. No response yet... Re. sighing in: a few days after I wanted to cancel my account in Dec and it didn't work out, I thought I had already lost my money, so then I signed in to my account and wrote an email, unfortunately. I am not sure how much they can hold this against me and my request of paying back the complete amount... Any suggestions you may have regarding the above?

von kaibodensee am
17.01.2018, 09:37

Aussitzen

Hallo GF, how do you quit the contract ? Any proof fort that ? If you are Viseca credit card customer there is a formular to get back the Parship money. No problem. Since my last thread I dont get any feedback. Guess they dont want to risk any legal action here in Switzerland cause situation is very shaky for them. I would do nothing. Heared that they finaly send incasso mails from NL but nobody trust them or react. Just do nothing but important: dont go into your account anymore.

von gf am
16.01.2018, 17:36

deal offer

Ich sehe, dass dieses Thread nicht mehr aktiv ist, obwohl sicherlich es noch viele Probleme mit Parship gibt. Hoffentlich jemand liest es noch.. Das Gleiche ist mit mir passiert, was damals im 2016 mit Spiralnudel. Ich habe mein Abo am letzten Tag meines Abos gekündigt (ende Dez 2017), aber Parship hat mein Abo mit einem Jahr trotzdem verlängert und den Betrag vom Kreditkartkonto zurückgezogen. Viele Brife später, haben sie mir eine 50% Preissenkung angeboten (CHF 415, statt CHF 830) und muss innerhalb 7 Tage antworten ob ich die Offerte akzeptiere. Ich will sie sicherlich nicht aber bin nicht sicher ob ich die ganze Summe irgendwie zurückbekommen werde. Ich habe meine KK Firma auch kontaktiert und für eine Rückerstattung gefragt. Keine Antwort noch.. Soll man immer noch hartnäcking sein wie vorher, oder ist sicherer wenn man diese blöde Offerte zustimmt? Man kann über schlimme Erfahrungen lesen.. Vielen Dank.. (Englisch ist meine Muttersprache, also es tut mir leid für die Fehler im Text)

von Tanguero am
14.06.2017, 20:07

Unbedingt dran bleiben!

So lange viele Fische im Netz kommen, packt Parship garantiert sein Netz nicht ein, auch wenn ab und zu einige (wenige) kleine Fische so toben, dass Sie wieder den Weg ins Freie finden... Es braucht Mut und Ausdauer aber eins ist klar, es funktioniert!! Bis jetzt waren alle Berichte (s. unten) eindeutig. Also keine Angst! Nach "Kochrezept" (Zutaten unten) handeln. :) Toi toi toi!!

von kaibodensee am
13.06.2017, 18:22

Aufgepasst

Parship hat mit dem 18.04.2017 seine deutschen AGBs geändert. Mir als User wurde das nicht mitgeteilt auch habe ich nicht zugestimmt. Somit kann ich sogar vom Sonderkündigsrecht gebrauch machen und anteilig meine Gebühren erstatten lassen. So sehe ich es zumindest......habe gerade diese Problematik. Aktuell habe ich schon mal auf 419 CHF für 6 Monate reduzieren können aber akzeptiere ich natürlich nicht. Wenn ich sehe das anderen Usern aus der Schweiz alles erlassen wurde fühle ich mich sogar diskriminiert und verweise auf das Gleichstellungsgesetz. Vielleicht macht man das sogar mutwillig mit mir dann ist das schon gemäss Zivilrecht mutwillig und arglistig :-)

von xray am
09.03.2017, 19:47

Nächstes Update

Nachdem ich von Parship nicht mehr gehört habe, habe ich einen Eingeschriebenen Brief an Parship gesendet und zusätzlich noch einen Käuferschutz bei PayPal angefordert. Von Parship habe ich bis heute noch nichts gehört aber PayPal hat den betrag zurückgefordert. Entlich hat es geklappt über umwegen. Nie mehr Parship. In ihrer TV Werbung sollte es heissen: " Alle 11 Minuten verarschen wir einen Kunden" Danke für eure Tipps. Gruss Xray.

von xray am
24.02.2017, 18:19

Nächste Antwort von Parship

Sehr geehrter Herr xx, vielen Dank, dass Sie sich noch einmal melden. Schade, dass Sie das Angebot nicht annehmen möchten. Ein besseres Angebot kann Parship Ihnen nicht machen. Dies ist bereits ein Kompromiss, da Sie nicht fristgerecht gekündigt haben. Deshalb möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass wir weiterhin den vollen Mitgliedsbeitrag für die Verlängerung berechnen, wenn Sie mit unserem Angebot nicht einverstanden sind. Ich würde mich daher freuen, wenn Sie Ihre Entscheidung überdenken und wir zu einer Einigung finden. Mit freundlichen Grüßen Jens Peters Ihr Parship Kundenservice

von Thoomasss am
24.02.2017, 11:50

Und jetzt: Was soll ich machen? Antwort auf Frage von Xray

ablehnen, wenn du wirklich raus willst. Bei dir versuchen sie wieder, den Fuss drin zu behalten (siehe einen Beitrag unter dem deinen). Da haben sie ganz aufgegeben. Nur Mut ;) Und um Mut zu sammeln, lies doch einfach mal alle Beiträge hier :)

von xray am
23.02.2017, 17:39

Antwort von Parship

vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Frage, ob Online-Partnerbörsen unter Artikel 406 OR fallen und damit die gleichen Bestimmungen anzuwenden wären wie für Offline-Partnervermittlungsinstitute, die im persönlichen Einzelkontakt mit ihren Kunden mit dem Ziel einer Ehevermittlung Begegnungen zwischen Menschen arrangieren, ist in mehreren Punkten rechtlich umstritten und bisher nicht geklärt. Wir vertreten wie die anderen Partnerbörsen die Auffassung, dies sei nicht der Fall und die geltenden Kündigungsbestimmungen deshalb rechtens. In vergleichbaren Fällen in anderen europäischen Ländern wie z.B. Deutschland geht die jüngere Rechtsprechung davon aus, dass bei Online-Partneragenturen andere Voraussetzungen anzuwenden sind und kein jederzeitiges Kündigungsrecht besteht. Aus Kulanz und insoweit ohne Anerkennung einer Rechtspflicht sowie ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage sind wir jedoch zu folgender Einigung bereit: Ich biete Ihnen an, den Preis für Ihre Verlängerung zu halbieren: Somit würden sich die Kosten für Ihre Premium-Mitgliedschaft auf 389,40 CHF verringern. Selbstverständlich könnten Sie Ihre Premium-Mitgliedschaft wie bereits bestätigt bis zum Ende der aktuellen Laufzeit nutzen. Beachten Sie bitte, dass dieses Angebot nur 7 Tage gültig ist. Möchten Sie mein Angebot annehmen? Besten Dank für Ihre Antwort. Und jetzt. was soll ich machen ?

von globalocal am
05.02.2017, 12:33

Antwort von Parship

Sehr geehrte Frau **, vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Frage, ob Online-Partnerbörsen unter Artikel 406 OR fallen und damit die gleichen Bestimmungen anzuwenden wären wie für Offline-Partnervermittlungsinstitute, die im persönlichen Einzelkontakt mit ihren Kunden mit dem Ziel einer Ehevermittlung Begegnungen zwischen Menschen arrangieren, ist in mehreren Punkten rechtlich umstritten und bisher nicht geklärt. Parship.ch vertritt wie die anderen Partnerbörsen die Auffassung, dies sei nicht der Fall und die geltenden Kündigungsbestimmungen deshalb rechtens. In vergleichbaren Fällen in anderen europäischen Ländern wie z.B. Deutschland und Belgien geht die Rechtsprechung heute davon aus, dass für Online-Partneragenturen andere Voraussetzungen anzuwenden sind als im klassischen Partnervermittlungsumfeld. Dennoch kommen wir Ihrem Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung nach. Ich habe Ihre Premium-Mitgliedschaft - selbstverständlich ohne präjudizierende Wirkung - per sofort beendet. Dementsprechend werden wir keine weiteren Beträge von Ihrer Kreditkarte einziehen. Mit freundlichen Grüßen Ralf Matzen Ihr Parship Kundenservice

von lalelu am
20.12.2016, 11:49

Sein Recht zu kennen zahlt sich aus

Tja, wie ich hier mit Schrecken festgestellt habe bin ich auch nicht die einzige, der das passiert ist... unglaublich, und das von einer 'seriösen Partnervermittlungsfirma'..! Bin ziemlich enttäuscht und würde dort nie wieder ein Abo lösen, ziemlich dreist was hier abgeht. Allen Betroffenen kann ich auch nur raten, dass ihr SOFORT folgenden Text (wie bereits weiter unten schon mal notiert) schreibt: Sehr geehrte Damen und Herren Mit sofortiger Wirkung mache ich von meinem Kündigungsrecht gestützt auf Art.406d Ziff. 7 OR Gebrauch. Ich möchte die Premiummitgliedschaft per sofort kündigen. Der kürzlich automatisch erfolgten Verlängerung der kostenpflichtigen Mitgliedschaft widerspreche ich ausdrücklich. Meine Chiffre: ***** Mein Service-Passwort: ***** Mit freundlichen Grüssen XY Anfänglich hätte auch ich CHF 838.- bezahlen müssen, nach dem ich eine 12-wöchige (?) Kündigungsfrist verpasst habe und mir die Dame einfach automatisch um ein Jahr mein Abo verlängern wollte. Komischerweise steht aber in den offiziellen AGB's nichts von einer 12-wöchigen Kündigungsfrist, auch ist es ziemlich dreist einen solch hohen Betrag zu nennen, ohne überhaupt eine genaue Kostenaufstellung zu machen. Innert 1 Tag kam nach meiner Antwort (oben) eine Email... "..Dennoch kommen wir Ihrem Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung nach. Ich bestätige Ihnen somit das Ende Ihrer Premium-Mitgliedschaft zum XX". Enttäuscht aber erleichtert rate ich nun: Hände weg von PARSHIP & stützt Euch auf Art.406d Ziff. 7 im OR, denn automatische Verlängerungen sind NICHT RECHTENS! Viel Glück und Erfolg wünscht lalelu

von Tanguero am
16.11.2016, 16:52

Daumen hoch

@ent Cool! Danke für deine erfreuliche Rückmeldung! :D

von ent am
15.11.2016, 20:31

geklappt

Ich danke allen für die Tipps. Auch ich bin in diese Falle getappt, da ich den Account über ¾ Jahre nicht mehr genutzt habe und ihn total vergessen hatte. Ich habe die Zahlung auch nur auf der Kreditkartenabrechnung gesehen, ich bekam nicht einmal eine Rechnung, auch nicht per Mail! Als ich zuerst mit Parship Kontakt über ihre Supportanfragen aufnahm um zu fragen, was man tun könnte, habe ich nur eine Antwort erhalten, dass ich die Frist verpasst habe und sie meine Kündigung auf nächstes Jahr legen. Als ich dann aber eure Einträge las und Druck machte mit OR Art.406d und Anwalt, habe ich dann wie Maschu eine „blabla“-Antwort erhalten, in dem sie schreiben, dass dies in anderen Ländern nicht so ist, aber sie werden es mir gutschreiben. Die Gutschrift habe ich auch innert Kürze erhalten. Bin sehr froh, dass dies beim zweiten Mal per Mail doch recht unkompliziert geklappt hat!

