Lyoness: Fragwürdige Einkaufsgemeinschaft

K-Geld 04/2010 vom | aktualisiert am

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Im Internetforum von K-Geld finden sich Dutzende Einträge zum Unternehmen Lyoness. «Geld zurück bei jedem Einkauf», verspricht die Firma. Wer bei den weltweit angeblich über 17‘000 Partnerfirmen einkauft, erhalte jeweils 1 Prozent der Einkaufsumme gutgeschrieben. Lyoness lockt zudem mit einem Business-Paket, bei dem höhere Provisionen versprochen werden.

Dafür wird aber eine Anzahlung von 3000 Franken fällig. Wie viel Geld ein Kunde ausgeben muss, damit sich diese Investition lohnt, wird aus dem Prospekt nicht ersichtlich. Auch die Stellungnahme von Lyoness bringt wenig Licht ins Dunkel: «Business-Pakete sind für Geschäftskunden gedacht, damit sie ihre Konsumationen bei bestimmten Händlern mit den Cash back-Vorteilen nutzen können. Somit handelt es sich bei Business-Paketen um Teilzahlungen zu Einkäufen.»

Ein Forum-Nutzer kritisiert denn auch das «nicht transparente Vergütungssystem». K-Geld-Recherchen zeigen ausserdem: In der Schweiz sind nur 98 Partnerfirmen registriert – dar unter fast nur lokal tätige Kleinstfirmen. Alain Bichsel, Sprecher der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma), bestätigt zudem auf Anfrage von K-Geld, dass eine Voruntersuchung gegen Lyoness im Gange sei.

Es gehe dabei darum, zu klären, ob Lyoness der Aufsicht durch die Finma unterstellt werden müsse, da das Unternehmen Publikumsgelder entgegennehme. K-Geld rät: Finger weg vom undurchsichtigen Lyoness-Business-Paket!

 

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Kommentare

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von Ben Ecker am
18.06.2018, 10:08

Norwegen handelt. Respekt ! Sammelklage in Österreich ein Desaster!

In der norwegischen Zeitung "Bergensavisen" ist am Wochenende (16.06.2018) ein sehr erhellender Artikel erschienen, der sich den Einkünften an der Spitze der norwegischen "Pyramide" widmet. So wären in den letzten zwei Jahren - gemäß den eigenen Zahlen, die Lyoness gegenüber der norwegischen Lotteriebehörde offengelegt hat - mehr als 30 Millionen Kronen (das sind rund 3,3 Millionen Euro) an die Herren, die an der Spitze der Pyramide stehen, ausbezahlt worden. Im Artikel ist aber auch zu lesen, dass mittlerweile auch die norwegische Steuerfahndung aktiv ist, weil der Verdacht besteht, dass diese Einkünfte nicht versteuert worden sind. Und es gibt nun kriminalpolizeiliche Ermittlungen. Die groß von der österreichischen VKI (Verein für Konsumenteninformationen) angekündigte Sammelaktion droht in einem Desaster zu enden. Es scheint sich zu bewahrheiten, dass die VKI einen "faulen Deal" mit Lyoness einging, die österreichischen Geschädigten einsammelt und ruhig hält. Eine Sauerei sondergleichen.

von LL2016 am
18.06.2018, 09:05

Oesi 1

Genau die paar, die dann immer bei den Treffen vorgezeigt werden, die mit Autos beschenkt werden und sich vorführen lassen wie Helden der Nation . Der Anteil dürfte sich im Promillbereich befinden :)

von Oesi1 am
17.06.2018, 10:46

Mal ne Frage :)

Wer ist bei Lyo eigentlich schon Millionär geworden, außer Hubi Freidl selbst? :) :)

von Ben Ecker am
14.06.2018, 16:58

Lyoness in Norwegen verboten! Die "Verwunderung" darüber verwundert!

Die Einlassung von myWorld/Lyoness/Lyconet, man sei über das Verbot "sehr verwundert", verwundert wiederum alle anderen. Es ist mit diversen Sitzungsprotokollen zu den verschiedenen Sitzungen zwischen Lyoness/Lyconet und der Lotterie- und Wettbewerbsbehörde dokumentiert, dass die norwegische Behörde mehrmals angekündigt hatte, dass, wenn myWorld/Lyoness die Zahlen nicht dokumentiert darlegen kann, von einem Verbot auszugehen ist. UND JETZT IST MAN ÜBER DIE ENTSCHEIDUNG VERWUNDERT?! Auch wird nun versucht es so darzustellen, als handle es sich in Norwegen um einen Alleingang der dortigen Behörde. Was wirklich jeder verstehen muss ist, dass das Geschäftsmodell in JEDEM Land gleich ist. Und ausnahmslos ALLE Produkte zu diesem Geschäftsmodell werden in Graz entwickelt bzw. auf den Weg gebracht. Keine Niederlassung in den jeweiligen Ländern hat die Kompetenz oder Infrastruktur, um diese Dinge zu entwickeln. Jedes Cloud-Produkt wird einzig in Graz entwickelt, vorbereitet und ausgeführt. Großzügig nach oben angepasste und gefakte Nutzerzahlen bzw. Händlerzahlen bilden die Grundlage für diese angeblichen Umsätze (um es legal aussehen zu lassen, werden die Sportkooperationen und Karten gelauncht). Nur so können die Investitionen der Mitglieder in die Cloud (die echten illegalen Umsätze) als angebliche legale Shoppingumsätze dargestellt werden. Genau dieser Umstand ist ein Copy-Paste-Modell in jedem Land und Norwegen hat diesen Zusammenhang erkannt und Lyoness damit konfrontiert. Lyoness konnte das Gegenteil in diesem vierjährigem Verfahren, insbesondere in den letzten fünf Monaten nicht beweisen. Insofern ist es eine komplette Frechheit von myWorld/Lyoness, den Beschluss aus Norwegen auf das Land beschränken zu wollen. Es gibt dort juristisch die gleichen Voraussetzungen für ein betrügerisches Pyramiden- und Schneeballsystem wie anderswo. Ohne das Cashback Programm gibt es keine virtuelle Einkaufsgemeinschaft und auch keine Handelspartner - somit auch keine Umsätze für die Cloud (entsprechend der Argumentation von Lyoness selbst) Im Verfahren am Handelsgericht Wien (Az. 11 Cg 75/16s–23) schafft es myWorld/Lyoness seit zwei Jahren ebenfalls nicht, die tatsächlichen Händlerzahlen glaubhaft zu dokumentieren und die rechtskräftigen Verurteilungen als Schneeballsystem zu widerlegen. Die Einlassung in Schriftsätzen und Gerichtsprotokollen von myWorld hingegen, niemand müsse bei myWorld/Lyconet andere für das System gewinnen/anwerben um "erfolgreich" zu sein, konnte innerhalb kürzester Zeit mit schriftlichen Aussagen und aussagefähiger Mailkorrespondenz, widerlegt werden.

von twist am
14.06.2018, 09:52

REAKTIONEN AUF ZEITUNGSBERICHTE IN ÖSTERREICH

Auf die Zeitungsberichte in Österreich betreffend die Situation von Lyoness in Norwegen hat es jede Menge von Leserkommentaren gegeben, darunter folgende: "Wer immer nur einen Cent in diese ominöse Firma investiert hast, sollte unbedingt sein Geld zurückfordern und sich davor hüten, weiteres Geld in diese Geldverbrennungsmaschine zu stecken. Lyoness ist ein als Sportsponsor getarnter Betrug und wer ihm entgehen will, muss sich zwangsläufig davon fernhalten." "... dass die norwegische Aufsichtsbehörde das Geschäftsmodell von Lyoness nicht verstanden hat" . Wer hat das schon ausser dem Gründer?. Der erfreut sich in Monaco des täglich eingehenden Geldes, ohne dafür arbeiten zu müssen." "Unglaublich wie lange sich ein so fragwürdiges System halten kann. Hunderttausende Geschädigte und einige wenige werden zu vielfachen Millionären. Das Vertriebssystem ist ein undurchsichtiges Geflecht und mehr als fragwürdig. Cashback könnte auch einfach und legal betrieben werden. Die Rabatte müssten nach Abzug geringer Spesen an die Käufer weitergegeben werden und nicht in einem undurchsichtigen System verschwinden".

von Sunny18 am
13.06.2018, 15:02

Zeitungsartikel, Urteile, Verbote

Ich fass es nicht mehr, seit Jahrzehnten treiben diese Leute rund um Hr. Freidl ihr Unwesen, Menschen erleiden finanziellen Schaden und verlieren Freunde und Reputation und die Spielchen laufen munter weiter, einfach unvorstellbar, da fehlen einem die Worte.

von am
12.06.2018, 14:49

Neue brisante Zeitungsartikel in Österreich

Zahlreiche österreichische Online-Zeitungen, darunter diepresse.com, haben am 12.6.2018 folgenden Artikel publiziert: NORWEGEN VERBIETET GRAZER RABATTFIRMA LYONESS. Einige Norweger verschuldeten sich wegen Lyoness. Die Grazer Firma muss daher in Norwegen sämtliche Aktivitäten einstellen. Die Grazer Rabattfirma Lyoness, die sich kürzlich in Cashback World umbenannt hat, darf in Norwegen keine Geschäfte mehr machen. Die Glückspielbehörde des Landes hat Lyoness als "illegales, pyramidenspielartiges Verkaufssystem" klassifiziert. Lyoness muss seine Aktivitäten sofort stoppen. Das Unternehmen will gegen die Entscheidung berufen. Bereits im Jänner hatte die norwegische Glücksspiel - und Stiftungsaufsicht "Lotteri- og stiftelsestilsynet" entschieden dass Lyoness ein illegales Vertriebssystem sei. Gegen diese behördliche Einschätzung hat Lyoness Einspruch erhoben - jedoch erfolglos. Die Aufsicht kam erneut zum Schluss, dass Lyoness ein illegales Pyramidenspiel sei und gegen das norwegische Lotteriegesetz verstosse. Das teilte die Behörde vergangene Woche auf ihrer Homepage mit - diesmal nicht nur in norwegisch, sondern auch auf englisch. LYONESS IST SEHR VERWUNDERT. Lyoness ist über die Entscheidung der Behörde "sehr verwundert". Man werde Berufung einlegen und beweisen, dass das Geschäftsmodell von Lyoness legal sei. "Die Geschäftstätigkeiten von Lyoness sind völlig rechtskonform. Die jüngste Entscheidung der norwegischen Behörde ist darauf zurückzuführen, dass sie das Geschäftsmodell von Lyoness nicht verstanden hat. Norwegen ist das einzige Land der Welt, in dem die Behörden die Geschäftstätigkeit von Lyoness untersagen möchten", so das Unternehmen am Montagnachmittag in einem schriftlichen Statement gegenüber der APA. Falls nötig werde man auch "gerichtliche Schritte setzen, um zu zeigen, dass Lyoness wie in allen anderen 47 Ländern ein legales Geschäftsmodell betreibt". Nach Einschätzung von Norwegens Aufsicht basieren die Einnahmen von Lyoness in dem Land auf dem Anwerben von Mitgliedern und nicht auf dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Teilnehmer, die bei Lyoness Gutscheine erwerben, sich in "Customer Clouds" einkaufen oder für Seminare oder Marketingmaterial bezahlen, bekämen keine Waren, Dienstleistungen oder andere Vorteile, die das wert seien, was sie einbezahlt haben. Lyoness habe nicht darlegen können, dass die Gewinne aus dem Verkauf oder Konsum von Waren oder Dienstleistungen stammen, so die Behörde. Lyoness habe seine unrechtmässigen Aktivitäten nach Veröffentlichung der ersten Einschätzungen der Behörde nicht eingestellt. Die Einsprüche des Unternehmens haben die Behörde nicht überzeugt, die Aufseher sind immer noch überzeugt, dass Lyoness illegal ist. Norwegens Lotteriebehörde hat Lyoness bereits seit 2014 im Visier, immer wieder habe man "glaubwürdige" Hinweise bekommen, dass die Geschäftsaktivitäten problematisch seinen, führt die Aufsicht aus. Lyoness habe zwar Massnahmen eingeleitet, um zu gewährleisten, dass das Geschäft darauf hinaus laufe, eine internationale Shopping-Gemeinschaft aufzubauen. Auch hätten einzelne Mitglieder eine Erstattung bekommen. Die Massnahmen konnten die Behörde aber nicht umstimmen, zumal Lyoness zahlreichen Mitgliedern sozial und finanziell geschadet habe. Norwegische Mitglieder haben hunderte Millionen norwegische Kronen (1 Krone = 11 Eurocent) an Lyoness bezahlt, ohne Waren, Dienstleistungen oder andere Vorteile zu erhalten, die den Wert dessen haben, was sie bezahlt haben. Einzelne Mitglieder hätten sogar hunderttausende Kronen einbezahlt. "Sehr viele Mitglieder tätigten solche Zahlungen, nachdem sie falsche Informationen von anderen Mitgliedern über das Verkaufsschema bekommen hatten". Ihnen wurde der Behörde zufolge versprochen, dass es sich bei den Einzahlungen um Ersparnisse und Investitionen handle, die sich binnen weniger Jahre verzehnfachen würden. Viele Mitglieder seien von Familienmitgliedern oder Freunden angeworben worden. Einige junge Menschenhätten sogar mit dem Studieren aufgehört, um für Lyoness tätig zu werden; zahlreiche junge und arme Norweger hätten für ihr Investment in Lyoness sogar Kredite aufgenommen oder Ersparnisse aufgelöst. Teile der am 31. Mai 2018 gefällten Entscheidung, wonach Lyoness seine Aktivitäten in Norwegen einstellen muss, werden erst wirksam, wenn die dreiwöchige Frist, binnen der Lyoness Berufung einlegen kann, abgelaufen ist. Die aufschiebende Wirkung bezieht sich auf den Geschäftsteil "Cashback", also nicht auf die Vertriebsschiene, mit der Lyones seit Jahren in mehreren Ländern rechtliche Probleme hat. Die norwegischen Aufseher haben bestehenden Lyoness- Mitgliedern bei der Nutzung ihrer Vorteilskarten eine aufschiebende Wirkung eingeräumt, ebenso gilt die Frist für Rabattzahlungen, die Mitglieder bekommen, wenn sie selbst bei Partnerfirmen von Lyoness einkaufen. Bisher hatte Lyoness vor allem Ärger mit dem Vertriebsbereich, das vom Grazer Hubert Freidl gegründete Unternehmen deshalb schon vor einigen Jahren in Lyconet umbenannt hatte (die neuen Namen lauten myWorld bzw. Cashback World). Die norwegische Entscheidung betrifft aber erstmals auch die Einkaufsgemeinschaft (Cashback) - da bekommen Konsumenten mit einer Lyoness-Karte Rabatte bei Handelsunternehmen, die mit Lyoness kooperieren. Einzahlen müssen sie hier nichts. Die norwegische Entscheidung richtet sich an die myWorld Norway AS (früher Lyoness Norway AS) und die Lyoness Europe AG, betrifft aber auch rund 152.500 norwegische Mitglieder und 1.000 norwegische Partnerfirmen, die nach Angaben von Lyoness Teil des Verkaufssystems sind. "Die Entscheidung hat zur Folge, dass sämtliches Anwerben von norwegischen Mitgliedern und alle Zahlungen von norwegischen Mitgliedern und Partnerfirmen an Lyoness, Lyconet, Cashback World und my World gestoppt werden müssen." Auch darf Lyoness nicht mehr für sein Geschäft werben. Der Gebrauch von Vorteilskarten muss ebenso eingestellt werden wie der Verkauf von Rabatt-und Geschenkgutscheinen, von Anteilen an "Customer Clouds" und von Marketingmaterialien sowie Seminaren. Weiters zu benden sind Rabattzahlungen, Boni und Provisionen an norwegische Mitglieder. Die norwegische Behörde hindert Lyoness aber explizit nicht daran, Mitgliedern ihr bis Ende Mai 2018 eingezahltes Geld zurück zu zahlen, wie in der Veröffentlichung heisst. Lyoness muss " so bald wie möglich " alle norwegischen Mitglieder und Partnerfirmen über die Entscheidung und deren Konsequenzen informieren.Die Lotterie- Behörde selbst will, aufgrund der Hinweise in dem Fall, auch die norwegische Steuerbehörde sowie die Finanzaufsicht über Lyoness in Kenntnis setzen. IN ÖSTERREICH WIRD ERMITTELT. In Österreich ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) weiter gegen Lyoness-Gründer Freidl wegen Verdachts auf Verletzung der Prospektpflicht bei mehreren Anlagen, wie die Sprecherinder Behörde am Montag bestätigte. Es handle sich um ein berichtspflichtiges Verfahren, die WKSta muss also der Wiener Oberstaatsanwaltschaft (OSta) berichten, was sie in dem Fall vorhat.Verfahren sind dann berichtspflichtig, wenn die Öffentlichkeit ein grosses Interesse hat oder gegen prominente Personen (Politiker) ermittelt wird. Die Lyoness- Ermittlungen sind bereits in der Endphase. Dem in Monaco wohnhaften Freidl gehören in Österreich gemäss Firmenbuch die mWs myWorld Solutions AG(früher:Lyoness Group AG bzw. Lyoness Cashback AG) sowie die Lyconet Holding GmbH, die wiederum 100-Prozent- Eigentümerin der Schweizer Lyoness International AG ist. In Österreich und anderen Ländern tritt Lyoness als Sportsponsor auf und bietet auch Cashback-Karten für Fans diverser Vereine an - beispielsweise Rapid oder AS Roma. Mein Kommentar: Mit dem Entscheid der norwegischen Behörde wird Lyoness in Norwegen klinisch tot sein. Welches Partnerunternehmen, welches Mitglied und welcher Marketer will unter solchen Umständen noch mit Lyoness zu tun haben? Lyoness ist wohl ganz allein, die über die Entscheidung der norwegischen Behörde "sehr überrascht" war. Alle anderen haben sich gewundert, dass nicht längst andere Aufsichtsbehörden aktiv geworden sind, allen voran die schweizerische Aufsichtsbehörde, das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Bern, das hier eine äusserst unglückliche Figur macht. Nach Behauptung von Lyoness hat die norwegische Aufsichtsbehörde das Geschäftsmodell von Lyoness nicht verstanden. Den gleichen Vorwurf erhob sie auch schon gegenüber dem Obergericht des Kantons Zug, welches rechtskräftig erkannt hatte, dass Lyoness ein unerlaubtes Schneeballsystem betreibt.

von klinsi am
08.06.2018, 13:21

Facebook Posts

Die öffentlichen Facebook Posts der MyWorld/Lyconet/Lyoness Jünger sind teils so lächerlich, dass sie schon fast wieder lustig sind. Hier ein kleiner Auszug: „Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sind die Menschen mit denen DU dich umgibst. Millionäre – Wahrscheinlichkeit hoch, dass DU auch einer wirst!“ „Ob wir Umsatz machen? Und ich prophezeie dass es in drei Monaten über 150 Millionen sein werden!“ „Warum haben wir so einen Erfolg und schießen zur Zeit alle Rekorde ab? WEIL WIR NIE FAKER WAREN!“ „Ich habe in letzter Zeit viel Zeit mit Leuten aus anderen Firmen verbracht, und musste mit Entsetzen feststellen, dass nicht alle Firmen so ethisch arbeiten wie wir.“ „Wir werden mit den Führungskräften nicht nur die Top 100 der Network Marketing Branche erklimmen, sondern ebenfalls in allen Sektoren die Erfolgreichsten Menschen der Welt werden.“ usw. Solche und tausende ähnliche Posts sind, bei allem Respekt, einfach lächerlich und unglaubwürdig. Aber leider fallen täglich dutzende junge Menschen auf diesen Trick rein und glauben diesen Schwachsinn. An den „Meetings“ wird neuen Zahlern fleissig eingetrichtert, sämtliche Kritik an Lyoness zu ignorieren und abperlen zu lassen. Sogar Gerichtsurteile, wonach Lyoness ein Schneeballsystem ist, werden als „Fake News“ abgestempelt.

von LL2016 am
07.06.2018, 17:38

technische Frage ...

Erst gestern beim Zeigen dieser Seite ist es wieder passiert : der, dem ich es zeigen wollte, sagte gleich beim Aufmachen " das ist alt !", - weil da oben 31.August 2010 steht. Ich habe ihm erklärt, nein, das sei absolut aktuell, aber ich bin überzeugt, dass viele diesen tollen Blog nicht öffnen, weil sie ihn veraltet glauben. Kann man da nicht vielleicht ein aktuelles Datum beifügen, damit noch mehr Menschen informiert werden können ? Es ist mir tatsächlich öfter passiert, deswegen meine Anfrage. Ansonsten, in Prag war mal wieder ganz tolle Stimmung, was man so hört. Und mir ist aufgefallen, dass noch ein neuer Name die Runde macht ... EYETIME ... was auch immer das sein mag, es ist " die Zukunft " - und wir sind nicht dabei !!! So schade auch, da verpassen wir doch angeblich das Wichtigste im Leben, nämlich Geld Geld und noch mehr Geld verdienen...passiv versteht sich ...aktiv wäre ja auch langweilig und so mühsam. Und natürlich wie immer Sprüche wie : glaubt nur, was euch bei Lyoness erzählt wird, alles andere ist gelogen und wird von Neidern in die Welt gesetzt. Alles klar, Gehirne im Vollwaschgang gewaschen und anschliessend deutlich zu lange geschleudert .

von Ben Ecker am
07.06.2018, 15:40

Bemerkenswertes im Beschluss aus Norwegen!

Bemerkenswert bei dem Beschluss ist, dass das gesamte Lyoness-System erstmals inkl. aller Marken und Umfirmierungen als Illegal eingestuft wird, sämtliche Partnerunternehmen darüber zu informieren sind und das Lyoness-System nicht mehr promotet und vergütet werden darf. Die sogenannte Beschwerdefrist von drei Wochen betrifft einzig den Bereich "Cashback World" und diese Sparte allein dürfte für myWorld/Lyoness nicht von Interesse sein.

von klinsi am
05.06.2018, 17:49

Lyoness Masche

Unglaublich wie junge Leute trotz allen Warnungen auf dieses Schneeballsystem reinfallen und sich dabei ihre ganze Zukunft verbauen. In diesem System geht es einzig darum, neue „Opfer“ zu finden die dann aufgrund von Unwahrheiten und Versprechungen auch ins System einzahlen. Man muss sich schon fragen, wie solche Leute damit umgehen können, andere Leuten ohne jegliche Skrupel über den Tisch zu ziehen. Zudem ist es erstaunlich, dass nicht schon längst die Behörden eingeschritten sind, um dieses System zu unterbinden.

von twist am
05.06.2018, 17:33

DER FOLGENSCHWERE ENTSCHEID DER NORWEGISCHEN AUFSICHTSBEHÖRDE

Mit dem Entscheid der norwegischen Lotteriebehörde Lotteritilsynet steht Lyoness/my World in Norwegen dort, wo sie wohl in Kürze überall auf der Welt stehen wird, denn dieser Entscheid wird Schule machen: Es wird ihr verboten, die nach dem Schneeballsystem funktionierenden Geldeinsammlungsaktionen in Form von Discount Vouchers, Customer Clouds (früher Anzahlungen, Länderpakete, Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen) fortzusetzen. Damit bricht Lyoness der weitaus wichtigste Ertragspfeiler weg. Es ist somit unschwer vorauszusehen, dass das System Lyoness dann zum Erliegen kommt, da ja bei Schneeball- Systemen die Gelder, die an Teilnehmer ausbezahlt werden, von Einzahlern ("Investoren") stammen, d.h. nicht aus einer legalen Geschäftstätigkeit. Man darf auch mit Genugtuung feststellen, dass bis heute kein Schneeballsystem auf die Dauer überleben konnte. Dies aus dem guten Grund, dass irgend einmal die Einzahler fehlen. Bei Lyoness werden die Einzahler aufgrund behördlicher Verfügungen fehlen aber auch weil potentielle Einzahler heutzutage übers Internet sehr einfach zu einschlägigen Informationen gelangen, wie z.B. dass Gerichte in der Schweiz und in Österreich rechtskräftig entschieden haben, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem betreibt. Wie das Beispiel Norwegen zeigt, hat die Namensänderung von Lyoness zu My World nichts mehr genützt. Das ist auch gut so, hat doch My World das unlautere Geschäftsgebaren von Lyoness unvermindert fortgesetzt. Je mehr Marketer nun realisieren, dass nicht nur die Einzahler durch Lyoness/My World ausgebeutet werden, sondern mit der unsäglichen Lyconet-Vereinbarung und dem Compensation Plan auch sie selbst, desto schneller wird Lyoness/My World eine unrühmliche Episode in der Geschichte sein, die künftigen Generationen als Warnung dienen kann.

von am
05.06.2018, 12:10

LYONESS NORWEGEN

Wie Ben Ecker am 4.6.2018 berichtet hat, hat die norwegische Lotteriebehörde entschieden, dass die my World Norway AS (früher Lyoness Norway AS) ihre Aktivitäten in Norwegen mit sofortiger Wirkung einstellen muss. Der Entscheid der Lotteriebehörde vom 31. Mai 2018 (publiziert am 5. Juni 2018) lautet wie folgt: (englische Übersetzung) LYONESS MUST STOP ILLEGAL PYRAMID ACTIVITY. On May 31, 2018 the Norwegian Gaming Authority made the decision in which Lyoness was notified that it must immediately cease all operations of participation in extent of its activity in Norway as it is in violation of section 16, second Paragraph, cf. first Paragraph of the Lottery Act. Lyoness has three weeks to complain about the decision. In a supervisionary case against Lyoness the Norwegian Gaming Authority has assessed whether its business activity in Norway is a pyramid-like sales scheme in which consideration is paid for the possibilityof gaining an income specifically derived from the recruitment of others to the scheme and not to the sale or consumption of goods, services or other benefits, cf. the Norwegian Lottery Act. Section 16second paragraph. THE NORWEGIAN GAMING AUTHORITY CONCLUDES THAT LYONESS IS AN ILLEGAL, PYRAMID-LIKE SALES SCHEME PERSUANT TO SECTION 16 SECOND PARAGRAPH OF THE LOTTERY ACT. The Norwegian Gaming Authority has based its assessments on the fact that Lyoness's earnings in Norway are specifically derived from the recruitment of participants and not the sale or consumption of goods, services or other benefits. Participants who PURCHASE DISCOUNT VOUCHERS, SHARES IN CUSTOMER CLOUDS, gift vouchers, marketing material and Seminars from Lyoness do not receive good, services or other benefits that correspond to the value that has been paid, and the payments can in reality be seen as consideration in return for participant status. Lyoness has not been able to document that the company's earnings are specifically derived from the sale or consumption of goods, services or other benefits, rather than the recruitment of others to the scheme, cf. Section 16 third Paragraph of the Lottery Act. THE UNLAWFUL CONDITIONS HAVE NOT CEASED AFTER THE NORWEGIAN GAMING AUTHORITY SENT NOTICE OF ITS DECISION TO ORDER THE ACTIVITY TO CEASE. Lyoness has made objections the the preliminary notice, but the Norwegian Gaming Authority does not find that these objections give grounds for changing our assessment of Lyoness as an illegal, pyramid-like sales scheme. ON THIS BASIS, THE NORWEGIAN GAMING AUTHORITY MADE THE DECISION IN WHICH LYONESS WAS NOTIFIED THAT IT MUST IMMEDIATELY CEASE ALL OPERATIONS OF PARTICIPATION IN AND EXTENT OF ITS ACTIVITY IN NORWAY, IS IT IS IN VIOLATION OF SECTION16 SECOND PARAGRAPH, CF. FIRST PARAGRAPH OF THE LOTTERY ACT. The decision is aimed at myWorld Norway AS (previously Lyoness Norway AS) and Lyoness Europe AG, but will also affect around 152,500 Norwegian participants and 1,000 Norwegian loyalty companies that Lyoness has stated are included in the sales scheme. The decision entails that Lyoness must immediately cease all its activities in Norway, except for the part of the decision that is given suspensive effect until the deadline for appealing expires(see below). The decision entails that all recruitment by and all payments from Norwegian participants and loyalty companies to Lyoness, Lyconet, Cashback World and my World must cease. Furthermore, marketing of the business, use of advantage Cards and sales of discount vouchers, shares in customer clouds , gift vouchers, marketing material, serminars etc.must cease. Lyoness must also suspend all payments of discounts, bonuses and commissions to Norwegian participants. This decision does not prevent Lyoness from paying back what the participants have paid up to the time of the decision in return for discount vouchers and shares in customer clouds, and have not actually been paid back in the form of redeemed discount vouchers. Neither does the decision prevent Lyoness from paying back what participants have paid in return for marketing material and seminars up to the time of the decision. Lyoness may also pay out discounts that the participants have earned from their own purchases from loyalty companies up to the time of the decision. The Norwegain Gaming Authority has, with hesitation, concluded that parts of the decision will be given suspensive effect until the deadline for appealing expires in three weeks, cf. Section 42 of the Norwegian Public Administration Act. Suspensive effect is granted for existing participants' use of advantage cards and any actual payment of discounts that individual participants earn through their own purchases from existing loyalty companies. In its conclusion, the Norwegian Gaming Authority has stressed the fact that there is limited administrative practice and case law in the area. The Norwegian Gaming Authority requires prompt, WRITTEN CONFIRMATION that the violation has ceased, cf.Section 16 fourth Paragraph of the Lottery Act. Lyoness must also state whether it will continue the part of operations for which suspensive effect has been granted until the deadline for appealing expires and whether it will request that the desision be given further suspensive effect. The Norwegian Gaming Authority asks Lyoness to inform all Norwegian participants and loyalty companies about the decision and its consequences as soon as possible. We ask in particular that Lyoness send the decision to the 11 Norwegian participants that the Norwegian Gaming Authority has addressed directly in the case and that Lyoness has assisted has assisted in Connection with presenting documentation. The Gaming Authority asks Lyonessto confirm that it has informed its participants and loyalty companies and to inform us how this has been done. We also ask Lyoness to inform the Gaming Authority of what action the company will take towards Norwegian participants who have paid money to Lyoness and who have not received any goods, services or other benefits equivalent to the value that has been paid. The Norwegian Gaming Authority finds reason to emphasize that we take a very serious view of this case. From when the Norwegian Gaming Authority first initiated a supervisory procedure against Lyoness in 2014 and up to the time of the decision to order a cease in business activities, the Norwegian Gaming Authority has received many credible tips with troubling information about the business activity that Lyoness and some of its Norwegian participants operate in Norway. Lyoness has stated it takes the criticism from the Nortwegian Gamang Authority very seriouslyand that it has implemented measures to ensure that its business is run in accordance with the intention of creating an international shopping network. Lyoness has also implemented measures to prevent individual participants from giving incorrect information about the sales scheme, and some Norwegian participants have also been given a refund. The Norwegian Gaming Authority recognises that Lyoness has implemented actions to rectify and limit undesirable consequences of its business activity. However, the emplemented actions do not change the Norwegian Gaming Authority 's assessment that Lyoness is an illegal, pyramid-like sales scheme persuant to Section16 second Paragraph of the Lottery Act. Nor have these actions in the Gaming Authority 's view been sufficient to rectify the negative financial und social consequences that the business activity has caused several ofthe participants and their families. We make particular reference to the fact that Norwegian participants have paid hundreds of millions of Norwegian kroner to Lyoness without receiving goods, services or other benefits equivalent to the value that they have paid. Some individual participants have also made payments of hundreds of thousand of Norwegian kroner. A very high number of participants have made such payments after receiving incorrect information from other participants in the sales scheme that these were savings and Investments that would generate a ten-fold return in just a few years. Several participants made such payments after being recruited by family members or friends. Throughout the supervisory process, the Norwegian Gaming Authority has received repeated, credible reports from a significant number of people that young people and vulnerable people with poor finances have spent their savings and taken out loans for the purpose of investing in Lyoness. Young people have left their studies to work for Lyoness and many family relationsships have suffered because of the business. The Norwegian Gaming Authority also notes that Lyoness in its marketing has tried to make its business appear legitimate by referrring to several large, well known national and international companies and by giving incorrect information about partnership agreements that Lyoness supposedly has with these. Based on the tips received in this case, the Norwegian Gaming Authority also finds grounds to inform e. g. the Norwegian Consumer Authority, the Norwegian Tax Administation and the Financial Supervisory Authority of Norway of the decision, as we see that this case raises questions regarding breach of the Marketing Control Act, tax legislation and financial legislation.

Mein Kommentar: Herzliche Gratulation an die Norwegische Lotteriebehörde! Endlich kommt es dazu, das die ausbeuterischen Geldeinsammlungs-Aktionen von Lyoness (Discount Vouchers, Customer Clouds, Gift Cards) in einem Land von einer staatlichen Aufsichtsbehörde verboten werden. Norwegen musste der Schweiz, wo die Lyoness Europe AG, Buchs SG, domiziliert ist, zeigen, wie es geht. Ein Armutszeugnis für das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, das längst hätte handeln müssen und das immer behauptet hatte, der Nachweis eines öffentlichen Interessens sei nicht erbracht. In Norwegen bleibt jetzt nur noch eine nebensächliche Frage offen, nämlich ob Lyoness ihren Mitgliedern weiterhin Rabatte auf ihren Eigeneinkäufen zahlen darf.

von Ben Ecker am
04.06.2018, 15:38

Lyoness Norway AS mit aktuellem Beschluss vom 31.05.2018 endgültig in Norwegen verboten!

Lyoness hat unverzüglich alle Geschäfte, Beteiligungen und Verbreitungsaktivitäten in Norwegen einzustellen, da es gegen § 16 Absatz 2 des Lotteriegesetzes verstößt! Die Entscheidung richtet sich an die myWorld Norway AS (ehemals Lyoness Norway AS) und Lyoness Europe AG, es betrifft aber auch etwa 152.500 norwegische Teilnehmer und 1.000 norwegische Händler, die Lyoness im Einnahmesystem angegeben hat. Die Lotteriebehörde hat mit Beschluss vom 31.05.2018 entschieden, dass myWorld Norway (Lyoness Norway) ein illegales pyramidenartiges Verkaufssystem ist und alle Aktivitäten sowie die Verkaufsveranstaltungen in Norwegen unverzüglich untersagt sind. Die Entscheidung beinhaltet, dass alle Zahlungen von norwegischen Mitgliedern an Lyoness, Lyconet, Cashback World und myWorld eingestellt werden müssen. Unter anderem sind alle Verkäufe von Rabattcoupons, Gutscheinen, Marketingmaterialien und das abhalten von Seminaren untersagt. In Teilen hat die Behörde eine dreiwöchige Frist zur Umsetzung zugesprochen. Die Behörde steht für Fragen von norwegischen Mitglieder zur Verfügung, was die Entscheidung für einzelne Mitglieder bedeutet und was mit deren Geld geschieht, dass für an Lyoness bezahlt wurde. Die norwegische Behörde haben festgestellt, dass die Einnahmen von my World Norway (Lyoness/Lyconet) hauptsächlich aus der Vermittlung neuer Mitglieder und deren Zahlungen für Cloud’s etc. bestehen. Die Einnahmen aus der Firmensparte "Cashback World" und den dortigen Shoppingumsätzen stellen lediglich einen sehr geringen Anteil dar. Trotz mehrfacher Aufforderungen konnte Lyoness nicht dokumentieren, dass die Umsätze von myWorld/Cashback World aus einer Einkaufsgemeinschaft stammen. Vielmehr hat sich bestätigt dass Lyoness ein Pyramiden-/Schneeballsystem ist. Vor diesem Hintergrund stellt die Lotteriebehörde fest, dass die Entscheidung bekannt gegeben wurde, dass Lyoness alle Geschäfte, Teilnahme und Verbreitung des Geschäfts in Norwegen sofort einstellen muss, da es gegen § 16 Absatz 2 des Lotteriegesetzes verstößt. Beschluss vom 31.05.2018: https://lottstift.no/wp-content/uploads/2018/06/Lyoness-Lyconet-Cashback-World-myWorld-vedtak-med-pålegg-om-stans.pdf

von Ben Ecker am
31.05.2018, 15:13

Guter Artikel bei NETWORK-Karriere

Lieber Twist, man kann bei den ganzen hier- und her firmieren bei Lyoness durchaus durcheinander kommen ;-) Der Nachfolgende Link führt zum NETWORK-KARRIERE (Europas größte Wirtschaftszeitung für den Direktvertrieb) https://www.network-karriere.com/2018/04/12/ist-der-ruf-erst-mal-ruiniert-wird-einfach-umfirmiert/

von twist am
31.05.2018, 13:55

KORRIGENDA BEITRAG 31.5.2018

Die Lyoness Management GmbH A-Graz ist in die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, fusioniert worden.

von twist am
31.05.2018, 12:10

PROBLEME BEIM GESCHÄFTSUMBAU

Wie am 27.5.2018 im Forum berichtet wurde, ("Der erzwungene Geschäftsumbau") ist die Lyoness Management GmbH, A-Graz (Vertragspartei der CH-Mitglieder von 2009-2014) in die Lyoness Management GmbH fusioniert worden. Damit ist die Lyoness Management GmbH in der Lyoness Europe AG aufgegangen, hat ihre eigene Rechtspersönlichkeit verloren und kann deshalb auch keine Bankkonti mehr führen. Gemäss Webseite der Lyoness Suisse GmbH sind ihre Bankdaten immer noch wie folgt: Lyoness Management GmbH, Graz, Bank Austria UniCredit, Graz, IBAN AT49 12000 52959454302. Lyoness Schweiz war offenbar nicht mehr in der Lage, ein eigenes Bankkonto zu führen. Nun wird auch diese Zahlungsmöglichkeit wegfallen, spätestens dann, wenn man bei der Bank Austria UniCredit, Graz, gemerkt hat, dass es die Lyoness Management GmbH nicht mehr gibt. Nach dem Ausscheiden von Geschäftsführer Adolf Weisskopf scheint es bei der Lyoness Suisse GmbH, Cham, drunter und drüber zu gehen und man ist nicht einmal mehr in der Lage, die Webseite zu aktualisieren. Unter News wird heute, Ende Mai, immer noch auf den Muttertag vom 13.5.2018 und auf den Weltwassertag vom 22.3.2018 hingewiesen.

von am
30.05.2018, 12:25

OFFENER BRIEF AN ALLE CH-LYCONET MARKETER

Liebe CH-Lyconet Marketer, Die neuesten brisanten Entwicklungen bei Lyoness veranlassen mich, mich an Euch zu wenden mit der dringenden Empfehlung, Eure Zusammenarbeit mit Lyoness/Lyconet grundsätzlich zu überdenken. Als CH- Lyconet-Marketer habt Ihr die Lyoness Suisse GmbH, Cham, als Vertragspartei. Als CH-Lyconet Marketer habt Ihr die "Lyconet-Vereinbarung für unabhängige Lyconet-Marketer", ein Knebelvertrag, mit der Lyoness Suisse GmbH, Cham, abgeschlossen. Der für Euch gültige (undurchsichtige) Compensation Plan stammt von der Lyoness Suisse GmbH, Cham. Nun stehen, was Eure Vertragspartei betrifft, gewichtige Veränderungen an, die für Euch Marketer kaum übersehbare Folgen haben werden. Eure Vertragspartei wird wohl bald nicht mehr Lyoness Suisse GmbH heissen, sondern höchstwahrscheinlich mWS my World Switzerland Gmbh oder ähnlich. Die so umbenannte Gesellschaft wird auch nicht mehr (indirekt) der Lyoness Europe AG, Buchs, (Kapital Fr. 1 Mio.) gehören, sondern der My World International Ltd., London (Kapital 100 englische Pfund = Fr. 132.-) Dies führt dazu, dass die Bonität Eurer Vertragspartei erheblich schlechter sein wird als heute. Der Name Lyoness wird also aufgegeben und die künftigen Aktivitäten werden unter der Marke "Cashback World" von My World International Ltd. bzw. ihren Landesgesellschaften betrieben. Es wird interessant sein, zu sehen, wie Lyoness diese Änderungen den bestehenden Partnerunternehmen kommunizieren und begründen wird. Die Umstellungen sind notwendig geworden, weil der Name Lyoness derart rufgeschädigt war, dass er unbrauchbar wurde und weil Gerichte rechtskräftig entschieden haben, dass Eure Vertragspartei, die Lyoness Suisse GmbH, und die Lyoness Europe AG ein unlauteres Schneeballsystem betreiben und weil Gerichte diese Lyoness-Gesellschaften verpflichtet haben, den Geschädigten ihr Geld zurückzuzahlen. Welche Konsequenzen kann dies für Euch Marketer haben? Die Lyoness Suisse GmbH, die sich wie oben erwähnt einen neuen Namen geben wird, wird trotz des Namenwechsels damit leben müssen, dass ein Schweizer Gericht rechtskräftig entschieden hat, dass sie ein illegales Schneeballsystem gemäss UWG betreibt. Dies mag auch der Grund dafür sein, dass Adolf Weisskopf, der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung der Lyoness Suisse GmbH, sein Amt niedergelegt hat. Er war sich offenbar der Risiken, die sein Amt mit sich bringt, bewusst geworden. Verstösse gegen den "Schneeballsystem-Artikel" im UWG können ja mit Gefängnisstrafe von bis zu 3 Jahren bestraft werden. Ihr Marketer müsst gemäss Lyconet-Vereinbarung immer neue Mitglieder, neue Marketer und neue KMU-Partnerunternehmen für Lyoness (künftig für My World) anwerben. Dies ist Eure alleinige Aufgabe. Lyoness lässt Euch perfiderweise (ohne Lohn) eigenverantwortlich, selbständig und rechtlich von Lyoness/Lyconet unabhängig arbeiten, ohne dass Ihr an Weisungen von Lyoness/Lyconet gebunden seid. Gemäss Lyconet-Vereinbung Art. 3 seid Ihr sogar alleine verantwortlich dafür, dass die in der Schweiz bestehenden gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Bei allfälligen Ansprüchen Dritter an Lyoness, (z.B. von geschädigten Mitgliedern) müsst Ihr Lyoness schad- und klaglos halten. Lyoness hat Euch im Compensation Plan "die Ausrichtung von Prämien in Aussicht gestellt, die für Euch hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen (Mitglieder, Marketer, KMU) einen Vorteil bedeuten". Das ist gemäss UWG Art. 3 Abs 1 lit r strafbar. Da Ihr Marketer aber selbständig und eigenverantwortlich (ohne Zutun von Lyoness) weitere Personen in ein illegales Schneeballsystem bringt und diesen für die Anwerbung weiterer Personen Leistungen versprecht, besteht die Gefahr,dass Ihr Euch auch strafbar macht. Von Lyoness dürft Ihr dann keine Hilfe erwarten. Dazu kommt, dass es durchaus vorstellbar ist, dass Geschädigte, die Ihr zum Einzahlen überredet haben direkt Schadenersatzforderungen an Euch stellen werden. Ein deutliches Zeichen dafür, dass bei Lyoness Feuer im Dach ist, ist die Tatsache, dass Hubert Freidl bereits aus dem Verwaltungsrat der Lyoness International AG und der Lyoness Europe AG zurückgetreten ist und dass er sich in Österreich, wo es ihm offenbar zu heiss geworden ist, abgemeldet hat und nun eine Adresse im Steuerparadies Monaco hat, wo er aber nicht unbedingt anzutreffen ist. Freundliche Grüsse Euer Twist

von twist am
29.05.2018, 09:56

NICHTS WIE WEG VOM NAMEN LYONESS!

Wie am 28.5.2018 im Forum berichtet wurde,ist die Lyoness Europe AG, Buchs, dabei,ihre zahlreichen Landesgesellschaften an die My World International Ltd., London, abzutreten. Dann wird der Name dieser Landesgesellschaften so geändert, dass der Name Lyoness verschwindet. Dieser Umstellungsprozess ist bereits weit fortgeschritten. Lyoness scheint es damit eilig zu haben. Die Landesgesellschaften von Österreich, Deutschland, Ungarn, Slovakei, Bulgarien, Rumänien, Slovenien, Kroatien, Polen, Grossbritannien, Griechenland, Irland, Mazedonien, Litauen, Dänemark, Schweden, Norwegen, Spanien, Portugal, und Tschechische Republik wurden bereits umgestellt. Noch umzustellen sind nur noch: Schweiz, Serbien, Italien, Türkei, Niederlande, Frankreich und Zypern. Interessant wäre, zu wissen, zu welchem Preis diese Gesellschaften von der Lyoness Europe AG, Buchs an die My World International AG, London, abgetreten werden. Dies könnte auch die Steuerbehörde im Kanton St. Gallen interessieren.

von am
28.05.2018, 12:11

DIE GALLIONSFIGUR VON LYONESS IN DER SCHWEIZ IN GROSSER BEDRÄNGNIS

Karl-Heinz Feddermann, Frümsen Sennwald SG, ist nach dem Rücktritt von Adolf Weisskopf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Lyoness Suisse GmbH, Cham, noch die einzige in der Schweiz wohnhafte Person, die bei Lyoness-Gesellschaften/Stiftungen in der Schweiz eine Funktion inne hat. Feddermann ist allerdings überall mit dabei: Er sitzt im Verwaltungsrat der Lyoness International AG, Buchs und der Lyoness Europe AG, Buchs, er ist alleiniger Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham, er sitzt im Stiftungsrat der Lyoness Child & Family Foundation, Buchs und der Lyoness Greenfinity Foundation, Buchs und er ist Direktor der Lyoness Loyalty GmbH, Buchs. Somit trägt er nicht weniger als 6 Lyoness-Hüte und trägt als Organ dieser Gesellschaften/Stiftungen eine sehr bedeutende Verantwortung. Nun ist Feddermann (wen wundert's?) ins Visier der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA),Wien, geraten. Die WKStA hat beim Landesgericht für Zivilrechtssachen, Wien, eine Strafklage gegen Hubert Freidl erhoben. Dies im Zusammenhang mit Veranlagungen in Werbekampagnen, (Totalvolumen EUR 29 Mio.) welche die Lyoness Europe AG 2008 und 2009 ihren Mitgliedern angeboten hatte, wobei, entgegen den gesetzlichen Vorschriften, kein gebilligter Prospekt veröffentlicht worden war. Die WKStA beantragte dem Gericht auch die Verhängung einer "Verbandsgeldbusse" an die Lyoness Europe AG und den Einzug der durch die Straftaten erlangten Vermögenswerte. Neu ermittelt die WKStA nun auch gegen Karl-Heinz Feddermann als Beschuldigten. Am 27.4.2018 fand im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens der WKStA bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen eine Einvernahme von Karl-Heinz Feddermann als beschuldigte Person statt, die in Anwesenheit von Oberstaatsanwalt Michael Schön von der WKStA durchgeführt wurde. Feddermann hatte zuvor in einer eidesstattlichen Erklärung vom 5.10.2016 ausgesagt, dass Hubert Freidl nach seiner Wahrnehmung nicht in das Projekt "Veranlagungen Werbekampagnen" eingebunden war und dass die Idee dafür vom (inzwischen verstorbenen) Erwin Hüsler stammte, der auch für die Umsetzung verantwortlich gewesen sei. Feddermann wurden an der Vernehmung insgesamt 76 Fragen gestellt, wobei er die meisten mit "Weiss ich nicht", "Das kann ich nicht sagen" und "Keine Ahnung" beantwortete. Feddermann verstieg sich sogar zur Behauptung, dass er nur Erwin Hüsler kannte und dieser seine Bezugsperson war und gab damit vor, mit Freidl keine Kontakte gehabt zu haben. Ob dieses Verhalten eine gute Strategie war, wird sich noch weisen. Dumm ist nur, dass die WKStA die eidesstattliche Erklärung von Karl-Heinz Feddermann als reine Schutzbehauptung betrachtet, da Hubert Freidl die Werbekampagnen bereits im Vorfeld federführend und und öffentlich unter Verwendung von Power Point Präsentationen bewarb, beispielsweise bei einer Veranstaltung in Liezen vom 15.4.2008. Karl-Heinz Feddermann ist, nachdem er seine Treuhandfirma AEF GmbH 2015 liquidiert hat, wirtschaftlich weitgehend von Lyoness abhängig. Trotzdem ist die Zeit gekommen, dass er sich ernsthaft überlegen sollte, ob er die zahlreichen höchst risikoreichen Mandate weiter fortführen will.

von am
27.05.2018, 16:02

DER ERZWUNGENE LYONESS-GESCHÄFTSUMBAU

Wie schon im Forums-Beitrag vom 2.4.2018 berichtet wurde ("Weg von Lyoness - hin zu Cashback World") ist Lyoness gezwungen, vom rufgeschädigten Namen Lyoness wegzukommen. Es war zunehmend schwierig oder gar unmöglich geworden, mit diesem Namen neue Partnerunternehmen und Mitglieder anzuwerben. Der Name war zu Recht immer mehr in Verbindung zu einem illegalen Schneeballsystem gebracht worden. Dazu kam, dass die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, von zahlreichen (vor allem österreichischen Mitgliedern) verklagt worden war und die angerufenen österreichischen Gerichte die Lyoness Europe AG zur Rückzahlung der einbezahlten Gelder verpflichteten und feststellten, dass Lyoness ein unerlaubtes Schneeballsystem nach dem österreichischen Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb betrieb. Dazu kam auch, dass die Lyoness Suisse GmbH (die schweizerische Landesgesellschaft) von einem Schweizer verklagt worden war und das Obergericht des Kantons Zug die Lyoness Suisse GmbH in einem rechtskräftig gewordenen Urteil zur Rückzahlung der einbezahlten Gelder verpflichtete und erkannte, dass Lyoness ein unerlaubtes Schneeballsystem nach dem schweizerischen Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) betrieb, weshalb mit Mitgliedern abgeschlossene Verträge, da sittenwidrig, nichtig sind. Was lag also näher als Lyoness zu "beerdigen" und unter neuem Namen, aber mit den gleichen unlauteren Methoden (Stichwort: Discount Vouchers, Customer Clouds) fortzufahren? Also wurde flugs in London eine neue Gesellschaft gegründet, die nach ein paar Namensänderungen heute My World International Ltd. heisst. Gemäss englischem Handelsregister hält Hubert Freidl, Monaco, 75 % oder mehr der ausstehenden Aktien. Er wird im englischen Handelsregister "Person with significant control" genannt. Die My World International Ltd. hat ein Kapital von 100 englischen Pfund. Es handelt sich um eine reine Briefkastenfirma ohne eigenes Personal vor Ort. Die Firma ist bei der Anwaltskanzlei Fox Williams LLP domiziliert, die auch die Firmengründung durchgeführt hat. Nun hat die Lyoness Europe AG damit begonnen, ihre zahlreichen Landesgesellschaften an die My World International Ltd. abzutreten, den Namen dieser Landesgesellschaften zu ändern und dabei natürlich "Lyoness" wegzulassen. So nennt sich die österreichische Landesgesellschaft nun mWA my World Austria GmbH, die deutsche Landesgesellschaft mWG my World Germany GmbH und die englische Landesgesellschaft my World Retail Services UK Ltd. Auch in der Schweiz tut sich einiges: Alleinige Gesellschafterin bei der Lyoness Suisse GmbH, Cham, ist die Lyoness Management GmbH, A-Graz. Die Lyoness Management GmbH war Vertragspartei aller CH-Mitglieder von 2009 bis 2014. Seither ist die Lyoness Suisse GmbH Vertragspartei. Vor kurzem wurde nun bekannt, dass die Lyoness Management GmbH in die Lyoness Europe AG, Buchs, fusioniert wurde. Die Lyoness Management GmbH ist damit in der Lyoness Europe AG aufgegangen und hat ihre eigene Rechtspersönlichkeit verloren. Durch diesen Schachzug will Lyoness verhindern, dass Schweizer Geschädigte, welche die Lyoness Management GmbH als Vertragspartei hatten, in Österreich klagen können. Die Lyoness Management GmbH war vor kurzem gezwungen, einem Vergleich mit einem CH-Mitglied zuzustimmen, um einer gerichtlichen Verurteilung in Graz zu entgehen. Da die Lyoness Management GmbH nicht mehr existiert, kann sie auch nicht mehr Gesellschafterin bei der Lyoness Suisse GmbH sein. Im Handelsregister ist die erforderliche Änderung aber noch nicht eingetragen. Es ist zu erwarten, dass die Lyoness Suisse GmbH von der Lyoness Europe AG demnächst an die My World International AG, London, abgetreten wird und dass dann der Name der Lyoness Suisse GmbH geändert wird, beispielsweise auf mWS my World Switzerland GmbH. Es wird dann auch neue AGB geben. Wenn dies passiert, wird der Name Lyoness in der Schweiz Geschichte sein. Wohl kaum jemand wird diesem Namen nachtrauern. Auf der Webseite von Lyoness Schweiz findet man den Namen Lyoness schon heute nicht mehr, ausser im Impressum, den AGB, den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung. Sind einmal alles Landesgesellschaften der Lyoness Europe AG an die My World International Ltd., London, übertragen, besteht eigentlich kein Grund mehr für die Weiterexistenz der Lyoness Europe AG. Mit einer Schliessung könnten auch weitere Klagen geschädigter europäischer Mitglieder nicht mehr eingereicht werden. Mein Kommentar: Wenn es zu den oben genannten Änderungen der Eigentumsverhältnisse und des Namens bei der Lyoness Suisse GmbH kommt, (Gesellschaftskapital Fr. 50,000.-) werden die Mitglieder eine Vertragspartei haben, deren englische Muttergesellschaft ein Kapital von 100 englischen Pfund hat. Nicht gerade üppig für einen "Weltkonzern". Wer will unter solchen Umständen noch bei Lyoness, pardon My World, investieren?

von Ben Ecker am
24.05.2018, 10:23

„Soll ich z. B. in die Schweden-Cloud investieren?“ Eine sachliche Begründung von Customer Clouds abzuraten!

Bereits am 19. April 2017 antwortete der versierte Privatanleger, Ingenieur und selbsternannte „Finanzwesir“ auf die Leserfrage: "Soll ich in die Schweden-Cloud investieren?" folgendermaßen: „Wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist es auch meist nicht wahr. Ich bezahle 1.500 Euro für die Schweden-Cloud. Die Wikinger shoppen sich in Ekstase und bei mir fluten die Kronen nur so rein. Ehrlich jetzt?“ Diesem sarkastischen Fazit ging jedoch eine ernste Prüfung und Fragenstellung voraus. Dem Finanzwesir nach prüfen Profis am Papier und in der Praxis, bevor sie in ein Geschäft investieren. Auf dem Papier sind die Verträge zu prüfen, zu fragen ob das Geschäftsmodell auf realistischen Zahlen basiert, ob die Umsätze dauerhaft generiert werden können, etc. In der Praxis müsste man an die Lage vor Ort prüfen. Das würde etwa bedeuten eine Feldstudie an der Supermarktkasse vor Ort durchzuführen und zu prüfen wie viele Kunden per Cashback Card, für welche Summen einkaufen. Schließlich müsse man die Schlussrechnung erstellen, wie viele Shopping-Punkte generiert werden, wie viel in der Organisation versickert und was bei einem selbst noch ankommt. Diesen Praxistest hat vor kurzen die norwegische Glückspielbehörde gemacht (Entscheidung der norw. Lotterie- und Stiftungsaufsicht GZ 18/00107-1/ vom 19.02.18). Die Zahlen kamen nicht aus einer Feldstudie, sondern sind die tatsächlichen Zahlen aus der Buchhaltung von Lyoness/Lyconet selbst. Fazit: von € 23,54 Mio Umsatz kommen € 21,52 Mio aus dem Verkauf von Rabattgutscheinen, Customer Clouds, etc. und nur € 2,02 Mio aus dem Verkauf von Waren. Das bedeutet 91% aller Umsätze kommen aus Investitionen und nicht aus Einkäufen. Investitionen sind keine dauerhaften Umsätze, die Zahlen sind damit auch nicht realistisch. Durch die Einkäufer werden dadurch auch weit weniger Shopping-Punkte generiert Im Ergebnis sei es laut Finanzwesir immer wieder das gleiche Schema: Die Verkäufer meinen die Abkürzung zum Reichtum gefunden zu haben und man dürfe als Auserwählter mitmachen. Diese Abkürzung existiere aber nicht. Auch die norwegische Glückspielbehörde hat (noch nicht rechtskräftig) entschieden, dass es sich bei den Tätigkeiten von Lyoness/Lyconet und damit auch bei den Customer Clouds und den Rabattgutscheinen um ein Pyramidenspiel bzw. Schneeballsystem handelt ; Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Wolfgang Schöberl/Clemens Douda LL.M. (WU))

von LL2016 am
24.05.2018, 09:29

Und sie treffen sich munter...

...derzeit in Prag. Zur kollekiven Gehirnwäsche, zur Auffrischung von Glückshormonen in Form von Jubel und Gesang, um Protz und Prunk zu demonstrieren und damit den letzten Zweifler wieder ins Boot zu kriegen. Sehr peinlich das Ganze und man fragt sich : warum wird so eine Veranstaltung überhaupt erlaubt ?

von Ben Ecker am
22.05.2018, 13:30

Vergleichsportal “Cashbackjournal.de” schützt die Verbraucher und listet Cashback World nicht!

CashbackJournal.de vergleicht die angebotenen Cashback-Dienste und sucht den direkten Austausch mit dem jeweiligen Anbieter, um die größtmögliche Transparenz für Kunden zu gewährleisten. Zu einem Großteil der Cashback-Anbieter hält das Vergleichsportal einen persönlichen Kontakt und spezielle Verträge. Zwar hilft der Support der Cashback-Anbieter oft schneller, aber bei speziellen Problemen kann es helfen, wenn das Portal einen direkten Ansprechpartner bei den Cashback-Anbietern kontaktiert. Stichproben des Vergleichsportales ergaben, dass bei „Cashback World“ auch nicht mehr Cashback gegeben wird, wie bei anderen verglichenen Anbietern. Das angegebene Händlernetz ist mit auffallend vielen Gutscheinpartnern besetzt und die wenigen namhaften Partner sind lediglich über Affiliate-Partner zugeführt und recht dürftig. In der Vergangenheit wurde Lyoness mehrfach vom Vergleichsportal kontaktiert, um über eine Aufnahme in das Portal zu sprechen, jedoch hat Lyoness in seiner ureigenen Art nie darauf reagiert. Es liegt auf der Hand, dass es nicht im Sinne der myWorld Unternehmensgruppe AG (Cashback World) ist, wenn sich ein Vergleichsportal näher mit der Firma auseinandersetzt. Es wäre schnell ersichtlich, dass es sich beim tatsächlichen Kerngeschäft des Unternehmens, um den Vertrieb der Cloud, Cashback Solutions handelt. Auf eine Anfrage teilte das „CashbackJournal.de“ mit: „Lyoness ist uns natürlich bekannt aber unsere Stichproben ergaben, dass sie nicht mehr Cashback zahlen als die bereits bei uns verglichenen Anbieter. Darüber hinaus gibt es zu der Firma viel schlechte Presse. Weiterhin hatten wir der Firma schon mehrfach Post geschickt ohne eine Antwort zu erhalten.“

von am
21.05.2018, 09:28

DER SVNM UNTER GROSSEM HANDLUNGSDRUCK

Der Schweiz. Verband Network Marketing (SVNM) hat 10 Firmenmitglieder, darunter Lyoness, die gerichtlich nachgewiesen, ein unerlaubtes Schneeballsystem betreibt. Als seine Hauptaufgaben nennt der SVNM "die Interessen der Network Marketing Branche sowie der Networker in der Schweiz zu vertreten". Personen, die als Vertriebspartner (Networker) für eines der 10 Firmenmitglieder tätig sind, können ebenfalls Mitglied des SVNM werden. Somit gibt es auch SVNM-Mitglieder, die für Lyoness aktiv sind. Stefan Wildhaber, ein aktiver Lyoness/Lyconet Marketer sitzt gemäss Webseite des SVNM sogar im Vorstand des SVNM (Aufnahmegremium). Nachdem das Obergericht des Kantons Zug rechtskräftig entschieden hat, dass Lyoness ein Schneeballsystem nach dem UWG betreibt, ist es absolut unverständlich dass immer noch ein Vertreter von Lyoness als Vorstandsmitglied im Aufnahmegremium sitzt. Dieses Gremium ist ja verantwortlich dafür, dass es unter den Firmenmitgliedern keine schwarzen Schafe gibt. Gemäss dem von der Webseite des SVNM herunterladbaren Papier "Der SVNM stellt sich vor" sitzt Adolf Weisskopf (ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Lyoness Suisse GmbH) immer noch im Beirat (beratendes Gremium des SVNM), obwohl er sein Amt gemäss Handelsregister längst aufgegeben und aus der Firma ausgeschieden ist. Der SVNM scheint den Kompass völlig verloren zu haben! An der Generalversammlung des SVNM vom 14.4.2018 wurde eine Statutenänderung bezüglich "Erlöschen der Mitgliedschaft" beschossen. Unter Art. 2.3 der Statuten heisst es nun neu: "Mitglieder können mit sofortiger Wirkung ohne Angabe von Gründen durch einen Beschluss des Vorstandes und des Beirates, der die Mehrheit der Stimmen aller Vorstandsmitglieder sowie der Mehrheit der Stimmen aller Beiratsmitglieder auf sich vereint, ausgeschlossen werden. Der Vorstand und der Beirat entscheidet endgültig." Es liegt auf der Hand, dass diese Statutenänderung im Hinblick auf Lyoness beschlossen wurde. Ohne konkreten Fall wäre eine solche für einen Verein doch ungewöhnliche Statutenänderung vom Vorstand kaum beantragt worden. Nun können also Vorstand und Beirat den Ausschluss eines Mitglieds selbst beschliessen, während dies bisher der Generalversammlung vorbehalten war. Mit dieser Neuregelung lassen sich unliebsame Diskussionen an der GV vermeiden wie auch eine Auseinandersetzung mit dem ausgeschlossenen Mitglied, was ja im Falle von Lyoness nur von Vorteil sein kann. Ob der längst fällige Ausschluss von Lyoness aus dem SVNM mittlerweile erfolgt ist, ist (noch) nicht bekannt. Falls es Lyoness/Lyconet Networker gibt, die diesbezüglich mehr wissen, sind diese herzlich eingeladen, darüber in diesem Forum zu berichten.

von twist am
10.05.2018, 10:26

DAS UNUNSTÄNDIGE VERHALTEN VON LYONESS SCHWEIZ

Lyoness Schweiz gerät immer mehr in Bedrängnis und verhält sich dabei auf eine Art und Weise, wie es sich für eine anständige Firma nicht gehört. Immer mehr CH-Geschädigte entschliessen sich, ihr Geld von Lyoness auf dem Gerichtswege zurück zu fordern. Ihre Erfolgschancen sind nach dem rechtskräftig gewordenen Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 23.2.2017 gut. Das Obergericht hatte ja entschieden, dass es sich beim Lyoness-System um ein Schneeballsystem im Sinne des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) handelt, was zur Nichtigkeit des gesamten Vertrages wegen Sittenwidrigkeit führt. Dies bedeutet, dass alle Zahlungen, die geflossen sind, rückabgewickelt werden müssen. Bevor in der Schweiz eine Klage vor Gericht eingereicht werden kann, muss eine sog. Schlichtungsverhandlung vor dem Friedensrichteramt (bei Lyoness dem Friedensrichteramt Steinhausen) stattfinden, an der versucht werden soll, doch noch eine einvernehmliche Lösung (z.B. in Form eines Vergleichs) zu finden. Nun ist bekannt geworden, dass Lyoness Schweiz mehreren Vorladungen des Friedensrichteramts Steinhausen zur Teilnahme an Schlichtungsverhandlungen unentschuldigt nicht nachgekommen ist. Ob dies im Zusammenhang mit dem kürzlichen Ausscheiden von Adolf Weisskopf, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung von Lyoness Schweiz steht, bleibt offen. Eigentlich hätte Karl-Heinz Feddermann, Sennwald SG, der immer noch als Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham, eingetragen ist, an der Vergleichsverhandlung teilnehmen müssen, doch zog er vor (aus welchen Gründen wohl?) nicht zu erscheinen. Der Austritt von Adolf Weisskopf aus der Lyoness Suisse GmbH lässt vermuten, dass er sich seiner persönlichen Verantwortung als oberstes Organ bewusst geworden ist und er auch das Strafmass kannte, das jenen droht, die gegen Art. 3 Abs 1 lit r des UWG (Gefängnisstrafe bis zu 3 Jahren) verstossen. Das Handeln von Adolf Weisskopf sollte auch die Geschäftsführer anderer Landesgesellschaften dazu veranlassen, sich über die persönlichen Risiken Gedanken zu machen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Gedanken machen sollte sich insbesondere auch Karl-Heinz Feddermann, der nicht nur Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH ist, sondern auch im Verwaltungsrat /Stiftungsrat der in Buchs SG domizilierten Lyoness-Gesellschaften/Stiftungen sitzt. Das Nichterscheinen von Lyoness an der Schlichtungsverhandlung bringt Lyoness keinen Gewinn, sondern führt dazu, dass sofort eine Klageberechtigung ausgestellt wird und die Geschädigten dann die Möglichkeit haben beim Kantonsgericht Zug ihre Klage einzureichen. Das Gericht wird das Nichterscheinen von Lyoness an der Schlichtungsverhandlung würdigen.

von Ben Ecker am
03.05.2018, 15:02

Die Bank BAWAG PSK dementiert eine "Cashback Card" und die Kooperation mit der "myWorld Unternehmensgruppe"!

Fakt ist! Eine BAWAG PSK "Cashback Card" hat es nie gegeben! Wie bereits berichtet, hat die BAWAG PSK nun auch schriftlich bestätigt, dass es weder eine BAWAK PSK Cashback Card noch eine Kooperation mit myWorld (vormals Lyoness Europe AG) gibt. Auf eine Anfrage teilte die BAWAG PSK Communications schriftlich (Mail liegt vor) mit: "Sehr geehrter Herr Ecker, vielen Dank für Ihr Mail und Ihre Frage zu Lyoness. Wir dürfen festhalten, dass seitens BAWAG P.S.K. zu myWorld/Cashback World (vormals Lyoness Europe AG) keine Geschäftsbeziehung besteht. Mit freundlichen Grüßen BAWAG Group Communications" Diese nunmehr nachgewiesene weitere Lüge wird in den sozialen Medien bereits seit Mitte 2017 verbreitet und ahnungslose Interessenten wieder einmal sträflich getäuscht.

von twist am
02.05.2018, 15:20

GESCHÄFTSFÜHRER VON LYONESS SCHWEIZ WIRFT HANDTUCH

Wie dem Handelsregister entnommen werden kann, ist Adolf Weisskopf, der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung der Lyoness Suisse GmbH, der sich im Februar 2018 bereits zum Prokuristen degradieren liess, nun aus dem Unternehmen ausgeschieden. Es ist Adolf Weisskopf wohl zu riskant geworden, für eine Firma tätig zu sein, die (gerichtlich mehrfach nachgewiesen) ein unerlaubtes Schneeballsystem betreibt.

von Ben Ecker am
27.04.2018, 12:36

Déjà-vu / angebliche „BAWAG P.S.K Cashback Card“ wieder eine Lüge!

Die österreichische BAWAG P.S.K. (Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG) entstand im Jahr 2005 durch Fusion der Bank für Arbeit und Wirtschaft (BAWAG) mit der Österreichischen Postsparkasse (P.S.K.) und befindet sich mit ca. 52 % im Mehrheits-Eigentum des US- Fonds Cerberus Capital Management LP. Sie ist die viertgrößte Bank Österreichs, gemessen an der Bilanzsumme. Mit der öffentlichen Darstellung einer BAWAG P.S.K Cashback Card wird irreführend der Anschein erweckt, als bestünde eine geschäftliche Partnerschaft/Kooperation zwischen der BAWAG P.S.K und Lyoness/myWorld. Bei einer ersten telefonischen Anfrage bei der BAWAG P.S.K -Bank, war man überrascht und ungläubig über solche Cashback Card. Allerdings ist das Cashback Card-Logo auf der beworbenen BAWAG P.S.K – Card deutlich erkennbar und wird mit dem üblichen reißerischen Marketing-Wording entsprechend angepriesen. Man weis nur bei der BAWAG P.S.K Bank nichts von einer Cashback Card in Kooperation mit der myWorld/Cashback Card/Lyoness Europe AG. Wir erinnern uns, bereits im Juli 2016 war die „Mastercard-Lüge aufgeflogen, da es nie tatsächlich eine Mastercard von Lyoness gegeben hat. Die gesetzlichen Voraussetzungen konnten von Lyoness schon damals nicht erfüllt werden. Der angeblich verantwortliche Drittanbieter „myCard“, war tatsächlich von Lyoness selbst gegründet worden. Die Lyoness-Pressesprecherin Frau Kelemen hatte auch in diesem Zusammenhang in der Presseerklärung glatt gelogen.

von Cashback am
23.04.2018, 16:15

EIN LYONESS-MITGLIED MACHTE SICH AUF DIE SUCHE NACH LYONESS-PARTNERUNTERNEHMEN… DAS ERGEBNIS IST MEHR ALS ERNÜCHTERND!!!

Ein Lyoness-Mitglied machte sich in seiner Region auf die Suche nach Lyoness-Partnerunternehmen. Als Hilfsmittel wurde die Lyoness-APP, die über eine Filtersuchfunktion verfügt, eingesetzt. Es wurde nun ganz gezielt nach PARTNERUNTERNEHMEN und GUTSCHEINVERKAUFSSTELLEN im Umkreis von 20 km gesucht. Das Ergebnis dieser Suche in der Lyoness-APP war wie folgt: Suchergebnis: 30 PARTNERUNTERNEHMEN gefunden! Unter anderem wurden 15 x FLEUROP… 2 x INTERSPORT… 1 x DOUGLAS und 1 x Müller als GUTSCHEIN-PARTNERUNTERNEHMEN genannt. Seltsam ist nur, dass Fleurop, Intersport, Douglas und Müller bereits schriftlich bestätigt haben sollen, dass es keine Kooperation mit Lyoness gibt und diese Unternehmen also nachweislich keine Lyoness-Partnerunternehmen sein können! Wenn man nun diese sogenannten „Gutschein-Partnerunternehmen“ in Abzug bringt, sind also nur noch 11 „Partnerunternehmen“ in dieser Region als Kleinsthändler übergeblieben. Diese sollen angeblich die LYONESS-CASHBACK CARD akzeptieren. Somit hat das Lyoness-Mitglied nun diese Händler gezielt kontaktiert und musste mit Ernüchterung feststellen, dass am Ende keiner der gelisteten Händler seine LYONESS-CASHBACK CARD akzeptieren wollte. Insgesamt sieben Händler haben nach eigenen Angaben die Kooperation mit Lyoness bereits seit einiger Zeit beendet. Diese Zusammenarbeit hat sich nach deren Angaben nie gelohnt und hatte sich zuletzt sogar geschäftsschädigend ausgewirkt, weil umsatzstarke Kunde bereits abgesprungen sind, als bekannt wurde, dass diese Händler mit Lyoness zusammenarbeiten, obwohl Lyoness bereits mehrfach rechtskräftig wegen Betreibens eines verbotenen Schneeballsystems verurteilt wurde. Ein weiterer Händler bestätigte, dass er bereits seit Jahren nicht mehr als Lyoness-Händler aktiv sei und auf gar keinen Fall mit diesem Schneeballsystem in Verbindung gebracht werden möchte. Die restlichen drei Händler waren gar nicht zu erreichen und scheinen ebenfalls inaktiv zu sein. Auch die Gutscheinverkaufsstellen haben ihre Aktivität bereits vor langer Zeit eingestellt. Wir können also festhalten, LYONESS täuscht in diesem Fall den Mitgliedern vor, insgesamt 30 Partnerunternehmen in dieser Region zu haben… am Ende stellen wir aber fest, es gibt scheinbar keinen einzigen Händler in dieser Region, wo man Lyoness Vorteile bekommen kann!!! Mein Kommentar: Hände weg von Lyoness, Lyconet oder auch neuerdings Cashback Word!!!

von twist am
19.04.2018, 18:33

ERNEUT SCHWERE NIEDERLAGE FÜR LYONESS

Erneut ist es zu einer schweren Niederlage für Lyoness gekommen, diesmal mit Schweizer Beteiligung. Ein CH-Mitglied hatte zwischen 2009 und 2011 ein "Business Paket" und "Länderpakete" für insgesamt CHF 27,600.- gekauft. Das Mitglied hatte (wie alle CH-Mitglieder) während dieser Zeit die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als Vertragspartei. Das geschädigte Mitglied entschloss sich, sein Geld mit Hilfe von Dr. Josef Fromhold, Wien, auf dem Rechtswege zurückzufordern. Es hatte während der Vertragsdauer Mitgliedsvorteile von gerade Mal CHF 67.89 ausbezahlt erhalten. Dr. Josef Fromhold reichte Klage vor dem Landesgericht für Zivilrechtssachen, A-Graz, ein. In gewohnter Manier behauptete Lyoness in einer Beschwerde an das nächst höhere Gericht, dass das angerufene Gericht nicht zuständig sei. Die Beschwerde wurde jedoch abgewiesen. An der entscheidenden Gerichtsverhandlung vom 16.3.2018 war Lyoness angesichts einer drohenden Verurteilung gezwungen, ein Vergleichsangebot von EUR 23,000.- zu machen und sich mit EUR 2,000.- an den Gerichtskosten zu beteiligen. Das CH-Mitglied hat den Vergleich akzeptiert und in der Folge das Geld erhalten. Mein Kommentar: Dies ist ein wertvoller Präzedenz-Fall für andere geschädigte CH-Lyoness-Mitglieder, welche die Lyoness Management GmbH als Vertragspartei haben. Die Zahl solcher Mitglieder dürfte beträchtlich sein, war die Lyoness Management GmbH doch Vertragspartei aller CH-Mitglieder zwischen 2009 und November 2014.

von am
16.04.2018, 19:16

LYONESS UND DIE SCHWEIZ

Bekanntlich gründete Hubert Freidl seine "Lyoness" im Jahre 2003 . Das Unternehmen wurde zunächst im Stammland Österreich als Einkaufsgemeinschaft aktiv, dann in einigen osteuropäischen Ländern. Es dauerte dann 6 Jahre, d.h. bis 2009, bis Hubert Freidl glaubte, auch uns Schweizer mit seinem Unrechtssystem "beglücken" zu müssen. Was wäre den vielen Schweizer Geschädigten erspart geblieben, wenn er darauf verzichtet hätte, wie es ihm der damalige VR-Präsident der Lyoness Europe AG, Erwin Hüsler, aus gutem Grund empfohlen hatte? Zu gross war aber Freidl's Versuchung, eben doch in den aus seiner Sicht lukrativen Markt Schweiz einzutreten. Angesichts seines schneeballartigen Geschäftsmodells war sich Freidl bewusst, dass früher oder später mit Klagen hiesiger sich geschädigt fühlender "Investoren" zu rechnen war. Es wäre naheliegend gewesen, den Schweizern, wie allen anderen europäischen Mitgliedern, die Lyoness Europe AG, Buchs, als Vertragspartei zu geben. Das erschien Freidl aber als zu riskant. Er wollte den Schweizern, wie auch allen übrigen Mitgliedern, keine einheimische Vertragspartei zugestehen, da der Rechtsweg dann aus seiner Sicht (zu) einfach gewesen wäre. So gab er den Schweizern mit der Lyoness Management GmbH, A-Graz, eine ausländische, d.h. österreichische Vertragspartei, was natürlich, wie beabsichtigt, den Rechtsweg erschwerte und verteuerte. Um die Sache noch zusätzlich zu verkomplizieren galt für den Vertrag CH-Recht, womit Schweizer in Österreich gegen die Lyoness Management GmbH, A-Graz, nach CH-Recht hätten klagen müssen! Umgekehrt war auf das Vertragsverhältnis mit europäischen Mitgliedern (Vertragspartei Lyoness Europe AG) das Recht des jeweiligen Domizillandes des Mitglieds anwendbar. Damit hätten beispielsweise deutsche Mitglieder gegen die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, nach deutschem Recht klagen müssen! Im Nov. 2014 gab Hubert Freidl den Schweizern mit der Lyoness Suisse GmbH, Cham, doch noch eine einheimische Vertragspartei. Dies aus gutem Grund: Die Lyoness Europe AG hatte in Österreich Prozesse verloren und musste geschädigten österreichischen Mitgliedern ihr Geld zurückzahlen. Daher befürchtete Hubert Freidl, dass geschädigte Schweizer Mitglieder nun in Österreich gegen die Lyoness Management GmbH klagen und sich auf die vorangegangenen Urteile gegen die Lyoness Europe AG berufen würden. Indem er den Schweizern dann doch noch eine einheimische Vertragspartei zugestand, hatte er wohl das aus seiner Sicht kleinere Übel gewählt. Es muss auch festgestellt werden, dass weder die Lyoness Suisse GmbH noch die Lyoness Management GmbH, wenn es nach dem im Handelsregister/Firmenbuch genannten Geschäftszweck/Geschäftszweig geht, eine Einkaufsgemeinschaft betreibt. Der Geschäftszweck der Lyoness Suisse GmbH (Kapital Fr. 50,000.-) ist: "Handel mit Waren aller Art, insbesondere von Gutscheinen unter der Bezeichnung und unter der registrierten Marke "Lyoness" sowie Vermittlung derartiger Geschäfte, Betrieb von Schulungen und Seminare sowie Betrieb einer Werbeagentur in diesem Bereich." Der Geschäftszweig der Lyoness Management GmbH, A-Graz, (Kapital EUR 35,000.-) war 2009 gemäss Firmenbuch: "Management, Unternehmensberatung". Mein Kommentar: Jemand, der derart tief in die Trickkiste greifen muss, um Gerichtsverfahren zu erschweren, hat jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Freidl hat übrigens die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Trotz Verkomplizierung des Rechtswegs haben Schweizer schon in Graz gegen die Lyoness Management GmbH geklagt.

von twist am
15.04.2018, 18:36

PLEITEFIRMA IST LYONESS-PARTNERUNTERNEHMEN

Gemäss Webseite von Lyoness Schweiz (lyoness.ch) ist die Hispana Vitae Import GmbH, Wollerau, ein Partnerunternehmen von Lyoness mit der Partnerunternehmens-ID 701173. Gemäss Handelsregister ist diese Firma, die Weine, Spirituosen und Lebensmittel aus Spanien verkauft hat, aber auch Sprachkurse und Kultur- und Sprachreisen anbot, bereits 2017 Konkurs gegangen. Mein Kommentar: Lyoness muss gemerkt habe, dass mit diesem Partnerunternehmen etwas nicht mehr gestimmt hat, denn es erfolgten nach dem Konkurs bestimmt keine Zahlungen mehr, die von Partnerunternehmen an Lyoness zu leisten sind. Nachdem die Partnerunternehmen von Lyoness Schweiz aber immer weniger werden (wer will schon mit einem illegalen Schneeballsystem in Verbindung gebracht werden?) kann man es sich in Cham offenbar nicht mehr leisten, ein Partnerunternehmen aus der Händlerliste zu entfernen, obwohl dieses längst pleite ist. Nicht gerade vertrauensfördernd!

von twist am
13.04.2018, 10:30

DAS GROSSE DILEMMA DES OTTO STEINER-LANG

Otto Steiner-Lang ist Präsident des Schweiz. Verbandes Network Marketing (SVNM). Als solcher ist er hauptverantwortlich dafür, dass es unter den Firmenmitgliedern des SVNM keine schwarzen Schafe gibt. Der Verband hat sich ja auf die Fahne geschrieben, dass "er den Wildwuchs der Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing Schneeballsysteme betreiben, Einhalt gebieten will". Der SVNM hat seinen Privatmitgliedern versprochen, dass er seine Mitgliedsfirmen auf "Herz und Nieren" überprüft und damit eine "Qualitätssicherung" abgeben kann. Trotzdem befindet sich unter den 10 Mitgliedsfirmen mit Lyoness/Lyconet eine Firma, die ein illegales Schneeballsystem betreibt. Dies ist vom Obergericht des Kantons Zug rechtskräftig entschieden worden. Nun wäre ja ein sofortiger Ausschluss von Lyoness aus dem SVNM fällig gewesen. Da es aber für Otto Steiner-Lang ein Super-Gau wäre, eingestehen zu müssen, dass die "Qualitätssicherung" versagt hat, weigert er sich aktiv zu werden. Christoph Schmäh, Volketswil, ein äusserst aktiver Lyoness/Lyconet Marketer hat sich bei Otto Steiner-Lang darüber erkundigt, welche Auswirkungen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug auf das Geschäft von Lyoness haben könnte. Offenbar war Schmäh von Mitgliedern seiner "Lifeline" vermehr auf das Urteil angesprochen worden. In seiner Antwort vom 29.3.2018 an Christoph Schmäh verharmlost Otto Steiner-Lang das Urteil völlig und stellt unrichtige Behauptungen auf, beispielsweise, das Urteil sei auf Basis der Lyoness -AGB Fassung 2009 erfolgt. Obwohl Otto Steiner-Lang in seiner Antwort erwähnte, dass "sich der SVNM als Branchenverband sich angesichts des Urteils verpflichtet sah, zu handeln", hat er, soweit ersichtlich, nichts unternommen. Lyoness/Lyconet sind nach wie vor als Firmenmitglied auf der Webseite des SVNM aufgeführt. Otto Steiner-Lang weist in seiner Antwort auf 2 Rechtsgutachten hin, in denen die Gutachter angeblich zum Schluss gekommen seien, dass Lyoness kein Schneeballsystem betreibt. Wie sehr sich Otto Steiner-Lang auf die Seite von Lyoness gestellt hat, zeigt seine folgende Aussage in der Antwort an Christoph Schmäh: " Leider wird das Urteil des Obergerichts heute gern falsch ausgelegt". Dabei ist das Urteil so klar, dass es gar nicht falsch ausgelegt werden kann. Ich habe Otto Steiner-Lang gebeten, mir eines dieser Rechtsgutachten zur Verfügung zu stellen und bin nun gespannt, ob ich es erhalten werde. Fortsetzung folgt.

von Ben Ecker am
12.04.2018, 16:01

NETBANK/Augsburger Aktienbank AG – keine Zusammenarbeit mit Lyoness/Cashback World!

Die Augsburger Aktienbank AG (AAB) ist eine mittelständische Bank mit Sitz in Augsburg und eine der ältesten Direktbanken Deutschlands. Das Kerngeschäftsfeld der filiallosen Bank liegt in der Fondsadministration, Investmentfondsdepotführung und -abwicklung) für Vermögensverwalter und Finanzdienstleister. Dazu gehört auch die NETBANK ! Mit über 300 angebundenen Vertriebsorganisationen und einem verwalteten Depotvolumen von fast 12,5 Mrd EUR (3/2017) gehört die Augsburger Aktienbank zu den größten Wertpapierbanken in Bayern. Die Zahl der Kunden hat sich in den letzten Jahren auf über 400.000 erhöht. Mit der öffentlichen Darstellung von NETBANK auf der Cashback World-Website ( https://www.lyoness.com/de/cashback/de-de/609001611-netbank ) mit eigener „Partnerunternehmens-ID 609001611 , wird irreführend der Anschein erweckt, als bestünde eine geschäftliche Partnerschaft/Kooperation zwischen NETBANK und Lyoness. Auf Anfrage bei der Bank bei der NETBANK meldete sich die Pressestelle der Augsburger Aktiengesellschaft AG (AAB) zurück und erklärte Sehr geehrter Herr Ecker, danke für Ihre Mail vom 19.3.18 bzgl. Lyoness. Wir bzw. unsere Marke NETBANK arbeitet über diverse Affiliate-Partner und Netzwerke, die Produkte und Dienstleistungen unseres Hauses vermitteln. Das Logo, der Name und die Konditionen unseres Hauses wird aber auch bei diversen Vergleichsportalen geführt, ohne dass wir direkten Einfluss darauf haben. Nach Ihrem Hinweis haben wir bei dem Seitenanbieter interveniert und darauf bestanden, dass weder unser Logo/Name weiter genutzt werden darf. Insofern danken wir für Ihren Hinweis. Eine direkte Kooperation oder geschäftliche Zusammenarbeit Lyoness Europe AG hat zu keinem Zeitpunkt bestanden. Mit freundlichen Grüßen Abteilung Marketing & Öffentlichkeitsarbeit Augsburger Aktienbank AG Es darf durchaus darüber gemutmaßt werden, wie verschiedene Affiliate-Partner bei der Lyoness-Geschäftsführung in „Lohn und Brot“ stehen. Auch verdeutlichen die fortlaufenden Dementis von namhaften Unternehmen sehr deutlich, wie unbedeutend und gering die Shoppingumsätze bei Lyoness (Cashback World) sein müssen. Existierten diese enormen Shoppingumsätze bei Cashback World tatsächlich, wie behauptet, wären große und umsatzstarke Unternehmen/Konzerne sicher auch bereit, sich bei Lyoness (Cashback World) listen zu lassen. Inzwischen wurden diese für Marketingzwecken verwendeten sogenannten „Bankpartner“ aus der Cashback World-Seite entfernt. Ist es nicht offenkundig, wie Lyoness alle belügt und Mitglieder täuscht!

von Ben Ecker am
12.04.2018, 15:04

Targo-Bank Regensburg / Kreditvergabe durch Bankmitarbeiter für Lyconet-Cloudkäufe!

Das Geschäft mit den Lyconet-Cloud's treibt weiter seltsame Blüten. So haben Bankangestellte der Regensburger Targo-Bank, die im Nebenerwerb als Lyconet-Mitglieder tätig sind, den Cloudinteressenten aus der eigenen Mitgliederstruktur, entsprechend Kredite bei der eigenen Bank vermittelt, damit diese in Lyconet-Cloud‘s investieren können. In drei Jahren käme es ohnehin zu der angekündigten Ausschüttung, die Kreditnehmer wären wieder SAFE und eine monatliches Einkommen gäbe es obendrein. So der Tenor! Es liegt mir die Mailkorrespondenz, Kreditverträge und Aussagen von Kreditnehmern vor, die dies belegen. Die Pressestelle der Targo-Bank hat die Zusammenarbeit mit dem Schneeballsystem Lyoness/Lyconet schriftlich dementiert und es darf auch bezweifelt werden, ob die Verantwortlichen der Regensburger Bank über die "Sondervergaben der Kredite" informiert bzw. involviert sind. Eine entsprechende Anfrage wurde gestellt, die bisher leider unbeantwortet blieb.

von twist am
12.04.2018, 13:02

Fake, Fake und nochmals Fake

Bekanntlich gibt Lyoness Schweiz auf ihrer Webseite vor, dass auch bekannte Firmen ein Partnerunternehmen von Lyoness sind. Sie will dadurch Eindruck schinden. Sie führt damit ihre Mitglieder, die glauben, es bestünde tatsächlich eine Kooperation, bewusst in die Irre. Der neueste Fall betrifft die weltweit bekannte dänische Firma LEGO. Die Rechtsabteilung von LEGO in Billund/Dänemark, teilt heute auf Anfrage mit: "Wir können Ihnen mitteilen, dass Lyoness Schweiz unseres Wissens kein Partnerunternehmen der LEGO-Gruppe ist. Wir werden dieser Angelegenheit noch weiter nachgehen, wollten uns aber auf jeden Fall bei Ihnen bedanken, dass Sie uns auf diese Sache aufmerksam gemacht haben." Mein Kommentar: Auch in diesem Fall dürfte das Logo von LEGO durch Vermittlung einer Affiliate-Firma wie Affilinet oder Zanox auf die Webseite von Lyoness Schweiz gelangt sein, ohne dass LEGO davon wusste. Ich gehe deshalb davon aus, dass das Logo von LEGO demnächst von der Webseite von Lyoness verschwinden wird. Mein Rat an alle Lyoness-Mitglieder: Lasst euch nicht mehr beeindrucken, wenn Lyoness behauptet, sie kooperiere mit namhaften Firmen.

von am
12.04.2018, 08:53

DIE VERLEUGNUNG DES NAMENS LYONESS FINDET IN DER ÖSTERREICHISCHEN PRESSE NIEDERSCHLAG

In der österreichischen Kleine Zeitung ist am 11. April 2018 folgender Artikel publiziert worden: LYONESS: NEUER NAME, GLEICHES GESCHÄFTSMODELL. Lyoness ist Geschichte - zumindest theoretisch. Denn die Firma wurde umbenannt und heisst jetzt mws my World Solutions. Die Grazer Einkaufsgemeinschaft startet einen neuen Umbau. Nachdem das Unternehmen 2014 - nach Klagen unzufriedener Mitglieder - die Vertriebsschiene ausgelagert hatte, wurde nun die Lyoness Group AG aus dem Firmenbuch gestrichen. Sie heisst jetzt mWS myWorld Solutions AG. Auch die an derselben Adresse in Graz ansässige Lyoness Austria GmbH gibt es nicht mehr, ihr neuer Name lautet mWA myWorld Austria GmbH. Auf APA-Anfrage erklärte das von Hubert Freidl gegründete Unternehmen, dass die myWorld Solutions ihr "Know-how verschiedensten internationalen Unternehmen und Organisationen" zur Verfügung stelle. Man biete Lösungen in den Bereichen Produkteentwicklung, Projektmanagement, IT, Marketing, PR und Kommunikation sowie Fan- und Kundenbindung. Im Firmenbuch ist als neue Internetadresse https://www.myworld.com (htttps:myworld.com) hinterlegt. Beim Eintrag zur neuen mWA myWorld Austria GmbH wird nach wie vor auf https://lyoness.com verlinkt - von dieser Seite kommt man allerdings auf eine Plattform namens Cashback World, der Name Lyoness taucht dort nicht mehr auf. ACHT MILLIONEN MITGLIEDER. Die Cashback World macht dasselbe wie Lyoness zuvor, wie aus der schriftlichen Erklärung der Firma hervorgeht: "Die internationale Shopping Community Cashback World bietet Konsumenten, die beim Einkaufen mit Cashback Card vor Ort sowie bei Online-Shopping .. weltweit Geld sparen möchten, attraktive Einkaufsvorteile(Cashback und Shopping Points)." Cashback World sei derzeit in 47 Ländern vertreten und habe acht Millionen Mitglieder sowie rund 80.000 Partnerunternehmen. Lyoness hat in der Vergangenheit immer wieder rechtliche Probleme in mehreren Ländern, insbesondere mit der Vertriebsschiene (das ist nicht die Lyoness-bzw. Cashback-Karte, bei der Kunden nichts einzahlen müssen. Schweizer und österreichische Zivilgerichte haben den Lyoness-Vertrieb wiederholt als Schneeballsystem bezeichnet. Lyoness hat sämtliche Vorwürfe stets zurückgewiesen. ERMITTLUNGEN GEGEN FIRMENGRÜNDER. In Österreich ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) weiter gegen Konzerngründer Freidl. Beim Verfahren geht es um Verdacht auf Verletzung der Prospektpflicht bei mehreren Anlagen, wie ein Sprecher der Behörde bestätigte. Es besteht natürlich die Unschuldsvermutung. Freidl wohnt übrigens derzeit in Monaco, so ist es im Firmenbuch eingetragen. Lyoness ist in Österreich unter anderem als Sportsponsor aufgetreten - Cashback World tut dies weiterhin. Das Unternehmen ist zum Beispiel einer der "Premiumpartner" des Fussballvereins Rapid, neben Allianz, Ottakringer und anderen Sponsoren. Die Cashback World ist sogar auf den grün- weissen Tricots präsent, wie auf der Rapid-Homepage erläutert wird. Zum Unternehmen wird dort unter anderem erklärt, dass Cashback World "Unternehmen ein unkompliziertes und innovatives Kundenbindungsprogramm zur Verfügung stelle, das es ihnen erlaubt, Teil dieser Einkaufswelt zu werden. So weit der Artikel in die Kleine Zeitung. Mein Kommentar: Solange Lyoness, pardon Cashback World, damit fortfährt, ihren Mitgliedern auf unlautere Art und Weise Geld abzunehmen (Stichwort Discount Vouchers, Customer Clouds) wird es um diese Firma keine Ruhe geben und das viele Geld, das für den Namenswechsel ausgegeben wird, wird in den Sand gesetzt sein.

von am
09.04.2018, 17:09

DIE UNGEMÜTLICHE SITUATION DER LYCONET- MARKETER

Bekanntlich überlässt Lyoness/Cashback World die Anwerbung neuer Mitglieder, neuer Marketer und neuer KMU-Partnerunternehmen ihren Marketern. Damit ist Lyoness in der einzigartigen Lage, Neuakquisition nicht selber finanzieren zu müssen, denn die Marketer erhalten keinen Lohn, ja nicht einmal eine Spesenentschädigung. Die Marketer müssen sich damit begnügen, dass ihnen unter einem nicht nachvollziehbaren Compensation Plan Vergütungen in Aussicht gestellt werden. Sie müssen "eigenverantwortlich" und "selbstständig" ohne Weisungen von Lyoness handeln. Sie sind persönlich dafür verantwortlich, dass alle in ihrem Land geltenden Vorschriften eingehalten werden. Sollte aus Verletzung solcher Vorschriften ein Schaden entstehen, müssen die Marketer Lyoness "schad- und klaglos halten", d.h. sie werden für den Schaden persönlich haftbar gemacht. Wenn ein Marketer Vergütungsabrechnungen unter dem Compensation Plan nicht sofort prüft und allfällige Einwände nicht innerhalb einer Woche geltend macht, stehen Lyoness Schadenersatzansprüche zu! Marketer sind diejenigen Personen, die Leute dazu überreden, Lyoness-Mitglied oder Lyoness-Partnerunternehmen zu werden und bei Lyoness zu investieren, beispielsweise in sog. Discount Vouchers, Customer Clouds. (früher Anzahlungen, Kauf von Länderpaketen, Kauf von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen) Lyoness/Lyconet hat den Marketern im Compensation Plan die "Ausrichtung von Prämien in Aussicht gestellt, die hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen einen Vorteil bedeuten". Dies ist gemäss Art. 3 ABs 1 lit r des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verboten und strafbar. Da jedoch die Marketer selbständig und eigenverantwortlich weitere Personen in ein illegales Schneeballsystem bringen, und diesen (auch für die Anwerbung weiterer Personen) Leistungen versprechen, besteht die Gefahr, dass sich auch die Marketer strafbar machen und nicht nur Lyoness und deren Organe. Das Strafmass gemäss UWG liegt bei Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe. Es macht den Anschein, dass sich hohe Lyoness-Exponenten dieser Gefahr bewusst geworden sind. Ein Zeichen dafür ist, dass sich Hubert Freidl aus den Verwaltungsräten der Lyoness International AG und der Lyoness Europe AG zurückgezogen hat und dass sich Adolf Weisskopf als Vorsitzender der Geschäftsführung der Lyoness Suisse GmbH, Cham, zum Prokuristen degradieren liess . Da die Marketer "selbständig" und "eigenverantwortlich" handeln, ist auch denkbar, dass sie von geschädigten Lyoness-Mitgliedern auf Schadenersatz verklagt werden. Dies besonders dann, wenn sie bösgläubig gehandelt haben.

von twist am
06.04.2018, 09:24

DIE UNGEMÜTLICHE SITUATION VON LYONESS-PARTNERUNTERNEHMEN

Mehr und mehr schweizerische Partnerunternehmen von Lyoness haben (auch dank dieses Forums) vernommen, dass ihr Kooperationspartner, die Lyoness Suisse GmbH, Cham, ein unerlaubtes Schneeballsystem betreibt. Sie wissen, dass das Obergericht des Kantons Zug dies rechtskräftig entschieden hat. Damit steht fest, dass Lyoness eine strafbare Handlung begangen hat, die nach dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), Art. 23, auf Antrag mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft wird. Natürlich will niemand mit einer Firma in Verbindung gebracht werden, die ein Schneeballsystem betreibt, denn es besteht die nicht geringe Gefahr, dass der eigene Ruf dadurch beeinträchtigt wird. Was ist also zu tun? Eine Option, die sicherlich in Betracht gezogen werden sollte, ist die sofortige Kündigung des Händlervertrags aus wichtigem Grund. Als wichtigen Grund könnte angeführt werden, dass es nicht zumutbar ist, weiter mit einer Firma zu kooperieren, die ein unlauteres Schneeballsystem betreibt.

von twist am
05.04.2018, 09:29

DIE STIMMUNG DREHT AUCH IN DEUTSCHLAND

Aus Deutschland erreicht mich folgende Nachricht eines Inhabers eines sog. "Partnerunternehmens" von Lyoness Schweiz: "Ich war sogar eine Zeit lang Händlerbetreuer bei Lyoness. Es ist mir mit der Zeit nicht entgangen, dass Lyoness ein betrügerische Firma ist. Viele wollten ihre Anteile zurückbekommen, was leider nicht geht. Ich habe mich enttäuscht von Lyoness zurückgezogen und auch als Händlerbetreuer bin ich nicht mehr tätig. Es ist schlimm, was die mit den Mitgliedern machen. Über Lyoness kam auch nie ein Auftrag zustande. Ich kenne auch den Ktipp und weiss, dass man kaum eine Chance gegen den Konzern hat, da dieser durch das ergaunerte Geld viel Geld für Anwälte übrig hat." Mein Kommentar: In der Situation dieses deutschen "Partnerunternehmens" dürften auch viele andere sein. In einem Punkt hat das deutsche "Partnerunternehmen" unrecht: Man hat heute sehr wohl Möglichkeiten, das einbezahlte Geld von Lyoness zurück zu erhalten, da helfen Lyoness auch die besten und teuersten Anwälte nichts.

von Ben Ecker am
03.04.2018, 10:15

VW Bank/Volkswagen Financial Services AG beendet mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Lyoness (Cashback, myWorld)

Die Volkswagen Financial Services AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG und auf der Cashback World-Website war mit der Partnerunternehmens-ID 609001297 gelistet. Die Volkswagen Financial Services AG koordiniert rund um die Welt die Finanzdienstleistungsaktivitäten des Volkswagen Konzerns. Weltweit beschäftigt die Volkswagen Financial Services AG mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bilanzsumme betrug in 130,1 Mrd. Euro (per 31.12.2016). Auch die Volkswagen Financial Services AG wurde aufgrund mangelhafter Prüfungsverfahren der Affiliate-Partner zu Lyoness (Cashback World), unfreiwillig auf der Cashback World dargestellt. Auf Anfrage bei der VW Bank meldete sich die Pressestelle der Volkswagen Financial Services AG (Mail liegt vor) zurück und erklärte deutlich: „Sehr geehrter Herr Ecker, erst einmal möchte ich mich im Namen von Volkswagen Financial Services für Ihren Hinweis bezüglich der Geschäftspraktiken der Firma Cashback World bedanken. Im Rahmen unseres Affiliate Marketings wurden unsere Angebote auf der Internetseite von Cashback World angezeigt. Zwar durchlaufen alle Affiliate Marketing Partner, mit denen wir zusammenarbeiten, einen umfassenden Screening-Prozess. Die von Ihnen skizzierten Infos lagen uns aber bisher nicht vor. Aufgrund Ihrer Ausführungen haben wir uns dazu entschieden, unsere Zusammenarbeit mit Cashback World mit sofortiger Wirkung zu beenden. Wir werden selbstverständlich kontinuierlich überprüfen, ob unsere Angebote noch auf der Cashback World Website angezeigt werden und ggf. auf eine Löschung von Produkt-Links etc. bestehen. Mit freundlichen Grüßen Unternehmenskommunikation Pressesprecher“ Es darf durchaus darüber gemutmaßt werden, wie verschiedene Affiliate-Partner bei der Lyoness-Geschäftsführung in „Lohn und Brot“ stehen. Auch verdeutlichen die fortlaufenden Dementis von namhaften Unternehmen sehr deutlich, wie unbedeutend und gering die Shoppingumsätze bei Lyoness (Cashback World) sein müssen. Existierten diese enormen Shoppingumsätze bei Cashback World tatsächlich, wie behauptet, wären große und umsatzstarke Unternehmen/Konzerne sicher auch bereit, sich bei Lyoness (Cashback World) listen zu lassen.

von am
02.04.2018, 10:43

WEG VON LYONESS - HIN ZU CASHBACK WORLD - EINE ANALYSE

Wie unten dargelegt, wurde Lyoness gezwungen, von ihrem rufgeschädigten Namen wegzukommen. Offenbar war es zunehmend schwierig oder gar unmöglich geworden, mit diesem Namen neue Partnerunternehmen und Mitglieder anzuwerben. Lyoness hat deshalb bereits zahlreiche ihrer europäischen Landesgesellschaften umgetauft. So nennt sich beispielsweise die die Lyoness Austria GmbH, Graz fortan mWA myWorld Austria GmbH, die Lyoness Deutschland GmbH, Köln, fortan mWG myWorld Germany GmbH, die Lyoness UK Ltd., London fortan myWorld Retail Services UK Ltd. Neu ist auch, dass die umgetauften Lyoness-Landesgesellschaften nicht mehr der Lyoness Europe AG, CH-Buchs, gehören, sondern der My World International Ltd., London. Diese Gesellschaft hiess vom 17. Mai 2017 (Gründung) bis 9. November 2017 "Cashback World Europe Ltd.", vom 9. November 2017 bis 4.Januar 2018 "My World Europe Ltd." und seit 4. Januar 2018 bis heute "My World International Ltd." Es scheint, dass diese Gesellschaft einmal die Rolle der heutigen Lyoness International AG, CH-Buchs, übernehmen soll. Unterschriftsberechtigt bei dieser Londoner Firma als "director" ist der Slovene Marko Sedovnik, Maribor, der auch als Delegierter des Verwaltungsrates der Lyoness Europe AG, CH-Buchs und der Lyoness International AG, CH-Buchs, amtet. Unterschriftsberechtigt als "director" ist auch der Portugiese Fernando Jorge Ferreira Grave Silva, Lissabon, der früher Vorsitzender der Geschäftsleitung der Lyoness Europe AG, CH-Buchs, war. Das Kapital der Londoner Firma beträgt gemäss englischem Handelsregister 100 englische Pfund. (CHF 134). Als Aktionär wird Hubert Freidl, Monaco, genannt, der 75 % oder mehr der ausstehenden Aktien hält. Die Firmenadresse lautet: 5th Floor, 10, Finsbury Square, London. Dies ist die Adresse der Anwaltskanzlei Fox Williams LLP, welche die Firmengründung durchgeführt hat. Bei der My World International Ltd. handelt es sich somit um eine Briefkastenfirma ohne eigenes Personal vor Ort. Dass sich Hubert Freidl in Österreich abgemeldet hat und nun gemäss englischem Handelsregister eine Adresse in Monaco hat, überrascht nicht. So können ihm, selbst wenn er sich weiter in Österreich aufhält, dort rechtsgültig keine Gerichtsakten zugestellt werden. Auf den Webseiten der umgetauften Landesgesellschaften kommt der Name Lyoness nicht mehr vor. Anstelle von Lyoness erscheint nun die Marke "Cashback World". Bei den umgetauften Landesgesellschaften gibt es neue Geschäftsbedingungen (AGB). Gemäss diesen AGB ist nicht mehr die Lyoness Europe AG, CH-Buchs Vertragspartei der Mitglieder, sondern die lokale Landesgesellschaft. Für Mitglieder bedeutet dies eine deutliche Verschlechterung ihrer Situation: Mit der Lyoness Europe AG hatten sie immerhin eine Vertragspartei mit einem Kapital von CHF 1 Mio. Die lokalen Landesgesellschaften hingegen sind äusserst schwach kapitalisiert. Noch schlimmer ist es diesbezüglich bei der englischen Muttergesellschaft ihrer Vertragspartei, die ein Kapital von gerade Mal 100 Pfund hat! Man muss wohl "deppert" sein, um unter solchen Umständen noch bei Lyoness zu investieren oder ein Partnerunternehmen oder ein "selbständiger und eigenverantwortlicher" Marketer zu sein. Was bezweckt Lyoness mit diesen Namensänderungen? Der Hauptzweck liegt darin, den rufgeschädigten Namen Lyoness loszuwerden. Weshalb werden die europäischen Landesgesellschaften der Lyoness Europe AG, CH-Buchs, an die My World International Ltd., London, abgetreten? Wie bekannt, sieht sich die Lyoness Europe AG mit einer grossen Zahl von Klagen geschädigter Mitglieder konfrontiert. In rechtskräftigen Urteilen haben Gerichte in Österreich und in der Schweiz erkannt dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem betreibt und Lyoness dazu verpflichtet, die einbezahlten Gelder zurück zu zahlen. Es ist damit zu rechnen, dass immer mehr Leute ihr Geld, wenn nötig auf dem Gerichtswege, zurückfordern werden. Es ist deshalb ein denkbares Szenario, dass man beabsichtigt, die Lyoness Europe AG finanziell auszuhöhlen, wodurch weitere Klagen mangels Finanzmittel ins Leere laufen würden. Ein Indiz für ein solches Szenario ist der bereits erfolgte Rücktritt von Hubert Freidl aus den Verwaltungsräten der Lyoness International AG und der Lyoness Europe AG. Es wäre interessant zu wissen, für welchen Preis die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, ihre Landesgesellschaften an die My World International Ltd, London, abgetreten hat. Dies könnte auch die St. Gallische Steuerbehörde interessieren. Nachdem die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, ihre Landesgesellschaften einmal losgeworden ist und künftig selbst keine Einkaufsgemeinschaft mehr betreibt (dies besorgen die Landesgesellschaften künftig selbst) besteht eigentlich kein Grund mehr für die Weiterexistenz dieser Firma. In der Schweiz ist die Situation insofern speziell, als die schweizerische Landesgesellschaft, die Lyoness Suisse GmbH, nur indirekt (über die Lyoness Management GmbH, A-Graz) der Lyoness Europe AG, CH-Buchs, gehört und Schweizer Mitglieder seit November 2014 die Lyoness Suisse GmbH als Vertragspartei haben. (vorher die Lyoness Management GmbH, A-Graz). Es würde nicht überraschen, wenn man auch in der Schweiz den Namen Lyoness loswerden will. Dies würde wohl bedeuten, dass es wie im europäischen Ausland zu einer Namensänderung kommen wird und dass die My World International Ltd., London, anstelle der Lyoness Management GmbH, Graz, zu 100 % Gesellschafterin bei der (dann umgetauften) Lyoness Suisse GmbH wird. Mein Vorschlag für den neuen Namen wäre: mWS myWorld Switzerland GmbH. Es ist davon auszugehen, dass man auch bei den ausser- europäischen Landesgesellschaften, die heute von der Lyoness International AG, CH-Buchs, gehalten werden, eine Lösung sucht, wie man den Namen Lyoness auf elegante Art und Weise los werden kann. Vorgezeichnet ist, dass die Lyoness International AG, CH-Buchs ihre Tochtergesellschaften (die Landesgesellschaften) an die My World International AG, London, abtritt, womit kein Grund für die Weiterexistenz der Lyoness International AG mehr besteht. Am 24. - 26. Mai 2018 soll in Prag wieder ein Lyconet Elite Seminar für Marketer stattfinden. Sollten Schweizer Marketer überhaupt noch an diese Show-Veranstaltung fahren, sollten sie genügend Zivilcourage aufbringen, um Hubert Freidl ihre klare Meinung zu seinem Unrechts-System ins Gesicht zu sagen.

von twist am
26.03.2018, 11:06

DAS UNWORT LYONESS

Hubert Freidl hat offenbar erkannt, dass der Name Lyoness derart rufgeschädigt ist, dass er nicht weiter verwendet werden kann. Der Name Lyoness erweckt ja heutzutage bei den meisten Leuten unerwünschte Assoziationen. ("Diesen Namen habe ich doch schon einmal im Zusammenhang mit Schneeballsystemen gehört"). Deshalb hat er einen aufwändigen, teuren Prozess in Gang gesetzt, um den Namen Lyoness möglichst überall zum Verschwinden zu bringen. Wie in meinem Beitrag vom 25.3.2018 berichtet, wurden bereits die Namen der österreichischen und deutschen Landesgesellschaften (und weiteren Landesgesellschaften) geändert. Auf den Webseiten dieser Landesgesellschaften fehlt der Name Lyoness nun komplett und selbst die Stiftungen, die Lyoness Child & Familiy Foundation und die Lyoness Greenfinity Foundation werden nur noch Child & Family Foundation und Greenfinity Foundation genannt. Dies obwohl gemäss Stiftungsverzeichnis der Eidg. Stiftungsaufsicht die beiden Stiftungen immer noch die Namen Lyoness Child & Family Foundation und Lyoness Greenfinity Foundation tragen. Auf den Tricots der Kicker des Fussballclubs Rapid Wien prangt jetzt nicht mehr Lyoness, sondern "cb Cashback World". Bekanntlich sponsert Lyoness (und nicht etwa "Cashback World") den Fussballclub Rapid mit EUR 9 Mio. über 5 Jahre. Im übrigen ist "Cashback World" eine blosse Marke, ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Mein Kommentar: Der Versuch, mit einem neuen Namen die unrühmliche Vergangenheit zu vertuschen, wird scheitern.

von Ben Ecker am
26.03.2018, 09:26

Lyoness – Europas größte Versandapotheke „Zur-Rose Group AG“ dementiert Partnerschaft, kennt Lyoness nicht einmal!

Die börsennotierte Schweizer Unternehmensgruppe „Zur-Rose Group AG“ ist mit über 700 Mitarbeitern und gut 800 Mio. CHF Umsatz (2015) Europas grösste Versandapotheke. Zu den Tochterunternehmen gehören u.a. DocMorris, Ogera AG, Zur Rose Suisse AG, Zur Rose Ärzte AG, DVD Beteiligungs AG, Vitalsana B.V. Derart prestigeträchtige und renommierte Unternehmen als sogenannte Geschäftspartner bei Lyoness (Cashback World) gelistet zu sehen, lassen Zweifel an einer geschäftlichen Partnerschaft aufkommen. Es gibt sicherlich Klein- und Kleinstunternehmen die tatsächlich in einer direkten hoffnungs- und erwartungsvollen Partnerschaft mit Lyoness stehen. Die „Zur-Rose Group AG“ jedoch kennt weder Lyoness oder hat Interesse dort gelistet zu sein. Auf Anfrage meines Schweizer Kollegen, teilte die Geschäftsleitung (Mail liegt vor) mit: „Vielen Dank für Ihr Mail und die Information betreffend Lyoness. Uns war und ist dieses Unternehmen nicht bekannt. Auch gibt es keine Kooperation mit Lyoness. Wir haben daher die notwendigen Schritte eingeleitet, damit unser Name von deren Website entfernt wird. Nochmals besten Dank und freundliche Grüsse Geschäftsleitung“ Es darf durchaus darüber gemutmaßt werden, wie verschiedene Affiliate-Partner bei der Lyoness-Geschäftsführung in „Lohn und Brot“ stehen. Auch verdeutlichen diese fortlaufenden Dementis von namhaften Unternehmen sehr deutlich, wie unbedeutend und gering die Shoppingumsätze bei Lyoness (Cashback World) sein müssen. Existierten diese enormen Shoppingumsätze bei Cashback World tatsächlich, wie behauptet, wären große und umsatzstarke Unternehmen/Konzerne sicher auch bereit, sich bei Lyoness (Cashback World) listen zu lassen.

von twist am
25.03.2018, 19:40

DIE LYONESS MASTERCARD-LÜGE

Im November 2014 hatte Hubert Freidl an einer Grossveranstaltung grossmundig bekannt gegeben, dass "Lyoness mit der Einführung der Prepaid Lyoness Master Card weltweit neue Massstäbe setzen wird." Da aber Mastercard in der Folge jegliche Kooperation mit Lyoness ablehnte, gibt es die Lyoness Master Card bis heute nicht und es wird sie auch nie geben. Dies hält Lyoness Schweiz (lyoness.ch) aber nicht davon ab, in ihren herunterladbaren AGB, Art. 4.3.2 und 15.3 immer noch vorzutäuschen, dass es eine Lyoness Mastercard gibt. Also: Fake, Fake und nochmals Fake! Im Gegensatz zur Schweiz haben die lokalen Lyoness-Landesgesellschaften in Österreich und in Deutschland (und auch weiteren Ländern) ihren Namen geändert. Sie nennen sich nun mWA myWorld Austria GmbH, A-Graz bzw. mWG my World Germany GmbH, D-Köln. Lyoness war zu dieser Namensänderung gezwungen, nachdem der Name Lyoness stark rufgeschädigt war. In Österreich und in Deutschland gibt es deshalb neue AGB. Und siehe da: Es gibt keine Artikel mehr, in denen von einer Lyoness Mastercard gesprochen wird! Lyoness musste also doch noch eingestehen, dass die Lyoness Master Card ein Fake war. Sehr ungewöhnlich ist auch, dass die neuen in Österreich gültigen AGB Fassung Nov. 2014 haben, die in Deutschland gültigen AGB jedoch die Fassung März 2018. Die österreichischen und die deutschen "Lyoness"-Mitglieder haben also nicht mehr die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei, sondern die obgenannten (umgetauften) Landesgesellschaften. Dies verwundert nicht, haben doch österreichische Gerichte reihenweise erkannt, dass die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, ein unlauteres Schneeballsystem betreibt und alle erfolgen Zahlungen rückabgewickelt werden müssen.

von Ben Ecker am
23.03.2018, 14:42

FinTech Unternehmen ZINSPILOT (Deposit Solutions) distanziert sich klar von Lyoness !

ZINSPILOT ist der B2C-Kanal des renommierten Hamburger FinTech Unternehmen Deposit Solutions GmbH mit über 200 Mitarbeitern. Drei Jahre in Folge wurde das Unternehmen von BankingCheck als “Best Deposit Marketplace” ausgezeichnet. Mittels eines Treuhand-Modells können Sparer über ZINSPILOT auf attraktive Einlagenprodukte verschiedener Banken zuzugreifen, ohne dafür jeweils neue Konten eröffnen zu müssen. (Quelle1) Auf der Cashback-World Website wurde auch dieses Unternehmen mit einer Partnerunternehmens-ID ausgestattet und so allen und jedem suggeriert, es bestünde zwischen den beiden Unternehmen eine direkte Geschäftspartnerschaft. Es gibt sicherlich viele Klein- und Kleinstunternehmen die tatsächlich in einer direkten hoffnungs- und erwartungsvollen Partnerschaft mit Lyoness stehen. Unternehmen mit Prestige sind auffallend oft bei Lyoness/Cashback World gelistet ohne es zu wissen. Meine Anfrage an ZINSPILOT (Deposit Solutions) wurde von der dortigen Kommunikationsstelle (Mail liegt vor) wie folgt beantwortet: „Sehr geehrter Herr Ecker, herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Wir haben den Sachverhalt intern eruiert. Wir arbeiten mit einem Affiliate-Netzwerk zusammen, das wiederum zahlreiche Partner umfasst. Über einen dieser Partner wurden wir auch auf Lyoness gelistet. Wir selbst haben und hatten keine direkte Vertragsbeziehung mit Lyoness. Generell haben wir selbstverständlich keinerlei Interesse mit Partnern zusammenzuarbeiten, die mit fragwürdigen oder gar illegalen Geschäftsmodellen agieren. Für Ihren Hinweis sind wir Ihnen dankbar. Wir haben unseren Affiliate-Partner in der Zwischenzeit aufgefordert, unsere Inhalte umgehend von der betreffenden Seite zu entfernen. Communication and Branding Deposit Solutions GmbH Auf Lyconet-Veranstaltungen wurde von Lyconet-Vertrieblern im europäischen Ausland als Verkaufsargument zur „German Costumer Cloud“ behauptet (liegt schriftlich vor), „die neun größten Banken in Deutschland wären Partner von Lyoness“ (Lyoness = myWorld solutions, Cashback Word usw.). Selbstverständlich stellte ich bei den auf Cashback World Deutschland gelisteten sogenannten „Banken“ entsprechende Anfragen zur Partnerschaft mit Lyoness und werde die Rückantworten nach und nach der Öffentlichkeit mitteilen.

von Ben Ecker am
21.03.2018, 14:14

RICHTIGSTELLUNG: Lyoness Europe AG / aktuelles Gerichtsverfahren (Az. 11 Cg 75/16s–23) gegen mich.

Nachdem in verschiedenen Foren und bei Verkaufsgesprächen mit „Cloud-Interessenten“ die Behauptung aufgestellt wurde, ich sei aufgrund meiner kritischen Artikel/Einträge über das praktizierte Schneeballsystem der Lyoness Europe AG, Lyconet etc. wegen „Ruf- und Geschäftsschädigung“ gerichtlich verurteilt worden, sehe ich mich veranlasst dies dokumentiert richtig zu stellen. Der Geschäftsführer Guido van Rüth der mWG myWorld Germany GmbH (ehemals Lyoness Deutschland GmbH) forciert falsche Behauptungen indem er Dritte veranlasst, mich öffentlich zu verunglimpfen. Zudem behauptet er in einer an mich gerichtete Mail, ich würde „Sachverhalte falsch wiedergeben und völlig aus der Luft gegriffene Behauptungen aufstellen, welche zusammengefasst jeglicher Realität entbehren“ zu Lyoness veröffentlichen. Meine schriftliche Aufforderung bitte darzulegen, welche Sachverhalte von mir falsch wiedergegeben und Behauptungen jeglicher Realität entbehren würden, blieben in bekannter Lyonessmanier unbeantwortet. Jeder von mir veröffentliche Artikel/Beitrag/Kommentar ist belegt mit Dokumenten/Mail/Schreiben! Gerichtsprotokoll vom 12.01.2018 2 abrufbar unter www.benecker.com ! Tatsächlich nämlich nahm die Gerichtsverhandlung am 12.01.2018 vor dem Handelsgericht Wien (Az. 11 Cg 75/16s–23), einen anderen Verlauf als die Lyoness Europe AG sich erhofft hatte. Die Lyoness Europe AG hatte aufgrund meiner Berichterstattungen (Mastercard-Lüge, PUMA-Markenmissbrauch etc.) und den Veröffentlichungen in den österreichischen Medien, eine Klage wegen Kreditschädigung gemäß § 1330 ABGB gegen mich eingereicht. Der Richter spielte gleich zu Beginn der Verhandlung ein YouTube-Video „Wie funktioniert Lyconet“ ab, und fragte den Lyoness-Anwalt Mag. Zotter dazu, ob es sich bei Lyconet um eine Vermarktungsschiene der Lyoness Europe AG handelt, was dieser bestätigte. Der Richter legte dann seine vorläufige Auffassung dar, dass es seiner Meinung nach darauf ankommen wird, ob auch Lyconet, ähnlich wie Lyoness „funktioniert“, weil ansonsten der Vorwurf eines Schneeballsystem „historisch“ sein könnte. Vom Gericht wurde der Lyoness Europe AG aufgetragen, binnen acht Wochen einen Schriftsatz zu erstatten, in dem die rechtliche Organisation von Lyconet im Detail darzulegen ist, und auszuführen ist, ob auch bei Lyconet Zahlungen für die Teilnahme zu leisten sind. Weiter muss Lyoness belegen, welche Unternehmen zum Zeitpunkt im Juli 2016 in Österreich tatsächlich Partnerunternehmen waren und sind. Eine Liste an Partnerunternehmen die durch Lyoness selbst und ohne Dokumentation erstellt ist, wird meinem ausgezeichneten Anwalt und mir persönlich nicht genügen. Jedes einzelne angeführte Partnerunternehmen wird von mir aufgefordert werden, diese sogenannte Partnerschaft zu bestätigen und im Einzelfall in weiteren Verhandlungstagen als Zeuge geladen werden.

von am
19.03.2018, 18:40

LYONESS VERLIERT HÄNDLER UND MITGLIEDER EINER GANZEN REGION!!!

Wie bereits berichtet hat eine ganze Region in Norddeutschland sich von Lyoness „bereinigt“. Zuerst haben ca. 90% der Marketer aus dieser Region eine Rückforderung an Lyoness gesendet. Obwohl diese Rückforderungen alle per Einschreiben an den „noch“ Geschäftsführer Herrn Guido van Rüth gesendet wurden, hat Lyoness nicht darauf reagiert. Somit werden nun alle Marketer eine Klage gegen Lyoness einreichen und das, unter falschen Versprechungen investiertes Geld zurück fordern. --- Jetzt haben zusätzlich fast alle Lyoness-Partnerunternehmen aus dieser Region die Zusammenarbeit mit Lyoness mit sofortiger Wirkung gekündigt! Lyoness ignoriert auch dieses!! Alle Partnerunternehmen werden nun ebenfalls gegen Lyoness eine Klage einreichen. Einige Partnerunternehmen haben mir bereits bestätigt, dass Lyoness sich sogar Geschäftsschädigend für diese Händler ausgewirkt hat, weil einige zahlungskräftige Kunden bereits abgesprungen sind, als diese festgestellt haben, dass diese Händler immer noch mit Lyoness zusammen arbeiten obwohl die Firma Lyoness nachweislich ein verbotenes Schneeballsystem betreibt. Mein Kommentar: Eine ganze Region hat sich von Lyoness bereinigt und ich hoffe, dass dieses ein Vorbild für andere Regionen sein wird. VIEL ERFOLG BEI DER RÜCKABWICKLUNG VON LYONESS!

von twist am
18.03.2018, 11:52

WAS DENKT MAN IN GRAZ ÜBER LYONESS?

Interessanterweise behauptet Lyoness Schweiz , dass auch österreichische Firmen ein Partnerunternehmen von Lyoness Schweiz sind. Die Nuki Homesolutions GmbH, A-Graz, (eine Stadt, in der die Lyoness-Kommandozentrale angesiedelt ist) hat bei Lyoness Schweiz die Partnerunternehmens-ID 109000403. Auf die (angebliche) Zusammenarbeit angesprochen, sagt die Nuki Homesolutions GmbH: "Als Grazer Unternehmen sind uns die Geschäftspraktiken inkl. dem Ruf, der diesen vorauseilt, bestens bekannt. Die von Ihnen angesprochene Zusammenarbeit ist so gar nicht bekannt. Neben einigen Tests hat es zwischen Nuki und Lyoness nie ein tatsächliche Kooperation gegeben und wir werden dies auch klarstellen/beenden". Mein Kommentar: Fake, Fake und nochmals Fake.

von twist am
16.03.2018, 14:57

DER KAPITÄN GEHT IN SEENOT ALS ERSTER VON BORDORDBO

Wie dem Handelsregister entnommen werden kann, ist Hubert Freidl auch als Präsident des Verwaltungsrates der Lyoness International AG, Buchs, ausgeschieden. Sein Nachfolger in dieser Funktion ist der Österreicher Mario Kapun. Mein Kommentar: Die R. verlassen das sinkende Schiff.

von twist am
16.03.2018, 14:47

BREAKING NEWS: DER KAPITÄN GEHT IN SEENOT ALS ERSTER VON BORD

Wie dem Handelsregister entnommen werden kann, ist Hubert Freidl, Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift bei der Lyoness Europe AG aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Ebenso ausgeschieden ist der bisherige Vorsitzende der Geschäftsleitung, Fernando Jorge Ferreira Grave da Silva, Lissabon. Neu ist der Österreicher Mario Kapun Präsident des Verwaltungsrates und der Slovene Marko Sedovnik neu Mitglied des Verwaltungsrates. Mein Kommentar: Was dieser Personalwechsel auf höchster Stufe bedeutet, wird sich wohl bald weisen. Bekanntlich gehört die Lyoness Europe AG als 100%ige Tochtergesellschaft der Lyoness International AG zu 100% Hubert Freidl.

von twist am
08.03.2018, 18:00

DIE AKTUALITÄT DER LYONESS-HÄNDLERLISTE

Auf der Webseite von Lyoness Schweiz (lyoness.ch) stösst man bei den Shops, die angeblich ein "Partnerunternehmen" von Lyoness sind, auf Finegoods.ch mit der Partnerunternehmens-ID 709000182. Wie dem Handelsregister entnommen werden kann, ist diese Firma aber bereits liquidiert. Mein Kommentar: Lyoness lässt die Logos liquidierter oder als Partnerunternehmen ausgeschiedener Firmen weiter auf ihrer Webseite und täuscht damit ihre Mitglieder.

von Ben Ecker am
08.03.2018, 14:57

Lyconet-Cloud gekauft? Erforderliche Vergütungsberechtigung nicht bekannt? Ein Fehler !!!

Es liegt die Mailkorrespondenz zwischen dem Lyconet Service Team in Köln und einem „Cloud-Sponsor“ vor, die zeitnah veröffentlich werden wird. Die aktuellen ABG/ZAGB und der Lyconet Compensation Plan (Vergütungsplan) (abrufbar auch auf www.benecker.com/aktuelles) dieser Mailkorrespondenz zur Seite gestellt, ergibt eine dokumentierte Feststellung zu den derzeit ausgegebenen weltweiten „Cloud‘s“. Wie bei den früheren „Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe“ Gutscheine/Businesspakete), muss auch bei den aktuellen LEDV (Limited Edition Discount Voucher) der Kunde das Risiko der Rückerwirtschaftung durch eigene Einkäufe abfedern. Außerdem findet eine Ausschüttung für die sogenannten „Sponsoren“ nur dann statt, wenn man weitere „Sponsoren/Investoren“ wirbt und „Units“ in Form von 35/35 erzielt werden, damit 400 EUR ausgeschüttet werden. Das heißt, im binären Verrechnungssystem müssen „oben“ und „unten“ je 35 Einheiten („Units“) geschrieben werden. Wenn man Limited Edition Discount Voucher (LEDV) in Höhe von 1500 Euro 3 Units erhält, kann man sich ja vorstellen, wieviel getan werden muss, um das zu erreichen. 35/35 = 70 Einheiten a 500 od. 1000 Euro sind 35.000/70.000 Euro, die ins System müssen, damit 400 Euro ausgeschüttet werden (unabhängig von der Cloud) Um aber an diese 400,- Euro zu gelangen, muss man zusätzlich die sogenannte „Vergütungsberechtigung" erwerben. Dies ist gar nicht so einfach und nur möglich, wenn man ein großes Netzwerk von Mitgliedern aufgebaut hat, die über Lyoness einkaufen. Wir wissen allerdings, dass schätzungsweise 90% der Mitglieder inaktiv sind, weil das Einkaufen über Lyoness viel zu kompliziert und das Händlernetz unattraktiv ist. Man geht großzügig davon aus, dass im Durchschnitt ca. 5% der Shoppingumsätze als „Lyoness Vorteil" in diese Einheiten fließt. Das heißt 5% von 500/1.000 Euro = 25/50 Euro….. was eine Einheit im eigenen Verrechnungssystem ergibt. Wenn man nun insgesamt 70 Einheiten benötigt um eine „Ausschüttung" von 400,- Euro zu erwirken, wären das Shoppingumsätze im Werte von ca. 35.000/70.000 Euro. Eine andere Möglichkeit an die 400,- Euro ran zu kommen wäre, wenn man in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Anzahl von Shopping Points erwirtschaftet. Das würde bedeuten, dass noch einmal ca. 7.000,- bis 10.000,- Euro Umsatz in einem Zeitraum von 12 Monaten generiert werden müsste. Aber Vorsicht! Wenn man nun alle „fast unmöglichen" Bedingungen tatsächlich erfüllt haben sollte, wird man nun noch einmal von Lyoness/Lyconet enttäuscht. Denn die 400,- Euro werden nicht mehr ausbezahlt, sondern auf ein sogenanntes Einkaufskonto gebucht. Man hat nun die Möglichkeit sich Gutscheine bei Lyoness zu bestellen. Order man muss sich Händler suchen, bei denen man mit Mobile-Cash bezahlen kann. Diese Händler sind allerdings kaum vor Ort zu finden. Alles im allen ist festzuhalten, dass Lyoness auf der einen Seite immer auf Veranstaltungen behauptet, dass es sehr einfach ist, diese Einheiten zu füllen und somit es nur eine Frage der Zeit wäre, wann diese ausgezahlt werden. Tatsächlich aber ist das Händlernetz nach wie vor als "dürftig" bezeichnen. Möge doch ein Cloud-Inhaber und Lyconet selbst, bitte dokumentiert das Gegenteil vorlegen. Erst kürzlich hat mich anonym eine Inhaber der ATCC (Österreich-Cloud) angeschrieben und behauptet, er habe 700 € ausbezahlt bekommen. Einer Aufforderung dies dokumentiert (anonymisiert) darzulegen wurde nicht nachgekommen.

von twist am
06.03.2018, 12:16

SELTSAME METHODEN!

