My Advertising Pays vor dem Aus?

K-Geld 06/2016 vom

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Lockvogel im Internet. «Vorsicht, Schneeball-Gefahr»: So warnte K-Geld in Ausgabe 3/16 vor dubiosen Gewinnversprechen in Internet. Erwähnt war auch «My Advertising Pays» (MAP). Die englische Firma verkauft auf ihrer Web­site Werbeplätze. Daran kann angeblich jeder mitverdienen, der selber zuerst Werbeplätze in Form sogenannter Credit Packs à 50 Dollar kauft. Denn für jedes Pack würden nach drei ­Monaten 60 Dollar zurückgezahlt, heisst es. Noch mehr Geld könne man verdienen, wenn man weitere Leute dazu überrede, Credit Packs zu kaufen. Dafür gebe es Provisionen.

Nun berichtet eine K-Geld-Leserin, sie mache schon fast ein Jahr lang mit – doch seit Oktober erhalte sie keine Auszahlungen mehr. Angeblich gebe es ein Problem mit der Firma VX Gateway, die für MAP den Zahlungsverkehr abwickelt. Auch die englische Zeitung «Mirror» schrieb dies in ihrer Onlineausgabe. K-Geld hat bei Tony Booth, dem Sprecher von MAP, nachgefragt, aber keine Antwort erhalten.

K-Geld meint weiterhin: Seien Sie misstrauisch, wenn Internet-­Angebote mit hohen Gewinnversprechen locken.

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