von Tanguero am
10.09.2016, 15:48

Geld und Gier

@Nokum Betreibungsandrohung will noch nichts ernstes heissen. Ist meistens nur ein Nervenspiel. Kann sein, dass die dann wirklich betreiben, aber dann ist ja noch gar nichts gesagt. Rechtsvorschlag innerhalb der Frist und alles ist wieder gestoppt. Danach müssten Sie ein Rechtsöffnungstitel haben, was aber klar nicht der Fall ist. Dafür müssten die in der Folge beim Bezirksgericht gegen dich klagen. Wäre also ein aufwendiger Weg und würde die wahrscheinlich nicht zum Erfolg bringen. Machen sie also nicht, vermute ich. Trotzdem, falls es effektiv zur Betreibung kommt, schaue (viel) weiter unten in den Kommentaren. Ich habe dort eine Möglichkeit beschrieben, wie man sofort reagieren sollte, um die Löschung vom Register beim Gericht zu beantragen. Ansonsten bleibt allenfalls der Eintrag ein paar Jahre ersichtlich, ist aber meistens kein Problem (kann man ja bei Bedarf erklären). Viel Glück und Durchhaltewillen!

von Nokum am
09.09.2016, 12:15

Die sind stur!

Ich habe eine Zahlungsaufforderung der Firma I.P. AG erhalten, obwohl ich bei Parship mit eingeschriebenem Brief gekündigt habe. Es handelt sich um eine Betreibungsandrohung mit dem Hinweis, dass meine Daten an die "Wirtschaftsauskunftstei CRIF AG" weitergeleitet würden. Ganz schön dreist - jetzt ziehe ich das vor Gericht durch.

von Maschu am
03.08.2016, 18:09

Bei mir hat es auch geklappt!

Hallo zusammen, auch ich habe das Glück gehabt und bin aus der Nummer wieder raus gekommen. Parship hatte die Mitgliedschaft auch bei mir um 1 Jahr verlängert, für sage und schreibe CHF 910,80 ! Folgenden Text habe ich in die Kündigung geschrieben und dann per Email an folgende Adresse gesendet "premiumkuendigung@parship.ch" : Sehr geehrte Damen und Herren Mit sofortiger Wirkung mache ich von meinem Kündigungsrecht gestützt auf Art.406d Ziff. 7 OR Gebrauch. Ich möchte die Premiummitgliedschaft per sofort kündigen. Der kürzlich automatisch erfolgten Verlängerung der kostenpflichtigen Mitgliedschaft widerspreche ich ausdrücklich. Meine Chiffre: ************* Mein Service-Passwort: ************ Mit freundlichen Grüssen ********* Nach zwei Tagen bekam ich die Standard Antwort....bla bla bla und dann das wichtigste: "Dennoch kommen wir Ihrem Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung nach. Ich habe Ihre Premium-Mitgliedschaft per sofort beendet und die Vertragsverlängerung storniert. Da der Mitgliedsbeitrag bereits abgebucht wurde, werde ich Ihnen diesen über den von Ihnen bei PARSHIP verwendeten Zahlungsweg zurückerstatten. Bitte haben Sie ein wenig Geduld: Die Gutschrift kann manchmal einige Werktage in Anspruch nehmen. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Vielen Dank, dass Sie PARSHIP genutzt haben! " Der Zugang ist auch per sofort gesperrt worden (kein Zugriff mehr auf das Profil, es existiert nicht mehr) und ich habe das Geld zurück bekommen. Ich bin wirklich froh über die ganzen Erfahrungsberichte die ich hier lesen konnte und über die Ratschläge. Ich bin happy das es bei mir relativ "reibungslos" per Email geklappt hat. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, dass ich noch den einen oder anderen Brief schreiben muss. Ich wünsche anderen "Opfern", dass sie auch so gut aus der Nummer heraus kommen wie ich... Aktuell nutze ich Tinder und das funzt auch ziemlich gut ;-) Beste Grüsse

von chico12 am
15.06.2016, 21:37

2.Mahnug hat doppelten Betrag

Hallo Hab vor einem guten Jahr das Parship Abo gelöst. Bin aber seit einem halben Jahr nicht mehr online gewesen. Hab Parship auch fast vergessen. Auch auf meinem Email Account war ich heute das erste mal wieder. Und sehe ein Email “letzte Mahnung“. Gut, zu kündigen hab ich vergessen. Auch, dass ich eine neue Kreditkarte habe (die alte ist abgelaufen). Was mich jetzt stört: die 1. Mahnung hatte Rechnungsbetrag von 287,40 CHF + 7.50 CHF Gebühr. OK. Die 2. und letzte Mahnung hat nun den doppelten Rechnungsbetrag. Wie geht das? Wo steht das? Ist das zulässig? Kennt sich damit jemand aus?

von Tanguero am
07.06.2016, 19:43

parship

@Laurelei und Bengel1967 Vielen Dank für Eure positive Feedbacks. Es bringt Freude und gibt allen anderen Mut! :D @unwissend Klar kann man grundsätzlich von einem anderen Land aus betreiben. Ist nur etwas komplizierter bzw. teurer. Musstest du denn nicht die 24 Monate aufs mal (vorschüssig) begleichen? Lese mal genau in den AGB's was drin steht, falls du früher aussteigen möchtest (Ratenzahlung). Vielleicht könnten Sie dir ein Penalty anbieten, d.h. du zahlst dein eine Art Strafe für das frühzeitige Aussteigen, dafür lassen sich dich dann sofort gehen. Wäre so eine mögliche Zwischenlösung. Sonst würde ich mich juristisch beraten lassen. (Es gibt auch unentgetliche Rechtsberatungen an vielen Orten.) Viel Glück! :)

von smits am
07.06.2016, 15:45

unwissend

ist parship in der schweiz registriert oder nicht? ich habe vor 2 monaten ein 24 monate abo gelöst (da es das günstigste ist pro monat) und brauche es nach intesivem parshipen nicht mehr, ohne erfolg. da ich aber noch 22 monate bezahlen muss aber keine verwendung mehr habe für das abo, dachte ich mir das ich einfach meine kreditkarte sperre und somit keine abbuchungen mehr von parship habe. meine frage ist ob die in der schweiz eingetragen sind und mich so betreiben können? den von deutschland aus haben sie keine chance, oder?

von Laurelei am
05.06.2016, 21:46

Auch erledigt

Nachdem ich Parship nochmals kontaktiert habe, habe ich die gleiche E-Mail wie Bengel1967 erhalten. Ich hoffe, dass sich auch alle anderen Mitglieder gegen die automatische Verlängerung wehren und Parship vielleicht den Umgang mit Vertragsverlängerungen überdenkt. Danke nochmals für die Tipps hier!

von Bengel1967 am
02.06.2016, 20:37

erledigt!

Auf meinen eingeschriebenen Brief bekam ich relativ schnell untenstehende Mail. Vielen Dank für die Tipps und Briefvorlagen, die ich hier im Forum gefunden habe. Kämpft für Euer Recht, es lohnt sich! Sehr geehrtes PARSHIP-Mitglied, vielen Dank für Ihre Nachricht. Gern möchten wir Ihnen die Hintergründe erklären und eventuelle Missverständnisse ausräumen. Nach Art. 406a ff OR ist eine Partnerschaftsvermittlung jederzeit kündbar. Ebenso besagt Art. 404 OR, dass ein Auftrag jederzeit kündbar ist. Es gilt hier jedoch die Tatsache, dass die Parship GmbH laut Gesetz keine gewöhnliche Partnerschaftsvermittlung ist, sondern vielmehr den Kunden eine Datenbank zur Verfügung stellt und die „Partnersuche“ den Kunden überwälzt. Es handelt sich demzufolge mehr um einen Konsumvertrag (Konsum der Datenbank), welcher nicht jederzeit kündbar ist. Dennoch kommen wir Ihrem Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung nach. Ich habe Ihre Premium-Mitgliedschaft per sofort beendet und die Vertragsverlängerung storniert. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Vielen Dank, dass Sie PARSHIP genutzt haben! Mit freundlichen Grüßen Jens Peters Ihr PARSHIP-Kundenservice

von Laurelei am
29.05.2016, 23:25

Es hat (noch) nicht geklappt

Vielen Dank, dass ich eure Erfahrungen mit lesen kann. Leider habe auch ich die automatische Verlängerung von Parship vergessen und nun 6 anstatt 12 Wochen vor Ablauf kündigen wollen. Leider akzeptiert Parship meine Kündigung auf Juli 2016 nicht. Ich habe Parship auch nochmals eine E-Mail geschrieben mit den Vorschlägen, die ich hier im Forum gefunden habe. Bin ja gespannt, was Parship mir auf die zweite E-Mail antwortet. Meine Kreditkarte wurde von Parship noch nicht belastet. Ich werde die Antwort abwarten und meine Kreditkarte allenfalls sperren lassen. Oder würdet ihr das eher nicht tun? Bei einer allfälligen Betreibung könnte ich berufliche Probleme bekommen. Vor meiner Kündigung war ich übrigens mehrere Monate nicht mehr bei Parship eingeloggt und ein solches Mitglied wie ich bin, bringt dieser Plattform (ausser Geld) doch nichts. Erdenengel, dir wünsche ich weiterhin ganz viel Erfolg und hoffe, dass du das Geld bald zurück erhalten wirst.

von Bengel1967 am
28.05.2016, 22:44

Auch reingetappt!