Auf der Webseite von Lyoness Schweiz (lyoness.ch) findet man unter den Partnerunternehmen die CSA Security GmbH, 8864 Reichenburg mit der Partnerunternehmens-ID 701498. Unter "Beschreibung" ist zu lesen: "Die Firma ist nicht mehr aktiv bei Lyoness". Trotzdem verspricht Lyoness 3 % Cashback und 2.5 Shopping Points. Wie geht das zusammen? Hier die Erklärung: Der Geschäftsinhaber der CSA Security schreibt: "Als neuer Inhaber der CSA Security ist es mir natürlich ein Anliegen, dass dies so schnell wie möglich behoben wird. Die Vorbesitzer waren eine Weile bei Lyoness als Partner, jedoch sollte dies schon seit längerer Zeit gekündigt worden sein. Ich habe mich mit den Vorbesitzern in Verbindung gesetzt mit der Bitte, alle Anzeichen einer Zusammenarbeit mit Lyoness (Logos usw.)auf deren Webseite entfernen zu lassen". Mein Kommentar: Offenbar hat Lyoness die Kündigung erhalten, sonst würde sie nicht selbst sagen, "dass die Firma nicht mehr aktiv bei Lyoness ist". Es wird immer wieder beobachtet, dass Logos von Firmen auf der Webseite von Lyoness erscheinen, die längst gekündigt haben, beispielsweise der Gasthof National, Langendorf, mit der Lyoness erscheinen, Partnerunternehmens-ID 700047.

von Ben Ecker am
06.03.2018, 12:07

Deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (BaFin) bestätigt Ermittlungen zur DECC (German Costumer Cloud).

Unter dem Geschäftszeichen HGS-QB 9100-2018/0136 wurden bei der BaFin – Referat ZR 3 – eine Überprüfung der DECC eingeleitet. Lyoness/Lyconet nennt seine Cloud-Inhaber (Investoren) jetzt „Sponsoren“ und gibt mit der Cloud eine Art Währung in Form von Gutscheinen aus. Bei dessen Erwerb nimmt man an einer undefinierten Zuteilung von möglichen Shoppingpoints teil. Es wird von Lyconet der Anschein erweckt, als würde niemand direkt in Clouds investieren, sondern durch den Erwerb von „Discount Voucher“ an einer indirekten Zuteilung von Shopping Points (SP) aus den Clouds profitieren. Die Shoppingpoints einzulösen ist mit derzeit 36 angebotenen Artikeln lächerlich. Auch in Österreich ist noch ein Verfahren wegen einer prospektpflichtigen Veranlagung im Sinne des KMG anhängig.

von twist am
05.03.2018, 12:03

LYONESS: FAKE, FAKE UND NOCHMALS FAKE

Gemäss der Webseite der Lyoness Suisse GmbH (lyoness.ch) ist das Verkehrshaus der Schweiz, Luzern, ein "Partnerunternehmen"von Lyoness. Mitglieder werden aufgefordert bei Lyoness Gutscheine des Verkehrshauses zu kaufen und vom Lyoness Mitgliedsvorteil zu profitieren. Konkret geht es um 3 % Cashback und 2.5 Shopping Points. Dem Verkehrshaus der Schweiz waren die im Raum stehenden schweren Vorwürfe (Betrieb eines Schneeballsystems) bisher nicht bekannt. Lyoness glaubte offenbar, das es genügt, von einem Unternehmen (mit Rabatt!) Gutscheine zu kaufen, um es auf ihrer Webseite ein Partnerunternehmen nennen zu dürfen. Sie spielt also immer noch das gleiche Spielchen, das sie früher mit Manor, Spar , Schild und weiteren Unternehmen gespielt hat. Natürlich lässt sich das das Verkehrshaus der Schweiz (wie die zuvor genannten Firmen) nicht bieten. Es schreibt: "Wir werden per Ende April die Beziehung mit Lyoness beendet haben. Die Gültigkeit des Angebots auf deren Plattform endet dann". Dies kann wohl nur bedeuten, dass das Verkehrshaus der Schweiz Lyoness keine Gutscheine mehr verkaufen wird und dass das Logo des Verkehrshauses von der Website von Lyoness verschwinden wird. Meine Empfehlung an alle Lyoness- Mitglieder: keine Verkehrshaus-Gutscheine bei Lyoness kaufen, dann bleibt sie darauf sitzen und kann nicht daran verdienen.

von twist am
02.03.2018, 14:40

GERICHTSVERFAHREN GEGEN LYONESS

Mir ist bekannt, dass sich nun etliche CH-Lyoness-Geschädigte entschlossen haben, ihr Geld von Lyoness auf dem Gerichtswege zurückzufordern. Dies nachdem direkte Kontaktnahmen mit Lyoness keinerlei Erfolg zeitigten. Um vor dem Kantonsgericht Zug klagen zu können, benötigt man zunächst eine Klagebewilligung des Friedensrichteramts Steinhausen, die nach einer erfolglosen Schlichtungsverhandlung ausgestellt wird. An der Schlichtungsverhandlung müssen beide Parteien ohne Anwalt teilnehmen. Der Vertreter von Lyoness muss seine Firma natürlich rechtsgültig vertreten können. Dies ist nur bei Karl-Heinz Feddermann (Einzelunterschrift) der Fall, der also künftig bei jeder Verhandlung aus dem Rheintal anreisen muss. Adolf Weisskopf wird's recht sein.

von twist am
02.03.2018, 14:06

GESCHÄFTSFÜHRER VON LYONESS SCHWEIZ DEGRADIERT

Bei der Degradierung von Adolf Weisskopf vom "Vorsitzenden der Geschäftsführung" zum "Prokuristen" mit Kollektivunterschrift fällt auf, dass Karl-Heinz Feddermann, Frümsen Sennwald, neu als Geschäftsführer Einzelunterschrift hat. Weisskopf kann also rechtsgültig keinerlei Handlungen mehr allein machen, er braucht immer Feddermann, den einzigen anderen Zeichnungsberechtigten. Feddermann braucht hingegen Weisskopf icht, da er Einzelunterschrift hat. Ob Weisskopf jetzt an das Lyoness-Urgestein Feddermann im fernen Rheintal rapportieren muss? Alles Wissenswerte über Feddermann ist im Forums-Beitrag vom 8.1.2018 (Offener Brief an Karl-Heinz Feddermann) enthalten. r

von Ben Ecker am
02.03.2018, 13:00

German Costumer Cloud (DECC) mit kryptisch aufgezeigter Aussicht auf Erfolg!

„Man treibt es immer bunter, aber wie lange noch?“ So der Kommentar eines deutschen Geschädigten der über 15.000 € mit Länderpaketen (Indien, USA, Asien) bei Lyoness verlor, obwohl er fleißig weitere Kunden und KMU’s geworben hatte. Nun werden 98.888 DECC zu je 1500 €/500 € ausgegeben. Der Lyconet-Vertrieb reibt sich die Hände und hofft weltweit möglichst viele an Dyskalkulie leidende „Sponsoren“ zu finden. Im Prinzip sind alle bisherigen Cloud‘s nur eine Fortführung der früheren „Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe“ wo im System damals schon mutmaßlich jede Anzahlung mit echten Handelsumsätzen gleichgestellt wurde, was stets schöne Bilanzen ergab. Als „Sponsor“ erhalte ich für meine 1500 €/ 500 € mit einer Erstzuteilung 1500 bzw. 500 Shopping Points. Auffallend bei der DECC ist, man nennt den Cloud-Inhaber jetzt „Sponsor“ obwohl dieser ein Investor ist, der mittlerweile nicht nur 3 sondern 4-6 Anteile erwerben kann. Ebenso hat man Abstand davon genommen, mit vermeintlich hohen Mitglieder- und Händlerzahlen zu werben, die sich täglich oder je nach Bedarf, im Millionenbereich bei den Mitgliederzahlen und in den Zehntausenden bei den Händlern bewegten. Auch bei der DECC stellen sich einige Fragen. Lyconet stellt es so dar, dass niemand quasi DIREKT in die Clouds investiert, sondern sich lediglich einen bzw. mehrere „Discount Voucher“ zulegt und damit auch indirekt an der Zuteilung der Shopping Points (SP) aus den Clouds profitiert. Zugegeben, bei „Dunkelheit betrachtet“ ist es nicht ungeschickt gemacht und wird aus Lyoness-Sicht wohl auch der Grund dafür sein, dass man gar keine Notwendigkeit sieht, die Finanzmarktaufsicht der Länder zu kontaktieren, weil man ja praktisch gar keine Veranlagung anbietet. Man bietet nur eine Art Währung in Form von Gutscheinen an, bei dessen Erwerb man gleichzeitig an einer Art „Gewinnspiel“ teilnimmt - oder anders gesagt, an einer undefinierten Zuteilung von möglichen Shoppingpoints. Wie hoch ist denn nun der zu erwartende „Vorteil“ nach 36/72 Monaten? Vielleicht kann ein hochmotivierter Lyconet-Vertriebler uns alle erhellen? Wo löst man aber die zugeteilten/erworbenen Shoppingpoints eigentlich ein? Hierzu ruft der „Sponsor“ seinen Account bei Cashback World auf und geht auf „Shopping Point Deals“. Das Weltunternehmen Lyoness empfängt dort den deutschen Shopping-Deal-Interessierten mit lächerlichen 36 Deals (Stand 02.03.2018). Mit der Obst-Geschenk-Box eines Einzelhändlers, einer Hautcreme, dem MPU-Basis-Seminar einer Fahrschule, einem Kaffee-Probier-Paket und ein bestimmtes Model Jacuzzi eines Pool-Verkäufers, ist auch schon alles Wesentliche aufgezählt. Die „AGB November 2017“ regeln den Rest hierzu. Hier heißt es unter 7.3 Shopping Points haben keinen festen Nominalwert. Ihr Wert bemisst sich vielmehr nach dem Umfang der Vergünstigung, die bei Einlösung der Shopping Points vom jeweiligen Partnerunternehmen gewährt wird. Shopping Points können nicht in bar 5/10 ausgezahlt oder entgeltlich an andere Personen übertragen werden. oder 7.6 Shopping Points verfallen nach drei Jahren. Der Vertrieb dieser DECC hat bei Lyoness/Lyconet nun oberste Priorität, die Händlerpräsenz ist – wenn auch dürftig - notwendiges Beiwerk, um die Cloud an den Mann bringen zu können. Legt man zu Grunde, dass Lyoness sich nachweislich lediglich zu ca. 3 - 5 % aus Shoppingumsätzen finanzieren kann, wird es spannend werden zu verfolgen wie Lyoness die Cloud-Inhaber bedienen wird. Zumal zum Ende des Programms bereits jetzt eine „neue Limited Edition Discount Voucher“ angedacht ist, nicht zu vergessen AGB 7.3.

von twist am
02.03.2018, 11:53

GESCHÄFTSFÜHRER VON LYONESS SCHWEIZ DEGRADIERT!

Wie dem Handelsregister entnommen werden kann, ist Adolf Weisskopf, bisher Vorsitzender der Geschäftsführung, neu nur noch Prokurist mit Kollektivunterschrift. Ein herber Karriereknick und wohl einmaliger Vorgang, über den Adolf Weisskopf aber nicht unglücklich sein wird. Offenbar ist es ihm zu riskant geworden, als Vorsitzender der Geschäftsführung und damit als Gallionsfigur von Lyoness Schweiz die Geschäfte von Lyoness in der Schweiz zu verantworten. Er sollte jedoch nicht glauben, der er als Prokurist und Bürochef in Cham keine Organverantwortung mehr trägt.

von Ben Ecker am
02.03.2018, 09:03

Unternehmen MÜLLER/OBLETTER dementiert eine Partnerschaft mit Lyoness!

Mit der öffentlichen Darstellung von MÜLLER/OBLETTER auf der Cashback World-Website ( https://www.lyoness.com/de/cashback/de-de/60005-müller ) mit eigener „Partnerunternehmens-ID60005", wird irreführend der Anschein erweckt, als bestünde eine geschäftliche Partnerschaft/Kooperation zwischen MÜLLER und Lyoness. Das Kundenmanagement der Müller Holding Ltd. & Co. KG dementiert dies auf Anfrage mit: „Sehr geehrter Herr Ecker, vielen Dank für Ihre Email und das unserem Unternehmen entgegengebrachte Interesse. Bezüglich Ihrem Anliegen können wir Ihnen mitteilen, dass wir, das heißt das gesamte Unternehmen Müller, keine Kooperation mit der Firma Lyoness haben. Die Firma Lyoness ist Kunde von unserem Unternehmen und bezieht Gutscheine von unserem Unternehmen. Die Cashback Card wird jedoch in unseren Filialen nicht akzeptiert.“ Lyoness bedient sich gerne etablierter Markennamen, um mit deren Seriosität die eigene Unseriösität zu kompensieren und unschlüssige Mitglieder zum Kauf eigener Finanzprodukte zu bewegen. Das namhafte Unternehmen auf Lyoness-Websites zu finden sind, liegt oftmals an einzelnen Affiliate-Partner, über die sich Lyoness an seriöse Großunternehmen anschleicht und deren Markennamen bedient. GUTSCHEINE kann jeder kaufen.

von twist am
01.03.2018, 19:44

LYONESS - NICHTS ALS FAKE!

Gemäss der Webseite der Lyoness Suisse GmbH, Cham (lyoness.ch) ist die der Online-Shop der Zur Rose Suisse AG, Frauenfeld ein Partnerunternehmen von Lyoness mit der Partnerunternehmens-ID 709000310. Die Zur Rose Suisse AG ist ein grosses, börsenkotiertes Unternehmen und eine der führenden Versandapotheken Europas. Auf Anfrage, ob die Zur Rose Suisse tatsächlich ein Partnerunternehmen von Lyoness sei, schreibt das Unternehmen: "Uns war und ist dieses Unternehmen nicht bekannt. Auch gibt es keine Kooperation mit Lyoness. Wir haben daher die notwendigen Schritte eingeleitet, damit unser Name von deren Website entfernt wird." Mein Kommentar: Es ist eine Frechheit sondergleichen, vorzutäuschen, dass eine renommierte Firma ein Partner- unternehmen von Lyoness ist. Hoffentlich kommt es bald zu einer Klage gegen Lyoness wegen Rufschädigung.

von am
21.02.2018, 14:38

EINE GANZE REGION IN NORDDEUTSCHLAND BEENDET DIE KOOPERATION MIT LYONESS!

Aus sicherer Quelle habe ich erfahren, dass eine ganze Region aus Norddeutschland die Kooperation mit Lyoness beendet hat. Nahezu alle Händler aus dieser Region haben bereits eine schriftliche Kündigung per Einschreiben an den Lyoness-Geschäftsführer, Herrn Guido van Rüth, gesendet. Als Begründung dieser Kündigung der Kooperation wurde z.B. folgendes genannt: Lyoness/Lyconet wurde bereits mehrfach rechtskräftig verurteilt und als verbotenes Schneeballsystem eingestuft… Aus den Medien habe man nun auch erfahren, dass Lyoness/Lyconet in Norwegen bereits gänzlich verboten wurde… und in vielen anderen Ländern sich Lyoness/Lyconet ebenfalls mit diversen Klagen konfrontiert sieht… Der Ruf von Lyoness/Lyconet ist bereits stark beschädigt und dieses wirkt sich mittlerweile auch für die Partnerunternehmen/Akzeptanzstellen geschäftsschädigend aus. Sämtliche Vertragsverhältnisse mit Lyoness/Lyconet wurden somit mit sofortiger Wirkung beendet. Sollte Lyoness/Lyconet diese Firmen weiterhin als Lyoness Partnerunternehmen bzw. Lyoness Akzeptanzstellen über Ihre Homepage, sonstige Applikationen usw. aufführen, werden diese Händler rechtliche Schritte gegen Lyoness/Lyconet einleiten! Diese Händler haben mir übrigens alle persönlich bestätigt, dass die sogenannte Lyoness Cashback-Card nicht zur Steigerung des Umsatzes beigetragen hätte. Ganz im Gegenteil!! Es sind sogar umsatzstarke Stammkunden abgesprungen, als bekannt wurde, dass diese Unternehmen mit Lyoness/Lyconet zusammenarbeiten! Mein Kommentar: Diese Region hat sich von Lyoness „bereinigt“ und das ist nur der Anfang!

von Ben Ecker am
19.02.2018, 14:42

„Die Meinungsmacher“ – bezahlte Werbeplattform ohne gültigen Qualitätssiegel und RTL !

Das „TV-Format - Die Meinungsmacher“ ist eine reine Werbeplattform, in der sich jedes Unternehmen gewünschte Werbebeiträge (getarnt als journalistische Reportagen) kaufen kann. Es gibt keine tatsächlich erarbeitende/recherchierende Redaktion, dass „bedeutungslose Qualitätssiegel“ ist selbst verliehen, die Meinung käuflich und auf der Website wird suggeriert als handle es sich um eine reguläre Sendung von RTL, was bestätigt falsch ist. Geschäftsführer Senator h.c. Jürgen Peindl der “Der Meinungsmacher GmbH“ kündigte an, nach Sichtung der übersandte Unterlagen (Urteile etc.) zum „geprüften Unternehmen Lyoness“ entsprechend Stellung zu nehmen.

von Ben Ecker am
14.02.2018, 19:44

Lyoness bei RTL Austria beworben und den Konsumenten empfohlen!

Auch wenn der ausgestrahlte Beitrag im TV-Format "Bürgeranwalt" am 09.12.2017 weit unter seinen Möglichkeiten blieb, so steht das TV-Format „Die Meinungsmacher - Die Konsumentenempfehlung auf RTL“ bei RTL-Austria im direkten Widerspruch zu allen. Da klagt der VKI Wien erfolgreich auf Unwirksamkeit der AGB und führt eine Sammelklage gegen Lyoness in Österreich durch. Seit Feb. 2018 aber bewirbt und empfiehlt wiederum die TV-Sendung "Die Meinungsmacher" bei RTL Austria mit mehreren Reportagen und einem „RTL-Qualitätssiegel“ dieses verurteilte Schneeballsystem den Verbrauchern? Siehe https://www.diemeinungsmacher.tv/cashback-solutions & https://www.diemeinungsmacher.tv/gtesiegel . Nachstehend einen Auszug aus der Website. Zum "RTL-Qualitätssiegel" heißt es dort: "Als unabhängige Infoserviceredaktion gehört es zu unserer obersten Prämisse nur jene "Dinge, Personen & Dienstleistungen" den Konsumenten zu empfehlen hinter denen wir auch selbst als Redaktion uneingeschränkt stehen können. Genau aus diesem Grunde setzt sich unser Meinungsmacher-Team auch im Vorfeld jeder Berichterstattung bzw. redaktionellen Werbung (Content Marketing) mit dem jeweiligen Thema intensiv auseinander, um hier nach eigenen Maßstäben die Relevanz individuell zu begutachten.“ DER BLANKE SCHLAG INS GESICHT FÜR ALLE GESCHÄDIGTEN! Ich habe beim Meinungsmacher-Team angefragt, auf welcher Grundlage die Redaktion "uneingeschränkt hinter der Lyoness-Dienstleistung steht." Ebenso habe ich das VKI Wien hierüber informiert und um Stellungnahme gebeten.

von Ben Ecker am
13.02.2018, 13:54

Skandinavierin kauft ATCC auf !

Eine Skandinavierin (Schwedin) hat die BE Konfliktmanagement angeschrieben und mitgeteilt: "Hallo! Ich möchte alle ATCC sofort kaufen. Alle! Bitte kontaktieren Sie mich unter ASAP Frau Ludja K. Mailadresse: [email protected] Wer seine ATCC verkaufen will, sollte sich einfach mal an die Dame wenden.

von Ben Ecker am
12.02.2018, 12:07

Lyoness Norwegen verleugnet Verbotsverfahren mit drei Veranstaltungen am 9./10. & 11.02.2018

Am Wochenende (09./10. & 11.02.2018) veranstaltete Lyconet Norwegen ungeachtet des dortigen Verbotsverfahren drei Veranstaltungen mit Hunderten Teilnehmern in Bergen, Oslo und Trondheim. Herbert Teissel war einer der Redner dort. Herbert Teissel hat zusammen mit seiner Frau Anna Teissel bereits 2015 bei Lyoness Griechenland agiert und versucht die Umsätze zu retten. Bei den Veranstaltungen in Norwegen wurden die Lyoness-Verantwortlichen mehrfach auf das Verbot angesprochen worauf diese erklärten, dass dieses Verbotsverfahren bereits aufgehoben sei und dies in Kürze auch veröffentlicht werden wird. Der Norweger Thor Hermansen (President Team bei Lyconet) erklärte einer ungläubigen Teilnehmerin: „Es ist nicht das erste Mal dass man versucht Lyoness zu diskreditieren. Die Leute haben vor dem Unternehmen Lyoness zwischenzeitlich so viel Angst, da immer mehr Menschen den wahren Wert von Lyoness erkennen und der Zulauf unglaublich sei. Lyoness hätte alles bereits geklärt, dass Verfahren ist vom Tisch und dem Unternehmen geht es sehr gut. Sie müssen für sich selber entscheiden, ob sie reich werden wollen oder nicht.“ Die norwegischen Aufsichtsbehörden wurden bereits dokumentiert in Bild und Ton über diese Veranstaltungen und Aussagen informiert. Eine zeitnahe Rückantwort der Behörde wurde mir zugesichert.

von am
11.02.2018, 13:24

DIE UNGLAUBLICHE ARROGANZ VON LYONESS SCHWEIZR R I

Immer mehr CH-Lyoness-Mitglieder realisieren, dass sie von Lyoness über den Tisch gezogen worden sind und verlangen völlig zu Recht ihr Geld zurück. Sie begründen ihr Rückforderungsbegehren damit, dass das Obergericht Zug erkannt hat, dass Lyoness ein unlauteres Schneeballsystem betreibt und dass deshalb Verträge ( u.a. die AGB) die Lyoness mit ihnen abgeschlossen hat, ungültig sind. Obwohl diese Rückforderungsbegehren an die Lyoness Suisse GmbH zuhanden von Adolf Weisskopf, Vorsitzender der Geschäftsführung, gerichtet werden, nimmt sich dieser nicht die Mühe, persönlich darauf zu antworten. Er lässt eine Hilfsperson ohne Unterschriftsberechtigung ein Standardschreiben versenden, wie es seit vielen Jahren verwendet wird. Obwohl die enttäuschten Lyoness-Mitglieder nicht ihre Mitgliedschaft kündigen, sondern ihr Geld wegen Ungültigkeit ihres Vertrages zurückfordern, bezieht sich Lyoness im Antwortschreiben auf "Kündigung Ihrer Mitgliedschaft"! Obwohl die AGB nach Gerichtsurteil also ungültig sind, verlangt Lyoness in ihren Antwortschreiben, dass das Mitglied Ausstiegsoptionen wählt, die in diesen (ungültigen) AGB enthalten sind, nämlich Verkauf der ID an ein Mitglied der "Upline" oder "Re-Cash". Keine dieser Optionen ist zumutbar oder gangbar. Ein Verkauf der ID ( nur innerhalb der eigenen Upline!) dürfte in der heutigen Situation unmöglich sein. Bei "Re-Cash" müsste das Mitglied unrealistisch hohe Eigeneinkäufe tätigen, wobei dann die an Lyoness fliessenden Händlerrabatte dazu führen, dass das Mitglied die Rückzahlung seiner Anzahlung indirekt gleich selbst finanziert bzw. dass Lyoness keinen Franken aus der eigenen Tasche zahlen muss. Offenbar getraut sich Adolf Weisskopf, der Vorsitzende der Geschäftsführung, nicht mehr, sich zu öffentlich exponieren und überlässt alles, auf das man ihn vielleicht später behaften kann, seinen Untergebenen.

von am
09.02.2018, 09:29

AUFRUF AN ALLE CH-LYONESS-GESCHÄDIGTEN

In der Zuger Ausgabe der "Zentralschweiz am Sonntag" vom 4.2.2018 hat Redaktor Christopher Gilb (siehe Forumsartikel vom 4.2.2018) von seiner Anfrage an das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Bern, berichtet. Er hatte das SECO gefragt, weshalb es im Falle von Lyoness von seinem Klagerecht nicht Gebrauch mache, dass ihm gemäss Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) gemäss Art. 10 zusteht. Das SECO begründete seine Passivität damit, dass "der Nachweis eines öffentlichen Interesses fehle". Voraussetzung dafür, dass das SECO aktiv werden kann, sei, dass es "eine Mehrzahl von Anzeigen (Beschwerden) betroffener Personen erhält und es diese dann dem anzurufenden Gericht vorlegen kann. Was bedeutet "eine Mehrzahl von Anzeigen" konkret? Auf Anfrage sagt das SECO, dass es "ungefähr zwanzig Beschwerden für eine Klageerhebung braucht". Diese Vorgabe finde sich in der Botschaft des Bundesrates vom 2.9.2009 zur Änderung des UWG (Bundesblatt 2009, Seite 6181). Eine solche Zahl von Beschwerden müsste doch zu schaffen sein! In der Schweiz gibt es Tausende von Lyoness-Geschädigten. Schon vor Lyonesss in der Schweiz 2009 als Einkaufsgemeinschaft tätig wurde, suchte und fand sie 300 sog. "Business Partner", die je Fr. 3,000.- einzuzahlen hatten. Nachher sorgten "Premium Member" und heute "Marketer" dafür, dass unzählige Leute in Lyoness investiert haben. All diese Leute haben bis heute nichts oder nur einen Bruchteil ihres Investments zurück erhalten. Wie macht man eine Beschwerde ans SECO? Ganz einfach! 1. auf Google den Suchbegriff "Seco unlauterer Wettbewerb" eingeben. 2.die Seite "Beschwerde wegen unlauterer Geschäftspraktiken melden" öffnen. 3. das PDF-Beschwerdeformular herunterladen und ausdrucken. 4. Das Beschwerdeformular ausfüllen und entweder per Post an das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Ressort Recht, Holzikofenweg 36, 3003 Bern senden oder per Mail an [email protected] Die Beschwerde sollte sich gegen die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, mit Domiziladresse Hinterbergstrasse 24, 6330 Cham, richten. Als "beanstandete Geschäftspraxis sollte man "Schneeballsystem" ankreuzen. Als Sachverhalt sollte man nennen: "Die Lyoness Suisse GmbH betreibt gemäss rechtskräftigem Urteil des Obergerichts des Kantons Zug ein unlauteres Schneeballsystem im Sinne des UWG Art. 3 Abs 1. Ich bitte das SECO ihr Klagerecht gemäss Art.10 UWG auszuüben. Durch die Aktivitäten von Lyoness-Gruppe ist das Ansehen der Schweiz im Ausland bedroht. Da der Lyoness-Konzern weltweit tätig ist, sind auch ausländische Personen in ihren wirtschaftlichen Interessen betroffen. Die Hauptgesellschaften des Lyoness-Konzerns sind in der Schweiz (Buchs SG) domiziliert. " Durch eine solche Beschwerde kriegt man zwar sein Geld nicht zurück, dazu braucht es eine Zivilklage. Wenn jedoch das SECO aktiv wird, bedeutet dies, dass Lyoness zumindest in der Schweiz endlich Einhalt geboten werden kann, indem ihr die Fortsetzung ihrer unlauteren Geschäftstätigkeit untersagt wird und indem die verantwortlichen Gesellschaftsorgane bestraft werden. (Strafmass gemäss UWG: Gefängnis bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe) Allen, die eine solche Beschwerde beim SECO einreichen, sind gebeten, dies mir auf [email protected] zu melden. Sobald ich den Nachweis habe, dass genügend Beschwerden ans SECO gegangen sind, werde ich das SECO damit konfrontieren und es zum sofortigen Handeln auffordern.

von Cashback am
05.02.2018, 11:32

LYONESS IGNORIERT RÜCKFORDERUNGEN AUS DEUTSCHLAND!

Eine ganze Region aus Norddeutschland möchte sein Geld von Lyoness zurück! Lyoness hat für diese Rückforderungen extra eine E-Mail Adresse [email protected] eingerichtet und behauptet in der Öffentlichkeit, dass man hier seine Rückforderung platzieren kann. Die Wahrheit sieht allerdings anders aus. Ein deutsches Lyoness-Mitglied hat diverse E-Mails an diese E-Mail Adresse gesendet und sein Geld zurück gefordert und hat NIE eine Antwort erhalten. Als er sich dann wieder direkt an Lyoness Köln gewendet hat, hat er auch hier keine Antwort mehr erhalten. Daraufhin hat er sich direkt an den Geschäftsführer Herrn Guido van Rüth gewendet und zusätzlich elf Lyoness- E-Mail Adressen (Deutschland und Österreich) in Kopie gesetzt. Aber Lyoness hat diese Rückforderung wiederum IGNORIERT! Dann hat die gesamte Region eine Rückforderung per Einschreiben an den Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, Herrn van Rüth gesendet. Aber auch auf diese schriftliche Rückforderung per Einschreiben hat Lyoness nicht reagiert!! Mein Kommentar: Lyoness hat kein Interesse an einer außergerichtlichen Einigung und wird erst dann reagieren, wenn das Geld eingeklagt wird. Die gesamte Region aus Norddeutschland wird nun das unter falschen Versprechungen investierte Geld von Lyoness einklagen.

von Ben Ecker am
05.02.2018, 10:45

Lyoness zahlt selbstverständlich nicht. ORF kontaktieren!

Jeder klaren Verstandes glaubt Lyoness kein Wort. Die verlesene Lyoness-Stellungnahme im ORF-Format "Bürgeranwalt" am 09.12.2017 hatte ein typisches Lyoness-Wording. Geschädigte sollten beruhigt, Zeit gewonnen werden, indem eine direkte Lösung von Lyoness in Aussicht gestellt wird. Alles nicht neu. Wer Lyoness kennt, weis wie sinnlos solche Versuche sind. Verwerflich hingegen ist die Haltung des ORF. In der Berichterstattung wurden wichtige Details wie die restkräftigen Verurteilungen als Schneeballsystem in Österreich und der Schweiz erst garnicht erwähnt. Den ORF-Moderator Dr. Stefanakis habe ich am 12.12.2017 schriftlich mit den Versäumnissen und "Augenwischerei" in der Sendung konfrontiert. Die Antwort: "Sehr geehrter Ecker ! danke für Ihr Mail! Den Vorwurf der „Augenauswischerei" in der Sendung Bürgeranwalt muss ich zurückweisen, die Kritik wegen angeblicher Versäumnisse kann ich nicht nachvollziehen. Vielmehr haben wir in kritischer, aber verantwortungsvoller, ausgewogener, objektiver und medienrechtlich korrekter Weise berichtet. Der Chef der Rechtsabteilung des VKI hat seine Argumente vorgetragen, das kritisierte Unternehmen kam in Form einer verlesenen schriftlichen Stellungnahme zu Wort, für den betroffenen Kunden/Mitglied wurde eine Lösung erreicht. Desgleichen wurden Wege aufgezeigt, wie andere Betroffene vorgehen können. Mit freundlichen Grüßen Dr. Peter Resetarits Sendungsverantwortlicher" Der ORF sollte seiner Ankündigung, weiter über Lyoness zu berichten, nachkommen und aktuell Lyoness mit den nicht eingelösten Versprechungen konfrontieren. Betroffene sollten den ORF-Sendungsverantwortlichen und Moderator persönlich unter - [email protected] - anschreiben.

von twist am
04.02.2018, 18:27

LYONESS ZAHL NICHT - WIE WEITER ?

Hinweis an alle CH-Lyoness-Geschädigten: Bei Fragen zu einer Zivilklage gegen Lyoness im "vereinfachten Verfahren" wende man sich an [email protected] Dort kann man auch das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug gegen die Lyoness Suisse GmbH verlangen.

von am
04.02.2018, 17:30

LYONESS ZAHLT NICHT - WIE WEITER?

Entgegen den schriftlichen Versprechungen, welche die Lyoness Europe AG, CH-Buchs (die Muttergesellschaft der Lyoness Suisse GmbH, Cham) den Redaktoren der Sendung "Bürgeranwalt" vom 9.12.2017 abgegeben hat, ist Lyoness nicht bereit, mit Kulanz auf Geld-Rückforderungsbegehren von geschädigten Lyoness-Mitgliedern einzugehen. Lyoness hatte dem ORF schriftlich mitgeteilt (kein Lyoness - Offizieller hatte sich, obwohl eingeladen, in die Sendung gewagt) dass "sich alle Betroffenen direkt an Lyoness wenden können und gerichtliche Schritte zur Durchsetzung von Ansprüchen nicht notwendig sind, da Lyoness schon in der Vergangenheit berechtigte Forderungen direkt und aussergerichtlich geklärt hat". Dieses Versprechen haben zahlreiche geschädigte CH-Mitglieder zum Anlass genommen, um ihr Geld bei der Lyoness Suisse GmbH zurückzufordern. Sie begründeten ihren Anspruch auf Rückzahlung der einbezahlten Gelder damit, dass das Obergericht des Kantons Zug 2017 rechtskräftig erkannt hatte, dass Lyoness ein unlauteres Schneeballsystem nach dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG betreibe und ihre Verträge mit Lyoness deshalb nichtig sind. Das ernüchternde Resultat ist, dass Lyoness diesen Geschädigten in Einzelfällen ein Vergleichsangebot bei knapp 50 % der einbezahlten Gelder unterbreitete. Bei allen anderen Geschädigten, insbesondere auch bei kleineren Beträgen, offerierte Lyoness lediglich die altbekannten Varianten Re-Cash und Verkauf der ID an einen Dritten, die nicht zumutbar/gangbar sind, weil Lyoness dann keinen Rappen eigenes Geld in die Hand nehmen muss und ein Verkauf der ID in der heutigen Situation unmöglich sein dürfte. In ihren Antwortschreiben ist Lyoness mit keinem Wort darauf eingegangen, dass das Geld wegen des betriebenen Schneeballsystems und der daraus folgenden Sittenwidrigkeit zurückverlangt wurde. Es gibt jedoch eine vielversprechende und kostengünstige Möglichkeit, auch ohne Anwalt wieder zu seinem Geld zu kommen: Es ist dies eine Zivilklage im sog. "vereinfachten Verfahren" nach Art. 244 Abs 3 der Zivilprozessordnung. Der Gesetzgeber hat diese Klagemöglichkeit 2011 eingeführt, um es auch "einfachen Leuten" zu ermöglichen, den Rechtsweg zu beschreiten und zu ihrem Recht zu kommen. Der Bundesrat bezeichnete damals das neue Verfahren in seiner Botschaft als "einfach", bürgernah" und "laientauglich". Wenn ein Lyoness-Geschädigter diesen einfachen Weg gehen will, sollte er wie folgt vorgehen: 1.Beim Friedensrichteramt, Bahnhofstrasse 3, 6312 Steinhausen ein Schlichtungsgesuch stellen. Dafür kann ein Formular verwendet werden, das von der Webseite des Friedensrichteramts herunter geladen werden kann. Man sollte darin jenen Betrag fordern, der den geleisteten Anzahlungen abzüglich der erhaltenen Vergütungen entspricht plus 5 % Zinsen p.a. Als beklagte Partei sollte man die "Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen mit Domiziladresse Hinterbergstrasse 24, 6330 Cham, nennen. Als Streitgegenstand sollte man nennen: "Rückzahlung von Geldern, die ich an Lyoness bezahlt habe. Aufgrund von Nichtigkeit des mit Lyoness eingegangenen Vertrages müssen alle geflossenen Gelder rückabgewickelt werden. Die Nichtigkeit der Verträge, die Lyoness mit Mitgliedern abgeschlossen hat, wurde rechtskräftig bereits vom Obergericht des Kantons Zug wegen Betriebs eine Schneeballsystems / Sittenwidrigkeit bestätigt." Es sollte kein Antrag auf Mediation gestellt werden. Es kommt dann zu einer Schlichtungs- verhandlung, bei der beide Parteien persönlich anwesend sein müssen. Die Schlichtungsverhandlung wird voraussichtlich erfolglos enden. Dann stellt das Friedensrichteramt eine Klagebewilligung aus. 2. Beim Kantonsgericht Zug eine Klage gegen die Lyoness Suisse Gmbh einreichen. Dafür kann das Formular "Klage im vereinfachten Verfahren nach Art. 244 ZPO" verwendet werden, das von der Webseite des Kantonsgerichts herunter geladen werden kann. Als Streitwert sollte der schon im Schlichtungsgesuch genannte Betrag erwähnt werden. Das "Rechtsbegehren" sollte gleich formuliert werden wie zuvor im Schlichtungsgesuch. Als "Streitgegenstand" kann wieder der Text verwendet werden, der bereits im Schlichtungsgesuch steht. Anstatt die Klage wie oben erwähnt schriftlich einzureichen, kann man die Klage auch mündlich beim Gericht zu Protokoll geben. (Vorher Termin vereinbaren). Das Gericht lädt dann die Parteien zu einer Verhandlung vor. Dort hat man die Gelegenheit, den Fall zu vertreten und insbesondere darauf hinzuweisen, dass sich das Kantonsgericht/ das Obergericht Zug sich 2017 bereits mit dem Fall befasst hat und rechtskräftig erkannt hat, dass Lyoness ein unzulässiges, sittenwidriges Schneeballsystem betreibt. Die Kosten dieser Klagemöglichkeit sind mit einigen Hundert Franken überblickbar. Bei einem Streitwert von Fr. 3,000.- kostet das Schlichtungsverfahren etwa Fr. 250.- und die Entscheidgebühren (Gerichtsgebühren) max. Fr. 540.-- . Diese Kosten müssen von Lyoness getragen werden, wenn sie verliert. Aufgrund der bestehenden Zuger Urteile (Präzedenzfälle) sind die Erfolgschancen beträchtlich. Der beschriebene Weg kommt insbesondere für jene Geschädigten in Frage, welche nach Nov. 2014 Mitglied geworden sind und somit die Lyoness Suisse GmbH als Vertragspartei haben. Der Weg dürfte aber auch für jene Geschädigten gangbar sein, die vor Nov. 2014 Lyoness Mitglied geworden sind und damals noch die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als Vertragspartei hatten. Viele dieser Mitglieder haben aber im Nov. 2014 eine von Lyoness stark propagierte Vertragsänderung akzeptiert, wodurch die Lyoness Suisse GmbH zu ihrer Vertragspartei wurde. CH-Lyoness-Mitglieder, die immer noch die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als Vertragspartei haben, können mit hervorragenden Prozesschancen in Österreich klagen.

von Ben Ecker am
04.02.2018, 14:06

McDonald‘s dementiert Partnerschaft/Kooperation mit Lyoness Deutschland!

Lyoness Deutschland wirbt irreführend mit McDonald‘s als Partnerunternehmen. Mit der öffentlichen Darstellung von McDonald’s auf der Cashback World-Website ( https://www.lyoness.com/de/cashback/de-de/600802-mcdonalds ) mit eigener „Partnerunternehmens-ID 600802“, sowie dem Hinweis „In Abhängigkeit von dem Partnerunternehmen jeweils konsumierten Produkten können..…“, wird irreführend der Anschein erweckt, als bestünde eine geschäftliche Partnerschaft/Kooperation zwischen McDonald‘s und Lyoness. Auf Lyconet-Veranstaltungen in Deutschland wird u. a. vom Guido van Rüth, Mario Orregia etc. behauptet, dass McDonald‘s im Mai 2018 eine eigene Cashback-Card ausgeben und „der deutsche Markt damit geflutet wird.“ Die McDonald’s-Pressestelle Deutschland dementiert dies auf Anfrage mit: „Sehr geehrter Herr Ecker, vielen Dank für Ihre Anfrage. Tatsächlich ist McDonald's Deutschland kein Kooperationspartner der Lyoness/Lyconet. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit lediglich Wertschecks (McDonald's Gutscheine) von McDonald's gekauft. Eine eigene Cashback-Card ist darüber hinaus nicht geplant. Herzlichen Dank für die Informationen. Wir werden das intern prüfen.“ Jeder einzelne Konsument hat die Möglichkeit an der nächsten McDonald’s-Filiale entsprechend Gutscheine zu erwerben, steht deswegen aber nicht in einer geschäftlichen Kooperation/Partnerschaft mit dem Unternehmen. Lyoness bedient sich gerne etablierter Markennamen, um mit deren Seriosität die eigene Unseriösität zu kompensieren und unschlüssige Mitglieder zum Kauf eigener Produkte zu bewegen. Strafrechtliche Ermittlungen wegen Verstoßes des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Deutschland sind bei der Staatsanwaltschaft Köln anhängig. Zahlreiche eidesstattliche Erklärungen über den unlautereren Wettbewerb bei Lyconet-Veranstaltungen wurden kürzlich an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

von am
04.02.2018, 10:36

NEUER BRISTANTER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

In der heutigen Zuger Ausgabe der "Zentralschweiz am Sonntag" ist folgender von Redaktor Christopher Gilb verfasster Artikel publiziert worden: KAMPF DEM SCHNEEBALLSYSTEM. In einem Zivilprozess feierte der Zuger Christian Plaschy einen Erfolg gegen den Schweizer Ableger der "Einkaufsgemeinschaft Lyoness". Nun wünscht er sich, dass auch andere klagen und der Bund tätig wird. "Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das System der Beschwerdeführerin als unlauteres Schneeballsystem (....) zu qualifizieren ist. So das Obergericht Zug im Urteil vom 23. Februar 2017. Ein Schneeballsystem liege vor, sobald in Aussicht gestellt werde, dass die Anwerbung von weiteren Mitgliedern Vorteile bringen könne. Mit der Beschwerdeführerin ist die Lyoness Suisse GmbH mit Sitz in Cham gemeint. Somit erhielt der Zuger Christian Plaschy auch in zweiter Instanz Recht. Er war Mitglied der selbst ernannten Einkaufsgemeinschaft. Wie andere Geschädigte habe er dann aber realisiert, dass so gut wie nichts vom versprochenen Bonusprogramm zurückfliesse. Deshalb stieg er aus und verlangte die geleisteten Zahlungen zurück. Lyoness lehnte dies ab. Die Einkaufsgemeinschaft wollte das Urteil aus Zug dann ans Bundesgericht weiterziehen, gab kürzlich aber bekannt, darauf zu verzichten, weil der marginale Streitwert kein langwieriges und finanziell aufwendiges Verfahren beim Bundesgericht rechtfertige. Damit ist das Zuger Urteil rechtskräftig. Die Höhe des Streitwertes sei nicht das Wichtigste, so Plaschy heute. Ihm sei es darum gegangen, nachzuweisen, dass das System von Lyoness nicht sauber sei, was nun rechtskräftig der Fall sei. Er kann nachweisen, dass ihm zwischenzeitlich der gesamte Betrag von rund 4500 Franken zurückerstattet wurde. Mit diesem Erfolg hofft er, andere Geschädigte zu ermutigen, ihr Geld ebenfalls zurückzufordern, auch über den Rechtsweg. "Das Gericht hat klar festgestellt, dass die Verträge zwischen Lyoness und ihren Mitgliedern nichtig sind, weil sie gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verstossen", so Plaschy. AUF STUFE ACHT SOLL'S 75000 FRANKEN GEBEN. Doch was ist Lyoness überhaupt? Wie das weit verzweigte und komplexe Konglomerat funktioniert, ist schwer durchschaubar. Das Unternehmen verspricht unter anderem Rabatte für Mitglieder, die bei "Partnerunternehmen" einkaufen. Früher bot Lyoness dazu beispielsweise ein Business Paket für 3000 Franken an, zudem wurde für die Anwerbung neuer Businesskunden je nach Anwerbungszahl eine Provision in Aussicht gestellt. Gemäss Vergütungsplan des Programms (Anm.: "Compensation Plan für Marketer") soll diese bis zu 75000 Franken monatlich betragen. Nun hofft Plaschy darauf, dass auch das zuständige Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) wegen eines Verstosses gegen das UWG das (Anm.: von Lyoness betriebene) Schneeballsystem verbietet, aktiv wird und gegen Lyoness klagt. "So wie im Ausland", sagt Plaschy. In Deutschland hat die Staatsanwaltschaft Köln kürzlich ein Ermittlungsverfahren gegen die Lyoness Deutschland GmbH aufgenommen. Es geht um den Verdacht eines möglichen Betrugs und des Verstosses gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. In Norwegen hat die zuständige Lotteriebehörde entschieden, dass Lyoness sämtliche Aktivitäten im Land einstellen müsse, weil es sich um ein pyramidenartiges Schneeballsystem handle. Die Einsprachefrist dazu läuft noch. Und was macht das SECO? Das Klagerecht des Bundes setze, so Sprecher Fabian Maienfisch, den Nachweis eines öffentlichen Interesses voraus. Dies lasse sich grundsätzlich nur so bewerkstelligen, dass das SECO vor Gericht als Beweismittel eine Mehrzahl von Anzeigen betroffener Personen einreiche. Es seien in den letzten zwei Jahren jedoch nur noch vereinzelt Beschwerden gegen Lyoness eingegangen, die letzte am 25. Januar 2017. Das Urteil des Obergerichts habe man genau studiert. Dieses scheine gut und klar begründet zu sein. "In genereller Hinsicht ist hier allerdings zu bemerken, dass Zivilurteile nur beschränkt präjudizielle Wirkung auf Strafurteile entfalten, da im Strafverfahren strengere Beweisregeln gelten als im Zivilverfahren", so Maienfisch. Für Christian Plaschy geht der Kampf trotzdem weiter. "Die Leute müssen sich nur trauen, so wie ich mich getraut haben". So weit der Artikel, der in der Zuger Ausgabe der "Zentralschweiz am Sonntag" erschienen ist. Mein Kommentar: Dass das SECO im Unterschied zu ausländischen Behörden nicht längst aktiv geworden ist, ist ein handfester Skandal. Immerhin handelt es sich bei Lyoness , obwohl kapitalmässig vom Österreicher Hubert Freidl beherrscht, um eine Firma deren Hauptgesellschaften, die Lyoness International AG, Buchs SG und die Lyoness Europe AG, Buchs SG, in der Schweiz domiziliert sind. Immerhin gibt es ein rechtskräftiges Urteil in Zug, in dem erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem nach UWG betreibt. Immerhin gibt es in Österreich unzählige rechtskräftige Urteile, in denen erkannt wurde, dass die Lyoness Europe AG, Buchs SG (die Vertragspartei der österreichischen Lyoness-Mitglieder) ein Schneeballsystem nach österreichischem UWG betreibt. Immerhin hat das oberste Gericht Österreichs, der Oberste Gerichtshof erkannt, dass Dutzende von Klauseln in der AGB von Lyoness ungesetzlich waren. All dies ist dem SECO bestens bekannt. Trotzdem versucht es mit formaljuristischen Argumenten zu erklären, weshalb es nichts tun kann. Dass sich bisher nur wenige Lyoness-Mitglieder mit einer Beschwerde ans SECO gewandt haben, ist leicht erklärbar: Geschädigte kriegen ihr Geld mit einer solchen Beschwerde nicht zurück, dafür braucht es ein eigenes zivilrechtliches Vorgehen gegen Lyoness.

von Ben Ecker am
31.01.2018, 10:40

Twist! Ominöser Drittanbieter der Lyoness-Mastercard war Lyoness selbst!

Lyoness hat nicht nur seine Mitglieder, sondern ALLE getäuscht. Wie bereits am 01.07.2016 über verschiedenste Medien berichtet wurde, bestand zwischen Lyoness und Mastercard keine Geschäftsbeziehung. Die Lyoness-Pressesprecherin Frau Kelemen gab sich noch ahnungslos, die Mastercard sei ohnehin nur ein Testballon gewesen und Lyoness selbst das Opfer eines „Drittanbieters“ gewesen! Recherchen zu dem ominösen Drittanbieter haben ergeben, dass es sich bei diesem u. a. um die Firma „MyCard International LLC“ handelte. Hinter dieser Firma steht Gerhard Buckholz, also Lyoness selbst. Gerhard Buckholz ist am 21.12.2015 aus der Lyoness IMEA SA ausgetreten und ist jetzt im Ruhestand. Parallel zu seiner Tätigkeit bei Lyoness IMEA SA hatte er 2014 zusammen mit Hubert Freidl die Firma „MyCard International LLC“ mit Sitz in Gibraltar gegründet. Die Mär zur „Lyoness-Mastercard“ war vollendet – von Anfang an wurde in Zusammenhang mit der Mastercard jeder getäuscht und belogen!

von am
29.01.2018, 17:30

LYONESS TÄUSCHT SEINE MITGLIEDER?

Ich habe das Gefühl, dass Lyoness / Lyconet ganz gezielt seine Mitglieder täuscht! Immer dann, wenn die Mitglieder das Vertrauen in Lyoness verloren haben und sich alle Versprechungen von Lyoness in Luft aufgelöst haben, kommt Lyoness mit einer „Sensation“ heraus, die angeblich den Durchbruch bringen wird. Anscheinend sollen so die Mitglieder wieder handzahm gemacht werden und von Kündigungen und Rückforderungen abgehalten werden. Als ich vor langer Zeit anfing an Lyoness zu zweifeln, hat man mir versprochen, dass es JETZT aufwärts gehen und der große Durchbruch quasi kurz bevor stehen würde. Damals hieß es, dass die Deutsche Telekom als Partner dazukommen würde. JETZT SIND BEREITS VIELE JAHRE VERGANGEN… UND ES IST NICHTS PASSIERT!!! Dann wurde mir erzählt, dass ein sehr großer Lebensmittelhändler als Partnerunternehmen gewonnen wurde und somit der große Durchbruch JETZT kurz bevor stehen würde. Es sollte angeblich EDEKA sein, die von der Deutschland Card auf der Lyoness-Cashback Card umstellen würde. JETZT SIND BEREITS VIELE JAHRE VERGANGEN… UND ES IST NICHTS PASSIERT!!! Dann wurde mir gesagt, ich sollte so schnell wie möglich alle meine Freunde usw. registrieren, weil bald ein großer Online-Händler dazu stoßen und auch die Lyoness-Cashback Card einführen würde. Dann würde der Markt in Deutschland geflutet werden und die große Chance für mich wäre vorbei! Es wurde mir unter vorgehaltener Hand mitgeteilt, dass es sich um AMAZON handeln würde. JETZT SIND BEREITS VIELE JAHRE VERGANGEN… UND ES IST NICHTS PASSIERT!!! Der Höhepunkt war dann im November 2014, als Lyoness mächtig unter Druck geraten ist und es langsam jedem klar wurde, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt. Damals hat Hubert Fridel sich etwas ganz Besonderes ausgedacht und somit, die wohl größte LÜGE aller Zeiten verbreitet! Ein riesen Auftritt wurde sogar im Internet TV arrangiert. Es wurde angekündigt, dass Lyoness nun eine Kooperation mit MasterCard eingegangen sei und die Prepaid-MasterCard einführen würde. Hiermit sollten die Mitglieder weltweit von allen Einkäufen über MasterCard-Partnerunternehmen profitieren. JETZT SIND BEREITS VIELE JAHRE VERGANGEN… UND ES IST NICHTS PASSIERT!!! MasterCard hat eine Kooperation bereits dementiert!!! Mein Kommentar: Lyoness lügt  nach Strich und Faden… Immer wenn es sehr eng um Lyoness wird, werden sogenannte „Sensationen“ angekündigt, die aber niemals umgesetzt werden! Also Finger weg von Lyoness und Lyconet!!!

von twist am
27.01.2018, 18:30

DAS VERUNGLÜCKTE LYONESS-MASTER-CARD-PROJEKT

Im November 2014 hatte Hubert Freidl an einer Grossveranstaltung in Graz grossmundig bekannt gegeben, dass "Lyoness mit der Einführung einer Prepaid Lyoness Mastercard weltweit neue Massstäbe setzen wird". Da Mastercard aber in der Folge jegliche Kooperation mit Lyoness aus guten Gründen ablehnte, gibt es die Lyoness Master Card bis heute nicht und es wird sie auch nie geben. Trotzdem ist in den Allg. Geschäftsbedingungen (AGB) der Lyoness Suisse GmbH auch heute noch zu lesen: Art. 4.3.2: "Die prepaid Lyoness Master Card ist eine Kooperation mit einem Zahlungskartenanbieter (Master Card) zur Verfügung gestellte Zahlungskarte mit Cashback Card Funktion (Prepaid Debit Card). Es gelten gesonderte Bedingungen, die mit Beantragung der prepaid Lyoness Master Card vereinbart werden". Art. 15.3: "Sofern sich das Mitglied dafür entscheidet, eine prepaid Lyoness Mastercard zu beantragen, fallen hiefür zusätzliche Kosten an". Mein Kommentar: Ein gutes Beispiel dafür, wie Lyoness ihre Mitglieder für dumm verkauft. Lyoness wäre gut beraten, jeglichen Hinweis auf die Lyoness- Mastercard in ihren AGB sofort zu entfernen um drohenden rechtlichen Schritten von Mastercard zu entgehen.

von Ben Ecker am
23.01.2018, 11:10

Norwegische Behörde demaskiert Lyoness – magere Einlassung der Lyoness Europe AG

Als „Ersteinschätzung“ den Erlass der norwegischen Aufsichtsbehörde zu verharmlosen, ist typisch für Lyoness im Allgemeinen. Fakt ist hingegen, dass Lyoness bereits seit 2013 offiziell ins Visier der norwegischen Aufsichtsbehörde geraten ist, was mit Einträgen seit 06 Juni 2014 auf deren Website abzurufen ist. Die norwegische Behörde demaskiert Lyoness, indem klargestellt wird, dass die Cashback-Card als „Maske für Shopping“ nur der Akquise für den Lyconet-Vertrieb und der eigentlicher Einnahmequelle von Lyoness dient. Der Verkauf der Cloud’s, was früher die Länder-, Business – und Premiumpakete waren, stellen mit über 90% der Umsätze u. a. die Haupteinnahmequellen von Lyoness dar. Die zuständige Behörde, wörtlich übersetzt treffenderweise "Lotteriebehörde" genannt, hat mit Veröffentlichung vom 11.1.2018 eine formelle Entscheidung angekündigt, wonach Lyoness die Tätigkeit in Norwegen untersagt wird. Grund: Die Behörde kam zu dem Ergebnis, dass von Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem bzw. Pyramidenspiel betrieben wird. Lyoness kann das Ergehen dieser formellen Entscheidung, die auch Strafanzeigen zur Folge hätte, vermeiden, wenn nun binnen vier Wochen der Betrieb in Norwegen eingestellt wird. In der 16-seitigen Veröffentlichung, die im Internet unter https://lottstift.no/wp-content/uploads/2018/01/Lyoness-varsel-om-vedtak-med-palegg-om-stans-av-virksomheten-i-Norge-jan2018.pdf abrufbar ist (allerdings nur auf Norwegisch), führt die Behörde aus, dass lediglich weniger als 10 % des Umsatzes von Lyoness in Norwegen im Jahr 2016 aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen stammen. Der Löwenanteil des Umsatzes wird durch den Verkauf von Anteilen an "Customer Clouds" und "Rabattkupons" erzielt, mit denen der Teilnehmer an künftigen Einkäufen partizipieren können soll. Tatsächlich werden Auszahlungen aber durch das Anwerben von neuen Teilnehmern für das System generiert. Ein klassisches Schneeball- bzw. Pyramidensystem also, das nach § 16 des norwegischen "Lotteriegesetzes" untersagt ist. Diese Bestimmung wiederum setzt - wie in der Behördenveröffentlichung auch ausgeführt wird - die Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken um. Der Rechtsrahmen ist daher in der EU bzw. im EWR einheitlich. (Quelle: RA Dr. Schöberl/Wien) Diese Entscheidung erging aufgrund der „von Lyoness selbst eingereichten“ Unterlagen. Interessant wird auch zu verfolgen sein, wie die norwegischen Geschädigten entschädigt werden sollen. International wurde in den letzten Tagen auch Hundertfach (nur alleine von meinen Kontakten aus), auch die Meldung bei „Behind MLM“ auf Facebook, Twitter, etc. geteilt. http://behindmlm.com/companies/lyoness/lyoness-an-illegal-pyramid-scheme-in-norway-banned-from-operating/#comment-393712

von am
20.01.2018, 10:09

NEUER PRESSEARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung Die Presse hat am 19.1.2018 folgenden Artikel publiziert: NORWEGEN VERBIETET LYONESS IM LAND. Die Grazer Rabattfirma hat vier Wochen Zeit für einen Einspruch und will sich wehren. Denn die "Ersteinschätzung" sei für das Unternehmen nicht nachvollziehbar. Das Grazer Rabattunternehmen Lyoness muss sein Geschäft in Norwegen einstellen. Das hat die Lotteriebehörde am 11. Jänner entschieden. Lyoness wurde von der Aufsicht als illegales pyramidenartiges Vertriebssystem qualifiziert. Das Unternehmen kann gegen die Entscheidung vier Wochen lang Einspruch erheben und ist "zuversichtlich, die Vorwürfe bald aufklären zu können". Die norwegische Glücksspiel- und Stiftungsaufsicht "Lotteri- og stiftelsestilsynet" teilte ihre Entscheidung am Mittwoch auf ihrer Homepage mit. Die Mitteilung der Entscheidung richte sich nicht nur an die Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS, sonder auch an 150,000 norwegische Lyoness-Teilnehmer sowie 1000 Unternehmen, die via Lyoness treuen Kunden Rabatte gewähren. VERDACHT AUF PYRAMIDENSYSTEM. Die Behörde hatte 2016 und 2017 einige Hinweise bekommen und ist dann dem Verdacht, dass es sich beim Lyoness- Geschäftsmodell um ein Pyramidenspiel handle, nachgegangen. Sie kam zum Schluss, dass Lyoness seine Einnahmen hauptsächlich durch die Akquisition von Mitgliedern generiere, nicht aus dem Verkauf oder Konsum von Waren und Dienstleistungen. Als Konsequenz muss Lyoness nun sämtliche Rabattkarten, Gutscheinkupons, Marketingmaterialien, Seminare usw. einstellen. Dies betrifft sowohl die an private Einkäufer gerichtete "Cashback"-Schiene als auch den Vertriebsarm namens Lyconet. Die Lotteriebehörde ist hauptsächlich aufgrund der Informationen, die sie von Lyoness erhalten hat, zu ihrer Entscheidung gekommen, wie es auf der Homepage der Behörde heisst. "Wir haben die Ersteinschätzung der Lotteriebehörde in Norwegen zur Kenntnis genommen", so Lyoness in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA. "Zuallererst ist festzuhalten, dass es sich dabei um keine finale Entscheidung handelt und diese juristisch nicht bindend ist". Besonders der Vorwurf, dass "unser klassisches Cashback-Programm, durch das der Kunde beim Einkaufen kostenlos Vorteile nutzen kann, nicht rechtens sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Mehr als acht Millionen Konsumenten weltweit erhielten bei jedem Einkauf wöchentlich ihre Vorteile, so Lyoness. "Selbstverständlich" werde Lyoness "den Sachverhalt gemeinsam mit unseren Rechtsanwälten genauestens prüfen und gegen diese nicht nachvollziehbaren juristischen Ersteinschätzungen vorgehen". Teile des Lyoness-Geschäftsmodells, nämlich die Vertriebsschiene, wurden von Gerichten in Österreich und in der Schweiz als unzulässiges Schneeball- system klassifiziert. Lyoness hat stets betont, sich im Rahmen des Rechts zu bewegen. So weit der Zeitungsartikel in Die Presse. Mein Kommentar: Lyoness versucht, die immense Bedeutung der Entscheidung der norwegischen Behörde herunterzuspielen. Es besteht jedoch kein Zweifel, dass falls Lyoness ihre gesamte Tätigkeit in Norwegen nicht einstellt oder falls es Lyoness (was zu erwarten ist) nicht gelingt, die von der norwegischen Behörde erhobenen Vorwürfe innert 4 Wochen zu entkräften, die Behörde den Fall vor ein norwegisches Gericht bringen wird. Nachdem Lyoness in der Schweiz und in Österreich bereits rechtskräftig wegen Betriebs eines Schneeballsystems verurteilt wurde, sind ihre Karten in Norwegen äusserst schlecht. Wie gewohnt, versucht Lyoness vom eigentlichen Problem abzulenken. Sie spricht in ihrer an die österreichische Nachrichtenagentur APA abgegebenen Stellungnahme davon, dass sie den Vorwurf der norwegischen Behörde, dass ihr klassisches Cashback-Programm nicht rechtens sein soll, nicht nachvollziehen kann. Dabei geht es in diesem Fall gar nicht um das Cashback-Programm, sondern einzig und allein darum, dass Lyoness seine Einnahmen hauptsächlich durch die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Einzahlungen generiert und nicht durch den Betrieb einer Einkaufsgemeinschaft. Nach der Entscheidung der norwegischen Behörde dürfte das Geschäft von Lyoness in Norwegen bereits klinisch tot sein. Wer will schon mit einer Firma in Verbindung gebracht werden, bei der die staatliche Aufsichtsbehörde nach langer Ermittlungsarbeit zum Schluss gekommen ist, dass sie ein illegales Schneeball- system betreibt?

von am
19.01.2018, 10:40

DER ANFANG VOM ENDE?

Wie Ben Ecker berichtete, ist die Lotteritilsynet (die norwegische staatliche Aufsichtsbehörde, die u.a. Schneeballsysteme bekämpft) gegen die Lyoness Europe AG (die Vertragspartei aller norwegischen Lyoness Mitglieder) und gegen die Lyoness Norway AS (die norwegische Landesgesellschaft) auf eine Weise aktiv geworden, die für Lyoness höchst gefährlich ist. Auf der Homepage der Lotteritilsynet ist zu lesen: (freie Übersetzung aus dem Norwegischen) BEKANNTGABE VON ENTSCHEIDUNGEN DER LOTTERITILSYNET ZU LYONESS. Datum: 17. Januar 2018 Die Lotteritilsynet hat am 11. Januar 2018 über den Stillstand der Lyoness- Geschäftsaktivitäten in Norwegen berichtet. Die Entscheidungen betreffen nicht nur die Lyoness Europe AG und die Lyoness Norway AS, sondern auch 150'000 norwegische Lyoness-Mitglieder und 1000 Lyoness-Partnerunternehmen. ILLEGALES PYRAMIDENARTIGES VERKAUFSSYSTEM. Aufgrund von Beschwerden (Anm. von norwegischen Lyoness-Mitgliedern) hat die Lotteritilsynet abgeklärt, ob das Geschäftsmodell von Lyoness ein illegales pyramidenartiges Vertriebssystem nach dem Lotteriegesetz § 16 darstellt. Dabei ist die Lotteritilsynet davon ausgegangen, dass die Einnahmen aus dem Geschäft von Lyoness in Norwegen hauptsächlich aus der Rekrutierung neuer Teilnehmer und deren Einzahlungen stammen und nicht aus dem Verkauf von Waren, Dienstleistungen oder anderen Leistungen. SCHLUSSFOLGERUNG DER LOTTERITILSYNET: Die Lotteritilsynet kommt zum Schluss, dass Lyoness in Norwegen ein illegales Vertriebssystem unter dem § 16 des Lotteriegesetzes betreibt. Lotteritilsynet hat einen besonderen Augenmerk auf die norwegischen Lyoness-Teilnehmer gelegt. Die Zahlungen der Teilnehmer gelten als Gegenleistung für die Teilnahme an einem pyramidenartigen Verkaufs- system. Der Umsatz des Unternehmens und der Teilnehmer stammt fast ausschliesslich aus der Rekrutierung neuer Teilnehmer und deren Beiträge an Lyoness und nicht aus dem Verkauf oder den Verbrauch von Waren, Dienst- Leistungen oder anderen Leistungen. In Schreiben vom 11. Januar 2018 an die Lyonesss Europe AG und die Lyoness Norway AS hat die Lotteritilsynet angekündigt, dass die Lotteritilsynet entscheiden wird, dass Lyoness all seine Aktivitäten in Norwegen einstellen muss. Die Entscheidung bedeutet, dass die Rekrutierung von Teilnehmern und Partnerunternehmen, der Betrieb von Cashback World und Lyconet, die Verkäufe von Bonuskarten, Rabattcoupons Geschenkkarten, Marketing-Materialien und Customer Clouds beendet werden muss. Lyoness hat nun eine Frist von 4 Wochen um gegen Entscheidung der Lotteritilsynet Einspruch zu erheben. Lotteritilsynet stützt sich im Wesentlichen auf die von Lyoness in dieser Angelegenheit erhaltenen Informationen. So weit die Mitteilung der Lotteritilsynet. Mein Kommentar: Wenn Lyoness der Anordnung der Lotteritilsynet nachkommt (es wird ihr wohl nichts anderes übrig bleiben), bedeutet dies, dass sie ihre unlauteren Geschäftspraktiken in Norwegen beenden muss. Dies bedeutet auch, dass Lyoness ihre wichtigste Finanzquelle (Hereinnahme von Geldern gegen utopische Gewinn- Versprechungen) verliert. Nun ist der Weg, dass andere Länder sich der Vorgehensweise der norwegischen Behörden anschliessen, nicht mehr weit. Dies wird letztendlich dazu führen, dass die Finanzströme an Lyoness ausgetrocknet werden, was dann wohl das Ende eines der grössten Schneeballssysteme bedeutet.

von Ben Ecker am
18.01.2018, 08:32

Aufsichtsbehörde schließt Lyoness & Lyconet in Norwegen !

Die norwegische Aufsichtsbehörde "Lotteri- og siftelsestilsynet" ( Veröffentlichung Behörde Norwegen) hat in einer 16-seitigen Entscheidung, die Unternehmen Lyoness Norway AS und die "neue Variante" Lyconet als unerlaubtes Pyramiden- und Schneeballsystem klassifiziert und aufgefordert, innerhalb von vier Wochen die Tätigkeit einzustellen. Sollte Lyoness Norway AS & Lyconet dieser Aufforderung in der gesetzten Frist nicht Folge leisten oder keinen ausreichend begründete Einlassung einbringen, wird die Schließung der Unternehmen von Amtswegen angeordnet und entsprechende Anklagen erhoben. Das Lyconet ebenfalls als unerlaubtes Pyramiden- und Schneeballsystem eingestuft wurde, deckt sich mit den aktuellen Verfahren gegen die Lyoness Europe AG. Wird vom Mutterunternehmen doch fortwährend auf Veranstaltungen und in den Medien propagiert, mit Lyconet sich "neu aufgestellt" und "aus den vergangenen Fehlern gelernt zu haben". Bereits in rechtskräftigen Urteilen in der Schweiz wurde festgestellt. Urteil Kanton Zug (EV201642) vom 20.09.2016, Zitat: Lyconet ja mit den „Customer Clouds“, wo Zahlungen erfolgen, die mit künftig in den betreffenden Ländern getätigten Einkäufen „vermehrt“ werden könnten, sodass es sich im Ergebnis um dasselbe System wie die alten Lyoness-Länderpakete, und damit um ein Schneeballsystem handelt. Die norwegischen, schweizer und deutschen Behörden lassen sich nicht von Lyoness/Lyconet narren oder täuschen. Etwaige Interventionen eines Lyoness-Chefsyndikus Dr. Reif und seinem "Zauberlehrling Mag. Zotter" endeten an der österreichischen Grenze. Die österreichische Justiz mit auffällig "nigerianischen Verhaltensmuster" in der Causa Lyoness, sollte sich ein Beispiel an der norwegischen Objektivität nehmen. "Niemand sollte sich wundern, wenn Lyoness/Lyconet eine Schließung dergestalt kommentieren wird, dass in Norwegen ohnehin der Betrieb eingestellt werden wollte."

von twist am
17.01.2018, 19:11

ERFAHRUNGSBERICHTE HOCH WILLKOMMEN

Ich habe mich sehr gefreut, dass in letzter Zeit in diesem Forum zahlreiche Lyoness-Betroffene von ihren persönlichen Erfahrungen berichtet haben. Ich möchte alle Forumsteilnehmer dazu anregen, im Forum ihre eigenen "Lyoness-Geschichten" zu erzählen. Persönliche Erfahrungsberichte sind überaus wirkungsvoll und tragen dazu bei, dass es nicht noch mehr Lyoness- Geschädigte gibt. Vor allem Jugendliche, die, wir wir wissen, ganz besonders von Lyoness umgarnt werden, können damit davon abgehalten werden, die vielleicht grösste Dummheit ihres Lebens zu begehen, bei der sie riskieren, ihre engsten Freunde und ihr Gesicht zu verlieren

von am
17.01.2018, 14:55

LYONESS LÜGEN??

Ich kann nur bestätigen, dass Lyoness auf seinen Informationsveranstaltungen die Mitglieder systematisch für dumm verkauft! Ich persönlich war auf Lyoness-Veranstaltungen, wo uns erzählt wurde, dass EDEKA sich von der Deutschland Card trennen und dann auf die Lyoness-Cashback Card umsteigen wird. Nun sind einige Jahre vergangen und EDEKA akzeptiert die Cashback Card immer noch nicht. Dann wurde uns auf anderen Veranstaltungen erzählt, dass die Deutsche Telekom als Lyoness-Partnerunternehmen bald dabei sein würde. Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und es ist wieder einmal nichts passiert. Auch die Geschichte mit MC Donalds hat man mir auf Veranstaltungen erzählt. Angeblich würde dann der Markt mit der Lyoness-Cashback Card geflutet werden und deswegen sei es nun sehr wichtig, dass man so viele Mitglieder wie möglich JETZT noch für sich registriert, weil man sonst seine große Chance verpassen würde. Der Lyoness Regional Manager, Herr Michael Maurer, hat mir persönlich mal gesagt, dass innerhalb der nächsten Monaten großartiges passieren würde. Als ich dann nachgefragt habe, was denn genau passieren würde, sagte er zu mir, dass eine große Lebensmittel-Kette bald in Deutschland die Lyoness-Cashback Card einführen wird. Ich habe erneut nachgefragt und er sagte das PLUS die Cashback Card einführen würde aber ich diese Information noch vertraulich behandeln solle. Und was ist in den letzten Jahren passiert?? GAR NICHTS!! Seltsamerweise wurden diese Informationen (LÜGEN) immer dann verbreitet, wenn es Lyoness gerade wieder an den Kragen ging. Der Höhepunkt war dann bei der Umstellung der AGB's in November 2014. Lyoness hat doch glatt behauptet, dass eine Kooperation mit MasterCard eingegangen wurde und wir somit bald Weltweit von allen Einkäufen über MasterCard-Akzeptanzstellen massiv profitieren würden. Selbst als bekannt wurde, dass dieses anscheinend wieder einmal eine LÜGE von Lyoness ist und gar keine Kooperation zwischen Lyoness und MasterCard bestehen würde, hat der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, Herr Guido van Rüth, noch behauptet, dass sich diese MasterCard noch in der Testphase befindet und nur für ausgesuchte Mitglieder verfügbar ist. Alles im allen habe ich immer wieder feststellen müssen, dass Lyoness uns Mitglieder immer und immer wieder für dumm verkauft und uns große Versprechungen gemacht hat, die dann im Nachhinein nicht eingelöst wurden. Mein Kommentar: Lyoness lügt und betrügt seine Mitglieder wo es nur geht und versucht hierdurch uns immer wieder zu beruhigen! Aber das ist nun hoffentlich bald vorbei und meine Hoffnung ist, dass Lyoness in Deutschland bald offiziell als Schneeballsystem eingestuft und somit in Deutschland verboten wird.

von twist am
17.01.2018, 13:38

JETZT GELD ZURÜCKFORDERN!

Ich stelle fest, dass immer mehr geschädigte CH-Lyoness-Mitglieder ihr Geld zurückfordern möchten, aber nicht wissen, wie sie am effektivsten vorgehen sollen. Ich lade deshalb CH-Lyoness- Geschädigte ein, sich bei [email protected] zu melden. Sie erhalten dann kostenlos konkrete Vorschläge über das weitere Vorgehen.

von Beate B am
17.01.2018, 10:02

Déjà-vu....genau so läuft es ab.

Genau so läuft es bei den Veranstaltungen ab. Die Erfolgsgeschichten soll den Teilnehmer vor Neid erblassen lassen und die eigene Gier wecken. Mit Sicherheit wird weder McDonalds noch der FC Bayern eine eigene Cashbackkarte auf den Markt bringen. Dafür spricht alleine schon, dass es von denen auf diesen Veranstaltungen erzählt wird. Und Amazon soll die Cashbackkarten der Cashback World als kostenlose Beigabe bei Auslieferungen beilegen. Ob Amazon davon Kenntnis hat? Wann kommt Teil 2?

von Ben Ecker am
16.01.2018, 15:27

Ankündigungen auf Lyconet-Veranstaltungen. TEIL 1

Die Veranstaltung am 21.05.17 im Hotel Hilton/Bonn begann um 14 Uhr. Speaker waren in Reihenfolge Andreas Schäfer, Guido van Rüth, Mario Orregia und Arif Tan. An Teilnehmern waren es ca. 200 Personen. Den Einstieg in die Welt von Lyoness startete Andreas Schäfer. Er erzählte seine Erfolgsgeschichte, die als Automobilverkäufer begann und bei Lyconet mit seinen fantastischen Möglichkeiten gipfelte. Herr Guido van Rüth stellte sich als Geschäftsführer der Lyoness Deutschland GmbH vor und erläuterte allgemeine Informationen zum Unternehmen Lyoness. Weiter legte er die Gründungsnotwendigkeit von Lyconet dar, wonach Lyoness in der Vergangenheit schlechte Bewertungen im Internet erhielt und dadurch ein schlechter Unternehmensname eingestellt hätte. Mit Lyconet wolle man jetzt alles besser machen, es würde aber etwas Zeit in Anspruch nehmen bis alles so läuft wie man es sich vorstellt. Herr Mario Orregia präsentierte mit Motivation, dass Cashback-World die Chance des Lebens für jedermann sei. Er und seine Familie hätten es dank Cashback-World, von einfachen Pizzabäckern in die finanzielle Unabhängigkeit geschafft, und wenn er und seine beiden Brüder es geschafft haben, dann könne es jeder im Veranstaltungsraum sitzende ebenfalls schaffen. Selbstredend stehen die stets zeitlich begrenzten "Lyconet-Special" immer passend bei jeweiligen Eventveranstaltungen an. Man müsse jetzt bei Lyconet einsteigen, hieß es weiter, da im Mai 2018 ganz große Unternehmen wie z.B. McDonald und der FC Bayern München Ihre eigene Cashback-Card ausgeben und der deutsche Markt dadurch geflutet wird. Im Weiteren gab Mario Orregia den Teilnehmern zu bedenken, dass Amazon ganz groß bei Lyoness/Lyconet einsteigen wolle, aber Lyoness-Gründer Hubert Freidl dies zum Schutze der Marketer noch ablehnen würde. Man solle es sich nur vorstellen, beschrieb Orregia beschwörend, wie Lyconet „abgehen“ werde, wenn Amazon zwischen 6 und 8 Millionen Cashback-Card/monatlich als kostenlose Beigabe bei Auslieferungen ausgibt. Der gesamte Markt gehe durch die Decke und jeder könne dabei sein. Man müsse es sich nur ausrechnen und nur noch eine Frage der Zeit, bis Amazon die Karten ausgibt. (Anmerkung: Schon einmal hatte Lyoness mit einem Markenmissbrauch bei der sogenannten „Mastercard-Lüge“ über Jahre hinweg seinen Mitglieder eine eigene „Lyoness-Mastercard“ angekündigt. Dabei erfüllte Lyoness schon damals die Voraussetzungen für ein Genehmigungsverfahren nicht. MasterCard hatte daraufhin einen von Lyoness fingierten Drittanbieter abgemahnt. Tatsächlich konnte recherchiert und dokumentiert werden, dass der abgemahnte Drittanbieter ein von Lyoness selbst gegründeter Kartenanbieter mit Sitz in Gibraltar war.) Abschließend war Arif Tan mit seiner Erfolgsgeschichte dran und sinnierte, dass er eine Spedition mit 80 Mitarbeitern und 3 Mio. Jahresumsatz im Jahr hatte, bevor auch er die unglaublichen Möglichkeiten für sich bei Lyconet erkannte. Er erklärte wie einfach es sei ein Cashback-Paket bei einem Unternehmer zu verkaufen. Er würde lediglich 10 Minuten benötigen, da er genau weiß was Unternehmer wollen und brauchen. Teil 2 folgt in Kürze............

von twist am
15.01.2018, 14:50

ES HAGELTE WEITERE URTEILE GEGEN LYONESS

In Österreich sind folgende weitere Urteile gegen die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, ergangen: 1. Urteil 2 C 715/17p-10 vom 17.11.2017 des Bezirksgerichts Oberwart, Abteilung 2, Richter Dr. Dietmar Potzmann. Darin wurde Lyoness verpflichtet, der Klägerin, einer österreichischen Hotelfachfrau, EUR 736. und 4 % Zinsen zu zahlen. Die Klägerin hatte insgesamt EUR 2,850.-- in Lyoness investiert und dann von Lyoness zunächst eine sog. Kulanzahlung von EUR 2,400.- erhalten. Aufgrund des Urteils muss Lyoness der Klägerin nun auch noch den Rest zurückzahlen. Ebenso muss Lyoness die Gerichtskosten von EUR 894.14 tragen. Das Gericht erkannte, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem im Sinne der Ziffer 14 des Anhanges zu § 2 UWG zu qualifizieren ist. 2. Urteil 8V 314/17g vom 7.11.2017 des Bezirksgerichts Waidhofen, Abteilung 2, Richterin Bettina Freyer. Darin wurde Lyoness verpflichtet, einer österreichischen Privatklägerin EUR 1,345.33 und 4 % Zinsen zu zahlen. Die Klägerin hatte insgesamt EUR 4,100.- in Lyoness investiert und dann von Lyoness eine sog. Kulanzzahlung von EUR 3,300.- erhalten. Aufgrund des Urteils muss Lyoness der Klägerin nun auch noch den Rest zurückzahlen. Ebenso muss Lyoness die Gerichtskosten von EUR 1,204.80 zahlen. Aus dem Urteil geht hervor, dass Lyoness die "Beischaffung des Aktes der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, Wien" beantragte "zum Beweis dafür, dass das Geschäftsmodell von Lyoness nicht verschiedenen Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes widerspreche und zum Beweis dafür, dass kein verbotenes Schneeballsystem vorliege". Das Gericht lehnte diesen Antrag jedoch, da unnötig, ab. 3. Urteil 20C 260/16s vom 25.10.2017 des Bezirksgerichts Feldkirch, Abteilung 10, Richter Mathias Margreiter. Darin wurde Lyoness verpflichtet, dem Kläger, einem selbständigen österreichischen Unternehmer, EUR 364.55 und 4 % Zinsen zu zahlen. Der Kläger hatte (nebst dem Kauf eines Einkaufsgutscheins für EUR 500.-) EUR 2000.-- in Lyoness investiert und dann von Lyoness eine sog. Kulanzzahlung von EUR 1,500.- erhalten. Aufgrund des Urteils muss Lyoness dem Kläger nun auch noch den Restbetrag (unter Berücksichtigung von EUR 334.90, die der Kläger als Vergütungen erhalten hat) zahlen. Ebenso muss Lyoness die Prozesskosten in Höhe von EUR 878.08 tragen. Die Vergütungen von lediglich EUR 334.90 hatte der Kläger von Lyoness erhalten, obwohl er 25 Personen für Lyoness angeworben hatte. Das Gericht erkannte, dass die Tatbestandsvoraussetzungen der Z 14 des Anhangs zu § 2 UWG erfüllt sind und somit eine irreführende Geschäftspraktik vorliegt. Mein Kommentar: Die Prozesslawine gegen Lyoness ist losgetreten.

von Ben Ecker am
15.01.2018, 13:38

Lyoness Europe AG per Gericht in Erklärungspflicht. Lyconet als „Schneeballsystem“ klassifiziert?

Die Gerichtsverhandlung am 12.01.2018 vor dem Handelsgericht Wien (Az. 11 Cg 75/16s–23) nahm wohl eine anderen Verlauf als die Lyoness Europe AG sich erhofft hatte. Lyoness hatte aufgrund meiner Berichterstattungen (Mastercard-Lüge, PUMA-Markenmissbrauch etc.) im Jahr 2016 und den Veröffentlichungen in den österreichischen Medien, eine Klage wegen Kreditschädigung gemäß § 1330 ABGB gegen meine Person eingereicht. Der Verhandlungsverlauf dürfte allerdings nicht im Sinne der Lyoness Europe AG sein und Lyoness-Syndikus RA Mag. Zotter hat es nur "wieder versemmelt" können. Der Richter spielte gleich zu Beginn der Verhandlung ein YouTube-Video "Wie funktioniert Lyconet" ab, und fragte den Lyoness-Anwalt Mag. Zotter dazu, ob es sich bei Lyconet um eine Vermarktungsschiene der Lyoness Europe AG handelt, was dieser bestätigte. Der Richter legte dann seine vorläufige Auffassung dar, dass es seiner Meinung nach darauf ankommen wird, ob auch Lyconet, ähnlich wie Lyoness "funktioniert", weil ansonsten der Vorwurf eines Schneeballsystems "historisch" sein könnte. In diesem Zusammenhang wurde der Lyoness Europe AG aufgetragen, binnen acht Wochen einen Schriftsatz zu erstatten, in dem die rechtliche Organisation von Lyconet im Detail darzulegen ist, und auszuführen ist, ob auch bei Lyconet Zahlungen für die Teilnahme zu leisten sind. Nun ist es aber so, dass es Lyconet ohne Lyoness und umgekehrt eigentlich nicht geben kann. War damals die Gründung von Lyconet u. a. auch der Problematik geschuldet, dass die geschädigten Lyoness-Mitglieder nach dem für Lyoness ungünstigen Konsumentenschutzgesetz behandelt wurden. Mit Lyconet hingegen sind alle Marketer als selbstständige Unternehmer zu sehen und "leichter zu handhaben". Nur dürfte dies nun „auch vom Tisch“ sein. LYCONET ist bereits mit Schweizer Urteil (Az. EV 201642) vom 20.09.2016 des Kanton Zug (rechtskräftig seit 20.10.2016) als Schneeballsystem klassifiziert worden. Auszug aus Urteil 4.1.1: „Nach Abschluss der Lyconet Vereinbarung erlangt das Mitglied die Stellung als unabhängiger Lyconet-Marketer. Die Förderung der Verbreitung und Nutzung des Treuepro­gramm erfolgt durch die Gewinnung neuer Mitglieder sowie die Betreuung von bestehenden Mitgliedern, durch die Gewinnung neuer Marketer und die Betreuung bestehender Marketer sowie die Gewinnung neuer SME-Partnerunternehmen und die Betreuung bestehender SME­ Partnerunternehmen. Als Gegenleistung erhält der Marketer eine Vergütung nach Massgabe des Lyconet Compensation Plans (act. 5/1, Präamel, Ziff. 1.1 und 1.3). Es liegt somit ein Vertriebssystem nach dem Schneeballprinzip vor. Im weiteren arbeitet Lyconet ja mit den "Customer Clouds", wo Zahlungen erfolgen, die mit künftig in den betreffenden Ländern getätigten Einkäufen "vermehrt" werden könnten, sodass es sich im Ergebnis um dasselbe System wie die alten Lyoness-Länderpakete, und damit um ein Schneeballsystem handelt. Wenn nun Lyconet-Marketer schriftlich bestätigen, angehalten worden zu sein, weitere Marketer und SME-Partnerunternehmen zu werben, dann darf die geforderte Einlassung der Lyoness Europe AG mit verzückten Interesse erwartet werden. Was als Verfahren gegen mich begann, kann nun zur Retourkutsche für Lyoness Europe AG werden. Die Verhandlung wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.

von twist am
15.01.2018, 10:57

ES HAGELTE WIEDER URTEILE GEGEN LYONESS

In Österreich sind weitere Urteile gegen die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, ergangen: 1. Urteil 12C105/172 vom 29.12.2017 des Bezirksgerichts Gänserndorf , Abt. 12, Richter Stefan Klug. Darin wurde Lyoness verpflichtet, dem Kläger, einem österreichischen Ingenieur, EUR 1751.98 (seine einbezahlten Gelder abzüglich die ihm von Lyoness bezahlten Gelder)plus 4 % Zinsen zu zahlen. Ebenso muss Lyoness die Prozesskosten von EUR 1,110.95 tragen. Das Gericht erkannte, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem zu qualifizieren ist. 2. Urteil 6C 459/16i-16 vom 20.12.2017 des Bezirksgerichts Sankt Johann im Pongau, Abt. 6, Richter Ludwig Wagner. Darin wurde Lyoness verpflichtet, einem österreichischen Vermittler von Privatwohnungen EUR 7,259.65 (seine einbezahlten Gelder abzüglich die ihm von Lyoness bezahlten Gelder) plus 4 % Zinsen zu zahlen. Ebenso muss Lyoness die Prozesskosten von EUR 3,836.36 tragen. Das Gericht erkannte, dass es sich bei Lyoness um eine irreführende Geschäftspraktik im Sinne von Z 14 des Anhanges zu § 2 UWG handelt. 3. Urteil 3C 293/17h-19 des Bezirksgerichts Bludenz vom 29.11.2017, Abteilung 4, Richterin Martina Rusch. Darin wurde Lyoness verpflichtet, dem Kläger, einem österreichischen Einzelunternehmer, EUR 4,104,70 plus 4 % Zinsen zu zahlen. Ebenso muss Lyoness die Prozesskosten in Höhe von EUR 2,453.56 tragen. Der Kläger hatte von Lyoness keinerlei Auszahlungen erhalten. Das Gericht erkannte, dass das System von Lyoness darauf beruht, dass ein Kunde Lyoness Kapital zur Verfügung stellt mit der Aussicht darauf, hiefür einen Gewinn zu erzielen. Der Gewinn fällt umso höher aus, je mehr Kapitalgeber der Kunde zuführt und je mehr Kapitalgeber insgesamt am System teilnehmen. Auch erkannte das Gericht, dass es sich bei Lyoness um eine irreführende Geschäftspraktik im Sinne des UWG handelt. Mein Kommentar: Diese Prozesswelle könnte der Anfang eines Tsunami sein, der nun über Lyoness hereinbrechen könnte. Mein Rat an alle Lyoness-Geschädigten: Werden Sie jetzt aktiv und fordern Sie ihr Geld zurück bevor es zu spät ist.

von am
08.01.2018, 18:30

DAS NEUE JAHR BEGINNT SCHLECHT FÜR LYONESS

Erneut ist es in Österreich zu einem richtungsweisenden Urteil gegen die Lyoness Europe AG, Buchs, gekommen. Das Handelsgericht, Wien, Abt. 51, Richter Jan Wannemacher, hat am 8.1.2018 das Urteil 51 cg6/17i-21 gesprochen. Darin wurde Lyoness dazu verpflichtet, der österreichischen Klägerin, einer Angestellten des Kunsthistorischen Museums, EUR 3,304.36 plus Zinsen und Prozesskosten zu zahlen. Die Klägerin hatte ursprünglich EUR 18,400.- in Lyoness investiert und dann auf dem Gerichtswege die Rückzahlung von EUR 18,305.21 verlangt. Lyoness leistete dann eine Zahlung von EUR 15,000.-, weshalb die Klägerin ihr Klagebegehren auf EUR 3,305.21 einschränkte. Nach dem nun erfolgen Urteil muss Lyoness nun auch den Restbetrag (ausg. Zinsen von EUR 0.85) zurückzahlen. Während ihrer Mitgliedschaft erhielt die Klägerin von Lyoness Auszahlungen von lediglich EUR 95.64! Das Gericht hielt in seinem Urteil u.a. fest: " Im Prozedere zur Umstellung auf die AGB 2014 sperrte die Beklagte den Zugang der Klägerin zu ihrem Online-Account bzw. ihrem persönlichen Nutzerbereich auf der Webseite der Beklagten bis diese die "Allgemeine Geschäftsbedingungen für Lyoness Mitglieder" (Fassung November 2014) und die "Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer" (Fassung November 2014) akzeptierte. Das Gericht kam hier zum Schluss, dass "die wirksame Vereinbarung der AGB 2014 und der Lyconet-Vereinbarung der Beklagten nicht attestiert werden kann und die Vorgehensweise der Beklagten, den Zugang der Klägerin zu ihrem persönlichen Bereich zu sperren, bis die AGB 2014 akzeptiert sind, per se als sittenwidrig zu bezeichnen ist. Weiter hielt das Handelsgericht, Wien, wie zuvor zahlreiche andere Gerichte, fest: "Bei dem von der Beklagten gepflogenen System handelt es sich um eine irreführende Geschäftspraktik im Sinne des Anhangs Z 14 zu § 2 UWG, die gemäss § 879 ABGB als unwirksam zu qualifizieren ist. Die Mitgliedschaft der Klägerin bei der Beklagten ist nach § 877 AGBG rückabzuwickeln. Die Leistungen der Klägerin in Höhe von gesamt EUR 18,400.- abzüglich der erhaltenen Mitgliedsvorteile von EUR 95.64 sind ihr spruchgemäss zuzusprechen". Mein Kommentar: Wie das Urteil zeigt, lohnt es sich, bei der Rückforderung der einbezahlten Gelder hartnäckig zu bleiben und nicht zu ruhen, bis der letzte Cent/Rappen inkl. Zinsen und Kosten bezahlt ist.

von twist am
08.01.2018, 15:54

HÖCHSTE ALARMSTUFE BEI LYONESS

Die österreichische Online-Zeitung Die Presse hat heute folgenden brisanten Artikel veröffentlicht: BETRUGSVERDACHT: STAATSANWALTSCHAFT ERMITTELT GEGEN LYONESS DEUTSCHLAND. Die Grazer Rabattfirma Lyoness, die auch das heimische Golfturnier Lyoness Open sponsert, hat Ärger im Ausland. 8.1.2018 um 14.03 Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Lyoness Deutschland GmbH eingeleitet. Es geht um den Verdacht eines möglichen Betrugs und eines Verstosses gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), teilte Staatsanwalt Rene Seppi der APA am Montag mit. Das Verfahren betreffe ausschliesslich die Lyoness Deutschland GmbH, so der Justizvertreter in einer schriftlichen Stellungnahme. "Nach Eingang eines umfangreichen Schriftsatzes der Verteidigung dauern zurzeit die Ermittlungen noch an." Die Ermittlungen seien nach Prüfung des "Anfangsverdachts" eingeleitet worden. Details nannte Seppi nicht. Im Sommer 2016 hatte ein Münchner Konflikt-Management-Büro eine umfangreiche Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln eingebracht. Die Anzeiger vertreten nach eigenen Angaben mehrere Hundert Lyoness-Kunden, die sich geschädigt fühlen. Lyoness hatte stets betont, nichts Unrechtes getan zu haben. Lyoness hat mehrere Geschäftsbereiche. Neben der bekannten Einkaufsgemeinschaft rund um die Lyoness-Karte betreibt das Unternehmen einen Strukturbetrieb namens Lyconet. In diesem Bereich hatte die Firma in mehreren Ländern, darunter Österreich, juristische Probleme, etwa wegen komplizierter Geschäftsbedingungen. So weit der Artikel in Die Presse. Mein Kommentar: Die Staatsanwaltschaft, Köln, ist nebst anderen Beweisdokumenten im Besitz der in Österreich und in der Schweiz gegen Lyoness ergangenen Gerichtsurteile und damit bestens über das unlautere Geschäftsgebaren informiert.

von Ben Ecker am
08.01.2018, 14:44

Verstoß gegen das UWG / Ermittlungsverfahren gegen Lyoness Deutschland GmbH

Wie die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Köln mitteilte, wurde gegen die Lyoness Deutschland GmbH ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das UWG eingeleitet. Dies betrifft aber ausschließlich die Lyoness Deutschland GmbH und ist unabhängig zu dem Verfahren gegen die beiden GF G. van Rüth & L. Smerda. Weiter heißt es, die Verteidigung habe einen umfangreichen Schriftsatz eingereicht, der derzeit bearbeitet wird. Vermutlich wird wieder dass von Lyoness "bestellte Gutachten" vorgelegt, was von einem Wiener Professor privat erstellt und nachträglich mit einem Briefkopf einer Wiener Universität versehen wurde.

von am
08.01.2018, 10:43

OFFENER BRIEF AN KARL-HEINZ FEDDERMANN, FRÜMSEN (SENNWALD)

Sehr geehrter Herr Feddermann Sie sind der amtsälteste Funktionär von Lyoness in der Schweiz. Sie sind: 1. Mitglied des Verwaltungsrates (Einzelunterschrift) der Lyoness International AG, Buchs, dem auch Hubert Freidl angehört. Die Lyoness International AG ist die oberste Dachgesellschaft von Lyoness. 2. Mitglied des Verwaltungsrates (Einzelunterschrift) der Lyoness Europe AG, Buchs, dem auch Hubert Freidl angehört. Die Lyoness Europe AG betreibt die Lyoness-Einkaufsgemeinschaft und wurde in Österreich mehrfach wegen Betriebs eines unlauteren Schneeballsystems verurteilt. 3. Mitglied des Verwaltungsrates (Einzel- unterschrift) der Lyoness Imea SA, Buchs, dem auch Hubert Freidl angehört. 4. Direktor (Einzelunterschrift) bei der Lyoness Loyalty GmbH, Buchs. Diese Gesellschaft mit einem Stammkapital von Fr. 20,000.- (!) sponsert den Fussballclub Rapid, Wien, mit insgesamt EUR 9 Mio. Sie wissen, woher die Mittel für diese Sponsorenbeiträge stammen und wie Sie erwirtschaftet wurden. Bis Dez. 2017 waren Sie sogar Gesellschafter dieser Firma, haben aber ihren Anteil vorsichtshalber an die Lyoness Europe AG abgegeben. 5. Geschäftsführer (Kollektivunterschrift) bei der Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, bei der das Obergericht des Kantons Zug 2017 rechtskräftig erkannt hat, dass Lyoness ein unlauteres Schneeballsystem betreibt. 6. Stiftungsratsmitglied (Einzelunterschrift) bei der Lyoness Child & Family Foundation, Buchs. (Anmerkung: Einzelunterschrift, obwohl bei karitativen Stiftungen Kollektivunterschrift (Vieraugenprinzip) eigentlich zwingend ist). Sie haben als Stiftungsratsmitglied mitzuverantworten, dass Spenden von Lyoness-Mitgliedern nicht mehr an diese Stiftung fliessen, sondern an einen österreichischen Verein in Graz fast gleichen Namens. 7. Stiftungsratsmitglied (Einzelunterschrift) bei der Lyoness Greenfinity Foundation, Buchs. (Anmerkung: Einzelunterschrift obwohl bei karitativen Stiftungen Kollektivunterschrift (Vieraugenprinzip) eigentlich zwingend ist.) 8. Schattenbuchhalter bei den in Buchs domizilierten Lyoness-Gesellschaften. Mit dieser Ämterfülle könnte man Sie wohl als "Mr. Lyoness Schweiz" oder (wenn Ihnen das lieber ist) als "Mr. Cashback World Schweiz" betiteln. Sie sind nach Hubert Freidl die bestinformierte Person über das unlautere Geschäftsgebaren vor Lyoness. Nachdem die Atmos International AG, Rorschacherberg, wo Sie im Verwaltungsrat sassen, 2004 Konkurs ging und nachdem Sie die AEF Treuhand GmbH, Sennwald, wo Sie Geschäftsführer waren, 2015 liquidierten, sind Sie wohl wirtschaftlich weitgehend von Lyoness abhängig. Trotzdem sollten Sie sich der grossen persönlichen Verantwortung und Risiken bewusst sein, die mit Ihren Lyoness- Mandaten verbunden sind. Dazu würde gehören dass Sie von "Graz" ultimativ einfordern, dass Lyoness ihre unlautere Geschäftspraxis beendet, d.h. damit aufhört, Leute mit meist utopischen Gewinnversprechungen zu veranlassen, bei Lyoness zu investieren, wie das heute noch mit den sog. Discount Vouchers (Customer Clouds) der Fall ist. Dazu würde auch gehören, dass Sie von "Graz" ultimativ einfordern, dass nun allen Lyoness-Geschädigten ihr Geld (ohne Feilschen wie bisher) vollständig zurückbezahlt wird, wie das die Lyoness Europe AG in der ORF2-Sendung Bürgeranwalt vom 5.12.2017 versprochen hat. Dazu würde auch gehören dass Sie verlangen, dass die Geschäftsberichte der beiden Stiftungen und des österreichischen Vereins veröffentlicht werden, wie sich das für ein anständiges Hilfswerk geziemt. Die Lyoness-Mitglieder, die spenden, haben ein Recht darauf, zu wissen, wie ihre Gelder verwendet werden und wieviel Geld Lyoness selbst bezahlt hat. Wie die Lokalzeitung Werdenberger & Obertoggenburger, Buchs, am 21.3.2017 berichtete, haben Sie in einer eidesstattlichen Erklärung vom 5.10.2016 (wohl wider besseres Wissen) bestätigt, dass die Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen, mit welchen die Lyoness Europe AG 2008/2009 ihren Mitgliedern EUR 29 Mio. abgenommen hat, seien vom inzwischen verstorbenen VR-Präsidenten der Lyoness Europe AG, Erwin Hüsler, durchgeführt worden. Hubert Freidl sei "nach Ihrer Wahrnehmung nicht in dieses Projekt sowie dessen Umsetzung eingebunden gewesen". Mit dieser Erklärung sollten Sie Hubert Freidl/die Lyoness Europe AG vor einer drohenden Strafverfolgung in Österreich schützen. Wie Ihnen bekannt ist, haben die Käufer solcher Optionen nichts oder nur einen Bruchteil Ihres Investments zurück erhalten. Obwohl Sie in Ihrer Erklärung gegen den verstorbenen Erwin Hüsler schwere Vorwürfe (unerlaubtes Handeln ohne Wissen der übrigen Verantwortlichen) erhoben haben, sind Sie heute Verwaltungsratspräsident der Express Marketing AG, Buchs. Im Verwaltungsrat sitzt auch Irena Hüsler-Cichorz, die Witwe von Erwin Hüsler. Es ist Ihnen bekannt, dass Erwin Hüsler beim Aktien- besitz der Lyoness Europe AG als Strohmann für Hubert Freidl diente. Freidl hatte in Österreich (wohl aus steuerlichen Gründen) deklariert, dass er nur 10%, später 20 % der Aktien der Lyoness Europe AG halte und dass der Rest von "Schweizer Investoren", deren Identität er nicht preisgeben könne, gehalten werden. Als Hüsler 2011 sehr krank wurde und sein Ableben erwartet werden musste, hatte Hubert Freidl das Problem, seinen Strohmann zu verlieren. So entschloss er sich kurz vor dem Tod Hüslers dessen Aktien (ohne Bezahlung eines Kaufpreises) selbst zu übernehmen gegen ein Versprechen, nach dem Tode Hüslers seinen Hinterbliebenen (seine Frau Irena Hüsler- Cichorz) und seinen damals 8-jährigen Sohn) sorgen werde. Mein Rat: Lieber Herr Feddermann, seien Sie mutig und tun Sie in ihrem eigenen Interesse und zum Wohle von Tausenden von Lyoness-Geschädigten, das Richtige. Freundliche Grüsse

von twist am
05.01.2018, 16:35

@Supi777

Der Namenswechsel zu Cashback World dient lediglich dazu, vom beschädigten Namen Lyoness wegzukommen. Der Name Lyoness ist für Viele zum roten Tuch geworden nachdem Gerichte in Österreich und der Schweiz rechtskräftig erkannt haben, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem betreibt. Mit dem Namen Lyoness lassen sich auch nur noch schwerlich Mitglieder/Händler/Marketer/Sportverbände anwerben. Wer will schon mit einem Schneeballsystem in Verbindung gebracht werden? Soweit erkennbar, setzt Hubert Freidl die unlautere Geschäftstätigkeit unter dem neuen Geschäftsnamen weiter fort. Es wird allerdings nicht möglich sein, den lädierten Ruf mit einer blossen Namensänderung wieder herzustellen. Hubert Freidl hat übrigens mit der mWA myWorld Austria GmbH, A-Graz, ein neues Vehikel aus der Taufe gehoben, das eine Einkaufsgemeinschaft nach dem Modus von Lyoness betreibt. Die Firma hat ein Stammkapital von EUR 35,000.- und gehört zu 100% der Cashback World Europe Ltd., London. Geschäftszweck der Grazer Firma ist "Vermittlung von Einkaufsgutscheinen". Man darf wohl davon ausgehen, dass die Londoner Firma zu 100 % Hubert Freidl gehört. Wieso braucht man eine weitere Firma, die eine Einkaufsgemeinschaft betreibt? Es ist zu vermuten, dass Hubert Freidl beabsichtigt, den österreichischen Lyoness-Mitgliedern (anstatt der Lyoness Europe AG) die neue Grazer Firma als Vertragspartei zu geben, was natürlich eine Vertragsänderung erfordern würde. Mein Rat: Sollte Lyoness versuchen, ihren österreichischen Mitgliedern die Grazer Firma als Vertragspartei (anstatt der Lyoness Europe AG) zu geben, sollte eine solche Vertragsänderung, da nicht in ihrem Interesse, unbedingt abgelehnt werden.

von Supi777 am
03.01.2018, 17:25

Cashback World

Kann mir jemand darüber mehr sagen, was die CASHBACK World neu aufsich hat? Ist dies nun legal, wie läuft der Geschäftsaufbau, kann man was verdienen? etc..etc.. danke für Info

von am
31.12.2017, 16:52

SCHWERE JURISTISCHE NIEDERLADE VON LYONESS IN ÖSTERREICH

Erneut ist es in Österreich zu einer für Lyoness folgenschweren Gerichtsentscheidung gekommen, diesmal mit Schweizer Beteiligung. Bekanntlich hatten CH-Lyoness-Mitglieder von 2009 bis Nov. 2014 die Lyoness Management GmbH, A-Graz als Vertragspartei. Dies obwohl die Lyoness Management GmbH (im Gegensatz zur Lyoness Europe AG) gar keine Einkaufsgemeinschaft betrieb, sondern (gemäss Firmenbuch) "Unternehmensberatung". Alle anderen europäischen Lyoness- Mitglieder hatten (und haben) die Lyoness Europe AG, CH-Buchs als Vertragspartei. Das Ziel dieser sonderbaren Regelung war, dass kein einziges Mitglied eine einheimische Vertragspartei haben sollte. Damit wurden klagewillige Mitglieder gezwungen, im Ausland zu klagen, was den Klageweg, ganz im Sinne von Lyoness, erheblich erschwerte/verteuerte. Nachdem die Lyoness Europe AG in Österreich zahlreiche Prozesse verloren hatte, die von österreichischen Geschädigten angestrengt worden waren, musste Lyoness befürchten, dass nun auch die Lyoness Management GmbH, A-Graz, von Schweizern in Österreich verklagt werden würde. Deshalb gab Lyoness ihren CH-Mitgliedern im Nov. 2014 mit der Lyoness Suisse GmbH doch noch eine schweizerische Gegenpartei. Dies obwohl auch die Lyoness Suisse GmbH (als eine von zahlreichen sog. Landesgesellschaften) gar keine Einkaufsgemeinschaft betrieb/betreibt, sondern (gemäss Handelsregister) "Handel mit Waren aller Art, insbesondere von Gutscheinen unter der registrierten Marke Lyoness". Einzige Gesellschafterin bei der Lyoness Suisse GmbH ist die Lyoness Management GmbH, A-Graz, die wiederum zu 100% der Lyoness Europe AG gehört. NUN KAM ES WIE ES KOMMEN MUSSTE: Ein schweizerisches Lyoness-Mitglied (Mitgliedschaft seit 2009), welches die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als Vertragspartei hatte, hat in Österreich mit Hilfe von RA Dr. Josef Fromhold, Wien (www.fromhold.net) geklagt und sein Geld (5-stelliger Betrag) zurückgefordert. Lyoness bestritt dann (in gewohnter Manier) die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts. Nachdem das Erstgericht seine Zuständigkeit am 27.7.2017 trotzdem bejaht hatte, erhob Lyoness am 25.8.2017 (in gewohnter Manier) einen Rekurs an die nächsthöhere Instanz. Als Rekursgrund nannte Lyoness "Nichtigkeit, Verfahrensmängel, unrichtige rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes und unrichtige Sachverhaltsdarstellung". Mit Beschluss vom 19.12.2017 hat das Zweitgericht den Rekurs von Lyoness nun in a l l e n P u n k t e n abgelehnt und Lyoness zur Zahlung der Kosten des Rekursverfahrens verpflichtet. Da nun keine weiteren Rechtsmittel gegen den Beschluss des Zweitgerichts möglich sind, wird das Erstgericht sein Urteil sprechen können. Bereits im Prozess gegen die Lyoness Suisse GmbH vor dem Kantonsgericht/ Obergericht des Kantons Zug hatte Lyoness geltend gemacht, Gerichtsstand sei nicht Zug, sondern Buchs SG! Dies obwohl Kläger und Beklagte ihren Wohnsitz/Sitz im Kanton Zug hatten. Die Gerichte teilten dieser Auffassung aber eine gründliche Abfuhr, womit die völlig ungewöhnliche, nur Unsicherheit stiftende Gerichtsstandklausel in der Lyconet-Vereinbarung für Marketer keine Wirkung erzielten konnte. Mein Kommentar: Die Erfolgschancen des CH-Mitglieds können nun als sehr gut bezeichnet werden, zumal in Österreich bereits eine grosse Zahl von gleichgelagerten Urteilen gegen die Lyoness Europe AG ergangen sind, in denen Lyoness zur Rückzahlung der eingesammelten Gelder verpflichtet wurde und in denen das Geschäftsmodell von Lyoness als Schneeballsystem im Sinne des UWG bezeichnet wurde. Nach Vorlage dieses erstmaligen Urteils gegen die Lyoness Management GmbH (ich werde berichten), verbessert sich die Rechtslage für CH-Lyoness-Geschädigte nochmals entscheidend und zwar unabhängig davon, ob sie die Lyoness Management GmbH (bis 2014) oder die Lyoness Suisse GmbH (ab 2014 bis heute) als Vertragspartei haben. Das Wirken von RA Dr. Josef Fromhold, Wien, im Kampf gegen das unlautere Geschäftsgebaren von Lyoness kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wird 2018 zum Schicksalsjahr von Lyoness? Abertausende von Lyoness- Geschädigten auf der ganzen Welt hoffen es.

von Cashback am
29.12.2017, 16:28

EINE GANZE REGION IN NORDDEUTSCHLAND FÜHLT SICH SCHEINBAR VON LYONESS BETROGEN

Ich habe heute folgende Info erhalten: So wie es scheint, fühlt sich eine ganze Region in Norddeutschland von LYONESS betrogen! Es sind kurz vor Weihnachten bereits einige Rückforderung per Einschreiben an Lyoness Köln gesendet worden. Sollte Lyoness bis zum 15. Januar 2018 diese Rückforderungen nicht entsprechend abgewickelt haben, werden all diese Mitglieder eine Klage gegen Lyoness einreichen! Und auch die Partnerunternehmen aus dieser Region haben bereits zugesichert, dass die Zusammenarbeit mit Lyoness sofort beendet wird, sollte Lyoness in dieser Angelegenheit nicht einlenken. Unzufriedene Lyoness Mitglieder, die sich von Lyoness belogen und betrogen fühlen, können sicherlich keine zufriedene Kunden für diese Partnerunternehmen mehr sein, heißt es. So wie es scheint, wird jetzt eine komplette Region von Lyoness “gereinigt”. Vielleicht wird diese “Reinigung” einer ganzen Region ein Vorbild für andere Regionen sein!

von Ben Ecker am
28.12.2017, 10:11

Cloud "ATCC": Umschichten statt versprochener Geldregen!

Erste Cloud-Geschädigte erstatten Strafanzeigen bei Staatsanwaltschaften! Es war abzusehen, dass es mit den aufgelegten Cloud's wie mit den zurückliegenden Länder-, Business- und Premiumpaketen enden wird! Lyoness/Lyconet hat wieder einmal "alten Wein in neuen Schläuchen" verkauft und da es nun gilt die Zusagen gegenüber den Kunden zu erfüllen, verfährt man wie gewohnt und leider bewährt. Lyoness/Lyconet teilte den Marketer mit: „Die Erstzuteilung der ATCC steht bevor! Option 1: Project X, Option 2: Re-Cash. Jetzt Option auswählen und profitieren!“ Weiter heißt es: Lieber Marketer, bitte nehmen Sie nachstehend die auswählbaren Optionen hinsichtlich der Zuteilung des Volumens an Shopping Points aus der ATCC ab dem 20.12.2017: Option 1: „Project X“ Mit dieser Auswahl werden die Shopping Points aus der ATCC entsprechend ihres gesammelten Volumens anteilig für das Career Programm zum jeweiligen Zeitpunkt der Zuteilungen gewertet. Beim Start des Project X gewertet und vom bestehenden Guthaben des Discount Vouchers in Abzuge gebracht. Option 2: „Re-Cash“ Die Shopping Points aus der ATCC werden entsprechend ihres gesammelten Volumens zunächst anteilig im Umfang eines vorhandenen Discount Vouchers eingelöst und auf die Kontoverbindung überwiesen. Stattdessen besteht die Möglichkeit, die Option „Guthaben in einen Lyoness Shopping Voucher umwandeln“ auszuwählen. Es wird alles dafür getan, dass kein Geld ausbezahlt werden muss. Einige Vorzeige-Vertriebler werden selbstverständlich entsprechende Zuteilungen erhalten, damit die Motivation weitere zahlende Cloud-Mitglieder zu werben erhalten bleibt. Verschiedene Marketers hatten telefonisch erfragen wollen, was denn unter „Project X“ den zu verstehen sei. Es ist wohl so zu verstehen, dass man in irgendwelche in Zukunft noch irgendwo zu erschließende Märkte investieren soll. Viele Marketers sind allerdings sehr verärgert, dass ihnen ihr Geld entgegen ersten Versprechungen, jetzt umgewandelt und/oder anderweitig mit einem Reinvest vorenthalten werden soll. Schon bei der „Spanien-Cloud“ wurde für November 2017 ein "warmer Geldregen" angekündigt und plötzlich bis auf weiteres ausgesetzt. Erste Gruppen von mutmaßlich betrogenen Marketers stellen Strafanzeige, zumal diese fortwährend von Lyoness/Lyconet etc. hingehalten und die Auszahlung- und Zuteilungskriterien sich ständig ändern.

von Ben Ecker am
27.12.2017, 09:01

Deutschland / Lyoness Europe AG droht deutschen Geschädigten mit rechtswidrigen AGB !

Nachdem die Staatsanwaltschaft Köln nunmehr das Verfahren gegen die Geschäftsführer der Lyoness Deutschland GmbH eröffnet hat, werden deutsche Geschädigte von der Lyoness Europe AG mit panisch und lächerlich wirkenden Schreiben konfrontiert. Als Betreff wird darin eine „Kündigung“ ausgesprochen, Lyoness bezieht sich tatsächlich u. a. auf die inzwischen rechtswidrigen AGB und droht mit Schadensersatzforderungen. Dass Kunden bereits vor Wochen/Monaten/Jahren die Mitgliedschaft bei Lyoness schriftlich gekündigt und dies von Lyoness selbst sogar mit sogenannten „Kündigungsbestätigungen“ schriftlich bestätigt wurde, wird vollkommen ignoriert. Im Wortlaut des Schreibens heißt es: „Sie verstoßen durch Ihr Verhalten vehement gegen die Ihren Mitgliedschaften zugrundeliegenden Vertragsbestimmungen, insbesondere gegen Punkt 14.2. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Lyoness Mitglieder (Fassung: April 2012) iVm Punkt 9. der Zusätzlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Lyoness Mitglieder (Fassung: April 2012) bzw. gegen Punkt 17.1 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Lyoness Mitglieder (Fassung November 2014) iVm Punkt 13.3 der Lyconet Vereinbarung. Wie behalten uns die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen Ihre Person aufgrund der genannten Vorgehensweise ausdrücklich vor.“ (Ein Schreiben ist hier Kündigung Lyoness Europe AG hinterlegt) Unterzeichnet sind diese Schreiben von Marko Sedovnik als Vorstandsvorsitzender der Lyoness Europe AG. Nur, es gibt im schweizerischen Gesellschaftsrecht keinen Vorstand. Herr Sedovnik ist Präsident des Verwaltungsrates der Lyoness Europe AG und sollte sich besser nicht mit den Tagesgeschäften der Lyoness Europe AG beschäftigen. Diese sind dem Portugiesen Fernando Jorge Ferreira de Silva als Vorsitzender der Geschäftsleitung und dem Mitglied der Geschäftsleitung Frau Monika Murarova vorbehalten. Zum Jahresanfang 2018 wird sich die Lyoness Deutschland GmbH in einem nächsten Verfahren den Fakten stellen müssen.

von twist am
22.12.2017, 14:45

NEUER KRITISCHER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Korrigendum: Der Artikel trägt natürlich nicht den Titel "Stolpert Lyoness über das Sponsoring bei Lyoness ?" , sondern "Stolpert Lyoness über das Sponsoring bei Rapid ?".

von twist am
22.12.2017, 11:08

NEUER KRTISCHER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Die Lokalzeitung Werdenberger und Obertoggenburger, in Buchs SG (wo die Lyoness Hauptgesellschaften domiziliert sind) hat am 19.12.2017 folgenden Artikel publiziert: STOLPERT LYONESS ÜBER DAS SPONSORING BEI LYONESS? Bei der Lyoness Loyalty GmbH an der Bahnhofstrasse (Anm.:Buchs) - einer Firma der nach eigenen Angaben weltweit tätigen Rabatthändler-Gruppe Lyoness - kam es zu drei Rücktritten von hohe Führungspersonen aus dem Umfeld des Lyoness-Gründers Hubert Freidl. Die Einzelprokura des Österreichers Alexander Lerch erlosch ebenso wie jene seines Landsmanns Werner Kaiser und des Slowenen Boris Lesjak. Interessant ist dies deshalb, weil die Lyoness Loyalty jene Firma ist, die einen Sponsoringvertrag mit dem österreichischen Fussball- club Rapid Wien abschloss. Dieser Vertrag läuft fünf Jahre und beinhaltet gemäss österreichischen Quellen eine Summe von 9 Millionen Euro. WICHTIGER SATZ IM GESCHÄFTS- BERICHT (Anm.: des Fussballclubs Rapid) FEHLT. Beobachter zweifeln, ob die Lyoness Loyalty in der Lage ist, der Verpflichtung nachzukommen. Denn ihr Gesellschaftskapital beträgt nur 20 000 Franken. Woher das Geld bei Lyoness kommt, ist nicht nachvollziehbar, da die Firma offenbar nicht einmal Gerichten Einblick in ihre Akten gibt, wie dies ein aktueller Fall in Norwegen zeigt. Jedenfalls fehlt im Geschäftsbericht von Rapid vom 30. Juni 2017 der wichtige, sonst übliche Satz: "Aufgrund der bei der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnisse waren wir in der Lage, die erforderlichen Bestätigungsvermerke in den Jahres- abschlussberichten zu erteilen". Auf den Leibchen der Wiener Kicker prangt auch nicht mehr der Schriftzug Lyoness, sondern "cb Cashback World", der neue Name für die Lyoness-Rabattkarte. "Lyoness" dürfte den Bossen von Rapid oder von Lyoness zu heiss geworden sein. Lyoness mit ihren verschiedenen Holding-, Tochter- und Ländergesellschaften bezeichnet sich als Rabatthändlerin. Doch gemäss einem rechtskräftig gewordenen Urteil des Kantonsgerichts Zug (Anm.: Es war das Obergericht, Zug) vom 23. Februar dieses Jahres betreibt sie auch ein illegales Schneeballsystem. Inzwischen ist Lyoness in mehreren Urteilen in Österreich und in der Schweiz zur Rückzahlung von einbezahlten Geldern verurteilt worden. Denn Lyoness bot unter verschiedenen Bezeichnungen ihren Mitgliedern die Möglichkeit, durch Einzahlungen sich bessere Positionen im Rückvergütungssystem zu erkaufen und durch Anwerbung von weiteren Anzahlern sich weiter zu verbessern. Doch die versprochenen Vergütungen blieben grösstenteils aus, was zu den angesprochenen Urteilen führte. BÜROCHEFIN HAT GEWECHSELT Vor Kurzem ist auch die Liechtensteinerin Ivonne Hasler, welche während mehrerer Jahre als Prokuristin das Büro des nach eigenen Angaben weltweit tätigen Rabatt-Händlers leitete, aus der Firma ausgeschieden. Ihre Unterschriften bei der Lyoness Holding Europa AG ( inzwischen in Lyoness Europe AG umbenannt) sowie der Schweizer Landesgesellschaft Lyoness Suisse GmbH in Steinhausen im Kanton Zug sind im Oktober erloschen. Ihre Nachfolge als "Bürochefin" hat die Österreicherin Belinda Savoy übernommen. Savoy ist Inhaberin der Zweigniederlassung Savoy Consulting , Buchs, deren Mutter- gesellschaft den Sitz in Belgrad hat. Die Firma ist auf Unternehmensberatung, Verwaltung und Rechnungswesen spezialisiert. So weit der Artikel im Werdenberger & Obertoggenburger. Mein Kommentar: Die Neubesetzung der Position "Bürochefin" wirft viele Fragen auf, die noch zu klären sind.

von Ben Ecker am
20.12.2017, 14:49

Polnische Finanzmarktaufsicht (KFN) und Verbraucherschutzverband (UOKIK) ermitteln gegen Lyoness!

Wie der polnische Verbraucherschutzverband (UOKIK) am 18.12.2017 auf deren Website veröffentlicht hat, wird in Polen u. a. gegen Lyoness aufgrund des Betreiben eines illegalen Schneeballsystem hin, ermittelt. Die dortige Finanzaufsichtsbehörde (KFN) selbst hatte mit Schreiben vom 22.02.2017 & 11.05.2017 den Verbraucherschutzverband (UOKIK) darüber informiert, dass es sich wohl u. a. auch bei Lyoness um ein illegales Schneeballsystem nach polnischen Recht handle. Ermittlungen wurden eingeleitet. Ebenso wurde in der polnischen Sport-Onlinezeitung „Sportowefakty“ am 19.12.2017 ein Artikel veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die polnischen Fussball-Clubs „Legia Warzawa, Lech Poznan, Lechia Gdansk und Wisla Krakow“ keine Vertragspartner von Lyoness sind, sondern mit myWorld Poland (frühere Lyoness Poland) einen Vertrag geschlossen haben. Letzteres ist wieder reine „Augenwischerei“ der Beteiligten, denn sämtliche Unternehmen wie Cashback World, myWorld, Lyconet stehen unter der zentralen Führung der Lyoness-Hauptakteure. (Quelle: Medienbeiträge sind auf meiner Website verlinkt)

von twist am
19.12.2017, 14:25

LYONESS NORWEGEN

Wie schon bekannt, ermittelt die Lotteritilsynet (die norwegische staatliche Aufsichtsbehörde, die u.a. Schneeballsysteme bekämpft) seit einiger Zeit intensiv gegen die Lyoness Europe AG, CH-Buchs (Vertragspartei aller norwegischen Lyoness-Mitglieder) und gegen die Lyoness Norway AS, N-Lysaker (die norwegische Landesgesellschaft) wegen des Verdachts auf Betrieb eines illegalen Schneeballsystems. Die beiden Gesellschaften wurden unter Fristansetzung aufgefordert, dieser Behörde umfangreiche Unterlagen einzureichen, woraus hervorgeht, aus welchen Quellen ihre Erträge stammen. Nun höre ich von zuverlässiger norwegischer Quelle, dass mit einem Entscheid der Lottertilsynet in dieser Sache im Januar 2018 zu rechnen ist. Mein Kommentar: Nachdem bereits ein CH-Gericht rechtskräftig entschieden hat, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem betreibt, dürfte es eng werden für Lyoness in Norwegen. Es bleibt zu hoffen, dass Norwegen das erste Land ist, welches Lyoness verbietet, auf ihrem Territorium ihre ausbeuterische Geschäftstätigkeit fortzusetzen.

von twist am
19.12.2017, 09:45

DAS UNWORT LYONESS

Viele Jahre hat Lyoness gebraucht, um ihren Namen einigermassen bekannt zu machen. Natürlich war es immer as Ziel, von Lyoness, ihren Namen zu einem Brand Name (Handelsmarke) zu machen. Nun war die ganze Mühe umsonst und das viele dafür ausgegebene Geld für die Katz. Da der Name Lyoness heutzutage bei den meisten Menschen unerwünschte Assoziationen weckt ("diesen Namen habe ich doch schon Mal im Zusammenhang mit Schneeballsystemen gehört") sah sich Lyoness gezwungen, sich mit cb Cashback World einen neuen, bisher völlig unbekannten Namen zu geben., Viele Lyoness-Kooperationspartner, darunter der Fussballclub Rapid, Wien, werden darüber froh sein, denn es bestand ja zunehmend die Gefahr, dass ihr eigener Name in Mitleidenschaft gezogen wäre. Es wird allerdings viele Leute geben, die bestens Bescheid wissen und sich nicht Sand in die Augen streuen lassen. Mein Kommentar: Ein wohl einmaliger Vorgang und ein absolutes Armutszeugnis für Lyoness!

von am
17.12.2017, 12:40

DAS ÜBERAUS WERTVOLLE K-TIPP LYONESS-FORUM

Das Lyoness--Forum des K-Tipp kann wohl für sich in Anspruch nehmen, das es zu denjenigen gehört, die am längsten existieren und in denen die meisten Beiträge geschrieben wurden. Seit Eröffnung des Forums im Jahre 2010 (also kurz nachdem Lyoness in der Schweiz als Einkaufsgemeinschaft tätig wurde) gab es rekordverdächtige 2695 Beiträge! Das Thema brennt also unter den Nägeln der Leute. Während in früheren Jahren noch zahlreiche Lyoness-freaks versuchten, Lyoness zu verteidigen, sind diese nun vollständig verstummt. Die letzten Beiträge von Lyoness-freaks stammen vom Oktober 2016. Verfasser waren Christoph Schmäh, Nicole Schmäh und Ede Buser, die zu den aktivsten und uneinsichtigsten Lyoness-Promotoren in der Schweiz gehören. Wahrscheinlich haben einige Lyoness- freaks aus Graz die Stallorder erhalten, sich künftig still zu verhalten, andere mussten erkennen, dass jede ihrer Behauptungen umgehend nachvollziehbar widerlegt wird und damit kontraproduktiv wirkt. Das K-Tipp Lyoness-Forum ist als Informationsquelle ungemein wertvoll und hat mit Sicherheit dazu beigetragen, dass weniger Leute auf die meist utopischen Gewinnversprechungen von Lyoness hereingefallen sind und dass sich immer mehr Geschädigte getrauen,ihr Geld zurückzufordern und wenn nötig auch gerichtlich gegen Lyoness vorzugehen. Auch dürfte es für Lyoness immer schwieriger werden, neue KMU-Vertrgshändler anzuwerben. Wer will schon mit einer Firma in Verbindung gebracht werden, die (gerichtlich nachgewiesen) ein unlauteres Schneeballsystem betreibt? Ich möchte an dieser Stelle auch einmal ein grosses Dankeschön an Moderatoren des K-Tipp aussprechen, welche (mit grossem Arbeitsaufwand) bei jedem Beitrag vor Veröffentlichung prüfen, ob die Forumsregeln eingehalten wurden. Die grössten Erfolge, die 2017 im Kampf gegen das unlautere Geschäftsmodell von Lyoness erzielt wurden, sind: 1. das rechtskräftig gewordene Urteil des Obergerichts des Kantons Zug gegen die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, in welchem erkannt wurde, dass Lyoness ein unlauteres Schneeballsystem im Sinne des UWG betreibt. Die Klage war vom Zuger Unternehmer Christian Plaschy ("Winkelried") erhoben worden, dem für seine Unerschrockenheit und seine Standfestigkeit grosse Anerkennung gebührt. 2. Das Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH), Wien, (des höchsten Gerichts Österreichs) worin erkannt wurde, dass 61 Klauseln in den Alllg. Geschäftsbedingungen von Lyoness ungesetzlich waren. Dass 2017 mit ORF2 "Bürgeranwalt" seit längerem wieder einmal ein Massenmedium über die Machenschaften von Lyoness berichtet hat, ist ebenfalls hochwillkommen, zumal Lyoness dort ihr Fehlverhalten eingestehen musste und unter medialem Druck versprechen musste, Geschädigten ihr Geld in Zukunft unbürokratisch zurück zu geben. Grosse Zweifel an diesem Versprechen sind allerdings angebracht. Es ist bekannt, dass das K-Tipp-Lyoness-Forum auch von Hubert Freidl und seinen Getreuen, von MitarbeiterInnen von Lyoness Graz, aber auch von offiziellen Schweizer-Lyoness-Vertretern, namentlich Adolf Weisskopf und Karl-Heinz Feddermann gelesen wird. Weisskopf/ Feddermann Versitzender der Geschäftsführung / Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH sind für die Aktivitäten von Lyoness in der Schweiz verantwortlich. Ihnen ist zu empfehlen, dass sie sich nun ultimativ dafür einsetzen, dass Lyoness ihre unlautere Geschäftstätigkeit in der Schweiz sofort beendet. Dies heisst, dass sie von ihren Mitgliedern kein Geld mehr entgegen nimmt, unter welchem Titel auch immer. Dies heisst auch, das sie sich dafür einsetzen, dass allen CH-Geschädigten ihr Geld ohne Wenn und Aber zurückerstattet wird, genau wie das Lyoness in der ORF-Sendung versprochen hat. Natürlich wird die Lyoness-Kritik in diesem Forum weitergeführt und noch intensiviert, solange die beiden angesprochenen Herren dieser Empfehlung nicht folgen.

von Ben Ecker am
16.12.2017, 15:50

Lyoness-AGB! EU-Richtlinien finden Anwendung im OGH-Urteil!

