Lyoness: Fragwürdige Einkaufsgemeinschaft

K-Geld 04/2010 vom | aktualisiert am

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Im Internetforum von K-Geld finden sich Dutzende Einträge zum Unternehmen Lyoness. «Geld zurück bei jedem Einkauf», verspricht die Firma. Wer bei den weltweit angeblich über 17‘000 Partnerfirmen einkauft, erhalte jeweils 1 Prozent der Einkaufsumme gutgeschrieben. Lyoness lockt zudem mit einem Business-Paket, bei dem höhere Provisionen versprochen werden.

Dafür wird aber eine Anzahlung von 3000 Franken fällig. Wie viel Geld ein Kunde ausgeben muss, damit sich diese Investition lohnt, wird aus dem Prospekt nicht ersichtlich. Auch die Stellungnahme von Lyoness bringt wenig Licht ins Dunkel: «Business-Pakete sind für Geschäftskunden gedacht, damit sie ihre Konsumationen bei bestimmten Händlern mit den Cash back-Vorteilen nutzen können. Somit handelt es sich bei Business-Paketen um Teilzahlungen zu Einkäufen.»

Ein Forum-Nutzer kritisiert denn auch das «nicht transparente Vergütungssystem». K-Geld-Recherchen zeigen ausserdem: In der Schweiz sind nur 98 Partnerfirmen registriert – dar unter fast nur lokal tätige Kleinstfirmen. Alain Bichsel, Sprecher der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma), bestätigt zudem auf Anfrage von K-Geld, dass eine Voruntersuchung gegen Lyoness im Gange sei.

Es gehe dabei darum, zu klären, ob Lyoness der Aufsicht durch die Finma unterstellt werden müsse, da das Unternehmen Publikumsgelder entgegennehme. K-Geld rät: Finger weg vom undurchsichtigen Lyoness-Business-Paket!

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von am
16.10.2017, 11:12

Neuer brisanter Zeitungsartikel in der Schweiz

Die Zeitung Südostschweiz hat am 15. August 2017 folgenden Artikel veröffentlicht: UNDURCHSICHTIGE FIRMA LOCKT JUNGE GLARNER IN EIN RABATTKARTENSYSTEM. Die Firma bleibt unsichtbar, schart aber junge Glarner um sich, dir für die Verbreitung der Lyoness-Rabattkarte im Kanton sorgen sollen. Ein Betroffener erzählt, wie er die Werbeveranstaltung erlebt hat. Offizielle Stellen warnen vor einer Teilnahme. Von (Redaktor) Sebastian Dürst. Seine Kollegin wirke mittlerweile schon etwas verzweifelt, sagt der 19-jährige Peter (Name der Redaktion bekannt). Sie probiert im persönlichen Gespräch, aber auch über WhatsApp oder Facebook neue Kunden zu gewinnen. Das muss sie auch: Um die 1000 Franken hat sie schon investiert, um sich die Beteiligung an Kundenkarten bei der Rabattfirma Lyoness zu kaufen. Richtig Geld verdienen kann sie aber erst, wenn das auch viele andere machen, die durch sie zur Firma gebracht worden sind. "Wir erachten das Geschäftsmodell von Lyoness als komplex und undurchsichtig", sagt Fabian Mayenfisch, Mediensprecher des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Es liege aber nicht in der Kompetenz des SECO, verbindlich zu beurteilen, ob es sich tatsächlich um ein verbotenes Schneeballsystem handle. Einen Entscheid hat das Obergericht Zug gefällt: Ende Mai wurde ein Urteil rechtskräftig, das die Lyoness - Geschäftspraxis als unlauteres Schneeballsystem qualifiziert. INFOVERANSTALTUNG IN MITLÖDI. Peter erzählt, wie er von Lyoness erfahren hat. Die Kollegin habe ihn zu einer unverbindlichen Infoveranstaltung in Mitlödi eingeladen. "Ich habe zugesagt, eigentlich weil ich zuerst glaubte, dass sie eine gute Idee verwirklichen will." Vor Ort sieht die Sache aber anders aus: Die Kollegin präsentiert den etwa 7 Abwesenden, wie sie mit Rabattkarten- verteilen schnell viel Geld machen könnten. "Die Stimmung war sehr entspannt", sagt Peter, "wohl auch, weil wir alle im gleichen Alter sind". Ihm sein die Sache schnell unseriös vorgekommen: "Die Präsentation war sehr professionell und die Idee finde ich ja auch nicht problematisch. Aber, dass wir auf Kosten von anderen profitieren sollen, hat mir nicht gefallen". Und auch, dass er nie einen Vertreter von Lyoness gesehen hat. Er habe nach der Veranstaltung lange mit seiner Kollegin diskutiert und sich dann entschieden, nicht zu der zweiten Veranstaltung zu gehen. "Sie hat lange versucht, mich von der Idee zu überzeugen", sagt er. "SIE IST ÜBERZEUGT DAVON" Er habe nicht nur den Druck gespürt, neue Mitarbeiter zu werben, sondern auch eine tiefe Überzeugung: "Sie hat tatsächlich die Überzeugung, dass sie mit diesem System früher oder später sehr viel Geld verdienen wird". Dazu trage auch bei, dass die "Marketer" genannten Vertreter in Karriere-Stufen eingeteilt werden. "Am Anfang sei es hat, aber ab einer gewissen Stufe würde man aber wirklich Geld verdienen, hat sie uns gesagt. Sie nannte es das "Big Business". Das System von Lyoness tönt tatsächlich verlockend: Die sogenannten Marketer müssen nämlich nur die Kundenkarte an möglichst viele Leute verteilen. Bei jedem Einkauf mit dieser Karte bekommen die Kartenbesitzer einen Cashback-Rabatt gutgeschrieben und die Vermittler eine Provision darauf. Richtig viel Geld verspricht die Firma aber wenn sich die Marketer neue Kunden dazukaufen. Das funktioniert so: Der Marketer sponsert der Firma einen gewissen Betrag, im Gegenzug werden bisher herrenlose Karten ihm zugeschrieben.Er profitiert also auch an den Einkäufen von Personen, die er gar nicht selbst angeworben hat. "Irgendwann muss man eigenes Geld investieren, denn nur mit Kundenkarten- Verteilen springt praktisch kein Geld aus", erzählt Peter. Das grosse Geld lockt also nur, wenn die Betroffenen im Voraus grosse Zahlungen an die Firma leisten. POLIZEI HÄLT DIE AUGEN OFFEN. Nach Schätzung von Peter sind es im Kanton gut 30 Personen, die versuchen, mit Lyoness Geld zu machen. Die meisten davon sind um die 20 Jahre alt. Die Kantonspolizei Glarus hat keine Kenntnis von dieser Firma, wie Mediensprecher Daniel Menzi bestätigt. Es seien noch keine Klagen von Betroffenen bei der Polizei eingegangen. "Wir halten aber in Zukunft sicher die Augen offen", so Menzi. Ähnlich formuliert es auch das SECO, das bis anhin keine Strafklage gegen die Verantwortlichen von Lyoness eingereicht habe. Damit das SECO aktiv werde, brauche es ein öffentliches Interesse. Im Klartext heisst dies: Betroffene müssen sich beim SECO melden." In den letzten zwei Jahren sind aber nur vereinzelt Beschwerden gegen die Lyoness bei uns eingegangen", sagt Mayenfisch. DAS SECO WARNT VOR TEILNAHME. Peter sorgt sich um seine Kollegen, die bereits bei Lyoness eingestiegen sind. "Solange man kein Geld investiert, ist es ja nicht so schlimm". Sobald aber Geld ins Spiel kommt, kann es teuer werden,, weil den Betroffenen suggeriert wird, dass sie mit einer noch grösseren Investition aus der Krise kommen könnten. Auch das SECO empfiehlt deshalb, "nicht auf das intransparente System der Lyoness einzulassen und weitere Teilnehmer anzuwerben". BETROFFEN - WAS JETZT? Wie das SECO schreibt, habe es nicht die Kompetenz, für Betroffene die Rückerstattungs- oder Schadenersatz- Ansprüche geltend zu machen. Wer aufgrund von unlauteren Geschäftspraktiken Geld verloren hat, muss ich selber bemühen, dieses Geld gerichtlich oder aussergerichtlich zurückzufordern. Im Falle von Lyoness bestünden aber durchaus Chancen, mit einer Forderungsklage Erfolg zu haben. Dies weil das Obergericht Zug das System Lyoness dieses Jahr als unlauteres Schneeballsystem verurteilt hat. Mein Kommentar: Ich rufe alle Lyoness- Geschädigten dazu auf, beim SECO ein Beschwerde einzureichen, damit ein öffentliches Interesse für eine Klage des SECO gegen Lyoness . nachgewiesen werden kann. Die Beschwerde kann online mit dem pdf-Beschwerdeformular, das von der Homepage des SECO (seco.admin.ch) herunterladbar ist, an das SECO übermittelt werden.

von Ben Ecker am
13.10.2017, 13:20

„VKI-Sammelaktion und ein schmutziges Agreement?“

Lyoness: Inzwischen vielfach verurteilt, unzählige Zivilprozesse verloren, rechtskräftig in Österreich und der Schweiz als Schneeballsystem verurteilt, in weiteren Staaten laufen strafrechtliche Ermittlungsverfahren und ein Ende ist wogl „noch“ nicht in Sicht. Geschädigte erheben nun Vorwürfe gegen Behörden und Institutionen, besonders in Österreich wächst nach dem wegweisenden OGH-Urteil der Unmut über das Vorgehen des VKI (Verein für Konsumenteninformation) und der Sammelaktion. Ich selbst habe mich Ende Juli 2017 mit Frau W. (Leiterin-Bereich Recht) des VKI in Wien getroffen, um mich u. a. über die sogenannte Sammelaktion zu erkundigen. Es ist bekannt, dass Lyoness sich nicht wirklich um Verurteilungen schert, diese auch einfach leugnet und verdreht. Schmutzige Deals und Interventionen aller Art gehören zum Tagesgeschäft eines Hubert Freidl und seinen Anwälten Dr. Reif und Mag. Zotter. Die VKI-Leiterin-Recht räumte bei diesem Gespräch ein, dass es da wohl ein „stillschweigendes Übereinkommen“ mit Lyoness gäbe, man wolle damit die geplante Sammelklage unterstützen. Mein naheliegendes Anliegen, umgehend die Fassung „AGB November 2014“ ebenfalls gerichtlich überprüfen zu lassen wurde lediglich zur Kenntnis genommen und nicht weiter kommentiert. Seither lässt sich die Dame auch telefonisch verleugnen und beantwortet keine Nachfragen mehr. Wissenswert auch, bereits Mitte 2016 hat in den Geschäftsräumen der VKI ein Gespräch in großer Runde zur Causa Lyoness stattgefunden. Die seinerzeit noch sehr engagierte VKI-Mitarbeiterin zeigt sich zeitlich bzgl. des OGH-Urteil besorgt, rechnete zum Dez. 2016 oder aber bis spätestens Anfang 2017 damit. Sie würde regelmäßig beim OGH nachfragen und betonte ein gesteigertes Interesse seitens der VKI in der Causa Lyoness. UND JETZT WIRD ES INTERESSANT! Am 13.07.2017 informierte der derzeit führende Lyoness-Rechtsexperte RA DR. Fromhold darüber, dass besagtes OGH-Urteil bereits am 18.Mai 2017 ergangen sei, aber weder auf der VKI-Website oder bei Medien etwas zu finden sei. Ebenfalls am 13.07.2017 um 9:35 Uhr kontaktierte ich daraufhin diesbezüglich den VKI und erfragte, aus welchem Grund ein angeblich doch „so herbeigesehntes Urteil“ ganze ZWEI MONATE nach Verkündung weder auf der Website des VKI oder bei Medien zu finden sei? Postwendend um 10:04 Uhr (29 Minuten später) erhielt ich die Mitteilung des VKI, dass soeben eine Presseaussendung veröffentlicht wurde. Innerhalb von 29 Minuten wurde also – zufällig zeitgleich? – ergangenes OGH-Urteil wahrgenommen, eine Presseaussendung verfasst und die Veröffentlichung erarbeitet?! Sorry, aber da stinkt es gewaltig! Vielmehr unterstreicht es den mutmaßlich „schmutzigen Deal mit Lyoness“ welcher offensichtlich beinhaltet, ergangenes Urteil solange wie möglich nicht offiziell bekanntwerden zu lassen. Dies hat auch für zwei Monate bereits funktioniert. Die Fassung „AGB November 2014“ bleibt vom VKI unberührt, immerhin verkauft Lyoness/Lyconet/Cashback World (obwohl inzwischen ebenfalls als rechtswidrig eingestuft) weiter fleißig damit deren Cloud‘s. Die Sammelklage ermöglicht Lyoness zudem einen weiteren Zeitgewinn, da die Klagen zunächst gesammelt und Lyoness wird sich sicherlich einen großzügigen Bearbeitungszeitraum einfordern. Abschließend wird sich Lyoness sehr günstig in dieser Sammelaktion und dem VKI vergleichen. Lyoness kann dies in Folge als „bereinigte Altlasten“ pompös publizieren, die VKI lässt sich ebenfalls feiern und die Geschädigten bleiben auf erheblichen Verlusten sitzen. Zur Information! Der VKI hat am obersten österreichischen Gerichtshof in Wien am 18. Mai 2017 unter dem Gz. 10 Ob 45/16i, ein entscheidendes Urteil zu den Lyoness-AGB Urteil gewonnen. Gem. diesem OGH-Urteil (Seite 51) muss es in der auflagenstärksten Tageszeitung in Österreich veröffentlicht werden. NICHTS dergleichen wurde vom VKI unternommen! Weiter hat das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz, Gerichtsabteilung 5, hat als Berufungsgericht in der Rechtssache 5 R 212/16g für die klagenden Partei (einer Gastronomiefachfrau) für Recht erkannt: Der von Lyoness eingebrachten Berufung wird nicht Folge gegeben und eine Revision sei nach § 502 Abs 2 ZPO ebenso unzulässig. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Auszug aus dem Entscheidungsgründe zu den „AGB Neufassung 2014“ im Urteil (Seite 4): „Die AGB würden auch grob benachteiligende Klauseln enthalten, die gemäß § 879 ABGB und § 6 Abs 3 KSchG nichtig und unwirksam seien. Die AGB 2014 seien gemäß § 864a ABGB auch nicht Vertragsinhalt geworden. Sie seien im Übrigen wegen Sittenwidrigkeit und Intransparenz nichtig. Weiters habe sich die Klägerin mangels Aufklärung bzw. durch Irreführung durch die Beklagte bei Abgabe der Erklärung, die neuen AGB 2014 zu akzeptieren, in einem Irrtum befunden.“ „Es könne dahingestellt bleiben, ob die neuen AGB für Lyoness- Mitglieder Fassung November 2014 und die Lyconat-Vereinbarung Fassung November 2014 gemäß § 864a ABGB überhaupt jemals Vertragsbestandteil geworden seien. Alle darin enthaltenen Klauseln, die das Recht des Kunden auf Rückforderung bereits geleisteter An-/Teilzahlungen bei Beendigung des Vertragsverhältnisses beschränken bzw. ausschließen sollten, seien genauso gröblich benachteiligend und intransparent wie jene in den vorangehenden Fassungen der AGB.“

von twist am
12.10.2017, 18:18

Woher soll das Geld kommen?

Alle Lyoness-freaks, die auf die unlauteren Angebote von Lyoness hereingefallen sind, sollten sich fragen, woher das Geld, das ihnen versprochen wurde, kommt. Die Antwort ist klar: Weitestgehend aus Zahlungen anderer. So funktioniert ein Schneeballsystem nun einmal. Ebenso klar ist, dass die Top-Shots rund um Hubert Freidl die grossen Profiteure sind, während jene, die sich als "eigenverantwortliche und selbständige" Marketer abmühen, ihr persönliches Umfeld verrückt machen und ihre Freizeit opfern, oft praktisch leer ausgehen.

von Cashback am
12.10.2017, 15:14

LYONESS

Ein deutscher Marketer informierte mich wie folgt: Lyoness informierte seine Mitglieder auf "sektenähnliche" Veranstaltungen immer wieder, dass insgesamt 70 Einheiten benötigt werden (35/35) um die Auszahlung der ersten Einheit auszulösen. Es sollen dann 400,- Euro als Bonus generiert werden. Der Marketer hat nun selbst dieses Lyoness-Schneeballsystem vorangetrieben und die 70 Einheiten (35/35) erreicht. Nach ca. drei Wochen ist der Bonus von 400,- Euro allerdings immer noch nicht verfügbar. Daraufhin hat der Marketer sich mit Lyoness in Köln in Verbindung gesetzt und hinterfragt, warum diese 400,- Euro nocht nicht verfügbar sind. Die Antwort von Lyoness war sinngemäß "Pech gehabt" Leider bestand die Vergütunsberechtigung nicht, als 35/35 erreicht wurden, so dass der Balance Bonus nicht gutgeschrieben wurde! Mein Komentar... Lyoness arbeitet mit allen Tricks, um kein Geld an seine Mitglieder auszahlen zu müssen. Dieses sollten wir ebenfalls in der TV-Reportage als Thema mit aufnehmen.

von Ben Ecker am
11.10.2017, 14:33

Continental AG-Tochterunternehmen beendet Zusammenarbeit mit Lyoness!

PROFI Reifen- und Autoservice GmbH ist die Tochtergesellschaft von Continental AG und der führende Anbieter von Reifen und automotivem Service in Österreich. Wie die Geschäftsleitung mitteilte wurde die Zusammenarbeit bereits im Feb. 2017 beendet. Solche Informationen gibt Lyoness nicht an seine Mitglieder weiter.

von Ben Ecker am
11.10.2017, 13:45

3 bis 5 Lyoness-Geschädigte für Fernsehreportage gesucht !

Ein führendes europäisches Medienunternehmen sucht 3 - 5 Lyoness/Lyconet und/oder Cashback World-Geschädigte zwischen 20 und 30 Jahren, die bereit sind im Rahmen einer Fernsehreportage öffentlich ihre Erfahrungen zu berichten. Hintergrund hierfür ist das derzeitige Lyoness Facebook-Marketing, die auf diese Altersgruppe ausgerichtet ist. Bei Interesse bitte an mich unter - kontakt@benecker.com - wenden. Ich stelle dann sogleich den Kontakt zur Produktionsfirma her.

von Supi777 am
05.10.2017, 09:02

Chrissie70

Sofort Anzeige erstatten und dies der Polizei melden. Ort des Treffens, die dazu gehörenden Personen bekannt geben. Die Polizei soll dieser Sache nachgehen. Dann gleich dem Beobachter durchgeben und Herrn Basler vom Kassensturz benachrichtigen. Sagen Sie Ihrem Sohn, dass Lyoness nur noch Klagen am Hals hat. In Cham wo Lyoness stationiert ist, ist niemand vor Ort. Viele gefakte Firmen sind auf dem Portal von Lyoness, die gar nichts davon wissen, dass sie Partner von Lyoness sind. Alles Gaunerei!!!

von Ben Ecker am
25.09.2017, 16:22

Lyoness-Anwalt Mag. Klaus Zotter - Verfahren eingeleitet!

Der Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Steiermark teilte mit, dass gegen Rechtsanwalt Mag. Klaus Zotter (Kanzlei Dr. Reif) ein Verfahren (GZ: 2016/0412-3) wegen standeswidrigen Verhalten eingeleitet wurde. Wie bereits berichtet, hatte Mag. Zotter während eines der zahlreichen Lyoness-Prozesses vor Gericht gelogen. Dies ist anhand von Schriftsätzen aus den Ermittlungsakten bei der WKStA gegen Lyoness auch zweifelsfrei zu entnehmen. Aber es droht weiter Ungemach für den umtriebigen Anwalt Mag. Zotter. Viele verärgerte Lyoness-Geschädigte wollen sich nicht damit abfinden, dass es einem Anwalt offensichtlich ohne Konsequenzen möglich ist, ganze 61 rechtswidrige Klauseln in AGB einzuarbeiten um Mitglieder zu benachteiligen. Geschädigten Mitglieder haben angekündigt Anzeige gegen Mag. Zotter bei den zuständigen Behörden zu erstatten und prüfen zivilrechtliche Schadensersatzansprüche.

von Ben Ecker am
19.09.2017, 11:53

Tatsächliche Marktpräsenz / Lyoness überführt sich selbst der Unwahrheit!

Lyoness schmückt sich gerne mit fremden Federn und führt auf der eigenen Website wahlweise mal 70.000 und 75.000 Händler bzw. Partnerunternehmen an. Das ist auf den ersten Blick eine wahrhaft beeindruckende Zahl, die Realität zeigt sich aber ganz anders. Von den angepriesenen 70.000 und 75.000 „Partner“ existieren tatsächlich nur 50.630 Einzelhändler (Quelle: Lyoness-Website Stand: 09.09.2017), davon akzeptieren 40.761 die Cashback Card und 9.202 führen einen Online-Shop. Was sich auf dem ersten Eindruck viel anhört ist nichts in einem internationalen Vergleich. Dabei sind viele der sogenannte Partner irgendwo auf einer „Affiliate-Marketing-Website“ gelistet und wissen nicht einmal, dass sie als „offizielle“ Handelspartner auf der Website eines rechtskräftig verurteilten Schneeballsystem mit Namen „Lyoness“ zum Nachteil Dritter missbraucht werden. Aber das ist die Strategie, mit der Lyoness auf Kundenfang geht – es wird mit Zahlen geprotzt und es werden die Namen von bekannten Unternehmen als „Partner“ werbewirksam auf der Lyoness-Website in Szene gesetzt. Lyoness benutzt also bewusst den Bekanntheitsgrad von größeren Unternehmen zum Zwecke des Kundenfangs für den „Lyconet-Vertrieb“. Das Prinzip des Cashback’s wird von Lyoness dahingehend pervertiert, um Umsätze aus dem Vertrieb der Cloud’s zu erzielen. Wir haben sehr viele dieser Partnerunternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz kontaktiert und direkt nachgefragt. Es zeigte sich immer das gleiche Bild: Ein weitaus höhere Zahl als ohnehin vermutet der kontaktierten „Geschäftspartner“, wußten selbst nichts von einer Partnerschaft und verneinten auch die Bereitschaft dazu, von einigen wurden rechtliche Schritte gegen Lyoness angekündigt. Verständlich, denn welches Unternehmen will schon mit einem rechtskräftig verurteiltem Schneeballsystem in Verbindung gebracht werden. Fakt ist, dass Lyoness zusehends seine großen, werbewirksamen Zugpferde verliert (Mastercard, eBay, Triumph, Puma etc.) und die Luft für die Einkaufsgemeinschaft immer dünner wird. Besonders deutlich zeigt sich das Bild in den angepriesenen „Lyoness-Zukunftsmärkten“, wie den USA, Asien und Indien. In den USA gibt es ca. 26 Mio. Unternehmen (Quelle: usa.embassy). Laut Lyoness-Website gibt es in den USA gerade mal 2.858 „Partner“ – wenn man diese Zahlen nun gegenüberstellt, muß man erkennen, dass die Marktpräsenz von Lyoness in den USA geradezu lächerlich ist. Auch Indien wurde, als eines der größten Länder der Welt mit 1,2 Milliarden Einwohnern, von Lyoness im Jahr 2012 als BOOM-Markt der Zukunft verkauft. Aktuell sind auf der Lyoness-Website in Indien 139 Partner gelistet – ein magere Zahl für diesen zukunftsträchtigen Markt. In den Werbemails von Lyoness wurde interessanterweise schon damals (2012) ein „WICHTIGER HINWEIS“ von Lyoness publiziert: „Bis zum offiziellen Markteintritt in Indien, der durch Lyoness zeitgerecht bekanntgegeben wird, ist es absolut untersagt, in Indien das Lyoness Treuprogramm weiterzuempfehlen. Jede aktive Tätigkeit, die durch ein Mitglied in Indien vor offizieller Eröffnung durchgeführt wird, führt unwiderruflich zur Auflösung der Lyoness Mitgliedschaft.“ Dies war bereits ein Indiz dafür, dass zu diesem Zeitpunkt längst bekannt war, dass in Indien der Vertrieb der Länderpakete verboten war, dennoch aber weiter von Lyoness verkauft wurde. Bis heute ist dort lediglich eine „privat limited“ mit dem Gesellschaftszweck einer „Buchführung“ gemeldet. Wie viele Millionen Euro wurden mit dem „Länderpakt Indien“ der Lyoness-Führungsriege zugeführt und unter wenigen mit Stiftungen etc. aufgeteilt. Und was haben die Mitglieder, die auch in das Indienpaket vor Jahren investiert haben, heute davon? Nichts! Ganze 139 kleine Einzelhändler hat man in diesem so groß angekündigten Indien generieren können, aber noch nicht einmal diese dürften aufgrund der aktuellen Rechtsprechung vor Ort legitim sein. Die aktuell angebotenen mutmaßlich noch betrügerischen Cloud’s scheitern am Schneeballsystem Lyoness ebenso, wie die Länder-, Business- und Premiumpakete zuvor. Ein Lyoness-Mitglied was auf sein angekündigtes „Passives Einkommen“ weiter hofft wird auch hier das Nachsehen haben. Viele Lyoness-Geschädigte haben sich von etlichen erfolgsversprechenden Werbeaussagen von Lyoness locken lassen – hier ein kleiner Auszug: „Unser erfolgreicher Start in Middle East / Vereinigte Arabische Emirate hat anklingen lassen welch riesiger Markt uns sich hier auftut. Dort kommen durch das wachsende Business Team bereits auch schon Handelspartner in unser LYONESS-Netzwerk!“ (2011) „Indien allein zählt mehr als ein SECHSTEL der WELTBEVÖLKERUNG & zählt zu den am schnellst wachsenden Volkswirtschaften der Welt! Ein unglaublicher Zukunftsmarkt für LYONESS, der bereits im Aufbau steckt!!!“ (2011) „Letztmalig die Möglichkeit, direkt am asiatischen Markt mit 4 Milliarden Konsumenten dauerhaft und nachhaltig zu partizipieren.“ (2014) „Südafrika – eine regionale Wirtschaftsmacht in imposanten Aufschwung! Speziell in Südafrika konnten in den letzten Monaten imposante Weiterentwicklungen auf den Weg gebracht werden. Zahlreiche große, bedeutende Branchenleader in einigen wichtigen Schlüsselbranchen setzen bereits auf das Lyoness Treuprogramm und bieten somit den begeisterten Mitgliedern Tausende Chashback Points, bei denen die Einkaufsvorteile genutzt werden können.“ (2013) „Lyoness ist in Brasilien erfolgreich gestartet. Somit besteht für die über 200.000.000 Einwohner Brasiliens ab sofort die Möglichkeit von den Lyoness Einkaufsvorteilen zu profitieren….So stehen allen brasilianischen Mitgliedern bereits seit Landesstart hunderte Akzeptanzstellen zu Verfügung … Ziel ist es, in den nächsten Monaten und Jahren ein flächendeckendes Einkaufsnetzwerk zur Verfügung zu stellen, das den Ansprüchen von Millionen Brasilianern gerecht wird.“ (2012) Lyoness hat seinen Kunden versprochen sich in diesen Ländern zu etablieren und ein Händlernetz aufzubauen. Aber die aktuellen Händler-Zahlen sind und werden wohl mickrig bleiben. In Thailand sind es aktuell 238 Lyoness-Partner, in Südafrika 481 Partner, in Brasilien 581, in Qartar 32, in VAE 69 usw…. (Stand: 09.09.2017). Oftmals sind der von Lyoness selbst aufgelegten Liste der Händler nicht einmal deren Kontaktdaten angeführt, sodass auch deren Eigenschaft als „Vertragshändler“ bezweifelt werden darf. Jedenfalls ist es äußerst unwahrscheinlich, dass bei diesen Bars, Shops und Beauty-Salons auch nur etwas an Einkaufsumsätzen generiert werden kann, welche dann auf die investierenden Mitglieder aufgeteilt werden könnte. Lyoness soll doch bitte seinen Mitgliedern darlegen und erläutern, wie Lyoness mit den Einnahmen aus dem Cashback-Bereich die monatlichen Fixkosten abdecken kann. Hierzu erfordert es keinen Nobelpreis in Mathematik, denn es ist nicht möglich.

von LL2016 am
13.09.2017, 16:45

..." glaubst du, Lyoness würde ..."

Unglaublich. Erst gestern wieder gelesen im Facebook. Auf kritische Nachfragen anlässlich des Treffens in Turin fragte eine Gehirngewaschene: ..." glaubst du tatsächlich, Lyoness würde so viele Jahre funktionieren, wenn das ein Schneeballsystem wäre ? " Witzigerweise hat die Nachfragerin einen link über ein Gerichtsverfahren aus dem Jahr 2016 in die Kommentare gestellt, wessen Text mir sehr bekannt vorkam, - so als sei er von hier herauskopiert! Leider hat sie kein aktuelles Urteil hineingestellt, worauf auch sofort die Antwort kam..." das war einmal, inzwischen ist alles legal ! " Und dort auf dem " Seminar" wurde auch sofort die Halle für Prag gefüllt, Kartenvorverkauf, --- anscheinend gehen da immer die selben hin ???? Lyonesstourismus, -eine ganz neue Art, Europa kennenzulernen. Herr Freidl war auch gerne für Selfies zur Stelle, alles natürlich im Facebook zu bewundern. Beim Schwenk durch die tobende Halle fielen allerdings einige leere Reihen auf. Tja, Fazit : sie waschen weiter Gehirne, jedesmal noch bombastischer , - wann hört das auf ? Hoffentlich nicht nie ....manchmal gebe ich schon die Hoffnung auf !

von Ben Ecker am
13.09.2017, 12:15

Weitere namhafte Unternehmen und Affiliate-Partner kündigen Lyonessverträge auf!

Für Oktober 2017 haben weitere namhafte Unternehmen die Zusammenarbeit mit Lyoness aufgekündigt. Die Unternehmensnamen dürfen und werden erst Anfang Oktober veröffentlicht. Ebenso haben sogenannte Affiliate-Partner mittlerweile eine Vertragskündigung bestätigt, was Lyoness besonders hart treffen dürfte. Über Affiliate-Agenturen nutzt Lyoness die verdeckte Möglichkeit, sich über vermeintliche Geschäftspartnerschaften mit namhaften Unternehmen zu präsentieren, ohne tatsächlich in einer direkten Geschäftspartnerschaft mit diesen Unternehmen zu stehen. Wie zwischenzeitlich bekannt und wiederholt aufgedeckt wurde, bedient sich Lyoness gerne am seriösen Ruf von namhaften Unternehmen, um das eigene negative Image zu kaschieren und der Vertriebssparte Lyconet die Neugewinnung von investitionswilligen "Cloud-Kunden" zu erleichtern. Wie vorliegende Mailkorrespondenz belegt, verwenden Empfehlungsgeber und leitende Lyconet-Vertriebler gerne den Satz: "Glaubst Du/Glauben Sie ein Unternehmen wie " .............." würde in einer langjähriger Geschäftspartner mit Lyness/Lyconet stehen, wenn ........."

von am
08.09.2017, 10:46

Schweizer Textilunternehmen Triumph hat Verträge mit Lyoness gekündigt!

Der Textilhersteller Triumph mit ca. 30.000 Mitarbeitern und Sitz in Bad Zurzach, hat die vertraglichen Beziehung mit Lyoness aufgrund der zahlreichen Verfahren aufgekündigt. Wie das Unternehmen schriftlich mitteilte, "In Österreich hat zu keiner Zeit eine geschäftliche Verbindung zwischen Triumph und Lyoness bestanden. Kundinnen welche über unseren Online Shop Ware bestellt haben, konnten am Lyoness Cash Back System teilhaben. Aufgrund der Verfahren in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir die vertragliche Beziehung mit Lyoness gekündigt." Dennoch ist auf den Websites von Lyoness das Unternehmen Triumph als Partnerunternehmen mit Logo des namhaften Unternehmen zu finden. Triumph wurde darauf hingewiesen.

von twist am
07.09.2017, 08:40

Lyoness Schweiz verliert bisherige Revisionsstelle

Wie dem Handelsregister zu entnehmen ist, ist seit Anfang 2017 neu die Treuhand - und Revisionsgesellschaft Mattig-Sutter und Partner, Schwyz, Revisionsstelle der Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen. Die RZP Rother Zeberli Partner Treuhand AG, Arbon, hat ihr Mandat abgegeben.

von Ben Ecker am
05.09.2017, 11:18

Ebay dementiert Geschäftspartnerschaft mit Lyoness und kündigt Konsequenzen an!

Es wurden bereits zahlreiche "Fake-Partnerschaften" von Lyoness (jetzt Cashback World) aufgedeckt, u. a. die "Mastercard-Lüge". Nun stellt sich auch das weltgrößte Online-Marktplatz eBay als Fake heraus. Wie uns der GF Eben Sermon schriftlich bestätigte: ".....besteht keine Partnerschaft mit dem fraglichen Unternehmen. Sofern sie Belege haben, in welcher Form das Unternehmen den Bekanntheitsgrad von eBay zum Zwecke der Kundengenerierung missbraucht, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen könnten." Lyoness (jetzt Cashback World) versucht seit jeher mit vorgetäuschten Geschäftspartnerschaften namhafter Unternehmen, deren seriösen Bekanntheitsgrad auf das eigene unseriöse Geschäftsgebaren zu projizieren und für den Vertrieb des Schneeballsystem zu nutzen. Wunschgemäß haben wir dies gegenüber eBay mit der Lyoness-Website selbst belegt. Dort wird eBay mit der Partner-ID: 609000368 und als Partnerunternehmen dem Verweis bei den Bedingungen "Bei diesem Partnerunternehmen ist ......." geführt. (siehe auch) https://www.lyoness.com/de/cashback/de-de/609000368-ebay https://www.lyoness.com/de/voucherdetail/ebay-flash-sale-bis-zu-60-auf-wmf-produkte-andere-aktionsangebote-43198

von Ben Ecker am
29.08.2017, 09:58

Lyoness-AGB ! Die Macher RA'e Dr. Reif & Mag. Klaus Zotter in der Kritik.

Ein Sprichwort besagt: „Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!“ Ähnliches trifft wohl auch auf Anwälte und ihre Mandanten zu. Wer die Kanzlei Dr. Reif beauftragt um AGB auszuarbeiten, hat jedenfalls gute Chancen einen Negativrekord zu brechen. Dabei hat sich der AGB-Ärger bei Lyoness schon vor Jahren abgezeichnet und selbst die aktuelle „AGB Neufassung 2014“ wurde zwischenzeitlich in der Rechtssache 5 R 212/16g am 18.01.2017 rechtskräftig als „sittenwidrig, intransparent und nichtig“ abgeurteilt. So teilte Dr. Reif persönlich bereits im (vorliegenden) Schreiben vom 25.10.2013 an die WKStA Wien u. a. zu der AGB-Problematik mit: •„Mit der Bear­beitung war damals ausschließlich mein Kanzleipartner Mag. Klaus Zotter betraut.“ •„……. da in diesem Zeitraum (erstes Halbjahr 2011) bereits bekannt wurde, dass in der Schweiz ein neues Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb in Verbindung mit der Einrichtung einer neuen Behörde eingerichtet wird, wurde vom Schweizer Kollegen Töndury angeraten, mit der endgülti­gen Fassung so weit zuzuwarten…….“ •„Hinsichtlich meiner Tätigkeiten bzw. Verantwortlichkeiten bei der Erstellung der genannten AGB­ Versionen verweise ich auf die Punkte 1 und 2 und darf nochmals festhalten, dass ich in die Er­stellung bzw. Adaptierung der AGBs Fassung 10/08 und 11/09 nicht involviert war, sondern ledig­lich in die Fassung April 2012, bei denen ich wie bereits angeführt, gemeinsam mit den Kollegen in Köln und Zürich die Grundversion für den deutschsprachigen Raum errichtet habe. Federfüh­rend bei der Gestaltung war Kollege Marc Hilber in Köln bzw. Kollege Töndury in Zürich.“ Nun will natürlich niemand mehr für die rechtswidrigen AGB verantwortlich sein. Allerdings dürfte unstrittig sein, dass sich hier die Kanzlei Dr. Reif/Mag. Klaus Zotter nicht gerade durch vertrauensbildende Kompetenz ausgezeichnet hat. Einem Mandanten dieser Kanzlei würde es niemand verübeln, wenn dieser sich mehr als schlecht beraten und vertreten fühlte, wäre der Mandant nicht ausgerechnet Lyoness und das ganze System ohnehin als Schneeballsystem betrieben und zum Nachteil der Mitglieder ausgerichtet. Es liegt in der Natur der Sache, dass es hier für die beiden Protagonisten nur noch um Schadensbegrenzung und Verharmlosung dieser Urteile geht. Immerhin sollen die aktuellen und mutmaßlich ebenso „betrügerisch ausgerichteten Clouds“ wieder Geld für Hubert Freidl persönlich und wenigen anderen einbringen, wie einst mit den Länder- und Businesspaketen. Wäre von diesem AGB-Debakel ein Unternehmen mit Verantwortungsbewusstsein betroffen und nicht Lyoness (jetzt Cashback World) könnte „DIE CHARTA DER GRUNDPRINZIPIEN FÜR RECHTSANWÄLTE“ durchaus zum Problem für eine ehrenwerte Kanzlei werden. Darin heißt es (nur um einige zu nennen) u. a.: •Prinzip (d) – die Würde und Ehrenhaftigkeit der Anwaltschaft sowie die Rechtschaffenheit und der gute Ruf des einzelnen Rechtsanwalts. (Angesichts der Tatsache, dass bei der RAK Steiermark bereits einige Anzeigen gegen Dr. Reif vorliegen und Mag. Klaus Zotter vor Gericht zum Nachteil einer Klägerin mutmaßlich wissentlich gelogen hat, wirken Begriffe wie Würde, Ehrenhaftigkeit und Rechtschaffenheit mehr als deplatziert. Zumal Mag. Klaus Zotter auch noch als Disziplinarrat in der Rechtsanwaltskammer Steiermark tätig ist, lässt erahnen wie hoch dort solch ehrenwerte Begriffe anzusetzen sind.) •Um das Vertrauen von Mandanten, Dritten, Gerichten und dem Staat zu gewinnen, muss sich der Rechtsanwalt dieses Vertrauens würdig erweisen. Dies wird auch durch die Zugehörigkeit zu einem ehrbaren Berufsstand erreicht; daraus folgt, dass der Rechtsanwalt nichts tun darf, was seinem eigenen oder dem Ansehen des Berufsstandes oder auch dem Vertrauen der Öffentlichkeit in die Anwaltschaft insgesamt schaden könnte. Dies heißt jedoch nicht, dass der Rechtsanwalt perfekt sein muss. Vielmehr ist damit gemeint, dass er sich weder in der Berufspraxis noch bei anderweitigen Tätigkeiten oder im Privatleben so verhält, dass es den Berufsstand in Misskredit bringen könnte. Unehrenhaftes Verhalten kann Sanktionen zur Folge haben und im schlimmsten Fall zum Ausschluss aus der Anwaltschaft führen. (Wer es schafft einen landesweiten negativen Rekord mit 61 rechtswidrigen Punkten auf vier Seiten aufzustellen, trägt nicht zum Ansehen dieses Berufsstandes bei.) •2.2. Vertrauen und Würde Das Vertrauensverhältnis setzt voraus, dass keine Zweifel über die Ehrenhaftigkeit, die Unbescholtenheit und die Rechtschaffenheit des Rechtsanwaltes bestehen. Diese traditionellen Werte des Anwaltsstandes sind für den Rechtsanwalt gleichzeitig Berufspflichten. (Lyoness-Gründer Hubert Freidl & die Kanzlei mit Mag. Zotter scheinen eine perfekte Symbiose zum Nachteil der Mitglieder zu vereinen. Dr. Reif & Mag. Klaus Zotter haben hier als Anwälte für die Mitglieder grob benachteiligende AGB entworfen. Vertrauen, Würde, Ehrenhaftigkeit, Rechtschaffenheit oder gar Werte eines Anwaltstandes möchte einem da nicht über die Lippen kommen.)

von Ben Ecker am
22.08.2017, 13:53

Lyoness – Cashback World / ohne gültige AGB auf dem Markt?