Werde jetzt seit Februar mit Mahnungen bedroht und bekomme auf Mails nur freche Standardbriefe. Schicke nun einen Eingeschriebenen Brief per Post und zeige Parship an bzw. schalte meine Rechtsschutzversicherung ein, falls sie nicht aufhören mich zu nötigen. Die sechs Monate, die ich bezogen habe sind bezahlt....mehr habe ich nicht bestellt und werde auch nicht dafür bezahlen. Glücklicherweise habe ich zwischendurch meine Kreditkarte wechseln müssen, deshalb konnten sie mir nichts belasten. Der Umgang mit diesen dubiosen Gestalten geht an die Nerven und ist eine ungeheure Frechheit. Ich berichte weiter...

von Erdenengel am
23.05.2016, 11:51

Leider jetzt beim Anwalt

Hallo, schön, dass es auch positive Meldungen gibt. Ich kann das leider noch nicht sagen. Ich musste die Sache jetzt dem Anwalt übergeben. Er hat auch schon geschrieben. Die Antwort von Parship war die Standard-Antwort, die ich auch schon mehrfach bekommen hatte, nämlich dass ich per Klick eine einjährige Vertragsverlängerung für eine Premium-Mitgliedschaft für 562,80 Euro bestellt hätte. Der Anwalt sagt, dass sie damit nicht durchkommen würden. Er setzt jetzt eine letzte Frist zur Rückzahlung des Geldes, dann wird er einen Mahnbescheid beantragen ..... Ich werde weiter berichten.

von tira am
21.05.2016, 20:37

Es hat geklappt!

Herzlichen Dank an alle, die hier ihre Erfahrung mitgeteilt haben. Dank euch konnte ich Parship dazu bringen, die automatische Aboverlängerung wieder rückgängig zu machen. Ich hatte mein Einjahres-Abo zu spät gekündigt, etwa 3 Wochen vor Vertragsablauf und nicht 12 Wochen vorher, wie ich das gemäss Parship hätte tun sollen. Habe denen ein Mail geschrieben, dass ich die automatische Vertragsverlängerung nicht akzeptiere, weil dies rechtlich gemäss diesem Gesetzesartikel nicht zulässig ist. Hab das Mail gemäss den hier erwähnten Musterbriefen formuliert. Und es hat geklappt! Sie akzeptieren nun die Kündigung und schreiben, dass sie meine Kreditkarte nicht mehr belasten werden. Es lohnt sich also, sich zu wehren!

von Erdenengel am
31.03.2016, 23:54

Unberechtigter Einzug über PayPal von Parship

Hier ein leider negativer Zwischenbericht: Ich habe Parship mehrfach - heute mit letzter Fristsetzung - um Rücküberweisung des Betrages von Euro 562,80 aufgefordert. Die letzte Antwort war: "Ihre Nachricht ist ohne Text angekommen." Ich habe heute mit letzter Fristsetzung bis zum 06.04.16 (Geldeingang) nochmals geschrieben. Danach werde ich wohl einen Anwalt einschalten müssen. Es ist sehr ärgerlich .... es ist so viel Geld, das ich momentan wirklich besser gebrauchen könnte. Ich werde euch weiter berichten.

von manousch am
23.03.2016, 17:10

Bitte um Rat

Auch ich habe letzten Sommer ein 6 monatiges Probeabo abgeschlossen, da ich es nicht genutzt habe ging es in Vergessenheit. Anfang März belastete mir Parship 838.- via Paypal auf meiner Kreditkarte. Via Email forderte ich mein Geld zurück und bat um sofortige Kündigung. Die Antwort von Parship lautete, dass dies nicht möglich ist und ich meine Kündigungsfrist von 12 Wochen nicht eingehalten habe. Nach meiner zweiten E-Mail mit Androhung von Rechtschutz erhielt ich die Antwort, das mehrmals auf die Kündigungsfrist hingewiesen wird bei Vertragsabschluss, unter anderem in den AGB Punkt 5.3. Da sie nachvollziehen können, dass dies in Vergessenheit geraten kann, bieten sie mir an, die Kosten um 50% auf 419.40 zu reduzieren. Um dieses Angebot anzunehmen habe ich 7 Tage Zeit. Soll ich dies dankend annehmen? Oder habe ich das Recht den gesamt Betrag zurück zu fordern? Danke für eure Hilfe !

von Tanguero am
09.03.2016, 22:28

Klar... :)

Jeder Fall ist etwas anders und dementsprechend gibt es nicht nur einen Weg zum Ziel. Natürlich würde ich immer zuerst den einfachsten Weg gehen (= parship schreiben, dass man nicht einverstanden sei und auf jeden Fall kein "Deal" akzeptieren). Nur wenn dieser Weg nicht zum Erfolg führt, würde ich konsequent den "nächsten Gang schalten" und weiter juristisch vorgehen. Eine Bitte an Erdenengel und an all den anderen Betroffenen: Gibt uns hier ein Feedback über Erfolge oder auch Misserfolge. Das ist wirklich wichtig für die nächsten und die wird es gewiss geben! Toi toi toi.......

von Spiralnudel am
09.03.2016, 15:05

Zu kompliziert

Also ich schliesse mich Thoomasss' Meinung an. An Erdenengels Stelle würde ich erstmal an Parship direkt schreiben und sehen, was passiert. Schreib denen einfach klar und bestimmt, dass Du diese Verlängerung nicht akzeptierst, dass dies nicht gerechtfertigt sei und dass Du notfalls diese Sache auch öffentlich machen und die Konsumentenschutzorganisationen darüber informieren wirst. Ich würde vielleicht noch ganz beiläufig erwähnen, dass Du sonst sofort deine Rechtschutzversicherung einschalten wirst (selbst dann, wenn Du, wie ich, gar keine hast ;-)). Mach denen klar, dass Du eine sofortige Rückerstattung des vollen Betrages verlangst. Ich wünsche dir ganz viel Glück! @Thoomasss und Tanguero: Vielen Dank für eure Ratschläge! Bin so unendlich erleichtert, dass ich den Mist los bin. Danke!

von Thoomasss am
09.03.2016, 12:06

Warum so kompliziert?

@Tanuero: Warum meinst du, es müsse so kompliziert gehen. Spiralnudel hat doch gezeigt, dass Parship Geld zurückzahlt, auch wenn sie es schon erhalten haben. Und dies nur über ein Mail. Spiralnudel schreibt: „Ich habe per E-Mail geantwortet, dass ich das so nicht akzeptiere, dass das nicht rechtmässig sei usw. und dass ich sämtliche Konsumen-tenschutzorganisationen einschalten werde. Innerhalb einiger Tage kam bereits die Antwort von Parship: Es sei alles rechtens von ihrer Seite, da sie keine Partnervermitttlung im üblichen Sinn seien, bla bla bla... aber sie werden mir den vollen Betrag trotzdem rückerstatten. Nach Rücksprache mit meiner Kreditkartenfirma ist die entsprechende Gutschrift bereits eingegangen.“ Es funktioniert also alleine schon, indem der feste Wille gezeigt wird, das nicht zu akzeptieren. Wenn ich nun Erdenengel wäre, wäre ich ganz schön verunsichert. Meiner Meinung nach müsste Erdenengel nun einfach genau so vorgehen wie Spiralnudel und verlangen, dass Parship das Geld zurück zahlt. Ist doch egal, ob sie das Geld von der Kreditkarte abgebucht oder über Paypal erhalten haben. Anstelle von Erdenengel würde ich auf jeden Fall zuerst diesen einfachen Weg versuchen.

von Tanguero am
08.03.2016, 17:48

Kein "Deal" mit parship !

@Spiralnudel Super, freut mich sehr, du hast das richtige getan! :)) @Erdenengel Sei kein Engel! ;)) Das warst du aber offensichtlich mit Paypal... Du hättest wirklich nichts zahlen müssen und dich sicher nicht so leicht unter Druck fügen sollen. (Sorry, einfach offen und direkt gesag.) Nun sicher gibt es einen Weg wieder zu deinem Geld zu kommen, nur so wird es definitiv komplizierter sein, als wenn parship hinter deinem Geld hätte rennen müssen... Jetzt musst du juristisch vorgehen und zwar du musst selbst aktiv werden. Du musst parship angreifen, oder deinem Geld "Tschüss" sagen! Die Entscheidung liegt bei dir. Die Chancen sind klipp und klar auf deiner Seite. Ich würde Käuferschutz, Verbraucherschutzzentrale etc. vergessen. Erkundige dich doch am besten direkt beim Friedensrichter (wenn du in einer grösseren Ortschaft wohnst, sonst ist es eh sinnlos, weil viele sich überhaupt nicht auskennen) oder noch besser beim zuständigen Bezirksgericht. Bitte um ein Gespräch mit einem Gerichtsschreiber (ein Jurist dort, es gibt viele) und frage wie du eine Klage gegen parship einreichen kannst. Sonst kannst du parship natürlich auch betreiben. Frage ist an welchem offiziellen Firmensitz? Danach (nach ihren erfolgten Rechtsvorschlag) musst du sicher Rechtsöffnung verlangen. Also viel Fragen, direkt bei den zuständigen Behörden, kostet nichts. Ansonsten einen Anwalt beauftragen, kostet allerdings den Vorschuss, kriegst du aber am Schluss wieder zurück, falls du gewinnst. Nochmals, die Chancen sind auf der Basis deiner Schilderungen klar auf einer Seite! Ich wünsche dir viel Mut!

von Thoomasss am
08.03.2016, 13:11

Gratulation an Spiralnudel / Lösung für Erdenengel

Lieber Erdenengel. Deine Frage, "Wie bekomme ich jetzt mein Geld von Parship zurück?" ist eigentlich hier schon klar beantwortet. Entscheide dich dazu und wehre dich. Eigentlich wurde wirklich schon alles geschrieben, was dir auf deine Frage eine Antwort gibt. Den Vogel abgeschossen hat meiner Meinung nach Spiralnudel, der/die (?) sein/ihr Geld von Parship sogar zurück bekommen hat, nachdem Parship es ihm/ihr schon von der Kreditkarte abgezogen haben. :))) Das ist also alles ganz leicht übertragbar auf deinen Fall. Lies mal die Beiträge vom 18.02. dieses Jahres bis heute, dann verstehst du, was ich meine. Und auch weiter unten findest du alle Antworten, die du brauchst. Die Antwort auf deine Frage "Wie bekomme ich jetzt mein Geld von Parship zurück?" noch einmal kurz zusammengefasst: Indem du es tust. ;) PS. Ach, wenn wir uns doch nicht immer so einschüchtern lassen würden :D PPS: Danke allen, die hier ihre Erfahrungen geteilt haben und sich die Zeit genommen haben, Kommentare zu schreiben. Ihr seid toll!

von Spiralnudel am
08.03.2016, 09:26

"Deal" abgelehnt

Hallo zusammen! Danke für eure Meinungen und Ratschläge zu meinem letzten Beitrag. Ich habe mich dazu entschlossen, den von Parship angebotenen Deal über den halben Betrag (418 CHF) für dieselbe Jahresmitliedschaft auszuschlagen und mich stattdessen zu wehren. Ich habe per E-Mail geantwortet, dass ich das so nicht akzeptiere, dass das nicht rechtmässig sei usw. und dass ich sämtliche Konsumentenschutzorganisationen einschalten werde. Innerhalb einiger Tage kam bereits die Antwort von Parship: Es sei alles rechtens von ihrer Seite, da sie keine Partnervermitttlung im üblichen Sinn seien, bla bla bla... aber sie werden mir den vollen Betrag trotzdem rückerstatten. Nach Rücksprache mit meiner Kreditkartenfirma ist die entsprechende Gutschrift bereits eingegangen. Liebe Leute, akzeptiert diese Frechheit auf keinem Fall! Wehrt euch - es lohnt sich!!

von Erdenengel am
07.03.2016, 22:10

Parship - Paypal!