Im ergangenen OGH-Urteil (Gz. 10 Ob 45/16i) vom 18. Mai 2017 zu den Lyoness-AGB, wird auf Seite 8/9 unter Entscheidungsgründe auf EU-Richtlinien verwiesen. Aus dem OGH-Urteil unter 2.1.2: "Nach § 6 Abs 3 KSchG ist eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Vertragsformblättern enthaltene Vertragsbestimmung unwirksam, wenn sie unklar oder unverständlich abgefasst ist. Durch diese Bestimmung wurde die Richtlinie 93/13/EWG des Rates vom 5. April 1993 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen umgesetzt und damit ausdrücklich das so genannte Transparenzgebot für Verbrauchergeschäfte normiert. Dieses soll es dem Kunden ermöglichen, sich aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Vertragsbestandteilen zuverlässig über seine Rechte und Pflichten bei der Vertragsabwicklung zu informieren. Der typische Verbraucher soll nicht von der Durchsetzung seiner Rechte dadurch abgehalten werden, dass ihm ein unzutreffendes oder unklares Bild seiner vertraglichen Position vermittelt wird (vgl RIS-Justiz RS0115217 [T3]) oder ihm unberechtigte Pflichten auferlegt werden (RIS-Justiz RS0115217 [T8]). Das Transparenzgebot erfasst die Erkennbarkeit und Verständlichkeit einer Klausel ebenso wie die Verpflichtung, den anderen Vertragsteil auf bestimmte Rechtsfolgen hinzuweisen (RIS-Justiz RS0115217 [T6]). Der betroffene Verbraucher muss in der Lage sein, die sich für ihn daraus ergebenden wirtschaftlichen Folgen auf der Grundlage genauer und nachvollziehbarer Kriterien einzuschätzen. Das Transparenzgebot setzt grundsätzlich nur die Verwendung von Begriffen voraus, deren Bedeutung von einem typischen Verbraucher jedenfalls (leicht) festgestellt werden kann (10 Ob 31/16f)." Um diese EU-Richtlinien in einem korrekten Zusammenhang darzustellen, sollte diese in ihrer Bedeutung auch verstanden werden. Richtlinien (EU) Im Gegensatz zu EU-Verordnungen sind EU-Richtlinien nicht unmittelbar wirksam und verbindlich, sondern sie müssen durch nationale Rechtsakte umgesetzt werden, um wirksam zu werden. Es bleibt den einzelnen Mitgliedstaaten überlassen, wie sie die Richtlinien umsetzen. Sie haben also bei der Umsetzung der Richtlinie einen gewissen Spielraum. Wenn die Richtlinie allerdings die Einführung konkreter Berechtigungen oder Verpflichtungen verlangt, muss das nationalstaatliche Recht, das ihrer Umsetzung dient, entsprechend konkrete Berechtigungen oder Verpflichtungen begründen. Nach deutschem Recht ist deswegen zur Umsetzung in der Regel ein förmliches Gesetz oder eine Verordnung erforderlich. Richtlinien setzen regelmäßig eine Frist, innerhalb derer sie in innerstaatliches Recht umgesetzt werden müssen. Mit der Umsetzung wird der Richtlinieninhalt Teil der nationalen Rechtsordnung und gilt somit für alle, die vom Umsetzungsakt (z. B. ein Gesetz) betroffen sind. Wird eine Richtlinie nicht fristgerecht oder nicht ordnungsgemäß umgesetzt, kann sie dennoch unmittelbar wirken und von Behörden angewendet werden. Dazu muss die Richtlinienbestimmung inhaltlich so genau und konkret gefasst sein, dass sie sich zu einer unmittelbaren Anwendung eignet und sie darf keine unmittelbare Verpflichtung für einen Einzelnen beinhalten. Daher ist eine unmittelbare Wirkung von Richtlinien unter Privaten (horizontale Direktwirkung) nicht möglich. Erleidet ein Einzelner nach Ablauf der Umsetzungsfrist infolge der fehlenden oder mangelhaften Umsetzung einen Nachteil, kann er unter Umständen den Mitgliedstaat im Wege der Staatshaftung wegen Schadensersatz in Anspruch nehmen. Aus der Nicht-Umsetzung der Richtlinie soll nach der Judikatur des EuGH − insbesondere nach den in der Francovich-Entscheidung vom 19. November 1991 (C-6/90 und C-9/90) formulierten Grundsätzen − dem Bürger kein Schaden erwachsen. (Quelle: Wikipedia Richtlinie EU)

von Ben Ecker am
13.12.2017, 11:03

Lyoness / Spanische ASUFIN (Vereinigung der Finanznutzer) klagt gegen AGB

Die spanische ASUFIN (Vereinigung der Finanznutzer) hat am 27.10.2017 gegen die LYONESS SPAIN S.L., eine Klage aufgrund der rechtswidrigen AGB-Klauseln eingereicht. (Klage liegt vor) Der Oberste Gerichtshof in Wien hatte mit dem rechtskräftigen Urteil (Az: 10 Ob 45/16i) am 18. Mai 2017 die Rechtswidrigkeit von 61 AGB-Klauseln festgestellt. Wissenswert! Das Urteil des OGH-Wien bezieht sich u. a. auf EU-Bestimmungen und ist so im Grunde europaweiten Niveau ergangen. Entsprechende Urteile müssen die jeweiligen Gerichte der Länder aburteilen. In vier weiteren EU-Ländern sind derzeit Klagen in Vorbereitung.

von Cashback am
12.12.2017, 15:34

LYONESS REGIONAL MANAGER, MICHAEL MAURER UND GESCHÄFTSFÜHRER, GUIDO VAN RÜTH, UNTERGETAUCHT?

Ein Deutscher Marketer berichtet mir heute wie folgt: Ich habe gestern per WhatsUp mit dem Lyoness-Regional-Manager für Norddeutschland, Herrn Michael Maurer, Kontakt aufgenommen, weil der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, Herr van Rüth anscheinend nicht mehr erreichbar ist. Ich möchte mein, unter falschen Versprechungen investiertes Geld zurück haben und dachte mir, der Regional-Manager, der persönlich bekannt ist, würde mir evtl. hierbei helfen können. Was dann passierte ist eine unglaubliche Geschichte!! Zuerst einmal habe ich eine kurze Nachricht zurück erhalten, dass er nicht für diese Thematik/Forderung der richtige Ansprechpartner sei und ich mich bitte direkt an Lyoness wenden soll, die mein Anliegen bereits seit Monaten ignorieren. Daraufhin habe ich Ihn angerufen. Aber er hat das Gespräch nicht angenommen. Nach unzähligen versuchen ihn per Telefon zu erreichen bekam ich dann eine kurze Mitteilung, dass er sich später bei mir meldet. Als ich viele Stunden später immer noch kein Rückruf erhalten hatte, habe ich noch ein paar Mitteilungen per WhatsUp gesendet und auch gesehen, dass er online war. Diese Chance wollte ich natürlich nutzen um mit ihm persönlich reden zu können und habe wieder angerufen. Aber er hat das Telefongespräch wieder einmal nicht angenommen. Insgesamt habe ich dann ca. 30 mal versucht ihn telefonisch zu erreichen. Daraufhin habe ich nur eine kurze Mitteilung erhalten, dass auch wenn ich noch weitere 31 Anrufe auflaufen lassen sollte, sich nichts ändern wird an der Tatsache, dass er mir keine positive Reckmeldung geben kann. Daraufhin habe ich wieder angerufen und er ist wiederum nicht ans Telefon gegangen. Ich habe dann darum gebeten, dass er mich bis heute um 14.00 Uhr zurückrufen möchte. Aber er scheint untergetaucht zu sein!!! Keine Antwort per WhatsUp, kein Rückruf und er geht einfach nicht an sein Dienst-Handy (+49 (0)1604085093), obwohl er online ist. Nach meiner Meinung ist das kein normales Verhalten eines Managers und zeigt mal wieder wie Lyoness mit den Geschädigten umgeht. Ich habe ihm gesagt, dass er gewusst hat, dass die eingezahlten Gelder der Mitglieder von Lyoness veruntreut wurden und er bereits damals als er duch Norddeutschlang gezogen ist, um "Gehirnwäsche" für Lyoness zu betreiben, wusste, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! All diese Punkte hat er nicht wiedersprochen und ich gehe somit davon aus, dass er genau weißt, dass Lyoness hier gegen gesetze verstößt und ein verbotenes Schneeballsystem betrieben. Mein Komentar: Lyoness hat kein Interesse daran, die Altlasten aufzuklären und geschädigte Mitglieder unbürokratisch zu helfen! Somit sollten wir alle zusammenhalten und den Managern und Geschäftsführern ordendlich Dampf machen! 

von am
11.12.2017, 21:13

FRAGWÜRDIGES BEI DER LYONESS EUROPE AG

Die Gesellschaft wurde 2003 als Domizilgesellschaft (Briefkastenfirma) in Zug mittels Strohmännern gegründet. Der Firmensitz wurde dann 2004 nach Buchs SG verlegt und die Strohmänner wurden entlassen. Hubert Freidl wurde bei der Buchser Gesellschaft zunächst Direktor, später Präsident des Verwaltungsrates und noch später (bis heute) Mitglied des Verwaltungsrates. Obwohl die Firma vor Ort einige wenige Personen beschäftigt, wurde und wird sie von A-Graz aus ferngesteuert. Die Lyoness Europe AG ist seit 2009 eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Lyoness International AG, Buchs. die bis 2017 zu 100 % Hubert Freidl, A-Graz, gehörte. Dieses Jahr hat Hubert Freidl jedoch seine Aktien an der Lyoness International AG an die myWorld Solutions AG, A-Graz, (vormals Lyoness Group AG) übertragen. Diese Übertragung ist nicht nachvollziehbar, ändert sich doch am wirtschaftlichen Eigentum von Hubert Freidl nichts, er kontrolliert die Lyoness International AG und deren Tochtergesellscdhaft Lyoness Europe weiterhin zu 100 %, allerdings nun indirekt über die myWorld. Die Lyoness Europe AG ist Vertragspartei aller europäischen Lyoness-Mitglieder, (ausser den Schweizern) und Vertragspartei von Tausenden von Vertragshändlern, meist KMU. Sie ist die Gesellschaft, die ihren Mitgliedern mittels Betreiben eines gerichtlich nachgewiesenen Schneeballsystems nachweislich Hunderte von Millionen Franken abgenommen hat. Es verwundert deshalb nicht, dass es die Lyoness Europe AG ist, welche in die meisten Gerichtsverfahren, die von Geschädigten angestrengt wurden, verwickelt ist. Dies vor allem" in Österreich, ihrem "Heimland", wo Lyoness bereits eine grosse Zahl von Zivilprozessen verloren hat und verpflichtet wurde, das illegal eingesammelte Geld samt Zinsen und Kosten zurück zu zahlen. Österreich ist auch bisher das einzige Land, in dem der Staat gegen Lyoness aktiv wurde: Das Konsumentenschutzministerium hat eine Verbandsklage gegen die Lyoness Europe AG in Auftrag gegeben. Bekanntlich hat Lyoness diesen Prozess mittlerweile vor dem höchsten Gericht Österreichs, dem Obersten Gerichtshof, verloren und es wurde festgestellt, dass 61 Klauseln in den Allg. Geschäftsbedingungen illegal waren. Die Lyoness Europe AG sieht sich auch mit laufenden Emittlungen der Staatsanwaltschaft Köln und der norwegischen Lotteritilsynet (staatliche Behörde zu Bekämpfung von Schneeballsystemen) konfrontiert. Ein Blick ins Handelsregister zeigt, dass dies alles, was die Personalien der Lyoness Europe AG betrifft, nicht folgenlos geblieben ist. Zahlreiche noch aktive oder ehemalige Top-Shots von Lyoness haben ihre persönliche Verantwortung als Organ der Lyoness Europe AG erkannt und haben ihr Amt deshalb wohlweislich (noch rechtzeitig?) zur Verfügung gestellt. Es sind dies die ehemaligen Verwaltungsräte Dr. Hubert Reif, Alexander Lerch, Bosis Lesjak, Markus Hendrich, Werner Kaiser, Bernhard Koch, Franz-Rudolf Knittelfelder, Mario Kapun und Joachim Reuter. Im Verwaltungsrat sind nun lediglich noch Marko Sednovik, SL-Maribor (Präsident), Hubert Freidl, A-Graz (Mitglied) und Karl-Heinz Feddermann, CH-Frümsen Sennwald (Mitglied). Der Schweizer Feddermann wird unbedingt noch gebraucht, da bei einer CH-Aktiengesellschaft mindestens ein Mitglied des Verwaltungsrates oder der Direktion in der Schweiz wohnhaft sein muss. Vielleicht wäre Feddermann, da besonders exponiert, auch gerne zurückgetreten, konnte es sich aber als "Lyoness-Urgestein" nicht erlauben. Die Geschäftsleitung besteht nun nur noch aus dem Portugiesen Fernando Jorge Ferreira Grave de Silva, Lissabon. (Vorsitzender der Geschäftsleitung) und Monika Murarova, slovakische Staatsangehörige, SL-Iza. (Mitglied der Geschäftsleitung). Monika Murarova, die meines Wissens in Österreich lebt, ist eine langjährige Vertraute von Hubert Freidl. Sie wurde schon 2009, als Lyoness in der Schweiz als Einkaufsgemeinschaft aktiv wurde, als "Chief Operating Officer" der Lyoness Europe AG präsentiert, dies ohne dass sie unterschriftsberechtigt geworden wäre! Nach kritischen Fragen des Tages-Anzeigers , wie Murarova als ehemalige Kleinkindererzieherin in der slovakischen Stadt Levice zu einer solchen Schlüssel- position komme, wurde es um Murarova still. Nun sitzt sie (zumindest auf dem Papier) plötzlich wieder in der Geschäftsleitung der Lyoness Europe AG. Im Gegensatz zu den anderen Organen, die Einzelunterschrift haben, besitzt Murarova nur Kollektivzeichungsberechtigung zu zweien. So kann sie nicht viel Schaden anrichten. Es scheint, dass Murarova ihr neues Amt nur deshalb erhalten hat, damit Marko Sednovik, SL-Maribor, die Geschäftsleitungssitzungen nicht alleine abhalten muss.

von Beate B am
11.12.2017, 17:04

ORF2 - Beitrag eine Frechheit

Ich hatte von der Sendung erwartet, dass Lyoness darin die Urteile nur so "um die Ohren fliegen", aber was kam. NICHTS! Nur ganz vorsichtig wurde angekratzt und ein wenig LaLa. Da hat Ben Ecker in seinem Kommentar von heute absolut recht, die darin aufgezählten Informationen wurden einfach unterschlagen. Er hatte ja auch bereits Mitte Oktober auf ein " Übereinkommen zwischen dem VKI und Lyoness" hingewiesen und es passt alles zusammen. Der ORF hat seine Chance vertan oder sich gefügig machen lassen.

von Sunny18 am
11.12.2017, 13:26

ORF2 Bürgeranwalt

Ich habe ähnlich empfunden, als ich die Sendung verfolgt habe. Weichzeichner und nicht einmal erwähnt, dass 60! Klauseln aus dem Lyoness Vertrag nicht gesetzlich sind und über all die andren Fakten, LL2016 erwähnte einige davon bereits, absolutes Stillschweigen ! Zig Tausende Geschädigte und Geprellte, zahlreiche Gerichtsurteile und keinen "juckts" ? Was geht hier ab, hinter den Kulissen ?

von Ben Ecker am
11.12.2017, 10:07

„Samtpfoten-AG“: TV-Format „Bürgeranwalt“ und der VKI täuscht österreichische Lyoness-Geschädigte!

Der ausgestrahlte „zahnlose Beitrag“ über Lyoness am 09.12.2017 im TV-Format „Bürgeranwalt“ wirft einige Fragen auf. Der ORF und VKI sollte aus Respekt vor den Geschädigten, den Beitrag in wesentlichen Teilen ergänzen und richtigstellen. Österreichs Lyoness/Lyconet-Geschädigte sind nämlich zurecht durch diesen lückenhaften TV-Beitrag verunsichert. Unverantwortlich wurden Informationen lückenhaft und irreführend dargestellt, sowie grundlegende gerichtliche Entscheidungen den Zuschauern vorenthalten. Jedem mit der Causa Lyoness vertrauten und in Kenntnis der unzähligen Gerichtsurteile hierzu, kommt nicht ohnehin, dem ORF und VKI eine „Samtpfoten-Aktionsgemeinschaft“ in Sachen Lyoness zu unterstellen. Da war sprichwörtlich "Luft nach oben." Ein massives Versäumnis im TV-Beitrag war u. a. den Zuschauern vorzuenthalten, dass Lyoness inzwischen mehrfach rechtskräftig in Österreich und der Schweiz als „Schneeballsystem“ verurteilt ist. Diese Urteile nicht zu erwähnen ist wohl dem „stillschweigenden Übereinkommen“ – ich berichtete am 13.10.2017 „VKI-Sammelaktion und ein schmutziges Agreement“ – geschuldet. Das der Verein für Konsumenteninformation entsprechend Akquise für seine ins Stocken geratene Sammelaktion betreibt sei unbenommen, aber dies auf Kosten der österreichischen Geschädigten und mit einer halbherzigen Berichterstattung dem Unternehmen Lyoness geschuldet durchzuführen, ist skandalös. Zumal sich der VKI völlig ohne Recht und Absprache mit „fremden Federn schmückt“ Es ist dokumentiert, dass die Urteile zu erwähnter Rechtswidrigkeit der „zwangsweisen Umstellung“ bei Lyoness auf die AGB 2014, durch den Wiener RA DR. Fromhold, u.a. mit den Urteilen BGHS vom 16.08.2017 (5 C 587 16h) und BGHS vom 07.09.2017 (5 C 253 16s), durchprozessiert wurden. Aus der Website des VKI ist dies zudem ersichtlich, zu allem Unglück ist der damit in Zusammenhang stehende Sachverhalt im Beitrag auch noch intransparent und irreführend wiedergegeben, als ob die rechtswidrigen Lyoness-AGB selbst hierfür Pate gestanden hätten. Mag. Hirmke (VKI) führt im Beitrag fehlerhaft aus, dass das OGH-Urteil die getätigten Investitionen bis 2012 österreichischer Mitglieder beträfe. Dabei betrifft es ebenso die AGB 2012, die vielfach bis jetzt noch gelten, da sehr viele nicht umgestellt haben. Wer also bis November 2014 investiert hat, fällt noch unter die AGB 2012. Österreichische Geschädigte laufen nun Gefahr fehlerhaft informiert zu sein, da diejenigen die ab 2012 investiert haben aufgrund dieser Berichterstattung nun davon ausgehen müssen, dass das OGH-Urteil nicht deren Verträge betreffe. Dabei können die Geschädigten, die bereits auf die AGB 2014 umgestellt haben, aufgrund der jüngst ergangenen Urteile (u. a. BG Feldkirch, 8 C 631/16m – 16) ebenso ihr Geld zurückfordern. In letzteren Urteil wird die Umstellung als "arglistige Irreführung" abgeurteilt. Die wiederkehrenden Einlassungen von Lyoness, es handle sich um nicht mehr gültige AGB, dass Unternehmen befände sich seit 2014 in einem „Changing-Process“ und es bedurfte keiner Gerichte, Anwälte etc., um eine Rückerstattung der Investitionen zu erhalten, verdient mittlerweile den Vergleich mit einer „Höhlenmalerei“ und verhöhnt zudem weltweit alle Lyoness-Geschädigten. Wenn dem tatsächlich so wäre, gäbe es überhaupt keine "Causa Lyoness", keine negative Presse, keine TV-Sender die sich in sporadischen Abständen damit beschäftigen, keine darauf spezialisierten Anwälte wie Dr. Fromhold, keine VKI-Sammelaktion und vor allem keine Geschädigten. Der TV-Sender ORF muss sich den Vorwurf einer mangelhaften Recherche unterstellen lassen. Der Sender wäre gut beraten gewesen Geschädigte zu befragen, die diesem "gönnerhaften Aufruf von Lyoness" bereits vor langer Zeit gefolgt sind, sich an die angebotene „Bearbeitungsstelle“ aber erfolgs-, reaktions- und ergebnislos gewandt haben. Rechtsanwalt Dr. Fromhold aus Wien führt seit Jahren, Namens und im Auftrag österreichischer Geschädigter und mit einer beachtlichen Erfolgsquote, erfolgreich Prozesse gegen Lyoness. Eine realistische Offenlegung der Urteile und deren Bedeutung/Auswirkung, waren in diesem ORF-Beitrag weder vorhanden noch erwünscht. Dieser TV-Beitrag vom 09.12.2017 bleibt leider auch nur reine „Augenwischerei“.

von LL2016 am
11.12.2017, 09:09

ORF2

Na das war ja ein mehr als zahmer Beitrag, sehr bemüht, beide Seiten gerecht zu Wort kommen zu lassen, jedoch ohne jede Schärfe, die angemessen wäre. Kein Wort zum Beispiel zum Thema Schneeballsystem, kein Wort zu den sektenartigen Veranstaltungen, kein Wort zu den mehr als fragwürdigen Methoden der Geldverteilung innerhalb der Pyramide, oder gar zu der penetranten Adquisitionen neuer Schäflein, - das waren 10 Minuten zum Vergessen.

von am
10.12.2017, 12:24

ORF2-SENDUNG ÜBER LYONESS

Am 9.12.2017 wurde im Sendegefäss "Bürgeranwalt" eine höchst brisante Sendung über Lyoness gesendet. Ich möchte allen, die die Sendung nicht gesehen haben, mitteilen, um was es ging: Es begann damit, dass festgestellt wurde, dass Lyoness ein Geschäftsmodell hat, das "nicht immer leicht zu verstehen ist" und dass den Mitgliedern u.a. Gewinne in Aussicht gestellt werden, die sie dann so nicht bekommen haben. Es kam dann Gerhard K. aus Wien zu Wort, der insgesamt EUR 6,000.- in Lyoness investiert hatte. Er hat vor etwa 7 Jahren von einem Bekannten erfahren, dass es bei Lyoness eine Geschäftsmöglichkeit gibt, sich mit einem Einsatz von EUR 2,000.- über die Jahre EUR 16,500.- zu erwirtschaften. Dies habe zu seinem Entscheid, sich mit Lyoness einzulassen, beigetragen. Auf die Frage des Moderators, ob er sein Geld in den Sand gesetzt habe, meinte Gerhard K., dass er bald einmal eingesehen habe, dass es ein schwerer Fehler war, wie er sich leichtgläubig und leichtsinnig verhalten hat. Er habe dann begonnen, sich die Allg. Geschäftsbedingungen näher anzusehen und habe telefonisch versucht, die offenen Fragen mit Lyoness zu klären, was aber nicht erfolgreich gewesen sei. Auch habe er schon lange überlegt, gegen Lyoness rechtlich vorzugehen. Der Leiter des Rechtsdienstes des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), Wien, Mag. Thomas Hirmke, erklärte dann, dass das System sehr schwer verständlich ist, d.h. dass man nicht nachvollziehen kann, was zu tun ist, um die in Aussicht gestellten Vorteile zu erreichen. Mag. Hirmke meinte, dass aus Sicht des VKI Lyoness rechtlich verpflichtet ist, alle Gelder samt Zinsen zurückzuzahlen. Das seien Beträge zwischen EUR 2,000.- bis zu EUR 30,000.-. Der VKI habe derzeit Hunderte von Beschwerden, gehe aber davon aus, dass es einige Tausend Betroffene gibt. Es kommt dann das Urteil gegen Lyoness des Obersten Gerichtshofs (OGH), Wien, zur Sprache. Darin wurde erkannt, dass zahlreiche Klauseln in den AGB illegal waren. Das Urteil kam aufgrund einer Verbandsklage des VKI zustande. Der Moderator kommentiert: "Lyoness-Kunden wir Herr K. können also darauf hoffen, dass sie ihr einbezahltes Geld samt Zinsen zurückbekommen. Cashback auf eine andere Art und Weise als Lyoness wohl lieb ist." Von Lyoness wollte niemand in die Sendung kommen, sie äusserte sich nur schriftlich: Man habe bereits als Reaktion auf das OGH-Urteil offen, auch via Medien, kommuniziert, dass sich alle Betroffenen an Lyoness wenden können, ihre Forderungen an Lyoness richten können und gerichtliche Schritte zur Durchsetzung von Ansprüchen nicht notwendig sind, da das Unternehmen wie schon in der Vergangenheit berechtigte Forderungen von Mitgliedern direkt und aussergerichtlich klärt". Mag. Hirmke vom VKI meinte dazu: "Die Tatsachen sind anders. Was wir von Konsumenten, von Betroffenen hören, ist, dass sie teilweise gar nichts bekommen dass teilweise nur ein Teil bezahlt wird 50 %, 70 %, was auch immer, da ist auch nicht eine Linie erkennbar, aber es ist nicht so, dass die Leute alles zurück bekommen, das ist unsere Erfahrung". Weiter führte Mag. Hirmke aus, dass die heute gültigen AGB Fassung Nov. 2014 nach Ansicht von Gerichten nicht zulässig sind, da sie nicht besser sind als die vorangegangenen AGB. Am Schluss der Sendung wurde bekannt, dass es zu einem "Happy End" für Gerhard K. gekommen war. Lyoness hatte sich noch während der ORF-Dreharbeiten vom Donnerstag letzter Woche unter dem medialen Druck bereit erklärt, Gerhard K. die EUR 6,000.- samt Zinsen zurückzuzahlen. Lyoness hatte dann noch die Unverfrorenheit, zu behaupten, dass wenn sich Gerhard K. gleich an Lyoness gewandt hätte, sein Fall unverzüglich und ohne grosse Aufregung gelöst worden wäre. Mag. Hirmke vom VKI äusserte dann umgehend "berechtige Zweifel" an dieser Behauptung. Mein Kommentar: Ein Bravo an die Redaktion der Sendung Bürgeranwalt, dass sie sich dem Thema Lyoness angenommen hat. Solche Publizität eines Massenmediums wird dazu beitragen, Lyoness bei ihrer fortgesetzten unlauteren Geschäftstätigkeit Einhalt zu gebieten. Übrigens: "Bürgeranwalt" will, sofern es mit der versprochenen unkomplizierten Rückgabe von Geldern nicht klappen sollte, den Betroffenen eine weitere Plattform bieten. Ich wette schon darauf, dass es dazu kommen wird.

von am
08.12.2017, 12:16

OFFENER BRIEF AN ADOLF WEISSKOPF

Sehr geehrter Herr Weisskopf Sie sind seit Anfang 2015 "Vorsitzender der Geschäftsführung" der Lyoness Suisse GmbH mit Sitz in Steinhausen. Wie dem Handelsregister entnommen werden kann, sind Sie bereits der 6. Chef, der im Jahre 2009 gegründeten Gesellschaft. Sie haben es also länger als Ihre Vorgänger bei Lyoness ausgehalten, wozu ich Ihnen aber nicht gratulieren mag. Als oberstes Organ der schweizerischen Landesgesellschaft sind Sie der Mann, der das unlautere Geschäftsgebaren von Lyoness Schweiz zu verantworten hat, d.h. Sie können die Verantwortung nicht einfach auf die "Kommandozentrale" in Graz abschieben. Während den fast 3 Jahren, in denen Sie das Amt ausüben, ist Manches passiert, das Ihnen eigentlich die Augen dahingehend hätte öffnen sollen, dass bei Lyoness dringender Handlungsbedarf besteht. Handlungsbedarf einerseits, dass Lyoness den unlauteren Teil ihres Geschäftsmodells, nämlich die Entgegennahme von Geldern von ihren Mitgliedern, sofort aufgibt und den geschädigten CH-Mitgliedern ihr Geld sofort und ohne Wenn und Aber zurück zahlt. Das 2017 rechtskräftig gewordene Urteil des Obergerichts des Kantons Zug lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Es wurde erkannt, dass die Firma, deren Chef Sie sind, ein unlauteres Schneeballsystem im Sinnes des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb /UWG) betreibt und dass die Verträge, die Ihre Firma mit ihren Mitgliedern abgeschlossen hat, wegen Sittenwidrigkeit nichtig sind. Dass dieses Urteil nun dazu geführt hat, dass immer mehr Schweizer Geschädigte ihr Geld bei Ihnen zurückfordern oder noch zurückfordern werden, liegt auf der Hand. Von solchen Geschädigten höre ich, dass Sie alles mögliche tun, um nichts oder möglichst wenig zurückzahlen zu müssen. Natürlich weiss ich, dass es nicht in Ihrem Ermessen steht, wie diese Fälle gehandhabt werden, sondern im Ermessen der "Rechtsabteilung" in Graz, sprich Hubert Freidl himself. Wie können Sie dieses Verhalten mit Ihrem Gewissen noch rechtfertigen? Wie lange wollen Sie diesem Treiben noch zusehen? Freundliche Grüsse Twist

von twist am
06.12.2017, 10:16

Neue ORF2-Sendung über Lyoness

Der staatliche Fernsehsender ORF2 sendet am Samstag, 9. Dez. 2017, 17.25 Uhr, im "Bürgeranwalt" einen Bericht über Lyoness, in welchem auch ein Geschädigter zu Wort kommt. Die Sendung "Bürgeranwalt" ist in Österreich äusserst populär. Sie bietet (gemäss ORF) Bürgerinnen und Bürgern, die sich von "übermächtigen" Gegnern ungerecht behandelt fühlen, eine Plattform, ihr Problem öffentlich darzustellen. ORF 2 hat bereits 2012 zwei Mal in der Sendung "Report" ausführlich über das unlautere Geschäftsgebaren von Lyoness berichtet und dabei in einer Sendung auch die Situation in der Schweiz beleuchtet. Alle Lyoness-Interessierten/Geschädigten sollten sich die Sendung anschauen. Viel Vergnügen!

von Ben Ecker am
05.12.2017, 11:53

VKI-Sammelaktion in Österreich gescheitert?

Es erreichen mich immer mehr Beschwerden von Teilnehmern an der VKI-Sammelaktion (Verein für Konsumenteninformationen) in Wien. Vor Wochen eingereichte Formulare würden zwar maschinell bestätigt, auf Anrufe und Nachfragen aber werde nicht reagiert. Einziger Hinweis: -„Danke für Ihre Anmeldung, wir haben Ihre Daten erhalten. Wir ersuchen Sie um Verständnis, dass die Bearbeitung Ihres Falles Zeit in Anspruch nehmen wird. Über den Fortschritt der Aktion werden Sie selbstverständlich in regelmäßigen Abständen unaufgefordert per E-Mail informiert. Falls Sie die erforderlichen Unterlagen noch nicht hochgeladen haben, bitten wir Sie diese vollständig an unsere Aktions-Mailadresse zu schicken“ - Stillstand oder nur minimalistische Bewegungen in der Causa Lyoness seitens des VKI, decken sich mit Vorkommnissen seit dem OGH-Urteilsspruch. Noch im Juni 2016 nahm ich persönlich an einem Meeting in den VKI-Geschäftsräumen Wien teil. Fr. Mag. Wolf betonte damals mehrfach, auf ein OGH-Urteil förmlich hinzufiebern, um Lyoness endlich in die Pflicht nehmen zu können. Sie rechnete im Dez. 2016 oder spätestens im Jan./Feb. 2017 mit einer Entscheidung. Wie bekannt ist, erging am 18.Mai 2017 dieses angeblich „herbeigesehnte“ OGH-Urteil zu den Lyoness-AGB. UND WAS MACHT DER VKI? NICHTS! Erst knapp zwei Monate nach ergangenen Urteilsspruch stolperte eher zufällig RA Dr. Fromhold über das Urteil. Auf sofortige Nachfrage beim VKI am 17.07.2017 reagierte man dort innerhalb von 29 Minuten, mit einer längst vorbereiteten Presseaussendung und Veröffentlichung auf der eigenen Website. Die Kanzlei Reif hat mutmaßlich nach der Erkenntnis, dass die Entscheidung beim OGH zu Lasten von Lyoness ergehen wird, auch beim VKI erfolgreich interveniert. Bei einem persönlichen Gespräch hierzu mit Fr. Mag. Wolf am 27. Juli 2017, räumte sie ein „stillschweigendes Übereinkommen“ mit Lyoness ein. Man wolle so angeblich eine Sammelaktion unterstützen. UNSINN! Man verschafft so Lyoness nur dass, was Lyoness immer braucht, nämlich Zeit. Man will es kaum glauben, aber der VKI Wien sammelt offensichtlich Geschädigte ein, verwaltet und beschäftigt diese für Lyoness. Denn, eine Veröffentlichung des OGH-Urteils in der auflagenstärksten Tageszeitung (wie im Urteil festgelegt) erfolgte bis dato nicht! Die zugesicherte Überprüfung der AGB 2014 seitens des VKI erfolgte ebenfalls nicht. Die Leiterin beim VKI (Bereich-Recht, Fr. Mag. Wolf) beantwortet auch keine Anfragen zum Sachstand Lyoness. Es erinnert stark an die „schlampigen Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft“, die 2016 öffentlich bekannt wurden.

von am
04.12.2017, 12:31

EIN FRAGWÜRDIGER SPONSOR VON LYONESS

Bekanntlich sponsert Lyoness den Fussballclub Rapid, Wien, über 5 Jahre mit mit jährlich EUR 1,8 Mio. Dieser Sponsoring- Vertrag hat in Österreich und innerhalb des Präsidiums des Fussballclubs Rapid schon zu hitzigen Auseinandersetzungen geführt. Es stellt sich natürlich die Frage nach der Werthaltigkeit dieses Sponsoren-Vertrages, d.h. ob Lyoness überhaupt in der Lage sein wird, ihren Verpflichtungen bis zum Vertragsende nachzukommen. Da die Verpflichtung zur Zahlung der insgesamt EUR 9 Mio. von der Lyoness Loyalty GmbH, CH-Buchs eingegangen wurde, die über ein Gesellschaftskapital von lediglich CHF 20,000.- verfügt, sind Zweifel berechtigt. Dies umso mehr als der Lyoness Europe AG und der Lyoness Suisse GmbH gerichtlich der Betrieb eines Schneeballsystems nachgewiesen werden konnte. Dies alles dürfte auch der Revisonsgesellschaft von Rapid, der Continental Treuhand- und Revisions- ges. m.b.H., Wien, nicht entgangen sein. In ihrem Prüfbericht, der im Geschäftsbericht von Rapid per 30.6.2017 enthalten ist, f e h l t denn auch der entscheidende Satz, der in vorangegangenen Prüfberichten stets enthalten war: "Aufgrund der bei der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnisse waren wir in der Lage, die erforderlichen Bestätigungsvermerke in den Jahresabschlussberichten zu erteilen." Dies bedeutet, dass die Prüfgesellschaft Continental im Prüfbericht Vorbehalte angebracht hat, höchstwahrscheinlich auch bezüglich der Werthaltigkeit des mit Lyoness geschlossenen Sponsorenvertrages. Brisant: Rapid verliert darüber in ihrem Geschäftsbericht kein Wort und lässt ihre Mitglieder, Sponsoren und Fans im Ungewissen. Besonderes heikel dürfte dies wegen der Rapid- Fans sein, die sich an einem riskanten Millionen-"Crowd-Financing" zugunsten ihres Klubs beteiligt haben. Einige Lyoness-Top-Shots haben bezüglich des Sponsoren-Vertrags der Lyoness Loyalty GmbH bereits kalte Füsse bekommen: Alexander Lerch, Boris Lesjak und Werner Kaiser sind kürzlich als Prokuristen mit Einzelunterschrift bei der Lyoness Loyalty GmbH zurückgetreten. Sehr fragwürdig ist auch, dass im Geschäftsbericht von Rapid per 30.6.2016 für das Geschäftsjahr 2015/2016 der Prüfbericht der Perfekta Treuhand- und Revisionsges. m.b.H., Wien, per 30.6.2015 enthalten ist. Damit fehlt der Prüfbericht per 30.6.2016 und es stellt sich die Frage, weshalb dieser von Rapid "unterschlagen" wurde. Hinter den beiden Prüfgesellschaften Perfekta Treuhand und Continental Treuhand stecken die selben Leute.

von am
30.11.2017, 10:48

MITTEILUNG AN ALLE CH-LYONESS-GESCHÄDIGTEN

Wie bekannt ist, hat das Obergericht des Kantons Zug in seinem rechtskräftig gewordenen Urteil vom 23.2.2017 gegen die Lyoness Suisse GmbH erkannt, dass das Lyoness-System als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit r des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. Verstösse gegen den genannten Gesetzesartikel werden mit Gefängnis bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft. Ich glaube deshalb, dass die Zeit gekommen ist, da alle sich geschädigt fühlenden CH-Lyoness-Mitglieder ihr Geld zurück fordern sollten. Es muss sich dabei um eine grosse Zahl von Leuten handeln: Bereits 2009, noch vor Lyoness in der Schweiz als Einkaufsgemeinschaft aktiv wurde, hat sie 300 Leute gesucht und gefunden, die je Fr. 3,000.- als "Anzahlung für zukünftige Einkäufe" einbezahlt haben. Seither haben wohl Tausende von Leuten Geld an Lyoness überwiesen, sei es als "Anzahlung für zukünftige Einkäufe", als "Anzahlung für Geschenkgutscheine" (Gift Vouchers), als "Kauf von Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen" (Länderpaketen), als "Kauf von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen" oder neuerdings als "Kauf von Discount Vouchers" (Customer Clouds). Dies immer in der von Lyoness geschürten Hoffnung, dadurch "finanziell unabhängig" zu werden. Die meisten dieser Leute werden mittlerweile schwer enttäuscht sein und erkannt haben, dass sie nur einen Bruchteil ihres Investments zurück erhalten haben. Viele dieser Leute wissen auch nicht, was zu tun ist. Nachdem die Rechtslage mit dem Urteil in Zug geklärt ist, empfehle ich allen Geschädigten, ihr Geld mittels eines eingeschriebenen Briefs an die Lyoness Suisse GmbH zurückzufordern. Ein solcher Brief könnte wie folgt formuliert werden: Einschreiben Lyoness Suisse GmbH Herr Adolf Weisskopf, Vorsitzender der Geschäftsführung Hinterbergstrasse 24 6330 Cham Datum ............. Mitglied No. .................... Aufforderung zur Rückzahlung der von mir an Lyoness bezahlten Gelder Sehr geehrter Herr Weisskopf Ich habe folgende Gelder an Lyoness überwiesen: Datum ..... Betrag ................... Begünstigter............ Zahlungsvermerk:............. Ich habe erst kürzlich Kenntnis vom rechtskräftig gewordenen Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Zug, vom 23. Februar 2017 gegen die Lyoness Suisse GmbH erhalten. Darin wurde in Art. 2.4.7 (Seite 17) erkannt, dass "das System Ihrer Firma als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit. r UWG zu qualifizieren ist und dass die Lyoness Einkaufsgemeinschaft, das Lyconet- Vertriebssystem und die Premium-Mitgliedschaft derart zusammen hängen, dass das System als unlauter qualifiziert werden muss". In Art. 3.2 (Seite 17) wurde im Urteil weiter ausgeführt: "Wie vorne in E. 2.4.1 - 2.4.7 dargelegt, ist das System von Lyoness als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit r UWG zu qualifizieren. Unlauter sind nicht nur einzelne Teile der Lyconet-Vereinbarung für Marketer, sondern unlauter ist die Vereinbarung als Ganzes, die ein unzulässiges Schneeballsystem zum Inhalt hat". Dies führt zur Nichtigkeit des gesamten Vertrages". Ich mache deshalb geltend, dass mein mit Lyoness geschlossener Vertrag nichtig ist und demzufolge alle erfolgen Zahlungen rückabgewickelt werden müssen. Ich ersuche Sie deshalb, mir innert 30 Kalendertagen, d.h. spätestens bis ...................... Fr. ......................... plus 5 % p.a. Zinsen auf mein Konto bei Bank X, IBAN ........ zu vergüten. Sollte der geforderte Betrag bis zu diesem Zeitpunkt nicht auf meinem Konto eingegangen sein, sähe ich mich veranlasst, den Zuger Anwalt, der das Urteil vor dem Obergericht Zug erwirkt hat, mit der Wahrung meiner Interessen zu beauftragen" Meine Anmerkung: Interessierte können das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug anfordern bei: anti-lyo(at)gmx.net

von Ben Ecker am
29.11.2017, 08:36

Lyoness-Umstellung auf AGB 2014 unzulässig – rechtskräftig verurteilt!

Das BGHS Wien (Az. 5C 587/16h) hat in einem rechtskräftigen Urteil vom 16. August 2017 festgestellt, dass die AGB-Umstellung unzulässig war. Die Klägerin konnte erst nach Anklicken der AGB 2014 in diese Einsicht nehmen. Auch bei diesem Urteil hat die Klägerin ihre getätigten Investitionen plus Zinsen abzüglich erhaltener Vergütungen zugesprochen bekommen. Ein Auszug aus Seite 8 des Urteils zeigt die perfide Art und Weise von Lyoness auf, mit der die Mitglieder genötigt wurden: „Gegenständlich hatte der Kläger bei seinem durch die beklagte Partei initiierten Umstieg auf das neue System keine Gelegenheit, Kenntnis von den neuen AGB 2014 zu erhalten. Die beklagte Partei legte dem Kläger diese nach den Feststellungen weder vor, noch hatte er sonst Gelegenheit, diese vor Umstieg auf das neue System zu lesen. Die AGB 2014 sind daher schon deshalb nicht Vertragsinhalt zwischen den Parteien geworden.“ Quelle: Verbraucherrecht.at , Dr. Fromhold, BGHS 16.08.2017 5 C 587 16h

von twist am
28.11.2017, 17:55

LYONESS-PUBLIZITÄT

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich höre, dass es auch heutzutage immer noch (naive oder geldgierige?) Leute gibt, die an die meist utopischen Gewinnversprechungen von Lyoness glauben, Geld investieren oder sogar als Marketer immer neue Leute ins (gerichtlich nachgewiesene )Schneeballsystem zu holen. Im Internet- Zeitalter wäre es doch ein Leichtes, sich zu informieren: Wenn man im Internet googelt, stösst man auf unzählige Beiträge, in denen das Geschäftsgebaren von Lyoness heftigst kritisiert wird. Man stösst auch auf viele Zeitungsartikel, in denen eindringlich vor Lyoness gewarnt wird. Selbst das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, das für die Bekämpfung von Schneeballsystemen zuständig ist, rät davon ab, sich mit Lyoness einzulassen. Im Internet-Lexikon Wipikedia (deutsche und englische Seite) ist akribisch aufgelistet, welche Gerichtsurteile gegen Lyoness in der Schweiz und in Österreich schon ergangen sind. Mein Kommentar: Lappi tue d'Augen uf!

von Ben Ecker am
28.11.2017, 15:02

Lyoness verweigert Auskünfte gegenüber den Behörden!

Wie bereits am 22.10.2017 mit dem Artikel "Lyoness mit Fristsetzung der Behörde unter Zwang" berichtet, wurde Lyoness von den norwegischen Aufsichtsbehörden mit einem neunseitigen Schreiben aufgefordert, darzulegen, dass die Einkünfte von Lyoness in Norwegen aus den Umsätzen mit Waren und Dienstleistungen resultieren, und nicht daraus, dass andere Mitglieder für das System geworben werden. Lyoness wurde zudem aufgefordert, den Jahresabschluss für 2016 sowie die Zahlen für 2017 bis 03.11.2017 vorzulegen, sowie weiter eine Dokumentation über die Herkunft der Umsätze zu erstatten und darüber hinaus darzulegen, wie die Zahlungen von Mitgliedern im Jahr 2016 und bis 1.10.2017 verwendet wurden. Dafür wurde Lyoness eine Frist bis zum 3. November gesetzt. Wie bereits prognostiziert und im norwegischen "Ofentlig Journal" veröffentlicht, musste die Frist zum 03.11 auf den 10.11. und letztmalig bis zum 15.11.2017 ergebnislos verlängert. Daraufhin wurde für den 22.11.2017 (12 – 14 Uhr) ein persönliches Gespräch in den Geschäftsräumen der Behörde anberaumt. Lyoness verweigert die Offenlegung der tatsächlichen Zahlen, die eine Unternehmensfinanzierung zu 98 % aus dem Vertrieb von "Cloud's" aufzeigen würden. Lyoness finanziere sich, wie behauptet, aus den Shoppingumsätzen ist rein rechnerisch schon auszuschließen. Die Transparenz der norwegischen Behörden haben Vorbildcharakter, woran sich die österreichischen und deutschen Behörden ein Beispiel nehmen sollten. Quellen: "Ofentlig Journal" Norwegen. Die Schreiben vom 09.11. & 20.11.2017 an Lyoness sind abrufbar.

von Cashback am
27.11.2017, 14:37

IMMER MEHR DEUTSCHE MITGLIEDER WOLLEN IHR GELD VON LYONESS ZURÜCK!

Hallo Ben Ecker, am 06.11.2017 schreibst Du, dass es für deutsche Geschädigte mittlerweile eine effiziente Methode gibt, um Forderungen gegenüber Lyoness geltend zu machen. Kannst Du hierzu bitte mehr Informationen bereitstellen, um diese dann an Lyoness-Geschädigte weiterleiten zu können? Bei mir melden sich immer mehr Mitglieder, die Ihr Geld nun endgültig zurück haben wollen. Die von Lyoness angegebene E-Mail Adresse, wo sich angeblich Geschädigte direkt bei Lyoness melden können ist definitiv nicht wirksam! Es gibt keine Reaktion von Lyoness, wenn man sich an diese E-Mail Adresse wendet! Danke im Voraus!

von Ben Ecker am
20.11.2017, 13:15

Mitgliederbetrug bei „Macao-Cloud“ LKA Wien ermittelt gegen Helmut Freydl

Das Landeskriminalamt Wien – Abteilung EB4 Wirtschaftskriminalität – ermittelt unter (Az. 5 St 42/17d) gegen Helmut Freydl im Zusammenhang mit der Lyoness Austria GmbH und deren Veranstaltung des „Elite Seminars mit Eric Worre“ im September 2016 in der Wiener Stadthalle . Ein schwedischer Lyoness Marketer hat demnach im Sommer 2016 einen Algorithmus/Zuordnungs-Prozess bei Lyoness entdeckt, der die internationale Buchung der ESP Units, aller befindlichen Marketer der ‚L‘-Länder ab der Karrierestufe 2, betrifft. Die unter strengster Geheimhaltung erteilte Information in Wien war, dass ab besagtem Tag NUR die Seebacher–Linie vom Wissen des Schweden profitieren solle. Damit alle Seebacher-Marketer, die sich nicht in der Karrierestufe befanden (wie die meisten es waren), auch in den Genuss des schnellen Durchlaufs der Units kämen, konnte eine Art „Lizenz“ erworben werden. Pro williger Person wurden 200 Euro für das sogenannte Karriere 2 „Upgrade“ verlangt. Eine Zahlungseingangsbestätigung dieser „Lizenzgebühr“ hat aber niemand in der besagten Gruppe erhalten und es ist einiges an Geld geflossen. Die mir hierzu vorliegenden Unterlagen/Belege wurden an die Polizei weitergeleitet. Diese Machenschaften zeugen von Lug und Trug und werden unter dem kriminellen Vorsatz geführt, immer wieder neue Wege zu finden, den Leuten – in dem Fall den getreuen Lyoness-Schäfchen – Geld aus der Tasche zu ziehen und dabei noch andere Lyoness-Direktionen zu übergehen.

von Ben Ecker am
16.11.2017, 15:23

Lyoness Deutschland GmbH / Die Herren GF Guido van Rüth & Libor Smerda !

Nicht nur der aktuelle Lyoness-GF Guido van Rüth ist im Visier der deutschen Staatsanwaltschaft, sein Vorgänger Herr Libor Smerda erhielt bereits am 29.12.2016 von der Staatsanwaltschaft Köln die Mitteilung (Schreiben liegt vor), dass gegen ihn ebenfalls ein Strafverfahren (115 Js 915/16) wegen Betruges u.a. eingeleitet wurde. Libor Smerda war im Zeitraum vom 31.01.2011 und 18.11.2014 GF der Lyoness Deutschland GmbH und ist seit Juli 2015 geschäftsführender Gesellschafter der LS Learning System GmbH in Köln. Libor Smerda hat die Lyoness Deutschland GmbH in der „finanziellen Hochphase“ geführt und wohl aus eigenem Antrieb Lyoness verlassen. Obwohl Herr Smerda zum Zeitpunkt des Schreibens der Staatsanwaltschaft bereits mehr als 1 ½ Jahren nicht mehr dem "Lyoness-Kartell" angehörte, wird Lyoness kein Interesse daran haben, dass der ehemalige GF seinem Gewissen folgt und der Staatsanwaltschaft mit seinem Wissen um die Unregelmäßigkeiten bei Lyoness zur Verfügung steht. Den aktuellen GF Guido van Rüth wird man lediglich im Rahmen erweiterter Ermittlungen mit der aktuellen mutmaßlichen Betrugsmasche der Lyconet-Cloud’s in Verbindung bringen können. Am 28.02.2017 hat der Anzeigeerstatter bei der Staatsanwaltschaft Köln Akteneinsicht beantragt, die mit der Begründung, dass das Akteneinsichtsrecht des Geschädigten stark begrenzt sei, abgelehnt wurde. Die Staatsanwaltschaft teilte weiter mit, dass im Raum Köln Akteneinsichten an Geschädigte in Wirtschaftssachen nur sehr eingeschränkt bewilligt werden. In der gesamten Konstellation ist es daher umso unverständlicher, dass der digitalisierte Ermittlungsakt mit hunderten von Seiten von einer Düsseldorfer Lyoness-Kanzlei seither mutmaßlich an Verfahrensunbeteiligte weitergeleitet wird. Somit hatte der Lyoness-Chefsyndikus Dr. Reif u. a. die Möglichkeit, bei etwaigen Zeugen der Staatsanwaltschaft im Vorfeld entsprechend zu intervenieren. Diese Vorgehensweise des Anwaltes Dr. Reif - der im übrigen der österreichischen Rechtsanwaltskammer hinreichend bekannt ist - ist seit dem Ermittlungsverfahren der WKStA Wien gegen Lyoness hinlänglich bekannt. Es kann nur gehofft werden, dass die zuständige Dezernentin der Staatsanwaltschaft Köln, u. a. mit den Vorgaben der gerichtlichen Form- und Fristsetzung besser vertraut ist als Oberstaatsanwalt Schön der WKStA Wien. Dieser hatte es doch tatsächlich geschafft, durch förmliche Unzulänglichkeiten das zuständige Gericht soweit genötigt zu haben, dass besagtes Ermittlungsverfahren einzustellen war. Eine Entscheidung hierüber soll in den nächsten Wochen ergehen.

von am
16.11.2017, 10:46

@Cashback

Vielleicht hat Guido van Rüth, der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) studiert und ist auf § 16 Abs. 2 gestossen, der wie folgt lautet: "Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Annahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erbringen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." Vielleicht hat er aber auch nur das Merkblatt des Polizeipräsidenten in Berlin (Landeskriminalamt) gelesen. Darin steht (auszugsweise): "Ein Schneeball-oder Pyramidensystem ist ein Geschäftsmodell, das nur funktioniert, wenn die Teilnehmerzahl ständig steigt. Deshalb werden immer neue Teilnehmer geworben, die wiederum neue Mitglieder werben. Illegale Schneeballsysteme locken ihre Teilnehmer regelmässig mit grossen Verdienstmöglichkeiten. (meine Anmerkung: bei Lyoness mit dem Compensation Plan). Häufig ist der Einstieg in das System mit der Zahlung einer "Gebühr" ohne eine erkennbare Gegenleistung verbunden. (meine Anmerkung: bei Lyoness mit "Anzahlungen", "Kauf von Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen", Kauf von "Discount Vouchers") Für das Anwerben werden Provisionen versprochen. (meine Anmerkung: mit Lyoness Compensation Plan für Marketer). Gewinne für Teilnehmer entstehen fast ausschliesslich dadurch, dass neue Teilnehmer einsteigen und Geld investieren. Beliebt sind Präsentationsveranstaltungen, die immer wieder ein ähnliches Schema aufweisen: * Menschliche Schwächen und das Interesse an finanziellen Gewinnen werden durch geschulte Moderatoren geschickt ausgenutzt. *Es werden nur positive Dinge geschildert, jeder kann es ganz einfach und ohne viel Aufwand schaffen. *Es werden höchste Gewinne bei geringstem Zeit- und Arbeitsaufwand versprochen. *Kritische Zwischenfragen werden unterbunden. *eine euphorische Stimmung wird erzeugt. *Zahlungen, die der Interessent zu leisten hat, werden an das Ende der Veranstaltung gesetzt. Kontakte werden über persönliche Einladungen, z.B. aus Personen aus dem eigenen Umfeld, über Zeitungsinserate, Wurfzettel und Notizen an Plakatwänden geknüpft. Der Initiator eines illegalen Schneeballsystems hat ein grosses Interesse, Sie als Teilnehmer zu gewinnen und psychologisch geschickt vorzugehen. Lassen Sie sich nicht von blumigen Versprechungen beeindrucken. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Bevor Sie sich an einem Schneeball- oder Pyramidensystem beteiligen, sollten Sie sich folgende Fragen stellen: Versucht der Anbieter, mich zu beeinflussen? Geht es primär um das Werben weiterer Teilnehmer am System? Wird mit dem Zeitfaktor Druck ausgeübt, bzw. werde ich zur schnellen Unterschrift gedrängt? Neukunden für das System werden oft im privaten Umfeld gesucht. Stellen Sie sich vor, welche Meinung Ihre Familienmitglieder, Freunde und Bekannten von Ihnen haben, wenn sie durch Ihre Anwerbung ihr Geld verlieren. In Deutschland sind illegale Schneeball- oder Pyramidenspiele vom § 16 Abs. 2 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelt. Schon der Versuch, ein illegales Schneeballsystem ins Leben zu rufen, ist strafbar. Auch wer als Teilnehmer weitere Mitglieder anwirbt, macht sich strafbar. "

von twist am
15.11.2017, 11:37

@Cashback

Es würde mich keineswegs überraschen, wenn sich der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, Guido van Rüth, absetzen würde. Nachdem Gerichte in Österreich und der Schweiz in rechtskräftig gewordenen Urteilen erkannt haben, dass Lyoness ein unlauteres Schneeballsystem betreibt, wird es für die Geschäftsführer aller Lyoness-Landesgesellschaften ungemütlich. In der Schweiz beispielsweise droht Leuten, die ein unlauteres Schneeballsystem betreiben, gemäss dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) eine Gefängnisstrafe von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe.

von twist am
15.11.2017, 10:37

LYONESS SUISSE ZAHLT!

Wie in diesem Forum schon mehrfach berichtet wurde, hat der Zuger Unternehmer Christian Plaschy die Lyoness Suisse GmbH verklagt und sein Geld zurückgefordert. Das Obergericht des Kantons Zug (Zweitgericht) hat in der Folge entschieden, dass "das System der Lyoness Suisse GmbH als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit 3 UWG (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) zu qualifizieren ist". Das Urteil war Ende Mai 2017 rechtskräftig geworden, nachdem Lyoness ihre Berufung ans Bundesgericht wohlweislich zurückgezogen hatte. Obwohl Lyoness damit verpflichtet war, Christian Plaschy die Gelder, die er privat und durch seine Firma in Lyoness investiert hatte, zurückzuzahlen, bequemte sich Lyoness erst jetzt, also nach über 5 Monaten, auch das Firmengeld vollständig zurück zu zahlen. Und dies auch erst, nachdem Christian Plaschy Lyoness erklärt hatte, dass ohne vollständige Zahlung ein weiteres für sie aussichtsloses und teures Rechtsverfahren gegen sie eingeleitet werde. Mein Kommentar: Dieses Verhalten von Lyoness passt vorzüglich zu ihrem sonstigen unlauteren Geschäftsgebaren.

von Cashback am
14.11.2017, 20:59

LYONESS DEUTSCHLAND BALD OHNE GESCHÄFTSFÜHRER???

Wenn man der Gerüchteküche Glauben schenken darf, ist der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, Herr Guido van Rüth, auf der Suche nach einem neuen Job! Anscheinend wurden bereits Bewerbungsgespräche mit einer anderen Firma geführt. So wie es scheint wird es auch für Herrn van Rüth nun immer unangenehmer, für eine Firma zu arbeiten, die bereits in einigen Ländern offiziell als Schneeballsystem verurteilt wurde.

von twist am
11.11.2017, 16:51

HAT DIE LYONESS SUISSE GMBH BANKPROBLEME?

Wenn man auf der Homepage von Lyoness Schweiz (www.lyoness.com) unter Service und Support "Kontakt" anklickt, erscheinen die Bankdaten der Lyoness Suisse GmbH. Diese lauten: Empfänger: Lyoness Management GmbH, Bank Austria UniCredit, Adresse Herrengasse 15, 8010 Graz, Konto Nr. 529 59454302. Was mag diese höchst ungewöhnliche Regelung bedeuten? Offenbar ist es der Lyoness Suisse GmbH wegen des Urteils des Obergerichts des Kantons Zug, worin rechtskräftig festgestellt wurde, dass Lyoness ein unlauteres Schneeballsystem betreibt, nicht mehr in der Lage, ein eigenes Bankonto zu unterhalten. Da stellt sich die Frage, wie lange die Hausbank, die Bank Austria Unicredit noch zur Verfügung stehen wird. Nebenbei: Auf der Homepage von Lyoness Schweiz ist der Name von Lyoness weitestgehend verschwunden. Anstatt von Lyoness wird jetzt von cb Cashback World (einer reinen Marke, ohne eigene Rechtspersönlichkeit) gesprochen. Mein Kommentar: Alter Wein in neuen Schläuchen!

von twist am
07.11.2017, 10:42

DER BESCHÄDIGTE NAME VON LYONESS

Wie sehr der Name von Lyoness mittlerweile beschädigt ist, zeigt sich daran, dass ihn Lyoness neuerdings nach Möglichkeit nicht mehr verwendet. Dies ist das erfreuliche Resultat der Aufklärungsarbeit, die in diesem Forum über die unlauteren Geschäftspraktiken von Lyoness über Jahre geleistet wurde. Auf der Website von Lyoness Schweiz wurde der Name Lyoness entfernt und ersetzt durch cb Cashback World. Erst wenn man sich die herunterladbaren AGB anschaut, erkennt man, dass man es mit Lyoness zu tun hat. Auf der abgebildeten Cashback Card ist nicht Lyoness der Herausgeber, sondern cb Cashback World. Wenn man sich online als Mitglied registrieren lassen will, so muss man dies mittels eines cb Cashback World -Formulars tun. Mitglieder, die Fragen zu Cashback World haben, können sich einloggen und mit dem "Cashback World Service Team" chatten. Die Mail-Adresse von Lyoness Schweiz ist neuerdings: [email protected] Die Stiftungen werden nur mehr Child & Family Foundation bzw.Greenfinity Foundation genannt, der Name Lyoness ist verschwunden. Doch was ist cb Cashback World? Eigentlich gar nichts als eine neue Marke, unter der sich Lyoness versteckt. Natürlich hat cb Cashback World keine eigene Rechtspersönlichkeit. Die Vertragsparteien der europäischen Lyoness-Mitglieder und der Partnerunternehmen sind nach wie vor die Lyoness Europe AG, Buchs und (für Sdhweizer) die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen. Wie sehr der Name Lyoness beschädigt ist, zeigt sich auch daran, dass auf dem Rücken der Tricots der Spieler des Fussballclubs Rapid, Wien, nicht mehr Lyoness, sondern cb Cashback World prangt. Lyoness sponsert Rapid mit jährlich EUR1,8 Mio. Als Gegenleistung muss Rapid für Lyoness (u.a. mit Leibchen- und Bandenwerbung) werben. Rapid meint, mit der Namensänderung eine elegante Lösung des Problems gefunden zu haben. Ob sich Rapid da nicht täuscht?

von Ben Ecker am
06.11.2017, 11:20

Nette Nebenbeiwerbung für eine deutsche Anwaltskanzlei, aber.....

Das Lyoness ein Schneeballsystem ist und Mitglieder ihr Geld zurück erstattet haben wollen ist unstrittig und liegt auf der Hand. Der kopierte Text einer deutschen Anwaltskanzlei ändert da auch nichts. Zwar ist Lyoness in ÖSTERREICH und der SCHWEIZ als SCHNEEBALLSYSTEM verurteilt, aber eben noch NICHT IN DEUTSCHLAND. Es ist wie mit den "Kaffeefahrten und der Heizdeckenverkauf" die bis zu einem Punkt legal sind und Teilnehmer dann doch abgezockt werden. Bis es in Deutschland zu rechtskräftigen und vollstreckbaren Urteilen kommt, vergeht sicherlich noch eine geraume Zeit. Wenn Lyoness etwas mit bravour kann, dann ist es etwaige Kläger prozessual zu isolieren und in sehr lange Prozesse zu verstricken. Allerdings sind die deutschen Verbraucherzentralen und die Staatsanwaltschaft Köln an Lyoness dran. Ebenso werden sehr zeitnah weitaus unangenehmere Probleme in Deutschland auf Lyoness zukommen, worauf ich mich persönlich sehr freue. Leider darf ich mich hierzu noch nicht äußern, rechne aber im Laufe der nächsten Woche darüber berichten zu können/dürfen. Für deutsche Geschädigte gibt es mittlerweile eine weitaus effizientere Methode um deren Forderung gegenüber Lyoness geltend zu machen.

von am
04.11.2017, 15:13

WAS EIN DEUTSCHER RECHTSANWALT ZU LYONESS MEINT

Rechtsanwalt Wolfgang Herfurtner von der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte, mit Büros in München und Hamburg schreibt auf der Homepage www.kanzlei-herfurtner.de LYONESS - AUSSTIEG FÜR PARTNER Lyoness Europe AG ist ein im Jahre 2003 gegründetes Unternehmen mit Sitz in der Schweiz das ein globales Netzwerk aus Mitgliedern und Partnerunternehmen darstellt. Viele Kunden und Geschäftspartner wollen ihr Geld zurück. Zu Recht? LYONESS - VIELVERSPRECHENDES GESCHÄFTSMODELLL ODER SCHNEEBALLSYSTEM? Mitglieder von Lyoness Europe AG sollen von besseren Bedingungen bei der Partnerunternehmen profitieren und die Unternehmer sollen loyale Kunden gewinnen. Das Geschäftsmodell des Unternehmens klingt also erstmal viel- versprechend und fair. Doch bekanntlich steckt der Teufel im Detail. Wie das Wirtschaftsblatt berichtet, hat das Handelsgericht in Wien 61 Klauseln der Geschäftsbedingungen der Grazer Einkaufsgemeinschaft für gesetzes- widrig erklärt. Selbst erfahrene Anwälte und Verbraucherschützer dürften selten derart fehlerhafte Geschäftsbedingungen erlebt haben. In der Schweiz ist bereits ein Urteil des Kantonsgerichts Zug ergangen, wonach die Verträge ungültig sind, berichtet K-Tipp. Die Premium Verträge der Firma sind demnach komplett widerrechtlich. Nach diesem Gerichtsurteil können viele Kunden in der Schweiz ihr Geld zurück- fordern. LYONESS - GELD ZURÜCK AUCH IN DEUTSCHLAND? Auch für deutsche Kunden und Business Partner gibt es Möglichkeiten, ihr Geld zurück zu fordern. Da es sich bei den mit Lyoness abgeschlossenen Verträgen in der Regel um Fernabsatzverträge gem. § 312c BGB handelt, besteht grundsätzlich ein Widerrufsrecht. In vielen Fällen sind die Widerrufsbelehrungen jedoch nicht wirksam erfolgt, so dass eine Rückabwicklung sogar Jahre nach dem Vertragsabschluss erfolgen kann. Betroffene Kunden und Anleger sollten daher ihre Ansprüche von einem Anwalt überprüfen lassen. LYONESS - FOLGEN DES WIDERRUFS Wird der Widerruf form- und fristgerecht ausgeübt, wird das Vertragsverhältnis in ein sogenanntes Rückabwicklungsschuldverhältnis umgewandelt. Kunden und Geschäftspartner bekommen dann den gezahlten Kaufpreis zurück und müssen im Gegenzug den Warenwert der durch die Gutscheine bezogenen Waren zurückgewähren. In den meisten Fällen dürfte der gezahlte Kaufpreis erheblich höher sein, als die dank des Unternehmens erlangten Vorteile. SCHADENERSATZ FÜR KUNDEN UND BUSINESS PARTNER Je nach Fallkonstellation kommen auch Schadenersatzansprüche in Betracht. Es empfiehlt sich daher, die Vertragsunterlagen von einem Anwalt überprüfen zu lassen. So weit die Meinung des deutschen Rechtsanwalts.

Mein Kommentar: Man beginnt nun endlich auch in Deutschland das System Lyoness zu durchschauen. Better late than never! Ein Herr Müller hat zu den Ausführungen von Rechtsanwalt Wolfgang Herfurtner folgenden Kommentar abgegeben: Habe insgesamt mehr als EUR 10,000.- investiert - durch einen Haken beim Einloggen wurden die neuen AGBs akzeptiert und damit floss das gesamte Kapital an Lyoness - oder Lyconet - das habe ich aber erst danach erfahren. Ich kann meine vorherigen Daten nicht aufrufen. Meine Investitionen in andere Länder wie USA mit einem Business Paket ist weg. Business Paket Frankreich ist geschluckt und die kleineren Investitionen wie Indien oder Brasilien kommen auf meinem Konto niemals zu einer einzigen Auszahlung. Ich bin schwer geschädigt! Mein Geld komme ich nicht zurück, es sei denn, ich würde alle Positionen auslösen: z.B. eine Position von EUR 1,200.- ist mit 1 % bei OMV registriert - um diese Position auszulösen müsste ich für EUR 1,2 Mio. Gutscheine bei OMV kaufen. In meinem Leben werde ich niemals EUR 1,2 Mio. haben. Das interessiert Lyoness aber nicht und interessiert auch sonst niemanden. Ich habe 3 Businesspakete - also sind das nur dafür EUR 3,6 Mio. nur für die grössten Posten. So ist klar, dass ein Herr Freidl bei einem Spendenmarathon von RTL eine Spende von EUR 500,000.- machen konnte- es waren alles nicht seine Gelder. Er hat mein Geld veruntreut. Egal was ich bisher unternommen habe, ich bekomme das Geld nicht zurück. Ganz schlimm ist, dass ich auch noch weitere Business Partner gewonnen habe, denen es jetzt genau so geht. Dass diese Firma überhaupt noch existieren darf, dass sie weiter geschäftsfähig ist, finde ich schlimm. Allerdings finde ich es gut, dass sie Schulen bauen, aber wer weiss, ob das wahr ist ... ein paar Steine, ein paar Jugendliche mit billigen China-T-Shirts mit Lyoness drauf und lächelnde Gesichter ........das zieht. EUR 10,000.- in den Wind geschossen, keine Hilfe ...... das ist einfach unmöglich."

von twist am
03.11.2017, 10:19

Strafantrag gegen die Lyoness Suisse GmbH

Bekanntlich ist das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug gegen die Lyoness Suisse GmbH Ende Mai 2017 rechtskräftig geworden, in welchem unter Art. 2.4.7 der "Erwägungen" erkannt wurde, dass "das System der Lyoness Suisse GmbH als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit r UWG (Bundesgesetz gegen unlauteren Wettbewerb) zu qualifizieren ist" und dass "die Lyoness Einkaufsgemeinschaft, das Lyconet-Vertriebssystem und die Premium Mitgliedschaft derart zusammen hängen, dass das System als Ganzes als unlauter qualifiziert werden muss". Da Lyoness ihre unlautere Geschäftstätigkeit trotz dieses eindeutigen Urteils fortsetzt, auch mit dem Verkauf von sog. Discount Vouchers (Customer Clouds), glaube ich, dass die Zeit gekommen ist, gegen die Lyoness Suisse GmbH bei der zuständigen Staatsanwaltschaft einen Strafantrag wegen Verletzung des UWG, Art. 3 Abs 1 lit r einzureichen. Das UWG enthält unter Paragraph 4, Art. 23, folgende Strafbestimmungen: "Wer unlauteren Wettbewerb nach Art. 3, 4, 5 oder 6 begeht, wird auf Antrag mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft". Ich suche CH-Lyoness-Geschädigte, die sich an einem solchen Strafantrag beteiligen möchten. Interessen sind gebeten, sich unter anti-lyo(at)gmx.net zu melden. Sie werden dann Informationen über das weitere Vorgehen erhalten. Die Stellung eines Strafantrages hat für den Antragsteller keinerlei Kostenfolgen, da "Verfahrenskosten nur dann auferlegt werden, wenn der Antragsteller den Antrag mutwillig oder fahrlässig gestellt oder dessen Durchführung erschwert hat".

von Ben Ecker am
31.10.2017, 09:11

„Lyoness Golf Open“ Vertrag bis 2020 vorzeitig aufgelöst

Auch die Golf Open Event GmbH und Lyoness gehen nun bei den „Lyoness Golf Open“ getrennte Wege, obwohl ein Vertrag bis 2020 bestand. Schuld und Tat angemessen hat sich Lyoness als Sponsor/Partner klangheimlich verabschiedet und ist von allen relevanten Websites verschwunden. Ersetzt werden die „Lyoness-Open“ ab 2018 durch das „Shot Clock Masters“. Ich gratuliere. Wir erinnern uns. Im Frühjahr 2015 wurde auch noch vollmundig die „ÖGV-CashbackCard“ mit den 100.000 österreichischen Golfclub-Mitgliedern als „langfristige Partnerschaft“ beworben und angepriesen. Gerademal ein Jahr später (Anfang 2016) wurde die ÖGV-CashbackCard in Kooperation zwischen dem ÖGV und Lyoness bereits wieder eingestellt. Die „Lyoness Golf Open“ waren für ein Schneeballsystem wie Lyoness/Lyconet eine willkommene Plattform zur Selbstinszenierung.

von Ben Ecker am
23.10.2017, 08:41

Lyoness - Einzelheiten zur Frist der Behörden!

Taschenrechner raus bei Lyoness. Wie Twist bereits berichtete, haben die norwegischen Behörden reagiert und dies könnte (wie ergangenes OGH-Urteil) erneut eine richtungsweisende Entscheidung sein. Jetzt muss Lyoness den Behörden glaubhaft dokumentiert, wie vergleichsweise ordentliche Umsätze in Norwegen ausschließlich durch die Cashback-Card-Nutzung von angeblichen 130.000 Mitgliedern (laut Lyoness) und 689 Einzelhändler (gesicherte Zahl) im Land, lukriert wurden. In einem Artikel vom 14.10.2017 des Journalisten Stain Espeland der norwegischen Zeitung Bergensavisen, wird auf weitere Ermittlungen der norwegischen Aufsichtsbehörde hingewiesen. Die Aufsichtsbehörde (***siehe unten) hat Lyoness mit einem neunseitigen Schreiben aufgefordert, darzulegen, dass die Einkünfte von Lyoness in Norwegen aus den Umsätzen mit Waren und Dienstleistungen resultieren, und nicht daraus, dass andere Mitglieder für das System geworben werden. In letzterem Fall müsse von einem unzulässigen Schneeballsystem ausgegangen werden. Lyoness wurde zudem aufgefordert, den Jahresabschluss für 2016 sowie die Zahlen für 2017 bis dato vorzulegen, sowie weiters eine Dokumentation über die Herkunft der Umsätze zu erstatten und darüber hinaus darzulegen, wie die Zahlungen von Mitgliedern im Jahr 2016 und bis 1.10.2017 verwendet wurden. Dafür wurde Lyoness eine Frist bis zum 3. November gesetzt. Lyoness wird mit großer Wahrscheinlichkeit die gesetzte Frist mehrmals verlängern lassen und keine Zahlen veröffentlichen. Eine Geldstrafe etc. dürfte hinnehmbarer sein, als "gefakte Zahlen" einer Behörde zu übermitteln. Wir werden es sehen. Aus den mir vorliegenden lyonessinternen Auswertungen, u. a. zur Lyoness-Europe und Lyoness Norway mit den jeweiligen Schlüsselkennzahlen (KPIs, Key Performance Indicator) ist ersichtlich, dass die Umsätze bei Lyoness zu ca. 98 % von Investitionen neu geworbener Mitglieder und deren Investitionen erbracht wurden. Die Umsätze mit der Cashback-Card sind allg. mit ca. 2% verschwindend gering. Die jährlichen Umsätze aus dem Cashback-Bereich würden lediglich für einige Monate die Fixkosten des Lyoness-Unternehmen abdecken. Bemerkenswerterweise wird Lyoness am Schluss des Schreibens ausdrücklich aufgefordert, irreführende Presseaussendungen, wonach die Tätigkeit von Lyoness von der norwegischen Aufsichtsbehörde genehmigt worden sei, zu unterlassen, da gerade das Gegenteil der Fall ist – nämlich ein anhängiges Verfahren zur Prüfung, ob ein Schneeballsystem vorliegt. Nach den Grundsätzen skandinavischer Transparenz ist zu erwarten, dass die Antwort von Lyoness auf der Website der Aufsichtsbehörde veröffentlicht wird. In dem Artikel wird auch ausgeführt, dass es in Norwegen 130.000 Lyoness-Mitglieder geben soll (dem wird kein Glauben geschenkt, in Anbetracht der Einwohnerzahl Norwegens von rund 5 Mio. Menschen mit gerade einmal 689 Lyoness-Händlern. Lyoness hat bereits die Händlerzahlen von 75.000 geschönt, tatsächlich sind es 50.670 Stand 09.09.2017). Auch in Norwegen, hat man es vor allem auf junge Erwachsene abgezielt, die über ihren Freundeskreis zu Investitionen motiviert werden, wobei Lyoness auch monatliche „Ansparpläne“ anbietet. Es würde auch dazu kommen, dass junge Erwachsene die Schule abbrechen, um sich ganz Lyoness widmen zu können. *** https://lottstift.no/om-oss/aktuelt/lotteritilsynet-vurderer-om-lyoness-er-ein-pyramide/ (Quellen: Bergensavisen, Dr. Fromhold, Dr. Schöberl)

von twist am
20.10.2017, 12:53

Norwegische Aufsichtsbehörde wurde aktiv

Die Lotteritilsynet (die norwegische Behörde, welche u.a. für die Aufsicht von illegalen Schneeballsystemen verantwortlich ist) hat mitgeteilt, dass sie nun über Informationen verfügt, welche ausreichen, um gegen die Lyoness Norway AS, N-1306 Lysaker, wegen Verdachts auf Betriebs eines Schneeballsystems zu ermitteln. Die Lotteritilsynet hat deshalb die Lyoness Europe AG, CH-Buchs (die Vertragspartei der norwegischen Lyoness-Mitglieder) und die Lyoness Norway AS aufgefordert, bis spätestens 3. November 2017 kritische Fragen zu beantworten. Mein Kommentar: Es ist hochwillkommen, dass nun auch ausländische Aufsichtsorgane aktiv werden mit dem Ziel, die unlauteren Geschäfts- aktivitäten von Lyoness in ihren Ländern zu unterbinden.

von am
16.10.2017, 11:12

Neuer brisanter Zeitungsartikel in der Schweiz

Die Zeitung Südostschweiz hat am 15. August 2017 folgenden Artikel veröffentlicht: UNDURCHSICHTIGE FIRMA LOCKT JUNGE GLARNER IN EIN RABATTKARTENSYSTEM. Die Firma bleibt unsichtbar, schart aber junge Glarner um sich, dir für die Verbreitung der Lyoness-Rabattkarte im Kanton sorgen sollen. Ein Betroffener erzählt, wie er die Werbeveranstaltung erlebt hat. Offizielle Stellen warnen vor einer Teilnahme. Von (Redaktor) Sebastian Dürst. Seine Kollegin wirke mittlerweile schon etwas verzweifelt, sagt der 19-jährige Peter (Name der Redaktion bekannt). Sie probiert im persönlichen Gespräch, aber auch über WhatsApp oder Facebook neue Kunden zu gewinnen. Das muss sie auch: Um die 1000 Franken hat sie schon investiert, um sich die Beteiligung an Kundenkarten bei der Rabattfirma Lyoness zu kaufen. Richtig Geld verdienen kann sie aber erst, wenn das auch viele andere machen, die durch sie zur Firma gebracht worden sind. "Wir erachten das Geschäftsmodell von Lyoness als komplex und undurchsichtig", sagt Fabian Mayenfisch, Mediensprecher des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Es liege aber nicht in der Kompetenz des SECO, verbindlich zu beurteilen, ob es sich tatsächlich um ein verbotenes Schneeballsystem handle. Einen Entscheid hat das Obergericht Zug gefällt: Ende Mai wurde ein Urteil rechtskräftig, das die Lyoness - Geschäftspraxis als unlauteres Schneeballsystem qualifiziert. INFOVERANSTALTUNG IN MITLÖDI. Peter erzählt, wie er von Lyoness erfahren hat. Die Kollegin habe ihn zu einer unverbindlichen Infoveranstaltung in Mitlödi eingeladen. "Ich habe zugesagt, eigentlich weil ich zuerst glaubte, dass sie eine gute Idee verwirklichen will." Vor Ort sieht die Sache aber anders aus: Die Kollegin präsentiert den etwa 7 Abwesenden, wie sie mit Rabattkarten- verteilen schnell viel Geld machen könnten. "Die Stimmung war sehr entspannt", sagt Peter, "wohl auch, weil wir alle im gleichen Alter sind". Ihm sein die Sache schnell unseriös vorgekommen: "Die Präsentation war sehr professionell und die Idee finde ich ja auch nicht problematisch. Aber, dass wir auf Kosten von anderen profitieren sollen, hat mir nicht gefallen". Und auch, dass er nie einen Vertreter von Lyoness gesehen hat. Er habe nach der Veranstaltung lange mit seiner Kollegin diskutiert und sich dann entschieden, nicht zu der zweiten Veranstaltung zu gehen. "Sie hat lange versucht, mich von der Idee zu überzeugen", sagt er. "SIE IST ÜBERZEUGT DAVON" Er habe nicht nur den Druck gespürt, neue Mitarbeiter zu werben, sondern auch eine tiefe Überzeugung: "Sie hat tatsächlich die Überzeugung, dass sie mit diesem System früher oder später sehr viel Geld verdienen wird". Dazu trage auch bei, dass die "Marketer" genannten Vertreter in Karriere-Stufen eingeteilt werden. "Am Anfang sei es hat, aber ab einer gewissen Stufe würde man aber wirklich Geld verdienen, hat sie uns gesagt. Sie nannte es das "Big Business". Das System von Lyoness tönt tatsächlich verlockend: Die sogenannten Marketer müssen nämlich nur die Kundenkarte an möglichst viele Leute verteilen. Bei jedem Einkauf mit dieser Karte bekommen die Kartenbesitzer einen Cashback-Rabatt gutgeschrieben und die Vermittler eine Provision darauf. Richtig viel Geld verspricht die Firma aber wenn sich die Marketer neue Kunden dazukaufen. Das funktioniert so: Der Marketer sponsert der Firma einen gewissen Betrag, im Gegenzug werden bisher herrenlose Karten ihm zugeschrieben.Er profitiert also auch an den Einkäufen von Personen, die er gar nicht selbst angeworben hat. "Irgendwann muss man eigenes Geld investieren, denn nur mit Kundenkarten- Verteilen springt praktisch kein Geld aus", erzählt Peter. Das grosse Geld lockt also nur, wenn die Betroffenen im Voraus grosse Zahlungen an die Firma leisten. POLIZEI HÄLT DIE AUGEN OFFEN. Nach Schätzung von Peter sind es im Kanton gut 30 Personen, die versuchen, mit Lyoness Geld zu machen. Die meisten davon sind um die 20 Jahre alt. Die Kantonspolizei Glarus hat keine Kenntnis von dieser Firma, wie Mediensprecher Daniel Menzi bestätigt. Es seien noch keine Klagen von Betroffenen bei der Polizei eingegangen. "Wir halten aber in Zukunft sicher die Augen offen", so Menzi. Ähnlich formuliert es auch das SECO, das bis anhin keine Strafklage gegen die Verantwortlichen von Lyoness eingereicht habe. Damit das SECO aktiv werde, brauche es ein öffentliches Interesse. Im Klartext heisst dies: Betroffene müssen sich beim SECO melden." In den letzten zwei Jahren sind aber nur vereinzelt Beschwerden gegen die Lyoness bei uns eingegangen", sagt Mayenfisch. DAS SECO WARNT VOR TEILNAHME. Peter sorgt sich um seine Kollegen, die bereits bei Lyoness eingestiegen sind. "Solange man kein Geld investiert, ist es ja nicht so schlimm". Sobald aber Geld ins Spiel kommt, kann es teuer werden,, weil den Betroffenen suggeriert wird, dass sie mit einer noch grösseren Investition aus der Krise kommen könnten. Auch das SECO empfiehlt deshalb, "nicht auf das intransparente System der Lyoness einzulassen und weitere Teilnehmer anzuwerben". BETROFFEN - WAS JETZT? Wie das SECO schreibt, habe es nicht die Kompetenz, für Betroffene die Rückerstattungs- oder Schadenersatz- Ansprüche geltend zu machen. Wer aufgrund von unlauteren Geschäftspraktiken Geld verloren hat, muss ich selber bemühen, dieses Geld gerichtlich oder aussergerichtlich zurückzufordern. Im Falle von Lyoness bestünden aber durchaus Chancen, mit einer Forderungsklage Erfolg zu haben. Dies weil das Obergericht Zug das System Lyoness dieses Jahr als unlauteres Schneeballsystem verurteilt hat. Mein Kommentar: Ich rufe alle Lyoness- Geschädigten dazu auf, beim SECO ein Beschwerde einzureichen, damit ein öffentliches Interesse für eine Klage des SECO gegen Lyoness . nachgewiesen werden kann. Die Beschwerde kann online mit dem pdf-Beschwerdeformular, das von der Homepage des SECO (seco.admin.ch) herunterladbar ist, an das SECO übermittelt werden.

von Ben Ecker am
13.10.2017, 13:20

„VKI-Sammelaktion und ein schmutziges Agreement?“

Lyoness: Inzwischen vielfach verurteilt, unzählige Zivilprozesse verloren, rechtskräftig in Österreich und der Schweiz als Schneeballsystem verurteilt, in weiteren Staaten laufen strafrechtliche Ermittlungsverfahren und ein Ende ist wogl „noch“ nicht in Sicht. Geschädigte erheben nun Vorwürfe gegen Behörden und Institutionen, besonders in Österreich wächst nach dem wegweisenden OGH-Urteil der Unmut über das Vorgehen des VKI (Verein für Konsumenteninformation) und der Sammelaktion. Ich selbst habe mich Ende Juli 2017 mit Frau W. (Leiterin-Bereich Recht) des VKI in Wien getroffen, um mich u. a. über die sogenannte Sammelaktion zu erkundigen. Es ist bekannt, dass Lyoness sich nicht wirklich um Verurteilungen schert, diese auch einfach leugnet und verdreht. Schmutzige Deals und Interventionen aller Art gehören zum Tagesgeschäft eines Hubert Freidl und seinen Anwälten Dr. Reif und Mag. Zotter. Die VKI-Leiterin-Recht räumte bei diesem Gespräch ein, dass es da wohl ein „stillschweigendes Übereinkommen“ mit Lyoness gäbe, man wolle damit die geplante Sammelklage unterstützen. Mein naheliegendes Anliegen, umgehend die Fassung „AGB November 2014“ ebenfalls gerichtlich überprüfen zu lassen wurde lediglich zur Kenntnis genommen und nicht weiter kommentiert. Seither lässt sich die Dame auch telefonisch verleugnen und beantwortet keine Nachfragen mehr. Wissenswert auch, bereits Mitte 2016 hat in den Geschäftsräumen der VKI ein Gespräch in großer Runde zur Causa Lyoness stattgefunden. Die seinerzeit noch sehr engagierte VKI-Mitarbeiterin zeigt sich zeitlich bzgl. des OGH-Urteil besorgt, rechnete zum Dez. 2016 oder aber bis spätestens Anfang 2017 damit. Sie würde regelmäßig beim OGH nachfragen und betonte ein gesteigertes Interesse seitens der VKI in der Causa Lyoness. UND JETZT WIRD ES INTERESSANT! Am 13.07.2017 informierte der derzeit führende Lyoness-Rechtsexperte RA DR. Fromhold darüber, dass besagtes OGH-Urteil bereits am 18.Mai 2017 ergangen sei, aber weder auf der VKI-Website oder bei Medien etwas zu finden sei. Ebenfalls am 13.07.2017 um 9:35 Uhr kontaktierte ich daraufhin diesbezüglich den VKI und erfragte, aus welchem Grund ein angeblich doch „so herbeigesehntes Urteil“ ganze ZWEI MONATE nach Verkündung weder auf der Website des VKI oder bei Medien zu finden sei? Postwendend um 10:04 Uhr (29 Minuten später) erhielt ich die Mitteilung des VKI, dass soeben eine Presseaussendung veröffentlicht wurde. Innerhalb von 29 Minuten wurde also – zufällig zeitgleich? – ergangenes OGH-Urteil wahrgenommen, eine Presseaussendung verfasst und die Veröffentlichung erarbeitet?! Sorry, aber da stinkt es gewaltig! Vielmehr unterstreicht es den mutmaßlich „schmutzigen Deal mit Lyoness“ welcher offensichtlich beinhaltet, ergangenes Urteil solange wie möglich nicht offiziell bekanntwerden zu lassen. Dies hat auch für zwei Monate bereits funktioniert. Die Fassung „AGB November 2014“ bleibt vom VKI unberührt, immerhin verkauft Lyoness/Lyconet/Cashback World (obwohl inzwischen ebenfalls als rechtswidrig eingestuft) weiter fleißig damit deren Cloud‘s. Die Sammelklage ermöglicht Lyoness zudem einen weiteren Zeitgewinn, da die Klagen zunächst gesammelt und Lyoness wird sich sicherlich einen großzügigen Bearbeitungszeitraum einfordern. Abschließend wird sich Lyoness sehr günstig in dieser Sammelaktion und dem VKI vergleichen. Lyoness kann dies in Folge als „bereinigte Altlasten“ pompös publizieren, die VKI lässt sich ebenfalls feiern und die Geschädigten bleiben auf erheblichen Verlusten sitzen. Zur Information! Der VKI hat am obersten österreichischen Gerichtshof in Wien am 18. Mai 2017 unter dem Gz. 10 Ob 45/16i, ein entscheidendes Urteil zu den Lyoness-AGB Urteil gewonnen. Gem. diesem OGH-Urteil (Seite 51) muss es in der auflagenstärksten Tageszeitung in Österreich veröffentlicht werden. NICHTS dergleichen wurde vom VKI unternommen! Weiter hat das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz, Gerichtsabteilung 5, hat als Berufungsgericht in der Rechtssache 5 R 212/16g für die klagenden Partei (einer Gastronomiefachfrau) für Recht erkannt: Der von Lyoness eingebrachten Berufung wird nicht Folge gegeben und eine Revision sei nach § 502 Abs 2 ZPO ebenso unzulässig. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Auszug aus dem Entscheidungsgründe zu den „AGB Neufassung 2014“ im Urteil (Seite 4): „Die AGB würden auch grob benachteiligende Klauseln enthalten, die gemäß § 879 ABGB und § 6 Abs 3 KSchG nichtig und unwirksam seien. Die AGB 2014 seien gemäß § 864a ABGB auch nicht Vertragsinhalt geworden. Sie seien im Übrigen wegen Sittenwidrigkeit und Intransparenz nichtig. Weiters habe sich die Klägerin mangels Aufklärung bzw. durch Irreführung durch die Beklagte bei Abgabe der Erklärung, die neuen AGB 2014 zu akzeptieren, in einem Irrtum befunden.“ „Es könne dahingestellt bleiben, ob die neuen AGB für Lyoness- Mitglieder Fassung November 2014 und die Lyconat-Vereinbarung Fassung November 2014 gemäß § 864a ABGB überhaupt jemals Vertragsbestandteil geworden seien. Alle darin enthaltenen Klauseln, die das Recht des Kunden auf Rückforderung bereits geleisteter An-/Teilzahlungen bei Beendigung des Vertragsverhältnisses beschränken bzw. ausschließen sollten, seien genauso gröblich benachteiligend und intransparent wie jene in den vorangehenden Fassungen der AGB.“

von twist am
12.10.2017, 18:18

Woher soll das Geld kommen?

Alle Lyoness-freaks, die auf die unlauteren Angebote von Lyoness hereingefallen sind, sollten sich fragen, woher das Geld, das ihnen versprochen wurde, kommt. Die Antwort ist klar: Weitestgehend aus Zahlungen anderer. So funktioniert ein Schneeballsystem nun einmal. Ebenso klar ist, dass die Top-Shots rund um Hubert Freidl die grossen Profiteure sind, während jene, die sich als "eigenverantwortliche und selbständige" Marketer abmühen, ihr persönliches Umfeld verrückt machen und ihre Freizeit opfern, oft praktisch leer ausgehen.

von Cashback am
12.10.2017, 15:14

LYONESS

Ein deutscher Marketer informierte mich wie folgt: Lyoness informierte seine Mitglieder auf "sektenähnliche" Veranstaltungen immer wieder, dass insgesamt 70 Einheiten benötigt werden (35/35) um die Auszahlung der ersten Einheit auszulösen. Es sollen dann 400,- Euro als Bonus generiert werden. Der Marketer hat nun selbst dieses Lyoness-Schneeballsystem vorangetrieben und die 70 Einheiten (35/35) erreicht. Nach ca. drei Wochen ist der Bonus von 400,- Euro allerdings immer noch nicht verfügbar. Daraufhin hat der Marketer sich mit Lyoness in Köln in Verbindung gesetzt und hinterfragt, warum diese 400,- Euro nocht nicht verfügbar sind. Die Antwort von Lyoness war sinngemäß "Pech gehabt" Leider bestand die Vergütunsberechtigung nicht, als 35/35 erreicht wurden, so dass der Balance Bonus nicht gutgeschrieben wurde! Mein Komentar... Lyoness arbeitet mit allen Tricks, um kein Geld an seine Mitglieder auszahlen zu müssen. Dieses sollten wir ebenfalls in der TV-Reportage als Thema mit aufnehmen.

von Ben Ecker am
11.10.2017, 14:33

Continental AG-Tochterunternehmen beendet Zusammenarbeit mit Lyoness!

PROFI Reifen- und Autoservice GmbH ist die Tochtergesellschaft von Continental AG und der führende Anbieter von Reifen und automotivem Service in Österreich. Wie die Geschäftsleitung mitteilte wurde die Zusammenarbeit bereits im Feb. 2017 beendet. Solche Informationen gibt Lyoness nicht an seine Mitglieder weiter.

von Ben Ecker am
11.10.2017, 13:45

3 bis 5 Lyoness-Geschädigte für Fernsehreportage gesucht !

Ein führendes europäisches Medienunternehmen sucht 3 - 5 Lyoness/Lyconet und/oder Cashback World-Geschädigte zwischen 20 und 30 Jahren, die bereit sind im Rahmen einer Fernsehreportage öffentlich ihre Erfahrungen zu berichten. Hintergrund hierfür ist das derzeitige Lyoness Facebook-Marketing, die auf diese Altersgruppe ausgerichtet ist. Bei Interesse bitte an mich unter - [email protected] - wenden. Ich stelle dann sogleich den Kontakt zur Produktionsfirma her.

von Supi777 am
05.10.2017, 09:02

Chrissie70

Sofort Anzeige erstatten und dies der Polizei melden. Ort des Treffens, die dazu gehörenden Personen bekannt geben. Die Polizei soll dieser Sache nachgehen. Dann gleich dem Beobachter durchgeben und Herrn Basler vom Kassensturz benachrichtigen. Sagen Sie Ihrem Sohn, dass Lyoness nur noch Klagen am Hals hat. In Cham wo Lyoness stationiert ist, ist niemand vor Ort. Viele gefakte Firmen sind auf dem Portal von Lyoness, die gar nichts davon wissen, dass sie Partner von Lyoness sind. Alles Gaunerei!!!

von Ben Ecker am
25.09.2017, 16:22

Lyoness-Anwalt Mag. Klaus Zotter - Verfahren eingeleitet!

Der Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Steiermark teilte mit, dass gegen Rechtsanwalt Mag. Klaus Zotter (Kanzlei Dr. Reif) ein Verfahren (GZ: 2016/0412-3) wegen standeswidrigen Verhalten eingeleitet wurde. Wie bereits berichtet, hatte Mag. Zotter während eines der zahlreichen Lyoness-Prozesses vor Gericht gelogen. Dies ist anhand von Schriftsätzen aus den Ermittlungsakten bei der WKStA gegen Lyoness auch zweifelsfrei zu entnehmen. Aber es droht weiter Ungemach für den umtriebigen Anwalt Mag. Zotter. Viele verärgerte Lyoness-Geschädigte wollen sich nicht damit abfinden, dass es einem Anwalt offensichtlich ohne Konsequenzen möglich ist, ganze 61 rechtswidrige Klauseln in AGB einzuarbeiten um Mitglieder zu benachteiligen. Geschädigten Mitglieder haben angekündigt Anzeige gegen Mag. Zotter bei den zuständigen Behörden zu erstatten und prüfen zivilrechtliche Schadensersatzansprüche.

von Ben Ecker am
19.09.2017, 11:53

Tatsächliche Marktpräsenz / Lyoness überführt sich selbst der Unwahrheit!

Lyoness schmückt sich gerne mit fremden Federn und führt auf der eigenen Website wahlweise mal 70.000 und 75.000 Händler bzw. Partnerunternehmen an. Das ist auf den ersten Blick eine wahrhaft beeindruckende Zahl, die Realität zeigt sich aber ganz anders. Von den angepriesenen 70.000 und 75.000 „Partner“ existieren tatsächlich nur 50.630 Einzelhändler (Quelle: Lyoness-Website Stand: 09.09.2017), davon akzeptieren 40.761 die Cashback Card und 9.202 führen einen Online-Shop. Was sich auf dem ersten Eindruck viel anhört ist nichts in einem internationalen Vergleich. Dabei sind viele der sogenannte Partner irgendwo auf einer „Affiliate-Marketing-Website“ gelistet und wissen nicht einmal, dass sie als „offizielle“ Handelspartner auf der Website eines rechtskräftig verurteilten Schneeballsystem mit Namen „Lyoness“ zum Nachteil Dritter missbraucht werden. Aber das ist die Strategie, mit der Lyoness auf Kundenfang geht – es wird mit Zahlen geprotzt und es werden die Namen von bekannten Unternehmen als „Partner“ werbewirksam auf der Lyoness-Website in Szene gesetzt. Lyoness benutzt also bewusst den Bekanntheitsgrad von größeren Unternehmen zum Zwecke des Kundenfangs für den „Lyconet-Vertrieb“. Das Prinzip des Cashback’s wird von Lyoness dahingehend pervertiert, um Umsätze aus dem Vertrieb der Cloud’s zu erzielen. Wir haben sehr viele dieser Partnerunternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz kontaktiert und direkt nachgefragt. Es zeigte sich immer das gleiche Bild: Ein weitaus höhere Zahl als ohnehin vermutet der kontaktierten „Geschäftspartner“, wußten selbst nichts von einer Partnerschaft und verneinten auch die Bereitschaft dazu, von einigen wurden rechtliche Schritte gegen Lyoness angekündigt. Verständlich, denn welches Unternehmen will schon mit einem rechtskräftig verurteiltem Schneeballsystem in Verbindung gebracht werden. Fakt ist, dass Lyoness zusehends seine großen, werbewirksamen Zugpferde verliert (Mastercard, eBay, Triumph, Puma etc.) und die Luft für die Einkaufsgemeinschaft immer dünner wird. Besonders deutlich zeigt sich das Bild in den angepriesenen „Lyoness-Zukunftsmärkten“, wie den USA, Asien und Indien. In den USA gibt es ca. 26 Mio. Unternehmen (Quelle: usa.embassy). Laut Lyoness-Website gibt es in den USA gerade mal 2.858 „Partner“ – wenn man diese Zahlen nun gegenüberstellt, muß man erkennen, dass die Marktpräsenz von Lyoness in den USA geradezu lächerlich ist. Auch Indien wurde, als eines der größten Länder der Welt mit 1,2 Milliarden Einwohnern, von Lyoness im Jahr 2012 als BOOM-Markt der Zukunft verkauft. Aktuell sind auf der Lyoness-Website in Indien 139 Partner gelistet – ein magere Zahl für diesen zukunftsträchtigen Markt. In den Werbemails von Lyoness wurde interessanterweise schon damals (2012) ein „WICHTIGER HINWEIS“ von Lyoness publiziert: „Bis zum offiziellen Markteintritt in Indien, der durch Lyoness zeitgerecht bekanntgegeben wird, ist es absolut untersagt, in Indien das Lyoness Treuprogramm weiterzuempfehlen. Jede aktive Tätigkeit, die durch ein Mitglied in Indien vor offizieller Eröffnung durchgeführt wird, führt unwiderruflich zur Auflösung der Lyoness Mitgliedschaft.“ Dies war bereits ein Indiz dafür, dass zu diesem Zeitpunkt längst bekannt war, dass in Indien der Vertrieb der Länderpakete verboten war, dennoch aber weiter von Lyoness verkauft wurde. Bis heute ist dort lediglich eine „privat limited“ mit dem Gesellschaftszweck einer „Buchführung“ gemeldet. Wie viele Millionen Euro wurden mit dem „Länderpakt Indien“ der Lyoness-Führungsriege zugeführt und unter wenigen mit Stiftungen etc. aufgeteilt. Und was haben die Mitglieder, die auch in das Indienpaket vor Jahren investiert haben, heute davon? Nichts! Ganze 139 kleine Einzelhändler hat man in diesem so groß angekündigten Indien generieren können, aber noch nicht einmal diese dürften aufgrund der aktuellen Rechtsprechung vor Ort legitim sein. Die aktuell angebotenen mutmaßlich noch betrügerischen Cloud’s scheitern am Schneeballsystem Lyoness ebenso, wie die Länder-, Business- und Premiumpakete zuvor. Ein Lyoness-Mitglied was auf sein angekündigtes „Passives Einkommen“ weiter hofft wird auch hier das Nachsehen haben. Viele Lyoness-Geschädigte haben sich von etlichen erfolgsversprechenden Werbeaussagen von Lyoness locken lassen – hier ein kleiner Auszug: „Unser erfolgreicher Start in Middle East / Vereinigte Arabische Emirate hat anklingen lassen welch riesiger Markt uns sich hier auftut. Dort kommen durch das wachsende Business Team bereits auch schon Handelspartner in unser LYONESS-Netzwerk!“ (2011) „Indien allein zählt mehr als ein SECHSTEL der WELTBEVÖLKERUNG & zählt zu den am schnellst wachsenden Volkswirtschaften der Welt! Ein unglaublicher Zukunftsmarkt für LYONESS, der bereits im Aufbau steckt!!!“ (2011) „Letztmalig die Möglichkeit, direkt am asiatischen Markt mit 4 Milliarden Konsumenten dauerhaft und nachhaltig zu partizipieren.“ (2014) „Südafrika – eine regionale Wirtschaftsmacht in imposanten Aufschwung! Speziell in Südafrika konnten in den letzten Monaten imposante Weiterentwicklungen auf den Weg gebracht werden. Zahlreiche große, bedeutende Branchenleader in einigen wichtigen Schlüsselbranchen setzen bereits auf das Lyoness Treuprogramm und bieten somit den begeisterten Mitgliedern Tausende Chashback Points, bei denen die Einkaufsvorteile genutzt werden können.“ (2013) „Lyoness ist in Brasilien erfolgreich gestartet. Somit besteht für die über 200.000.000 Einwohner Brasiliens ab sofort die Möglichkeit von den Lyoness Einkaufsvorteilen zu profitieren….So stehen allen brasilianischen Mitgliedern bereits seit Landesstart hunderte Akzeptanzstellen zu Verfügung … Ziel ist es, in den nächsten Monaten und Jahren ein flächendeckendes Einkaufsnetzwerk zur Verfügung zu stellen, das den Ansprüchen von Millionen Brasilianern gerecht wird.“ (2012) Lyoness hat seinen Kunden versprochen sich in diesen Ländern zu etablieren und ein Händlernetz aufzubauen. Aber die aktuellen Händler-Zahlen sind und werden wohl mickrig bleiben. In Thailand sind es aktuell 238 Lyoness-Partner, in Südafrika 481 Partner, in Brasilien 581, in Qartar 32, in VAE 69 usw…. (Stand: 09.09.2017). Oftmals sind der von Lyoness selbst aufgelegten Liste der Händler nicht einmal deren Kontaktdaten angeführt, sodass auch deren Eigenschaft als „Vertragshändler“ bezweifelt werden darf. Jedenfalls ist es äußerst unwahrscheinlich, dass bei diesen Bars, Shops und Beauty-Salons auch nur etwas an Einkaufsumsätzen generiert werden kann, welche dann auf die investierenden Mitglieder aufgeteilt werden könnte. Lyoness soll doch bitte seinen Mitgliedern darlegen und erläutern, wie Lyoness mit den Einnahmen aus dem Cashback-Bereich die monatlichen Fixkosten abdecken kann. Hierzu erfordert es keinen Nobelpreis in Mathematik, denn es ist nicht möglich.

von LL2016 am
13.09.2017, 16:45

..." glaubst du, Lyoness würde ..."

Unglaublich. Erst gestern wieder gelesen im Facebook. Auf kritische Nachfragen anlässlich des Treffens in Turin fragte eine Gehirngewaschene: ..." glaubst du tatsächlich, Lyoness würde so viele Jahre funktionieren, wenn das ein Schneeballsystem wäre ? " Witzigerweise hat die Nachfragerin einen link über ein Gerichtsverfahren aus dem Jahr 2016 in die Kommentare gestellt, wessen Text mir sehr bekannt vorkam, - so als sei er von hier herauskopiert! Leider hat sie kein aktuelles Urteil hineingestellt, worauf auch sofort die Antwort kam..." das war einmal, inzwischen ist alles legal ! " Und dort auf dem " Seminar" wurde auch sofort die Halle für Prag gefüllt, Kartenvorverkauf, --- anscheinend gehen da immer die selben hin ???? Lyonesstourismus, -eine ganz neue Art, Europa kennenzulernen. Herr Freidl war auch gerne für Selfies zur Stelle, alles natürlich im Facebook zu bewundern. Beim Schwenk durch die tobende Halle fielen allerdings einige leere Reihen auf. Tja, Fazit : sie waschen weiter Gehirne, jedesmal noch bombastischer , - wann hört das auf ? Hoffentlich nicht nie ....manchmal gebe ich schon die Hoffnung auf !

von Ben Ecker am
13.09.2017, 12:15

Weitere namhafte Unternehmen und Affiliate-Partner kündigen Lyonessverträge auf!

Für Oktober 2017 haben weitere namhafte Unternehmen die Zusammenarbeit mit Lyoness aufgekündigt. Die Unternehmensnamen dürfen und werden erst Anfang Oktober veröffentlicht. Ebenso haben sogenannte Affiliate-Partner mittlerweile eine Vertragskündigung bestätigt, was Lyoness besonders hart treffen dürfte. Über Affiliate-Agenturen nutzt Lyoness die verdeckte Möglichkeit, sich über vermeintliche Geschäftspartnerschaften mit namhaften Unternehmen zu präsentieren, ohne tatsächlich in einer direkten Geschäftspartnerschaft mit diesen Unternehmen zu stehen. Wie zwischenzeitlich bekannt und wiederholt aufgedeckt wurde, bedient sich Lyoness gerne am seriösen Ruf von namhaften Unternehmen, um das eigene negative Image zu kaschieren und der Vertriebssparte Lyconet die Neugewinnung von investitionswilligen "Cloud-Kunden" zu erleichtern. Wie vorliegende Mailkorrespondenz belegt, verwenden Empfehlungsgeber und leitende Lyconet-Vertriebler gerne den Satz: "Glaubst Du/Glauben Sie ein Unternehmen wie " .............." würde in einer langjähriger Geschäftspartner mit Lyness/Lyconet stehen, wenn ........."

von am
08.09.2017, 10:46

Schweizer Textilunternehmen Triumph hat Verträge mit Lyoness gekündigt!

Der Textilhersteller Triumph mit ca. 30.000 Mitarbeitern und Sitz in Bad Zurzach, hat die vertraglichen Beziehung mit Lyoness aufgrund der zahlreichen Verfahren aufgekündigt. Wie das Unternehmen schriftlich mitteilte, "In Österreich hat zu keiner Zeit eine geschäftliche Verbindung zwischen Triumph und Lyoness bestanden. Kundinnen welche über unseren Online Shop Ware bestellt haben, konnten am Lyoness Cash Back System teilhaben. Aufgrund der Verfahren in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir die vertragliche Beziehung mit Lyoness gekündigt." Dennoch ist auf den Websites von Lyoness das Unternehmen Triumph als Partnerunternehmen mit Logo des namhaften Unternehmen zu finden. Triumph wurde darauf hingewiesen.

von twist am
07.09.2017, 08:40

Lyoness Schweiz verliert bisherige Revisionsstelle

Wie dem Handelsregister zu entnehmen ist, ist seit Anfang 2017 neu die Treuhand - und Revisionsgesellschaft Mattig-Sutter und Partner, Schwyz, Revisionsstelle der Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen. Die RZP Rother Zeberli Partner Treuhand AG, Arbon, hat ihr Mandat abgegeben.

von Ben Ecker am
05.09.2017, 11:18

Ebay dementiert Geschäftspartnerschaft mit Lyoness und kündigt Konsequenzen an!

Es wurden bereits zahlreiche "Fake-Partnerschaften" von Lyoness (jetzt Cashback World) aufgedeckt, u. a. die "Mastercard-Lüge". Nun stellt sich auch das weltgrößte Online-Marktplatz eBay als Fake heraus. Wie uns der GF Eben Sermon schriftlich bestätigte: ".....besteht keine Partnerschaft mit dem fraglichen Unternehmen. Sofern sie Belege haben, in welcher Form das Unternehmen den Bekanntheitsgrad von eBay zum Zwecke der Kundengenerierung missbraucht, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen könnten." Lyoness (jetzt Cashback World) versucht seit jeher mit vorgetäuschten Geschäftspartnerschaften namhafter Unternehmen, deren seriösen Bekanntheitsgrad auf das eigene unseriöse Geschäftsgebaren zu projizieren und für den Vertrieb des Schneeballsystem zu nutzen. Wunschgemäß haben wir dies gegenüber eBay mit der Lyoness-Website selbst belegt. Dort wird eBay mit der Partner-ID: 609000368 und als Partnerunternehmen dem Verweis bei den Bedingungen "Bei diesem Partnerunternehmen ist ......." geführt. (siehe auch) https://www.lyoness.com/de/cashback/de-de/609000368-ebay https://www.lyoness.com/de/voucherdetail/ebay-flash-sale-bis-zu-60-auf-wmf-produkte-andere-aktionsangebote-43198

von Ben Ecker am
29.08.2017, 09:58

Lyoness-AGB ! Die Macher RA'e Dr. Reif & Mag. Klaus Zotter in der Kritik.

Ein Sprichwort besagt: „Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!“ Ähnliches trifft wohl auch auf Anwälte und ihre Mandanten zu. Wer die Kanzlei Dr. Reif beauftragt um AGB auszuarbeiten, hat jedenfalls gute Chancen einen Negativrekord zu brechen. Dabei hat sich der AGB-Ärger bei Lyoness schon vor Jahren abgezeichnet und selbst die aktuelle „AGB Neufassung 2014“ wurde zwischenzeitlich in der Rechtssache 5 R 212/16g am 18.01.2017 rechtskräftig als „sittenwidrig, intransparent und nichtig“ abgeurteilt. So teilte Dr. Reif persönlich bereits im (vorliegenden) Schreiben vom 25.10.2013 an die WKStA Wien u. a. zu der AGB-Problematik mit: •„Mit der Bear­beitung war damals ausschließlich mein Kanzleipartner Mag. Klaus Zotter betraut.“ •„……. da in diesem Zeitraum (erstes Halbjahr 2011) bereits bekannt wurde, dass in der Schweiz ein neues Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb in Verbindung mit der Einrichtung einer neuen Behörde eingerichtet wird, wurde vom Schweizer Kollegen Töndury angeraten, mit der endgülti­gen Fassung so weit zuzuwarten…….“ •„Hinsichtlich meiner Tätigkeiten bzw. Verantwortlichkeiten bei der Erstellung der genannten AGB­ Versionen verweise ich auf die Punkte 1 und 2 und darf nochmals festhalten, dass ich in die Er­stellung bzw. Adaptierung der AGBs Fassung 10/08 und 11/09 nicht involviert war, sondern ledig­lich in die Fassung April 2012, bei denen ich wie bereits angeführt, gemeinsam mit den Kollegen in Köln und Zürich die Grundversion für den deutschsprachigen Raum errichtet habe. Federfüh­rend bei der Gestaltung war Kollege Marc Hilber in Köln bzw. Kollege Töndury in Zürich.“ Nun will natürlich niemand mehr für die rechtswidrigen AGB verantwortlich sein. Allerdings dürfte unstrittig sein, dass sich hier die Kanzlei Dr. Reif/Mag. Klaus Zotter nicht gerade durch vertrauensbildende Kompetenz ausgezeichnet hat. Einem Mandanten dieser Kanzlei würde es niemand verübeln, wenn dieser sich mehr als schlecht beraten und vertreten fühlte, wäre der Mandant nicht ausgerechnet Lyoness und das ganze System ohnehin als Schneeballsystem betrieben und zum Nachteil der Mitglieder ausgerichtet. Es liegt in der Natur der Sache, dass es hier für die beiden Protagonisten nur noch um Schadensbegrenzung und Verharmlosung dieser Urteile geht. Immerhin sollen die aktuellen und mutmaßlich ebenso „betrügerisch ausgerichteten Clouds“ wieder Geld für Hubert Freidl persönlich und wenigen anderen einbringen, wie einst mit den Länder- und Businesspaketen. Wäre von diesem AGB-Debakel ein Unternehmen mit Verantwortungsbewusstsein betroffen und nicht Lyoness (jetzt Cashback World) könnte „DIE CHARTA DER GRUNDPRINZIPIEN FÜR RECHTSANWÄLTE“ durchaus zum Problem für eine ehrenwerte Kanzlei werden. Darin heißt es (nur um einige zu nennen) u. a.: •Prinzip (d) – die Würde und Ehrenhaftigkeit der Anwaltschaft sowie die Rechtschaffenheit und der gute Ruf des einzelnen Rechtsanwalts. (Angesichts der Tatsache, dass bei der RAK Steiermark bereits einige Anzeigen gegen Dr. Reif vorliegen und Mag. Klaus Zotter vor Gericht zum Nachteil einer Klägerin mutmaßlich wissentlich gelogen hat, wirken Begriffe wie Würde, Ehrenhaftigkeit und Rechtschaffenheit mehr als deplatziert. Zumal Mag. Klaus Zotter auch noch als Disziplinarrat in der Rechtsanwaltskammer Steiermark tätig ist, lässt erahnen wie hoch dort solch ehrenwerte Begriffe anzusetzen sind.) •Um das Vertrauen von Mandanten, Dritten, Gerichten und dem Staat zu gewinnen, muss sich der Rechtsanwalt dieses Vertrauens würdig erweisen. Dies wird auch durch die Zugehörigkeit zu einem ehrbaren Berufsstand erreicht; daraus folgt, dass der Rechtsanwalt nichts tun darf, was seinem eigenen oder dem Ansehen des Berufsstandes oder auch dem Vertrauen der Öffentlichkeit in die Anwaltschaft insgesamt schaden könnte. Dies heißt jedoch nicht, dass der Rechtsanwalt perfekt sein muss. Vielmehr ist damit gemeint, dass er sich weder in der Berufspraxis noch bei anderweitigen Tätigkeiten oder im Privatleben so verhält, dass es den Berufsstand in Misskredit bringen könnte. Unehrenhaftes Verhalten kann Sanktionen zur Folge haben und im schlimmsten Fall zum Ausschluss aus der Anwaltschaft führen. (Wer es schafft einen landesweiten negativen Rekord mit 61 rechtswidrigen Punkten auf vier Seiten aufzustellen, trägt nicht zum Ansehen dieses Berufsstandes bei.) •2.2. Vertrauen und Würde Das Vertrauensverhältnis setzt voraus, dass keine Zweifel über die Ehrenhaftigkeit, die Unbescholtenheit und die Rechtschaffenheit des Rechtsanwaltes bestehen. Diese traditionellen Werte des Anwaltsstandes sind für den Rechtsanwalt gleichzeitig Berufspflichten. (Lyoness-Gründer Hubert Freidl & die Kanzlei mit Mag. Zotter scheinen eine perfekte Symbiose zum Nachteil der Mitglieder zu vereinen. Dr. Reif & Mag. Klaus Zotter haben hier als Anwälte für die Mitglieder grob benachteiligende AGB entworfen. Vertrauen, Würde, Ehrenhaftigkeit, Rechtschaffenheit oder gar Werte eines Anwaltstandes möchte einem da nicht über die Lippen kommen.)

von Ben Ecker am
22.08.2017, 13:53

Lyoness – Cashback World / ohne gültige AGB auf dem Markt?

Die AGB von Lyoness aus der Vergangenheit wurden per Gericht als „null und nichtig“ erklärt, aber auch die aktuellen AGB wurden inzwischen ebenso als sittenwidrig eingestuft. Welche AGB den neuen Mitgliedern jetzt vorgelegt werden, ist wohl einfach zu beantworten. Die bereits abgeurteilten AGB werden „rotzfrech“ weiterverwendet, es zählen eben nur die Einnahmen über die Clouds, ungeachtet der sich nun anbahnenden nächsten Klagewelle mit den zur Zahlung fälligen Clouds. Erste „Cloud-Geschädigte“ klagen bereits ihr Leid, von Lyoness/Lyconet „geradezu bedrängt“ zu werden und auf eine Auszahlung der Gelder zu verzichten. Die Argumentation von Lyoness/Cashback World es betreffe ja nicht das Cashback-Geschäft ist reine Makulatur, da sich das Unternehmen seit jeher über den Verkauf von Länder-, Businesspaketen oder der jetzigen Cloud finanziert hat. Rein rechnerisch ist dies mit den Umsätzen aus dem Cashback-Bereich und den von Lyoness „gefakten Mitgliederzahlen“ schon nicht möglich.

von am
08.08.2017, 17:04

DIE GERICHTSURTEILE GEGEN LYONESS HÄUFEN SICH

Mit dem Bezirksgericht, A-Traun hat am 8.8.2017 unter der Referenz 2C312/7f-8 ein weiteres österreichisches Gericht ein Urteil gegen die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, gefällt, das an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lässt. Ich gebe nachstehend den Urteilstext auszugsweise wieder: SACHVERHALT: Der Kläger, angestellter Hausmeister, meldete sich bei der beklagten Partei, die ihren Sitz in der Schweiz hat, als privates Mitglied am 10.11.2010 an und erwarb am 17.11.2010 ein "Business Paket" um EUR 2,000.- sowie am 18.11.2010 ein "Länderpaket Amerika" um EUR 7,200.-. Für die Investitionen wurden einerseits für das "Business Paket" von der beklagten Partei hohe Gewinnaussichten in Aussicht gestellt und damit beworben, dass bei einer als "Anzahlung" bezeichneten Investition von EUR 2,000.- kurzfristig ein Betrag von EUR 16,572.- erwirtschaftet werden kann. Andererseits wurde das "Länderpaket Amerika" damit beworben, das man ein passives Einkommen ohne eigenes Tätigwerden, vor allem ohne Anwerbung von Mitgliedern, erwirtschafte und dass Zahlungen von EUR 2,000.- bis EUR 25,000.- geleistet werden können, dass je Paket in 2 - 5 Jahren ein Gesamtgewinn von bis zu EUR 186,812.- kurzfristig erzielt werden könne. Dem Vertragsverhältnis zwischen der beklagten Partei und dem Kläger lagen die AGB sowie die ZAGB der beklagten Partei zu Grunde. Durch die zwei verschiedenen Pakete wurde nach Zahlungseingang an die beklagte Partei eine Zahlungsbestätigung über "an-/teil-bezahlte Gutscheinbestellungen" für die "Kika Möbel Handelsgesellschaft m.b.H." ausgewiesen, obwohl zwei verschiedene Investments von der beklagten Partei beworben und vom Kläger bei der beklagten Partei bestellt wurden. Die Gewinne blieben aus und dem Kläger wurden lediglich EUR 5,29 an Mitgliedsvorteilen ausbezahlt, die der Kläger mittlerweile verbrauchte. Grundsätzlich können die beworbenen Gewinne laut der von der WKStA, Wien, erstellten Berechnung allein anhand des "Businesspakets" kaum bis gar nicht erzielt werden, weil man mindestens 40 Mitglieder brauchen würde, die Anzahlungen in Höhe von EUR 80,000.- leisten; der Kläger hatte insgesamt drei Mitglieder für die beklagte Partei angeworben. In der Folge wurde vom Kläger am 16.2.2017 eine E-Mail an die beklagte Partei geschickt, in der er EUR 9,200.- samt 4 % Zinsen ab dem jeweiligen Zahlungstag abzüglich etwaig ausbezahlter Mitgliedsvorteile und zuzüglich des nicht ausbezahlten Guthabens sowie die zur Rechtsverfolgung notwendigen Kosten in Höhe von EUR 900.- inkl. USt einmahnte. Es wurde ebenfalls gedroht, bei "Kulanzzahlungen", die nur einen Bruchteil der geschuldeten Summe betragen, diese nicht als Erfüllung der eingemahnten Summe anzunehmen, sondern nur als Teilzahlung, wobei zuerst auf rückständige Zinsen und dann auf Kapital angerechnet werden. Als Konsequenz für eine "Kulanzzahlung" werde ausserdem Klage gegen die beklagte Partei eingebracht. Die Beklagte leistete tatsächlich nur eine "Kulanzzahlung" in Höhe von EUR 8,200.- am 22.2.2017, die mit EUR 1,113.32 auf Zinsen und mit EUR 7,086.68 auf das Kapital angerechnet wurde, sodass eine Restforderung von EUR 1,016.73 verblieb. Nach Klagseinbringung (3.4.2017) wurden dann EUR 1,011.63 von der beklagten Partei als "unpräjudiziell" bezeichnet, bezahlt, wodurch ein Restbetrag von EUR 5.10 offen blieb. RECHTLICHE BEURTEILUNG. Der Kläger ist als angestellter Hausmeister als Verbraucher im Sinne § 1 Abs 1 Z KSchG zu qualifizieren. Die Behauptung der beklagten Partei ist als Schutzbehauptung zu qualifizieren. Allein der Umstand, dass der Kläger auch andere Mitglieder für die beklagte Partei warb, begründet noch keine Unternehmereigenschaft. Die Rechtswahl wurde in "16.1." der AGB der beklagten Partei für österreichisches Recht getroffen, sodass österreichisches Sachrecht zur Anwendung kommt. Nach ständiger österreichischer Rechtssprechung STEHT DAS SYSTEM DER BEKLAGTEN PARTEI NUR ZUM SCHEIN IM ZUSAMMENHANG MIT DEM VERTRIEB VON PRODUKTEN, WEIL DIE KAPITALZUFÜHRUNGEN DER KUNDEN AN DIE BEKLAGTE PARTEI NICHT ALS SOLCHE VERWENDET WERDEN, SONDERN VON DER BEKLAGTEN PARTEI ALS "ANZAHLUNGEN AUF GUTSCHEINE" VERWENDET WERDEN. Die "Einkaufsgemeinschaft" basiert darauf, dass das Mitglied der beklagten Partei Kapital zuführt mit der Zusage einen Gewinn erzielen zu können. Dieser Gewinn fällt umso höher aus, je mehr weitere Kapitalgeber die klagende Partei zuführt und je mehr Kapitalgeber ("Mitglieder") insgesamt am System teilnehmen. Im Grunde steht bei der beklagten Partei nur die Akquise neuer und zahlender Mitglieder und nicht der tatsächliche Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen im Vordergrund. Wenn der Kläger mehr Leute zur beklagten Partei bringt, bekomme er auch mehr Geld, weshalb er auch drei weitere Mitglieder anwarb. Darin sieht auch der EuGH die Voraussetzungen für ein Schneeballsystem als gegeben. Der Kläger - und andere Mitglieder- musste für die Teilnahme an der "Einkaufsgemeinschaft" einen finanziellen Beitrag in Form einer "Anzahlung auf Gutscheine" leisten, sodass ein Zusammenhang zwischen den von neuen Teilnehmern gezahlten Beiträgen und den von den bereits vorhandenen Teilnehmern bezogenen Vergütungen besteht. Die Finanzierung von Vergütungen, die ein Mitglied (Kläger) beziehen kann, ist hauptsächlich von den später von neuen Teilnehmern an das System gezahlten Beiträge abhängig. Wirtschaftlich können die von der beklagten Partei in Aussicht gestellten Gewinne erst bei 40 angeworbenen Mitgliedern, die eine Anzahlung von EUR 80,000.- tätigen, erzielt werden. Im Anhang Z 14 zu § 2 UWG wird konkret auf das Schneeballsystem eingegangen. Eine irreführende Geschäftspraxis ist die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist. Diese Bestimmung enthält ein per-se Verbot. Der Zweck des § 2 UWG ist jegliche Irreführung zu verhindern. Irreführend sind alle Geschäftspraktiken mit Täuschungsabsicht, die den Durchschnittsverbraucher aus dem Kreis der Werbeadressaten zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. DIE "EINKAUFSGEMEINSCHAFT" DER BEKLAGTEN PARTEI HANDELT SICH SOMIT UM EINE IRREFÜHRENDE GESCHÄFTSPRAKTIK UND IST GEMÄSS § 879 Abs 1 ABGB UNWIRKSAM. DER VERTRAG IST IN SEINER GESAMTHEIT INKLUSIVE DEN AGB UND ZAGB DER BEKLAGTEN PARTEI NICHTIG UND DAS GESCHÄFT IST NACH § 877 ABGB MIT DRINGLICHEM EX TUNC RÜCKABZUWICKELN. So weit das Urteil des Bezirksgerichts, A-Traun. Mein Kommentar: Alle Lyoness Premium Mitglieder (heute Marketer), die in in Lyoness investiert haben, sollten mit anwaltlicher Hilfe ihr Geld so schnell wie möglich zurückfordern.

von fromhold am
08.08.2017, 14:43

Urteil BG Traun

Das BG Traun 08.08.2017 hat zu 2 C 312/17f noch taufrisch, aber noch nicht rechtskräftig festgestellt: Der Kläger, angestellter Hausmeister, meldete sich bei der beklagten Partei, die ihren Sitz in der Schweiz hat, als privates Mitglied am 10.11.2010 an und erwarb am 17.11.2010 ein "Businesspaket" um EUR 2.000,00 sowie am 18.11.2010 ein "Länderpaket Amerika" um EUR 7.200,00. Für die Investitionen wurden einerseits für das "Businesspaket" von der beklagten Partei hohe Gewinnaussichten in Aussicht gestellt und damit beworben, dass bei einer als "Anzahlung" bezeichneten Investition von EUR 2.000,00 kurzfristig ein Betrag von EUR 16.572,00 erwirtschaftet werden kann (Beilage ./F, ./J). Andererseits wurde das "Länderpaket Amerika" damit beworben, dass man ein passives Einkommen ohne eigenes Tätigwerden, vor allem ohne Anwerbung von Mitgliedern, erwirtschafte und dass Zahlungen von EUR 2.000,00 bis EUR 25.000,00 geleistet werden können, dass je Paket in 2-5 Jahren ein Gesamtgewinn von bis zu EUR 186.812,00 kurzfristig erzielt werden könne (Beilage ./K). Dem Vertragsverhältnis zwischen der beklagten Partei und dem Kläger lagen die AGB sowie die ZAGB der beklagten Partei zu Grunde. (Beilage ./D, ./E, ./1, ./2). Durch die zwei verschiedenen Pakete wurde nach Zahlungseingang an die beklagte Partei, eine Zahlungsbestätigung über "an-/teil-/bezahlte Gutscheinbestellungen" für die "Kika Möbel Handelsgesellschaft m.b.H." ausgewiesen, obwohl zwei verschiedene Investments von der beklagten Partei beworben und vom Kläger bei der beklagten Partei bestellt wurden. (Beilage ./A). Die Gewinne blieben aus und dem Kläger wurden lediglich EUR 5,29 an Mitgliedsvorteilen ausbezahlt, die der Kläger mittlerweile verbrauchte. Grundsätzlich können die beworbenen Gewinne laut der von der WKSTA Wien erstellten Berechnung allein anhand des "Businesspakets" kaum bis gar nicht erzielt werden, weil man mindestens 40 Mitglieder brauchen würde, die Anzahlungen iHv EUR 80.000,00 leisten (Beilage ./H); der Kläger hatte insgesamt drei Mitglieder für die beklagte Partei angeworben (Beilage ./O). Die Feststellung, unter welchen Voraussetzungen die dem Kläger in Aussicht gestellten Gewinne tatsächlich erzielt werden, ergibt sich aus dem von der WKStA eingeholten Gutachten für ein Verfahren, dessen Beträge (EUR 2.000,00) und Voraussetzungen (Business-Paket) insofern identisch mit dem gegenständlichen Sachverhalt sind in S.236 der Beilage ./H. Nach ständiger österreichischer Rechtsprechung steht das System der beklagten Partei nur zum Schein im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Produkten, weil die Kapitalzuführungen der Kunden an die beklagte Partei nicht als solche verwendet werden, sondern von der beklagten Partei als "Anzahlungen auf Gutscheine" verwendet werden. Die "Einkaufsgemeinschaft" basiert darauf, dass das Mitglied der beklagten Partei Kapital zuführt mit der Zusage einen Gewinn erzielen zu können. Dieser Gewinn fällt umso höher aus, je mehr weitere Kapitalgeber die klagende Partei zuführt und je mehr Kapitalgeber ("Mitglieder") insgesamt am System teilnehmen. Im Grunde steht bei der beklagten Partei nur die Akquise neuer und zahlender Mitglieder und nicht der tatsächliche Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen im Vordergrund. Wenn der Kläger mehr Leute zur beklagten Partei bringt, bekomme er mehr Geld, weshalb er auch drei weitere Mitglieder anwarb. Darin sieht auch der EuGH die Voraussetzungen für ein Schneeballsystem als gegeben (EuGH 03.04.2014, C- 515/12 4 Finance): Der Kläger - und andere "Mitglieder" - musste für die Teilnahme an der "Einkaufsgemeinschaft" einen finanziellen Beitrag in Form einer "Anzahlung auf Gutscheine" leisten, sodass ein Zusammenhang zwischen den von neuen Teilnehmern gezahlten Beiträgen und den von den bereits vorhandenen Teilnehmern bezogenen Vergütungen besteht. Die Finanzierung der Vergütungen, die ein Mitglied (Kläger) beziehen kann, ist hauptsächlich von den später von neuen Teilnehmern an das System gezahlten Beiträge abhängig. Wirtschaftlich können die von der beklagten Partei in Aussicht gestellten Gewinne erst bei 40 angeworbenen Mitgliedern, die eine Anzahlung von EUR 80.000 tätigen, erzielt werden. Im Anhang Z 14 zu § 2 UWG wird konkret auf das Schneeballsystem eingegangen. Eine irreführende Geschäftspraxis ist die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung bei dem Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist. Diese Bestimmung enthält ein Per-se-Verbot. Der Zweck des § 2 UWG ist jegliche Irreführung zu verhindern. Irreführend sind alle Geschäftspraktiken mit Täuschungsabsicht, die den Durchschnittsverbraucher aus dem Kreis der Werbeadressaten zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Die "Einkaufsgemeinschaft" der beklagten Partei handelt sich somit um eine irreführende Geschäftspraktik iSd Anhang Z 14 zu § 2 UWG und ist gemäß § 879 Abs 1 ABGB unwirksam. Der Vertrag ist in seiner Gesamtheit inklusive den AGB und ZAGB der beklagten Partei nichtig und das Geschäft ist nach § 877 ABGB mit dinglichem ex tunc rückabzuwickeln. (HG Wien 30.11.2015, 1 R 192/14b).

von Cashback am
01.08.2017, 12:30

LYONESS DEUTSCHLAND VERBOTEN...