Die AGB von Lyoness aus der Vergangenheit wurden per Gericht als „null und nichtig“ erklärt, aber auch die aktuellen AGB wurden inzwischen ebenso als sittenwidrig eingestuft. Welche AGB den neuen Mitgliedern jetzt vorgelegt werden, ist wohl einfach zu beantworten. Die bereits abgeurteilten AGB werden „rotzfrech“ weiterverwendet, es zählen eben nur die Einnahmen über die Clouds, ungeachtet der sich nun anbahnenden nächsten Klagewelle mit den zur Zahlung fälligen Clouds. Erste „Cloud-Geschädigte“ klagen bereits ihr Leid, von Lyoness/Lyconet „geradezu bedrängt“ zu werden und auf eine Auszahlung der Gelder zu verzichten. Die Argumentation von Lyoness/Cashback World es betreffe ja nicht das Cashback-Geschäft ist reine Makulatur, da sich das Unternehmen seit jeher über den Verkauf von Länder-, Businesspaketen oder der jetzigen Cloud finanziert hat. Rein rechnerisch ist dies mit den Umsätzen aus dem Cashback-Bereich und den von Lyoness „gefakten Mitgliederzahlen“ schon nicht möglich.

von am
08.08.2017, 17:04

DIE GERICHTSURTEILE GEGEN LYONESS HÄUFEN SICH

Mit dem Bezirksgericht, A-Traun hat am 8.8.2017 unter der Referenz 2C312/7f-8 ein weiteres österreichisches Gericht ein Urteil gegen die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, gefällt, das an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lässt. Ich gebe nachstehend den Urteilstext auszugsweise wieder: SACHVERHALT: Der Kläger, angestellter Hausmeister, meldete sich bei der beklagten Partei, die ihren Sitz in der Schweiz hat, als privates Mitglied am 10.11.2010 an und erwarb am 17.11.2010 ein "Business Paket" um EUR 2,000.- sowie am 18.11.2010 ein "Länderpaket Amerika" um EUR 7,200.-. Für die Investitionen wurden einerseits für das "Business Paket" von der beklagten Partei hohe Gewinnaussichten in Aussicht gestellt und damit beworben, dass bei einer als "Anzahlung" bezeichneten Investition von EUR 2,000.- kurzfristig ein Betrag von EUR 16,572.- erwirtschaftet werden kann. Andererseits wurde das "Länderpaket Amerika" damit beworben, das man ein passives Einkommen ohne eigenes Tätigwerden, vor allem ohne Anwerbung von Mitgliedern, erwirtschafte und dass Zahlungen von EUR 2,000.- bis EUR 25,000.- geleistet werden können, dass je Paket in 2 - 5 Jahren ein Gesamtgewinn von bis zu EUR 186,812.- kurzfristig erzielt werden könne. Dem Vertragsverhältnis zwischen der beklagten Partei und dem Kläger lagen die AGB sowie die ZAGB der beklagten Partei zu Grunde. Durch die zwei verschiedenen Pakete wurde nach Zahlungseingang an die beklagte Partei eine Zahlungsbestätigung über "an-/teil-bezahlte Gutscheinbestellungen" für die "Kika Möbel Handelsgesellschaft m.b.H." ausgewiesen, obwohl zwei verschiedene Investments von der beklagten Partei beworben und vom Kläger bei der beklagten Partei bestellt wurden. Die Gewinne blieben aus und dem Kläger wurden lediglich EUR 5,29 an Mitgliedsvorteilen ausbezahlt, die der Kläger mittlerweile verbrauchte. Grundsätzlich können die beworbenen Gewinne laut der von der WKStA, Wien, erstellten Berechnung allein anhand des "Businesspakets" kaum bis gar nicht erzielt werden, weil man mindestens 40 Mitglieder brauchen würde, die Anzahlungen in Höhe von EUR 80,000.- leisten; der Kläger hatte insgesamt drei Mitglieder für die beklagte Partei angeworben. In der Folge wurde vom Kläger am 16.2.2017 eine E-Mail an die beklagte Partei geschickt, in der er EUR 9,200.- samt 4 % Zinsen ab dem jeweiligen Zahlungstag abzüglich etwaig ausbezahlter Mitgliedsvorteile und zuzüglich des nicht ausbezahlten Guthabens sowie die zur Rechtsverfolgung notwendigen Kosten in Höhe von EUR 900.- inkl. USt einmahnte. Es wurde ebenfalls gedroht, bei "Kulanzzahlungen", die nur einen Bruchteil der geschuldeten Summe betragen, diese nicht als Erfüllung der eingemahnten Summe anzunehmen, sondern nur als Teilzahlung, wobei zuerst auf rückständige Zinsen und dann auf Kapital angerechnet werden. Als Konsequenz für eine "Kulanzzahlung" werde ausserdem Klage gegen die beklagte Partei eingebracht. Die Beklagte leistete tatsächlich nur eine "Kulanzzahlung" in Höhe von EUR 8,200.- am 22.2.2017, die mit EUR 1,113.32 auf Zinsen und mit EUR 7,086.68 auf das Kapital angerechnet wurde, sodass eine Restforderung von EUR 1,016.73 verblieb. Nach Klagseinbringung (3.4.2017) wurden dann EUR 1,011.63 von der beklagten Partei als "unpräjudiziell" bezeichnet, bezahlt, wodurch ein Restbetrag von EUR 5.10 offen blieb. RECHTLICHE BEURTEILUNG. Der Kläger ist als angestellter Hausmeister als Verbraucher im Sinne § 1 Abs 1 Z KSchG zu qualifizieren. Die Behauptung der beklagten Partei ist als Schutzbehauptung zu qualifizieren. Allein der Umstand, dass der Kläger auch andere Mitglieder für die beklagte Partei warb, begründet noch keine Unternehmereigenschaft. Die Rechtswahl wurde in "16.1." der AGB der beklagten Partei für österreichisches Recht getroffen, sodass österreichisches Sachrecht zur Anwendung kommt. Nach ständiger österreichischer Rechtssprechung STEHT DAS SYSTEM DER BEKLAGTEN PARTEI NUR ZUM SCHEIN IM ZUSAMMENHANG MIT DEM VERTRIEB VON PRODUKTEN, WEIL DIE KAPITALZUFÜHRUNGEN DER KUNDEN AN DIE BEKLAGTE PARTEI NICHT ALS SOLCHE VERWENDET WERDEN, SONDERN VON DER BEKLAGTEN PARTEI ALS "ANZAHLUNGEN AUF GUTSCHEINE" VERWENDET WERDEN. Die "Einkaufsgemeinschaft" basiert darauf, dass das Mitglied der beklagten Partei Kapital zuführt mit der Zusage einen Gewinn erzielen zu können. Dieser Gewinn fällt umso höher aus, je mehr weitere Kapitalgeber die klagende Partei zuführt und je mehr Kapitalgeber ("Mitglieder") insgesamt am System teilnehmen. Im Grunde steht bei der beklagten Partei nur die Akquise neuer und zahlender Mitglieder und nicht der tatsächliche Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen im Vordergrund. Wenn der Kläger mehr Leute zur beklagten Partei bringt, bekomme er auch mehr Geld, weshalb er auch drei weitere Mitglieder anwarb. Darin sieht auch der EuGH die Voraussetzungen für ein Schneeballsystem als gegeben. Der Kläger - und andere Mitglieder- musste für die Teilnahme an der "Einkaufsgemeinschaft" einen finanziellen Beitrag in Form einer "Anzahlung auf Gutscheine" leisten, sodass ein Zusammenhang zwischen den von neuen Teilnehmern gezahlten Beiträgen und den von den bereits vorhandenen Teilnehmern bezogenen Vergütungen besteht. Die Finanzierung von Vergütungen, die ein Mitglied (Kläger) beziehen kann, ist hauptsächlich von den später von neuen Teilnehmern an das System gezahlten Beiträge abhängig. Wirtschaftlich können die von der beklagten Partei in Aussicht gestellten Gewinne erst bei 40 angeworbenen Mitgliedern, die eine Anzahlung von EUR 80,000.- tätigen, erzielt werden. Im Anhang Z 14 zu § 2 UWG wird konkret auf das Schneeballsystem eingegangen. Eine irreführende Geschäftspraxis ist die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist. Diese Bestimmung enthält ein per-se Verbot. Der Zweck des § 2 UWG ist jegliche Irreführung zu verhindern. Irreführend sind alle Geschäftspraktiken mit Täuschungsabsicht, die den Durchschnittsverbraucher aus dem Kreis der Werbeadressaten zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. DIE "EINKAUFSGEMEINSCHAFT" DER BEKLAGTEN PARTEI HANDELT SICH SOMIT UM EINE IRREFÜHRENDE GESCHÄFTSPRAKTIK UND IST GEMÄSS § 879 Abs 1 ABGB UNWIRKSAM. DER VERTRAG IST IN SEINER GESAMTHEIT INKLUSIVE DEN AGB UND ZAGB DER BEKLAGTEN PARTEI NICHTIG UND DAS GESCHÄFT IST NACH § 877 ABGB MIT DRINGLICHEM EX TUNC RÜCKABZUWICKELN. So weit das Urteil des Bezirksgerichts, A-Traun. Mein Kommentar: Alle Lyoness Premium Mitglieder (heute Marketer), die in in Lyoness investiert haben, sollten mit anwaltlicher Hilfe ihr Geld so schnell wie möglich zurückfordern.

von fromhold am
08.08.2017, 14:43

Urteil BG Traun

Das BG Traun 08.08.2017 hat zu 2 C 312/17f noch taufrisch, aber noch nicht rechtskräftig festgestellt: Der Kläger, angestellter Hausmeister, meldete sich bei der beklagten Partei, die ihren Sitz in der Schweiz hat, als privates Mitglied am 10.11.2010 an und erwarb am 17.11.2010 ein "Businesspaket" um EUR 2.000,00 sowie am 18.11.2010 ein "Länderpaket Amerika" um EUR 7.200,00. Für die Investitionen wurden einerseits für das "Businesspaket" von der beklagten Partei hohe Gewinnaussichten in Aussicht gestellt und damit beworben, dass bei einer als "Anzahlung" bezeichneten Investition von EUR 2.000,00 kurzfristig ein Betrag von EUR 16.572,00 erwirtschaftet werden kann (Beilage ./F, ./J). Andererseits wurde das "Länderpaket Amerika" damit beworben, dass man ein passives Einkommen ohne eigenes Tätigwerden, vor allem ohne Anwerbung von Mitgliedern, erwirtschafte und dass Zahlungen von EUR 2.000,00 bis EUR 25.000,00 geleistet werden können, dass je Paket in 2-5 Jahren ein Gesamtgewinn von bis zu EUR 186.812,00 kurzfristig erzielt werden könne (Beilage ./K). Dem Vertragsverhältnis zwischen der beklagten Partei und dem Kläger lagen die AGB sowie die ZAGB der beklagten Partei zu Grunde. (Beilage ./D, ./E, ./1, ./2). Durch die zwei verschiedenen Pakete wurde nach Zahlungseingang an die beklagte Partei, eine Zahlungsbestätigung über "an-/teil-/bezahlte Gutscheinbestellungen" für die "Kika Möbel Handelsgesellschaft m.b.H." ausgewiesen, obwohl zwei verschiedene Investments von der beklagten Partei beworben und vom Kläger bei der beklagten Partei bestellt wurden. (Beilage ./A). Die Gewinne blieben aus und dem Kläger wurden lediglich EUR 5,29 an Mitgliedsvorteilen ausbezahlt, die der Kläger mittlerweile verbrauchte. Grundsätzlich können die beworbenen Gewinne laut der von der WKSTA Wien erstellten Berechnung allein anhand des "Businesspakets" kaum bis gar nicht erzielt werden, weil man mindestens 40 Mitglieder brauchen würde, die Anzahlungen iHv EUR 80.000,00 leisten (Beilage ./H); der Kläger hatte insgesamt drei Mitglieder für die beklagte Partei angeworben (Beilage ./O). Die Feststellung, unter welchen Voraussetzungen die dem Kläger in Aussicht gestellten Gewinne tatsächlich erzielt werden, ergibt sich aus dem von der WKStA eingeholten Gutachten für ein Verfahren, dessen Beträge (EUR 2.000,00) und Voraussetzungen (Business-Paket) insofern identisch mit dem gegenständlichen Sachverhalt sind in S.236 der Beilage ./H. Nach ständiger österreichischer Rechtsprechung steht das System der beklagten Partei nur zum Schein im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Produkten, weil die Kapitalzuführungen der Kunden an die beklagte Partei nicht als solche verwendet werden, sondern von der beklagten Partei als "Anzahlungen auf Gutscheine" verwendet werden. Die "Einkaufsgemeinschaft" basiert darauf, dass das Mitglied der beklagten Partei Kapital zuführt mit der Zusage einen Gewinn erzielen zu können. Dieser Gewinn fällt umso höher aus, je mehr weitere Kapitalgeber die klagende Partei zuführt und je mehr Kapitalgeber ("Mitglieder") insgesamt am System teilnehmen. Im Grunde steht bei der beklagten Partei nur die Akquise neuer und zahlender Mitglieder und nicht der tatsächliche Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen im Vordergrund. Wenn der Kläger mehr Leute zur beklagten Partei bringt, bekomme er mehr Geld, weshalb er auch drei weitere Mitglieder anwarb. Darin sieht auch der EuGH die Voraussetzungen für ein Schneeballsystem als gegeben (EuGH 03.04.2014, C- 515/12 4 Finance): Der Kläger - und andere "Mitglieder" - musste für die Teilnahme an der "Einkaufsgemeinschaft" einen finanziellen Beitrag in Form einer "Anzahlung auf Gutscheine" leisten, sodass ein Zusammenhang zwischen den von neuen Teilnehmern gezahlten Beiträgen und den von den bereits vorhandenen Teilnehmern bezogenen Vergütungen besteht. Die Finanzierung der Vergütungen, die ein Mitglied (Kläger) beziehen kann, ist hauptsächlich von den später von neuen Teilnehmern an das System gezahlten Beiträge abhängig. Wirtschaftlich können die von der beklagten Partei in Aussicht gestellten Gewinne erst bei 40 angeworbenen Mitgliedern, die eine Anzahlung von EUR 80.000 tätigen, erzielt werden. Im Anhang Z 14 zu § 2 UWG wird konkret auf das Schneeballsystem eingegangen. Eine irreführende Geschäftspraxis ist die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung bei dem Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist. Diese Bestimmung enthält ein Per-se-Verbot. Der Zweck des § 2 UWG ist jegliche Irreführung zu verhindern. Irreführend sind alle Geschäftspraktiken mit Täuschungsabsicht, die den Durchschnittsverbraucher aus dem Kreis der Werbeadressaten zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Die "Einkaufsgemeinschaft" der beklagten Partei handelt sich somit um eine irreführende Geschäftspraktik iSd Anhang Z 14 zu § 2 UWG und ist gemäß § 879 Abs 1 ABGB unwirksam. Der Vertrag ist in seiner Gesamtheit inklusive den AGB und ZAGB der beklagten Partei nichtig und das Geschäft ist nach § 877 ABGB mit dinglichem ex tunc rückabzuwickeln. (HG Wien 30.11.2015, 1 R 192/14b).

von Cashback am
01.08.2017, 12:30

LYONESS DEUTSCHLAND VERBOTEN...

Den folgenden Link habe ich im Internet gefunden... https://de-trends.com/top-de_lyoness-deutschland-verboten.html Der Text lautet: Netzwerk-Marketing (auch Network-Marketing, Multi-Level-Marketing (MLM), Empfehlungsmarketing oder Strukturvertrieb) ist eine Spezialform des Direktvertriebs. Im Unterschied zum klassischen Direktvertrieb werden Kunden angehalten, als selbstständige Vertriebspartner weitere Kunden anzuwerben. Je nach Aufbau können Netzwerk-Marketing-Systeme einem illegalen Schneeballsystem ähneln oder ein solches als Netzwerk-Marketing ausgeben. In Deutschland sind MLM (Multi-Level-Marketing bzw. Strukturvertriebe) legal, wenn sie nicht gegen Nr. 14 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG verstoßen, also nicht den Eindruck vermitteln, allein oder hauptsächlich durch die Einführung weiterer Teilnehmer in das System könne eine Vergütung erlangt werden. Mein Komentar... Wir können nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft Köln die richtige Entscheidung trift und das Lyoness-Geschäftsmodel auch als illegales Schneeballsystem einstuft und verbietet!

von fromhold am
01.08.2017, 02:55

Urteil Handelgericht Wien

31.07.2017 Lyoness neuerlich zur Zahlung verurteilt HG Wien bezieht sich auf das vom VKI erwirkte OGH Urteil 10 Ob 45/16i. Die AGB und ZAGB von Lyoness in der Fassung 2012 sind nichtig. Selbst für Lyoness-Mitglieder, die keine Verbraucher wären, sind die Stornobedingungen gröblich benachteiligend. Im Ausgangsverfahren war die Klägerin "Businesskunde/Prämienmitglied" der Lyoness Europe AG und hat Investitionen für insgesamt EUR 27.600,-- in ein Businesspaket und verschiedene Länderpakete getätigt. Beworben wurde dies damit, dass beim Businesspaket bei einer Anzahlung von EUR 2.000,-- Vergütungen in Höhe von EUR 16.572,-- zu erwirtschaften seien. Flankiert wurde dies vom Slogan: "Wenn nur alles so sicher zurückkäme wie Ihr Geld". Die Klägerin sah die Zahlungen an Lyoness als Vermögensinvestition und tätigte die Anzahlung auf das Businesspaket, um über die Länderpakete in ausländische Märkte einsteigen zu können. Tatsächlich erhielt die Klägerin nur Vergütungen in Höhe von EUR 1.424,38. Die Klägerin erklärte den Vertragsrücktritt gem. § 5e Abs 1 KSchG aF und § 27 KSchG und verlangte die Auszahlung ihres investierten Kapitals zurück. Das HG Wien gab der Klägerin Recht und befasst sich u.a. mit der Frage, ob Lyoness-Mitglieder als Unternehmer oder Verbraucher zu qualifizieren sind und welche Rechtsfolgen sich daraus ergeben. Hierzu stellt das Gericht in aller Deutlichkeit klar, dass es sich bei der Klägerin nicht um eine Unternehmerin, sondern um eine Verbraucherin handelt. Weder das Anwerben von Neumitgliedern noch ein von Lyoness behauptetes Auftreten als Unternehmer begründe die Unternehmereigenschaft. Darüber hinaus stellt das HG Wien fest, dass selbst jene Mitglieder, die keine Verbraucher wären, ihre Investitionen zurückverlangen können. Das Gericht kommt zu der Erkenntnis, dass die Stornobedingung der Lyoness AGB und ZAGB in der Fassung 2012 nicht nur - wie vom OGH in 10 Ob 45/16i befunden - undurchsichtig, sondern auch gröblich benachteiligend gemäß § 879 Abs 3 ABGB sind. Die Klauseln sind auf jeden Fall nichtig, "weil sie das Recht des Kunden, geleistete "Anzahlungen/Teilzahlungen" zurückzuerhalten, in sachlich nicht nachvollziehbarer und vor allem im weitgehenden Ermessen der Beklagten liegenden Gründe beschränkt", so das HG Wien. Das HG Wien verurteilt Lyoness zur Zahlung von EUR 27.600,-- (abzüglich der ausbezahlten Vergütungen von rund EUR 1.424,38). Das Urteil ist nicht rechtskräftig (Stand: 31.7.2017). HG Wien 20.Juli 2017, 581 Cg 44/16y Volltextservice Klagevertreter: Dr. Erich Fromhold, RA in Wien Anmerkung: Laut Rechtsansicht des VKI folgt daraus, dass auch Mitglieder, die keine Verbraucher wären, einen bereicherungsrechtlichen Rückforderungsanspruch auf die geleisteten Investitionen haben.

von am
28.07.2017, 10:26

Sammelklage nach "US-Vorbild" in Deutschland nicht möglich! Aber........

Nur zur allg. Information. In den USA sind Sammelklagen ('Class Action") wie gegen L’Oreal, Ferrero, Swiss Re oder aktuell gegen VW eine gängige Klageform. In Deutschland und der Schweiz gibt es sie in der Form nicht. Nicht zu verwechseln ist die Sammelklage mit der auch im deutschen Prozessrecht vorgesehenen bloßen sogenannten Klagehäufung oder Bildung einer Streitgenossenschaft. Im Zivilrecht würde dies auch, nach Auskunft der Anwälte, wenig Sinn machen da jeder einzelne Lyoness-Mitgliedschaft individuell in seinen Ansprüchen ist. (Verschieden hohe Einzahlungen, gewählte Pakete, Programme etc.) Allerdings sollten sich deutsche Geschädigte die österreichische VKI (Verein für Konsumenteninformation) als Beispiel nehmen und bei den jeweiligen Verbraucherzentralen (https://www.verbraucherzentrale.de/beratung) mit Verweis auf entsprechende Urteil und Verfahren sich beschweren. Wer eine Mustervorlage mit den Verfahren und ergnagenen Urteilten benötigt kann sich gerne bei mir melden. Mail: kontakt@benecker.com

von am
28.07.2017, 10:13

@ Cashback / Lyoness-Reaktion und typische Gerichtspossen!

Es ist mir persönlich unbegreiflich, wie man in Presseaussendungen der "Vereinigung Lyoness" überhaupt noch Hoffnung auf eine positive Reaktion setzen kann. Lyoness hat sich noch nie an solche Ankündigungen gehalten. Zumal solche Presseaussendungen lediglich dazu dienen „mediale Wogen kurzfristig zu glätten“. Aus welchem Grund sollte Lyoness nach all den Jahren jetzt plötzlich direkt regulieren wollen? Die Verfahrensstrategie von Lyoness (Kanzlei Reif) ist es Ansprüche einzelner Kunden rechtlich zu isolieren. Man setzt auf „Verfahrensverdrossenheit“ eines Einzelklägers, indem bei den Verfahren mit immer neuen und dreisteren Behauptungen von Lyoness-Anwälten dies in die Länge gezogen und Richter verwirrt werden sollen. Aktuell bei einer Verhandlung im Juni 2017 am HG Wien von Lyoness-Anwalt Mag. Klaus Zotter praktiziert. Dieser hatte vor Gericht sinngemäß behauptete, mit Lyoness noch nicht so richtig beschäftigt gewesen zu sein und sich erst über das Wochenende vor dem Verhandlungstermin hätte einlesen müssen. RICHTIG IST! Mag. Zotter war federführend und Ansprechpartner für die AGB bei Lyoness. Wer AGB erarbeitet/bearbeitet und/oder anpasst ist naturgemäß bestens mit den Firmenabläufen betraut. Aus den Strafakten bei der WKStA Wien ist mit Schreiben der Kanzlei Reif selbst vom 25.03.2013 zu entnehmen, dass Mag. Zotter eben dieser „AGB-Beauftragter“ war. Aber passend vor Gericht scheint eine „temporäre Amnesie“ auf. SO ARBEITET LYONESS UND NICHT ANDERS! Und dieser Anwalt sitzt zudem auch noch im Disziplinarrat der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer, ist u. a. damit beauftragt über etwaige Regelverstöße von Anwaltskollegen zu urteilen und hält in dieser Funktion mutmaßlich auch „seine schützende Hand“ über seinen Kanzleichef Dr. Reif, gegen den einige Anzeigen dort vorliegen. Trotz rechtskräftiger Verurteilungen in Österreich und Schweiz als "Schneeballsystem" behauptet Lyoness nach wie vor kein "Schneeballsystem" zu sein und beruft sich auf ein Gutachten zu einem Pyramidensystem, dessen trickreiche Entstehung ich gerne einmal gesondert erläutere. Es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen einem Schneeball- und Pyramidensystem.

von Cashback am
27.07.2017, 15:12

SEHR SELTSAME REAKTION VON LYONESS DEUTSCHLAND

Ein deutscher Marketer informierte mich soeben wie folgt: Er hat folgende E-Mail an Lyoness Deutschland gesendet: Zitat: Ich habe leider noch kein Antwort von Ihnen erhalten! Ihre AGB‘s (alte und neue Version) sind als gesetzeswidrig und ungültig verurteilt worden. Die Urteile sind bereits rechtskräftig! Und Lyoness wurde nun dazu gesetzlich verpflichtet, auf Rückzahlungsforderungen einzugehen! Außerdem hat Lyoness offiziel verkünden lassen, dass eine schnelle und unbürokratische Rückabwicklung erfolgen wird. Hierfür solle man sich an folgende E-Mail Adresse wenden... 'kundendienst@lyoness.at' Somit sind Sie anscheinend nicht ganz auf dem laufenden gewesen und Ihre Entscheidung muss selbstverständlich überdacht und geändert werden. Wann kann ich mit einer Rückzahlung der geforderten 17.500,- Euro rechnen? Ich bitte um eine umgehende Antwort. Zitatende: Die Antwort von Lyoness Deutschland (Geschäftsführer Guido van Rüth) ist wie folgt: Zitat: Hallo Daniela, wie verabredet, bitte keine Reaktion auf die unverschämten Mails von Herrn XXXX mehr! Sollte er anrufen, teilt ihm bitte mit, dass wir nicht bereit sind, mit ihm zu verhandeln. Zitatende: Also können wir festhalten, dass Lyoness nicht bereit ist mit den geschägidten Mitgliedern zu verhandeln!!! Lyoness hat also gar kein Interesse daran die "Altlasten" zu bereinigen. Meine empfehlung ist nun, eine Klage gegen Lyoness einzureichen!

von twist am
26.07.2017, 11:41

SAMMELAKTION VKI, WIEN

Ich teile die Ansicht von RA Dr. Josef Fromhold, Wien, dass es zweifelhaft ist, ob die nun gestartete Sammelaktion des VKI die Rückzahlung des Kapitals samt Zinsen und den Ersatz der Prozesskosten bringen wird. Dies war bisher das erfreuliche Resultat, wenn Geschädigte Lyoness (mit anwaltlicher Hilfe) verklagt haben. Mindestens für Jene, die grössere Beträge in Lyoness investiert haben, bleibt deshalb eine Klage erste Wahl. Die auf Lyoness spezialisierten, erfolgreichen Anwälte sind RA Dr. Josef Fromhold, Wien und RA Dr. Rainer Riek von der Kanzlei Zwicky, Windlin & Partner, Zug. Schweizer können sich eh nicht an der Sammelaktion des VKI beteiligen.

von Ben Ecker am
26.07.2017, 09:48

Lyoness sieht keine Veranlassung zu regulieren!

Mit Unterstützung der Medien hat Lyoness gönnerhaft eine E-Mail-Adresse (kundendienst@lyoness.at) eingerichtet bei der sich betroffene Kunden melden und eine direkte Regulierung in Ansicht gestellt wird. Von den mir zahlreichen mir bekannten Kunden, die aufgrund der Presseaussendung in den österreichischen Medien direkt bei Lyoness um Regulierung ihrer Forderung ersuchten, erhielt exakt 1 Kunde eine Rückantwort. Und dies erst nachdem er wiederholt bei Lyoness telefonisch nachhakte. Die Aussage von Lyoness könnte nicht eindeutiger sein. LYONESS SIEHT KEINEN RECHSTGRUNDLAGE EINE RÜCKERSTATTUNG VORZUNEHMEN! Wie zu erwarten war, hat Lyoness nicht vor eine Regulierung ihrer sogenannten "Altlasten" vorzunehmen. Die ohnehin falsche Presseaussendung war lediglich dazu erstellt wurden, den Medien etwas zu besänftigen. Es wird ja auch trotz rechtskräftiger Verurteilung nach wie vor von Lyoness bestritten ein Schneeballsystem zu sein. Weshalb gerade die Medien in Österreich die Thematik Lyoness oftmals "verniedlichen", lässt Raum für Interpretationen.

von fromhold am
25.07.2017, 22:31

VKI Sammelaktion

Es freut mich, dass hier einige der von mir erstrittenen Urteile zitiert werden. Ob die Sammelaktion des VKI dieselben Resultate, nämlich Rückzahlung des Kapitals samt 4% Zinsen und Ersatz der Prozesskosten bringen wird, bleibt angesichts bereits zwei gescheiterter ähnlicher Vorgängeraktionen anzuzweifeln. Jedenfalls wird der Strom der Geschädigten für Lyoness überschaubar kanalisiert und vermutlich wiederum nur hingehalten. Das Urteil des OGH, mit welchem die Nichtigkeit der AGB bestätigt wurde, war bereits ohnehin bereits in einigen anderen Prozessen vorweggenommen worden. Veröffentlicht wurde dieses Urteil vom VKI auch erst, nachdem ich es an den VKI geschickt hatte.

von am
25.07.2017, 12:44

SAMMELAKTION VEREIN FÜR KONSUMENTENINFORMATION (VKI), WIEN

Der renommierte VKI hat seine Sammelaktion heute gestartet. Auf seiner Homepage verbraucherrecht.at teilt er mit: LYONESS SAMMELAKTION - OGH ERKLÄRT AGB FÜR UNZULÄSSIG. Der VKI hat - im Auftrags des Sozial- Ministeriums - ein Gerichtsverfahren gegen die Lyoness Europe AG gewonnen. Gegenstand des Verfahrens waren Vertragsklauseln in den Allg. Geschäfts- Bedingungen (AGB) und in den zusätzlichen AGB (ZAGB) zu sogenannten "erweiterten Mitgliedsvorteilen" aus den Jahren 2012, 2009, 2008 und 2007. Der VKI bietet betroffenen Konsumenten eine kostenlose Sammelaktion zur Durchsetzung potentieller Ansprüche gegen Lyoness an. Die Cashback-Karte ist davon nicht betroffen. Das Geschäftsmodell von Lyoness beruht unter anderem darauf, dass Kunden in Business Pakete (bzw.in Premium- Mitgliedschaften) investieren können. Dafür erhielten die Kunden Gutscheine, die als Anzahlung für zukünftige Einkäufe dienen sollten und die man bei Partnerunternehmen von Lyoness einlösen konnte. Gleichzeitig wurde den Kunden - so der Vorwurf des VKI - über ein undurchsichtiges Bonussystem hohe Gewinne in Aussicht gestellt, die vom Einkaufsvolumen der Kunden abhängen. Unklar ist, wie genau dieses System funktioniert und wie die Kunden an Auszahlungen kommen. Die in Aussicht gestellten Gewinne erhielten die Kunden in Folge nicht oder nicht ausreichend. Der Oberste Gerichtshof (OGH 10 Ob 46/16) erklärte jetzt zahlreiche Klauseln zu den "erweiterten Mitgliedsvorteilen" und zu den Kündigungsmodalitäten des Vertrages für unwirksam. Laut OHG waren die AGB schwer verständlich formuliert und es fehlte bei zentralen Begriffen an Definitionen. Ebenso unzulässig ist die sogenannte "Re-Cash-Funktion" : Verbrauchern wird nur eine eingeschränkte Möglichkeit eingeräumt, die geleistete Anzahlung in Form von Gutscheinen zur Verwendung für Einkäufe bei Partnerunternehmen zurückzuerhalten. FOLGEN DES URTEILS. Laut Rechtsansicht des VKI sind Verträge, denen die AGB aus 2012 und früher zugrunde liegen, unwirksam. Damit fällt die Rechtsgrundlage für die Zahlungen der Verbraucher weg. Daraus folgt, dass Lyoness das Geld plus Zinsen zurückzahlen muss. Lediglich die bereits von Lyoness erhaltenen Vergütungen wären hiervon abzuziehen. VKI SAMMELAKTION. Der VKI bietet - im Auftrag des Sozialministeriums - betroffenen Konsumenten eine kostenlose Sammelaktion zur Durchsetzung potentieller Ansprüche gegen Lyoness an. Die Cashback-Karte ist davon nicht betroffen. TEILNEHMEN KÖNNEN ALLE VERBRAUCHER, DIE DEN VERTRAG VOR NOVEMBER 2014 IN ÖSTERREICH ABGESCHLOSSEN HABEN (Zeitpunkt des Erst-Investments), bei denen dem Vertrag daher aus AGB aus den Jahren 2012, 2009, 2008 sowie 2007 zu Grunde liegen. Der VKI wird auch jene Fälle prüfen, bei denen laut Lyoness auf die neuen AGB in der Fassung November 2014 "umgestellt" worden wäre.(sog. Lyconet-System). TEILNAHME. Bitte füllen Sie den angeführten Fragebogen aus und übermitteln Sie uns die erforderlichen Unterlagen. Hiefür sind insbesondere folgende Daten wichtig: 1. Lyoness ID-Nummer(n) 2. Bestellbestätigung "Gutscheinanzahlung(en) 3. Zeichnungsschein "Webekampagne(n) (z.B. "Werbekampagne Austria") oder "Premium Ranking Europe") WAS MACHT DER VKI? Der VKI wird betroffene Verbraucher bei der Durchsetzung ihrer potentiellen Ansprüche gegen Lyoness unterstützen. Die Teilnahme an der Sammelaktion ist kostenlos. So weit die Mitteilung des VKI. Mein Kommentar: Es ist schade, dass sich nur österreichische Konsumenten an der Sammelaktion beteiligen können. Trotzdem ist die Aktion des VKI hoch willkommen, wird sie doch weltweit zu mehr Wissen über das ausbeuterische Geschäftsmodell von Lyoness führen. Es wird interessant sein, vom VKI zu hören, wie viele österreichische Geschädigte sich an ihn gewandt haben und wie sich Lyoness in der Folge verhalten wird.

von Cashback am
25.07.2017, 10:43

LYONESS REAGIERT SCHEINBAR NICHT MEHR AUF EINGEHENDE E-MAILS!!!

Deutsche Marketer berichten mir, dass Lyoness nicht mehr auf eingehende E-Mails reagiert. Ein deutscher Marketer hat vor ca. zwei Wochen eine Rückforderung der investierten Gelder an Lyoness gesendet und hat bis heute keine Antwort erhalten. Er hat mitlerweile seine Forderungen an 15 verschiedene Lyoness- E-Mail Addressen in Deutschland und Österreich gesendet und hat immer noch keine Antwort erhalten! Also noch einmal meine Empfehlung, dass sich alle Geschädigten an die Sammelaktion der VKI beteiligen oder eine Klage gegen Lyoness einreichen. Die von Lyoness angegebene E-Mail Adresse "'kundendienst@lyoness.at" ist anscheinend nur ein zusätzlicher Täuschungsversuch von Lyoness.

von twist am
24.07.2017, 17:38

GEHT DER FUSSBALLCLUB RAPID WIEN AUF DISTANZ ZU LYONESS?

Bekanntlich hat sich Lyoness verpflichtet, Rapid über 5 Jahre mit je EUR 1,8 Mio. zu sponsern. (Total EUR 9 Mio.) Als Gegenleistung mussten die Rapid-Kicker auf der Rückseite ihrer Leibchen das Lyoness-Logo tragen. Nun ist das Lyoness - Logo aber verschwunden. Es wurde ersetzt durch "CB Cashback World", ein völlig unbekannter Name. Offenbar ist der Name von Lyoness selbst in Österreich mittlerweile derart beschädigt, dass sich Rapid nicht mehr getraut, diesen zu verwenden. Ist dies vielleicht der erste Schritt um sich vom Sponsorenvertrag zu verabschieden. Verständlich wäre es, ist doch davon auszugehen, dass die von Lyoness bezahlten Sponsorengelder mindestens teilweise aus unlauterer Geschäftstätigkeit stammen. Dies ist dem Präsidium von Rapid bestens bekannt.

von Ben Ecker am
24.07.2017, 17:25

OGH-Urteil zu Lyoness-AGB findet sich bereits in ersten Verfahren wieder!

Das Handelsgericht Wien, Abteilung 58.1 Wien hat am 20. Juli 2017 durch Richterin Mag. Mathilde Beranek, AZ: 581 Cg 44/16y-11 als Schneeballsystem erkannt und die AGB als nichtig erklärt. Das Urteil des OGH vom 18.05.2017 fand bereits bei ersten Entscheidungen Eingang. So hielt das HG Wien unter anderem fest: Letztlich besteht die Klageforderung auch bei Verneinung der Verbrauchereigenschaft der Klägerin zu Recht. Die Ziffern 13.2 und 13.3 der AGB und die Ziffern 8.3 und 8.4 der ZAGB sind sowohl jede für sich als auch in ihrem Zusammenhalt gemäß § 879 Abs 3 ABGB jedenfalls nichtig, weil sie das Recht des Kunden, geleistete „Anzahlungen/Teilzahlungen“ zurückzuerhalten, in sachlich nicht nachvollziehbarer und vor allem im weitgehenden Ermessen der Beklagten liegenden Gründen beschränken. Insofern erweisen sich die Stornobedingungen der Beklagten nicht nur als undurchsichtig iSd § 6 Abs 3 KSchG (10 Ob 45/16i), sondern auch als gröblich benachteiligend. Selbst wenn daher das Argument von Lyoness, dass die Bestimmungen sich nur auf Unternehmer beziehen, zutreffen würde, sind die ABGB dennoch wegen Verstoßes gegen § 879 Abs 3 ABGB nichtig.

von Cashback am
24.07.2017, 11:20

KEINE REAKTION VON LYONESS AUF RÜCKZAHLUNGSVORDERUNGEN

Ein deutscher Marketer hat am 13 Juli eine Rückzahlungsaufforderung an Lyoness gesendet. Es wurde eine Frist von einer Woche gesetz! Aber Lyones hat nicht auf diese Rückforderung geantwortet und hält sich somit nicht an die Versprechungen, eine "schnelle und unkomplizierte" Bearbeitung der Rückforderungen zu gewährleisten. Ich kann nun nur alle raten, sich an die Sammelaktion der VKI zu beteiligen oder eine Klage gegen Lyoness einzureichen! Lyoness betreibt ein verbotenes Schneeballsystem und die AGB's sind bereits als gesetzeswidrig und nichtig erklärt!

von Ben Ecker am
23.07.2017, 16:47

Urteil! Die neuen AGB 2014 sind sittenwidrig, Instransparent wie vorangehende Fassungen

Die AGB 2014 seien wegen Sittenwidrigkeit, Intransparenz für Kunden genauso gröblich benachteiligend und intransparent wie jene in den vorangehenden Fassungen der AGB. Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz, Gerichtsabteilung 5, hat als Berufungsgericht durch die Richterinnen Dr. Clementschitsch (Vorsitz), Mag. Janisch und Dr. Unterberger, in der Rechtssache 5 R 212/16g am 18.01.2017 der klagenden Partei (einer Gastronomiefachfrau) für Recht erkannt: Der von Lyoness eingebrachten Berufung wird nicht Folge gegeben und eine Revision sei nach § 502 Abs 2 ZPO ebenso unzulässig. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Auszug aus dem Entscheidungsgründe im Urteil (Seite 4): "Das von der Beklagten geschaffene System, das beträchtliche Zahlungen vereinnahme, umverteile, zurückbehalte und wieder ausschütte, sei in seinen Verästelungen nicht zu durchschauen und nicht nachzuvollziehen. Dies liege nicht zuletzt daran, dass in den AGB und ZAGB eine Fülle von Begriffsbestimmungen enthalten sei, deren Bedeutung dem Mitglied nicht oder nur schwer verständlich sei und anhand des Regelwerks auch nicht festgestellt werden könne. Die Klägerin stützte ihren Anspruch auf Rückzahlung des geleisteten Betrags auf die Nichtigkeit des zwischen den Parteien abgeschlossenen Rechtsgeschäfts im Sinne des § 879 Abs 1 ABGB, weil ein unzulässiges Schneeballsystem gemäß Anhang Z 14 zu § 2 UGB vorliege. Im Übrigen läge die Beklagte dem Vertragsverhältnis nur seine unverständlichen AGB zugrunde. Diese seien nach § 864a ABGB nichtig, weil sie objektiv ungewöhnliche Klauseln enthielten, die von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abwichen und mit denen er nach den Umständen nicht zu rechnen brauche. Die AGB würden auch grob benachteiligende Klauseln enthalten, die gemäß § 879 ABGB und § 6 Abs 3 KSchG nichtig und unwirksam seien. Die AGB 2014 seien gemäß § 864a ABGB auch nicht Vertragsinhalt geworden. Sie seien im Übrigen wegen Sittenwidrigkeit und Intransparenz nichtig. Weiters habe sich die Klägerin mangels Aufklärung bzw. durch Irreführung durch die Beklagte bei Abgabe der Erklärung, die neuen AGB 2014 zu akzeptieren, in einem Irrtum befunden. Die Klägerin mache auch die vorzeitige Vertragsauflösung aus wichtigem Grund geltend, in eventu die Kündigung des Vertrags, sodass ihr Rückzahlungsanspruch zu Recht bestehe." "Im Übrigen erachtete das Erstgericht zahlreiche Klauseln für sich und auch im Zusammenhalt gemäß § 879 Abs 3 ABGB jedenfalls für nichtig, weil sie das Recht des Kunden, geleistete „Anzahlungen/Teilzahlungen“ zurückzuerhalten, in sachlich nicht nachvollziehbarer Weise und vor allem aus weitgehend im Ermessen der Beklagten liegenden Gründen beschränkten, und nicht nur undurchsichtig, sondern auch gröblich benachteiligend seien. Es könne dahingestellt bleiben, ob die neuen AGB für Lyoness- Mitglieder Fassung November 2014 und die Lyconat-Vereinbarung Fassung November 2014 gemäß § 864a ABGB überhaupt jemals Vertragsbestandteil geworden seien. Alle darin enthaltenen Klauseln, die das Recht des Kunden auf Rückforderung bereits geleisteter An-/Teilzahlungen bei Beendigung des Vertragsverhältnisses beschränken bzw. ausschließen sollten, seien genauso gröblich benachteiligend und intransparent wie jene in den vorangehenden Fassungen der AGB. (Quelle Dr. Fromhold)

von Ben Ecker am
19.07.2017, 15:23

Sporthilfe-GF Harald Bauer & und "Die drei Affen von Nikkō"

Herr Mag. Harald Bauer hält es wie „Die drei Affen von Nikkō“ („nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“) scheint mittlerweile gängige Praxis bei den noch aktiven und mutmaßlich mit Gefälligkeiten bei Laune gehaltenen „Lyoness-Partnern“. Alles voran tut sich der Geschäftsführer der österreichischen Sporthilfe Herr Mag. Harald Bauer. Dieser hat schriftlich (Mail liegt vor) bestätigt, dass die österreichische Sporthilfe nicht nur kein Problem mit einem rechtswidrigen Schneeballsystem, sondern auch nicht mit Menschen die einer Spielsucht verfallen sind, hat. Dieser wurde vom Schweizer Lyoness-Kritiker Fritz Bähler am 18.07.2017 mit den nachstehenden Informationen 1.Artikel in Zeitung Trend (trend.at) vom 13.7.2017 2.Artikel in Zeitung Der Standard (derstandard.at) vom 13.7.2017 3.Information VKI vom 13. 7.2017 über Entscheid des OGH 4.Urteil des OGH vom 18.5.2017, veröffentlicht 6.7.2017 auf die aktuelle rechtskräftige OGH-Entscheidung zu den Lyoness-AGB hingewiesen. Der Sporthilfe-Geschäftsführer Mag. Bauer antwortete am 19.07.2017 (9:52 Uhr) in einer zynischen Mail: Auszug aus dem Mail: „……..herzlichen Dank für Ihre stetige Information betreffend unseren Kooperationspartner Lyoness. Sie können davon ausgehen, dass auch wir die Nachrichten in der österreichischen Presse aufmerksam verfolgen und ich bitte Sie deshalb, von weiteren Mails dringend Abstand zu nehmen. Wenn Sie die Artikel aufmerksam lesen, werden Sie sehr leicht herausfinden, dass das CashBack Kartensystem nicht betroffen ist und für uns somit kein Anlass besteht, unseren verlässlichen Kooperationspartner vor den Kopf zu stoßen. Wir würden das auch nicht mit unserem Premium Partner, den österreichischen Lotterien machen, wenn auch manche Spieler in den Casinos und Glücksspielhallen ihre Existenz aufs Spiel setzen und so in Schweirigkeiten geraten. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis, einen weitere Kontaktnahme ist aus unserer Sicht entbehrlich. Mit besten Sportgrüßen Harald Bauer Mag. Harald Bauer Geschäftsführer Ein Vergleich mit einem Spieler in einer Spielhalle ist zynisch, menschenverachtend und absurd. Einem Spieler ist bewusst, dass er auch verlieren kann. Bei Lyoness wird den gutgläubigen Menschen seit Jahren ein „passives Einkommen“ versprochen und niemand könne dabei verlieren. Die österreichische Sporthilfe lässt sich nach Ihren Ausführungen wissentlich aus Einnahmen, die über ein rechtswidriges Schneeballsystem und finanziell geschädigter gutgläubiger Menschen, sponsern! Zu allem Überfluss orientiert er sich auch noch an einer nachweislich falschen Lyoness-Presseaussendung! Das OGH-Urteil selbst führt diese Lyoness-Presseaussendung „ad absurdum“!

von LL2016 am
19.07.2017, 11:11

Supi777

Im Moment sind alle wie elektrisiert. Ich meine, bei dem Gegenwind, der Lyoness jetzt entgegenweht, ist einiges an Beeinflussung nötig, damit die Eingefleischten nicht selber auf dumme (") Gedanken kommen, - bzw. auf schlaue. Im Moment kann man überall Aufrufe zu Sammelklagen sehen, Das muss die Basis auch nervös machen ! Da werden die Schäflein nochmal geimpft... Was Ede Buser angeht, der versucht es immer mit der billigsten Masche. Stellt sich zwischen zwei Tesla und fragt seine Gemeinde: den roten oder den weissen, ???, welchen soll ich nehmen.... Puh. Heavy echt. Und die Jünger posten begeistert, bewundernd, welchen er nun besser nehmen soll. Die merken echt nichts.

von Supi777 am
19.07.2017, 09:01

immer noch gross am prozen!!

www.buser-informatik.ch Schmäh Datamobile zeigen immer noch schön ihre Reisen, Ferienbilder, die neue Cashback Karte bei einem Moto GP Rennen... unglaublich... geht auf Facebook und lässt Eure Meinung raus: facebook.com/christoph.schmaeh?pnref=lhc.friends oder facebook.com/ede.buser

von Ben Ecker am
18.07.2017, 22:18

englische Übersetzung zum OGH-Urteil!