Bei mir wurde von Parship ein Jahres-Abo für eine Premium-Mitgliedschaft in Höhe von Euro 562,80(!) über PayPal abgebucht. Leider musste ich diesen Betrag jetzt an PayPal zahlen (nachdem ich den Bankeinzug widerrufen hatte). Paypal hat mich massiv unter Druck gesetzt, von wegen Abo u.s.w. und Käuferschutz gäbe es dafür auch nicht. Wenn ich nicht umgehend meinen Minusbetrag auf dem Paypal-Konto ausgleichen würde, ginge die Sache zum Inkasso-Unternehmen ... Also hat Parship jetzt das Geld und ich muss sehen, wie ich es zurück bekomme. Ich hatte nie eine Premium-Mitgliedschaft, das wäre mir viel zu teuer gewesen! Ich hatte allenfalls ein Probe-Abo. Parship behauptet aber jetzt, ich hätte am 01.02.2015 eine Premium-Mitgliedschaft bestellt, die sich wegen fehlender Kündigung (die 12 Wochen für Vertragsende hätte erfolgen müssen!) am 02.02.2016 um 12 Monate zu einem Preis von Euro 562,80 verlängert hätte. Wie gesagt, ich hatte nie eine Premium-Mitgliedschaft! Ich habe keinerlei Unterlagen von Parship - auch keine "Bestellbestätigung" aus Februar 2015, aus der ich angeblich Details entnehmen könnte. Kann mir jemand aus eigener Erfahrung berichten, wie er aus der Nummer rausgekommen ist? Hilft die Verbraucherschutzzentrale (habe dort noch keinen telef. erreichen können)? Wie bekomme ich jetzt mein Geld von Parship zurück?

von De11i am
22.02.2016, 19:12

@Spiralnudel

Ich hatte ja wie unten beschrieben das selbe Problem. Nun habe ich den Musterbrief geschrieben und etwas angepasst. Kein Job, Schuldenberater, Verweis auf Konsumentenschutzforen und am Wichtigsten: den Gesetzesartikel inkl. der Erklärung, dies nicht zu akzeptieren. Sind nun schon bald 2 Monate vergangen seither und ich habe nichts mehr gehört (zuvor kamen innert 10tagesfrist Mahnungen, alle nicht eingeschrieben) ;) Ja NICHT bezahlen!!!

von Tanguero am
22.02.2016, 10:38

Genau so !

Thoomasss hat den Nagel genau auf dem Kopf getroffen. Ich persönlich war von der parship Dienstleistung überhaupt nicht überzeugt. Am Schluss habe ich sogar Frauen gedated welche am wenigsten "Matchingpoints" mit mir hatten und das war sogar noch besser. :D Nur nebenbei erwähnt...

von Thoomasss am
20.02.2016, 07:49

Deal annehmen oder nicht

Das ist letztlich DEINE Entscheidung. Das Recht ist auf deiner Seite. Die automatische Verlängerung ist rechtswidrig, selbst, wenn sie das in den Mails erwähnt haben, als du die Mitgliedgliedschaft eingegangen bist. Es ist eine Schweinerei, dass sie dies noch nicht korrigiert haben und es immer noch versuchen. Wenn sie dir nun - scheinbar - entgegen kommen, versuchen sie eigentlich nur an der Abzocke und damit am Unrecht festzuhalten und dich damit zu überrreden. Indem du es annimmst, lässt du dich einfach über den Tisch ziehen. Ob du das willst, ist deine Entscheidung. Viele lassen sich einfach immer wieder verunsichern und darum hält Parship daran fest. So kann man ja auch Geld verdienen. Parship ist eine der seriösesten Seiten auf diesem Gebiet. Geschäftspraxis und Qualität der Partnervermittlung stehen sich jedoch in Sachen Seriosität völlig konträr gegenüber und widersprechen sich total. Erst wenn Parship das korrigiert, kann man den Service wirklich als Ganzes als gut bezeichnen. Solange jedoch die meisten immer wieder ängstlich den Schwanz einziehen, haben sie keinen Grund, etwas zu ändern und halten an der rechtswidrigen Praxis fest. Ich dennke, meine Antwort war deutlich genug. Entscheiden musst du, was du machst und ich weiss, dass das alles mit unangenehmem Zeitaufwand verbunden ist, empfehle jedoch jedem: Wehr dich!!! Gruss Thomas

von Spiralnudel am
18.02.2016, 14:25

"Deal" angeboten

Hallo zusammen! Auch ich bin auf Parship hereingefallen. Habe im Sommer 2015 eine 6-Monats-Mitgliedschaft abgeschlossen und dann vergessen. Dementsprechend habe ich leider auch nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt. Als ich nun meine letzte Kreditkartenabrechnung erhalten habe, hat mich beinahe der Schlag getroffen. Parship hat einen Betrag von 838 CHF abgebucht. Als ich daraufhin sofort ein Mail an Parship geschickt habe, indem ich genau geschildert habe, was passiert ist, habe ich nun heute Antwort erhalten: Ich hätte meine Kündigungsfrist versäumt, blablabla, aber aus Kulanz bieten sie mir nun an, die geschuldete Summe auf 419.40 CHF zu verringern. Dies ist zwar besser als die anfangs verlangten 838.00 CHF, aber irgendwie immer noch eine absolute Sauerei. Soll ich diesen Deal akzeptieren und zahlen oder soll ich weiter mit Parship "kämpfen"? Hat jemand schon Erfahrungen diesbezüglich? Ich habe mittlerweile auch schon bei meinem Kreditkartenherausgeber beanstandet, habe aber von dieser Seite noch kein Feedback erhalten.

von Tanguero am
04.01.2016, 22:21

Musterbrief

@ Silas (De11i) Lesen ist besser als um Hilfe zu rufen. ;P Alles nötige steht weiter unten... Hier noch ein Link dazu mit Musterbrief für alle diejenigen die es brauchen: http://www.srf.ch/konsum/services/so-stoppen-sie-die-partner-vermittlung oder direkt: http://www.srf.ch/content/download/1499242/13002210/version/3/file/Musterbrief+Partnervermittlung.doc.docx Viel Glück und Durchhaltewillen!

von De11i am
30.12.2015, 05:34

Hilferuf

Hallo zusammen Bin nun auch in diese Mühle geraten und da ich überhaupt nicht bewandert bin damit bitte ich euch um Hilfe. Kann mir jemand ein entsprechendes Musterschreiben auf silas1990@gmail.com zukommen lassen? Natürlich wird alles streng anonym behandelt und entsprechend sorgfältig angepasst. Ich danke im Voraus, Gruss Silas

von Tanguero am
23.12.2015, 15:46

Automatische Verlängerung nicht erlaubt

@Dalaran: Grundsätzlich ist eine automatische Verlängerung offenbar juristisch nicht in der Form zulässig. Ich nehme an du wolltest schreiben, dass du keinen Zugriff auf der Emailadresse mehr hast, mit welcher du dich vor (über) einem Jahr *an*gemeldet hattest. So oder so, ich persönlich würde einfach ignorieren bzw. die Inkasso-Briefe direkt im Altpapier schiessen. Du könntest allenfalls ein Screenshot des gesperten Abos behalten, wobei das Datum dann wahrscheinlich nicht ersichtlich sein wird. Wie auch immer, mit 99% Wahrscheinlichkeit hörst du nach einigen Monaten nichts mehr von denen. (Eigene Erfahrung mit diesen Inkassofirmen, nicht im Zusammenhang mit Parship.) Und wenn der Fall trotz der extrem kleinen Wahrscheinlichkeit doch noch bis vor Gericht gezogen würde, dann wären deine Chancen aus meiner Sicht nach wie vor sehr hoch (einfach mehr Aufwand, ist klar). Die Entscheidung liegt letzten Endes aber natürlich bei dir. :) Du kannst für die anderen gerne später wieder hier weiter berichten. Viel Gück!

von Dalaran am
22.12.2015, 15:53

Kündigung überhaupt notwendig?

Also ich habe nun auch eine Mahnung von diesem Inkasso Unternehmen aus Glattbrugg erhalten. Mein Abo ist vor 3 Monaten abgelaufen. Ich habe nie gekündigt, war allerdings auch seit 3 Monaten nicht mehr auf parship. Mein Account ist gesperrt, weil ich nach Ablauf eines Jahresabos nicht mehr für ein weiteres Jahr gezahlt habe. Von der Kreditkarte konnten sie mir nichts abbuchen, da ich eine neue habe und die alte Nummer nicht mehr valide ist. Ausserdem habe ich keinen Zugriff mehr auf die E-Mail-Adresse, mit der ich mich vor einem Jahr abgemeldet habe. Ich konnte also auch eine Mahnung von parship per E-Mail nie einsehen. Nun hat mir das Inkasso-Unternehmen eine Zahlungsaufforderung über 614.- geschickt (478.- Forderung plus der Rest Verzugsschaden) an meine alte Wohnadresse geschickt. Die Post hat es an meine neue Adresse weitergeleitet. Mein Vorgehen wäre jetzt: Brief komplett ignorieren sowie alle weiteren Aufforderungen oder Betreibungsandrohungen des Inkasso-Unternehmens. Und die Post gleich anweisen, nicht mehr an meine neue Adresse umzuleiten. Muss diese Briefe ja gar nicht zu Gesicht bekommen. Geht das auf? Oder muss ich trotzdem noch kündigen? So wie ich die Kommentare hier verstehe, ist die automatische Vertragsverlängerung nicht rechtens, insofern erübrigt sich meiner Meinung nach eine Kündigung, da man sich dadurch nur auf ihr Geschäftsgebahren einlässt. Einfach nicht mehr zahlen nach einem Jahr und fertig. Geht das auf? Oder muss ich doch noch rückwirkend eingeschrieben kündigen und diese verstrichenen 3 Monate bezahlen? Meiner Meinung nach ist eine eingeschriebene Kündigung nur für diejenigen wichtig, denen im Zuge der automatischen Vertragsverlängerung Geld von der KK abgezogen wurde und nun ihr Geld einfordern möchten.

von Slurff am
17.12.2015, 18:52

Bei mir hats geklappt!