Den folgenden Link habe ich im Internet gefunden... https://de-trends.com/top-de_lyoness-deutschland-verboten.html Der Text lautet: Netzwerk-Marketing (auch Network-Marketing, Multi-Level-Marketing (MLM), Empfehlungsmarketing oder Strukturvertrieb) ist eine Spezialform des Direktvertriebs. Im Unterschied zum klassischen Direktvertrieb werden Kunden angehalten, als selbstständige Vertriebspartner weitere Kunden anzuwerben. Je nach Aufbau können Netzwerk-Marketing-Systeme einem illegalen Schneeballsystem ähneln oder ein solches als Netzwerk-Marketing ausgeben. In Deutschland sind MLM (Multi-Level-Marketing bzw. Strukturvertriebe) legal, wenn sie nicht gegen Nr. 14 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG verstoßen, also nicht den Eindruck vermitteln, allein oder hauptsächlich durch die Einführung weiterer Teilnehmer in das System könne eine Vergütung erlangt werden. Mein Komentar... Wir können nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft Köln die richtige Entscheidung trift und das Lyoness-Geschäftsmodel auch als illegales Schneeballsystem einstuft und verbietet!

von fromhold am
01.08.2017, 02:55

Urteil Handelgericht Wien

31.07.2017 Lyoness neuerlich zur Zahlung verurteilt HG Wien bezieht sich auf das vom VKI erwirkte OGH Urteil 10 Ob 45/16i. Die AGB und ZAGB von Lyoness in der Fassung 2012 sind nichtig. Selbst für Lyoness-Mitglieder, die keine Verbraucher wären, sind die Stornobedingungen gröblich benachteiligend. Im Ausgangsverfahren war die Klägerin "Businesskunde/Prämienmitglied" der Lyoness Europe AG und hat Investitionen für insgesamt EUR 27.600,-- in ein Businesspaket und verschiedene Länderpakete getätigt. Beworben wurde dies damit, dass beim Businesspaket bei einer Anzahlung von EUR 2.000,-- Vergütungen in Höhe von EUR 16.572,-- zu erwirtschaften seien. Flankiert wurde dies vom Slogan: "Wenn nur alles so sicher zurückkäme wie Ihr Geld". Die Klägerin sah die Zahlungen an Lyoness als Vermögensinvestition und tätigte die Anzahlung auf das Businesspaket, um über die Länderpakete in ausländische Märkte einsteigen zu können. Tatsächlich erhielt die Klägerin nur Vergütungen in Höhe von EUR 1.424,38. Die Klägerin erklärte den Vertragsrücktritt gem. § 5e Abs 1 KSchG aF und § 27 KSchG und verlangte die Auszahlung ihres investierten Kapitals zurück. Das HG Wien gab der Klägerin Recht und befasst sich u.a. mit der Frage, ob Lyoness-Mitglieder als Unternehmer oder Verbraucher zu qualifizieren sind und welche Rechtsfolgen sich daraus ergeben. Hierzu stellt das Gericht in aller Deutlichkeit klar, dass es sich bei der Klägerin nicht um eine Unternehmerin, sondern um eine Verbraucherin handelt. Weder das Anwerben von Neumitgliedern noch ein von Lyoness behauptetes Auftreten als Unternehmer begründe die Unternehmereigenschaft. Darüber hinaus stellt das HG Wien fest, dass selbst jene Mitglieder, die keine Verbraucher wären, ihre Investitionen zurückverlangen können. Das Gericht kommt zu der Erkenntnis, dass die Stornobedingung der Lyoness AGB und ZAGB in der Fassung 2012 nicht nur - wie vom OGH in 10 Ob 45/16i befunden - undurchsichtig, sondern auch gröblich benachteiligend gemäß § 879 Abs 3 ABGB sind. Die Klauseln sind auf jeden Fall nichtig, "weil sie das Recht des Kunden, geleistete "Anzahlungen/Teilzahlungen" zurückzuerhalten, in sachlich nicht nachvollziehbarer und vor allem im weitgehenden Ermessen der Beklagten liegenden Gründe beschränkt", so das HG Wien. Das HG Wien verurteilt Lyoness zur Zahlung von EUR 27.600,-- (abzüglich der ausbezahlten Vergütungen von rund EUR 1.424,38). Das Urteil ist nicht rechtskräftig (Stand: 31.7.2017). HG Wien 20.Juli 2017, 581 Cg 44/16y Volltextservice Klagevertreter: Dr. Erich Fromhold, RA in Wien Anmerkung: Laut Rechtsansicht des VKI folgt daraus, dass auch Mitglieder, die keine Verbraucher wären, einen bereicherungsrechtlichen Rückforderungsanspruch auf die geleisteten Investitionen haben.

von am
28.07.2017, 10:26

Sammelklage nach "US-Vorbild" in Deutschland nicht möglich! Aber........

Nur zur allg. Information. In den USA sind Sammelklagen ('Class Action") wie gegen L’Oreal, Ferrero, Swiss Re oder aktuell gegen VW eine gängige Klageform. In Deutschland und der Schweiz gibt es sie in der Form nicht. Nicht zu verwechseln ist die Sammelklage mit der auch im deutschen Prozessrecht vorgesehenen bloßen sogenannten Klagehäufung oder Bildung einer Streitgenossenschaft. Im Zivilrecht würde dies auch, nach Auskunft der Anwälte, wenig Sinn machen da jeder einzelne Lyoness-Mitgliedschaft individuell in seinen Ansprüchen ist. (Verschieden hohe Einzahlungen, gewählte Pakete, Programme etc.) Allerdings sollten sich deutsche Geschädigte die österreichische VKI (Verein für Konsumenteninformation) als Beispiel nehmen und bei den jeweiligen Verbraucherzentralen (https://www.verbraucherzentrale.de/beratung) mit Verweis auf entsprechende Urteil und Verfahren sich beschweren. Wer eine Mustervorlage mit den Verfahren und ergnagenen Urteilten benötigt kann sich gerne bei mir melden. Mail: [email protected]

von am
28.07.2017, 10:13

@ Cashback / Lyoness-Reaktion und typische Gerichtspossen!

Es ist mir persönlich unbegreiflich, wie man in Presseaussendungen der "Vereinigung Lyoness" überhaupt noch Hoffnung auf eine positive Reaktion setzen kann. Lyoness hat sich noch nie an solche Ankündigungen gehalten. Zumal solche Presseaussendungen lediglich dazu dienen „mediale Wogen kurzfristig zu glätten“. Aus welchem Grund sollte Lyoness nach all den Jahren jetzt plötzlich direkt regulieren wollen? Die Verfahrensstrategie von Lyoness (Kanzlei Reif) ist es Ansprüche einzelner Kunden rechtlich zu isolieren. Man setzt auf „Verfahrensverdrossenheit“ eines Einzelklägers, indem bei den Verfahren mit immer neuen und dreisteren Behauptungen von Lyoness-Anwälten dies in die Länge gezogen und Richter verwirrt werden sollen. Aktuell bei einer Verhandlung im Juni 2017 am HG Wien von Lyoness-Anwalt Mag. Klaus Zotter praktiziert. Dieser hatte vor Gericht sinngemäß behauptete, mit Lyoness noch nicht so richtig beschäftigt gewesen zu sein und sich erst über das Wochenende vor dem Verhandlungstermin hätte einlesen müssen. RICHTIG IST! Mag. Zotter war federführend und Ansprechpartner für die AGB bei Lyoness. Wer AGB erarbeitet/bearbeitet und/oder anpasst ist naturgemäß bestens mit den Firmenabläufen betraut. Aus den Strafakten bei der WKStA Wien ist mit Schreiben der Kanzlei Reif selbst vom 25.03.2013 zu entnehmen, dass Mag. Zotter eben dieser „AGB-Beauftragter“ war. Aber passend vor Gericht scheint eine „temporäre Amnesie“ auf. SO ARBEITET LYONESS UND NICHT ANDERS! Und dieser Anwalt sitzt zudem auch noch im Disziplinarrat der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer, ist u. a. damit beauftragt über etwaige Regelverstöße von Anwaltskollegen zu urteilen und hält in dieser Funktion mutmaßlich auch „seine schützende Hand“ über seinen Kanzleichef Dr. Reif, gegen den einige Anzeigen dort vorliegen. Trotz rechtskräftiger Verurteilungen in Österreich und Schweiz als "Schneeballsystem" behauptet Lyoness nach wie vor kein "Schneeballsystem" zu sein und beruft sich auf ein Gutachten zu einem Pyramidensystem, dessen trickreiche Entstehung ich gerne einmal gesondert erläutere. Es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen einem Schneeball- und Pyramidensystem.

von Cashback am
27.07.2017, 15:12

SEHR SELTSAME REAKTION VON LYONESS DEUTSCHLAND

Ein deutscher Marketer informierte mich soeben wie folgt: Er hat folgende E-Mail an Lyoness Deutschland gesendet: Zitat: Ich habe leider noch kein Antwort von Ihnen erhalten! Ihre AGB‘s (alte und neue Version) sind als gesetzeswidrig und ungültig verurteilt worden. Die Urteile sind bereits rechtskräftig! Und Lyoness wurde nun dazu gesetzlich verpflichtet, auf Rückzahlungsforderungen einzugehen! Außerdem hat Lyoness offiziel verkünden lassen, dass eine schnelle und unbürokratische Rückabwicklung erfolgen wird. Hierfür solle man sich an folgende E-Mail Adresse wenden... '[email protected]' Somit sind Sie anscheinend nicht ganz auf dem laufenden gewesen und Ihre Entscheidung muss selbstverständlich überdacht und geändert werden. Wann kann ich mit einer Rückzahlung der geforderten 17.500,- Euro rechnen? Ich bitte um eine umgehende Antwort. Zitatende: Die Antwort von Lyoness Deutschland (Geschäftsführer Guido van Rüth) ist wie folgt: Zitat: Hallo Daniela, wie verabredet, bitte keine Reaktion auf die unverschämten Mails von Herrn XXXX mehr! Sollte er anrufen, teilt ihm bitte mit, dass wir nicht bereit sind, mit ihm zu verhandeln. Zitatende: Also können wir festhalten, dass Lyoness nicht bereit ist mit den geschägidten Mitgliedern zu verhandeln!!! Lyoness hat also gar kein Interesse daran die "Altlasten" zu bereinigen. Meine empfehlung ist nun, eine Klage gegen Lyoness einzureichen!

von twist am
26.07.2017, 11:41

SAMMELAKTION VKI, WIEN

Ich teile die Ansicht von RA Dr. Josef Fromhold, Wien, dass es zweifelhaft ist, ob die nun gestartete Sammelaktion des VKI die Rückzahlung des Kapitals samt Zinsen und den Ersatz der Prozesskosten bringen wird. Dies war bisher das erfreuliche Resultat, wenn Geschädigte Lyoness (mit anwaltlicher Hilfe) verklagt haben. Mindestens für Jene, die grössere Beträge in Lyoness investiert haben, bleibt deshalb eine Klage erste Wahl. Die auf Lyoness spezialisierten, erfolgreichen Anwälte sind RA Dr. Josef Fromhold, Wien und RA Dr. Rainer Riek von der Kanzlei Zwicky, Windlin & Partner, Zug. Schweizer können sich eh nicht an der Sammelaktion des VKI beteiligen.

von Ben Ecker am
26.07.2017, 09:48

Lyoness sieht keine Veranlassung zu regulieren!

Mit Unterstützung der Medien hat Lyoness gönnerhaft eine E-Mail-Adresse ([email protected]) eingerichtet bei der sich betroffene Kunden melden und eine direkte Regulierung in Ansicht gestellt wird. Von den mir zahlreichen mir bekannten Kunden, die aufgrund der Presseaussendung in den österreichischen Medien direkt bei Lyoness um Regulierung ihrer Forderung ersuchten, erhielt exakt 1 Kunde eine Rückantwort. Und dies erst nachdem er wiederholt bei Lyoness telefonisch nachhakte. Die Aussage von Lyoness könnte nicht eindeutiger sein. LYONESS SIEHT KEINEN RECHSTGRUNDLAGE EINE RÜCKERSTATTUNG VORZUNEHMEN! Wie zu erwarten war, hat Lyoness nicht vor eine Regulierung ihrer sogenannten "Altlasten" vorzunehmen. Die ohnehin falsche Presseaussendung war lediglich dazu erstellt wurden, den Medien etwas zu besänftigen. Es wird ja auch trotz rechtskräftiger Verurteilung nach wie vor von Lyoness bestritten ein Schneeballsystem zu sein. Weshalb gerade die Medien in Österreich die Thematik Lyoness oftmals "verniedlichen", lässt Raum für Interpretationen.

von fromhold am
25.07.2017, 22:31

VKI Sammelaktion

Es freut mich, dass hier einige der von mir erstrittenen Urteile zitiert werden. Ob die Sammelaktion des VKI dieselben Resultate, nämlich Rückzahlung des Kapitals samt 4% Zinsen und Ersatz der Prozesskosten bringen wird, bleibt angesichts bereits zwei gescheiterter ähnlicher Vorgängeraktionen anzuzweifeln. Jedenfalls wird der Strom der Geschädigten für Lyoness überschaubar kanalisiert und vermutlich wiederum nur hingehalten. Das Urteil des OGH, mit welchem die Nichtigkeit der AGB bestätigt wurde, war bereits ohnehin bereits in einigen anderen Prozessen vorweggenommen worden. Veröffentlicht wurde dieses Urteil vom VKI auch erst, nachdem ich es an den VKI geschickt hatte.

von am
25.07.2017, 12:44

SAMMELAKTION VEREIN FÜR KONSUMENTENINFORMATION (VKI), WIEN

Der renommierte VKI hat seine Sammelaktion heute gestartet. Auf seiner Homepage verbraucherrecht.at teilt er mit: LYONESS SAMMELAKTION - OGH ERKLÄRT AGB FÜR UNZULÄSSIG. Der VKI hat - im Auftrags des Sozial- Ministeriums - ein Gerichtsverfahren gegen die Lyoness Europe AG gewonnen. Gegenstand des Verfahrens waren Vertragsklauseln in den Allg. Geschäfts- Bedingungen (AGB) und in den zusätzlichen AGB (ZAGB) zu sogenannten "erweiterten Mitgliedsvorteilen" aus den Jahren 2012, 2009, 2008 und 2007. Der VKI bietet betroffenen Konsumenten eine kostenlose Sammelaktion zur Durchsetzung potentieller Ansprüche gegen Lyoness an. Die Cashback-Karte ist davon nicht betroffen. Das Geschäftsmodell von Lyoness beruht unter anderem darauf, dass Kunden in Business Pakete (bzw.in Premium- Mitgliedschaften) investieren können. Dafür erhielten die Kunden Gutscheine, die als Anzahlung für zukünftige Einkäufe dienen sollten und die man bei Partnerunternehmen von Lyoness einlösen konnte. Gleichzeitig wurde den Kunden - so der Vorwurf des VKI - über ein undurchsichtiges Bonussystem hohe Gewinne in Aussicht gestellt, die vom Einkaufsvolumen der Kunden abhängen. Unklar ist, wie genau dieses System funktioniert und wie die Kunden an Auszahlungen kommen. Die in Aussicht gestellten Gewinne erhielten die Kunden in Folge nicht oder nicht ausreichend. Der Oberste Gerichtshof (OGH 10 Ob 46/16) erklärte jetzt zahlreiche Klauseln zu den "erweiterten Mitgliedsvorteilen" und zu den Kündigungsmodalitäten des Vertrages für unwirksam. Laut OHG waren die AGB schwer verständlich formuliert und es fehlte bei zentralen Begriffen an Definitionen. Ebenso unzulässig ist die sogenannte "Re-Cash-Funktion" : Verbrauchern wird nur eine eingeschränkte Möglichkeit eingeräumt, die geleistete Anzahlung in Form von Gutscheinen zur Verwendung für Einkäufe bei Partnerunternehmen zurückzuerhalten. FOLGEN DES URTEILS. Laut Rechtsansicht des VKI sind Verträge, denen die AGB aus 2012 und früher zugrunde liegen, unwirksam. Damit fällt die Rechtsgrundlage für die Zahlungen der Verbraucher weg. Daraus folgt, dass Lyoness das Geld plus Zinsen zurückzahlen muss. Lediglich die bereits von Lyoness erhaltenen Vergütungen wären hiervon abzuziehen. VKI SAMMELAKTION. Der VKI bietet - im Auftrag des Sozialministeriums - betroffenen Konsumenten eine kostenlose Sammelaktion zur Durchsetzung potentieller Ansprüche gegen Lyoness an. Die Cashback-Karte ist davon nicht betroffen. TEILNEHMEN KÖNNEN ALLE VERBRAUCHER, DIE DEN VERTRAG VOR NOVEMBER 2014 IN ÖSTERREICH ABGESCHLOSSEN HABEN (Zeitpunkt des Erst-Investments), bei denen dem Vertrag daher aus AGB aus den Jahren 2012, 2009, 2008 sowie 2007 zu Grunde liegen. Der VKI wird auch jene Fälle prüfen, bei denen laut Lyoness auf die neuen AGB in der Fassung November 2014 "umgestellt" worden wäre.(sog. Lyconet-System). TEILNAHME. Bitte füllen Sie den angeführten Fragebogen aus und übermitteln Sie uns die erforderlichen Unterlagen. Hiefür sind insbesondere folgende Daten wichtig: 1. Lyoness ID-Nummer(n) 2. Bestellbestätigung "Gutscheinanzahlung(en) 3. Zeichnungsschein "Webekampagne(n) (z.B. "Werbekampagne Austria") oder "Premium Ranking Europe") WAS MACHT DER VKI? Der VKI wird betroffene Verbraucher bei der Durchsetzung ihrer potentiellen Ansprüche gegen Lyoness unterstützen. Die Teilnahme an der Sammelaktion ist kostenlos. So weit die Mitteilung des VKI. Mein Kommentar: Es ist schade, dass sich nur österreichische Konsumenten an der Sammelaktion beteiligen können. Trotzdem ist die Aktion des VKI hoch willkommen, wird sie doch weltweit zu mehr Wissen über das ausbeuterische Geschäftsmodell von Lyoness führen. Es wird interessant sein, vom VKI zu hören, wie viele österreichische Geschädigte sich an ihn gewandt haben und wie sich Lyoness in der Folge verhalten wird.

von Cashback am
25.07.2017, 10:43

LYONESS REAGIERT SCHEINBAR NICHT MEHR AUF EINGEHENDE E-MAILS!!!

Deutsche Marketer berichten mir, dass Lyoness nicht mehr auf eingehende E-Mails reagiert. Ein deutscher Marketer hat vor ca. zwei Wochen eine Rückforderung der investierten Gelder an Lyoness gesendet und hat bis heute keine Antwort erhalten. Er hat mitlerweile seine Forderungen an 15 verschiedene Lyoness- E-Mail Addressen in Deutschland und Österreich gesendet und hat immer noch keine Antwort erhalten! Also noch einmal meine Empfehlung, dass sich alle Geschädigten an die Sammelaktion der VKI beteiligen oder eine Klage gegen Lyoness einreichen. Die von Lyoness angegebene E-Mail Adresse "'[email protected]" ist anscheinend nur ein zusätzlicher Täuschungsversuch von Lyoness.

von twist am
24.07.2017, 17:38

GEHT DER FUSSBALLCLUB RAPID WIEN AUF DISTANZ ZU LYONESS?

Bekanntlich hat sich Lyoness verpflichtet, Rapid über 5 Jahre mit je EUR 1,8 Mio. zu sponsern. (Total EUR 9 Mio.) Als Gegenleistung mussten die Rapid-Kicker auf der Rückseite ihrer Leibchen das Lyoness-Logo tragen. Nun ist das Lyoness - Logo aber verschwunden. Es wurde ersetzt durch "CB Cashback World", ein völlig unbekannter Name. Offenbar ist der Name von Lyoness selbst in Österreich mittlerweile derart beschädigt, dass sich Rapid nicht mehr getraut, diesen zu verwenden. Ist dies vielleicht der erste Schritt um sich vom Sponsorenvertrag zu verabschieden. Verständlich wäre es, ist doch davon auszugehen, dass die von Lyoness bezahlten Sponsorengelder mindestens teilweise aus unlauterer Geschäftstätigkeit stammen. Dies ist dem Präsidium von Rapid bestens bekannt.

von Ben Ecker am
24.07.2017, 17:25

OGH-Urteil zu Lyoness-AGB findet sich bereits in ersten Verfahren wieder!

Das Handelsgericht Wien, Abteilung 58.1 Wien hat am 20. Juli 2017 durch Richterin Mag. Mathilde Beranek, AZ: 581 Cg 44/16y-11 als Schneeballsystem erkannt und die AGB als nichtig erklärt. Das Urteil des OGH vom 18.05.2017 fand bereits bei ersten Entscheidungen Eingang. So hielt das HG Wien unter anderem fest: Letztlich besteht die Klageforderung auch bei Verneinung der Verbrauchereigenschaft der Klägerin zu Recht. Die Ziffern 13.2 und 13.3 der AGB und die Ziffern 8.3 und 8.4 der ZAGB sind sowohl jede für sich als auch in ihrem Zusammenhalt gemäß § 879 Abs 3 ABGB jedenfalls nichtig, weil sie das Recht des Kunden, geleistete „Anzahlungen/Teilzahlungen“ zurückzuerhalten, in sachlich nicht nachvollziehbarer und vor allem im weitgehenden Ermessen der Beklagten liegenden Gründen beschränken. Insofern erweisen sich die Stornobedingungen der Beklagten nicht nur als undurchsichtig iSd § 6 Abs 3 KSchG (10 Ob 45/16i), sondern auch als gröblich benachteiligend. Selbst wenn daher das Argument von Lyoness, dass die Bestimmungen sich nur auf Unternehmer beziehen, zutreffen würde, sind die ABGB dennoch wegen Verstoßes gegen § 879 Abs 3 ABGB nichtig.

von Cashback am
24.07.2017, 11:20

KEINE REAKTION VON LYONESS AUF RÜCKZAHLUNGSVORDERUNGEN

Ein deutscher Marketer hat am 13 Juli eine Rückzahlungsaufforderung an Lyoness gesendet. Es wurde eine Frist von einer Woche gesetz! Aber Lyones hat nicht auf diese Rückforderung geantwortet und hält sich somit nicht an die Versprechungen, eine "schnelle und unkomplizierte" Bearbeitung der Rückforderungen zu gewährleisten. Ich kann nun nur alle raten, sich an die Sammelaktion der VKI zu beteiligen oder eine Klage gegen Lyoness einzureichen! Lyoness betreibt ein verbotenes Schneeballsystem und die AGB's sind bereits als gesetzeswidrig und nichtig erklärt!

von Ben Ecker am
23.07.2017, 16:47

Urteil! Die neuen AGB 2014 sind sittenwidrig, Instransparent wie vorangehende Fassungen

Die AGB 2014 seien wegen Sittenwidrigkeit, Intransparenz für Kunden genauso gröblich benachteiligend und intransparent wie jene in den vorangehenden Fassungen der AGB. Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz, Gerichtsabteilung 5, hat als Berufungsgericht durch die Richterinnen Dr. Clementschitsch (Vorsitz), Mag. Janisch und Dr. Unterberger, in der Rechtssache 5 R 212/16g am 18.01.2017 der klagenden Partei (einer Gastronomiefachfrau) für Recht erkannt: Der von Lyoness eingebrachten Berufung wird nicht Folge gegeben und eine Revision sei nach § 502 Abs 2 ZPO ebenso unzulässig. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Auszug aus dem Entscheidungsgründe im Urteil (Seite 4): "Das von der Beklagten geschaffene System, das beträchtliche Zahlungen vereinnahme, umverteile, zurückbehalte und wieder ausschütte, sei in seinen Verästelungen nicht zu durchschauen und nicht nachzuvollziehen. Dies liege nicht zuletzt daran, dass in den AGB und ZAGB eine Fülle von Begriffsbestimmungen enthalten sei, deren Bedeutung dem Mitglied nicht oder nur schwer verständlich sei und anhand des Regelwerks auch nicht festgestellt werden könne. Die Klägerin stützte ihren Anspruch auf Rückzahlung des geleisteten Betrags auf die Nichtigkeit des zwischen den Parteien abgeschlossenen Rechtsgeschäfts im Sinne des § 879 Abs 1 ABGB, weil ein unzulässiges Schneeballsystem gemäß Anhang Z 14 zu § 2 UGB vorliege. Im Übrigen läge die Beklagte dem Vertragsverhältnis nur seine unverständlichen AGB zugrunde. Diese seien nach § 864a ABGB nichtig, weil sie objektiv ungewöhnliche Klauseln enthielten, die von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abwichen und mit denen er nach den Umständen nicht zu rechnen brauche. Die AGB würden auch grob benachteiligende Klauseln enthalten, die gemäß § 879 ABGB und § 6 Abs 3 KSchG nichtig und unwirksam seien. Die AGB 2014 seien gemäß § 864a ABGB auch nicht Vertragsinhalt geworden. Sie seien im Übrigen wegen Sittenwidrigkeit und Intransparenz nichtig. Weiters habe sich die Klägerin mangels Aufklärung bzw. durch Irreführung durch die Beklagte bei Abgabe der Erklärung, die neuen AGB 2014 zu akzeptieren, in einem Irrtum befunden. Die Klägerin mache auch die vorzeitige Vertragsauflösung aus wichtigem Grund geltend, in eventu die Kündigung des Vertrags, sodass ihr Rückzahlungsanspruch zu Recht bestehe." "Im Übrigen erachtete das Erstgericht zahlreiche Klauseln für sich und auch im Zusammenhalt gemäß § 879 Abs 3 ABGB jedenfalls für nichtig, weil sie das Recht des Kunden, geleistete „Anzahlungen/Teilzahlungen“ zurückzuerhalten, in sachlich nicht nachvollziehbarer Weise und vor allem aus weitgehend im Ermessen der Beklagten liegenden Gründen beschränkten, und nicht nur undurchsichtig, sondern auch gröblich benachteiligend seien. Es könne dahingestellt bleiben, ob die neuen AGB für Lyoness- Mitglieder Fassung November 2014 und die Lyconat-Vereinbarung Fassung November 2014 gemäß § 864a ABGB überhaupt jemals Vertragsbestandteil geworden seien. Alle darin enthaltenen Klauseln, die das Recht des Kunden auf Rückforderung bereits geleisteter An-/Teilzahlungen bei Beendigung des Vertragsverhältnisses beschränken bzw. ausschließen sollten, seien genauso gröblich benachteiligend und intransparent wie jene in den vorangehenden Fassungen der AGB. (Quelle Dr. Fromhold)

von Ben Ecker am
19.07.2017, 15:23

Sporthilfe-GF Harald Bauer & und "Die drei Affen von Nikkō"

Herr Mag. Harald Bauer hält es wie „Die drei Affen von Nikkō“ („nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“) scheint mittlerweile gängige Praxis bei den noch aktiven und mutmaßlich mit Gefälligkeiten bei Laune gehaltenen „Lyoness-Partnern“. Alles voran tut sich der Geschäftsführer der österreichischen Sporthilfe Herr Mag. Harald Bauer. Dieser hat schriftlich (Mail liegt vor) bestätigt, dass die österreichische Sporthilfe nicht nur kein Problem mit einem rechtswidrigen Schneeballsystem, sondern auch nicht mit Menschen die einer Spielsucht verfallen sind, hat. Dieser wurde vom Schweizer Lyoness-Kritiker Fritz Bähler am 18.07.2017 mit den nachstehenden Informationen 1.Artikel in Zeitung Trend (trend.at) vom 13.7.2017 2.Artikel in Zeitung Der Standard (derstandard.at) vom 13.7.2017 3.Information VKI vom 13. 7.2017 über Entscheid des OGH 4.Urteil des OGH vom 18.5.2017, veröffentlicht 6.7.2017 auf die aktuelle rechtskräftige OGH-Entscheidung zu den Lyoness-AGB hingewiesen. Der Sporthilfe-Geschäftsführer Mag. Bauer antwortete am 19.07.2017 (9:52 Uhr) in einer zynischen Mail: Auszug aus dem Mail: „……..herzlichen Dank für Ihre stetige Information betreffend unseren Kooperationspartner Lyoness. Sie können davon ausgehen, dass auch wir die Nachrichten in der österreichischen Presse aufmerksam verfolgen und ich bitte Sie deshalb, von weiteren Mails dringend Abstand zu nehmen. Wenn Sie die Artikel aufmerksam lesen, werden Sie sehr leicht herausfinden, dass das CashBack Kartensystem nicht betroffen ist und für uns somit kein Anlass besteht, unseren verlässlichen Kooperationspartner vor den Kopf zu stoßen. Wir würden das auch nicht mit unserem Premium Partner, den österreichischen Lotterien machen, wenn auch manche Spieler in den Casinos und Glücksspielhallen ihre Existenz aufs Spiel setzen und so in Schweirigkeiten geraten. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis, einen weitere Kontaktnahme ist aus unserer Sicht entbehrlich. Mit besten Sportgrüßen Harald Bauer Mag. Harald Bauer Geschäftsführer Ein Vergleich mit einem Spieler in einer Spielhalle ist zynisch, menschenverachtend und absurd. Einem Spieler ist bewusst, dass er auch verlieren kann. Bei Lyoness wird den gutgläubigen Menschen seit Jahren ein „passives Einkommen“ versprochen und niemand könne dabei verlieren. Die österreichische Sporthilfe lässt sich nach Ihren Ausführungen wissentlich aus Einnahmen, die über ein rechtswidriges Schneeballsystem und finanziell geschädigter gutgläubiger Menschen, sponsern! Zu allem Überfluss orientiert er sich auch noch an einer nachweislich falschen Lyoness-Presseaussendung! Das OGH-Urteil selbst führt diese Lyoness-Presseaussendung „ad absurdum“!

von LL2016 am
19.07.2017, 11:11

Supi777

Im Moment sind alle wie elektrisiert. Ich meine, bei dem Gegenwind, der Lyoness jetzt entgegenweht, ist einiges an Beeinflussung nötig, damit die Eingefleischten nicht selber auf dumme (") Gedanken kommen, - bzw. auf schlaue. Im Moment kann man überall Aufrufe zu Sammelklagen sehen, Das muss die Basis auch nervös machen ! Da werden die Schäflein nochmal geimpft... Was Ede Buser angeht, der versucht es immer mit der billigsten Masche. Stellt sich zwischen zwei Tesla und fragt seine Gemeinde: den roten oder den weissen, ???, welchen soll ich nehmen.... Puh. Heavy echt. Und die Jünger posten begeistert, bewundernd, welchen er nun besser nehmen soll. Die merken echt nichts.

von Supi777 am
19.07.2017, 09:01

immer noch gross am prozen!!

www.buser-informatik.ch Schmäh Datamobile zeigen immer noch schön ihre Reisen, Ferienbilder, die neue Cashback Karte bei einem Moto GP Rennen... unglaublich... geht auf Facebook und lässt Eure Meinung raus: facebook.com/christoph.schmaeh?pnref=lhc.friends oder facebook.com/ede.buser

von Ben Ecker am
18.07.2017, 22:18

englische Übersetzung zum OGH-Urteil!

In wenigen Tagen ist das OGH-Urteil in englischer Sprache nebst Erklärung in englischer Sprache auf meiner Website www.benecker.com abrufbar.

von twist am
18.07.2017, 11:06

@fire-fly

Es trifft wohl zu, dass in vielen Ländern wegen der Sprachbarriere der Informationsstand über die unlauteren Geschäftspraktiken von Lyoness noch ungenügend ist. Viele Leute benutzen Wipikedia als Informationsquelle. So ist es hochwillkommen , dass auf der englischen (und deutschen) Lyoness- Seite seit einiger Zeit über die neuen Gerichtsfälle in Österreich und der Schweiz berichtet wird, die Lyoness allesamt verloren hat und in denen erkannt wurde, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem betreibt.

von Cashback am
17.07.2017, 17:51

@ twist und @ Ben Ecker

Hallo Twist, Hall Ben, Ich möchte mich erst einmal entschuldigen für diese Missverständnisse! Dieser Beitrag wurde natürlich von Lyoness schön geredet !! Ich wollte nur mitteilen, wie Lyoness auf dieses Urteil reagiert und das es anscheinend eine "schnelle und unkomplizierte Abwicklung" seitens Lyoness geben soll, indem man sich an die angegebene E-Mail Adresse wendet. Natürlich bin ich kein Lyoness-Freak und kämpfe selber dafür, dass möglichst viele deutsche Lyonesss Mitglieder Ihr Geld zurück bekommen. Mir ist schon lange klar, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und auch jetzt wieder eine Hinhaltetaktik verfolgt!!!. Somit haben wir bereits eine Rückforderung an dies Lyoness-E-Mail-Adresse gesendet und eine entsprechende Frist gesetzt. diese Frist läuft am Donnerstag ab und ich werde Euch sofort informieren, ob Lyoness auf diese Rückforderung reagiert hat oder nicht. Wenn nicht beweißt dieses verhalten, dass es sich wiedereinmal um leere Versprechungen seitens Lyoness handelt!!! Noch einmal SORRY, wenn das irgendwie falsch rüber gekommen ist!!!!!!!!!! 

von Sunny18 am
17.07.2017, 15:58

@fire_fly

Schön, dich wieder zu lesen ! Hab mir sofort gedacht, dass da Lyoness selbst die Finger drin hatte, denn von einem Tag auf den anderen löst sich so eine Seite nicht auf ! Sie war so wichtig und ich weiß aus Lyonesskreisen, dass sie gefürchtet und gehasst war. Da viele sich hier entweder bekehren ließen, durch die aktuellen und richtigen Infos oder aber auch davon abgehalten wurden bei Lyoness ihr Geld zu versenken. Aber ich hoff halt doch, dass bei Lyoness bald das Licht ausgeht !

von akaino am
16.07.2017, 20:54

Für Lyoness Geschädigte

Für Lyoness Geschädigte gibt es einen Info Blog betrieben vom Wiener Rechtsanwalt Dr. Josef Fromhold, details unter www.fromhold.net.

von Cashback am
16.07.2017, 11:25

RÜCKFORDERUNGEN - LYONESS

Nachdem Lyoness nun wiedereinmal eine Klage verloren hat und somit die AGB's als gesetzwidrig und nichtig erklärt wurden, bietet Lyoness angeblich eine schnelle Abwicklung der Rückzahlungsforderungen an. Jeder, der sein investiertes Geld zurück fordern möchte, kann sich per E-Mail direkt an Lyoness wenden. Die E-Mailadresse lautet: [email protected] Lyoness verpricht hier eine schnelle und unbürokratische Abwicklung!! Deutsche Marketer haben diese Möglichkeit nun bereits in Anspruch genommen und noch am gleichen Tag dieser Meldung eine Rückzahlungsforderung an Lyoness gestellt. Lyoness hat nun eine Woche Zeit, um auf diese Rückforderung einzugehen. Nun sind wir ja mal gespannt, ob die Versprechungen seitens Lyoness eingehalten werden, oder ob dieses wiedereinmal nur leere Versprechungen seitens Lyoness sind. Sollte Lyoness nicht einlenken, werden wir Euch darüber sofort informieren. Dann sollten wir alle zusammen uns an der Sammelaktion der VKI beteiligen.

von winkelried am
14.07.2017, 21:22

@ DeNoiser

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Lyoness-Fall! Die Lyoness Suisse GmbH hat mir am 02.05.2017 CHF 513.20 (CHF 233.00 + Parteientschädigung CHF 264.00 und Zinsen) überwiesen. Den Rest habe ich über meine GmbH einbezahlt, deshalb gehen wir das nun separat an. Es war einfacher mit dem privat einbezahlten Teil anzufangen wegen dem Konsumentenschutz.

von fire_fly am
14.07.2017, 18:01

verschwundene kritische Seiten und sonstiges

Einige hier haben die Frage gestellt, was aus kritischen Foren wie der Verbraucherrunde geworden ist. Als einer der damals auch dort geschrieben hat, hier meine Meinung: Wie viele bin auch ich vom Ende der "Verbraucherrunde" von heute auf morgen überrascht worden. Ich weis nicht was genau passiert ist, habe aber die Vermutung, das Lyoness sich dieses lästigen Forums einfach dadurch entledigt hat, dass es dieses dem Betreiber abgekauft hat. Indiz dafür ist die "whitepage", das heist die domain ("verbraucherrunde.net") gehört jemandem, ist nicht zu vergeben, der Betreiber hat aber einfach keinen Inhalt hinterlegt. Der Wert der Website lag bei um die 30.000,-€, ich vermute Lyoness hat einfach einen entsprechenden Betrag (Wert, plus die Werbeeinnahmen für die nächsten Jahre, plus ein satter Bonus) auf den Tisch gelegt, und der Betreiber konnte nicht nein dazu sagen.... Ähnliches dürfte mit der "Lyoness Geschädigten Plattform" passiert sein. Diese wurde ja von ehemaligen Lyoness Managern betrieben, die sich in Italien für Lyoness betätigt haben, und sich mit Freidl bzw. Lyoness wegen mündlicher Zusagen zu Bonuszahlungen zerstritten haben (so die Fama...). Das Resultat waren verloren Prozesse für Lyoness in Ö (bzw. im Sande verlaufene Strafverfahren) , und dann eben die "Plattform". Ich nehme an, das auch hier Freidl und Lyoness, die schlechte Presse zu viel wurde, und er sich einfach finanziell mit den Betreibern geeinigt hat. Ruft man die URL heute auf, kommt man direkt zu Lyoness. Zum derzeitigen Zustand von Lyoness: Das Aufkaufen der kritischen Stimmen hat in D, AT, CH jedenfalls nichts gebracht. Der Name Lyoness ist hier (meines Erachtens völlig zu Recht) diskreditiert. Auch die Umstellung auf Lyconet für die Keiler (vormals Business- bzw. Premiumpartner) kam zu spät. Zur Zeit versucht Lyoness nach meiner Ansicht in der europäischen Peripherie noch rauszuholen was geht, schon weil man in diesen Ländern wegen der Sprachbarriere weniger über den wahren Charakter von Lyoness informiert ist... Ein Pendant zur Verbraucherrunde/der Geschädigten Plattform in einer slawischen Sprache, oder auf Englisch wäre daher ein echter Fortschritt, sollte sich jemand in dieser Richtung engagieren wollen. Prinzipiell finde ich es auch (wie viele hier) zum ko**en das man den Machenschaften von Lyoness noch immer keinenendgültigen Riegel vorgeschoben hat. Es gibt aber einige Lichtblicke. Wie gesagt ist Lyoness im deutschsprachigen Raum praktisch tot. Daher ist wohl auch das Geschäftsmodell die Rabatte über en gros gekaufte Gutscheine anzubieten (und die Gutscheinbetriebe dann als Partner darzustellen) eingebrochen. Mit der üblichen Chuzpe hat Lyoness versucht dies als eine "Umstellung des Geschäftsmodells" zu verkaufen. Auch das es mit der Lyoness Mastercard nichts wurde, ist wohl dem Imageeinbruch in AT,D und CH in Verbindung zu bringen. Vorläufiges Fazit also: Die Causa Lyoness läuft bei weitem nicht zufriedenstellend, so leicht wie es sich Freidl und Konsorten vorgestellt ahebn läufts aber auch absolut nicht. Und das dicke Ende dürfte noch kommen....

von twist am
14.07.2017, 10:25

@Cashback

Hinter deinem Pseudonym scheint ein unverbesserlicher Lyoness-freak (oder Lyoness selbst) zu stecken. Du scheinst die Tragweite des Urteils des OGH noch nicht erkannt zu haben. Der OGH (das höchste Gericht Österreichs) hat befunden, dass 61 (!) Klauseln in den AGB/ZAGB von Lyoness intransparent und gesetzeswidrig waren. Ein Rekord! Während den Jahren in welchen Lyoness diese AGB anwendete hat Lyoness ihren Mitgliedern (damals Business Partner und Premium Mitglieder) nachweislich Hunderte von Millionen Franken als "Anzahlungen für zukünftige Einkäufe", aus Verkauf von "Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen", aus Verkauf von "Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen" abgenommen und den Investoren utopische Gewinnmöglichkeiten in Aussicht gestellt. Dieses Geld muss Lyoness nun zurückzahlen und das wird Lyoness Kopf und Kragen kosten. Dass der renommierte Verein für Konsumenteninformation (VKI), Wien, mit Unterstützung des österreichischen Sozialministeriums eine Sammelaktion zur Durchsetzung der Ansprüche von Geschädigten organisiert, ist sehr zu begrüssen. Eine kostenlose Teilnahme an dieser Sammelaktion wird ab dem 25. Juli 2017 auf www.verbraucherrecht.at möglich sein. Du empfiehlst geschädigten Lyoness- Mitgliedern, sich nicht an der VKI- Sammelaktion des VKI zu beteiligen, sondern sich direkt an Lyoness, Graz, zu wenden, da "so schnell und unbürokratisch geholfen werden kann". Dieser Rat wird von vielen Lyoness- Geschädigten, die diesen Weg schon erfolglos gegangen sind, als blanker Hohn empfunden werden. Es bleibt festzuhalten: 1. das höchste Gericht Österreichs, der OHG, hat befunden, dass 61 Klauseln in den AGB von Lyoness illegal waren. 2. Gerichte in Österreich und in der Schweiz haben (rechtskräftig) befunden, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem im Sinne des Gesetzs gegen den unlauteren Wettbewerb betreibt. 3) Lyoness setzt ihre unlautere Geschäftstätigkeit auch nach der Neuorganisation im Nov. 2014 mit der Vertriebsschiene Lyconet unvermindert fort. Der heute gültige Compensation Plan für Marketer, Fassung Nov.2014, ist eben -sowenig nachvollziehbar wie zuvor die Zusätzlichen Allg. Geschäftsbedingungen (ZAGB). Der Compensation Plan für Marketer enthält erneut völlig utopische Gewinnversprechungen. Mein Kommentar: Wer jetzt noch an Lyoness glaubt, ist selber schuld.

von Ben Ecker am
14.07.2017, 09:13

@Cashback! Aktuelle Presseaussendung

Die zu dem Entscheid des OGH zu den AGB's von Lyoness ist UNWAHR und dient wieder nur der Besänftigung! Das Urteil in seinen 53 Seiten ist eindeutig. Davor hat Lyoness in all den Jahren seit dieser Klage sicherlich die grössten Befürchtungen gehabt, denn es sind viel mehr Mitglieder unter den alten AGB als Lyoness zugeben möchte. 10-tausende sind nämlich nicht umgestiegen. Davon abgesehen ist es aber sehr wichtig, dass man unbedingt näher auf das Urteil eingeht, vor allem auf die Tatsache, dass dieses rechtskräftige Urteil in einer Linie mit den vielen Zivilurteilen zum Schneeballsystem steht und SÄMTLICHE Mitglieder abdeckt. Der OGH ist ja explizit darauf eingegangen, dass eben nicht zwischen angeblichen Unternehmern und Konsumenten zu unterscheiden ist. Lyoness behauptet hier das Gegenteil! 1. Peinlich, dass man sich auf das Urteil aus "Juli" bezieht - man scheint es entweder nicht gelesen oder nicht vorliegen zu haben. Denn es wurde am 18. Mai 2017 gesprochen. 2. Selbstverständlich ist das Urteil insbesondere auf das Kundenbindungsprogramm und auf die Einkaufsgemeinschaft anzuwenden, weil 10-tausende Mitglieder noch unter den alten AGB laufen. Lyconet gab es damals noch gar nicht und selbst die 2014er AGB sind nicht von allen angenommen. 3. ABSOLUT FALSCH ist, dass bis auf eine Klausel nur "Unternehmer" betroffen sind. Das hat der OGH explizit im Urteil ausgeführt. Das sollte unbedingt in der klargestellt werden. 4. Es ist hanebüchen, dass Lyoness versucht, eine Sammelklage als nicht notwendig darzustellen, da sie angeblich Kulanz walten lassen. Noch musste jeder klagen und wenn etwas sicher dann, dass Lyoness seine Anwälte vor Gericht lügen und selbst Unterschriften (wie NACHWEISLICH in einem aktuellen Fall) gefälscht wurden. 5. UNBEDINGT klarzustellen ist auch der Absatz mit dem "Pyramidenspiel". LYONESS ist ein Schneeballsystem, was gleichermaßen unerlaubt ist! Lyoness ist mehrfach als Schneeballsystem (rechtskräftig bestätigt) verurteilt und nicht nur im angeblichen Vertrieb!!! DIESES URTEIL BETRIFFT ALLE MITGLIEDER! Was ist denn jetzt eigentlich mit den Händlern! Das Urteil des OGH ist ja auch aus einer anderen Sicht noch interessant und gehört deswegen ausführlich medial kommuniziert und kommentiert. Vor allem in den Jahren 2011/12/13 sind enorm hohe Summe durch den Verkauf der Länder- und Businesspakete bei Lyoness verdient worden. Es gab zu dieser Zeit auch diverse Händler in mehreren Märkten auf Cashback Karte - nicht nur auf Gutscheinbasis. In Österreich waren es sehr namhafte Konzerne, die die CBC akzeptiert haben. Diese Händler haben pro über die CBC getätigte Transaktion 1,5-15% an Lyoness abführen müssen, je nach Branche.

von am
13.07.2017, 18:51

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die Online-Zeitung derStandard.at hat heute folgenden Artikel publiziert: LYONESS MUSS GELD ZURÜCKZAHLEN. VKI SETZT SICH IN EINEM RECHTSSTREIT DURCH. Die Einkaufsgemeinschaft Lyoness kämpft an allen Fronten. Erst jüngst hat ein Schweizer Gericht die Rabattfirma als Schneeballsystem gewertet. In Österreich ist sie wegen Verdachts auf Verletzung der Prospekt- pflicht im Visier der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Jetzt unterlag sie dem Verein für Konsumenten- information in einem Rechtsstreit. Der VKI hatte im Auftrag des Sozial- ministeriums eine Verbandsklage gegen Lyoness angestrengt. Der Oberste Gerichtshof erklärte nun 61 Vertrags- klauseln in früheren Geschäftsbedingungen für intransparent und gesetzeswidrig. Die betroffenen Verträge sind folglich laut Konsumentenschützern unwirksam: Lyoness müsse das Geld samt Zinsen an die Kunden zurückzahlen. Um die potenziellen Ansprüche auch durchzusetzen, startet eine Sammelaktion. Der VKI geht derzeit von tausenden Geschädigten aus. Mein Kommentar: Darüber, dass es (allein in der Schweiz) Tausende von Geschädigten gibt, besteht m.E. kein Zweifel.

von Cashback am
13.07.2017, 11:51

ZUR INFO!!!

Lyoness: OGH-Urteil („Klauselentscheidung“) betrifft nicht mehr verwendete Klauseln der Geschäftsbedingungen Lyoness nimmt das Urteil vom Juli zur Kenntnis. Die Klauseln sind seit 2014 nicht mehr in Verwendung. Lyoness bereinigt die Forderungen von Mitgliedern auf direktem Weg. Graz (OTS) - Das Erkenntnis des Obersten Gerichtshofes (OGH) zur Frage der Zulässigkeit von Klauseln der allgemeinen Geschäftsbedingungen von Lyoness bezieht sich auf Klauseln, die bereits seit dem Jahr 2014 nicht mehr verwendet werden. Der OGH beurteilt somit ausschließlich Klauseln, die nicht mehr Gegenstand der aktuellen Geschäftsbedingungen sind. Zudem betrafen 60 der 61 seinerzeit vom VKI beanstandeten Klauseln nur unternehmerisch tätige Personen. Diese sind aufgrund einer Umstrukturierung des Unternehmens seit dem Jahr 2014 in einen eigenen Geschäftsbereich mit gesonderten vertraglichen Regelungen eingegliedert. Lediglich eine der beanstandeten Klauseln betraf die Mitglieder der Einkaufsgemeinschaft. Auch diese Klausel ist jedoch seit 2014 nicht mehr gültig. Forderungen von Mitgliedern werden auf direktem Weg bereinigt (Sammel-)Klagen zur Durchsetzung von Ansprüchen sind laut Lyoness nicht notwendig, da das Unternehmen, wie schon in der Vergangenheit, Forderungen von Mitgliedern direkt bereinigen wird. Lyoness empfiehlt, Anfragen direkt an [email protected] zu richten, da so schnell und unbürokratisch geholfen werden kann.

von Ben Ecker am
13.07.2017, 10:23

Lyoness AGB's unwirksam / Revision vom OGH Wien verworfen.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) führte – im Auftrag des Sozialministeriums – eine Verbandsklage gegen die Lyoness Europe AG. Gegenstand der Klage waren 61 Vertragsklauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und in den zusätzlichen AGB (ZAGB) zu sogenannten „erweiterten Mitgliedsvorteilen“ aus den Jahren 2012, 2009, 2008 und 2007. Bereits die Unterinstanzen erklärten alle 61 Klauseln für undurchsichtig und gesetzwidrig. Der OGH gibt dem VKI nun ebenfalls Recht und bestätigt das Urteil des OLG Wien in allen Punkten. Laut Rechtsansicht des VKI folgt daraus, dass die betroffenen Verträge unwirksam sind und Lyoness das Geld samt Zinsen an die Kunden zurückzahlen muss. Der VKI wird Betroffenen die kostenlose Teilnahme an einer Sammelaktion zur Durchsetzung von potentiellen Ansprüchen anbieten. Lyoness ist als „Cash-Back“-Unternehmen 2003 gegründet worden und ist inzwischen weltweit als branchen- und länderübergreifende Shopping Community für Konsumenten und als Kundenbindungsprogramm für Lyoness Partnerunternehmen aktiv. Die Verbandsklage des VKI richtete sich gegen Klauseln rund um die „erweiterten Mitgliedsvorteile“ in den AGB aus den Jahren 2012 (bzw. 2009, 2008 und 2007). Die bloße Teilnahme an der Einkaufsgemeinschaft (Cashback-Karte) ist davon nicht betroffen. Lyoness hat Business-Pakete und Premium-Mitgliedschaften mit einer sogenannten „Gutschein-Anzahlung“ vertrieben, die man bei Partnerunternehmen von Lyoness einlösen konnte. Vereinfacht gesagt konnte man Pakete um 2.000 Euro (und mehr) kaufen, die als Anzahlung auf zukünftige Einkäufe tituliert waren. Dabei wurde den Kunden – so der Vorwurf des VKI – über ein fragwürdiges Bonussystem hohe Gewinne (Vergütungen) in Aussicht gestellt. Allen Vergütungen des Systems ist gemeinsam, dass sie vom Einkaufsvolumen der Mitglieder abhängen. Wie das System aber genau funktioniert und wie die Mitglieder an die Auszahlungen kommen, ist unklar. Diese „erweiterten Mitgliedsvorteile“ haben viele Konsumentinnen und Konsumenten dazu verleitet, Beträge zwischen 2000 und 25.000 Euro an Lyoness zu zahlen, um in den Genuss dieser Vorteile zu kommen. Betroffene berichteten dem VKI, dass sie die ihnen in Aussicht gestellten Vorteile nicht oder nur ungenügend erhalten haben. Viele wollten ihre Verträge mit Lyoness beenden und ihr Geld zurückerhalten. Der OGH hob alle Vertragsklauseln auf, in denen die Hauptleistungspflichten von Lyoness geregelt werden und erklärte sowohl die „erweiterten Mitgliedsvorteile“ als auch die Klauseln zur Beendigung des Vertrages für intransparent und unwirksam. Laut OGH wurden die AGB unnötig schwer verständlich formuliert. Bei zentralen Begriffen fehlt es an einer Definition. Das Gutscheinanzahlungssystem stufte der OGH als intransparent ein. Auch die sogenannte „Re-Cash-Funktion“, bei der den Verbrauchern nur eine eingeschränkte Möglichkeit eingeräumt wird, die geleistete Anzahlung in Form von Gutscheinen zur Verwendung für Einkäufe bei Partnerunternehmen zurückzuerhalten, ist für die Verbraucher nicht verständlich dargestellt. „…erhalten diese (Anm.: die Verbraucher) doch nicht einfach eine Anzahlung zurück, sondern müssen […] Geld in weitere Eigeneinkäufe investieren, um die geleisteten Anzahlungen auf diese Art ‚zurückzuerwerben‘, sodass für den Verbraucher die von der Beklagten behaupteten wirtschaftlichen ‚Vorteile‘ der Wahl der ‚Re-Cash-Funktion‘ nicht mit der erforderlichen Klarheit ersichtlich ist“, so der OGH. Die Tragweite vorgefasster AGB müsse für Verbraucher durchschaubar sein. Lyoness ist ja bereits ein rechtskräftig verurteiltes Schneeeballsystem, nun ist auch ein entscheidendes Urteil vom OGH Wien zu den ABG's gesprochen worden! -------------------------------------------------! „Mit diesem Urteil ist die Rechtslage zugunsten der Konsumenten geklärt“, freut sich Ulrike Wolf, Leiterin der Abteilung Sammelklagen im Bereich Recht des VKI. „Die Konsequenz ist, dass Verträge, denen die AGB aus 2012 und früher zu Grunde liegen, unwirksam sind und damit, aus unserer Sicht, die Rechtsgrundlage für die Zahlungen wegfällt. Lyoness muss daher das Geld plus Zinsen zurückzahlen“, erklärt Ulrike Wolf.

von twist am
13.07.2017, 08:52

DIE VON LYONESS VERLORENEN GERICHTSPROZESSE HÄUFEN SICH

Allein 2017 hat Lyoness in der Schweiz und in Österreich folgende Gerichtsprozesse verloren: 1) Urteil des Obergerichts des Kantons Zug BZ 2016 78 vom 28.2.2017 gegen die Lyoness Suisse GmbH, Cham. Das Urteil ist Ende Mai 2017 rechtskräftig geworden, nachdem die Beklagte ihren Weiterzug ans Bundesgericht zurück- gezogen hat. Das Gericht entschied, dass das System Lyoness als unlauteres Schneeballsystem im Sinnes des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist und dass das Lyconet-Vertriebssystem und die Premium-Mitgliedschaft derart zusammen hängen, dass das System als Ganzes als unlauter zu qualifizieren ist. 2) Urteil des Bezirksgerichts A-Vöcklabruck 45C 527/16k-16 vom 9.3.2017 gegen die Lyoness Europe AG, Buchs. Das Gericht entschied, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem im Sinne des (österreichischen) Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. 3) Urteil des Landesgerichts A-Steyr 3 Cg 40/16g - 16 vom 28.4.2017 gegen die Lyoness Europe AG, Buchs. Das Gericht entschied, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schnee- ballsystem im Sinne des (österreichischen) Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. 4) Urteil des Bezirksgerichts A-Hall in Tirol 4C 229/16 p vom 12.5.2017 gegen die Lyoness Europe AG, Buchs. Das Gericht entschied, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem im Sinne des (österreichischen) Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. 5) Urteil des Bezirksgerichts A-Feldkirch 8 C 631/16 m - 16 vom 28.6.2017 gegen die Lyoness Europe AG, Buchs. Das Gericht entschied, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem im Sinne des (österreichischen) Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. In allen Gerichtsurteilen wurde Lyoness verpflichtet, den Klägern ihr einbezahltes Geld samt Zinsen zurückzuzahlen und ihnen die Prozesskosten zu ersetzen. Mein Frage: Wer mag jetzt noch daran zweifeln, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem betreibt? Wer mag unter solchen Umständen weiterhin mit Lyoness kooperieren?

von DeNoiser am
12.07.2017, 19:51

@ winkelried

Hallo, ich sehe legendlich eine Zahlung / Entschädigung über 264.- Oder sehe ich dass falsch? danke

von Ben Ecker am
12.07.2017, 08:59

Verschlagene Lyonessanwälte und Lyonessgelder bei Anwalt Dr. Reif?

Aktuell hat die Steiermärkische Rechtsanwaltskammer unter GZ: D 20/17 auf Antrag der Kammeranwaltschaft eine Untersuchung gegen Dr. Reif und seinen Rechtsanwaltanwärter Mag. Asseg angeordnet. Außerdem ermittelt die Finanzpolizei zu den geschäftlichen Tätigkeiten und vielen Nebenfirmen des Lyoness-Anwalts Dr. Reif. Mag. Franz Asseg, der Konzipient von Dr. Reif, hat in der Verhandlung gegen Lyoness am 14.03.2017, einen Unterbrechungsantrag gestellt. Diesen hat er damit begründet, dass die Klägerin gegen die Lyoness Europe AG bei der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt zu GZ 8 St 219/16 ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. Er brachte vor, dass Parteienidentität vorliege. Mag. Asseg behauptete dann noch, dass die Klägerin unrichtige Angaben gemacht hätte und legte nach Aufforderung durch die Richterin das betreffende Protokoll der Einvernahme der Klägerin vor dem Landespolizeikommando für NÖ vom 21.11.2016 vor. Da aber die Lyoness Europe AG zwar in der Sachverhaltsdarstellung angeführt wurde, aber das Strafverfahren nur gegen Herrn Andreas Werner (ehemals Lyoness-Aufsichtsratvorsitzender) eingeleitet wurde, wollte die Klägerin klären, wie das vertrauliche Protokoll Ihrer Einvernahme in die Hände des Rechtsanwalts von Lyoness gelangen konnte, zumal der Beschuldigte Lyoness-Aufsichtsrat Herr Andreas Werner behauptet, keine Unterlagen weitergereicht zu haben. Auf Anfrage teilte der vernehmende Bezirksinspektor Herr Praunias mit, dass die Firma LYONESS Europe AG weder als Beschuldigter noch als Zeuge geführt wird und eine ungerechtfertigte Akteneinsicht nicht genommen werden konnte. Es stellt sich nun die Frage, wie der Rechtsanwalt der Lyoness Europe AG behaupten kann, dass Parteienidentität vorliegt, also die Lyoness Europe AG Beschuldigte ist, wenn dem nicht so ist. Augenscheinlich hat Mag. Asseg die Unwahrheit gesagt. Weiters wird nun geklärt, wie der Rechtsanwalt zu dem Protokoll über die Einvernahme der Klägerin gelangen konnte, wenn er doch keine Akteneinsicht hat. Landen Lyonessgelder in Dr. Reif's Firmengeflecht ! Herr Dr. Hubert Reif betreibt (wohl zum Anschein einer Seriosität) die Rechtsanwaltskanzlei Reif & Partner, in der Brückenkopfgasse 1, 8020 Graz. An dieser Adresse soll sich auch die Reif Immobilienfirma und S. Reif KG laut Firmenbuch befinden. Stellt man diesen nach, findet man ausschliesslich die RA-Kanzlei, Hinweise für die anderen Firmen finden sich nicht im Gebäude. Welche Tätigkeiten verrichten diese Firmen, wer arbeitet für sie, welche Tätigkeiten entfalten sie? Wie kann eine solche Firma (Immobilien) laut der Ihnen übermittelten Bilanz einen Verlust von über € 400.000 "erwirtschaften"? Gezeichnet ist die Bilanz von einem Kanzleipartner der "Reif und Partner Rechtsanwälte OG", um die vermeintliche Seriosität zu wahren. Mag. Steinwander betreibt seine Kanzlei in Villach, was tut er in der Immobilienfirma in der Brückenkopfgasse 1, ausser die Bilanz für Dr. Reif zu unterfertigen? Woher stammt der Anteil von Dr. Reif von € 145.345,59 in der S. Reif KG (Handel mit Mode- und Freizeitartikel)? Herr Dr. Reif ist bzw. war in vielen Firmen beteiligt. Wenn man die FB-Auszügen den GB-Auszug der diversen Firmen vergleicht, kann man zu der Vermutung kommen, dass es sich dabei um Scheinfirmen zwecks Steuerhinterziehung bzw. zum Anlegen von steuerschonendem Geld handelt (es handeln fast immer die gleichen Personen, Firmensitze, die im Firmenbuch aufscheinen, sind nicht aufzufinden...) Dazu kommt noch die umtriebige Tätigkeit von Dr. Reif im Automatengeschäft. Er ist nicht nur Geschäftsführer der HP AutomatenbetriebsGmbH, er sitzt auch im Aufsichtsrat der PA Entertainment und AutomatenAG (beide Firmen mit Sitz in der Karlauerstrasse 59, 8020 Graz) und er berät Novomatic. Zufällig wurde die Lyoness DevelopmentGmbH am 22.10.2014 im FB gelöscht, zeitnah wurde am 17.10.2014 in der PA Entertainment eine Kapitalerhöhung von € 1,900.000 ( !) beschlossen. Stammt das Geld zumindest teilweise von Lyoness, um weitere illegale Automaten aufzustellen? 2016 wurden doch illegale Automaten von Pollanz, PA beschlagnahmt, wieviel wurde hier eingenommen und an Steuern hinterzogen? Wohin ist das Schwarzgeld in beträchtlicher Höhe geflossen? Die Verflechtungen sind breit gestreut, immer diesselben handelnden Personen, es besteht der dringende Verdacht, dass Firmenkonstrukte der massiven Steuerhinterziehung und Bereicherung der Handelnden dienen. Herr Dr. Reif könnte sich jedenfalls mit seiner Tätigkeit als Anwalt den luxuriösen Lebensstil, den er pflegt, sicher nicht leisten. Ich hoffe, dass die Ermittlungen der Justiz einiges ans Tageslicht bringen und den dubiosen Geschäftemachereien des Herrn Dr. Reif ein Ende setzt.

von fromhold am
12.07.2017, 07:47

Urteile

Per E-Mail [email protected] anfordern.

von winkelried am
12.07.2017, 00:15

Die Schweizer Gerichtsentscheide

Vielen Dank für euer Interesse an den Prozess-Dokumenten! http://treuhand-beratungen.ch/lyoness-entscheid-kantonsgericht.pdf http://treuhand-beratungen.ch/lyoness-urteil-obergericht.pdf http://treuhand-beratungen.ch/bundesgericht-ablehnung-gesuch-von-lyoness.pdf Ich habe den ganzen Betrag, den ich privat einbezahlt habe, zurückbekommen. http://treuhand-beratungen.ch/bundesgericht-rueckzug-beschwerde-lyoness.pdf Damit wurde das Schweizer Urteil des Obergerichtes Zug rechtskräftig. Danke für das Verbreiten dieser Dokumente. :-) Ich interessiere mich für solche und ähnliche oder auch andere spannende Geschichten... Gruss Christian Plaschy, Plaschy Treuhand Beratungen GmbH, Zug

von am
10.07.2017, 20:34

LYONESS-STRUKTUREN WIE IN EINER SEKTE??

Ein Marketer aus Deutschland informierte mich, dass er das Gefühl hat, als seien Sektenähnliche Srukturen bei Lyoness an der Tagesordnung. Er war seit langer Zeit in einer geschlossenen Facebook-Gruppe um neue Informationen über Lyoness zu erhalten. Leider musste er immer wieder feststellen, dass hier eher Gehirnwäsche betrieben wurde. Alles Negative über Lyoness wurde bewusst unter dem Teppich gekehrt und es wurden sogar positive Meldungen verbreitet. Lyoness wurde nun bereits mehrfach rechtskräftig verurteilt, weil Lyoness nachweislich ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! Aber selbst diese Urteile werden in dieser Gruppe ignoriert und am Ende auch noch schön geredet... Dem deutschen Marketer reichte es nun und er informierte diese Facebook-Gruppe über die verbotenen Machenschaften von Lyoness um alle davor zu warnen, bei Lyoness zu investieren. Daraufhin wurde der Marketer einfach aus dieser Gruppe entfernt... Das positive daran war allerdings, dass sich sehr viele Mitglieder im Nachhinein bei dem Marketer direkt über eine persönliche Nachricht gemeldet haben und sich mittlerweile auch von dieser Gruppe getäuscht fühlen. Einige dieser Mitglieder möchten gerne die rechtskräftigen Urteile einsehen und wollen diese dann auch weiterleiten um eine Aufklärung zu betreiben. Somit möchte ich Euch nun bitten mir entspechende Links zukommen zu lassen, um Einsicht in diese Urteile zu bekommen. Oder gibt es diese Urteile auch evtl. als PDF-Dateien?? Ich glaube es ist eine gute Idee, diese Urteile in Umlauf zu bringen, um den Mitgliedern schwarz auf weiß zu zeigen, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt. Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung.

von Ben Ecker am
03.07.2017, 13:59

Ermittlungen auch in Norwegen! Geschäftsführer ist abgängig!

Auch in Norwegen haben Hunderte mutmaßlich geprellte Lyonesskunden bei den Behörden entsprechend Anzeigen erstattet. Dort hat die Lyoness Norway AS in 1366 Lysaker ihren Sitz, derzeit ist der Geschäftsführer abgängig, da er weder auf polizeilich Vorladungen reagiert, weder in den Büroräumen oder privater Anschrift zu erreichen ist.

von Oesi1 am
30.06.2017, 09:22

Businesspaketeverkauf auf Facebook ...

Hallo die Runde, hab einen Beitrag vom dem Jahr 2012 gefunden, zufällig von mir: von Oesi1 am 14.08.2012, 14:06 "... übers Wochenende haben zwei Personen auf der Lyoness Facebookseite ihre Businesspakete zum Verkauf angeboten. Für mich erstaunlich, dass die Beiträge beinahe zwei Tage lang zu sehen waren, vermutlich deshalb, weil diese Beiträge übers Wochenende reingestellt wurden, ab Montag war nichts mehr davon zu sehen ..." Na seht Ihr, es gab bereits Beiträge im Facebook und was ist damit passiert? LG :)

von LL2016 am
28.06.2017, 12:43

Sunny18

Das hab ich auch schon festgestellt. Klar, wenn dort Kommis zugelassen würden, da ginge die Post ab. Das wollen sie natürlich nicht.

von Oesi1 am
28.06.2017, 11:59

Man sollte bedenken,

dass Lyoness kritische Beiträge auf Facebook auch löschen kann. Schon damals, als die ersten Contra Beiträge auftauchten, waren Sie schnell gelöscht? Jo na net, was sollte Lyoness auf Facebook tun? Wirkliche Diskussionen gehen nur in Foren, hier dürfen sich Pro und Contra austauschen, hier sollte zu diversen Themen auch neutraler Boden vorgefunden werden können, wo sich wie die überwiegend verfassten Beiträge ausfallen aus der Diskussion ergibt? Facebook dient eher zur Vermarktung, da dürften kritische Beiträge kaum zugelassen werden? Das schöne Leben einiger Beteiligter lässt sich nur bewerkstelligen, wenn man gute Show´s produziert, siehe unter anderem Prag 2017. Die Teilnehmer dürften ihre Tickets selbst bezahlt haben, von den Anzahlungen wird wohl nichts eingeflossen sein? Kostet eine Karte 200,- Euro und nehmen laut Internet in Prag 18000 Personen teil, so fließen 3.6 Mio in die Kasse an Lyoness. Abzüglich der Kosten dürfte es doch ein lohnendes Geschäft gewesen sein, nun denn, einen schönen Tag an die Runde*

von Ben Ecker am
28.06.2017, 10:49

Hubert Freidl investiert 2 Mio. in "Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH"?

Wie mir aus Lyoness internen Kreisen mitgeteilt wurde, handelt es sich bei dem asiatischen Investor um den CEO und Lyonessgründer Herrn Hubert Freidl, welcher nun über seine asiatische Firmierung/en ganze 2 Millionen in "Omis Apfelstrudel" investiert. Zwar ist Hubert Freidl in Österreich nicht mehr gemeldet, aber als großzügiger Investor bei "Omis Apfelstrudel", Fa. Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH aus 8792 Sankt-Peter Freienstein, legt er sein Geld wohl gerne in der Heimat an. (siehe auch: http://www.about-drinks.com/asiatischer-grossinvestor-steigt-bei-omis-apfelstrudel-ein/). Sicherlich kann ein gewisses Maß an Verständnis aufgebracht werden, dass die Integrität eines Investors angesichts der finanziellen Lage eines Unternehmens als sekundär betrachtet wird. Das den vier Unternehmern der Marke nun Gelder zufließen, welche mutmaßlich aus einem "mehrfach rechtskräftig verurteilten Schneeballsystem" lukriert bzw. tausende andere Menschen hierfür geschädigt wurden, wird offenbar billigend in Kauf genommen. Angesichts der anstehenden Verfahren in Europa wünscht der "asiatische Investor mit steirischen Wurzeln im Hintergund zu bleiben", was man gut verstehen kann.

von Sunny18 am
27.06.2017, 16:37

FB Kommentare

Ich war gerade auf der Lyoness at FB Seite, da gibts nur Lyoness Werbung und darunter die "Likes", der Ahnungslosen aber keinen einzigen Kommentar ???? Haben die Schreibverbot bekommen vom Guru ??????Nicht einmal ein " Yuhuuuu" oder "Supaaaa" ! Sehr strange, finde ich !

von Sunny18 am
27.06.2017, 16:23

@ Oesi 1

ich hab auch schon gefragt, vor längerer Zeit wo diese Verbraucherrunde Seite hin verschwunden ist. Diese Seite war von einem auf den anderen Tag offline. Hier waren immer wieder Neuigkeiten und angeregte Diskussionen mit den Gehirn gewaschenen ! Es ist mir bereits absolut unverständlich, wie man bei uns verurteilt, trotzdem weiter Leute über den Tisch ziehen darf. Keine Zeitungsberichte, keine Meldungen mehr im ORF und die Wksta beschäftigt sich über 2 Jahre mit Lyoness und stellt Ermittlungen ein ! Offensichtlich gibt es genug Deppen auf dieser Welt, die dem Herrn Wichtig die Taschen füllen und solange bei Lyoness nicht das Licht abgedreht weiter einzahlen und auf einWunder hoffen. Existenzen gehen drauf und Justicia schaut zu !

von Oesi1 am
27.06.2017, 15:19

Es hat schon ...

kritische Stimmen zu Lyoness auf der Facebookseite gegeben, was mit den Leuten ist weiß ich nicht und wie viel es gebracht hat? Wenn Jemand den Braten riecht, dass bei Lyoness was faul ist, kann er sich neutral über´s Internet informieren, schließlich gibt es noch Kritik zu Lyoness. Es hat einmal eine Verbraucherrunde.de zu Lyoness gegeben und auch eine Seite in Österreich, diese Seiten sind allerdings nicht mehr auffindbar, weiß Jemand was damit passiert ist? Nun da immer wieder Leute nachkommen, die eine Chance mit Lyoness sehen, wird das Unternehmen immer wieder an Publikumsgelder kommen. Die Propaganda ist gut und bis man drauf kommt, dass es nicht´s ist sind Jahre vergangen. Das Traurige, dass nicht nur Personen selbst ihr Geld einsetzen, sondern auch Andere mitreißen Geld zu investieren. Damit da ein Riegel vorgeschoben werden kann, sollte Jeder der Einen dazu bewegt Geld zu invetieren selbst dafür haftbar gemacht werden können? So überlegt bestimmt Jeder zweimal ob er jemand Anderen anratet Geld zu investieren und geht vielleicht eher gewissen Kritiken nach und bewahrt sich so vielleicht selbst vor einer Fehlinvestition? LG!

von LL2016 am
27.06.2017, 10:23

Supi777

Ja das sollte man wirklich. Ich vermisse auch einen fetten Artikel in der Zeitung bzw. online Presse. Ich hab immer das Gefühl, da wird geurteilt und geurteilt, und keinen kümmerts. Im Facebook ist es eben so eine Sache. Ich persönlich kenne viel zu viele Lyonessler, die teilweise auch Kundschaft sind, - also muss ich mich sehr zurückhalten. LEIDER !!! Die breite Öffentlichkeit sollte das lesen, immer wieder, bis es zum Letzten durchdringt, dass Lyoness ein Schneeballsystem ist. Denn wenn man mal nachfragt bei den Gehirngewaschenen....alles Lüge, üble Nachrede....

von Ben Ecker am
27.06.2017, 10:17

Supi777: Lyoness und Facebook

Ich habe Facebook u. a. im Zusammenhang mit "unlauteren Wettbewerb" angeschrieben und die verschiedensten Postings gemeldet. Die AGB's bei Facebook untersagen zwar, dass keine Werbung, Einladungen zu Seminaren oder Produkte direkt angeboten werden dürfen, aber nur wenn der Empfänger dies nicht wünscht. Und hier wird es rechtlich wohl schwammig. Ich habe die Show vom 08.05. bei Facebook gesehen, wo wieder ein Ferrari verschenkt wurde und die dummen Kommentare dazu gelesen. Ich hab da noch ein paar "Eisen im Feuer" über die in den nächsten Tagen entschieden wird.

von Supi777 am
27.06.2017, 06:22

Lyoness bei Facebook angehen

Postet was das Zeug hält auf Facebook gegen Lyoness. Alle Sektenführer und Anhänger sind dort ständig online. Nur dort könnt ihr die Leute etwaw aufscheuchen! Hier hat dies keinen Sinn!

von Ben Ecker am
26.06.2017, 14:04

Österreichischer Golfverband hat keine Kooperation mehr mit Lyoness

Zwischen dem österreichischen Golfverband (ÖGV) und Lyoness besteht keine Kooperation mehr, wie mir Herr Generalsekretär Herr Robert Fiegl vom ÖGV schriftlich bestätigte. Lyoness kündigte im März 2015 eine wegweisende und langfristige Partnerschaft mit dem ÖGV und seinen 100.000 Mitgliedern an. Die "langfristige" Partnerschaft hat aber gerade mal ein Jahr gehalten. Der Verband hat scheinbar bald erkennen müssen, dass eine Kooperation mit Lyoness nichts bringt und, dass Lyoness scheinbar auch kein verlässlicher Partner ist. Die ÖGV Cashback Card (Mitgliedskarte mit Funktionen einer Lyoness Cashback Card) wurde bereits vor ca. 1 Jahr eingestellt. Ob Lyoness auch die ca. 100.000 Mitglieder des ÖGV bei den mutmaßlich "geschönten Mitgliederzahlen" in Abzug gebracht hat, darf erfahrungsgemäß bezweifelt werden. Inwieweit die zahlreichen rechtskräftigen Verurteilungen in Österreich und der Schweiz, sowie das anhängig Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Köln, hier auf die Verantwortlichen des ÖGV entsprechend Einfluss genommen haben? Ich bleibe dran. Fakt ist, solche Informationen werden von Lyoness gerne zurückgehalten. So liegt es nahe anzunehmen, als hole sich Lyoness immer neue Kooperationspartner/Partner "mit ins Boot", und nach einiger Zeit wird klangheimlich die Kooperation eingestellt. Den Mitgliedern wird dies aber offensichtlich verheimlicht.

von Oesi1 am
23.06.2017, 19:02

Dann nicht´s wie los ***

:) :)

von am
23.06.2017, 10:57

@Oesi1

Du meinst, dass die "offensichtliche Gaunerei, die Lyoness betreibt, so genial sei, dass selbst die Justiz ihre Schwierigkeit damit haben dürfte". Das war in der Tat lange Zeit so, heute jedoch immer weniger. In Zivilprozessen in der Schweiz und in Österreich, in denen die Leute ihr Geld zurück gefordert haben, haben Gerichte rechtskräftige Urteile gegen die Lyoness Europe AG/ die Lyoness Suisse GmbH gesprochen, in welchen ohne Wenn und Aber erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und dass die mit ihren Mitgliedern abgeschlossenen Verträge deshalb nichtig sind. Davon lässt sich Lyoness allerdings nicht sonderlich beeindrucken und sie führt ihre  Geschäftstätigkeit unvermindert fort. Sie findet mit dem Cloud-Geschäft (Discount Vouchers) immer neue Dumme, Naive oder auch nur Geldgierige. Was es jetzt noch braucht, um Lyoness Einhalt zu gebieten, ist eine strafrechtliche Verurteilung der verantwortlichen Personen, allen voran natürlich Hubert Freidl. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es nach den zahlreichen zivilrechtlichen Verurteilungen eine solche Strafklage geben wird. Gemäss den Gesetzen gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) droht den fehlbaren Personen eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren.

von Oesi1 am
21.06.2017, 21:52

Man muss sich mal ansehen ...

wo das Geld der Anzahler verbleibt? Also Leute zahlen 2.000,- bis 25.000,- an Lyoness und das Unternehmen suggeriert, dass es sich dabei um Anzahlungen für künftige Einkäufe handle? Jetzt ist es so, dass der Einzahler für sein Geld genau nichts erhält, er erhält Positionen wo Zahlen in Höhe der Eurobeträge die er eingezahlt hat eingetragen werden, das Geld das an Lyoness überwiesen wurde bleibt auf dem Konto oder was immer das Unternehmen damit macht. Hat man dadurch einen Einkaufsvorteil? Wenn ich 2.000,- Euro einzahl und irgendwann mal weitere 38.000,- Euro als Aufzahlung überweis, weil ich bei einem 5% Händler einkauf, dann hab ich selbst ja schon 40.000,- Euro ausgegeben. Der Händler aber erhält nur meine 38.000,- und sendet mir im Gegenzug Gutscheine im Wert von 40.000,- Euro, wer hat die 5% Rabatt bezahlt? Richtig ich selbst und zum Teil auch der Händler durch seine Rabatte, Lyoness musste keinen Cent beitragen, ist das nicht genial? So what, Lyoness konnte sich so seinen Reichtum finanzieren ohne Gegenleistung erbringen zu müssen, das (Haupt-) Geschäft bestand oder besteht darin den Leuten es so schmackhaft wie möglich zu machen bei Lyoness einzuzahlen, das ist schnelles und nicht rück zu zahlendes Geld, ich weiß nicht ob das den meistenTeilnehmern bewusst ist? Warum hat man den Laden noch nicht dicht gemacht? Nun ich weiß es nicht, die für mich offensichtliche Gaunerei ist so genial, dass selbst die Justiz ihre Schwierigkeiten damit haben dürfte? Mir oder uns ging es darum, das Einzahlgeschäft vom Rabattgeschäft zu trennen, nun es findet zusammen statt, das dürfte die Schwirigkeit sein. Uns ging es darum, dass Lyoness die Mitglieder richtig aufklärt und Alle auszahlt, die ihr Geld zurück haben wollen, dann wäre alles erledigt, nur Lyoness will auf sein Luxusleben bestimmt nicht verzichten. Mir hat einmal Jemand gesagt, wenn Du ein Unternehmen gründen willst und gewisse Absichten verfolgst, dann brauchst als Erstes eine gute Rechtsabteilung - LG!

von LL2016 am
21.06.2017, 16:41

Oesi1

Die Rechenaufgabe kenne ich, herrlich, wie das Unmögliche so klar errechnet werden kann ! Die andere Sache sind die 3Jahres Versprechen : Investiere heute x, und in drei Jahren bist du reich. Der Freund einer Freundin lechzt geradezu auf 2019 hin. Bei jeder Gelegenheit, ob man es hören will oder nicht, erwähnt er, dass es doch bitte eeeendlich 2019 werden soll !!! Und bei jeder Sache, die nicht so recht klappt, seufzt er: ach, ab 2019 ist mir das egal .... Jetzt habe ich aber gelesen, dass Auszahlungen einer früheren Aktion dieser Art anstehen. Und dass Lyoness - Cashback World, - wer auch immer, alles tut, um die Auszahlung mit neuen, unschlagbaren Angeboten hinauszuziehen. Nach dem Motto : lass das Geld bei uns, und sei in ein paar Jahren nicht nur reich, sondern meeeegareich ! Da die Lyonessler eh so geldgierig sind, wird das sicherlich in vielen Fällen klappen. Aber trotz dieser Anekdoten am Rande bleibt das grosse Fragezeichen im Raum : WARUM macht keiner diesen Laden zu ?

von Oesi1 am
21.06.2017, 10:21

Ich helf Euch mal:

Hallo Bleiententaucher, ich helf deinen Sohn und Dir gern mal: also, wie dein Sohn wissen müsste, benötigt es 70 Positionen oder Einheiten, dass eine Person 450,- Euro aus dem System erhält. Ich gehe von durchschnittlich 2% Restrabatte aus, hier bedarf es einer Einkaufssumme von 175.000,- Euro. Rechnet man das den 450,- Euro entgegen, dann hat man in Wirklichkeit einen Restrabattvorteil von 0,25%, Lyoness verkauft den Gewinn aber als Verneunfachung, weil 450,- ja das Neunfache von 50,- Euro (einer Position) sind. Dein Sohn müsste wissen wovon hier die Rede ist. Jetzt geht´s weiter und diese Sache stellt meiner Meinung das Schachbrett Verhältnis in den Schatten, denn damit sich die erste angezahlte Position in Kategorie 2 erwirtschaftet, muss sich die Einkaufssumme pro Einheit nicht mehr verdoppeln, sondern ver60-zigfachen, denn in Kategorie 2 benötigt es 60 Positionen, bis die erste Einheit das Level durchläuft und das geht in dem Fall nur, wenn 60 mal 87.500,- Euro (die Hälfte von 175.000,-, warum und fall´s es interessiert ein andermal) ausgegeben wurden? Schaun wir mal, was für eine Summe dabei rauskommt, 5.250.000,- ?! Jetzt sind wir aber erst in Kategorie 2, wir wollen noch Kategorie 3 und hier hab ich einen Betrag von 131.250.000,- errechnet und die erste Position durchläuft Level 3. Mit Einkaufen wird´s wohl nix, um von Positionen in weiteren Kategorien zu profitieren, womit dann und auch hier setzt ich ein grosses Vielleicht dran? Ich wünsch einen schönen Tag - FG!

von Ben Ecker am
19.06.2017, 17:47

Hubert Freidl und seine neue Firma „Organic+“

Es liegt auf der Hand, dass Hubert Freidl nach einen spirituellen Ausgleich zum Vertrieb des illegalen Schneeballsystems Lyoness zu finden sucht. Er selbst sieht sich ja gerne als Weltverbesserer mit viel Herz. Es ist nur verständlich, dass er neben seinen klassischen Lyoness-Produkten nun auch den Trend der Nahrungsergänzungsmittel mit einer neuen Firma, namens „Organic+“ – www.organic.plus hinterher jagt. „Simply healthy“ und „Gesunde Nahrungsmittel aus der Natur“ heißt es da auf der Website. Die Produkte werden in Österreich produziert, aber wie viel Natur hier wirklich drinnen ist, können wir nicht beurteilen, wo die Inhaltsstoffe her kommen und wie naturnah oder biologisch produziert wurde, auch nicht. Das Impressum auf der Organic-Website (sehen Sie das Organic_pdf) zeigt uns dann aber die Verbindung zu Lyoness auf. Als Medieninhaber ist nicht die Organic+ selbst angeführt, sondern die Lyoness Europe AG in Buchs (CH). Bei Bestellung auf der Organic-Website wird man auch noch direkt auf die Lyoness-Website weitergeleitet. Ob das wohl bei interessierten und nahrungsbewussten Menschen Vertrauen schafft? Auch in der Welt des Sportsponsorings ist das neue Unternehmen von Hubert Freidl schon zu finden. Das „Lyoness Open“ wird offensichtlich nicht mehr direkt von Lyoness gesponsert, sondern neuer Sponsor ist – Überraschung! – die Firma Organic+ (www.lyonessopen.com).

von Oesi1 am
17.06.2017, 10:56

Ich hab eine Idee ...

Hallo Bleiententaucher, ich würde deinem Sohn gegenüber Interesse zeigen, um einmal die Abwehrhaltung zu lösen, bitte Ihn doch Dir mal vorzurechnen, für wie viel eingekauft werden muss, dass sich eine Position aus Kategorie 3 erwirtschaftet, so muss er sich mit dem System mal auseinandersetzen und nicht nur dem glauben, was bei Lyoness erzählt wird. Wenn Hilfe brauchst kannst Dich gern melden - LG

von Bleiententaucher am
12.06.2017, 18:54

@LL2016

Stichwort Hotel Mama/Papa: Wenn man noch bei den Eltern wohnt und sein erstes eigenes Geld verdient hat man ja die Möglichkeit sein Geld irgendwie zu verbrennen. Geldhahn zu drehen geht leider nicht.

von LL2016 am
10.06.2017, 11:46

@Bleiententaucher

Man macht sich ja dann schon seine Gedanken, und irgendwann kommt die Frage auf: woher hat Ihr Sohn im zarten Alter von 20 Jahren so viel Geld ? Denn darin liegt dann die Lösung ... Geldhahn zudrehen ...

von LL2016 am
09.06.2017, 18:00

Leuchtendes Beispiel ?

Eigentlich könnte die Seite jetzt ja aktalisiert werden. Überschrift nicht mehr " fragwürdige Einkaufsgemeinschaft ", sondern " verurteiltes Schneeballsystem " . Einer muss doch mal anfangen das Unwort öffentlich auszusprechen :)

von Bleiententaucher am
09.06.2017, 17:41

Trotz Klage in Österreich bewegt sich Hubert Freidl normal weiter

Wie kann es sein ,dass Herr Freidl trotz Klage aus Österreich sich ungeniert am 4.6 in Italien bei der Moto GP Viplounge zeigt? Außerdem wurde dort noch großzügig mit der Cashback- Card geworben!

von LL2016 am
09.06.2017, 10:23

Facebook

Kann man die Seiten von Lyoness eigentlich nicht melden bei Facebook ? Als unerlaubte Werbung für ein unlauteres Geschäft ? Darf man in fb für egal was Werbung machen ?

von LL2016 am
09.06.2017, 09:21

Phänomen

Liebe Eltern Bleiententaucher! Das ist so ein bisschen wie Hypnose. Die funktioniert auch nur, wenn man es zulässt. Ihr Sohn hat die Gehirnwäsche von Lyoness zugelassen, und - ich rede aus persönlicher Erfahrung - ab jetzt sind alle Argumente gegen Lyoness wertlos. Sie könnten die kilometerlangen Begründungen der Richter anführen, Sie könnten die Richter in Person vor Ihren Sohn stellen, - alles wird an ihm abprallen. Aus dem Grund habe ich ja schon vor längerer Zeit die sektenartigen Veranstaltungen verurteilt. Alle drinnen (") sind die Schlauen, alle draussen (") sind die Deppen, lasst uns zusammen singen und klatschen und jubeln bis euch das letzte bisschen Verstand verlassen hat...... Leider wird Ihr Sohn auf nichts hören und Sie als begriffstutzig hinstellen, weil Sie das TOLLE an Lyoness einfach nicht begreifen wollen. Nicht schön....

von twist am
09.06.2017, 09:14

@Supi777

Gemäss Homepage des SVNM (svnm.ch) ist unter "Organigramm" und "Vorstand" ersichtlich, dass Otto Steiner-Lang nach wie vor Präsident des SVNM ist. Allerdings sollte er sich ernsthaft überlegen, zurückzutreten, nachdem er seinen Verband wegen Lyoness in eine derart missliche Lage gebracht hat.

von Bleiententaucher am
08.06.2017, 22:09

Lyoness Facebook Gurus fischen auch in Deutschland!

Mein Sohn (20 Jahre) wurde letztes Jahr bei Facebook von den Lyoness Gurus angeworben. Jetzt sind die auch als BCR im Netz unterwegs! Nach einer Veranstaltung in Hamburg Ende Oktober letzten Jahres, ist mein Sohn absolut überzeugt davon damit reich zu werden und nicht mehr arbeiten zu müssen. Unsere Warnungen davor werden alle als Fakenews abgetan. Alle Fakten die gegen Lyoness sprechen werden ignoriert. Hat jemand eine Idee wie ich unseren Sohn davon abhalten kann, noch mehr Geld in windige Clouds zu stecken? Wie kann es sein, dass dieses verurteilte System überhaupt so weiter machen kann?

von Supi777 am
08.06.2017, 20:48

Weisskopf ist nicht aufgeführt

Herr Weisskopf wurde bereits aus dem Organigram entfernt. Auch der Download zum Thema: SVNM stellt sich vor funktioniert auch nicht mehr. Aber unter dem Verzeichnis sind 3 unseriöse Firmen aufgeführt: Lyoness / Forever Living / LR Products Allesamt Schwachsinn und unseriös.

von LL2016 am
08.06.2017, 13:25

Sunny18

Genau das meine ich. Wie kann es sein, dass keiner reagiert? Lyoness ist Schneeballsystem, und keinen interessierts ???

von twist am
08.06.2017, 13:16

OFFENER BRIEF AN OTTO STEINER-LANG

Sehr geehrter Herr Steiner-Lang Ich komme zurück auf meine Offenen Briefe vom 8.10.2016 und 20.11.2016. Als Präsident des Schweiz. Verbandes Network Marketing (SVNM) sind Sie für die Geschicke des SVNM der Hauptverantwortliche. Insbesondere sind Sie verantwortlich dafür, dass es unten den Firmenmitgliedern des SVNM keine schwarzen Schafe gibt. Der SVNM hat sich ja auf die Fahne geschrieben, dass "er den Wildwuchs der Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing Schneeballsysteme betreiben, Einhalt gebieten will." Sie haben den Mitgliedsfirmen und den Privatmitgliedern (Networkern) versprochen, dass der SVNM seine Mitgliedsfirmen auf Herz und Nieren überprüft, damit man allen bestehenden Mitgliedern eine Qualitätssicherung geben kann. Trotzdem befindet sich unter den Firmenmitgliedern des SVNM mit Lyoness eine Firma, die ein illegales Schneeballsystem betreibt. Ein Urteil des Obergerichts des Kantons Zug gegen die Lyoness Suisse GmbH, Cham, (das in Ihrem Besitz ist), worin dies zweifelsfrei erkannt wurde, wurde kürzlich rechtskräftig, da Lyoness die zuvor ans Bundesgericht, Lausanne, eingereichte Berufung (Beschwerde) zurückgezogen hat. Der Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham, Adolf Weisskopf, sitzt gemäss Ihrer Homepage (Der SVNM stellt sich vor) nach wie vor im Beirat des SVNM und der äusserst aktive Lyoness/Lyconet Networker Stefan Wildhaber sitzt nach wie vor im Vorstand des SVNM. Wenn Sie die Mitgliedschaft von Lyoness unten solchen Umständen weiterführen, wird dies zu einem grossen Vertrauensverlust unter Ihren Mitgliedern führen. Wenn Sie die Lyoness-Networker, die SVNM-Verbandsmitglieder sind, nicht über das Urteil informieren, nehmen Sie in Kauf, dass sich diese weiterhin der Gefahr aussetzen, strafrechtlich wegen Mitwirkung an einem verbotenen Schneeballsystem verfolgt zu werden.

von Sunny18 am
08.06.2017, 09:50

Lyoness Open

WIe man sieht, ist es auch möglich in unserem Land, als Betreiber eines Schneeballsystems, als Hauptsponsor eines Golfturniers, etliche Mal in Radio und Fernsehen namentlich genannt zu werden und somit wird Lyoness auch noch eine Werbeplattform gegeben,... einfach unerklärlich für mich !

von LL2016 am
06.06.2017, 19:43

@twist

Mich wundert ja fast nichts mehr. Aber das Österreich nichts unternimmt, wo - wie unten beschrieben, mehrfach ein Schneeballsystem attestiert wurde - , ist schon sehr merkwürdig. Es gehört die Tätigkeit untersagt. Und bestraft gehören die Freidl und Co. sowieso. Wegen Verführung zur Teilnahme an einem betrügerischen System. Aber nein, die machen munter weiter, - geht ja anscheinend auch . Ich hoffe, du hast Recht und es passiert dann endlich mal was.

von am
06.06.2017, 19:42

NEUER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Die Lokalzeitung Werdenberger und Obertoggenburger, Buchs SG, (wo die Lyoness-Dach-Gesellschaften domiziliert sind), hat am 2. Juni 2017 folgenden Artikel publiziert: LYONESS ZIEHT IHRE BESCHWERDE ZURÜCK. Lyoness zieht ihre Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Zug zurück, wie die Einkaufsgemeinschaft mit Holdingsitz an der Buchser Bahnhofstrasse diese Woche mitteilte. Das Kantonsgericht hatte im November 2016 das Geschäftsmodell von Lyoness als Pyramiden- oder Schneeballsystem bezeichnet und die Firma im konkreten Fall zu Rückzahlungen von einbezahlten Geldern verpflichtet. Gegen dieses Urteil legte Lyoness Beschwerde beim Obergericht, Zug ein - und blitzte ab. (W & O vom 21. März) . Das Obergericht befand damit zweitinstanzlich, dass das System Lyoness als unlauteres Schneeballsystem zu qualifizieren ist und dass das Lyconet-Vertriebssystem und die Premium-Mitgliedschaft derart zusammenhängen, dass das System als Ganzes als unlauter qualifiziert werden muss. "Lyoness wird gegen die Entscheidung (des Obergerichts) Rechtsmittel erheben", sagte damals Adolf Weisskopf, Direktor der Länder- Gesellschaft Lyoness Suisse GmbH, dem W & O. Lyoness ist nach wie vor überzeugt, dass das Obergericht, Zug, "Recht willkürlich anwendet und Einkaufsgemeinschaft und Vertriebssystem mit dem UWG völlig vereinbar sind. " Der marginale Streitwert - konkret geht es um 233 Franken rechtfertige kein langwieriges und finanziell aufwändiges Verfahren beim Bundesgericht, so die Begründung für den Rückzug. Mit dem Verzicht auf den Weiterzug dieses Urteils an das Bundesgericht wird das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug nun rechtskräftig. Mein Kommentar: 1. Der Streitwert ist viel höher als der von Lyoness kommunizierte Betrag. 2. Wenn Lyoness nun behauptet, dass das Obergericht, Zug, Recht willkürlich anwendet und dass Einkaufsgemeinschaft und Vertriebssystem mit dem UWG völlig vereinbar sind, so zeugt das von einer extremen Geringschätzung der Schweizer Justiz. 3. Lyoness sollte endlich ohne Wenn und Aber zur Kenntnis nehmen, dass sie von einem Schweizer Gericht wegen Betriebs eines Schneeballsystems verurteilt wurde und konsequenterweise auf die Weiterführung ihres ausbeuterischen Lyconet-Vertriebssystems verzichten.

von twist am
06.06.2017, 13:36

@LL2016

Ich habe guten Grund zur Annahme, dass nachdem Lyoness nun in der Schweiz (und mehrfach auch in Österreich) rechtskräftig wegen Betriebs eines Schneeballsystems verurteilt wurde, schweizerische Aufsichtsbehörden aktiv werden müssen.

von LL2016 am
06.06.2017, 12:27

Schneeballsystem

Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass ein verurteiltes Schneeballsystem fein weiter bestehen darf. Ich denke, das ist rechtswidrig und verboten ? Aber genau vor der Nase dann letzten Herbst das Treffen in Österreich abzuhalten, ist mehr als dreist. Warum schreitet denn da keiner ein ?

von Ben Ecker am
06.06.2017, 12:15

Lyoness in Deutschland einklagen

...an Cashback! Lyoness ist in Österreich und der Schweiz rechtskräftig als "Schneeballsystem" verurteilt, jedoch nicht in Deutschland. In Deutschland ist ein Strafverfahren u. a. In Köln anhängig und die Steuerfahndung ermittelt. Der nächste Schritt muss sein, auch in Deutschland Lyoness/Lyconet/Cashback World als Schneeballsystem rechtlich eine Verurteilung zu erreichen und eine Einstellung des deutschland weiten Vertriebes zu erreichen. Auch dies wird noch noch ein "harter Ritt" werden.

von fromhold am
06.06.2017, 11:30

Schneeballsystem

In Österreich wurde das Geschäftsmodell schon 2015 vom Handelsgericht Wien als Schneeballsystem erkannt. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug nimmt darauf auch Bezug. https://verbraucherrecht.at/cms/index.php?id=49&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3546&cHash=b2e43ed5914d78b27876856be8d19bdc

von twist am
06.06.2017, 10:50

@Cashback

Deutsche Lyoness-Mitglieder haben die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, also eine schweizerische Firma als Vertragspartei. Um den Klageweg zu erschweren, gilt gemäss Art. 18.7 der Allg. Geschäftsbedingungen (AGB) , dass auf das Vertragsverhältnis deutsches Recht anzuwenden ist. Ein Schweizer Richter wird diese Klausel jedoch als nicht zulässig erklären. Ein Gerichtsstand ist in den AGB nicht genannt, sodass am Sitz der Gesellschaft (Buchs SG) geklagt werden muss. Nachdem es nun in der Schweiz einen Anwalt gibt, der bereits einen Prozess gegen die Lyoness Suisse GmbH, Cham, gewonnen hat (Schweizer haben seit 2014 diese Gesellschaft als Vertragspartei) und über hervorragende Dossierkenntnisse verfügt, wäre es angezeigt, diesen mit der Wahrung seiner Interessen zu beauftragen. Es handelt sich um Dr.Rainer Riek von der renommierten Kanzlei Zwicky Windlin & Partner, Gartenstrasse 4, 6300 Zug. Es wäre sicherlich zweckmässig und kostensparend wenn sich die deutschen Geschädigten gleichzeitig an Dr. Riek wenden könnten. Nicht auszuschliessen ist auch, dass Lyoness bei Einschaltung eines Anwalts noch vor Klageerhebung ein Vergleichsangebot machen wird, wie das auch bei Christian Plaschy der Fall war. Es wäre auch sinnvoll, wenn deutsche Lyoness-Mitglieder ihren Fall kurz der Staatsanwaltschaft Köln, Abteilung für Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, Am Justizzentrum 13, D-50939 schildern würden, da auch in Deutschland bereits gegen Lyoness ermittelt wird.

von Cashback am
02.06.2017, 21:02

GELD ZURÜCK FÜR JEDE EINHEIT?

Wenn Lyoness nun als Schneeballsystem entarnt wurde und es ein rechtskräftiges Urteil gibt, kann nun jeder Geschädigte sein Geld zurück fordern. Richtig?? Wie sollte man nun am besten vorgehen um das investierte Geld so schnell wie möglich zurück zu bekommen?? Ich wohne in Deutschland und kenne eine Menge Mitglieder, die sich auch von Lyoness betrogen fühlen und ihr Geld zurück fordern wollen. Danke im Voraus für Eure Unterstützung:-)

von LL2016 am
01.06.2017, 18:26

Endlich

Das ist ganz hervorragend. Jetzt muss es nur noch bekannt werden! Denn von den Jublern, die zum Beispiel zuletzt in Prag ein feudales Treffen feierten, will nach wie vor keiner etwas davon wissen. Das sei Verleumdung der Neider, denn wie könnte sonst ein so grosser Fussballclub wie Real Madrid demnächst beitreten ? Dieses nun amtlich gültige Urteil MUSS doch einfach eine Auswirkung haben ! Das sollte einmal durch die Presse gehen ! Ich hoffe wie immer das Beste.

von twist am
01.06.2017, 16:41

SCHWERE JURISTISCHE NIEDERLAGE VON LYONESS IN DER SCHWEIZ

In seinem Forumsbeitrag vom 26.4.2016 hat der Zuger Unternehmer Christian Plaschy mitgeteilt, dass er die Lyoness Suisse GmbH, Cham, auf Rückzahlung seines einbezahlten Geldes verklagt hat. Das Kantonsgericht, Zug, erkannte dann in seinem Urteil vom 21.9.2016, dass es sich beim Konzept von Lyoness um ein Schneeballsystem handelt, welches unlauter ist und dass ihr Vertrag mit dem Kläger einen widerrechtlichen Inhalt hat und damit nichtig ist. Lyoness hat das Urteil dann an das Obergericht des Kantons Zug weitergezogen. Dieses bestätigte mit Urteil vom 27.2.2017 das Urteil der Vorinstanz vollumfänglich und hielt erneut fest, dass das System von Lyoness als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit r des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist und dass das Lyconet- Vertriebssystem und die Premium Mitgliedschaft derart zusammen hängen, dass das System als Ganzes als unlauter qualifiziert werden muss. Da Lyoness zu Recht befürchtete, dass das Urteil äusserst schädigende Auswirkungen haben würde, zog sie es mit einer Beschwerde ans Bundesgericht weiter. Nun hat Lyoness aber erkannt, dass ein erhebliches Risiko bestand, dass das Bundesgericht das Urteil der Vorinstanz schützen wird und sie wollte unter allen Umständen ein solches Urteil vom höchsten Schweizer Gericht vermeiden. Lyoness hat deshalb ihre Beschwerde beim Bundesgericht am 26.5.2017 zurückgezogen, nachdem sie schon vorher den vom Bundesgericht geforderten Kostenvorschuss nicht fristgerecht geleistet hatte. DAMIT WIRD DAS URTEIL DES OBERGERICHTS DES KANTONS ZUG RECHTSKRÄFTIG. KÜNFTIG KANN JEDERMANN BEHAUPTEN, LYONESS SEI VON EINEM SCHWEIZER GERICHT WEGEN BETRIEBS EINES SCHNEEBALLSYSTEM RECHTSKRÄFTIG VERURTEILT WORDEN. Da hilft auch die Lyoness-Pressemitteilung vom 31.5.2017 nichts mehr, in welcher Lyoness völlig respektlos behauptet, dass das Urteil des Obergerichts "auf einer haltlosen Anwendung von Bestimmungen des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) basiere" und dass man davon ausgehe, dass das Obergericht Recht "vollkommen willkürlich" anwendet. Mein Kommentar: Die Folgen dieses Urteils werden weltweit zu spüren sein. Welcher Händler will noch mit einer Firma in Verbindung gebracht werden, die (gerichtlich festgestellt) ein Schneeballsystem betreibt? Welcher Sportclub will noch von einem Unternehmen gesponsert werden, wenn die Sponsorengelder aus unlauterer Geschäftstätigkeit stammen können? Welcher Networker will noch Mitglieder in ein System bringen, dass von einem Gericht als Schneeballsystem entlarvt worden ist?

von Ben Ecker am
31.05.2017, 18:41

Lyoness macht Rückzieher bei Urteil des OG Zug!

Mit welcher Arroganz sich Lyoness in der aktuellen Presseaussendung gebärt, ist kaum zu überbieten. Lyoness will nun also unter Beweis stellen, dass es ein rechtlich einwandfreies Unternehmen sei und gesprochenes Recht eines ordentlichen Gerichtes wird einfach wegnegiert. Mit der neuen Firmierung "Cashback World" wird es nicht anders sein. Lieber Herr Adolf Weisskopf, mitunter warten Mitglieder seit fast 10 Jahren darauf, dass ordentlich gearbeitet wird, aber leider verdiente immer nur die Führungsriege. Lyoness: Presseaussendung vom 31.05.2017! Lyoness Suisse GmbH zieht Beschwerde gegen Urteil des Obergerichts Zug aus unternehmensstrategischen Gründen zurück Lyoness Suisse GmbH ist überzeugt, dass das Obergericht Zug Recht willkürlich anwendet. Marginaler Streitwert rechtfertigt aber die Durchführung eines Verfahrens beim Bundesgericht nicht. Cham, 31.05.2017 – Obwohl die Lyoness Suisse GmbH der Meinung ist, dass das Urteil des Obergerichts Zug auf einer haltlosen Anwendung von Bestimmungen des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) basiert, zieht das Unternehmen seine Beschwerde gegen dieses Urteil zurück. Das Unternehmen geht zudem davon aus, dass das Obergericht Zug Recht vollkommen willkürlich anwendet. Die Lyoness Suisse GmbH ist überzeugt, dass Einkaufsgemeinschaft und Vertriebssystem mit dem UWG völlig vereinbar sind. „Massgebend für unsere Entscheidung ist der Umstand, dass der Streitwert von CHF 233.00 ein langwieriges und auch finanziell aufwendiges Verfahren beim Bundesgericht nicht rechtfertigt“, sagt Adolf Weisskopf, Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH. Adolf Weisskopf betont, dass die ursprüngliche Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Zug notwendig war, um genügend Zeit zu haben, sämtliche vorliegenden Fakten genau zu prüfen und insbesondere im Hinblick auf die geschäftlichen Interessen des Unternehmens die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Adolf Weisskopf: „Wir werden unser Cashback-Programm mit starken Partnern in der Schweiz weiter ausbauen und unter Beweis stellen, dass wir mit einem rechtlich einwandfreien Geschäftsmodell unseren Mitgliedern tolle Einkaufsvorteile ermöglichen. Weltweit vertrauen über 75’000 Partnerunternehmen und rund sieben Millionen Mitglieder unserem Unternehmen.“

von twist am
20.05.2017, 13:05

WO IST HUBERT FREIDL?

Aus Österreich erreicht mich die brisante Nachricht, dass dem österreichischen Zentralen Melderegister (ZMR) entnommen werden kann, dass Hubert Freidl, der bis vor kurzem in Graz wohnsitzgemeldet war, sich abgemeldet hat. Eine gegen ihn erhobene Klage konnte ihm von einem Gericht nicht mehr zugestellt werden, da er (angeblich oder tatsächlich?) ins Ausland verzogen ist. Affaire à suivre.

von Ben Ecker am
09.05.2017, 14:39

Lyoness jetzt „Cashback World“, aber die Probleme bleiben!

Offensichtlich wird der Name Lyoness derart mit mutmaßlichen Betrügereien in Verbindung gebracht, dass man sich mit einer Namensänderung ein anderes (neues) Image versucht zu verschaffen. Die Probleme sind dadurch aber nicht weg, es bleibt die begründete Einschätzung, dass hier die eigene Marke verleugnet werden soll. Allerdings zwecklos, man kann ein „Schneeballsystem“ nennen wie man will, es bleibt ein Schneeballsystem. Die Haftungsfrage bleibt ohnehin unangetastet….

von LL2016 am
09.05.2017, 12:58

Lange keine Neuigkeiten

Seit Bestehen des Forums war es wohl noch nie so lange still. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ? Hoffentlich gibt es bald wieder Neuigkeiten zu berichten !

von LL2016 am
20.04.2017, 13:20

Supi777

Der Junge Mann aus Srilanka lebt in der Schweiz und weiss ganz genau, was er macht. Also das denkt er zumindest. Soweit ich aus seinem Profil lesen konnte, beschäftigt er sich mit dem Reichwerden nicht erst seit gestern. Das sind dann die Unbelehrbaren, die Eingeschworenen, wo ich immer wieder denke ´lass sie doch machen. Hinterher gibts dann schon genug Dresche , - aus der können die dann lernen, oder auch nicht ´.

von twist am
07.04.2017, 12:54

DAS EIS WIRD IMMER DÜNNER

Aus dem Artikel des Werdenberger & Obertoggenburger (W & O), Buchs SG (siehe Forumsbeitrag vom 5.4.2017) geht hervor, dass der Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham, Adolf Weisskopf, gemeint hat, dass das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Zug, nur die Lyoness Suisse GmbH betreffe. Reines Wunschdenken! Zwar ist in diesem Gerichtsverfahren die Lyoness Suisse GmbH von einem Schweizer verklagt worden. Sollte jedoch das nun von Lyoness angerufene Bundesgericht die Entscheidungen der beiden Vorinstanzen schützen, könnte dies weit über die Schweiz hinaus schwerwiegende Konsequenzen haben. Lyoness praktiziert ihre unlautere Geschäftspraxis weltweit immer mit den gleichen Methoden und mit vergleichbaren Vertragsunterlagen. Der im Artikel des W & O genannte Karl-Heinz Feddermann, Frümsen SG, ist übrigens gemäss Handelsregister Geschäftsführungskollege von Adolf Weisskopf bei der Lyoness Suisse GmbH, Cham.

von am
05.04.2017, 16:29

WEITERER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Die Zeitung Werdenberger & Obertoggenburger, Buchs SG, Redaktor Hanspeter Thurnherr, hat am 21.3.2017 unter der Rubrik "Lokal" folgenden Artikel publiziert: WEITERER ENTSCHEID GEGEN LYONESS. Buchs/Zug Die Rabattfirma mit Holdingsitz im Werdenberg ist mit ihrer Beschwerde vor dem Obergericht Zug abgeblitzt. Damit bestätigt das Gericht, dass die Firma ein unlauteres Schneeball- system betreibe. Am 9. November 2016 berichtete der W & O vom Urteil des Kantonsgerichts Zug, welches das Geschäftsmodell von Lyoness als Pyramiden- oder Schneeballsystem bezeichnete und alle Premiumverträge, die Lyoness in der Schweiz abgeschlossen hat, ungültig erklärte. Die Holdinggesellschaft Lyoness Europe AG hat ihren Sitz an der Bahnhofstrasse 22, in Buchs. Im konkreten Fall wurde Lyoness zur Rückzahlung des nachweislich einbezahlten Geldes samt Zinsen verpflichtet. Das Urteil hat grundsätzliche Folgen. denn andere Geschädigte, welche Anzahlungen geleistet hatten und von den versprochenen Gewinnen nichts zu sehen bekamen, könnten ebenfalls auf Rückzahlung klagen. LYONESS ZIEHT DAS URTEIL WEITER. Darum legte Lyoness gegen das Urteil Berufung beim Zuger Obergericht ein. Das Gericht lehnte diese nun mit Urteil vom 23.Februar ab mit der Begründung: "Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das System der Beschwerdeführerin als unlauteres Schneeballsystem (..) zu qualifizieren ist. Adolf Weisskopf, Direktor der Ländergesellschaft Lyoness Suisse GmbH, erklärt auf W & O - Anfrage: "Das ausschliesslich die Lyoness Suisse GmbH betreffende Urteil ist nicht rechtskräftig. Lyoness wird gegen die vorliegende Entscheidung Rechtsmittel erheben". Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, wolle man den Entscheid nicht weiter kommentieren. Weisskopf verweist aber auf "die rechtskräftige Entscheidung" des Oberlandesgerichtes Wien vom 12. April 2016, das unmissverständlich festgestellt habe, dass Lyoness kein Ketten- oder Pyramidenspiel betreibe. Das Urteil des Zuger Obergerichts steht in einer Reihe ähnlicher Urteile österreichischer Gerichte, bei denen es um Klagen von Geschädigten gegen Lyoness ging, welche die Rückzahlung verlangten. Die Kläger hatten jeweils Einzahlungen getätigt, ohne die versprochenen Gegenleistungen zu erhalten. So hat das Landesgericht für Zivilrechtssachen, Graz, am 18. Januar eine weitere Beschwerde der Lyoness Europe AG in Buchs abgelehnt. Brisant für die Lyoness-Verantwortlichen ist der Strafantrag, welchen die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), Wien, beim Straflandesgericht in Graz eingereicht hat. Sie wirft Unternehmensgründer Hubert Freidl vor, die Prospektpflicht verletzt und gegen das österreichische Kapitalmarktgesetz verstossen zu haben, als er die verschiedenen "Werbekampagnen" startete. Mit dem Kampagnen sammelte Lyoness Geld, um damit in verschiedenen Ländern neue Lyoness-Firmen aufzubauen. KARL-HEINZ FEDDERMANN BESCHULDIGT ERWIN HÜSLER. Lyoness verteidigte sich zuletzt mit dem Argument, nicht Freidl,, sondern der inzwischen verstorbene Verwaltungsrat der Holdinggesellschaft Lyoness Europe AG in Buchs, Erwin Hüsler, habe sich alleine und ohne Wissen von Freidl und der weiteren Lyoness-Führung um die Durchführung der Kampagnen gekümmert. Der in Frümsen lebende Karl-Heinz Feddermann, langjähriges Kadermitglied von Lyoness und in mehreren Lyoness-Firmen aktiv, hat dies sogar eidesstattlich bestätigt. Doch die Ermittler der Staatsanwaltschaft glauben ihm nicht. Freidl habe nämlich die Werbekampagnen bereits im Vorfeld "federführend und öffentlich" beworben, zum Beispiel an einer Powerpoint-Präsentation bei einer Veranstaltung im April 2008in Lienz. Feddermann könnte damit im schlimmsten Fall eine Anklage wegen Meineids drohen. Allerdings hat er in der Erklärung die Formulierung "nach meiner Wahrnehmung" verwendet. Könnte er sich somit herausreden, dass seine Wahrnehmung halt einfach falsch oder unvollständig war? Der Ermittler hält jedenfalls fest "dass Hubert Freidl als Entwickler, wirtschaftlich Berechtigter und CEO des Lyoness-Konzerns mit allumfassenden Organfunktionen (....) mit der Entwicklung und Vermarktung der Werbekampagnen sowie der Option mit einem Veranlagungs- potential von 33,5 Millionen Euro nicht vertraut gewesen sein soll, ist nicht überzeugend und lebensfremd". Der W & O bat Karl-Heinz Feddermann über die Medienstelle von Lyoness um eine Stellungnahme. Mediensprecherin Sabrina Naseradsky liess ausrichten: "Da es sich bei der von Ihnen angesprochenen Causa um ein laufendes Verfahren handelt, werden Sie sicher verstehen, dass unser erster Ansprechpartner die Behörde ist und wir medial-öffentlich keine Stellungnahmen abgeben. Nachdem Herr Feddermann gegebenenfalls bei Gericht Zeuge sein wird, kann und wird er als Gesprächspartner ebenfalls nicht zur Verfügung stehen". KÜNSTLER DES KREATIVEN WORTSCHATZES. Lyoness versteht sich im Kern als moderne Rabattfirma. Sie vertreibt eine sog. Cashback-Karte, mit der sich bei den Partnerfirmen Rabatte in der Regel zwischen 1 und 5 Prozent rückvergüten lassen. Wer neue Mitglieder empfiehlt, erhält zusätzliche Rabatte. Allerdings ist das System unglaublich kompliziert. Dies zeigen schon die in den letzten Jahren immer wieder zusätzlich entwickelten Begriffe für Vergütungen. Das Obergericht Zug hat sich die Mühe genommen, in einer Begründung die Begriffe aufzulisten: Cashback-Zahlung, Shopping Points, Freundschaftsbonus, Lyconet Compensation Plan, Treueprämie, Treuebonus, Treuegutschrift, Re-Cash, Partnerprämie, Bonuseinheit, kostenfreie Zusatzeinheiten durch Einheiten-Umbuchung, Volumenprämie, Volumenbonus, Anzahlungsvolumen, prozentualer Buchungswert, binäres System, Treuekonto, Verrechnungskategorie, Buchwert, relevante Einheit, persönliches Verrechnungsprogramm des Mitglieds, Anzahl der gebuchten Einheiten (oben/unten) nach einer gebuchten Einheit des Mitglieds, Ersteinheit, persönliches Treueprogramm, Re-Cash- Funktion, Einheiten-Umbuchung, kosten- freie duplizierte Einheit. So weit der Artikel in der Zeitung Werdenberger & Obertoggenburger (W & O), Buchs SG. Mein Kommentar: In der Haut von Karl-Heinz Feddermann, Frümsen, möchte ich nicht stecken. Er ist übrigens Co-Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham.

von am
04.04.2017, 13:53

@LL2016

Du wunderst dich, dass in Österreich nicht schon lange "ernstere Konsequenzen" eingetreten sind, sprich dass dem Treiben von Lyoness Einhalt geboten wurde. Überleg doch noch einmal. So schwer ist die Aufgabe nicht! Hubert Freidl ist alleiniger Aktionär der Lyoness International AG, Buchs (Kapital CHF 1 Mio.) Da die Lyoness Europe AG, Buchs, (Kapital CHF 1 Mio.) eine 100%ige Tochtergesellschaft der Lyoness International AG ist, gehört ihm auch diese Gesellschaft (indirekt) zu 100 %. Nun hat Hubert Freidl seine Aktien an der Lyoness International AG (zu welchem Preis wohl?) an die Lyoness Group AG, A-Graz (Kapital EUR 100,000-) abgetreten, die er ebenfalls zu 100 % besitzt. Es gibt also keinerlei Änderung in den Eigentumsverhältnissen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Hubert Freidl die Änderung grundlos bzw. ohne Absicht vollzogen hat. Hier weise ich darauf hin, dass es in der Schweiz ein zweitinstanzliches Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Zug, gibt, in welchem erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und ihre Verträge mit Kunden deshalb ungültig sind. Ich gehe davon aus, dass Hubert Freidl befürchtet, dass schweizerische Aufsichtsbehörden aktiv werden könnten, sobald das Urteil rechtskräftig ist und er sich eine bessere Rechtsposition verspricht wenn er selber nicht mehr direkt Aktionär der schweizerischen Gesellschaften ist. Ich glaube auch, dass es einen Unterschied ausmacht, ob Lyoness in heimischen Landen verklagt wird oder ob sie sich vor schweizerischen oder deutschen Richtern verantworten muss. Mein Kommentar: Es ist und bleibt spannend.

von LL2016 am
04.04.2017, 07:13

Flüchten ?

Laut Duden steht " flüchten " für : 'sich einer drohenden Gefahr entziehen', 'sich in Sicherheit bringen'. Lyoness flüchtet also aus der Schweiz ...nach Österreich..., wo genausoviel Ungemach droht wie in der Schweiz, wo - laut eines vorangegangenen Artikels - bereits rechtskräftige Urteile existieren, die in ihrer Urteilsbegründung ebenso das böse Wort Schneeballsystem enthalten. ( Und wo es mich sehr wundert, dass nicht längst ernstere Konsequenzen eingetreten sind ). Wo ist dann die Logik in dieser "Flucht "? Die denken doch sicherlich nicht , ach, die Schweiz ist so lieb, so sauber wie ihr Schnee, da wollen wir mal kein dunkles Fleckchen dranmachen, kommt Jungs, wir gehen heim und dreckeln dort weiter. Warum sollte sich Lyoness in Österreich sicherer fühlen ?

von twist am
03.04.2017, 11:26

LYONESS FLÜCHTET IN EINHEIMISCHE GEFILDE

Lyoness hat am 28.3.2017 in einer Presseaussendung bekannt gegeben, dass die "bisher in der Schweiz angesiedelte Dachgesellschaft Lyoness International AG,Buchs, in die Lyoness Group AG mit Sitz in Graz eingegliedert wird". Das bedeutet, dass Hubert Freidl, der Alleinaktionär der Lyoness International AG seine Aktien an die Lyoness Group AG, Graz, abtreten will. Er ist auch Alleinaktionär bei der Lyoness Group AG, weshalb es keine Änderung bei den Beteiligungsverhältnissen gibt. Die Lyoness Europe AG, Buchs, welche die Einkaufsgemeinschaft betreibt und Vertragspartei Zehntausender europäischer Lyoness-Mitglieder ist, ist bekanntlich eine Tochtergesellschaft der Lyoness International AG. Lyoness schreibt in ihrer Presseaussendung, dass "die Lyoness Group AG mit ihrem weltweiten Umsatz in Österreich steuerpflichtig wird und eine treibende Kraft für die heimische Wirtschaft sein wird". Natürlich werden Firmen, so auch in Österreich, nicht nach ihrem Umsatz, sondern nach ihren Gewinnen besteuert. Die "Head of Public Relations" Silvia Kelemen Weihs sollte vielleicht einmal einen Buchhaltungskurs besuchen. Ob Lyoness durch diese Änderung "eine treibenden Kraft für die heimische Wirtschaft" sein wird, darf unter den derzeitigen Umständen bezweifelt werden. Aus schweizerischer Sicht ist dieser Wechsel, wenn er denn kommt, höchst erfreulich. Lyoness, heute eine schweizerische Firma mit Sitz in Buchs SG, ist auf allen 5 Kontinenten vertreten und wird von ihren Mitgliedern als schweizerische Firma wahrgenommen. Durch ihr unlauteres Geschäftsgebaren mit (nach Ansicht von in- und ausländischen Gerichten) Betrieb eines Schneeballsystems wird das Ansehen der Schweiz massiv bedroht oder verletzt. Da lassen wir also den Österreichern gerne den "Vortritt". Man wird jetzt abwarten müssen, welches die weiteren Schritte von Lyoness sind. Sollte Lyoness die Lyoness International AG und die Lyoness Europe AG liquidieren, müsste sie mit allen europäischen Mitgliedern eine aufwändige Vertragsänderung (neue Vertragspartei) durchführen, der alle Mitglieder zustimmen müssten. Es ist wohl davon auszugehen, dass es Lyoness nach dem zweitinstanzlichen Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, in welchem erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt, in helvetischen Landen etwas ungemütlich geworden ist.

von Supi777 am
27.03.2017, 11:03

bitte nur über Lyoness schreiben

lyoness domain http://pastebin.com/ZF2c6kPQ da kommt wirklich nichts. Bitte hier nur über Lyoness bericht . Keinen anderen Mist posten

von am
26.03.2017, 15:52

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die Tiroler Tageszeitung hat am 24.3.2018 folgenden Artikel veröffentlicht: AUCH SCHWEIZER OBERGERICHT SIEHT IN LYONESS-VERTRIEB SCHNEEBALLSYSTEM. Gegen die Grazer Rabattfirma Lyoness, Hauptsponsor des Wiener Fussballclubs Rapid, liegt ein weiteres zivilrechtliches Urteil vor. Diesmal hat das Schweizer Obergericht Zug die Vertriebsschiene von Lyoness als Schneeballsystem bezeichnet. Mitglieder bekämen im Wesentlichen nur Geld, wenn sie andere Mitglieder anwerben. Zudem sei das Geschäftsmodell intransparent. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Lyoness hatte sich gegen ein entsprechendes Urteil der Vorinstanzen gewehrt und ist nun mit seiner Beschwerde abgeblitzt. Gegen das mit 28. Februar datierte Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, das der APA vorliegt, ist Rechtsmittel möglich, "wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt". Dies will Lyoness tun. "Das - ausschliesslich die Lyoness Suisse GmbH - betreffende Urteil ist nicht rechtskräftig. Lyoness wird gegen die vorliegende Entscheidung Rechtsmittel erheben", so eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage der APA. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, könne sie keine weitere Stellungnahme abgeben. Das Obergericht geht im Detail auf Lyconet, die Vertriebsschiene von Lyoness, ein. Anlass für den Fall war ein Mitglied, das von Oktober 2014 bis September 2015 knapp 4500 Franken (aktuell rund 4,200 Euro) in das Lyoness-System eingezahlt hat. Unter anderem hat er sogenannte Rabattgutscheine gekauft. Als er sein Geld zurück wollte, lehnte Lyoness das ab. Vor Gericht kam er nun in zwei Instanzen recht. Für das Obergericht verstösst Lyconet als Ganzes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Der Vorteil der Mitglieder bestehe "hauptsächlich aus der Anwerbung weiterer Personen". Wer lediglich bei Lyoness-Partnerunternehmen einkauft und Rabatte sammelt, habe nur "marginale Vorteile", so das Gericht. "Wirtschaftlich interessant wird die Vergütung erst bei der Anwerbung neuer Mitglieder und bei deren finanziellen Beiträgen. Der Gewinn fällt umso höher aus, je mehr neue Mitglieder das einzelne Mitglied Lyoness zuführen kann und je mehr Mitglieder am System insgesamt teilnehmen", heisst es in dem Urteil. Ein weiteres Indiz "für das Vorliegen eines unlauteren Schneeballsystems" sei, "dass die Teilnehmer für die blosse Anwerbung von neuen Personen einen vermögensrechtlichen Vorteil erhalten", stellt das Gericht fest. Schliesslich herrsche auch Intransparenz bezüglich der Lyoness-Struktur und der Berechnung der Provisionen. Aufgrund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) 2014 und der Lyconet-Vereinbarung sei "nicht durchschaubar und unverständlich, worin die versprochenen Vorteile genau bestehen, wie diese berechnet werden und in welchem Ausmass sie dem jeweiligen Mitglied letztendlich gewährt werden." Es sei etwa von "Cashback-Zahlungen", "Shopping Points" oder "Freundschaftsbonus" die Rede. Das Gericht listet mehr als 30 solcher Begriffe auf. Weiters stellte das Gericht fest, dass bei Lyoness eine "Umverteilung von Geldern von der Pyramidenbasis in Richtung Spitze der Pyramide" stattfinde. Das sei ein weiteres Indiz dafür, dass es sich um ein unzulässiges Schneeballsystem handle. Das Obergericht Zug ist nicht das erste, dass das Lyoness-System als unzulässig qualifiziert hat. Im aktuellen Urteil heisst es dazu: "Lediglich der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass auch österreichische Gerichte das von Lyoness betriebene System als unzulässiges Schneeballsystem qualifiziert haben". Ein weiteres solches Gericht gibt es vom Bezirksgericht Vöcklabruck. Am 9. März stellte dieses in einem Urteil fest: "Das von der beklagten Partei betriebene Geschäftsmodell ist als Schneeballsystem .......zu qualifizieren". Gemäss der entsprechenden Bestimmung im UWG sei "die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist, eine irreführende Geschäftspraktik". Lyoness bezeichnete das Urteil auf APA- Anfrage als eine "erstgerichtliche Einzelfallentscheidung, in welcher ausschliesslich das bereits seit dem Jahr 2014 nicht mehr existente "Gutschein- Anzahlungssystem" beurteilt wurde. Lyoness geht im übrigen, nicht zuletzt auch aufgrund anderslautender Entscheidungen - davon aus, dass tatsächlich selbst dieses nicht mehr angebotene Produkt kein "Schneeballsystem" darstellt bzw. dargestellt hat", so eine Sprecherin in einer schriftlichen Stellungnahme. Lyoness betonte weiters, dass das Unternehmen bereits 2012 einen internen "Change-Prozess" in die Wege geleitet hab, um die Einkaufs-/Rabattschiene stärker voneinander zu trennen. "Im Zuge dieses Prozesses, der 2014 abgeschlossen wurde, hat Lyoness seine Geschäftsfelder auf drei Marken aufgeteilt und so die Unternehmensstruktur noch klarer definiert. Der Konzern verfügt nun über eine Marke für Shopper (Cashback Card), eine für seine Partnerunternehmen (Cashback Solutions) und eine für den Vertrieb (Lyconet)" erklärte die Sprecherin. Das Cashback- und Kundenbindungsprogramm sei vom Urteil nicht betroffen. "Weiterhin können die mittlerweile rund 7 Millionen Mitglieder in 47 Ländern bei über 75.000 Partnerunternehmen Einkaufsvorteile lukrieren", betonte Lyoness . So weit der Artikel in der Tiroler Tages- zeitung.
Mein Kommentar: Ich hoffe und bin überaus zuversichtlich, dass das schweizerische Bundesgericht (das höchste Gericht der Schweiz) auf den Weiterzug des Urteils durch Lyoness erst gar nicht eintreten wird oder aber dass es die Entscheide der beiden Vorinstanzen vollumfänglich schützen wird. Ein in der Schweiz rechtskräftig gewordenes Urteil, in welchem erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt, hätte weitreichende Folgen und Lyoness wäre es nicht mehr möglich ihr Lyconet- Vertriebs- System, bestehend vor allem aus ( selbst noch heute laufenden) Geldeinsammlungsaktionen, weiterzuführen. Die Aussage der Lyoness- Sprecherin, es handle sich um eine "erstgerichtliche Einzelfallentscheidung" ist doppelt falsch: Das Obergericht des Kantons Zug war bereits die zweite Instanz, vor ihm hatte bereits das Kantonsgericht ein ähnliches Urteil gefällt. Es handelt sich auch nicht um eine Einzelfallentscheidung: Lyoness ist in Österreich schon mehrfach zur Rückzahlung von Anzahlungen verurteilt worden.

von qedqed am
26.03.2017, 09:46

Domains

Dieses "paste" auf "pastebin.com" existiert sehrwohl (09:40 2017-03-26 MESZ) und scheint alles andere als "Mist" zu sein. Wenn man keine Ahnung hat, diesen Umstand bitte nicht auch noch so klar unter Beweis zu stellen. Quizfrage: Was wurde, wenn die Daten keine Erfindung sind, spätestens Anfang 2012 von welchen Personen in größeren Mengen aus welchen offensichtlichen Motiven wohl registiert? (Zu gewinnen gibt es leider weder Shoppingpoints noch irgendwelche Positionen :-))

von Supi777 am
24.03.2017, 10:03

was soll dieser Domain

Wer postet solchen Mist? Diese Domain existiert nicht!!!

von abcd am
23.03.2017, 21:31

lyoness domain

http://pastebin.com/ZF2c6kPQ

von am
22.03.2017, 12:41

STEUERFAHNUNG GEGEN LYONESS IN DEUTSCHLAND

Der investigative Journalist Bernhard Ecker, Wien, hat heute auf seiner Homepage bekm.eu folgenden Artikel veröffentlicht: LYONESS-SYSTEM ZUR GELDWÄSCHE BENUTZT? STEUERFAHNDUNG IN DEUTSCHLAND ERMITTELT! Das Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Köln ermittelt nun auch in der Causa Lyoness. Die mögliche Geldwäsche bzw. Steuerhinterziehung durch das Lyoness Gutscheinsystem steht im Mittelpunkt der Überprüfung. Zum "unkomplizierten" internationalen Geldtransfer verwendet Lyoness ein System mit Geschenkgutscheinen (Gift Vouchers). Ein Lyoness-Mitglied kann online über die Lyoness-Website sog. Geschenk- Gutscheine ordern. Es kann dabei ein frei wählbarer Geldbetrag für den Gutschein angegeben werden. Die Gutscheine werden entweder aus dem Guthaben am Mitgliedskonto bezahlt oder man tätigt vorher eine entsprechende Einlage auf das Mitgliedskonto. Die bestellten Gutscheine sind dann downloadbar oder werden per E-Mail zugestellt. Die Gutscheine lauten auf einen Geldbetrag, sind aber ansonsten anonym. Auf diesem Blanco-Gutschein ist ein Geschenkcode angeführt. Diesen Geschenkcode kann man nun jeder beliebigen Person, die auch ein Konto bei Lyoness hat, bekanntgeben und die Person kann diesen Code eingeben und bekommt innerhalb kürzester Zeit den Geldbetrag des Gutscheins auf ihrem Konto gutgebucht. Man kann natürlich auch selbst diesen Code einem anderen eigenen Konto eingeben und erhält den Gutschein- betrag dann gutgebucht. Hat also ein Mitglied ein Konto in Deutschland und eines in den möglichen 47 Ländern bei Lyoness, dann kann das Mitglied so Geld vom Mittgliedskonto in Deutschland auf das Mitgliedskonto in dem jeweiligen anderen Land transferieren, ohne eine Banküberweisung durchführen zu müssen. Mit dem gutgeschriebenen Betrag kann man dann reale Gutscheine kaufen oder Einzahlungen bei Lyoness tätigen es also wie Bargeld verwenden. Laut den Nutzungsbedingungen kann man die Geschenk-Gutscheine selbst nicht für Einkäufe verwenden. Es liegt also auf der Hand, dass diese Geschenk- Gutscheine zu keinem anderen Zweck als für den unbeschränkten Geldtransfer dienen. Die Nutzungsbedingungen besagen weiter, dass Geschenk-Gutscheine nur bis max. EUR 1,000.- erworben werden können, jedoch können pro Bestellvorgang bis zu 100 Gutscheine bestellt werden. Es ist also möglich, auf einmal einen Betrag von EUR 100,000.- von einem Konto auf ein anderes Konto zu transferieren. Dieses System wird insbesondere von der Führungsriege von Lyoness genutzt, um Gelder zwischen ihren verschiedenen Mitgliedskonten steuerfrei und ohne devisenrechtliche oder banktechnische Beschränkungen verschieben zu können und auch so oft, dass die Mittelherkunft nicht mehr nachvollziehbar ist. Wir sind gespannt, welche Ergebnisse die Ermittlungen der Steuerfahndung in Köln bringen werden.

von am
21.03.2017, 13:25

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung Nachrichten.at. hat am 20.3.2017 folgenden Artikel publiziert: DER BEKANNTE EX- RAPID-FUSSBALLER ANTONIN PANENKA SIEHT SICH ALS OPFER DER GRAZER RABATTFIRMA LYONESS. Er habe bei Lyoness 64.000 Kronen (2.368 Euro) investiert, allerdings habe er "nur irgendwelche kleine Beträge zurückerhalten", sagte der Tscheche der tschechischen Monatszeitschrift "Reporter". (www.reportermagazin.cz) "Viele sagen, dass es sich um eine Pyramide oder ein Flugzeug (Begriffe, die im Tschechischen für betrügerische Geschäftsmodelle verwendet werden, Anm.) Ich weiss es nicht, ich kann es nicht mit gesundem Menschenverstand beurteilen". sagte Panenka. 64.000 Kronen seinen viel Geld, wenn man nur eine Pension habe. "Nur irgendwelche kleinen Beträge habe ich zurück erhalten" so der 68-Jährige. Er habe gemeinsam mit seiner Familie bei Lyoness investiert. Auch seine Ehefrau und seine Kinder hätten Geld hineingesteckt. Seine Hoffnung, das Geld wiederzubekommen, sei nicht allzu gross - "wenn ich höre, wie viele Leute dabei sind und wie viele Kronen sie hineingesteckt haben. Es wird offenbar schwer, alle zu befriedigen", sage Panenka weiter. Von Lyoness hiess aus auf Anfrage: "Wir befinden uns mit Herrn Panenka in einem sehr guten Einvernehmen. Uns sind keinerlei Probleme oder offene Fragen von seiner Seite bekannt". Panenka hatte vor 7 Jahren bei den Fans seines ersten Fussballclubs Bohemians Prag für Lyoness geworben, als der Klub finanzielle Probleme hatte. "Sie können sich selbst und den Bohemians Geld sparen!", lautete damals das Motto eines Werbefotos, das Panenka mit einer blauen und goldenen Einkaufskarte von Lyoness in den Händen zeigt. Lyoness ist seit zwei Jahren Grosssponsor des Wiener Fussballclubs Rapid und hat mehrere Geschäftszweige: Mit Cashback-Karten können Kunden Rabattpunkte sammeln, wenn sie bei bestimmten Händlern, Partnern von Lyoness, einkaufen. Daneben gibt es noch die Vertriebsschiene, wo Leute auch Geld eingezahlt haben. Wegen dieses Geschäftsteils ist Lyoness in die Kritik geraten und hat auch rechtliche Probleme. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaats- anwaltschaft (WKStA) emittelt gegen Unternehmensgründer Hubert Freidl wegen Verdachts auf Verletzung der Prospektpflicht bei mehreren Anlagen. Der umfangreiche Strafakt liegt gerade beim Grazer Straflandesgericht zur Sichtung. Lyoness hat die Vorwürfe bisher stets zurückgewiesen. So weit der Artikel auf nachrichten.at Mein Kommentar: Ein Weiterer, der gemerkt hat, was gespielt wird. Besser spät als nie. Hoffentlich formieren sich nun auch die Lyoness-Geschädigten in Tschechischen Republik um ihr Geld zurückzufordern.

von Ben Ecker am
17.03.2017, 19:23

Cashback

Natürlich! Mich auf [email protected] anschreiben.

von Cashback am
17.03.2017, 15:07

An Ben Ecker

Wäre es irgendwie möglich direkt miteinander in Kontakt zu treten??? Vielen Dank im Voraus :-)

von Ben Ecker am
17.03.2017, 11:55

Cashback

Danke Cashback, dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklungen. Anfang nächste Woche werde ich weitere News in Sachen Lyoness und die deutsche Steuerfahndung, aktueller Prozessbetrug, Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Köln berichten.

von Cashback am
15.03.2017, 17:21

An Ben Ecker

Die informationen sind 100% sicher. Dieses "Lyoness System" mit mehreren tausend Mitgliedern gehört ein sehr guter Freund und ich persönlich habe die Entwicklung in den letzten Monaten verfolgen können. Es wurden in den letzen Monaten immer weniger Mitglieder neu registriert. Seit Januar waren es immerhin noch durchschnittlich 10 neue Mitgliederregistrierungen pro Woche. Aber seit ein paar Wochen hat sich die Zahl der Mitglieder nicht mehr erhöht. Auch heute ist immer noch der gleiche Stand, wie vor ein paar Wochen. Aber sicherlich sind auch noch andere Netzwerke am Werk und somit werden immer noch unschuldige in dieses System hineingezogen. Man kann nur hoffen, dass immer mehr Mitglieder merken, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und somit das System bald zum erliegen kommt. Es wäre gut, wenn die Staatsanwaltschaft Köln nun bald eine eindeutige Entscheidung treffen würde und das Treiben von Lyoness in Deutschland ein Ende bereiten würde.

von Ben Ecker am
15.03.2017, 09:14

Cashback

Wie gesichert sind deine Informationen in Sachen Lyoness Deutschland, zumal ich gesichert von 36 Neuanmeldungen am 09. März informiert wurde? Stillstand bedeutet keine weiteren Geschädigten, was wünschenswert wäre. Es steht außer Frage, dass GF van Rüth und der ehemalige GF Smerda sich mit der Staatsanwaltschaft Köln konfrontiert sehen. Es wird knallen bei Lyoness Deutschland. Definitiv!

von Sunny18 am
14.03.2017, 17:32

@LL2016

......drum wahrscheinlich auch der "Sagen umwitterte" Spruch des Hubsis,... "Gemma Deppen suchen "........

von LL2016 am
13.03.2017, 18:28

Sunny18

Ja, ein trauriges Thema. Früher sagte mein Vater immer, dumm und dreist sei eine fürchterliche Mischung. Hier ist es geldgierig und naiv. Es gibt da so ein Foto im fb, das würde ich als bezeichnend herausheben. Einer der Lyonessgurus, der auch Lehrgänge veranstaltet, steht in einem Autohaus, zwischen zwei Tesla.....er fragt seine Gemeinde: " ... ich kann mich nicht entscheiden, den roten oder den weissen, - welchen soll ich nehmen ? " KEIN WITZ ! Und die begeisterten Bewunderer posten ...den weissen....den roten.... - man glaubt es nicht, mit welcher Naivität diese billige Masche angenommen wird ! Deswegen müssten eigentlich schon die Treffen verboten werden, die haben einen solch sektenartigen Charakter, dass einem schlecht wird . Naja. Dieses Forum ist natürlich jetzt nicht Plattform für meine Geschichten, tut mir leid. Ich sage auch nichts mehr dazu. Werde mich in Geduld üben und abwarten, bis eines Tages die gute Nachricht kommt. Aber dann gibts eine Fete die sich gewaschen hat !

von Cashback am
13.03.2017, 17:38

LYONESS DEUTSCHLAND - STILLSTAND

Ein Marketer aus Deutschland informierte mich heute, dass sein "Lyoness-System" zusammengebrochen ist! Obwohl einige tausend Mitglieder in seinem Netzwerk registriert sind, wurden seit Wochen keine Neuregistrierungen mehr durchgeführt! Ein sehr starkes "Team" war bis vor kurzem immer noch sehr aktiv dabei, immer wieder neue Mitglieder zu werben. Nun ist seit einigen Wochen kein neues Mitglied dazugekommen und die Vermutung liegt nahe, dass auch diese aktiven Mitglieder nun endlich eingesehen haben, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt.

von Sunny18 am
13.03.2017, 16:24

@LL2016

So wie dir erging es vielen Menschen, die von Anfang an mißtrauisch waren und den Versprechungen des Hr. Freidl und den Seinen nicht glaubten. Mir übrigens auch. Es ist wirklich unfassbar, wie lange solche Machenschaften hierzulande möglich sind und nicht gerichtlich eingestellt werden, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird, denn die geblendeten, eingefleischten Lyonesen laufen ja nach wie vor durch die Gegend und suchen neue "Investoren". Wann wird das endlich gestoppt?

von Ben Ecker am
13.03.2017, 15:59

Rapid Wien-Legende Antonin Panenka selbst Geschädigter von Lyoness!