In wenigen Tagen ist das OGH-Urteil in englischer Sprache nebst Erklärung in englischer Sprache auf meiner Website www.benecker.com abrufbar.

von twist am
18.07.2017, 11:06

@fire-fly

Es trifft wohl zu, dass in vielen Ländern wegen der Sprachbarriere der Informationsstand über die unlauteren Geschäftspraktiken von Lyoness noch ungenügend ist. Viele Leute benutzen Wipikedia als Informationsquelle. So ist es hochwillkommen , dass auf der englischen (und deutschen) Lyoness- Seite seit einiger Zeit über die neuen Gerichtsfälle in Österreich und der Schweiz berichtet wird, die Lyoness allesamt verloren hat und in denen erkannt wurde, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem betreibt.

von Cashback am
17.07.2017, 17:51

@ twist und @ Ben Ecker

Hallo Twist, Hall Ben, Ich möchte mich erst einmal entschuldigen für diese Missverständnisse! Dieser Beitrag wurde natürlich von Lyoness schön geredet !! Ich wollte nur mitteilen, wie Lyoness auf dieses Urteil reagiert und das es anscheinend eine "schnelle und unkomplizierte Abwicklung" seitens Lyoness geben soll, indem man sich an die angegebene E-Mail Adresse wendet. Natürlich bin ich kein Lyoness-Freak und kämpfe selber dafür, dass möglichst viele deutsche Lyonesss Mitglieder Ihr Geld zurück bekommen. Mir ist schon lange klar, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und auch jetzt wieder eine Hinhaltetaktik verfolgt!!!. Somit haben wir bereits eine Rückforderung an dies Lyoness-E-Mail-Adresse gesendet und eine entsprechende Frist gesetzt. diese Frist läuft am Donnerstag ab und ich werde Euch sofort informieren, ob Lyoness auf diese Rückforderung reagiert hat oder nicht. Wenn nicht beweißt dieses verhalten, dass es sich wiedereinmal um leere Versprechungen seitens Lyoness handelt!!! Noch einmal SORRY, wenn das irgendwie falsch rüber gekommen ist!!!!!!!!!! 

von Sunny18 am
17.07.2017, 15:58

@fire_fly

Schön, dich wieder zu lesen ! Hab mir sofort gedacht, dass da Lyoness selbst die Finger drin hatte, denn von einem Tag auf den anderen löst sich so eine Seite nicht auf ! Sie war so wichtig und ich weiß aus Lyonesskreisen, dass sie gefürchtet und gehasst war. Da viele sich hier entweder bekehren ließen, durch die aktuellen und richtigen Infos oder aber auch davon abgehalten wurden bei Lyoness ihr Geld zu versenken. Aber ich hoff halt doch, dass bei Lyoness bald das Licht ausgeht !

von akaino am
16.07.2017, 20:54

Für Lyoness Geschädigte

Für Lyoness Geschädigte gibt es einen Info Blog betrieben vom Wiener Rechtsanwalt Dr. Josef Fromhold, details unter www.fromhold.net.

von Cashback am
16.07.2017, 11:25

RÜCKFORDERUNGEN - LYONESS

Nachdem Lyoness nun wiedereinmal eine Klage verloren hat und somit die AGB's als gesetzwidrig und nichtig erklärt wurden, bietet Lyoness angeblich eine schnelle Abwicklung der Rückzahlungsforderungen an. Jeder, der sein investiertes Geld zurück fordern möchte, kann sich per E-Mail direkt an Lyoness wenden. Die E-Mailadresse lautet: kundendienst@lyoness.at Lyoness verpricht hier eine schnelle und unbürokratische Abwicklung!! Deutsche Marketer haben diese Möglichkeit nun bereits in Anspruch genommen und noch am gleichen Tag dieser Meldung eine Rückzahlungsforderung an Lyoness gestellt. Lyoness hat nun eine Woche Zeit, um auf diese Rückforderung einzugehen. Nun sind wir ja mal gespannt, ob die Versprechungen seitens Lyoness eingehalten werden, oder ob dieses wiedereinmal nur leere Versprechungen seitens Lyoness sind. Sollte Lyoness nicht einlenken, werden wir Euch darüber sofort informieren. Dann sollten wir alle zusammen uns an der Sammelaktion der VKI beteiligen.

von winkelried am
14.07.2017, 21:22

@ DeNoiser

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Lyoness-Fall! Die Lyoness Suisse GmbH hat mir am 02.05.2017 CHF 513.20 (CHF 233.00 + Parteientschädigung CHF 264.00 und Zinsen) überwiesen. Den Rest habe ich über meine GmbH einbezahlt, deshalb gehen wir das nun separat an. Es war einfacher mit dem privat einbezahlten Teil anzufangen wegen dem Konsumentenschutz.

von fire_fly am
14.07.2017, 18:01

verschwundene kritische Seiten und sonstiges

Einige hier haben die Frage gestellt, was aus kritischen Foren wie der Verbraucherrunde geworden ist. Als einer der damals auch dort geschrieben hat, hier meine Meinung: Wie viele bin auch ich vom Ende der "Verbraucherrunde" von heute auf morgen überrascht worden. Ich weis nicht was genau passiert ist, habe aber die Vermutung, das Lyoness sich dieses lästigen Forums einfach dadurch entledigt hat, dass es dieses dem Betreiber abgekauft hat. Indiz dafür ist die "whitepage", das heist die domain ("verbraucherrunde.net") gehört jemandem, ist nicht zu vergeben, der Betreiber hat aber einfach keinen Inhalt hinterlegt. Der Wert der Website lag bei um die 30.000,-€, ich vermute Lyoness hat einfach einen entsprechenden Betrag (Wert, plus die Werbeeinnahmen für die nächsten Jahre, plus ein satter Bonus) auf den Tisch gelegt, und der Betreiber konnte nicht nein dazu sagen.... Ähnliches dürfte mit der "Lyoness Geschädigten Plattform" passiert sein. Diese wurde ja von ehemaligen Lyoness Managern betrieben, die sich in Italien für Lyoness betätigt haben, und sich mit Freidl bzw. Lyoness wegen mündlicher Zusagen zu Bonuszahlungen zerstritten haben (so die Fama...). Das Resultat waren verloren Prozesse für Lyoness in Ö (bzw. im Sande verlaufene Strafverfahren) , und dann eben die "Plattform". Ich nehme an, das auch hier Freidl und Lyoness, die schlechte Presse zu viel wurde, und er sich einfach finanziell mit den Betreibern geeinigt hat. Ruft man die URL heute auf, kommt man direkt zu Lyoness. Zum derzeitigen Zustand von Lyoness: Das Aufkaufen der kritischen Stimmen hat in D, AT, CH jedenfalls nichts gebracht. Der Name Lyoness ist hier (meines Erachtens völlig zu Recht) diskreditiert. Auch die Umstellung auf Lyconet für die Keiler (vormals Business- bzw. Premiumpartner) kam zu spät. Zur Zeit versucht Lyoness nach meiner Ansicht in der europäischen Peripherie noch rauszuholen was geht, schon weil man in diesen Ländern wegen der Sprachbarriere weniger über den wahren Charakter von Lyoness informiert ist... Ein Pendant zur Verbraucherrunde/der Geschädigten Plattform in einer slawischen Sprache, oder auf Englisch wäre daher ein echter Fortschritt, sollte sich jemand in dieser Richtung engagieren wollen. Prinzipiell finde ich es auch (wie viele hier) zum ko**en das man den Machenschaften von Lyoness noch immer keinenendgültigen Riegel vorgeschoben hat. Es gibt aber einige Lichtblicke. Wie gesagt ist Lyoness im deutschsprachigen Raum praktisch tot. Daher ist wohl auch das Geschäftsmodell die Rabatte über en gros gekaufte Gutscheine anzubieten (und die Gutscheinbetriebe dann als Partner darzustellen) eingebrochen. Mit der üblichen Chuzpe hat Lyoness versucht dies als eine "Umstellung des Geschäftsmodells" zu verkaufen. Auch das es mit der Lyoness Mastercard nichts wurde, ist wohl dem Imageeinbruch in AT,D und CH in Verbindung zu bringen. Vorläufiges Fazit also: Die Causa Lyoness läuft bei weitem nicht zufriedenstellend, so leicht wie es sich Freidl und Konsorten vorgestellt ahebn läufts aber auch absolut nicht. Und das dicke Ende dürfte noch kommen....

von twist am
14.07.2017, 10:25

@Cashback

Hinter deinem Pseudonym scheint ein unverbesserlicher Lyoness-freak (oder Lyoness selbst) zu stecken. Du scheinst die Tragweite des Urteils des OGH noch nicht erkannt zu haben. Der OGH (das höchste Gericht Österreichs) hat befunden, dass 61 (!) Klauseln in den AGB/ZAGB von Lyoness intransparent und gesetzeswidrig waren. Ein Rekord! Während den Jahren in welchen Lyoness diese AGB anwendete hat Lyoness ihren Mitgliedern (damals Business Partner und Premium Mitglieder) nachweislich Hunderte von Millionen Franken als "Anzahlungen für zukünftige Einkäufe", aus Verkauf von "Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen", aus Verkauf von "Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen" abgenommen und den Investoren utopische Gewinnmöglichkeiten in Aussicht gestellt. Dieses Geld muss Lyoness nun zurückzahlen und das wird Lyoness Kopf und Kragen kosten. Dass der renommierte Verein für Konsumenteninformation (VKI), Wien, mit Unterstützung des österreichischen Sozialministeriums eine Sammelaktion zur Durchsetzung der Ansprüche von Geschädigten organisiert, ist sehr zu begrüssen. Eine kostenlose Teilnahme an dieser Sammelaktion wird ab dem 25. Juli 2017 auf www.verbraucherrecht.at möglich sein. Du empfiehlst geschädigten Lyoness- Mitgliedern, sich nicht an der VKI- Sammelaktion des VKI zu beteiligen, sondern sich direkt an Lyoness, Graz, zu wenden, da "so schnell und unbürokratisch geholfen werden kann". Dieser Rat wird von vielen Lyoness- Geschädigten, die diesen Weg schon erfolglos gegangen sind, als blanker Hohn empfunden werden. Es bleibt festzuhalten: 1. das höchste Gericht Österreichs, der OHG, hat befunden, dass 61 Klauseln in den AGB von Lyoness illegal waren. 2. Gerichte in Österreich und in der Schweiz haben (rechtskräftig) befunden, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem im Sinne des Gesetzs gegen den unlauteren Wettbewerb betreibt. 3) Lyoness setzt ihre unlautere Geschäftstätigkeit auch nach der Neuorganisation im Nov. 2014 mit der Vertriebsschiene Lyconet unvermindert fort. Der heute gültige Compensation Plan für Marketer, Fassung Nov.2014, ist eben -sowenig nachvollziehbar wie zuvor die Zusätzlichen Allg. Geschäftsbedingungen (ZAGB). Der Compensation Plan für Marketer enthält erneut völlig utopische Gewinnversprechungen. Mein Kommentar: Wer jetzt noch an Lyoness glaubt, ist selber schuld.

von Ben Ecker am
14.07.2017, 09:13

@Cashback! Aktuelle Presseaussendung

Die zu dem Entscheid des OGH zu den AGB's von Lyoness ist UNWAHR und dient wieder nur der Besänftigung! Das Urteil in seinen 53 Seiten ist eindeutig. Davor hat Lyoness in all den Jahren seit dieser Klage sicherlich die grössten Befürchtungen gehabt, denn es sind viel mehr Mitglieder unter den alten AGB als Lyoness zugeben möchte. 10-tausende sind nämlich nicht umgestiegen. Davon abgesehen ist es aber sehr wichtig, dass man unbedingt näher auf das Urteil eingeht, vor allem auf die Tatsache, dass dieses rechtskräftige Urteil in einer Linie mit den vielen Zivilurteilen zum Schneeballsystem steht und SÄMTLICHE Mitglieder abdeckt. Der OGH ist ja explizit darauf eingegangen, dass eben nicht zwischen angeblichen Unternehmern und Konsumenten zu unterscheiden ist. Lyoness behauptet hier das Gegenteil! 1. Peinlich, dass man sich auf das Urteil aus "Juli" bezieht - man scheint es entweder nicht gelesen oder nicht vorliegen zu haben. Denn es wurde am 18. Mai 2017 gesprochen. 2. Selbstverständlich ist das Urteil insbesondere auf das Kundenbindungsprogramm und auf die Einkaufsgemeinschaft anzuwenden, weil 10-tausende Mitglieder noch unter den alten AGB laufen. Lyconet gab es damals noch gar nicht und selbst die 2014er AGB sind nicht von allen angenommen. 3. ABSOLUT FALSCH ist, dass bis auf eine Klausel nur "Unternehmer" betroffen sind. Das hat der OGH explizit im Urteil ausgeführt. Das sollte unbedingt in der klargestellt werden. 4. Es ist hanebüchen, dass Lyoness versucht, eine Sammelklage als nicht notwendig darzustellen, da sie angeblich Kulanz walten lassen. Noch musste jeder klagen und wenn etwas sicher dann, dass Lyoness seine Anwälte vor Gericht lügen und selbst Unterschriften (wie NACHWEISLICH in einem aktuellen Fall) gefälscht wurden. 5. UNBEDINGT klarzustellen ist auch der Absatz mit dem "Pyramidenspiel". LYONESS ist ein Schneeballsystem, was gleichermaßen unerlaubt ist! Lyoness ist mehrfach als Schneeballsystem (rechtskräftig bestätigt) verurteilt und nicht nur im angeblichen Vertrieb!!! DIESES URTEIL BETRIFFT ALLE MITGLIEDER! Was ist denn jetzt eigentlich mit den Händlern! Das Urteil des OGH ist ja auch aus einer anderen Sicht noch interessant und gehört deswegen ausführlich medial kommuniziert und kommentiert. Vor allem in den Jahren 2011/12/13 sind enorm hohe Summe durch den Verkauf der Länder- und Businesspakete bei Lyoness verdient worden. Es gab zu dieser Zeit auch diverse Händler in mehreren Märkten auf Cashback Karte - nicht nur auf Gutscheinbasis. In Österreich waren es sehr namhafte Konzerne, die die CBC akzeptiert haben. Diese Händler haben pro über die CBC getätigte Transaktion 1,5-15% an Lyoness abführen müssen, je nach Branche.

von am
13.07.2017, 18:51

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die Online-Zeitung derStandard.at hat heute folgenden Artikel publiziert: LYONESS MUSS GELD ZURÜCKZAHLEN. VKI SETZT SICH IN EINEM RECHTSSTREIT DURCH. Die Einkaufsgemeinschaft Lyoness kämpft an allen Fronten. Erst jüngst hat ein Schweizer Gericht die Rabattfirma als Schneeballsystem gewertet. In Österreich ist sie wegen Verdachts auf Verletzung der Prospekt- pflicht im Visier der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Jetzt unterlag sie dem Verein für Konsumenten- information in einem Rechtsstreit. Der VKI hatte im Auftrag des Sozial- ministeriums eine Verbandsklage gegen Lyoness angestrengt. Der Oberste Gerichtshof erklärte nun 61 Vertrags- klauseln in früheren Geschäftsbedingungen für intransparent und gesetzeswidrig. Die betroffenen Verträge sind folglich laut Konsumentenschützern unwirksam: Lyoness müsse das Geld samt Zinsen an die Kunden zurückzahlen. Um die potenziellen Ansprüche auch durchzusetzen, startet eine Sammelaktion. Der VKI geht derzeit von tausenden Geschädigten aus. Mein Kommentar: Darüber, dass es (allein in der Schweiz) Tausende von Geschädigten gibt, besteht m.E. kein Zweifel.

von Cashback am
13.07.2017, 11:51

ZUR INFO!!!

Lyoness: OGH-Urteil („Klauselentscheidung“) betrifft nicht mehr verwendete Klauseln der Geschäftsbedingungen Lyoness nimmt das Urteil vom Juli zur Kenntnis. Die Klauseln sind seit 2014 nicht mehr in Verwendung. Lyoness bereinigt die Forderungen von Mitgliedern auf direktem Weg. Graz (OTS) - Das Erkenntnis des Obersten Gerichtshofes (OGH) zur Frage der Zulässigkeit von Klauseln der allgemeinen Geschäftsbedingungen von Lyoness bezieht sich auf Klauseln, die bereits seit dem Jahr 2014 nicht mehr verwendet werden. Der OGH beurteilt somit ausschließlich Klauseln, die nicht mehr Gegenstand der aktuellen Geschäftsbedingungen sind. Zudem betrafen 60 der 61 seinerzeit vom VKI beanstandeten Klauseln nur unternehmerisch tätige Personen. Diese sind aufgrund einer Umstrukturierung des Unternehmens seit dem Jahr 2014 in einen eigenen Geschäftsbereich mit gesonderten vertraglichen Regelungen eingegliedert. Lediglich eine der beanstandeten Klauseln betraf die Mitglieder der Einkaufsgemeinschaft. Auch diese Klausel ist jedoch seit 2014 nicht mehr gültig. Forderungen von Mitgliedern werden auf direktem Weg bereinigt (Sammel-)Klagen zur Durchsetzung von Ansprüchen sind laut Lyoness nicht notwendig, da das Unternehmen, wie schon in der Vergangenheit, Forderungen von Mitgliedern direkt bereinigen wird. Lyoness empfiehlt, Anfragen direkt an kundendienst@lyoness.at zu richten, da so schnell und unbürokratisch geholfen werden kann.

von Ben Ecker am
13.07.2017, 10:23

Lyoness AGB's unwirksam / Revision vom OGH Wien verworfen.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) führte – im Auftrag des Sozialministeriums – eine Verbandsklage gegen die Lyoness Europe AG. Gegenstand der Klage waren 61 Vertragsklauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und in den zusätzlichen AGB (ZAGB) zu sogenannten „erweiterten Mitgliedsvorteilen“ aus den Jahren 2012, 2009, 2008 und 2007. Bereits die Unterinstanzen erklärten alle 61 Klauseln für undurchsichtig und gesetzwidrig. Der OGH gibt dem VKI nun ebenfalls Recht und bestätigt das Urteil des OLG Wien in allen Punkten. Laut Rechtsansicht des VKI folgt daraus, dass die betroffenen Verträge unwirksam sind und Lyoness das Geld samt Zinsen an die Kunden zurückzahlen muss. Der VKI wird Betroffenen die kostenlose Teilnahme an einer Sammelaktion zur Durchsetzung von potentiellen Ansprüchen anbieten. Lyoness ist als „Cash-Back“-Unternehmen 2003 gegründet worden und ist inzwischen weltweit als branchen- und länderübergreifende Shopping Community für Konsumenten und als Kundenbindungsprogramm für Lyoness Partnerunternehmen aktiv. Die Verbandsklage des VKI richtete sich gegen Klauseln rund um die „erweiterten Mitgliedsvorteile“ in den AGB aus den Jahren 2012 (bzw. 2009, 2008 und 2007). Die bloße Teilnahme an der Einkaufsgemeinschaft (Cashback-Karte) ist davon nicht betroffen. Lyoness hat Business-Pakete und Premium-Mitgliedschaften mit einer sogenannten „Gutschein-Anzahlung“ vertrieben, die man bei Partnerunternehmen von Lyoness einlösen konnte. Vereinfacht gesagt konnte man Pakete um 2.000 Euro (und mehr) kaufen, die als Anzahlung auf zukünftige Einkäufe tituliert waren. Dabei wurde den Kunden – so der Vorwurf des VKI – über ein fragwürdiges Bonussystem hohe Gewinne (Vergütungen) in Aussicht gestellt. Allen Vergütungen des Systems ist gemeinsam, dass sie vom Einkaufsvolumen der Mitglieder abhängen. Wie das System aber genau funktioniert und wie die Mitglieder an die Auszahlungen kommen, ist unklar. Diese „erweiterten Mitgliedsvorteile“ haben viele Konsumentinnen und Konsumenten dazu verleitet, Beträge zwischen 2000 und 25.000 Euro an Lyoness zu zahlen, um in den Genuss dieser Vorteile zu kommen. Betroffene berichteten dem VKI, dass sie die ihnen in Aussicht gestellten Vorteile nicht oder nur ungenügend erhalten haben. Viele wollten ihre Verträge mit Lyoness beenden und ihr Geld zurückerhalten. Der OGH hob alle Vertragsklauseln auf, in denen die Hauptleistungspflichten von Lyoness geregelt werden und erklärte sowohl die „erweiterten Mitgliedsvorteile“ als auch die Klauseln zur Beendigung des Vertrages für intransparent und unwirksam. Laut OGH wurden die AGB unnötig schwer verständlich formuliert. Bei zentralen Begriffen fehlt es an einer Definition. Das Gutscheinanzahlungssystem stufte der OGH als intransparent ein. Auch die sogenannte „Re-Cash-Funktion“, bei der den Verbrauchern nur eine eingeschränkte Möglichkeit eingeräumt wird, die geleistete Anzahlung in Form von Gutscheinen zur Verwendung für Einkäufe bei Partnerunternehmen zurückzuerhalten, ist für die Verbraucher nicht verständlich dargestellt. „…erhalten diese (Anm.: die Verbraucher) doch nicht einfach eine Anzahlung zurück, sondern müssen […] Geld in weitere Eigeneinkäufe investieren, um die geleisteten Anzahlungen auf diese Art ‚zurückzuerwerben‘, sodass für den Verbraucher die von der Beklagten behaupteten wirtschaftlichen ‚Vorteile‘ der Wahl der ‚Re-Cash-Funktion‘ nicht mit der erforderlichen Klarheit ersichtlich ist“, so der OGH. Die Tragweite vorgefasster AGB müsse für Verbraucher durchschaubar sein. Lyoness ist ja bereits ein rechtskräftig verurteiltes Schneeeballsystem, nun ist auch ein entscheidendes Urteil vom OGH Wien zu den ABG's gesprochen worden! -------------------------------------------------! „Mit diesem Urteil ist die Rechtslage zugunsten der Konsumenten geklärt“, freut sich Ulrike Wolf, Leiterin der Abteilung Sammelklagen im Bereich Recht des VKI. „Die Konsequenz ist, dass Verträge, denen die AGB aus 2012 und früher zu Grunde liegen, unwirksam sind und damit, aus unserer Sicht, die Rechtsgrundlage für die Zahlungen wegfällt. Lyoness muss daher das Geld plus Zinsen zurückzahlen“, erklärt Ulrike Wolf.

von twist am
13.07.2017, 08:52

DIE VON LYONESS VERLORENEN GERICHTSPROZESSE HÄUFEN SICH

Allein 2017 hat Lyoness in der Schweiz und in Österreich folgende Gerichtsprozesse verloren: 1) Urteil des Obergerichts des Kantons Zug BZ 2016 78 vom 28.2.2017 gegen die Lyoness Suisse GmbH, Cham. Das Urteil ist Ende Mai 2017 rechtskräftig geworden, nachdem die Beklagte ihren Weiterzug ans Bundesgericht zurück- gezogen hat. Das Gericht entschied, dass das System Lyoness als unlauteres Schneeballsystem im Sinnes des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist und dass das Lyconet-Vertriebssystem und die Premium-Mitgliedschaft derart zusammen hängen, dass das System als Ganzes als unlauter zu qualifizieren ist. 2) Urteil des Bezirksgerichts A-Vöcklabruck 45C 527/16k-16 vom 9.3.2017 gegen die Lyoness Europe AG, Buchs. Das Gericht entschied, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem im Sinne des (österreichischen) Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. 3) Urteil des Landesgerichts A-Steyr 3 Cg 40/16g - 16 vom 28.4.2017 gegen die Lyoness Europe AG, Buchs. Das Gericht entschied, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schnee- ballsystem im Sinne des (österreichischen) Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. 4) Urteil des Bezirksgerichts A-Hall in Tirol 4C 229/16 p vom 12.5.2017 gegen die Lyoness Europe AG, Buchs. Das Gericht entschied, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem im Sinne des (österreichischen) Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. 5) Urteil des Bezirksgerichts A-Feldkirch 8 C 631/16 m - 16 vom 28.6.2017 gegen die Lyoness Europe AG, Buchs. Das Gericht entschied, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem im Sinne des (österreichischen) Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist. In allen Gerichtsurteilen wurde Lyoness verpflichtet, den Klägern ihr einbezahltes Geld samt Zinsen zurückzuzahlen und ihnen die Prozesskosten zu ersetzen. Mein Frage: Wer mag jetzt noch daran zweifeln, dass Lyoness ein illegales Schneeballsystem betreibt? Wer mag unter solchen Umständen weiterhin mit Lyoness kooperieren?

von DeNoiser am
12.07.2017, 19:51

@ winkelried

Hallo, ich sehe legendlich eine Zahlung / Entschädigung über 264.- Oder sehe ich dass falsch? danke

von Ben Ecker am
12.07.2017, 08:59

Verschlagene Lyonessanwälte und Lyonessgelder bei Anwalt Dr. Reif?

Aktuell hat die Steiermärkische Rechtsanwaltskammer unter GZ: D 20/17 auf Antrag der Kammeranwaltschaft eine Untersuchung gegen Dr. Reif und seinen Rechtsanwaltanwärter Mag. Asseg angeordnet. Außerdem ermittelt die Finanzpolizei zu den geschäftlichen Tätigkeiten und vielen Nebenfirmen des Lyoness-Anwalts Dr. Reif. Mag. Franz Asseg, der Konzipient von Dr. Reif, hat in der Verhandlung gegen Lyoness am 14.03.2017, einen Unterbrechungsantrag gestellt. Diesen hat er damit begründet, dass die Klägerin gegen die Lyoness Europe AG bei der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt zu GZ 8 St 219/16 ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. Er brachte vor, dass Parteienidentität vorliege. Mag. Asseg behauptete dann noch, dass die Klägerin unrichtige Angaben gemacht hätte und legte nach Aufforderung durch die Richterin das betreffende Protokoll der Einvernahme der Klägerin vor dem Landespolizeikommando für NÖ vom 21.11.2016 vor. Da aber die Lyoness Europe AG zwar in der Sachverhaltsdarstellung angeführt wurde, aber das Strafverfahren nur gegen Herrn Andreas Werner (ehemals Lyoness-Aufsichtsratvorsitzender) eingeleitet wurde, wollte die Klägerin klären, wie das vertrauliche Protokoll Ihrer Einvernahme in die Hände des Rechtsanwalts von Lyoness gelangen konnte, zumal der Beschuldigte Lyoness-Aufsichtsrat Herr Andreas Werner behauptet, keine Unterlagen weitergereicht zu haben. Auf Anfrage teilte der vernehmende Bezirksinspektor Herr Praunias mit, dass die Firma LYONESS Europe AG weder als Beschuldigter noch als Zeuge geführt wird und eine ungerechtfertigte Akteneinsicht nicht genommen werden konnte. Es stellt sich nun die Frage, wie der Rechtsanwalt der Lyoness Europe AG behaupten kann, dass Parteienidentität vorliegt, also die Lyoness Europe AG Beschuldigte ist, wenn dem nicht so ist. Augenscheinlich hat Mag. Asseg die Unwahrheit gesagt. Weiters wird nun geklärt, wie der Rechtsanwalt zu dem Protokoll über die Einvernahme der Klägerin gelangen konnte, wenn er doch keine Akteneinsicht hat. Landen Lyonessgelder in Dr. Reif's Firmengeflecht ! Herr Dr. Hubert Reif betreibt (wohl zum Anschein einer Seriosität) die Rechtsanwaltskanzlei Reif & Partner, in der Brückenkopfgasse 1, 8020 Graz. An dieser Adresse soll sich auch die Reif Immobilienfirma und S. Reif KG laut Firmenbuch befinden. Stellt man diesen nach, findet man ausschliesslich die RA-Kanzlei, Hinweise für die anderen Firmen finden sich nicht im Gebäude. Welche Tätigkeiten verrichten diese Firmen, wer arbeitet für sie, welche Tätigkeiten entfalten sie? Wie kann eine solche Firma (Immobilien) laut der Ihnen übermittelten Bilanz einen Verlust von über € 400.000 "erwirtschaften"? Gezeichnet ist die Bilanz von einem Kanzleipartner der "Reif und Partner Rechtsanwälte OG", um die vermeintliche Seriosität zu wahren. Mag. Steinwander betreibt seine Kanzlei in Villach, was tut er in der Immobilienfirma in der Brückenkopfgasse 1, ausser die Bilanz für Dr. Reif zu unterfertigen? Woher stammt der Anteil von Dr. Reif von € 145.345,59 in der S. Reif KG (Handel mit Mode- und Freizeitartikel)? Herr Dr. Reif ist bzw. war in vielen Firmen beteiligt. Wenn man die FB-Auszügen den GB-Auszug der diversen Firmen vergleicht, kann man zu der Vermutung kommen, dass es sich dabei um Scheinfirmen zwecks Steuerhinterziehung bzw. zum Anlegen von steuerschonendem Geld handelt (es handeln fast immer die gleichen Personen, Firmensitze, die im Firmenbuch aufscheinen, sind nicht aufzufinden...) Dazu kommt noch die umtriebige Tätigkeit von Dr. Reif im Automatengeschäft. Er ist nicht nur Geschäftsführer der HP AutomatenbetriebsGmbH, er sitzt auch im Aufsichtsrat der PA Entertainment und AutomatenAG (beide Firmen mit Sitz in der Karlauerstrasse 59, 8020 Graz) und er berät Novomatic. Zufällig wurde die Lyoness DevelopmentGmbH am 22.10.2014 im FB gelöscht, zeitnah wurde am 17.10.2014 in der PA Entertainment eine Kapitalerhöhung von € 1,900.000 ( !) beschlossen. Stammt das Geld zumindest teilweise von Lyoness, um weitere illegale Automaten aufzustellen? 2016 wurden doch illegale Automaten von Pollanz, PA beschlagnahmt, wieviel wurde hier eingenommen und an Steuern hinterzogen? Wohin ist das Schwarzgeld in beträchtlicher Höhe geflossen? Die Verflechtungen sind breit gestreut, immer diesselben handelnden Personen, es besteht der dringende Verdacht, dass Firmenkonstrukte der massiven Steuerhinterziehung und Bereicherung der Handelnden dienen. Herr Dr. Reif könnte sich jedenfalls mit seiner Tätigkeit als Anwalt den luxuriösen Lebensstil, den er pflegt, sicher nicht leisten. Ich hoffe, dass die Ermittlungen der Justiz einiges ans Tageslicht bringen und den dubiosen Geschäftemachereien des Herrn Dr. Reif ein Ende setzt.

von fromhold am
12.07.2017, 07:47

Urteile

Per E-Mail office@fromhold.net anfordern.

von winkelried am
12.07.2017, 00:15

Die Schweizer Gerichtsentscheide

Vielen Dank für euer Interesse an den Prozess-Dokumenten! http://treuhand-beratungen.ch/lyoness-entscheid-kantonsgericht.pdf http://treuhand-beratungen.ch/lyoness-urteil-obergericht.pdf http://treuhand-beratungen.ch/bundesgericht-ablehnung-gesuch-von-lyoness.pdf Ich habe den ganzen Betrag, den ich privat einbezahlt habe, zurückbekommen. http://treuhand-beratungen.ch/bundesgericht-rueckzug-beschwerde-lyoness.pdf Damit wurde das Schweizer Urteil des Obergerichtes Zug rechtskräftig. Danke für das Verbreiten dieser Dokumente. :-) Ich interessiere mich für solche und ähnliche oder auch andere spannende Geschichten... Gruss Christian Plaschy, Plaschy Treuhand Beratungen GmbH, Zug

von am
10.07.2017, 20:34

LYONESS-STRUKTUREN WIE IN EINER SEKTE??

Ein Marketer aus Deutschland informierte mich, dass er das Gefühl hat, als seien Sektenähnliche Srukturen bei Lyoness an der Tagesordnung. Er war seit langer Zeit in einer geschlossenen Facebook-Gruppe um neue Informationen über Lyoness zu erhalten. Leider musste er immer wieder feststellen, dass hier eher Gehirnwäsche betrieben wurde. Alles Negative über Lyoness wurde bewusst unter dem Teppich gekehrt und es wurden sogar positive Meldungen verbreitet. Lyoness wurde nun bereits mehrfach rechtskräftig verurteilt, weil Lyoness nachweislich ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! Aber selbst diese Urteile werden in dieser Gruppe ignoriert und am Ende auch noch schön geredet... Dem deutschen Marketer reichte es nun und er informierte diese Facebook-Gruppe über die verbotenen Machenschaften von Lyoness um alle davor zu warnen, bei Lyoness zu investieren. Daraufhin wurde der Marketer einfach aus dieser Gruppe entfernt... Das positive daran war allerdings, dass sich sehr viele Mitglieder im Nachhinein bei dem Marketer direkt über eine persönliche Nachricht gemeldet haben und sich mittlerweile auch von dieser Gruppe getäuscht fühlen. Einige dieser Mitglieder möchten gerne die rechtskräftigen Urteile einsehen und wollen diese dann auch weiterleiten um eine Aufklärung zu betreiben. Somit möchte ich Euch nun bitten mir entspechende Links zukommen zu lassen, um Einsicht in diese Urteile zu bekommen. Oder gibt es diese Urteile auch evtl. als PDF-Dateien?? Ich glaube es ist eine gute Idee, diese Urteile in Umlauf zu bringen, um den Mitgliedern schwarz auf weiß zu zeigen, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt. Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung.

von Ben Ecker am
03.07.2017, 13:59

Ermittlungen auch in Norwegen! Geschäftsführer ist abgängig!

Auch in Norwegen haben Hunderte mutmaßlich geprellte Lyonesskunden bei den Behörden entsprechend Anzeigen erstattet. Dort hat die Lyoness Norway AS in 1366 Lysaker ihren Sitz, derzeit ist der Geschäftsführer abgängig, da er weder auf polizeilich Vorladungen reagiert, weder in den Büroräumen oder privater Anschrift zu erreichen ist.

von Oesi1 am
30.06.2017, 09:22

Businesspaketeverkauf auf Facebook ...

Hallo die Runde, hab einen Beitrag vom dem Jahr 2012 gefunden, zufällig von mir: von Oesi1 am 14.08.2012, 14:06 "... übers Wochenende haben zwei Personen auf der Lyoness Facebookseite ihre Businesspakete zum Verkauf angeboten. Für mich erstaunlich, dass die Beiträge beinahe zwei Tage lang zu sehen waren, vermutlich deshalb, weil diese Beiträge übers Wochenende reingestellt wurden, ab Montag war nichts mehr davon zu sehen ..." Na seht Ihr, es gab bereits Beiträge im Facebook und was ist damit passiert? LG :)

von LL2016 am
28.06.2017, 12:43

Sunny18

Das hab ich auch schon festgestellt. Klar, wenn dort Kommis zugelassen würden, da ginge die Post ab. Das wollen sie natürlich nicht.

von Oesi1 am
28.06.2017, 11:59

Man sollte bedenken,

dass Lyoness kritische Beiträge auf Facebook auch löschen kann. Schon damals, als die ersten Contra Beiträge auftauchten, waren Sie schnell gelöscht? Jo na net, was sollte Lyoness auf Facebook tun? Wirkliche Diskussionen gehen nur in Foren, hier dürfen sich Pro und Contra austauschen, hier sollte zu diversen Themen auch neutraler Boden vorgefunden werden können, wo sich wie die überwiegend verfassten Beiträge ausfallen aus der Diskussion ergibt? Facebook dient eher zur Vermarktung, da dürften kritische Beiträge kaum zugelassen werden? Das schöne Leben einiger Beteiligter lässt sich nur bewerkstelligen, wenn man gute Show´s produziert, siehe unter anderem Prag 2017. Die Teilnehmer dürften ihre Tickets selbst bezahlt haben, von den Anzahlungen wird wohl nichts eingeflossen sein? Kostet eine Karte 200,- Euro und nehmen laut Internet in Prag 18000 Personen teil, so fließen 3.6 Mio in die Kasse an Lyoness. Abzüglich der Kosten dürfte es doch ein lohnendes Geschäft gewesen sein, nun denn, einen schönen Tag an die Runde*

von Ben Ecker am
28.06.2017, 10:49

Hubert Freidl investiert 2 Mio. in "Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH"?

Wie mir aus Lyoness internen Kreisen mitgeteilt wurde, handelt es sich bei dem asiatischen Investor um den CEO und Lyonessgründer Herrn Hubert Freidl, welcher nun über seine asiatische Firmierung/en ganze 2 Millionen in "Omis Apfelstrudel" investiert. Zwar ist Hubert Freidl in Österreich nicht mehr gemeldet, aber als großzügiger Investor bei "Omis Apfelstrudel", Fa. Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH aus 8792 Sankt-Peter Freienstein, legt er sein Geld wohl gerne in der Heimat an. (siehe auch: http://www.about-drinks.com/asiatischer-grossinvestor-steigt-bei-omis-apfelstrudel-ein/). Sicherlich kann ein gewisses Maß an Verständnis aufgebracht werden, dass die Integrität eines Investors angesichts der finanziellen Lage eines Unternehmens als sekundär betrachtet wird. Das den vier Unternehmern der Marke nun Gelder zufließen, welche mutmaßlich aus einem "mehrfach rechtskräftig verurteilten Schneeballsystem" lukriert bzw. tausende andere Menschen hierfür geschädigt wurden, wird offenbar billigend in Kauf genommen. Angesichts der anstehenden Verfahren in Europa wünscht der "asiatische Investor mit steirischen Wurzeln im Hintergund zu bleiben", was man gut verstehen kann.

von Sunny18 am
27.06.2017, 16:37

FB Kommentare

Ich war gerade auf der Lyoness at FB Seite, da gibts nur Lyoness Werbung und darunter die "Likes", der Ahnungslosen aber keinen einzigen Kommentar ???? Haben die Schreibverbot bekommen vom Guru ??????Nicht einmal ein " Yuhuuuu" oder "Supaaaa" ! Sehr strange, finde ich !

von Sunny18 am
27.06.2017, 16:23

@ Oesi 1

ich hab auch schon gefragt, vor längerer Zeit wo diese Verbraucherrunde Seite hin verschwunden ist. Diese Seite war von einem auf den anderen Tag offline. Hier waren immer wieder Neuigkeiten und angeregte Diskussionen mit den Gehirn gewaschenen ! Es ist mir bereits absolut unverständlich, wie man bei uns verurteilt, trotzdem weiter Leute über den Tisch ziehen darf. Keine Zeitungsberichte, keine Meldungen mehr im ORF und die Wksta beschäftigt sich über 2 Jahre mit Lyoness und stellt Ermittlungen ein ! Offensichtlich gibt es genug Deppen auf dieser Welt, die dem Herrn Wichtig die Taschen füllen und solange bei Lyoness nicht das Licht abgedreht weiter einzahlen und auf einWunder hoffen. Existenzen gehen drauf und Justicia schaut zu !

von Oesi1 am
27.06.2017, 15:19

Es hat schon ...

kritische Stimmen zu Lyoness auf der Facebookseite gegeben, was mit den Leuten ist weiß ich nicht und wie viel es gebracht hat? Wenn Jemand den Braten riecht, dass bei Lyoness was faul ist, kann er sich neutral über´s Internet informieren, schließlich gibt es noch Kritik zu Lyoness. Es hat einmal eine Verbraucherrunde.de zu Lyoness gegeben und auch eine Seite in Österreich, diese Seiten sind allerdings nicht mehr auffindbar, weiß Jemand was damit passiert ist? Nun da immer wieder Leute nachkommen, die eine Chance mit Lyoness sehen, wird das Unternehmen immer wieder an Publikumsgelder kommen. Die Propaganda ist gut und bis man drauf kommt, dass es nicht´s ist sind Jahre vergangen. Das Traurige, dass nicht nur Personen selbst ihr Geld einsetzen, sondern auch Andere mitreißen Geld zu investieren. Damit da ein Riegel vorgeschoben werden kann, sollte Jeder der Einen dazu bewegt Geld zu invetieren selbst dafür haftbar gemacht werden können? So überlegt bestimmt Jeder zweimal ob er jemand Anderen anratet Geld zu investieren und geht vielleicht eher gewissen Kritiken nach und bewahrt sich so vielleicht selbst vor einer Fehlinvestition? LG!

von LL2016 am
27.06.2017, 10:23

Supi777

Ja das sollte man wirklich. Ich vermisse auch einen fetten Artikel in der Zeitung bzw. online Presse. Ich hab immer das Gefühl, da wird geurteilt und geurteilt, und keinen kümmerts. Im Facebook ist es eben so eine Sache. Ich persönlich kenne viel zu viele Lyonessler, die teilweise auch Kundschaft sind, - also muss ich mich sehr zurückhalten. LEIDER !!! Die breite Öffentlichkeit sollte das lesen, immer wieder, bis es zum Letzten durchdringt, dass Lyoness ein Schneeballsystem ist. Denn wenn man mal nachfragt bei den Gehirngewaschenen....alles Lüge, üble Nachrede....

von Ben Ecker am
27.06.2017, 10:17

Supi777: Lyoness und Facebook

Ich habe Facebook u. a. im Zusammenhang mit "unlauteren Wettbewerb" angeschrieben und die verschiedensten Postings gemeldet. Die AGB's bei Facebook untersagen zwar, dass keine Werbung, Einladungen zu Seminaren oder Produkte direkt angeboten werden dürfen, aber nur wenn der Empfänger dies nicht wünscht. Und hier wird es rechtlich wohl schwammig. Ich habe die Show vom 08.05. bei Facebook gesehen, wo wieder ein Ferrari verschenkt wurde und die dummen Kommentare dazu gelesen. Ich hab da noch ein paar "Eisen im Feuer" über die in den nächsten Tagen entschieden wird.

von Supi777 am
27.06.2017, 06:22

Lyoness bei Facebook angehen

Postet was das Zeug hält auf Facebook gegen Lyoness. Alle Sektenführer und Anhänger sind dort ständig online. Nur dort könnt ihr die Leute etwaw aufscheuchen! Hier hat dies keinen Sinn!

von Ben Ecker am
26.06.2017, 14:04

Österreichischer Golfverband hat keine Kooperation mehr mit Lyoness

Zwischen dem österreichischen Golfverband (ÖGV) und Lyoness besteht keine Kooperation mehr, wie mir Herr Generalsekretär Herr Robert Fiegl vom ÖGV schriftlich bestätigte. Lyoness kündigte im März 2015 eine wegweisende und langfristige Partnerschaft mit dem ÖGV und seinen 100.000 Mitgliedern an. Die "langfristige" Partnerschaft hat aber gerade mal ein Jahr gehalten. Der Verband hat scheinbar bald erkennen müssen, dass eine Kooperation mit Lyoness nichts bringt und, dass Lyoness scheinbar auch kein verlässlicher Partner ist. Die ÖGV Cashback Card (Mitgliedskarte mit Funktionen einer Lyoness Cashback Card) wurde bereits vor ca. 1 Jahr eingestellt. Ob Lyoness auch die ca. 100.000 Mitglieder des ÖGV bei den mutmaßlich "geschönten Mitgliederzahlen" in Abzug gebracht hat, darf erfahrungsgemäß bezweifelt werden. Inwieweit die zahlreichen rechtskräftigen Verurteilungen in Österreich und der Schweiz, sowie das anhängig Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Köln, hier auf die Verantwortlichen des ÖGV entsprechend Einfluss genommen haben? Ich bleibe dran. Fakt ist, solche Informationen werden von Lyoness gerne zurückgehalten. So liegt es nahe anzunehmen, als hole sich Lyoness immer neue Kooperationspartner/Partner "mit ins Boot", und nach einiger Zeit wird klangheimlich die Kooperation eingestellt. Den Mitgliedern wird dies aber offensichtlich verheimlicht.

von Oesi1 am
23.06.2017, 19:02

Dann nicht´s wie los ***

:) :)

von am
23.06.2017, 10:57

@Oesi1

Du meinst, dass die "offensichtliche Gaunerei, die Lyoness betreibt, so genial sei, dass selbst die Justiz ihre Schwierigkeit damit haben dürfte". Das war in der Tat lange Zeit so, heute jedoch immer weniger. In Zivilprozessen in der Schweiz und in Österreich, in denen die Leute ihr Geld zurück gefordert haben, haben Gerichte rechtskräftige Urteile gegen die Lyoness Europe AG/ die Lyoness Suisse GmbH gesprochen, in welchen ohne Wenn und Aber erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und dass die mit ihren Mitgliedern abgeschlossenen Verträge deshalb nichtig sind. Davon lässt sich Lyoness allerdings nicht sonderlich beeindrucken und sie führt ihre  Geschäftstätigkeit unvermindert fort. Sie findet mit dem Cloud-Geschäft (Discount Vouchers) immer neue Dumme, Naive oder auch nur Geldgierige. Was es jetzt noch braucht, um Lyoness Einhalt zu gebieten, ist eine strafrechtliche Verurteilung der verantwortlichen Personen, allen voran natürlich Hubert Freidl. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es nach den zahlreichen zivilrechtlichen Verurteilungen eine solche Strafklage geben wird. Gemäss den Gesetzen gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) droht den fehlbaren Personen eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren.

von Oesi1 am
21.06.2017, 21:52

Man muss sich mal ansehen ...

wo das Geld der Anzahler verbleibt? Also Leute zahlen 2.000,- bis 25.000,- an Lyoness und das Unternehmen suggeriert, dass es sich dabei um Anzahlungen für künftige Einkäufe handle? Jetzt ist es so, dass der Einzahler für sein Geld genau nichts erhält, er erhält Positionen wo Zahlen in Höhe der Eurobeträge die er eingezahlt hat eingetragen werden, das Geld das an Lyoness überwiesen wurde bleibt auf dem Konto oder was immer das Unternehmen damit macht. Hat man dadurch einen Einkaufsvorteil? Wenn ich 2.000,- Euro einzahl und irgendwann mal weitere 38.000,- Euro als Aufzahlung überweis, weil ich bei einem 5% Händler einkauf, dann hab ich selbst ja schon 40.000,- Euro ausgegeben. Der Händler aber erhält nur meine 38.000,- und sendet mir im Gegenzug Gutscheine im Wert von 40.000,- Euro, wer hat die 5% Rabatt bezahlt? Richtig ich selbst und zum Teil auch der Händler durch seine Rabatte, Lyoness musste keinen Cent beitragen, ist das nicht genial? So what, Lyoness konnte sich so seinen Reichtum finanzieren ohne Gegenleistung erbringen zu müssen, das (Haupt-) Geschäft bestand oder besteht darin den Leuten es so schmackhaft wie möglich zu machen bei Lyoness einzuzahlen, das ist schnelles und nicht rück zu zahlendes Geld, ich weiß nicht ob das den meistenTeilnehmern bewusst ist? Warum hat man den Laden noch nicht dicht gemacht? Nun ich weiß es nicht, die für mich offensichtliche Gaunerei ist so genial, dass selbst die Justiz ihre Schwierigkeiten damit haben dürfte? Mir oder uns ging es darum, das Einzahlgeschäft vom Rabattgeschäft zu trennen, nun es findet zusammen statt, das dürfte die Schwirigkeit sein. Uns ging es darum, dass Lyoness die Mitglieder richtig aufklärt und Alle auszahlt, die ihr Geld zurück haben wollen, dann wäre alles erledigt, nur Lyoness will auf sein Luxusleben bestimmt nicht verzichten. Mir hat einmal Jemand gesagt, wenn Du ein Unternehmen gründen willst und gewisse Absichten verfolgst, dann brauchst als Erstes eine gute Rechtsabteilung - LG!

von LL2016 am
21.06.2017, 16:41

Oesi1

Die Rechenaufgabe kenne ich, herrlich, wie das Unmögliche so klar errechnet werden kann ! Die andere Sache sind die 3Jahres Versprechen : Investiere heute x, und in drei Jahren bist du reich. Der Freund einer Freundin lechzt geradezu auf 2019 hin. Bei jeder Gelegenheit, ob man es hören will oder nicht, erwähnt er, dass es doch bitte eeeendlich 2019 werden soll !!! Und bei jeder Sache, die nicht so recht klappt, seufzt er: ach, ab 2019 ist mir das egal .... Jetzt habe ich aber gelesen, dass Auszahlungen einer früheren Aktion dieser Art anstehen. Und dass Lyoness - Cashback World, - wer auch immer, alles tut, um die Auszahlung mit neuen, unschlagbaren Angeboten hinauszuziehen. Nach dem Motto : lass das Geld bei uns, und sei in ein paar Jahren nicht nur reich, sondern meeeegareich ! Da die Lyonessler eh so geldgierig sind, wird das sicherlich in vielen Fällen klappen. Aber trotz dieser Anekdoten am Rande bleibt das grosse Fragezeichen im Raum : WARUM macht keiner diesen Laden zu ?

von Oesi1 am
21.06.2017, 10:21

Ich helf Euch mal:

Hallo Bleiententaucher, ich helf deinen Sohn und Dir gern mal: also, wie dein Sohn wissen müsste, benötigt es 70 Positionen oder Einheiten, dass eine Person 450,- Euro aus dem System erhält. Ich gehe von durchschnittlich 2% Restrabatte aus, hier bedarf es einer Einkaufssumme von 175.000,- Euro. Rechnet man das den 450,- Euro entgegen, dann hat man in Wirklichkeit einen Restrabattvorteil von 0,25%, Lyoness verkauft den Gewinn aber als Verneunfachung, weil 450,- ja das Neunfache von 50,- Euro (einer Position) sind. Dein Sohn müsste wissen wovon hier die Rede ist. Jetzt geht´s weiter und diese Sache stellt meiner Meinung das Schachbrett Verhältnis in den Schatten, denn damit sich die erste angezahlte Position in Kategorie 2 erwirtschaftet, muss sich die Einkaufssumme pro Einheit nicht mehr verdoppeln, sondern ver60-zigfachen, denn in Kategorie 2 benötigt es 60 Positionen, bis die erste Einheit das Level durchläuft und das geht in dem Fall nur, wenn 60 mal 87.500,- Euro (die Hälfte von 175.000,-, warum und fall´s es interessiert ein andermal) ausgegeben wurden? Schaun wir mal, was für eine Summe dabei rauskommt, 5.250.000,- ?! Jetzt sind wir aber erst in Kategorie 2, wir wollen noch Kategorie 3 und hier hab ich einen Betrag von 131.250.000,- errechnet und die erste Position durchläuft Level 3. Mit Einkaufen wird´s wohl nix, um von Positionen in weiteren Kategorien zu profitieren, womit dann und auch hier setzt ich ein grosses Vielleicht dran? Ich wünsch einen schönen Tag - FG!

von Ben Ecker am
19.06.2017, 17:47

Hubert Freidl und seine neue Firma „Organic+“

Es liegt auf der Hand, dass Hubert Freidl nach einen spirituellen Ausgleich zum Vertrieb des illegalen Schneeballsystems Lyoness zu finden sucht. Er selbst sieht sich ja gerne als Weltverbesserer mit viel Herz. Es ist nur verständlich, dass er neben seinen klassischen Lyoness-Produkten nun auch den Trend der Nahrungsergänzungsmittel mit einer neuen Firma, namens „Organic+“ – www.organic.plus hinterher jagt. „Simply healthy“ und „Gesunde Nahrungsmittel aus der Natur“ heißt es da auf der Website. Die Produkte werden in Österreich produziert, aber wie viel Natur hier wirklich drinnen ist, können wir nicht beurteilen, wo die Inhaltsstoffe her kommen und wie naturnah oder biologisch produziert wurde, auch nicht. Das Impressum auf der Organic-Website (sehen Sie das Organic_pdf) zeigt uns dann aber die Verbindung zu Lyoness auf. Als Medieninhaber ist nicht die Organic+ selbst angeführt, sondern die Lyoness Europe AG in Buchs (CH). Bei Bestellung auf der Organic-Website wird man auch noch direkt auf die Lyoness-Website weitergeleitet. Ob das wohl bei interessierten und nahrungsbewussten Menschen Vertrauen schafft? Auch in der Welt des Sportsponsorings ist das neue Unternehmen von Hubert Freidl schon zu finden. Das „Lyoness Open“ wird offensichtlich nicht mehr direkt von Lyoness gesponsert, sondern neuer Sponsor ist – Überraschung! – die Firma Organic+ (www.lyonessopen.com).

von Oesi1 am
17.06.2017, 10:56

Ich hab eine Idee ...