Auch bei mir hat Parship das Abo Automatisch Verlängert worüber ich ziemlich erstaunt war. Soweit ich mich erinnern konnte hatte ich das Abo eh schon vor Monaten gekündet. Leider hatte ich alle Mails dazu schon endgültig gelöscht gehabt. Ich war schon vor ein paar Jahren Parship-Mitglied und damals gab es bei der Kündigung keine Probleme. Deswegen war ich etwas fahrlässig und habe die Mails gelöscht. Nun hatte ich natürlich keine Beweise für meine Kündigung die ich Parship gegenüber hätte vorweisen können. Parship wollte diesen Beweis natürlich von mir sehen. Zum Glück bin ich hier auf diese Forum gestossen! Ich habe die Briefe für eine sofortige Kündigung geschrieben wie hier empfohlen! Ausserdem habe ich angedroht mich an die Medien zu wenden und habe im gleichen Atemzug erwähnt, dass dies andere Kunden aus der Schweiz schon getan haben. Mit meiner Rechtsschutzversicherung habe ich ebenfalls gedroht (wobei ich gar keine habe! Grins!). Insgesamt habe ich zwei Mail geschrieben sowie einen Eingeschriebenen Brief mit der sofortigen Kündigung. Parship ist nun schon zurück gekrebst und wird mir das Geld zurück überweisen. Ich habe mit Kreditkarte bezahlt. Scheint für mich ja nochmals gut ausgegangen zu sein…

von dani1980 am
25.09.2015, 11:12

danke

Ich danke euch für die Hinweise und das Mut machen, habe mich nun bei Beobachter und SRF gemeldet, mal sehen. Selber zu klagen traue ich mich ehrlich gesagt einfach nicht. Das könnte ich ja immer noch machen. Hat jemand das schon ausprobiert? Trotz der Mustervorlage kann man ja immer noch viele Formfehler machen und am Schluss zahle ich zwei Prozesse, wenn ich beide verliere...

von Tanguero am
21.09.2015, 18:02

Rechtslage vs. Betreibungsversuch

Hallo Daniela Ich vermute an der Rechtslage hat sich gar nichts verändert. In der Regel passiert so etwas wenn ein Fall vor Gericht kommt (bzw. bis zum Bundesgericht). Oft ist so etwas nicht genau im Gesetz geregelt und folglich zählt nur die sog. "Rechtsprechung" oder anders gesagt, wie ein ähnlicher Fall früher mal beurteilt wurde. Wenn es also noch nie so weit kam, dann verändert sich nichts. Genau so ist es höchstwahrscheinlich in dieser konkreten Situation. Ideal Payment setzen die "Schuldner" nur unter Druck. Genau das ist ihr Business! An deiner Stelle hätte ich sie direkt für ungerechtfertigte Betreibung beim zuständigen Gericht (Bezirksgericht in der Regel) belangt. Mehr dazu habe ich füher unten geschrieben. Ich gehe nun stark davon aus, dass sie nichts weiteres mehr unternehmen werden (Rechtsöffnung) und die Betreibung schmückt halt deinen Registerauszug für 2 Jahre. Man kann damit Leben. :) Wünsche dir die das nötige Durchhaltevermögen und viel Glück!

von mjosh am
21.09.2015, 17:30

das ist nicht gut...

Lieber Dani1980, das tut mir leid, dass sie effektiv die Betreibung eingeleitet haben. ich würde eine konsumentenschutz-organisation kontaktieren (k-tip, beobachter). die warten schon lange darauf, dass diese unverschämte vorhergehensweise einmal juristisch beurteilt wird. vielleicht können sie dich unterstützen.

von dani1980 am
21.09.2015, 16:47

Zahlungsbefehl erhalten - ist es bei jemandem von euch weitergegangen?

Hallo zäme Erstmal danke allen, die hier Tipps geben. Ich habe mich ebenfalls gewehrt und eingeschrieben gekündigt etc. Parship hat dann immer geantwortet, es gehe sie nichts an und Ideal Payment hat zwar zwischendrin mal gefunden, sie würden mir aus Kulanz 50 % der Forderung erlassen, aber ich bin trotzdem hart geblieben und habe nur die aufgelaufene Mitgliedschaft zwischen automatischer Verlängerung und meiner Kündigung bezahlt. Nun sind immer noch etwa 800 Franken ausstehend und Ideal Payment hat tatsächlich die Betreibung eingeleitet. Ist das bei irgendjemandem von euch auch passiert? Ich habe natürlich sofort Rechtsvorschlag erhoben (und das vorher natürlich auch mehrfach angekündigt, trotzdem sind sie soweit gegangen). Hat sich in der Zwischenzeit an der Rechtslage irgendetwas geändert, dass sie nun auf einmal betreiben? Liebe Grüsse, Daniela

von Tanguero am
06.08.2015, 00:57

Chancen-Risiken

mjosh und Thoomasss haben das Ganze recht gut zusammengefasst. Einzig mit diesem Absatz "Unter dem strich: hartnäckig sein lohnt sich finanziell, ist aber mit erheblichem aufwand und unsicherheit verbunden." bin ich persönlich nicht ganz einverstanden. Viel Aufwand ist es in Prinzip nicht denn 2-3 kurze Emails oder Briefe zu schreiben ist keine grosse Sache. Danach ist es nur noch eine Vertrauen- bzw. Nervensache. Faktische Unsicherheiten gibt es im grundegenommen bis jetzt gar keine. Alle welche sich gewehrt haben (Kochrezept im Thread) waren bis jetzt 100% erfolgreich! Bleibt nur eine psychologische Unsicherheit bis der Hund losgelassen hat. ;) Also dran bleiben!!

von mjosh am
05.08.2015, 11:53

keine schreiben mehr

ich habe etwa zwei drei "Zahlungsaufforderungen" und "Betreibungsandrohungen" erhalten von Ideal Payment, über etwa 3 monate (Sept.-November 2014). Seither nichts mehr gehört. Mein Vorgehen: - Sofort eingeschriebene Kündigung and Parship und IdealPayment. Rückwirkend auf den Vertragsablauf, welcher nicht erwünscht war (und zu wenig darauf hingewisen wurde) - IdealPayment schreibt dann, dass man sehr wohl darauf hingewiesen wurde (im bestell-bestätigungs-mail, was keiner liest im kleingedruckten) - nochmals brief, dass ich nicht damit einverstanden bin, rechtsvorschlag erheben würde, und mich jetzt auch nicht mehr dazu melde. Unter dem strich: hartnäckig sein lohnt sich finanziell, ist aber mit erheblichem aufwand und unsicherheit verbunden.

von Thoomasss am
05.08.2015, 11:05

Durchhalten => Selbstbewusstsein

Liebe Parship-betroffene Das Wichtigste ist wohl deine Entscheidung, nicht zu zahlen, wobei dir sämtliche Beiträge hier helfen können. Du findest da auch Hinweise auf Seiten, wo die Rechtslage erklärt ist. Bleib einfach hartnäckig. Schreibe Parship, dass du diese Verlängerung nicht akzeptierst (Kopie ans Inkassobüro) und zwinge Parship mit deiner Entschlossenheit, dein Recht durchzusetzen „in die Knie“, also dass sie dich entlassen und auf die Verlängerung ver-zichten. Lass dich nicht am Telefon abspeisen mit solchen Wegschieb-Aktionen („Regeln sie das mit dem Inkasso-Büro, wir können da nichts machen.“) Das sind faule Ausreden! Parship hat dann ja auch nachgegeben, nachdem ich ihnen geschrieben habe, dass sie das in der Schweiz rechtlich nicht durchsetzen können. Sie wollten dann, dass ich ihnen Beweise liefere und fragten nach, wie denn die Rechtslage in der Schweiz sei. Ich bin also darauf gar nicht eingegangen oder habe „Beweise“ zusammengesucht, obwohl du solche Seiten selber oder unten in den Beiträgen hier finden kannst. Sollten sie nicht darauf eingehen, direkt dasselbe machen mit Inkassobüro. Bei mir sind sie darauf eingegangen und haben die Kündigung und die Weigerung gegenüber der Ver-tragsverlängerung akzeptiert. Das habe ich dem Inkassobüro mitgeteilt. Dann hat dieses noch einmal mich angeschrieben wegen Verzugsschaden und Mahnspesen. Nachdem ich ihnen geschrieben habe, dass auch das Einziehen von Verzugsschaden und Mahnspesen illegal sei und ich bei Betreibung Rechtsvorschlag erheben würde (das ist ganz wichtig!), habe ich auch von dort her nichts mehr gehört. Musst halt deinen eigenen Weg finden und dabei etwas kreativ sein. Ich weiss, es braucht Überwindung, weil man seine Zeit für solches lieber nicht opfern will. Doch es lohnt sich, anstatt sich als armes zu fühlen. (Ist gut fürs Selbstbewusstsein ;) .)

von Parship_betroffene am
31.07.2015, 10:40

Parship - Ideal Payment - Betreibung

@Freyja , Hallo, Ich bin auch wie alle hier an diese Parship Vertragsverlängerung gestossen. Ich habe meine Kündigung per Mail an Parship 2 Tage nach Ablauf geschrieben. Die Antwort von Parship, dass ich Termin verpasst habe und mein Mitgliedschaft um ein Jahr verlängert wurde, war ungelesen in mein Spam Folder, sowie alle Zahlungserrinnerung von Parship, die sie per e-Mail geschickt haben. Vor 2 Wochen habe ich ein Brief (ohne Einschreiben) von Ideal Payment bekommen, was von mir 415 CHF in 10 Tagen verlangt und ansonsten mich mit Betreibung bedroht. Dann habe ich kontakt mit Parship per Mail genommen. Leider meint Parship, dass sie kein Ansprechpartner von mir sind, und ich alles mit Inkasso Firma Ideal Payment klären soll. @mjosh, @Thoomasss Ist etwas nach diesem Brief von Ideal Payment mit Betreibungsbedrohung passiert? Wie habt ihr auf Brief von Ideal Payment reagiert? Was ist die aktuelle Situation von euer Problem?