Eine ganze Seite widmet Rapid Wien seiner Legende Antonin Panenka auf der Vereinsseite. Antonin Panenka, der mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft 1976 Europameister wurde und von 1981 – 1985 bei Rapid Wien spielte und die Meisterschale holte. Neben Ernst Happel und Hans Krankl wurde er 1999 in das Rapid-„Team des Jahrhundert“ gewählt. Auf den Rapid Sponsor und Cashback-Partner Lyoness ist er jedoch alles andere als gut zu sprechen, hat er doch viel Geld mit und durch Lyoness verloren. Auch er hatte den Versprechungen von Lyoness geglaubt.

.Antonin Panenka wurde 2009 Mitglied von Lyoness, investierte und rührte für Lyoness kräftig die Werbetrommel – den treuen Fans von Bohemka (ein Team aus Prag) wurde die Lyoness Mitgliedschaft empfohlen, damit sie einerseits das Fußballteam unterstützen und andererseits selbst Gewinne lukrieren konnten. Es existiert auch ein Bild aus 2009, auf dem Antonin Panenka mit zwei Lyoness-Shoppingkarten in den Händen entsprechend abgebildet, Werbung für Lyoness machte. Aus der heutigen Sicht sieht es wie ein schlechter Witz aus. Nachdem er Lyoness-Mitglied wurde hätte er mehr Geld gespart, wenn er Lyoness ignoriert hätte, erzählt er heute verärgert.  Vielleicht wäre die Vereinsspitze gut beraten gewesen, den Erfahrungsaustausch mit ihrer Vereinslegende zu suchen, aber großzügige Sponsorengelder zeigten sicherlich die gewünschte Wirkung.

Wie überall sonst auch wurden in der Tschechoslowakei tausende Kunden von Lyoness hinters Licht geführt – ebenso geschickt über eine Kooperation mit einem bekannten Fußballverein. Hier wurden die Vereine als KMU’s gehandhabt und anstelle von Sponsoring werden hier eben Shopping-Points etc .

Tausende Menschen in der Tschechoslowakei haben den vergangenen Jahren Milliarden tschechischen Kronen bei Lyoness angelegt. Die versprochenen Gewinne haben sie auch nach Jahren nicht erhalten. Viele Menschen haben den Kampf um ihr Geld schon aufgegeben. Diejenige, die es nicht aufgegeben haben, kämpfen dort jetzt gemeinsam, um das investierte Geld wieder zurück zu erhalten.

„Im Ausland ist die Glaubwürdigkeit von Lyoness schon sehr abgeschwächt. Aber in den Ländern wie Tschechien, wo die Sprachkenntnisse schlecht sind, haben die Leute wenige Informationen aus dem deutschsprachigen Raum und können sich nicht wirklich wehren. Im Gegenteil, wenn Lyoness jetzt wieder mit einem neuen Investmentmärchen zum Fußballklub kommt, schaffen sie es, es denen wieder zu verkaufen“ erklärt ein tschechisches Bündes gegen Lyoness.

Zurück bleiben auch hier nur enttäuschte Kunden.

von twist am
13.03.2017, 15:08

@LL2016

Das zweitinstanzliche Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 23.2.2017 ist noch nicht rechtskräftig. Lyoness hat die Möglichkeit, das Urteil ans Bundesgericht weiterzuziehen und hat damit Zeit bis Ende März 2017. Obwohl anzunehmen ist, dass das höchste Gericht die Urteile der beiden Vorinstanzen schützen wird, ist nicht ganz ausgeschlossen, dass Lyoness, um Zeit zu schinden, auch diesen letzten Schritt noch tun wird. Geld zum Prozessieren, das ja von ihren Anhängern stammt, hat sie ja genug. Auch im Fall der Verbandsklage, welche im Auftrage des österreichischen Konsumentenschutzministeriums wegen unlauteren Geschäftsbedingungen gegen Lyoness erhoben wurde und wo die beiden Vorinstanzen befunden haben, dass 61 Klauseln in den AGB ungesetzlich sind, hat Lyoness das Urteil an den Obersten Gerichtshof weitergezogen. Hier ist aber bald Ende der Fahnenstange. Es darf davon ausgegangen werden, dass das höchste Gericht Österreichs den endgültigen Entscheid bald fällen wird.

von LL2016 am
13.03.2017, 13:11

twist

Wenn ich dann Fromhold am 4.03.2017 richtig verstanden habe, ist das Obergericht im Kanton Zug doch zu diesem Urteil gekommen, oder nicht? Warum können dann noch Gehirnwäschetreffen wie das kommende in Prag stattfinden ?

von twist am
13.03.2017, 09:58

@LL2016

Wenn Gerichte in letzter Instanz Lyoness als Schneeballsystem entlarvt haben, kann Lyoness ihr heutiges unlauteres Geldeinsammlungs-System nicht mehr weiter führen. Die Geldflüsse werden damit austrocknen und Lyoness wird ihre Betriebskosten nicht mehr decken können. Auch werden sich immer mehr Händler von Lyoness abwenden und neue Händler werden kaum mehr zu gewinnen sein. Wer will schon seinen guten Ruf gefährden und mit einer Firma, die ein Schneeballsystem betreibt, in Verbindung gebracht werden? Last but not least werden wohl Abertausende von Geschädigten ihr Geld auf dem Gerichtswege zurück- fordern, was einen weiteren Geldabfluss (Cash-back!) zu Folge haben wird. Was den Verantwortlichen noch droht, die das Schneeballsystem in Gang gebracht haben, bleibt abzuwarten.

von LL2016 am
10.03.2017, 21:03

Eine Frage

Hallo , ich verfolge schon seit langer Zeit als stille Mitleserin alle Beiträge. Ich wurde von meiner besten Freundin als zu dumm, kleingeistig und nicht voll zurechnungsfähig bezeichnet, weil ich ihr von Lyoness abriet. Das hat mich persönlich sehr verletzt und rief mir einen Satz der Lyoness Präsentation ins Gedächtnis " ihr werdet auf dem Weg den einen oder anderen Freund verlieren ...", - aber das sind auf dem Weg zu Glück und Reichtum kleinere Kollateralschäden, die man in Kauf nehmen muss. Jetzt verfolge ich natürlich umso genauer, wie die Geschichte sich entwickelt. Dazu habe ich eine Frage : wenn doch nun ein Gericht in letzter Instanz Lyoness als Schneeballsystem entlarvt hat, warum wird Lyoness dann nicht verboten ? Zuletzt noch herzlichen Glückwunsch für eure unermüdliche Arbeit !

von Ben Ecker am
08.03.2017, 15:56

Rapid Wien lügt oder lässt sich für dumm verkaufen!

Auch wenn es Rapid nicht wirklich wusste oder nicht wahr haben wollte, die eigentliche Wertschöpfung bei Lyoness fand mithilfe des Imagetransfers von Rapid statt. Auch wenn Rapid offiziell keine Lyoness-Veranlagung ausgibt, wertet die Rapid-Cashback-Card die Lyoness-Cloud in Österreich erheblich auf. Dem Nutzer der Cashback-Card wird ein unglaublicher Lyoness-Markt suggeriert, der de facto nicht existiert. Laut aktuellem rechtskräftigen Urteil ist das eine vom anderen nicht zu trennen und mit Ausgabe einer "Pseudo Card" macht sich Rapid zumindest mitschuldig. In diesem Sinne billigt und leistet Rapid also aktiv Beihilfe für gesetzwidrige Einnahmen von Lyoness. Auch die zahlreichen Werbemails, die die Partnerschaft von Lyoness und Rapid kommunizieren, können nicht wegdiskutiert werden. Hier wurde "Rapid" geschickt als Köder ausgeworfen, um neue potenzielle Kunden zu gewinnen.

von am
08.03.2017, 09:41

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung nachrichten.at hat am 7. März 2017 folgenden Artikel publiziert: STRAFANTRAG GEGEN LYONESS. Das Grazer Straflandesgericht ist gerade dabei, den Strafantrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl zu sichten. "Der Strafantrag ist Mitte Dezember beim LGS eingelangt, der Akt ist sehr umfangreich, derzeit wird er vom zuständigen Richter gesichtet und gelesen. Ein Termin ist noch nicht anberaumt", teilte eine Gerichtssprecherin der APA mit. Aufgrund des grossen Umfangs des Akts und der Komplexität des Verfahrens werd es mehrere Wochen dauern, bis eine Entscheidung gefällt ist. Die WKStA wirft Hubert Freidl laut Strafantrag vor, mehrere Veranlagungen nämlich die "Werbekampagnen" "Österreich", "Ungarn"und "Slowakei" sowie die Option "Premium Ranking Europe" öffentlich angeboten zu haben, ohne dass zeitgerecht ein gebilligter Prospekt veröffentlicht wurde. Das sei ein Verstoss gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG). Lyoness hat die Vorwürfe mehrfach zurück gewiesen. Darüber hinaus hat die Wirtschaft- und Korruptionsstaatsanwaltschaft im Dezember 2016 ihre Ermittlungen gegen Freidl und die Lyoness Europe AG wegen weiterer Veranlagungen ausgeweitet, bestätigte ein WKStA-Sprecher der APA am Dienstag. Das Ermittlungsverfahren laufe noch. Eine der Anlagen heisse "Rapid", so der Behördensprecher. Was sich dahinter verbirgt, könne er momentan nicht sagen. Lyoness ist seit zwei Jahren Sponsor des Wiener Fussballclubs Rapid. Dieser betonte am Dienstag, dass des keine Veranlagung gebe, die mit dem Fussballverein zu tun. Es gebe lediglich eine Cashback-Karte, die Rapid Fans beim Einkauf im Fanshop und anderen Geschäften nutzen können. Diese sei aber mit keiner Einzahlung verbunden und sei ohne Bindung und Verpflichtung, sagte SK-Rapid-Sprecher Peter Klinglmüller zur APA. Es habe diesbezüglich "absolut keine Beschwerden" von Fans gegeben. Mit dem Crowd-Funding von Rapid - der Fussballclub hat sich vor mehr als eine Jahr 3 Mio. Euro von knapp 1.500 Fans für den Stadionumbau geholt - habe Lyoness nichts zu tun, so Klinglmüller. Lyoness selbst teilte Rapid laut Klinglmüller am Dienstag mit: "Es gibt keine Anlage und keinen Voucher namens Rapid. Die Kooperation mit dem SK Rapid Wien beinhaltet ein Fanbindungsprogramm auf Basis der White-Label-Lösung. Diese umfasst eine Cashback Card un ein Online-Shoppingportal im vereinseigenen Design. Die Mitgliedschaft im SK Rapid Cashback-Programm ist unverbindlich und kostenlos". So weit der Artikel in Nachrichten.at Mein Kommentar: Es mag richtig sein, dass der Vertrag, den der SK Rapid mit Lyoness abgeschlossen hat, nichts bezüglich Veranlagungen enthält. Es kann jedoch nachgewiesen werden, dass Lyoness, nachdem Rapid -Fans Lyoness Mitglied geworden sind, diese dazu animiert hat, sog. Discount Vouchers (auch bekannt unter "Austrian Customer Clouds" )zu kaufen. Es kann auch nachgewiesen werden, dass unter Rapid-Fans dann eine regelrechte Euphorie ausbrach und man sich gegenseitig ermunterte , bei dieser "einmaligen Gelegenheit" mitzumachen. Natürlich gibt es von solchen Rapid und Lyoness-Fans noch keine Beschwerden, da sie noch nicht realisiert haben, dass ihr Geld mit grosser Wahrscheinlichkeit verloren ist. Wenn Lyoness Rapid mitteilt, dass es keine Anlage und keinen Voucher namens Rapid gibt, stimmt das zwar, aber Rapid hat es Lyoness ermöglicht, an ihre Fans heranzukommen und diesen solche Veranlagungen aufzuschwatzen. Es bleibt nun zu hoffen, dass das Straflandesgericht Graz ein klares Urteil spricht aufgrund dessen die Rapid-Fans, die sich zum Kauf von Vouchers verführen liessen, ihr Geld zurückfordern können. Es stellt sich auch die Frage, wie lange der Fussballclub Rapid seine Kooperation mit Lyoness noch fortführen kann, nachdem diese (gerichtlich nachgewiesen) ein Schneeballsystem betreibt, vom österreichischen Staat (dem Konsumenten- schutzministerium) wegen unlauteren Geschäftsbeziehungen verfolgt wird und nun auch noch eine Strafklage wegen Verletzung des Kapitalmarktgesetzes am Hals hat, fortführen kann.

von Cashback am
07.03.2017, 14:39

MITGLIEDER ERSTATTEN ANZEIGE GEGEN LYONESS GESCHÄFTSFÜHRER IN DEUTSCHLAND

Aus sicherer Quelle wurde ich informiert, dass eine Anzeige gegen den Geschäftsführer von Lyoness Deutschland bei der Polizei eingegangen ist. Der Vorwurf lautet, Betreiben eines Schneeballsystems. Somit kommt der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland nun auch immer mehr unter Druck und wird sich ganz genau überlegen müssen, ob er unter seiner Verantwortung weiterhin ein verbotenes Schneeballsystem in Deutschland betreiben und somit eine hohe Geld- oder sogar Freiheitsstrafe riskieren möchte. Das Mitglied ist auch bereit zu klagen, wenn er nicht bis Freitag dieser Woche eine positive Rückmeldung erhält.

von am
06.03.2017, 15:07

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung derstandard.at hat heute folgenden Artikel publiziert: STRAFANTRAG GEGEN LYONESS-CHEF: STAATSANWALT GLAUBT FREIDL NICHT. Die Grazer Rabattfirma Lyoness ist seit längerer Zeit wegen ihrer Veranlagungen im Visier der Justiz. Es geht um Werbekampagnen sowie auch um die bekannte Anlage "Rapid". Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft Unternehmensgründer Hubert Freidl vor, die Prospektpflicht verletzt zu haben. Wie aus dem Strafantrag gegen Freidl hervorgeht, glauben ihm die Ermittler nicht. Die Lyoness Europe AG und Freidl haben die Vorwürfe gegenüber den Behörden zurückgewiesen, sie legten unter anderem Stellungnahmen von Gutachtern vor. "Diese leugneten Verantwortungen", fänden "jedoch in der Ermittlungsergebnissen keine Deckung", heisst es in dem Strafantrag der WKStA vom 22. Dezember 2016, der vorliegt. Der Strafantrag bezieht sich auf die "Werbekampagnen" "Österreich", "Ungarn" und "Slowakei" sowie die Option "Premium Ranking Europe" aus den Jahren 2008 und 2009. PROSPEKTPFLICHTIG. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft handelt es sich dabei um prospektpflichtige Veranlagungen, die Freidl öffentlich angeboten habe, ohne zeitgerecht einen gebilligten Kapitalmarktprospekt veröffentlicht zu haben. Er habe deshalb gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG) verstossen, so der Vorwurf. Die WKStA beantragte daher die Verhängung einer Verbandsgeldbusse gegen die Lyoness Europe AG. Ausserdem werde der Verfall der durch mögliche Straftaten erlangten Vermögenswerte zu erklären sein. Berechnungsgrundlage sei das Kapital, das durch die Verletzung der Prospektpflicht von Anlegern eingesammelt wurde - abzüglich allfälliger Aufwendungen. Der Betrag lasse sich jedoch schwer ermitteln. Bei der Werbekampagne "Österreich" etwas sei das Veranlagungspotential bei 13,5 Millionen Euro gelegen, 4,41 Millionen seien eingenommen worden. Die restlichen Kampagnen hätten ein Potential von 2 bis 15 Millionen Euro gehabt. VERANLAGUNGEN IM SINNE DES KMG. Die in der Rede stehenden Kampagnen waren nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Veranlagungen im Sinne des KMG. "Die Teilnehmer erwarben jeweils Forderungsrechte auf Zuteilung eines Anteils an einem zukünftigen Kundenstock, der mit dem für die Werbekampagnen von den Teilnehmern gemeinsam aufgebrachten Kapital aufgebaut werden sollte ", so der ermittelnde Oberstaatsanwalt. Das Kapital sei direkt in die Werbekampagnen zur Gewinnung neuer Kunden investiert worden. "Es lag eine Risikogemeinschaft vor,weil der allfällige Misserfolg der Werbekampagnen den Verlust des eingesetzten Kapitals bewirkte. Die Teilnehmer waren darüber hinaus bei der Zuteilung der Neukunden demselben Vermögensrisiko ausgesetzt, sie hätten auf die Geldverwaltung durch Lyoness keinen Einfluss gehabt." Freidl habe die Taten zugunsten der Lyoness Europe AG begangen. Diese habe daduch wirtschaftliche Vorteile erlangt. "So ersparte sie sich nicht nur Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung des Prospekts, sondern bewirkte mit dem Verstoss gegen die Prospektpflicht auch eine Verbesserung der Wettbewerbssituation." Zuletzt habe die Lyoness Europe AG folgendermassen verantwortet: Nicht Freidl, sondern ein mittlerweile verstorbenes Verwaltungsratsmitglied von Lyoness habe sich alleine um die Durchführung der Werbekampagnen gekümmert. Der Schweizer sei für die rechtlichen Belange und den Vertrieb zuständig gewesen und habe federführend die Zeichnungsscheine erstellt. Das glauben die Ermittler nicht: Freidl habe nämlich die Werbekampagnen bereits im Vorfeld "federführend und öffentlich" beworben , zum Beispiel mittels einer Power-Point Präsentation bei einer Veranstaltung im April 2008 in Liezen. VISIONÄR. Auch die Struktur des Lyoness-Konzerns und die Aufteilung der Verantwortlichkeits- Bereiche stünden der "gewählten Verteidigungslinie" entgegen: "Dass Hubert Freidl als Entwickler, wirtschaftlich Berechtigter und CEO des Lyoness-Konzerns mit allumfassenden Organfunktionen, der von seinen Mitarbeitern als Visionär, als Kopf von Lyoness und tonangebend beschrieben wird, mit der Entwicklung und Vermarktung der Werbekampagnen sowie der Option mit einem Veranlagungspotential von 33,500.000 Euro nicht vertraut gewesen sein soll, ist nicht überzeugend und lebensfremd", so der Ermittler. "Der verstorbene Schweizer sei bis 2011 Mehrheitsgesellschafter der Lyonesss International und als Verwaltungsmitglied nur für die Verwaltung und Buchhaltung sowie den Finanzbereich zuständig gewesen". Lyoness wollte den Strafantrag nicht kommentieren. Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, sei das befasste Gericht der erste Ansprechpartner von Lyoness. Der Strafantrag richtet sich an das Grazer Straflandesgericht. "Wir sind überzeugt, das sich - wie bislang in allen anderen Strafrechtsverfahren in Österreich - die gegen Lyoness erhobenen Vorwürfe als haltlos erweisen werden", so eine Sprecherin in einer schriftlichen Stellungnahme am Montag. Mein Kommentar: Die Hoffnung von Lyoness, dass sie auch diesmal ungeschoren davon kommt, dürfte reines Wunschdenken sein. Zum Schweizer, der die Veranlagungen in Eigenregie vorgenommen haben soll, ist zu sagen, dass alles dafür spricht, dass dieser jahrelang als Strohmann für Freidl bezüglich des Aktienbesitzes an der Lyoness Europe AG / Lyoness International AG agierte, d.h. Freidl war von Anfang an zu 100% an Lyoness wirtschaftlich berechtigt. Das Lügengebäude von Lyoness ist am Einstürzen.

von fromhold am
04.03.2017, 12:53

Schneeballsystem auch in der Schweiz bestätigt

Das Obergericht des Kantons Zug demaskiert die angeblich so erfolgreiche und beliebte Einkaufsgemeinschaft Lyoness im Urteil von 23.02.2017 BZ 2016 78 mit gebotener Härte: Das System Lyoness muss als Ganzes als unlauter qualifiziert werden, da ein unzulässiges Schneeballsystem vorliegt. Das System von Lyoness ist so ausgestaltet, dass ein Mitglied nur dann auf seine Kosten kommt, wenn es weitere Mitglieder anwirbt und diese wiederum Einkäufe tätigen. Die Vergütungsformen Cashback und Freundschaftsbonus sind wirtschaftlich unbedeutend. Wirtschaftlich interessant wird die Vergütung erst bei der Anwerbung neuer Mitglieder und bei deren finanziellen Beiträgen. Es findet eine Umverteilung von Geldern von der Pyramidenbasis in Richtung Spitze der Pyramide statt. Die Struktur des Systems und die Berechnung der Provisionen sind vollkommen intransparent. Das hat nun folgende für die Mitglieder dieser Einkaufsgemeinschaft folgende Konsequenzen: Erstens ist der gesamte Vertrag wegen Sittenwidrigkeit nichtig. Die Zahlungen an Lyoness sind zurückzuerstatten, egal in welcher Höhe und unter welchem Titel diese gezahlt wurden, weil Lyoness in ungerechtfertigter Weise bereichert ist.

von twist am
01.03.2017, 20:45

SCHWERE JURISTISCHE NIEDERLAGE VON LYONESS IN DER SCHWEIZ

Wie der Beobachter in seinem Heft 22/16 vom 28.10.2016 berichtete, hat ein Zuger Unternehmer erfolgreich gegen die umstrittene Einkaufsgemeinschaft Lyoness geklagt und sein Geld zurück gefordert. Das Kantonsgericht kam damals zum Schluss, dass Lyoness ein Vertriebssystem nach dem Schneeballprinzip betreibt. Lyoness zog das für sie äusserst schädliche Urteil an das Obergericht des Kantons Zug weiter und verlangte, dass auf die Klage nicht einzutreten sei. Doch es kam ganz anders: Das Obergericht des Kantons Zug hat die Beschwerde von Lyoness vollumfänglich abgewiesen. Im 19-seitigen (!) Urteil wurde das System Lyoness gnadenlos entlarvt. Unter Punkt 2.4.7 wird ausgeführt: "Zusammenfassend ist deshalb festzuhalten, dass das System von Lyoness als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit r UWG zu qualifizieren ist. Die Einkaufsgemeinschaft von Lyoness, das Lyconet -Vertriebssystem und die Premium Mitgliedschaft hängen derart zusammen, dass das System als Ganzes als unlauter qualifiziert werden muss". Wenn das keine klaren Wort sind! Die Bedeutung dieses Urteils kann nicht überschätzt werden, denn es stellt ein Präjudiz für weitere Klagen von geschädigten Lyoness-Mitgliedern dar. Dem Zuger Unternehmer, der geklagt hat, gebührt grosser Dank und Anerkennung für seinen Mut, den Winkelried zu spielen und Lyoness in die Schranken zu weisen.

von am
18.02.2017, 12:04

LYONESS, HUBERT FREIDL UND KARL-HEINZ FEDDERMANN IN GROSSEN NÖTEN

Wie in einem Forumsbeitrag vom 8.2.217 berichtet wurde, hat Lyoness ihren Leuten ihr Geld u.a. mit dem Verkauf von "Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen" aus der Tasche gezogen. Das Veranlagungspotential der 2008 und 2009 angebotenen Optionen betrug EUR 33,5 Mio., die Höhe des tatsächlich eingesammelten Kapitals dürfte etwas darunter liegen. Die Investoren in solche Optionen haben bis heute nichts oder nur einen Bruchteil ihres Investments zurück erhalten. Nun wurde bekannt, dass die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, (WKStA), Wien, beim Landesgericht für Strafsachen, Wien, den Antrag gestellt hat, dass Hubert Freidl zu bestrafen sei, weil er Veranlagungen angeboten hat, ohne einen gesetzlich vorgeschriebenen Prospekt zu veröffentlichen und weil er damit ein Vergehen nach § 15 Abs 1 des Kapitalmarktgesetzes KMG begangen hat. In einem solchen Prospekt hätten die Risiken der Veranlagung offengelegt werden müssen. Vergehen gegen Vorschriften des KMG können von österreichischen Richtern mit Freiheits- strafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden. Die WKStA beantragte dem Gericht auch, über die Lyoness Europe AG,CH-Buchs, eine Verbandsgeld- busse zu verhängen, weil die Straftaten von Hubert Freidl zugunsten dieser Firma rechtswidrig und schuldhaft begangen worden seien. Finanziell weitaus gravierender ist jedoch, dass die WKStA dem Gericht auch noch beantragte, die durch die Straftaten erlangten Vermögenswerte seien für verfallen zu erklären. Dies bedeutet, dass falls das Gericht dem Antrag der WKStA folgen sollte, die von der Lyoness Europe AG erlangten Vermögensvorteile eingezogen würden, d.h. Lyoness wäre seitens des Gerichts mit einer Millionenforderung konfrontiert. Notfalls könnten sogar Vermögenswerte der Lyoness Europe AG sichergestellt oder beschlagnahmt werden. Die Höhe des Vermögensvorteils (das tatsächlich eingesammelte Kapital) kann nach so langer Zeit nur schwer ermittelt werden, sodass dass Gericht den Betrag, der deutlich über EUR 20 Mio. liegen dürfte, von sich aus festlegen kann. Lyoness versuchte noch, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem sie behauptete, die fraglichen Veranlagungen seien durch den 2011 verstorbenen ehemaligen VR-Präsidenten der Lyoness Europe AG, Erwin Hüsler, ohne Wissen durch die Konzernzentrale in Graz und insbesondere Hubert Freidl kreiert und vertrieben worden. Der Schweizer Karl-Heinz Feddermann, Frümsen (Sennwald) SG der in verschiedenen verantwortungsvollen Funktionen (siehe mein Beitrag vom 7.12.2016) für Lyoness tätig ist, hat diesen Umstand in einer Eidesstattlichen Erklärung, die der WKStA nun vorliegt, bestätigt. Die WKStA konnte nun aber nachweisen, dass die Erklärung des Karl-Heinz Feddermann eine reine Schutzbehauptung darstellt, welche durch die Verfahrensergebnisse widerlegt werden konnte. Dass Lyoness versuchte, die Schuld nachträglich auf ein verstorbenes hohes Kadermitglied abzuwälzen, offenbart die Gesinnung von Hubert Freidl, dem jedes Mittel recht zu sein scheint. In einer Lyoness- Pressemitteilung vom 29.8.2011 zum Tode von Hüsler, also Jahre nach Platzierung der Optionen, wurde Hüsler noch mit folgenden Worten hoch gelobt: " Erwin Josef Hüsler war das dienstälteste Mitglied des Verwaltungsrates von Lyoness und ein persönlicher Freund und Weggefährte der ersten Stunde von Firmengründer Hubert Freidl. Seine volle Überzeugung und der feste Glaube an den Erfolgskurs von Lyoness waren Stütze und Wegweiser von Beginn an. Hubert Freidl zeigte sich bestürzt über den Tod seines Freundes und Beraters, der seinen Wahlspruch "Ich lebe Lyoness Tag für Tag" zu einhundert Prozent gelebt hat." Karl-Heinz Feddermann sollte froh sein, dass das oben beschriebene gerichtliche Verfahren nicht in der Schweiz, sondern in Österreich stattfindet, da sonst die Möglichkeit bestünde, ihn hier wegen falscher Zeugenaussage anzuzeigen. Ich rate Karl-Heinz Feddermann, sich bis auf weiteres nicht nach Österreich zu begeben, da die WKStA sicher ein Interesse daran hätte, ihn darüber zu befragen, auf wessen Veranlassung und unter welchen Umständen seine Eidesstattliche Erklärung zustande kam.

von twist am
13.02.2017, 18:23

LYONESS-SHOPPER AUFGEPASST!

Neuerdings kann man sich seinen Cashback auch als Lyoness-Gutschein gutschreiben lassen. Damit wird man zum Gläubiger von Lyoness. Solange Lyoness ihre Finanzen nicht offen legt und man ihre Solvenz deshalb nicht überprüfen kann, rate ich dringend davon ab. Schweizer haben ja die Lyoness Suisse GmbH als Vertragspartei. Diese Gesellschaft hat ein Kapital von gerade Mal Fr.50,000.-. Einer neueren Betreibungsauskunft ist zu entnehmen, dass noch wie vor Betreibungen gegen sie laufen.

von Cashback am
09.02.2017, 20:07

Sehr gute Zusammenfassung der Lyoness-Methoden!

Gratulation von meiner Seite! Diese Entschlüssellung der Lyonness-Methoden ist sicherlich sehr hilfreich um noch mehr Aufklärung zu betreiben und somit zu verhindern, dass es in Zukunft noch mehr Lyoness-Geschädigte gibt. In Deutschland verstehen auch immer mehr Lyoness Mitglieder, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und fühlen sich betrogen. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass momentan einige Anzeigen gegen Lyoness Deutschland in der Vorbereitung sind. Diese tolle Entschlüssellung sollte jeder beifügen, wenn er eine Anzeige gegen Lyoness aufgibt.

von am
09.02.2017, 18:43

DIE LYONESS CHILD & FAMILY FOUNDATION

Diese Stiftung ist der karitative Arm von Lyoness. Lyoness brüstet sich bei jeder Gelegenheit damit, dass man "mit jedem Einkauf Gutes tun kann". Allerdings sagt sie nicht, welcher Prozentsatz (oder eher Promillesatz) des Umsatzes an die Stiftung fliesst. Von der Homepage des Hilfswerks (lyoness-cff.org) kann man sich sogar online als Lyoness-Mitglied registrieren. Das Lyoness- Hilfswerk publiziert im Gegensatz zu anderen Hilfswerken keinen Rechenschaftsbericht, sodass die Spender nicht wissen, wie hoch die gespendeten Gelder sind und wie sie verwendet werden. Nun ist vor einiger Zeit Sonderbares passiert: Lyoness hat in Österreich einen Verein namens Lyoness Child & Family Foundation- Verein zur Förderung von bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien, A-Graz, gegründet. Sie hat dann still und leise die Homepage der Lyoness Child & Family Foundation, CH-Buchs (lyoness-cff.org) so geändert, dass plötzlich der Verein in A-Graz als Betreiberin des Hilfswerks erschien und nicht mehr die Foundation in CH-Buchs. Erklärungen zu diesem Wechsel gab es wohlweislich keine. Demzufolge müssen Spenden nun ausschliesslich an den Verein (mit fast identischem Namen!) bezahlt werden. Selbst Schweizer müssen ihre Spenden nun nach Österreich senden. Weshalb der Wechsel vorgenommen wurde, liegt auf der Hand: In der Schweiz werden Stiftungen (Foundations) von der Eidg. Stiftungsaufsicht überwacht. Diese sorgt dafür, dass das Stiftungsvermögen gemäss dem Stiftungszweck verwendet wird. Deshalb müssen Stiftungen jährlich ihre revidieren Jahresrechnungen bei der Stiftungsaufsicht einreichen. Offenbar wollte Lyoness der Stiftungsaufsicht die Kontrolle über die Zahlungsflüsse bei ihrem Hilfswerk entziehen und lässt nun weltweit die Spenden nach Österreich zugunsten des genannten Vereins, Konto bei Unicredit Bank Austria, Graz, überweisen. Alles andere als vertrauensfördernd! Ich rate allen Lyoness Mitgliedern keine Spenden mehr zu leisten und auf die Verwendung der Cashback-Card zu verzichten, solange das Lyoness- Hilfswerk keinen Rechenschaftsbericht veröffentlicht und solange Lyoness nicht öffentlich bekannt gibt, welchen Prozentsatz ihres Umsatzes an ihr Hilfswerk fliesst.

von Supi777 am
09.02.2017, 10:31

Erkenntnis kam aber spät

Ich hoffe, Du hast nicht zu viel Geld investiert! Deine Erkenntnis kommt aber reichlich spät. Jeder sollte sofort erkennen können, dass wen jemand Fr. 3'000.00 für NICHTS bezahlen soll, dass man gleich stutzig werden sollte. Lyoness bleibt illegal.

von am
08.02.2017, 19:39

DIE ENTSCHLÜSSELUNG DES SYTEMS LYONESSS

Ich muss zugestehen, dass es lange gedauert hat, bis es mir gelang, das System Lyoness völlig zu durchschauen. Jetzt aber liegt es wie ein offenes Buch vor mir und ich möchte meine Erkenntnisse mit allen teilen, die betroffen oder geschädigt sind. Lyoness-Gründer, Alleinaktionär und spiritus rector Hubert Freidl verfolgte von Anfang an die Absicht, Leuten Geld abzunehmen, ohne es zurückzahlen zu müssen. Man muss ihm zugestehen, dass er darin (wohl auch mit anwaltlicher Hilfe) überaus erfolgreich war. Er musste stets darauf achten, nicht ins Visier der Finanzmarkt- aufsichten zu geraten, weshalb er das System äusserst undurchsichtig und damit nicht nachvollziehbar ausgestaltete und für Gelder keine Rückzahlungsverpflichtung einging. Wäre er eine Rückzahlungsverpflichtung eingegangen, wäre er von den Finanzmarktaufsichten längst gestoppt worden. Wie veranlasst man Jemanden, sein Geld ohne Rückzahlungs- und Verzinsungspflicht herauszurücken? Dies notabene ohne dass Einblick in die finanziellen Verhältnisse gewährt wird. Natürlich nur indem man den (teilweise naiven, teilweise geldgierigen) Leuten utopische Gewinnmöglichkeiten in Aussicht stellt. (Stichwort: "lebenslanges passives Einkommen", also ein Einkommen für das man nichts mehr tun muss). Dafür brauchte Hubert Freidl natürlich eine auf den ersten Blick einleuchtende Geschäftsidee und er fand sie mit der Einkaufsgemeinschaft. Allerdings dient die Einkaufsgemeinschaft nur als Vehikel, um an die zahlenden Leute überhaupt heranzukommen. Bei den Methoden, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, war Hubert Freidl ungemein kreativ. Es begann 2003 damit, den Leuten sog. "Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" (später Anzahlungen auf Originalgutscheine) schmackhaft zu machen. Lyoness versprach den Anzahlern damals mehr als die Veracht-Fachung ihres Einsatzes, wohlweislich ohne zu erklären, wie die wundersame Geldmehrung zustande kommen sollte. Wenn Lyoness ein neues Land "eröffnete" suchte sie zuerst 300 Leute, die je CHF 3,000.- (oder Gegenwert) als Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe einzahlen mussten. Dies zu einem Zeitpunkt, als noch keinen einzigen Lyoness- Händler gab bei dem man einkaufen konnte. Lyoness missbrauchte also die Anzahler als Finanzquelle. Die Anzahler ermöglichten Lyoness den Start einer neuen Landesgesellschaft zu finanzieren, ohne eigene Mittel zu einzusetzen. Dies passierte so 2009 auch in der Schweiz. Die ursprünglich 300 angeworbenen Leute mussten dann weitere Anzahler anwerben, ebenso die von diesen Angeworbenen. So setzte sich das System nach dem Schneeballsystem immer weiter fort. Die Vergütungen, welche die Leute für ihre Anwerbetätigkeit erhielten, stammten nachweislich weitgehend aus den Anzahlungen anderer. Den Leuten wurde gesagt, sie könnten ihre Anzahlungen jederzeit in Händlergutscheine tauschen. Dabei wurde häufig verschwiegen, dass dies nur nach grossen Aufzahlungen möglich ist. (Beispiel: Händlerrabatt 10 %, Anzahlung Fr. 3,000.-, Aufzahlung Fr. 27,000.-, Erhalt von Gutscheinen Fr. 30,000.-).Wichtig ist, zu realisieren, dass jede geleistete Anzahlung bei Lyoness verbleibt und von ihr als Betriebsertrag verbucht werden kann . Wenn ein Anzahler die Variante Aufzahlung wählt, also Händler-Warengutscheine erhalten will, so kauft Lyoness diese Gutscheine, um beim vorherigen Beispiel zu bleiben, für Fr. 27,000.-, also für den Betrag der Aufzahlung. Damit wird der Aufzahlungs- Prozess für Lyoness zum Nullsummenspiel. Diese Funktionsweise war wohl kaum einem Anzahler bekannt, sonst wären nicht so viele hereingefallen. Nachdem das beschriebene Anzahlungs- Geschäft hervorragend funktionierte, entwickelte Hubert Freidl 2008 eine neue Geldeinsammlungsaktion, nämlich die Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen. Lyoness platzierte 2008/2009 unter österreichischen, slovakischen und ungarischen ( und auch schweizerischen?) Lyoness-Mitgliedern (damals Business Partner genannt) solche Veranlagungen im Umfang von insgesamt EUR 29 Mio. Man versprach den Investoren, dass ihnen dereinst "Neukunden" zugeteilt würden, welche durch die Werbekampagnen gewonnen werden sollen und dass sie dann an deren Umsätzen bei Lyoness-Händlern partizipieren werden. Es zeigte sich dann, dass diese Investoren häufig nichts oder nur ein Bruchteil ihres Investments zurück erhalten haben. Lyoness unterliess es auch, für diese Veranlagungen den erforderlichen, von der Finanzmarktaufsicht genehmigten Prospekt aufzulegen, weshalb die Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, noch heute strafrechtlich gegen Hubert Freidl ermittelt. Später erschloss sich Hubert Freidl wiederum eine neue Finanzquelle, die üppiger fliessen sollte, als alles bisher Gesehene: Lyoness begann sog. Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen (Länderpakete) zu verkaufen. Dabei versprach Lyoness den Investoren, dass sie an den Umsätzen beteiligt sein werden, die in den neu zu erschliessenden "Boom-Ländern" mit dortigen Lyoness-Händlern getätigt würden. Es zeigte sich, dass bisher die meisten Investoren nur einen Bruchteil ihres Geldes zurück erhalten haben. Bei Ländern wie Indien ist es ungewiss, ob je vor Ort eine operative Tätigkeit aufgenommen wurde. Seit 2016 gibt es mit den sogenannten Discount Vouchers , für die auch die Lyoness Suisse GmbH (SME Challenge 2016) mächtig Werbung machte, eine weitere Geldeinsammlungsaktion. Sie funktioniert nach dem Muster der Anzahlungen, ist also alter Wein in neuen Schläuchen. Discount Vouchers sind Lyoness-Gutscheine, die dazu berechtigen, Warengutscheine von Händlern zu beziehen. Die Gutscheine werden von diesen aber nicht zum Kaufpreis angerechnet, sondern nur im Rahmen der Vorteile, welche der betr. Händler den Lyoness-Mitgliedern normalerweise gewährt. Diese Vorteile betragen häufig zwischen 2 - 3 %. Daraus lässt sich errechnen, wie unglaublich hoch die Einkäufe sein müssen, um den Discount Voucher voll nutzen zu können. Dieser Mechanismus führt dazu, dass das Geld, das zum Kauf der Discount Vouchers an Lyoness geflossen ist, stets bei ihr verbleibt. Sie muss den Händlern für die Discount Vouchers nichts zahlen, machen die Händler mit den Vouchers doch einen zusätzlichen Umsatz und sie brauchen den Lyness-Kunden nur die gewohnten Vorteile zu gewähren. Lyoness ist es gelungen, " unter dem Dach" des bekannten Fussballclubs Rapid Wien, solche Discount Vouchers auch unter Rapid-Fans abzusetzen. Lyoness ist Gross-Sponsor von Rapid und hat sich verpflichtet, Rapid über 5 Jahre mit jährlich EUR 1,8 Mio., also total mit EUR 9 Mio. zu unterstützen. Weitere Sportkooperationen soll Lyoness eingegangen sein mit bekannten Sportclubs in der Tschechischen Republik, Polen, der Slovakei, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Griechenland und diversen Balkanstaaten. Dies ebenfalls in der Absicht, die Reputation dieser Clubs zu nutzen und ebenfalls Discount Vouchers unter die Leute zu bringen. Die Geldgeber bei Lyoness wurden anfänglich "Business Partner", dann "Premium Mitglied" und heute "Marketer" genannt. Die grösstenteils utopischen Gewinnversprechungen wurden/werden ihnen gemacht in den Papieren "Lyoness Vergütungen und Zahlungsarten", Lyoness Zusatzbedingungen zur Nutzung der erweiterten Mitgliedsvorteile" und heute im "Compensation Plan". Der heutige Compensation Plan ist ebenso undurchsichtig und damit nicht nachvollziehbar ausgestaltet wie die Papiere zuvor. Es können daraus auch keine durchsetzbaren Rechte abgeleitet werden, was Lyoness nur Recht sein kann. Nach mir vorliegenden Unterlagen dürften Lyoness in den vergangenen Jahren weit über eine Milliarde Franken als Anzahlungen, aus Verkauf von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen, aus Verkauf von Länderpaketen und aus Verkauf von Discount Vouchers zugeflossen sein. Unter diesen Umständen verwundert es nicht, dass immer mehr Geschädigte ihr Geld auf dem Gerichtswege zurückfordern. Und dies mit beachtlichem Erfolg. Lyoness wurde schon mehrfach rechtskräftig zur Rückzahlung von Geldern verurteilt und in Urteilen wurde festgestellt, dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt. Wie ich höre, werden unter Lyoness-Mitgliedern bereits Wetten darüber abgeschlossen, wie lange es noch dauert, bis dem unlauteren Geschäftsgebaren von Lyoness endgültig Einhalt geboten wird.

von Ben Ecker am
05.02.2017, 18:55

Fussballclub Rapid Wien und das Lyoness-Schneeballsystems?

Peter Klinglmüller (SK Rapid Direktor Kommunikation, Medien und PR) äußerte sich schriftlich verharmlosend zu den rechtskräftigen Verurteilungen des Sponsor- und Partnerunternehmen Lyoness. So teilte er mit, "Lyoness sei nur eines von 400 Partnerunternehmen, Rapid-Cashback-Card werde eifrig genutzt und man habe nichts mit der aufgelegten Lyoness-Cloud zu tun!" Das ist falsch! Herr Klinglmüller negiert hier kurzerhand einige Fakten in der Partnerschaft mit Lyoness weg, deren Aufklärung im ureigenen Interesse von SK Rapid erfolgen sollte. Wie viele von den 400 Rapid-Partnerunternehmen sind rechtskräftig als "Schneeballsystem" verurteilt? Nach seinen Ausführungen u. a. gegenüber der APA, nimmt der SK-Rapid Wien Sponsorengelder an, die mit einem gesetzwidrigen Schneeballsystem und zu Lasten vieler einzelner Geschädigten aus aller Welt, erzielt wurden? Schlimmer noch! Durch einen Imagetransfer von Rapid auf Lyoness und trotz rechtskräftiger Verurteilungen, wird weiter aktiv Beihilfe für gesetzwidrige Einnahmen von Lyoness geleistet und gebilligt? Die Fakten hierzu können nicht weiter bestritten, geleugnet oder verharmlost dargestellt werden. Der Rechnungsstelle von Rapid sollte es nicht schwer fallen, die Erlöse aus der "erfreulicherweise auch sehr eifrig genutzten" SK Rapid Cashback Card den finanziellen Zuwendungen u. a. von Lyoness gegenüber zu stellen. Rein rechnerisch ist dies schon nicht möglich, dass sich Lyoness alleine von den Einnahmen aus der "allg. Cashback-Card" oder der "Rapid-Cashback-Karte" finanzieren kann. Bereits seit August 2015 wird sehr eifrig mit dem SK Rapid für die Lyoness-Cloud geworben. Bereits in einer Werbemail vom 27. August 2015 eines Lyoness-Vertriebler ist beschwörend die Rede"....von hunderttausenden/millionen Rapid, Golf-Association, Registrierungen von Handelsketten und noch einem unglaublichen Überraschungspartner - den ich schriftlich nicht nennen darf/will.....- DIREKT profitieren". Von welchen Handelspartnerketten und unglaublichen Überraschungspartner hier die Rede ist wird natürlich nicht genannt. Große Handelspartner distanzieren sich zunehmend von Lyoness, die wenigen noch auf der Lyoness-Website aufgeführten wissen oftmals nichts davon. So zuletzt der OTTO Versand. Und der angekündigte - unglaubliche Überraschungspartner - war in den vergangenen 499 Tagen seit dieser Vertriebsmail auch nicht zu erkennen.

von Ben Ecker am
03.02.2017, 13:01

Lyoness-Sponsoring & Erstligist SK Rapid! Fragen an den Kommunikationschef!

Sehr geehrter Herr Klinglmüller, der geschlossene Sponsoren-Vertrag mit Lyoness beinhaltet lediglich ein „Fan-Bindungsprogramm“, die angebotenen „Voucher“ sind offensichtlich nicht aufgeführt. Deshalb auch ihr dürftiger Kommentar gegenüber der APA. Zu mehr kann man (oder will man) auch nichts sagen. Allerdings wirft dies neue Fragen auf. Hat sich Rapid hier in eine Abhängigkeit zu Lyoness begeben, immerhin steht in 2-3 Monaten wieder eine Lizenzierung an. Wie steht der SK Rapid und seine Verantwortlichen dazu, dass Lyoness parallel zum eigentlich nur öffentlichkeitswirksam gedachten "Sponsorship", eine inoffizielle und scheinbar gesetzwidrige „Schattenpartnerschaft“ aufgebaut hat, über die Rapid selbst u. U. nicht wirklich informiert gewesen ist? Ist es vorstellbar, dass Ihr Verein ein solch zweifelhaftes Produkt gemeinsam mit Lyoness aufgelegt hat, wo doch gerade beim SK Rapid einige ausgewiesene Finanzexperten u. a. im Kuratorium sitzen, die sich mit solchen „Veranlagungen“ auskennen? Immerhin hat Rapid ja einen Teil des Stadions über „Fananleihen“ finanziert, die natürlich mit einem Prospekt versehen waren. Hat der SK Rapid aufgrund einer möglichen attraktiven Bonusregelung hier beide Augen zugedrückt? Wird im Rahmen der anstehenden Lizenzierung auch dies nicht intensiv geprüft werden? Wurden die 8888 Premium Voucher, wo „nur“ ca. 6000 verkauft wurden, ohne Wissen von Rapid entwickelt und vertrieben? Auch Rapid-Fans sind unter den Beziehern solcher Voucher! Handelt es sich bei diesen Vouchern um ein reines Rapid-Produkt? Die Rechnung von Lyoness jedenfalls ist wohl bereits mit der „AT CC“ (Austrian Consumer Cloud) bei Rapid und seinen potentiellen Fans aufgegangen. War Rapid in all diesen Vorgängen eingebunden oder ist Rapid auch ein Opfer eines vertragswidrigen Markenmissbrauches, wie schon bei der Mastercard, OTTO etc. zuvor bekannt wurde? Irgendwas davon muss ja zutreffen. Ihrer geschätzten Rückantwort sehe ich entgegen.

von twist am
01.02.2017, 11:26

LYONESS UND DER FUSSBALLCLUB RAPID, WIEN

Wie gestern im Forum berichtet wurde, gibt es in Österreich derzeit eine grosse, öffentlich geführte Diskussion über die Kooperation des Fussballclubs Rapid mit Lyoness. Lyoness hatte sich 2015 verpflichtet, Rapid über 5 Jahre mit jährlich EUR 1,8 Mio. (insgesamt EUR 9 Mio.) zu unterstützen und wurde so zum "Premium Partner" von Rapid. Im Rahmen dieses Kooperationsvertrages soll Lyoness 8888 sogenannte "Limited Edition Discount Vouchers" zum Preis von je EUR 1,500.- , auch unter Rapid-Fans, abgesetzt haben. Aufgrund einer Anzeige ermittelt nun die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, gegen Lyoness bzw. deren Alleinaktionär, Gründer und spiritus rector Hubert Freidl. Lyoness gibt dazu keinen Kommentar ab, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. Es wurde auch bekannt, dass der Kooperationsvertrag seitens Rapid nicht, wie zu erwarten gewesen wäre, mit der Lyoness Europe AG, Buchs, welche die Einkaufsgemeinschaft betreibt, sondern mit der Kleinstfirma Lyoness Loyalty GmbH, Buchs, abgeschlossen wurde, die über ein Stammkapital von lediglich Fr. 20,000.- verfügt. Es stellt sich deshalb für Rapid die dringende Frage nach der Werthaltigkeit des Sponsoring-Vertrags. Karl-Heinz Feddermann, Frümsen (Sennwald) ist Gesellschafter und Direktor der Lyoness Loyalty GmbH, Buchs mit Einzelunterschrift. Im Forums-Beitrag vom 7.12.2016 wurde bereits über die überaus engen Verbindungen von Karl-Heinz Feddermann mit Lyonesb berichtet und auch darüber, dass er eine Eidesstattliche Erklärung abgegeben hat (abgeben musste?), dass die Lyoness- Optionsverkaufsprogramme (Finanzierung von Werbekampagnen) vom 2011 verstorbenen Präsidenten des Verwaltungsrates der Lyoness Europe AG, Buchs, Erwin Hüsler, o h n e W i s s e n durch die Lyoness-Konzernzentrale in Graz / Hubert Freidl kreiiert und vertrieben worden seien. Wer's glaubt wird selig!

von am
31.01.2017, 18:52

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung Die Presse hat heute folgenden Artikel publiziert: STAATSANWALTSCHAFT WEITET ERMITTLUNGEN GEGEN RABATTFIRMA LYONESS AUS. DIE GRAZER RABATT- FIRMA LYONESS IST ERNEUT INS VISIER DER Justiz GERTEN, DIESMAL RUND UM IHRE SPONSORINGTÄTIGKEIT FÜR DEN WIENER FUSSBALLKLUB RAPID. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft Gründer Hubert Freidl und der Lyoness Europe AG vor, bei weiteren Veranlagungen die Prospektpflicht verletzt zu haben. Eine der Anlagen heisst "Rapid". Die WKStA verdächtigt Freidl und Lyoness des Verstosses gegen das Kapitalmarktgesetz KMG. Bereits im Dezember 2016 hat die WKStA beim Grazer Straflandesgericht einen Strafantrag gegen Freidl gestellt. Es soll prospektpflichtige Veranlagungen, nämlich Werbekampagnen respektive die Option "Premium Ranking Europe" ohne zeitgerechte Veröffentlichung eines kontrollierten Prospekts öffentlich angeboten haben und dadurch gegen das Kapitalmarktgesetz verstossen zu haben. Nun wurden die Ermittlungen ausgeweitet. "Wir ermitteln wegen weiterer Veranlagungen, die ohne zeitgerecht gebilligten Prospekt öffentlich angeboten wurden", sagte WKStA-Sprecher René Kuprecht am Dienstag zur APA. Eine der Veranlagungen heisse "Rapid", die weiteren "LEDV", "AT CC", "PL CC" und "S-E1CC". Die zusätzlichen Ermittlungen wurden aufgrund eines Anfangverdachts eingeleitet, so der Behördensprecher. Auslöser war eine neue Anzeige. Der Wiener Anwalt Josef Fromhold hatte bereits im Oktober 2015 eine Nachtragsanzeige zum Themenkomplex Rapid eingebracht. Er wirft dem Unternehmen vor, den bekannten Namen des Wiener Fussballclubs auszunutzen, um an mehr Mitglieder zu kommen. Einzahlern ins Lyoness-System werde suggeriert, dass man an den Einkäufen von Rapid-Unterstützern "von denen es angeblich 700.000 geben soll" mitverdienen könne, nämlich dann, wenn diese die sogenannte Rapid Cashback Card haben. Jedoch würden Leute sowohl über die Anzahl Kunden als auch über die Zahl der Händler getäuscht, so Fromhold. PARTNERSCHAFT MIT RAPID. Lyoness hat im Sommer 2015 eine fünfjährige Partnerschaft mit Rapid geschlossen. Der Fussballclub soll demnach 1,8 Mio. Euro im Jahr bekommen. Lyoness legte auch eine grün-weisse Cashback-Karte, die Rabatte im Einzelhandel in Aussicht stellt, sowie laut Fromhold 8.888 "Voucher" im Wert von je 1,500.- Euro auf. Die Voucher-Käufer sollten von der Karten-Einkäufen profitieren. "Bei der Kooperation mit dem SK Rapid Wien handelt es sich ausschliesslich um ein Fanbindungsprogramm. Gemeinsam mit dem Verein wurde 2015 ein Cashback-Programm ins Leben gerufen, das seitdem von allen Beteiligten sehr erfolgreich umgesetzt wird. Die Mitgliedschaft in diesem Cashback-Programm ist völlig kostenlos und unverbindlich. Daher sind keinerlei Veranlagungen möglich", erklärte Sabrina Naseradsky von Lyoness der APA in einem schriftlichen Statement. Auch Rapid-Sprecher Peter Klinglmüller sagte zur APA, die Cashback-Karte koste nichts und sei freiwillig.Die Fans würden keineswegs zwangsbeglückt. Die Karte werde "eifrig genutzt", Inhaber bekämen bei Lyoness Partnerunternehmen und auch im Rapid-Fanshop Rabatte. Von "Vouchern" habe er "noch nie gehört", so Klinglmüller. Die Cashback-Karte sei keine Veranlagung, Beschwerden von Fans habe es nicht gegeben. Anwalt Fromhold zweifelt am Erfolg der Lyoness/Rapid-Karte. Denn Lyoness kämen namhafte Händler abhanden und jene, die noch mit der Firma kooperieren, akzeptierten die Karte nicht. Un selbst wenn die Karteninhaber fleissig einkauften, würden die Rabatte auf so viele Leute (8.888 - Voucher-Käufer) aufgeteilt, dass für den Einzelnen kaum etwas übrig bliebe. Die Einzahlung ins Lyoness-System - etwa über Voucher - sei eine Veranlagung, für die es einen Kapitalmarktprospekt brauche, so Fromhold. Diese Meinung teile auch eine Gutachterin, die von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft beauftragt worden sei. Die Gutachterin komme auch im Zusammenhang mit anderen Lyoness- Produkten zum Schluss, "dass die suggerierten Ziele nur über die Anwerbung von Mitgliedern zu erreichen sind" sagte der Anwalt. ALTLASTEN BEREINIGT. Die Vorwürfe Fromholds beziehen sich auf eine von mehreren Geschäftsschienen von Lyoness, nämlich auf den Strukturvertrieb. Dieser wurde vor ein paar Jahren in Lyconet umbenannt. Früher hatte das Unternehmen unter anderem sogenannte Länderpakete verkauft: Mitglieder sollten mit ihrem Geld die Expansion in neue Märkte finanzieren und vom Wachstum dort profitieren. Diese Pakete gibt es nicht mehr, Lyoness mehrfach von "Altlasten", die man grossteils bereinigt habe. Stimmt nicht, sagt Fromhold. Denn nach den Länderpaketen seien die sogenannten Customer Clouds (CC) gekommen, die im Grunde nichts anderes seien. Wegen ein paar solcher Clouds, etwa die Südosteuropa-Cloud "S-E1CC", ermittelt jetzt die WKStA. Lyoness am Dienstag dazu: "Die Ermittlungen der WKStA im Hinblick auf den noch offenen Punkt der vermeintlichen Prospektpflicht sind uns bekannt. Wir geben jedoch zu laufenden Ermittlungen keinen Kommentar ab". An der Zivilrechtsfront hatte Lyoness immer wieder Ärger mit unzufriedenen Mitgliedern, die ihr Geld zurück wollen. Fromhold vertritt nach eigenen Angaben mehrere Hundert aus mehreren Ländern, viele hätten sich auch dem Strafverfahren angeschlossen. In Österreich und auch in der Schweiz haben Zivilgerichte die Geschäftspraktiken von Lyoness schon öfter kritisiert. In einem Fall ist Lyoness nun beim Landesgericht Salzburg mit seinem Rechtsmittel abgeblitzt. Eine Frau hatte wegen knapp 4.000 Euro geklagt und bereits beim Erstgericht recht bekommen. Es ging um die juristische Frage, ob die Klägerin, die ins Lyoness-System einzahlt, aber nicht das erhoffte Geld verdient hat, als Konsumentin oder als Unternehmerin zu qualifizieren ist. Die Gerichte sehen sie als Konsumentin an, weshalb sie einen Rückabwicklungs- anspruch habe, also ihr Geld zurückbekommt. Das Erstgericht sah im Geschäftsmodell von Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem, wie aus dem Berufungsurteil hervorgeht. "Das von der beklagten Partei betriebene Geschäftsmodell sei als Schneeballsystem .. zu qualifizieren. Die geschlossenen Verträge seien daher unwirksam--- " heisst es im Berufungsurteil, das der APA vorliegt. Weiters ist in dem Salzburger Landesgerichtsurteil von einem "derart komplizierten sowie undurchsichtigen Geschäftsmodell" die Rede. Eine Revision gegen das mit 4. Jänner 2017 datierte Urteil ist "jedenfalls unzulässig". Mit Strafermittlern hatte Lyoness schon in der Vergangenheit zu tun, jedoch ist nichts herausgekommen. Im April 2016 hatte die WKStA ihr Verfahren unter anderem wegen des Verdachts des Pyramidenspiels und des schweren gewerbsmässigen Betrugs eingestellt. Laut Lyoness beziehen sich beide Fälle - die neuen WKStA-Ermittlungen sowie das Salzburger Urteil - "auf Altlasten, die von Lyoness laufend bereinigt werden". Lyoness hat sich in den vergangenen Jahren neu aufgestellt und seine Geschäftsbereiche einer expliziten Trennung unterzogen", erklärte die Sprecherin. Das Salzburger Urteil betreffe Produkte, die "längst nicht mehr angeboten" würden, es handle sich um eine "Einzelfallentscheidung". So weit der Artikel in Die Presse. Mein Kommentar: Diesmal wird Lyoness nicht noch einmal ungeschoren davon kommen. Nach den unlauteren Geldeinsammlungsaktionen "Anzahlungen", "Optionen zur Finanzierung von Werbekamnpagnen", "Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen" (Länderpaketen) und nun neuestens den Discount Vouchers (Clouds), die alle nach dem selben Prinzip funktionieren, wird nun wohl der Riegel geschoben werden. Endlich!

von am
23.01.2017, 08:56

Urteil des Berufungsgericht Salzburg

Das Gericht hat mit der rechtskräftigen Entscheidung im Verfahren (Az. 31 C 651/16z 11) sehr klar dargelegt, was sicherlich für die meisten der Geschädigten gilt: Sie haben als Konsumenten gehandelt und hatten nie die Chance, an die versprochenen Vorteile zu gelangen, ohne weitere Mitglieder anzuwerben. Die inhaltliche Begründung des Gerichts führt zu einem umfassenderen Blick auf die Zusammenhänge. Es kommen hier nämlich mehrere entscheidende Aspekte zusammen, die in Zusammenhang gebracht und aufgezeigt gehören, um die vordergründig beworbene „Einkaufsgemeinschaft“ und das dahinterliegende „Schneeballsystem“ in Form des MLM-Systems deutlich zu machen. Das vom Gericht als gesetzwidrig klassifizierte Geschäftsmodell, das ja u. a. die Anzahlung auf solche Gutscheinbestellungen sowie das notwendige weitere Anwerben von neuen Mitgliedern als Grundlage des Schneeballsystems wurde im Urteil hervorgehoben. Lyoness hat das Geschäftsmodell „Kundenkarte + Cashback“ vorgeschoben und so getan, als ginge es um „Shoppen“. Umsätze auf Cashback sind aber so gut wie nicht realisiert worden, sondern primär Umsätze über Gutscheine. Eigentlich für jeden Konsumenten ein völlig umständliches und aufwendiges Bezahlmittel, welches man sich kompliziert bei wenigen Lyoness-Verkaufsstellen abholen muss. Dagegen viel einfacher war das „virtuelle“ Verkaufen von Gutscheinen über ebensolche „Anzahlungen“ von 2000 EUR und den damit verbundenen Anspruch auf Gutscheine von 20.000-100.000 EUR und mehr, falls der Anzahler die Differenzsumme aufzahlt, entsprechend dafür einkauft oder andere wirbt, die ebenfalls anzahlen. Namhafte Handelsmarken sind durch Lyoness für sämtliche Anzahlungen und „Länder-, Businesspakete etc.“ missbraucht wurden, in dem ihr guter Name für den notwendigen Imagetransfer und die Glaubwürdigkeit gesorgt haben (denn auf reine „Lyoness-Gutscheine“ hätte sicherlich niemand vertraut bzw. darauf angezahlt). Diesen Handelsmarken dürfte bis heute nicht klar sein, dass in den „Bestellverträgen“ ihre Marken/Gutscheine aufgeführt und hinterlegt waren – und zwar auch im Ausland, wo mit diesen gar nicht bezahlen werden kann. Betroffene Händler werden nun von uns darauf aufmerksam gemacht werden, dass eben genau ihre Glaubwürdigkeit und ihr Image dafür unrechtmäßig missbraucht wurde, um sehr hohe Umsätze durch Anzahlungen zu generieren. Die sogenannten "Gutscheinpartner" stünden somit also im direkten Zusammenhang mit den Milliarden, die Lyoness umgesetzt und Schaden produziert hat. Wie sehen diese Firmen wohl die Situation, dass nun deren Gutscheinverkauf Bestandteil eines Schneeballsystems ist und tausende von Konsumenten auf Gutscheine von ihnen angezahlt haben? Können sich Unternehmen wie Otto, McDonalds, OMV etc. rechtlich davon freimachen, hier u. U. entscheidend zum Schaden an gutgläubigen Mitgliedern beigetragen zu haben, da tausendfach ihre Gutscheine in solchen Anzahlungen hinterlegt waren?

von Ben Ecker am
20.01.2017, 09:20

Lyoness ist jetzt "offiziell" ein Schneeballsystem!

Wie "Twist" im Beitrag zum jüngst ergangenen Urteil bereits berichtete, kann man RA Dr. Fromhold hierzu nur gratulieren. Ein Urteil, dass Signalwirkung haben dürfte und Lyoness weiter demaskiert und das System demontiert. Auch von der Staatsanwaltschaft Köln wurde dieses Urteil mit Interesse wahrgenommen. Hat Lyoness noch im Sommer 2016 mit Presseaussendungen wie "Lyoness verklagt seine Kritiker" u. a. eine Klage gegen mich eingereicht und vom zuständigen Gericht wurden zeitnah Verhandlungstermine angesetzt. Jedoch wurde ein Verhandlungstermin im Dez. 2016 auf Antrag der Lyoness-Anwälte urlaubsbedingt verschoben und bei dem nun für 17. März 2017 angesetzten Termin liegt schon wieder eine Vertagungsbitte der Lyoness -Anwälte vor. Auch hier spielt Lyoness auf Zeit.

von twist am
19.01.2017, 16:35

ERNEUT RECHTSKRÄFTIGES URTEIL GEGEN LYONESS

Das Landesgericht Salzburg (Berufungsgericht) hat mit Urteil 22 R 351/16w vom 4.1.2017 ein Urteil des Bezirksgerichts Salzburg (Erstgericht) vom 11.10.2016 geschützt und die Lyoness Europe AG, Buchs, zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet, die von einer Ärztin geleistet worden waren. Das Urteil hat bereits Rechtskraft erhalten und kann nicht mehr an der Obersten Gerichtshof weitergezogen werden. Im Urteil des Landesgerichts Salzburg wurde die Feststellung des Erstgerichts, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem zu qualifizieren ist, ausdrücklich bestätigt. Mein Kommentar: Dies dürfte vielen weiteren Geschädigten Mut geben, ebenfalls auf Rückzahlung ihrer Anzahlungen zu klagen.

von twist am
03.01.2017, 08:32

ANDREAS WERNER NICHT MEHR IM KURATORIUM DES FUSSBALLKLUBS SK RAPID WIEN

Am 1.12.2016 habe ich davon berichtet, dass Andreas Werner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lyoness Group AG, Graz, sein Amt wegen Betrugsvorwürfen los ist. Wie der Hompage von SK Rapid entnommen werden kann, ist Andreas Werner nun auch nicht mehr Mitglied des Kuratoriums von SK Rapid. An der Hauptversammlung vom 28.11.2016 wurde auch kein neuer Vertreter von Lyoness in das Rapid-Kuratorium gewählt. Dies obwohl Lyoness unter einem Sponsorenvertrag über 5 Jahre insgesamt EUR 9 Mio. an SK Rapid zahlen will. Ist dies vielleicht ein Zeichen dafür, dass man sich beim SK Rapid nun endlich zu fragen beginnt, woher die Millionen stammen, mit denen Lyoness den SK Rapid sponsern will? Übrigens: Für die EUR 9 Mio. wurde Lyoness nicht etwa Hauptsponsor (dies blieb Wien Energie), sondern mit 10 anderen Firmen nur "Premium Partner", weshalb sich Lyoness damit begnügen musste, dass die Rapid-Kicker das Lyoness-Logo auf dem Rücken tragen.

von twist am
26.12.2016, 13:31

STRAFANTRAG GEGEN HUBERT FREIDL EINGEBRACHT

In der österreichischen Zeitung Die Presse ist am 22.12.2016 folgender Artikel publiziert worden: STAATSANWALTSCHAFT: STRAFANTRAG GEGEN LYONESS GRÜNDER. Hubert Freidl wird von der Staatsanwaltschaft vorgeladen. Nach Angaben der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ( WKStA) geht es um Versäumnisse bei einer prospektpflichtigen Veranlagung. Die WKStA hat nach jahrelangen Ermittlungen gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl einen Strafantrag beim Straflandesgericht Graz eingebracht. Der Unternehmer soll bei einer prospekt- pflichtigen Veranlagung den Prospekt nicht zeitgerecht aufgelegt haben. Zudem beantragte sie die Verhängung einer Verbandsgeldbusse gegen Lyoness Europe AG. Mein Kommentar: Ben Ecker hat bereits am 22.12.2016 im Forum über diesen Strafantrag berichtet. Ich habe bereits in meinem Forums-Beitrag vom 7.12.2016 über die Optionsprogramme im Umfange von EUR 29 Mio. berichtet, die nun zu einem Strafantrag der WKStA gegen Hubert Freidl führten. Dass Lyoness versuchte, die Schuld auf den 2001 verstorbenen ehemaligen VR-Präsidenten der Lyoness Europe AG, Erwin Hüsler, abzuwälzen verfing bei der WKStA offenbar nicht. Über den Fortgang dieses Verfahrens darf man gespannt sein.

von Ben Ecker am
22.12.2016, 17:28

Staatsanwaltschaft: Strafantrag gegen Lyoness-Gründer

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat nach jahrelangen Ermittlungen gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl nun einen Strafantrag beim Straflandesgericht Graz eingebracht. Herr Freidl soll bei einer prospektpflichtigen Veranlagung den Prospekt nicht zeitgerecht aufgelegt haben. Zudem beantragte sie die Verhängung einer Verbandsgeldbuße gegen die Lyoness Europe. Die WKStA teilte mit, dass Freidl als Direktor der Lyoness Europe AG prospektpflichtige Veranlagungen (Werbekampagnen und Option 'Premium Ranking Europe') ohne zeitgerechte Veröffentlichung eines kontrollierten Prospekts öffentlich angeboten und dadurch gegen die Strafbestimmung Paragraf 15 Abs. 1 Kapitalmarktgesetz verstoßen haben soll. Im April 2016 war ein Verfahren unter anderem wegen des Verdachts des Pyramidenspiels und des schweren gewerbsmäßigen Betrugs gegen Freidl im Zusammenhang mit Lyoness (unter noch nicht geklärten Umständen) eingestellt worden. In Anbetracht der jüngst ergangenen zivilrechtlichen Urteile zu Lyoness, ist diese namentlich zu Herrn Oberstaatsanwalt passende „SCHÖNE-EINSTELLUNG“, merhfach widerlegt und "ad absurdum" geführt worden. Auch bei der Staatsanwaltschaft Köln dürfte es zeitnah spannend werden. Aus gegebenen Anlass jedoch, halte ich mich derzeit mit Kommentierungen hierzu zurück.

von twist am
07.12.2016, 13:51

DIE ENGEN LYONESS-VERBINGUNGEN DES KARL-HEINZ FEDDERMANN

Bekanntlich ist Karl-Heinz Feddermann, Frümsen (Sennwald) SG seit langem überaus stark mit Lyoness verbunden. Er sitzt in den Verwaltungsräten der Lyoness Europe AG und der Lyoness Imea AG, Buchs. Er sitzt in den Stiftungsräten der Lyoness Child & Family Foundation und der Lyoness Greenfinity Foundation. Er ist Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham. Er ist quasi der Schatten-Finanzchef bei den in Buchs domizilierten Lyoness-Gesellschaften. In den Jahren 2008 und 2009 bot Lyoness ihren Mitgliedern sog. Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen zum Kauf an. Es gab insgesamt 4 solcher Optionsverkaufsprogramme, nämlich "Premium Ranking Europe" im Umfang von EUR 15 Mio., "Werbekampagne Austria" im Umfang von EUR 9 Mio., "Werbekampagne Ungarn" im Umfang von EUR 3 Mio. und "Werbekampagne Slovakei" im Umfang von EUR 2 Mio. Den Käufern solcher Optionen wurde in Aussicht gestellt, dass ihnen eine gewisse Zahl von Neukunden "zugeteilt" werde, welche durch die Werbekampagne geworben werden und sie dereinst von deren Umsätzen profitieren werden. Es hat sich dann gezeigt, dass die Käufer solcher Optionen nichts oder nur einen Bruchteil ihres Investments zurück erhalten haben. Es kam in Österreich zu Klagen geschädigter Investoren und Lyoness wurde mehrfach gerichtlich zur Rückzahlung investierter Gelder verpflichtet. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, ermittelt noch heute gegen Lyoness wegen Verletzung des Kapitalmarktgesetzes (KMG),, da die Optionen seinerzeit ohne Auflage eines gemäss KMG erforderlichen Prospekts platziert worden waren. Offenbar sind weitere Klagen geschädigter Investoren anhängig. Wie ich höre, versucht Lyoness neuerdings, die Schuld auf den 2011 verstorbenen ehemaligen Präsidenten des Verwaltungsrates der Lyoness Europe AG, Erwin Hüsler, abzuwälzen, indem sie behauptet, die Optionsprogramme seien von Erwin Hüsler ohne Wissen durch die Konzernzentrale in Graz bzw. Hubert Freidl kreiert und vertrieben worden. Es liege sogar eine Eidesstattliche Erklärung von Karl-Heinz Feddermann vor, in welcher dieser Umstand bestätigt wird. Mein Kommentar: Damit begab sich Karl-Heinz Feddermann auf sehr dünnes Eis.

von am
04.12.2016, 15:31

DER SVNM - EIN LYONESS-LASTIGER VERBAND

Der Schweiz. Verband Network Marketing (SVNM) schreibt auf seiner Homepage (svnm.ch) dass "er seine Mitglieder auch aktiv unterstützt im Kampf gegen schwarze Schafe, welche die Network Marketing Branche für ihre eigenen egoistischen Zwecke missbrauchen". Von einem solchen "Kampf" ist jedoch weit und breit nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil. Fakt ist, dass einem SVNM-Firmenmitglied der Firma Lyoness, der Betrieb eines Schneeballsystems vorgeworfen wird. Ich zitiere aus einem Bericht der Konsumentenzeitschrift K-Tipp vom 5.10.2016: "Der Einzelrichter am Kantons- gericht Zug hat die Verträge auf Klage eines Mitglieds gegen die Lyoness Suisse GmbH rechtlich überprüft. Sein Urteil: Die Verträge sind ungültig. Beim Lyoness-Konstrukt handle es sich um ein Schneeballsystem das unlauter und widerrechtlich sei. Wörtlich heisst es im Urteil: "Es sind nicht bloss Teile des Vertrages widerrechtlich, sondern die AGB sind gesamthaft widerrechtlich, da sie ein unlauteres Geschäftssystem verfolgen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig". So viel zum Artikel des K-Tipp. Der SVNM "hilft" seinen Mitgliedern bei der Auswahl eines passenden Network Marketing Unternehmens. Zur Auswahl stehen 9 Firmenmitglieder des SVNM, darunter Lyoness. Im SVNM-Firmen- Verzeichnis steht zwar nicht mehr Lyoness, sondern Lyconet (eine blosse Marke von Lyoness), da es dem SVNM zu heikel wurde, Lyoness zu nennen. Der SVNM führt auch 2-tägige kostenpflichtige Schnellbleich-Kurse durch, die zum Diplom "Networker SVNM" oder "Teamleader SVNM" führen. Der SVNM schreibt dazu: "Das Networker Diplom ist für alle Networker, welche nebst erfolgreich sein, auch unserem Berufsstand einen besseren Ruf ermöglichen wollen". Ist es denn mit dem Ruf dieses Berufsstandes derart schlecht bestellt, dass die dort Tätigen ein Diplom vorweisen müssen, um ernst genommen zu werden? Zu den Ausbildungsinhalten gehören u.a. "Ausbildung über rechtliches wie UWG" und "Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Network Systemen". Würde man das zweite Thema am Beispiel von Lyoness behandeln, könnte das Ergebnis überraschend sein. Otto Steiner-Lang, der Präsident des SVNM und seine Ehefrau Rosmarie Steiner- Lang sind für die US-Firma Amway, die Nahrungsergänzungsmittel verkauft, aktiv. Die Konsumentenzeitschrift Saldo berichtete bereits im August 2012 unter dem Titel "Von tollen Autos und traumhaften Häusern" (auszugsweise) wie folgt: "Der Verkauf von Produkten ist nur ein Weg, wie man bei Amway Geld verdienen kann. Lukrativer ist es, neue Geschäftspartner anzuwerben, die ebenfalls Produkte verkaufen und neue Geschäftspartner gewinnen. Grund: Alle Geschäftspartner, die in der Hierarchie tiefer stehen, tragen zum Einkommen bei. Für alle Produkte, die sie verkaufen, kassiert der oberste Geschäftspartner Provisionen. Es gibt verschiedene Hierarchie-Stufen, je nachdem wie viele Leute man unter sich hat. Sie heissen Platin, Rubin, Perle, Saphir, Smaragd, Diamant bis hinauf zum Kronenbotschafter. Die wohl erfolgreichsten Amway-Geschäftspartner in der Schweiz sind Rosemarie und Otto Steiner-Lang. Sie sind "Doppeldiamanten" und heimsen somit wohl einen Jahresbonus von über Fr. 400,000.- ein. Neueinsteiger bei Amway werden mit tollen Gewinn- aussichten geködert (Anmerkung: erinnert stark an Lyoness). Tatsache ist, dass die oberen Positionen längst besetzt sind. Neue Geschäftspartner zu werben, um in der Hierarchie aufzusteigen, ist mühsam. Der Schweizer Markt ist gesättigt. In der Schweiz sind rund 10.000 Amway- Verkäufer registriert. Nur ganz früh Eingestiegene erreichen hohe Hierarchiestufen und verdienen gut." So weit der Saldo-Artikel. Man fragt sich, weshalb Lyoness beim SVNM Firmenmitglied werden konnte, obwohl sie keine Handelsfirma ist, was gemäss seinen Statuten eine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist. Könnte es sein, dass man Lyoness deshalb als Firmenmitglied akzeptiert hat, weil man hoffte, dadurch viele neue Verbandsmitglieder zu gewinnen, die dann den jährlichen Mitgliederbeitrag von Fr. 250.- zahlen? Dem SVNM fällt es offenbar schwer, neue Firmen- und Privatmitglieder zu gewinnen. Seit Jahren gibt es lediglich 9 Firmenmitglieder, Lyoness inklusive. In einem Interview im "SVNM-Aktuell" antwortete SVNM-Vizepräsident Peter Trachsel auf die Frage "Was ist deine Zukunftsvision für den SVNM in den nächsten 10 Jahren?" mit "Dass endlich jede Firma, die im SVNM Mitglied ist, die Wichtigkeit unseres Verbandes einsieht und mithilft, dass jeder Geschäftspartner auch SVNM-Mitglied wird". Mein Kommentar: Bei der gegenwärtigen Verbandspolitik dürfte dies noch eine gute Weile Wunschdenken bleiben. Aber Peter Trachsel hat sich ja für seine "Zukunftsvision" 10 Jahre Zeit gegeben!

von Ben Ecker am
02.12.2016, 12:33

Neubesetzung des Vorsitzenden des Aufsichtsrates mit alten Favoriten!

Meine Quellen aus der Kanzlei Dr. Reif berichten, dass der Unternehmer und ÖVP-Politiker Dipl.Ing. Herbert Paierl bereits 2014 von Dr. Reif ins Spiel gebracht wurde. Er wollte ihn damals schon bei der Lyoness Group AG mit an Bord haben. Sogar die Funktion des CEO von Hubert Freidl selbst war im Gespräch. Während der Übergangsphase sollte er die Position des Vorsitzenden des Aufsichtsrates bekleiden, welcher in Folge einer geplatzten Übereinkunft der beteiligten Herren mit dem im Oktober '16 entlassenen KR Andreas Werner besetzt wurde. Ein damals organisiertes vertrauliches Treffen der Herren Dr. Reif, Hubert Freidl und Herbert Paierl in der Sache wurde kurzfristig von Hubert Freidl abgesagt. Neben seiner politischen Karriere ist Herbert Paierl seit 2009 wieder im Magna-Konzern des österreichisch-kanadischen Milliardär Frank Stronach tätig. Welchen Einfluss dies auf die Eingabe des Nationalratsabgeordneten Hagen (der dem "Stronach-Team" angehört!) in Sachen Lyoness haben wird, bleibt abzuwarten. Herbert Paierl ist extrem gut in der Politik und Wirtschaft vernetzt, steckt aber auch mit in der „Novomatic-Spielermilieu-Thematik“. Diesem Umstand ist der gute Kontakt zu Lyoness-Syndikus Dr. Reif. Dass ein Mann mit einer solch guten Reputation und Namen sich von Lyoness anwerben lässt, hat sicherlich einen triftigen Grund. Unbeschadet wird dieser aber sicher nicht aus dieser "verhängnisvollen Affäre" kommen.

von Ben Ecker am
02.12.2016, 11:14

@Cashback

Lieber Cashback, die Lyoness Deutschland GmbH ist sicherlich nicht auf der Flucht, auch wenn derzeit Hektik auf der Tagesordnung stehen dürfte. Am 08.08.2016 hat die Lyoness Deutschland GmbH (https://www.lyoness.com/de/shoppingnews/wir-ziehen-um-26405) den Umzug in die Gereonstraße/Köln breit angekündigt. Der Hintergrund des Umzuges kann aber durchaus einer finanziellen Anpassung geschuldet sein. Die neue Büroadresse befindet sich auch nicht mehr in einer Bestlage von Köln. Der Sozialdienst Katholischer Männer liegt in unmittelbarer Nähe zum neuem Büro, aber vielleicht hilft es ja. Wie auch in den USA und den VAE waren zum Zeitpunkt der Ländereröffnungen die jeweiligen Länderniederlassungen in Bestlagen zu finden, was dem Verkauf von Länderpaketen sicherlich höchst dienlich war. Nunmehr ist Lyoness in den USA und den VAE nur noch in dritter Reihe zu finden. Der aktuell ausgegebene Slogan von Lyoness lautet "Then - after May 2017 nothing will be as before". Lassen wir uns überraschen.

von twist am
02.12.2016, 10:45

FRAGWÜRDIGES

Wie im Forum schon mehrfach berichtet, gehören Christoph Schmäh und seine Tochter Nicole Schmäh zu den eifrigsten, langjährigsten und beratungsresistentesten CH-Lyoness/Lyconet Networkern. Nichts scheint sie davon abhalten zu können, ihre Keilertätigkeit fortzusetzen und dabei zu versuchen, den Leuten das Geld mittels Anzahlungen oder Verkauf von sog. Cloud Paketen (Beitrag von Neo vom 14.11.20126) aus der Tasche zu ziehen. Das Trio Schmäh/Schmäh und Kündig (und auch Networker Ede Buser) haben im Oktober 2016 im Forum mit wenig überzeugenden Argumenten versucht, das Lyoness-System zu verteidigen. Als man ihnen am 22.10.2016 25 kritische Fragen stellte, vermochten sie keine einzige dieser Fragen zu beantworten. Was mag diese bedeuten? Auf jeden Fall zeugt es nicht von Zivilcourage, wenn man nicht wagt, auf kritische Fragen eine Antwort zu geben. Wahrscheinlich ahnten sie, dass sie mit jeder Antwort in einen noch grösseren Beweisnotstand geraten würden. Wenn man auf die Homepage von Christoph Schmäh (schmaeh.ch) geht, wird man auf cashback-solutions.com verwiesen. Dort landet man dann auf der Homepage von Lyoness Deutschland GmbH. (und nicht auf der Homepage von Lyoness Suisse GmbH!) Man kann sich online als Interessent, Lyoness Partnerunternehmen zu werden, anmelden und muss dabei 5 Fragen beantworten. Die Anmeldung geht dann an [email protected] Auf cashback-solutions.com wird Firmen (vor allem Klein- und Mittelstandsunternehmen) das Blaue vom Himmel versprochen. Das geht so weit, dass man ihnen verspricht, das sie sogar an "Fremdumsätzen mitverdienen, also bei "Einkäufen bei allen Lyoness-Partnerunternehmen, selbst wenn diese Ihre Mitbewerber sind". Dass Lyoness- Partnerunternehmen die Möglichkeit haben, Marketer zu werden, und Anzahlungen zu leisten, wird wohlweislich (noch) nicht gesagt.

von Cashback am
01.12.2016, 16:58

LYONESS DEUTSCHLAND AUF DER FLUCHT?

Wie bekannt wurde, ist Lyoness Deutschland umgezogen. Es gibt mittlerweile viele Spekulationen für die Gründe des Umzuges. Geht Lyoness langsam das Geld aus und musste deswegen umziehen? Hat der Vermieter Lyoness evtl. gekündigt, weil er gemerkt hat, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt? War das nur eine Flucht um Spuren zu verwischen? Eins steht fest! Lyoness kommt immer mehr unter Druck und immer mehr Mitglieder wollen Ihr Geld zurück!

von twist am
01.12.2016, 15:00

WEITERER LYONESS TOP-SHOT VON BORD

Wie Ben Ecker am 22.11.2016 und 30.11.216 berichtete, ist Andreas Werner, bisheriger Vorsitzender der Lyoness Group AG, A-Graz, sein Amt los. In dieser Funktion war Andreas Werner der wichtigste Mann im Kontrollgremium der Lyoness Group AG. Der Aufsichtsrat muss die Geschäftsführung des Vorstandes überwachen und bei wichtigen Geschäften seine Zustimmung geben. Was liegt der Demission von Andreas Werner zugrunde? Gemäss Ben Ecker wird Andreas Werner Systemmanipulation beim Account seiner ehemaligen Lebensgefährtin vorgeworfen, was am 29.11.2016 bereits zu einer Verhandlung vor dem Bezirksgericht Wien führte. Überdies sei noch ein Strafverfahren gegen Andreas Werner bei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wegen schweren Betrugs hängig. Lyoness schätzte diese Vorgänge offenbar als derart bedrohlich ein, dass sie beschloss, ihn aus der Schusslinie zu nehmen. Dies ist aus dem österreichischen Firmenbuch ersichtlich. Andreas Werner war es auch, der den Millionenen-Sponsorenvertrag mit Rapid Wien eingefädelt hat. Andeas Werner sitzt auch im Kuratorium (beratendes Gremium) von Rapid. Werden die Verantwortlichen von Rapid sich nun endlich ernsthafte Gedanken über ihre Kooperation mit Lyoness machen und auch darüber, ob Andreas Werner unter solchen Umständen Mitglied ihres Kuratoriums bleiben darf? Übrigens: Rapid Wien, dem "Lieblingsklub" von Andreas Werner und Lyoness läuft es sportlich, trotz hohen Sponsoring- Beiträgen von Lyoness, alles andere als rund. Rapid liegt in der laufenden Meisterschaft auf Platz 7, also weit weg von seinen Zielen. Trainer Canadi meinte kürzlich: "Man wird Erfolge vielleicht nicht im nächsten Spiel, nicht im übernächsten Spiel, aber ganz sicher in absehbarer Zeit sehen". Zuversicht tönt anders!

von Cashback am
30.11.2016, 20:11

Lyoness hat kein Interesse an außergerichtlichen Einigungen!

Ein Marketer aus Deutschland versuchte monatelang ein Angebot für eine außergerichtliche Einigung von Lyoness zu bekommen. Obwohl Lyoness öffentlich behauptet, dass niemand einen Anwalt einschalten muss und angeblich eine außergerichtliche Einigung seitens Lyoness angestrebt wird, wurde das Anliegen des Marketers einfach ignoriert! Wochenlang hat Lyoness auf zahlreiche E-Mails noc nicht einmal geantwortet. Am 5. Dezember läuft nun eine letzte Frist ab. Sollte Lyoness nun wiederum kein akzeptables Angebot unterbreiten, wird dieser Marketer eine Anzeige bei der Polizei aufgeben und darüber hinaus Lyoness verklagen. Der Marketer sagte mir, es geht Ihm gar nicht mehr um das Geld, sondern nur noch um die Gerechtigkeit.

von Ben Ecker am
30.11.2016, 17:50

Die Amnesie des KR Andreas Werner (Vorsitzender des Aufsichtsrat bei Lyoness) bei Gericht!

Am 29.11.2016 fand eine weitere Verhandlung in Sachen Lyoness (Az.: 4 C 238/16b – 2) am Bezirksgericht in Wien statt. Kernthema in dieser Verhandlung wurde abermals die Bereicherung bzw. wundersame Geldvermehrung unter der ID-Kontrolle des ehemaligem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Lyoness Group AG Herrn KR Andreas Werner zum Nachteil sein ehemaligen Lebensgefährtin. Es ist seit jeher Taktik von Lyoness, die von den Gerichten festgesetzten Fristen zur Abgabe einer Erklärung, nicht einzuhalten und auf Nachfrage mit patzigen Antworten zu reagieren. In der dreistündigen Verhandlung versuchte Lyoness mit einem sichtlich überforderten Mag. Asseg als Lyoness-Anwalt, erneut "ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern", indem einbezahlte Geldbeträge auf die Lyoness-ID einer Kundin angemeldet wurden, welche tatsächlich aber anteilsmäßig eine Darlehensrückführung an die Kundin darstellten, da diese dem Lyoness-Aufsichtsratvorsitzenden KR Andreas Werner in der Vergangeneheit immer wieder aus finanziellen Miseren aushelfen musste. Bei der richterlichen Einvernahme des ehemaligen Aufsichtsratvorsitzenden KR Andreas Werner durch Richterin Dr. Rita Takacs-Aust glänzte dieser auch mit erstaunlicher Unwissenheit. Die Richterin wollte von ihm die Vorzüge/Vorteile einer Lyoness-Mitgliedschaft erläutert haben, was er jedoch nicht konnte und lediglich peinlich berührt die Vorgaben aus einem klassischem Lyoness-Prospekt herunterbetete. Auch wollte die Richterin erklärt bekommen, wie Lyoness es schafft aus 2.000 Euro (damals Business-Paket), 16.000 Euro zu lukrieren und in welchem Zeitraum das möglich sei. "Es gäbe keinen Zeitraum dafür" war die verlegene Antwort der ehemaligen Lyoness-Führungskraft, "aber seine Mutter habe sich immer gefreut, wenn sie 1 € bei einem Lidl-Einkauf auf ihre Cashback-Card erhalten habe". Entweder war KR Andreas Werner der inkompetenteste Vorsitzende eines Aufsichtsrates, den eine Firma nur haben kann oder er war durch eine Gehirnwäsche des Lyoness-Syndikus Dr. Reif beeinflusst, der Zeugen gerne vor einem anstehenden Gerichtstermin mit einem "Brains-Waterboarding" auf Spur bringt. Wahrscheinlicher ist, dass Herr KR Werner von Lyoness in der Vergangenheit bewusst aufgebaut wurde um nun als "Bauernopfer" dargebracht werden soll. Anhängig bei ihm ist ja noch ein Strafverfahren wegen schweren Betruges (Az. 14 St 7/16x-1), das von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt verfolgt wird. Ebenso werden seine "in Gehorsam unterzeichneten Unterlagen" und die damit verbundenen gron vernachlässigten Kontrollpflichten noch Teil eines gesonderten Verfahren sein. Die von ihm und in seiner Funktion unterzeichneten Unterlagen für die Lyoness Group AG liegen vor und es gibt viele Fragen dazu. Das im "Lyoness-Style and Wording" aufgemotzte Xing-Profil von KR Andreas Werner ist jedenfalls verschwunden, indem sogar ein Halbtags-Weinseminar als heroisch Tat dargestellt wurde. Nach wie vor aber soll er als Berater der Lyoness International AG tätig sein. Ps. Was haben wir alle ein Glück, dass sich die Plattform mit der Legende vom König Sher Khan wieder meldet.

von Charles-Ponzi am
30.11.2016, 14:25

WARUM LYONESS NIE FUNKTIONIEREN KONNTE

Ich habe bemerkt dass in letzter Zeit wieder die Diskussion über Einheiten (früher Positionen) und Karrierepunkte stattgefunden hat. Auch die Matrix oder Schattenmatrix wurde auch wieder erwähnt.Es scheint so dass immer mehr Menschen oder fast alle bemerkt haben dass Lyoness System nicht funktioniert und zum Stillstand gekommen ist. Nach so vielen Jahren müsste ja das Geld langsam fliessen, das ist aber nicht der Fall. Alle Einzahlungen in die Verrechnungssystem sind verloren da Lyoness gar nie solche Summer erwirtschaften konnte oder besser gesagt kann. Um nochmal das Lyoness System zu erklären und zu verdeutlichen möchte ich hier ein Beispiel anhand einer Geschichte machen welches sehr genau erklärt warum das System nie funktionieren konnte: Basiswissen anhand der Legende „Das Schachbrett und die Reiskörner“! Einer alten Legende nach lebte einst in Indien ein König namens Sher Khan. Während seiner Regentschaft erfand jemand das Spiel, das heute Schach heisst. Der König war von diesem königlichen Spiel begeistert, dass er den Erfinder des Spieles zu sich an den Königshof rufen liess. Als der Erfinder, ein weiser Mann, vor ihn trat, sagte der König, er wolle ihm eine Belohnung geben für diese vortreffliche Erfindung. Er sei reich und mächtig genug, ihm jeden Wunsch zu erfüllen, sei er auch noch so ausgefallen. Der Mann schwieg eine Weile und dachte nach. Der König ermunterte ihn und sagte, er möge keine Scheu zeigen und einfach seinen Wunsch äussern. Der Mann jedoch erbat sich Bedenkzeit bis zum nächsten Tag, um über seinen Wunsch nachzudenken. Dann, so sagte er, wolle er dem König seinen Herzenswunsch mitteilen. Als der Mann am nächsten Tag abermals vor den König trat, bat er um ein einziges Reiskorn auf dem ersten Feld des Brettes. Der König lachte und fragte ihn, ob das wirklich alles sei, er könne sich doch mehr wünschen? Da antwortete der Mann, er hätte gerne auf dem zweiten Felde zwei Reiskörner, auf dem dritten vier, auf dem vierten acht, auf dem fünften Feld sechzehn Reiskörner. Die Berater des Königs begannen schallend zu lachen, weil sie diesen Wunsch für äusserst dumm hielten. Schliesslich hätte der Mann sich Gold, Edelsteine, Land oder alles mögliche andere wünschen können. Der König hatte ja sein Wort gegeben und müsste ihn mit Reichtümern überschütten, wenn er es verlangte. Der König war verärgert, weil er dachte, der Erfinder halte ihn für zu arm oder zu geizig. Er sagte, er wolle ihm für alle Felder Reiskörner geben - auf jedem Feld doppelt so viele Körner wie auf dem Feld davor. Doch der Wunsch sei dumm, weil er ihm viel mehr hätte geben können. Der König schickte den Erfinder des Schachspiels aus dem Palast hinaus und liess ihn am Tor warten. Dorthin würde man ihm seinen Reis bringen. Der Weise ging leise lächelnd hinaus. Am Tor setzte er sich und wartete geduldig auf seine Belohnung. Abends erinnerte sich König Sher Khan an den seltsamen Wunsch und fragte, ob der Erfinder seine Belohnung schon erhalten habe. Seine Berater wurden nervös und erklärten, dass sie die Belohnung nicht hätten zusammenbringen können – es sei einfach viel zu viel, und die Getreidespeicher würden nicht genug Reis enthalten, um ihn auszuzahlen. Da wurde der König wütend und schimpfte, sie sollten dem Mann endlich seine Belohnung geben, schliesslich habe er es versprochen und das Wort des Königs gelte. Da erklärten seine Berater und der Hofmathematiker, dass es im gesamten Königreiche nicht genug Reis gäbe, um den Wunsch des Mannes zu erfüllen. Ja, dass es auf der gesamten Welt nicht so viel Reis gäbe. Wenn er sein Wort halten wolle, müsse er alles Land auf der Welt kaufen, es in Reisfelder verwandeln und sogar noch die Ozeane als Ackerfläche trockenlegen lassen, um genügend Reis anpflanzen zu können. König Sher Khan schwieg verblüfft. Dann fragte er, wie viele Reiskörner es denn seien. 18.446.744.073.709.600.000 Reiskörner (18,4 Trillionen) war die Antwort. Da lachte der König schallend. Er liess den Weisen zu sich rufen und machte ihn zu seinem neuen Berater.

Beispiel 1: Lyoness-Verrechnungssystem (binäres System) gleiches Prinzip der Verdoppelung wie beim Schachbrett Das Lyoness-Verrechnungssysteme funktionieren auf der Basis eines binären System bzw. der mathematischen Binärfunktion [x = 2 (hoch n) – 1]! Das ist für eine Positionserwirtschaftung die unfairste mathematische Funktion! Damit eine Einheit im Verrechnungssystem zur Auszahlung kommt müssen sich hinter der ersten Einheit 35 Folgeeinheiten oben und 35 Folgeeinheiten unten angereiht haben. Es müssen somit 70 Folgeeinheiten angereiht werden und dies bedeutet, dass mindestens 6 Folgereihen im binären System gefüllt werden müssen. Mit 70 Folgeeinheiten sind € 3.500 in Verrechnungssystem geflossen und es wird für die Einheit ein Treuebonus von € 450 ausbezahlt. Bei den ländereigenen und kontinentalen Verrechnungssystemen werden die Einheiten aller Mitglieder, welche Einheiten einbringen nacheinander von oben nach unten und von links nach rechts im binären System gereiht, das heisst in der ersten Reihe ist 1 Einheit; in der zweiten Reihe sind 2 Einheiten; in der dritten Reihe 4 Einheiten; in der vierten Reihe 8 Einheiten; in der fünften Reihe 16 Einheiten; in der sechsten Reihe 32 Einheiten; usw.! Bereits in der 21 Reihe hat es Platz für 1.048.576 Einheiten (1,0 Millionen); in der 32 Reihe hat bereits Platz für 2.147.483.648 Einheiten (2,1 Milliarden); usw.; in der 64. Reihe sind 9.223.372.036.854.780.000 Einheiten (9,2 Trillionen). Nachfolgend wird anhand der Schachbrett-Legende aufgezeigt, dass das Lyoness-Verrechnungssystem nicht funktionieren kann und je länger es läuft immer wenig auszahlt bis zum völligen Systemstillstand! Wie viele Reiskörner sollte der König an den Erfinder zahlen? Das Resultat lautet wie folgt: Ein Schachbrett hat 64 Felder und der Schachbrett-Erfinder sollte vom König somit 18.446.744.073.709.600.000 Reiskörner (18,4 Trillionen) bekommen [x = 2(hoch 64) – 1]. Bei einem Reiskorngewicht von 25 mg (0,000025 kg) entspricht dies einem Gesamtgewicht von 461.168.601.842.739 kg Reis (461,2 Billionen) beziehungsweise 461.168.601.843 Tonnen Reis (461,2 Milliarden). Im Jahre 2009 wurden weltweit jedoch nur 678,7 Millionen Tonnen Reis produziert. Dies bedeutet, der König muss dem Schachbrett-Erfinder die 679,49-fache Reis –Jahresproduktion von 2009 bezahlen. Umgelegt auf Lyoness bedeutet ein Schachbrettfeld eine Ebene im binären Verrechnungssystem und ein Reiskorn entspricht einer Einheit. Nun kann man folgendes ausrechnen: 1. Wie viele Gutschriften (Restrabatt) in das Verrechnungssystem eingebracht werden muss damit 64 Ebenen gefüllt sind. 2. Wie viel Umsatz ist dafür bei einem Partnerunternehmen mit zum Beispiel einem durchschnittlichen Restrabatt von 5 Prozent notwendig. Das Resultat lautet wie folgt: 1. Um die Matrix bis zur 64 Ebene vollständig zu befüllen müssen 18.446.744.073.709.600.000 Einheiten (18,4 Trillionen) zu einem Positionspreis von € 50 eingebracht werden. Dies entspricht einem Gesamtbetrag von € 922.337.203.687.000.000.000 (922,3 Trillionen). 2. Unter Annahme eines durchschnittlichen Restrabatts von 5 Prozent ergibt dies einen Umsatz von € 18.446.744.073.700. 000.000.000 (18,4 Trilliarden) bei den Partnerunternehmen von Lyoness. Das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2007 bei etwa 54.300 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 41.810 Milliarden €. Dies bedeutet, dass 566.198.406 Jahre (566,2 Millionen ) bei einem Welt-Bruttoinlandprodukt von 2007 nötig sind um 64 Ebenen im Lyoness-Verrechnungssystem vollständig zu füllen, jedoch unter der Voraussetzung, dass SÄMTLICHE Transaktion NUR über Lyoness abgewickelt werden. Mit diesem Ergebnis wird eindeutig aufzeigt, dass das Lyoness-Verrechnungssystem nicht funktioniert und je länger es läuft an Systemgeschwindigkeit abnimmt bis zum Systemstillstand!

von Cashback am
27.11.2016, 12:38

Geschäftsführer von Lyoness Deutschland nicht mehr erreichbar!

Ein Marketer aus Deutschland versucht nun schon seit Wochen den Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, Herrn van Rüth, zu erreichen. Leider ohne Erfolg! E-Mails werden einfach nicht mehr beantwortet, obwohl eine Eingangsbestätigung erfolgte. Die Vermutung liegt nahe, dass Herr van Rüth nun selbst erkannt hat, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und versteht langsam, dass er als Geschäftsführer auch persönlich haftbar gemacht werden kann. Er steck also in einer sehr bedrohlichen Situation! Auf der einen Seite ist ihm nun anscheinend klar geworden, dass er ein verbotenes Schneeballsystem betreibt, auf der anderen Seite steht seine persönliche und berufliche Existenz auf dem Spiel. Ich glaube es wird nicht mehr lange dauern, bis Herr van Rüth das sinkende Schiff verlassen wird.

von twist am
24.11.2016, 14:55

LYONESS TV

Lyoness TV, die über das Internet verbreitet wird, hatte auch schon bessere Tage. Im Gegensatz zu früher kann Lyoness TV nicht mehr über Erfolge und Expansion in neue Länder berichten. "Beliebteste Beiträge" sind heute "Best of Events 2014", "Best of Sensation 2015" , "Lyconet Elite Seminar mit Eric Worre vom April 2016 in Wien" und "The world of Lyoness". Letzteres ist ein aufwändiger, teurer Werbefilm in welchem sogar für "Lycoair", Flugschule und Business Charter, geworben wird. "Ähnliche Beiträge" sind die Elite Seminare vom Mai und Sept. 2016 und die Lyconet Leader Convention vom Sept. 2016 mit dem "Ober-Schnorri" Eric Worre. Alle Events liefen nach dem Muster der früheren "Sensations" ab, also aus einem Mix von Show, Business und Cheerleading. Der Amerikaner Eric Worre bezeichnet sich als "Network Marketing Professional". Er ist allerdings gescheit genug, nicht selbst Network Marketing zu betreiben. Er beschränkt sich wohlweislich darauf, als "high performance coach" bei Firmen wie Lyoness aufzutreten und Bücher über Network Marketing zu schreiben. Damit verdient er wohl mehr Geld als seine Jünger, welche ein hohes Eintrittsgeld zahlen, um seinen Worten lauschen dürfen.

von twist am
24.11.2016, 10:02

Lyoness-Gaunerei

@Cashback: Alle Lyoness- Mitglieder, also auch solche, welche die AGB Fassung Nov. 2014 akzeptiert haben, können gegen Lyoness strafrechtlich vorgehen. Dabei genügt es zunächst, bei der nächsten Polizeidienststelle eine Strafanzeige zu deponieren. Jenen, die das Spiel veranstaltet oder sich daran beteiligt haben, drohen Bussen und Gefängnisstrafe. Damit ist jedoch den Anzahlern nicht wirklich geholfen. Sie sollten deshalb nicht strafrechtlich, sondern zivilrechtlich gegen Lyoness vorgehen. Bei der Rückforderung ihres Geldes sollten sie geltend machen, dass das Geschäftsmodell von Lyoness als Schneeballsystem zu qualifizieren ist, dass Lyoness eine irreführende Geschäftspraxis verfolgt und dass die Lyoness-Vertragsunterlagen insgesamt als nichtig zu betrachten sind.

von Cashback am
23.11.2016, 21:37

Lyoness-Gaunerei

Lyoness hat seinen Mitgliedern schon früher vorgegaukelt, dass die Einheiten von der ersten Verrechnungsebene in die zweite Ebene und danach in die dritte Verrechnungsebene aufsteigen würden. Immer wieder sollten dann Ausschüttungen erfolgen. Es gab sogar ein Video, wo dieses genau beschrieben wurde! Auf Lyonessveranstaltungen wurde dann sogar behauptet, dass aus 1,- Euro irgendwann 20.000,- Euro werden würde. Die Wirklichkeit sah allerdings ganz anders aus! Lyoness hatte noch eine sogenannte "Schattenmatrix" oder auch "Parallelmatrix" eingeführt. Somit sind die Einheiten also gar nicht von der ersten Ebene in die zweite Ebene aufgestiegen, sondern in eine sogenannte "Verzögerungsebene" gelandet! So wurde ganz gezielt von Lyoness die Auszahlungen verhindert! Alle Mitglieder, die noch nicht die neuen AGB's akzeptiert haben sind also immer noch betroffen und sollten Lyoness auf Betrug und vorsätzliche Täuschung verklagen!

von Rod Laver am
23.11.2016, 09:32

Und täglich grüsst das Murmeltier

Logisch muss das "Präsidententeam" ID's zusammen führen, wie könnte Hubert, Gerry, Andy Gallert, Mario Regio ect....mit der 50:50 Regel sonst zu ihren sehr lukrativen Karrierepunkten kommen?? Jeder Richter, jedes Gericht, jeder Staatsanwalt, jeder Anwalt gegen Lyoness, jeder Geschädigte muss lediglich, nur und einfach das Karrierepunkt System anschauen und das Schneeballsystem wird offensichtlich. Man muss Lyoness nur die einfache Frage stellen wie das Karrierepunkt System auszahlt, von unten nach oben und das auf 100'000ende Stellen, selbst Lyoness wird das nicht erklären können, wie den auch?? Karrierepunkte werden vermutlich zu 90% generiert durch die Akquisition von neuen Marketern, Businesspartnern, Limited Edition Vouchers etc etc etc. Irgendwann wir Lyoness noch die Limited Universum Galaxy Vouchers lancieren damit man sich am Umsatz der Ausserirdischen beteiligen kann und wetten, selbst die werden noch von einigen "Dummerchen" gekauft...???

von Ben Ecker am
22.11.2016, 14:33

Polizeiliche Einvernahme zu Systemmanipulationen

Am 21.11.2016 hat als Ableger aus dem inzwischen von OStA Schön eingestellten Strafverfahren (Az. 14 St 2/16m) gegen Hubert Freidl, die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ein Ermittlungsverfahren (Az. 14 St 7/16x-1) u. a. wegen schweren Betrug gegen einstigen Vorsitzenden des Aufsichtsrat der Lyoness Group AG, Herrn Kommerzialrat Andreas Werner eingeleitet und die Geschädigte polizeilich einvernommen. Ihm wird u. a. vorgeworfen, dass er als Betreuer der Lyoness-ID seiner damaligen Lebensgefährtin, deren und eigene Positionen im System entsprechend setzen lassen hat. Hierzu liegt mir ein Mail direkt von einem Lyoness-Mailaccount vor, aus dem dies hervorgeht. Nachdem sich die Lebensgefährtin von ihm getrennt hatte, versiegten die verhältnismäßig hohen lukrierten Ausschüttungen plötzlich. Herr KR Andreas Werner hatte sich auch immer hohe Beträge von seiner Lebensgefährtin in bar oder per Überweisung auszahlen lassen. Die Geschädigte stellte bei eignen Nachforschungen diverse Ungereimtheiten fest und kündigte ihre Lyoness-ID. Mit Hilfe Ihres versierten Anwaltes wurde weiter festgestellt, dass rund 17.000 € fehlen. Lyoness selbst schweigt zum konkreten Verbleib dieser Gelder und kontert mit absurden Zahlenspielen. Im Vergleich zu den enorm hohen Summen, die Lyoness bei Geschädigten zurücklassen wird, ein geringer Betrag. Bei diesem Fall aber wird endlich die allgemeine Systemmanipulation unter die Lupe genommen. Es bleibt abzuwarten, wie der Lyoness-Syndikus RA Dr. Reif hier wieder versuchen wird, einzugreifen. Unabhängig von diesem Fall ist inzwischen bekannt geworden, dass diese Vorgehensweise der „günstigen Setzung von Positionen“ u. a. bei privaten Veranstaltungen im Hause Gerry Seebacher offen besprochen wurde. Entsprechende Gesprächsprotokolle und Aussagen liegen mir vor.

von twist am
20.11.2016, 10:48

OFFENER BRIEF AN OTTO STEINER-LANG

Sehr geehrter Herr Steiner-Lang Ich komme zurück auf meinen Offenen Brief vom 8.10.2016. Als Präsident des Schweiz. Verband Network Marketing SVNM sind Sie für die Geschicke des SVNM der Hauptverantwortliche. Insbesondere sind Sie auch verantwortlich dafür, dass es unter den Firmenmitgliedern des SVNM keine schwarzen Schafe gibt. Ihr Verband hat sich ja auf die Fahne geschrieben, dass er "den Wildwuchs der Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing illegale Schneeballsysteme betreiben, Einhalt gebieten will". Sie haben versprochen, dass der SVNM seine Mitgliedsfirmen auf Herz und Nieren überprüft, damit man allen bestehenden Mitgliedern eine "Qualitätssicherung" bieten kann. Trotzdem ist Lyoness ein Firmenmitglied des SVNM. Sie haben zwar im Firmenverzeichnis den Namen Lyoness durch den unverfänglicheren Namen Lyconet ersetzt. Lyconet ist aber nichts anderes als eine Marke von Lyoness. Gemäss den SVNM-Verbandsstatuten gelten für Firmen folgende Aufnahme- Kriterien: "Firma oder Niederlassung (Tochterfirma) mit Sitz in der Schweiz. Sollte kein Sitz in der Schweiz sein, muss der Marketing Plan für die Vertriebspartner sowie die oder das Produkt nach CH-Recht abgestimmt sein". Sie verlangen also von einer ausländischen Firma ohne Präsenz in der Schweiz, allen Ernstes dass sie ihre Marketingpläne und ihre Produkte nach CH-Recht "abstimmt" und wollen das dann auch noch kontrollieren! Nach den oben genannten Firmen-Aufnahme-Kriterien dürfte Lyoness gar kein Firmenmitglied des SVNM sein. Sie ist ja keine Handelsfirma, sondern eine Einkaufsgemeinschaft ohne eigenes Produkt, bei der es um die Generierung von Händlerrabatten und vor allem um die Generierung von Anzahlungen geht. Trotzdem weigern Sie sich standhaft, aktiv zu werden. Sie weigern sich auch, die zahlreichen Lyoness-Networker, die in Ihrem Verband Mitglied sind, über die im Raum stehenden schweren Vorwürfe gegen Lyoness zu informieren. Sie nehmen damit in Kauf, dass diese Mitglieder weitere Lyoness-Mitglieder/ KMU-Händler/Marketer anwerben und dass dieser Angeworbenen dann geschädigt werden können. Meine Frage: Wann gedenken Sie, die Zügel in die Hand zu nehmen?

von twist am
19.11.2016, 20:24

Reklamationszentrale Schweiz warnt vor Lyoness

Die Reklamationszentrale Schweiz (reklamationszentrale.ch) führt eine Liste von CH-Unternehmen, vor denen gewarnt wird oder die bereits zu häufigen Reklamationen Anlass gegeben haben. Die Liste wird u.a. aus folgenden Quellen zusammengestellt: 1. Schweizerische Kriminalprävention 2. KTipp, 3. Beobachter, 5. PC-Tipp. Wen wundert's, dass es Lyoness geschafft hat, auf diese Liste zu kommen? Mein Kommentar: Was braucht es noch, damit die Leute aufhören, den Verlockungen von Lyoness zu erliegen und ihr Geld zu überweisen, das sie wohl nie mehr sehen werden?

von twist am
18.11.2016, 13:37

LYONESS DEUTSCHLAND GMBH

@Cashback: Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, Guido van Rüth im jetzigen Zeitpunkt persönlich zu verklagen. Er ist ja nur ein kleiner Geschäftsführer (= Befehlsempfänger aus Graz) . Seine Vorgänger , Joachim Reuter und Libor Smerda haben gemerkt, was gespielt wird und sie haben das schlingernde Schiff rechtzeitig verlassen. Ich würde vorschlagen, dass wir jetzt einmal die Staatsanwaltschaft Köln in Ruhe ihre Arbeit machen lassen. Dort ist ja die Abteilung C für Wirtschaftsstrafsachen mit dem Fall befasst. Man darf durchaus Vertrauen in die deutsche Justiz haben und davon ausgehen, dass sie das Richtige tut. Auch gilt es zu beachten, dass es nicht Lyoness-Bedienstete sind, welche die Keilerei betreiben, sondern Marketer (früher Business Partner und Premium Member) die selbständig und vor allem eigenverantwortlich handeln müssen. Diese Regelung wurde von Lyoness bewusst gewählt, damit man im Ernstfall alle Schuld auf diese Leute abwälzen kann. Deutsche Lyoness-Geschädigte sollten den Fokus auf Rückerhalt der Anzahlungen legen, d.h. zivilrechtlich gegen Lyoness vorgehen. Da sie eine schweizerische Vertragspartei haben, brauchen sie einen schweizerischen Anwalt. Sie sollten sich an RA Dr. Rainer Riek in Zug wenden, der in der Causa Lyoness mittlerweile eine hohe Fachkompetenz erworben hat. Mein Tipp: Geschädigte sollten sich zu einer IG zusammentun und Dr. Riek gemeinsam (gleichzeitig) kontaktieren. So können Anwaltshonorare eingespart werden.

von Supi777 am
18.11.2016, 13:24

Schmäh's auf Facebook

Herr Christoph Schmäh ist immer noch schön am organisieren von Gewerbemessen, wo Lyoness Aussteller sich vor Ort bewerben. Restaurant Saalbau Bad in Derendingen. 13. November 2016 um 10.00 - 17.00 Uhr. Eine Frechheit sowas!!!

von twist am
18.11.2016, 13:02

SPONSORENVERTRAG LYONESS MIT RAPID

Bekanntlich hat sich Lyoness im Juni 2016 verpflichtet, den Fussballklub Rapid, Wien, über die nächsten 5 Jahre mit je 1,8 Mio. Euro (total 9 Mio. Euro!!) als Sponsor zu unterstützen. Alle Klubs, die in der österreichischen Bundesliga spielen, also auch Rapid, müssen jährlich einen Antrag zur Erneuerung der Lizenz bei der österreichischen Fussball-Bundesliga einreichen. Der Antrag muss auch genaue Angaben über die finanzielle Lage des Klubs enthalten. Hinsichtlich der finanziellen Kriterien muss ein vom Klub beauftragter Wirtschaftsprüfer einen Bericht und ein Urteil über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Fortbestandsprognose des Klubs abgeben. Die Unterlagen und Prüfberichte werden dann von der Lizenz-Administration der Bundesliga (inkl. Finanzexperten der KPMG) analysiert. Die endgültige Entscheidung trifft der Senat 5. Mein Kommentar: Es ist gut vorstellbar, dass der Lyoness-Sponsorenvertrag, der in dieser Höhe doch wohl eher selten vorkommt, Rapid im Hinblick auf die Lizenz-Verlängerung sehr gelegen kam...... Honi soit qui mal y pense .......

von Cashback am
18.11.2016, 12:05

Lyoness Deutschland Handlungsunfähig?

Wie bereits berichtet, versucht ein deutscher Marketer seit einigen Monaten ein Angebot für eine außergerichtliche Einigung für die Rückzahlung der geleisteten Anzahlungen, auf sogenannte zukünftige Einkäufe, von Lyoness Deutschland und Österreich zu bekommen! Der Geschäftsführer, Herr van Rüth, von Lyoness Deutschland, hatte mitteilen lassen, dass er sich nicht angesprochen gefühlt und deswegen nicht geantwortet hätte. Daraufhin hat der Marketer nun noch einmal eine Email an Herrn van Rüth gesendet und bis heute wiederum keine Antwort erhalten! Der Marketer möchte Lyoness nun verklagen und fragt, ob es evtl. sinnvoll sein könnte, wenn er Herrn van Rüth persönlich verklagen würde? Nach seiner Auffassung macht Herr van Ruth sich mitschuldig, wenn er als Geschäftsführer von Lyoness Deutschland wissentlich ein verbotenes Schneeballsystem betreibt. Was haltet Ihr von diesem Vorschlag?? Mein Kommentar: Alle Geschäftsführer von Lyoness sollten verklagt werden und darüber hinaus auch alle Marketer, die immer noch unschuldige Menschen anwerben und dazu drängen, dass diese Menschen bei Lyoness investieren sollen! Nur so können wir die gesetzwidrige Geschäfte von Lyoness bekämpfen, glaube ich!

von twist am
18.11.2016, 08:35

KENE CASHBACK-MESSE MEHR?

Im September 2014 und im September 2015 fand im Hotel Rössli, Illnau, eine sog. "Cashback-Mäss" statt. Das OK-Team bestand aus Nicole Schmäh, OK Präsidentin, Marco Schmäh, Hallenchef/ Verkehr, Christoph Schmäh, Finanzen und Infrastruktur und Bernhard Kündig, Behördenvertreter. Bei den KMU-Ausstellern handelte es sich um Klein- und Kleinstfirmen. Das Spektrum ihres Angebotes reichte von Geruchsabsorbern, Duftfläschchen, Goldwaschen im Zürcher Oberland, Weinwunder, Treibstoffverbrauchsenker, Engels Anrufer bis hin zu einem fragwürdigen privaten Hilfswerk. Ein hübsches Esoterik-Trüppchen! Natürlich war es nicht die Hauptabsicht der Organisatoren, dass die Aussteller Umsatz machen. Sie nutzten den Anlass intensiv dafür, neue Kunden/KMU-Händler ins Lyoness-System zu ziehen. Nun gab es dieses Jahr keine "Mäss" mehr. Wird es sie je wieder geben? Haben die Organisatoren dazu gelernt oder ist es ihnen nicht mehr gelungen, KMU für ihre Zwecke zu missbrauchen?

von twist am
17.11.2016, 21:05

DIE AUSWIRKUNGEN VON KORRUPTION IN ÖSTERREICH

Wenn man darüber rätselt, weshalb man Lyoness in Österreich trotz erdrückender Beweislage immer noch nicht Einhalt geboten hat, kommt einem unweigerlich der Begriff "Korruption" in den Sinn. Im wöchentlich erscheinenden österreichischen Wirtschaftsmagazin Trend vom 9.11.2015 war zu lesen: BESTECHUNG UND KORRUPTION KOSTET DEN ÖSTERREICHISCHEN STAAT RUND 17 MILLIARDEN EURO. Korruption ist schwer messbar, sie findet hinter verschlossenen Türen statt. Transparency International zufolge werden die Kosten für Korruption in Österreich auf rund 17 Milliarden Euro geschätzt. Mein Kommentar: Mit Korruption wird nicht nur ein Staat geschädigt. Korruption kann auch dazu führen, dass Gerichtsverfahren auf unzulässige Art und Weise beeinflusst und verschleppt werden.

von twist am
17.11.2016, 13:46

LYONESS DEUTSCHLAND GMBH, KÖLN

@Cashback: Dass sich der Kölner Lyoness- Geschäftsführer Guido van Rüth nicht verantwortlich fühlt, wenn er von deutschen Lyoness-Geschädigten Geld-Rückforderungsbegehren erhält, ist ein Stück weit verständlich. Deutsche Lyoness Mitglieder/Marketer haben ja die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei und nicht etwa die Lyoness Deutschland GmbH, D-Köln. Van Rüth wird sich denken, die Leute sollen sich an ihre Vertragspartei in der Schweiz halten. Allerdings gibt es in Buchs SG niemanden, der irgend welche Entscheide treffen kann, denn die Lyoness Europe AG wird von Graz aus ferngesteuert. Rückzahlungsentscheide ( sog. Kulanzlösungen) werden wohl von Hubert Freidl höchstpersönlich getroffen. Damit es für deutsche Lyoness-Mitglieder noch etwas komplizierter wird, Klage einzureichen, müssen sie gegen ihre schweizerische Vertragspartei nach deutschem Recht klagen! Tröstlich: kein Schweizer Richter wird eine solche Vertragsklausel berücksichtigen.

von Cashback am
16.11.2016, 23:56

Lyoness nicht mehr erreichbar!

Ein Marketer aus Deutschland versucht seit Wochen Lyoness in Deutschland und Österreich per Email zu erreichen! Insgesamt an sieben verschiedenen Email-Adressen hat er um ein Angebot für eine außergerichtliche Einigung gebeten. Er fordert insgesamt 17.500,- Euro von Lyoness zurück! Nachdem er nun seit Wochen keine Antwort von Lyoness Deutschland und Lyoness Österreich bekommen hat, obwohl er auf seine Emails eine automatische Empfangsbestätigung erhalten hat, wurde es ihm zu bunt und hat an den Lyoness-Mitglieder-Service eine Email gesendet und gefragt, ob Herr van Rüth überhaupt noch bei Lyoness beschäftigt ist. Nach ein paar Tagen hat er nun endlich eine Antwort erhalten. Lyoness teilte dem Marketer mit, dass Herr van Rüth, der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, sich nicht angesprochen gefühlt hat, obwohl er direkt angesprochen wurde, und deswegen nicht geantwortet hat. Daraufhin hat der Marketer nun noch einmal Herrn van Rüth angeschrieben und bittet nun noch einmal um ein Angebot für die Rückzahlung der unter falschen Versprechungen geleisteten Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe. Lyoness und der Geschäftsführer, Herr van Rüth haben bis heute nicht geantwortet!!! Mein Kommentar: Lyoness hat mächtig Dreck am stecken! Der Marketer wird Lyoness nun verklagen! Na Got sei Dank :-)

von twist am
16.11.2016, 09:16

@Sunny

Du hast dich am 10.11.2016 über die lyoness-geschaedigte-plattform.at erkundigt. Dort waren seit Juli 2016 keine Einträge mehr zu finden. Offenbar sind die Verantwortlichen aber weiterhin aktiv. Sie haben bekannt gegeben, dass am 19.11.2016 in Österreich eine Konferenz von Lyoness-Geschädigten stattfindet. Ich gehe davon aus, dass dann auch über die Ergebnisse dieser Konferenz berichtet wird.

von twist am
14.11.2016, 15:46

@Supi777

Ja, eine gewisse Ähnlichkeit zum European Kings Club (EKC), der 1994 zusammenbrach, ist unverkennbar. Auch dort wurde den Einzahlern (den Käufern von sog. Letters) sagenhafte Renditen von bis zu 70 % in Aussicht gestellt. Auch dort wurden die Auszahlungen aus den Einzahlungen anderer finanziert. Auch dort gab es eine Community von verblendeten, völlig beratungsresistenten Anhängern. Auch dort stammten viele Anhänger aus der Zentralschweiz. Auch dort gab es mit Damara Bertges eine Gallionsfigur. Auch dort dauerte es (zu) lange, bis die Behörden dem Treiben ein Ende setzten. Auch dort ab es Grossveranstaltungen à la "Sensation". Auch dort wurden prominente Persönlichkeiten für Imagepflege missbraucht. (Michael Gorbatschow beim EKC, Nelson Mandela bei Lyoness)

von Supi777 am
14.11.2016, 13:20

Früher hiess Lyoness anderst!