Hallo Bleiententaucher, ich würde deinem Sohn gegenüber Interesse zeigen, um einmal die Abwehrhaltung zu lösen, bitte Ihn doch Dir mal vorzurechnen, für wie viel eingekauft werden muss, dass sich eine Position aus Kategorie 3 erwirtschaftet, so muss er sich mit dem System mal auseinandersetzen und nicht nur dem glauben, was bei Lyoness erzählt wird. Wenn Hilfe brauchst kannst Dich gern melden - LG

von Bleiententaucher am
12.06.2017, 18:54

@LL2016

Stichwort Hotel Mama/Papa: Wenn man noch bei den Eltern wohnt und sein erstes eigenes Geld verdient hat man ja die Möglichkeit sein Geld irgendwie zu verbrennen. Geldhahn zu drehen geht leider nicht.

von LL2016 am
10.06.2017, 11:46

@Bleiententaucher

Man macht sich ja dann schon seine Gedanken, und irgendwann kommt die Frage auf: woher hat Ihr Sohn im zarten Alter von 20 Jahren so viel Geld ? Denn darin liegt dann die Lösung ... Geldhahn zudrehen ...

von LL2016 am
09.06.2017, 18:00

Leuchtendes Beispiel ?

Eigentlich könnte die Seite jetzt ja aktalisiert werden. Überschrift nicht mehr " fragwürdige Einkaufsgemeinschaft ", sondern " verurteiltes Schneeballsystem " . Einer muss doch mal anfangen das Unwort öffentlich auszusprechen :)

von Bleiententaucher am
09.06.2017, 17:41

Trotz Klage in Österreich bewegt sich Hubert Freidl normal weiter

Wie kann es sein ,dass Herr Freidl trotz Klage aus Österreich sich ungeniert am 4.6 in Italien bei der Moto GP Viplounge zeigt? Außerdem wurde dort noch großzügig mit der Cashback- Card geworben!

von LL2016 am
09.06.2017, 10:23

Facebook

Kann man die Seiten von Lyoness eigentlich nicht melden bei Facebook ? Als unerlaubte Werbung für ein unlauteres Geschäft ? Darf man in fb für egal was Werbung machen ?

von LL2016 am
09.06.2017, 09:21

Phänomen

Liebe Eltern Bleiententaucher! Das ist so ein bisschen wie Hypnose. Die funktioniert auch nur, wenn man es zulässt. Ihr Sohn hat die Gehirnwäsche von Lyoness zugelassen, und - ich rede aus persönlicher Erfahrung - ab jetzt sind alle Argumente gegen Lyoness wertlos. Sie könnten die kilometerlangen Begründungen der Richter anführen, Sie könnten die Richter in Person vor Ihren Sohn stellen, - alles wird an ihm abprallen. Aus dem Grund habe ich ja schon vor längerer Zeit die sektenartigen Veranstaltungen verurteilt. Alle drinnen (") sind die Schlauen, alle draussen (") sind die Deppen, lasst uns zusammen singen und klatschen und jubeln bis euch das letzte bisschen Verstand verlassen hat...... Leider wird Ihr Sohn auf nichts hören und Sie als begriffstutzig hinstellen, weil Sie das TOLLE an Lyoness einfach nicht begreifen wollen. Nicht schön....

von twist am
09.06.2017, 09:14

@Supi777

Gemäss Homepage des SVNM (svnm.ch) ist unter "Organigramm" und "Vorstand" ersichtlich, dass Otto Steiner-Lang nach wie vor Präsident des SVNM ist. Allerdings sollte er sich ernsthaft überlegen, zurückzutreten, nachdem er seinen Verband wegen Lyoness in eine derart missliche Lage gebracht hat.

von Bleiententaucher am
08.06.2017, 22:09

Lyoness Facebook Gurus fischen auch in Deutschland!

Mein Sohn (20 Jahre) wurde letztes Jahr bei Facebook von den Lyoness Gurus angeworben. Jetzt sind die auch als BCR im Netz unterwegs! Nach einer Veranstaltung in Hamburg Ende Oktober letzten Jahres, ist mein Sohn absolut überzeugt davon damit reich zu werden und nicht mehr arbeiten zu müssen. Unsere Warnungen davor werden alle als Fakenews abgetan. Alle Fakten die gegen Lyoness sprechen werden ignoriert. Hat jemand eine Idee wie ich unseren Sohn davon abhalten kann, noch mehr Geld in windige Clouds zu stecken? Wie kann es sein, dass dieses verurteilte System überhaupt so weiter machen kann?

von Supi777 am
08.06.2017, 20:48

Weisskopf ist nicht aufgeführt

Herr Weisskopf wurde bereits aus dem Organigram entfernt. Auch der Download zum Thema: SVNM stellt sich vor funktioniert auch nicht mehr. Aber unter dem Verzeichnis sind 3 unseriöse Firmen aufgeführt: Lyoness / Forever Living / LR Products Allesamt Schwachsinn und unseriös.

von LL2016 am
08.06.2017, 13:25

Sunny18

Genau das meine ich. Wie kann es sein, dass keiner reagiert? Lyoness ist Schneeballsystem, und keinen interessierts ???

von twist am
08.06.2017, 13:16

OFFENER BRIEF AN OTTO STEINER-LANG

Sehr geehrter Herr Steiner-Lang Ich komme zurück auf meine Offenen Briefe vom 8.10.2016 und 20.11.2016. Als Präsident des Schweiz. Verbandes Network Marketing (SVNM) sind Sie für die Geschicke des SVNM der Hauptverantwortliche. Insbesondere sind Sie verantwortlich dafür, dass es unten den Firmenmitgliedern des SVNM keine schwarzen Schafe gibt. Der SVNM hat sich ja auf die Fahne geschrieben, dass "er den Wildwuchs der Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing Schneeballsysteme betreiben, Einhalt gebieten will." Sie haben den Mitgliedsfirmen und den Privatmitgliedern (Networkern) versprochen, dass der SVNM seine Mitgliedsfirmen auf Herz und Nieren überprüft, damit man allen bestehenden Mitgliedern eine Qualitätssicherung geben kann. Trotzdem befindet sich unter den Firmenmitgliedern des SVNM mit Lyoness eine Firma, die ein illegales Schneeballsystem betreibt. Ein Urteil des Obergerichts des Kantons Zug gegen die Lyoness Suisse GmbH, Cham, (das in Ihrem Besitz ist), worin dies zweifelsfrei erkannt wurde, wurde kürzlich rechtskräftig, da Lyoness die zuvor ans Bundesgericht, Lausanne, eingereichte Berufung (Beschwerde) zurückgezogen hat. Der Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham, Adolf Weisskopf, sitzt gemäss Ihrer Homepage (Der SVNM stellt sich vor) nach wie vor im Beirat des SVNM und der äusserst aktive Lyoness/Lyconet Networker Stefan Wildhaber sitzt nach wie vor im Vorstand des SVNM. Wenn Sie die Mitgliedschaft von Lyoness unten solchen Umständen weiterführen, wird dies zu einem grossen Vertrauensverlust unter Ihren Mitgliedern führen. Wenn Sie die Lyoness-Networker, die SVNM-Verbandsmitglieder sind, nicht über das Urteil informieren, nehmen Sie in Kauf, dass sich diese weiterhin der Gefahr aussetzen, strafrechtlich wegen Mitwirkung an einem verbotenen Schneeballsystem verfolgt zu werden.

von Sunny18 am
08.06.2017, 09:50

Lyoness Open

WIe man sieht, ist es auch möglich in unserem Land, als Betreiber eines Schneeballsystems, als Hauptsponsor eines Golfturniers, etliche Mal in Radio und Fernsehen namentlich genannt zu werden und somit wird Lyoness auch noch eine Werbeplattform gegeben,... einfach unerklärlich für mich !

von LL2016 am
06.06.2017, 19:43

@twist

Mich wundert ja fast nichts mehr. Aber das Österreich nichts unternimmt, wo - wie unten beschrieben, mehrfach ein Schneeballsystem attestiert wurde - , ist schon sehr merkwürdig. Es gehört die Tätigkeit untersagt. Und bestraft gehören die Freidl und Co. sowieso. Wegen Verführung zur Teilnahme an einem betrügerischen System. Aber nein, die machen munter weiter, - geht ja anscheinend auch . Ich hoffe, du hast Recht und es passiert dann endlich mal was.

von am
06.06.2017, 19:42

NEUER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Die Lokalzeitung Werdenberger und Obertoggenburger, Buchs SG, (wo die Lyoness-Dach-Gesellschaften domiziliert sind), hat am 2. Juni 2017 folgenden Artikel publiziert: LYONESS ZIEHT IHRE BESCHWERDE ZURÜCK. Lyoness zieht ihre Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Zug zurück, wie die Einkaufsgemeinschaft mit Holdingsitz an der Buchser Bahnhofstrasse diese Woche mitteilte. Das Kantonsgericht hatte im November 2016 das Geschäftsmodell von Lyoness als Pyramiden- oder Schneeballsystem bezeichnet und die Firma im konkreten Fall zu Rückzahlungen von einbezahlten Geldern verpflichtet. Gegen dieses Urteil legte Lyoness Beschwerde beim Obergericht, Zug ein - und blitzte ab. (W & O vom 21. März) . Das Obergericht befand damit zweitinstanzlich, dass das System Lyoness als unlauteres Schneeballsystem zu qualifizieren ist und dass das Lyconet-Vertriebssystem und die Premium-Mitgliedschaft derart zusammenhängen, dass das System als Ganzes als unlauter qualifiziert werden muss. "Lyoness wird gegen die Entscheidung (des Obergerichts) Rechtsmittel erheben", sagte damals Adolf Weisskopf, Direktor der Länder- Gesellschaft Lyoness Suisse GmbH, dem W & O. Lyoness ist nach wie vor überzeugt, dass das Obergericht, Zug, "Recht willkürlich anwendet und Einkaufsgemeinschaft und Vertriebssystem mit dem UWG völlig vereinbar sind. " Der marginale Streitwert - konkret geht es um 233 Franken rechtfertige kein langwieriges und finanziell aufwändiges Verfahren beim Bundesgericht, so die Begründung für den Rückzug. Mit dem Verzicht auf den Weiterzug dieses Urteils an das Bundesgericht wird das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug nun rechtskräftig. Mein Kommentar: 1. Der Streitwert ist viel höher als der von Lyoness kommunizierte Betrag. 2. Wenn Lyoness nun behauptet, dass das Obergericht, Zug, Recht willkürlich anwendet und dass Einkaufsgemeinschaft und Vertriebssystem mit dem UWG völlig vereinbar sind, so zeugt das von einer extremen Geringschätzung der Schweizer Justiz. 3. Lyoness sollte endlich ohne Wenn und Aber zur Kenntnis nehmen, dass sie von einem Schweizer Gericht wegen Betriebs eines Schneeballsystems verurteilt wurde und konsequenterweise auf die Weiterführung ihres ausbeuterischen Lyconet-Vertriebssystems verzichten.

von twist am
06.06.2017, 13:36

@LL2016

Ich habe guten Grund zur Annahme, dass nachdem Lyoness nun in der Schweiz (und mehrfach auch in Österreich) rechtskräftig wegen Betriebs eines Schneeballsystems verurteilt wurde, schweizerische Aufsichtsbehörden aktiv werden müssen.

von LL2016 am
06.06.2017, 12:27

Schneeballsystem

Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass ein verurteiltes Schneeballsystem fein weiter bestehen darf. Ich denke, das ist rechtswidrig und verboten ? Aber genau vor der Nase dann letzten Herbst das Treffen in Österreich abzuhalten, ist mehr als dreist. Warum schreitet denn da keiner ein ?

von Ben Ecker am
06.06.2017, 12:15

Lyoness in Deutschland einklagen

...an Cashback! Lyoness ist in Österreich und der Schweiz rechtskräftig als "Schneeballsystem" verurteilt, jedoch nicht in Deutschland. In Deutschland ist ein Strafverfahren u. a. In Köln anhängig und die Steuerfahndung ermittelt. Der nächste Schritt muss sein, auch in Deutschland Lyoness/Lyconet/Cashback World als Schneeballsystem rechtlich eine Verurteilung zu erreichen und eine Einstellung des deutschland weiten Vertriebes zu erreichen. Auch dies wird noch noch ein "harter Ritt" werden.

von fromhold am
06.06.2017, 11:30

Schneeballsystem

In Österreich wurde das Geschäftsmodell schon 2015 vom Handelsgericht Wien als Schneeballsystem erkannt. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug nimmt darauf auch Bezug. https://verbraucherrecht.at/cms/index.php?id=49&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3546&cHash=b2e43ed5914d78b27876856be8d19bdc

von twist am
06.06.2017, 10:50

@Cashback

Deutsche Lyoness-Mitglieder haben die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, also eine schweizerische Firma als Vertragspartei. Um den Klageweg zu erschweren, gilt gemäss Art. 18.7 der Allg. Geschäftsbedingungen (AGB) , dass auf das Vertragsverhältnis deutsches Recht anzuwenden ist. Ein Schweizer Richter wird diese Klausel jedoch als nicht zulässig erklären. Ein Gerichtsstand ist in den AGB nicht genannt, sodass am Sitz der Gesellschaft (Buchs SG) geklagt werden muss. Nachdem es nun in der Schweiz einen Anwalt gibt, der bereits einen Prozess gegen die Lyoness Suisse GmbH, Cham, gewonnen hat (Schweizer haben seit 2014 diese Gesellschaft als Vertragspartei) und über hervorragende Dossierkenntnisse verfügt, wäre es angezeigt, diesen mit der Wahrung seiner Interessen zu beauftragen. Es handelt sich um Dr.Rainer Riek von der renommierten Kanzlei Zwicky Windlin & Partner, Gartenstrasse 4, 6300 Zug. Es wäre sicherlich zweckmässig und kostensparend wenn sich die deutschen Geschädigten gleichzeitig an Dr. Riek wenden könnten. Nicht auszuschliessen ist auch, dass Lyoness bei Einschaltung eines Anwalts noch vor Klageerhebung ein Vergleichsangebot machen wird, wie das auch bei Christian Plaschy der Fall war. Es wäre auch sinnvoll, wenn deutsche Lyoness-Mitglieder ihren Fall kurz der Staatsanwaltschaft Köln, Abteilung für Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, Am Justizzentrum 13, D-50939 schildern würden, da auch in Deutschland bereits gegen Lyoness ermittelt wird.

von Cashback am
02.06.2017, 21:02

GELD ZURÜCK FÜR JEDE EINHEIT?

Wenn Lyoness nun als Schneeballsystem entarnt wurde und es ein rechtskräftiges Urteil gibt, kann nun jeder Geschädigte sein Geld zurück fordern. Richtig?? Wie sollte man nun am besten vorgehen um das investierte Geld so schnell wie möglich zurück zu bekommen?? Ich wohne in Deutschland und kenne eine Menge Mitglieder, die sich auch von Lyoness betrogen fühlen und ihr Geld zurück fordern wollen. Danke im Voraus für Eure Unterstützung:-)

von LL2016 am
01.06.2017, 18:26

Endlich

Das ist ganz hervorragend. Jetzt muss es nur noch bekannt werden! Denn von den Jublern, die zum Beispiel zuletzt in Prag ein feudales Treffen feierten, will nach wie vor keiner etwas davon wissen. Das sei Verleumdung der Neider, denn wie könnte sonst ein so grosser Fussballclub wie Real Madrid demnächst beitreten ? Dieses nun amtlich gültige Urteil MUSS doch einfach eine Auswirkung haben ! Das sollte einmal durch die Presse gehen ! Ich hoffe wie immer das Beste.

von twist am
01.06.2017, 16:41

SCHWERE JURISTISCHE NIEDERLAGE VON LYONESS IN DER SCHWEIZ

In seinem Forumsbeitrag vom 26.4.2016 hat der Zuger Unternehmer Christian Plaschy mitgeteilt, dass er die Lyoness Suisse GmbH, Cham, auf Rückzahlung seines einbezahlten Geldes verklagt hat. Das Kantonsgericht, Zug, erkannte dann in seinem Urteil vom 21.9.2016, dass es sich beim Konzept von Lyoness um ein Schneeballsystem handelt, welches unlauter ist und dass ihr Vertrag mit dem Kläger einen widerrechtlichen Inhalt hat und damit nichtig ist. Lyoness hat das Urteil dann an das Obergericht des Kantons Zug weitergezogen. Dieses bestätigte mit Urteil vom 27.2.2017 das Urteil der Vorinstanz vollumfänglich und hielt erneut fest, dass das System von Lyoness als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit r des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu qualifizieren ist und dass das Lyconet- Vertriebssystem und die Premium Mitgliedschaft derart zusammen hängen, dass das System als Ganzes als unlauter qualifiziert werden muss. Da Lyoness zu Recht befürchtete, dass das Urteil äusserst schädigende Auswirkungen haben würde, zog sie es mit einer Beschwerde ans Bundesgericht weiter. Nun hat Lyoness aber erkannt, dass ein erhebliches Risiko bestand, dass das Bundesgericht das Urteil der Vorinstanz schützen wird und sie wollte unter allen Umständen ein solches Urteil vom höchsten Schweizer Gericht vermeiden. Lyoness hat deshalb ihre Beschwerde beim Bundesgericht am 26.5.2017 zurückgezogen, nachdem sie schon vorher den vom Bundesgericht geforderten Kostenvorschuss nicht fristgerecht geleistet hatte. DAMIT WIRD DAS URTEIL DES OBERGERICHTS DES KANTONS ZUG RECHTSKRÄFTIG. KÜNFTIG KANN JEDERMANN BEHAUPTEN, LYONESS SEI VON EINEM SCHWEIZER GERICHT WEGEN BETRIEBS EINES SCHNEEBALLSYSTEM RECHTSKRÄFTIG VERURTEILT WORDEN. Da hilft auch die Lyoness-Pressemitteilung vom 31.5.2017 nichts mehr, in welcher Lyoness völlig respektlos behauptet, dass das Urteil des Obergerichts "auf einer haltlosen Anwendung von Bestimmungen des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) basiere" und dass man davon ausgehe, dass das Obergericht Recht "vollkommen willkürlich" anwendet. Mein Kommentar: Die Folgen dieses Urteils werden weltweit zu spüren sein. Welcher Händler will noch mit einer Firma in Verbindung gebracht werden, die (gerichtlich festgestellt) ein Schneeballsystem betreibt? Welcher Sportclub will noch von einem Unternehmen gesponsert werden, wenn die Sponsorengelder aus unlauterer Geschäftstätigkeit stammen können? Welcher Networker will noch Mitglieder in ein System bringen, dass von einem Gericht als Schneeballsystem entlarvt worden ist?

von Ben Ecker am
31.05.2017, 18:41

Lyoness macht Rückzieher bei Urteil des OG Zug!

Mit welcher Arroganz sich Lyoness in der aktuellen Presseaussendung gebärt, ist kaum zu überbieten. Lyoness will nun also unter Beweis stellen, dass es ein rechtlich einwandfreies Unternehmen sei und gesprochenes Recht eines ordentlichen Gerichtes wird einfach wegnegiert. Mit der neuen Firmierung "Cashback World" wird es nicht anders sein. Lieber Herr Adolf Weisskopf, mitunter warten Mitglieder seit fast 10 Jahren darauf, dass ordentlich gearbeitet wird, aber leider verdiente immer nur die Führungsriege. Lyoness: Presseaussendung vom 31.05.2017! Lyoness Suisse GmbH zieht Beschwerde gegen Urteil des Obergerichts Zug aus unternehmensstrategischen Gründen zurück Lyoness Suisse GmbH ist überzeugt, dass das Obergericht Zug Recht willkürlich anwendet. Marginaler Streitwert rechtfertigt aber die Durchführung eines Verfahrens beim Bundesgericht nicht. Cham, 31.05.2017 – Obwohl die Lyoness Suisse GmbH der Meinung ist, dass das Urteil des Obergerichts Zug auf einer haltlosen Anwendung von Bestimmungen des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) basiert, zieht das Unternehmen seine Beschwerde gegen dieses Urteil zurück. Das Unternehmen geht zudem davon aus, dass das Obergericht Zug Recht vollkommen willkürlich anwendet. Die Lyoness Suisse GmbH ist überzeugt, dass Einkaufsgemeinschaft und Vertriebssystem mit dem UWG völlig vereinbar sind. „Massgebend für unsere Entscheidung ist der Umstand, dass der Streitwert von CHF 233.00 ein langwieriges und auch finanziell aufwendiges Verfahren beim Bundesgericht nicht rechtfertigt“, sagt Adolf Weisskopf, Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH. Adolf Weisskopf betont, dass die ursprüngliche Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Zug notwendig war, um genügend Zeit zu haben, sämtliche vorliegenden Fakten genau zu prüfen und insbesondere im Hinblick auf die geschäftlichen Interessen des Unternehmens die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Adolf Weisskopf: „Wir werden unser Cashback-Programm mit starken Partnern in der Schweiz weiter ausbauen und unter Beweis stellen, dass wir mit einem rechtlich einwandfreien Geschäftsmodell unseren Mitgliedern tolle Einkaufsvorteile ermöglichen. Weltweit vertrauen über 75’000 Partnerunternehmen und rund sieben Millionen Mitglieder unserem Unternehmen.“

von twist am
20.05.2017, 13:05

WO IST HUBERT FREIDL?

Aus Österreich erreicht mich die brisante Nachricht, dass dem österreichischen Zentralen Melderegister (ZMR) entnommen werden kann, dass Hubert Freidl, der bis vor kurzem in Graz wohnsitzgemeldet war, sich abgemeldet hat. Eine gegen ihn erhobene Klage konnte ihm von einem Gericht nicht mehr zugestellt werden, da er (angeblich oder tatsächlich?) ins Ausland verzogen ist. Affaire à suivre.

von Ben Ecker am
09.05.2017, 14:39

Lyoness jetzt „Cashback World“, aber die Probleme bleiben!

Offensichtlich wird der Name Lyoness derart mit mutmaßlichen Betrügereien in Verbindung gebracht, dass man sich mit einer Namensänderung ein anderes (neues) Image versucht zu verschaffen. Die Probleme sind dadurch aber nicht weg, es bleibt die begründete Einschätzung, dass hier die eigene Marke verleugnet werden soll. Allerdings zwecklos, man kann ein „Schneeballsystem“ nennen wie man will, es bleibt ein Schneeballsystem. Die Haftungsfrage bleibt ohnehin unangetastet….

von LL2016 am
09.05.2017, 12:58

Lange keine Neuigkeiten

Seit Bestehen des Forums war es wohl noch nie so lange still. Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ? Hoffentlich gibt es bald wieder Neuigkeiten zu berichten !

von LL2016 am
20.04.2017, 13:20

Supi777

Der Junge Mann aus Srilanka lebt in der Schweiz und weiss ganz genau, was er macht. Also das denkt er zumindest. Soweit ich aus seinem Profil lesen konnte, beschäftigt er sich mit dem Reichwerden nicht erst seit gestern. Das sind dann die Unbelehrbaren, die Eingeschworenen, wo ich immer wieder denke ´lass sie doch machen. Hinterher gibts dann schon genug Dresche , - aus der können die dann lernen, oder auch nicht ´.

von twist am
07.04.2017, 12:54

DAS EIS WIRD IMMER DÜNNER

Aus dem Artikel des Werdenberger & Obertoggenburger (W & O), Buchs SG (siehe Forumsbeitrag vom 5.4.2017) geht hervor, dass der Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham, Adolf Weisskopf, gemeint hat, dass das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Zug, nur die Lyoness Suisse GmbH betreffe. Reines Wunschdenken! Zwar ist in diesem Gerichtsverfahren die Lyoness Suisse GmbH von einem Schweizer verklagt worden. Sollte jedoch das nun von Lyoness angerufene Bundesgericht die Entscheidungen der beiden Vorinstanzen schützen, könnte dies weit über die Schweiz hinaus schwerwiegende Konsequenzen haben. Lyoness praktiziert ihre unlautere Geschäftspraxis weltweit immer mit den gleichen Methoden und mit vergleichbaren Vertragsunterlagen. Der im Artikel des W & O genannte Karl-Heinz Feddermann, Frümsen SG, ist übrigens gemäss Handelsregister Geschäftsführungskollege von Adolf Weisskopf bei der Lyoness Suisse GmbH, Cham.

von am
05.04.2017, 16:29

WEITERER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Die Zeitung Werdenberger & Obertoggenburger, Buchs SG, Redaktor Hanspeter Thurnherr, hat am 21.3.2017 unter der Rubrik "Lokal" folgenden Artikel publiziert: WEITERER ENTSCHEID GEGEN LYONESS. Buchs/Zug Die Rabattfirma mit Holdingsitz im Werdenberg ist mit ihrer Beschwerde vor dem Obergericht Zug abgeblitzt. Damit bestätigt das Gericht, dass die Firma ein unlauteres Schneeball- system betreibe. Am 9. November 2016 berichtete der W & O vom Urteil des Kantonsgerichts Zug, welches das Geschäftsmodell von Lyoness als Pyramiden- oder Schneeballsystem bezeichnete und alle Premiumverträge, die Lyoness in der Schweiz abgeschlossen hat, ungültig erklärte. Die Holdinggesellschaft Lyoness Europe AG hat ihren Sitz an der Bahnhofstrasse 22, in Buchs. Im konkreten Fall wurde Lyoness zur Rückzahlung des nachweislich einbezahlten Geldes samt Zinsen verpflichtet. Das Urteil hat grundsätzliche Folgen. denn andere Geschädigte, welche Anzahlungen geleistet hatten und von den versprochenen Gewinnen nichts zu sehen bekamen, könnten ebenfalls auf Rückzahlung klagen. LYONESS ZIEHT DAS URTEIL WEITER. Darum legte Lyoness gegen das Urteil Berufung beim Zuger Obergericht ein. Das Gericht lehnte diese nun mit Urteil vom 23.Februar ab mit der Begründung: "Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das System der Beschwerdeführerin als unlauteres Schneeballsystem (..) zu qualifizieren ist. Adolf Weisskopf, Direktor der Ländergesellschaft Lyoness Suisse GmbH, erklärt auf W & O - Anfrage: "Das ausschliesslich die Lyoness Suisse GmbH betreffende Urteil ist nicht rechtskräftig. Lyoness wird gegen die vorliegende Entscheidung Rechtsmittel erheben". Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, wolle man den Entscheid nicht weiter kommentieren. Weisskopf verweist aber auf "die rechtskräftige Entscheidung" des Oberlandesgerichtes Wien vom 12. April 2016, das unmissverständlich festgestellt habe, dass Lyoness kein Ketten- oder Pyramidenspiel betreibe. Das Urteil des Zuger Obergerichts steht in einer Reihe ähnlicher Urteile österreichischer Gerichte, bei denen es um Klagen von Geschädigten gegen Lyoness ging, welche die Rückzahlung verlangten. Die Kläger hatten jeweils Einzahlungen getätigt, ohne die versprochenen Gegenleistungen zu erhalten. So hat das Landesgericht für Zivilrechtssachen, Graz, am 18. Januar eine weitere Beschwerde der Lyoness Europe AG in Buchs abgelehnt. Brisant für die Lyoness-Verantwortlichen ist der Strafantrag, welchen die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), Wien, beim Straflandesgericht in Graz eingereicht hat. Sie wirft Unternehmensgründer Hubert Freidl vor, die Prospektpflicht verletzt und gegen das österreichische Kapitalmarktgesetz verstossen zu haben, als er die verschiedenen "Werbekampagnen" startete. Mit dem Kampagnen sammelte Lyoness Geld, um damit in verschiedenen Ländern neue Lyoness-Firmen aufzubauen. KARL-HEINZ FEDDERMANN BESCHULDIGT ERWIN HÜSLER. Lyoness verteidigte sich zuletzt mit dem Argument, nicht Freidl,, sondern der inzwischen verstorbene Verwaltungsrat der Holdinggesellschaft Lyoness Europe AG in Buchs, Erwin Hüsler, habe sich alleine und ohne Wissen von Freidl und der weiteren Lyoness-Führung um die Durchführung der Kampagnen gekümmert. Der in Frümsen lebende Karl-Heinz Feddermann, langjähriges Kadermitglied von Lyoness und in mehreren Lyoness-Firmen aktiv, hat dies sogar eidesstattlich bestätigt. Doch die Ermittler der Staatsanwaltschaft glauben ihm nicht. Freidl habe nämlich die Werbekampagnen bereits im Vorfeld "federführend und öffentlich" beworben, zum Beispiel an einer Powerpoint-Präsentation bei einer Veranstaltung im April 2008in Lienz. Feddermann könnte damit im schlimmsten Fall eine Anklage wegen Meineids drohen. Allerdings hat er in der Erklärung die Formulierung "nach meiner Wahrnehmung" verwendet. Könnte er sich somit herausreden, dass seine Wahrnehmung halt einfach falsch oder unvollständig war? Der Ermittler hält jedenfalls fest "dass Hubert Freidl als Entwickler, wirtschaftlich Berechtigter und CEO des Lyoness-Konzerns mit allumfassenden Organfunktionen (....) mit der Entwicklung und Vermarktung der Werbekampagnen sowie der Option mit einem Veranlagungs- potential von 33,5 Millionen Euro nicht vertraut gewesen sein soll, ist nicht überzeugend und lebensfremd". Der W & O bat Karl-Heinz Feddermann über die Medienstelle von Lyoness um eine Stellungnahme. Mediensprecherin Sabrina Naseradsky liess ausrichten: "Da es sich bei der von Ihnen angesprochenen Causa um ein laufendes Verfahren handelt, werden Sie sicher verstehen, dass unser erster Ansprechpartner die Behörde ist und wir medial-öffentlich keine Stellungnahmen abgeben. Nachdem Herr Feddermann gegebenenfalls bei Gericht Zeuge sein wird, kann und wird er als Gesprächspartner ebenfalls nicht zur Verfügung stehen". KÜNSTLER DES KREATIVEN WORTSCHATZES. Lyoness versteht sich im Kern als moderne Rabattfirma. Sie vertreibt eine sog. Cashback-Karte, mit der sich bei den Partnerfirmen Rabatte in der Regel zwischen 1 und 5 Prozent rückvergüten lassen. Wer neue Mitglieder empfiehlt, erhält zusätzliche Rabatte. Allerdings ist das System unglaublich kompliziert. Dies zeigen schon die in den letzten Jahren immer wieder zusätzlich entwickelten Begriffe für Vergütungen. Das Obergericht Zug hat sich die Mühe genommen, in einer Begründung die Begriffe aufzulisten: Cashback-Zahlung, Shopping Points, Freundschaftsbonus, Lyconet Compensation Plan, Treueprämie, Treuebonus, Treuegutschrift, Re-Cash, Partnerprämie, Bonuseinheit, kostenfreie Zusatzeinheiten durch Einheiten-Umbuchung, Volumenprämie, Volumenbonus, Anzahlungsvolumen, prozentualer Buchungswert, binäres System, Treuekonto, Verrechnungskategorie, Buchwert, relevante Einheit, persönliches Verrechnungsprogramm des Mitglieds, Anzahl der gebuchten Einheiten (oben/unten) nach einer gebuchten Einheit des Mitglieds, Ersteinheit, persönliches Treueprogramm, Re-Cash- Funktion, Einheiten-Umbuchung, kosten- freie duplizierte Einheit. So weit der Artikel in der Zeitung Werdenberger & Obertoggenburger (W & O), Buchs SG. Mein Kommentar: In der Haut von Karl-Heinz Feddermann, Frümsen, möchte ich nicht stecken. Er ist übrigens Co-Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham.

von am
04.04.2017, 13:53

@LL2016

Du wunderst dich, dass in Österreich nicht schon lange "ernstere Konsequenzen" eingetreten sind, sprich dass dem Treiben von Lyoness Einhalt geboten wurde. Überleg doch noch einmal. So schwer ist die Aufgabe nicht! Hubert Freidl ist alleiniger Aktionär der Lyoness International AG, Buchs (Kapital CHF 1 Mio.) Da die Lyoness Europe AG, Buchs, (Kapital CHF 1 Mio.) eine 100%ige Tochtergesellschaft der Lyoness International AG ist, gehört ihm auch diese Gesellschaft (indirekt) zu 100 %. Nun hat Hubert Freidl seine Aktien an der Lyoness International AG (zu welchem Preis wohl?) an die Lyoness Group AG, A-Graz (Kapital EUR 100,000-) abgetreten, die er ebenfalls zu 100 % besitzt. Es gibt also keinerlei Änderung in den Eigentumsverhältnissen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Hubert Freidl die Änderung grundlos bzw. ohne Absicht vollzogen hat. Hier weise ich darauf hin, dass es in der Schweiz ein zweitinstanzliches Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Zug, gibt, in welchem erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und ihre Verträge mit Kunden deshalb ungültig sind. Ich gehe davon aus, dass Hubert Freidl befürchtet, dass schweizerische Aufsichtsbehörden aktiv werden könnten, sobald das Urteil rechtskräftig ist und er sich eine bessere Rechtsposition verspricht wenn er selber nicht mehr direkt Aktionär der schweizerischen Gesellschaften ist. Ich glaube auch, dass es einen Unterschied ausmacht, ob Lyoness in heimischen Landen verklagt wird oder ob sie sich vor schweizerischen oder deutschen Richtern verantworten muss. Mein Kommentar: Es ist und bleibt spannend.

von LL2016 am
04.04.2017, 07:13

Flüchten ?

Laut Duden steht " flüchten " für : 'sich einer drohenden Gefahr entziehen', 'sich in Sicherheit bringen'. Lyoness flüchtet also aus der Schweiz ...nach Österreich..., wo genausoviel Ungemach droht wie in der Schweiz, wo - laut eines vorangegangenen Artikels - bereits rechtskräftige Urteile existieren, die in ihrer Urteilsbegründung ebenso das böse Wort Schneeballsystem enthalten. ( Und wo es mich sehr wundert, dass nicht längst ernstere Konsequenzen eingetreten sind ). Wo ist dann die Logik in dieser "Flucht "? Die denken doch sicherlich nicht , ach, die Schweiz ist so lieb, so sauber wie ihr Schnee, da wollen wir mal kein dunkles Fleckchen dranmachen, kommt Jungs, wir gehen heim und dreckeln dort weiter. Warum sollte sich Lyoness in Österreich sicherer fühlen ?

von twist am
03.04.2017, 11:26

LYONESS FLÜCHTET IN EINHEIMISCHE GEFILDE

Lyoness hat am 28.3.2017 in einer Presseaussendung bekannt gegeben, dass die "bisher in der Schweiz angesiedelte Dachgesellschaft Lyoness International AG,Buchs, in die Lyoness Group AG mit Sitz in Graz eingegliedert wird". Das bedeutet, dass Hubert Freidl, der Alleinaktionär der Lyoness International AG seine Aktien an die Lyoness Group AG, Graz, abtreten will. Er ist auch Alleinaktionär bei der Lyoness Group AG, weshalb es keine Änderung bei den Beteiligungsverhältnissen gibt. Die Lyoness Europe AG, Buchs, welche die Einkaufsgemeinschaft betreibt und Vertragspartei Zehntausender europäischer Lyoness-Mitglieder ist, ist bekanntlich eine Tochtergesellschaft der Lyoness International AG. Lyoness schreibt in ihrer Presseaussendung, dass "die Lyoness Group AG mit ihrem weltweiten Umsatz in Österreich steuerpflichtig wird und eine treibende Kraft für die heimische Wirtschaft sein wird". Natürlich werden Firmen, so auch in Österreich, nicht nach ihrem Umsatz, sondern nach ihren Gewinnen besteuert. Die "Head of Public Relations" Silvia Kelemen Weihs sollte vielleicht einmal einen Buchhaltungskurs besuchen. Ob Lyoness durch diese Änderung "eine treibenden Kraft für die heimische Wirtschaft" sein wird, darf unter den derzeitigen Umständen bezweifelt werden. Aus schweizerischer Sicht ist dieser Wechsel, wenn er denn kommt, höchst erfreulich. Lyoness, heute eine schweizerische Firma mit Sitz in Buchs SG, ist auf allen 5 Kontinenten vertreten und wird von ihren Mitgliedern als schweizerische Firma wahrgenommen. Durch ihr unlauteres Geschäftsgebaren mit (nach Ansicht von in- und ausländischen Gerichten) Betrieb eines Schneeballsystems wird das Ansehen der Schweiz massiv bedroht oder verletzt. Da lassen wir also den Österreichern gerne den "Vortritt". Man wird jetzt abwarten müssen, welches die weiteren Schritte von Lyoness sind. Sollte Lyoness die Lyoness International AG und die Lyoness Europe AG liquidieren, müsste sie mit allen europäischen Mitgliedern eine aufwändige Vertragsänderung (neue Vertragspartei) durchführen, der alle Mitglieder zustimmen müssten. Es ist wohl davon auszugehen, dass es Lyoness nach dem zweitinstanzlichen Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, in welchem erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt, in helvetischen Landen etwas ungemütlich geworden ist.

von Supi777 am
27.03.2017, 11:03

bitte nur über Lyoness schreiben

lyoness domain http://pastebin.com/ZF2c6kPQ da kommt wirklich nichts. Bitte hier nur über Lyoness bericht . Keinen anderen Mist posten

von am
26.03.2017, 15:52

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die Tiroler Tageszeitung hat am 24.3.2018 folgenden Artikel veröffentlicht: AUCH SCHWEIZER OBERGERICHT SIEHT IN LYONESS-VERTRIEB SCHNEEBALLSYSTEM. Gegen die Grazer Rabattfirma Lyoness, Hauptsponsor des Wiener Fussballclubs Rapid, liegt ein weiteres zivilrechtliches Urteil vor. Diesmal hat das Schweizer Obergericht Zug die Vertriebsschiene von Lyoness als Schneeballsystem bezeichnet. Mitglieder bekämen im Wesentlichen nur Geld, wenn sie andere Mitglieder anwerben. Zudem sei das Geschäftsmodell intransparent. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Lyoness hatte sich gegen ein entsprechendes Urteil der Vorinstanzen gewehrt und ist nun mit seiner Beschwerde abgeblitzt. Gegen das mit 28. Februar datierte Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, das der APA vorliegt, ist Rechtsmittel möglich, "wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt". Dies will Lyoness tun. "Das - ausschliesslich die Lyoness Suisse GmbH - betreffende Urteil ist nicht rechtskräftig. Lyoness wird gegen die vorliegende Entscheidung Rechtsmittel erheben", so eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage der APA. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, könne sie keine weitere Stellungnahme abgeben. Das Obergericht geht im Detail auf Lyconet, die Vertriebsschiene von Lyoness, ein. Anlass für den Fall war ein Mitglied, das von Oktober 2014 bis September 2015 knapp 4500 Franken (aktuell rund 4,200 Euro) in das Lyoness-System eingezahlt hat. Unter anderem hat er sogenannte Rabattgutscheine gekauft. Als er sein Geld zurück wollte, lehnte Lyoness das ab. Vor Gericht kam er nun in zwei Instanzen recht. Für das Obergericht verstösst Lyconet als Ganzes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Der Vorteil der Mitglieder bestehe "hauptsächlich aus der Anwerbung weiterer Personen". Wer lediglich bei Lyoness-Partnerunternehmen einkauft und Rabatte sammelt, habe nur "marginale Vorteile", so das Gericht. "Wirtschaftlich interessant wird die Vergütung erst bei der Anwerbung neuer Mitglieder und bei deren finanziellen Beiträgen. Der Gewinn fällt umso höher aus, je mehr neue Mitglieder das einzelne Mitglied Lyoness zuführen kann und je mehr Mitglieder am System insgesamt teilnehmen", heisst es in dem Urteil. Ein weiteres Indiz "für das Vorliegen eines unlauteren Schneeballsystems" sei, "dass die Teilnehmer für die blosse Anwerbung von neuen Personen einen vermögensrechtlichen Vorteil erhalten", stellt das Gericht fest. Schliesslich herrsche auch Intransparenz bezüglich der Lyoness-Struktur und der Berechnung der Provisionen. Aufgrund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) 2014 und der Lyconet-Vereinbarung sei "nicht durchschaubar und unverständlich, worin die versprochenen Vorteile genau bestehen, wie diese berechnet werden und in welchem Ausmass sie dem jeweiligen Mitglied letztendlich gewährt werden." Es sei etwa von "Cashback-Zahlungen", "Shopping Points" oder "Freundschaftsbonus" die Rede. Das Gericht listet mehr als 30 solcher Begriffe auf. Weiters stellte das Gericht fest, dass bei Lyoness eine "Umverteilung von Geldern von der Pyramidenbasis in Richtung Spitze der Pyramide" stattfinde. Das sei ein weiteres Indiz dafür, dass es sich um ein unzulässiges Schneeballsystem handle. Das Obergericht Zug ist nicht das erste, dass das Lyoness-System als unzulässig qualifiziert hat. Im aktuellen Urteil heisst es dazu: "Lediglich der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass auch österreichische Gerichte das von Lyoness betriebene System als unzulässiges Schneeballsystem qualifiziert haben". Ein weiteres solches Gericht gibt es vom Bezirksgericht Vöcklabruck. Am 9. März stellte dieses in einem Urteil fest: "Das von der beklagten Partei betriebene Geschäftsmodell ist als Schneeballsystem .......zu qualifizieren". Gemäss der entsprechenden Bestimmung im UWG sei "die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist, eine irreführende Geschäftspraktik". Lyoness bezeichnete das Urteil auf APA- Anfrage als eine "erstgerichtliche Einzelfallentscheidung, in welcher ausschliesslich das bereits seit dem Jahr 2014 nicht mehr existente "Gutschein- Anzahlungssystem" beurteilt wurde. Lyoness geht im übrigen, nicht zuletzt auch aufgrund anderslautender Entscheidungen - davon aus, dass tatsächlich selbst dieses nicht mehr angebotene Produkt kein "Schneeballsystem" darstellt bzw. dargestellt hat", so eine Sprecherin in einer schriftlichen Stellungnahme. Lyoness betonte weiters, dass das Unternehmen bereits 2012 einen internen "Change-Prozess" in die Wege geleitet hab, um die Einkaufs-/Rabattschiene stärker voneinander zu trennen. "Im Zuge dieses Prozesses, der 2014 abgeschlossen wurde, hat Lyoness seine Geschäftsfelder auf drei Marken aufgeteilt und so die Unternehmensstruktur noch klarer definiert. Der Konzern verfügt nun über eine Marke für Shopper (Cashback Card), eine für seine Partnerunternehmen (Cashback Solutions) und eine für den Vertrieb (Lyconet)" erklärte die Sprecherin. Das Cashback- und Kundenbindungsprogramm sei vom Urteil nicht betroffen. "Weiterhin können die mittlerweile rund 7 Millionen Mitglieder in 47 Ländern bei über 75.000 Partnerunternehmen Einkaufsvorteile lukrieren", betonte Lyoness . So weit der Artikel in der Tiroler Tages- zeitung.
Mein Kommentar: Ich hoffe und bin überaus zuversichtlich, dass das schweizerische Bundesgericht (das höchste Gericht der Schweiz) auf den Weiterzug des Urteils durch Lyoness erst gar nicht eintreten wird oder aber dass es die Entscheide der beiden Vorinstanzen vollumfänglich schützen wird. Ein in der Schweiz rechtskräftig gewordenes Urteil, in welchem erkannt wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt, hätte weitreichende Folgen und Lyoness wäre es nicht mehr möglich ihr Lyconet- Vertriebs- System, bestehend vor allem aus ( selbst noch heute laufenden) Geldeinsammlungsaktionen, weiterzuführen. Die Aussage der Lyoness- Sprecherin, es handle sich um eine "erstgerichtliche Einzelfallentscheidung" ist doppelt falsch: Das Obergericht des Kantons Zug war bereits die zweite Instanz, vor ihm hatte bereits das Kantonsgericht ein ähnliches Urteil gefällt. Es handelt sich auch nicht um eine Einzelfallentscheidung: Lyoness ist in Österreich schon mehrfach zur Rückzahlung von Anzahlungen verurteilt worden.

von qedqed am
26.03.2017, 09:46

Domains

Dieses "paste" auf "pastebin.com" existiert sehrwohl (09:40 2017-03-26 MESZ) und scheint alles andere als "Mist" zu sein. Wenn man keine Ahnung hat, diesen Umstand bitte nicht auch noch so klar unter Beweis zu stellen. Quizfrage: Was wurde, wenn die Daten keine Erfindung sind, spätestens Anfang 2012 von welchen Personen in größeren Mengen aus welchen offensichtlichen Motiven wohl registiert? (Zu gewinnen gibt es leider weder Shoppingpoints noch irgendwelche Positionen :-))

von Supi777 am
24.03.2017, 10:03

was soll dieser Domain

Wer postet solchen Mist? Diese Domain existiert nicht!!!