von Tanguero am
10.07.2015, 18:22

Selbstvertrauen

@Freyja Die eingesetzte Technik ist immer die selbe: Psychoterror mit regelmässigen Briefen bis zum geht nicht mehr! Viele (wohl die meisten) lassen sich relativ schnell davon einschüchtern und zahlen am Schluss um Ruhe zu haben. Wie auch immer, bei solchen Streitigkeiten ist das Verfahren stets gleich: Die klagende Partei muss den Fall vor Gericht weiterziehen. Spätestens beim Bundesgericht (ev. auch schon vorher) wird die Sache ganz klar. Die klagende Partei wird sich also gut überlegen müssen, ob sich das Prozessrisiko (Kosten!) für die vorliegende Forderung lohnt oder nicht. Briefe schreiben kostet nicht viel! Ob Ideal Payment (oder Intrum Justitia etc. wie all diese Geier) dabei vor Gericht gewinnen kann ist alles ausser klar. Oft haben Sie einfach mehr Geduld bzw. weniger Angst... :P Ich habe Fälle vor Gericht erlebt wo die mich anklagende Partei ein Anwalt war und zwar in eigener Sache! Am Schluss hat er trotz all seinen "Profi-Bedrohungen" vor dem Obergericht (2. Instanz) jedoch kläglich verloren!! In diesem Fall hier sind alle Chancen auf der Seite der parship Benutzer. Davon bin ich zumindest zutiefst überzeugt. Viel Glück! :)

von Freyja am
09.07.2015, 08:48

Ideal Payment AG / abgetretene Forderung

Liebes Forum! Kurze Zusammenfassung: Parship nicht mehr genutzt, Kündigung gemäss Parship nicht rechtzeitig erfolgt (1 Tag nach Ablauf gekündigt), Forderungen mit Verweis auf die Art. 406d Ziff. 7 OR bzw. Art. 404 Abs. 1 OR i.V.m. Art. 406a Abs. 2 OR abgestritten. Parship hat nun Ideal Payment AG in Glattbrugg eingeschalten, diese haben bereits eine Betreibungsandrohung geschickt mit heftigen Kosten und zusätzlich folgende Begründung per Mail: Der von Ihnen beschriebene Artikel 404 und 406 OR bezieht sich, wie Sie auch richtig erwähnen, auf eine gewöhnliche Partnerschaftsvermittlung. Unser Auftraggeber Parship GmbH stellt Ihnen jedoch lediglich eine Datenbank zur Verfügung, welche Sie für die Partnersuche nutzen können. Es geht für den Vertragspartner dabei lediglich noch um die Nutzung der Datenbank, welche typischerweise aus der Datenbasis der gespeicherten Informationen besteht. Somit stellt die Geschäftspraktik von Parship GmbH keine gewöhnliche Partnervermittlung dar, die im Art. 404 und 406 OR geregelt ist. Die Dienstleistungen von Parship GmbH fallen nicht unter Art. 406 OR. Aus diesem Grund besteht für den Nutzer kein Recht, den Vertrag jederzeit entschädigungslos zu kündigen. Falls Sie über keine Beweisunterlagen einer fristgerechten Kündigung verfügen, bezahlen Sie bitte aufgrund der Sachlage die Gesamtforderung über CHF 714.90 innert 10 Tagen. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Inkasso-Dienstleister? Ist es nicht so, dass Parship als Partnervermittlung gilt, da sie nicht nur eine Datenbank zur Verfügung stellen, sondern auch Vorschläge unterbreiten?

von Thoomasss am
18.05.2015, 09:07

Qualität der Seite Parship

@Tanguero: Ich habe verschiedene solche Angebote ausprobiert. Rein von der Vermittlungsseite, der Aufmachung, den Möglichkeiten usw. finde ich Parship eine der besten Seiten – ohne nun die Qualität dieser Tests zu berücksichten. Doch das Geschäftsgebaren ist eine Katastrophe. Und das hab ich denen auch so kommuniziert. So waren sie einerseits gebauchpinselt, andrerseits habe ich klar auf den Missstand hingewiesen. ;)

von Tanguero am
15.05.2015, 17:55

Klage

@Thoomasss: Gern geschehen. :) Ja man tretet vor Gericht gegen sie an (Sinn und Zweck der Klage). In diesem Fall würde es aber mit grösster Wahrscheinlichgkeit (habe es nicht selbst erlebt) nur auf dem Korrepondenzweg ablaufen, also ohne persönliche Einladung vor Gericht. Generell: Damit ein Rechtsvorschlag beseitigt werden kann braucht es immer ein sog. Rechtsöffnungstitel, welcher nur von einem Richter erstellt werden kann. In anderen Worten muss man dann so oder so vor Gericht antreten, zumindest schriftlich. Nebenbei erwähnt, unglaublich aber wahr: parship gilt bei den allermeisten Onlinevergleiche nach wie vor als Nr.1... Solche Abzocker mit ihren "psychologischen Tests" welche überhaupt nichts taugen!!.... Mit fast einer halben Million Mitglieder kann jeder mal rechnen wieviel die kassieren... :-[

von Thoomasss am
15.05.2015, 11:47

RE: Besser als Rechtsvorschlag

Vielen Dank, Tanguero für den Hinweis. Was heisst das konkret, wenn man diesen Weg geht? Muss man dann gegen das Inkassounternehmen vor Gericht antreten?

von Tanguero am
13.05.2015, 19:46

Besser als Rechtsvorschlag...

Für alle die es vielleicht mal gebrauchen können, hier der Tipp von einem erfahrenen Friedensrichter (viele sind eben gar nicht erfahren btw). Anstatt Rechstvorschlag zu erheben gerade unverzüglich (vor Ablauf der Rechtsvorschlagfrist) einen Brief aufsetzen in etwa wie in dieser Vorlage: http://www.duebendorf.ch/dl.php/de/520cbace52d32/Negative_Feststellungsklage_Musterschreiben_PDF.pdf Aus eigener Erfahrung habe ich nämlich gelernt, dass es praktisch unmöglich ist den Betreibungsregistereintrag mit Rechtsvorschlag versehen wieder gelöscht zu bekommen... Unschön schweizerisch! :-O Viel Glück an allen!! Tanguero

von Thoomasss am
12.05.2015, 01:59

Fall mit Parship erledigt, mit Inkassobüro noch nicht

Nachdem ich wie am 4. 5. erwähnt Parship doch noch geantwortet habe, haben sie nachgegeben, meine Kündigung akzeptiert und mein Profil wunschgemäss gelöscht. Hierbei ging es um die automatische Vertragsverlängerung, die nun nicht stattfindet. Ich hatte monatliche Raten. Da ich Parship nicht mehr brauchte und eine aufladbare Kreditkarte hatte, die ich nicht mehr lud, konnte Parship diese Raten für den normalen, also ersten Vertrag (nicht die Vertragsverlängerung) nicht einziehen. Es fehlten schliesslich 2 Raten. Dann haben sie ein Inkassobüro beauftragt, das einzuziehen. Dieses drohte mit Betreibung. Ich regelte die letzten Raten mit Parship, stritt die Vertragsverlängerung ab und teilte das dem Inkassobüro mit Belegen mit (auch ein freundlicher Brief von Parship war dabei). Mit Parship ist also jetzt alles geregelt, sowohl die 2 ausstehenden Monatsbeiträge für den ersten, halbjährlichen Vertrag (sind bezahlt, obwohl ich das eigentlich gar nicht hätte zahlen müssen) als auch die Kündigung der Vertragsverlängerung (von Parship nun akzeptiert). Nun hat das Inkassobüro aber noch die Dreistigkeit, für diese erste Periode, wo sie mir mit Betreibung drohten, noch die Inkassogebühren (Verzugsschaden, Mahngebüren) zu verlangen. Ich werde diese nicht zahlen, denn diesen sog. Verzugsschaden dürfen sie nicht verlangen. Sollten sie mich betreiben wollen, werde ich Rechtsvorschlag erheben.

von Tamy am
04.05.2015, 17:50

Fall erledigt

Hallo zusammen Auch ich melde mich mit erfolgreichem Resultat zurück. Wie bei untenstehendem Fall bekam ich bereits vor einigen Wochen von Parship per Mail die Antwort, der Fall sei rechtlich ungeklärt, obwohl ich denen alles detailliert und eingeschrieben vorgelegt habe gemäss OR, welches ja rechtlich nun wirklich klar ist. Auch mein Bruder, welcher selber Anwalt ist, meinte, dieser Fall sei rechtlich klar. Parship musste diesen Satz wohl einfach noch beifügen... Jedenfalls kämen sie mir auch entgegen und sie haben mir den Vertrag nun doch per 15. Juni aufgelöst, so dass ich keine 830.- Fr. mehr zahlen muss für ein Jahr, etwas, das ich gar nicht brauche! Es lohnt sich also sehr, so einen Brief zu schreiben. Auch ich wünsche allen viel Erfolg! Oder am besten Parship meiden;-) Grüsse, Tamy

von Thoomasss am
04.05.2015, 12:56

Daaaanke, Loseparship

Ich habe denen auch geschrieben, dass gemäss Schweizer Recht meine Kündigung gültig sei und ich nichts zahlen würden. haben sie mir ganz lieb geantortet, auf welches Recht ich mich dabei beziehen würde. (Mitte April). So blöd, diese Fragerei. Sie wissen es ja genau. Und so war ich dann zu faul die Gesetzesparagrafen herauszusuchen. Nun hast du die einfach so hier geliefert. Danke. Jetzt hab ich doch noch geanwortet :)

von loseparship am
03.05.2015, 09:26

Gleiches Problem, erledigt !

Bei mir das Selbe wie bei Tamy. Habe Parship dann wie hier angegeben folgendes in einer Email gesendet: Nach (schweizer) geltender Gesetzgebung und Rechtsprechung habe ich ein jederzeitiges Kündigungsrecht, da es sich beim abgeschlossenen Vertrag um eine Partnervermittlung handelt, welcher gemäss Art. 406d Ziff. 7 OR bzw. Art. 404 Abs. 1 OR i.V.m. Art. 406a Abs. 2 OR zwingend jederzeit kündbar ist. 2 Tage später kam die Antwort es wäre rechtlich nicht klar geregelt aber sie akzeptieren meine Kündigung. Wollten bei mir auch noch ein Jahr über Fr. 800. Wäre schlimm gewesen, deshalb herzlichen Dank für die aufklärenden hilfreichen Einträge.

von Tamy am
12.04.2015, 19:31

Fall erledigt, Brief an Parship

Halo Tanguero Herzlichen Dank, ja ich habe alles genau durchstudiert und vor einigen Tagen einen gepfefferten eingeschriebenen Brief geschickt. Glücklicherweise kenne ich mich auch etwas mit dem OR aus, von daher bin ich mir jetzt auch, kombiniert mit den untenstehenden Kommentaren und einigen Recherchen meinerseits im Internet sicher, dass es gutkommt. Ich habe meine Kreditkarte gesperrt, nun kann mir da im Sommer auch nichts abgezogen werden. Wichtig ist es auch, im eingeschriebeben Brief zu erwähnen, dass falls sie Betreiben wollen, Rechtsvorschlag erhoben wird. So weiss Parship gleich, was sie erwartet. Anbei noch eine weitere nützliche Seite. Da finden Geschädigte auch gleich einen Musterbrief dazu. www.srf.ch/konsum/themen/familie-und-freizeit/singles-in-der-falle-online-partnervermittler-knebeln-kunden Manno, war ich stinkesauer! Bin sehr froh um dieses Forum und den Erfahrungsaustausch, danke! Fortsetzung des Krimis folgt...

von Tanguero am
07.04.2015, 15:46

Willkommen im Club...