Eigentlich hat Lyoness nichts anderes gemacht, als eine Kopie von European Kings Club kopiert! Dort ist die Schadensumme 1.6 Millarden

von Supi777 am
14.11.2016, 12:56

Hier den Film dazu - alles Gauner!

https://www.youtube.comwatch?v=lCciMfazAIg

von am
14.11.2016, 10:38

WIE LYONESS DAS GELD IHRER ANZAHLER VERSCHWENDET

Am 13. und 27.11.2012 strahlte der österreichische Fernsehsender ORF 2 in seiner Sendung "Report" höchst kritische Sendungen über das Geschäftsgebaren von Lyoness aus. Die Sendung vom 13.11.2012 befasste sich mit der Situation in Österreich, jene vom 27.11.2012 mit der Situation in der Schweiz. Die Sendung vom 13.11.2012 trug den Titel "Lyoness- Geldmaschine". Die Sendung vom 27.11.2012 trug den Titel "Reaktion auf Beitrag vom 13.11.2012 über die geheimen Geschäfte hinter der Einkaufsgemeinschaft Lyoness". In der "Österreich-Sendung" kamen u.a. mehrere Lyoness-Geschädigte, kritische Anwälte, ehemalige Lyoness-Manager und der Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, zu Wort. In der "Schweizer Sendung" kamen u.a. ein Betroffener, die Lotterie- und Wettkommission Comlot, und die Stiftung für Konsumentenschutz zu Wort. Durch diese Sendungen drohte Lyoness ein grosser Image- und Vertrauensverlust. Es war ja eine Kampagne, die vom staatlichen Fernsehsender ORF ausging, also vom bekanntesten Medium im Stammland von Lyoness. Begreiflich, dass Lyoness diesen Image- und Vertrauensverlust mit allen Mitteln zu verhindern suchte. Sie drohte deshalb dem ORF eine Millionenklage an wegen "einseitiger, geschäftsschädigender Berichterstattung". Es blieb allerdings bei der Drohung. Obwohl von vorneherein chancenlos, reichte Lyoness bei der österreichischen Kommunikationsbehörde KommAustria eine überaus umfangreiche Beschwerde gegen den ORF ein wegen "Verletzung des Objektivitätsgebotes". Die Beschwerde vom 20.12.2012 wurde von der Kanzlei Piaty Müller-Menzin Schöller Rechtsanwälte, Wien, im Auftrage von Lyoness Austria GmbH, Graz und Lyoness Europe AG, Buchs, eingebracht. (diesmal nicht von Lyoness Hausanwalt Dr. Hubert Reif in Graz). Die KommAustria lehnte die Beschwerde, wie zu erwarten war, in einem (31-seitigen!) rechtskräftig gewordenen Beschluss vom 18.4.2013 vollumfänglich ab. Sie stellte fest, dass "der ORF bei der Auswahl des Themas der Beiträge in rechtskonformer Weise einen Fokus auf einen bestimmten als "problematisch" identifizierten Geschäftsbereich von Lyoness gelegt hat". Lyoness hatte in ihrer Beschwerde auch verlangt, dass die Entscheidung der KommAustria "durch Verlesung im Programm ORF2 bekannt gegeben wird". Lyoness dürfte letztendlich froh gewesen sein, dass es nicht zu dieser "Verlesung" gekommen ist. Aus mir vorliegenden Erfolgsrechnungen der Lyoness Europe AG geht hervor, dass diese im Geschäftsjahr 2010 einen Buchhaltungs- und Beratungsaufwand von Fr. 8 Mio. hatte. (Vorjahr Fr. 1,8 Mio.) Es wurden 2010 auch Fr. 1,6 Mio. für Rechts- und Beratungskosten zurückgestellt. Ein erheblicher Teil dieser Kosten dürfte für Rechtsberatungen durch Dr. Hubert Reif, Graz, dem Hausanwalt von Lyoness, angefallen sein.

von Neo am
14.11.2016, 08:56

Auch ich wurde eingeladen

Ich wurde von Herrn Schmäh an sein Domizil eingeladen. Er versuchte mich als Marketer zu gewinnen. Es ist schon interessant, es wird immer das Cashback angesprochen was auch funktionieren kann. Jedoch wurde bei dem Gespräch mir keine Karte angeboten. Es wurde einfach versucht mir Geld aus der Tasche zu ziehen. Erst einmal durch Angebot des Premium Marketers danach mit den sogenannten Cloud-Paketen. Jedoch bin ich Jemand der das genauer anschaut und rechnet. Es wurde ja auch mit Vereinen gelockt wie zB. Rapid Wien. Jedoch hat ja wenn ich das richtig recherchiert habe Lyoness dafür gut 5 Mio bezahlt. Also wenn soviel Geld in Clubs oder anderes investiert wird, wie soll denn das funktionieren, dass man von den Cloud-Paketen Profit erwirtschaften kann ? Zudem wieso ist denn als Marketer nicht direkt an Lyoness sondern an Lyonet angebunden ? Und die Klagen sprechen auch für sich. Auch wo die Firmen in der CH Ansässig sind. Ich aus meiner Sicht habe vor dem Gespräch nichts von der Firma gewusst. Während dem Gespräch hatte ich schon das Gefühl von einem Schneeballsystem. Mir kam das Gespräch ähnlich vor wie vor x-Jahren ein Gespräch mit einem AWD-Jünger wo ich auch nicht drauf eingestiegen bin. Somit mein Fazit, wenn es um das Rabattsystem geht, "Herr Schmäh" verteilen sie einfach Ihre Karten, dann kann das vielleicht funktionieren. Jedoch vom anderen (Marketer oder Cloud) lasst die Finger davon. Ich kann zwar nicht aus Erfahrung sprechen da ich nicht "investiert" habe jedoch kann ich rechnen.

von twist am
13.11.2016, 13:09

NEUER KRITISCHER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Redaktor Hanspeter Thurnherr von der Lokal- Zeitung Werdenberger und Obertoggenburger, Buchs SG hat am 8.11.2016 nebst den Artikeln "Lyoness-Verträge sind widerrechtlich" und "Wer schlecht ermittelt, findet auch keine Beweise" noch folgenden Artikel publiziert: "DIE RUHE VOR DEM STURM" Erstaunlich ist, dass bei Lyoness Europe AG in Buchs nach Jahren voller personeller Wechsel im Verwaltungsrat und in der Geschäftsführung seit mehr als eineinhalb Jahren Ruhe herrscht. Die Ruhe vor dem Sturm? Jedenfalls bilden noch immer Lyoness-Gründer Hubert Freidl, der Slowene Marko Sednovik als Präsident und der in Frümsen wohnende Karl-Heinz Feddermann den Verwaltungsrat. Weiterhin als Direktor und Vorsitzender der Geschäftsleitung amtet der Portugiese Fernando Grave. Und auch die Liechtensteinerin Ivonne Hasler gehört gemäss Moneyhouse weiterhin als Zeichnungsberechtigte der Geschäftsleitung an." Mein Kommentar: Die genannten Personen, insbesondere die Verwaltungsräte, sollten sich ihrer grossen Verantwortung bewusst werden, die sie als oberste Organe der Gesellschaft tragen.

von twist am
13.11.2016, 12:37

NEUE KRITISCHE ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Nebst dem Artikel "Lyoness-Verträge widerrechtlich" hat die Zeitung Werdenberger und Obertoggenburger, Buchs SG, noch folgende Artikel von Redaktor Peter Thurnherr veröffentlicht: "WER SCHLECHT ERMITTELT, FINDET AUCH KEINE BEWEISE". Am 20. April dieses Jahres reichte die Firma BE Konfliktmanagement des Wiener Recherche-Journalisten Bernhard "Ben" Ecker eine Dienst- aufsichtsbeschwerde gegen die Wirtschafts -und Korruptionsstaatsanwaltschaft ein - in erster Linie wegen des Ermittlungs- verfahrens gegen die Lyoness Europe AG in Buchs. Der Hintergrund: Das 2011 von Oberstaatsanwalt (Osta) Michael Schön eingeleitete Ermittlungsverfahren hatte auch nach 4 Jahren noch nicht zu einer Anklage geführt. Der von Schön erstellte Entwurf eines Strafantrages musste wegen gravierender Formfehler und elementarer inhaltlicher Mängel zurückgestellt werden. Schön verpasste es aber - "aus unerklärlichen Gründen ", wie das Landesgericht für Strafsachen festhält - , die Verbesserungen vorzunehmen. Das Landesgericht für Strafsachen, Wien, stoppte deshalb das Ermittlungsverfahren, zeigte jedoch im Einstellungsbescheid auf, dass im Ermittlungsverfahren schwerwiegende Mängel begangen wurden. Osta Schön erhob zwar eine Beschwerde gegen den Einstellungsbeschluss. Dieser wurde jedoch nicht Folge geleistet. Das Gericht begründete dies damit, dass sich aus den bisherigen Ermittlungen keine ausreichenden Hinweise auf Straftaten ergäben. In Klartext übersetzt heisst dies : Wer nicht gut ermittelt, kann auch keine Beweise für die Anschuldigungen vorlegen. Die Buchser Lyoness Europe AG ist erneut auch im österreichischen Parlament zum Thema geworden. Der Vorarlberger Nationalratsabgeordnete Christoph Hagen (und Mitunterzeichner) reichte an den Bundesminister für Justiz, Wolfgang Brandstetter,eine "Anfrage" ein. Darin spricht Hagen von "Tausenden von Personen", die sich von den Lyoness- Verantwortlichen in die Irre geführt, getäuscht und geschädigt fühlen. Hagen will wissen, ob strafrechtlich ermittelt wird, wo allfällige Strafverfahren und wie viele zivilrechtliche Klagen Geschädigter anhängig sind und ob es bereits rechtskräftige zivilrechtliche Urteile gegen Lyoness gibt. Und weiter ob es Erkenntnisse über eine mögliche "Insolvenzverschleppung" (Fall Osta Schön, Anm. d. Red.) gibt. Mit Lyoness vertraute Kritiker erwarten allerdings auch diesmal keine Auskünfte des Justizministers, der sich jeweils hinter der Formel "laufendes Verfahren" zu verstecken pflegt. Ihm bleibt bis Mitte Dezember Zeit, die Anfrage zu beantworten. Mein Kommentar: Redaktor Hanspeter Thurnherr von der W & O hat ausgezeichnet recherchiert.

von am
13.11.2016, 12:06

NEUER KRITISCHER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Die Zeitung Werdenberger & Obertoggenburger, Buchs SG, hat am 8.11.2016 folgenden Artikel verfasst von Redaktor Hanspeter Thurnherr veröffentlicht: "VERTRÄGE SIND WIDERRECHTLICH" "DIE LYONESS EUROPE AG BETREIBT EIN VERBOTENES PYRAMIDEN- ODER SCHNEEBALLSYSTEM URTEILEN GERICHTE IN ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ. IMMER MEHR GESCHÄDIGTE FORDERN IHR GELD ZURÜCK. Die Lyoness Europe AG mit Sitz an der Bahnhofstrasse 22 in Buchs ist die Holdinggesellschaft für viele Länder- Gesellschaften der Lyoness-Gruppe. In den letzten Wochen ist Lyoness in mehreren - noch nicht rechtskräftigen - Gerichtsfällen verurteilt worden, ein verbotenes Pyramiden- oder Schneeball- system zu betreiben. In anderen, rechtskräftigen Urteilen wurde die Firma bereits zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet. Lyoness versteht sich als "moderner Rabattverein": Kunden erhalten bei Einkäufen bei Partnerfirmen mit der Lyonesskarte Rabatte gutgeschrieben. Dagegen ist nichts einzuwenden. Bei der Partnerfirmen handelt es sich zumeist um kleine Gewerbebetriebe. Partnerschaften mit grossen Ketten und Unternehmen (aktuell Puma und Drogerie Müller) entpuppten sich immer wieder als "gefakt". VERKAUF VON "PAKETEN UND PARTNERSCHAFTEN" Gleichzeitig verkaufte und verkauft Lyoness aber auch "Businesspakete", "Premium-" und "Lyconet-Partnerschaften". Mit den Namensänderungen sind jeweils auch Änderungen der Vertragsbedingungen verbunden. Das macht es Mitgliedern, Anwälten und Gerichten juristisch schwierig, den Überblick zu behalten. Mit dem Verkauf der "Pakete" oder "Partnerschaften" verspricht Lyoness den Käufern hohe Gewinne, wenn weitere Käufer angeworben werden. Für dieses Geschäftsmodell ist Lyoness in den letzten Wochen sowohl in Österreich wie auch in der Schweiz in mehreren Gerichtsfällen schuldig befunden worden, ein "Pyramiden- und Schneeballsystem zu betreiben. Seit Jahren bestreitet Lyoness genau dies. Denn bisher sei das Unternehmen noch nirgends rechtskräftig verurteilt. Tatsächlich zieht Lyoness die Verfahren in der Regel vor die nächste Instanz. Um rechtlich "aus dem Schneider zu sein" schliesst Lyoness heute nur noch sogenannte "Marketer-Vereinbarungen" ab. Marketer sind rechtlich eigenständig und selbstverantwortlich - tragen deshalb die rechtlichen Risiken. Jahrelang konnte Lyoness behaupten, kein Gericht habe je den Tatbestand der Betreibung eines Pyramiden- oder Schneeballsystems festgestellt. Denn offensichtlich wollten die Staatsanwaltschaften in den verschiedenen Ländern und Kantonen die aufwändigen Abklärungen und Beweisführungen nicht vornehmen. Jeder wartete auf den andern. Als beispielsweise 2012 bei der Staats- anwaltschaft St. Gallen eine Anzeige aus Graz, wo Lyoness den operativen Hauptsitz hat, und eine Anzeige einer Zuger Firma gegen Lyoness Europe eingingen, nahm die Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen auf, "weil sich bereits die österreichischen Kollegen mit dem Fall befassen". Doch weil das vom zuständigen Oberstaatsanwalt in Wien im Jahr 2011 eingeleitete Ermittlungsverfahren auch nach vier Jahren nicht zu eine Anklage geführt hat, wurde inzwischen eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Staatsanwalt eingereicht. GERICHTE ERKLÄREN VERTRÄGE ALS UNGÜLTIG. Doch inzwischen kamen mehrere Gerichte zum Schluss, dass Lyoness sehr wohl ein verbotenes Pyramiden- oder Schneeballsystem betreibt und die Verträge deshalb ungültig sind. Konkret diesen Herbst in Wien (Bezirksgericht für Handelssachen am 8. Sept. 2016), in Salzburg (Bezirksgericht am 11. Okt. 2016) und auch in Zug (Kantonsgericht am 21. Sept.2016). So heisst es im Urteil: "Es sind nicht bloss Teile des Vertrages widerrechtlich, sondern die Allg. Geschäftsbedingungen sind gesamthaft widerrechtlich, da sie ein unlauteres Geschäftssystem verfolgen". Konkret ging es darum, dass die Kläger ihr bei Lyoness mit hohen Gewinnversprechen einbezahltes Geld zurückfordern - und Recht bekamen. Aktuelles Beispiel ist das Urteil des Bezirksgerichts Voitsberg vom 1. November. "Hätte man der Klägerin vor Abgabe ihrer Vertragserklärung erklärt, dass insbesondere ihre Zahlungen nicht rückforderbar seien, sie die Anzahlungen ohne Aufzahlung gar nicht für Einkäufe verwenden könne, sie ihr Geld niemals zurück erhalte und die in Aussicht gestellten Gewinne niemals erzielt würden, hätte sie den Vertrag niemals geschlossen und niemals bei Lyoness investiert", hält Richterin Helga Ofner fest und verurteilt Lyoness zur Rückzahlung des angezahlten Geldes samt Zinsen und Kosten. Inzwischen sind in der Schweiz, in Österreich und neuerdings auch in Deutschland Hunderte von solchen Rückforderungsklagen am Laufen. Denn obwohl die Urteile noch nicht rechtskräftig sind und Lyoness angekündigt hat, Beschwerde einzulegen, machen die Urteile in Wien, Salzburg und Zug immer mehr enttäuschten Anzahlern Hoffnung, das Geld zurück zu bekommen. Bekannt ist, dass Lyoness-Kläger von ihren Klagen abbringen will, indem sie ihnen einen Teil der anbezahlten Summe anbietet. Wohl um zu retten, was noch zu retten ist. Dem W&O ist bekannt, dass in den letzten Jahren etliche Personen in ehemaligen Spitzenpositionen sich von Lyoness distanziert haben - und entweder als Kläger gegen Lyoness und als Informanten auftreten oder auf einschlägigen Internetforen (zum Beispiel KTipp) "aus dem Nähkästchen plaudern". Zudem gibt es Hinweise, dass es den Marketern zunehmend schwerer fällt, neue Marketer anzuwerben, womit bei Lyoness der Zustrom von neuem Geld versiegt." So weit der Artikel im Werdenberger und Obertoggenburger. Ich gratuliere Redaktor Hanspeter Thurnherr zu seinem hervorragend recherchierten Artikel.

von Cashback am
11.11.2016, 22:20

Lyoness Deutschland und Österreich nicht mehr erreichbar?

Ein Marketer aus Deutschland wurde um ca. 17.500,- Euro von Lyoness Geschädigt! Er hat sich bereits mehrfach an Lyoness gewendet um sein, unter falschen Versprechungen geleisteten "Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" wieder zurück zu bekommen. Nun hat dieser Marketer eine Email an Lyoness Deutschland, Lyoness Österreich, Lyconet, und an verschiedenen Lyoness und Lyconet Email Addressen gesendet und sein Geld zurück gefordert! Er beruft sich unter anderem auf das Versprechen von Lyoness, dass eine Außergerichtliche Einigung möglich ist, wenn man sich direkt an Lyoness wendet und keinen Anwalt einschaltet! Als Frist für eine positive Antwort wurde der 11.November 2016 vorgegeben! Diese Frist ist nun Abgelaufen und es gab keine Antwort von Lyoness und Lyconet, obwohl diese Email in Deutschland und in Österreich bei Lyoness eingegangen ist, was durch eine Automatische Bestätigung nachweisbar ist. Meine Frage ist nun, warum antwortet Lyoness Deutschland und Österreich nicht auf diese Email??? Gibt es diese Firma überhaupt noch???

von am
11.11.2016, 16:25

Endlich Schluss mit dem Betrug

Gott sei Dank ist bald Schluss mit Lyoness. Und die vielen Gutgläubigen Firmen, die betrogen wurden. Unter anderem sind auch Bäckereiein darunter, die immer noch Hoffnung haben, dass sie mit Lyoness das grosse Los gezogen haben....unglaublich!

von twist am
11.11.2016, 14:31

DIE ERMITTLUNGEN DER STAATSANWALTSCHAFT KÖLN

@Ellen: Die Nachricht, dass die Staats- anwaltschaft, Köln, die weitere Behandlung der Causa Lyoness an ihre Abteilung C, die für Wirtschaftsstrafsachen und Korruptionsverfahren zuständig ist, abgetreten hat, ist sehr erfreulich. Die Abteilung C ist genau jene Abteilung, wohin die Causa Lyoness gehört, da dort spezialisierte Staatsanwälte tätig sind, welche das überaus komplexe Lyoness-System entschlüsseln können. Und das ohne jede Beeinflussung aus Graz. Offenbar haben die polizeilichen Befragungen von Lyoness-Geschädigten genug Verdachtsmomente geliefert, um den Fall nun der Abteilung C zu übergeben.

von Ellen am
11.11.2016, 13:13

Strafakte Lyoness jetzt bei der Abteilung Wirtschaftskriminalität!

Jüngsten Informationen zufolge wurde der Strafakt Lyoness (Az:112 Js 423/16) bei der Staatsanwaltschaft Köln und nach den polizeilichen Einvernahmen von Geschädigten, an die Abteilung für Wirtschaftskriminalität abgegeben. Offensichtlich werden wenigstens die Geschädigten in Deutschland von den Behörden ernst genommen. Die Ermittlungen der österreichischen WKStA unter der Leitung von OStA Schön hingegen geraten immer mehr zu einer Farce. Erst kürzlich hat OStA Michael Schön als österreichischer Oberstaatsanwalt an 68 völlig verfahrensunbeteiligten deutschen Geschädigten einen 11-seitigen Einstellungsbeschluss zu einem Strafverfahren in Österreich übersandt und Akteninhalte preisgegeben, obwohl dies nicht ohne Grund streng verboten ist. Es liegt nahe, dass damit versucht wurde eine Unruhe bei den klagenden Geschädigten zu verursachen. Den Herren OStA Schön und RA Dr. Reif brachte diese erneute Aktion allerdings nur Ärger ein. Wie sich die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien von einem RA Dr. Reif instrumentalisieren lässt, ist kaum mehr zu beschreiben.

von Rod Laver am
11.11.2016, 10:57

Lyoness erledigt

Mindestens hier in der Schweiz kriegt Lyoness kein Bein mehr übers Andere. Das System ist imagemässig endgültig tot. Sollte die neue "Geldeinsammlung" auf dem Balkan nicht erfolgreich verlaufen, werden alleine die administrativen Kosten in Cham alle Grenzen sprengen. In den anderen Ländern wird es wohl ähnlich aussehen. Gerüchten zufolge sei Huber Freidl inzwischen nach Monace gezogen, ist im so erfolgreichen Spanien vielleicht auch schon die Justiz am Werk und er muss einmal mehr das Weite suchen? Leider, leider nützt das den Millionen Geschädigten nicht sehr viel, mit jedem Tag wird ihr Geld weniger und weniger und wenn's dann igendwann kracht, wird wohl nichts mehr übrig bleiben.

von twist am
11.11.2016, 07:21

@Sunny18

Du meinst wohl das Portal lyoness-geschaedigte-plattform.at und nicht verbraucherrunde.at. Es ist mir nicht bekannt, weshalb dort seit Juli 2016 keine Beiträge mehr veröffentlicht werden. Umso wichtiger ist jetzt das K-Tipp-Forum. Ich glaube, dass die Qualität der Beiträge sehr hoch ist und entscheidend zur Meinungsbildung über Lyoness beiträgt. Es ist mir übrigens bekannt, dass sich das Forum mittlerweile grosser Beliebtheit erfreut. Es wird nicht nur von Lyoness-Geschädigten gelesen, sondern auch vom Lyoness-Personal in Cham und Graz. Selbst die höchsten Lyoness-Führungspersonen in Graz und in Cham sind über Beiträge stets bestens informiert. Ich kann dir versichern, dass wir unsere Aufklärungsarbeit so lange fortsetzen werden, bis Lyoness den Geschädigten ihr hartverdientes Geld zurück gegeben hat. Ich bitte Lyoness-Geschädigte sich aktiv an der Forums-Diskussion zu beteiligen, damit möglichst bald niemand mehr Geld an Lyoness überweist.

von Cashback am
10.11.2016, 21:10

Lyoness sucht Juristin für die Rechtsabteilung!

Zur Verstärkung des Teams sucht Lyoness zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Graz eine Juristin für die Rechtsabteilung. Folgende Aufgaben sollen übernommen werden: "Beratung der Führungskräfte und der Unternehmungsleitung" "Prüfung von Ansprüchen, Begleitung streitiger Verfahren und Ausarbeitung außergerichtlicher Vereinbarungen" "Schnittstelle zwischen externen Anwälten, Fachabteilungen und Landesgesellschaften" usw. Ich hoffe nur, dass diese Juristin Hubert Freidl und seinen Gefolgsleuten mal erklärt, dass das Betreiben eines Schneeballsystems verboten ist!!! Übrigens...diese Stelle ist mit einem BRUTTO-Gehalt von 1.750,- Euro dotiert. Dann wollen wir mal hoffen, dass es bald Geld zurück gibt!!!

von Sunny18 am
10.11.2016, 09:53

@ Twist und Ben Ecker

Für mich einfach unfassbar, dass es Herrn Freidl und Co nach wie vor möglich ist, seine Geschäfte weiter zu betreiben. Daher ist eine Information über die tatsächlichen Hintergründe von Lyoness unbedingt notwendig um die Anzahl der Geschädigten nicht noch weiter zu erhöhen. Vielen Dank, für den Einsatz, die Recherchen und deren Veröffentlichung zumindest auf diesem Portal. Ich kann daher nicht verstehen, dass das österreichische Forum über Lyoness " verbraucherrunde.at" , wo auch immer wieder wertvolle Infos über die Machenschaften zu lesen waren, von einem Tag auf dem Anderen offline gegangen ist. Kennen sie dazu Hintergründe?

von twist am
09.11.2016, 12:16

LYONESS IN EXISTENZ BEDROHT?

In der "Äusserung" vom 8.2.2016 der Rechtsanwälte Reif & Partner, Graz, an das Oberlandesgericht Wien, im Zusammenhang mit den (zwischenzeitlich teilweise eingestellten) Verfahren gegen Hubert Freidl und andere Beschuldigte ist zu lesen: "Abschliessend weist der Beschuldigte - abgesehen von den mit mehrjährigen Ermittlungsverfahren einhergehenden persönlichen und privaten Unannehmlichkeiten - nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die gegenständlichen strafrechtlichen Untersuchungen in der Zwischenzeit bereits massive (negative) wirtschaftliche Folgen nach sich gezogen haben und bei einer weiteren Fortsetzung aus Sicht des Beschuldigten ungerechtfertigten Ermittlungstätigkeit sogar dessen Existenz bedrohende Auswirkungen zu befürchten sind. Durch den mit den strafrechtlichen Ermittlungen unabdingbar verbundene Vertrauensverlust sowohl gegenüber dem Beschuldigten als auch der Lyoness Europe AG besteht schliesslich die evidente Gefahr, dass namhafte Partnerunternehmen die Zusammenarbeit beenden bzw. haben sich diese Befürchtungen zum Teil auch bereits realisiert". Damit zeigt sich, dass Lyoness wegen der damals laufenden Ermittlungen der WKStA, aber auch wegen der durch Dritte geleisteten Aufklärungsarbeit, erheblich unter Druck geraten war. Nach der teilweisen Einstellung der Ermittlungen durch die WKStA glaubte Lyoness, aus dem Schneider zu sein. Ein böser Trugschluss. Wie sich nun zeigt, mehren sich (zivilrechtliche) Gerichtsurteile gegen Lyoness in welchen festgestellt wird, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und unlautere Geschäftspraktiken verfolgt. Es gibt mittlerweile konkrete Tatverdachtsmomente, die darauf hindeuten, dass die teilweise Einstellung der Ermittlungen der WKStA nur dank gütiger Mithilfe des ermittelnden Staatsanwalts zustande kam. Gegen ihn läuft jetzt bei der Oberstaatsanwaltschaft, Wien, eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

von Ben Ecker am
09.11.2016, 10:59

@cashback

Ich kann den Kommentar von "Cashback" nur bestätigen. Die Einlassung von Lyoness zu "...ausstehenden Spannen der Partnerunternehmen" entsprechen nicht der Wahrheit. Mir liegen Mails vor die die Aussendung von Lyoness klar der Lüge überführen. Die meisten der sogenannten Partnerunternehmen sind ohnehin "Gutschein-Partner" wo es keine Spannen geben kann. Einige Unternehmen halten Zahlungen an Lyoness, hinsichtlich der jüngsten zivil- und strafrechtlichen Entwicklungen, zurück. Eine durchaus verständliche Maßnahme.....

von twist am
09.11.2016, 09:35

HAT LYONESS FINANZIELLE PROBLEME?

@Cashback: Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag vom 8.11.2016. Die Mitteilung der Lyoness Deutschland GmbH war an ihre "Merchant Marketers" gerichtet. Ich gehe davon aus, dass dies KMU-Händler sind, die gleichzeitig Marketer (Keiler) sind. Die Mitteilung kann eigentlich nur nötig geworden sein, weil sich zuvor viele dieser Merchant Marketer bei Lyoness über Zahlungsverzögerungen beschwert hatten und man diese mit dieser Mitteilung besänftigen wollte. Dass Lyoness vorher "in Vorauskasse" gegangen ist, wage ich zu bezweifeln. Zu behaupten, dass die angekündigte Neuregelung "aufgrund internationaler Standards" erfolgte, ist völlig unglaubwürdig. Alles spricht dafür, dass die Liquidität bei Lyoness mittlerweile sehr angespannt ist. Mal sehen, ob es, wie Lyoness verspricht, " es bei der Vergütung (nur) in wenigen Einzelfällen zu leichten Verzögerungen kommen kann".

von Cashback am
08.11.2016, 21:21

Hat Lyoness finanzielle Probleme?

Folgende Info wurde von Lyoness Deutschland ausgesendet... Änderung bei der Vergütung der Einkäufe über Partnerunternehmen (SME) Sehr geehrter Merchant Marketer, gerne möchten wir Sie darüber informieren, dass wir aufgrund internationaler Standards unsere Vergütungsweise mit dem 01.09.2016 geändert haben. Bis zu dem Zeitpunkt ist die Lyoness Europe AG bei der Vergütung der Einkäufe bei Partnerunternehmen (SME) in Vorkasse gegangen. . Der internationale Standard wurde nun in Deutschland implementiert, so dass die Vergütung an die Mitglieder erst dann ausgegeben werden, wenn das Partnerunternehmen die ausstehenden Spannen an Lyoness gezahlt hat. . Dies hat zur Folge, dass es bei der Vergütung in wenigen Einzelfällen zu leichten Verzögerungen kommen kann.

von Supi777 am
08.11.2016, 14:51

Letztes aufbäumen, bevor dann Schluss ist!

Ich kann dir genau sagen, was jetzt passiert. Man versucht jetzt alles noch zu Geld machen, um allfällige Leute die Drohen, mit kleinen Beträgen zu besänftigen. Bald sind wir Lyoness los, denn es hielt gleich lang wie bei den "Schenkreisen". Am Schluss wurden auch dort, Leute die gedroht haben ausbezahlt und für den Rest reichte das Geld eh nicht mehr. Sehen Sie, lieber Buse und Schmäh's! Glauben Sie jetzt endlich, dass sie einen Mist vertreten oder glauben Sie immer noch an den Storch?

von twist am
07.11.2016, 18:11

NEUE GELDEINSAMMLUNGSAKTION VON LYCONET

Ich bin im Besitz einer Mail der Lyoness Group AG, A-Graz, welche sie an Lyconet Marketer gesandt hat. Unter dem Titel "South-East 2 Customer Cloud" versucht Lyoness/Lyconet ihren Marketern sog. "Limited Edition Discount Vouchers" anzudrehen. Sie macht den Marketern diese Vouchers schmackhaft, indem sie sagt: "Stellen Sie sicher, dass Sie einer der wenigen Glücklichen sind, welche sich die begehrten Limited Edition Vouchers sichern können und dann von den Umsätzen profitieren, welche Lyoness-Mitglieder in Serbien, Montenegro, Türkei, Kroatien, Slowenien, Bosnien und Mazedonien (ohne Empfehlungsgeber) tätigen. Pro Marketer werden max. 6 Discount Vouchers abgegeben, womit suggeriert wird, dass sie wegen zu erwartendem grossem Interesse "rationiert" werden müssen. Cashback hat am 4.11.2016 bereits berichtet, dass zunächst 48888 Vouchers zum Preis von EUR 1,500.- angeboten werden. Ich mag gar nicht ausrechnen, wieviel Geld Lyoness zufliessen würde, wenn sie genug Deppen findet, die auf das unseriöse Angebot einsteigen. Interessant wäre noch, zu wissen, wer der Herausgeber dieser Discount Vouchers ist. Da die Mail vom 2.11.2016 von der Lyoness Group AG, A-Graz, stammt, könnte es sein, dass die Discount Vouchers von ihr stammen. Weiss jemand mehr? Nebenbei: Die Lyoness Group AG, Graz, ist gemäss Firmenbuch eine Beteiligungsgesellschaft (Holding) und dürfte eigentlich selbst keine eigenen Geschäfte durchführen. Sie hat ein Kapital von gerade Mal EUR 100,000.- und beschäftigt gemäss firmenabc.at 3 (drei) Mitarbeiter. Mein Kommentar: Wer auf ein solches Angebot einsteigt, ist selber schuld.

von carl am
07.11.2016, 15:32

Lyones vor Gericht

Ich möchte nur mitteilen, das am 16. 11. 2016. in Budapest Klage startet gegen Lyoness. Got sei dank. :)

von twist am
05.11.2016, 11:58

OFFENER BRIEF AN ADOLF WEISSKOPF

Sehr geehrter Herr Weisskopf Sie sind seit Anfang 2015 "Vorsitzender der Geschäftsführung" der Lyoness Suisse GmbH, Cham mit Sitz in Steinhausen. Ich beneide Sie um ihre Aufgabe nicht. Mittlerweile müssen Sie sich mit einer wachsenden Zahl von Beschwerden von sich geschädigt fühlenden Mitgliedern (Anzahlern) befassen. Sie teilen diesen Mitgliedern jeweils mit, welche "Optionen" sie haben, um wieder zu ihrem Geld zu kommen, nämlich Aufzahlung, Re- Cash oder Verkauf der ID an ein anderes Lyoness-Mitglied. Dabei wissen Sie ganz genau, dass keine dieser Optionen ein gangbarer, zumutbarer Weg ist und insbesondere, dass Lyoness keinen einzigen Franken in die Hand nehmen muss, sollte jemand eine dieser Optionen wählen. Sowohl bei Aufzahlung wie bei Re-Cash fliessen Lyoness Händlerrabatte zu, die e x a k t der geleisteten Anzahlung entsprechen. Ein Verkauf der ID (der gegen Lyoness bestehenden Ansprüche) dürfte in der heutigen Situation ein Ding der Unmöglichkeit sein. Überdies müsste Lyoness einem Verkauf noch schriftlich zustimmen .......... Sie wissen auch, dass einigen sich geschädigt fühlenden Anzahlern versprochen wurde, sie kämen in den Genuss einer "Kulanzlösung" (teilw. Rückerstattung der Anzahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht) und dass Lyoness dieses Versprechen dann ohne Angabe von Gründen wieder zurückzog. Ich gehe davon aus, dass Sie nun nach und nach erkannt haben, was gespielt wird. Wenn noch nicht, empfehle ich Ihnen, die letzten Gerichtsurteile zu studieren, die gegen die Lyoness Suisse GmbH und die Lyoness Europe AG in der Schweiz und in Österreich gesprochen wurden. Ihr Geschäftsführer-Kollege Karl-Heinz Feddermann, Sennwald, ist schon viel länger als Sie bei Lyoness. Als "Schatten-Finanzchef" der Lyoness Gruppe hat er einen umfassenden Einblick in die Geschäfte/Zahlungsströme bei Lyoness. Bitten Sie ihn doch einmal, Ihnen die Bilanzen und Erfolgsrechnungen der Lyoness Europe AG, Buchs, der letzten 7 Jahre vorzulegen. Sie werden ein Aha-Erlebnis haben, denn daraus werden Sie sehen, woher Lyoness ihr Geld hat und wie sie es ausgegeben (verschwendet) hat. Auch werden Sie sehen, dass Lyoness seit ihrer Gründung im Jahre 2003 Hunderte von Millionen Franken in Form von nicht rückzahlbaren Anzahlungen zugeflossen sind.

von Cashback am
04.11.2016, 16:41

Lyoness Kassiert wieder Geld ein!

Lyoness scheint es gar nicht zu interessieren, wieviele Mitglieder bereits ihr Geld zurück vordern! Auch die ganzen Klagen gegen Lyoness scheinen an Hubert Freidl abzuprallen! Es gibt mittlerweile Urteile, die ganz klar aussagen, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! Aber Lyoness geht sogar in die nächste Runde und verkauft wieder einmal "Luftblasen" oder auch "Cloud" genannt. Momentan kann man wieder in einer Polnischen Cloud Investieren!!! Außerdem kann man sein Geld neuerdings auch in einer sogenannten "South-East-2 Customer Cloud" versenken. Hierzu gehören folgende Länder: Serbien, Montenegro, Kroatien, Slovenien, Bosnien und Mazedonien. So eine "Schummelpackung" kostet dann 1.500,- Euro und jeder kann vier packete erwerben und somit insgesamt 6.000,- Euro verbrennen. Die Gesamtstückzahl ist erst einmal auf 48.888 Packete begrenzt. Ich persönlich kann nur jeden davon abraten, Geld bei Lyoness zu investieren!!! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man das investierte Geld nie wieder sieht!!! Also Hände weg von Lyoness!!!

von am
04.11.2016, 11:33

Veröffentlichung der Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die WKStA Wien!

Ab 07.11.2016 ist die gesamte Dienstaufsichtsbeschwerde (AZ: Jv 3637/16m-17) der BE Konfliktmanagement gegen den ermittelnden Oberstaatsanwalt Schön (WKStA) zusammen mit den 9. Nachträgen unter www.benecker.com abrufbar. Jedem Menschen mit Verstand dürfte aufgrund der offensichtlichen Versäumnissen, Verfehlungen und Einflussnahmen durch Dritte offenkundig werden, dass OStA Schön mit seiner Untätigkeit und Pflichtversäumnis entscheidend zur "Erfolgsgeschichte Lyoness" beigetragen und somit quasi "Beihilfe" geleistet hat. Hierfür müsste u. U. auch der Staat Österreich für Entschädigungszahlungen aufkommen.

von am
04.11.2016, 10:36

Lyoness wird so einfach nicht "schnell auseinanderbrechen!"

So sehr sich u. a. @Rod Laver, @Philea und all die vielen anderen es sich auch wünschen, aber Lyoness zittert sicherlich nicht "....wenn sie einen offiziellen Brief von meinem Anwalt bekommen!" Fragen Sie mal bei RA Dr. Fromhold nach, er könnte darüber stundenlang referieren. Ich habe es auch selbst miterlebt, wie "juristische Musterschüler der Kanzlei Dr. Reif" vor Gericht neue Maßstäbe an Dreistigkeit setzten. (siehe auch: http://benecker.com/2016/06/28/lyoness-fuehrt-sich-bei-gericht-selbst-ad-absurdum/) Richtig ist, dass Lyoness einen erheblichen Erklärungsbedarf hat und sich Unruhe breit macht. Auch darf man RA Dr. Reif nicht unterschätzen, nicht umsonst liegen bei der „Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer“ u. a. mit Az. D26/15 eine ganze Reihe von Anzeigen vor. Er ist meiner Meinung und Erfahrung nach der Typus von Anwalt, der jeden „moralischen Kompass verloren hat“. (siehe auch http://benecker.com/2016/06/21/lyoness-chef-syndikus-dr-reif-vergessenes-details-und-andere-popups/)

von twist am
04.11.2016, 10:29

@Supi777

In meinem vorangegangenen Beitrag vergass ich noch, zu erwähnen, dass Erwin Hüsler, der vormalige VR-Präsident der Lyoness Europe AG, Buchs, für Hubert Freidl bezüglich des Aktienbesitzes an der Lyoness Europe AG als Strohmann agierte. Es wurde vorgegeben, dass Hüsler die Mehrheit der Aktien der Lyoness Europe AG halte. An einer Vernehmung von Hubert Freidl durch die Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien musste dieser dann zugeben, dass er zu 100 % Aktionär von Lyoness ist.

von twist am
04.11.2016, 09:08

@Supi777

Die Lyoness Europe AG wurde 2003 als Briefkastenfirma mit Sitz in Zug, vertreten durch die Centrapriv Zug AG mit Strohmännern gegründet. Strohmänner waren der Liechtensteiner Iwan Ackermann, Vaduz und die Schweizer Max Meienberg, Steinhausen und Uwe Proch, Obfelden. Kurz nach der Gründung wurden die Strohmänner, wie das so üblich ist, entlassen. Dann wurde der mittlerweile verstorbene Erwin Hüsler, Buchs, ein Freidl-Intimus und ehemaliger Rohstoffhändler, Präsident des Verwaltungsrates.

von Cashback am
03.11.2016, 18:53

Auch in Deutschland kommt Lyoness immer mehr unter Druck!

Ich habe mit ein paar Marketer gesprochen, die nun auch bereit sind ihre gesamte Lifeline zu informieren, dass Lyoness anscheinend ein verbotenes Schneeball System betreibt und das investierte Geld anscheinend zweckentfremdet wird! Ich glaube, es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, dass Lyoness auch in Deutschland zusammenbricht! Nach meiner Meinung sollten wir alle gegen Lyoness klagen, damit wir unser Geld zurück bekommen, bevor es zu spät ist! Ich möchte nicht in der Haut von Hubert Freidl stecken!!!

von twist am
03.11.2016, 17:46

@Rod Laver

Dass es bei Lyoness Schweiz lichterloh brennt, glaube ich dir gerne . Noch grösser wird die Angst, dass jetzt alles zusammenbrechen könnte, allerdings im Hauptquartier in Graz sein. Der "Vorsitzende der Geschäftsführung" von Lyoness Schweiz, Adolf Weisskopf, (der 6. Geschäftsführer seit 2009!) ist erst seit Anfang 2015 im Amt und man wird ihm zubilligen müssen, das er erst nach und nach erkannt hat, was gespielt wird. Irgendwie tut er mir leid. Gar nicht leid tut mir jedoch sein Geschäftsführer-Kollege Karl-Heinz Feddermann, Sennwald. Dieser ist ein absolutes Lyoness- Urgestein. Er spielt bereits seit der Gründung der Lyoness Europe AG im Jahre 2003 eine wichtige Rolle. Nebst seinem Mandat als Geschäftsführer bei der Lyoness Schweiz sitzt er noch im Verwaltungsrat der Lyoness Europe AG, Buchs und im Verwaltungsrat der Lyoness Imea AG, Buchs. Auch ist er Gesellschafter und Direktor der Lyoness Loyalty GmbH, Buchs. Überdies sitzt er im Stiftungsrat der Lyoness Child & Family Foundation, Buchs, und der Lyoness Greenfinity Foundation, Buchs und hat dort sogar Einzelunterschrift! Er ist auch quasi der "Schatten-Finanzchef" der Lyoness-Gruppe. Er kennt damit die Zahlungsströme von Lyoness und dürfte deshalb zu den besten Kennern des Lyoness-Systems gehören.

von Supi777 am
03.11.2016, 17:10

3 Gründer aus der Schweiz

Wenn jemand was wissen möchte über die 3 Gründer aus der Schweiz, dann meldet Euch.

von Supi777 am
03.11.2016, 17:09

DIE PALDAUER

Einer von den Gründern ist ja Renato von den Paldauern!

von Rod Laver am
03.11.2016, 16:26

Lyoness bricht auseinander

Endlich geht etwas. Bei der Lyoness Schweiz in Cham brennt es lichterloh, die Nerven liegen blank. Selbst wen das Obergericht das 1. instanzliche Urteil korrigiert, der Image Schaden ist irreparabel. Die beste Nachricht seit 7-Lyoness Jahren. Lyoness wird komplett einbrechen und schon jetzt zeichnet sich ab, rette sich wer sich retten kann. Es werden leider viele "Leichen" übrigbleiben. Aber das Schlimmste für Hubert Freidl wird sein, wen er geächtet und zu einer persona non grata wird. Fertig mit Rapid Wien, mit grosskotzigen Golfturnieren und und und, das tut weh hilft aber natürlich den hunderttausenden Geschädigten nicht wirklich weiter.

von Philea am
03.11.2016, 16:06

Ohne Rechtsanwalt geht nicht!

Das, dass Lyoness eine unkorrekte und fragwürdige Firma ist wissen wir schon längst. Auf verschiedenen Webseiten kann man lesen, dass lyoness mit den "Altlasten" aufräumt, und das Geld für Business Pakete zurückzahlt. Lüge ohne Ende! Ich zittiere, was das Büro auf meiner Kündigung geantwortet hat: "Lyoness hat stets versichert, dass es für Mitglieder, die sich direkt an das Unternehmen wenden, auch um Kulanzlösungen bemüht ist. Kulanzlösungen stellen aber stets eine Einzelfallbetrachtung dar und sind keine Pauschallösung." Ich habe schon einen Rechtsanwalt beantragt, und ich bin neugierig was werden die lyonessen tun, wenn sie einen offiziellen Brief von meinem Anwalt bekommen. Ich hoffe wirklich, dass dieser Alptraum nicht mehr lange dauert! Zusammen sind wir stark!

von twist am
03.11.2016, 15:26

LYONESS IN ÖSTERREICH ERNEUT VERURTEILT

Das Bezirksgericht A-Voitsberg hat die Lyoness Europe AG in seinem Urteil 5c 29/16 - 13 vom 1. Nov. 2016 dazu verurteilt, einer Klägerin, einer Gastronomiefachfrau, ihr anbezahltes Geld (samt Zinsen und Kosten) zurückzuzahlen. Das Gericht hielt in seinem Urteil fest: "Hätte man der Klägerin vor Abgabe ihrer Vertragserklärung erklärt, dass insbesondere ihre Zahlungen nicht rückforderbar seien, sie die Anzahlungen ohne Aufzahlung gar nicht für Einkäufe verwenden könne, sie ihr Geld niemals zurück erhalte und die in Aussicht gestellten Gewinne niemals erzielt würden, hätte sie den Vertrag niemals geschlossen und niemals bei Lyoness investiert." Mein Kommentar: Das sind überaus klare Worte der Richterin Dr. Helga Ofner vom Berzirksgericht , A-Voitsberg. Sie sollten auch von allen CH-Marketern nicht nur gehört werden, sondern sie sollten umgehend die notwendigen Konsequenzen ziehen.

von Supi777 am
03.11.2016, 14:27

Lyoness fällt zusammen!

Das Haus Lyoness fällt von Tag zu Tag zusammen. Macht so schnell wie möglich Eure Anzeigen! Vielleicht könnt ihr von Eurem Geld noch was retten!

von am
02.11.2016, 18:27

WARNUNG VOR LYONESS

Im KMU-Forum der bekannten Zeitschrift "Beobachter" habe ich folgenden Beitrag gefunden: Warnung vor Lyoness. Lyoness ist eine Händlerplattform und eine Einkaufsgemeinschaft. Optimal für KMU- Betriebe, die ihren Bekanntheitsgrad fördern möchten. Ich lernte eine Lyoness-Vertreterin bei einer XING-Network-Veranstaltung kennen. Lyoness Werber erhalten Provision auf all ihren Einkäufen und u.a. Premium Memberships. MEINE ERFAHRUNGEN: Ich interessierte mich nur für eine Logo-Angebots-Präsenz meiner Firma auf der Webseite. Ich verhandelte den Vertrag, liess mir alles schriftlich bestätigen, weil mich die Grundidee der Einkaufs- Gemeinschaft überzeugte. Der Händlervertrag, so wurde mir mehrfach erklärt, wäre nur über eine Premium- Membership abschliessbar. So schloss ich beide Verträge ab. Firmen wie Zalando, Ebookers, myToys, Aldi, Shell, Schild (jetzt nicht mehr) aber auch seriöse lokale Firmen sind/waren dabei. Dies beeinflusste mich. Wenn die doch dabei sind, ist es doch bestimmt seriös, dachte ich. Ich wurde von Lyoness- Vertretern stark bearbeitet, erhielt regelmässige Telefonate. Man meldete mich zu Lyoness-Events an, zu denen ich gar nicht gehen wollte. Tage nach dem Vertragsabschluss legte man mir nahe, sofort einzuzahlen. Es handelt sich um einen Betrag von Fr. 3,000.-. Mich überraschte das, weil ich bei seriösen Vertragspartnern niemals ein solches agressives Vorgehen erlebt habe. Rund 3 Monate nach Vertragsabschluss und Einzahlung des Geldes war meine Werbepräsenz nicht aufgeschaltet, dafür aber meldete sich die Lyoness- Vertreterin wieder. Der Vertrag hätte keine Gültigkeit mehr. Die Konditionen wären nun teurer, sehr viel teurer. Ich möchte zu den neuen Konditionen nicht als Händler auftreten und bitte daher, den einbezahlten Betrag für die Premium- Membership, die ja an den Händlervertrag gekoppelt wurde, zurück zu zahlen. Nichts passiert. Ich erhalte dafür aber eine Hör-CD zum Thema mentales Training für die Geldvermehrung. Ich erhalte folgende schriftliche Antworten: "Du hast ein Geldproblem, Du musst lernen, loszulassen". "Ich habe mit dem Fall nichts mehr zu tun" (selber schauen, nachdem man die Provisionen kassiert hat) "stell dich nicht so an wegen einem Vertrag. Du hast ja auch deine Teilnahme an einer abendlichen Infoveranstaltung zu Lyoness 2 Tage vor Durchführung abgesagt". (infolge Krankheit). Erhielt ich vor der Vertragsunterzeichnung regelmässig 2 - 3 Telefonate pro Woche, wo man auch auf gute Freunde machte, lässt man mich nun komplett alleine. Niemand ist mehr verantwortlich. Ich muss selber schauen, wie ich noch zu meinem Geld komme. Nach längerem Hin und Her sagt mir ein höheres Mitglied von Lyoness die Rückerstattung des Geldes zu. Dies ist nun allerdings bereits mehrere Monate her. Ich habe immer noch kein Geld auf meinem Konto . Das Lyonessbüro erklärt, es gäbe keine Rückerstattung. Das Büro erklärt, dass viele Leute, die für Lyoness akquirieren, lügen würden, damit sie das Geld kriegten. Das wäre ihnen bestens bekannt. Ferner buchte Lyoness von meinem Memberkonto, worauf ich einmal Fr. 60.- einzahlte, einfach mal Fr. 60.- ab. Das Geld verschwindet einfach so vom persönlichen Lyoness- Memberkonto. Als ich reklamiere, erklärt man mir, dieser Betrag sei doch nicht der Rede wert. Ich müsste gross denken. Nach weiteren Interventionen erhalte ich das Geld zurück. Rechtlich lässt sich nichts machen, die AGB sind hieb und stichfest. ICH MÖCHTE ABER ALLE WARNEN, DIE EV. MIT SOLCHEN LEUTEN IN KONTAKT KOMMEN. So weit der Brief im KMU-Forum des Beobachters. Mein Kommentar: Der Brief zeigt eindrücklich das Geschäftsgebaren von Lyoness . Der Autor sagt, dass die AGB von Lyoness hieb-und stichfest seien. In diesem Punkt hat er sich getäuscht: Es gibt mittlerweile mindestens sehr wohl Mittel, um sein Geld wieder zurück zu bekommen.

von twist am
02.11.2016, 10:44

CH- LYONESS ANZAHLER IN DIE IRRE GEFÜHRT

Im Nov. 2014 gab Lyoness an einer publikumswirksamen Veranstaltung genannt Excite die Neuausrichtung des Unternehmens bekannt. Der umstrittene Vertriebsbereich (die Keilerei) sollte vom vergleichsweise harmlosen Bereich Einkaufsgemeinschaft getrennt werden. Bei dieser Gelegenheit erhielten die Schweizer Mitglieder (und nur die Schweizer) mit der Lyoness Suisse GmbH, Cham, eine neue Vertragspartei . (anstelle der Lyoness Management GmbH, A-Graz) Eine solche Vertragsänderung benötigte natürlich die Zustimmung der CH-Anzahler. Deshalb wurden sie agressiv dazu animiert, dieser Vertragsänderung zuzustimmen und anstatt Premium Mitglied Marketer zu werden. Die Änderung der Vertragspartei nahm Lyoness vor, nachdem sie in Österreich zuvor mehrfach rechtskräftig zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet worden war. Anzahler hatten sich dort erfolgreich auf das ihnen zustehende Rücktrittsrecht gemäss Konsumentenschutzgesetz berufen. Lyoness befürchtete zu Recht, dass nun auch CH-Anzahler ihr Rücktrittsrecht geltend machen würden, da sie ja eine österreichische Vertragspartei hatten, was Voraussetzung dafür ist, das Rücktrittsrecht zu nutzen. Mein Kommentar: Listiger Schachzug!

von Ben Ecker am
02.11.2016, 09:45

Drogeriemarkt MÜLLER ebenfalls ein "gefakter Partnerunternehmen!

Nach der Marke PUMA Deutschland nun auch der Drogeriemarkt MÜLLER als "gefaktes Partnerunternehmen!" Herr Günther Hann (GL / Kundenmanagement) der Müller Service Ltd. & Co. KG teilte auf unserer Anfrage mit: ".......können wir Ihnen mitteilen, dass wir keine Kooperation mit der Firma Lyoness haben." Weiter ist bestätigt, dass Lyoness bei MÜLLER lediglich Gutscheine (so wie jedermann es kann!) beziehe. Der Umstand dennoch als sogenannter "Gutschein-Partner" auf der Lyoness-Website gelistet zu sein, soll offensichtlich den Anschein einer Geschäftspartnerschaft erwecken und wird derzeit geprüft. Seit der Erscheinung des Artikel: "Handelspartner distanzieren sich von Lyoness" im Sommer diesen Jahres hatte Lyoness die damals angeblichen "Handels- und Geschäftspartner" einfach in "Gutscheinpartner" umgewandelt. Lyoness lässt nichts unversucht sich etablierten und seriös agierenden Unternehmen zu bedienen.

von Supi777 am
01.11.2016, 16:21

Keine Antwort

Ich kann mir gut vorstellen, warum die Schmäh's und Buser's keine Stellung mehr nehmen. Sehr wahrscheinlich sind sie daran beschäftigt, "Ihre" Freunde zu beruhigen, die Ihr Geld zurück möchten. Denn ihre geschenkten Gewinnen haben die längst für ihre Privatschulden getilgt und aufgebraucht. Ihre Kunden zu vertrösten und

von twist am
01.11.2016, 15:29

@Christoph Schmäh, Nicole Schmäh, Ede Buser

Vor 10 Tagen, am 22.10.2016, habe ich im Forum 25 Fragen gestellt und Euch um Beantwortung gebeten. Bis heute ist leider keine einzige Antwort gegeben worden. Braucht Ihr mehr Zeit oder seid Ihr schon am Ende Eures Lateins? Ihr solltet schon wissen, dass keine Antwort auch eine Antwort ist und dass keine Antwort, die nun höchst verunsicherte Lyoness-Community weiter an Euren Absichten zweifeln lässt.

von am
01.11.2016, 15:14

WIE RECHT SIE DOCH HATTE!

Bereits im März 2010, also kurz nachdem Lyoness auch in der Schweiz als Einkaufsgemeinschaft aktiv wurde, hat Sara Stalder, die Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, Bern, in ihrem Blog geschrieben:
VERSTEHEN SIE KAUDERWELSCH? Zugegeben, es kostet mich immer eine gewisse Überwindung, wenn ich den Ablauf eines mir unbekannten Spiels verstehen soll. Doch jedes Mal bewundere ich wenig später das Autorenteam, welches es schaffte, auch verzwickte Spielvorgänge nachvollziehbar zu beschreiben. Mit der jüngsten "Spielanleitung", die mir in die Hände kam, beisse ich mir die Zähne aus. Denn da steht zum Beispiel: DIE SYSTEMPROVISION WIRD NACH DEM SOGENANNTEN BINÄREN SYSTEM BERECHNET. BINÄR BEDEUTET, DASS HINTER JEDER POSITION JEWEILS 2 WEITERE POSITIONEN GESETZT WERDEN. WIR BEZEICHNEN DIES ALS: OBEN UND UNTEN. NACH DIESEM PRINZIP REIHEN SICH DIE POSITIONEN AUS IHREN EINKÄUFEN UND DIE POSITIONEN AUS ANZAHLUNGEN IN IHREM VERRECHNUNGSSYSTEM EIN. WOBEI SIE BESTIMMEN KÖNNEN, AUF WELCHEM FREIEN PLATZ SIE IHRE NEUEN POSITIONEN IN IHREM PERSÖNLICHEN VERRECHNUNGSSYSTEM SETZEN WOLLEN. Insgesamt acht Seiten - dicht und klein beschrieben - lang ist diese Anleitung. Mein Kopf brummt bereits nach der ersten Absätzen. Schon verstehe ich wieder nicht, auf welchen oberen oder unteren freien Platz ich die Position in meinem Verrechnungssystem setzen soll, damit ich gewinnen kann. Verständlich, dass ich nach mehrmaligem Lesen an meiner Auffassungsgabe zweifle. Doch es ist tröstlich: Für Begriffsstutzige wie mich gibt es extra Schulungsabende in welchen mit aufwändigen Präsentationen die verwirrende Materie verständlich (?) erläutert wird. LYONESS heisst das Spiel, welches "bei jedem Einkauf Rabatte verspricht" und sich gut mit dem Spiel "Bau dir ein Kartenhaus" vergleichen lässt: DAS SIND DIE ANZAHLUNGEN AUF ZUKÜNFTIGE EINKÄUFE, ALSO DIE HANDELSSPANNE VORAB, DIE DIE MÖGLICHKEIT BIETEN, GEPLANTE ZUKÜNFTIGE EINKÄUFE ZU ERWIRTSCHAFTEN SOWIE WEITERE VERGÜTUNGEN ZU GENERIEREN. EINE RÜCKERSTATTUNG DER ANZAHLUNG IST NICHT MÖGLICH, DA ENTSTANDENE HANDELSSPANNEN VERRECHNET UND VERGÜTET WURDEN. DER KUNDE HAT JEDOCH BIS ZUM ZEITPUNKT DER POSITIONS- ERWIRTSCHAFTUNG (EINKAUFSGUTSCHRIFT) IN DER JEWEILIGEN WIRTSCHAFTSKATEGORIE DIE MÖGLICHKEIT JEDERZEIT SEINE ANZAHLUNGEN AUFZUZAHLEN. DURCH DIE AUFZAHLUNG NACH DEM JEWEILIGEN HANDELSSPANNENCODE DES GEWÜNSCHTEN VERTRAGSHÄNDLERS WIRD DIE ANZAHLUNG ZU EINER VOLLZAHLUNG UND DER KUNDE ERHÄLT DEN VOLLSTÄNDIGEN BETRAG IN FORM VON GUTSCHEINEN DES VERTRAGS- HÄNDLERS . IST DIES DER FALL UND DIE POSITION (ENTSTANDEN DURCH ANZAHLUNG) ÄNDERT DAHER IHREN STATUS AUF VOLLZAHLUNG BEDEUTET DIES IN WEITERER FOLGE, DASS NACH ERREICHUNG DER POSITIONS- ERWIRTSCHAFTUNG IN DER JEWEILIGEN WIRTSCHAFTSKATEGORIE DIE JEWEILIGE VERGÜTUNG (KAUF- RÜCKVERGÜTUNG) ABZÜGLICH DER URSPRÜNGLICH GETÄTIGTEN ANZAHLUNG AUSBEZAHLT WIRD. Ich wage eine Übersetzung dieses Kauderwelschs: "Seinen Sie jederzeit gewappnet, denn ein Kartenhaus hat die Eigenheit, dass es von einem Moment auf den anderen einstürzen kann. Damit müssen Sie rechnen und für diesen Schaden wird keine Garantie übernommen. Mag sein, dass ich etwas grosszügig interpretiert habe. Doch ich halte es auch hier wie gewohnt: Verstehe ich eine Spielanleitung nicht innerhalb einer vernünftigen Frist, verbanne ich das Spiel in die hinterste Ecke des Spielschranks und entsorge es ungebraucht nach einer gewissen Zeit. Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz ".
Heute, über 6 Jahre später, kann man Sara Stalder für ihre Weitsicht nur gratulieren. Christoph Schmäh, der sich kürzlich im Forum gemeldet hat, ist ein Lyoness- Urgestein. Er hat Schulungsabende in CH-Hotels durchgeführt, in welchen er mit einer aufwändigen Präsentation die verwirrende Materie zu erläutern versuchte und die Leute zum Leisten von Anzahlungen animierte. Wenn wundert's, dass ihn der Blog von Sara Stalder störte? Er hat dann Sara Stalder 2010 wie folgt geantwortet: "Wenn Sie nicht zu diesen Aufbaupartnern gehören möchten, die den Weg für Rabatte an uns Konsumenten frei machen, warten Sie ganz einfach auf diese kostenlose Karte! Mit Ihrem Zitat in den Medien "Hände weg" und "Kauderwelsch" legen Sie vom Konsumentenschutz jedoch nicht nur Steine, sondern Felsbrocken in den Weg dieses Aufbaus. Und dies ist in höchstem Masse unfair und alles andere als im Interesse der Konsumenten!! Wer jetzt bei Lyoness als Aufbaupartner und Händler Geld in zukünftige Einkäufe investiert, soll und darf wissen, warum er dies tut und wie das System funktioniert. Und wenn Sie, ihr Zitat, zu "begriffsstutzig" sind, dann lassen sie es eben sein! Das heisst aber noch lange nicht, dass dies für all diejenigen gelten soll, die mit Lyoness ein tolles Rabattsystem ermöglichen und aufbauen wollen. Von der dadurch unterstützten bemerkenswerten Lyoness- Foundation ganz zu schweigen. Wohin ich Ihren Vergleich bzw. Ihr "Kauderwelsch" mit dem Kartenhaus stellen soll, ist mir gänzlich unklar. Denn durch das Einkaufen bei Lyoness Partnern kann weder ein Einsturz noch ein Schaden entstehen, hingegen entstehen Restrabatte und es fliesst mit Garantie Geld zurück. Die Wirtschaftskammer Steiermark, die Lyoness zur Firma des Jahres 2009 ausgezeichnet hat, war da weniger "begriffsstutzig"* und hat die "Spielregeln" verstanden." Für einmal verkneife ich mir beinahe das Abgeben eines Kommentars. Deshalb nur so viel: Es hat sich nachher gezeigt, dass Lyoness von der Wirtschaftskammer Steiermark nie "als Firma des Jahres 2009" ausgezeichnet wurde.

von Supi777 am
01.11.2016, 13:34

@buse

So Herr Buse, wer hat jetzt Recht? Das ganze Lyoness System gibt es in 1 - 2 Jahren nicht mehr. So wie bei den Schenkern! Alles auch nach Jahren gestorben, weil man keine Neuen Leute gebracht hat. Der Rest mit dieser Cashback Karte ist sowieso nur Mist!

von Ben Ecker am
01.11.2016, 10:39

PUMA ein weiteres "gefaktes Partnerunternehmen"

Das BE Konfliktmanagement hat nun erneut alle größeren (noch vorhandenen) auf der Lyoness-Website geführten Handel- und Geschäftspartner mit Fakten zu Lyoness kontaktiert und innerhalb kürzester Zeit meldete sich der Sportartikelhersteller PUMA. Frau Kerstin Neuber (Head of Corporate Communications) der PUMA-Zentrale in 91074 Herzogenaurach teilte uns mit: „Sehr geehrter Frau W……., vielen Dank für die Information. Das war uns nicht bewusst, da in der Tat keinerlei Geschäftsbeziehungen bestehen. Wir sind gerade bemüht, Kontakt mit Lyoness aufzunehmen, damit unser Logo von der Website genommen wird. Sobald dies geschehen ist, melde ich mich wieder bei Ihnen. „ Inzwischen wurden wir darüber informiert, dass Lyoness gegenüber PUMA zugesichert hat, die Logo’s bis zum 02.11.2016 von der Website's zu nehmen. Wie Frau Neubert telefonisch uns gegenüber noch versicherte, wurde der Fall Lyoness auch an die entsprechenden Abteilungen zur Prüfung weitergeleitet. Weitere Großunternehmen/Konzerne haben bereits eine Stellungnahme angekündigt und zeigten sich ebenfalls überrascht über die Logoverwendung und missbräuchliche Darstellung durch Lyoness. Bereits im Juli wurde ja die „Mastercard-Lüge“ von Lyoness publik und ihm Nachgang hierzu auch die Lyoness-Pressesprecherin Frau Kelemen einer Lüge überführt. Im Juni 2015 wurden schon einmal die auf der Lyoness-Website als Geschäftspartner geführten Unternehmen in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz kontaktiert und die Reaktionen waren damals bereits größtenteils negativ. Vielfach wurde erfragt, wer oder was denn Lyoness überhaupt sei und wie sie auf deren Homepage kommen. Sie hätten weder eine Akzeptanzstelle etc. oder eine Ahnung, wie etwas mit wem verrechnet werden würde. Das alte Spiel mit gefakten Zahlen! Die Reaktionen auf unsere jüngsten Anfragen hingegen sind bisher einstimmig negativer Natur und vor allem betroffene KMU’s äußerten sich „bitter enttäuscht“ von den Versprechungen von Lyoness. Es liegt auf der Hand. Lyoness schleicht sich über Affiliate-Partner an die Logo’s namhafter Unternehmen heran und „bastelt“ sich so eine breite Handels- und Geschäftspartnerschaft mit namhaften Marken, welche plakativ auf der Website geführt wird. Der Strukturvertrieb von Lyoness dankte es sicherlich. Es lässt sich beim Geldeinsammeln und Anwerben neuer Mitglieder doch farbenfroh mit einem „…Wenn schon Weltmarken wie PUMA, AMAZON, ADIDAS, MASTERCARD etc. langjährige Geschäftspartner von Lyoness sind, worauf warten sie dann noch…..“ ganz passabel argumentieren.

von germanius am
01.11.2016, 09:51

LYONESSEN können nicht rechnen!

Basiswissen zu Lyoness anhand der Legende „Das Schachbrett und die Reiskörner“! Einer alten Legende nach lebte einst in Indien ein König namens Sher Khan. Während seiner Regentschaft erfand jemand das Spiel, das heute Schach heisst. Der König war von diesem königlichen Spiel begeistert, dass er den Erfinder des Spieles zu sich an den Königshof rufen liess. Als der Erfinder, ein weiser Mann, vor ihn trat, sagte der König, er wolle ihm eine Belohnung geben für diese vortreffliche Erfindung. Er sei reich und mächtig genug, ihm jeden Wunsch zu erfüllen, sei er auch noch so ausgefallen. Der Mann schwieg eine Weile und dachte nach. Der König ermunterte ihn und sagte, er möge keine Scheu zeigen und einfach seinen Wunsch äussern. Der Mann jedoch erbat sich Bedenkzeit bis zum nächsten Tag, um über seinen Wunsch nachzudenken. Dann, so sagte er, wolle er dem König seinen Herzenswunsch mitteilen. Als der Mann am nächsten Tag abermals vor den König trat, bat er um ein einziges Reiskorn auf dem ersten Feld des Brettes. Der König lachte und fragte ihn, ob das wirklich alles sei, er könne sich doch mehr wünschen? Da antwortete der Mann, er hätte gerne auf dem zweiten Felde zwei Reiskörner, auf dem dritten vier, auf dem vierten acht, auf dem fünften Feld sechzehn Reiskörner. Die Berater des Königs begannen schallend zu lachen, weil sie diesen Wunsch für äusserst dumm hielten. Schliesslich hätte der Mann sich Gold, Edelsteine, Land oder alles mögliche andere wünschen können. Der König hatte ja sein Wort gegeben und müsste ihn mit Reichtümern überschütten, wenn er es verlangte. Der König war verärgert, weil er dachte, der Erfinder halte ihn für zu arm oder zu geizig. Er sagte, er wolle ihm für alle Felder Reiskörner geben - auf jedem Feld doppelt so viele Körner wie auf dem Feld davor. Doch der Wunsch sei dumm, weil er ihm viel mehr hätte geben können. Der König schickte den Erfinder des Schachspiels aus dem Palast hinaus und liess ihn am Tor warten. Dorthin würde man ihm seinen Reis bringen. Der Weise ging leise lächelnd hinaus. Am Tor setzte er sich und wartete geduldig auf seine Belohnung. Abends erinnerte sich König Sher Khan an den seltsamen Wunsch und fragte, ob der Erfinder seine Belohnung schon erhalten habe. Seine Berater wurden nervös und erklärten, dass sie die Belohnung nicht hätten zusammenbringen können – es sei einfach viel zu viel, und die Getreidespeicher würden nicht genug Reis enthalten, um ihn auszuzahlen. Da wurde der König wütend und schimpfte, sie sollten dem Mann endlich seine Belohnung geben, schliesslich habe er es versprochen und das Wort des Königs gelte. Da erklärten seine Berater und der Hofmathematiker, dass es im gesamten Königreiche nicht genug Reis gäbe, um den Wunsch des Mannes zu erfüllen. Ja, dass es auf der gesamten Welt nicht so viel Reis gäbe. Wenn er sein Wort halten wolle, müsse er alles Land auf der Welt kaufen, es in Reisfelder verwandeln und sogar noch die Ozeane als Ackerfläche trockenlegen lassen, um genügend Reis anpflanzen zu können. König Sher Khan schwieg verblüfft. Dann fragte er, wie viele Reiskörner es denn seien. 18.446.744.073.709.600.000 Reiskörner (18,4 Trillionen) war die Antwort. Da lachte der König schallend. Er liess den Weisen zu sich rufen und machte ihn zu seinem neuen Berater.

von twist am
01.11.2016, 09:47

@Cashback

Vielen Dank für deinen hochinteressanten Beitrag. Lyoness hat ja die Anwerbung weiterer Kooperationspartner ihren Marketern überlassen. Sie tun diese unappetitliche Arbeit, abgesehen von den utopischen Gewinnversprechungen im Compensation Plan, ohne dafür bezahlt zu werden. Das Lyoness-System kann nur so lange Bestand haben, als die Marketer aktiv bleiben. Beenden sie ihre Tätigkeit, kommt das System und (sehr wichtig) der Geldfluss an Lyoness zum Erliegen. Fazit: Die Marketer können vielleicht mehr bewirken, als ein Gerichtsurteil.

von Cashback am
31.10.2016, 21:34

Bricht das Lyoness-System zusammen?

Ich habe mir das Lyoness-System bei einem Lyoness-Mitglied (Marketer) mal etwas genauer angeschaut. Es sind mehrere tausend Mitglieder in seiner Lifeline registriert und trotzdem hat dieser Marketer nicht einen Cent in den letzten Jahren damit verdient!!! Was ich sehr interessant finde, die Registrierungen neuer Mitglieder ist sehr stark zurück gegangen!!! Trotz tausender Mitglieder wurden in den letzten Wochen nur noch sehr vereinzelt neue Mitglieder registriert. Das System ist sozusagen zusammengebrochen. Auch dieser Marketer hat sein Investiertes Geld noch nicht zurück bekommen und alle Versprechungen von Lyoness haben sich in Luft aufgelöst!!!

von twist am
31.10.2016, 11:14

An alle CH-Lyconet Marketer

Ihr seid als Marketer "berechtigt" neue Lyoness-Mitglieder, neue SME-Partnerunternehmen und neue Marketer anzuwerben. Als Entgelt für Eure Tätigkeit sind Euch Vergütungen nach Massgabe des Lyconet Compensation Plans in Aussicht gestellt worden. Als Marketer handelt Ihr selbständig und vor allem e i g e n v e r a n t w o r t l i c h . Lyoness ist gegenüber von Euch wohlweislich nicht weisungsberechtigt. Was bedeutet das? Ihr müsst die Folgen Eures Handelns selber tragen. Gemäss erstinstanzlichem Urteil des Kantonsgerichts Zug ist das Geschäftsmodell von Lyoness unlauter und widerrechtlich. Ich möchte Euch deshalb auf Art. 28 Abs 1 des Obligationenrechts aufmerksam machen. Er lautet: "Ist ein Vertragsschliessender durch absichtliche Täuschung seitens des anderen zu dem Vertragsabschluss verleitet worden, so ist der Vertrag für ihn auch dann nicht verbindlich, wenn der erregte Irrtum kein wesentlicher war" . Ihr Lyconet Marketer solltet Euch deshalb fragen, ob Eure Keiler-Tätigkeit nicht im Sinne von Art. 28 OR unlauter ist und ob allenfalls Schadenersatzklagen gegen Euch erhoben werden könnten. Bedenkt auch, dass alle Geschäfts-Praktiken mit Täuschungsabsicht (im Sinne des Gesetzes) irreführend sind, wenn sie zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die ein Durchschnittsverbraucher andernfalls nicht getroffen hätte.

von am
29.10.2016, 09:38

@Cashback

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du deine persönliche Lyoness-Geschichte so freimütig erzählt hast. Von grosser Zivilcourage zeugt, dass du Jene, die du ins System gebracht hast, davon unterrichtet hast, dass die ausgestiegen bist und nun mit diesen Leuten einen Weg suchst, das einbezahlte Geld zurück zu erhalten. Ein grosses Bravo! Ich hoffe, dass das Schule macht, indem nun viele andere Lyoness-Promotoren es dir gleichtun, d.h. mit dem Keilen aufhören und diejenigen, die sie ins System gebracht haben, darüber informieren. In der Schweiz dürfte es Tausende von Leuten geben, die den Verlockungen von Lyoness erlegen sind. Das Geld, das sie in Form von Anzahlungen, Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen und Kauf von Discount Vouchers usw. an Lyoness überwiesen haben, geht in die Millionen. Allein jene 300 Personen, darunter viele Konsumenten, die 2009, noch vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit von Lyoness in der Schweiz, je Fr.3,000.- überwiesen haben, haben insgesamt Fr. 900,000.- bezahlt und damit Lyoness ermöglicht, die Operation Schweiz ohne eigenes Geld zu starten. Viele dieser Leute dürften mittlerweile erkannt haben, dass die diffusen und teilweise utopischen Gewinnversprechungen nicht eingehalten wurden. Wenn du mit Leuten sprichst, die unbeirrt weiterhin ihrer Keilerarbeit nachgehen, solltest du sie auf das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG hinweisen. Mit ihrer Tätigkeit könnten sie möglicherweise gegen Art. 3 Abs 1, lit. r UWG verstossen und mit Gefängnis oder Geldstrafe bestraft werden. Die sagst, dass du früher Leute, dazu animiert hast, "Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" zu tätigen. Diese Möglichkeit bestand in der Schweiz zwischen Nov. 2009 und April 2012. Nachher und bis November 2014 konnten die Leute "Originalgutscheine bestellen und und darauf eine Anzahlung leisten". Ich vermute, dass deine "Vertriebstätigkeit" zwischen 2009 und 2014 stattfand. Zu jener Zeit akzeptierte Lyoness auch Anzahlungen von Verbrauchern (Konsumenten, Privatpersonen) Wenn du also Leute mit Konsumentenstatus angeworben hast, dann haben diese allerbeste Chancen, ihr Geld zurück zu bekommen. Diese Leute haben, sofern sie 2014 nicht Marketer geworden sind, immer noch die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als (österreichische ) Vertragspartei. Unter dem österreichischen Konsumentenschutz- gesetz KSchG haben sie ein Rücktrittsrecht, das schon zahlreiche Anzahler geltend gemacht haben und ihr Geld (mit und ohne Prozess) zurück erhalten haben. Hier wäre Anwalt Dr. Josef Fromhold, Wien, (www.fromhold.at) zu kontaktieren.

von Cashback am
28.10.2016, 15:09

@ Twist

Danke für deine schnelle Antwort! Ich selbst habe einmal geglaubt, dass bei Lyoness alles mit rechten Dingen zu geht. Leider habe ich später erkannt, dass Lyoness uns nur das Geld aus den Taschen gezogen hat und damit anscheinend ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! Ich habe auch Menschen in meinem direkten Umfeld von Lyoness überzeugt und es wurden dann sogenannte "Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" getätigt. Ich habe nun all diese Menschen informiert, dass wir uns alle von Lyoness täuschen lassen haben und alle unterstützen mich jetzt, um das Geld zurück zubekommen. Ich glaube wir müssen viel mehr Aufklärungsarbeit betreiben und den Geschädigten Mut machen. Die Leute, die sich ein großes Netzwerk aufgebaut haben und immer noch Menschen davon überzeugen, dass sie Geld bei Lyoness investieren, obwohl nun bekannt ist, das Lyoness hier anscheinend ein verbotenes Schneeballsystem betreibt, sollten auch verklagt werden!

von twist am
28.10.2016, 14:13

@Cashback

Deine Idee, einen Flyer herzustellen, in welchem das wahre Geschäft von Lyoness dargestellt wird und die Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man sein Geld zurückholen kann, ist grundsätzlich gut. Anstatt "Cashback"würde es dann heissen "down-payments back". Die Verteilung solcher Flyer innerhalb der Lyoness-Community dürfte allerdings nicht einfach sein, da es in den einzelnen Seilschaften (Lifelines, Uplines) Leute gibt, die immer noch an die wundersame Geldvermehrung glauben und deshalb keinerlei Aufklärungsarbeit leisten wollen. Dies auch deshalb, weil sie sonst ein Stück weit ihr Gesicht in ihrem engsten Umfeld, das sie beackert haben, verlieren würden. Dazu gehören Christoph und Nicole Schmäh und Ede Buser, die sich ja kürzlich im Forum zu Wort gemeldet haben. Das geeignete Vorgehen gegen Lyoness ist auch nicht immer gleich. Es hängt u.a. davon ab, wer deine Vertragspartei ist, ob du den Status Unternehmer oder Verbraucher (Konsument) hast oder ob du 2014 Marketer geworden bist oder nicht. Den optimalen Weg kann dir ein in der Sache erfahrener Anwalt weisen.

von twist am
28.10.2016, 13:18

BREAKING NEWS: NEUER-BEOBACHTER-ARTIKEL

Die bekannte Zeitschrift Beobachter hat in ihrem Heft Nr. 22 vom 28.10.2016 erneut einen kritischen Artikel über Lyoness publiziert. Er lautet wie folgt: LYONESS OFFIZIELL EIN SCHNEEBALLSYSTEM. Lyoness betreibt ein "Schneeballsystem nach dem Schneeballprinzip". Zu diesem Schluss kommt das Zuger Kantonsgericht. Denn wer neue Mitglieder ins System einbringe, profitiere von eine Treueprämie, die massiv über den Rabatten bei den Einkäufen liegt, um die es bei Lyoness vordergründig geht. Laut Gericht liegt ein Schneeballsystem vor, sobald den Teilnehmern in Aussicht gestellt wird, dass die Anwerbung weiterer Personen Vorteile bringen könne. Gegen das international weitverzweigte Firmen- Konglomerat klagte der Zuger Unternehmer Christian Plaschy. Wie andere Geschädigte hatte er erst nach und nach realisiert, dass nur mit Einkäufen wenig bis nichts vom versprochenen Cashback fliesst. Daher kauften sich viele Mitglieder für mehrere tausend Franken als "Premium Partner" ein. So erhielten sie Gutscheine für zukünftige Einkäufe, liessen sich Punkte im System gutschreiben und hofften, dass sich auch neu geworbene Mitglieder einkaufen, was ihnen wiederum Punkte bringen sollte. Trotz dem Urteil erhält Plaschy nur einen Bruchteil seines Geldes zurück. Er konnte nicht nachweisen, dass er selber den grössten Schaden erlitten hatte, da er den grössten Teil über seine Firma eingezahlt hatte. Trotzdem ist Plaschy zufrieden: "Ich wollte nachweisen, dass das Geschäftssystem von Lyoness nicht sauber ist". Lyoness will das Urteil an die nächste Instanz weiterziehen. So weit der Artikel im Beobachter. Dieser erreicht in der Schweiz (Quelle Wipikedia) 851000 Leser, wird also wahrgenommen. Mein Kommentar: Gut, dass es den Beobachter gibt. Ein Bravo an den unerschrockenen Redaktor.

von Cashback am
28.10.2016, 13:16

Vielen Dank an Twist

Ich weiß jetzt was zu tun ist! Wir alle sollten in unserer Lifeline und Upline diese Informationen weiter geben, damit alle Lyoness-Geschädigte informiert sind. Vielleicht sollten wir auch darüber nachdenken, ob wir ein "Flyer" drucken lassen, wo kurz und bündig beschrieben wird, wie Lyoness-Geschädigte Ihr Geld zurück bekommen können und an wem sie sich wenden müssen. Dann könnte man Geschädigte sehr schnell helfen, die von Lyoness getäuscht wurden und somit viel Geld verloren haben! Twist, was hältst du von dieser Idee? Oder gibt es evtl. schon etwas in dieser Richtung oder andere Ideen? Ich freue mich über jeglicher Unterstützung. Am Ende wird die Gerechtigkeit siegen!!! :-)

von twist am
27.10.2016, 10:41

@Cashback

Deutsche Lyoness-Mitglieder haben die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei. Deshalb müssen sie ihr Geld von dieser Firma zurück fordern. Dabei wird Schweizer Recht gelten. Das Instrument einer Sammelklage, wie es in den USA existiert, gibt es in der Schweiz nicht. Man muss das Geld selbst von Lyoness Europe AG zurückfordern, selbst dann, wenn man die Anzahlungen zugunsten von Lyoness Deutschland GmbH geleistet hat. Um Anwaltskosten zu sparen wäre es empfehlenswert, wenn sich möglichst viele Geschädigte gleichzeitig an einen Anwalt wenden würden. Lies die Forumsbeiträge vom 19.10.2016 an Ellen Ahamdi, dann weisst du genau, was getan werden kann.

von Cashback am
26.10.2016, 18:27

Geld zurück für jede Einheit!

Hallo liebe Freunde der Gerechtigkeit, Wir wollen nun endlich unser Geld von Lyoness zurück! Es ist nun doch sehr offensichtlich, dass wir alle von Lyoness massiv getäucht wurden, als wir unser Geld in sogenannten "Auslands-Buchungsaktionen" INVESTIERT haben!!! Sowie es scheint betreibt Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem und unser investiertes Geld wurde anscheinend zweckentfremdet! Kann mir bitte jemand sagen, wie ich am besten vorgehen soll um mein Geld möglichst bald von Lyoness zurück zubekommen?? Oder gibt es in Deutschland auch die Möglichkeit der Beteiligung an einer Sammelklage?? Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung.

von twist am
24.10.2016, 09:59

Bankverbindung

Der Verfasser des Beitrages vom 21.10.2016 mit dem Titel "Lyoness-Geschädigte erstatten Strafanzeigen direkt bei den nächstliegenden Polizeidienststellen" hat erwähnt, dass die Lyoness Europe AG ein Konto bei der Stadtsparkasse Köln unterhält. Kann mir dieser Forumsteilnehmer vielleicht den genauen Namen/Adresse der Stadtsparkasse Köln und die Kontonummer des dortigen Kontos der Lyoness Europe AG nennen? Besten Dank.

von Supi777 am
24.10.2016, 09:39

Wer hat jetzt Recht?

So Herr Buse, wer hat jetzt Recht? Yes! Ich hatte Recht.

von twist am
23.10.2016, 10:17

NEUER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die Tiroler Tageszeitung, Online-Ausgabe, hat am 21.10.2016 folgenden Artikel publiziert: "CAUSA LYONESS - STAATSANWALTSCHAFT KÖLN PRÜFT ANFANGSVERDACHT. Mit der Grazer Einkaufsgemeinschaft Lyoness ist neben der österreichischen und der Schweizer auch die deutsche Justiz beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft Köln prüft, ob sie Ermittlungen einleitet und hat zu diesem Zweck bereits Einvernahmen durchgeführt. "Ich kann bestätigen, dass Geschädigte vernommen worden sind. Dies aber nur, um einen Anfangsverdacht zu verifizieren" bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln am Freitag. Sollte sich der Verdacht erhärten, werden Ermittlungen eingeleitet, so der Behördensprecher zur APA. Zum Inhalt des Verfahrens äusserte sich der Sprecher nicht. Wie lange die Prüfungen dauern, sei aufgrund der Komplexität des Falls nicht abzuschätzen. Von Lyoness hiess es am Freitag auf APA-Anfrage: "Wir geben keinen Kommentar zu laufenden Ermittlungsverfahren ab." Mein Kommentar: Einen Anfangsverdacht zu verifizieren dürfte der Staatsanwaltschaft nicht allzu schwer fallen, wenn ihr einmal die Aussagen von Lyoness-Geschädigten vorliegen. Man beachte auch, dass der Sprecher der Staatsanwaltschaft bereits davon gesprochen hat, dass "Geschädigte" vernommen wurden.

von am
22.10.2016, 15:55

@Christoph Schmäh, Nicole Schmäh und Ede Buser

Als Lyconet-Marketer habt Ihr eine spezielle Ausbildung genossen und Anweisungen erhalten, wie man ein Keiler-Gespräch am erfolgreichsten führt und wie kritische Fragen von Anzuwerbenden am besten beantwortet werden. Es müsste also für Euch ein Leichtes sein, die untenstehenden Fragen zu beantworten: 1. Wie ist die genaue Funktionsweise von Discount Vouchers, die zur Teilnahme an der "Challenge 2016" gekauft werden mussten. Lyoness Schweiz bzw. ihre "Handlanger" haben, wie Ihr wisst, Anfang Jahr stark für die "Challenge" geworben, bei der man sog. Premium Marketers anwerben und einen Discount Voucher für EUR 2400.- kaufen musste. 2. Was sagt Ihr dazu, dass Lyoness das Logo von bekannten Firmen auf ihrer Homepage zeigt und damit suggeriert, diese seien ein Partnerunternehmen, jedoch keine vertragliche Vereinbarung besteht und demzufolge auch kein Geld an Lyoness fliesst,wenn Lyoness-Mitglieder bei diesen Firmen einkaufen? 3. Welchen Rat gebt Ihr Leuten wie der Schwester von Ellen Ahamdi (siehe ihre Forumsbeiträge), welche Gelder im 5-stelligen Bereich in Lyoness investiert hat, um ihr Geld von Lyoness zurück zu bekommen? 4. Weshalb ist Lyoness von TÜV Rheinland, Köln und Quality Austria nicht mehr zertifiziert, nachdem sich Lyoness jahrelang mit diesen Zertifizierungen gebrüstet hat? 5. Was sagt Ihr zum Forums-Beitrag vom 15.10.2016, worin nachvollziehbar dargelegt wurde, dass die "Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer Fassung Nov.2014" ein Knebelvertrag ist? 6. Was sagt Ihr zum Forums-Beitrag vom 15.10.2016, worin dargelegt wurde, dass Marketer mit ihrer Keilertätigkeit möglicherweise UWG Art 3 ABs 1 lit. r verletzen und ihnen gegebenenfalls eine Gefängnis- oder Geldstrafe droht? 7. Was sagt ihr dazu, dass Lyoness die im Nov.2014 (Excite-Veranstaltung) gross angekündigte Lyoness Master Card nicht realisieren konnte? 8. Wie war es überhaupt möglich, dass (wie Christoph Schmäh sagte) es "verdrehte Empfehlungsgeber gab, die eine wundersame Geldvermehrung ohne Arbeit versprochen haben", wenn die Empfehlungsgeber doch von Lyoness geschult werden? 9. Was sagt Ihr zu den in der Schweiz und in Österreich kürzlich gegen Lyoness ergangenen Gerichtsurteile? (ausser dass sie noch nicht rechtskräftig sind). 10. Wie erklärt Ihr Euch, dass der Schweizerische Verband Network Martketing SVNM, dessen Aufgabe es ist, "dem Wildwuchs von Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing illegale Schneeball - und Pyramidenspiele betreiben, Einhalt zu gebieten" Lyoness als Firmenmitglied hat? 11. Was sagt Ihr dazu, dass nun auch die deutsche Staatsanwaltschaft, Köln, aktiv geworden ist und begonnen hat, Lyoness-Geschädigte durch die Polizei vernehmen zu lassen? 12. Was sagt Ihr dazu, dass es Lyoness seit März 2015 nicht mehr gelungen ist, eine Grossveranstaltung (Sensation) durchzuführen? 13. Was sagt Ihr dazu, dass es Lyoness seit 2012 nicht mehr gelungen ist, eine aktive neue Landesgesellschaft zu eröffnen? 14. Was sagt Ihr dazu, dass Lyoness Suisse GmbH Logos von "Partneruntenehmen" auf ihrer Homepage führt, die ihren Vertrag mit Lyoness schon vor Jahren aufgelöst haben? (Gasthof-National, Langendorf) 15. Wie erklärt Ihr Euch, dass klagewillige Lyconet Marketer, welche die Lyoness Suisse GmbH als Vertragspartei haben, nicht am Sitz der Gesellschaft (Steinhausen), sondern in Buchs SG klagen müssen? 16. Wie erklärt Ihr Euch, dass Lyoness kein "Leitbetrieb Austria" mehr ist, also nicht mehr zu den "vorbildhaften Unternehmen Österreichs gehört, die durch besondere Leistungen oder Aufgabengebiete herausragen"? 17. Was sagt Ihr dazu, dass österreichische Lyoness-Firmen ihre Bilanzen nicht oder nicht fristgerecht beim Firmenbuchgericht einreichen, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist? 18. Warum hat die langjährige Revisionsstelle von Lyoness in der Schweiz, die OBT AG, St. Gallen, ihr Mandat niedergelegt , womit Lyoness gezwungen wurde, auf die Kleinstfirma RZP Rother Zeberli Partner Treuhand AG, Arbon, auszuweichen? 19. Warum hat sich der deutsche Fernsehsender RTL bei seiner jährlichen Sendung "Spendenmarathon" geweigert, weitere Spenden von Lyoness entgegen nehmen? Damit wurde Hubert Freidl verunmöglicht, sich vor einem Millionen- Fernsehpublikum als Wohltäter zu präsentieren und Werbung für Lyoness zu machen. 20. Weshalb überlässt Lyoness die Keilerarbeit (Anwerbung weiterer Kooperationspartner) den Marketern und erledigt diese Arbeit nicht durch eigenes Personal, gegenüber welchem sie dann, im Gegensatz zu den Marketern, auch weisungsberechtigt wäre? 21. Wie erklärt Ihr Euch den überaus häufigen Wechsel bei den Geschäftsführern von Lyoness Suisse GmbH? 22. Was sagt Ihr dazu, dass ein Betriebsrat der in Österreich bekannten Firma Semperit von Lyoness-Keilern dazu über- redet wurde, unerlaubt gegen EUR 200,000.- aus der Betriebskasse zu nehmen und in Lyoness zu investieren und er dann sein Amt als Betriebsrat, seine Stelle bei Semperit und seine Würde verlor? 24. Was sagt Ihr dazu, dass der österreichische Staat (das Konsumenten- schutzministerium) gegen Lyoness aktiv werden musste, indem er den Verein für Konsumenteninformation (VKI), Wien, beauftragte, Lyoness wegen unlauteren Geschäftsbedingungen zu verklagen und nun bereits zweitinstanzlich festgestellt wurde, dass 61 Klauseln in den AGB/ZAGB von Lyoness illegal waren? Das finale Urteil des Obersten Gerichtshofs kommt noch. 25. Wie erklärt Ihr Euch, dass die Lyoness Child & Family Foundation, Buchs SG, die eingehenden Spenden nicht mehr auf ein Konto dieser Stiftung zahlen lässt, sondern auf ein Konto eines österreichischen Vereins mit dem ähnlichen Namen Lyoness Child & Family Foundation - Verein zur Unterstützung und Förderung von bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien? Könnte es sein, dass man diese Änderung, vorgenommen hat, um einer Kontrolle der Eidg. Stiftungsaufsicht, Bern, welche schweizerische Stiftungen überwacht, zu entgehen? Schlussbemerkung: Falls die Aufgaben, diese Fragen zu beantworten für eine/ einen von Euch zu viel ist, könnt Ihr sie gerne unter Euch aufteilen.

von Cashback am
21.10.2016, 15:27

Werden wir betreffend "Partnerunternehmen" auch in Deutschland von Lyoness getäuscht?

Vor einiger Zeit war es nicht möglich über Lyoness Deutschland Gutscheine von sogenannten "Partnerunternehmen" zu bekommen. Es gab zu dieser Zeit sehr viele negative "Gerüchte" um Lyoness und in Österreich wurden ca. 30% der Belegschaft die Kündigung ausgesprochen. Mein Geld auf meinem Einkaufskonto war auf einmal nichts mehr wert, weil ich keine Möglichkeit mehr hatte mir Gutscheine zu bestellen. Ich habe daraufhin mit der Drogerie Müller Kontakt aufgenommen, die offiziell als Partnerunternehmen bei Lyoness geführt wird und auf allen Lyoness Veranstalltungen immer als das Vorzeige-Partnerunternehmen genant wurde. Ich habe bei Müller nachgefragt, ob sie immer noch als Partnerunternehmen mit Lyoness zusammenarbeiten... Die Antwort von Müller war: Wir waren niemals Partnerunternehmen von dieser Firma. Lyoness ist lediglich ein Kunde von uns, der regelmäßig Gutscheine bei uns bestellt! Mein Kommentar: Finger weg von Lyoness!

von am
21.10.2016, 14:22

Lyoness-Geschädigte erstatten Strafanzeigen direkt bei nächstliegenden Polizeidienststellen!

Bei der Staatsanwaltschaft Köln liegt der Strafantrag (Az:112 Js 423/16) u. a. wegen Betrug gegen Lyoness vor. Seit dem Bekanntwerden des dort geführten Strafantrages, den recherchierten Fakten zur Mastercard-Lüge, dem Indien-Dilemma und aufgrund der zuletzt ergangenen Verurteilungen in Österreich und der Schweiz, sehen sich zunehmend mehr Mitglieder durch Lyoness und deren Strukturvertrieb Lyconet betrogen/getäuscht. Entschlossen gehen nun vermehrt Lyoness-Geschädigte direkt zu nächstliegenden Polizeidienststellen und erstatten unter Benennung des Az. 112 Js 423/16 der Staatsanwaltschaft Köln und Vorlage benötigter Unterlagen (Banküberweisungbeleg an die Lyoness Europe AG bei der Stadtsparkasse Köln, Lyoness/Lyconet-Vertrag und Auszügen zu den Gutscheinbestellungen etc.) Strafanzeige gegen die Lyoness Deutschland GmbH (ggf. erweitert). Es liegen mir hierzu inzwischen dutzende Bestätigungen von Geschädigten aus dem gesamten Bundesgebiet vor.

von Ben Ecker am
21.10.2016, 11:55

Suspendierung von OStA M. Schön beantragt!

Am 30.09.2016 wurde die Suspendierung des leitenden OStA M. Schön (WKStA) nach § 112 BDG bei der Oberstaatsanwaltschaft Wien (Herrn HR Dr. Klackl) beantragt. Die gravierenden Versäumnisse/Verfehlungen im Lyoness-Strafverfahren gegen Hubert Freidl (u. a.) sowie der in diesem Zusammenhang stehende mutmaßliche Korruptionsverdacht wiegen schwer. Zeitnah wird die gesamte Dienstaufsichtsbeschwerde nebst Nebenanträge veröffentlicht werden.

von am
20.10.2016, 19:07

LYONESS PARTNERSCHAFT MIT FUSSBALLCLUB RAPID WIEN

Im Juni 2015 gab Lyoness bekannt, dass sie in den nächsten 5 Jahren mit Rapid kooperieren und jährlich EUR 1,8 Mio. pro Jahr in diese "Partnerschaft" investieren wird. Lyoness erhielt dafür ein "umfangreiches Kommunikationspaket", was immer man darunter verstehen mag. Lyoness wurde unter 6 anderen Firmen sog. "Premium Partner" und nicht etwa "Hauptpartner". Diese Rolle nimmt nach wie vor Energie Wien ein. Deshalb tragen die Rapid-Kicker das Lyoness-Logo auch nur auf dem Rücken, einzig Rapid-Spielmacher Steffen Hoffmann auf der Brust. Lyoness durfte unter dem Sponsoring-Vertrag die "SK Rapid Cashback-Card" herausgeben, die von Rapid-Personal und Fans zu benützen ist. Damit die Leute die Karte auch nutzen, wurde versprochen, dass "bis zu 1 % des Einkaufsumsatzes, der mittels der Rapid Cashback-Card getätigt wird, dem Nachwuchs des SK Rapid zugute kommt". Darüber hinaus natürlich die bekannten "bis zu 5 % Cashback und Shopping Points". Man beachte die Formulierung "von bis zu ... " , die Lyoness alle Optionen offen lässt, d.h. zu nichts verpflichtet. Doch nebst der Publizität, die Lyoness durch dieses Sponsoring gesucht und erhalten hat, verfolgte sie offenbar noch ein ganz anderes Ziel, nämlich Geldeinsammeln. Dies ist man sich von Lyoness, sprich Anzahlungen in allen Variationen, längst gewohnt. Sie bot ihren Lyconet Marketern "mit europäischer Mitglieds-ID", darunter Marketern aus dem Umfeld von Rapid, den Kauf von 8.888 "Limited Edition Discount Vouchers" zum Preis von EUR 1,500.- an. (= Total EUR 13,332,000.-) Lyoness stellte den Käufern dieser Vouchers in Aussicht, dass sie dann von den Umsätzen folgender Lyoness-Kunden profitieren werden: 1. Kunden der Lyoness-Webseite 2.. Kunden der Fussball-Kooperation 3. Kunden der Golf-Kooperation 4. Kunden der Key Account Kooperation 5. Kunden von weiteren Kooperation. Pro Marketer konnten max. 3 Vouchers erworben werden. Mit der Beschränkung auf 3 Vouchers pro Marketer und der Bezeichnung "Limited Voucher" wollte man wohl suggerieren, dass die Nachfrage nach solchen Vouchers hoch ist und man sich deshalb beeilen sollte. Gemäss einem Artikel vom 4.7.2016 in der österreichischen Zeitung derStandard.at wurde diese neue Form der Geldeinsammlung ein Fall für die Justiz. Es sei eine Anzeige bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, eingereicht worden worin Lyoness beschuldigt worden sei, es handle sich bei den Limited Edition Discount Vouchers um einen nicht rückzahlbaren Kapitalfluss an Lyoness ohne Gegenleistung und es sei zweifelhaft, ob für die Kapitalgeber nennenswerte Erträge rausschauten. Mein Kommentar: Das Ganze erinnert stark an den Verkauf von Länderpaketen. Es ist zu hoffen, dass nicht auch Schweizer auf dieses Angebot hereingefallen sind. Noch etwas zum schmunzeln: Spielmacher Steffen Hoffmann von Rapid sagte in einem Interview: "Ich muss anmerken, dass Lyoness in unserer Branche nicht unumstritten ist. Daher ist (Anm.: das Lyoness-Sponsoring) eine geniale Marketing-Massnahme um sich aus den Negativschlagzeilen zu dribbeln".

von am
20.10.2016, 17:16

WER IST WIRLICH EIN PARTNERUNTERNEHMEN VON LYONESS?

Wie der Fall Möbel-Märki (mein Beitrag vom 17.10.2016) zeigt, sind Firmen, deren Logo auf der Homepage von Lyoness zu finden ist, manchmal keineswegs ein Lyoness-Partnerunternehmen. Nun kann erneut ein solcher Fall nachgewiesen werden: Seit Jahren zeigt Lyoness das Logo des bekannten Hotelportals booking.com auf ihrer Homepage. Lyoness verspricht ihren Mitgliedern 2 % Cashback und 1 Shopping Point pro EUR 100.- Einkauf. Nun hat der Customer Service von booking.com auf Anfrage bestätigt: "Wir bieten keine Vorteile für Lyoness- Mitglieder an. Diese Vorteile bekommen sie von Lyoness. WIR HABEN KEINE GESCHÄFTSVERBINDUNG MIT LYONESS. Bei weiteren Fragen bitten wir Sie, Lyoness direkt zu kontaktieren." Was bedeutet dies? Lyoness bekommt bei der Benützung des booking.com- Portals durch ihre Kunden kein Geld von booking.com. Es fehlt die Vereinbarung wie sie in Art. 4.2 der Lyoness - Allg. Geschäftsbedingungen Fassung Nov. 2014 beschrieben ist. Woher stammt also das Geld, dass Lyoness-Mitglieder von Lyoness erhalten? Natürlich aus der Tasche von Lyoness selbst. Wieso tut Lyoness so etwas? Natürlich um ihren Mitgliedern vortäuschen zu können, man arbeite mit renommierten, weltweit tätigen Firmen zusammen. Mein Kommentar: Nicht gerade vertrauensfördernd!

von fromhold am
20.10.2016, 17:05

Rückforderung in Deutschland

Auch in Deutschland ist ein Geschäftsmodell, welches ein Schneeballsystem darstellt, verboten (Anhang Z 14 zu § 3 Absatz 3 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb - UWG) und kann der Verbraucher daher seinen Zahlungen zurückfordern. Unzulässige geschäftliche Handlungen im Sinne des § 3 Abs. 3 UWG sind die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Systems zur Verkaufsförderung, bei dem vom Verbraucher ein finanzieller Beitrag für die Möglichkeit verlangt wird, allein oder hauptsächlich durch die Einführung weiterer Teilnehmer in das System eine Vergütung zu erlangen (Schneeball- oder Pyramidensystem). In Deutschland ist das Schneeballsystem nach § 16 Abs. 2 UWG) sogar gerichtlich strafbar: „Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

von Cashback am
20.10.2016, 10:52

Auch in Deutschland wollen viele Marketer ihr Geld zurück!

Wir sind sehr froh, dass es nun immer mehr Urteile gibt, wo ganz klar bestätigt wurde, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! Hoffentlich gibt es nun auch bald ein solches Urteil in Deutschland. Ich kenne sehr viele Mitglieder, die sich von Lyoness getäuscht fühlen und ich bin mir sicher, dass eine Lawine von klagen auf Lyoness in Deutschland zukommen wird. Wir alle sollten unsere Lifeline informieren und gemeinsam dafür kämpfen, dass wir unser Geld wieder zurück bekommen.

von twist am
19.10.2016, 15:01

@ ellen ahamdi

Sehr geehrte Frau Ahamdi Falls Ihre Schwester in Deutschland wohnhaft ist und die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei hat, würde ich anregen, dass Ihre Schwester ihren Fall kurz schriftlich der Staatsanwaltschaft, Köln, schildert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Sept. 2016 gegen Lyoness und hört sich deshalb Aussagen deutscher Lyoness- Geschädigter an. Ihre Schwester sollte sich auf Aktenzahl 112Js 423/16 beziehen. Die Adresse der Staatsanwaltschaft lautet: Staatsanwaltschaft Köln, Herr Staatsanwalt Dr. Frings, Am Justizzentrum 13, D-50939 Köln. Die Angaben sollten der Staatsanwaltschaft per Post übermittelt werden, da bei einem laufenden Verfahren keine E-Mails behandelt werden. Nebst der Option Klage in der Schweiz bestünde auch noch die Möglichkeit, dass sich Ihre Schwester dem bei der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, Wien (WKStA) , anhängigen Strafverfahren gegen Lyoness als Privatbeteiligte anschliesst. Sie würde dabei keinerlei Prozessrisiko laufen. Es ist schon vorgekommen, dass Lyoness solchen Privatbeteiligten ihr Geld zurück gegeben hat, um der WKStA zu demonstrieren, dass man mit "Altlasten" aufräumt. Soviel ich weiss übernimmt Dr. Josef Fromhold, Wien, die Eingabe solcher Privatbeteiligtenanschlüsse gegen eine Pauschale von EUR 120.--.

von twist am
19.10.2016, 13:11

@ ellen ahamdi

Sehr geehrte Frau Ahamdi Ihrer Anfrage vom 18.10.2016 lässt mich vermuten, dass sich Ihre Schwester über die Lyoness Deutschland GmbH, Köln bei Lyoness angemeldet und einen deutschen Empfehlungsgeber hat. Wenn dies zutrifft, hat Ihre Schwester (wie alle europäischen Mitglieder ausser den Schweizern) die Lyoness Europe AG, CH-Buchs als Vertragspartei. Die Lyoness Deutschland fungiert lediglich als "Vertreterin" der Lyoness Europe AG. Obwohl Ihre Schwester also eine schweizerische Vertragspartei hat, gilt gemäss den AGB deutsches Recht, was verwirrlich ist, aber von Lyoness so gewollt. Letztlich wird Lyoness das nicht helfen, da ein Schweizer Richter nach Schweizer Recht urteilen wird. Ich würde Ihnen deshalb raten, sich mit Dr. Rainer Riek vom Anwaltsbüro Zwicky Windlin & Partner, Zug, in Verbindung zu setzen. ([email protected] oder Tel. 0041 41 728 71 61) Es ist nicht auszuschliessen, dass es gar nicht nötig ist, einen Prozess zu führen. Wie ein anderer von Dr. Riek geführte Fall zeigt, war Lyoness schon unmittelbar nach Eingang der Klageschrift bereit, dem Kläger sein Geld weitgehend zurückzugeben. Im Fall Ihrer Schwester müsste die Klage beim Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland, 8867 Mels, anhängig gemacht werden. Vielleicht ist Lyoness aber auch schon bereit, zu zahlen, wenn sie das erste Mal Post vom Anwalt bekommen hat. Die Honoraransätze von Dr. Riek kenne ich nicht, doch dürften sie einiges unter jenen ihres (deutschen?) Anwalts liegen. Sollte ihre Schwester die Lyoness Management GmbH A-Graz oder die Lyoness Suisse GmbH, CH-Cham, als Vertragspartei haben, drängen sich andere Vorgehensweisen auf, die ich Ihnen bei Bedarf gerne aufzeige. Ich wünsche Ihrer Schwester beim Zurückholen ihres Geldes viel Erfolg.

von Ellen am
18.10.2016, 12:41

@Twist - Anfrage

Meine Schwester war bereits zur Beratung bei einem Anwalt, schreckte jedoch vor dem Anwaltshonorar von 8500 € (inkl. 1800 € Prozesskostenvorschuss) zurück. Inzwischen aber zeigt sich die Rechtslage durchaus "Opferfreundlicher" und werde ihr nahelegen es doch einzufordern. Sollten Sie einen Anwalt oder Alternativen empfehlen können kontaktieren Sie mich bitte unter: [email protected]

von twist am
17.10.2016, 18:45

An die Verfasserin des Beitrags vom 16.10.2016 an Ede Buser und Nicole Schmäh

Vielen Dank für Ihren informativen Beitrag. Er wird zur Meinungsbildung über Lyoness sehr wertvoll sein. Es tut mir leid, zu hören, dass Ihre Schwester 2012 dazu überredet wurde, einen 5-stelligen Betrag in Business-Pakete USA, Dubai, Asien etc. zu investieren. Ihre Schwester sollte sich keinesfalls mit dem Verlust ihres Geldes abfinden, sondern ihr Geld mit Hilfe eines erfahrenen Anwalts zurückholen.

von twist am
17.10.2016, 18:29

MÖBEL MÄRKI DEFINITIV KEIN PARTNERUNTERNEHMEN VON LYONESS

Lieber Ede Buser, in Ihrem Beitrag vom 13.10.2016 versicherten Sie Supi777, dass Sie bei Möbel-Märki eingekauft, ihre Lyoness-Karte gezeigt und auch die Rabatte bekommen haben. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Auf Anfrage hat Möbel-Märki nun klargestellt: "Lyoness hat bisher bei uns Gutscheine gekauft, welche sie ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt hat. Nachdem dies im letzten Jahr aufgegeben wurde, ist Lyoness bei uns mit ihrem Cashback-Karten-Modell vorstellig geworden. DIESES KÖNNEN UND WOLLEN WIR SO NICHT IMPLEMENTIEREN. Wir sind jedoch v o r e r s t der Bitte von Lyoness nachgekommen, dass wir ihr die Einkäufe ihrer Mitglieder melden, damit diese weiterhin vom Treueprogramm profitieren können. Dies geschieht wenn ein Kunde uns darauf anspricht; WIR SELBER FÖRDERN DAS THEMA IN KEINER WEISE UND LYONESS- MITGLIEDER ERHALTEN VON UNS KEINE ZUSÄTZLICHEN KONDITIONEN. EINE ANDERE ZUSAMMENARBEIT GIBT ES NICHT; ES WURDE AUCH NIE EINE VERTRAGLICHE ZUSAMMENARBEIT UNTERZEICHNET". Lieber Herr Buser, ich hoffe, sie verstehen die Bedeutung dieser eindeutigen Erklärung. Möbel Märki will, wie zuvor Manor, Spar, Schild und andere aus Reputationsgründen nicht in Verbindung mit Lyoness gebracht werden. Eine vertragliche Zusammenarbeit zwischen Möbel Märki und Lyoness wird es, so sehr sich dies Lyoness auch wünschen mag, nicht geben. Da Möbel Märki davon spricht, dass man v o r e r s t der Bitte von Lyoness nachgekommen sei, ihr Einkäufe von Mitgliedern zu melden, lässt die Vermutung zu, dass auch damit bald Schluss sein könnte, jedenfalls dann, wenn die Negativschlagzeilen weiter andauern. Übrigens: Lyoness nennt gemäss AGB alle Firmen, deren Logo auf ihrer Homepage erscheinen, "Partnerunternehmen". Kann man unter solchen Umständen wirklich von Partnerschaft sprechen? Von "Partnerschaft" ist hier herzlich wenig zu spüren, dafür umso mehr von "Auf Distanz gehen".

von Ellen am
17.10.2016, 18:17

Nicht als Pseudonym unterwegs!

Der Beitrag "Ede Buser & Nicole Schmäh - Diskussionsbasis" wurde von mir "Ellen Ahamdi" gepostet. Ich möchte nur den Unkenrufen zuvorkommen mich hinter einem Pseudonym verstecken zu müssen.

von wundo am
17.10.2016, 16:07

Was ist mit Lyoness Europe los?

Als Journalist, der nur hundert Meter entfernt von Lyoness Europe AG in Buchs sein Büro hat, verfolge ich die Diskussion in diesem Forum mit Interesse. Nun stelle ich fest, dass es um Lyoness Europe relativ ruhig geworden ist. Letzter mir bekannter Eintrag im Handelsregister stammt vom Frühling 2015. Dies überrascht, weil es doch früher in schöner Regelmässigkeit immer wieder personelle Änderungen in Verwaltungsrat und Geschäftsführung gab. Oder habe ich etwas verpasst? Mit den verschiedenen Urteilen in den letzten Monaten wird es aber für mich Lyoness Buchs wieder interessant geworden. Wer hat für mich relevante Informationen? Dann bitte an: Hanspeter Thurnherr, W&O, Bahnhofstrasse 14, 9470 Buchs oder [email protected]

von am
17.10.2016, 15:40

WIE KRIEGE ICH MEIN GELD VON LYONESS ZURÜCK?