von abcd am
23.03.2017, 21:31

lyoness domain

http://pastebin.com/ZF2c6kPQ

von am
22.03.2017, 12:41

STEUERFAHNUNG GEGEN LYONESS IN DEUTSCHLAND

Der investigative Journalist Bernhard Ecker, Wien, hat heute auf seiner Homepage bekm.eu folgenden Artikel veröffentlicht: LYONESS-SYSTEM ZUR GELDWÄSCHE BENUTZT? STEUERFAHNDUNG IN DEUTSCHLAND ERMITTELT! Das Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Köln ermittelt nun auch in der Causa Lyoness. Die mögliche Geldwäsche bzw. Steuerhinterziehung durch das Lyoness Gutscheinsystem steht im Mittelpunkt der Überprüfung. Zum "unkomplizierten" internationalen Geldtransfer verwendet Lyoness ein System mit Geschenkgutscheinen (Gift Vouchers). Ein Lyoness-Mitglied kann online über die Lyoness-Website sog. Geschenk- Gutscheine ordern. Es kann dabei ein frei wählbarer Geldbetrag für den Gutschein angegeben werden. Die Gutscheine werden entweder aus dem Guthaben am Mitgliedskonto bezahlt oder man tätigt vorher eine entsprechende Einlage auf das Mitgliedskonto. Die bestellten Gutscheine sind dann downloadbar oder werden per E-Mail zugestellt. Die Gutscheine lauten auf einen Geldbetrag, sind aber ansonsten anonym. Auf diesem Blanco-Gutschein ist ein Geschenkcode angeführt. Diesen Geschenkcode kann man nun jeder beliebigen Person, die auch ein Konto bei Lyoness hat, bekanntgeben und die Person kann diesen Code eingeben und bekommt innerhalb kürzester Zeit den Geldbetrag des Gutscheins auf ihrem Konto gutgebucht. Man kann natürlich auch selbst diesen Code einem anderen eigenen Konto eingeben und erhält den Gutschein- betrag dann gutgebucht. Hat also ein Mitglied ein Konto in Deutschland und eines in den möglichen 47 Ländern bei Lyoness, dann kann das Mitglied so Geld vom Mittgliedskonto in Deutschland auf das Mitgliedskonto in dem jeweiligen anderen Land transferieren, ohne eine Banküberweisung durchführen zu müssen. Mit dem gutgeschriebenen Betrag kann man dann reale Gutscheine kaufen oder Einzahlungen bei Lyoness tätigen es also wie Bargeld verwenden. Laut den Nutzungsbedingungen kann man die Geschenk-Gutscheine selbst nicht für Einkäufe verwenden. Es liegt also auf der Hand, dass diese Geschenk- Gutscheine zu keinem anderen Zweck als für den unbeschränkten Geldtransfer dienen. Die Nutzungsbedingungen besagen weiter, dass Geschenk-Gutscheine nur bis max. EUR 1,000.- erworben werden können, jedoch können pro Bestellvorgang bis zu 100 Gutscheine bestellt werden. Es ist also möglich, auf einmal einen Betrag von EUR 100,000.- von einem Konto auf ein anderes Konto zu transferieren. Dieses System wird insbesondere von der Führungsriege von Lyoness genutzt, um Gelder zwischen ihren verschiedenen Mitgliedskonten steuerfrei und ohne devisenrechtliche oder banktechnische Beschränkungen verschieben zu können und auch so oft, dass die Mittelherkunft nicht mehr nachvollziehbar ist. Wir sind gespannt, welche Ergebnisse die Ermittlungen der Steuerfahndung in Köln bringen werden.

von am
21.03.2017, 13:25

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung Nachrichten.at. hat am 20.3.2017 folgenden Artikel publiziert: DER BEKANNTE EX- RAPID-FUSSBALLER ANTONIN PANENKA SIEHT SICH ALS OPFER DER GRAZER RABATTFIRMA LYONESS. Er habe bei Lyoness 64.000 Kronen (2.368 Euro) investiert, allerdings habe er "nur irgendwelche kleine Beträge zurückerhalten", sagte der Tscheche der tschechischen Monatszeitschrift "Reporter". (www.reportermagazin.cz) "Viele sagen, dass es sich um eine Pyramide oder ein Flugzeug (Begriffe, die im Tschechischen für betrügerische Geschäftsmodelle verwendet werden, Anm.) Ich weiss es nicht, ich kann es nicht mit gesundem Menschenverstand beurteilen". sagte Panenka. 64.000 Kronen seinen viel Geld, wenn man nur eine Pension habe. "Nur irgendwelche kleinen Beträge habe ich zurück erhalten" so der 68-Jährige. Er habe gemeinsam mit seiner Familie bei Lyoness investiert. Auch seine Ehefrau und seine Kinder hätten Geld hineingesteckt. Seine Hoffnung, das Geld wiederzubekommen, sei nicht allzu gross - "wenn ich höre, wie viele Leute dabei sind und wie viele Kronen sie hineingesteckt haben. Es wird offenbar schwer, alle zu befriedigen", sage Panenka weiter. Von Lyoness hiess aus auf Anfrage: "Wir befinden uns mit Herrn Panenka in einem sehr guten Einvernehmen. Uns sind keinerlei Probleme oder offene Fragen von seiner Seite bekannt". Panenka hatte vor 7 Jahren bei den Fans seines ersten Fussballclubs Bohemians Prag für Lyoness geworben, als der Klub finanzielle Probleme hatte. "Sie können sich selbst und den Bohemians Geld sparen!", lautete damals das Motto eines Werbefotos, das Panenka mit einer blauen und goldenen Einkaufskarte von Lyoness in den Händen zeigt. Lyoness ist seit zwei Jahren Grosssponsor des Wiener Fussballclubs Rapid und hat mehrere Geschäftszweige: Mit Cashback-Karten können Kunden Rabattpunkte sammeln, wenn sie bei bestimmten Händlern, Partnern von Lyoness, einkaufen. Daneben gibt es noch die Vertriebsschiene, wo Leute auch Geld eingezahlt haben. Wegen dieses Geschäftsteils ist Lyoness in die Kritik geraten und hat auch rechtliche Probleme. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaats- anwaltschaft (WKStA) emittelt gegen Unternehmensgründer Hubert Freidl wegen Verdachts auf Verletzung der Prospektpflicht bei mehreren Anlagen. Der umfangreiche Strafakt liegt gerade beim Grazer Straflandesgericht zur Sichtung. Lyoness hat die Vorwürfe bisher stets zurückgewiesen. So weit der Artikel auf nachrichten.at Mein Kommentar: Ein Weiterer, der gemerkt hat, was gespielt wird. Besser spät als nie. Hoffentlich formieren sich nun auch die Lyoness-Geschädigten in Tschechischen Republik um ihr Geld zurückzufordern.

von Ben Ecker am
17.03.2017, 19:23

Cashback

Natürlich! Mich auf kontakt@benecker.com anschreiben.

von Cashback am
17.03.2017, 15:07

An Ben Ecker

Wäre es irgendwie möglich direkt miteinander in Kontakt zu treten??? Vielen Dank im Voraus :-)

von Ben Ecker am
17.03.2017, 11:55

Cashback

Danke Cashback, dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklungen. Anfang nächste Woche werde ich weitere News in Sachen Lyoness und die deutsche Steuerfahndung, aktueller Prozessbetrug, Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Köln berichten.

von Cashback am
15.03.2017, 17:21

An Ben Ecker

Die informationen sind 100% sicher. Dieses "Lyoness System" mit mehreren tausend Mitgliedern gehört ein sehr guter Freund und ich persönlich habe die Entwicklung in den letzten Monaten verfolgen können. Es wurden in den letzen Monaten immer weniger Mitglieder neu registriert. Seit Januar waren es immerhin noch durchschnittlich 10 neue Mitgliederregistrierungen pro Woche. Aber seit ein paar Wochen hat sich die Zahl der Mitglieder nicht mehr erhöht. Auch heute ist immer noch der gleiche Stand, wie vor ein paar Wochen. Aber sicherlich sind auch noch andere Netzwerke am Werk und somit werden immer noch unschuldige in dieses System hineingezogen. Man kann nur hoffen, dass immer mehr Mitglieder merken, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und somit das System bald zum erliegen kommt. Es wäre gut, wenn die Staatsanwaltschaft Köln nun bald eine eindeutige Entscheidung treffen würde und das Treiben von Lyoness in Deutschland ein Ende bereiten würde.

von Ben Ecker am
15.03.2017, 09:14

Cashback

Wie gesichert sind deine Informationen in Sachen Lyoness Deutschland, zumal ich gesichert von 36 Neuanmeldungen am 09. März informiert wurde? Stillstand bedeutet keine weiteren Geschädigten, was wünschenswert wäre. Es steht außer Frage, dass GF van Rüth und der ehemalige GF Smerda sich mit der Staatsanwaltschaft Köln konfrontiert sehen. Es wird knallen bei Lyoness Deutschland. Definitiv!

von Sunny18 am
14.03.2017, 17:32

@LL2016

......drum wahrscheinlich auch der "Sagen umwitterte" Spruch des Hubsis,... "Gemma Deppen suchen "........

von LL2016 am
13.03.2017, 18:28

Sunny18

Ja, ein trauriges Thema. Früher sagte mein Vater immer, dumm und dreist sei eine fürchterliche Mischung. Hier ist es geldgierig und naiv. Es gibt da so ein Foto im fb, das würde ich als bezeichnend herausheben. Einer der Lyonessgurus, der auch Lehrgänge veranstaltet, steht in einem Autohaus, zwischen zwei Tesla.....er fragt seine Gemeinde: " ... ich kann mich nicht entscheiden, den roten oder den weissen, - welchen soll ich nehmen ? " KEIN WITZ ! Und die begeisterten Bewunderer posten ...den weissen....den roten.... - man glaubt es nicht, mit welcher Naivität diese billige Masche angenommen wird ! Deswegen müssten eigentlich schon die Treffen verboten werden, die haben einen solch sektenartigen Charakter, dass einem schlecht wird . Naja. Dieses Forum ist natürlich jetzt nicht Plattform für meine Geschichten, tut mir leid. Ich sage auch nichts mehr dazu. Werde mich in Geduld üben und abwarten, bis eines Tages die gute Nachricht kommt. Aber dann gibts eine Fete die sich gewaschen hat !

von Cashback am
13.03.2017, 17:38

LYONESS DEUTSCHLAND - STILLSTAND

Ein Marketer aus Deutschland informierte mich heute, dass sein "Lyoness-System" zusammengebrochen ist! Obwohl einige tausend Mitglieder in seinem Netzwerk registriert sind, wurden seit Wochen keine Neuregistrierungen mehr durchgeführt! Ein sehr starkes "Team" war bis vor kurzem immer noch sehr aktiv dabei, immer wieder neue Mitglieder zu werben. Nun ist seit einigen Wochen kein neues Mitglied dazugekommen und die Vermutung liegt nahe, dass auch diese aktiven Mitglieder nun endlich eingesehen haben, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt.

von Sunny18 am
13.03.2017, 16:24

@LL2016

So wie dir erging es vielen Menschen, die von Anfang an mißtrauisch waren und den Versprechungen des Hr. Freidl und den Seinen nicht glaubten. Mir übrigens auch. Es ist wirklich unfassbar, wie lange solche Machenschaften hierzulande möglich sind und nicht gerichtlich eingestellt werden, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird, denn die geblendeten, eingefleischten Lyonesen laufen ja nach wie vor durch die Gegend und suchen neue "Investoren". Wann wird das endlich gestoppt?

von Ben Ecker am
13.03.2017, 15:59

Rapid Wien-Legende Antonin Panenka selbst Geschädigter von Lyoness!

Eine ganze Seite widmet Rapid Wien seiner Legende Antonin Panenka auf der Vereinsseite. Antonin Panenka, der mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft 1976 Europameister wurde und von 1981 – 1985 bei Rapid Wien spielte und die Meisterschale holte. Neben Ernst Happel und Hans Krankl wurde er 1999 in das Rapid-„Team des Jahrhundert“ gewählt. Auf den Rapid Sponsor und Cashback-Partner Lyoness ist er jedoch alles andere als gut zu sprechen, hat er doch viel Geld mit und durch Lyoness verloren. Auch er hatte den Versprechungen von Lyoness geglaubt.

.Antonin Panenka wurde 2009 Mitglied von Lyoness, investierte und rührte für Lyoness kräftig die Werbetrommel – den treuen Fans von Bohemka (ein Team aus Prag) wurde die Lyoness Mitgliedschaft empfohlen, damit sie einerseits das Fußballteam unterstützen und andererseits selbst Gewinne lukrieren konnten. Es existiert auch ein Bild aus 2009, auf dem Antonin Panenka mit zwei Lyoness-Shoppingkarten in den Händen entsprechend abgebildet, Werbung für Lyoness machte. Aus der heutigen Sicht sieht es wie ein schlechter Witz aus. Nachdem er Lyoness-Mitglied wurde hätte er mehr Geld gespart, wenn er Lyoness ignoriert hätte, erzählt er heute verärgert.  Vielleicht wäre die Vereinsspitze gut beraten gewesen, den Erfahrungsaustausch mit ihrer Vereinslegende zu suchen, aber großzügige Sponsorengelder zeigten sicherlich die gewünschte Wirkung.

Wie überall sonst auch wurden in der Tschechoslowakei tausende Kunden von Lyoness hinters Licht geführt – ebenso geschickt über eine Kooperation mit einem bekannten Fußballverein. Hier wurden die Vereine als KMU’s gehandhabt und anstelle von Sponsoring werden hier eben Shopping-Points etc .

Tausende Menschen in der Tschechoslowakei haben den vergangenen Jahren Milliarden tschechischen Kronen bei Lyoness angelegt. Die versprochenen Gewinne haben sie auch nach Jahren nicht erhalten. Viele Menschen haben den Kampf um ihr Geld schon aufgegeben. Diejenige, die es nicht aufgegeben haben, kämpfen dort jetzt gemeinsam, um das investierte Geld wieder zurück zu erhalten.

„Im Ausland ist die Glaubwürdigkeit von Lyoness schon sehr abgeschwächt. Aber in den Ländern wie Tschechien, wo die Sprachkenntnisse schlecht sind, haben die Leute wenige Informationen aus dem deutschsprachigen Raum und können sich nicht wirklich wehren. Im Gegenteil, wenn Lyoness jetzt wieder mit einem neuen Investmentmärchen zum Fußballklub kommt, schaffen sie es, es denen wieder zu verkaufen“ erklärt ein tschechisches Bündes gegen Lyoness.

Zurück bleiben auch hier nur enttäuschte Kunden.

von twist am
13.03.2017, 15:08

@LL2016

Das zweitinstanzliche Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 23.2.2017 ist noch nicht rechtskräftig. Lyoness hat die Möglichkeit, das Urteil ans Bundesgericht weiterzuziehen und hat damit Zeit bis Ende März 2017. Obwohl anzunehmen ist, dass das höchste Gericht die Urteile der beiden Vorinstanzen schützen wird, ist nicht ganz ausgeschlossen, dass Lyoness, um Zeit zu schinden, auch diesen letzten Schritt noch tun wird. Geld zum Prozessieren, das ja von ihren Anhängern stammt, hat sie ja genug. Auch im Fall der Verbandsklage, welche im Auftrage des österreichischen Konsumentenschutzministeriums wegen unlauteren Geschäftsbedingungen gegen Lyoness erhoben wurde und wo die beiden Vorinstanzen befunden haben, dass 61 Klauseln in den AGB ungesetzlich sind, hat Lyoness das Urteil an den Obersten Gerichtshof weitergezogen. Hier ist aber bald Ende der Fahnenstange. Es darf davon ausgegangen werden, dass das höchste Gericht Österreichs den endgültigen Entscheid bald fällen wird.

von LL2016 am
13.03.2017, 13:11

twist

Wenn ich dann Fromhold am 4.03.2017 richtig verstanden habe, ist das Obergericht im Kanton Zug doch zu diesem Urteil gekommen, oder nicht? Warum können dann noch Gehirnwäschetreffen wie das kommende in Prag stattfinden ?

von twist am
13.03.2017, 09:58

@LL2016

Wenn Gerichte in letzter Instanz Lyoness als Schneeballsystem entlarvt haben, kann Lyoness ihr heutiges unlauteres Geldeinsammlungs-System nicht mehr weiter führen. Die Geldflüsse werden damit austrocknen und Lyoness wird ihre Betriebskosten nicht mehr decken können. Auch werden sich immer mehr Händler von Lyoness abwenden und neue Händler werden kaum mehr zu gewinnen sein. Wer will schon seinen guten Ruf gefährden und mit einer Firma, die ein Schneeballsystem betreibt, in Verbindung gebracht werden? Last but not least werden wohl Abertausende von Geschädigten ihr Geld auf dem Gerichtswege zurück- fordern, was einen weiteren Geldabfluss (Cash-back!) zu Folge haben wird. Was den Verantwortlichen noch droht, die das Schneeballsystem in Gang gebracht haben, bleibt abzuwarten.

von LL2016 am
10.03.2017, 21:03

Eine Frage

Hallo , ich verfolge schon seit langer Zeit als stille Mitleserin alle Beiträge. Ich wurde von meiner besten Freundin als zu dumm, kleingeistig und nicht voll zurechnungsfähig bezeichnet, weil ich ihr von Lyoness abriet. Das hat mich persönlich sehr verletzt und rief mir einen Satz der Lyoness Präsentation ins Gedächtnis " ihr werdet auf dem Weg den einen oder anderen Freund verlieren ...", - aber das sind auf dem Weg zu Glück und Reichtum kleinere Kollateralschäden, die man in Kauf nehmen muss. Jetzt verfolge ich natürlich umso genauer, wie die Geschichte sich entwickelt. Dazu habe ich eine Frage : wenn doch nun ein Gericht in letzter Instanz Lyoness als Schneeballsystem entlarvt hat, warum wird Lyoness dann nicht verboten ? Zuletzt noch herzlichen Glückwunsch für eure unermüdliche Arbeit !

von Ben Ecker am
08.03.2017, 15:56

Rapid Wien lügt oder lässt sich für dumm verkaufen!

Auch wenn es Rapid nicht wirklich wusste oder nicht wahr haben wollte, die eigentliche Wertschöpfung bei Lyoness fand mithilfe des Imagetransfers von Rapid statt. Auch wenn Rapid offiziell keine Lyoness-Veranlagung ausgibt, wertet die Rapid-Cashback-Card die Lyoness-Cloud in Österreich erheblich auf. Dem Nutzer der Cashback-Card wird ein unglaublicher Lyoness-Markt suggeriert, der de facto nicht existiert. Laut aktuellem rechtskräftigen Urteil ist das eine vom anderen nicht zu trennen und mit Ausgabe einer "Pseudo Card" macht sich Rapid zumindest mitschuldig. In diesem Sinne billigt und leistet Rapid also aktiv Beihilfe für gesetzwidrige Einnahmen von Lyoness. Auch die zahlreichen Werbemails, die die Partnerschaft von Lyoness und Rapid kommunizieren, können nicht wegdiskutiert werden. Hier wurde "Rapid" geschickt als Köder ausgeworfen, um neue potenzielle Kunden zu gewinnen.

von am
08.03.2017, 09:41

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung nachrichten.at hat am 7. März 2017 folgenden Artikel publiziert: STRAFANTRAG GEGEN LYONESS. Das Grazer Straflandesgericht ist gerade dabei, den Strafantrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl zu sichten. "Der Strafantrag ist Mitte Dezember beim LGS eingelangt, der Akt ist sehr umfangreich, derzeit wird er vom zuständigen Richter gesichtet und gelesen. Ein Termin ist noch nicht anberaumt", teilte eine Gerichtssprecherin der APA mit. Aufgrund des grossen Umfangs des Akts und der Komplexität des Verfahrens werd es mehrere Wochen dauern, bis eine Entscheidung gefällt ist. Die WKStA wirft Hubert Freidl laut Strafantrag vor, mehrere Veranlagungen nämlich die "Werbekampagnen" "Österreich", "Ungarn"und "Slowakei" sowie die Option "Premium Ranking Europe" öffentlich angeboten zu haben, ohne dass zeitgerecht ein gebilligter Prospekt veröffentlicht wurde. Das sei ein Verstoss gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG). Lyoness hat die Vorwürfe mehrfach zurück gewiesen. Darüber hinaus hat die Wirtschaft- und Korruptionsstaatsanwaltschaft im Dezember 2016 ihre Ermittlungen gegen Freidl und die Lyoness Europe AG wegen weiterer Veranlagungen ausgeweitet, bestätigte ein WKStA-Sprecher der APA am Dienstag. Das Ermittlungsverfahren laufe noch. Eine der Anlagen heisse "Rapid", so der Behördensprecher. Was sich dahinter verbirgt, könne er momentan nicht sagen. Lyoness ist seit zwei Jahren Sponsor des Wiener Fussballclubs Rapid. Dieser betonte am Dienstag, dass des keine Veranlagung gebe, die mit dem Fussballverein zu tun. Es gebe lediglich eine Cashback-Karte, die Rapid Fans beim Einkauf im Fanshop und anderen Geschäften nutzen können. Diese sei aber mit keiner Einzahlung verbunden und sei ohne Bindung und Verpflichtung, sagte SK-Rapid-Sprecher Peter Klinglmüller zur APA. Es habe diesbezüglich "absolut keine Beschwerden" von Fans gegeben. Mit dem Crowd-Funding von Rapid - der Fussballclub hat sich vor mehr als eine Jahr 3 Mio. Euro von knapp 1.500 Fans für den Stadionumbau geholt - habe Lyoness nichts zu tun, so Klinglmüller. Lyoness selbst teilte Rapid laut Klinglmüller am Dienstag mit: "Es gibt keine Anlage und keinen Voucher namens Rapid. Die Kooperation mit dem SK Rapid Wien beinhaltet ein Fanbindungsprogramm auf Basis der White-Label-Lösung. Diese umfasst eine Cashback Card un ein Online-Shoppingportal im vereinseigenen Design. Die Mitgliedschaft im SK Rapid Cashback-Programm ist unverbindlich und kostenlos". So weit der Artikel in Nachrichten.at Mein Kommentar: Es mag richtig sein, dass der Vertrag, den der SK Rapid mit Lyoness abgeschlossen hat, nichts bezüglich Veranlagungen enthält. Es kann jedoch nachgewiesen werden, dass Lyoness, nachdem Rapid -Fans Lyoness Mitglied geworden sind, diese dazu animiert hat, sog. Discount Vouchers (auch bekannt unter "Austrian Customer Clouds" )zu kaufen. Es kann auch nachgewiesen werden, dass unter Rapid-Fans dann eine regelrechte Euphorie ausbrach und man sich gegenseitig ermunterte , bei dieser "einmaligen Gelegenheit" mitzumachen. Natürlich gibt es von solchen Rapid und Lyoness-Fans noch keine Beschwerden, da sie noch nicht realisiert haben, dass ihr Geld mit grosser Wahrscheinlichkeit verloren ist. Wenn Lyoness Rapid mitteilt, dass es keine Anlage und keinen Voucher namens Rapid gibt, stimmt das zwar, aber Rapid hat es Lyoness ermöglicht, an ihre Fans heranzukommen und diesen solche Veranlagungen aufzuschwatzen. Es bleibt nun zu hoffen, dass das Straflandesgericht Graz ein klares Urteil spricht aufgrund dessen die Rapid-Fans, die sich zum Kauf von Vouchers verführen liessen, ihr Geld zurückfordern können. Es stellt sich auch die Frage, wie lange der Fussballclub Rapid seine Kooperation mit Lyoness noch fortführen kann, nachdem diese (gerichtlich nachgewiesen) ein Schneeballsystem betreibt, vom österreichischen Staat (dem Konsumenten- schutzministerium) wegen unlauteren Geschäftsbeziehungen verfolgt wird und nun auch noch eine Strafklage wegen Verletzung des Kapitalmarktgesetzes am Hals hat, fortführen kann.

von Cashback am
07.03.2017, 14:39

MITGLIEDER ERSTATTEN ANZEIGE GEGEN LYONESS GESCHÄFTSFÜHRER IN DEUTSCHLAND

Aus sicherer Quelle wurde ich informiert, dass eine Anzeige gegen den Geschäftsführer von Lyoness Deutschland bei der Polizei eingegangen ist. Der Vorwurf lautet, Betreiben eines Schneeballsystems. Somit kommt der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland nun auch immer mehr unter Druck und wird sich ganz genau überlegen müssen, ob er unter seiner Verantwortung weiterhin ein verbotenes Schneeballsystem in Deutschland betreiben und somit eine hohe Geld- oder sogar Freiheitsstrafe riskieren möchte. Das Mitglied ist auch bereit zu klagen, wenn er nicht bis Freitag dieser Woche eine positive Rückmeldung erhält.

von am
06.03.2017, 15:07

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung derstandard.at hat heute folgenden Artikel publiziert: STRAFANTRAG GEGEN LYONESS-CHEF: STAATSANWALT GLAUBT FREIDL NICHT. Die Grazer Rabattfirma Lyoness ist seit längerer Zeit wegen ihrer Veranlagungen im Visier der Justiz. Es geht um Werbekampagnen sowie auch um die bekannte Anlage "Rapid". Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft Unternehmensgründer Hubert Freidl vor, die Prospektpflicht verletzt zu haben. Wie aus dem Strafantrag gegen Freidl hervorgeht, glauben ihm die Ermittler nicht. Die Lyoness Europe AG und Freidl haben die Vorwürfe gegenüber den Behörden zurückgewiesen, sie legten unter anderem Stellungnahmen von Gutachtern vor. "Diese leugneten Verantwortungen", fänden "jedoch in der Ermittlungsergebnissen keine Deckung", heisst es in dem Strafantrag der WKStA vom 22. Dezember 2016, der vorliegt. Der Strafantrag bezieht sich auf die "Werbekampagnen" "Österreich", "Ungarn" und "Slowakei" sowie die Option "Premium Ranking Europe" aus den Jahren 2008 und 2009. PROSPEKTPFLICHTIG. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft handelt es sich dabei um prospektpflichtige Veranlagungen, die Freidl öffentlich angeboten habe, ohne zeitgerecht einen gebilligten Kapitalmarktprospekt veröffentlicht zu haben. Er habe deshalb gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG) verstossen, so der Vorwurf. Die WKStA beantragte daher die Verhängung einer Verbandsgeldbusse gegen die Lyoness Europe AG. Ausserdem werde der Verfall der durch mögliche Straftaten erlangten Vermögenswerte zu erklären sein. Berechnungsgrundlage sei das Kapital, das durch die Verletzung der Prospektpflicht von Anlegern eingesammelt wurde - abzüglich allfälliger Aufwendungen. Der Betrag lasse sich jedoch schwer ermitteln. Bei der Werbekampagne "Österreich" etwas sei das Veranlagungspotential bei 13,5 Millionen Euro gelegen, 4,41 Millionen seien eingenommen worden. Die restlichen Kampagnen hätten ein Potential von 2 bis 15 Millionen Euro gehabt. VERANLAGUNGEN IM SINNE DES KMG. Die in der Rede stehenden Kampagnen waren nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Veranlagungen im Sinne des KMG. "Die Teilnehmer erwarben jeweils Forderungsrechte auf Zuteilung eines Anteils an einem zukünftigen Kundenstock, der mit dem für die Werbekampagnen von den Teilnehmern gemeinsam aufgebrachten Kapital aufgebaut werden sollte ", so der ermittelnde Oberstaatsanwalt. Das Kapital sei direkt in die Werbekampagnen zur Gewinnung neuer Kunden investiert worden. "Es lag eine Risikogemeinschaft vor,weil der allfällige Misserfolg der Werbekampagnen den Verlust des eingesetzten Kapitals bewirkte. Die Teilnehmer waren darüber hinaus bei der Zuteilung der Neukunden demselben Vermögensrisiko ausgesetzt, sie hätten auf die Geldverwaltung durch Lyoness keinen Einfluss gehabt." Freidl habe die Taten zugunsten der Lyoness Europe AG begangen. Diese habe daduch wirtschaftliche Vorteile erlangt. "So ersparte sie sich nicht nur Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung des Prospekts, sondern bewirkte mit dem Verstoss gegen die Prospektpflicht auch eine Verbesserung der Wettbewerbssituation." Zuletzt habe die Lyoness Europe AG folgendermassen verantwortet: Nicht Freidl, sondern ein mittlerweile verstorbenes Verwaltungsratsmitglied von Lyoness habe sich alleine um die Durchführung der Werbekampagnen gekümmert. Der Schweizer sei für die rechtlichen Belange und den Vertrieb zuständig gewesen und habe federführend die Zeichnungsscheine erstellt. Das glauben die Ermittler nicht: Freidl habe nämlich die Werbekampagnen bereits im Vorfeld "federführend und öffentlich" beworben , zum Beispiel mittels einer Power-Point Präsentation bei einer Veranstaltung im April 2008 in Liezen. VISIONÄR. Auch die Struktur des Lyoness-Konzerns und die Aufteilung der Verantwortlichkeits- Bereiche stünden der "gewählten Verteidigungslinie" entgegen: "Dass Hubert Freidl als Entwickler, wirtschaftlich Berechtigter und CEO des Lyoness-Konzerns mit allumfassenden Organfunktionen, der von seinen Mitarbeitern als Visionär, als Kopf von Lyoness und tonangebend beschrieben wird, mit der Entwicklung und Vermarktung der Werbekampagnen sowie der Option mit einem Veranlagungspotential von 33,500.000 Euro nicht vertraut gewesen sein soll, ist nicht überzeugend und lebensfremd", so der Ermittler. "Der verstorbene Schweizer sei bis 2011 Mehrheitsgesellschafter der Lyonesss International und als Verwaltungsmitglied nur für die Verwaltung und Buchhaltung sowie den Finanzbereich zuständig gewesen". Lyoness wollte den Strafantrag nicht kommentieren. Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, sei das befasste Gericht der erste Ansprechpartner von Lyoness. Der Strafantrag richtet sich an das Grazer Straflandesgericht. "Wir sind überzeugt, das sich - wie bislang in allen anderen Strafrechtsverfahren in Österreich - die gegen Lyoness erhobenen Vorwürfe als haltlos erweisen werden", so eine Sprecherin in einer schriftlichen Stellungnahme am Montag. Mein Kommentar: Die Hoffnung von Lyoness, dass sie auch diesmal ungeschoren davon kommt, dürfte reines Wunschdenken sein. Zum Schweizer, der die Veranlagungen in Eigenregie vorgenommen haben soll, ist zu sagen, dass alles dafür spricht, dass dieser jahrelang als Strohmann für Freidl bezüglich des Aktienbesitzes an der Lyoness Europe AG / Lyoness International AG agierte, d.h. Freidl war von Anfang an zu 100% an Lyoness wirtschaftlich berechtigt. Das Lügengebäude von Lyoness ist am Einstürzen.

von fromhold am
04.03.2017, 12:53

Schneeballsystem auch in der Schweiz bestätigt

Das Obergericht des Kantons Zug demaskiert die angeblich so erfolgreiche und beliebte Einkaufsgemeinschaft Lyoness im Urteil von 23.02.2017 BZ 2016 78 mit gebotener Härte: Das System Lyoness muss als Ganzes als unlauter qualifiziert werden, da ein unzulässiges Schneeballsystem vorliegt. Das System von Lyoness ist so ausgestaltet, dass ein Mitglied nur dann auf seine Kosten kommt, wenn es weitere Mitglieder anwirbt und diese wiederum Einkäufe tätigen. Die Vergütungsformen Cashback und Freundschaftsbonus sind wirtschaftlich unbedeutend. Wirtschaftlich interessant wird die Vergütung erst bei der Anwerbung neuer Mitglieder und bei deren finanziellen Beiträgen. Es findet eine Umverteilung von Geldern von der Pyramidenbasis in Richtung Spitze der Pyramide statt. Die Struktur des Systems und die Berechnung der Provisionen sind vollkommen intransparent. Das hat nun folgende für die Mitglieder dieser Einkaufsgemeinschaft folgende Konsequenzen: Erstens ist der gesamte Vertrag wegen Sittenwidrigkeit nichtig. Die Zahlungen an Lyoness sind zurückzuerstatten, egal in welcher Höhe und unter welchem Titel diese gezahlt wurden, weil Lyoness in ungerechtfertigter Weise bereichert ist.

von twist am
01.03.2017, 20:45

SCHWERE JURISTISCHE NIEDERLAGE VON LYONESS IN DER SCHWEIZ

Wie der Beobachter in seinem Heft 22/16 vom 28.10.2016 berichtete, hat ein Zuger Unternehmer erfolgreich gegen die umstrittene Einkaufsgemeinschaft Lyoness geklagt und sein Geld zurück gefordert. Das Kantonsgericht kam damals zum Schluss, dass Lyoness ein Vertriebssystem nach dem Schneeballprinzip betreibt. Lyoness zog das für sie äusserst schädliche Urteil an das Obergericht des Kantons Zug weiter und verlangte, dass auf die Klage nicht einzutreten sei. Doch es kam ganz anders: Das Obergericht des Kantons Zug hat die Beschwerde von Lyoness vollumfänglich abgewiesen. Im 19-seitigen (!) Urteil wurde das System Lyoness gnadenlos entlarvt. Unter Punkt 2.4.7 wird ausgeführt: "Zusammenfassend ist deshalb festzuhalten, dass das System von Lyoness als unlauteres Schneeballsystem im Sinne von Art. 3 Abs 1 lit r UWG zu qualifizieren ist. Die Einkaufsgemeinschaft von Lyoness, das Lyconet -Vertriebssystem und die Premium Mitgliedschaft hängen derart zusammen, dass das System als Ganzes als unlauter qualifiziert werden muss". Wenn das keine klaren Wort sind! Die Bedeutung dieses Urteils kann nicht überschätzt werden, denn es stellt ein Präjudiz für weitere Klagen von geschädigten Lyoness-Mitgliedern dar. Dem Zuger Unternehmer, der geklagt hat, gebührt grosser Dank und Anerkennung für seinen Mut, den Winkelried zu spielen und Lyoness in die Schranken zu weisen.

von am
18.02.2017, 12:04

LYONESS, HUBERT FREIDL UND KARL-HEINZ FEDDERMANN IN GROSSEN NÖTEN

Wie in einem Forumsbeitrag vom 8.2.217 berichtet wurde, hat Lyoness ihren Leuten ihr Geld u.a. mit dem Verkauf von "Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen" aus der Tasche gezogen. Das Veranlagungspotential der 2008 und 2009 angebotenen Optionen betrug EUR 33,5 Mio., die Höhe des tatsächlich eingesammelten Kapitals dürfte etwas darunter liegen. Die Investoren in solche Optionen haben bis heute nichts oder nur einen Bruchteil ihres Investments zurück erhalten. Nun wurde bekannt, dass die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, (WKStA), Wien, beim Landesgericht für Strafsachen, Wien, den Antrag gestellt hat, dass Hubert Freidl zu bestrafen sei, weil er Veranlagungen angeboten hat, ohne einen gesetzlich vorgeschriebenen Prospekt zu veröffentlichen und weil er damit ein Vergehen nach § 15 Abs 1 des Kapitalmarktgesetzes KMG begangen hat. In einem solchen Prospekt hätten die Risiken der Veranlagung offengelegt werden müssen. Vergehen gegen Vorschriften des KMG können von österreichischen Richtern mit Freiheits- strafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden. Die WKStA beantragte dem Gericht auch, über die Lyoness Europe AG,CH-Buchs, eine Verbandsgeld- busse zu verhängen, weil die Straftaten von Hubert Freidl zugunsten dieser Firma rechtswidrig und schuldhaft begangen worden seien. Finanziell weitaus gravierender ist jedoch, dass die WKStA dem Gericht auch noch beantragte, die durch die Straftaten erlangten Vermögenswerte seien für verfallen zu erklären. Dies bedeutet, dass falls das Gericht dem Antrag der WKStA folgen sollte, die von der Lyoness Europe AG erlangten Vermögensvorteile eingezogen würden, d.h. Lyoness wäre seitens des Gerichts mit einer Millionenforderung konfrontiert. Notfalls könnten sogar Vermögenswerte der Lyoness Europe AG sichergestellt oder beschlagnahmt werden. Die Höhe des Vermögensvorteils (das tatsächlich eingesammelte Kapital) kann nach so langer Zeit nur schwer ermittelt werden, sodass dass Gericht den Betrag, der deutlich über EUR 20 Mio. liegen dürfte, von sich aus festlegen kann. Lyoness versuchte noch, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem sie behauptete, die fraglichen Veranlagungen seien durch den 2011 verstorbenen ehemaligen VR-Präsidenten der Lyoness Europe AG, Erwin Hüsler, ohne Wissen durch die Konzernzentrale in Graz und insbesondere Hubert Freidl kreiert und vertrieben worden. Der Schweizer Karl-Heinz Feddermann, Frümsen (Sennwald) SG der in verschiedenen verantwortungsvollen Funktionen (siehe mein Beitrag vom 7.12.2016) für Lyoness tätig ist, hat diesen Umstand in einer Eidesstattlichen Erklärung, die der WKStA nun vorliegt, bestätigt. Die WKStA konnte nun aber nachweisen, dass die Erklärung des Karl-Heinz Feddermann eine reine Schutzbehauptung darstellt, welche durch die Verfahrensergebnisse widerlegt werden konnte. Dass Lyoness versuchte, die Schuld nachträglich auf ein verstorbenes hohes Kadermitglied abzuwälzen, offenbart die Gesinnung von Hubert Freidl, dem jedes Mittel recht zu sein scheint. In einer Lyoness- Pressemitteilung vom 29.8.2011 zum Tode von Hüsler, also Jahre nach Platzierung der Optionen, wurde Hüsler noch mit folgenden Worten hoch gelobt: " Erwin Josef Hüsler war das dienstälteste Mitglied des Verwaltungsrates von Lyoness und ein persönlicher Freund und Weggefährte der ersten Stunde von Firmengründer Hubert Freidl. Seine volle Überzeugung und der feste Glaube an den Erfolgskurs von Lyoness waren Stütze und Wegweiser von Beginn an. Hubert Freidl zeigte sich bestürzt über den Tod seines Freundes und Beraters, der seinen Wahlspruch "Ich lebe Lyoness Tag für Tag" zu einhundert Prozent gelebt hat." Karl-Heinz Feddermann sollte froh sein, dass das oben beschriebene gerichtliche Verfahren nicht in der Schweiz, sondern in Österreich stattfindet, da sonst die Möglichkeit bestünde, ihn hier wegen falscher Zeugenaussage anzuzeigen. Ich rate Karl-Heinz Feddermann, sich bis auf weiteres nicht nach Österreich zu begeben, da die WKStA sicher ein Interesse daran hätte, ihn darüber zu befragen, auf wessen Veranlassung und unter welchen Umständen seine Eidesstattliche Erklärung zustande kam.

von twist am
13.02.2017, 18:23

LYONESS-SHOPPER AUFGEPASST!

Neuerdings kann man sich seinen Cashback auch als Lyoness-Gutschein gutschreiben lassen. Damit wird man zum Gläubiger von Lyoness. Solange Lyoness ihre Finanzen nicht offen legt und man ihre Solvenz deshalb nicht überprüfen kann, rate ich dringend davon ab. Schweizer haben ja die Lyoness Suisse GmbH als Vertragspartei. Diese Gesellschaft hat ein Kapital von gerade Mal Fr.50,000.-. Einer neueren Betreibungsauskunft ist zu entnehmen, dass noch wie vor Betreibungen gegen sie laufen.

von Cashback am
09.02.2017, 20:07

Sehr gute Zusammenfassung der Lyoness-Methoden!

Gratulation von meiner Seite! Diese Entschlüssellung der Lyonness-Methoden ist sicherlich sehr hilfreich um noch mehr Aufklärung zu betreiben und somit zu verhindern, dass es in Zukunft noch mehr Lyoness-Geschädigte gibt. In Deutschland verstehen auch immer mehr Lyoness Mitglieder, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und fühlen sich betrogen. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass momentan einige Anzeigen gegen Lyoness Deutschland in der Vorbereitung sind. Diese tolle Entschlüssellung sollte jeder beifügen, wenn er eine Anzeige gegen Lyoness aufgibt.

von am
09.02.2017, 18:43

DIE LYONESS CHILD & FAMILY FOUNDATION

Diese Stiftung ist der karitative Arm von Lyoness. Lyoness brüstet sich bei jeder Gelegenheit damit, dass man "mit jedem Einkauf Gutes tun kann". Allerdings sagt sie nicht, welcher Prozentsatz (oder eher Promillesatz) des Umsatzes an die Stiftung fliesst. Von der Homepage des Hilfswerks (lyoness-cff.org) kann man sich sogar online als Lyoness-Mitglied registrieren. Das Lyoness- Hilfswerk publiziert im Gegensatz zu anderen Hilfswerken keinen Rechenschaftsbericht, sodass die Spender nicht wissen, wie hoch die gespendeten Gelder sind und wie sie verwendet werden. Nun ist vor einiger Zeit Sonderbares passiert: Lyoness hat in Österreich einen Verein namens Lyoness Child & Family Foundation- Verein zur Förderung von bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien, A-Graz, gegründet. Sie hat dann still und leise die Homepage der Lyoness Child & Family Foundation, CH-Buchs (lyoness-cff.org) so geändert, dass plötzlich der Verein in A-Graz als Betreiberin des Hilfswerks erschien und nicht mehr die Foundation in CH-Buchs. Erklärungen zu diesem Wechsel gab es wohlweislich keine. Demzufolge müssen Spenden nun ausschliesslich an den Verein (mit fast identischem Namen!) bezahlt werden. Selbst Schweizer müssen ihre Spenden nun nach Österreich senden. Weshalb der Wechsel vorgenommen wurde, liegt auf der Hand: In der Schweiz werden Stiftungen (Foundations) von der Eidg. Stiftungsaufsicht überwacht. Diese sorgt dafür, dass das Stiftungsvermögen gemäss dem Stiftungszweck verwendet wird. Deshalb müssen Stiftungen jährlich ihre revidieren Jahresrechnungen bei der Stiftungsaufsicht einreichen. Offenbar wollte Lyoness der Stiftungsaufsicht die Kontrolle über die Zahlungsflüsse bei ihrem Hilfswerk entziehen und lässt nun weltweit die Spenden nach Österreich zugunsten des genannten Vereins, Konto bei Unicredit Bank Austria, Graz, überweisen. Alles andere als vertrauensfördernd! Ich rate allen Lyoness Mitgliedern keine Spenden mehr zu leisten und auf die Verwendung der Cashback-Card zu verzichten, solange das Lyoness- Hilfswerk keinen Rechenschaftsbericht veröffentlicht und solange Lyoness nicht öffentlich bekannt gibt, welchen Prozentsatz ihres Umsatzes an ihr Hilfswerk fliesst.

von Supi777 am
09.02.2017, 10:31

Erkenntnis kam aber spät

Ich hoffe, Du hast nicht zu viel Geld investiert! Deine Erkenntnis kommt aber reichlich spät. Jeder sollte sofort erkennen können, dass wen jemand Fr. 3'000.00 für NICHTS bezahlen soll, dass man gleich stutzig werden sollte. Lyoness bleibt illegal.

von am
08.02.2017, 19:39

DIE ENTSCHLÜSSELUNG DES SYTEMS LYONESSS

Ich muss zugestehen, dass es lange gedauert hat, bis es mir gelang, das System Lyoness völlig zu durchschauen. Jetzt aber liegt es wie ein offenes Buch vor mir und ich möchte meine Erkenntnisse mit allen teilen, die betroffen oder geschädigt sind. Lyoness-Gründer, Alleinaktionär und spiritus rector Hubert Freidl verfolgte von Anfang an die Absicht, Leuten Geld abzunehmen, ohne es zurückzahlen zu müssen. Man muss ihm zugestehen, dass er darin (wohl auch mit anwaltlicher Hilfe) überaus erfolgreich war. Er musste stets darauf achten, nicht ins Visier der Finanzmarkt- aufsichten zu geraten, weshalb er das System äusserst undurchsichtig und damit nicht nachvollziehbar ausgestaltete und für Gelder keine Rückzahlungsverpflichtung einging. Wäre er eine Rückzahlungsverpflichtung eingegangen, wäre er von den Finanzmarktaufsichten längst gestoppt worden. Wie veranlasst man Jemanden, sein Geld ohne Rückzahlungs- und Verzinsungspflicht herauszurücken? Dies notabene ohne dass Einblick in die finanziellen Verhältnisse gewährt wird. Natürlich nur indem man den (teilweise naiven, teilweise geldgierigen) Leuten utopische Gewinnmöglichkeiten in Aussicht stellt. (Stichwort: "lebenslanges passives Einkommen", also ein Einkommen für das man nichts mehr tun muss). Dafür brauchte Hubert Freidl natürlich eine auf den ersten Blick einleuchtende Geschäftsidee und er fand sie mit der Einkaufsgemeinschaft. Allerdings dient die Einkaufsgemeinschaft nur als Vehikel, um an die zahlenden Leute überhaupt heranzukommen. Bei den Methoden, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, war Hubert Freidl ungemein kreativ. Es begann 2003 damit, den Leuten sog. "Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" (später Anzahlungen auf Originalgutscheine) schmackhaft zu machen. Lyoness versprach den Anzahlern damals mehr als die Veracht-Fachung ihres Einsatzes, wohlweislich ohne zu erklären, wie die wundersame Geldmehrung zustande kommen sollte. Wenn Lyoness ein neues Land "eröffnete" suchte sie zuerst 300 Leute, die je CHF 3,000.- (oder Gegenwert) als Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe einzahlen mussten. Dies zu einem Zeitpunkt, als noch keinen einzigen Lyoness- Händler gab bei dem man einkaufen konnte. Lyoness missbrauchte also die Anzahler als Finanzquelle. Die Anzahler ermöglichten Lyoness den Start einer neuen Landesgesellschaft zu finanzieren, ohne eigene Mittel zu einzusetzen. Dies passierte so 2009 auch in der Schweiz. Die ursprünglich 300 angeworbenen Leute mussten dann weitere Anzahler anwerben, ebenso die von diesen Angeworbenen. So setzte sich das System nach dem Schneeballsystem immer weiter fort. Die Vergütungen, welche die Leute für ihre Anwerbetätigkeit erhielten, stammten nachweislich weitgehend aus den Anzahlungen anderer. Den Leuten wurde gesagt, sie könnten ihre Anzahlungen jederzeit in Händlergutscheine tauschen. Dabei wurde häufig verschwiegen, dass dies nur nach grossen Aufzahlungen möglich ist. (Beispiel: Händlerrabatt 10 %, Anzahlung Fr. 3,000.-, Aufzahlung Fr. 27,000.-, Erhalt von Gutscheinen Fr. 30,000.-).Wichtig ist, zu realisieren, dass jede geleistete Anzahlung bei Lyoness verbleibt und von ihr als Betriebsertrag verbucht werden kann . Wenn ein Anzahler die Variante Aufzahlung wählt, also Händler-Warengutscheine erhalten will, so kauft Lyoness diese Gutscheine, um beim vorherigen Beispiel zu bleiben, für Fr. 27,000.-, also für den Betrag der Aufzahlung. Damit wird der Aufzahlungs- Prozess für Lyoness zum Nullsummenspiel. Diese Funktionsweise war wohl kaum einem Anzahler bekannt, sonst wären nicht so viele hereingefallen. Nachdem das beschriebene Anzahlungs- Geschäft hervorragend funktionierte, entwickelte Hubert Freidl 2008 eine neue Geldeinsammlungsaktion, nämlich die Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen. Lyoness platzierte 2008/2009 unter österreichischen, slovakischen und ungarischen ( und auch schweizerischen?) Lyoness-Mitgliedern (damals Business Partner genannt) solche Veranlagungen im Umfang von insgesamt EUR 29 Mio. Man versprach den Investoren, dass ihnen dereinst "Neukunden" zugeteilt würden, welche durch die Werbekampagnen gewonnen werden sollen und dass sie dann an deren Umsätzen bei Lyoness-Händlern partizipieren werden. Es zeigte sich dann, dass diese Investoren häufig nichts oder nur ein Bruchteil ihres Investments zurück erhalten haben. Lyoness unterliess es auch, für diese Veranlagungen den erforderlichen, von der Finanzmarktaufsicht genehmigten Prospekt aufzulegen, weshalb die Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, noch heute strafrechtlich gegen Hubert Freidl ermittelt. Später erschloss sich Hubert Freidl wiederum eine neue Finanzquelle, die üppiger fliessen sollte, als alles bisher Gesehene: Lyoness begann sog. Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen (Länderpakete) zu verkaufen. Dabei versprach Lyoness den Investoren, dass sie an den Umsätzen beteiligt sein werden, die in den neu zu erschliessenden "Boom-Ländern" mit dortigen Lyoness-Händlern getätigt würden. Es zeigte sich, dass bisher die meisten Investoren nur einen Bruchteil ihres Geldes zurück erhalten haben. Bei Ländern wie Indien ist es ungewiss, ob je vor Ort eine operative Tätigkeit aufgenommen wurde. Seit 2016 gibt es mit den sogenannten Discount Vouchers , für die auch die Lyoness Suisse GmbH (SME Challenge 2016) mächtig Werbung machte, eine weitere Geldeinsammlungsaktion. Sie funktioniert nach dem Muster der Anzahlungen, ist also alter Wein in neuen Schläuchen. Discount Vouchers sind Lyoness-Gutscheine, die dazu berechtigen, Warengutscheine von Händlern zu beziehen. Die Gutscheine werden von diesen aber nicht zum Kaufpreis angerechnet, sondern nur im Rahmen der Vorteile, welche der betr. Händler den Lyoness-Mitgliedern normalerweise gewährt. Diese Vorteile betragen häufig zwischen 2 - 3 %. Daraus lässt sich errechnen, wie unglaublich hoch die Einkäufe sein müssen, um den Discount Voucher voll nutzen zu können. Dieser Mechanismus führt dazu, dass das Geld, das zum Kauf der Discount Vouchers an Lyoness geflossen ist, stets bei ihr verbleibt. Sie muss den Händlern für die Discount Vouchers nichts zahlen, machen die Händler mit den Vouchers doch einen zusätzlichen Umsatz und sie brauchen den Lyness-Kunden nur die gewohnten Vorteile zu gewähren. Lyoness ist es gelungen, " unter dem Dach" des bekannten Fussballclubs Rapid Wien, solche Discount Vouchers auch unter Rapid-Fans abzusetzen. Lyoness ist Gross-Sponsor von Rapid und hat sich verpflichtet, Rapid über 5 Jahre mit jährlich EUR 1,8 Mio., also total mit EUR 9 Mio. zu unterstützen. Weitere Sportkooperationen soll Lyoness eingegangen sein mit bekannten Sportclubs in der Tschechischen Republik, Polen, der Slovakei, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Griechenland und diversen Balkanstaaten. Dies ebenfalls in der Absicht, die Reputation dieser Clubs zu nutzen und ebenfalls Discount Vouchers unter die Leute zu bringen. Die Geldgeber bei Lyoness wurden anfänglich "Business Partner", dann "Premium Mitglied" und heute "Marketer" genannt. Die grösstenteils utopischen Gewinnversprechungen wurden/werden ihnen gemacht in den Papieren "Lyoness Vergütungen und Zahlungsarten", Lyoness Zusatzbedingungen zur Nutzung der erweiterten Mitgliedsvorteile" und heute im "Compensation Plan". Der heutige Compensation Plan ist ebenso undurchsichtig und damit nicht nachvollziehbar ausgestaltet wie die Papiere zuvor. Es können daraus auch keine durchsetzbaren Rechte abgeleitet werden, was Lyoness nur Recht sein kann. Nach mir vorliegenden Unterlagen dürften Lyoness in den vergangenen Jahren weit über eine Milliarde Franken als Anzahlungen, aus Verkauf von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen, aus Verkauf von Länderpaketen und aus Verkauf von Discount Vouchers zugeflossen sein. Unter diesen Umständen verwundert es nicht, dass immer mehr Geschädigte ihr Geld auf dem Gerichtswege zurückfordern. Und dies mit beachtlichem Erfolg. Lyoness wurde schon mehrfach rechtskräftig zur Rückzahlung von Geldern verurteilt und in Urteilen wurde festgestellt, dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt. Wie ich höre, werden unter Lyoness-Mitgliedern bereits Wetten darüber abgeschlossen, wie lange es noch dauert, bis dem unlauteren Geschäftsgebaren von Lyoness endgültig Einhalt geboten wird.

von Ben Ecker am
05.02.2017, 18:55

Fussballclub Rapid Wien und das Lyoness-Schneeballsystems?