@Tamy: Lese einfach diesen Thread (vor allem die letzten Kommentare) und du findest alles was nötig ist. Paarship wird wohl drohen (Betreibung) aber tun können / werden sie schlussendlich gar nichts. Solange das Geld bei dir ist, müssten die aktiv werden. Wenn aber schon bezahlt wurde (z. Bsp. über Kreditkarte) dann wird es komplizierter, weil du dann aktiv sein musst um dein Geld wieder zu bekommen. Wie auch immer der Weg, einfach am Ball bleiben!! Viel Glück (und Spass)... ;))

von Tamy am
04.04.2015, 21:06

3 Monate Kündigungsfrist bei Parship!

Auch ich bin in die Kündigungsfristen- Falle getappt. Ich habe in den AGBs eine Kündigungsfrist von 3 Monaten und habe dann 2 Wochen zu spät auf den Termin gekündigt. Nun wollen die mir am 15. Juni automatisch 830 Fr. abziehen und das Abo um 1 Jahr verlängern!!! So eine Frechheit! Trotz schriftlicher Kündigung ( online) hat sie mir die endgültige Kündigung erst im Juni 2016 bestätigt. Ich will das nicht! Wer kann mir ganz konkret sagen, was ich jetzt am Besten zu tun habe? Bin froh um alle Ratschläge, danke!!!

von Nirkan am
18.03.2015, 01:38

OR Textausschnitt für Kündigung

Die Antwort von Paarship war natürlich dass die Rechtslage noch ungeklärt sei, sie aber aus Kulanz die Kündigung zum gewünschten Termin vornehmen. Hier findest du die entsprechenden Texte und OR Artikel. http://www.konsum.ch/_upl/files/Merkblatt_Flirten_.pdf

von haurika am
09.03.2015, 19:55

Welcher Artikel

Hallo Nirkan, Ich bin der gleichen Situation. Könntest du mir bitte sagen auf welchen Text du verwiesen hast? Link? Oder genauer Text damit ich im Netz danach suchen kann.

von Nirkan am
02.03.2015, 12:36

Bestimmt auftreten

ich bin vor wenigen Tagen auch auf das Problem gestossen als ich gekündet habe. Natürlich nicht fristgerecht nach deren Bedingungen. Habe dann geantwortet auf die Kündigungsbestätigung die natürlich mit einem Jahr Verlängerung kam. Interessanter Weise haben die von Paarship dann auch akzeptiert dass ich keine Verlängerung will und mir die Kündigung wunschgemäss bestätigt. Habe in der Antwort auf die Kündigungsbestätigung eine Text angefügt den ich im Netzt dazu gefunden hatte der auf die Lage im gemäss OR hinweist. Das hat soweit problemlos gekappt. Die wissen schon dass sie das nicht halten können auch wenn sie schreiben dass die Rechtslage nicht geklärt ist. ich würde mal sagen in der Schweiz ist diese klar.

von Tanguero am
06.02.2015, 16:07

Interessant

Danke Kameleon für dieses interessante Feedback. Durchaus stossend aber gut zu wissen! Wenn ich mich noch richtig erinnere (schon mehrere Jahre her!), habe ich mein Kreditkartenanbieter (habe je eine MC-Kreditkarte von beiden grössten Lebensmittelanbieter der CH) u.a. auf diesem Ktipp Artikel hingewiesen. Könnte auch etwas von der gewählten Argumentation bzw. Taktik abhängen. Nochmals viel Glück an allen!! :)

von Kameleon am
06.02.2015, 10:07

Rechtschutz

Bei mir war Rückerstattung von: • Kreditkarten-Institut: Abgelehnt • Paypal: Abgelehnt • Rechtschutzversicherung: Erfolgreich

von Tanguero am
05.02.2015, 18:52

Nerven behalten zahlt sich aus! :)

@Thoomasss: Wenn die Bestimmungen rechtswidrig sind, dann spielt es keine Rolle ob man überhaupt drauf aufmerksam gemacht wurde oder nicht. @Neugierige: Das Kreditkarteninstitut sollte ohne grosse Probleme das Geld zurückholen. Bei mir war es in gleichen und ähnlichen Fällen immer der Fall. Antragsformular bestellen bzw. downloaden, ausfüllen, unterschreiben und innert 30 Tagen nach Rechnungsstellung einschicken. Alle dann bitte hier ein Feedback über Erfolg (bzw. Misserfolg) abgeben. Parship soll das Handwerk gelegt werden!!...

von Neugierige am
04.02.2015, 20:42

Kosten für Verlängerung wurden automatisch von meiner Kreditkarte abgezogen

Hallo Zusammen Leider habe ich es auch verpasst die 12 Wochen?? Kündigungsfrist einzuhalten. Nun wurden mir die Kosten für die Verlängerung von CHF 700.00 bereits auf meiner Kreditkarte belastet. Was kann ich hier tun? Wenn das Vorgehen von Parship nicht rechtens ist, sollte die Kreditkartengesellschaft da Kulanz zeigen und mir den Betrag zurückerstatten? Danke für eure Rückmeldungen.

von Thoomasss am
04.02.2015, 18:48

richtig lesen

Danke für eure Antworten. Ich habe schon richtig gelesen, aber meine Frage nicht klar gestellt. Ich habe geschrieben, dass ich sowohl im mail, wo mein Kauf bestätigt wurde, wie in den AGB's auf diese automatische Verlängerung aufmerksam gemacht wurde. Mich hat das verunsichert in dem Sinne, ob ich dann nicht gleichzeitig die Bestimmungen akzeptiert habe, dass ich 7 Tage vorher kündigen muss. Trotzdem ihr mich falsch verstanden habt, waren eure Beiträge durchaus hilfreich und ich danke euch für eure Antworten.

von Tanguero am
03.02.2015, 17:27

AGB's <> Alles erlaubt

Ich schliesse mich mjosh an. Zuerst richtig lesen ist immer von Vorteil... ;)) Jeder kann in AGB's reinschreiben was er will. Das heisst noch lange nicht, dass dies effektiv juristisch zulässig ist! In diesem Fall ist wohl mehr als eindeutig, dass parship sich nie rechtlich durchsetzen konnte. Natürlich kannst du aber trotzdem zahlen Thoomasss, falls dir das ganze Nervenspiel zuviel ist. ;P Nochnmals viel Glück an allen die sich *bis zum Ende* zur Wehr setzten!!

von mjosh am
03.02.2015, 14:54

Betreibung

Thoomasss, bitte erstmal beitrag im Artikel oben lesen! ;) geht genau darum, dass man zuwenig auf die Verlängerung hingewiesen wird (und ja auch nicht z.B. 14Tage vorher gewarnt wird). und zudem können Partnervermittlungen in der Schweiz JEDERZEIT gekündigt werden. also am besten gleich mal eingeschrieben kündigen, per sofort.

von Thoomasss am
03.02.2015, 12:44

automatische verlängerug

sowohl im bestätigungsmail meiner damaligen Bestellung wie in den AGB steht, dass der vertrag automatisch verlängert wird, sofern man nicht 7 tage vorher kündigt. Ich habe nicht gekündigt, obwohl ich keine verlängerung mehr will. Ich habe es verpasst. Dann ist doch parship im recht, wenn sie mir ein weiteres halbes jahr abbuchen? Oder nicht? Wenn nein, warum nicht? Wer weiss bescheid?

von Kameleon am
03.02.2015, 09:35

Dranbleiben

Meiner Meinung nach gewinnt hier auf jeden Fall der, der den längeren Atem hat – juristisch gesehen ist Parship im Unrecht, sonst würden sie nicht zurückzahlen, was in meinem Fall – allerdings nach sehr langem Hin und Her mit Rechtsanwalt (Rechtschutzversicherung), der Fall gewesen ist – bzw. wohl bei allen, die lange genug dranbleiben…

von Thoomasss am
03.02.2015, 08:45

Betreibung

Danke für deine Antowrt, mjosh, Stimmt, ist noch nicht lange her, hab's erst später gesehen, ihr habt ja Ende Januar geschrieben. Ich werde den Betrag wohl zahlen müssen, da ich eindeutig im Fehler bin. Werde aber wohl Verzugsschaden und Mhnspesen dabei abziehen. Das dumme ist, dass dann wahrscheinlich Parship meinen Vertrag erneuert um ein halbes Jahr, was ich eigentlich nicht will. Halt mich bitte auf dem Laufenden und angenehme, schöne Zeit

von mjosh am
02.02.2015, 12:05

Betreibung

Na, ist ja erst gerade eine woche her, aber habe immer noch nichts gehört, und hoffe natürlich, das bleibt so

von Thoomasss am
02.02.2015, 00:17

Betreibung

Die letzten beiden Kommentare stammen vom Januar. Mich würde es interessieren, was da weiter gelaufen ist mit der Betreibungsandrohung von Ideal Payment, weil ich letzte Woche auch eine solche bekommen habe. Wär toll, wenn Abofalle oder mjosh berichten könnten. Danke

von Abofalle am
26.01.2015, 21:40

Betreibung

Bis dato habe ich auch noch keine Betreibung erhalten und die Betreibungsandrohung ist auch schon 2 Monate her. Ich hoffe da kommt auch Nichts mehr.

von mjosh am
26.01.2015, 16:18

Bis jetzt noch keine Betreibung

Die Betreibungsandrohung von Ideal Payment (Inkasso-Büro von Parship) habe ich vor 2 Monaten erhalten, und seither nichts mehr gehört. Hat schon jemand effektiv eine Betreibung erhalten?

von Tanguero am
11.12.2014, 17:06

Hart bleiben und nicht loslassen!!