Mittlerweile werden wohl viele Anzahler realisiert haben, dass sie von ihrem Empfehlungsgeber, also nicht vom Lyoness-Personal, getäuscht und über den Tisch gezogen worden sind. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn Lyoness macht die unappetitliche Keiler-Arbeit nicht selbst, sondern delegiert sie wohlweislich an "unabhängige und eigenverantwortliche" Marketer, früher Business Partner und Premium Mitglied genannt. Einigen dieser Leute gestehe ich zu, dass sie gutgläubig handelten d.h. vertrauensselig oder naiv genug waren, die Gewinnversprechungen von Lyoness als bare Münze zu nehmen. Andere hingegen waren bösgläubig, d.h. sie wussten genau, was gespielt wurde und sagten sich, dass wenn jemand so dumm oder geldgierig ist, Anzahlungen zu leisten, ist er selber schuld und schliesslich ein erwachsener Mensch. Sie agierten also genau wie Hubert Freidl, dessen Motto, wie berichtet, "Geh ma Deppen suchen" heissen soll. Einige Anzahler/Empfehlungsgeber, die ihre Keilerarbeit beendet haben, haben ihr Geld mittlerweile als Lehrgeld abgeschrieben und sie sind in der Lyoness-Community plötzlich ganz ruhig geworden. Da aber die Verbreitung des Lyoness-Systems fast ausschliesslich über persönliche und geschäftliche Beziehungen läuft, haben ehemalige Keiler weiterhin grosse Probleme. Zu gross wäre der Image- und Vertrauens- verlust, wenn sie offen zugeben würden, dass sie sich getäuscht haben. Es werden werden Freundschaften zerbrechen. Ein Keiler wird wohl in den wenigsten Fällen bereit sein, jenen ihr Geld zurück zu geben, die er ins System gebracht hat. Das Ganze einfach als Lehrgeld abzubuchen, ist nicht empfehlenswert. Es gibt mittlerweile Anwälte, die sich mit Lyoness bestens auskennen und für ihre Klienten erfreuliche Resultate erzielen konnten/können. In der Schweiz ist dies Dr. Rainer Riek von der Anwaltskanzlei Zwicky, Windlin & Partners, Zug. Er verfügt bereits über ausgezeichnete Dossier-Kenntnisse und muss sich also nicht mehr stundenlang ins komplexe Lyoness-System einarbeiten. Es genügt, wenn man ihm fürs Erste mitteilt, seit wann man Lyoness-Mitglied ist, wer seine Vertragspartei ist, wieviel man wann an Lyoness überwiesen hat und wieviel man bisher zurück erhalten hat. Auch sollte man angeben, wofür man bezahlt hat. (blosse Anzahlung, Beteiligung an ausländischen Verrechnungssystemen, Kauf von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen, Beteiligung an "Challenge 2016" mit Kauf von Discount Vouchers usw.) In Österreich ist Dr. Josef Fromhold, Wien, der auf Lyoness spezialisierte Anwalt. Insbesondere für jene CH-Anzahler, die sich 2014 geweigert haben, mit der Lyoness Suisse GmbH eine neue Vertragspartei und neue AGB zu akzeptieren und somit immer noch die Lyoness Management GmbH, Graz, als Vertragspartei haben, könnte es ratsam sein, sich an Dr. Fromhold zu wenden. Solche Anzahler haben gemäss österreichischem Konsumenten- schutzgesetz ein Rücktrittsrecht, auf das sich schon viele erfolgreich berufen haben. Es ist keineswegs so, dass man in jedem Fall einen Prozess führen muss, um sein Geld zurück zu erhalten. Wie winkelried in seinem Beitrag vom 26.4.2016 erzählt hat, hat Lyoness Suisse GmbH sofort nach Eingang der Klageschrift angeboten, ihm den Grossteil seines Geldes zurückzuerstatten. Als er nicht auf das Angebot einging, hat Lyoness das Angebot sogar nachgebessert. Winkelried hat es dann (Bravo!) aber vorgezogen, eine gerichtliche Klärung des Lyoness-Geschäftsmodells herbei- zuführen und nun erreicht, dass in einem erstinstanzlichen Urteil des Kantonsgerichts Zug entschieden wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und eine unlautere Geschäftspraktik verfolgt. Dr. Fromhold, Wien, hat in vielen Fällen erreicht, dass Lyoness ohne Gerichtsverfahren bezahlt hat.

von twist am
17.10.2016, 12:42

LYONESS VERLIERT WEITERE ZERTIFIZIERUNG

Jahrelang hat sich Lyoness damit gebrüstet, von TÜV Rheinland, Köln und Quality Austria, Wien, zertifiziert zu sein. Während TÜV Rheinland die Zertifizierung von zahlreichen Lyoness-Gesellschaften bereits 2013 eingestellt hat, hat heute auch die Quality Austria offiziell bestätigt, dass "Lyoness kein ISO 9001- Zertifikat mehr hat und damit auch nicht mehr Kunde von Qualtiy Austria ist". Dies zeigt eindrücklich, wie sehr Lyoness unter Druck geraten ist und sollte ein Mahnung an alle Lyoness- Kooperationspartner verstanden werden. Offenbar ist auch für Quality Austria das Reputationsrisiko bzw. das Risiko auf Schadenersatz verklagt zu werden, zu gross geworden. Die kürzlich ergangenen Urteile gegen Lyoness haben sicherlich zum Entscheid von Quality Austria geführt.

von am
16.10.2016, 14:55

Ede buser & Nicole Schmäh - Diskussionsbasis

Die letzten Tage habe ich diesen verbalen Schlagabtausch hier fassungslos verfolgt. Fast schon bewundernswert ist die Standhaftigkeit von "Ede Buser" und "Nicole Schmäh". Man klammert sich an einen Beschluss der Staatsanwaltschaft Wien zur Einstellung eines Strafverfahrens und die Presseaussendungen von Lyoness werden bibelfest "als in Stein gemeißelte Gebote" verteidigt. Da wird naturgemäß eine sachliche Diskussion schwierig. Sind derzeit nicht auch in Deutschland, Schweden etc. Strafverfahren anhängig? Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den damals in Österreich ermittelnden Staatsanwalt Schön muss es wohl in sich haben, denn ohne handfester Begründung hätten die Medien es nicht derart aufgriffen. Weder die zuvor ergangenen rechtskräftigen zivilrechtlichen und die zuletzt ergangenen Urteile sind nicht einfach so wegzuleugnen und eindeutig in den Begründungen. Zwar wird Lyoness mit Beschwerden versuchen Zeit zu gewinnen, aber widerlegen? Auffällig bei diesem "verbalem Schlagabtausch" ist aber, dass sich die gemeinsame Streitbasis eigentlich in zwei verschiedene Themen aufteilt. Cashback und Paketverkäufe! Gegen ein Cashback-System ist nichts einzuwenden und wird bereits von vielen Unternehmen und Banken angeboten. Der verwerfliche Teil des Lyoness-Geschäftsmodel begann mit dem Kauf von Länder-, Businesspaketen wo es de facto Geschädigte gibt. Alleine Indien als Land ist ein Paradebeispiel hierzu. Stellt man alleine hier die Einnahmen aus dem Verkauf von Länderpaketen der Entwicklung von Lyoness in diesem Land gegenüber, erklärt sich eine finanzielle Schädigung der Mitglieder von selbst. Die neue Firma von Lyoness hat offensichtlich einen ganz anderen Gesellschaftszweck im Handelsregisterauszug und verkauft als "weltgrößten Einkaufgemeinschaft" in Inkognito? Aktuell sind es 4 Firmen in Indien die die Cashback-Card akzeptieren und 87 Firmen zusammengefasst mit B2B & Onlineshop! Das ist wirklich nichts! Ich spreche als gebürtige Iranerin eine Reihe von Sprachen und war mit meiner Schwester - die seit 2012 Lyoness-Mitglied ist und einen fünfstelligen Betrag in Business-Pakete investiert hat - in den USA, Dubai, Asien etc. Wenn behauptet wird, man könne mit der Card weltweit einkaufen, dann ist dies zwar theoretisch möglich aber erst mal ein Geschäft finden indem die Lyoness-Card akzeptiert wird. Sie, Herr Buser, hatten dargestellt als sei die Lyoness-Card ebenso weitverbreitet wie eine VISA-Card. Sicher nicht! Die Akzeptanzdichte ist wirklich mehr als gering und mit völlig unbedeutenden Einzelhändlern aufgefüllt. Was wären denn selbst 200 Akzeptanzstellen in der Schweiz? Nichts! Und was sind die 2800 in den USA? Überhaupt nichts! Auch ist Lyoness weltweit in den weltgrößten Einkaufszentren so gut wie nicht existent. Und dies sind nun einmal auch Fakten. Und weshalb hat Lyoness weltweit mit der Mastercard gelogen? Lyoness selbst hatte noch über die Medien veröffentlicht von nichts gewusst zu haben, dabei ist das vermittelnde Kartenunternehmen die Firma "My Card", die von Lyoness-Veteranen Gerhard Buckholz hierzu gegründet wurde. Dr. Fromhold veröffentlicht als Rechtsanwalt auch sicher keine Unwahrheiten zu den Urteilen, da er dadurch massive standesrechtliche Probleme bekommen würde. Und dieser Ben Ecker recherchiert offensichtlich ganz ordentlich und veröffentlicht die Ergebnisse dazu. Da ist alles irgendwie nachvollziehbar, logisch und verifizierbar. Wäre es anders hätte Lyoness bereits dafür gesorgt, dass er und Dr. Fromhold die Beiträge zu Lyoness auf den jeweiligen Websites ändern oder löschen hätte müssen. Aus der Website von B. Ecker steht eine wirklich gedankenanregende amüsante Frage. „Wenn Lyoness/Lyconet jetzt verkündet sich künftig auf das Cashback-Programm zu konzentrieren, was hat man dann die letzten 13 Jahre getan?“ Und ob es sich nun um ein „Ketten-, Pyramiden- oder Schneeballsystem“ handelt ist doch irrelevant. Kein System ist empfehlenswert, wo immer wenige sehr viel verdienen.

von am
15.10.2016, 15:44

DIE LYCONET-KNEBELVERTRÄGE

Liebe Nicole Schmäh, lieber Christoph Schmäh, lieber Ede Buser, wie Ihr wisst, müssen Leute, die Lyconet- Marketer werden wollen, die "Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer Fassung Nov.2014" unterschreiben. Diese Vereinbarung soll es den Marketern ermöglichen, "die Verbreitung und Nutzung des Treue- programms als selbständige Vertriebs- vermittler zu fördern und dadurch weitere Vorteile zu erhalten". Nach Abschluss der Lyconet Vereinbarung erlangt das Lyoness -Mitglied die Stellung als unabhängiger Marketer. Der Marketer ist fortan "berechtigt", die Verbreitung des Lyoness-Treueprogramms und des Lyconet Marketing - Programms zu fördern durch die Gewinnung neuer Lyoness- Mitglieder, neuer Marketer und neuer SME-Partnerunternehmen sowie durch "Betreuung" bestehender Mitglieder/Marketer/SME Partnerunternehmen. Als Gegenleistung für seine Keiler-Tätigkeit erhält der Marketer eine Vergütung nach Massgabe des Lyconet Compensation Plans. DIE LYCONET VEREINBARUNG FÜR UNABHÄNGIGE LYCONET MARKETER MUSS AUS FOLGENDEN GRÜNDEN ALS KNEBELVERTRAG BEZEICHNET WERDEN, BEI DEM DIE VORTEILE ÜBERWIEGEND BEI LYONESS LIEGEN: 1. Der undurchsichtige, nicht nachvollziehbare Compensation Plan ist absichtlich derart ausgestaltet, dass keine rechtlichen Ansprüche daraus abgeleitet werden können. 2. Der Marketer muss "eigenverantwortlich" sicherstellen, dass er die in seinem Land bestehenden gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Von Ansprüchen Dritter muss der Marketer Lyconet (gemeint die Lyoness Suisse GmbH) vollumfänglich schad- und klaglos halten. 3. Der Marketer muss als "selbständiger Unternehmer" handeln und es besteht kein "wie auch immer geartetes Gewerbe-, Arbeits-, Dienst- oder Gesellschaftsverhältnis". Das bringt Lyoness in die komfortable Lage, dass die Leute völlig kostenlos für sie arbeiten. 4. Der Marketer muss sich verpflichten, "nur solche Aussagen über Lyconet, ein mit Lyconet verbundenes Unternehmen, das Lyoness-Geschäftsmodell sowie über dessen Verbreitung und Vermarktung zu tätigen, die mit dem offiziellen Unterlagen übereinstimmen". Es dürfte kein leichtes Unterfangen sein, dieser Vorschrift nachzukommen, wenn man nur schon an den Compensation Plan denkt, der nicht nachvollziehbar erklärt werden kann. 5. Der Marketer muss, sobald er Kenntnis von einem möglichen Verstoss durch einen anderen Marketer gegen die Vorschrift unter Punkt 4 hat, Lyconet unverzüglich hierüber benachrichtigen. Er ist also gezwungen, beispielsweise ein Mitglied seiner Lifeline zu verpetzen. 6. Der Marketer darf ausschliesslich das von Lyconet unter www.lyconet.com autorisierte Kommunikationsmaterial verwenden und vor Verwendung prüfen, ob des der aktuellen Fassung entspricht. Die "schuldhafte" Verwendung von nicht genehmigtem Kommunikationsmaterial durch den Marketer berechtigt Lyconet zur fristlosen Kündigung der Lyconet Vereinbarung "aus wichtigem Grund". 7. Im Falle der Beendigung der Lyconet Vereinbarung muss der Marketer noch bei ihm vorhandenes Kommunikationsmaterial unverzüglich vernichten und die Vernichtung gegenüber Lyoness schriftlich bestätigen. Diese Vorschrift zeigt, wie gefährlich Lyoness die Situation einschätzt, wenn solches Kommunikationsmaterial in "falsche Hände" gerät. 8. Der Marketer muss Lyconet von Ansprüchen Dritter freistellen (gemeint schadlos halten) welche diese Dritten gegen Lyconet wegen einer schuldhaften Verletzung ihrer gewerblichen Schutzrechte durch den Marketer geltend machen. 9. Die Übertragung der Identifikations- Nummer (ID) an Dritte (z.B. wegen Verkaufs) kann grundsätzlich nur mit schriftlicher Zustimmung von Lyconet erfolgen. Mit dieser Vorschrift will Lyoness erreichen, dass sie den Handel mit Lyoness-Paketen jederzeit kontrollieren und wenn nötig unterbinden kann. 10. Der Marketer hat keinen Anspruch gegen Lyconet auf Ersatz der ihm bei der Ausübung seiner vertrieblichen Tätigkeit entstehenden Aufwendungen. (insbesondere auf die Erstattung von Fahrt-, Reise-, Material- oder Personalkosten) Der Marketer hat somit nur Ansprüche unter dem undurchsichtigen Compensation Plan, der ihm keine rechtlich durchsetzbaren Rechte gibt. 11. In den Abrechnungen, die dem Marketer über www.lyconet.com zugänglich gemacht werden, bildet Lyoness sämtliche Informationen ab, die für die Vergütungen relevant sind. Der Marketer muss die Abrechnung unverzüglich prüfen und spätestens innerhalb einer Woche nach Zugänglichkeit der Abrechnung über den www.lyconet.com-Zugang in der von Lyconet bestimmten Form schriftlich gegenüber Lyconet geltend machen. BEI VERLETZUNG DIESER PFLICHT KÖNNEN LYCONET SCHADENSERSATZANSPRÜCHE ZUSTEHEN. Wie soll den für Lyoness ein Schaden entstehen, wenn ein Marketer eine Abrechnung nicht rechtzeitig beanstandet? Die Absicht hinter dieser Klausel ist klar: Lyoness hofft, dass viele Marketer diese überaus kurze Frist verpassen und sie dann auf Beanstandungen gar nicht mehr eingehen muss. 12. Ausschliesslicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Lyconet Vereinbarung ist Buchs SG und nicht etwa Steinhausen, dem Sitz von Lyoness Suisse GmbH. Diese ungewöhnliche Regelung wurde gewählt, um den Rechtsweg zu komplizieren. In den gewöhnlichen AGB, die für alle, auch für die Marketer gelten, wird wohlweislich kein Gerichtstand genannt, was dann allerdings trotzdem bedeutet, dass der Gerichtstand Steinhausen ist. 13. Die Marketer können gemäss "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen mit Anzahlung" Originalgutscheine von Partnerunternehmen bei Lyoness bestellen und hierauf eine Anzahlung leisten. Damit werden Marketer als Finanzquelle von Lyoness missbraucht. Schlussfolgerung: Die obgenannten Regelungen wurden von Lyoness gewählt, um im Ernstfall die Verantwortlichkeiten auf die Marketer abwälzen zu können. Liebe Nicole Schmäh, lieber Christoph Schmäh, lieber Ede Buser: Ihr müsst davon ausgehen, dass Ihr und alle diejenigen, die Ihr ins System gebracht habt, von Lyoness im Regen stehen gelassen werden, wenn es einmal hart auf hart kommt. Das könnte schon sehr bald sein.

von am
14.10.2016, 20:37

@Christoph Schmäh, Nicole Schmäh und Ede Buser

Ich bin mir nicht sicher, ob Ihr Euch der Risiken bewusst seid, die Ihr mit Eurer Tätigkeit als Lyconet Marketer eingeht. Deshalb möchte ich Euch zu bedenken geben: Nach Art. 3 Abs 1 lit. r des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verhält sich unlauter, wer jemandem die Ausrichtung von Prämien oder andere Leistungen in Aussicht stellt, die für diesen hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen einen Vorteil bedeuten und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Waren oder Leistungen. Als Marketer habt Ihr gemäss "Lyconet - Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer, Paragraph 1.1 die alleinige Aufgabe, immer neue Lyoness-Mitglieder, neue KMU-Partner- unternehmen und neue Marketer anzuwerben und zu "betreuen". Als Entgelt für Eure Tätigkeit wurden Euch Vergütungen (Prämien) nach dem Compensation Plan Fassung Nov. 2014 in Aussicht gestellt. Ihr verdient Euer Geld also, wie im UWG ausgeführt, hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen. Diesen weiteren Personen, jedenfalls wenn es sich um Marketer handelt, stellt Ihr jene Prämien in Aussicht , die zuvor auch Euch versprochen wurden und zwar indem Ihr ihnen den Compensation Plan vorlegt und sie damit ködert, mitzutun. Mit dem Verkauf oder Verbrauch von Waren kann Eure Tätigkeit nichts zu tun haben, schon allein deshalb weil Lyoness kein Produkt hat. Fazit: Eure Tätigkeit könnte im Sinne des UWG durchaus als unlauter gelten und Euch drohen gegebenenfalls gemäss Art. 3 UWG auf Antrag eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe. Einen Strafantrag kann jeder stellen, der Geld an Lyoness überwiesen hat und sich geschädigt fühlt, also auch jeder Marketer, den Ihr bereits ins System gebracht habt.

von twist am
14.10.2016, 12:06

@DeNoiser

Nenn mir bitte eine Adresse an die ich das Urteil per Post senden kann. Viel Vergnügen dann bei Lesen dieses aufschlussreichen Urteils! Das Lyoness-System wird darin schonungslos entschlüsselt.

von DeNoiser am
14.10.2016, 07:25

@ twist

Ich bitte um einen direkten Link zum Urteil 31C 651/16z - 11. Hatte mit Google keinen Erfolg. Danke

von twist am
13.10.2016, 19:34

NEUES GERICHTSURTEIL GEGEN LYONESS IN ÖSTERREICH

Erneut ist in Österreich ein Gerichtsurteil gegen Lyoness gesprochen worden, worin Lyoness verpflichtet wurde, Zahlungen für ein "Business Paket" und für ein "Länder-Paket" zurückzuzahlen. Lyoness muss auch für Zinsen und Prozesskosten aufkommen. Das Urteil 31C 651/16z - 11 stammt vom Bezirksgericht Salzburg und datiert vom 11. Oktober 2016. Im Urteil ist unter "rechtliche Beurteilung" auf Seite 17 zu lesen: " Das von der beklagten Partei (Anm.: die Lyoness Europe AG) betriebene Geschäftsmodell ist als Schneeballsystem iSd Z 14 des Anhangs zu § 2 UWG zu qualifizieren. Gemäss dieser Bestimmung ist die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produktion zu erzielen ist, einer i r r e f ü h r e n d e Geschäftspraktik". Mein Kommentar: Die Luft für Lyoness wird dünner und dünner und das sowohl in der Schweiz wie in Österreich, dem Stammland von Lyoness. Richter Mag. Franz Mittermayr vom Bezirksgericht Salzburg hat sich, wie sein 20-seitiges Urteil zeigt, akribisch mit dem überaus komplexen Geschäftsmodell von Lyoness auseinandergesetzt. Zu seiner Arbeit kann man ihm nur gratulieren.

von fromhold am
13.10.2016, 18:03

Lyoness ist ein Schneeballsystem

Aufgrund der EU-Richtlinie 2005/29/EG vom 11. Mai 2005 ist die Einführung, Betrieb oder Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die hauptsächlich durch die Einführung neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist, eine Geschäftspraktik, die unter allen Umständen als unlauter gilt. Diese Regelung wurde in den EU-Ländern und auch in der Schweiz gesetzlich verankert. Wieder hat ein Gericht, dieses Mal das BG Salzburg mit Urteil vom 10.11.2016 – noch nicht rechtskräftig – festgestellt, dass von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als ein solches verbotenes Schneeballsystem zu qualifizieren ist. Bereits zuvor ergingen rechtskräftige Urteile, welche das System Lyoness ebenfalls als Schneeballsystem gewertet haben.

von Supi777 am
13.10.2016, 16:03

@buser

Oh, glauben Sie mir, er kennt mich sehr gut! Haben Sie mal weiter unten den Text von diesem Bodensee gelesen? Komischerweise hat diese Person das ähnliche erlebt, wie ich hier auch schon mehrmals geschrieben habe. Also wer erzählt hier Mist? Offensichtlich werden immer noch Leute für diese unseriöse Firma angeworben. Somit bleibt mir nichts anders übrig, mir die Zeit zu nehmen, mich auch einladen zu lassen, damit ich wieder auf den aktuellen Stand gebracht werde, um andere Menschen vor diesem Mist zu warnen. Genau aus dem selben Grund habe ich keine Karte. Bringt nur Unglück und bringt überhaupt nichts. Mit meinem Gewissen, dass hintendurch alles Abzocker stecken, kann ich solch eine Karte nicht unterstützen.

von Ede Buser am
13.10.2016, 15:32

Herr Supi777

Sagen Sie mir doch bitte Ihren Namen, damit ich Herrn Märki fragen kann ob er Sie kennt. Bin gespannt was der sagt.

von Supi777 am
13.10.2016, 13:14

@nicle schmaeh

Wenn es seriös gewesen wäre, teile ich Ihre Meinung. Nur nützt es den 12 - 14 Mitarbeitern nichts mehr, wenn sie in 1 - 2 Jahren gekündigt werden. Und! Machen Sie mal ein Email an Lyoness. Wenn die 12 - 14 Mitarbeiter hätten, dann würden sie schneller auf eine Anfrage eine Antwort geben. Dies zeigt doch, dass die Lyonesser einfach hinters Licht geführt werden. Sehr wahrscheinlich arbeitet dort gar niemand oder nur die Macher, die eben aber kein interesse am Card - Business haben, sondern nur neue Investoren suchen.

von Supi777 am
13.10.2016, 13:06

@edi buser

ist schon tragisch, dass Sie sich immer rechtfertigen müssen und das letzte Wort haben wollen, aber dies ist ja der Beweis, dass Sie keinen Erfolg bei Lyoness haben. Sonst würde es Ihnen egal sein und einfach Ihren Weg gehen. Und, glauben Sie mir, Herr Märki kenn ich besser als Sie und wenn er mir sagt, dass er keinen Vertrag mit Lyoness hat, dann glaub ich ihm das. Im Gegensatz zu Ihren leeren Versprechen und unwahren Tatsachen. Komisch, alle Gerichte handeln und Lyoness Gauner müssen das Geld zurückgeben und Herr Buser krallt sich an den letzten Hoffnungen, doch noch seine Verluste mit Lyoness mit einer solchen Spasskarte wett zu machen.

von twist am
13.10.2016, 12:36

@ Ede Buser

Jetzt klammern Sie sich noch an den letzten Strohhalm und hoffen, dass das Urteil des Kantonsgerichts Zug von der Rekursinstanz nicht geschützt wird. Ich empfehle Ihnen dringend, abzuwarten und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Sie schreiben dass das Schweizer Urteil "ohne Vertreter von Lyoness gesprochen wurde". Dies trifft keineswegs zu. Lyoness hatte wie in jedem Gerichtsverfahren zwei Mal die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen des Klägers zu äussern, was sie auch getan hat, Die Antworten wurden allerdings nicht, was zu erwarten gewesen wäre, von einem Anwalt gegeben, sondern von der Lyoness Suisse GmbH. Fehlt etwa das Geld für einen Anwalt? Sie Herr Buser identifizieren sich mittlerweile derart mit Lyoness, dass Sie schreiben: " W i r werden auch hier beweisen, dass es sich um eine seriöse Firma handelt". Fühlen sie sich etwa dazu berufen, Lyoness in diesem Fall zu unterstützen und glauben Sie, dass Lyoness auf Ihre Hilfe angewiesen ist? Beim Urteil, das Sie erwähnen, ging es darum, die Korruptionsstaatsanwaltschaft, (WKStA), Wien, zu veranlassen, ihre Ermittlungen gegen Lyoness wegen Betriebs eines Schneeballsystems und wegen schweren gewerbsmässigen Betrugs einzustellen. Die Ermittlungen wegen Verletzung des Kapitalmarktgesetzes gehen jedoch weiter. Die Ermittlungen der WKStA erfolgten auf strafrechtlicher Ebene. Es zeigte sich, dass betreffenden Gesetze zu wenig griffig sind. Die Gesetzgeber konnten sich beim Erlass der Gesetze ein System wie dasjenige von Lyoness nicht vorstellen. Völlig anders sieht es für die Geschädigten auf zivilrechtlicher Ebene aus: Es gibt rechtskräftige und noch nicht rechtskräftige Urteile in welchen Lyoness zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet wurde. In den rechtskräftig gewordenen Urteilen hat Lyoness samt Zinsen und Kosten bezahlt. In Österreich haben Anzahler unter dem Konsumentenschutzgesetz KSchG ein Rücktrittsrecht, von dem viele unter Mithilfe von österreichischen Anwälten Gebrauch machten/machen.

von bodensee93 am
13.10.2016, 11:50

EDE Buser

An einem Abend 2012 , wurde versucht mich als Partner zu gewinnen. Dabei wurden mit Unwahrheiten versucht, mich zu überzeugen , dass ich mitmache. Als ich hier im Forum die Sprachrohre von Lyoness anfragte, wieso sie mit Firmen Werbung machen , die nie eine Partnerschaft eingegangen sind , bekam ich nie eine Antwort. Es wurde ganz klar mit Unwahrheiten operiert , um mich zu überzeugen einzusteigen. Niemand wollte mir an diesem Abend eine Cashback Karte andrehen , nein sie wollten mich als Partner von mindestens 3000.- Fr anwerben. Nun seit diesem Abend sind über 4 Jahre vergangen und die damals abgegebenen Versprechen sind nicht annähernd eingetroffen. Wenn Du mit Deiner Karte finanziell profitieren kannst , finde ich es in Ordnung . Aber von einer Organisation eine Karte benutzen , die Kunden mit Unwahrheiten anwirbt , würde mir nicht im Traum einfallen. Wie schon einmal erwähnt , habe ich von den angeblichen Partnerfirmen die Marketingabteilung angeschrieben um zu wissen , was hinter diesen Aussagen steht. Die Antwort war überall die gleiche: "Wir sind zu keiner Zeit je eine Partnerschaft mit Lyoness eingegangen. Unsere Marketingabteilung hat Lyoness angewiesen , nicht mit unserem Namen Werbung zu machen. Bei Wiederholung werden rechtliche Schritte eingeleitet." Also Ede Buser , unterstütze doch weiterhin Lyoness, jeeeee Daumen hoch. Ich wurde von einem Buisnesspartner zu einer Vorstellung von Lyoness eingeladen.Eine hübsche Frau aus Oesterreich stellte uns das System vor.Die drei Phasen wurden erklärt und es wurde mir erzählt,dass die Schweiz sich in der 2. Stufe befindet.Ich hätte jetzt noch die Chance mitzumachen,aber spätestens 2013 werde die dritte Stufe eingeläutet.Wer jetzt die Möglichkeit eines Liegestuhlprinzip nicht wahr nimmt ist selber schuld.Ligestuhlprinzip wurde mir so erklärt,dass Geld verdienen ohne aufzustehen.Bei der dritten Stufe werden die Karten an den Endverbraucher abgegeben und dann gehe die Post ab!Auf meine Frage,die ich auch schon im Forum stellte,wieso Buisnesspartner,gehen Sie doch direkt zu den Endverbraucher,wurde mir so erklärt,dass Sie sonst zu wenig Leute erreichen die Ihre Karten benutzen.Ich sagte der Oesterreicherin bei uns sei die Post schon erfunden,denn wer lehnt schon eine Rabattkarte ab,ohne Verpflichtung? Ich hätte von den Befürworter dazu gerne eine Antwort.Nach diesem Abend nahm ich mit den Marketingverantwortlichen von Manor Kontakt auf,weil ich wissen wollte ob sie Partner waren ,sind oder noch werden von Lyoness.Die Antwort war :Lyoness war und wird nicht ein Partner werden.Sie kauften Gutscheine und benutzten diese, um Ihren Mitglieder und eventuell Neumitglieder das Vertrauen zu geben,wenn so eine Firma dabei ist muss alles richtig sein. Ja sogar bei der Präsentation erzählten die Lyonesser,:Manor habe sich für einen Neustart kurzfristig zurückgezogen,weil Sie überrannt worden sind und ihr Personal zuerst schulen müssen.Mit exlibris wird auch geworben,sind auch nicht dabei

von Ede Buser am
13.10.2016, 11:31

@twist

Ja Herr Twist, Genau. Jeder weiss das es ein Urteil in letzter Instanz gibt das aussagt das wir kein Schneeball System kein Pyramidenspiel sind und auch kein Betrug vorliegt. Hier können Sie dieses Urteil in letzter Instanz nachlesen. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160419_OTS0189 Dieses Urteil kann nicht mehr angefochten werden. Jetzt werden Sie sage das Lyoness ein Verfahren in der Schweiz hat, ja, da haben Sie recht. Dieses Urteil wurde gesprochen ohne Vertreter von Lyoness und es ist noch nicht rechtskräftig. Wie Sie sicher bestens wissen wird für dieses Urteil Berufung eingelegt, somit ist es nicht rechtskräftig. Wir werden auch hier beweisen das es sich um eine Seriöse Firma handelt. Umso mehr sehe ich, wie sie auf verlorenem Posten stehen und mit unseriösen Methoden den Leuten vorgaukeln es wäre ein Urteil da. Aus diesem Grund nennen Sie sich auch twist und nicht beim richtigen Namen.

von twist am
13.10.2016, 10:59

@Ede Buser

Wann hören Sie endlich damit auf, von den angeblich so tollen Vorzügen zu schwadronieren, die ein Shopper/Händler bei Lyoness hat. Dies ist nicht das Thema dieses Forums. Das Thema ist: Betreibt Lyoness mit den Anzahlungen, dem Verkauf von Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen und dem Verkauf von Discount Vouchers unter der "Challenge 2016" ein unlauteres Geschäftssystem?

von Nicole Schmäh am
13.10.2016, 10:58

das spricht für sich

Ich finde es sagt schon sehr viel positives aus, dass in 47 Länder über 1200 Festangestellte Personen in den Landesbüros bei Lyoness tätig sind. Da werden 12-14 Gehälter pro Jahr ausbezahlt. Wirtschaftlich gesehen ein guter Arbeitgeber.

von twist am
13.10.2016, 10:44

@Christoph Schmäh

Sie schreiben an "die lieben K-Tipp-Leser" (also nicht an die Forumsteilnehmer) dass es "im Forum tausende Einträge von anonymen Personen gibt ,die die verrücktesten Geschichten und Lügen über eine Firma und Personen verbreiten". Offenbar hast du das Urteil des Kantonsgerichts Zug immer noch nicht gelesen, welches in der Urteilsbegründung bestätigt hat, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt, die Mitgliederverträge deshalb ungültig sind und Anzahler ihr Geld zurückfordern können. Sie gehen schon gar nicht "auf diese verdrehten und falschen Aussagen von Anonymen" ein, für Sie zählen Fakten". Sind denn das Urteil des Kantonsgerichts Zug und die zahlreichen weiteren Urteile in Österreich keine Fakten? Ob Lyoness-Kritiker je Lyoness-Mitglieder waren oder nicht , ist völlig irrelevant. Das Einzige, was zählt ist die Antwort auf die Frage: Sind ihre Argumente überzeugend, nachvollziehbar und wahr? Diese Frage soll jeder Forumsteilnehmer für sich beantworten. Zur Anonymität ist zu sagen, dass es allgemein üblich ist, Beiträge in einem Internet-Forum unter einem Pseudonym zu veröffentlichen. Dass Sie, Ihre Tochter Nicole und Ede Buser von dieser Regel abgewichen sind, liegt wohl daran, dass Sie den höchst verunsicherten Leuten, die Sie ins Lyoness-System gebracht haben, Ihre Sicht der Dinge darlegen wollten. Sie schreiben, dass sie 2009 "Marketer" geworden sind. Sie meinen wohl "Business Partner". Wahrscheinlich gehören Sie zu jenen 300 Leuten, die 2009, noch bevor Lyoness in der Schweiz als Einkaufsgemeinschaft aktiv wurde, Fr. 3,000.- an Lyoness überwiesen haben weil Sie an das Versprechen von Lyoness glaubten, mit dem Kauf eines Business Pakets für Fr. 3,000.- Erträge von total Fr. 24,858.- in Form von Einkaufsgutschriften und Systemprovisionen zu erwirtschaften. (= Verachtfachung des Einsatzes!). Der Begriff Marketer wurde bei Lyoness erst im November 2014 eingeführt. Sie laden mich zu einem klärenden Gespräch an ihr Domizil ein. Ein solches Gespräch scheint mir eine reine Zeitverschwendung zu sein, da Sie mir dann wohl wieder von den Vorzügen von Lyoness als Einkaufsgemeinschaft erzählen werden, wie Sie dies bereits im Forum tun. Ihre Beiträge in diesem Forum zeigen, dass Sie derart vom Lyoness-Virus erfasst sind, dass Sie auf höchst vernünftige, nachvollziehbare Argumente nicht eingehen können/wollen und nach dem Motto "Was nicht sein kann, darf nicht sein" handeln.

von Ede Buser am
13.10.2016, 09:48

@Supi777

Nicht mal mein Name können Sie richtig schreiben, Ich heisse Ede Buser. Ihre Geschätzten Zahlen sind falsch, das weiss jeder. Jedes Unternehmen freut sich wenn er neue Kunden bekommt, und wenn das halt nur zwei in der Woche sind, auch gut. Als KMU freut man sich darüber. Übrigens Supi777 Sie haben bestimmt keine Kundenkarte, wissen aber das es bei Möbel Märki nicht funktioniert, Grossartige Klappe. Das sind die besten. Ich kann Ihnen versichern das es funktioniert, weil ich bei Möbel Märki eingekauft habe. Ich habe meine Karte gezeigt und auch den Rabatt bekommen. Ich kann es beweisen, während Sie nur Geschichten erzählen.

von Christoph Schmäh am
13.10.2016, 09:37

Praxis

Liebe K-Tipp Leser, im Dschungel der Informationen die wir heute über die Medien oder Kanäle wie diesen wie Wahrheit herauszufiltern ist mittlerweile schwierig geworden. Ein Beispiel, ich habe am 18.12.2015 im Möbelmärki in Volketswil eine schöne Lampe eingekauft, meine CASHBACKKARTE (nicht Gutscheine) an der Kasse vorgezeigt und am Dienstag darauf meinen Cashback erhalten. Ich habe es ausprobiert und es hat funktioniert. Danke Möbel Märki, ich werde dich und deine Produkte als zufriedener Kunde immer gerne weiterempfehlen. Übrigens die etwas umständlichen Gutescheine gibt es in der Schweiz seit Juli 2015 generell nicht mehr. Aber auch diese waren GUT-Scheine und keine Schlechtscheine.

von Supi777 am
12.10.2016, 19:53

Kunden von Edi Buser

Herr Buser, ihre paar Kunden sind glücklich. Das ist doch schön und genau das, was ich gemeint habe. Nur Lyonesser sind glücklich. Ihre Fakten habe ich richtig dargestellt und Lyoness hat alles andere als Erfolg. Lauter Rechtsfälle, Strafen, Bussen und negative Berichte in den wichtigsten Medien. Wäre es seriös, bräuchte man sich hier nicht zu rechtfertigen, so wie Sie es machen. 6'000'000 Mio. Kunden, komisch nur das bei anderen Händlern auf der Homepage 5'300'000 steht, aber egal, man kann auch sagen 10 Milo. Denn Ihnen hat man dies auch nur erzählt, und Sie glauben alles, was man Ihnen erzählt. Aber gerne nehmen wir die Utopiezahl 6'000'000. Das macht pro Land läpige 127'000, dass macht pro jahr 9'100 Leute, dann macht das 758 Kunden pro Monat. Das ist Schlafwagen pur!!! Die Zahl 70'000 Partnerunternehmen haben Sie von der Homepage Lyoness abgeschrieben und einfach so geglaubt. Glauben Sie auch an den Weihnachtsmann? Aber egal, es sind viele Partner doppelt und dreifach notiert, also sind es wieder, wenn überhaupt 20'000 Teilnehmer. Und von denen sind einfach notiert als Partner. Aber Möbel Märki zum Beispiel hat keinen Vertrag mit Lyoness und arbeitet nicht mit Lyoness. Also man kann nicht in den Laden gehen und die karte Lyoness hinhalten. Die lachen nur und meinen nur, ob man die vom Monopoli her habe. Lyoness kauft bei Möbel Märki Gutscheine ein und vergibt sie dann den Lyonesser. Aber da kann man nicht von Partner sprechen. Jeder kann irgendwo Gutscheine selber kaufen. Eigentlich haben Sie sich eh schon als Verlierer von Lyoness geoutet, sonst würden Sie nicht ständig anworten. Denn die Wahrheit ist halt schwer zu ertragen.

von Christoph Schmäh am
12.10.2016, 19:48

Arbeit

Liebe K-Tipp Leser, an diese sind meine Einträge auch gedacht, nicht an die Handvoll gleichen Blogger. Hast du dir schon mal Gedanken darübergemacht, warum es hier tausende Einträge von anonymen Personen gibt, die die verrücktesten Geschichten und Lügen über eine Firma und Personen verbreiten? Daher gehe ich schon gar nicht auf diese völlig verdrehten und falschen Aussagen von Anonymen ein, für mich zählen fakten und Erfahrungen die ich selber habe und belegen kann. Übrigens weisst du lieber Leser, dass z.B. der gute Twist je weder Lyoness Kunde, noch Premiummarketer ist oder je gewesen ist? Er hat somit auch noch nie selber einen Franken «investiert» oder «verloren». Verloren zwar schon, da er den Cashback nicht nutzt. Was für Beweggründe könnten da wohl dahinterstehen? Er weiss es somit nur vom Hörensagen. Was ist da lieber K-Tipp Leser daraus zu schliessen? Ich bin 2009 Marketer geworden weil mich die Idee begeistert hat, endlich an einer am Markt sinnvollen Kundenkarte, die einheitlich International gültig und Geld zurückbringt mit zu-ARBEITEN. Hier liegt auch die Ursache für jene Premiummarketer, die unzufrieden sind. Nicht diese in diesem Forum, das sind Trittbrettfahrer. Die wahren sind diejenigen die ganz einfach gescheitert sind, dazu gibt es mehrere Gründe. Entweder wurde Ihnen von Ihrem Empfehlungsgeber das blaue vom Himmel versprochen dass es ohne Arbeit geht oder sie waren sich nicht bewusst, dass es mit jeder Selbständigkeit und eigener Firma gleich ist; es ist Unternehmertum und braucht Durchhaltewillen. Man muss was TUN. Mitmachen kann man als Kunde, Mitarbeiten als Marketer. Übrigens lieber Twist, stehe doch zu deinem Namen wenn du nichts zu befürchten hast, dass deine Einträge für dich auch Konsequenten zur Folge haben könnten. Gerne lade ich dich auch zu einem klärenden Gespräch an mein Domizil ein. Ich kann aus der Praxis belegen, was ich schreibe. Meine Adresse hast du ja, da ich immer wieder Seitenweise anonyme Briefpost von dir erhalte.

von twist am
12.10.2016, 18:48

DIE PLÖTZLICHE AKTIVITÄT VON CH-LYONESS-FREAKS

Während Monaten hatten sich die Lyoness- freaks aus diesem Forum zurückgezogen. In den letzten Tagen sind sie (wohl untereinander abgesprochen) wieder aktiv geworden. Dies wohl weil die neuesten Informationen über Lyoness ihnen so gar nicht gefallen haben und sie um ihr "Keiler-"Geschäft bangten. Oder ist es am Ende so, dass sie Stallorder aus Graz/Cham erhalten haben, die für Lyoness ungünstig lautenden Beiträge mit Lyoness- Lobhudelei zu überdecken?

von Ede Buser am
12.10.2016, 18:24

@bodensee93

Wenn ich einem Kunde eine Cashback Karte gebe sage ich Ihm das er bei und 2% Cashback und 2.5Shoppingpunkte bekommt. Weiter sage ich Ihm die Karte bei 70'000 Partnerunternehmen über 12'000 Onlineshops und an über 300'000 Orten Weltweit einsetzbar ist. Was ist hier eine falsche Aussage?

von Ede Buser am
12.10.2016, 18:12

Was hallodu sagt, sagen auch meine Kunden

Jeder Weiss das wenn er jeden Tag etwas spart es am ende des Jahres ein richtiger Bazen wird. Kennen wir doch alle, Man sammelt das Münz in der Tasche, man macht Kartenspiele usw. Bei uns geht man dan halt ende Jahr Kostenlos in die Ferien, weil es eben doch was gebracht hat. Auch ich spare so beim Einkaufen und der grosse Vorteil, ich kann die Regionalen Läden unterstützen.

von Ede Buser am
12.10.2016, 18:06

Welches System?

Gel zurück bekommen ist kein System. Vor was wird hier gewarnt, das Leute Rabatt bekommen und Händler neue Kunden, ACHTUNG Ihr Lyonesskunden Ihr bekommt Geld zurück beim Einkaufen, oder ACHTUNG Ihr Händler, es kommen Kunden zu euch die Umsatz machen wollen.

von bodensee93 am
12.10.2016, 17:26

Vorsicht

Ein Aufruf an Alle,die noch nicht bei Lyoness sind. Eigentlich auch an die,die schon dabei sind. Finger weg von einem System, das Euch mit falschen Aussagen dazu bringen will, mit zu machen. Eine seriöse Firma hat es nicht nötig, sondern bringt die Ueberzeugung aufgrung ihres Produktes. Alles , was bei der Vorstellung von Lyoness präsentiert wurde, war leider erfunden. Auf meine Fragen wurde gar keine Antwort gegeben. Mehr als schwach.

von Ede Buser am
12.10.2016, 16:53

Meine Kunden sind Glücklich und erhalten Geld zurück

Tatsache ist doch das die Kunden welche eine Kundenkarte haben glücklich sind. Sie müssen nicht bei mir einkaufen, aber sie wollen. Jeder Kunde mit einer Kundenkarte bekommt Geld zurück, ist das nicht schön. Er muss ja nicht hier einkaufen. Der Kunde leistet keine Zahlungen, die Kundenkarte ist GRATIS, so kommt er kostenlos zu Rabatt. Es geht hier um Kunden und um Lyoness. Seit 2003 gibt es Lyoness und wenn Lyoness wirklich ein Schneeballsystem wäre, wären Sie auch niemals 13 Jahre alt geworden. Welche Argumente sprechen gegen Lyoness? Keine. Kunde kann Karte Gratis haben, kann sich entscheiden ob er die Karte einsetzt und wo. Händler muss nicht Lyonesspartner sein, ist Freiwillig. Darum hat Lyoness über 6 Millionen Kunden. Mit über 1000 Mitarbeiter keine Wald- und Wiesenfirma. 70'000 Partnerunternehmen über 12'000 Onlineshops. an über 300'000 Orten ist die Karte einsetzbar. Das sind Fakten und alles andere sind Vermutungen.

von Supi777 am
12.10.2016, 16:41

@twist

Keine Sorge, lieber Twist. Sie wird in der heutigen Zeit, genau so wenig Erfolg haben wie Herr Schmäh. Jeder weiss, dass man die Finger von Lyoness lassen soll

von hallodu am
12.10.2016, 16:40

Cashback jede Woche

Seit ein paar Jahren setze ich bei meinen Einkäufen meine Cashback-Karte ein. Immer dienstags erhalte ich dann von Lyoness ein SMS und meist gleichentags ist das angesammelte Geld dann auf meinem Bankkonto. Das hat bisher immer funktioniert. Ich gehe zu den angeschlossenen Partnerunternehmen sowie online bei den vielen Online-Shops einkaufen. Natürlich habe ich mein Einkaufsverhalten etwas angepasst, doch wenn ich schon einkaufen muss und ich dabei Geld zurück erhalte, ist das ein grosser Vorteil für meine Haushaltskasse. Geld aus dem Fenster werfen tut keiner gern, doch einkaufen muss ich wohl. Bei Lyoness erhalte ich nun ein paar % bei all meinen Einkäufen - Geld das ich vorher nie zurück bekommen habe. Ich finde das eine wunderbare Ergänzung zu all den Dutzenden Kartensystemen, welche mir keinerlei Vorteile bieten, darum habe ich viel lieber Geld in meiner Kasse. Ach ja, das macht übrigens etwa 1'000 Franken im Jahr - einfach so mal gespart. Toll,oder?

von twist am
12.10.2016, 15:58

@Nicole Schmäh

Es ist bekannt, dass Sie sich seit langem intensiv darum bemühen, dass mittelständische Unternehmen (KMU) Partnerunternehmen von Lyoness werden. Zu diesem Zweck führen Sie regelmässig Business-Infos für Interessierte durch und versprechen diesen, dass Sie ihnen "Einkaufsvolumen" bringen können. Ich nehme an, dass Ihnen als Entgelt für Ihre Tätigkeit Vergütungen nach dem undurchsichtigen Compensation Plan Fassung Nov. 2014 in Aussicht gestellt wurden. Ich hoffe nur, dass Sie nicht auch dafür werben, dass diese KMU auch Marketer werden und dann Anzahlungen leisten, wie das gemäss "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen mit Anzahlung, Fassung Nov. 2014" vorgesehen ist. Ihre Nähe zu Hubert Freidl, dem Gründer und Alleinaktionär von Lyoness ist aktenkundig. Sie sassen, wie dem Handelsregister entnommen werden kann, im Verwaltungsrat der Global Invest Group AG, St. Gallen, die dem Freidl-Intimus und früheren Lyoness-Verfechter Tzvetan Wagner, A-Söding, gehört. Nachdem sich Wagner mit Freidl zerstritten hatte, mussten Sie ihr Mandat allerdings abgeben. Übrigens: Nach Forumsregeln ist es nicht gestattet, im Forum Werbung zu machen, was Sie mit Ihrem Beitrag "Einkaufen und dabei Geld sparen" eindeutig gemacht haben.

von Supi777 am
12.10.2016, 15:42

Nicht das Cashback - System ist illegal!

Das die Tochter der Familie Schmäh nichts anderes sagen kann, ist ja logisch. Ausserdem hat niemand was gesagt, dass das System mit der Cashback illegal oder nicht funktionieren würde. Das Problem ist ja, dass man vielen was verspricht, was halt nicht der Wahrheit entspricht. Gegen die Karte hat niemand was einzuwenden, denn wenn sich jemand das antut um irgend einen Händler zu finden, extra dorthin fährt und Sprit verbraucht, um dann beim Einkauf ein paar Rappen zurück zu bekommen, selber schuld. Funktionieren tut es, keine Frage. Aber damit ist Lyoness nicht die einzige Firma, welche solch eine Karte am Laufen hat. Und die Prozente sind so klein, dass man bei jedem normalen Geschäft 10% und mehr rausholen kann und man einfach vor Ort weniger bezahlen muss. Mann kann ja selbst entscheiden, ob man von Fr. 100.00 nur bis 5% zurückbezahlt bekommt oder ob man für Fr. 100.00 gleich 10% weniger und somit nur Fr. 90.00 bezahlt.

von Nicole Schmäh am
12.10.2016, 12:40

Einkaufen und dabei Geld sparen

Ich unterstütze klein- und mittelständische Unternehmen, in dem ich ihnen Einkaufsvolumen bringe. Auch online Einkäufe sind machbar und funktionieren einwandfrei. Somit erhalte ich Geld zurück beim einkaufen, wenn ich meine Karte an der Kasse vorweise. Und wenn nicht, dann halt nicht, ganz einfach und simpel. Mir macht das einkaufen in der Einkaufsgemeinschaft aus vielen Gründen ganz vil Spass. Wenn ich es nutze, und das tue ich auch, bekomme ich Dienstag's eine SMS, das mein Cashback auf mein privates Girokonto überwiesen wird. Und es hat in all diesen Jahren ohne Ausnahme immer funktioniert.

von twist am
12.10.2016, 08:22

OFFENER BRIEF AN ADOLF WEISSKOPF

Sehr geehrter Herr Weisskopf Sie sind seit 2015 "Vorsitzender der Geschäftsführung" der Lyoness Suisse GmbH, Cham. Wie dem Handelsregister entnommen werden kann, sind Sie nach den Herren Fuchs, Lesjak, Frischknecht und Wernli bereits der 6. Geschäftsführer der im Jahre 2009 gegründeten Gesellschaft. Es ist Ihnen bekannt, dass das Kantonsgericht Zug kürzlich in einem erstinstanzlichen Urteil gegen die Lyoness Suisse GmbH in seiner Urteilsbegründung bestätigt hat, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und dass die Mitglieder-Verträge deshalb ungültig sind. Das Bezirksgericht für Handelssachen, Wien, hat kürzlich in einem Urteil gegen die Lyoness Europe AG ebenfalls erkannt, dass "das System Lyoness darauf beruht, dass ihr Leute in der Aussicht darauf, hiefür einen Gewinn zu erzielen, Kapital zur Verfügung stellen". Ich hoffe, dass Sie und Ihr Geschäftsleitungskollege Karl-Heinz Feddermann die Bedeutung dieser Urteile verstehen. Stellen Sie sich einmal vor, was es für Sie bedeuten kann, wenn das Urteil des Kantonsgerichts Zug rechtskräftig wird. Ein Schneeballsystem zu betreiben, ist kein Kavaliersdelikt. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sieht vor dass "wer vorsätzlich unlauteren Wettbewerb nach Art. 3, 4, 4a, 5 oder 6 begeht auf Antrag mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft wird". Bedenken Sie auch, dass die Lyoness Suisse seit 2014 Vertragspartei aller CH-Lyoness-Mitglieder ist, was Ihre Verantwortlichkeiten als oberstes Organ der Lyoness Suisse GmbH entscheidend erhöht.

von Supi777 am
11.10.2016, 17:41

oha, der Chef [email protected]

Endlich meldet sich mal einer, der immerhin weit vorne mitgemacht hat und so das grosse Geld kassiert hat. Nicht weil er % für % von irgendwelchen Einkäufen bekommen hat, sondern weil er früher von den Schenkern, die überall mitmachen, das grosse Geld gemacht hat. Aber glauben Sie mir, die Zeit ist vorbei und Lyoness wird sang und klanglos von dem Bildschirm verschwinden. Nur die ewig hoffenden "Partner", denen das Wasser eh schon bald überläuft, glauben dann immer noch, dass sie ihr Geld gut investiert haben. Da spricht Lyoness von Erfolg, wenn sie 5.3 Mio. Mitglieder haben, dass sind pro Land 112'756. Ich kenne Lyoness jetzt seit 2009. Das wären pro Jahr 16'109 neue Mitglieder, somit lumpige 1'342 Leute im Monat. Hallo, die Cashcard ist kostenlos. Wenn man es richtig gemacht hätte, würden in der Schweiz alleine über 500'000 solch eine Card besitzen. Das Problem ist ja nicht das Lyoness Programm, denn die mussten ja ein Produkt, also eine Karte einführen, denn Schneeballsysteme kann man so ja legalisieren, in dem man ein Produkt in den Vordergrund stellt. Es sind die Macher ganz am Anfang. Keiner von denen hat überhaupt eine verkäuferische Ader. Das sind alles nur Berater und können einfach nicht verkaufen. Denn sie wollten kein Geld mit Cashback verdienen, sondern nur mit den Investionen anderer, die wie bei den Schenkern auch funktionieren. Es sind auch die über 1000 Schenker, die auch dort eingestiegen sind. Es gibt noch viele solche Spiele und die Schenker, sind immer diejenigen, die man für sowas immer rekrutiert und abzockt. Eigentlich sind die ja selber schuld. Das mit Lyoness und der Cashcard hätte funktioniert, wenn man Cumulus und die Coop Karte angegriffen hätte. Aber so hat eine solche Karte keine Effizienz für zum reich werden. Wenn man denkt, dass es 60'000 Partnerunternehmen gibt, zählen wir mal die doppelt und dreifachen unter den Rubriken ab, dan sind es noch 50'000. Das wären 1060 pro Land? Hallo? Haben die da oben aber mächtig geschlafen!! Da kann man doch nicht von Erfolg reden...Gut für diese Leute ist dies schon ein Erfolg, denn sie konzentierten sich nur auf die Investoren, die Fr. 3'000 bezahlt haben. Herr Schmäh, bleiben Sie bei Ihren Drohnen, da machen Sie was vernünftiges, obschon auch diese Art Eigenheimphotos sehr überholt und alt ist. Ich möchte Sie einfach bitten, keine Händler mehr zu akquirieren und Ihnen Hoffnungen zu machen, dass man viel Geld mit Lyoness verdienen kann. Das wäre eine echte Hilfe für viele.

von twist am
11.10.2016, 17:02

@Christoph Schmäh

Dass sich nun im Forum CH-Lyoness- Marketer zu Wort melden, zeigt, wie wirksam die Aufklärungsarbeit zum Geschäftsmodell von Lyoness geworden ist. Der Gipfel an Ihren Vorwürfen ist, dass nun wir Lyoness-Kritiker daran schuld sein sollen, dass Marketer gescheitert sind! Immerhin sind Sie ehrlich genug, um einzugestehen, dass es "verdrehte Empfehlungsgeber gab, die eine "wundersame Geldvermehrung ohne Arbeit versprochen haben". Sie heben hervor, dass Ihnen der Cashback seit 7 Jahren wöchentlich ausbezahlt worden ist. Hat denn jemand behauptet, der Cashback werde nicht ausbezahlt? Sie sagen wider besseres Wissen, dass man bei Lyoness nicht investieren kann. Sie wissen als Marketer ganz genau, dass es seit Nov. 2014 für Marketer die "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen m i t Anzahlung" gibt. Sie wissen ganz genau, dass solche Anzahlungen bei der Berechnung der Vergütungen gemäss (nicht nachvollziehbarem) Compensation Plan eine wichtige Komponente sind. Sie wissen ganz genau, dass die Anzahlungen im Compensation Plan verharmlosend "Bestellungen" genannt werden. In der Lyoness-Community sind Sie als Lyoness-Verfechter bestens bekannt, sind Sie doch früher als Referent an Lyoness- Business Infos in Hotels aufgetreten, um KMU als "Business Partner", später als "Premium Mitglied" anzuwerben und diese zur Leistung von Anzahlungen zu bewegen. Bis vor kurzem betrieben Sie eine Homepage auf der ersichtlich war, dass Sie und Ihre Tochter Nicole an Ihrem Domizil regelmässig Lyoness/Lyconet -Info-Veranstaltungen durchführten. Sie singen nun ein Hohelied auf die grandiosen Werbemöglichkeiten, die ein Händler durch Lyoness habe. Sind die Resultate aber wirklich so berauschend und genügt dies, um die verunsicherten Händler, die ja auch auf ihre Reputation achten müssen, bei der Stange zu halten? Sie sprechen davon dass man "für Marketingzwecke" Rabattgutscheine bei Lyoness bestellen kann. Warum bestellen und nicht kaufen? Hier handelt es sich wohl um die berüchtigten "Discount Vouchers", wie sie bei einer Teilnahme an der "SME-Challenge 2016" erworben werden müssen. Bei diesen Gutscheinen handelt es sich um von Lyoness selbst ausgegebene Gutscheine, die dazu berechtigen, Warengutscheine von Lyoness-Händlern zu beziehen. Die Gutscheine werden aber nicht ihrem Kaufpreis angerechnet, sondern nur im Ausmass der Vorteile, welche der betreffende Händler den Lyoness-Mitgliedern gewährt. Dieser Mechanismus führt dazu, dass das einbezahlte Geld stets bei Lyoness verbleibt, d.h. von Lyoness als Betriebsertrag verbucht werden kann. Übrigens: Lieber Herr Schmäh, wie kommen Sie dazu, uns Kritikern vorzuwerfen, Lyoness "aus eigenem Profitdenken" zu schaden?

von Marc Mair-Noack, Redaktion saldo am
11.10.2016, 16:58

Anmerkung der Redaktion

Die Redaktion behält sich vor, Forumsbeiträge in unangemessener Sprache - darunter fallen zum Beispiel Beschimpfungen - nicht zu veröffentlichen. Wir bitten alle Diskussionsteilnehmer, dies beim Verfassen der Beiträge zu berücksichtigen.

von Christoph Schmäh am
11.10.2016, 13:55

Grüezi miteinander...

Habt Ihr schon die Stunden zusammengezählt, die Ihr hier gebloggt habt? Ja, das ist eure Spielwiese und eure moralisch bedenkliche Weise, eine gute Idee nur aus eurem eigenen Profitdenken zu schaden, wiederholt anonyme Info-und Drohbriefe zu versenden ist das moralisch korrekt? Ganz zu schweigen von allen KMUs denen Ihr bewusst ebenso Schaden zugefügt habt wie auch all den Marketern, die wegen diesen unglaublichen verdrehten Tatsachen und Einträgen gescheitert sind. Genau ihr habt es ebenso verursacht wie jene verdrehten Empfehlungsgeber, die eine wundersame Geld-Vermehrung ohne Arbeit versprochen hatten. Die Moral liegt auf beiden Seiten. Für alle anderen und jene die sich wirklich sachlich ein Bild machen möchten eine kurze Aufklärung. Lieber Lyoness Kunde, ich nutze die kostenlose Cashbackcards selber seit 7 Jahren weltweit, habe immer meinen Cashback wöchentlich ausbezahlt bekommen und so über die Jahre schon tausende CHF gespart. Wenn du zusätzlich noch mehr sparen möchtest, nutze die vielen Deals und profitiere von den Aktionen die die Händler auf der Webseite bereitstellen, es funktioniert! Finanziert von eurem Händler! Du kannst bei Lyoness nicht investieren., unmöglich. Du kannst nur sparen beim Einkaufen. Wenn jemand etwas anderes behauptet ist es ganz einfach nicht nur falsch, es ist unmöglich. Lieber Handelspartner und KMU, Cashback-Soolution Kunde Kennst du eine andere Werbemöglichkeit als Firma, wo du die Werbung erst bezahlst, wenn du den Umsatz in der Kasse oder auf dem Konto hast? Jedes Zeitungsinserat ist genau das Gegenteil. Das hört hingegen kein Zeitungsblatt gern. Ich bin seit 6 Jahren Handelspartner, mache seither keine andere Werbung mehr und gebe die Vorteile lieber meinen Stammkunden weiter. Hört die gleiche Branche wieder nicht so gerne. Lieber Unternehmer und Lyconet-Marketer Wenn du diese zwei genannten, Kunde und Handelspartner mit Engagement, Freude und Begeisterung auf Empfehlung zusammenbringen willst, dann kannst du als Marketer ohne Investitionen aber mit Arbeit tätig werden und aus den entstehenden Umsätzen im Handel langfristig mitprofitieren. Aus den entstehenden Umsätzen! Wenn dir jemand weiss machen möchte, dass es ohne Arbeit oder schnelles Geld gibt, dann sicher nicht bei uns, das musst du anderswo versuchen. Was du jedoch kannst und auch nutzen solltest, gehe bei den angeschlossenen Partnerunternehmen Einkaufen und mach Umsatz im Handel. Du kannst bei Lyconet auch kein Geld investieren und somit auch keines verlieren. Wenn jemand etwas anderes behauptet ist es schlicht falsch, es geht gar nicht. Du kannst, wenn du willst und vor allem als Unternehmer auch verstehst, für Marketingzwecke dir einen Rabattgutschein Bestellen, den du immer und ohne Ablaufdatum bei den Handelspartnern mit einkaufen wieder einlösen kannst. Wenn dir jemand etwas anderes weissmachen will ist es ganz einfach falsch. Daher hat mir auch niemand je Geld "abgenommen"! Beste Grüsse Christoph Schmäh

von twist am
11.10.2016, 10:32

@Supi777

Es ist sicher richtig, dass Lyoness angesichts der massiven Kritik, die an ihrem Geschäftsmodell geübt wird, Mühe hat, interessante Händler zu finden und daher ein unattraktives Je-Ka-Mi Händlernetz aufweist. Trotzdem möchte ich dich darauf hinweisen, dass das Hauptthema dieses Forums nicht die Frage ist, wie erfolgreich Lyoness als Einkaufsgemeinschaft ist, sondern ihr unlauteres Finanzierungssystem unter welchem sie ihren wertvollsten Leuten, den früheren Business Partnern und Premium Mitgliedern und den heutigen Marketern Gelder in Höhe von Hunderten von Millionen Franken in Form von Anzahlungen und für Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen abgenommen hat. Wie du sicher festgestellt hast, versuchen die Lyoness-freaks immer vom eigentlichen Thema abzulenken, indem sie, anstatt auf das Hauptthema einzugehen, von den angeblich grossen Vorteilen für Shopper sprechen.

von Ede Buser am
11.10.2016, 09:25

Bei mir wurde gerade ein Deal eingelöst

Seit ich bei mir Deals für Kunden habe, haben schon einige Leute bei mir das Kaspersky Internet Security mit einem Deal eingelöst. Die Kunden mit unserer Kundenkarte bekommen das Kaspersky für Fr. 26, statt für Fr. 41. Ich denke das ist ein guter Grund für eine Kundenkarte, auf den Restbetrag bekommen Sie wieder 2% und neue Shoppingpunkte, für den nächsten Deal. Was ist daran schlecht?

von Supi777 am
10.10.2016, 19:18

Die Wahrheit ist bitter!

Ich bin sachlich und wenn man kontrolliert, sind es wirklich ca. 100 Lyoness kleine KMU's, die Lyoness anbieten . Wenn man denkt seit 2009 ist Lyoness am Gas geben, ist dies eher ein Schlafwagen. Lyoness kommt überhaupt nicht vorwärts. Jetzt sowieso, da den Gründern endlich das Handwerk gelegt wird. Sie gehören nur zu den kleinen Usern, die immer noch die Hoffnung haben, dass man Geld verdienen kann. Und wenn man Ferien Bucht, gehe ich zu einem Reisebüro in der Region. Den wenn jeder Depp seine Reise online Bucht, kann das Gewerbe nicht überleben! Und dann nehme ich lieber die 10 % Rabatt vom Reisebüro, anstelle solch einem Cashback, den man gutgeschrieben bekommt, und man wieder was kaufen muss. Ich habe den Lyoness Gründern oft den Rat gegeben, wie man in die richtigen Läden kommt, aber diese Personen haben weder das Know-how noch das verkäuferische Talent dazu, um Lyoness erfolgreich zu machen. Ihnen geht es nur ums Schneeballsystem und verdienen so die richtige Kohle. Genau, von Ihnen, wo sie doch auch investiert haben, oder hatten sie kein Geld dazu? Dann haben sie wenigstens keine großen Verluste eingehandelt

von Ede Buser am
10.10.2016, 17:07

@Supi777 bitte Sachlich bleiben

Supi777 Wir sind hier in einem Forum, was hat die Aussage mit «schauen Sie doch auf Ihre Homepage, die ist veraltet» zu tun? Bleiben Sie doch Sachlich und nicht beleidigend, wir reden hier über Lyoness. Sind Ihnen die Argumente schon ausgegangen, das Sie auf so einem Niveau diskutieren? Wie ist eigentlich Ihr Name? Damit ich Sie auch richtig ansprechen kann. Sie Schulden immer noch den Beweis das wir in der Schweiz nur in 100 Läden einkaufen können und das wir nur 1% Vorteile für den Kunden haben. Stimmt beides nicht, wir haben über 1500 Orte nur in der Schweiz zum Einkaufen und über 12’000 Onlinegeschäfter Weltweit. Die meisten Leute buchen Ihre Ferien über booking.com, und genau dort sparen zum Beispiel auch viele Lyoness Mitglieder. Ja Sie lesen richtig, Sie sparen dort, und Sie bezahlen nichts dafür. Das Geld welches dort gespart wird gibt schon wieder ein Urlaubsbazen mehr. Dieses Geld bekommt das Lyonessmitglied direkt auf das Bankkonto ausbezahlt.

von Ede Buser am
10.10.2016, 16:21

Lyoness ist eine Einkaufsgemeinschaft

Lyoness ist eine Einkaufsgemeinschaft, da verdient man kein Geld, aber man spart beim Einkaufen Geld, bzw. man bekommt Geld zurück. @Supi777 Sie bringen wirklich alles durcheinander. Lyoness Kunden müssen nicht Glauben das Sie Geld zurück bekommen, das findet definitiv bei jedem Einkauf statt, das ist nicht Glauben, das ist Realität. Oder können Sie mir das Gegenteil beweisen?

von Ede Buser am
10.10.2016, 14:36

@Suppi777

Guten Tag Herr Supi777 (Name möchte er wohl nicht bekannt geben) Wir reden hier von Fakten. Beleidigungen sind wirklich falsch am Platz. Wenn Sie etwas zu sagen haben, was aber Hand und Fuss hat dürfen Sie es gerne hier platzieren, aber bitte auch mit dem nötigen Respekt. Sonst werden Sie nämlich auch nicht wirklich ernst genommen. Das von mir gepostete hat Hintergrund und ist beweisbar. Da fehlen Ihnen die Worte. Übrigens stimmt es nicht das wir «nur» 1% Rabatt haben, und das wir in 100 Läden einkaufen können ist nochmals gelogen, mein Freund. Wie ist denn ihr richtiger Name? Ich möchte gerne wissen mit wem ich öffentlich spreche, und wer solche Lügen verbreitet. Ich kann beweisen das es über 100 Händler in der Schweiz sind, wo ist Ihr Beweiss? Ich kann beweisen das es mehr als 1% Rabatt gibt, wo ist Ihr Beweiss?

von Supi777 am
10.10.2016, 14:28

1 - 5 % Rabatt ist nichts!!

Wenn man als Privatman an sowas glaubt, spricht nichts dagegen! Kleine Kinder glauben ja auch noch an den Weihnachtsmann! Aber andere damit zu überzeugen, dass man mit Lyoness so richtig Geld verdienen kann, ist einfach eine Illusion. Schauen Sie doch auf Ihre Homepage. Sie ist überhohlt und längst nicht mehr auf dem neusten Stand. Wenn Sie so reich wären, hätten Sie schon längst eine Moderne Website

von Ede Buser am
10.10.2016, 13:54

Schreiben hier Geister?

Da schreibt mich wirklich jemand direkt an und beim Namen steht nichts. Wollen Sie Anonym bleiben? Ja, wir suchen Geschäftspartner mit denen wir eine Gemeinschaft aufbauen möchten. Darf jeder freiwillig machen, oder ist das Strafbar? Als Lyonessmitglied kaufe ich bei Lyonesspartner ein und bekomme dafür Rabat, 1% bis 5%. und das freut mich. Im Gegenzug kommen auch Kunden zu mir welche von mir Rabatt bekommen, da zahle ich für den Rabatt, aber Sie können es fast nicht glauben, ich gebe den Rabatt gerne, denn die Kunden haben sich diesen Rabatt verdient. Wer freut sich nicht, wenn er im Geschäft ein kleines Geschenk erhält? Ich glaube jeder. Und was ist jetzt falsch daran?

von Supi777 am
10.10.2016, 13:47

Lyoness bringt überhaupt nichts

Mit der Lyoness Card kann man höchstens Kokainbahnen auf dem Tisch richten, zu mehr ist die Karte nicht zu gebrauchen! Sogar die Karten von Coop und Migros haben mehr Rabatt auf Produkten. Nur der Unterschied, bei Coopcard und der Cumuluscard kann man alles kaufen, bei Lyoness kann man höchsens in100 Läden einkaufen und dies nur in Läden, die so klein sind, dass es sich überhaupt nicht lohnt! Man kann nur dort einkaufen, wo sich die Lyoness Kunden auch investiert haben. Es gibt sogar Taxibetriebe mit Lyoness..super! Nur leider wissen die Fahrer nicht, was Lyoness ist! Und genau so wird es in der Schweiz fabriziert. Die Lyoness Anhänger kommen mir vor wie Asis, die nur von der Hoffnung leben, dass sie vielleicht einmal im Leben Glück haben werden. Aber ich muss euch enttäuschen! Ihr habt nur Zeit und Geld investiert und verdient haben die ersten 10 Leute im Jahr 2009.

von am
10.10.2016, 11:08

@Ede Buser

Sehr geehrter Herr Buser Sie schreiben, dass Lyoness eine Einkaufsgemeinschaft ist und dass wenn jemand heute eine Kundenkarte bekommt, er weder ein Business Paket kaufen noch investieren kann. Das ist, soweit es sich um blosse Shopper handelt, richtig. Ganz anderes sieht es bei den sog. Marketern aus, was Sie wohl auch sind. Auf Ihrer Homepage www.buser-informatik.ch machen Sie mächtig Werbung für Lyconet, die "Vertriebssparte" von Lyoness. Unter www.lyconet-basel.ch suchen Sie Leute, die Lyconet-Marketer werden wollen. Sie animieren Leute, Lyconet Marketer zu werden mit grammatikalisch und inhaltlich fragwürdigen Aussagen wie: "Sie verdienen so viel Geld, wie Sie auch arbeiten", "Hier können Sie Geld verdienen, auch in allen Länder", "Sie sind am grossen Firmenweltweit mitbeteiligt, weltweit". Sie wissen ganz genau, dass Lyoness Marketer nichts anderes zu tun haben, als "eigenständig und eigenverantwortlich" weitere Lyoness-Mitglieder, weitere KMU-Partnerunternehmen und weitere Lyconet Marketer anzuwerben und dass den Marketern als Entgelt für ihre Tätigkeit (meist utopische) Vergütungen nach dem Compensation Plan Fassung Nov. 2014 in Aussicht gestellt werden. Sie wissen ganz genau, dass es für Marketer die "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen m i t A n z a h l u n g Fassung Nov.2014 gibt. Sie wissen genau dass solche Anzahlungen bei der Berechnung der Vergütungen eine grosse Rolle spielen. Sie wissen genau, dass das Generieren von Anzahlungen bisher das Kerngeschäft von Lyoness war. Es ist richtig, dass die WKStA ihre Ermittlungen wegen Betriebs eines Schneeballsystems und schweren gewerbsmässigen Betrugs einstellen musste. Die Ermittlungen wegen Verdachts auf Verletzung des Kapitalmarktgesetzes gehen jedoch weiter, ebenfalls die Ermittlungen betr. die Kooperation von Lyoness mit dem Fussballclub Rapid, Wien. Es hat sich gezeigt, dass es auf strafrechtlicher Ebene mangels griffiger Gesetze schwierig ist, Lyoness Einhalt zu gebieten. Umso erfreulicher sind die Erfolge, die auf zivilrechtlicher Ebene erzielt werden konnten: Lyoness wurde mehrfach gerichtlich dazu verpflichtet, Anzahlungen zurückzuzahlen. Es darf davon ausgegangen werden, dass weitere solche Urteile (auch in der Schweiz) folgen werden.

von Supi777 am
10.10.2016, 10:18

Ede Buser

Jetzt weiss jeder Depp, dass Lyoness Mist ist und dieser Ede Buser versucht immer noch sich an seinem letzten Strohhalm an Hoffnung zu retten.

von Ede Buser am
09.10.2016, 14:25

Pyramide oder Schneeball ???

Für Herrn Ecker habe ich auch noch etwas. Sie fragen: ist Lyoness ein „Pyramiden- und Schneeballsystem!“ Ich kann Ihnen da eine Rechtskräftige Antwort geben, NEIN. Hier der Text Graz (OTS) - Nach jahrelangen Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Österreich hat das Oberlandesgericht (OLG) Wien mit Beschluss vom 12. April 2016 die Entscheidung des Landesgerichts für Strafsachen Wien rechtskräftig bestätigt und der Beschwerde der WKStA keine Folge gegeben. Somit ist das Ermittlungsverfahren sowohl gegen die Lyoness Europe AG als auch gegen CEO Hubert Freidl einzustellen. Die vorliegende Entscheidung des OLG Wien stellt nunmehr unmissverständlich klar, dass Lyoness kein Ketten- oder Pyramidenspiel im Sinne des § 168a StGB (Strafgesetzbuch) betreibt und dass jegliche Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betrugs zu beenden sind. Diese Entscheidung ist rechtskräftig und kann nicht mehr angefochten werden. CEO Hubert Freidl zeigte sich über den Ausgang des Ermittlungsverfahrens sehr erfreut, weil damit auch die Darstellungen von Lyoness nunmehr endgültig bestätigt wurden. Und hier der Link zur Presse: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160419_OTS0189

von Ede Buser am
09.10.2016, 14:04

Was ist Lyoness

Lyoness ist eine Einkaufsgemeinschaft, Wenn jemand heute eine Kundenkarte bekommt kann er weder ein Business Packet kaufen noch investieren. Sonst bitte mir dies mal zeigen wie das geht. Mit dieser Kundenkarte kaufe ich in 47 Länder ein und das in über 300 000 Stellen. Überall bekomme ich Mindestens 1% Cashback oder mehr. Das sind die Fakten, alles andere ist Nichtwissen, Wer so ein Mist reinschreibt, sorry weiss es nicht besser. Entweder hat er/Sie sich nicht wirklich informiert oder er/Sie Lügt. Übrigens, muss ich mich nicht mit einem unbekannten Namen verstecken. Mein Name ist Ede Buser.

von twist am
09.10.2016, 11:19

ÖSTERREICHISCHE UND SCHWEIZERISCHE GERICHTE IN DER BEURTEILUNG VON LYONESS WEITGEHEND EINIG

Ich habe die kürzlich gegen Lyoness verhängten erstinstanzlichen Urteile in Österreich und der Schweiz analysiert. In den beiden Urteilen wurde Lyoness zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet. In Österreich handelt es sich um das Urteil 21C 33/15m des Bezirksgerichts für Handelssachen vom 8.9.2016 gesprochen von Richterin Mag. Linda-Maria Unterlechner. In der Schweiz handelt es sich um das Urteil EV2016 42 des Kantonsgerichts Zug vom 20.9.2016 gesprochen von Richter Dr. R. Meyer. In Österreich ist die Beklagte die Lyoness Europe AG-CH-Buchs, in der Schweiz ist die Beklagte die Lyoness Suisse GmbH, CH-Cham. So hält Richterin Unterlechner in ihrem Urteil fest: "Das System der Beklagten (Anm.: die Lyoness Europe AG) beruht darauf, dass der Kläger der Beklagten in der Aussicht darauf, hiefür einen Gewinn zu erzielen, Kapital zur Verfügung stellt. Dieser Gewinn fällt jedenfalls laut Eigendarstellung der Beklagten umso höher aus, je mehr Kapitalgeber der Kläger zuführt und je mehr Kapitalgeber insgesamt am System teilnehmen. Auch wenn der Kläger durch eigene Einkäufe oder Gutscheinbestellungen Vergütungen erhält, so ist diese Vergütungsform aufgrund des geringen Prozentsatzes (bis zu 2 %) wirtschaftlich unbedeutend, weshalb die im System erzielbaren Vorteile weder vorrangig vom Konsum von Waren oder Dienstleistungen abhängen, noch im Konsum der Produkte selbst liegen. Offensichtlich wird dies anhand von folgendem Beispiel dargestellt: Bestellt ein Kunde Gutscheine im Gesamtwert von EUR 10,000.- und leistet darauf eine Anzahlung von EUR 1,000.-, setzt die Finanzierung des Restbetrages von EUR 9,000.- durch die Mitgliedsvorteile voraus, dass der Kunde bei einer angenommenen Sofortvergütung von 2 % selbst Einkäufe in Höhe von EUR 450,000.- tätigen muss oder Freundschaftsboni aus den Einkäufen von angeworbenen Kunden lukriert. Dies würde bei einer angenommenen Provision von 0,5 % ein erforderliches Einkaufsvolumen von EUR 1,800,000.- der Mitglieder bedeuten. Tatsächlich wird für den Kunden die Teilnahme am System der Beklagten erst durch die "erweiterten Mitgliedsvorteile" iSd Pkt. 7 der ZAGB lukrativ, die jedoch weitgehend davon abhängen, dass der Kläger Neukunden anwirbt. So entsteht der Anspruch des Kunden auf die (eigentlich profitablen) Treue- bzw. Partnerprämien (bis zu 18.75 % auf Treueprämien geworbener Kunden) erst, wenn direkt geworbene Mitglieder bestimmte "Einheiten" bilden (durch Einkäufe oder anderweitige Kapitalzufuhr) bzw. selbst Treueprämien erwerben. (Pkt. 7.2., 7.6 der ZAGB). Bei wirtschaftlicher Betrachtung erfolgt die Vergütung ü b e r w i e g e n d über die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Kapitalleistungen an die Beklagte. Insgesamt handelt es sich um eine i r r e f ü h r e n d e Geschäfts- Praktik im Sinne der Z 14 des Anhanges zu § 2 UWG. Die geschlossenen Verträge sind demnach u n w i r k s a m iSd § AGBG, weshalb der Kläger seinen Rückabwicklungsanspruch auch auf diese Bestimmung stützen kann. Eine Prüfung der übrigen Rechtsgrundlagen konnte daher unterbleiben" So weit die Urteilsbegründung des Bezirksgerichts für Handelssachen, Wien. Richter Dr. R. Meyer vom Kantonsgericht Zug kommt in seiner Urteilsbegründung in seinem Urteil vom 20.9.2016 unter Art. 4.1, 4.1.1, 4.1.2, 4.1.3, 4.1.4, 4.1.5, 4.2.1 und 4.2.2 zu weitgehend identischen Schlüssen wie seine österreichische Kollegin Linda-Maria Unterlehner. Unter diesen Umständen ist es wohl angezeigt, dass die Justiz in Österreich und der Schweiz, aber auch in Deutschland, wo die Staatsanwaltschaft Köln bereits gegen Lyoness ermittelt, vermehrt zusammenarbeitet.

von am
08.10.2016, 11:59

OFFENER BRIEF AN OTTO-STEINER-LANG

Sehr geehrter Herr Steiner-Lang Sie sind Präsident des 2007 gegründeten Schweizer Verband Network Marketing (SVNM). Ihr Verband wurde ins Leben gerufen, um "dem Wildwuchs der Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing illegale Schneeball- oder Pyramidenspiele betreiben, Einhalt zu gebieten und den seriös arbeitenden Unternehmen und deren Vertriebspartner eine faire Plattform in der Schweizer Wirtschaft zu bieten". Ihr Verband "will das Ansehen von Network Marketing in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen und Vorurteile durch sachliche Diskussion entkräften". Mitglieder Ihres Verbandes können sowohl im Network Marketing tätige Firmen sein als auch Einzelpersonen, welche als Network Marketer für eine in der Schweiz aktive Firma tätig sind. Nach über 9-jähriger Existenz hat Ihr Verband gerade Mal 9 Firmenmitglieder, nämlich Amway, Anifit, Bestlife 3000, Forever Living, Lifeplus, LR Health & Beauty Systems, Navita, PM International und Lyoness. Alle Firmen (ausser Lyoness, die kein Produkt hat) sind in den Bereichen Nahrungsmittelergänzung, Pflege- und Wellnessprodukte und Tiernahrung tätig. Ihr Verband bietet ihren Mitgliedern eine "Qualitätssicherung", indem er überprüft, "ob die im Network Marketing tätige Firma, die Verbandsmitglied werden will, alle gesetzlichen Vorschriften erfüllt". Damit stellt Ihr Verband allen bestehenden Firmenmitgliedern einen Persilschein aus. Wie der Fall Lyoness aber exemplarisch zeigt, ist Ihr Verband aber gar nicht willens oder nicht in der Lage, eine solche Prüfung seriös vorzunehmen. Sie haben nach heftiger Kritik am Geschäftsmodell von Lyoness den Namen Lyoness im Firmenmitgliedsverzeichnis auf Lyconet geändert, obwohl es gar keine Firma Lyconet gibt, da Lyconet eine blosse Marke von Lyoness ist. Die Änderung haben Sie vorgenommen, damit nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, dass Lyoness nach wie vor ein Firmenmitglied Ihres Verbandes ist. Nachdem nun das Kantonsgericht Zug erstinstanzlich in seiner Urteilsbegründung bestätigt hat, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und nachdem der K-Tipp in seinem Artikel vom 5.10.2016 berichtete, dass die Mitglieder-Verträge von Lyoness Schweiz ungültig sind und Mitglieder ihr Geld zurückfordern können, ist es wohl an der Zeit, dass Sie die Mitgliedschaft von Lyoness beim SVNM überprüfen. Dies obwohl Lyoness-Interessenvertreter in SVNM-Führungsgremien sitzen: Adolf Weisskopf, Geschäftsführer von Lyoness Suisse GmbH ist Mitglied des Beirates, Stefan Wildhaber, ein überaus eifriger Lyoness-Marketer, sitzt im Vorstand. Ich möchte Sie noch daran erinnern, dass in Ihrem Papier "Der SVNM stellt sich vor" unter Art. 13 Mitgliedschaft lapidar festgehalten ist: "Der Vertrieb muss die Arbeitsweise gemäss UWG Art. 3 r einhalten". Damit ist wohl gemeint, dass kein Schneeballsystem betrieben werden darf. Dazu ist festzuhalten, dass der genannte UWG-Gesetzesartikel keineswegs eine einzuhaltende Arbeitsweise umschreibt, sondern festlegt, wann ein Schneeballsystem als unlauter gilt.

von Supi777 am
07.10.2016, 13:29

Wird auch Zeit

Wurde ja auch Zeit, dass man diesen Idioten endlich das Handwerk legt. Schlimm genug ist es, dass solche kleine Händler, die immer noch glauben, sie könnten mit Lyoness Cash Back viel Geld verdienen, bekannte Fussballvereine überreden möchten, mit Lyoness zu arbeiten. So würden Fussballfan's wahnsinnig von Lyoness reich werden. So ein Scheiss! Lyoness ist auch nicht mehr Sponsor beim FC Wohlen. Sehr wahrscheinlich weil dieser kleine Fisch kein Geld mehr gehabt hat. Eine Bäckerei in Aarau, total Lyoness Anhänger glaubte auch, sie würden jetzt so richtig reich werden. Sie fragten, ob sie mit einem bekannten Verein zusammen arbeiten könnten - mit Lyoness! Als man sie fragte, dass Lyoness zuerst investieren muss, gab sie klein bei. Die Lyoness Leute haben gar kein Geld. Sie tun nur so und denken, dass sie mit ein paar Rappen pro Einkauf das grosse Geld machen.

von twist am
06.10.2016, 08:52

OPTION FÜR CH- LYONESS-GESCHÄDIGTE

Wie bekannt wurde, hat das Kantonsgericht, Zug, in einem erstinstanzlichen Urteil in der Urteilsbegründung bestätigt, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt. Viele CH-Lyoness "Business Partner", "Premium Mitglieder" und "Marketer" werden sich nun fragen, welche Möglichkeiten bestehen, ihr einbezahltes Geld (die Anzahlungen) zurückzuerhalten. Es ist bekannt, dass es in der CH Tausende von Leuten gibt, die Anzahlungen geleistet haben, die meisten in Höhe von Fr. 3000.-. Es gibt aber auch Leute, die Beträge in Höhe von Zehntausenden von Franken einbezahlt haben, weil sie sich an ausländischen Verrechnungssystemen beteiligen wollten. Schon vor Gründung im Jahre 2009 hat Lyoness Schweiz von 300 "Business Partnern" je Fr. 3,000.- (= Fr. 900,000.-) kassiert. Allen sich geschädigt fühlenden Anzahlern empfehle ich, sich an Rechtsanwalt Dr. Rainer Riek von der Anwaltskanzlei Zwicky, Windlin + Partner, Zug, zu wenden. Er hat die nun vom Kantonsgericht Zug behandelte Klage eingereicht und er verfügt deshalb über eine grosse Sachkenntnis in diesem Fall.

von Ben Ecker am
05.10.2016, 09:30

...auch in Österreich ist mit Urteil (Az. 21 C 311/15m) vom 08.09.2016 ist Lyoness ein „Pyramiden- und Schneeballsystem!“

Ein weiteres Urteil – Az. 21 C 311/15m – des Bezirksgericht für Handelssachen Wien vom 08.09.2016 bestätigt nun bereits zwei vorangegangene Urteile (von RA Dr. Fromhold eingebracht) und festigt die bisherigen Entscheidungen zu Lyoness als Schneeballsystem. - Erläuterung zu „Anhang Z 14 zu § 2 UWG„: 14. Einführung, Betrieb oder Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist. - Auszug aus dem Urteil (Seite 12 & 13): Gemäß Anhang Z 14 zu § 2 UWG ist die Einführung, Betrieb oder Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist, eine irreführende Geschäftspraktik. Der Tatbestand der Z 14 ist weiter als § 27 UWG und erfasst nicht bloß Vertragssysteme, bei denen mit dem Kunden eine unbedingte Zahlungspflicht und andererseits eine bedingte Leistungspflicht des Unternehmers vereinbart werden. Es genügt, dass der Kunde die (tatsächliche oder vermeintliche) Aussicht hat, eine Vergütung zu erzielen. Auch jene Fälle, in denen dem Kunden eine Gegenleistung des Unternehmers unbedingt zugesagt und zusätzlich ein Bonus in Aussicht gestellt wird, fallen darunter. Dieser Bonus muss auch nicht ausschließlich von der Zuführung neuer Kunden abhängig sein. Es genügt, dass als Leistung des Kunden – allenfalls neben dem Erfordernis des Verkaufs oder Verbrauchs von Produkten – überwiegend das Zuführen neuer Kunden erforderlich ist (Kucsko in Wiebe/Kodek, UWG2 § 27 Rz 22). Damit das Per-se-Verbot anwendbar ist, muss die zu erzielende Vergütung hauptsächlich durch die Einführung neuer Verbraucher entstehen. Das liegt vor, wenn nicht die durch den Verkauf von Produkten erzielbare Marge, sondern die Werbungsprämie für Neukunden im Vordergrund steht … … Tatsächlich wird für den Kunden die Teilnahme am System der Beklagten erst durch die „erweiterten Mitgliedsvorteile“ iSd Pkt. 7 der ZAGB lukrativ, die jedoch weitgehend davon abhängen, dass der Kläger Neukunden anwirbt. So etwa entsteht der Anspruch des Kunden auf die (eigentlich profitablen) Treue- bzw Partnerprämien (bis zu 18,75% auf Treueprämien geworbener Kunden) erst, wenn direkt geworbene Mitglieder bestimmte „Einheiten“ bilden (durch Einkäufe oder anderweitige Kapitalzufuhr) bzw selbst Treueprämien erwerben (Pkt. 7.2., 7.6. der ZAGB). Bei wirtschaftlicher Betrachtung erfolgt die Vergütung überwiegend über die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Kapitalleistungen an die Beklagte. Insgesamt handelt sich daher um eine irreführende Geschäftspraktik im Sinne der Z 14 des Anhanges zu § 2 UWG. Die geschlossenen Verträge sind demnach unwirksam iSd § 879 ABGB, weshalb der Kläger … (dieses Urteil ist nach bisherigen Stand ab 08.10.2016 rechtskräftig!)

von winkelried am
04.10.2016, 23:09

Dieses original Schweizer Urteil zum Herunterladen

An alle Lyoness-Fans (die Befürworter und die Gegner gleichermassen!) Hier könnt ihr dieses original Schweizer Urteil herunterladen und im Detail immer wieder und wieder lesen - sofern ihr nichts besseres zu tun habt :-) http://schy.ch/lyoness.pdf Es ist ja noch nicht rechtskräftig und ich bin WIRKLICH gespannt, wie das weitergeht. Ich jedenfalls habe genug Geld und vor allem sehr viel Interesse, das ganze bis zum Ende durchzuziehen! I'll keep you posted... ;-) Liebe Grüsse Christian Plaschy vom Social Music Network http://www.plaschymusic.com

von am
04.10.2016, 18:05

NEUER PRESSEARTIKEL

Die Konsumentenzeitschift Ktipp hat in ihrer Ausgabe vom 5.9.2016 (Heft No.16) folgenden Artikel veröffentlicht: LYONESS: MITGLIEDER KÖNNEN GELD ZURÜCKFORDERN. "Hände weg vom Lyoness Business Paket" warnte der K-Tipp schon vor sechs Jahren. Nun entschied das Kantonsgericht Zug: Die Mitglieder- Verträge sind ungültig. Lyoness bezeichnet sich selbst als "Einkaufsgemeinschaft" und verspricht: Mitglieder, die bei einem der angeschlossenen Unternehmen einkaufen, erhalten Rabatte. Dazu bot Lyoness früher ein "Business Paket" an. Es kostete 3000 Franken und für die Anwerbung neuer Business -Kunden wurde eine Provision in Aussicht gestellt. Diese Provisionen für die Anwerbung weiterer Lyoness-Kunden waren umso höher, je mehr Mitglieder angeworben werden konnten und je mehr sie einkauften. Der Einzelrichter am Kantonsgericht Zug hat die Verträge auf Klage eines Mitglieds gegen die Lyoness Suisse GmbH rechtlich überprüft. Sein Urteil: Die Verträge sind ungültig. Beim Lyoness-Konstrukt handle es sich " um ein Schneeballsystem", das unlauter und widerrechtlich sei. Wörtlich heisst es im Urteil: "Es sind nicht bloss Teile des Vertrages widerrechtlich, sondern die AGB sind gesamthaft widerrechtlich, da sie ein unlauteres Geschäftssystem verfolgen". Gemäss Urteil sind alle Premium-Verträge, die Lyoness in der Schweiz geschlossen hat, ungültig. Folge: Betroffene Mitglieder können das einbezahlte Geld zurückverlangen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Lyoness hat angekündigt, beim Obergericht des Kantons Zug Beschwerde einzulegen.

Mein Kommentar: Dass Lyoness gegen sie verhängte Urteile an die nächst höhere Instanz weiterzieht, um Zeit zu schinden, ist man gewohnt. Ebenso gewohnt ist man aber, dass die höheren Instanzen Urteile der Vorinstanzen schützen. Beispiel: Der Verein für Konsumenteninformation (VKI), Wien, hat Lyoness im Auftrage des österreichischen Sozialministeriums verklagt wegen unlauteren Geschäftsbedingungen. Das Handelsgericht, Wien, entschied am 13.2.2015, dass 61 Klauseln in den AGB/ZAGB von Lyoness ungesetzlich waren. (= Negativrekord!). Es stellte fest, dass sich Lyoness eines "unübersichtlichen und intransparenten Regelwerks" bedient. Das Oberlandesgericht, Wien, an welches Lyoness in Berufung gegangen war, bestätigte am 1.3.2016 das Urteil des Oberlandesgerichts vollumfänglich. Dann hat Lyoness das Urteil an den Obersten Gerichtshof weitergezogen, dessen Urteil bald zu erwarten ist. Dr. Peter Kolba, Leiter Recht des VKI sagte zum Urteil des Oberlandesgerichts: "Dieses Urteil ist etwas Besonderes. Wenn es rechtskräftig ist, entfaltet es Wirkung für alle Betroffenen, da sich Lyoness dann nicht mehr auf die aufgehobenen oder sinngleichen Klauseln berufen darf. Soweit dieses Urteil rechtskräftig ist, wird der VKI Betroffene in ganz Europa unterstützen, bezahlte Gelder von Lyoness zurückzubekommen.

von Ellen am
03.10.2016, 13:45

...wie lange kann sich Lyoness noch halten?

Besser kann man das System hinter wohl Lyoness nicht erklären! Man sollte dieses Urteil in möglichst viele Sprachen übersetzen lassen und den Mitgliedern in anderen Ländern ebenfalls zugänglich machen.

von am
03.10.2016, 12:20

BREAKING NEWS: SCHWEIZER GERICHT BEFAND: LYONESS BETREIBT EIN SCHNEEBALLSYSTEM

Das Kantonsgericht des Kantons Zug, Zug, hat am 21.9.2016 ein Urteil gegen die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, gefällt. Die Klage war von einem sich geschädigt fühlenden Lyoness-Mitglied (Marketer) eingereicht worden. Das Gericht hält in seiner Urteilsbegründung klar und deutlich fest, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt: Art. 4.1.: Gemäss Art. 3 Abs 1 lit.r UWG handelt unlauter, wer jemandem die Lieferung von Waren, die Ausrichtung von Prämien oder andere Leistungen zu Bedingungen in Aussicht stellt, die für diesen hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen einen Vorteil bedeuten und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Waren oder Leistungen (Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidensystem). Ist ein Tatbestand der Unlauterkeit als objektive Verhaltensnorm erfüllt, führt dies zur Rechtsfolge der Wider- Rechtlichkeit. Bei Schneeballsystemen werden typischerweise Mittel von mehreren, später angeworbenen Personen zur Spitze der Pyramide geleitet, wobei ein besonderer Waren- oder Dienstleistungsvertrieb als Tarnung dient, z.B. indem Neumitglieder zu überhöhten Preisen Waren zu kaufen haben und diese dann zur Refinanzierung zu ebenfalls erhöhten Preisen an Dritte weitergegeben müssen. Art. 3 Abs 1 lit. r UWG erklärt, ohne diese Begriffe selbst zu verwenden, Vertriebs- und Marketingsysteme, d.h. vertragliche Absatz- und Verkaufsförderungssysteme, nach dem sog. Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidenprinzip als verboten und damit per se als unlauter. Vom Gesetzgeber werden generell Strukturen ins Auge gefasst, bei denen die bereits in das System eingestiegenen Teilnehmer hauptsächlich dann einen vermögensrechtlichen Vorteil erzielen können, wenn es diesen gelingt, weitere Teilnehmer anzuwerben und diese ebenfalls zum Einstieg ins System zu bewegen. Neu in das System Eintetende zahlen i.d.R. einen u.U. erheblichen Einstiegsbetrag,von dem zumindest ein Teil nach vordefinierten Regeln dem jeweiligen Anwerber und den bereits Eingestiegenen zufliesst. Art. 4.1.1: Bei der Beklagten handelt es sich um eine Einkaufsgemeinschaft mit einem offensichtlich undurchsichtigen Geschäftsmodell. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, durch den Bezug von Waren und Dienstleistungen bei Lyoness Partnerunternehmen Vorteile zu erhalten. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, am Lyoness Treueprogramm teilzunehmen und die Mitgliedsvorteile und einen Freundschaftsbonus zu erhalten. Das Mitglied kann das Treueprogramm weiteren Verbrauchern empfehlen und diese als neue Mitglieder werben. Das Mitglied ist aber nicht zur Weiter- empfehlung verpflichtet. Das Treueprogramm wird über das Vertriebssystem Lyconet vermarktet. Die Lyconet-Vereinbarung ermöglicht den Mitgliedern, die Verbreitung und Nutzung des Treueprogramms als selbständige, gewerblich tätige Vertriebs- Vermittler zu fördern und dadurch weitere Vorteile zu erlangen. Nach Abschluss der Lyconet Vereinbarung erlangt das Mitglied die Stellung als unabhängiger Lyconet Marketer. Die Förderung der Verbreitung und Nutzung des Treueprogramms erfolgt durch die Gewinnung neuer Marketer und die Betreuung bestehender Marketer sowie die Gewinnung neuer SME-Partnerunternehmen und die Betreuung bestehender SEME-Partnerunternehmen. Als Gegenleistung erhält der Marketer eine Vergütung nach Massgabe des Lyconet Compensation Plans. ES LIEGT SOMIT EIN VERTRIEBSSYSTEM NACH DEM SCHNEEBALLPRINZIP VOR. Art. 4.1.2: In diesem Lyonesskonzept wird die Lieferung von Waren sowie die Leistung vor Vorteilen inkl. Prämien (Shopping Points, Prämien, Gutscheine, Cashback, Freundschaftsbonus, Partnerprämien etc.) in Aussicht gestellt. Der Anbieter Lyoness bietet den Abschluss einer Vertragsbeziehung zu gewissen Bedingungen an. Nicht die Vertragsbeziehung an sich, sonder die Bedingungen deselben machen das Schneeballsystem unlauter. Art. 4.1.3.: Das Inaussichtstellen von irgendwelchen Leistungen muss gemäss Art. 3 ABs. 1 lit. r UWG zu Bedingungen erfolgen, die für den Abnehmer einen Vorteil hauptsächlich bei der Anwerbung weiterer Personen vorsehen. Eine unlautere Handlung liegt bereits vor, wenn dem Abnehmer Vorteile hauptsächlich als Folge der Anwerbung weiterer Personen für das System zustehen. Dem Kläger wurden Vorteile, eine Vergütung nach Massgabe des Compensation Plans, als Gegenleistung für die Verbreitung und Nutzung des Treueprogrmms unter anderem durch die Gewinnung neuer Mitglieder/Marketer in Aussicht gestellt. Z.B. gibt es gemäss Ziff. 7.6 eine Partnerprämie auf Treueprämien, die direkt vom Empfehlungsgeber empfohlene Mitglieder und von diesen direkt empfohlene Mitglieder gemäss Ziff. 7.1 erhalten, erhält der Empfehlungsgeber eine Partnerprämie. Die Partnerprämie beträgt 18.75 % der Treueprämien direkt geworbener Mitgliedert bzw. 6,25 % der Treueprämien der von diesen geworbenen Mitgliedern. Zum Vergleich ist anzumerken, dass aus vom Mitglied selbst generierten Umsätzen lediglich Rabatte und ähnliches von bis zu 5 % gewährt werden. Es ist nicht erforderlich, dass es dem Abnehmer tastsächlich gelingt, weitere Personen zum Eintritt ins System anzuwerben. Es genügt, dass dem Abnehmer in Aussicht steht, bei der Anwerbung weiterer Personen einen entsprechenden Vorteil zu erzielen. Die Beklagte führte in ihrer Klageantwort selbst aus, dass der Kläger von der Mitgliedschaft der von ihm angeworbenen Personen laufend profitiert habe, wenn die angeworbenen Personen einen Einkauf getätigt hätten. Art. 4.1.4: Typisch für ein Schneeballsystem ist die Leistung einer beträchtlichen Eintrittsinvestition der Teilnehmer. Die Anzahlung der Premium-Registrierung betrug unbestrittenermassen CHF 3,000.-, was eine beträchtliche Eintrittsgebühr darstellt. Art. 4.1.5: Lyoness spricht von Lifeline jedes Marketers, welche aus den von ihm geworbenen Mitgliedern, der von diesen geworbenen Mitgliedern und der von den Mitgliedern zweiter Ebene geworbenen Mitglieder usw. bestehen. Die Lifeline besteht aus allen Mitgliedern, dem dem Marketer unabhängig von welcher Ebene, die dem Marketer durch seine Empfehlungen und alle Folgeempfehlungen zuzuordnen sind. Die Vergütung berechnet sich unter Berücksichtigung aller Einkäufe aller Mitglieder jeglicher Ebene seiner Lifeline. Somit liegt auch das Kriterium vor, dass die Teilnehmer bei einem Schneeball- system Provisionen auf den Umsätzen ihrer untergeordneten Teilnehmer erhalten. BEIM GESCHÄFTSKONZEPT DER BEKLAGTEN HANDELT ES SICH UM EIN SCHNEEBALLSYSTEM, WELCHES GEMÄSS ART. 3 ABS. 1 LIT. R UWG UNLAUTER IST. Auf die vom Kläger beantragte Edition der Bilanzen kann verzichtet werden, da die Unlauterkaut auch ohne Einsicht in die Bilanzen nachgewiesen ist. Art. 4.2.2: Bei den vorliegenden strittigen Vertragsbedingungen könnte es sich - wie bereits oben ausgeführt- lediglich in Bezug auf die Funktion des Klägers als Shopper um einen Konsumenten- vertrag handeln. Jedoch hat sich der Kläger für die weitergehende Funktion als Marketer entschieden, weshalb kein Konsumentenvertrag vorliegt. Der Kläger hat bewusst die Business Variante gewählt. Folglich kommt Art. 8 UWG nicht zur Anwendung und die AGB sind nach Art. 20 OR zu überpüfen. Wie bereits dargelegt, HANDELT ES SICH BEIM KONZEPT DES BEKLAGTEN UM EIN SCHNEEBALLSYTEM, WELCHES UNLAUTER IST,UND DAMIT ZUR RECHTSFOLGE DER WIDERRECHTLICHKEIT FÜHRT. Es erübrigt sich, jede einzelne Allg. Geschäftsbedingung auf Widerrechtlichkeit zu überprüfen, da das ganze Vertragswerk in der Business Variante für Marketer ein Schneeballsystem enthält und die einzelnen Bestimmungen als Gesamt- konzept unlauter sind. Es sind nicht nur einzelne Teile des Vertrages widerrechtlich, sondern die AGB sind gesamthaft widerrechtlich, da sie ein unlauteres Geschäftskonzept verfolgen. Die Beklagte führte in ihren Rechtsschriften zwar in einem anderen Zusammenhang aber selber aus, dass die Vertragsbeziehung nicht in Einzelteile filetiert werden könne. Die Beklagte bestreitet den materiellen Anspruch des Klägers, jedoch nicht substanziiert DA DER VERTRAG ZWISCHEN DEN PARTEIEN EINEN WIDERRECHTLICHEN INHALT HAT, IST ER GEMÄSS ART. 20 OR NICHTIG. DIE LEISTUNGEN ERFOLGTEN SOMIT OHNE RECHTSGRUND UND SIND RÜCKABZUWICKELN. So weit die Urteilsbegründungen. Lyoness hatte auch geltend gemacht, dass das Kantonsgericht, Zug, für die Klage nicht zuständig sei, da in der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Marketer Fassung Nov.2014 der ausschliessliche Gerichtsstand Buchs SG vereinbart worden sei. Das Gericht entschied jedoch, dass es für die Klage zuständig sei, da "die Gerichtsstand- Vereinbarung (Buchs SG anstatt Steinhausen) ungewöhnlich ist und daher nicht zur Anwendung kommt". Klar ist, dass Lyoness den Gerichtsstand nur deshalb nach Buchs SG verlegen wollte, um klagewilligen Mitgliedern den Rechtsweg zu erschweren. Das Urteil des Kantonsgerichts besonders jene Lyoness-Mitglieder interessieren, die als "Business Partner", "Premium Mitglied" oder "Marketer" Anzahlungen geleistet haben oder sich an ausländischen Verrechnungssystemen beteiligt haben. Die Zahl solcher Leute dürfte bedeutend sein, hat doch Lyoness von 2009 bis 2014 Anzahlungen auch von Konsumenten (Verbrauchern) entgegen genommen. Anzahler, die sich geschädigt fühlen, sollten sich deshalb anwaltlich beraten lassen, wie sie wieder zu ihrem Geld kommen können.

von fromhold am
30.09.2016, 18:51

Schneeballsystem

Laut (nicht rechtskräftigem) Entscheid des Kantonsgericht Zug ist das Lyoness-Konstrukt ein Schneeballsystem

von Ben Ecker am
30.09.2016, 12:36

Versucht Lyoness-Syndikus Dr. Reif erneut auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen?

Wir bereits berichtet, werden seit dem 19.09.2016 deutschlandweit viele Lyoness-Geschädigte von der Polizei vernommen. Eine in Österreich fundiert begründete Dienstaufsichtsbeschwerde mit vier erweiterten Anträgen zur mutmaßlichen Intervention durch Dr. Reif auf die Ermittlungen der WKStA ist anhängig. Eine solche Interventionsmöglichkeit endet für Dr. Reif jedoch an der deutschen Grenze. Eine neue Erfahrung für Dr. Reif und seine „übermotivierten Jus-Welpen“? Da in Deutschland kein Einfluss auf Behörden genommen werden kann, versucht man auf aktive und ehemalige Lyoness-Mitarbeiter aus allen Ebenen auf anstehende Beschuldigten- und/oder Zeugenvernehmung „mit einem gesonderten Briefing“ zu Gunsten von Lyoness einzuwirken. Mit bekanntem Selbstverständnis der Kanzlei Reif werden den ehemaligen Mitarbeitern unverhohlen Klagen, Schadensersatzklagen und Anzeigen angedroht, wenn nicht ein vorgegebenes Wording bei einer Einvernahme erfolgt. Der sinngemäße Hinweis „… man habe ja schließlich auch mitverdient und sitze im selben Boot“ soll eine Mitschuld implizieren. Bei manchen Person jedoch ohne Erfolg, Herr Dr. Reif. Die Gefolgsleute von Freidl/Dr. Reif müssen ohnehin damit rechnen, dass sie mit fadenscheinigen Begründungen abgesetzt und an eine Mitwisserschaft erinnert werden. Auch sehr verdienstvollen Mitgliedern wurde schon der Account gesperrt und gewinnbringend weiterverkauft. Dies schafft nicht unbedingt ein vertrautes Betriebsklima innerhalb der verbliebenen Belegschaft. In den Fokus rückt nun auch die Belegschaft der Lyoness Asia-Pacific und Hongkong. Da wird sich in Bälde jemand mit seinem „aktuellen Lebensgefährten“ beraten müssen!

von Ben Ecker am
30.09.2016, 12:35

Deutsche Staatsanwaltschaft handelt! Polizeiliche Einvernahme von Lyoness-Geschädigten!

Was schon vor Jahren die österreichische Staatsanwaltschaft hätte durchführen müssen, erfolgt nun durch die deutsche Justiz. Seit dem 19.09.2016 werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln von der Polizei Lyoness-Geschädigte einvernommen. Wie bekannt ist, hat die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), allem voran OStA Mag. Michael SCHÖN mit schlampig, nachlässig und mutmaßlich von RA Dr. Reif intervenierten Ermittlungen gegen Hubert Freidl, keinen guten Eindruck hinterlassen. Makaber ist von Lyoness sich als selbst, als ein „erfolgreiches“ Geschäftsmodell zu bezeichnen, wo es doch in Täuschungsabsicht von den Mitgliedern nicht rückzahlbare Anzahlungen in beträchtlicher Höhe einhebt. Das wahre Geschäft von Lyoness reduziert sich augenscheinlich auf den Verkauf von nicht rückforderbaren Anzahlungen, mit welchen sich Lyoness finanziert. Mit diesen Anzahlungen finanziert sich Lyoness, denn aus den mageren Margen und auch niedrigen Kundenumsätzen bei Lebensmittelhändlern und Tankstellen kann Lyoness niemals die behaupteten Gewinne verbuchen. Die vorsätzliche Täuschung über ein passive Einkommensmöglichkeiten ist daher evident und die Anzahlungen (Businesspakete bzw. Premiumpakete und Länderbeteiligungen) dienten nur der Kapitalbeschaffung zu Lasten der gutgläubigen Mitglieder. Die wenigen Vergütungen, welche die Einzahler erhielten, waren offenkundig nur Beschwichtigungszahlungen, deren konkrete Herkunft infolge der Undurchsichtigkeit des Vergütungssystems gänzlich im Dunkeln bleibt. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass diese geringen Provisionen sogar aus den eigenen, nicht rückforderbaren Anzahlungen der Mitglieder selbst finanziert wurden, um die Mitglieder bei Laune zu halten. Das wahre Geschäftsmodell Lyoness kann daher folgendermaßen skizziert werden: •Lyoness gibt vor eine Einkaufsgemeinschaft zu sein, bei welcher Mitglieder durch Einkäufe Cashback erhalten können. Die Einkaufsgemeinschaft ist allerdings nur Fassade: In erster Linie werden aber von den Mitgliedern hohe Beträge als Anzahlungen auf Gutscheine eingefordert, die dem Mitglied Gewinne („erweiterte Mitgliedsvorteile“) verschaffen sollen. •Die Vorteile der Mitglieder sind dem Grunde nach davon abhängig, dass sie Gutscheine kaufen, in der Höhe ihrer Gutscheinkäufe und der Höhe der Käufe (=Anzahlungen) der von ihnen geworbenen Mitglieder. •Der Zweck der Teilnahme der Mitglieder liegt aber nicht in der Verwendung der Gutscheine zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen, sondern als Quelle von „Vergütungen“. •Insbesondere durch die Möglichkeit, Anzahlungen mit der Wirkung zu leisten, dass der Betrag, auf den angezahlt wurde, die Höhe der Vergütungen beeinflusst, werden Mitglieder gelockt, Zahlungen zu tätigen, die keinen Bezug zu angestrebten Warenkäufen haben und nur auf die Erzielung von Vergütungen abzielen. Der Verkauf der „Produkte“ erfolgt nicht, um den Mitgliedern deren Konsum zu ermöglichen; der Zweck des Geschäftes liegt im Erwerb eines Titels auf Vergütungen. •Auf den Gutschein kommt es so wenig an, dass bei dem als besonders ertragreich zu vermutenden Anzahlungsmodell auf die Lieferung des „Produktes“ überhaupt auf unabsehbare Zeit verzichtet wird, weil es eben darauf gar nicht ankommt. •Da die für den Erhalt dieser anbezahlten Gutscheine erforderlichen Aufzahlungen nicht leistbar sind und infolge des undurchsichtigen und gröblich benachteiligenden Vertragswerks auch nicht durch Eigeneinkäufe oder Anwerbung weiterer Mitglieder erwirtschaftet werden können, verbleiben diese Anzahlungen – wie auch ab ovo beabsichtigt – bei Lyoness, wodurch diese ihr feudales System (astronomische Managergehälter, aufgeblähter Personalapparat, Sponsoring von Golfturnieren und Fußballklubs, eigene Flugzeugflotte) finanziert. •Da die Kapitaleinsätze als Anzahlungen bezeichnet werden, stellt Lyoness wider Treu und Glauben unter Berufung auf das Vorliegen eines Kaufvertrages über Gutscheine jegliche Gewinnzusagen im Nachhinein in Abrede und verweigert rechtsmissbräuchlich auch die Rückzahlung der Kapitaleinsätze, da es sich ja um nichts Anderes als Anzahlungen für Gutscheine handeln soll. •Das Mitglied hat im Grunde nur die Wahl, sein Geld abzuschreiben oder neue Kunden anzuwerben und ebenfalls zu Anzahlungen zu motivieren. •Damit das Mitglied im Glauben gelassen wird, sein Geld sei ohnehin jederzeit rückzahlbar und es werde mit diesem Einsatz hohe Vergütungen erzielen, sind die AGBs von Lyoness bewusst vollkommen intransparent und gröblich benachteiligend formuliert. Sie sind so unverständlich gestaltet, in einer unverständlichen Sprache abgefasst und enthalten zahlreiche, nicht nachvollziehbare Querverweise, sodass sie von einem durchschnittlichen Mitglied nicht durchschaut werden können (sollen). Lyoness verfolgt damit ein irreführendes und undurchschaubares Konzept, damit das Mitglied nicht erkennen soll, dass seine Einzahlungen eigentlich unwiederbringlich verloren sind. •Eben wegen der auffallenden Undurchsichtigkeit der AGBs hat aufgrund einer Verbandsklage gegen das HG Wien mit Urteil vom 13.02.2015 39 Cg 26/13m, bestätigt durch das OLG Wien am 11.02.2015 4 R 62/15i, insgesamt 61 Klauseln in den AGBs von Lyoness für nichtig erklärt. •Nachhaltige Provisionseinnahmen in signifikanter Höhe sind gar nicht erzielbar (Gutachten Hengstberger Tz 97). •Aufgrund des Vergütungsdschungels weiß das Mitglied überhaupt nicht, wieviel Provision ihm zusteht und die Höhe der Gewinne kann willkürlich manipuliert und interpretiert werden. •Im Ergebnis führt das undurchschaubare und intransparente Regelwerk dazu, dass das Mitglied in der Durchsetzung seiner Rechte blockiert wird, seine Anzahlungen verliert und auch keine nennenswerten Gewinne erhält. •Das System ist von vornherein darauf angelegt, dass die Mitglieder in der Hoffnung auf hohe Gewinne Anzahlungen leisten und auch weitere Mitglieder werben, während allerdings von Anfang an feststeht, dass das Kundengeld bei Lyoness verbleibt und keine nennenswerten Gewinne anfallen.

von Ben Ecker am
30.09.2016, 12:34

RA Dr. Reif & Oberstaatsanwalt Schön: Geheimes Treffen während der Ermittlungen?!

Die Dienstaufsichtsbeschwerde – AZ: Jv 3637/16m-17 – der BE Konfliktmanagement ist bereits mit mehreren erweiterten Anträgen bei der Staatsanwaltschaft Wien anhängig.Nun wurde ein weiterer Antrag mit Verweis auf ein mutmaßlich bisher „nicht aktenkundiges Treffen“ zwischen dem Lyoness-Chef-Syndikus RA Dr. Hubert Reif und OStA Michael Schön eingebracht. So soll es „außerhalb der laufenden Ermittlung“ gegen Lyoness zwischen Juni und August 2015, zu einem persönlichem Treffen der beiden Herren gekommen sein. Ab diesem Zeitpunkt wurden die, bis dahin ohnehin schon schlampig geführten, Ermittlungen zu einer grotesken Vorstellung der sogenannten „Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft“ mit Namen WKStA. Die Medien berichteten bereits umfassend zu den zahlreichen Versäumnissen. Wurde so auf die Ermittlungen entscheidend Einfluss genommen? Hat Dr. Reif seine „Beziehungen über Burschenschaften, zu Politikern und ins Glückspielmilieu“ genutzt? Sein Umfeld zumindest traut ihm dies einstimmig zu. Wie die Staatsanwaltschaft Wien mit den eingebrachten, ergänzten, dokumentierten und sehr umfangreichen schriftlichen Begründungen zur Dienstaufsichtsbeschwerde verfahren wird, bleibt abzuwarten. Die deutsche Staatsanwaltschaft könnte als ordentlich ermittelnde Behörde schon sehr bald die österreichischen Behörden in Verlegenheit bringen.

von Ben Ecker am
28.09.2016, 10:54

Nero888 "bellt als Pseudonym!"

Wer und Was ist "Nero888" ! Sich hinter einem Pseudonym zu verstecken läßt Raum für Interpretationen oder ist "Täterwissen"!

von Nero888 am
28.09.2016, 09:49

Ben Ecker

Die nächste schräge Nummer. Ein selbsternannter investigativer Journalist. ( so kann sich jeder nennen ) Viel Gezeter, null Neuigkeiten, ewige Wiederholungen von Twist & Co, keine Ahnung vom System Lyoness, diskreditierende Unterstellungen und nicht durch Fakten belegbare Behauptungen. Eine Schande für alle seriösen Journalisten. Aber zum Glück gibt es ja Ktipp. Die Plattform für alle abgedrehten Wirrköpfe.

von Ben Ecker am
27.09.2016, 17:44

Zweckgebunde 15 Mio. € aus Werbekampagnen sind verschwunden! Staatsanwalt in Amnesie?

Wie aus Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen ist, flossen ca. 15 Millionen Euro als zweckgebundene Investition aus Werbekampagnen an Lyoness und sind irgendwie nicht mehr auffindbar. Etwa durch die Führung von Lyoness zweckentfremdet worden? Der Kreis der zur Kontoführung berechtigen Personen bei Lyoness ist überschaubar! Entsprechende Unterlagen hierzu waren auch seit langem den Ermittlungsakten der WKStA beigefügt, wurden aber nicht von Oberstaatsanwalt Schön "wahrgenommen!" Auf Anfrage hierzu erhielt ich von dem "leitenden Spezialoberstaatsanwalt der Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft" folgende Mitteilung: --------------------------------------------------- Sehr geehrte Herr ECKER! Ich beziehe mich auf Ihre Emailangabe vom 27. September 2016. Ich darf Sie ersuchen Eingaben an die Staatsanwaltschaft im Sinne des § 84 StPO schriftlich, per Telefax oder im elektronischen Rechtsverkehr - nicht jedoch per Email - einzubringen (zu den Gründen siehe OGH 14 Os 51/12z RIS Justiz RS0127859). Mit der Bitte um Verständnis Republik Österreich Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) Mag. Michael SCHÖN, MBA, LL.M. Oberstaatsanwalt Gruppenleiter des Referates F _______________________________ A-1030 Wien, Dampfschiffstraße 4 Tel.: + 43 (1) 52152 - 5913 Fax.: + 43 (1) 52152 - 5920 E-Mail: [email protected] Dumm nur dass auf Faxanfragen die "österreichische Spezialeinheit" auch nicht antwortet. Was mag der Grund dafür sein, dass die WKStA unter Leitung von OStA Schön, innerhalb von vier Jahren all den offenkundigen Ermittlungsansätzen gegen Lyoness nicht nachgegangen ist? Diese Frage sollte sich OStA Michael Schön selbst stellen oder liegt die Antwort im Dunstkreis bei der "disziplinargeplagten Kanzlei Dr. Reif und deren Seilschaften?"

von Ben Ecker am
25.09.2016, 17:38

Versucht Lyoness-Syndikus Dr. Reif erneut auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen?

Wir bereits berichtet werden seit dem 19.09.2016 deutschlandweit viele Lyoness-Geschädigte von der Polizei vernommen. Eine in Österreich fundiert begründete Dienstaufsichtsbeschwerde mit vier erweiterten Anträgen zur mutmaßlichen Intervention durch Dr. Reif auf die Ermittlungen der WKStA, ist anhängig. Eine solche Interventionsmöglichkeit endet für Dr. Reif jedoch an der deutschen Grenze. Eine neue Erfahrung für Dr. Reif und seine "übermotivierten Jus-Welpen"? Da in Deutschland kein Einfluss auf Behörden genommen werden kann, versucht man auf aktive und ehemalige Lyoness-Mitarbeiter aus allen Ebenen, auf anstehende Beschuldigten- und/oder Zeugenvernehmung "mit einem gesonderten Briefing" zu Gunsten von Lyoness einzuwirken. Mit bekanntem Selbstverständnis der Kanzlei Reif werden den ehemaligen Mitarbeitern unverhohlen mit Klagen, Schadensersatzklagen und Anzeigen angedroht, wenn nicht ein vorgegebenes Wording bei einer Einvernahme erfolgt. Der sinngemäße Hinweis "... man habe ja schließlich auch mitverdient und sitze im selben Boot" soll eine Mitschuld implizieren. Bei manchen Person jedoch ohne Erfolg Herr Dr. Reif. Die Gefolgsleute von Freidl/Dr. Reif müssen ohnehin damit rechnen, dass sie mit fadenscheinigen Begründungen abgesetzt und an eine Mitwisserschaft erinnert werden. Auch sehr verdienstvollen Mitglieder wurde schon der Account gesperrt und gewinnbringend weiterverkauft. Dies schafft nicht unbedingt ein vertrautes Betriebsklima innerhalb der verbliebenen Belegschaft. In den Fokus rückt nun auch die Belegschaft der Lyoness Asia-Pacific und Hongkong. Da wird sich in Bälde jemand mit seinem "aktuellen Lebensgefährten" beraten müssen!

von twist am
24.09.2016, 12:09

@ Ben Ecker

Dafür, dass du das Geschäftsmodell von Lyoness in deinem Beitrag vom 5.9.2016 so treffend und nachvollziehbar dargestellt hast, danke ich dir. Dein Beitrag wird sicherlich dazu beitragen, dass weniger Leute den Verlockungen von Lyoness erliegen und sich weigern, Lyoness zu finanzieren. Wenn also der Geldfluss an Lyoness ausgetrocknet werden kann, ist dies im Bestreben, Lyoness Einhalt zu gebieten, vielleicht ebenso wirkungsvoll wie ein Gerichtsurteil. Dass die Staatsanwaltschaft Köln nun damit begonnen hat (dein Beitrag vom 20.9.2016) , deutsche Lyoness- Geschädigte zu befragen, ist zu begrüssen. Die deutsche Staatsanwaltschaft könnte möglicherweise wegen Verletzung der folgenden Artikel im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) klagen: Art. 4a AGRESSIVE GESCHÄFTLICHE HANDLUNGEN. Unlauter handelt, wer eine agressive geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstigen Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die dieser andernfalls nicht getroffen hätte. Ein geschäftliche Handlung ist (Anm. u.a.) agressiv, wenn sie geeignet ist, die Entscheidungsfreiheit des Verbrauchers oder sonstigen Marktteilnehmers erheblich zu beeinträchtigen durch Belästigung oder unzulässiger Beeinflussung. Art. 5 IRREFÜHRENDE GESCHÄFTLICHE HANDLUNGEN. Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstige Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er anderenfalls nicht getroffen hätte. Eine geschäftliche Handlung ist irreführend wenn sie unwahre Angaben enthält oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben über berstimmte Umstände.

von Ellen am
21.09.2016, 17:36

....da bleibt nur die Hoffung!

Das nenne ich mal ein Statement und lässt keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit ihres Engagement. Aber wird dies ein Staatsanwalt auch so sehen und sich der Sache mit der erforderlichen Form annehmen? Oder wird es wie mit den österreichischen Ermittlungen in einem Desaster enden? Bleiben Sie bitte dran.......ist spannend...

von Ben Ecker am
20.09.2016, 08:46

Deutsche Staatsanwaltschaft handelt! Polizeiliche Einvernahme von Lyoness-Geschädigten!

Was schon vor Jahren die österreichische Staatsanwaltschaft hätte durchführen müssen, erfolgt nun durch die deutsche Justiz. Seit dem 19.09.2016 werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln von der Polizei Lyoness-Geschädigte einvernommen. Wie bekannt ist, hat die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), allem voran OStA Mag. Michael SCHÖN mit schlampig, nachlässig und mutmaßlich von RA Dr. Reif intervenierten Ermittlungen gegen Hubert Freidl, keinen guten Eindruck hinterlassen. Makaber ist von Lyoness sich als selbst, als ein „erfolgreiches“ Geschäftsmodell zu bezeichnen, wo es doch in Täuschungsabsicht von den Mitgliedern nicht rückzahlbare Anzahlungen in beträchtlicher Höhe einhebt. Das wahre Geschäft von Lyoness reduziert sich augenscheinlich auf den Verkauf von nicht rückforderbaren Anzahlungen, mit welchen sich Lyoness finanziert. Mit diesen Anzahlungen finanziert sich Lyoness, denn aus den mageren Margen und auch niedrigen Kundenumsätzen bei Lebensmittelhändlern und Tankstellen kann Lyoness niemals die behaupteten Gewinne verbuchen. Die vorsätzliche Täuschung über ein passive Einkommensmöglichkeiten ist daher evident und die Anzahlungen (Businesspakete bzw. Premiumpakete und Länderbeteiligungen) dienten nur der Kapitalbeschaffung zu Lasten der gutgläubigen Mitglieder. Die wenigen Vergütungen, welche die Einzahler erhielten, waren offenkundig nur Beschwichtigungszahlungen, deren konkrete Herkunft infolge der Undurchsichtigkeit des Vergütungssystems gänzlich im Dunkeln bleibt. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass diese geringen Provisionen sogar aus den eigenen, nicht rückforderbaren Anzahlungen der Mitglieder selbst finanziert wurden, um die Mitglieder bei Laune zu halten. Das wahre Geschäftsmodell Lyoness kann daher folgendermaßen skizziert werden: •Lyoness gibt vor eine Einkaufsgemeinschaft zu sein, bei welcher Mitglieder durch Einkäufe Cashback erhalten können. Die Einkaufsgemeinschaft ist allerdings nur Fassade: In erster Linie werden aber von den Mitgliedern hohe Beträge als Anzahlungen auf Gutscheine eingefordert, die dem Mitglied Gewinne („erweiterte Mitgliedsvorteile“) verschaffen sollen. •Die Vorteile der Mitglieder sind dem Grunde nach davon abhängig, dass sie Gutscheine kaufen, in der Höhe ihrer Gutscheinkäufe und der Höhe der Käufe (=Anzahlungen) der von ihnen geworbenen Mitglieder. •Der Zweck der Teilnahme der Mitglieder liegt aber nicht in der Verwendung der Gutscheine zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen, sondern als Quelle von „Vergütungen“. •Insbesondere durch die Möglichkeit, Anzahlungen mit der Wirkung zu leisten, dass der Betrag, auf den angezahlt wurde, die Höhe der Vergütungen beeinflusst, werden Mitglieder gelockt, Zahlungen zu tätigen, die keinen Bezug zu angestrebten Warenkäufen haben und nur auf die Erzielung von Vergütungen abzielen. Der Verkauf der „Produkte“ erfolgt nicht, um den Mitgliedern deren Konsum zu ermöglichen; der Zweck des Geschäftes liegt im Erwerb eines Titels auf Vergütungen. •Auf den Gutschein kommt es so wenig an, dass bei dem als besonders ertragreich zu vermutenden Anzahlungsmodell auf die Lieferung des „Produktes“ überhaupt auf unabsehbare Zeit verzichtet wird, weil es eben darauf gar nicht ankommt. •Da die für den Erhalt dieser anbezahlten Gutscheine erforderlichen Aufzahlungen nicht leistbar sind und infolge des undurchsichtigen und gröblich benachteiligenden Vertragswerks auch nicht durch Eigeneinkäufe oder Anwerbung weiterer Mitglieder erwirtschaftet werden können, verbleiben diese Anzahlungen – wie auch ab ovo beabsichtigt – bei Lyoness, wodurch diese ihr feudales System (astronomische Managergehälter, aufgeblähter Personalapparat, Sponsoring von Golfturnieren und Fußballklubs, eigene Flugzeugflotte) finanziert. •Da die Kapitaleinsätze als Anzahlungen bezeichnet werden, stellt Lyoness wider Treu und Glauben unter Berufung auf das Vorliegen eines Kaufvertrages über Gutscheine jegliche Gewinnzusagen im Nachhinein in Abrede und verweigert rechtsmissbräuchlich auch die Rückzahlung der Kapitaleinsätze, da es sich ja um nichts Anderes als Anzahlungen für Gutscheine handeln soll. •Das Mitglied hat im Grunde nur die Wahl, sein Geld abzuschreiben oder neue Kunden anzuwerben und ebenfalls zu Anzahlungen zu motivieren. •Damit das Mitglied im Glauben gelassen wird, sein Geld sei ohnehin jederzeit rückzahlbar und es werde mit diesem Einsatz hohe Vergütungen erzielen, sind die AGBs von Lyoness bewusst vollkommen intransparent und gröblich benachteiligend formuliert. Sie sind so unverständlich gestaltet, in einer unverständlichen Sprache abgefasst und enthalten zahlreiche, nicht nachvollziehbare Querverweise, sodass sie von einem durchschnittlichen Mitglied nicht durchschaut werden können (sollen). Lyoness verfolgt damit ein irreführendes und undurchschaubares Konzept, damit das Mitglied nicht erkennen soll, dass seine Einzahlungen eigentlich unwiederbringlich verloren sind. •Eben wegen der auffallenden Undurchsichtigkeit der AGBs hat aufgrund einer Verbandsklage gegen das HG Wien mit Urteil vom 13.02.2015 39 Cg 26/13m, bestätigt durch das OLG Wien am 11.02.2015 4 R 62/15i, insgesamt 61 Klauseln in den AGBs von Lyoness für nichtig erklärt. •Nachhaltige Provisionseinnahmen in signifikanter Höhe sind gar nicht erzielbar (Gutachten Hengstberger Tz 97). •Aufgrund des Vergütungsdschungels weiß das Mitglied überhaupt nicht, wieviel Provision ihm zusteht und die Höhe der Gewinne kann willkürlich manipuliert und interpretiert werden. •Im Ergebnis führt das undurchschaubare und intransparente Regelwerk dazu, dass das Mitglied in der Durchsetzung seiner Rechte blockiert wird, seine Anzahlungen verliert und auch keine nennenswerten Gewinne erhält. •Das System ist von vornherein darauf angelegt, dass die Mitglieder in der Hoffnung auf hohe Gewinne Anzahlungen leisten und auch weitere Mitglieder werben, während allerdings von Anfang an feststeht, dass das Kundengeld bei Lyoness verbleibt und keine nennenswerten Gewinne anfallen.

von Ellen am
20.09.2016, 07:59

Jegliche Berufsethik verloren!

Was ist dieser RA Reif eigentlich für einer, dass darf doch nicht wahr sein. Dieser Oberstaatsanwalt Michael Schön ist ja seit 2012 kein Unbekannter in Sachen Korruption: (siehe auch) http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/ex-kabinettschef-gastingers-im-visier-der-justiz-1598/ Wie kann jemand wie er jetzt bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien tätig sein? Ich glaube so etwas gibt es tatsächlich nur in Österreich.

von Ben Ecker am
17.09.2016, 17:24

RA Dr. Reif & Oberstaatsanwalt Schön: Geheimes Treffen während der Ermittlungen?!

Die Dienstaufsichtsbeschwerde - AZ: Jv 3637/16m-17 - der BE Konfliktmanagement ist bereits mit mehreren erweiterten Anträgen bei der Staatsanwaltschaft Wien anhängig. Nun wurde ein weiterer Antrag mit Verweis auf ein mutmaßlich bisher "nicht aktenkundiges Treffen" zwischen dem Lyoness-Chef-Syndikus RA Dr. Hubert Reif und OStA Michael Schön eingebracht. So soll es während der laufenden Ermittlung gegen Lyoness zwischen Juni und August 2015, zu einem persönlichem Treffen der beiden Herren gekommen sein. Ab diesem Zeitpunkt wurden die bis dahin ohnehin schon schlampig geführten Ermittlungen zu einer grotesken Vorstellung der sogenannten "Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft" mit Namen WKStA. Die Medien berichteten bereits umfassend zu den zahlreichen Versäumnissen. Wurde so auf die Ermittlungen entscheidend Einfluss genommen? Hat Dr. Reif seine "Beziehungen über Burschenschaften, zu Politikern und ins Glückspielmilieu" genutzt? Sein Umfeld zumindest traut ihm dies einstimmig zu. Wie die Staatsanwaltschaft Wien mit den eingebrachten, ergänzten, dokumentierten und sehr umfangreichen schriftlichen Begründungen zur Dienstaufsichtsbeschwerde verfahren wird bleibt abzuwarten. Die deutsche Staatsanwaltschaft könnte als ordentlich ermittelnde Behörde schon sehr bald die österreichischen Behörden in Verlegenheit bringen.

von fromhold am
11.09.2016, 20:30

Schneeballsystem

Wieder hat ein Gericht mit Urteil (noch nicht rechtskräftig) ausgesprochen, dass es sich bei Lyoness um ein Schneeballsystem handelt. Weitere einschlägige Urteile sind zu erwarten.

von Paulus am
07.09.2016, 18:09

lächerlich und noch mehr tragisch

Warum nimmt kein Gericht die Karriere Punkte unter die Lupe?? Mir diesen KP ist das Schneeballsystem kinderleicht zu beweisen. Vom 10'000esten in der Tiefe bis bis ganz nach oben zu Hubert Freidl fliesst Geld pro Karriere Punkt und für jeden Einzelnen?? Wie in aller Welt ist das finanzierbar auf 10'000 Stellen?? Und weiter, vor allem aus der Schweiz und Tschechien würde ein Blick über die Herkunft der Geld Einzahlungen für Business Pakete, Matrixen, Cloud's noch einige arg ins Schwitzen bringen wen sie den Nachweis der Geldherkunft erbringen müssten??? Herr Fromhold und Herr Ecker sollen sich auf diese 2 Sachen konzentrieren. Lyoness ist die tragische Realität unfähiger, überforderter Gerichte und Staatsanwälte.

von am
07.09.2016, 12:01

Lächerliche bei Lyoness-USA! "Act of Desperation"

Ich war letzte Woche in den USA und besuchte zusammen mit meiner Schwester die Büroräume von Lyoness in Fort Lauderdale. Naja....nicht unbedingt "Bestlage", was aber nichts heißen mag. Wir haben uns dort mit Belinda McDonald-Paez unterhalten. Ein unangenehmes Gespräch da man uns regelrecht drängte in eine Cloud zu investieren. Darauf angesprochen weshalb die feudalen Lyoness-Büros in Miami und in New York nicht mehr existieren und ein Händlernetz für US-Verhältnis mehr als dünn ist, wurde sie sehr ungehalten. "Es sei unser Problem wenn wir kein Geld verdienen" und hat uns entnervt stehen gelassen. Die Büroräume sehen heruntergekommen aus und die wenigen dort ersichtlichen "Telefonist-innen! haben im Sekundentakt und in CallCenter-Manier Telefonlisten abtelefoniert. Alles in allem hatte es einen abschreckenden Charakter und Belinda machte den Eindruck unter Druck zu stehen, unbedingt etwas verkaufen zu müssen. Weltgrößte Einkaufsgemeinschaft? Lächerlich!

von am
06.09.2016, 18:59

UNDURCHSICHTIGE GELDSTRÖME BEI LYONESS-GESELLSCHAFTEN

Bekanntlich hatten CH-Lyoness-Mitglieder von 2009 bis November 2014 die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als Vertragspartei. Seither ist es die Lyoness Suisse GmbH, CH-Steinhausen. Alle übrigen europäischen Lyoness-Mitglieder haben seit 2003 bis heute die Lyoness Europe AG, CH-Buchs als Vertragspartei. Diese Regelung wurde getroffen, um keinem Mitglied eine einheimische Vertragspartei zuzugestehen, womit beabsichtigt wird, den Rechtsweg zu erschweren. Den Schweizern gestand Lyoness 2014 dann mit der Lyoness Suisse GmbH doch noch eine einheimische Vertragspartei zu. Dies allerdings erst nachdem Lyoness in Österreich in zahlreichen Zivilprozessen zur Rückzahlung von Anzahlungen verurteilt worden war und Lyoness offenbar befürchtete, auch Schweizer könnten in Österreich klagen und sich auf die vorangegangenen Urteile berufen. Die Lyoness Management GmbH, A-Graz ist alleinige Gesellschafterin bei der Lyoness Suisse GmbH, CH-Steinhausen. Die Lyoness Management GmbH ist ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Lyoness Europe AG, CH-Buchs. Es liegen nun Berichte der Fidas Wirtschaftsprüfung GmbH, A-Graz, über die Prüfung der Jahresabschlüsse der Lyoness Management GmbH per 31.12.2012 und per 31.12.2013 vor, die vom 3.11.2015 (!) datiert sind. Sie wurden also erst 34 Monate bzw. 22 Monate nach Jahresabschluss fertiggestellt, was auf erhebliche Probleme schliessen lässt. Im Prüfungsbericht per 31.12.2013 werden denn auch schwerwiegende Mängel aufgezeigt. So schreibt die Prüfgesellschaft unter Paragraph 3.3 (Stellungnahme zu Tatsachen): "Gemäss § 273 Abs 2 Unternehmens- Gesetzbuch UGB halten wir fest, dass wir im Zuge der Prüfung Tatsachen festgestellt haben, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können. Es wurden die Kennzahlen gemäss § 22 Abs 1 Z 1 Urheberrechtsgesetz URG überschritten und es besteht die Vermutung eines Reorganisationsbedarfs. Die Eigenmittelquote des Unternehmens beträgt 6.60 % und die fiktive Schulden- tilgungsdauer 15,39 Jahre." Unter "Bestätigungsvermerk" ist im Prüfbericht zu lesen: "PRÜFUNGSURTEIL. Unsere Prüfung hat zu den im nachstehenden Absatz angeführten Einwendungen geführt: Im Rahmen der Prüfung wurden Nachweise für Beträge der Salden und Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mittels Saldenbestätigungen eingeholt. Dabei wurden wesentliche Differenzen in Höhe von insgesamt rund EUR 607,100.- gegenüber Lyoness Suisse GmbH und von rund EUR 7,700.- gegenüber Lyoness Asia Ltd. aufgedeckt, die n i c h t erklärbar waren. Die Differenzen entsprechen rund 1,7 % des gesamten Forderungspostens gegenüber der Lyoness Suisse GmbH wowie rund 2,2 % des gesamten Forderungspostens gegenüber der Lyoness Asia Ltd. Die Ordnungsmässigkeit der Buchführung in Bezug auf die Posten "Forderungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen des Wirtschaftsjahres 2013 weisen daher g r o b e M ä n g e l auf, die zu Einwendungen und letztlich zur Einschränkung des Bestätigungsvermerks unsererseits führen. Ohne den Bestätigungsvermerk weiter einzuschränken weisen wir auf Anmerkungen im Anhang und Lagebericht hin, die angeben, dass das prüfende Unternehmen eine 100%ige Tochter- Gesellschaft der in der Schweiz ansässigen Lyoness Europe AG ist, gegen die seit 2012 mehrere Zivilverfahren vor österreichischen Gerichten anhängig sind. Ferner führen die österreichische Finanzmarktaufsicht sowie die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachenund Korruption Ermittlungen gegen die Muttergellschaft durch. Durch die finanzielle Abhängigkeit der Lyoness Management GmbH von der Lyoness Europe AG bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Fortführung des Unternehmens, da der Ausgang der Verfahren nicht abgeschätzt werden kann. Weiter ist noch eine (Anm: steuerliche) Betriebsprüfung betreffend die Jahre 2008 bs 2012 anhängig, die zum Berichtszeitpunkt noch nicht abgeschlossen wasr. Der derzeitige Prüfungsstand lässt keine Rückschlüsse zum Ausgang zu, sodass keine Aussagen zu künftigen Auswirkungen getroffen werden können." Mein Kommentar: Es dürfte wohl einmalig sein, dass die "wesentlichen Differenzen" zwischen den Rechnungen der Lyoness Suisse GmbH und der Lyoness Management GmbH "nicht aufklärbar" waren.

von Ben Ecker am
05.09.2016, 14:39

zum Arbeitsklima bei Lyoness! Eigene Mitarbeiter werden getäuscht!

Das ausgeklügelte Lyoness-System ist aufgrund seiner Komplexität nur schwer nachzuvollziehen, insbesondere Richter und die Staatsanwaltschaft haben ein Problem damit. Viele Lyoness-Mitglieder wurden mit „Länderpaketen“ gelockt, bei denen den Mitgliedern in Aussicht gestellt wurde, im „neuen“ Markt satte Gewinne erzielen zu können. Mit dem herausgelockten Kapital der Mitglieder sollten angeblich Werbemaßnahmen in den neuen Ländern und somit die Akquise weiterer Mitglieder finanziert werden. Den Mitglieder wurde als Gegenleistung versprochen, direkt zukünftige Kunden auf diesen „Boom-Märkten“ zugeteilt zu bekommen und an den Einkäufen (=Anzahlungen) der ihnen zugeteilten Neumitglieder ein Leben lang mitzuverdienen. Doch leider haben sich die versprochenen Zusagen nicht bewahrheitet: die Anzahlungen der Mitglieder wurden erst gar nicht für den Aufbau der neuen Märkte verwendet, sondern es wurde pro forma nur eine Minimal-Niederlassung eröffnet bzw. – wie in Indien – erst gar keine „tatsächliche Einkaufsgemeinschaft“ gegründet. Viele Lyoness Mitglieder sind in diese Falle getappt: Versprochen wurde, dass die Zahlungen zur Kapitalaufbringung der Lyoness-Expansion in den neuen Ländern verwendet werden, da facto Über das Prinzip der Ländereröffnungen lässt sich sehr gut die Vermutung aufzuzeigen, dass man seitens der Lyoness Geschäftsführung nie daran interessiert war, in den neuen Ländern wirklich ein Loyalty Programm mit Shopping-Programm zu installieren. Anscheinend hat man dabei auch nicht zurückgeschreckt, selbst eigene Manager hinters Licht zu führen, um den Anschein auch intern aufrecht zu erhalten, es ginge um einen Marktaufbau. Man muss sich das wirklich mal vor Augen halten: Ein Unternehmen baut ein System nach innen auf, das ein „echtes“ und seriöses Geschäftsmodell und Management suggeriert, nur um die Belegschaft seriöse Unterlagen erstellen zu lassen, die im Vertrieb gezielt missbräuchlich eingesetzt werden. Und immer dann, wenn man die seriöse Fassade so weit aufgebaut hat, dass man genug Schutz hat, um das Modell zu tarnen, stellt man die Belegschaft auf „on hold“: Werbekampagnen und Markenaufbau genauso wie Mitgliederwerbung (nur reine Shopper) werden mit fadenscheinigen Begründungen eingestellt. Geld für PR und Marktentwicklung in den Ländern gibt es nicht. Erst wenn es langsam auffällig wird, werden wieder Maßnahmen genehmigt. Manager und Belegschaft denken, da geht es in die richtige Richtung, dabei geht es gar nicht darum. Es wird immer klarer, wie geschickt das alles gemacht wurde und im Grunde nur dem unseriös arbeitenden Strukturvertrieb zugearbeitet wurde. Das Schlimme dabei ist, dass nicht nur eine hohe Mitgliederzahl, sondern offenbar auch die eigene Belegschaft hinters Licht geführt wurde. Wen verwundert da ein nicht so sonniges Betriebsklima, auch dirt arbeiten helle Köpfe mit dem Blick für das wesentliche. Nur arbeiten diese oft nicht lange bei einem solchem Unternehmen.

von fromhold am
05.09.2016, 09:29

Lyoness Siam

Im Zuge des Kontinentalstarts der Region Asia-Pacific gab es die Buchungsaktion „Asia Pacific“ mit enorm langem Buchungszeitraum von 17.07.2012 bis Januar 2014. Es bestand für Premium-Mitglieder die Möglichkeit, Mitgliedsvorteile aus vollständig bezahlten Einkäufen bzw. voll- sowie an-/teilbezahlten Gutscheinbestellungen im Treueprogramm Asiens zu buchen. Mit den Anzahlungen sollten die Mitglied an den Einkäufen der ihnen zugeteilten Kunden auf dem asiatischen Markt profitieren. Hört sich angesichts der Bevölkerungszahlen Asiens sehr gut an, ist es aber nicht. Denn leider gibt es keine reellen Einkaufsgemeinschaften im asiatischen Raum. Es sind weder ausreichend Lyoness-Mitglieder vorhanden noch gibt es Händler, bei welchen solche allenfalls vorhandenen Kunden mittels einer Lyoness Cashback Card überhaupt einkaufen könnten. Dies sei am Beispiel Thailand dargestellt: In einem Land mit mehr als 68 Millionen Einwohner sollte man meinen, dass auch genügend Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind. So wurde es jedenfalls von Lyoness verkauft. Einkäufer und Händler seien im bevölkerungsreichen Asien ein unerschöpfliches Potential und ergäben sich daraus auch ebensolche (Mit)Verdienstmöglichkeiten. Nur eben gibt es in Thailand keine Einkaufsgemeinschaft. Es gibt zwar eine Lyoness Siam Co., Ltd., doch ist dies nur eine Alibi-Gründung um den getäuschten Kunden eine Repräsentanz vor Ort vorführen zu können. Das Büro dieser Gesellschaft befindet sich im Einkaufszentrum Central World, No.999/9, Suite ML1711, 17th Floor, Rama 1 Road, Bangkok 10330. Beim Central World (früher World Trade Center) handelt es sich um das größte Einkaufzentrum in Südostasien und das sechstgrößte Shopping Center der Welt. Es beherbergt mehr als 600 Shops und Lokale auf einer Fläche von 550.000 m² und einer Verkaufsfläche von mehr als 187.000 m². Nun verwundert aber, dass nicht ein einziger der zahlreichen Shops in dieser Mega-Mall ein Partnerunternehmen von Lyoness ist und die Lyoness Cashback Karte akzeptiert. Es kann also bei keinem einzigen der in Hülle und Fülle vorhandenen Geschäfte mit der Lyoness Cashback Card eingekauft werden und bei keinem einzigen daher ein Einkaufsumsatz für Investoren in Europa anfallen. Dasselbe gilt für die übrigen großen Shopping Malls in Bangkok wie Siam Paragon, Siam Discovery Center, MBK, Siam Center oder Emporium Shopping Mall, wo ebenso kein Händler mit Lyoness in Verbindung steht. Die Liste der Händler, welche eine Kooperation mit Lyoness haben, ist beschränkt auf - sage und schreibe 25 Stück - in ganz Thailand! Doch es handelt sich hierbei weder um bekannte noch um große Geschäfte, sondern um äußerst unbedeutende Kleinsthändler und -gewerbe ohne Rang und Namen. Auf der von Lyoness selbst aufgelegten Liste der Händler sind nicht einmal deren Kontaktdaten angeführt, sodass auch deren Eigenschaft als „Vertragshändler“ bezweifelt werden darf. Jedenfalls aber ist äußerst unwahrscheinlich, dass bei diesen Bars, Yoga-Schulen und Beauty-Shops auch nur etwas an Einkaufsumsätzen generiert werden kann, welches dann auf die in Österreich investierenden Mitglieder aufgeteilt werden könnte. Natürlich kann auch das äußerst niedrige Preisniveau keine Rückflüsse aus Einkaufsumsätzen bewirken, welche dann auf die gutgläubigen Investoren in Europa aufgeteilt werden könnte. Dass es vor Ort keine Einkaufsgemeinschaft Lyoness gibt, wird auch daraus evident, dass alle Zahlungen in Thailand nicht an die Lyoness Siam gehen, sondern die Verrechnung durch die Lyoness Group AG, Grazbachgasse 87-93, 8010 Graz, Austria, erfolgt.

von twist am
03.09.2016, 17:22

SELTSAME BEZIEHUNGEN ZWISCHEN KMU-HÄNDLERN UND LYONESS

Offenbar sind die Beziehungen zwischen Lyoness und einigen ihrer Händler nicht mehr so, wie sie eigentlich sein sollten. Eigentlich müsste man davon ausgehen können, dass ein Händler, dessen Logo auf der Homepage von Lyoness prangt, auch auf seiner eigenen Homepage zu erkennen gibt. dass er Lyoness- Händler ist. Zugleich müsste er auch die Mitgliedsvorteile, die er Lyoness-Mitgliedern gewährt, nennen. Nun gibt es aber Händler, die Hinweise, dass sie ein Lyoness Partnerunternerhmen sind, auf ihrer Homepage gelöscht haben. Trotzdem erscheint ihr Logo weiterhin auf der Lyoness-Homepage. Was hat dies zu bedeuten? Hat das betreffende Partnerunternehmen vielleicht die Beziehung zu Lyoness beendet, aber Lyoness führt sein Logo trotzdem weiterhin auf ihrer Homepage,wie dies bei einem Restaurant (mein Beitrag vom 19.8.2016) der Fall war? Partnerunternehmen, bei denen dies zu beobachten ist, sind: Gamma Solution GmbH, Baar (unter Elektronik und Computer) und Bonvino GmbH, Baar (unter Lebensmittel und Getränke).

von twist am
01.09.2016, 18:51

WIE SCHAFFE ICH ES, MIT LYONESS KEIN GELD ZU VERLIEREN?