Peter Klinglmüller (SK Rapid Direktor Kommunikation, Medien und PR) äußerte sich schriftlich verharmlosend zu den rechtskräftigen Verurteilungen des Sponsor- und Partnerunternehmen Lyoness. So teilte er mit, "Lyoness sei nur eines von 400 Partnerunternehmen, Rapid-Cashback-Card werde eifrig genutzt und man habe nichts mit der aufgelegten Lyoness-Cloud zu tun!" Das ist falsch! Herr Klinglmüller negiert hier kurzerhand einige Fakten in der Partnerschaft mit Lyoness weg, deren Aufklärung im ureigenen Interesse von SK Rapid erfolgen sollte. Wie viele von den 400 Rapid-Partnerunternehmen sind rechtskräftig als "Schneeballsystem" verurteilt? Nach seinen Ausführungen u. a. gegenüber der APA, nimmt der SK-Rapid Wien Sponsorengelder an, die mit einem gesetzwidrigen Schneeballsystem und zu Lasten vieler einzelner Geschädigten aus aller Welt, erzielt wurden? Schlimmer noch! Durch einen Imagetransfer von Rapid auf Lyoness und trotz rechtskräftiger Verurteilungen, wird weiter aktiv Beihilfe für gesetzwidrige Einnahmen von Lyoness geleistet und gebilligt? Die Fakten hierzu können nicht weiter bestritten, geleugnet oder verharmlost dargestellt werden. Der Rechnungsstelle von Rapid sollte es nicht schwer fallen, die Erlöse aus der "erfreulicherweise auch sehr eifrig genutzten" SK Rapid Cashback Card den finanziellen Zuwendungen u. a. von Lyoness gegenüber zu stellen. Rein rechnerisch ist dies schon nicht möglich, dass sich Lyoness alleine von den Einnahmen aus der "allg. Cashback-Card" oder der "Rapid-Cashback-Karte" finanzieren kann. Bereits seit August 2015 wird sehr eifrig mit dem SK Rapid für die Lyoness-Cloud geworben. Bereits in einer Werbemail vom 27. August 2015 eines Lyoness-Vertriebler ist beschwörend die Rede"....von hunderttausenden/millionen Rapid, Golf-Association, Registrierungen von Handelsketten und noch einem unglaublichen Überraschungspartner - den ich schriftlich nicht nennen darf/will.....- DIREKT profitieren". Von welchen Handelspartnerketten und unglaublichen Überraschungspartner hier die Rede ist wird natürlich nicht genannt. Große Handelspartner distanzieren sich zunehmend von Lyoness, die wenigen noch auf der Lyoness-Website aufgeführten wissen oftmals nichts davon. So zuletzt der OTTO Versand. Und der angekündigte - unglaubliche Überraschungspartner - war in den vergangenen 499 Tagen seit dieser Vertriebsmail auch nicht zu erkennen.

von Ben Ecker am
03.02.2017, 13:01

Lyoness-Sponsoring & Erstligist SK Rapid! Fragen an den Kommunikationschef!

Sehr geehrter Herr Klinglmüller, der geschlossene Sponsoren-Vertrag mit Lyoness beinhaltet lediglich ein „Fan-Bindungsprogramm“, die angebotenen „Voucher“ sind offensichtlich nicht aufgeführt. Deshalb auch ihr dürftiger Kommentar gegenüber der APA. Zu mehr kann man (oder will man) auch nichts sagen. Allerdings wirft dies neue Fragen auf. Hat sich Rapid hier in eine Abhängigkeit zu Lyoness begeben, immerhin steht in 2-3 Monaten wieder eine Lizenzierung an. Wie steht der SK Rapid und seine Verantwortlichen dazu, dass Lyoness parallel zum eigentlich nur öffentlichkeitswirksam gedachten "Sponsorship", eine inoffizielle und scheinbar gesetzwidrige „Schattenpartnerschaft“ aufgebaut hat, über die Rapid selbst u. U. nicht wirklich informiert gewesen ist? Ist es vorstellbar, dass Ihr Verein ein solch zweifelhaftes Produkt gemeinsam mit Lyoness aufgelegt hat, wo doch gerade beim SK Rapid einige ausgewiesene Finanzexperten u. a. im Kuratorium sitzen, die sich mit solchen „Veranlagungen“ auskennen? Immerhin hat Rapid ja einen Teil des Stadions über „Fananleihen“ finanziert, die natürlich mit einem Prospekt versehen waren. Hat der SK Rapid aufgrund einer möglichen attraktiven Bonusregelung hier beide Augen zugedrückt? Wird im Rahmen der anstehenden Lizenzierung auch dies nicht intensiv geprüft werden? Wurden die 8888 Premium Voucher, wo „nur“ ca. 6000 verkauft wurden, ohne Wissen von Rapid entwickelt und vertrieben? Auch Rapid-Fans sind unter den Beziehern solcher Voucher! Handelt es sich bei diesen Vouchern um ein reines Rapid-Produkt? Die Rechnung von Lyoness jedenfalls ist wohl bereits mit der „AT CC“ (Austrian Consumer Cloud) bei Rapid und seinen potentiellen Fans aufgegangen. War Rapid in all diesen Vorgängen eingebunden oder ist Rapid auch ein Opfer eines vertragswidrigen Markenmissbrauches, wie schon bei der Mastercard, OTTO etc. zuvor bekannt wurde? Irgendwas davon muss ja zutreffen. Ihrer geschätzten Rückantwort sehe ich entgegen.

von twist am
01.02.2017, 11:26

LYONESS UND DER FUSSBALLCLUB RAPID, WIEN

Wie gestern im Forum berichtet wurde, gibt es in Österreich derzeit eine grosse, öffentlich geführte Diskussion über die Kooperation des Fussballclubs Rapid mit Lyoness. Lyoness hatte sich 2015 verpflichtet, Rapid über 5 Jahre mit jährlich EUR 1,8 Mio. (insgesamt EUR 9 Mio.) zu unterstützen und wurde so zum "Premium Partner" von Rapid. Im Rahmen dieses Kooperationsvertrages soll Lyoness 8888 sogenannte "Limited Edition Discount Vouchers" zum Preis von je EUR 1,500.- , auch unter Rapid-Fans, abgesetzt haben. Aufgrund einer Anzeige ermittelt nun die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, gegen Lyoness bzw. deren Alleinaktionär, Gründer und spiritus rector Hubert Freidl. Lyoness gibt dazu keinen Kommentar ab, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. Es wurde auch bekannt, dass der Kooperationsvertrag seitens Rapid nicht, wie zu erwarten gewesen wäre, mit der Lyoness Europe AG, Buchs, welche die Einkaufsgemeinschaft betreibt, sondern mit der Kleinstfirma Lyoness Loyalty GmbH, Buchs, abgeschlossen wurde, die über ein Stammkapital von lediglich Fr. 20,000.- verfügt. Es stellt sich deshalb für Rapid die dringende Frage nach der Werthaltigkeit des Sponsoring-Vertrags. Karl-Heinz Feddermann, Frümsen (Sennwald) ist Gesellschafter und Direktor der Lyoness Loyalty GmbH, Buchs mit Einzelunterschrift. Im Forums-Beitrag vom 7.12.2016 wurde bereits über die überaus engen Verbindungen von Karl-Heinz Feddermann mit Lyonesb berichtet und auch darüber, dass er eine Eidesstattliche Erklärung abgegeben hat (abgeben musste?), dass die Lyoness- Optionsverkaufsprogramme (Finanzierung von Werbekampagnen) vom 2011 verstorbenen Präsidenten des Verwaltungsrates der Lyoness Europe AG, Buchs, Erwin Hüsler, o h n e W i s s e n durch die Lyoness-Konzernzentrale in Graz / Hubert Freidl kreiiert und vertrieben worden seien. Wer's glaubt wird selig!

von am
31.01.2017, 18:52

NEUER BRISANTER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die österreichische Zeitung Die Presse hat heute folgenden Artikel publiziert: STAATSANWALTSCHAFT WEITET ERMITTLUNGEN GEGEN RABATTFIRMA LYONESS AUS. DIE GRAZER RABATT- FIRMA LYONESS IST ERNEUT INS VISIER DER Justiz GERTEN, DIESMAL RUND UM IHRE SPONSORINGTÄTIGKEIT FÜR DEN WIENER FUSSBALLKLUB RAPID. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft Gründer Hubert Freidl und der Lyoness Europe AG vor, bei weiteren Veranlagungen die Prospektpflicht verletzt zu haben. Eine der Anlagen heisst "Rapid". Die WKStA verdächtigt Freidl und Lyoness des Verstosses gegen das Kapitalmarktgesetz KMG. Bereits im Dezember 2016 hat die WKStA beim Grazer Straflandesgericht einen Strafantrag gegen Freidl gestellt. Es soll prospektpflichtige Veranlagungen, nämlich Werbekampagnen respektive die Option "Premium Ranking Europe" ohne zeitgerechte Veröffentlichung eines kontrollierten Prospekts öffentlich angeboten haben und dadurch gegen das Kapitalmarktgesetz verstossen zu haben. Nun wurden die Ermittlungen ausgeweitet. "Wir ermitteln wegen weiterer Veranlagungen, die ohne zeitgerecht gebilligten Prospekt öffentlich angeboten wurden", sagte WKStA-Sprecher René Kuprecht am Dienstag zur APA. Eine der Veranlagungen heisse "Rapid", die weiteren "LEDV", "AT CC", "PL CC" und "S-E1CC". Die zusätzlichen Ermittlungen wurden aufgrund eines Anfangverdachts eingeleitet, so der Behördensprecher. Auslöser war eine neue Anzeige. Der Wiener Anwalt Josef Fromhold hatte bereits im Oktober 2015 eine Nachtragsanzeige zum Themenkomplex Rapid eingebracht. Er wirft dem Unternehmen vor, den bekannten Namen des Wiener Fussballclubs auszunutzen, um an mehr Mitglieder zu kommen. Einzahlern ins Lyoness-System werde suggeriert, dass man an den Einkäufen von Rapid-Unterstützern "von denen es angeblich 700.000 geben soll" mitverdienen könne, nämlich dann, wenn diese die sogenannte Rapid Cashback Card haben. Jedoch würden Leute sowohl über die Anzahl Kunden als auch über die Zahl der Händler getäuscht, so Fromhold. PARTNERSCHAFT MIT RAPID. Lyoness hat im Sommer 2015 eine fünfjährige Partnerschaft mit Rapid geschlossen. Der Fussballclub soll demnach 1,8 Mio. Euro im Jahr bekommen. Lyoness legte auch eine grün-weisse Cashback-Karte, die Rabatte im Einzelhandel in Aussicht stellt, sowie laut Fromhold 8.888 "Voucher" im Wert von je 1,500.- Euro auf. Die Voucher-Käufer sollten von der Karten-Einkäufen profitieren. "Bei der Kooperation mit dem SK Rapid Wien handelt es sich ausschliesslich um ein Fanbindungsprogramm. Gemeinsam mit dem Verein wurde 2015 ein Cashback-Programm ins Leben gerufen, das seitdem von allen Beteiligten sehr erfolgreich umgesetzt wird. Die Mitgliedschaft in diesem Cashback-Programm ist völlig kostenlos und unverbindlich. Daher sind keinerlei Veranlagungen möglich", erklärte Sabrina Naseradsky von Lyoness der APA in einem schriftlichen Statement. Auch Rapid-Sprecher Peter Klinglmüller sagte zur APA, die Cashback-Karte koste nichts und sei freiwillig.Die Fans würden keineswegs zwangsbeglückt. Die Karte werde "eifrig genutzt", Inhaber bekämen bei Lyoness Partnerunternehmen und auch im Rapid-Fanshop Rabatte. Von "Vouchern" habe er "noch nie gehört", so Klinglmüller. Die Cashback-Karte sei keine Veranlagung, Beschwerden von Fans habe es nicht gegeben. Anwalt Fromhold zweifelt am Erfolg der Lyoness/Rapid-Karte. Denn Lyoness kämen namhafte Händler abhanden und jene, die noch mit der Firma kooperieren, akzeptierten die Karte nicht. Un selbst wenn die Karteninhaber fleissig einkauften, würden die Rabatte auf so viele Leute (8.888 - Voucher-Käufer) aufgeteilt, dass für den Einzelnen kaum etwas übrig bliebe. Die Einzahlung ins Lyoness-System - etwa über Voucher - sei eine Veranlagung, für die es einen Kapitalmarktprospekt brauche, so Fromhold. Diese Meinung teile auch eine Gutachterin, die von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft beauftragt worden sei. Die Gutachterin komme auch im Zusammenhang mit anderen Lyoness- Produkten zum Schluss, "dass die suggerierten Ziele nur über die Anwerbung von Mitgliedern zu erreichen sind" sagte der Anwalt. ALTLASTEN BEREINIGT. Die Vorwürfe Fromholds beziehen sich auf eine von mehreren Geschäftsschienen von Lyoness, nämlich auf den Strukturvertrieb. Dieser wurde vor ein paar Jahren in Lyconet umbenannt. Früher hatte das Unternehmen unter anderem sogenannte Länderpakete verkauft: Mitglieder sollten mit ihrem Geld die Expansion in neue Märkte finanzieren und vom Wachstum dort profitieren. Diese Pakete gibt es nicht mehr, Lyoness mehrfach von "Altlasten", die man grossteils bereinigt habe. Stimmt nicht, sagt Fromhold. Denn nach den Länderpaketen seien die sogenannten Customer Clouds (CC) gekommen, die im Grunde nichts anderes seien. Wegen ein paar solcher Clouds, etwa die Südosteuropa-Cloud "S-E1CC", ermittelt jetzt die WKStA. Lyoness am Dienstag dazu: "Die Ermittlungen der WKStA im Hinblick auf den noch offenen Punkt der vermeintlichen Prospektpflicht sind uns bekannt. Wir geben jedoch zu laufenden Ermittlungen keinen Kommentar ab". An der Zivilrechtsfront hatte Lyoness immer wieder Ärger mit unzufriedenen Mitgliedern, die ihr Geld zurück wollen. Fromhold vertritt nach eigenen Angaben mehrere Hundert aus mehreren Ländern, viele hätten sich auch dem Strafverfahren angeschlossen. In Österreich und auch in der Schweiz haben Zivilgerichte die Geschäftspraktiken von Lyoness schon öfter kritisiert. In einem Fall ist Lyoness nun beim Landesgericht Salzburg mit seinem Rechtsmittel abgeblitzt. Eine Frau hatte wegen knapp 4.000 Euro geklagt und bereits beim Erstgericht recht bekommen. Es ging um die juristische Frage, ob die Klägerin, die ins Lyoness-System einzahlt, aber nicht das erhoffte Geld verdient hat, als Konsumentin oder als Unternehmerin zu qualifizieren ist. Die Gerichte sehen sie als Konsumentin an, weshalb sie einen Rückabwicklungs- anspruch habe, also ihr Geld zurückbekommt. Das Erstgericht sah im Geschäftsmodell von Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem, wie aus dem Berufungsurteil hervorgeht. "Das von der beklagten Partei betriebene Geschäftsmodell sei als Schneeballsystem .. zu qualifizieren. Die geschlossenen Verträge seien daher unwirksam--- " heisst es im Berufungsurteil, das der APA vorliegt. Weiters ist in dem Salzburger Landesgerichtsurteil von einem "derart komplizierten sowie undurchsichtigen Geschäftsmodell" die Rede. Eine Revision gegen das mit 4. Jänner 2017 datierte Urteil ist "jedenfalls unzulässig". Mit Strafermittlern hatte Lyoness schon in der Vergangenheit zu tun, jedoch ist nichts herausgekommen. Im April 2016 hatte die WKStA ihr Verfahren unter anderem wegen des Verdachts des Pyramidenspiels und des schweren gewerbsmässigen Betrugs eingestellt. Laut Lyoness beziehen sich beide Fälle - die neuen WKStA-Ermittlungen sowie das Salzburger Urteil - "auf Altlasten, die von Lyoness laufend bereinigt werden". Lyoness hat sich in den vergangenen Jahren neu aufgestellt und seine Geschäftsbereiche einer expliziten Trennung unterzogen", erklärte die Sprecherin. Das Salzburger Urteil betreffe Produkte, die "längst nicht mehr angeboten" würden, es handle sich um eine "Einzelfallentscheidung". So weit der Artikel in Die Presse. Mein Kommentar: Diesmal wird Lyoness nicht noch einmal ungeschoren davon kommen. Nach den unlauteren Geldeinsammlungsaktionen "Anzahlungen", "Optionen zur Finanzierung von Werbekamnpagnen", "Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen" (Länderpaketen) und nun neuestens den Discount Vouchers (Clouds), die alle nach dem selben Prinzip funktionieren, wird nun wohl der Riegel geschoben werden. Endlich!

von am
23.01.2017, 08:56

Urteil des Berufungsgericht Salzburg

Das Gericht hat mit der rechtskräftigen Entscheidung im Verfahren (Az. 31 C 651/16z 11) sehr klar dargelegt, was sicherlich für die meisten der Geschädigten gilt: Sie haben als Konsumenten gehandelt und hatten nie die Chance, an die versprochenen Vorteile zu gelangen, ohne weitere Mitglieder anzuwerben. Die inhaltliche Begründung des Gerichts führt zu einem umfassenderen Blick auf die Zusammenhänge. Es kommen hier nämlich mehrere entscheidende Aspekte zusammen, die in Zusammenhang gebracht und aufgezeigt gehören, um die vordergründig beworbene „Einkaufsgemeinschaft“ und das dahinterliegende „Schneeballsystem“ in Form des MLM-Systems deutlich zu machen. Das vom Gericht als gesetzwidrig klassifizierte Geschäftsmodell, das ja u. a. die Anzahlung auf solche Gutscheinbestellungen sowie das notwendige weitere Anwerben von neuen Mitgliedern als Grundlage des Schneeballsystems wurde im Urteil hervorgehoben. Lyoness hat das Geschäftsmodell „Kundenkarte + Cashback“ vorgeschoben und so getan, als ginge es um „Shoppen“. Umsätze auf Cashback sind aber so gut wie nicht realisiert worden, sondern primär Umsätze über Gutscheine. Eigentlich für jeden Konsumenten ein völlig umständliches und aufwendiges Bezahlmittel, welches man sich kompliziert bei wenigen Lyoness-Verkaufsstellen abholen muss. Dagegen viel einfacher war das „virtuelle“ Verkaufen von Gutscheinen über ebensolche „Anzahlungen“ von 2000 EUR und den damit verbundenen Anspruch auf Gutscheine von 20.000-100.000 EUR und mehr, falls der Anzahler die Differenzsumme aufzahlt, entsprechend dafür einkauft oder andere wirbt, die ebenfalls anzahlen. Namhafte Handelsmarken sind durch Lyoness für sämtliche Anzahlungen und „Länder-, Businesspakete etc.“ missbraucht wurden, in dem ihr guter Name für den notwendigen Imagetransfer und die Glaubwürdigkeit gesorgt haben (denn auf reine „Lyoness-Gutscheine“ hätte sicherlich niemand vertraut bzw. darauf angezahlt). Diesen Handelsmarken dürfte bis heute nicht klar sein, dass in den „Bestellverträgen“ ihre Marken/Gutscheine aufgeführt und hinterlegt waren – und zwar auch im Ausland, wo mit diesen gar nicht bezahlen werden kann. Betroffene Händler werden nun von uns darauf aufmerksam gemacht werden, dass eben genau ihre Glaubwürdigkeit und ihr Image dafür unrechtmäßig missbraucht wurde, um sehr hohe Umsätze durch Anzahlungen zu generieren. Die sogenannten "Gutscheinpartner" stünden somit also im direkten Zusammenhang mit den Milliarden, die Lyoness umgesetzt und Schaden produziert hat. Wie sehen diese Firmen wohl die Situation, dass nun deren Gutscheinverkauf Bestandteil eines Schneeballsystems ist und tausende von Konsumenten auf Gutscheine von ihnen angezahlt haben? Können sich Unternehmen wie Otto, McDonalds, OMV etc. rechtlich davon freimachen, hier u. U. entscheidend zum Schaden an gutgläubigen Mitgliedern beigetragen zu haben, da tausendfach ihre Gutscheine in solchen Anzahlungen hinterlegt waren?

von Ben Ecker am
20.01.2017, 09:20

Lyoness ist jetzt "offiziell" ein Schneeballsystem!

Wie "Twist" im Beitrag zum jüngst ergangenen Urteil bereits berichtete, kann man RA Dr. Fromhold hierzu nur gratulieren. Ein Urteil, dass Signalwirkung haben dürfte und Lyoness weiter demaskiert und das System demontiert. Auch von der Staatsanwaltschaft Köln wurde dieses Urteil mit Interesse wahrgenommen. Hat Lyoness noch im Sommer 2016 mit Presseaussendungen wie "Lyoness verklagt seine Kritiker" u. a. eine Klage gegen mich eingereicht und vom zuständigen Gericht wurden zeitnah Verhandlungstermine angesetzt. Jedoch wurde ein Verhandlungstermin im Dez. 2016 auf Antrag der Lyoness-Anwälte urlaubsbedingt verschoben und bei dem nun für 17. März 2017 angesetzten Termin liegt schon wieder eine Vertagungsbitte der Lyoness -Anwälte vor. Auch hier spielt Lyoness auf Zeit.

von twist am
19.01.2017, 16:35

ERNEUT RECHTSKRÄFTIGES URTEIL GEGEN LYONESS

Das Landesgericht Salzburg (Berufungsgericht) hat mit Urteil 22 R 351/16w vom 4.1.2017 ein Urteil des Bezirksgerichts Salzburg (Erstgericht) vom 11.10.2016 geschützt und die Lyoness Europe AG, Buchs, zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet, die von einer Ärztin geleistet worden waren. Das Urteil hat bereits Rechtskraft erhalten und kann nicht mehr an der Obersten Gerichtshof weitergezogen werden. Im Urteil des Landesgerichts Salzburg wurde die Feststellung des Erstgerichts, dass das von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als Schneeballsystem zu qualifizieren ist, ausdrücklich bestätigt. Mein Kommentar: Dies dürfte vielen weiteren Geschädigten Mut geben, ebenfalls auf Rückzahlung ihrer Anzahlungen zu klagen.

von twist am
03.01.2017, 08:32

ANDREAS WERNER NICHT MEHR IM KURATORIUM DES FUSSBALLKLUBS SK RAPID WIEN

Am 1.12.2016 habe ich davon berichtet, dass Andreas Werner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lyoness Group AG, Graz, sein Amt wegen Betrugsvorwürfen los ist. Wie der Hompage von SK Rapid entnommen werden kann, ist Andreas Werner nun auch nicht mehr Mitglied des Kuratoriums von SK Rapid. An der Hauptversammlung vom 28.11.2016 wurde auch kein neuer Vertreter von Lyoness in das Rapid-Kuratorium gewählt. Dies obwohl Lyoness unter einem Sponsorenvertrag über 5 Jahre insgesamt EUR 9 Mio. an SK Rapid zahlen will. Ist dies vielleicht ein Zeichen dafür, dass man sich beim SK Rapid nun endlich zu fragen beginnt, woher die Millionen stammen, mit denen Lyoness den SK Rapid sponsern will? Übrigens: Für die EUR 9 Mio. wurde Lyoness nicht etwa Hauptsponsor (dies blieb Wien Energie), sondern mit 10 anderen Firmen nur "Premium Partner", weshalb sich Lyoness damit begnügen musste, dass die Rapid-Kicker das Lyoness-Logo auf dem Rücken tragen.

von twist am
26.12.2016, 13:31

STRAFANTRAG GEGEN HUBERT FREIDL EINGEBRACHT

In der österreichischen Zeitung Die Presse ist am 22.12.2016 folgender Artikel publiziert worden: STAATSANWALTSCHAFT: STRAFANTRAG GEGEN LYONESS GRÜNDER. Hubert Freidl wird von der Staatsanwaltschaft vorgeladen. Nach Angaben der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ( WKStA) geht es um Versäumnisse bei einer prospektpflichtigen Veranlagung. Die WKStA hat nach jahrelangen Ermittlungen gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl einen Strafantrag beim Straflandesgericht Graz eingebracht. Der Unternehmer soll bei einer prospekt- pflichtigen Veranlagung den Prospekt nicht zeitgerecht aufgelegt haben. Zudem beantragte sie die Verhängung einer Verbandsgeldbusse gegen Lyoness Europe AG. Mein Kommentar: Ben Ecker hat bereits am 22.12.2016 im Forum über diesen Strafantrag berichtet. Ich habe bereits in meinem Forums-Beitrag vom 7.12.2016 über die Optionsprogramme im Umfange von EUR 29 Mio. berichtet, die nun zu einem Strafantrag der WKStA gegen Hubert Freidl führten. Dass Lyoness versuchte, die Schuld auf den 2001 verstorbenen ehemaligen VR-Präsidenten der Lyoness Europe AG, Erwin Hüsler, abzuwälzen verfing bei der WKStA offenbar nicht. Über den Fortgang dieses Verfahrens darf man gespannt sein.

von Ben Ecker am
22.12.2016, 17:28

Staatsanwaltschaft: Strafantrag gegen Lyoness-Gründer

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat nach jahrelangen Ermittlungen gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl nun einen Strafantrag beim Straflandesgericht Graz eingebracht. Herr Freidl soll bei einer prospektpflichtigen Veranlagung den Prospekt nicht zeitgerecht aufgelegt haben. Zudem beantragte sie die Verhängung einer Verbandsgeldbuße gegen die Lyoness Europe. Die WKStA teilte mit, dass Freidl als Direktor der Lyoness Europe AG prospektpflichtige Veranlagungen (Werbekampagnen und Option 'Premium Ranking Europe') ohne zeitgerechte Veröffentlichung eines kontrollierten Prospekts öffentlich angeboten und dadurch gegen die Strafbestimmung Paragraf 15 Abs. 1 Kapitalmarktgesetz verstoßen haben soll. Im April 2016 war ein Verfahren unter anderem wegen des Verdachts des Pyramidenspiels und des schweren gewerbsmäßigen Betrugs gegen Freidl im Zusammenhang mit Lyoness (unter noch nicht geklärten Umständen) eingestellt worden. In Anbetracht der jüngst ergangenen zivilrechtlichen Urteile zu Lyoness, ist diese namentlich zu Herrn Oberstaatsanwalt passende „SCHÖNE-EINSTELLUNG“, merhfach widerlegt und "ad absurdum" geführt worden. Auch bei der Staatsanwaltschaft Köln dürfte es zeitnah spannend werden. Aus gegebenen Anlass jedoch, halte ich mich derzeit mit Kommentierungen hierzu zurück.

von twist am
07.12.2016, 13:51

DIE ENGEN LYONESS-VERBINGUNGEN DES KARL-HEINZ FEDDERMANN

Bekanntlich ist Karl-Heinz Feddermann, Frümsen (Sennwald) SG seit langem überaus stark mit Lyoness verbunden. Er sitzt in den Verwaltungsräten der Lyoness Europe AG und der Lyoness Imea AG, Buchs. Er sitzt in den Stiftungsräten der Lyoness Child & Family Foundation und der Lyoness Greenfinity Foundation. Er ist Geschäftsführer der Lyoness Suisse GmbH, Cham. Er ist quasi der Schatten-Finanzchef bei den in Buchs domizilierten Lyoness-Gesellschaften. In den Jahren 2008 und 2009 bot Lyoness ihren Mitgliedern sog. Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen zum Kauf an. Es gab insgesamt 4 solcher Optionsverkaufsprogramme, nämlich "Premium Ranking Europe" im Umfang von EUR 15 Mio., "Werbekampagne Austria" im Umfang von EUR 9 Mio., "Werbekampagne Ungarn" im Umfang von EUR 3 Mio. und "Werbekampagne Slovakei" im Umfang von EUR 2 Mio. Den Käufern solcher Optionen wurde in Aussicht gestellt, dass ihnen eine gewisse Zahl von Neukunden "zugeteilt" werde, welche durch die Werbekampagne geworben werden und sie dereinst von deren Umsätzen profitieren werden. Es hat sich dann gezeigt, dass die Käufer solcher Optionen nichts oder nur einen Bruchteil ihres Investments zurück erhalten haben. Es kam in Österreich zu Klagen geschädigter Investoren und Lyoness wurde mehrfach gerichtlich zur Rückzahlung investierter Gelder verpflichtet. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, ermittelt noch heute gegen Lyoness wegen Verletzung des Kapitalmarktgesetzes (KMG),, da die Optionen seinerzeit ohne Auflage eines gemäss KMG erforderlichen Prospekts platziert worden waren. Offenbar sind weitere Klagen geschädigter Investoren anhängig. Wie ich höre, versucht Lyoness neuerdings, die Schuld auf den 2011 verstorbenen ehemaligen Präsidenten des Verwaltungsrates der Lyoness Europe AG, Erwin Hüsler, abzuwälzen, indem sie behauptet, die Optionsprogramme seien von Erwin Hüsler ohne Wissen durch die Konzernzentrale in Graz bzw. Hubert Freidl kreiert und vertrieben worden. Es liege sogar eine Eidesstattliche Erklärung von Karl-Heinz Feddermann vor, in welcher dieser Umstand bestätigt wird. Mein Kommentar: Damit begab sich Karl-Heinz Feddermann auf sehr dünnes Eis.

von am
04.12.2016, 15:31

DER SVNM - EIN LYONESS-LASTIGER VERBAND

Der Schweiz. Verband Network Marketing (SVNM) schreibt auf seiner Homepage (svnm.ch) dass "er seine Mitglieder auch aktiv unterstützt im Kampf gegen schwarze Schafe, welche die Network Marketing Branche für ihre eigenen egoistischen Zwecke missbrauchen". Von einem solchen "Kampf" ist jedoch weit und breit nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil. Fakt ist, dass einem SVNM-Firmenmitglied der Firma Lyoness, der Betrieb eines Schneeballsystems vorgeworfen wird. Ich zitiere aus einem Bericht der Konsumentenzeitschrift K-Tipp vom 5.10.2016: "Der Einzelrichter am Kantons- gericht Zug hat die Verträge auf Klage eines Mitglieds gegen die Lyoness Suisse GmbH rechtlich überprüft. Sein Urteil: Die Verträge sind ungültig. Beim Lyoness-Konstrukt handle es sich um ein Schneeballsystem das unlauter und widerrechtlich sei. Wörtlich heisst es im Urteil: "Es sind nicht bloss Teile des Vertrages widerrechtlich, sondern die AGB sind gesamthaft widerrechtlich, da sie ein unlauteres Geschäftssystem verfolgen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig". So viel zum Artikel des K-Tipp. Der SVNM "hilft" seinen Mitgliedern bei der Auswahl eines passenden Network Marketing Unternehmens. Zur Auswahl stehen 9 Firmenmitglieder des SVNM, darunter Lyoness. Im SVNM-Firmen- Verzeichnis steht zwar nicht mehr Lyoness, sondern Lyconet (eine blosse Marke von Lyoness), da es dem SVNM zu heikel wurde, Lyoness zu nennen. Der SVNM führt auch 2-tägige kostenpflichtige Schnellbleich-Kurse durch, die zum Diplom "Networker SVNM" oder "Teamleader SVNM" führen. Der SVNM schreibt dazu: "Das Networker Diplom ist für alle Networker, welche nebst erfolgreich sein, auch unserem Berufsstand einen besseren Ruf ermöglichen wollen". Ist es denn mit dem Ruf dieses Berufsstandes derart schlecht bestellt, dass die dort Tätigen ein Diplom vorweisen müssen, um ernst genommen zu werden? Zu den Ausbildungsinhalten gehören u.a. "Ausbildung über rechtliches wie UWG" und "Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Network Systemen". Würde man das zweite Thema am Beispiel von Lyoness behandeln, könnte das Ergebnis überraschend sein. Otto Steiner-Lang, der Präsident des SVNM und seine Ehefrau Rosmarie Steiner- Lang sind für die US-Firma Amway, die Nahrungsergänzungsmittel verkauft, aktiv. Die Konsumentenzeitschrift Saldo berichtete bereits im August 2012 unter dem Titel "Von tollen Autos und traumhaften Häusern" (auszugsweise) wie folgt: "Der Verkauf von Produkten ist nur ein Weg, wie man bei Amway Geld verdienen kann. Lukrativer ist es, neue Geschäftspartner anzuwerben, die ebenfalls Produkte verkaufen und neue Geschäftspartner gewinnen. Grund: Alle Geschäftspartner, die in der Hierarchie tiefer stehen, tragen zum Einkommen bei. Für alle Produkte, die sie verkaufen, kassiert der oberste Geschäftspartner Provisionen. Es gibt verschiedene Hierarchie-Stufen, je nachdem wie viele Leute man unter sich hat. Sie heissen Platin, Rubin, Perle, Saphir, Smaragd, Diamant bis hinauf zum Kronenbotschafter. Die wohl erfolgreichsten Amway-Geschäftspartner in der Schweiz sind Rosemarie und Otto Steiner-Lang. Sie sind "Doppeldiamanten" und heimsen somit wohl einen Jahresbonus von über Fr. 400,000.- ein. Neueinsteiger bei Amway werden mit tollen Gewinn- aussichten geködert (Anmerkung: erinnert stark an Lyoness). Tatsache ist, dass die oberen Positionen längst besetzt sind. Neue Geschäftspartner zu werben, um in der Hierarchie aufzusteigen, ist mühsam. Der Schweizer Markt ist gesättigt. In der Schweiz sind rund 10.000 Amway- Verkäufer registriert. Nur ganz früh Eingestiegene erreichen hohe Hierarchiestufen und verdienen gut." So weit der Saldo-Artikel. Man fragt sich, weshalb Lyoness beim SVNM Firmenmitglied werden konnte, obwohl sie keine Handelsfirma ist, was gemäss seinen Statuten eine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist. Könnte es sein, dass man Lyoness deshalb als Firmenmitglied akzeptiert hat, weil man hoffte, dadurch viele neue Verbandsmitglieder zu gewinnen, die dann den jährlichen Mitgliederbeitrag von Fr. 250.- zahlen? Dem SVNM fällt es offenbar schwer, neue Firmen- und Privatmitglieder zu gewinnen. Seit Jahren gibt es lediglich 9 Firmenmitglieder, Lyoness inklusive. In einem Interview im "SVNM-Aktuell" antwortete SVNM-Vizepräsident Peter Trachsel auf die Frage "Was ist deine Zukunftsvision für den SVNM in den nächsten 10 Jahren?" mit "Dass endlich jede Firma, die im SVNM Mitglied ist, die Wichtigkeit unseres Verbandes einsieht und mithilft, dass jeder Geschäftspartner auch SVNM-Mitglied wird". Mein Kommentar: Bei der gegenwärtigen Verbandspolitik dürfte dies noch eine gute Weile Wunschdenken bleiben. Aber Peter Trachsel hat sich ja für seine "Zukunftsvision" 10 Jahre Zeit gegeben!

von Ben Ecker am
02.12.2016, 12:33

Neubesetzung des Vorsitzenden des Aufsichtsrates mit alten Favoriten!

Meine Quellen aus der Kanzlei Dr. Reif berichten, dass der Unternehmer und ÖVP-Politiker Dipl.Ing. Herbert Paierl bereits 2014 von Dr. Reif ins Spiel gebracht wurde. Er wollte ihn damals schon bei der Lyoness Group AG mit an Bord haben. Sogar die Funktion des CEO von Hubert Freidl selbst war im Gespräch. Während der Übergangsphase sollte er die Position des Vorsitzenden des Aufsichtsrates bekleiden, welcher in Folge einer geplatzten Übereinkunft der beteiligten Herren mit dem im Oktober '16 entlassenen KR Andreas Werner besetzt wurde. Ein damals organisiertes vertrauliches Treffen der Herren Dr. Reif, Hubert Freidl und Herbert Paierl in der Sache wurde kurzfristig von Hubert Freidl abgesagt. Neben seiner politischen Karriere ist Herbert Paierl seit 2009 wieder im Magna-Konzern des österreichisch-kanadischen Milliardär Frank Stronach tätig. Welchen Einfluss dies auf die Eingabe des Nationalratsabgeordneten Hagen (der dem "Stronach-Team" angehört!) in Sachen Lyoness haben wird, bleibt abzuwarten. Herbert Paierl ist extrem gut in der Politik und Wirtschaft vernetzt, steckt aber auch mit in der „Novomatic-Spielermilieu-Thematik“. Diesem Umstand ist der gute Kontakt zu Lyoness-Syndikus Dr. Reif. Dass ein Mann mit einer solch guten Reputation und Namen sich von Lyoness anwerben lässt, hat sicherlich einen triftigen Grund. Unbeschadet wird dieser aber sicher nicht aus dieser "verhängnisvollen Affäre" kommen.

von Ben Ecker am
02.12.2016, 11:14

@Cashback

Lieber Cashback, die Lyoness Deutschland GmbH ist sicherlich nicht auf der Flucht, auch wenn derzeit Hektik auf der Tagesordnung stehen dürfte. Am 08.08.2016 hat die Lyoness Deutschland GmbH (https://www.lyoness.com/de/shoppingnews/wir-ziehen-um-26405) den Umzug in die Gereonstraße/Köln breit angekündigt. Der Hintergrund des Umzuges kann aber durchaus einer finanziellen Anpassung geschuldet sein. Die neue Büroadresse befindet sich auch nicht mehr in einer Bestlage von Köln. Der Sozialdienst Katholischer Männer liegt in unmittelbarer Nähe zum neuem Büro, aber vielleicht hilft es ja. Wie auch in den USA und den VAE waren zum Zeitpunkt der Ländereröffnungen die jeweiligen Länderniederlassungen in Bestlagen zu finden, was dem Verkauf von Länderpaketen sicherlich höchst dienlich war. Nunmehr ist Lyoness in den USA und den VAE nur noch in dritter Reihe zu finden. Der aktuell ausgegebene Slogan von Lyoness lautet "Then - after May 2017 nothing will be as before". Lassen wir uns überraschen.

von twist am
02.12.2016, 10:45

FRAGWÜRDIGES

Wie im Forum schon mehrfach berichtet, gehören Christoph Schmäh und seine Tochter Nicole Schmäh zu den eifrigsten, langjährigsten und beratungsresistentesten CH-Lyoness/Lyconet Networkern. Nichts scheint sie davon abhalten zu können, ihre Keilertätigkeit fortzusetzen und dabei zu versuchen, den Leuten das Geld mittels Anzahlungen oder Verkauf von sog. Cloud Paketen (Beitrag von Neo vom 14.11.20126) aus der Tasche zu ziehen. Das Trio Schmäh/Schmäh und Kündig (und auch Networker Ede Buser) haben im Oktober 2016 im Forum mit wenig überzeugenden Argumenten versucht, das Lyoness-System zu verteidigen. Als man ihnen am 22.10.2016 25 kritische Fragen stellte, vermochten sie keine einzige dieser Fragen zu beantworten. Was mag diese bedeuten? Auf jeden Fall zeugt es nicht von Zivilcourage, wenn man nicht wagt, auf kritische Fragen eine Antwort zu geben. Wahrscheinlich ahnten sie, dass sie mit jeder Antwort in einen noch grösseren Beweisnotstand geraten würden. Wenn man auf die Homepage von Christoph Schmäh (schmaeh.ch) geht, wird man auf cashback-solutions.com verwiesen. Dort landet man dann auf der Homepage von Lyoness Deutschland GmbH. (und nicht auf der Homepage von Lyoness Suisse GmbH!) Man kann sich online als Interessent, Lyoness Partnerunternehmen zu werden, anmelden und muss dabei 5 Fragen beantworten. Die Anmeldung geht dann an onlinepartner.de@lyoness.com. Auf cashback-solutions.com wird Firmen (vor allem Klein- und Mittelstandsunternehmen) das Blaue vom Himmel versprochen. Das geht so weit, dass man ihnen verspricht, das sie sogar an "Fremdumsätzen mitverdienen, also bei "Einkäufen bei allen Lyoness-Partnerunternehmen, selbst wenn diese Ihre Mitbewerber sind". Dass Lyoness- Partnerunternehmen die Möglichkeit haben, Marketer zu werden, und Anzahlungen zu leisten, wird wohlweislich (noch) nicht gesagt.

von Cashback am
01.12.2016, 16:58

LYONESS DEUTSCHLAND AUF DER FLUCHT?

