Mineralöl im Reis: Das können Sie tun

25. November 2010

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Aus Verpackungen aus rezykliertem Karton kann Mineralöl in Lebensmittel übergehen. Wer einige Tipps beachtet, kann den Öl-Anteil im Essen reduzieren.

Lebensmittel wie Reis, Nudeln und Salz können Mineralöl enthalten. Das zeigte eine Untersuchung des Kantonslabors Zürich. Auch die deutsche Zeitschrift «Öko-Test» fand Mineralöl im Reis. Belastet waren alle Sorten in rezyklierten Karton-Verpackungen. Grund: Im verarbeiteten Altpapier steckt noch Druckerfarbe, die für Zeitungen verwendet wird.

Das Öl gelangt von den Verpackungen in die Lebensmittel und damit in den menschlichen Körper. Es wird dort gespeichert und kann zu Schäden an Leber, Herzklappen und Lymphknoten führen. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung forderte die Industrie auf, die Zusammensetzung der Farben für den Zeitungsdruck zu ändern.

Wer kein unnötiges Öl im Essen will, befolgt die Tipps der Verbraucherzentrale Hamburg:

  • Je dunkler die Kartonverpackung, desto höher der Recyclinganteil. Schutz bieten nur (helle) Frischfaserkartons und Innenbeutel aus Aluminium oder PET.
  • Füllen sie die Lebensmittel in Glasbehälter um. Je länger die Lagerzeit, umso mehr Mineralöl geht in das Lebensmittel über.

 

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