Das Rezept ist ganz einfach: 1. Glaube den Gewinnversprechungen von Lyoness nicht. 2. Lass dich nicht als Finanzquelle von Lyoness missbrauchen. 3. Überweise n i e m a l s Geld an Lyoness, sei dies nun als "Anzahlung auf Originalgutscheine", als "Beteiligung an ausländischen Verrechnungssystemen", als "Beteiligung an der SME-Challenge 2016" oder für den Kauf von "Discount Vouchers". Aufgepasst: Es ist durchaus möglich, dass Hubert Freidl weitere Möglichkeiten findet, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Also: kein Geld, unter welchem Titel auch immer, an Lyoness überweisen!

von Supi777 am
31.08.2016, 18:06

Hast was anderes erwartet!

Das es Leute gibt, die skrupelos noch bei Lyoness arbeiten? Nur weil sie keinen Job haben, würden die alles machen! Jeder weiss, dass Lyoness nur schädigt und trotzdem gibt es Assis, die dort arbeiten. Dann seid Ihr selber schuld und müsst nicht märkern, wenn ihr herablassend behandelt werdet.

von am
31.08.2016, 17:16

DAS ARBEITSKLIMA BEI LYONESS

Auf kununu.com gibt einen Erfahrungsbericht eines ehemaligen Angestellten bei der Lyoness Austria GmbH, Graz. Er lautet wie folgt: EINMAL UND NIE WIEDER. VORGESETZTERNVERHALTEN: Man wird nur teilweise ernst genommen. Sehr oft wird man einfach abgewürgt. KOLLEGENZUSAMMENHALT: Die Kollegenkönnten teilweise untereinander besser zusammenhalten / -arbeiten, wenn es nicht von oben unterbunden würde. INTERESSANTE AUFGABEN: Man darf nur wissen, womit man unmittelbar arbeitstechnisch zu tun. Das macht konstruktives Arbeiten oftmals schwer. ARBEITSATMOSPHAERE: Könnte besser sein, wenn man sich fachlich mit Kollegen unterhalten könnte. Leider ist das nur bedingt möglich und in manchen Bereichen entweder nicht möglich oder nicht erwünscht. KOMMUNIKATION: von oben nach unten gibt es nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Kommunikation untereinander darf nur bedingt stattfinden. UMGANG MIT KOLLEGEN 45+ : Es gibt wenige Kollegen, die 45 + sind. KARRIERE/WEITERBILDUNG: Weiterbildungen waren finanziell nicht drin. GEHALT/SOZIALLEISTUNGEN: Gehalt war nur bei wenigen Ausnahmen (meist Vorgesetzte) über dem Mindest-KV. UMWELT-/SOZIALBEWUSSTSEIN: Ausser dem Betriebsarzt, der regelmässig kommt, gibt es kein Sozialbewusstsein. Umweltbewusstsein wird zwar gross vermarktet mit der eigenen Umweltlinie, aber intern null gelebt. Mehr Schein als Sein. WORK-LIFE-BALANCE: Je nachdem in welchem Bereich man arbeitet,muss man sich an vorgegebene Arbeitszeiten halten. Urlaub darf nach dem "Älterenrecht" konsumiert werden. Wenn die, die länger dabei sind, ihre Urlaube eingereicht haben, darf man seine Wünsche bekannt geben. IMAGE: Eine Firma, die immter wieder negativ in den Schlagzeilen steht, kann kein gutes Image aufbauen. Das schlechte Image kommt nicht von ungefähr, es ist und bleibt eine undurchsichtige Firma, in der nicht einmal die Angestellten wissen, wie der Hase läuft. Mein Kommentar: Warum dürfen die Lyoness-Mitabteiter nur wissen, "womit sie unmittelbar arbeitstechnisch zu tun haben"? Natürlich weil sie nicht erkennen sollen, was das Kerngeschäft von Lyoness ist.

von twist am
29.08.2016, 12:05

@Paulus

Vielen Dank für deine sehr klaren Worte. Solche Aussagen eines Direktbetroffenen mit Insiderwissen sind bestens geeignet, weitere Leute davon abzuhalten, den Verlockungen von Lyoness zu erliegen und Geld zu überweisen. Leider ist es ja so, dass es auch mit einem Gerichtsurteil nicht möglich wäre, allen Anzahlern ihr Geld zurückzugeben, denn man muss davon ausgehen, dass ein grosser Teil dieser Gelder bereits verbrannt sind durch die immensen Kosten, welche die aufgebauschte Organisation verursachen, durch Währungsverluste, Rechtskosten usw. Dass der Rubel nicht mehr so rollt wie früher zeigt sich auch daran, dass Lyoness Austria letztes Jahr rund ein Drittel der Arbeitsplätze in Graz abbauen musste und dass es ihr seit 2012 nicht mehr gelungen ist, eine neue Landesgesellschaft zu gründen. Auch würde es mich wundern, wenn es nochmals zu einer "Sensation" kommen würde. Die letzte (Las Vegas) fand im März 2015 statt. In der heutigen Situation wäre wohl zu befürchten, dass es zu einem Eklat kommen könnte.

von Paulus am
29.08.2016, 10:20

MIssverständnis

Ich glaube da verstehen mich einige Miss hier. Die Arbeit von Ben Ecker, Dr. Fromhold, Twist etc schätze ich sehr. Es ist der Frust, dass sich diese Leute einsetzen und mehr oder weniger kein Gehör kriegen vor einer korrupten, unfähigen Justiz. Was ich meine, sie kämpfen gegen Windmühlen und die Macht des Geldes. Ich kannte Hubert Freidl, sehr gut schliesslich war ich lange genug auf der anderen Seite. Ich erinnere mich exakt an seine Reaktionen, wenn sich die Presse, all die Schreiberlinge und die Lyoness Plattform über ihn hermachten. Er hat sie alle ausgelacht und verachtet: «wir engagieren die besten Anwälte, wir verwickeln sie in Rechtsstreite bis sie ausbluten kein Geld mehr haben, andere wurden mit Geld ruhiggestellt. Was mich ärgert sind die Richter und die Gerichte. Entweder sind sie blind oder gekauft, eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Das Lyoness das cleverste, brutalste Schneeballsystem ist, ist eine Tatsache. Der Karriere Punkt zahlt von unten bis an Hubert absolut unmöglich das zu finanzieren ohne Schneeballsystem. Das müsste auch dem dümmsten Richter klar sein. Ich habe sie im Ohr Huber, Gerry, Mario, Andy etc.....wen sie auf Mallorca Partys feiern, sich über BE, Fromhold, Twist etc. kaputtlachen und neue Strategien entwickeln wie sie den "Dummen" weiterhin das Geld aus der Tasche ziehen. Business Pakete Cloud, Matrixen bin gespannt wie das nächste Packet heisst, mit unglaublichen Gewinnversprechungen. Den Matrix Rechner von Gerry Seebacher habe ich immer noch wo man nur Anzahlungen eingeben musste und die Gewinnaussicht automatisch berechnet wurde, der Rechner war der Renner mit der Gier im Auge wurden Abermillionen eingesammelt. Ich stelle aber hier trotzdem die Frage, gibt es eine Chance diese Gauner zu fassen hinter Schloss und Riegel zu bringen wo sie hingehören. Einen Richter zu finden der sich der Sache wirklich ernsthaft annimmt….??? Sorry ich bezweifle es!

von Supi777 am
28.08.2016, 23:06

Wie blöd die Menschheit doch ist

Glaubt ihr tatsächlich daran, dass man mit so kleinen Cash Back Prozenten reich wird? Seid ihr wirklich so dumm? Wenn man bei Lyoness ganz am Anfang mitgemacht hätte, hätte man wirklich Kohle verdient. Aber jetzt, redet sich jeder Lyoness Anhänger ein, dass er viel Geld macht, fährt mit Rostlaugen rum und kann kaum das Benzin dazu bezahlen. Hört doch endlich auf zu Glauben, dass Lyoness viel Geld bringt. Schaut doch einfach mal auf der Homepage nach. So viele doppelte KMU's sind dort eingetragen, damit es nach so viel aussieht. Richtig grosse Firmen haben die nicht und sonst sind nur gefakte Logo drauf. Wenn man die Grossunternehmen fragt, wissen die nichts davon. Allen Lyoness Anhängern (sehr wahrscheinlich solche, die früher schon bei Schenkkreisen Geld verlocht haben) kann ich sagen. Geht einfach Eurer Arbeit nach und versucht euch nichts schön zu reden. Mit Lyoness kann man einfach kein Geld verdienen.

von am
28.08.2016, 17:12

@Paulus...Fakt ist, mehr als alle anderen erreicht!

...soso...nichts erreicht? Da liegt ein alleiniges Posten des Links - Handelsketten distanzieren sich von Lyoness - durch Dr. Fromhold quasi auf der Hand. Zumal Sie sich (Paulus) mit einem "Wir" anonymisieren. Wie dem auch sei, aber wo liegt denn die Erwartungshaltung bei dem zu erreichenden? Man verändert nun mal nichts wenn man sich immer nur über die Situation beklagt. Im Gegenteil! Das ist mit einer "sinnlosen Wirtshausdebatte" zu vergleichen. Durch die Maßnahmen von Dr. Fromhold und mir haben sich z. B. die großen Handelsketten öffentlich von Lyoness distanziert und die tatsächlichen Verhältnisse klargestellt. Die Versäumnisse der WKStA sind klar aufgezeigt worden. Lyoness ist der seit Jahren praktizierte "Markenmißbrauch zu Marketingzwecken" weggebrochen. Und es geht weiter so......... Ich persönlich habe kein Problem mit "schlechtgelaunten Zaungästen", aber dann treten Sie wenigstens einen Schritt zur Seite, damit diejenigen dass tun können worüber andere nur sprechen.

von am
27.08.2016, 15:31

NEUER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

In der österreichischen Zeitung WirtschaftsBlatt ist am 26.8.2016 folgender Artikel publiziert worden: WIRBEL UM GRAZER RABATTFIRMA LYONESS. Der Gründer der Rabattfirma Lyoness, Hubert Freidl, hat eine seiner früheren Firmen in einem Gerichtsverfahren im Jahr 2005 in die Nähe eines verbotenen Pyramiden- spiels gerückt und zugleich Lyoness als ähnlich bezeichnet. Lyoness kann die "Aktualität der angesprochenen Dinge nicht im Geringsten nachvollziehen". Die Verfahren seien bereits rechtskräftig beendet, so das Unternehmen in einer schriftlichen Stellungnahme auf Anfrage der APA. Lyoness hat in der jüngeren Vergangenheit Probleme mit seiner Vertriebsschiene eingeräumt und sich infolgedessen auch eine neue Struktur verpasst. Damit sieht Lyoness Altlasten bereinigt. Lyoness-Gründer Freidl stand 2005 vor Gericht, weil ihn sein Geschäftspartner aus einem vorherigen Projekt, dem Unternehmen "Galvagin", unter anderem wegen einer Konkurrenzklausel geklagt hatte. In diesem Verfahren vor dem Landesgericht für Zivilrechtssachen, Graz, sagte Freidl, dass es sich bei Galvagin um ein "unzulässiges Pyramidenspiel" handle. So steht es in dem Urteil, das der APA vorliegt. Weiters sage Freidl vor Gericht: "Das Unternehmen Lyoness macht jedenfalls so etwas Ähnliches wie Galvagin". Später, 2012, sagte Freidl der Justiz, dass Lyoness eine Weiterentwicklung von "Galvagin" sei. Freidl hat das Verfahren 2005 gegen seinen Geschäftspartner gewonnen. Jahre später hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in der Causa Lyoness ermittelt - unter anderem wegen Verdachts des Pyramidenspiels und des schweren gewerbsmässigen Betrugs. Da sei nichts dran, befand die Justiz: Im April 2016 stellte das Wiener Oberlandesgericht (OLG) das Verfahren wegen dieser beiden Vorwürfe ein. Die Untersuchungen wegen Verdachts des Verstosses gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG) sowie zum Themenbereich Rapid - Lyoness sponsert den Wiener Fussballclub - laufen aber weiter, bestätigte ein Sprecher der WKStA der APA. Dazu hat die WKStA zwei Vorhabensberichte erstellt, die gerade bei der Oberbehörde liegen. Wegen der Einstellung des Verfahrens hat ein Konfliktmanager, der mehr als 300 Lyoness-Mitglieder vertritt, kürzlich eine sogenannte Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Oberstaatsanwaltschaft eingebracht. Die WKStA hat Vorwürfe, sie habe dilettantisch gearbeitet, vorige Woche vehement zurück gewiesen. AUFFALLEND ÄHNLICH. Laut dem Anwalt Josef Fromhold, der den Ex-Geschäftspartner Freidls mittlerweile in der Sache Lyoness vertritt, sind die Modelle Galvagin und Lyoness "auffallend ähnlich", wie dieser zur APA sagte. Beide basieren laut dem Rechtsvertreter auf der Vertriebsstruktur des Empfehlungsmarketings (MLM) und forcieren Zahlungen in das System mit Aussicht auf Gewinn. Was die Anfangsphase von Lyoness betrifft, hat Freidl selbst unterschiedliche Erinnerungen. Im Zivilverfahren 2005, als es unter anderem um die Frage ging, ob Freidl hinter dem Rücken seines damaligen Geschäftspartners Galvagin- Kunden zu Lyoness überführt hatte, sagte der Grazer Unternehmer, dass er "keine Leute von Galvagin angeworben" habe, "damit diese zu Lyoness gehen". Nach massiven Streitigkeiten mit seinem damaligen Geschäftspartner habe er sich nach neuen Möglichkeiten umgesehen. Er habe zwar vorgehabt, nach Deutschland zu gehen, um dort Fertigteilhäuser zu vertreiben und habe das auch seinem damaligen Geschäftspartner gesagt. "Nur das Angebot aus der Schweiz letztendlich bei Lyoness war besser." Auf Lyoness sei er 2003 über eine Frau aufmerksam geworden, gab Freidl weiters zu Protokoll. "Anfang Juli (2003 Anm.) habe ich dann mit Repräsentanten dieses Unternehmens Verhandlungen aufgenommen. Ende Juli 2003 bin ich ich dann so quasi eingestiegen". KUNDEN MITNEHMEN. 2012 sagte Freidl dann aber, als er als Beschuldigter von der WKStA einvernommen wurde, dass er die Mitnahme von Galvagin-Kunden sehr wohl geplant habe. "Ich habe bereits im Frühjahr 2003 begonnen, Investoren für Lyoness zu suchen, weil ich ja 3.500 Kunden/Vertriebmitarbeiter mitnehmen wollte". Und weiter :"Von den Geschäftspartnern, Vertriebspartnern und Kunden, die ich gekannt habe, haben etwa 95 % das Angebot angenommen, von Galvagin zu Lyoness zu wechseln". Ob es bei Galvagin nach seinem Ausscheiden geschädigte Kunden gegeben hab, "weiss ich nicht, während meiner eineinhalbjährigen Tätigkeit ist mir diesbezüglich nichts bekannt". Zu seinen Aufgaben bei Lyoness erklärte Freidl im Jahr 2005: "Ich bin dort mit dem Aufbau des Kundennetzes beauftragt. Ich bin dort selbständig tätig und zwar auf Provisionsbasis am Erfolg orientiert. Als Vertriebstitel führe ich die Bezeichnung Präsident". Im Jahre 2012 erklärte er den Ermittlern der WKStA: "Nach Galvagin kam Lyoness, wobei ich das System weiter entwickelt habe, auch auf Produkte des täglichen Bedarfs". Die Geschäftsidee von Lyoness, sagte der Grazer Geschäftsmann aus, "kam von mir und zwar darunter verstehe ich alles um Lyoness herum, die Grundidee,die Vermarktung, die Landesorganisationen, die EDV und den operativen Part. Das binäre System habe ich entwickelt, erweitert auch um Handelsspannen, Cashback und Freundschaftsbonus. Ebenso die 8-stufige Karriere". Anzahlungen hat es auch bei Galvagin schon gegeben, glaubt Freidl laut eigener Aussage im Jahr 2012: "Gefragt, ob es einen Unterschied zwischen "Kaution zur Reservierung des vereinbarten Produkts" eine Bezeichnung im Galvagin Marketing Plan, und "Anzahlung zu zukünftigen Gutscheinbestellung" aus Lyoness gibt, gebe ich an, dass ersteres mir nicht geläufig ist, ich glaube es hat auch bei Galvagin schon Anzahlungen gegeben". Bezüglich Galvagin brachte er 2005 vor dem Grazer Zivilgericht vor, dass er nicht gegen die Konkurrenzklausel verstossen habe. Zumal es sich "bei dem Vertriebssystem um ein Bankgeschäft oder unzulässiges Pyramidenspiel (handle), sodass die Vereinbarung gesetzeswidrig sei", steht im Urteil, das der APA vorliegt. Lyoness kommentierte die Pyramidenspiel-Aussage sowie die Frage der Kundenmitnahme von Galvagin zu Lyoness nicht im Detail. "Zu den von Ihnen erwähnten Punkten erlauben wir uns nur insoweit Stellung zu nehmen, dass alle aufgeführten Verfahren bereits rechtskräftig beendet sind" , so das Unternehmen in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Auch die WKStA verweise in einer Aussendung vom 18. August 2016 auf den Abschluss des Verfahrens. So weit der Zeitungsartikel. Mein Kommentar: Hubert Freidl behauptete, dass er "2003 über eine Frau auf Lyoness aufmerksam wurde und er dann, nachdem er mit Repräsentanten des Unternehmens Verhandlungen aufgenommen habe, quasi eingestiegen sei". Dies entspricht nicht den Tatsachen: Die Lyoness Europe AG wurde 2003 als Briefkastenfirma in Zug mit Hilfe von Strohmännern (Iwan J. Ackermann, Vaduz, Max Meienberg, Steinhausen, Uwe Proch, Obfelden) gegründet. Im Folgejahr wurden diese Strohmänner ersetzt durch Erwin Hüsler, Buchs, der auch als VR-Präsident fungierte und der Firmensitz wurde von Zug nach Buchs SG verlegt. Es liegt auf der Hand, dass Hubert Freidl stets zu 100 % der wirtschaftliche Eigentümer von Lyoness war und er sich Strohmännern bediente, um dies zu verschleiern. Als Erwin Hüsler im Jahre 2011 verstarb, ging der Strohmann verloren und Freidl hatte ein Problem. Er tischte dann der WKStA bei einer Einvernahme die unglaubwürdige Geschichte auf, Hüsler hätte ihm seine Anteile überschrieben gegen sein Versprechen, für seine hinterbliebene Familie zu sorgen.

von Ellen am
27.08.2016, 10:46

@Paulus & Twist

Werter Paulus und Twist, ich sehe keinen Anlass die Arbeit von RA Fromhold oder Ben Ecker negativ zu bewertet. Im Gegenteil. So wie Lyoness jetzt um sich schlägt hat man offensichtlich einen wunden Punkt getroffen. Ein "gebetsmühlenartiges und weinerliches Herunterbeten von Ungerechtigkeiten" wie von @Paulus ist der Sache weder dienlich noch zweckmäßig im Anliegen. Sollen die Lyoness-Profiteure ihre Wertobjekte doch weiter häufen und somit Insolvenzmasse schaffen. Dass die Medien seit Wochen den Recherchen und Eingaben beider Herren derart folgt, spiegelt die Qualität deren Arbeit wieder. War hier im Forum doch noch bis vor kurzem ein recht direkt werbender Verein, der sich über Jahre hinweg mit Freidl & Co. beschäftigte und ein Beispiel für "rein plakative Recherchearbeit" war, aktiv. Die Presse hat offenbar in all der Zeit nicht einen Artikel aus dieser Ecke als erwähnenswert erachtet, was auch etwas aussagt. Um dem Strukturvertrieb Lyoness beikommen zu können zählen einzig Fakten und diese können nur durch intensive Recherchearbeit, verifizierbare Zahlen, Belege, Unterlagen und Finanzmathematik erbracht werden. Die beiden Herren machen es doch ganz ordentlich und man darf gespannt sein.

von fromhold am
25.08.2016, 17:07

Partnerunternehmen

http://derstandard.at/2000042610861/Handelsketten-distanzieren-sich-von-Lyoness

von twist am
25.08.2016, 09:59

@Paulus

Mit deiner Einschätzung, dass die Resultate, welche die Lyoness-Kritiker bisher erzielt haben, zu wünschen übrig lassen, bin ich einverstanden. Wünschen tut man sich immer mehr. Trotzdem ist die Aufklärungsarbeit der Lyoness-Kritiker sehr wertvoll, denn sie hat dazu geführt, dass nicht noch mehr Leute den Verlockungen von Lyoness erlegen sind. Stell dir einmal vor, wo Lyoness heute stehen würde ohne die Leute, die wie du erkannt haben, was Lyoness wirklich ist und die nicht müde wurden, umfassende Aufklärungsarbeit zu leisten. Wie sehr Lyoness diese Aufklärungsarbeit stört, erkennst du am unzimperlichen Vorgehen von Lyoness gegen ihre Kritiker, unter denen sich auch ein österreichischer Rechtsanwalt befindet. Im übrigen scheint es mir verfrüht, die Erfolgsaussichten von Ben Ecker einschätzen zu wollen. Dieser ist ja noch nicht lange mit Lyoness befasst und man muss ihm attestieren, dass er seine Hand in kurzer Zeit auf viele wunde Punke bei Lyoness gelegt hat.

von Paulus am
24.08.2016, 19:51

Ben Ecker

Werter Herr Ecker Wir schätzen Ihren Enthusiasmus und Ihre Recherchen, nur die Resultate und die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig. Von Frankreich über die Schweiz bis nach Polen und Czechien ziehen Zehntausende über Lyoness her, und trotzdem gelingt es niemanden die Lyoness Machenschaften zu stoppen. Was bis anhin erreicht wurde ist Peanuts und keiner Rede wert. 99% der Betrogenen Lyoness Partner machen die Faust im Sack und schreiben das als "Lehrgeld" ab. Während dessen kauft die Elite die Villen auf Mallorca, Ranchen in Mexico, fliegt mit Privatflugzeugen um die Welt und feiert rauschende Feste. Wer weiss sind sogar österreichische Richter gern gesehene Gäste auf den üppigen Anwesen....??? Die Bemühungen von Ihnen Twist etc in Ehren, der Schwindel geht weiter heute mit Cloud anstatt Business Partner und Matrixen und Welt hat noch Millionen Dumme die nur darauf warten den Versprechen von Lyoness zu erliegen, das sind die Fakten. Wie schon geschrieben der Frust sitzt tief, sehr tief.

von Ben Ecker am
24.08.2016, 11:39

Wie Lyoness seine Mitglieder in und mit „Asien/Arabien“ für dumm verkauft!

Im Zuge des Kontinentalstarts der Region Asia-Pacific gab es die Buchungsaktion „Asia Pacific“ mit einem enorm langem Buchungszeitraum von 17.07.2012 bis Januar 2014. Es bestand für Premium-Mitglieder die Möglichkeit, Mitgliedsvorteile aus vollständig bezahlten Einkäufen bzw. voll- sowie an-/teilbezahlten Gutscheinbestellungen im Treueprogramm Asiens zu buchen. Mit den Anzahlungen sollten die Mitglieder an den Einkäufen der ihnen zugeteilten Kunden auf dem asiatischen Markt profitieren. Hört sich angesichts der Bevölkerungszahlen Asiens sehr gut an, ist es aber nicht. Es gibt keine reellen Einkaufsgemeinschaften im asiatischen Raum. Es sind weder ausreichend Lyoness-Mitglieder vorhanden noch gibt es Händler, bei welchen solche allenfalls vorhandenen Kunden mittels einer Lyoness Cashback Card überhaupt einkaufen könnten. Dies sei am Beispiel Thailand dargestellt: In einem Land mit mehr als 68 Millionen Einwohner sollte man meinen, dass auch genügend Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind. So wurde es jedenfalls von Lyoness verkauft. Einkäufer und Händler seien im bevölkerungsreichen Asien ein unerschöpfliches Potential und ergäben sich daraus auch ebensolche (Mit-)Verdienstmöglichkeiten. Nur eben gibt es in Thailand keine Einkaufsgemeinschaft. Es gibt zwar eine Lyoness Siam Co., Ltd., doch ist dies nur eine Alibi-Gründung um den getäuschten Kunden eine Repräsentanz vor Ort vorführen zu können. Das Büro dieser Gesellschaft befindet sich im Einkaufszentrum Central World, No.999/9, Suite ML1711, 17th Floor, Rama 1 Road, Bangkok 10330. Diese ist nahezu verwaist und nach Auskunft in der Informationszentrale nur sporadisch besetzt. Jeder Besucher/Kunde, der eines der zahlreichen Büros aufsuchen möchte, wird dort von einer zentralen Informationsstelle erfasst und erhält für Dauer seines Besuches eine „Berechtigungskarte“ für den Bürobereich. Ein Blick in dieses Erfassungsregister für Lyoness bestätigte die sporadische Nutzung der Räumlichkeiten. Beim Central World Center (früher World Trade Center) handelt es sich um das größte Einkaufzentrum in Südostasien und das sechstgrößte Shopping Center der Welt. Es beherbergt mehr als 600 Shops und Lokale auf einer Fläche von 550.000 m² und einer Verkaufsfläche von mehr als 187.000 m². Nun verwundert aber, dass nicht ein einziger der zahlreichen Shops in dieser Mega-Mall ein Partnerunternehmen von Lyoness ist und die Lyoness Cashback-Karte akzeptiert. Es kann also bei keinem einzigen der in Hülle und Fülle vorhandenen Geschäfte mit der Lyoness Cashback Card eingekauft werden und bei keinem einzigen daher ein Einkaufsumsatz für Investoren in Europa anfallen. Dasselbe gilt für die übrigen großen Shopping Malls in Bangkok wie Siam Paragon, Siam Discovery Center, MBK, Siam Center oder Emporium Shopping Mall, wo ebenso kein Händler mit Lyoness in Verbindung steht. Die Liste der Händler, welche eine Kooperation mit Lyoness haben, ist beschränkt auf – sage und schreibe 25 Stück – in ganz Thailand! Doch es handelt sich hierbei weder um bekannte noch um große Geschäfte, sondern um äußerst unbedeutende Kleinsthändler und -gewerbe ohne Rang und Namen. Auf der von Lyoness selbst aufgelegten Liste der Händler sind nicht einmal deren Kontaktdaten angeführt, sodass auch deren Eigenschaft als „Vertragshändler“ bezweifelt werden darf. Jedenfalls ist es äußerst unwahrscheinlich, dass bei diesen Bars, Yoga-Schulen und Beauty-Shops auch nur etwas an Einkaufsumsätzen generiert werden kann, welche dann auf die in Österreich investierenden Mitglieder aufgeteilt werden könnte. Natürlich kann auch das äußerst niedrige Preisniveau keine Rückflüsse aus Einkaufsumsätzen bewirken, welche dann auf die gutgläubigen Investoren in Europa aufgeteilt werden könnte. Dass es vor Ort keine Einkaufsgemeinschaft Lyoness gibt, wird auch daraus evident, dass alle Zahlungen in Thailand nicht an die Lyoness Siam gehen, sondern die Verrechnung durch die Lyoness Group AG, Grazbachgasse 87-93, 8010 Graz, Austria, erfolgt. Die Lyoness-Akteure haben das wohl von vorneherein gewusst, den Mitgliedern aber Asien als große Shopping Community verkauft, wo es Gewinne am Einkauf unzähliger Lyoness Mitglieder bei der ebenso nahezu unlimitierten Zahl der Lyoness Vertragspartner geben soll. In Dubai hält man ein Büro im Emaar Business Park, Building 4, 6th Floor, P.O. Box 390490, Sheikh Zayed Road Dubai, United Arab Emirates. Auf der Website von „Lyoness.com/ae“ steht im Impressum die Lyoness Europe AG, vor Ort auf der Firmentafel ist jedoch die „Lyoness Management GmbH“ mit Sitz in Graz aufgeführt und auch dieses Büro ist nur sporadisch mit einer Postsammelstelle besetzt. Mit der Shoppingsituation in VAE ist es ähnlich wie im asiatischen Raum bestellt. So findet man z. B. in Dubai „The Mall“, in einem Shoppingcenter mit einer gigantischen Größe von insgesamt 1 Millionen Quadratmetern und 1.200 Geschäften, nur 1 Geschäft, das „Pink Panther Store“, das laut Kennzeichnung die Cashback-Card akzeptieren würde. Die seit drei Jahren dort tätige Dame in diesem Store bedankte sich dafür, dass ihr die Bedeutung eines „Lyoness-Cashback“-Aufklebers im Eingangsbereich erläutert wurde, denn damit eingekauft habe noch niemand.

von Ben Ecker am
19.08.2016, 09:18

Lyoness klagt und in Indien wird die Flucht nach vorne angetreten!

Oje......Lyoness wird wegen Ruf- und Geschäftsschädigung klagen. Aber dass wichtigste zuerst, ich habe gut geschlafen. Der Klage sehe ich gelassen entgegen, zumal Lyoness mich für eine Rufschädigung sicher nicht benötigt, dass machen diese Akteure schon selbst ganz ordentlich. Geschäftsschädigend zu sein hoffe ich doch sehr, damit nicht noch mehr Menschen ihr hast verdientes Geld in den "Lyoness-Sand" setzen. Die erschienen Artikel sind gut recherchiert und den Fakten entsprechend wiedergegeben. Nun war ja über Wochen Lyoness Indien von deren "Country List" verschwunden, lediglich im Mitgliedbereich wurde noch der Anschein eines aktiven Unternehmens dort suggeriert. Mit Veröffentlichung der gestrigen Artikel erscheint Indien plötzlich mit der LYONESS INDIA PRIVATE LIMITED in der Country-List ! Aber was macht diese Firma in Indien überhaupt? GANZ SICHER KEINE EINKAUFGEMEINSCHAFT! Und wenn...wieder ohne Zulassung! Denn....der eingetragene Unternehmensgegenstand dieser Firma ist: Buchhaltung und Wirtschaftsprüfung ; Steuerberatung; Marktforschung und Meinungsumfragen ; Unternehmens- und Managementberatung. Natürlich habe ich umgehend die indischen Behörden darüber informiert. Der unbelehrbare Lyonese sollte auf der Website von Lyoness Indien nach Geschäften suchen die die Cashback-Card dort akzeptieren - gerade 1 - und die eingesammelten Gelder gegenüberstellen. Die Behauptung von Lyoness, die rechtlichen Bestimmungen eines Landes genau zu prüfen bevor Geschäftsaktivitäten entfaltet werden ist eine glatte Lüge. Der Strukturvertrieb ist in Länder quasi "einmaschiert", hat den Menschen dort die Mär über "die Chance der ersten Stunde" verkauft und kräftig Geld eingesammelt. Im Nachgang hat man meist eine Länderniederlassung der Lyoness Management GmbH ins Land gesetzt und dann versucht eine Ländergesellschaft zu etablieren. Der Zweck dieser Ländergesellschaften war/ist aber lediglich den Hauch von Seriosität zu vermitteln um weiter im Kerngeschäft "Pakete etc." verkaufen zu können.

von twist am
19.08.2016, 09:02

SELTSAME PRAXIS VON LYONESS SCHWREIZ

Auf der Homepage von Lyoness Schweiz ist u.a. ein Restaurant als Partnerbetrieb gelistet, dessen Besitzer bereits 2012 erkannt hatte, dass Lyoness mit ihrem Anzahlungsgeschäft mit unlauteren Methoden arbeitete. Er beteiligte sich dann als Privatbeteiligter am Ermittlungs- verfahren der Zentralen Staatsanwaltschaft, Wien, und forderte sein Geld zurück. Dieses wurde ihm im Dezember 2014 weitgehend zurück bezahlt. Dass Lyoness das Restaurant dieses Gastwirte weiterhin als Partnerbetrieb zeigt,offenbart ein höchst fragwürdiges Geschäftsgebaren und wirft die Frage auf, ob es weitere solche Fälle gibt. Der Gastwirt war sich bis vor kurzem nicht bewusst, dass sein Restaurant immer noch auf der Homepage von Lyoness gelistet ist. Er hat nun die sofortige Entfernung verlangt. Übrigens: Der Gastwirt sagt, dass in den letzten Jahren kein Gast die Lyoness Cashback Card vorgewiesen hat!

von twist am
19.08.2016, 08:50

REAKTION LYONESS

Auf die Aktionen von Lyoness-Kritiker Rechtsanwalt Dr. Josef Fromhold, Wien und Journalist Bernhard Ecker, Wien, wie sie im Zeitungsartikel im WirtschaftsBlatt vom 18.8.2016 beschrieben sind, hat Lyoness bereits reagiert. Sie schreibt in ihrer Stellungnahme, dass "die in den vergangenen Wochen in diversen Medien immer wieder geäusserten Vorwürfe gegen das Unternehmen Lyoness aujf einer massiven Schmutzkübelkampagne basieren, deren offenkundiger Zweck es zu sein scheint, gegen Lyoness gezielt Ruf- und Geschäftsschädigung zu betreiben". Weiter teilt Lyoness mit, dass sie sich "gezwungen sieht", rechtliche Schritte gegen Josef Fromhold und Bernhard Ecker einzuleiten. So habe Lyoness am 2.8.2016 am Handelsgericht, Wien, eine Unterlassungsklage gegen Josef Fromhold und am 18.8.2016 am Landesgericht für Zivilrechtssachen, Wien eine Unterlassungsklage gegen Bernhard Ecker eingebracht. Darüber hinaus seien weitere rechtliche Schritte in Form von Schadenersatzklagen in Vorbereitung. Solches ist man sich von Lyoness längst gewohnt: Lyoness versuchte schon früher Lyoness- Kritiker in der Schweiz und in Österreich zum Schweigen zu bringen durch Androhung von Schadenersatzklagen, Millionenbetreibungen, Aussetzung von Kopfgeld für die Auffindung von Kritikern und einstweiligen Verfügungen.

von am
18.08.2016, 19:54

NEUER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

In der Zeitung WirtschaftsBlatt ist heute folgender lesenswerter Artikel über Lyoness publiziert worden: RABATTFIRMA LYONESS BESCHÄFTIGT WEITER DIE JUSTIZ. Kritiker der Grazer Rabattfirma Lyoness brachten Beschwerde gegen die Staatsanwaltschaft ein: Bei Ermittlungen sei geschlampt worden. Zwei Vorhabensberichte liegen aktuell bei der Oberbehörde. Kritiker der Grazer Rabattfirma Lyoness wollen die gerichtliche Einstellung der strafrechtlichen Ermittlungen wegen Verdachts auf schweren gewerbsmässigen Betrug und Pyramidenspiel der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) nicht hinnehmen. Ein Wiener Rechtsanwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen den zuständigen Staatsanwalt. Dieser habe ziemlich dilettantisch gearbeitet. Ein Konfliktmanager, der mehr als 300 Lyoness-Mitglieder vertritt, hat die Oberstaatsanwaltschaft eingeschaltet und eine Dienstaufsichts- beschwerde eingebracht. Lyoness wies die gegen das Unternehmen erhobenen Vorwürfe zurück. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung. Der Anwalt Josef Fromhold vertritt rund 700 unzufriedene Lyoness-Mitglieder, von denen sich rund 600 dem Strafverfahren gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl und mehr als ein Dutzend weitere Beschuldigte angeschlossen haben. Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) hat das Verfahren der WKStA im April 2016 grösstenteils eingestellt. Die Ermittlungen wegen Verdachts des Vertosses gegen das Kapitalmarkt- gesetz (KMG) sowie zum Themenbereich Rapid laufen aber weiter. Diesbezüglich hat die WKStA sogar zwei Vorhabensberichte erstellt, die gerade bei der Oberstaatsanwaltschaft liegen. "Die WKStAhat in der Causa Lyoness zwei Vorhabensberichte an die Oberbehörde vorgelegt. Zum Inhalt der Vorhabensberichterkann ich keine Auskunft geben". so Oberstaatsanwältin Alexandra Baumann von der WKStA auf APA-Anfrage. Rechtsanwalt Fromhold zufolge hat der zuständige Ermittler von der WKStA im Fall Lyoness ziemlich geschlampt. "Ich habe ihn gefragt, warum er keine Geschädigten einvernommen hat. Da hat er gelacht und gesagt: "Ich habe genug Beweise", so Fromhold im Gespräch mit der APA. Der Staatsanwalt habe lediglich Entlastungszeugen vonseiten der Beschuldigten einvernommen. Die WKStA äusserte sich zu konkreten Vorwürfen auf APA-Anfrage nicht, sondern verwies auf die Vorhabensberichte bzw. auf die Oberstaatsanwaltschaft. Die Unzulänglichkeiten im Ermittlungsverfahren ziehen sich laut Fromhold wie ein roter Faden durch den Strafakt. Beispielsweise sei es dem Ermittler nicht gelungen, 89.000 Euro auf einem Konto von Freidl zu beschlagnahmen - einen Beschluss dazu habe das Oberlandesgericht (OLG), Wien, wegen Begründungsmängeln aufgehoben, nach mehrmaligem Hin und Her habe der Ermittler dann auf einen neuerlichen Antrag auf Beschlagnahme verzichtet. Lyoness-Kritiker Ben Ecker hat das Ganze ausführlich in einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den ermittelnden Staatsanwalt dargelegt. So habe der Staatsanwalt im Juli 2015, nach vier Jahren Ermittlungen, der Oberstaatsanwaltschaft den Entwurf eines Strafantrags geschickt, der wegen "gravierender Formalfehler und elementarer inhaltlicher Mängel" zurückgestellt habe werden müssen. Tatsächlich hat der Staatsanwalt die formalen Kriterien nicht eingehalten: Nach dem Inhaltsverzeichnis sei die Überschrift "Begründung" einzufügen und der Ermittler hätte sich auf den "für den Anklagetenor relevanten Sachverhalt" beschränken und seine Begründung "in verständlicher Form illustrativ ergänzen müssen", rügt die Oberstaatsanwaltschaft. "Zu den übrigen korrekturbedürftigen Schreib- bzw. Tippfehlern wird auf die farblichen Markierungen im zurückgestellten Entwurf des Strafantrages verwiesen", so die OStA an die WKStA in einem Schreiben, das der APA vorliegt. Trotz dieses Verbesserungsauftrags, der am 9. Juli 2015 gekommen ist, sei der Staatsanwalt untätig geblieben, kritisieren Ecker und Fromhold. Dies obwohl die WKStA die Korrekturen schnell einarbeiten hätte können. Als nach Ablauf von mehr als zwei Monaten noch immer kein verbesserter Strafantrag eingebracht worden sei, habe das Landesgericht für Strafsachen, Wien, mit Beschluss vom 18. Nov. 2015 das Ermittlungsverfahren gegen Freidl und die Lyoness Europe AG wegen Verdachts auf schweren gewerbsmässigen Betrugs und Pyramidenspiel eingestellt. Auch das Straflandesgericht wies in seinem Beschluss auf Mängel hin. Die WKSta "sei nicht näher auf den Tatbestand des schweren gewerbsmässigen Betrugs eingegangen" und da die Beschuldigten keine Gewinnchance vorgetäuscht hätten, "ergibt sich auch keiner Strafbarkeit wegen Betruges", wie das Gericht schreibt. STAATSANWALT HAT NICHTS BESCHLAGNAHMT. Der Lyoness-Kritiker Ben Ecker und der Rechtsanwalt Josef Fromhold kritisieren weiter, dass der Staatsanwalt keine Beschlagnahmungen vorgenommen hat oder die "dringend gebotene Einsicht in die EDV" entweder nicht verfügt oder fehlerhaft begründet habe. "Naturgemäss kommen bei solcherart geführter Ermittlungstätigkeit keine relevanten Ergebnisse zur weiteren Aufklärung des Tatvorwurfs gewonnen werden, sondern ermöglichten es den Beschuldigten, unbehelligt das System noch zu erweitern und verhalfen somit dem System zu noch mehr (nicht rückzahlbaren) Einnahmen" heisst es in dem Ergänzungsschreiben zur Dienstaufsichtsbeschwerde, das mit 1. August 2016 datiert ist. Lyoness-Gründer Hubert Freidl selbst gestehe zu, dass man durch eigene Einkäufe die in Aussicht gestellten Vermögensvorteile nicht erlangen könne, schreibt Ecker unter Verweis auf ein Vernehmungsprotokoll. Demzufolge erklärte Freidl, wie man mit dem Lyoness- System Geld verdienen konnte. "Wir haben in Österreich derzeit 9000 Leute, die sich in einer Karrierestufe befinden, die meisten natürlich in Karrierestufe 1. In die Karrierestufe 2 komme ich, indem ich ein Einkaufsvolumen innerhalb meiner Gruppe generiere, d.h. ich habe genug Einkaufsvolumen, das wird bei uns in Punkte umgerechnet. Und wenn Sie diese Punkte haben, die durch Ihre Empfehlungen entstanden sind, kommen Sie in die nächste Karrierestufe. Durch meine eigenen Einkäufe kann ich es nicht", gab Freidl zu Protokoll. Lyoness bezeichnete dieses Zitat, von der APA damit konfrontiert, als "völlig aus dem Zusammenhang gerissen"; es entpreche nicht den Tatsachen. Für Ecker indes ist klar: Die Lyoness-Mitglieder seien getäuscht worden. Ihnen sei versprochen worden, dass sie Gewinne und Karriere machen könnten, wenn sie nur selbst fleissig bei Lyoness- Unternehmen einkaufen. Die Crux: Die Einzahlung, die sie leisten mussten, sei nicht rückforderbar, die Mitglieder seien also am Vermögen geschädigt worden und die Beschuldigten hätten sich bereichert. Die Vorwürfe Fromholds und Eckers sowie die grossteils eingestellten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft beziehen sich auf einen von mehreren Geschäftszweigen von Lyoness, nämlich den Strukturvertrieb. Vor ein paar Jahren hat Lyoness diesen in Lyconet umbenannt. Früher hat das Unternehmen unter anderem sogenannte Länderpakete verkauft: Mitglieder sollten mit ihrem Geld die Expansion in neue Märkte finanzieren und vom Wachstum dort profitieren. Diese Pakete gibt es nicht mehr, Lyoness sprach in der jüngeren Vergangenheit mehrfach von "Altlasten", die man grossteils bereinigt habe. Stattdessen, so Fromhold, werden Investitionen in sogenannte Customer Clouds vertrieben, was aus Sicht des Rechtsanwalts grundsätzlich nur ein neues Wording ist. Der in der Öffentlichkeit bekannte Geschäftszweig von Lyoness dreht sich um eine Rabattkarte, mit der Kunden, wenn sie bei bestimmten Händlern einkaufen, Geld sparen können. VORWÜRFE RUND UM RAPID-PARTNERSCHAFT. Ben Ecker geht in seiner Beschwerde auch auf das Thema Länderpakete ein und erhebt schwere Vorwürfe. So hätten die Beschuldigten Anzahlungen bzw. Länderbeteiligungen für "Indien" verkauft. "Allerdings wurde dieses Land niemals 'eröffnet', sodass schon zwangsläufig keine Einkaufsgemeinschaft (auch nicht nach Rechtsansicht des LG für Strafsachen) vorliegen kann, da eine Erwirtschaftung der Aufzahlung auf die Anzahlung durch Eigen- oder Fremdeinkäufe niemals möglich ist" heisst es in dem Beschwerdeschreiben an die Oberstaatsanwaltschaft. Recherchen vor Ort, so Ecker, hätten ergeben, dass die indischen Behörden Lyoness jegliche Tätigkeit untersagt hätten. In den USA sei Lyoness lediglich mit einem Mini-Büro in Fort Lauderdale zu finden, jedoch "wird weiterhin mit dem US-Markt geworben" und es würden "rechnerisch mit geradezu phantastischen Zahlen weitere Personen geschädigt. Im Verkauf einer Beteiligung für ein Land, in welchem ein solche gar nicht existiert, liegt eine glatte Täuschungshandlung vor", meint Ecker. "Eine Sicherstellung der Unterlagen etc. würde dies belegen". Der Staatsanwalt habe aber weder Leute vernommen, die für "Indien" angezahlt hätten, noch Urkunden zu diesem Thema gesichtet. Lyoness äusserte sich zum Thema Indien bzw. USA auf APA-Anfrage nicht. Mit dem Thema Rapid - Fromhold wirft Lyoness vor, den bekannten Namen des Wiener Fussballklubs auszunutzen, um an mehr Mitglieder zu kommen und Sponsorengelder von rechtswidrig erhaltenen Kundengelden zu zahlen - habe sich der Staatsanwalt überhaupt nicht beschäftigt. Die am 13. Okt. 2015 zu Rapid eingegangene Nachtragsanzeige sei im Original entnommen worden. Laut Ecker hat der Staatsanwalt eine neue Aktenzahl angelegt, damit "offenkundig im bereits anhängigen Ermittlungsverfahren die Säumnis der Ermittlungen nicht auffällt und auch bei diesem neuen Akt ein ordentlich geführtes Ermittlungsverfahren unterlassen werden konnte". Der Staatsanwalt habe zwar am 4. Dezember 2015 gegen den gerichtlichen Einstellungsbeschluss eine Beschwerde erhoben, "aber da war es bei Weitem schon zu spät", meint Ecker. "Es kam wie es kommen musste". Der Beschwerde wurde mit Beschluss vom OLG (Oberlandesgericht) Wienvom 12.4.2016 nicht Folge gegeben". Zum Thema Rapid hielt Lyoness fest, dass seit Sommer 2015 eine Partnerschaft zwischen Lyoness und Rapid bestehe. Man habe ein eigenes Cashback-Programm ins Leben gerufen, von dem sowohl der SK Rapid als auch seine Fans profitierten."Besitzer des SK Rapid Cashback Card erhalten bis zu 5 Prozent Cashback und Shopping Points bei jedem Einkauf bei rund 70.000 Partnerunternehmen weltweit" teilte Lyoness-Sprecherin Silvia Kelemen der APA mit. Rapid-Fans unterstützten mit ihren Einkäufen zusätzlich den Rapid-Nachwuchs, denn bis zu ein Prozent der Einkaufssumme gingen automatisch an die Nachwuchsförderung des SK Rapid. Rechtsanwalt Fromhold hat anlässlich der Anzeige zum Thema Rapid dem Staatsanwalt nahegelegt, eine Razzia mit Einsicht in die EDV durchzuführen, wie er sagt. Stattdessen "erging eine Bitte um ein Gespräch in den Firmenräumlichkeiten von Lyoness in Graz", so der Anwalt. Eine laut Fromhold unerfahrene Steuerberaterin, die vom Staatsanwalt als Wirtschaftsexpertin den Ermittlungen beigezogen worden war, habe ein Angebot eines Lyoness-Anwalts angenommen, sich das System Lyoness erklären zu lassen. Als anstelle des Staatsanwalts ein Polizeiinspektor dabei sein sollte, sei der Termin vom Lyoness- Anwalt abgesagt worden. Der Staatsanwalt hatte den Verfahrensparteien am 13.5.2015 geschrieben, dass er keinen Einfluss auf die Expertin nehmen wolle, dass aber "keine Zeugeneinvernahmen etc. stattfinden würden". Der Schriftverkehr liegt der APA vor. Lyoness äusserte sich zu dem Termin in Graz nicht. Die Oberstaatsanwaltschaft Wien ist derzeit dabei, sich die Dienstaufsichtsbeschwerde anzusehen. "Die Dienstaufsichtsbeschwerde liegt uns vor , sie ist derzeit in Prüfung", so der Erste Oberstaaatsanwalt Michael Klackl auf APA-Anfrage. Lyoness hielt fest, das man "im gesamten bisherigen Vermittlungsverfahren eng mit der Behörde zusammengearbeitet und zur Aufklärung des Sachverhaltes umfassend beigetragen habe". Die Anschuldigungen gegenüber Lyoness seien dem Unternehmen allesamt längst bekannt, so Lyoness-Sprecherin Silvia Kelemen mit Verweis auf die Einstellungsbeschlüsse des Wiener Straflandesgerichts und des Oberlandesgerichts. "Diese gerichtlichen Entscheidungen stellen - nach Würdigung des gesamten(!) Akteninhaltes unmissverständlich klar, dass Lyoness kein Ketten - oder Pyramidenspiel im Sinne des § 168a StGB betreibt und dass jegliche Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren gewerbsmässigen Betrugs zu beenden sind". Einzelne Vorwürfe aus der Dienstaufsichtsbeschwerde wollte man nicht kommentieren. So weit der >Zeitungsartekel. Mein Kommentar: Beschuldigt im Ermittlungsverfahren der WKStA war neben Hubert Freidl insbesondere auch die Lyoness Europe AG, CH-Buchs SG. Während der ganzen vierjährigen (!) Ermittlungszeit hat es der ermittelnde Staatsanwalt bei der WKStA nach meinem Kenntnisstand nicht für nötig befunden, ein Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft, St. Gallen, zu stellen mit welchem er sich wichtige Unterlagen, u.a. über die Geldflüsse, hätte beschaffen können. "

von Ben Ecker am
12.08.2016, 13:26

Wo kein Partner ist kann auch nichts sein!

Nun mit einem Strategiewechsel hat dies wohl weniger zutun, sondern eher mit "Schönfärberei"! Lyoness hat über Jahre hinweg große namhaften Unternehmen und deren Renommee zu Vermarktungszwecken mißbraucht, um Länder-, Premium-, Businesspakete.....jetzt die "Cloud" mit irrwitzigen Verdienstprognosen an den Kunden zu bringen. Also, von welchem Strategiewechsel soll denn bitte jetzt die Rede sein? Lyoness will sich mehr auf KMU's und der Cashback-Card setzen? Soso...aber war dies denn nicht schon immer das Geschäft von Lyoness und was hat man dann bisher gemacht? Und wenn dies eine neue Strategie ist, was war dann die alte Ausrichtung? Das Kerngeschäft von Lyoness war und ist der Verkauf von - wie immer gennannten - Paketen, getragen von der Aussicht auf ein passives Einkommen. Frau Kelemen gab im Artikel im "Standard" an, ein österreichisches Mitglied würde im Durchschnitt 230 € im Monat über die Lyoness-Card einkaufen. Na super! Wie viele Mitglieder hat Lyoness denn nachgewiesen in Österreich. Mal sind es 600T, 500T oder 350T! Nimmt man letztere Zahl wären dies allein ein mtl. Konsumumsatz von Mio. 80.500.000 .-. Hat schon jemand die Bilanzen gesehen? Was die Finanzbehörde davon. Daran wird sich Lyoness/Frau Kelemen messen lassen müssen.

von Paulus am
12.08.2016, 10:24

Lyoness CH vor dem aus....??

Wie zuverlässige Quellen berichten ist das Neukundengeschäft bei den Marketern in der Schweiz zusammengebrochen. Bei angeblich über 100 aktiven Marketern sind 5-10 Neukunden pro Monat äusserst bescheiden, umso mehr sich Lyoness CH bis Ende 2017, ein Ziel von 5000 neuen Partnerschaften gesetzt hat. Sieht also aus, dass man schon ganz erheblich hinterherhinkt bei der eigenen Zielsetzung. In der Schweiz lassen nur noch Unwissende mit Lyoness ein, und die meisten Neukunden springen nach kurzer Zeit wegen falscher Versprechen wieder ab. Wie mehrere Lyoness MitarbeiterInnen bestätigten, konnte Lyoness CH zeitweise auch die Löhne nicht mehr bezahlen und der Geschäftsführer musste mit seinem Privat-Geld einspringen. Wohl dem, der so einen "loyalen" Geschäftsführer hat während sich die Bosse auf Mallorca Partys und Luxus pur gönnen...??? Die Zusammenarbeit mit der WWP (Weirather Wenzel Partner) wackelt schon bedenklich. Die Agentur wurde anscheinende mit hunderten Mails von wütenden, betrogenen Lyonessgeschädigten überflutet. Mal schauen wie lange sich WWP eine solche Reputation leisten kann?? Fakt ist bei Lyoness brennt es an allen Ecken und Enden. Dumm ist, dass es niemanden gelingt diesen Irrsinn zu stoppen

von twist am
11.08.2016, 20:44

LYONESS MUSSTE STRATEGIE ÄNDERN

Nachdem die österreichische Presse davon berichtete, dass sich grosse österreichische Handelsketten von Lyoness distanzieren, sah sich Lyoness veranlasst, eine Presseaussendung herauszugeben. Pressesprecherin Silvia Kelemen Weihs sagte darin: "13 Jahre nach ihrer Gründung geht Lyoness den nächsten Schritt um das Einkaufserlebnis seiner Mitglieder noch attraktiver zu machen. Beginnend mit den Heimatmarkt setzt Lyoness gezielt auf Regionalität , den flächendeckenden Einsatz der Cashback Card und Kooperationen im Breitensport". Welch eine Schönfärberei! Wieso soll das Einkaufserlebnis attraktiver werden, wenn man(gezwungenermassen) auf Tante-Emma-Läden setzt? Die Pressesprecherin gab auch bekannt, dass "der Fokus von Lyoness zudem darauf gerichtet ist, Filialisten, die zurzeit noch auf Gutscheinbasis mit Lyoness kooperieren, auch als Cashback Card Partner zu gewinnen". Angesichts der sich häufenden Negativ-Schlagzeilen dürfte dies schwierig werden. Im Gegensatz zum Gutscheingeschäft würde die Verwendung der Cashback Karte einen Zusammenarbeitsvertrag voraussetzen, der angesichts des Reputationsrisikos wohl nur schwer zu bekommen ist. Die Pressesprecherin sagte weiter: "Um für die zahlreichen neuen Mitglieder aus den Sport-Kooperationen noch attraktivere Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen und neue Zielgruppen anzusprechen, hat Lyoness bereits im vergangenen Jahr begonnen, die Unternehmensstrategie vom Gutschein - auf den Cashback-Card-Bereich zu verlagern". Dabei hat die nun behauptete Abkehr vom Gutscheingeschäft nichts mit den Sportkooperationen zu tun, sondern vielmehr damit, dass das Gutschein-Anzahlungsgeschäft Lyoness massive Kritik und zahlreiche verlorene Zivilprozesse einbrachte. Gemäss österreichischen Presseberichten erklärte die Lyoness-Pressesprecherin: "Dass zuletzt wichtige Zugpferde verloren gingen, liegt vielmehr im harten wirtschaftlichen Umfeld. Partner wie Zielpunkt und Baumax sind Geschichte." Dem ist zu entgegnen, dass Lyoness zwar die beiden genannten Firmen wegen Zahlungsunfähigkeit verloren hat , viele andere Firmen jedoch weil diese die Kooperation (wenn es sie überhaupt gab) aufkündigten, um einen möglichen Reputationsschaden zu vermeiden.

von am
11.08.2016, 11:40

HANDELSKETTEN DISTANZIEREN SICH VON LYONESS

In der österreichischen Online-Zeitung derstandard.at ist am 10.8.2016 folgender Artikel erschienen: Handelsketten distanzieren sich von Lyoness. Die Einkaufsgemeinschaft verliert grosse Zugpferde. Etliche Unternehmen wollen nicht als Partner des Rabattgeschäfts bezeichnet werden. Bei jedem Einkauf Geld zurück: Geschäfte mit Rabatten haben Lyoness von Graz aus international wachsen lassen. Mittlerweile werden diese jedoch zusehends zu einer Spielwiese für die Anwälte. Bisher sorgte vor allem der auf den Namen Lyconet umbenannte Strukturbetrieb der Einkaufsgemeinschaft für gerichtliche Auseinandersetzungen - hunderte Mitglieder fühlen sich um ihr Geld betrogen. Nun rumort es aber auch unter den Aushängeschildern des Unternehmens. Grosse Einzelhandelspartner distanzieren sich. OHNE WISSEN GELISTET. Lyoness listete etliche unter ihnen bei Anzahlungsbestätigungen für Gutscheine als Partner auf. Andere zierten prominent die Homepage der Rabattgruppe. Mitunter ohne dass sie selbst davon wussten. Was jetzt dazu führt, dass einige rechtliche Schritte gegen Lyoness vorbereiten, sagt der Wiener Anwalt Josef Fromhold, der mehr als 700 Geschädigte vertritt. Die Liste bekannter Händler habe sich bereits merklich gelichtet. Ralph Lauren etwa zählt zu jenen, denen gar nicht bewusst war, dass er Partner ist. Douglas betont, niemals mit Lyoness zusammengearbeitet zu haben. Detto Palmers - die Wäschekette verwehrt sich scharf dagegen, mit dem Rabattvertrieb in Verbindung gebracht zu werden. Man habe einst lediglich Gutscheine ans Unternehmen verkauft. Darauf reduziert sich auch die Geschäftsbeziehung von Lyoness mit Leiner/Kika und Lidl. Alle drei akzeptieren die sogenannte Cashback Card nicht. Ebenso wenig wie Toy'sR'Us, Delka, Salamander und Charles Vögele, wie aus dem Schrift- verkehr mit Fromhold hervorgeht. AUF DISTANZ. Reiseanbieter TUI beendete die Zusammenarbeit 2012. Keine Vorteile für Lyoness-Kunden gewährt auch Booking.com. Die Plattform, die bei Lyoness als Partner gelistet ist, hält fest, keine Geschäftsverbindung zur Rabattfirma zu unterhalten. Der gleiche Tenor bei McDonalds und Landzeit. Flagschiff OMV, bei der Lyoness in grossem Umfang Gutscheine erwirbt, legt Wert darauf, nur in diesem Zusammenhang und nicht als genereller Partner aufzuscheinen. Von Anfang an jede Zusammenarbeit lehnten Konzerne wie Lutz ab - trotz mehrfacher engagierter Anläufe der Lyoness -Mitarbeiter. Fromhold hälte die Zahl der Handelspartner als auch jene der Mitglieder für fiktiv. Tatsache für ihn sei, dass nur sehr wenige Unternehmen die Rabattkarte akzeptierten, während Mitglieder im Glauben gelassen würden, sie könnten im Strukturbetrieb am regen Umsatz anderer Einkäufer partizipieren. Da sich auch Provisionen für Lyoness in Grenzen hielten, sei es für ihn evident, "dass sich Lyoness nur aus den Zahlungen der Mitglieder finanziert". Er selbst ist mit einer Zivilklage von Lyoness konfrontiert, im Gegenzug brachte er Strafanzeige wegen gefährlicher Drohung und Betrugs ein. Lyoness wies bisher sämtliche Vorwürfe rund um den umstrittenen Strukturbetrieb zurück. Dass nun die Front grosser Händler zu bröckeln beginnt, lassen die Grazer ebenso wenig gelten: Die Strategie sei, Partnerschaften auf Basis reiner Gutscheine aufzulösen und stattdessen auf das Cashback-Modell zu wechseln, sagt Lyoness-Sprecherin Silvia Kelemen. "Das ist ein Prozess, der Zeit braucht". VIELE GESPRÄCHE. Alle Partner auf der Website seien echte Partner. Einzelne seien aber bewusst tatsachenwidrig informiert worden, um Lyoness in Misskredit zu bringen. Dass zuletzt wichtige Zugpferde verloren gingen, liege vielmehr am harten wirtschaftlichen Umfeld. Partner wie Zielpunkt und Baumax sind etwa Geschichte. Rückgrat für Lyoness seien vor allem kleine und mittlere Betriebe. Für sie schnüre man Pakete. "Wir sind mit vielen neuen Partnerin im Gespräch". Kelemen verweist auf 5,3 Millionen Mitglieder. Ihr monatlicher Einkauf liege in Österreich im Schnitt bei 230 Euro. Für Konfliktmanager Ben Ecker, der Lyoness-Geschädigte vertritt, bleiben dennoch alle Fragen offen. "Wieso wurden Partner aufgelistet, die nachweislich keine sind?" Warum suggeriere man Einkaufsmöglichkeiten, die sich auf wenig umsatzinteressante KMUs reduzierten? Der Strukturbetrieb basiere auf Erlösen aus Shoppingumsätzen "Doch wie sollen ohne grosse Händler jemals die prognostizierten Erlöse generiert werden?. So weit der Zeitungsartikel. Mein Kommentar: Dass Lyoness Firmen Partner nannte, die nichts davon wussten, ist in der Schweiz längst bekannt. Die prominentesten solcher Firmen sind Manor, Spar und Schild.

von am
25.07.2016, 11:42

IST LYONES EINE EINKAUFSGEMEINSCHAFT ODER EIN GEWINNERWARTUNGSSYSTEM?

Leider beides, aber vor allem ein Gewinnerwartungssystem. Bekanntlich erzählt der Österreicher Hubert Freidl, der Gründer, Alleinaktionär und spiritus rector von Lyoness immer wieder sein Gschichtl, wie er auf die Idee kam, Lyoness zu gründen: Das "Kassenpersonal" eines Möbelhauses habe ihm (als gelernten Grosshandelskaufmann!) beim Shoppen erklärt, dass ein höheres Einkaufsvolumen höhere Rabatte ermöglicht. Nun hätte Hubert Freidl seine Idee ja einfach umsetzen können, indem er Rabattverträge mit Händlern abgeschlossen und dieser Rabatte dann in einem anständigen Ausmass an die Mitglieder seiner Einkaufsgemeinschaft weitergegeben hätte. Und er hätte natürlich die Mitglieder, die neue Shopper anwerben, mit Freundschaftsrabatten belohnen können. Wäre Freidl bei dieser simplen aber kaum hochprofitablen Geschäftsidee genlieben, wäre ihm erspart geblieben, dass Lyoness heute mit immer neuen Negativschlagzeilen, Klagen von sich geschädigt fühlenden Mitgliedern und einer Klage des österreichischen Konsumentenschutzministeriums wegen unlauteren Geschäftsbedingungen/Vergütungssystemen konfrontiert ist. Er hätte auch vermeiden können, dass das Handelsgericht Wien am 30.11.2015 in einem rechtskräftig gewordenen Urteil feststellen musste, dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt. Hubert Freidl hatte aber schon zu Beginn von Lyoness im Jahre 2003 einen ganz anderen Plan als eine biedere Einkaufsgemeinschaft zu betreiben. Diese bestand darin, seine Einkaufsgemeinschaft dafür zu nutzen, ein Gewinnerwartungssystem für Vertriebler in Ganz zu setzen. Vertriebler sind Leute, die immer weitere Lyoness-Mitglieder (Shopper), weitere KMU-Händler und weitere Vertriebler anwerben. Die Österreicher kennen für diese Tätigkeit einen treffende Ausruck, nämlich Keiler. Für ihre Arbeit erhalten die "selbständig und eigenverantwortlich arbeitenden" Vertriebler (früher Business Partner, dann Premium Mitglied, heute Marketer genannt) keinerlei Lohn oder eine Spesenentschädigung. Es wird ihnen lediglich unter einem nicht nachvollziehbaren Vergütungsplan, der rechtlich kaum durchsetzbar ist, meist utopische Gewinnmöglichkeiten in Aussicht gestellt. Die Vergütungspläne wurden früher "Lyoness Vergütungen und Zahlungsarten" und "Zusätzliche AGB zur Nutzung der erweiterten Mitgliedsvorteile" genannt, heute "Compensation Plan Fassung Nov. 2014". Zu einem Gewinnerwartungsystem gehört zwingend ein finanzieller Einsatz. Hier war Hubert Freidl sehr erfinderisch. Sein Know-how über Gewinnerwartungssysteme stammte aus seiner früheren Tätigkeit bei der Galvagin Ltd., London, einer Firma an der er und Helmut Rucker je hälftig beteiligt waren und die bereits Geschäftspraktiken anwendete, wie sie später von Lyoness übernommen und perfektioniert wurden. Nachdem sich Freidl und Rucker zerstritten hatten, führte Freidl das Geschäft in Eigenregie mit Lyoness weiter. Er war damit derart erfolgreich, dass seine kühnsten Träume übertroffen wurden. Immehin hatte er mit früheren Projekten mehrmals Schiffbruch erlitten. Sein Geschäftsmodell Einkaufsgemeinschaft / Gewinnerwartungssystem verhalfen ihm und einigen seiner Mitstreitern zu "finanzieller Unabhängigkeit", wie sie auch den Teilnehmern am Gewinnerwartungssystem in Aussicht gestellt wird. Dies bedeutete: Luxuswohnsitz, Luxuskarossen, Yacht, und Business Jet. Die entscheidende Frage bei der Ausgestaltung des Freidlschen Geschäftsmodells war: Wie bringe ich Leute dazu, dass sie ihr Geld ohne Rückzahlungsverpflichtung und ohne Zahlung von Zinsen herausrücken? Sein einfaches Rezept war es, den Leuten von einer bahnbrechenden Geschäftsidee zu erzählen und ihnen sagenhafte Gewinne (u.a. lebenslanges passives Einkommen) zu versprechen, wenn sie sich erfolgreich als Keiler betätigen. Dabei eignete sich eine Einkaufsgemeinschaft hervorragend als Geschäftsidee, da dieses Geschäft, zumindest auf den ersten Blick, ("Einkauf wird es immer geben") einleuchtet. Auf den zweiten Blick wird man allerdings erkennen, dass dieses Geschäft niemals derart lukrativ sein kann, um Abertausenden von Keilern grosse Gewinne auszuzahlen. Das war auch nie die Absicht von Lyoness, weshalb sie die Vergütungspläne so ausgestaltet hat, dass Ansprüche rechtlich kaum durchsetzbar sind. Um möglichst schnell von den Vorteilen,die in den Vergütungsplänen versprochen wurden, zu profitieren, wurde den Leuten von "eigenverantwortlich und selbständig handelnden" Lyoness-Exponenten (nicht von Lyoness selbst) empfohlen, einen finanziellen Einsatz (Anzahlungen) zu leisten. Die Leistung eines finanziellen Einsatzes zeichnet Schneeballsysteme aus. Zwar gab es keine vertragliche Pflicht, solche Anzahlungen zu leisten, doch war der Anreiz, sofort provisionsberechtigt zu werden, derart gross, dass Abertausende von Leuten der Verführung nicht widerstehen konnten. Man nahm es bei der Geldeinsammlerei mit der Wahrheit auch nicht so genau: Viele Anzahler berichten, ihnen sei von ihrem Empfehlungsgeber gesagt worden, dass sie ihre Anzahlung jederzeit in Warengutscheine tauschen können. Erst später hätten sie erfahren, dass dies nur mit grossen Aufzahlungen möglich ist. Natürlich liess Lyoness den Leuten, die sich am Gewinnerwartungssystem beteiligt hatten, immer etwas Geld zukommen, um sie bei Laune zu halten. Sehr oft gelang es den Teilnehmern aber nicht, ihren Einsatz (wie Lyoness es nennt) "zurückzuerwirtschaften". Lyoness wurde in der Schweiz im Jahre 2009 als Einkaufsgemeinschaft aktiv. Dabei ging sie gleich vor,wie zuvor in Österreich und einigen osteuropäischen Ländern und auch gleich wie später bei der Eröffnung weiterer Landesgesellschaften. Das Ziel: Der Betrieb sollte nicht von Lyoness, sondern von den Anzahlern finanziert werden. So gelang es Lyoness in der Schweiz schon vor Geschäftseröffnung 300 Business Partner zu rekrutieren, die je Fr. 3,000.- als "Anzahlung auf zukünftige Einkäufe" einzuschiessen hatten. Ihnen wurde mehr als die Verachtfachung ihres Einsatzes in Aussicht gestellt. Obwohl bei einem solchen Angebot normalerweise alle Alarmglocken läuten sollten, gelang es Lyoness in der Folge mit tatkräftiger Mithilfe ihrer Busliness Partner, die auf ein lebenslanges passives Einkommen hofften, viele weitere Anzahler anzuwerben. Bis 2012 gründete Lyoness in hoher Kadenz mit dem Geld von Anzahlern weitere Landesgesellschaften. Heute ist nachweisbar, dass es ihr gelang, Anzahlungen in Höhe von Hunderten von Millionen Franken zu generieren. Seit 2012 ist es Lyoness, abgesehen von Lyoness Indien, nicht mehr gelungen, eine weitere Landesgesellschaft zu gründen, neue was darauf hindeutet, dass die Geldmaschine Lyoness ins Stocken geraten ist. Hätte Lyoness den Leuten offen gesagt, dass ihre Anzahlungen im Endeffekt stets bei ihr verbleiben (der angewendete Mechanismus wurde in diesem Forum schon mehrmals erklärt) hätten wohl kaum so viele Leute ihr hart verdientes Geld hergegeben. Auch ist festzustellen, dass Lyoness für die Geldgeber eine "black box" ist, da keinerlei Geschäftszahlen veröffentlicht werden. Nachdem das Anzahlungsgeschäft derart florierte, bekam Hubert Freidl Appetit auf mehr und er entwickelte neue Möglichkeiten, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dazu gehört der Verkauf von Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen. Geleistete Anzahlungen konnten in solche Beteiligungen gewandelt werden. Den Investoren wurde in Aussicht gestellt, dass sie dereinst an den Lyoness-Umsätzen in den betreffenden Ländern beteiligt sein werden, sie also zu einem passiven Einkommen kommen werden. Es verwundert keineswegs wenn Investoren heute berichten, dass sie, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil ihres Geldes zurück erhalten haben. Dazu gehörte auch der Verkauf von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen. Den Käufern solcher Optionen wurde in Aussicht gestellt, dass ihnen eine Anzahl der durch die Werbekampagne gewonnenen Neukunden zugeteilt werde und sie dann von deren Umsätzen profitieren werden. Es verwundert keineswegs, wenn Käufer solcher Optionen berichten, dass sie, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil ihres Gelder zurück erhalten haben. Noch heute ermittelt die Zentrale Staatsanwaltschaft, Wien, in dieser Sache wegen Missachtung der Prospektpflicht gemäss Finanzmarktgesetz. Dazu gehört auch die von Mai bis Dezember 2016 laufende "SME-Challenge 2016". Die Teilnehmer an der Challenge sollen nebst dem Cashback Programm Basic oder dem Cashback Programm Professional sog. Discount Vouchers für EUR 2,400.- kaufen. Die Teilnehmer sollen "direkte Premium Merchants" anwerben, wofür ihnen Karrierevorteile und ein zusätzlicher Bonus von bis zu EUR 500,000.- in Aussicht gestellt werden. Wie bei allen anderen Geldeinsammlungsaktionen bleibt auch das von den Teilnehmern einbezahlt Geld bei der SME Challenge 2016 bei Lyoness. Dazu gehört auch die Kooperation von Lyoness mit dem Fussballklub Rapid Wien, unter der Lyoness eine spezielle SK Rapid Cashback Card herausgibt, die vom Rapid Personal, Rapid Supportern und Fans genutzt werden soll. Dabei versuchte Lyoness, wie aus Österreich zu hören ist, 8.888 Vouchers zu EUR 1,500.- an den Mann zu bringen. Den Käufern wurde in Aussicht gestellt, dass sie am Umsatz, der mit der Rapid Cashback Card erzielt werde, mitverdienen werden. Rechtsanwalt Dr. J. Fromhold, Wien, sieht im Verkauf dieser Voucher einen "nicht rückforderbaren Kapitalfluss an Lyoness ohne Gegenleistung" und er hat eine Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft eingebracht. Dr. Fromhold meint, dass Lyoness damit ihr durch Anzahlungen finanziertes System aufrecht erhält. Meine Frage: Wer möchte ein solches Unrechtssysterm weiter unterstützen wollen? Also, unbedingt darauf verzichten, Lyoness, unter welchem Titel auch immer, Geld zu überweisen!

von fromhold am
17.07.2016, 19:09

Partnerunternehmen

Von den als Partnerunternehmen geführten Firmen wurden zahlreiche kontaktiert und mit allfälligen Haftungsansprüchen konfrontiert, da diese sowohl auf der Website als auch auf den Anzahlungsbestätigungen als Lyoness-Partner geführt werden. Die meisten Partnerunternehmen haben bestätigt, die Cashback Card gar nicht zu akzeptieren. Einige wenige verkaufen noch Gutscheine an Lyoness, was ja durchaus ein lukratives Geschäft sein mag, doch sollte diese "Gutscheinpartnerunternehmen" auch ins Kalkül ziehen, dass die Zahlungen für die Gutscheine unter Umständen aus einer strafbaren Handlung stammen könnten.

von fromhold am
14.07.2016, 17:24

Lyoness MasterCard

Die Lyoness MasterCard, welche es gar nicht gibt, ist Bestandteil der AGB Fassung 2014. Es wird daher wohl wieder eine Änderung der AGBs erfolgen müssen.

von Ben Ecker am
07.07.2016, 19:07

nächste Mastercard-Lüge aufgedeckt! Lyoness USA und Indien weg!

HINWEIS AN DIE DIVERSEN ARTIKELKOPIERER VORAB!!! Meine Recherchen als investigativer Journalist sind recht Zeit- und Kostenintensiv. Wer Artikel von meinen Website's ohne eindeutigen Quellenverweis darauf kopiert und als eigenen Artikel zum Zwecke der Eigenvermarktung darstellt, wird künftig ohne Vorwarnung von meiner Medienkanzlei auf mind. 50.000 € verklagt. Zum Artikel! Ich und mein Team haben die nächste Mastercard-Lüge aufgedeckt. Lyoness stellt sich in den jüngst erschienen Zeitungsberichten als Opfer eines "Drittanbieter" dar. Dies ist falsch und ich kann es beweisen. Mir liegen interne Mails von Lyoness selbst vor, aus denen ersichtlich ist, dass Lyoness noch vor wenigen Wochen mit Mastercard in Deutschland, Österreich und Schweiz geworben und keineswegs lediglich Kunde eines Drittanbieters war. Näheres hierzu wird nächste Woche in den Medien veröffentlicht werden. Da hat man doch Länderpakete für die USA und Indien verkauft und von "unvergleichlicher Expansion" gesprochen. Bleibt mit Spannung die Erklärung von Lyoness gegenüber all den Kunden zu erwarten, warum Lyoness in den USA nahezu verschwunden ist und Indien überhaupt nicht mehr auf der Country-List zu finden ist. WIE WILL LYONESS SEINEN KUNDEN FOLGENDES ERKLÄREN: Lyoness USA: Meine Recherchen in den USA haben ergeben, dass lediglich noch die Lyoness Management Americas Inc. mit Sitz in Fort Lauderdale/Fl., in 474 3351 Delaware Secretary of State, in diesem Land vertreten ist und als Privatpersonenfirma eingetragen ist. Als Firmenbeteiligungen sind neben Lyoness Schweiz noch Ländergesellschaften mit Sitz in Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Deutschland und Schweiz angeführt. Die repräsentablen Vertretungen in Kalifornien und in New York/Empire State Building sind verschwunden. In den Büroräumen in Fort Lauderdale war niemand anzutreffen, nach der Auskunft vor Ort würde es sich hier nur um ein virtuelles Büro handeln, mit der Option "Tagesbüros" anmieten zu können. Und selbst diese einzige noch bei Lyoness-Country-List gelistete Firma hat seit März 2016 eine Inkasso-Forderung in Höhe von 7.769 $ offen. Lyoness Indien: Lyoness Indien ist ebenfalls auf der Lyoness-Country-List nicht mehr zu finden, obwohl der Markt seit drei Jahren offen sein sollte. Über die Problematik dort wurde bereits berichtet. Erst am 15. Mai 2015 wurde die "Lyoness India Private Limited", 2nd Floor A-288 Defence Colony Delhi South Delhi 110024 IN, schnell gegründet und als Direktoren Frau Daina Daubare, eine bekannte Lyoness-Protagonistin, und ein Herr Yasir Arafat eingetragen. Bis dato hat Lyoness für Indien keine Genehmigung seine vorgetäuschten Programme anzuwenden. Ich wünschte mir, dass Lyoness seinen Mitgliedern darlegt, weshalb die vor Jahren vollmundig verkauften Länderbeteiligungen offensichtlich eine Marketinglüge waren, ebenso wie die Lyoness-Mastercard.

von SMARTFUND am
06.07.2016, 08:14

Lyoness Schweiz - Carmenna GmbH, Seeberg

Im ganzen Lyoness Lyconet System der Schweiz tauchen immer wieder sog. seriöse Firmen auf. So zum Beispiel die Carmenna GmbH, Seeberg BE. Mit lic. oec. HSG Armin Koller. http://www.carmennaconsult.ch Wortreich können diese Personen sich darüber auslassen, wie heilbringend Lyoness ist. Und sogar Liebling internationaler Grossfirmen sind. Mit deren Namen (Amazon z.B.) sie sehr grosszügig umgehen. Aber ich glaube, jeder, der heute bei Lyoness noch mitmacht und Geld einzahlt ist selber schuld. Herr Koller finanziert offenbar seinen Trabrennstall mit Sonate de Bono mit Lyoness-Passiveinkommen. Sonate hat aktuell mit Trabrennen schon CHF 122'219 an Preisgeldern gewonnen.

von am
04.07.2016, 21:54

LYONESS UND RAPID: EIN FALL FÜR DIE JUSTIZ

In der Online-Zeitung derstandard.at ist am 4.7.2016 folgender Artikel publiziert worden: DIE FLUT VON ANZEIGEN GESCHÄDIGTER KUNDEN REISST NICHT AB. IM VISIER DER JUSTIZ IST AUCH IHRE PARTNERSCHAFT MIT DEM FUSSBALLKLUB RAPID. "25,000 Euro anzahlen und in fünf Jahren 186.812 Euro abkassieren. Jahrelang passiv Geld verdienen. Unglaubliche Möglichkeiten. Direkte Umsatzbeteiligungen. Extrem wichtige Info. Die Chance Eures Lebens. Wissensvorsprung. Ausverkauf in wenigen Stunden." Wer in Informationsbroschüren und internen Mails der Einkaufsgemeinschaft Lyoness schmökert, landet in einer Welt, in der offenbar nur Milch und Honig fliessen. Lebenslanges Einkommen, für das kein Finger zu rühren ist, scheint im Strukturbetrieb, der unter der Marke Lyconet läuft, zum Greifen nah. Komplexe Diagramme suggerieren ein geradezu lawinenartiges Wachstum von Neukunden. Von der glänzenden Fassade der vom Grazer Hubert Freidl gegründeten Rabattgesellschaft bröckelt jedoch der Lack ab. Ermittlungen wegen Verdachts auf Pyramidenspiel und Betrug wurden zwar eingestellt. Die Flut an Anzeigen geschädigter Kunden reisst dennoch nicht ab. Erst jüngst schaltete sich nach einer Anzeige des Konfliktmanagers Ben Ecker die Staatsanwaltschaft Köln ein. Partner wie Mastercard distanzieren sich von Lyoness. Und wie DER STANDARD erfuhr, ist auch die stark beworbene Kooperation mit dem Fussballklub Rapid im Visier der Justiz. RAPID ALS AUSHÄNGESCHILD. Der Wiener Anwalt Josef Fromhold brachte in der Causa eine Anzeige bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ein. Der Vorwurf: Lyoness benutze Rapid als Aushängeschild und leiste, um an ihre Mitglieder zu kommen, Sponsorzahlungen - diese freilich mit rechtswidrig einbehaltenen Kundengeldern. Die Zahl der einkaufenden Kunden werde beschönigt. Ein Jahr ist es her, dass Rapid eine fünfjährige Partnerschaft mit Lyoness fixierte und dafür 1,8 Millionen Euro jährlich zugesichert bekam. Lyoness legte eine Rapid Cashback Card vor, die Rabatte im Einzelhandel verspricht. Und es gab 8.888 Vouchers à 1,500 Euro. Mit ihnen sollte man am Einkauf der Cashback-Card-Inhaber prozentual mitverdienen. Fromhold sieht darin einen nicht rückforderbaren Kapitalfluss an Lyoness ohne Gegenleistung. Lyoness halte damit ihr durch Anzahlungen finanziertes System aufrecht. Dass für Kapitalgeber nennenswerte Erträge rausschauten, sei zweifelhaft. Lyoness geht auf die Vorwürfe auf Anfrage nicht näher ein. Wie viele Rapid-Cashback- Karten vergeben wurden, gibt der Betrieb aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht berkannt. Fromhold zufolge seien nach wie vor nur ein paar Hundert Karten aktiviert. Der Anwalt vertritt in Summe rund 600 Geschädigte. Diese zahlten bei Lyoness über diverse Modelle mehr als fünf Millionen Euro ein und warten seither vergeblich auf in Aussicht gestellte Gewinne. Wie auch auf ihre Einzahlungen, die sich Lyoness einbehielt. Fromhold erwirkte, dass das Handelsgericht Wien Teile des Geschäftsmodells der Firma als verbotenes Schneeballsystem qualifizierte. "ALIBI-FIRMA" Seit kurzem ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaats- Anwaltschaft auf seine Anzeige hin auch rund um sogenannte Länderpakete. Diese sollten Mitgliedern, die 2000 bis 25000 Euro einzahlten, passive Provisionen verschaffen, indem sie von Kundeneinkäufen in neu erschlossenen Ländern profitieren. Doch sie erhielten keine Gewinne, ihr Geld verblieb bei Lyoness, sagt Fromhold. Lyoness habe so etwa in Indien erst heuer "eine Alibifirma" gegründet. Für Dubai und die USA gebe es keine Lizenzen, in Frankreich nicht einmal eine Kontoverbindung. "Lyoness ist mit Landesgesellschaften in Indien, den USA und Frankreich, sowie in 44 weiteren Ländern vertreten" heisst es hingegen aus der Grazer Zentrale. Lyoness dürfe zudem nicht mit Lyconet vermischt werden. Erstere umfasse eine kostenlose Mitgliedschaft, bei der man bei Partnerunternehmen günstiger kaufe. Die Rückvergütung sei ebenso gering wie die Auswahl der Partnerbetrieber - es handle sich dabei zumeist um lokal tätige Kleinstfirmen, sagt Fromhold: Kika, Leiner Bipa, Müller etwa akzeptierten die Karte schon seit 2014 nicht mehr. Auch das lässt Lyoness nicht gelten: Man verfüge über erfolgreiche grosse Handelspartner und baue die Handelsbeziehungen in allen Ländern massiv aus. So weit der Zeitungsartikel auf derstandard.at Mein Kommentar: Es ist höchste Zeit, dass die Staatsanwaltschaft nun auch die Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen (Länderpakete) unter die Lupe nimmt, mit denen Lyoness ganz gross abkassiert hat.

von Rod Laver am
04.07.2016, 10:13

Mallorca

Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben residiert die Lyoness Obrigkeit geschlossen auf Mallorca und sie lachen sich die Bäuche krumm über die Unfähigkeit der Richter und Gerichte während sie beim Geld zählen und beim Geld ausgeben in Saus und Braus die Marketer und anderen Dummerchen verhöhnen. Mallorca ist bekannt für seine laschen Gesetze das selbst Exponenten einer berüchtigten Motorrad Gang dort ihre Zelte aufgeschlagen haben. Ob sie wohl Nachbarn sind, das würde ja passen....??

von fromhold am
03.07.2016, 19:55

AGBs von Lyoness nichtig

In zwei Instanzen wurden fast alle wesentlichen Bestimmungem der AGBs von Lyoness für nichtig erklärt, insbesondere wegen ihrer Undurchsichtigkeit, Unverständlichkeit, Benachteiligungstendenz, nicht nachvollziehbarer Quer- und Rückverweise und Verwendung leerer Worthülsen. Lyoness hat vermutlich zwecks Zeitgewinns Revision an den OGH erhoben. Der OGH wird angesichts der eindeutigen Rechtslage auf die Revision erst gar nicht inhaltlich eingehen, sondern in absehbarer Zeit mit Bestimmtheit zurückweisen. Von der Nichtigkeit sind auch die Bestimmungen über die Nichtrückforderbarkeit der Anzahlungen betroffen. Dies bedeutet im.Ergebnis: Alle Anzahlungen sind von Lyoness zurückzuzahlen.

von am
02.07.2016, 14:25

WELCH EINE BLAMAGE!

Am 8.11.2014 hat Hubert Freidl an der Xcite-Veranstaltung in Wien grossmundig verkündet, dass "ab sofort" Lyoness Mitglieder in 20 Ländern mit der Lyoness Prepaid Mastercard bezahlen und profitieren können. Ein böser Trugschluss. In der Online-Zeitung derStandard.at ist am 1.7.2016 folgender Artikel erschienen, der eindrücklich zeigt, dass Mastercard nichts mit Lyoness zu zun haben will, was ja nicht weiter verwundert. Der Artikel lautet wie folgt: MASTERCARD MAHNT LYONESS-PARTNER AB. Eingestelltes Prepaid-Kartenprogramm wurde von Mastercard nicht genehmigt. Die Grazer Einkaufsgemeinschaft Lyoness hat neben juristischen Auseinandersetzungen auch Probleme mit Partnern. So wurde das von einem Mastercard-Lizenznehmer aufgelegte Lyoness-Prepaid-Kartenprogramm eingestellt. Das Programm wurde von Mastercard nie genehmigt, der Lizenznehmer hat deshalb mehrere Abmahnungen von Mastercard bekommen. "Wir werden alles tun, was notwendig ist, um Schaden von unserer Marke fernzuhalten", sage Mastercard-Österreich- Chef Gerald Gruber. "KEINE KENNTNIS". Lyoness selbst "hat keinerlei Kenntnis von einer Abmahnung - weder von Mastercard noch vom ausführenden Partner von Mastercard" ,so das Grazer Unternehmen in einer schriftlichen Stellungnahme auf die Frage, ob Lyoness von Mastercard abgemahnt worden sei. Laut Gruber hatte Mastercard nieeine direkte Geschäftsbeziehung mit Lyoness. Das Ganze sei über eine unter anderem in Grossbritannien registrierte Kartenausgabefirma gelaufen. Dieser Mastercard-Lizenznehmer lege zahlreiche Kartenprogramme auf, unter anderem das Lyoness-Programm. Das Problem: Das Lyoness-Programm wurde von Mastercard nie genehmigt, wie Gruber sagt. "Wir haben unseren Vertragspartner entsprechend abgemahnt." Seines Wissens sei das Prepaid-Kartenprogramm schon eingestellt worden. "Im Web existieren abernoch Bilder von der Karte", so Gruber. PROBEBETRIEB. Lyoness hielt zu dem Programm fest: "Dieses war nur in fünf Ländern probeweise in Betrieb und wurde nach der Probephase eingestellt, da Lyoness ein weltweites System für seine Kunden implementieren möchte und dies mit dem bestehenden Programm nicht möglich war.Lyoness war zu keinem Zeitpunkt Kartenbetreiber, sondern nur Kunde". Unlängst sagt die Firma BE Konfliktmanagement, die hunderte unzufriedene Lyoness-Kunden vertritt, habe Lyonessaber in Südafrika wieder mit der Marke Mastercard geworben.Konkret sei einmem Mitglied des Lyoness - Strukturvertriebs angeboten worden, das neue "Lyoness- MasterCard Polo Golf Shirt" zu erwerben; die E-Mail von Lyoness an die Südafrikanerin liegt der APA vor. Auch der Mastercard-Östereich-Chef kennt dieses Mail. "Das hat bei uns sofort eine Reaktion ausgelöst". Mastercard habe seinen Lizenzpartner aufgefordert, "dafür zu sorgen, dass sein Vertragspartner -Lyoness- unterlässt, damit zu werben". Diese Aufforderung ist in der Vergangenheit schon erfolgt und wurde jetzt, nachdem das südafrikanische Beispiel aufgetaucht ist, wiederholt, so Gruber. Mastercard sei "formal noch nicht vor Gericht gegangen, aber die entsprechenden rechtlichen Schritte wurden angedroht". Lyoness nahm zu Südafrika im Detail nicht Stellung. Mein Kommentar: Durch diesen Vorfall wird die Glaubwürdigkeit von Lyoness einmal mehr schwer beschädigt. Natürlich hatte Lyoness die Absicht, sich mit einer Zusammenarbeit mit Mastercard als seriöses Unternehmen zu präsentieren. Nun ging der Schuss nach hinten los. Nach Mastercard dürften auch bestehende Kooperationspartner von Lyoness "alles tun, um einen Schaden von unserer Marke fernzuhalten" .

von Charles-Ponzi am
02.07.2016, 11:45

LYONESS MASTERCARD BRISANT

Vor etwa zwei Jahren hat Lyoness das Hochglanz "World Lyconet Magazine" (1-2014) herausgebracht, das sich an die die damaligen Premium Mitglieder bzw. die künftigen Marketer richtete. Auf der Frontseite des Magazins prangt das Bild von Lyoness-Guru Hubert Freidl. Dort auch abgebildet sind Lyoness Prepaid Mastercards in drei verschiedenen Farben. Im Vorwort (Editorial) wird von den Änderungen bei Lyoness berichtet, die an der Xcite-Veranstaltung vom 8. Nov. 2014 offiziell bekannt gegeben wurden. Man schreibt:" Unter den Neuigkeiten ist natürlich die Einführung der Prepaid Lyoness Master Card als besonderes Highlight hervorzuheben - erfahren Sie mehr dazu auf den folgenden Seiten". Auf Seiten 44/45 des Lyconet-Magazins ist dann zu lesen: " LYONESS SETZT WELTWEIT NEUE MASSSTÄBE MIT DER PREPAID LYONESS MASTERCARD. Bald schon führt Lyoness die Prepaid Lyoness Mastercard ein. Ab dann können Lyoness Mitglieder mit ihrer Lyoness Mastercard bei teilnehmenden Partnerunternehmen Einkäufe tätigen und dabei Geld zurück bekommen. In Kürze können alle Mitglieder in ausgewählten Märkten Europas mit der Lyoness Master Card bezahlen und Geld zurück bekommen. Die neue Lyoness Master Card vereint die bereits bekannten Vorteile der Cashback Card mit den Vorteilen einer Master Card. In mehreren Schritten wird die Lyoness Master Card bis Ende 2015 weltweit ausgerollt. MASTER CARD UND CASHBACK CARD VEREINT IN EINER KARTE. Lyoness Mitglieder können ihre Lyoness Master Card mittels Überweisung, Home Banking oder verschiedener Zahlungsdienste aufladen. Sobald sich ein Guthaben auf der Karte befindet, kann sie weltweit in 210 Ländern für Zahlungen verwendet werden. Master Card wird an über 35,9 Millionen Verkaufsstellen weltweit akzeptiert und ermöglicht das Geldabheben an über 1,3 Millionen Geldautomaten. Die neue Lyoness Master Card bietet Lyoness Mitgliedern eine sichere, direkte Zahlungsmethode für ihre täglichen Einkäufe - online und offline. CASHBACK DIREKT AUF DIE LYONESS MASTER CARD. Lyoness Mitglieder profitieren nicht nur vom Cashback bei jedem Einkauf bei Partnerunternehmen, sondern Lyoness überweist die angesammelten Cashback- Beträge auf Wunsch direkt auf die neue Lyoness Master Card. So können die angesammelten Beträge bequem für neue Einkäufe verwendet werden......usw. Was ist nun mit der Mastercard passiert. Es gab sie nie.. noch schlimmer jetzt mahnt Mastercard Lyoness wegen Markenmissbrauch. Folgender Artikel ist in der Presse erschienen: Die umstrittene Einkaufsgemeinschaft Lyoness hat neben juristischen Auseinandersetzungen auch Probleme mit Partnern. So wurde das von einem Mastercard-Lizenznehmer aufgelegte Lyoness-Prepaid-Kartenprogramm eingestellt. Das Programm wurde von Mastercard nie genehmigt, der Lizenznehmer hat deshalb mehrere Abmahnungen von Mastercard bekommen. Abmahnung "Wir werden alles tun, was notwendig ist, um Schaden von unserer Marke fernzuhalten", sagte Mastercard-Österreich-Chef Gerald Gruber gegenüber der Presseagentur APA. Lyoness bestritt, Kenntnis von einer Abmahnung durch das Kreditkartenunternehmen zu haben. Laut Gruber hatte Mastercard nie eine direkte Geschäftsbeziehung mit Lyoness. Das ganze sei über eine unter Kartenausgabefirma gelaufen. Dieser Mastercard-Lizenznehmer lege zahlreiche Kartenprogramme auf, unter anderem das Lyoness-Programm. Das Problem: Das Lyoness-Programm wurde von Mastercard nie genehmigt, wie Gruber sagt. "Wir haben unseren Vertragspartner entsprechend abgemahnt." Lyoness: "Waren nur Kunde, nie Kartenbetrieber" Lyoness hielt zu dem Kartenprogramm fest: "Dieses war nur in fünf Ländern probeweise in Betrieb und wurde nach der Probephase eingestellt, da Lyoness ein weltweites System für seine Kunden implementieren möchte und dies mit dem bestehenden Programm nicht möglich war. Lyoness war zu keinem Zeitpunkt Kartenbetreiber, sondern nur Kunde." In Österreich sei das Pre-Paid Kartenprogramm mittlerweile eingestellt, sagt Mastercard-Chef Gruber. Anderswo wirbt Lyoness jedoch offenbar noch immer mit dem Logo des Kreditkartenkonzerns. Informationen der Firma BE Konfliktmanagement zufolge, die hunderte unzufriedene Lyoness-Kunden vertritt, habe Lyoness in Südafrika wieder mit der Marke Mastercard geworben. Konkret sei einem Mitglied des Lyoness-Strukturvertriebs per E-Mail angeboten worden, das neue "Lyoness - MasterCard Polo Golf Shirt" zu erwerben. Lyoness wirbt mit Mastercard in Südafrika Auch der Mastercard-Österreich-Chef kennt das Mail: "Das hat bei uns sofort eine Reaktion ausgelöst." Mastercard habe seinen Lizenzpartner aufgefordert, "dafür zu sorgen, dass es sein Vertragspartner – Lyoness – unterlässt, damit zu werben. Diese Aufforderung ist in der Vergangenheit schon erfolgt und wurde jetzt, nachdem das südafrikanische Beispiel aufgetaucht ist, wiederholt", so Gruber. Mastercard sei "formal noch nicht vor Gericht gegangen, aber die entsprechenden rechtlichen Schritte wurden angedroht." Lyoness nahm zu Südafrika nicht im Detail Stellung.

von twist am
01.07.2016, 10:22

@Paulus

Ich kann deine Frustration darüber, das die Lyoness-Verantwortlichen bisher ungeschoren davon gekommen sind, verstehen. Auf der strafrechtlichen Ebene ist es tatsächlich schwierig, diese zur Rechenschaft zu ziehen, da die Gesetzestexte bezüglich Schneeballsystemen zu wenig griffig sind, d.h. der Gesetzgeber hat es versäumt, die Gesetzestexte so zu formulieren, dass auch ein Geschäftsmodell wie dasjenige von Lyoness davon erfasst worden wäre. Hingegen sind auf zivilrechtlicher Ebene schon grosse Erfolge erzielt worden: Ich erinnere an die zahlreichen Urteile österreichischer Gerichte, in denen Lyoness verpflichtet wurde, Anzahlern ihr Geld samt Zinsen und Kosten zurückzuzahlen. Ich erinnere daran, dass Lyoness Anzahlern, die sich als Privatbeteiligte den Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, angeschlossen hatten, insgesamt über EUR 800,000.- zurückgegeben hat, um zu beweisen, dass sie "Altlasten" beseitigt. Unter den Personen, die ihr ihr Geld so zurückerhalten haben, befand sich auch mindestens ein Schweizer. Ich erinnere daran, dass Lyoness vom Handelsgericht, Wien, im Januar 2016 in einem rechtskräftig gewordenen Urteil zur Rückzahlung von Anzahlungen / Zahlungen für Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen verpflichtet wurde. Im Urteil hielt das Gericht fest, dass es sich bei Lyoness um ein verpöntes Schneeballsystem handelt bzw. um eine Geschäftspraxis mit Täuschungsabsicht. Ich erinnere daran, dass das Handelsgericht, Wien, im Februar 2015 ein zweitinstanzliches Urteil fällte, in welchem festgestellt wurde, dass 61 Klauseln in den Allg. Geschäftsbedingungen und in den Zusätzlichen Allg. Geschäfts- Bedingungen enthaltend Vergütungssystem ungesetzlich sind. Lyoness hat das Urteil zwar an den Obersten Gerichtshof weitergezogen, doch ist nicht damit zu rechnen, dass dieser den Entscheid der Vorinstanzen nicht schützen wird. Es bleibt also immer noch Hoffnung, dass die Justiz (in welchem Land auch immer) dem System Lyoness Einhalt gebieten wird. In der Zwischenzeit werden immer mehr Leute, die Lyoness in der Hoffnung finanziert haben, ein lebenslanges passives Einkommen zu erhalten, erkennen, dass das Ganze eine blosse Utopie ist. Dann werden dann auch die Finanzströme an Lyoness versiegen.

von Paulus am
30.06.2016, 10:09

Frustration

Genau das ist es. Überall laufen Klagen gegen Lyoness und seine Vasallen, wo bleiben nur die Verurteilungen?? Kaum zu glauben das die Organisation schon 13 Jahre "Dumme" über den Tisch zieht während Freidl, Gallert, Seebacher etc.....Millionen verdienen, ihr Leben auf Mallorca in Saus und Braus geniessen völlig unbehelligt und weit entfernt von Justiz und Verurteilungen. In der Schweiz kennen wir niemanden der Geld zurückerhalten hat. Dafür sind Geschädigte vorhanden welche Hundertausende von Franken verlocht haben. Es ist zum Kotzen, dass diese Typen einfach ungeschoren davonkommen und noch viel schlimmer immer wieder neue Opfer finden mit ihren Versprechungen und niemand ist fähig, diesen Irrsinn zu stoppen, es bleibt wie im Titel einfach nur Hilflosigkeit und Frustration übrig.

von am
29.06.2016, 10:02

CAUSA LYONESS BESCHÄFTIGT NUN AUCH DEUTSCHE JUSTIZ

Die Online-Zeitung wirtschaftsblatt.at hat 28.6.2016 folgenden Bericht publiziert: (Auszug) Causa Lyoness beschäftigt nun auch die deutsche Justiz. Eine Konfliktmanagement Firma erhebt neue schwere Vorwürfe gegen die Grazer Einkaufsgemeinschaft Lyoness: Verrechnungssystem manipuliert - Lyoness kennt Kölner Strafanzeige nicht - "Altlasten bereinigt". Ein Münchner Konfliktmanagement-Büro das laut eigenen Angaben hunderte Lyoness-Kunden vertritt, hat eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln eingebracht. Diese prüft, ob sie Ermittlungen gegen die Grazer Einkaufsgemeinschaft wegen Betrugsverdachts einleitet, wie Staatsanwalt Daniel Vollmert der APA bestätigte. "Die Strafanzeige ist kürzlich eingegangen" , so Vollmert. Die Ermittlungsbehörde habe schon ein Aktenzeichen angelegt und sieht sich nun den Sachverhalt an. Wenn sich strafrechtlich relevante Tatsachen ergeben, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, wenn nicht, wird das Ganze eingestellt. Bis eine Entscheidung gefallen ist, dauert es "mit Sicherheit ein paar Wochen" so der Kölner Justizvertreter. Lyoness hielt gegenüber der APA in einer schriftlichen Stellungnahme fest, dass weder die Lyoness Deutschland GmbH noch die Lyoness Europe AG in der Schweiz oder die Lyoness Group AG Österreich Kenntnis von einer Strafklage in Köln hätten. "Lyoness wird sich proaktiv mit der Staatsanwaltschaft in Köln in Verbindung setzen, um diese Vorwürfe zu prüfen." Für Lyoness gilt die Unschuldsvermutung. "Lyoness geht jedoch davon aus, dass es sich bei den Ermittlungen um dieselben Vorwürfe handelt, die bereits in Österreich Gegenstand von Ermittlungen waren. Dabei dürfte es sich wiederum um einmalig angebotene Produkte und nicht mehr um gültige AGB handeln. Die Ermittlungen von Seiten der österreichischen Staatsanwaltschaft wurden eingestellt" schreibt die weltweit tätige Gruppe weiters. "IRREFÜHREND UND INTRANSPARENT" In dem Strafantrag, den die Firma BE Konfliktmanagement mit Standorten in München und Wien eingebracht hat, werden aber im Zusammenhang mit dem Vertriebssystem erneut schwere Vorwürfe gegen Lyoness erhoben. 318 Antragsteller hätten jeweils Summen zwischen 150 und 39.100 Euro - insgesamt 1,345 Millionen Euro an die Lyoness Deutschland GmbH bezahlt - in der Hoffnung auf ein hohes passives Einkommen. Diese Hoffnung habe sich nicht erfüllt. "Entgegen dieser Zusagen haben die Antragstellerinnen weder die versprochenen Gewinne noch ihr Kapital zurückbezahlt erhalten. Die beschuldigte Partei hat keine schlüssige und ordnungsgemässe Abrechnung geliefert, sodass es nicht nachvollziebar ist, was tatsächlich an Vegütung erhalten wurde oder werden sollte". Das Lyoness- Vergütungssystem sei "unverständlich, irreführend und intransparent". Auch einen neuen Vorwurf erhebt Ben Ecker, der hinter der Konfliktmanagement- Firma steht. "Ebenso darf vermutlich von einer Systemmanipulation im Verrechnungssystem vonLyoness ausgegangen werden", heisst es im Strafantrag. "Insider berichten, dass bei jeder neuen Ländereröffnung ein binäres System eingerichtet wurde, in dem sich "verdiente Empfehlungsgeber" entsprechende Positionen setzen konnten, ohne diese tatsächlich bezahlt zu haben". Lyoness ging in der Stellungnahme gegenüber der APA auf diesen Vorwurf nicht im Detail ein. Nur so viel: "Bereits im Jahr 2012 hat Lyoness eine erste explizite Trennung seiner Geschäftsbereiche vorgenommen. Seit dem Jahr 2014 sind nunmehr alle Geschäftsbereiche noch klarer voneinander abgegrenzt, sodass insbesondere zwischen dem Bereich der Verbraucher einerseits und jenem der Unternehmer andererseits eine strikte Trennlinie gezogen wurde und irrtümliche Überlappungen dadurch ausgeschlossen sind". Die in Köln eingebrachte Strafanzeige richtet sich gegen den Chef der deutschen Lyoness-Tochter. Nach deutschem Recht kann nicht gegen Unternehmen ermittelt werden, in Österreich ist das dank Verbandsverantwortlichkeitsgesetz schon möglich. Soweit, auszugsweise, der Artikel im Wirtschaftsblatt.at Mein Kommentar: Dass sich nun die Justiz auch ausserhalb Österreichs mit Lyoness beschäftigt, ist zu begrüssen. Wenn nun auch Chefs von einzelnen Landesgesellschaften ins Visier der Justiz geraten, sind diese wohl gut beraten, ihre Situation zu überdenken.

von SMARTFUND am
29.06.2016, 09:08

2297 Kommentare Lyoness - Lyconet

Es gibt immer wieder ein paar "Einsteiger" bei Lyoness / Lyconet welche das System nicht begriffen haben und demzufolge daran glauben, dass es funktioniert. Jeder positive Artikel provoziert dann eine Unmenge von Statements, welche von "Geschädigten" stammen. Aber leider werden diese bei den Newcomern, welche das grosse Geld schon riechen, ignoriert. Ein kleiner Seriositäts-Check genügt: Gebt bei Google unter Bilder die Suchworte Lyoness Cars ein. Dann werden ihr überflutet von Bentleys und Stern-Fahrzeugen. Wie werden diese finanziert? Natürlich aus den Anzahlungen ... Danke liebe Mitmacher von allen stolzer Autobesitzern. Apropos: Nur dumme Leute investieren Lyoness-Erträge in Autos. Zuerst muss man einen Grundstock schaffen. Erst aus den Erträgen auf dem Grundtock kann man dann in Phase II: Autos, Boote usw. Aber dahin kommt selten ein Lyoness-Fussvolk-Mitglied. Gibt es Lyoness-Mitglieder, welche seit mehr als 2 Jahren erfolgreich im Geschäft sind? Bitte melden! Noch Fragen?

von twist am
27.06.2016, 10:27

@ Rod Laver

Natürlich hast du völlig echt, wenn du sagst, dass Lyoness Armeen von Juristen in Bewegung gesetzt hat, um sich vor gerichtlicher Verfolgung zu schützen. Dass die "dummen Marketer" (vormals Premium Mitglieder) nie einen Rappen zurückbekommen, trifft hingegen nicht zu,,,, da Lyoness zumindest in Österreich zahlreiche Zivilklagen von Anzahlern verloren hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere solcher Prozesse verlieren wird. Auch in der Schweiz läuft eine solche Zivilklage, deren Ausgang abzuwarten ist. Dass Lyoness ihr Anzahlungsgeschäft offen und verdeckt weiterführt, ist eine betrübliche Tatsache. Für Marketer gelten ja noch immer die "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen mit Anzahlung Fassung Nov. 2014". Trotz der unschönen Situation, dass die Verantwortlichen des Lyoness-Geschäftsmodells bisher nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnten, u.a. weil geschickt Gesetzeslücken ausgenutzt werden konnten, wäre es falsch, nicht weiter über das unlautere Geschäftsgebaren von Lyoness zu berichten. Diese wichtige Aufklärungsarbeit trägt dazu bei, dass nicht noch mehr Leute den utopischen Gewinnversprechungern von Lyoness erliegen, deshalb Anzahlungen leisten, und sich an ausländischen Verrechnungssystemen oder an Geldeinsammlungsaktionen wie die SME Challenge 2016 beteiligen. Man darf mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass der Geldfluss an Lyoness wegen dieser Aufklärungsarbeit schon erheblich abgenommen hat, was letztendlich die Existenz von Lyoness gefährden kann.

von fromhold am
25.06.2016, 22:45

Anzahlung plus Zinsen retour

Bis jetzt hat noch jeder beendete Zivilprozess dazu geführt, dass das Mitglied seine Anzahlungen zuzüglich 4% Zinsen (also einer weit über dem üblichen Bankzinssatz liegenden Verzinsung) zurückbezahlt und die Prozesskosten ersetzt erhalten hat.

von Rod Laver am
24.06.2016, 11:30

Lyoness Antichrist

An alle Ben Ecker's, Frommhold's, Twist's! Wir haben es zwischenzeitlich bei Lyoness tatsächlich bis nach ganz "oben" geschafft. Weg von der dunkelschwarzen Liste hin zum Lyoness Antichristen. Lyoness hat gegen uns die Kavallerie und Armeen von Juristen in Bewegung gesetzt, aber vergeblich. Es ist alles gut und schön was Ihr hier schreibt nur, es bringt nichts. All die dummen Marketer und ehemaligen Premium Partner werden nie je einen Rappen zurückbekommen. Lyoness zermürbt alle mit ihrer Hinhaltetaktik, von den unsagbaren Regelwerken ganz zu schweigen das selbst ausgewiesene Juristen den Überblick verlieren. Von den verschiedenen Gerichten kann man eh nichts erwarten die sind ebenso überfordert. Lyoness betreibt sein Geschäft mit offenen und verdeckten Anzahlungen weiterhin ohne Skrupel. Die Verantwortlichen werden NIE zu Rechenschaft gezogen und die Plattform und andere Protagonisten hier erreichen wohl auch nicht mehr. Lyoness macht das clever und lässt wie man im Schargon sagt:"alle verhunngern und ausbluten!" Das sind leider die Fakten. Ich kenne hunderte, die haben viel versucht und sind grandios gescheitert. Wie zieht man Lyoness und deren Manager wirklich und effizient vor den Richter, so richtig hat das noch niemand geschafft. Gute Ideen sind herzlich willkommen, es warten wohl 10-tausende auf eine Antwort und ihr Geld. Die einzigen die weiterhin im Geld schwimmen, die Präsidenten und die Lyoness Führung who cares....all die Millionen kleinen „Investoren“ welche ihr Geld und Ihre Anzahlung verloren haben….??

von Ben Ecker am
24.06.2016, 07:37

Lyoness-Chef-Syndikus Dr. Reif … vergessene Details und andere Pop-Ups!

Auf der Pressekonferenz am 28. April 2016, hatte sich Dr. Reif auf die Flugbereitschaft bei Lyoness angesprochen, etwas überrascht und unwissend gezeigt. Vielleicht sind ihm bei der Aufregung, diverse Flüge mit der – nennen wir es mal „Lyoness-Flotte“ – entfallen. Flüge, wie beispielweise zu einem Meeting am 21.08.2015 nach Paris, zu einem Treffen am 02.09. und 03.09.2015 in Griechenland, am 10.09.2015 ging es wieder ganztags nach Paris und am 23.10.2015 nach Italien. Den Tag zuvor hatte man noch bis 17 Uhr eine Videokonferenz wegen Lyoness Indien (die Problematik dort ist ja bekannt) usw. Über einige Jahre hinweg kann man diese nachvollziehen, aber damit alleine ist der Wahrheitsfindung ja nicht gedient. Auch ist es nicht weiter tragisch, wenn Herr Dr. Reif im gehobenen Level unterwegs ist – nur es öffentlich und besseren Wissen vehement zu leugnen, lassen ein gestörtes Verhältnis zum allgemeinen Wahrheitsempfinden naheliegend erscheinen. „Der Teufel ist ein Eichhörnchen“ (ein in Deutschland geläufiges Sprichwort!) , dachte ich mir bei der Durchsicht vorliegender Informationen, welche ein weiteres und ganz anderes Betätigungsfeld des Herr Dr. Reif, aufzeigen. Nun stelle man sich, rein hypothetisch gesehen, folgendes vor: Es lägen Unterlagen, wie entsorgte und gelöscht geglaubte „Gesprächs- und Sitzungsprotokolle, Telefonnotizen, Vermerke, Abschriften von Diktaten, Überweisungs- Transfer- und Einzahlungsbelege etc“. vor, alles bisher noch etwas bunt mit Lyoness gemischt. Aber nachdem man sich durch verschiedene u. a. Schweiz-, Liechtenstein- und äußerst interessante Malta-Unterlagen durchgearbeitet hat, ergäbe sich eine erweiterte Sicht auf die Tätigkeiten einzelner Protagonisten. Die bisher angenommene und vorausgesetzte Annahme/Einschätzung müsste gänzlich neu angepasst werden. Unabhängig von Lyoness oder auch nicht, haben wir da noch die „Reif und Partner und Beteiligung GmbH“, eine „Polanz GmbH“ (mit speziell zugänglichen Räumlichkeiten!), welche neben einer normalen Stammeinlage, eine weitere recht beachtliche Einlage aufweist. Eine „HP Automatenvertriebs GmbH“, die „PHP Holding GmbH“ und gar seltsames mit der im Zusammenhang stehenden „Novomatic“. Irgendwie fühlt man sich einem „Revival des Las Vegas der 40er Jahre“ ausgesetzt. Vielleicht wird Herr Dr. Reif sich nun unpässlich berührt fühlen und mit Unterlassung drohen. Seine Arme reichen ja offensichtlich bis in die höchsten Kreise in Österreich und der Schweiz.

von am
21.06.2016, 16:43

DIE ANGST, VERKLAGT ZU WERDEN

Längst ist bekannt, dass Lyoness systematisch versucht, den Klageweg von klagewilligen, sich geschädigt fühlenden Mitgliedern zu erschweren. Angefangen damit hat Lyoness damit, keinem Mitglied eine einheimische Vertragspartei zuzugestehen, womit klagewillige Mitglieder gezwungen werden sollten, kostenintensiv(unter Beizug von ausländischen Anwälten) zu klagen. Schweizerische Mitglieder erhielten 2003 als Lyoness hierzulande als Einkaufsgemeinschaft aktiv wurde, die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als Vertragspartei, mussten jedoch in Graz unter CH-Recht (!) klagen. Alle übrigen europäischen Mitglieder erhielten die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei, mussten aber nach dem Recht ihres jeweiligen Domizillandes klagen! Diese höchst unüblichen Regelungen wurden gewählt, obwohl es in den einzelnen Ländern Landes- gesellschaften gab, die ohne weiteres als Vertragspartei hätten auftreten können. Nachdem die Lyoness Europe AG,CH-Buchs, in Österreich Zivilprozesse auf Rückzahlung von Anzahlungen verloren hatte, entschied man im November 2014 den Schweizern mit der Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, eine einheimische Vertragspartei zu geben. Zu gross waren wohl die Bedenken, auch Schweizer könnten in Österreich klagen und sich dabei erfolgreich auf vorangegangene Urteile berufen. Da Klagen vor allem von Marketern (vormals Premium Mitgliedern), die Anzahlungen geleistet haben, zu erwarten sind, hat Lyoness für diese eine Sonderregelung getroffen: In der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet-Maketer und in den Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen m i t Anzahlung, beide Fassung Nov. 2014, wurde plötzlich Buchs SG als Gerichtstand genannt, obwohl die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen ZG, Vertragspartei ist. Eine solche Regelung ist nicht zu begründen und zeigt einmal mehr, mit welchen Mätzchen Lyoness versucht, Unsicherheit zu stiften.

von fromhold am
15.06.2016, 17:48

Geschäftsmodell Lyoness ist ein Schneeballsystem

Obwohl Lyoness von einem Einzelfall spricht, ist das Urteil des Handelsgerichts Wien (30.11.2015 1 R 192/14b) grundsätzlich auf alle Anzahlungen bei Lyoness anwendbar, da schon aufgrund des stets gleichartigen Sachverhalts und identer Vertragskonstruktion alle wesentlichen gesetzlichen Tatbestandselemente eines unzulässigen Schneeballsystems erfüllt sind, sofern Folgendes zutrifft: a) Das Mitglied wird von einem Empfehlungsgeber darauf aufmerksam gemacht, dass es eine passive Möglichkeit gebe, viel Geld zu verdienen. b) Dem Mitglied wird gesagt, dass es aus seinem Einsatz in wenigen Jahren sehr viel Gewinn machen könne. Zunächst müsse man ein Paket um € 2.000,00 nehmen, sonst könne man nicht in anderen Ländern investieren. c) Dem Mitglied wird auch gesagt, wenn es mehr Leute zu Lyoness bringt, bekommt es auch mehr Geld. Das Mitglied erhält keinen nennenswerten Gewinn, solange es nicht viele Mitglieder für Lyoness anwirbt. d) Gutscheine beziehen will das Mitglied nicht. Auf den Anzahlungsbestätigungen sind Firmen vorgegeben und wird dem Mitglied mitgeteilt, es könne diese auch jederzeit ändern. e) Dass ein Teil des Gewinnes mit Gutscheinen abgegolten werden sollte, wird dem Mitglied nicht mitgeteilt. f) Die Geschäftsbedingungen von Lyoness sind kein Thema bei den Vertragsgesprächen. g) Das Mitglied versteht das (ohnehin bewusst unverständlich gestaltete) System Lyoness nicht. h) Das System von Lyoness steht im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Produkten, da sich die Kapitalzuführungen unter anderem aus Käufen, Gutscheinbestellungen bzw. Anzahlungen auf Gutscheine bei Partnerunternehmen ergeben. Daraus errechnen sich Treueprämien und dergleichen als versprochene Vorteile. i) Das System Lyoness basiert darauf, dass das Mitglied Lyoness Kapital zuführt mit der Zusage, hierfür einen Gewinn zu erzielen. Dieser Gewinn fällt umso höher aus, je mehr weitere Kapitalgeber das Mitglied zuführt und je mehr Kapitalgeber insgesamt am System teilnehmen. j) Wenn auch Vergütungen durch eigene Einkäufe entstehen, so ist diese Vergütungsform aufgrund des marginalen Prozentsatzes (0,5% der Einkaufssumme) wirtschaftlich unbedeutend, weshalb die im System Lyoness erzielbaren Vorteile weder vorrangig vom Konsum der Waren oder Dienstleistungen abhängen, noch im Konsum der Produkte selbst liegen. k) Bei wirtschaftlicher Betrachtung erfolgt nämlich die Vergütung fast ausschließlich über die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Kapitalleistungen an Lyoness, bei welcher das Mitglied zum Beispiel eine Prämie von 18,75% lukrieren kann (7.6 ZAGB). Dr. Josef Fromhold, Rechtsanwalt

von fromhold am
15.06.2016, 17:18

Einkaufsgemeinschaft ohne Bezug auf Waren

Das Landesgericht Krems demaskiert die „Einkaufsgemeinschaft“ Lyoness mit folgenden Worten: Die Vorteile der Mitglieder sind dem Grunde nach davon abhängig, dass sie Gutscheine kaufen, der Höhe nach von der Höhe ihrer Gutscheinkäufe und der Höhe der Käufe der von ihnen geworbenen Mitglieder. Dabei kann noch ein leverage-Effekt erzielt werden, indem Kunden Anzahlungen auf wesentlich höhere Gutscheinbeträge leisten. Für Mitglieder besteht ein wirtschaftlicher Anreiz, einerseits selbst hohe Beträge an die beklagte Partei zu bezahlen, sei es als Entgelt für Gutscheine oder als Anzahlungen, andererseits möglichst viele kaufkräftige und kauffreudige Mitglieder zu werben. Bewirken soll dieses Geschäftsmodell ein Anschwellen des Kundenstroms bei den Partnerunternehmen und der Kunden und der Einnahmen der beklagten Partei. Nach dem Vorbringen der beklagten Partei und auch bei objektiver Beurteilung ihres Geschäftsmodells liegt der Zweck der Teilnahme der Mitglieder aber nicht in der Verwendung der Gutscheine zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen, sondern als Quelle von „Vergütungen". Insbesonders durch die Möglichkeit, Anzahlungen mit der Wirkung zu leisten, dass der Betrag, auf den angezahlt wurde, die Höhe der Vergütungen beeinflusst, werden Mitglieder verlockt, Zahlungen zu tätigen, die keinen Bezug zu angestrebten Warenkäufen haben und nur auf die Erzielung von Vergütungen abzielen. Bei Anzahlungen kommt noch dazu, dass der angestrebte Zweck der Erzielung von Vergütungen mit dem nominellen Zweck der Operation, nämlich Gutscheine zu erwerben und diese als Entgelt für Waren oder Dienstleistungen zu benutzen, in Widerspruch steht. Dies deshalb, weil die Gutscheine erst nach vollständiger Zahlung übergeben werden, der leverage-Effekt aber gerade den Sinn hat, Vergütungen aus Beträgen zu erzielen, die man nicht zahlt (und vielleicht nicht einmal besitzt), weshalb auch eine Übermittlung und Verwendung der Gutscheine nicht möglich ist, solange man die Möglichkeit nutzt, Erträge aus nicht bezahlten Beträgen erzielen zu wollen. Dazu kommt, dass die Gutscheine nicht in Geld ablösbar sind. Damit zeigt sich, dass der Verkauf oder Verbrauch von Produkten nicht im Vordergrund des Geschäftsmodells der beklagten Partei steht, obwohl die Gutscheine selbst Produkte iSd Z 14 Anh UWG sind. Die Verkaufsförderung wird zwar (vermutlich - die Art der Berechnung der Vergütungen ist ja nicht bekannt) nicht überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher, sondern darüber hinaus noch durch Zahlungen der Mitglieder an die klagende Partei erzielt. Diese haben aber teilweise außer den Vergütungen für die Mitglieder nur fragwürdigen Nutzen. Der Verkauf der „Produkte" erfolgt nicht, um den Mitgliedern deren Konsum zu ermöglichen; der Zweck des Geschäftes liegt im Erwerb eines Titels auf Vergütungen. Auf den Gutschein kommt es so wenig an, dass bei dem als besonders ertragreich zu vermutenden Anzahlungsmodell auf die Lieferung des „Produktes" überhaupt auf unabsehbare Zeit verzichtet wird, weil es eben darauf gar nicht ankommt. (Urteil vom 30.7.2013 6 Cg 34/13d)

von fromhold am
14.06.2016, 09:02

Prozesslawine gegen Lyoness

Lyoness wurde nunmehr in Österreich neuerlich mit einer Flut von Klagen übervorteilter Mitglieder eingedeckt, welche ihre fälschlich als "Anzahlungen auf Gutscheine" bezeichneten Kapitalinvestments zurückfordern. Statt versprochener Gewinne gab es eher nur dürftige Auszahlungen von Cashback und Freundschaftsbonus, also nur aufgrund eigener Leistungen des Mitglieds (Einkäufe, Anwerbung von "Freunden") generierter Vergütungen. Die versprochenen Gewinne aus Länder- und Kontinentalmatrixen und Werbekampagnen blieben teilweise gänzlich aus. In einigen Fällen ergab das Premiumpaket (vormals Businesspaket) sogar 0,00 Ertrag. Angesichts der Relation zwischen Höhe der Anzahlungen und der Auszahlungen wird ersichtlich, dass nur das Anwerben neuer Mitglieder - wenn überhaupt - (bescheidene) Gewinne bringen kann und ist somit - wie auch rechtskräftig mit Urteil des HG Wien festgestellt (https://verbraucherrecht.at/cms/index.php?id=49&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3579&cHash=01c74cb524e43bcae1d52826b98e7a83) - das Geschäftsmodell Lyoness als verbotenes Schneeballsystem zu qualifizieren. Dr. Josef Fromhold, Rechtsanwalt

von Ben Ecker am
05.06.2016, 11:28

Pressekonferenz in Köln und Informationsveranstaltungen in Deutschland!

Auch in Deutschland/Köln wird es am 12.07.2016 um 10 Uhr im „Hotel im Wasserturm“ eine Pressekonferenz geben. Zusätzlich zu den bereits bekannten Punkten wird zu den in Deutschland parallel laufenden Maßnahmen/Ermittlungen/Anträgen eine dokumentierte Erklärung abgegeben. U.a. wird durch einen in „lockerer Runde“ entstandenen und zur Verfügung gestellten Videobeweis eindeutig dargelegt, wie durch die Lyoness-Führung legitimierte SMEs angehalten werden, für das „eigentliche Kerngeschäft“ zu agieren. Ebenfalls wird erläutert, wie ehemalige deutsche Lyoness-Mitglieder mit offenen Millionenforderungen gegen Lyoness verhöhnt werden. Eine versprochene“Altlastenbereinigung“ fand hier nie statt. Des Weiteren organisieren wir Informationsveranstaltungen in München, Stuttgart, Köln, Berlin, Hamburg, Hannover, Leipzig und Dresden, um über „Schneeball-Systeme“ allgemein aufzuklären. Lyoness-Mitgliedschaften haben hier „Musterstatus“. Anhand von verschiedenen, zur Verfügung gestellten Fällen, verfolgen wir im Seminar gemeinsam den Weg einer Premiummitgliedschaft. Des Weiteren die Tragweite beim Erwerb verschiedener Länderpakete und die rechtliche Situation vor Ort, da Lyoness vielfach Länderpakete angeboten hat, ohne dabei in den jeweiligen Ländern die erforderliche Genehmigung/Lizenz besessen zu haben bzw. zu besitzen. Außerdem wurden den meisten KMU´s Marketingmaßnahmen zugesagt, welche nie erfüllt wurden. Und vieles mehr……….

von Ben Ecker am
30.05.2016, 19:28

Pressekonferenz in Wien am 05.07.2016

Nun ist die Zeit für eine Pressekonferenz gekommen. Seit fast zwei Jahren bin ich in viele Lyoness-Länder gereist, haben Informationen eruiert, Ergebnisse recherchiert und verifiziert. Ich habe mit Geschädigten und Beteiligten gesprochen, Behörden, Verbraucherschutzverbänden und Anwälten in verschiedenen Länder. Der Gerichtstermin am 28. Juni 2016 gegen Lyoness und die Aussage des Aufsichtsratsvorsitzenden KR Werner will die BE Konfliktmanagement noch abwarten, bevor Details an die Öffentlichkeit gehen. Geplant ist eine Pressekonferenz am Dienstag, den 05.07.2016 um 10:00 Uhr im Presseclub Concordia. Es wird über folgende Themen gesprochen werden, im Konkreten über •ein Gutachten der französischen Behörden und über die Gründe, warum Lyoness in Frankreich kein Geschäftskonto hat. •eine große Menge an Bargeld, welches mutmaßlich „rechtsflexibel“ aus den USA geschafft wurde und warum Lyoness in den USA nur über einen „Debit Account“ verfügt. •die „Financial Fraud Enforcement Task Force“ des FBI. •die verschiedenen Landesgesellschaften und der Abfluss von Kapital. •die Ergebnisse der modernen IT-Forensik, mit erstaunlichen Ergebnissen zum Verrechnungssystem. •einen Software-Spezialisten von Lyoness, der sein Gewissen fand und die Firma zunächst verließ, aber mit „erweiterten Anreizen“ an die „Software“ zurückgebracht wurde. •den Lyoness-Strukturvertrieb in Mexiko und Brasilien, der wie Indien ein rechtliches Debakel darstellen dürfte. •die Stellungnahme/Erwiderung der BE Konfliktmanagement zum Beschluss des Oberlandesgerichts Wien (OLG) vom 12.04.2016 und der Dienstaufsichtsbeschwerde Az Jv 3637/16m-17 von 25.04.2016.

von Ben Ecker am
20.05.2016, 13:09

Lyoness und das Debakel in Indien

"Die Gier ist ein Luder", so pflegte sich ein renommierter Wiener Bankdirektor immer auszudrücken und es passt aktuell zum indischen Lyoness-Debakel. Dank der - hilfreichen Untätigkeit - der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft im heimatlichen Österreich, sonnt sich derzeit Lyoness noch in "vermeintlicher Unantastbarkeit", jedoch tauchen jetzt neben Deutschland auch in Indien Probleme auf. Die auf dem indischen Markt für Lyoness sind auch durchaus heftig und Erklärungsnot stellt sich ein. Was ist geschehen? Bei sorgfältiger Vorbereitung durch die Lyoness-Akteure wäre aufgefallen, dass bereits bei Firmen wie Tupperware, Herbalife mit solchen Vertriebsstrukturen, die Geschäftsführer in Indien reihenweise wegverhaftet wurden. Hatte der zunächst riesig erscheinende Markt in Indien, für die Lyoness-Macher doch eine einträgliche Einnahmequelle dargestellt, aber da haben die Macher die dortige Rechtslage unterschätzt. Die Gier war stärker und bevor eine Registrierung/Genehmigung durch die Behörden vor Ort erfolgte, verkaufte man schon fleißig "Länder-Pakete-Indien" als "passive Einkommensquelle" an gutgläubige Lyonessen. Die Verrechnungssysteme und der Online-Handel sind in Indien, für die Absichten von Lyoness, den Behörden gegenüber kaum zu argumentieren. Nach aktuellen Meldungen aber, behauptet Lyoness in Indien unmögliches geschafft zu haben. Am 21.05.2016 wird in einem "Opening Event" im Hotel Regency/Neu Delhi. Die Website "lyoness.in" ist online, es werden aber nur Online-Shops angezeigt. Die am indischen Ver