Wie bekannt wurde, ist Lyoness Deutschland umgezogen. Es gibt mittlerweile viele Spekulationen für die Gründe des Umzuges. Geht Lyoness langsam das Geld aus und musste deswegen umziehen? Hat der Vermieter Lyoness evtl. gekündigt, weil er gemerkt hat, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt? War das nur eine Flucht um Spuren zu verwischen? Eins steht fest! Lyoness kommt immer mehr unter Druck und immer mehr Mitglieder wollen Ihr Geld zurück!

von twist am
01.12.2016, 15:00

WEITERER LYONESS TOP-SHOT VON BORD

Wie Ben Ecker am 22.11.2016 und 30.11.216 berichtete, ist Andreas Werner, bisheriger Vorsitzender der Lyoness Group AG, A-Graz, sein Amt los. In dieser Funktion war Andreas Werner der wichtigste Mann im Kontrollgremium der Lyoness Group AG. Der Aufsichtsrat muss die Geschäftsführung des Vorstandes überwachen und bei wichtigen Geschäften seine Zustimmung geben. Was liegt der Demission von Andreas Werner zugrunde? Gemäss Ben Ecker wird Andreas Werner Systemmanipulation beim Account seiner ehemaligen Lebensgefährtin vorgeworfen, was am 29.11.2016 bereits zu einer Verhandlung vor dem Bezirksgericht Wien führte. Überdies sei noch ein Strafverfahren gegen Andreas Werner bei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wegen schweren Betrugs hängig. Lyoness schätzte diese Vorgänge offenbar als derart bedrohlich ein, dass sie beschloss, ihn aus der Schusslinie zu nehmen. Dies ist aus dem österreichischen Firmenbuch ersichtlich. Andreas Werner war es auch, der den Millionenen-Sponsorenvertrag mit Rapid Wien eingefädelt hat. Andeas Werner sitzt auch im Kuratorium (beratendes Gremium) von Rapid. Werden die Verantwortlichen von Rapid sich nun endlich ernsthafte Gedanken über ihre Kooperation mit Lyoness machen und auch darüber, ob Andreas Werner unter solchen Umständen Mitglied ihres Kuratoriums bleiben darf? Übrigens: Rapid Wien, dem "Lieblingsklub" von Andreas Werner und Lyoness läuft es sportlich, trotz hohen Sponsoring- Beiträgen von Lyoness, alles andere als rund. Rapid liegt in der laufenden Meisterschaft auf Platz 7, also weit weg von seinen Zielen. Trainer Canadi meinte kürzlich: "Man wird Erfolge vielleicht nicht im nächsten Spiel, nicht im übernächsten Spiel, aber ganz sicher in absehbarer Zeit sehen". Zuversicht tönt anders!

von Cashback am
30.11.2016, 20:11

Lyoness hat kein Interesse an außergerichtlichen Einigungen!

Ein Marketer aus Deutschland versuchte monatelang ein Angebot für eine außergerichtliche Einigung von Lyoness zu bekommen. Obwohl Lyoness öffentlich behauptet, dass niemand einen Anwalt einschalten muss und angeblich eine außergerichtliche Einigung seitens Lyoness angestrebt wird, wurde das Anliegen des Marketers einfach ignoriert! Wochenlang hat Lyoness auf zahlreiche E-Mails noc nicht einmal geantwortet. Am 5. Dezember läuft nun eine letzte Frist ab. Sollte Lyoness nun wiederum kein akzeptables Angebot unterbreiten, wird dieser Marketer eine Anzeige bei der Polizei aufgeben und darüber hinaus Lyoness verklagen. Der Marketer sagte mir, es geht Ihm gar nicht mehr um das Geld, sondern nur noch um die Gerechtigkeit.

von Ben Ecker am
30.11.2016, 17:50

Die Amnesie des KR Andreas Werner (Vorsitzender des Aufsichtsrat bei Lyoness) bei Gericht!

Am 29.11.2016 fand eine weitere Verhandlung in Sachen Lyoness (Az.: 4 C 238/16b – 2) am Bezirksgericht in Wien statt. Kernthema in dieser Verhandlung wurde abermals die Bereicherung bzw. wundersame Geldvermehrung unter der ID-Kontrolle des ehemaligem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Lyoness Group AG Herrn KR Andreas Werner zum Nachteil sein ehemaligen Lebensgefährtin. Es ist seit jeher Taktik von Lyoness, die von den Gerichten festgesetzten Fristen zur Abgabe einer Erklärung, nicht einzuhalten und auf Nachfrage mit patzigen Antworten zu reagieren. In der dreistündigen Verhandlung versuchte Lyoness mit einem sichtlich überforderten Mag. Asseg als Lyoness-Anwalt, erneut "ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern", indem einbezahlte Geldbeträge auf die Lyoness-ID einer Kundin angemeldet wurden, welche tatsächlich aber anteilsmäßig eine Darlehensrückführung an die Kundin darstellten, da diese dem Lyoness-Aufsichtsratvorsitzenden KR Andreas Werner in der Vergangeneheit immer wieder aus finanziellen Miseren aushelfen musste. Bei der richterlichen Einvernahme des ehemaligen Aufsichtsratvorsitzenden KR Andreas Werner durch Richterin Dr. Rita Takacs-Aust glänzte dieser auch mit erstaunlicher Unwissenheit. Die Richterin wollte von ihm die Vorzüge/Vorteile einer Lyoness-Mitgliedschaft erläutert haben, was er jedoch nicht konnte und lediglich peinlich berührt die Vorgaben aus einem klassischem Lyoness-Prospekt herunterbetete. Auch wollte die Richterin erklärt bekommen, wie Lyoness es schafft aus 2.000 Euro (damals Business-Paket), 16.000 Euro zu lukrieren und in welchem Zeitraum das möglich sei. "Es gäbe keinen Zeitraum dafür" war die verlegene Antwort der ehemaligen Lyoness-Führungskraft, "aber seine Mutter habe sich immer gefreut, wenn sie 1 € bei einem Lidl-Einkauf auf ihre Cashback-Card erhalten habe". Entweder war KR Andreas Werner der inkompetenteste Vorsitzende eines Aufsichtsrates, den eine Firma nur haben kann oder er war durch eine Gehirnwäsche des Lyoness-Syndikus Dr. Reif beeinflusst, der Zeugen gerne vor einem anstehenden Gerichtstermin mit einem "Brains-Waterboarding" auf Spur bringt. Wahrscheinlicher ist, dass Herr KR Werner von Lyoness in der Vergangenheit bewusst aufgebaut wurde um nun als "Bauernopfer" dargebracht werden soll. Anhängig bei ihm ist ja noch ein Strafverfahren wegen schweren Betruges (Az. 14 St 7/16x-1), das von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt verfolgt wird. Ebenso werden seine "in Gehorsam unterzeichneten Unterlagen" und die damit verbundenen gron vernachlässigten Kontrollpflichten noch Teil eines gesonderten Verfahren sein. Die von ihm und in seiner Funktion unterzeichneten Unterlagen für die Lyoness Group AG liegen vor und es gibt viele Fragen dazu. Das im "Lyoness-Style and Wording" aufgemotzte Xing-Profil von KR Andreas Werner ist jedenfalls verschwunden, indem sogar ein Halbtags-Weinseminar als heroisch Tat dargestellt wurde. Nach wie vor aber soll er als Berater der Lyoness International AG tätig sein. Ps. Was haben wir alle ein Glück, dass sich die Plattform mit der Legende vom König Sher Khan wieder meldet.

von Charles-Ponzi am
30.11.2016, 14:25

WARUM LYONESS NIE FUNKTIONIEREN KONNTE

Ich habe bemerkt dass in letzter Zeit wieder die Diskussion über Einheiten (früher Positionen) und Karrierepunkte stattgefunden hat. Auch die Matrix oder Schattenmatrix wurde auch wieder erwähnt.Es scheint so dass immer mehr Menschen oder fast alle bemerkt haben dass Lyoness System nicht funktioniert und zum Stillstand gekommen ist. Nach so vielen Jahren müsste ja das Geld langsam fliessen, das ist aber nicht der Fall. Alle Einzahlungen in die Verrechnungssystem sind verloren da Lyoness gar nie solche Summer erwirtschaften konnte oder besser gesagt kann. Um nochmal das Lyoness System zu erklären und zu verdeutlichen möchte ich hier ein Beispiel anhand einer Geschichte machen welches sehr genau erklärt warum das System nie funktionieren konnte: Basiswissen anhand der Legende „Das Schachbrett und die Reiskörner“! Einer alten Legende nach lebte einst in Indien ein König namens Sher Khan. Während seiner Regentschaft erfand jemand das Spiel, das heute Schach heisst. Der König war von diesem königlichen Spiel begeistert, dass er den Erfinder des Spieles zu sich an den Königshof rufen liess. Als der Erfinder, ein weiser Mann, vor ihn trat, sagte der König, er wolle ihm eine Belohnung geben für diese vortreffliche Erfindung. Er sei reich und mächtig genug, ihm jeden Wunsch zu erfüllen, sei er auch noch so ausgefallen. Der Mann schwieg eine Weile und dachte nach. Der König ermunterte ihn und sagte, er möge keine Scheu zeigen und einfach seinen Wunsch äussern. Der Mann jedoch erbat sich Bedenkzeit bis zum nächsten Tag, um über seinen Wunsch nachzudenken. Dann, so sagte er, wolle er dem König seinen Herzenswunsch mitteilen. Als der Mann am nächsten Tag abermals vor den König trat, bat er um ein einziges Reiskorn auf dem ersten Feld des Brettes. Der König lachte und fragte ihn, ob das wirklich alles sei, er könne sich doch mehr wünschen? Da antwortete der Mann, er hätte gerne auf dem zweiten Felde zwei Reiskörner, auf dem dritten vier, auf dem vierten acht, auf dem fünften Feld sechzehn Reiskörner. Die Berater des Königs begannen schallend zu lachen, weil sie diesen Wunsch für äusserst dumm hielten. Schliesslich hätte der Mann sich Gold, Edelsteine, Land oder alles mögliche andere wünschen können. Der König hatte ja sein Wort gegeben und müsste ihn mit Reichtümern überschütten, wenn er es verlangte. Der König war verärgert, weil er dachte, der Erfinder halte ihn für zu arm oder zu geizig. Er sagte, er wolle ihm für alle Felder Reiskörner geben - auf jedem Feld doppelt so viele Körner wie auf dem Feld davor. Doch der Wunsch sei dumm, weil er ihm viel mehr hätte geben können. Der König schickte den Erfinder des Schachspiels aus dem Palast hinaus und liess ihn am Tor warten. Dorthin würde man ihm seinen Reis bringen. Der Weise ging leise lächelnd hinaus. Am Tor setzte er sich und wartete geduldig auf seine Belohnung. Abends erinnerte sich König Sher Khan an den seltsamen Wunsch und fragte, ob der Erfinder seine Belohnung schon erhalten habe. Seine Berater wurden nervös und erklärten, dass sie die Belohnung nicht hätten zusammenbringen können – es sei einfach viel zu viel, und die Getreidespeicher würden nicht genug Reis enthalten, um ihn auszuzahlen. Da wurde der König wütend und schimpfte, sie sollten dem Mann endlich seine Belohnung geben, schliesslich habe er es versprochen und das Wort des Königs gelte. Da erklärten seine Berater und der Hofmathematiker, dass es im gesamten Königreiche nicht genug Reis gäbe, um den Wunsch des Mannes zu erfüllen. Ja, dass es auf der gesamten Welt nicht so viel Reis gäbe. Wenn er sein Wort halten wolle, müsse er alles Land auf der Welt kaufen, es in Reisfelder verwandeln und sogar noch die Ozeane als Ackerfläche trockenlegen lassen, um genügend Reis anpflanzen zu können. König Sher Khan schwieg verblüfft. Dann fragte er, wie viele Reiskörner es denn seien. 18.446.744.073.709.600.000 Reiskörner (18,4 Trillionen) war die Antwort. Da lachte der König schallend. Er liess den Weisen zu sich rufen und machte ihn zu seinem neuen Berater.

Beispiel 1: Lyoness-Verrechnungssystem (binäres System) gleiches Prinzip der Verdoppelung wie beim Schachbrett Das Lyoness-Verrechnungssysteme funktionieren auf der Basis eines binären System bzw. der mathematischen Binärfunktion [x = 2 (hoch n) – 1]! Das ist für eine Positionserwirtschaftung die unfairste mathematische Funktion! Damit eine Einheit im Verrechnungssystem zur Auszahlung kommt müssen sich hinter der ersten Einheit 35 Folgeeinheiten oben und 35 Folgeeinheiten unten angereiht haben. Es müssen somit 70 Folgeeinheiten angereiht werden und dies bedeutet, dass mindestens 6 Folgereihen im binären System gefüllt werden müssen. Mit 70 Folgeeinheiten sind € 3.500 in Verrechnungssystem geflossen und es wird für die Einheit ein Treuebonus von € 450 ausbezahlt. Bei den ländereigenen und kontinentalen Verrechnungssystemen werden die Einheiten aller Mitglieder, welche Einheiten einbringen nacheinander von oben nach unten und von links nach rechts im binären System gereiht, das heisst in der ersten Reihe ist 1 Einheit; in der zweiten Reihe sind 2 Einheiten; in der dritten Reihe 4 Einheiten; in der vierten Reihe 8 Einheiten; in der fünften Reihe 16 Einheiten; in der sechsten Reihe 32 Einheiten; usw.! Bereits in der 21 Reihe hat es Platz für 1.048.576 Einheiten (1,0 Millionen); in der 32 Reihe hat bereits Platz für 2.147.483.648 Einheiten (2,1 Milliarden); usw.; in der 64. Reihe sind 9.223.372.036.854.780.000 Einheiten (9,2 Trillionen). Nachfolgend wird anhand der Schachbrett-Legende aufgezeigt, dass das Lyoness-Verrechnungssystem nicht funktionieren kann und je länger es läuft immer wenig auszahlt bis zum völligen Systemstillstand! Wie viele Reiskörner sollte der König an den Erfinder zahlen? Das Resultat lautet wie folgt: Ein Schachbrett hat 64 Felder und der Schachbrett-Erfinder sollte vom König somit 18.446.744.073.709.600.000 Reiskörner (18,4 Trillionen) bekommen [x = 2(hoch 64) – 1]. Bei einem Reiskorngewicht von 25 mg (0,000025 kg) entspricht dies einem Gesamtgewicht von 461.168.601.842.739 kg Reis (461,2 Billionen) beziehungsweise 461.168.601.843 Tonnen Reis (461,2 Milliarden). Im Jahre 2009 wurden weltweit jedoch nur 678,7 Millionen Tonnen Reis produziert. Dies bedeutet, der König muss dem Schachbrett-Erfinder die 679,49-fache Reis –Jahresproduktion von 2009 bezahlen. Umgelegt auf Lyoness bedeutet ein Schachbrettfeld eine Ebene im binären Verrechnungssystem und ein Reiskorn entspricht einer Einheit. Nun kann man folgendes ausrechnen: 1. Wie viele Gutschriften (Restrabatt) in das Verrechnungssystem eingebracht werden muss damit 64 Ebenen gefüllt sind. 2. Wie viel Umsatz ist dafür bei einem Partnerunternehmen mit zum Beispiel einem durchschnittlichen Restrabatt von 5 Prozent notwendig. Das Resultat lautet wie folgt: 1. Um die Matrix bis zur 64 Ebene vollständig zu befüllen müssen 18.446.744.073.709.600.000 Einheiten (18,4 Trillionen) zu einem Positionspreis von € 50 eingebracht werden. Dies entspricht einem Gesamtbetrag von € 922.337.203.687.000.000.000 (922,3 Trillionen). 2. Unter Annahme eines durchschnittlichen Restrabatts von 5 Prozent ergibt dies einen Umsatz von € 18.446.744.073.700. 000.000.000 (18,4 Trilliarden) bei den Partnerunternehmen von Lyoness. Das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2007 bei etwa 54.300 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 41.810 Milliarden €. Dies bedeutet, dass 566.198.406 Jahre (566,2 Millionen ) bei einem Welt-Bruttoinlandprodukt von 2007 nötig sind um 64 Ebenen im Lyoness-Verrechnungssystem vollständig zu füllen, jedoch unter der Voraussetzung, dass SÄMTLICHE Transaktion NUR über Lyoness abgewickelt werden. Mit diesem Ergebnis wird eindeutig aufzeigt, dass das Lyoness-Verrechnungssystem nicht funktioniert und je länger es läuft an Systemgeschwindigkeit abnimmt bis zum Systemstillstand!

von Cashback am
27.11.2016, 12:38

Geschäftsführer von Lyoness Deutschland nicht mehr erreichbar!

Ein Marketer aus Deutschland versucht nun schon seit Wochen den Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, Herrn van Rüth, zu erreichen. Leider ohne Erfolg! E-Mails werden einfach nicht mehr beantwortet, obwohl eine Eingangsbestätigung erfolgte. Die Vermutung liegt nahe, dass Herr van Rüth nun selbst erkannt hat, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und versteht langsam, dass er als Geschäftsführer auch persönlich haftbar gemacht werden kann. Er steck also in einer sehr bedrohlichen Situation! Auf der einen Seite ist ihm nun anscheinend klar geworden, dass er ein verbotenes Schneeballsystem betreibt, auf der anderen Seite steht seine persönliche und berufliche Existenz auf dem Spiel. Ich glaube es wird nicht mehr lange dauern, bis Herr van Rüth das sinkende Schiff verlassen wird.

von twist am
24.11.2016, 14:55

LYONESS TV

Lyoness TV, die über das Internet verbreitet wird, hatte auch schon bessere Tage. Im Gegensatz zu früher kann Lyoness TV nicht mehr über Erfolge und Expansion in neue Länder berichten. "Beliebteste Beiträge" sind heute "Best of Events 2014", "Best of Sensation 2015" , "Lyconet Elite Seminar mit Eric Worre vom April 2016 in Wien" und "The world of Lyoness". Letzteres ist ein aufwändiger, teurer Werbefilm in welchem sogar für "Lycoair", Flugschule und Business Charter, geworben wird. "Ähnliche Beiträge" sind die Elite Seminare vom Mai und Sept. 2016 und die Lyconet Leader Convention vom Sept. 2016 mit dem "Ober-Schnorri" Eric Worre. Alle Events liefen nach dem Muster der früheren "Sensations" ab, also aus einem Mix von Show, Business und Cheerleading. Der Amerikaner Eric Worre bezeichnet sich als "Network Marketing Professional". Er ist allerdings gescheit genug, nicht selbst Network Marketing zu betreiben. Er beschränkt sich wohlweislich darauf, als "high performance coach" bei Firmen wie Lyoness aufzutreten und Bücher über Network Marketing zu schreiben. Damit verdient er wohl mehr Geld als seine Jünger, welche ein hohes Eintrittsgeld zahlen, um seinen Worten lauschen dürfen.

von twist am
24.11.2016, 10:02

Lyoness-Gaunerei

@Cashback: Alle Lyoness- Mitglieder, also auch solche, welche die AGB Fassung Nov. 2014 akzeptiert haben, können gegen Lyoness strafrechtlich vorgehen. Dabei genügt es zunächst, bei der nächsten Polizeidienststelle eine Strafanzeige zu deponieren. Jenen, die das Spiel veranstaltet oder sich daran beteiligt haben, drohen Bussen und Gefängnisstrafe. Damit ist jedoch den Anzahlern nicht wirklich geholfen. Sie sollten deshalb nicht strafrechtlich, sondern zivilrechtlich gegen Lyoness vorgehen. Bei der Rückforderung ihres Geldes sollten sie geltend machen, dass das Geschäftsmodell von Lyoness als Schneeballsystem zu qualifizieren ist, dass Lyoness eine irreführende Geschäftspraxis verfolgt und dass die Lyoness-Vertragsunterlagen insgesamt als nichtig zu betrachten sind.

von Cashback am
23.11.2016, 21:37

Lyoness-Gaunerei

Lyoness hat seinen Mitgliedern schon früher vorgegaukelt, dass die Einheiten von der ersten Verrechnungsebene in die zweite Ebene und danach in die dritte Verrechnungsebene aufsteigen würden. Immer wieder sollten dann Ausschüttungen erfolgen. Es gab sogar ein Video, wo dieses genau beschrieben wurde! Auf Lyonessveranstaltungen wurde dann sogar behauptet, dass aus 1,- Euro irgendwann 20.000,- Euro werden würde. Die Wirklichkeit sah allerdings ganz anders aus! Lyoness hatte noch eine sogenannte "Schattenmatrix" oder auch "Parallelmatrix" eingeführt. Somit sind die Einheiten also gar nicht von der ersten Ebene in die zweite Ebene aufgestiegen, sondern in eine sogenannte "Verzögerungsebene" gelandet! So wurde ganz gezielt von Lyoness die Auszahlungen verhindert! Alle Mitglieder, die noch nicht die neuen AGB's akzeptiert haben sind also immer noch betroffen und sollten Lyoness auf Betrug und vorsätzliche Täuschung verklagen!

von Rod Laver am
23.11.2016, 09:32

Und täglich grüsst das Murmeltier

Logisch muss das "Präsidententeam" ID's zusammen führen, wie könnte Hubert, Gerry, Andy Gallert, Mario Regio ect....mit der 50:50 Regel sonst zu ihren sehr lukrativen Karrierepunkten kommen?? Jeder Richter, jedes Gericht, jeder Staatsanwalt, jeder Anwalt gegen Lyoness, jeder Geschädigte muss lediglich, nur und einfach das Karrierepunkt System anschauen und das Schneeballsystem wird offensichtlich. Man muss Lyoness nur die einfache Frage stellen wie das Karrierepunkt System auszahlt, von unten nach oben und das auf 100'000ende Stellen, selbst Lyoness wird das nicht erklären können, wie den auch?? Karrierepunkte werden vermutlich zu 90% generiert durch die Akquisition von neuen Marketern, Businesspartnern, Limited Edition Vouchers etc etc etc. Irgendwann wir Lyoness noch die Limited Universum Galaxy Vouchers lancieren damit man sich am Umsatz der Ausserirdischen beteiligen kann und wetten, selbst die werden noch von einigen "Dummerchen" gekauft...???

von Ben Ecker am
22.11.2016, 14:33

Polizeiliche Einvernahme zu Systemmanipulationen

Am 21.11.2016 hat als Ableger aus dem inzwischen von OStA Schön eingestellten Strafverfahren (Az. 14 St 2/16m) gegen Hubert Freidl, die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ein Ermittlungsverfahren (Az. 14 St 7/16x-1) u. a. wegen schweren Betrug gegen einstigen Vorsitzenden des Aufsichtsrat der Lyoness Group AG, Herrn Kommerzialrat Andreas Werner eingeleitet und die Geschädigte polizeilich einvernommen. Ihm wird u. a. vorgeworfen, dass er als Betreuer der Lyoness-ID seiner damaligen Lebensgefährtin, deren und eigene Positionen im System entsprechend setzen lassen hat. Hierzu liegt mir ein Mail direkt von einem Lyoness-Mailaccount vor, aus dem dies hervorgeht. Nachdem sich die Lebensgefährtin von ihm getrennt hatte, versiegten die verhältnismäßig hohen lukrierten Ausschüttungen plötzlich. Herr KR Andreas Werner hatte sich auch immer hohe Beträge von seiner Lebensgefährtin in bar oder per Überweisung auszahlen lassen. Die Geschädigte stellte bei eignen Nachforschungen diverse Ungereimtheiten fest und kündigte ihre Lyoness-ID. Mit Hilfe Ihres versierten Anwaltes wurde weiter festgestellt, dass rund 17.000 € fehlen. Lyoness selbst schweigt zum konkreten Verbleib dieser Gelder und kontert mit absurden Zahlenspielen. Im Vergleich zu den enorm hohen Summen, die Lyoness bei Geschädigten zurücklassen wird, ein geringer Betrag. Bei diesem Fall aber wird endlich die allgemeine Systemmanipulation unter die Lupe genommen. Es bleibt abzuwarten, wie der Lyoness-Syndikus RA Dr. Reif hier wieder versuchen wird, einzugreifen. Unabhängig von diesem Fall ist inzwischen bekannt geworden, dass diese Vorgehensweise der „günstigen Setzung von Positionen“ u. a. bei privaten Veranstaltungen im Hause Gerry Seebacher offen besprochen wurde. Entsprechende Gesprächsprotokolle und Aussagen liegen mir vor.

von twist am
20.11.2016, 10:48

OFFENER BRIEF AN OTTO STEINER-LANG

Sehr geehrter Herr Steiner-Lang Ich komme zurück auf meinen Offenen Brief vom 8.10.2016. Als Präsident des Schweiz. Verband Network Marketing SVNM sind Sie für die Geschicke des SVNM der Hauptverantwortliche. Insbesondere sind Sie auch verantwortlich dafür, dass es unter den Firmenmitgliedern des SVNM keine schwarzen Schafe gibt. Ihr Verband hat sich ja auf die Fahne geschrieben, dass er "den Wildwuchs der Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing illegale Schneeballsysteme betreiben, Einhalt gebieten will". Sie haben versprochen, dass der SVNM seine Mitgliedsfirmen auf Herz und Nieren überprüft, damit man allen bestehenden Mitgliedern eine "Qualitätssicherung" bieten kann. Trotzdem ist Lyoness ein Firmenmitglied des SVNM. Sie haben zwar im Firmenverzeichnis den Namen Lyoness durch den unverfänglicheren Namen Lyconet ersetzt. Lyconet ist aber nichts anderes als eine Marke von Lyoness. Gemäss den SVNM-Verbandsstatuten gelten für Firmen folgende Aufnahme- Kriterien: "Firma oder Niederlassung (Tochterfirma) mit Sitz in der Schweiz. Sollte kein Sitz in der Schweiz sein, muss der Marketing Plan für die Vertriebspartner sowie die oder das Produkt nach CH-Recht abgestimmt sein". Sie verlangen also von einer ausländischen Firma ohne Präsenz in der Schweiz, allen Ernstes dass sie ihre Marketingpläne und ihre Produkte nach CH-Recht "abstimmt" und wollen das dann auch noch kontrollieren! Nach den oben genannten Firmen-Aufnahme-Kriterien dürfte Lyoness gar kein Firmenmitglied des SVNM sein. Sie ist ja keine Handelsfirma, sondern eine Einkaufsgemeinschaft ohne eigenes Produkt, bei der es um die Generierung von Händlerrabatten und vor allem um die Generierung von Anzahlungen geht. Trotzdem weigern Sie sich standhaft, aktiv zu werden. Sie weigern sich auch, die zahlreichen Lyoness-Networker, die in Ihrem Verband Mitglied sind, über die im Raum stehenden schweren Vorwürfe gegen Lyoness zu informieren. Sie nehmen damit in Kauf, dass diese Mitglieder weitere Lyoness-Mitglieder/ KMU-Händler/Marketer anwerben und dass dieser Angeworbenen dann geschädigt werden können. Meine Frage: Wann gedenken Sie, die Zügel in die Hand zu nehmen?

von twist am
19.11.2016, 20:24

Reklamationszentrale Schweiz warnt vor Lyoness

Die Reklamationszentrale Schweiz (reklamationszentrale.ch) führt eine Liste von CH-Unternehmen, vor denen gewarnt wird oder die bereits zu häufigen Reklamationen Anlass gegeben haben. Die Liste wird u.a. aus folgenden Quellen zusammengestellt: 1. Schweizerische Kriminalprävention 2. KTipp, 3. Beobachter, 5. PC-Tipp. Wen wundert's, dass es Lyoness geschafft hat, auf diese Liste zu kommen? Mein Kommentar: Was braucht es noch, damit die Leute aufhören, den Verlockungen von Lyoness zu erliegen und ihr Geld zu überweisen, das sie wohl nie mehr sehen werden?

von twist am
18.11.2016, 13:37

LYONESS DEUTSCHLAND GMBH

@Cashback: Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, Guido van Rüth im jetzigen Zeitpunkt persönlich zu verklagen. Er ist ja nur ein kleiner Geschäftsführer (= Befehlsempfänger aus Graz) . Seine Vorgänger , Joachim Reuter und Libor Smerda haben gemerkt, was gespielt wird und sie haben das schlingernde Schiff rechtzeitig verlassen. Ich würde vorschlagen, dass wir jetzt einmal die Staatsanwaltschaft Köln in Ruhe ihre Arbeit machen lassen. Dort ist ja die Abteilung C für Wirtschaftsstrafsachen mit dem Fall befasst. Man darf durchaus Vertrauen in die deutsche Justiz haben und davon ausgehen, dass sie das Richtige tut. Auch gilt es zu beachten, dass es nicht Lyoness-Bedienstete sind, welche die Keilerei betreiben, sondern Marketer (früher Business Partner und Premium Member) die selbständig und vor allem eigenverantwortlich handeln müssen. Diese Regelung wurde von Lyoness bewusst gewählt, damit man im Ernstfall alle Schuld auf diese Leute abwälzen kann. Deutsche Lyoness-Geschädigte sollten den Fokus auf Rückerhalt der Anzahlungen legen, d.h. zivilrechtlich gegen Lyoness vorgehen. Da sie eine schweizerische Vertragspartei haben, brauchen sie einen schweizerischen Anwalt. Sie sollten sich an RA Dr. Rainer Riek in Zug wenden, der in der Causa Lyoness mittlerweile eine hohe Fachkompetenz erworben hat. Mein Tipp: Geschädigte sollten sich zu einer IG zusammentun und Dr. Riek gemeinsam (gleichzeitig) kontaktieren. So können Anwaltshonorare eingespart werden.

von Supi777 am
18.11.2016, 13:24

Schmäh's auf Facebook

Herr Christoph Schmäh ist immer noch schön am organisieren von Gewerbemessen, wo Lyoness Aussteller sich vor Ort bewerben. Restaurant Saalbau Bad in Derendingen. 13. November 2016 um 10.00 - 17.00 Uhr. Eine Frechheit sowas!!!

von twist am
18.11.2016, 13:02

SPONSORENVERTRAG LYONESS MIT RAPID

Bekanntlich hat sich Lyoness im Juni 2016 verpflichtet, den Fussballklub Rapid, Wien, über die nächsten 5 Jahre mit je 1,8 Mio. Euro (total 9 Mio. Euro!!) als Sponsor zu unterstützen. Alle Klubs, die in der österreichischen Bundesliga spielen, also auch Rapid, müssen jährlich einen Antrag zur Erneuerung der Lizenz bei der österreichischen Fussball-Bundesliga einreichen. Der Antrag muss auch genaue Angaben über die finanzielle Lage des Klubs enthalten. Hinsichtlich der finanziellen Kriterien muss ein vom Klub beauftragter Wirtschaftsprüfer einen Bericht und ein Urteil über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Fortbestandsprognose des Klubs abgeben. Die Unterlagen und Prüfberichte werden dann von der Lizenz-Administration der Bundesliga (inkl. Finanzexperten der KPMG) analysiert. Die endgültige Entscheidung trifft der Senat 5. Mein Kommentar: Es ist gut vorstellbar, dass der Lyoness-Sponsorenvertrag, der in dieser Höhe doch wohl eher selten vorkommt, Rapid im Hinblick auf die Lizenz-Verlängerung sehr gelegen kam...... Honi soit qui mal y pense .......

von Cashback am
18.11.2016, 12:05

Lyoness Deutschland Handlungsunfähig?

Wie bereits berichtet, versucht ein deutscher Marketer seit einigen Monaten ein Angebot für eine außergerichtliche Einigung für die Rückzahlung der geleisteten Anzahlungen, auf sogenannte zukünftige Einkäufe, von Lyoness Deutschland und Österreich zu bekommen! Der Geschäftsführer, Herr van Rüth, von Lyoness Deutschland, hatte mitteilen lassen, dass er sich nicht angesprochen gefühlt und deswegen nicht geantwortet hätte. Daraufhin hat der Marketer nun noch einmal eine Email an Herrn van Rüth gesendet und bis heute wiederum keine Antwort erhalten! Der Marketer möchte Lyoness nun verklagen und fragt, ob es evtl. sinnvoll sein könnte, wenn er Herrn van Rüth persönlich verklagen würde? Nach seiner Auffassung macht Herr van Ruth sich mitschuldig, wenn er als Geschäftsführer von Lyoness Deutschland wissentlich ein verbotenes Schneeballsystem betreibt. Was haltet Ihr von diesem Vorschlag?? Mein Kommentar: Alle Geschäftsführer von Lyoness sollten verklagt werden und darüber hinaus auch alle Marketer, die immer noch unschuldige Menschen anwerben und dazu drängen, dass diese Menschen bei Lyoness investieren sollen! Nur so können wir die gesetzwidrige Geschäfte von Lyoness bekämpfen, glaube ich!

von twist am
18.11.2016, 08:35

KENE CASHBACK-MESSE MEHR?

Im September 2014 und im September 2015 fand im Hotel Rössli, Illnau, eine sog. "Cashback-Mäss" statt. Das OK-Team bestand aus Nicole Schmäh, OK Präsidentin, Marco Schmäh, Hallenchef/ Verkehr, Christoph Schmäh, Finanzen und Infrastruktur und Bernhard Kündig, Behördenvertreter. Bei den KMU-Ausstellern handelte es sich um Klein- und Kleinstfirmen. Das Spektrum ihres Angebotes reichte von Geruchsabsorbern, Duftfläschchen, Goldwaschen im Zürcher Oberland, Weinwunder, Treibstoffverbrauchsenker, Engels Anrufer bis hin zu einem fragwürdigen privaten Hilfswerk. Ein hübsches Esoterik-Trüppchen! Natürlich war es nicht die Hauptabsicht der Organisatoren, dass die Aussteller Umsatz machen. Sie nutzten den Anlass intensiv dafür, neue Kunden/KMU-Händler ins Lyoness-System zu ziehen. Nun gab es dieses Jahr keine "Mäss" mehr. Wird es sie je wieder geben? Haben die Organisatoren dazu gelernt oder ist es ihnen nicht mehr gelungen, KMU für ihre Zwecke zu missbrauchen?

von twist am
17.11.2016, 21:05

DIE AUSWIRKUNGEN VON KORRUPTION IN ÖSTERREICH

Wenn man darüber rätselt, weshalb man Lyoness in Österreich trotz erdrückender Beweislage immer noch nicht Einhalt geboten hat, kommt einem unweigerlich der Begriff "Korruption" in den Sinn. Im wöchentlich erscheinenden österreichischen Wirtschaftsmagazin Trend vom 9.11.2015 war zu lesen: BESTECHUNG UND KORRUPTION KOSTET DEN ÖSTERREICHISCHEN STAAT RUND 17 MILLIARDEN EURO. Korruption ist schwer messbar, sie findet hinter verschlossenen Türen statt. Transparency International zufolge werden die Kosten für Korruption in Österreich auf rund 17 Milliarden Euro geschätzt. Mein Kommentar: Mit Korruption wird nicht nur ein Staat geschädigt. Korruption kann auch dazu führen, dass Gerichtsverfahren auf unzulässige Art und Weise beeinflusst und verschleppt werden.

von twist am
17.11.2016, 13:46

LYONESS DEUTSCHLAND GMBH, KÖLN

@Cashback: Dass sich der Kölner Lyoness- Geschäftsführer Guido van Rüth nicht verantwortlich fühlt, wenn er von deutschen Lyoness-Geschädigten Geld-Rückforderungsbegehren erhält, ist ein Stück weit verständlich. Deutsche Lyoness Mitglieder/Marketer haben ja die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei und nicht etwa die Lyoness Deutschland GmbH, D-Köln. Van Rüth wird sich denken, die Leute sollen sich an ihre Vertragspartei in der Schweiz halten. Allerdings gibt es in Buchs SG niemanden, der irgend welche Entscheide treffen kann, denn die Lyoness Europe AG wird von Graz aus ferngesteuert. Rückzahlungsentscheide ( sog. Kulanzlösungen) werden wohl von Hubert Freidl höchstpersönlich getroffen. Damit es für deutsche Lyoness-Mitglieder noch etwas komplizierter wird, Klage einzureichen, müssen sie gegen ihre schweizerische Vertragspartei nach deutschem Recht klagen! Tröstlich: kein Schweizer Richter wird eine solche Vertragsklausel berücksichtigen.

von Cashback am
16.11.2016, 23:56

Lyoness nicht mehr erreichbar!

Ein Marketer aus Deutschland versucht seit Wochen Lyoness in Deutschland und Österreich per Email zu erreichen! Insgesamt an sieben verschiedenen Email-Adressen hat er um ein Angebot für eine außergerichtliche Einigung gebeten. Er fordert insgesamt 17.500,- Euro von Lyoness zurück! Nachdem er nun seit Wochen keine Antwort von Lyoness Deutschland und Lyoness Österreich bekommen hat, obwohl er auf seine Emails eine automatische Empfangsbestätigung erhalten hat, wurde es ihm zu bunt und hat an den Lyoness-Mitglieder-Service eine Email gesendet und gefragt, ob Herr van Rüth überhaupt noch bei Lyoness beschäftigt ist. Nach ein paar Tagen hat er nun endlich eine Antwort erhalten. Lyoness teilte dem Marketer mit, dass Herr van Rüth, der Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, sich nicht angesprochen gefühlt hat, obwohl er direkt angesprochen wurde, und deswegen nicht geantwortet hat. Daraufhin hat der Marketer nun noch einmal Herrn van Rüth angeschrieben und bittet nun noch einmal um ein Angebot für die Rückzahlung der unter falschen Versprechungen geleisteten Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe. Lyoness und der Geschäftsführer, Herr van Rüth haben bis heute nicht geantwortet!!! Mein Kommentar: Lyoness hat mächtig Dreck am stecken! Der Marketer wird Lyoness nun verklagen! Na Got sei Dank :-)

von twist am
16.11.2016, 09:16

@Sunny

Du hast dich am 10.11.2016 über die lyoness-geschaedigte-plattform.at erkundigt. Dort waren seit Juli 2016 keine Einträge mehr zu finden. Offenbar sind die Verantwortlichen aber weiterhin aktiv. Sie haben bekannt gegeben, dass am 19.11.2016 in Österreich eine Konferenz von Lyoness-Geschädigten stattfindet. Ich gehe davon aus, dass dann auch über die Ergebnisse dieser Konferenz berichtet wird.

von twist am
14.11.2016, 15:46

@Supi777

Ja, eine gewisse Ähnlichkeit zum European Kings Club (EKC), der 1994 zusammenbrach, ist unverkennbar. Auch dort wurde den Einzahlern (den Käufern von sog. Letters) sagenhafte Renditen von bis zu 70 % in Aussicht gestellt. Auch dort wurden die Auszahlungen aus den Einzahlungen anderer finanziert. Auch dort gab es eine Community von verblendeten, völlig beratungsresistenten Anhängern. Auch dort stammten viele Anhänger aus der Zentralschweiz. Auch dort gab es mit Damara Bertges eine Gallionsfigur. Auch dort dauerte es (zu) lange, bis die Behörden dem Treiben ein Ende setzten. Auch dort ab es Grossveranstaltungen à la "Sensation". Auch dort wurden prominente Persönlichkeiten für Imagepflege missbraucht. (Michael Gorbatschow beim EKC, Nelson Mandela bei Lyoness)

von Supi777 am
14.11.2016, 13:20

Früher hiess Lyoness anderst!