Nach all den verschiedenen Erfahrungen hier scheint es wohl klar: parship kann sich rechtlich nicht durchsetzen, trotz Ihren AGBs. Dabei gilt nur eines: Hart bleiben und nicht los lassen !! Durch Betreibungsandrohunen erzeugt parship nämlich nur emotionaler Druck bzw. spielt mit der Unwissenheit der Leute. Das funktioniert in vielen Fällen, somit macht sich die Taktik für parship auch bezahlt! Die meisten Kreditkarten Institute holen auf Wunsch das Geld zurück. Es ist mühsam und zeitaufwendig ( benötigtes Formular finden, ausfüllen und Belege wie Emails etc. ausdrucken), dauert auch recht lange (ein paar Monate) aber am Schluss ist das Geld wieder da. So hat es bis jetzt bei mir (immer) geklappt! Kleiner Tipp am Rande in Bezug auf Betreibungen: Mir wurde von einem (hoffentlich kompetenten) Friedensrichter empfohlen, im Falle einer Betreibung *sofort* (vor der 10 tägigen Frist für einen Rechtsvorschlag) dem Bezirksgericht zu schreiben, diese erfolge zu Unrecht. Ansonsten kann es extrem schwierig werden, den Betreibungsregister-Eintrag (mit Rechtsvorchlag versehen) wieder gelöscht zu haben!! Das Geld wird zwar sowieso bei Rechtsvorschlag nicht bezahlt aber der Eintrag (mit Rechstvorschlag) kann etwas mühsam sein. Viel Glück an allen!! :)

von Bouba am
10.12.2014, 22:30

Betreibungsandrohung

Hey Abofalle. Mir ist genau das Selbe passiert. Was ist nach der Betreibungsandrohung passiert?

von Abofalle am
25.11.2014, 16:28

Betreibungsandrohung

Hallo Zusammen, mir ist genau das selbe passiert. Bin auch in die automatische Vertragsverlängerung gerutsch. Hatte aber Glück, dass meine Kreditkarte abgelaufen war und Parship Nichts abbuchen kommte. Habe Mahnungen von Ideal Payment AG erhalten und dazu einen Brief geschrieben. Nun habe ich von Ideal Payment AG eine Betreibungsandrohung erhalten, dass ich innerhalb von 5 Tagen bezahlen soll. Habt Ihr sowas auch erhalten?

von Kameleon am
15.04.2014, 10:36

Rechtsanwalt

Mir ist genau dasselbe auch passiert, automatische Abbuchung des Betrages von 478.80 auf meiner Kreditkarte – weder Paypal noch die Kreditkartenfirma waren bereit, den Betrag zurückzubuchen. Geholfen hat nur das Schreiben meines Rechtsanwaltes an Parship (zum Glück hab ich eine Rechtsschutzversicherung), habe den Betrag nun von Parship zurückbekommen. Aber waren 3 Monate Briefe schreiben, Mails tippen, zig Telefonate führen.

von tes am
03.04.2014, 20:53

Hart bleiben

Mir hat Parship auch ohne einen Mucks eine weitere Abo-Periode auf der Kreditkarte belastet. Als ich sie kontaktierte, und sagte, dass ich das nicht bestellt hätte, hiess es auch, das hätte ich mit den AGBs akzeptiert. Ich wandte mich also an mein Kreditkarteninstitut und brachte die unter Kündigungsandrohung dazu, den Fall zu übernehmen. Sie taten es. Da ich via Paypal gezahlt hatte, schrieb Paypal den Betrag gut und fror erstmal mein Paypal-Konto ein um meine Identität neu zu prüfen (musste Dokumente scannen und raufladen). Es war ein grosser Umtrieb bloss weil Parship sich quer gestellt hat aber am Ende hatte ich das Geld wieder. Seither schickt mir Parship Mahnungen plus Mahngebühren - die Mails landen lustigerweise in meinem Spamordner. Ich habe nicht vor, für etwas zu bezahlen, das mir mutwillig untergeschoben wurde. Wenn sie mich betreiben, werde ich Rechtsvorschlag einreichen und dann sollen sie mal sehen, wie weit sie mit ihren AGBs kommen.

von Kameleon am
05.02.2014, 13:46

Immer Ärger mit PARSHIP

Mich interessiert genau dasselbe wie unten schon steht: Gibt es betreffend der versteckten Vertragsverlängerung und der erneuten Abbuchung der Kreditkarte News? Hat sich gesetzlich etwas geändert? Was soll getan werden betreffend einer automatischen Vertragsverlängerung? Ich habe den abgebuchten Betrag auf meiner Kreditkarte (PayPal) entdeckt, ohne eine Rechnung oder einen anderen Hinweis auf eine erneute Abbuchung von Parship erhalten zu haben.

von Sunshine1977 am
28.01.2014, 21:08

Parship - die böse Überraschung

Gibt es betreffend der versteckten Vertragsverlängerung und der erneuten Abbuchung der Kreditkarte News? Hat sich gesetzlich etwas geändert? Was soll getan werden betreffend einer automatischen Vertragsverlängerung? Ich habe den abgebuchten Betrag auf meiner Kreditkarte entdeckt, ohne eine Rechnung oder einen anderen Hinweis auf eine erneute Abbuchung von Parship erhalten zu haben. Habe nun den Betrag bei meiner Kreditkartenfirma beanstandet. Bin gespannt.

von Miss_Kittie am
02.01.2014, 23:34

hartnäckig bleiben!

Ich bin auch in die unerwünschte Verlängerung hineingelaufen - das Geld wurde automatisch von meinem Paypal-Konto abgebucht. Nach zweimaliger Reklamation hat Parship mir eine Reduktion des Betrags um 50% angeboten, was ich ausschlug. Erst das Motzen bei Paypal zeigte Erfolg: sie haben mir "aus Kulanz" den ganzen Betrag zurückbezahlt!

von Mister O am
27.08.2013, 02:04

Probleme mit automatischer Verlängerung

Ich wollte auch keine Verlängerung, aber jetzt bekam ich eine Kreditkartenrechnung für CHF 410. Kann mir jemand helfen/beraten?

von Nightowl am
29.06.2013, 20:22

Nicht zahlen wenn die Verlängerung nicht gewünscht war !

Habe ziemlich genau die gleiche Erfahrung. Ich wollte nie eine Verlängerung. Sie haben das natürlich versteckt und unauffällig in den AGB etc. vermerkt. Dies ist aber trotzdem nicht zulässig. Habe mich per Einschreiben beschwert und mitgeteilt, dass ich nicht zahlen werde. Danach war das Thema erledigt. Es ist eine Frechheit wie diese Firmen Beiträge ergaunern. Die meisten Leute zahlen nämlich einfach, so dass sie schnell Ruhe haben.

von christiank am
04.08.2012, 09:17

Meine Erfahrung

Gleiches Problem hier. Da ich aber per Paypal zahlte und dort die automatische Zahlung entfernt hatte, wurde für die Verlängerund nie Geld überwiesen. Parship hats trotzdem Probiert. Nach einigen haarigen Warnungen ("letzte Mahnung") und Angeboten ("nur" ein Monat zahlen), haben sie nach dem Hinweis auf das OR die Forderung fallengelassen.... Mein Tipp: Stur bleiben.

von Tanguero am
14.07.2012, 19:45

Die parship Abzocke läuft munter weiter...

Auch ich bin ganz erschrocken als ich plötzlich CHF 478.80 auf meiner letzten Kreditartenabrechnung entdecken musste!!... Nun weigert sich natürlich parship die "automatische" Verlängerung zu kündigen und hat die Kündigung auf das nächste Jahr vermerkt. So komme ich in der selben Spirale wie deeman und weiss jetzt noch nicht ob ich mein Geld wieder sehen werde. Bis auf weiteres musste ich nun das Geld dem Kreditkarteninstitut überweisen... :(( Ich werde später wieder hier berichten wie die Story weitergelaufen ist... Auf jeden Fall eine pure Abzocke von parship!! Ich habe mich bereits auf mehrere Dating-Plattformen angemeldet (meistens kostenpflichtig) und habe eigentlich gute Erfahrungen gemacht bis auf parship! Beispielsweise match.com oder russsian.cupid (da gibg es eine ganze Serie je nach Land, Orientierung etc.) gefielen mir recht gut. Einzig die vielen Scammer Tricks sollte man gut kennen (niemals Geld schicken). Da wurde ich auch schon schön reingelegt...

von deeman am
27.09.2011, 15:56

nicht bezahlen!

Ich bin auch in die automatische Verlängerung von Parship reingelaufen. Schlussendlich bin ich ohne Bezahlen davon gekommen. Hier ein kleiner Erfahrungsbericht, damit alle profitieren können (die automatische Verlängerung ist eine Frechheit): Ich hatte das ursprüngliche 6-Monate Abo per Kreditkarte bezahlt. Nach einem halben habe ich dann auf der Kartenabrechnung den abgebuchten Betrag für die Verlängerung gesehen. Ich habe sofort bei Parship per Mail reklamiert, dass ich definitiv keine Verlängerung will, mich betrogen fühle und mein Geld zurückerstattet haben will. Ich bekam dann als Antwort, dass sie nichts machen können... Ich habe dann meiner Kreditkartenfirma angerufen und gemailt, was passiert ist, und eine Stornierung des Betrages gefordert. Die Person am Telefon meinte, dass man nichts machen kann. Als Antwort auf das Mail hat mich dann eine andere Person angerufen und gemeint, man könne vielleicht doch etwas machen (vermutlich weil er gesehen hat, dass ich ein guter Karten-Kunde bin ;-)). Paar Tage später kriege ich dann eine Mail von Parship, dass die Banktransaktion von meiner Kartenfirma verweigert wurde. Ich wurde aufgefordert den Abo-Betrag mit einer zusätzlichen Gebühr für den Transaktionsabbruch zu bezahlen. Wieder habe ich geantwortet, dass ich keine Verlängerung wollte und nicht bezahlen werde. Zuerst boten Sie mir 30% Rabatt an. Ich sagte wieder nein. Dann 50% Rabatt, was ich wieder bestimmt abgelehnt habe. Darauf meinten sie, dass ihre Kulanz nun erschöpft ist. Paar Tage später kam eine Mahnung per Mail mit dem Abobetrag, den Banktransaktionskosten und neu mit einer Mahngebühr. Wieder habe ich gesagt, dass ich nicht bezahlen werde. Wieder kam das Angebot mit 50% Rabatt. Ich habe wieder abgelehnt und gesagt, dass ich es so machen werde, wie die Rechtsberatung im obigen Artikel empfohlen hat: auf keinen Fall bezahlen. Darauf kam dann erfreulicherweise die Antwort, dass Parship aus Kulanz alle Ansprüche fallen lässt. Endlich Ruhe! Schade, dass Parship mit seiner versteckten Verlängerung so vielen Leuten das Leben schwer macht und den eigenen Ruf ruiniert!

von kringel am
14.06.2011, 13:33

Parship - Automatische Vertragsverläng

Was tun, wenn Parship auch noch automatische die Kreditkarte belastet obwohl man vor 6 Monaten wie gefordert schriftlich gekündigt hat?

von Dating-King am
27.01.2011, 23:52

Immer noch zahlen bei Vertragsverlängerung?

Ich habe bei PARSHIP.ch einen Vertrag abgeschlossen und der Dienst war auch ganz ok, aber dann bin ich in diese Vertragsverlängerung gelaufen. Ich habe dann hier gelesen: http://www.partnersuche-online.ch/partnerboersen/parship-ch/kundenservice/kuendigen.html , dass man 7 Tage vorher kündigen muss und das habe ich natürlich verpasst. Muss ich jetzt trotzdem zahlen?

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