Eigentlich hat Lyoness nichts anderes gemacht, als eine Kopie von European Kings Club kopiert! Dort ist die Schadensumme 1.6 Millarden

von Supi777 am
14.11.2016, 12:56

Hier den Film dazu - alles Gauner!

https://www.youtube.comwatch?v=lCciMfazAIg

von am
14.11.2016, 10:38

WIE LYONESS DAS GELD IHRER ANZAHLER VERSCHWENDET

Am 13. und 27.11.2012 strahlte der österreichische Fernsehsender ORF 2 in seiner Sendung "Report" höchst kritische Sendungen über das Geschäftsgebaren von Lyoness aus. Die Sendung vom 13.11.2012 befasste sich mit der Situation in Österreich, jene vom 27.11.2012 mit der Situation in der Schweiz. Die Sendung vom 13.11.2012 trug den Titel "Lyoness- Geldmaschine". Die Sendung vom 27.11.2012 trug den Titel "Reaktion auf Beitrag vom 13.11.2012 über die geheimen Geschäfte hinter der Einkaufsgemeinschaft Lyoness". In der "Österreich-Sendung" kamen u.a. mehrere Lyoness-Geschädigte, kritische Anwälte, ehemalige Lyoness-Manager und der Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, zu Wort. In der "Schweizer Sendung" kamen u.a. ein Betroffener, die Lotterie- und Wettkommission Comlot, und die Stiftung für Konsumentenschutz zu Wort. Durch diese Sendungen drohte Lyoness ein grosser Image- und Vertrauensverlust. Es war ja eine Kampagne, die vom staatlichen Fernsehsender ORF ausging, also vom bekanntesten Medium im Stammland von Lyoness. Begreiflich, dass Lyoness diesen Image- und Vertrauensverlust mit allen Mitteln zu verhindern suchte. Sie drohte deshalb dem ORF eine Millionenklage an wegen "einseitiger, geschäftsschädigender Berichterstattung". Es blieb allerdings bei der Drohung. Obwohl von vorneherein chancenlos, reichte Lyoness bei der österreichischen Kommunikationsbehörde KommAustria eine überaus umfangreiche Beschwerde gegen den ORF ein wegen "Verletzung des Objektivitätsgebotes". Die Beschwerde vom 20.12.2012 wurde von der Kanzlei Piaty Müller-Menzin Schöller Rechtsanwälte, Wien, im Auftrage von Lyoness Austria GmbH, Graz und Lyoness Europe AG, Buchs, eingebracht. (diesmal nicht von Lyoness Hausanwalt Dr. Hubert Reif in Graz). Die KommAustria lehnte die Beschwerde, wie zu erwarten war, in einem (31-seitigen!) rechtskräftig gewordenen Beschluss vom 18.4.2013 vollumfänglich ab. Sie stellte fest, dass "der ORF bei der Auswahl des Themas der Beiträge in rechtskonformer Weise einen Fokus auf einen bestimmten als "problematisch" identifizierten Geschäftsbereich von Lyoness gelegt hat". Lyoness hatte in ihrer Beschwerde auch verlangt, dass die Entscheidung der KommAustria "durch Verlesung im Programm ORF2 bekannt gegeben wird". Lyoness dürfte letztendlich froh gewesen sein, dass es nicht zu dieser "Verlesung" gekommen ist. Aus mir vorliegenden Erfolgsrechnungen der Lyoness Europe AG geht hervor, dass diese im Geschäftsjahr 2010 einen Buchhaltungs- und Beratungsaufwand von Fr. 8 Mio. hatte. (Vorjahr Fr. 1,8 Mio.) Es wurden 2010 auch Fr. 1,6 Mio. für Rechts- und Beratungskosten zurückgestellt. Ein erheblicher Teil dieser Kosten dürfte für Rechtsberatungen durch Dr. Hubert Reif, Graz, dem Hausanwalt von Lyoness, angefallen sein.

von Neo am
14.11.2016, 08:56

Auch ich wurde eingeladen

Ich wurde von Herrn Schmäh an sein Domizil eingeladen. Er versuchte mich als Marketer zu gewinnen. Es ist schon interessant, es wird immer das Cashback angesprochen was auch funktionieren kann. Jedoch wurde bei dem Gespräch mir keine Karte angeboten. Es wurde einfach versucht mir Geld aus der Tasche zu ziehen. Erst einmal durch Angebot des Premium Marketers danach mit den sogenannten Cloud-Paketen. Jedoch bin ich Jemand der das genauer anschaut und rechnet. Es wurde ja auch mit Vereinen gelockt wie zB. Rapid Wien. Jedoch hat ja wenn ich das richtig recherchiert habe Lyoness dafür gut 5 Mio bezahlt. Also wenn soviel Geld in Clubs oder anderes investiert wird, wie soll denn das funktionieren, dass man von den Cloud-Paketen Profit erwirtschaften kann ? Zudem wieso ist denn als Marketer nicht direkt an Lyoness sondern an Lyonet angebunden ? Und die Klagen sprechen auch für sich. Auch wo die Firmen in der CH Ansässig sind. Ich aus meiner Sicht habe vor dem Gespräch nichts von der Firma gewusst. Während dem Gespräch hatte ich schon das Gefühl von einem Schneeballsystem. Mir kam das Gespräch ähnlich vor wie vor x-Jahren ein Gespräch mit einem AWD-Jünger wo ich auch nicht drauf eingestiegen bin. Somit mein Fazit, wenn es um das Rabattsystem geht, "Herr Schmäh" verteilen sie einfach Ihre Karten, dann kann das vielleicht funktionieren. Jedoch vom anderen (Marketer oder Cloud) lasst die Finger davon. Ich kann zwar nicht aus Erfahrung sprechen da ich nicht "investiert" habe jedoch kann ich rechnen.

von twist am
13.11.2016, 13:09

NEUER KRITISCHER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Redaktor Hanspeter Thurnherr von der Lokal- Zeitung Werdenberger und Obertoggenburger, Buchs SG hat am 8.11.2016 nebst den Artikeln "Lyoness-Verträge sind widerrechtlich" und "Wer schlecht ermittelt, findet auch keine Beweise" noch folgenden Artikel publiziert: "DIE RUHE VOR DEM STURM" Erstaunlich ist, dass bei Lyoness Europe AG in Buchs nach Jahren voller personeller Wechsel im Verwaltungsrat und in der Geschäftsführung seit mehr als eineinhalb Jahren Ruhe herrscht. Die Ruhe vor dem Sturm? Jedenfalls bilden noch immer Lyoness-Gründer Hubert Freidl, der Slowene Marko Sednovik als Präsident und der in Frümsen wohnende Karl-Heinz Feddermann den Verwaltungsrat. Weiterhin als Direktor und Vorsitzender der Geschäftsleitung amtet der Portugiese Fernando Grave. Und auch die Liechtensteinerin Ivonne Hasler gehört gemäss Moneyhouse weiterhin als Zeichnungsberechtigte der Geschäftsleitung an." Mein Kommentar: Die genannten Personen, insbesondere die Verwaltungsräte, sollten sich ihrer grossen Verantwortung bewusst werden, die sie als oberste Organe der Gesellschaft tragen.

von twist am
13.11.2016, 12:37

NEUE KRITISCHE ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Nebst dem Artikel "Lyoness-Verträge widerrechtlich" hat die Zeitung Werdenberger und Obertoggenburger, Buchs SG, noch folgende Artikel von Redaktor Peter Thurnherr veröffentlicht: "WER SCHLECHT ERMITTELT, FINDET AUCH KEINE BEWEISE". Am 20. April dieses Jahres reichte die Firma BE Konfliktmanagement des Wiener Recherche-Journalisten Bernhard "Ben" Ecker eine Dienst- aufsichtsbeschwerde gegen die Wirtschafts -und Korruptionsstaatsanwaltschaft ein - in erster Linie wegen des Ermittlungs- verfahrens gegen die Lyoness Europe AG in Buchs. Der Hintergrund: Das 2011 von Oberstaatsanwalt (Osta) Michael Schön eingeleitete Ermittlungsverfahren hatte auch nach 4 Jahren noch nicht zu einer Anklage geführt. Der von Schön erstellte Entwurf eines Strafantrages musste wegen gravierender Formfehler und elementarer inhaltlicher Mängel zurückgestellt werden. Schön verpasste es aber - "aus unerklärlichen Gründen ", wie das Landesgericht für Strafsachen festhält - , die Verbesserungen vorzunehmen. Das Landesgericht für Strafsachen, Wien, stoppte deshalb das Ermittlungsverfahren, zeigte jedoch im Einstellungsbescheid auf, dass im Ermittlungsverfahren schwerwiegende Mängel begangen wurden. Osta Schön erhob zwar eine Beschwerde gegen den Einstellungsbeschluss. Dieser wurde jedoch nicht Folge geleistet. Das Gericht begründete dies damit, dass sich aus den bisherigen Ermittlungen keine ausreichenden Hinweise auf Straftaten ergäben. In Klartext übersetzt heisst dies : Wer nicht gut ermittelt, kann auch keine Beweise für die Anschuldigungen vorlegen. Die Buchser Lyoness Europe AG ist erneut auch im österreichischen Parlament zum Thema geworden. Der Vorarlberger Nationalratsabgeordnete Christoph Hagen (und Mitunterzeichner) reichte an den Bundesminister für Justiz, Wolfgang Brandstetter,eine "Anfrage" ein. Darin spricht Hagen von "Tausenden von Personen", die sich von den Lyoness- Verantwortlichen in die Irre geführt, getäuscht und geschädigt fühlen. Hagen will wissen, ob strafrechtlich ermittelt wird, wo allfällige Strafverfahren und wie viele zivilrechtliche Klagen Geschädigter anhängig sind und ob es bereits rechtskräftige zivilrechtliche Urteile gegen Lyoness gibt. Und weiter ob es Erkenntnisse über eine mögliche "Insolvenzverschleppung" (Fall Osta Schön, Anm. d. Red.) gibt. Mit Lyoness vertraute Kritiker erwarten allerdings auch diesmal keine Auskünfte des Justizministers, der sich jeweils hinter der Formel "laufendes Verfahren" zu verstecken pflegt. Ihm bleibt bis Mitte Dezember Zeit, die Anfrage zu beantworten. Mein Kommentar: Redaktor Hanspeter Thurnherr von der W & O hat ausgezeichnet recherchiert.

von am
13.11.2016, 12:06

NEUER KRITISCHER ZEITUNGSARTIKEL IN DER SCHWEIZ

Die Zeitung Werdenberger & Obertoggenburger, Buchs SG, hat am 8.11.2016 folgenden Artikel verfasst von Redaktor Hanspeter Thurnherr veröffentlicht: "VERTRÄGE SIND WIDERRECHTLICH" "DIE LYONESS EUROPE AG BETREIBT EIN VERBOTENES PYRAMIDEN- ODER SCHNEEBALLSYSTEM URTEILEN GERICHTE IN ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ. IMMER MEHR GESCHÄDIGTE FORDERN IHR GELD ZURÜCK. Die Lyoness Europe AG mit Sitz an der Bahnhofstrasse 22 in Buchs ist die Holdinggesellschaft für viele Länder- Gesellschaften der Lyoness-Gruppe. In den letzten Wochen ist Lyoness in mehreren - noch nicht rechtskräftigen - Gerichtsfällen verurteilt worden, ein verbotenes Pyramiden- oder Schneeball- system zu betreiben. In anderen, rechtskräftigen Urteilen wurde die Firma bereits zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet. Lyoness versteht sich als "moderner Rabattverein": Kunden erhalten bei Einkäufen bei Partnerfirmen mit der Lyonesskarte Rabatte gutgeschrieben. Dagegen ist nichts einzuwenden. Bei der Partnerfirmen handelt es sich zumeist um kleine Gewerbebetriebe. Partnerschaften mit grossen Ketten und Unternehmen (aktuell Puma und Drogerie Müller) entpuppten sich immer wieder als "gefakt". VERKAUF VON "PAKETEN UND PARTNERSCHAFTEN" Gleichzeitig verkaufte und verkauft Lyoness aber auch "Businesspakete", "Premium-" und "Lyconet-Partnerschaften". Mit den Namensänderungen sind jeweils auch Änderungen der Vertragsbedingungen verbunden. Das macht es Mitgliedern, Anwälten und Gerichten juristisch schwierig, den Überblick zu behalten. Mit dem Verkauf der "Pakete" oder "Partnerschaften" verspricht Lyoness den Käufern hohe Gewinne, wenn weitere Käufer angeworben werden. Für dieses Geschäftsmodell ist Lyoness in den letzten Wochen sowohl in Österreich wie auch in der Schweiz in mehreren Gerichtsfällen schuldig befunden worden, ein "Pyramiden- und Schneeballsystem zu betreiben. Seit Jahren bestreitet Lyoness genau dies. Denn bisher sei das Unternehmen noch nirgends rechtskräftig verurteilt. Tatsächlich zieht Lyoness die Verfahren in der Regel vor die nächste Instanz. Um rechtlich "aus dem Schneider zu sein" schliesst Lyoness heute nur noch sogenannte "Marketer-Vereinbarungen" ab. Marketer sind rechtlich eigenständig und selbstverantwortlich - tragen deshalb die rechtlichen Risiken. Jahrelang konnte Lyoness behaupten, kein Gericht habe je den Tatbestand der Betreibung eines Pyramiden- oder Schneeballsystems festgestellt. Denn offensichtlich wollten die Staatsanwaltschaften in den verschiedenen Ländern und Kantonen die aufwändigen Abklärungen und Beweisführungen nicht vornehmen. Jeder wartete auf den andern. Als beispielsweise 2012 bei der Staats- anwaltschaft St. Gallen eine Anzeige aus Graz, wo Lyoness den operativen Hauptsitz hat, und eine Anzeige einer Zuger Firma gegen Lyoness Europe eingingen, nahm die Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen auf, "weil sich bereits die österreichischen Kollegen mit dem Fall befassen". Doch weil das vom zuständigen Oberstaatsanwalt in Wien im Jahr 2011 eingeleitete Ermittlungsverfahren auch nach vier Jahren nicht zu eine Anklage geführt hat, wurde inzwischen eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Staatsanwalt eingereicht. GERICHTE ERKLÄREN VERTRÄGE ALS UNGÜLTIG. Doch inzwischen kamen mehrere Gerichte zum Schluss, dass Lyoness sehr wohl ein verbotenes Pyramiden- oder Schneeballsystem betreibt und die Verträge deshalb ungültig sind. Konkret diesen Herbst in Wien (Bezirksgericht für Handelssachen am 8. Sept. 2016), in Salzburg (Bezirksgericht am 11. Okt. 2016) und auch in Zug (Kantonsgericht am 21. Sept.2016). So heisst es im Urteil: "Es sind nicht bloss Teile des Vertrages widerrechtlich, sondern die Allg. Geschäftsbedingungen sind gesamthaft widerrechtlich, da sie ein unlauteres Geschäftssystem verfolgen". Konkret ging es darum, dass die Kläger ihr bei Lyoness mit hohen Gewinnversprechen einbezahltes Geld zurückfordern - und Recht bekamen. Aktuelles Beispiel ist das Urteil des Bezirksgerichts Voitsberg vom 1. November. "Hätte man der Klägerin vor Abgabe ihrer Vertragserklärung erklärt, dass insbesondere ihre Zahlungen nicht rückforderbar seien, sie die Anzahlungen ohne Aufzahlung gar nicht für Einkäufe verwenden könne, sie ihr Geld niemals zurück erhalte und die in Aussicht gestellten Gewinne niemals erzielt würden, hätte sie den Vertrag niemals geschlossen und niemals bei Lyoness investiert", hält Richterin Helga Ofner fest und verurteilt Lyoness zur Rückzahlung des angezahlten Geldes samt Zinsen und Kosten. Inzwischen sind in der Schweiz, in Österreich und neuerdings auch in Deutschland Hunderte von solchen Rückforderungsklagen am Laufen. Denn obwohl die Urteile noch nicht rechtskräftig sind und Lyoness angekündigt hat, Beschwerde einzulegen, machen die Urteile in Wien, Salzburg und Zug immer mehr enttäuschten Anzahlern Hoffnung, das Geld zurück zu bekommen. Bekannt ist, dass Lyoness-Kläger von ihren Klagen abbringen will, indem sie ihnen einen Teil der anbezahlten Summe anbietet. Wohl um zu retten, was noch zu retten ist. Dem W&O ist bekannt, dass in den letzten Jahren etliche Personen in ehemaligen Spitzenpositionen sich von Lyoness distanziert haben - und entweder als Kläger gegen Lyoness und als Informanten auftreten oder auf einschlägigen Internetforen (zum Beispiel KTipp) "aus dem Nähkästchen plaudern". Zudem gibt es Hinweise, dass es den Marketern zunehmend schwerer fällt, neue Marketer anzuwerben, womit bei Lyoness der Zustrom von neuem Geld versiegt." So weit der Artikel im Werdenberger und Obertoggenburger. Ich gratuliere Redaktor Hanspeter Thurnherr zu seinem hervorragend recherchierten Artikel.

von Cashback am
11.11.2016, 22:20

Lyoness Deutschland und Österreich nicht mehr erreichbar?

Ein Marketer aus Deutschland wurde um ca. 17.500,- Euro von Lyoness Geschädigt! Er hat sich bereits mehrfach an Lyoness gewendet um sein, unter falschen Versprechungen geleisteten "Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" wieder zurück zu bekommen. Nun hat dieser Marketer eine Email an Lyoness Deutschland, Lyoness Österreich, Lyconet, und an verschiedenen Lyoness und Lyconet Email Addressen gesendet und sein Geld zurück gefordert! Er beruft sich unter anderem auf das Versprechen von Lyoness, dass eine Außergerichtliche Einigung möglich ist, wenn man sich direkt an Lyoness wendet und keinen Anwalt einschaltet! Als Frist für eine positive Antwort wurde der 11.November 2016 vorgegeben! Diese Frist ist nun Abgelaufen und es gab keine Antwort von Lyoness und Lyconet, obwohl diese Email in Deutschland und in Österreich bei Lyoness eingegangen ist, was durch eine Automatische Bestätigung nachweisbar ist. Meine Frage ist nun, warum antwortet Lyoness Deutschland und Österreich nicht auf diese Email??? Gibt es diese Firma überhaupt noch???

von am
11.11.2016, 16:25

Endlich Schluss mit dem Betrug

Gott sei Dank ist bald Schluss mit Lyoness. Und die vielen Gutgläubigen Firmen, die betrogen wurden. Unter anderem sind auch Bäckereiein darunter, die immer noch Hoffnung haben, dass sie mit Lyoness das grosse Los gezogen haben....unglaublich!

von twist am
11.11.2016, 14:31

DIE ERMITTLUNGEN DER STAATSANWALTSCHAFT KÖLN

@Ellen: Die Nachricht, dass die Staats- anwaltschaft, Köln, die weitere Behandlung der Causa Lyoness an ihre Abteilung C, die für Wirtschaftsstrafsachen und Korruptionsverfahren zuständig ist, abgetreten hat, ist sehr erfreulich. Die Abteilung C ist genau jene Abteilung, wohin die Causa Lyoness gehört, da dort spezialisierte Staatsanwälte tätig sind, welche das überaus komplexe Lyoness-System entschlüsseln können. Und das ohne jede Beeinflussung aus Graz. Offenbar haben die polizeilichen Befragungen von Lyoness-Geschädigten genug Verdachtsmomente geliefert, um den Fall nun der Abteilung C zu übergeben.

von Ellen am
11.11.2016, 13:13

Strafakte Lyoness jetzt bei der Abteilung Wirtschaftskriminalität!

Jüngsten Informationen zufolge wurde der Strafakt Lyoness (Az:112 Js 423/16) bei der Staatsanwaltschaft Köln und nach den polizeilichen Einvernahmen von Geschädigten, an die Abteilung für Wirtschaftskriminalität abgegeben. Offensichtlich werden wenigstens die Geschädigten in Deutschland von den Behörden ernst genommen. Die Ermittlungen der österreichischen WKStA unter der Leitung von OStA Schön hingegen geraten immer mehr zu einer Farce. Erst kürzlich hat OStA Michael Schön als österreichischer Oberstaatsanwalt an 68 völlig verfahrensunbeteiligten deutschen Geschädigten einen 11-seitigen Einstellungsbeschluss zu einem Strafverfahren in Österreich übersandt und Akteninhalte preisgegeben, obwohl dies nicht ohne Grund streng verboten ist. Es liegt nahe, dass damit versucht wurde eine Unruhe bei den klagenden Geschädigten zu verursachen. Den Herren OStA Schön und RA Dr. Reif brachte diese erneute Aktion allerdings nur Ärger ein. Wie sich die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien von einem RA Dr. Reif instrumentalisieren lässt, ist kaum mehr zu beschreiben.

von Rod Laver am
11.11.2016, 10:57

Lyoness erledigt

Mindestens hier in der Schweiz kriegt Lyoness kein Bein mehr übers Andere. Das System ist imagemässig endgültig tot. Sollte die neue "Geldeinsammlung" auf dem Balkan nicht erfolgreich verlaufen, werden alleine die administrativen Kosten in Cham alle Grenzen sprengen. In den anderen Ländern wird es wohl ähnlich aussehen. Gerüchten zufolge sei Huber Freidl inzwischen nach Monace gezogen, ist im so erfolgreichen Spanien vielleicht auch schon die Justiz am Werk und er muss einmal mehr das Weite suchen? Leider, leider nützt das den Millionen Geschädigten nicht sehr viel, mit jedem Tag wird ihr Geld weniger und weniger und wenn's dann igendwann kracht, wird wohl nichts mehr übrig bleiben.

von twist am
11.11.2016, 07:21

@Sunny18

Du meinst wohl das Portal lyoness-geschaedigte-plattform.at und nicht verbraucherrunde.at. Es ist mir nicht bekannt, weshalb dort seit Juli 2016 keine Beiträge mehr veröffentlicht werden. Umso wichtiger ist jetzt das K-Tipp-Forum. Ich glaube, dass die Qualität der Beiträge sehr hoch ist und entscheidend zur Meinungsbildung über Lyoness beiträgt. Es ist mir übrigens bekannt, dass sich das Forum mittlerweile grosser Beliebtheit erfreut. Es wird nicht nur von Lyoness-Geschädigten gelesen, sondern auch vom Lyoness-Personal in Cham und Graz. Selbst die höchsten Lyoness-Führungspersonen in Graz und in Cham sind über Beiträge stets bestens informiert. Ich kann dir versichern, dass wir unsere Aufklärungsarbeit so lange fortsetzen werden, bis Lyoness den Geschädigten ihr hartverdientes Geld zurück gegeben hat. Ich bitte Lyoness-Geschädigte sich aktiv an der Forums-Diskussion zu beteiligen, damit möglichst bald niemand mehr Geld an Lyoness überweist.

von Cashback am
10.11.2016, 21:10

Lyoness sucht Juristin für die Rechtsabteilung!

Zur Verstärkung des Teams sucht Lyoness zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Graz eine Juristin für die Rechtsabteilung. Folgende Aufgaben sollen übernommen werden: "Beratung der Führungskräfte und der Unternehmungsleitung" "Prüfung von Ansprüchen, Begleitung streitiger Verfahren und Ausarbeitung außergerichtlicher Vereinbarungen" "Schnittstelle zwischen externen Anwälten, Fachabteilungen und Landesgesellschaften" usw. Ich hoffe nur, dass diese Juristin Hubert Freidl und seinen Gefolgsleuten mal erklärt, dass das Betreiben eines Schneeballsystems verboten ist!!! Übrigens...diese Stelle ist mit einem BRUTTO-Gehalt von 1.750,- Euro dotiert. Dann wollen wir mal hoffen, dass es bald Geld zurück gibt!!!

von Sunny18 am
10.11.2016, 09:53

@ Twist und Ben Ecker

Für mich einfach unfassbar, dass es Herrn Freidl und Co nach wie vor möglich ist, seine Geschäfte weiter zu betreiben. Daher ist eine Information über die tatsächlichen Hintergründe von Lyoness unbedingt notwendig um die Anzahl der Geschädigten nicht noch weiter zu erhöhen. Vielen Dank, für den Einsatz, die Recherchen und deren Veröffentlichung zumindest auf diesem Portal. Ich kann daher nicht verstehen, dass das österreichische Forum über Lyoness " verbraucherrunde.at" , wo auch immer wieder wertvolle Infos über die Machenschaften zu lesen waren, von einem Tag auf dem Anderen offline gegangen ist. Kennen sie dazu Hintergründe?

von twist am
09.11.2016, 12:16

LYONESS IN EXISTENZ BEDROHT?

In der "Äusserung" vom 8.2.2016 der Rechtsanwälte Reif & Partner, Graz, an das Oberlandesgericht Wien, im Zusammenhang mit den (zwischenzeitlich teilweise eingestellten) Verfahren gegen Hubert Freidl und andere Beschuldigte ist zu lesen: "Abschliessend weist der Beschuldigte - abgesehen von den mit mehrjährigen Ermittlungsverfahren einhergehenden persönlichen und privaten Unannehmlichkeiten - nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die gegenständlichen strafrechtlichen Untersuchungen in der Zwischenzeit bereits massive (negative) wirtschaftliche Folgen nach sich gezogen haben und bei einer weiteren Fortsetzung aus Sicht des Beschuldigten ungerechtfertigten Ermittlungstätigkeit sogar dessen Existenz bedrohende Auswirkungen zu befürchten sind. Durch den mit den strafrechtlichen Ermittlungen unabdingbar verbundene Vertrauensverlust sowohl gegenüber dem Beschuldigten als auch der Lyoness Europe AG besteht schliesslich die evidente Gefahr, dass namhafte Partnerunternehmen die Zusammenarbeit beenden bzw. haben sich diese Befürchtungen zum Teil auch bereits realisiert". Damit zeigt sich, dass Lyoness wegen der damals laufenden Ermittlungen der WKStA, aber auch wegen der durch Dritte geleisteten Aufklärungsarbeit, erheblich unter Druck geraten war. Nach der teilweisen Einstellung der Ermittlungen durch die WKStA glaubte Lyoness, aus dem Schneider zu sein. Ein böser Trugschluss. Wie sich nun zeigt, mehren sich (zivilrechtliche) Gerichtsurteile gegen Lyoness in welchen festgestellt wird, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt und unlautere Geschäftspraktiken verfolgt. Es gibt mittlerweile konkrete Tatverdachtsmomente, die darauf hindeuten, dass die teilweise Einstellung der Ermittlungen der WKStA nur dank gütiger Mithilfe des ermittelnden Staatsanwalts zustande kam. Gegen ihn läuft jetzt bei der Oberstaatsanwaltschaft, Wien, eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

von Ben Ecker am
09.11.2016, 10:59

@cashback

Ich kann den Kommentar von "Cashback" nur bestätigen. Die Einlassung von Lyoness zu "...ausstehenden Spannen der Partnerunternehmen" entsprechen nicht der Wahrheit. Mir liegen Mails vor die die Aussendung von Lyoness klar der Lüge überführen. Die meisten der sogenannten Partnerunternehmen sind ohnehin "Gutschein-Partner" wo es keine Spannen geben kann. Einige Unternehmen halten Zahlungen an Lyoness, hinsichtlich der jüngsten zivil- und strafrechtlichen Entwicklungen, zurück. Eine durchaus verständliche Maßnahme.....

von twist am
09.11.2016, 09:35

HAT LYONESS FINANZIELLE PROBLEME?

@Cashback: Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag vom 8.11.2016. Die Mitteilung der Lyoness Deutschland GmbH war an ihre "Merchant Marketers" gerichtet. Ich gehe davon aus, dass dies KMU-Händler sind, die gleichzeitig Marketer (Keiler) sind. Die Mitteilung kann eigentlich nur nötig geworden sein, weil sich zuvor viele dieser Merchant Marketer bei Lyoness über Zahlungsverzögerungen beschwert hatten und man diese mit dieser Mitteilung besänftigen wollte. Dass Lyoness vorher "in Vorauskasse" gegangen ist, wage ich zu bezweifeln. Zu behaupten, dass die angekündigte Neuregelung "aufgrund internationaler Standards" erfolgte, ist völlig unglaubwürdig. Alles spricht dafür, dass die Liquidität bei Lyoness mittlerweile sehr angespannt ist. Mal sehen, ob es, wie Lyoness verspricht, " es bei der Vergütung (nur) in wenigen Einzelfällen zu leichten Verzögerungen kommen kann".

von Cashback am
08.11.2016, 21:21

Hat Lyoness finanzielle Probleme?

Folgende Info wurde von Lyoness Deutschland ausgesendet... Änderung bei der Vergütung der Einkäufe über Partnerunternehmen (SME) Sehr geehrter Merchant Marketer, gerne möchten wir Sie darüber informieren, dass wir aufgrund internationaler Standards unsere Vergütungsweise mit dem 01.09.2016 geändert haben. Bis zu dem Zeitpunkt ist die Lyoness Europe AG bei der Vergütung der Einkäufe bei Partnerunternehmen (SME) in Vorkasse gegangen. . Der internationale Standard wurde nun in Deutschland implementiert, so dass die Vergütung an die Mitglieder erst dann ausgegeben werden, wenn das Partnerunternehmen die ausstehenden Spannen an Lyoness gezahlt hat. . Dies hat zur Folge, dass es bei der Vergütung in wenigen Einzelfällen zu leichten Verzögerungen kommen kann.

von Supi777 am
08.11.2016, 14:51

Letztes aufbäumen, bevor dann Schluss ist!

Ich kann dir genau sagen, was jetzt passiert. Man versucht jetzt alles noch zu Geld machen, um allfällige Leute die Drohen, mit kleinen Beträgen zu besänftigen. Bald sind wir Lyoness los, denn es hielt gleich lang wie bei den "Schenkreisen". Am Schluss wurden auch dort, Leute die gedroht haben ausbezahlt und für den Rest reichte das Geld eh nicht mehr. Sehen Sie, lieber Buse und Schmäh's! Glauben Sie jetzt endlich, dass sie einen Mist vertreten oder glauben Sie immer noch an den Storch?

von twist am
07.11.2016, 18:11

NEUE GELDEINSAMMLUNGSAKTION VON LYCONET

Ich bin im Besitz einer Mail der Lyoness Group AG, A-Graz, welche sie an Lyconet Marketer gesandt hat. Unter dem Titel "South-East 2 Customer Cloud" versucht Lyoness/Lyconet ihren Marketern sog. "Limited Edition Discount Vouchers" anzudrehen. Sie macht den Marketern diese Vouchers schmackhaft, indem sie sagt: "Stellen Sie sicher, dass Sie einer der wenigen Glücklichen sind, welche sich die begehrten Limited Edition Vouchers sichern können und dann von den Umsätzen profitieren, welche Lyoness-Mitglieder in Serbien, Montenegro, Türkei, Kroatien, Slowenien, Bosnien und Mazedonien (ohne Empfehlungsgeber) tätigen. Pro Marketer werden max. 6 Discount Vouchers abgegeben, womit suggeriert wird, dass sie wegen zu erwartendem grossem Interesse "rationiert" werden müssen. Cashback hat am 4.11.2016 bereits berichtet, dass zunächst 48888 Vouchers zum Preis von EUR 1,500.- angeboten werden. Ich mag gar nicht ausrechnen, wieviel Geld Lyoness zufliessen würde, wenn sie genug Deppen findet, die auf das unseriöse Angebot einsteigen. Interessant wäre noch, zu wissen, wer der Herausgeber dieser Discount Vouchers ist. Da die Mail vom 2.11.2016 von der Lyoness Group AG, A-Graz, stammt, könnte es sein, dass die Discount Vouchers von ihr stammen. Weiss jemand mehr? Nebenbei: Die Lyoness Group AG, Graz, ist gemäss Firmenbuch eine Beteiligungsgesellschaft (Holding) und dürfte eigentlich selbst keine eigenen Geschäfte durchführen. Sie hat ein Kapital von gerade Mal EUR 100,000.- und beschäftigt gemäss firmenabc.at 3 (drei) Mitarbeiter. Mein Kommentar: Wer auf ein solches Angebot einsteigt, ist selber schuld.

von carl am
07.11.2016, 15:32

Lyones vor Gericht

Ich möchte nur mitteilen, das am 16. 11. 2016. in Budapest Klage startet gegen Lyoness. Got sei dank. :)

von twist am
05.11.2016, 11:58

OFFENER BRIEF AN ADOLF WEISSKOPF

Sehr geehrter Herr Weisskopf Sie sind seit Anfang 2015 "Vorsitzender der Geschäftsführung" der Lyoness Suisse GmbH, Cham mit Sitz in Steinhausen. Ich beneide Sie um ihre Aufgabe nicht. Mittlerweile müssen Sie sich mit einer wachsenden Zahl von Beschwerden von sich geschädigt fühlenden Mitgliedern (Anzahlern) befassen. Sie teilen diesen Mitgliedern jeweils mit, welche "Optionen" sie haben, um wieder zu ihrem Geld zu kommen, nämlich Aufzahlung, Re- Cash oder Verkauf der ID an ein anderes Lyoness-Mitglied. Dabei wissen Sie ganz genau, dass keine dieser Optionen ein gangbarer, zumutbarer Weg ist und insbesondere, dass Lyoness keinen einzigen Franken in die Hand nehmen muss, sollte jemand eine dieser Optionen wählen. Sowohl bei Aufzahlung wie bei Re-Cash fliessen Lyoness Händlerrabatte zu, die e x a k t der geleisteten Anzahlung entsprechen. Ein Verkauf der ID (der gegen Lyoness bestehenden Ansprüche) dürfte in der heutigen Situation ein Ding der Unmöglichkeit sein. Überdies müsste Lyoness einem Verkauf noch schriftlich zustimmen .......... Sie wissen auch, dass einigen sich geschädigt fühlenden Anzahlern versprochen wurde, sie kämen in den Genuss einer "Kulanzlösung" (teilw. Rückerstattung der Anzahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht) und dass Lyoness dieses Versprechen dann ohne Angabe von Gründen wieder zurückzog. Ich gehe davon aus, dass Sie nun nach und nach erkannt haben, was gespielt wird. Wenn noch nicht, empfehle ich Ihnen, die letzten Gerichtsurteile zu studieren, die gegen die Lyoness Suisse GmbH und die Lyoness Europe AG in der Schweiz und in Österreich gesprochen wurden. Ihr Geschäftsführer-Kollege Karl-Heinz Feddermann, Sennwald, ist schon viel länger als Sie bei Lyoness. Als "Schatten-Finanzchef" der Lyoness Gruppe hat er einen umfassenden Einblick in die Geschäfte/Zahlungsströme bei Lyoness. Bitten Sie ihn doch einmal, Ihnen die Bilanzen und Erfolgsrechnungen der Lyoness Europe AG, Buchs, der letzten 7 Jahre vorzulegen. Sie werden ein Aha-Erlebnis haben, denn daraus werden Sie sehen, woher Lyoness ihr Geld hat und wie sie es ausgegeben (verschwendet) hat. Auch werden Sie sehen, dass Lyoness seit ihrer Gründung im Jahre 2003 Hunderte von Millionen Franken in Form von nicht rückzahlbaren Anzahlungen zugeflossen sind.

von Cashback am
04.11.2016, 16:41

Lyoness Kassiert wieder Geld ein!

Lyoness scheint es gar nicht zu interessieren, wieviele Mitglieder bereits ihr Geld zurück vordern! Auch die ganzen Klagen gegen Lyoness scheinen an Hubert Freidl abzuprallen! Es gibt mittlerweile Urteile, die ganz klar aussagen, dass Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! Aber Lyoness geht sogar in die nächste Runde und verkauft wieder einmal "Luftblasen" oder auch "Cloud" genannt. Momentan kann man wieder in einer Polnischen Cloud Investieren!!! Außerdem kann man sein Geld neuerdings auch in einer sogenannten "South-East-2 Customer Cloud" versenken. Hierzu gehören folgende Länder: Serbien, Montenegro, Kroatien, Slovenien, Bosnien und Mazedonien. So eine "Schummelpackung" kostet dann 1.500,- Euro und jeder kann vier packete erwerben und somit insgesamt 6.000,- Euro verbrennen. Die Gesamtstückzahl ist erst einmal auf 48.888 Packete begrenzt. Ich persönlich kann nur jeden davon abraten, Geld bei Lyoness zu investieren!!! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man das investierte Geld nie wieder sieht!!! Also Hände weg von Lyoness!!!

von am
04.11.2016, 11:33

Veröffentlichung der Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die WKStA Wien!

Ab 07.11.2016 ist die gesamte Dienstaufsichtsbeschwerde (AZ: Jv 3637/16m-17) der BE Konfliktmanagement gegen den ermittelnden Oberstaatsanwalt Schön (WKStA) zusammen mit den 9. Nachträgen unter www.benecker.com abrufbar. Jedem Menschen mit Verstand dürfte aufgrund der offensichtlichen Versäumnissen, Verfehlungen und Einflussnahmen durch Dritte offenkundig werden, dass OStA Schön mit seiner Untätigkeit und Pflichtversäumnis entscheidend zur "Erfolgsgeschichte Lyoness" beigetragen und somit quasi "Beihilfe" geleistet hat. Hierfür müsste u. U. auch der Staat Österreich für Entschädigungszahlungen aufkommen.

von am
04.11.2016, 10:36

Lyoness wird so einfach nicht "schnell auseinanderbrechen!"

So sehr sich u. a. @Rod Laver, @Philea und all die vielen anderen es sich auch wünschen, aber Lyoness zittert sicherlich nicht "....wenn sie einen offiziellen Brief von meinem Anwalt bekommen!" Fragen Sie mal bei RA Dr. Fromhold nach, er könnte darüber stundenlang referieren. Ich habe es auch selbst miterlebt, wie "juristische Musterschüler der Kanzlei Dr. Reif" vor Gericht neue Maßstäbe an Dreistigkeit setzten. (siehe auch: http://benecker.com/2016/06/28/lyoness-fuehrt-sich-bei-gericht-selbst-ad-absurdum/) Richtig ist, dass Lyoness einen erheblichen Erklärungsbedarf hat und sich Unruhe breit macht. Auch darf man RA Dr. Reif nicht unterschätzen, nicht umsonst liegen bei der „Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer“ u. a. mit Az. D26/15 eine ganze Reihe von Anzeigen vor. Er ist meiner Meinung und Erfahrung nach der Typus von Anwalt, der jeden „moralischen Kompass verloren hat“. (siehe auch http://benecker.com/2016/06/21/lyoness-chef-syndikus-dr-reif-vergessenes-details-und-andere-popups/)

von twist am
04.11.2016, 10:29

@Supi777

In meinem vorangegangenen Beitrag vergass ich noch, zu erwähnen, dass Erwin Hüsler, der vormalige VR-Präsident der Lyoness Europe AG, Buchs, für Hubert Freidl bezüglich des Aktienbesitzes an der Lyoness Europe AG als Strohmann agierte. Es wurde vorgegeben, dass Hüsler die Mehrheit der Aktien der Lyoness Europe AG halte. An einer Vernehmung von Hubert Freidl durch die Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien musste dieser dann zugeben, dass er zu 100 % Aktionär von Lyoness ist.

von twist am
04.11.2016, 09:08

@Supi777

Die Lyoness Europe AG wurde 2003 als Briefkastenfirma mit Sitz in Zug, vertreten durch die Centrapriv Zug AG mit Strohmännern gegründet. Strohmänner waren der Liechtensteiner Iwan Ackermann, Vaduz und die Schweizer Max Meienberg, Steinhausen und Uwe Proch, Obfelden. Kurz nach der Gründung wurden die Strohmänner, wie das so üblich ist, entlassen. Dann wurde der mittlerweile verstorbene Erwin Hüsler, Buchs, ein Freidl-Intimus und ehemaliger Rohstoffhändler, Präsident des Verwaltungsrates.

von Cashback am
03.11.2016, 18:53

Auch in Deutschland kommt Lyoness immer mehr unter Druck!

Ich habe mit ein paar Marketer gesprochen, die nun auch bereit sind ihre gesamte Lifeline zu informieren, dass Lyoness anscheinend ein verbotenes Schneeball System betreibt und das investierte Geld anscheinend zweckentfremdet wird! Ich glaube, es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, dass Lyoness auch in Deutschland zusammenbricht! Nach meiner Meinung sollten wir alle gegen Lyoness klagen, damit wir unser Geld zurück bekommen, bevor es zu spät ist! Ich möchte nicht in der Haut von Hubert Freidl stecken!!!

von twist am
03.11.2016, 17:46

@Rod Laver

Dass es bei Lyoness Schweiz lichterloh brennt, glaube ich dir gerne . Noch grösser wird die Angst, dass jetzt alles zusammenbrechen könnte, allerdings im Hauptquartier in Graz sein. Der "Vorsitzende der Geschäftsführung" von Lyoness Schweiz, Adolf Weisskopf, (der 6. Geschäftsführer seit 2009!) ist erst seit Anfang 2015 im Amt und man wird ihm zubilligen müssen, das er erst nach und nach erkannt hat, was gespielt wird. Irgendwie tut er mir leid. Gar nicht leid tut mir jedoch sein Geschäftsführer-Kollege Karl-Heinz Feddermann, Sennwald. Dieser ist ein absolutes Lyoness- Urgestein. Er spielt bereits seit der Gründung der Lyoness Europe AG im Jahre 2003 eine wichtige Rolle. Nebst seinem Mandat als Geschäftsführer bei der Lyoness Schweiz sitzt er noch im Verwaltungsrat der Lyoness Europe AG, Buchs und im Verwaltungsrat der Lyoness Imea AG, Buchs. Auch ist er Gesellschafter und Direktor der Lyoness Loyalty GmbH, Buchs. Überdies sitzt er im Stiftungsrat der Lyoness Child & Family Foundation, Buchs, und der Lyoness Greenfinity Foundation, Buchs und hat dort sogar Einzelunterschrift! Er ist auch quasi der "Schatten-Finanzchef" der Lyoness-Gruppe. Er kennt damit die Zahlungsströme von Lyoness und dürfte deshalb zu den besten Kennern des Lyoness-Systems gehören.

von Supi777 am
03.11.2016, 17:10

3 Gründer aus der Schweiz

Wenn jemand was wissen möchte über die 3 Gründer aus der Schweiz, dann meldet Euch.

von Supi777 am
03.11.2016, 17:09

DIE PALDAUER

Einer von den Gründern ist ja Renato von den Paldauern!

von Rod Laver am
03.11.2016, 16:26

Lyoness bricht auseinander

Endlich geht etwas. Bei der Lyoness Schweiz in Cham brennt es lichterloh, die Nerven liegen blank. Selbst wen das Obergericht das 1. instanzliche Urteil korrigiert, der Image Schaden ist irreparabel. Die beste Nachricht seit 7-Lyoness Jahren. Lyoness wird komplett einbrechen und schon jetzt zeichnet sich ab, rette sich wer sich retten kann. Es werden leider viele "Leichen" übrigbleiben. Aber das Schlimmste für Hubert Freidl wird sein, wen er geächtet und zu einer persona non grata wird. Fertig mit Rapid Wien, mit grosskotzigen Golfturnieren und und und, das tut weh hilft aber natürlich den hunderttausenden Geschädigten nicht wirklich weiter.

von Philea am
03.11.2016, 16:06

Ohne Rechtsanwalt geht nicht!

Das, dass Lyoness eine unkorrekte und fragwürdige Firma ist wissen wir schon längst. Auf verschiedenen Webseiten kann man lesen, dass lyoness mit den "Altlasten" aufräumt, und das Geld für Business Pakete zurückzahlt. Lüge ohne Ende! Ich zittiere, was das Büro auf meiner Kündigung geantwortet hat: "Lyoness hat stets versichert, dass es für Mitglieder, die sich direkt an das Unternehmen wenden, auch um Kulanzlösungen bemüht ist. Kulanzlösungen stellen aber stets eine Einzelfallbetrachtung dar und sind keine Pauschallösung." Ich habe schon einen Rechtsanwalt beantragt, und ich bin neugierig was werden die lyonessen tun, wenn sie einen offiziellen Brief von meinem Anwalt bekommen. Ich hoffe wirklich, dass dieser Alptraum nicht mehr lange dauert! Zusammen sind wir stark!

von twist am
03.11.2016, 15:26

LYONESS IN ÖSTERREICH ERNEUT VERURTEILT

Das Bezirksgericht A-Voitsberg hat die Lyoness Europe AG in seinem Urteil 5c 29/16 - 13 vom 1. Nov. 2016 dazu verurteilt, einer Klägerin, einer Gastronomiefachfrau, ihr anbezahltes Geld (samt Zinsen und Kosten) zurückzuzahlen. Das Gericht hielt in seinem Urteil fest: "Hätte man der Klägerin vor Abgabe ihrer Vertragserklärung erklärt, dass insbesondere ihre Zahlungen nicht rückforderbar seien, sie die Anzahlungen ohne Aufzahlung gar nicht für Einkäufe verwenden könne, sie ihr Geld niemals zurück erhalte und die in Aussicht gestellten Gewinne niemals erzielt würden, hätte sie den Vertrag niemals geschlossen und niemals bei Lyoness investiert." Mein Kommentar: Das sind überaus klare Worte der Richterin Dr. Helga Ofner vom Berzirksgericht , A-Voitsberg. Sie sollten auch von allen CH-Marketern nicht nur gehört werden, sondern sie sollten umgehend die notwendigen Konsequenzen ziehen.

von Supi777 am
03.11.2016, 14:27

Lyoness fällt zusammen!

Das Haus Lyoness fällt von Tag zu Tag zusammen. Macht so schnell wie möglich Eure Anzeigen! Vielleicht könnt ihr von Eurem Geld noch was retten!

von am
02.11.2016, 18:27

WARNUNG VOR LYONESS

Im KMU-Forum der bekannten Zeitschrift "Beobachter" habe ich folgenden Beitrag gefunden: Warnung vor Lyoness. Lyoness ist eine Händlerplattform und eine Einkaufsgemeinschaft. Optimal für KMU- Betriebe, die ihren Bekanntheitsgrad fördern möchten. Ich lernte eine Lyoness-Vertreterin bei einer XING-Network-Veranstaltung kennen. Lyoness Werber erhalten Provision auf all ihren Einkäufen und u.a. Premium Memberships. MEINE ERFAHRUNGEN: Ich interessierte mich nur für eine Logo-Angebots-Präsenz meiner Firma auf der Webseite. Ich verhandelte den Vertrag, liess mir alles schriftlich bestätigen, weil mich die Grundidee der Einkaufs- Gemeinschaft überzeugte. Der Händlervertrag, so wurde mir mehrfach erklärt, wäre nur über eine Premium- Membership abschliessbar. So schloss ich beide Verträge ab. Firmen wie Zalando, Ebookers, myToys, Aldi, Shell, Schild (jetzt nicht mehr) aber auch seriöse lokale Firmen sind/waren dabei. Dies beeinflusste mich. Wenn die doch dabei sind, ist es doch bestimmt seriös, dachte ich. Ich wurde von Lyoness- Vertretern stark bearbeitet, erhielt regelmässige Telefonate. Man meldete mich zu Lyoness-Events an, zu denen ich gar nicht gehen wollte. Tage nach dem Vertragsabschluss legte man mir nahe, sofort einzuzahlen. Es handelt sich um einen Betrag von Fr. 3,000.-. Mich überraschte das, weil ich bei seriösen Vertragspartnern niemals ein solches agressives Vorgehen erlebt habe. Rund 3 Monate nach Vertragsabschluss und Einzahlung des Geldes war meine Werbepräsenz nicht aufgeschaltet, dafür aber meldete sich die Lyoness- Vertreterin wieder. Der Vertrag hätte keine Gültigkeit mehr. Die Konditionen wären nun teurer, sehr viel teurer. Ich möchte zu den neuen Konditionen nicht als Händler auftreten und bitte daher, den einbezahlten Betrag für die Premium- Membership, die ja an den Händlervertrag gekoppelt wurde, zurück zu zahlen. Nichts passiert. Ich erhalte dafür aber eine Hör-CD zum Thema mentales Training für die Geldvermehrung. Ich erhalte folgende schriftliche Antworten: "Du hast ein Geldproblem, Du musst lernen, loszulassen". "Ich habe mit dem Fall nichts mehr zu tun" (selber schauen, nachdem man die Provisionen kassiert hat) "stell dich nicht so an wegen einem Vertrag. Du hast ja auch deine Teilnahme an einer abendlichen Infoveranstaltung zu Lyoness 2 Tage vor Durchführung abgesagt". (infolge Krankheit). Erhielt ich vor der Vertragsunterzeichnung regelmässig 2 - 3 Telefonate pro Woche, wo man auch auf gute Freunde machte, lässt man mich nun komplett alleine. Niemand ist mehr verantwortlich. Ich muss selber schauen, wie ich noch zu meinem Geld komme. Nach längerem Hin und Her sagt mir ein höheres Mitglied von Lyoness die Rückerstattung des Geldes zu. Dies ist nun allerdings bereits mehrere Monate her. Ich habe immer noch kein Geld auf meinem Konto . Das Lyonessbüro erklärt, es gäbe keine Rückerstattung. Das Büro erklärt, dass viele Leute, die für Lyoness akquirieren, lügen würden, damit sie das Geld kriegten. Das wäre ihnen bestens bekannt. Ferner buchte Lyoness von meinem Memberkonto, worauf ich einmal Fr. 60.- einzahlte, einfach mal Fr. 60.- ab. Das Geld verschwindet einfach so vom persönlichen Lyoness- Memberkonto. Als ich reklamiere, erklärt man mir, dieser Betrag sei doch nicht der Rede wert. Ich müsste gross denken. Nach weiteren Interventionen erhalte ich das Geld zurück. Rechtlich lässt sich nichts machen, die AGB sind hieb und stichfest. ICH MÖCHTE ABER ALLE WARNEN, DIE EV. MIT SOLCHEN LEUTEN IN KONTAKT KOMMEN. So weit der Brief im KMU-Forum des Beobachters. Mein Kommentar: Der Brief zeigt eindrücklich das Geschäftsgebaren von Lyoness . Der Autor sagt, dass die AGB von Lyoness hieb-und stichfest seien. In diesem Punkt hat er sich getäuscht: Es gibt mittlerweile mindestens sehr wohl Mittel, um sein Geld wieder zurück zu bekommen.

von twist am
02.11.2016, 10:44

CH- LYONESS ANZAHLER IN DIE IRRE GEFÜHRT

Im Nov. 2014 gab Lyoness an einer publikumswirksamen Veranstaltung genannt Excite die Neuausrichtung des Unternehmens bekannt. Der umstrittene Vertriebsbereich (die Keilerei) sollte vom vergleichsweise harmlosen Bereich Einkaufsgemeinschaft getrennt werden. Bei dieser Gelegenheit erhielten die Schweizer Mitglieder (und nur die Schweizer) mit der Lyoness Suisse GmbH, Cham, eine neue Vertragspartei . (anstelle der Lyoness Management GmbH, A-Graz) Eine solche Vertragsänderung benötigte natürlich die Zustimmung der CH-Anzahler. Deshalb wurden sie agressiv dazu animiert, dieser Vertragsänderung zuzustimmen und anstatt Premium Mitglied Marketer zu werden. Die Änderung der Vertragspartei nahm Lyoness vor, nachdem sie in Österreich zuvor mehrfach rechtskräftig zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet worden war. Anzahler hatten sich dort erfolgreich auf das ihnen zustehende Rücktrittsrecht gemäss Konsumentenschutzgesetz berufen. Lyoness befürchtete zu Recht, dass nun auch CH-Anzahler ihr Rücktrittsrecht geltend machen würden, da sie ja eine österreichische Vertragspartei hatten, was Voraussetzung dafür ist, das Rücktrittsrecht zu nutzen. Mein Kommentar: Listiger Schachzug!

von Ben Ecker am
02.11.2016, 09:45

Drogeriemarkt MÜLLER ebenfalls ein "gefakter Partnerunternehmen!

Nach der Marke PUMA Deutschland nun auch der Drogeriemarkt MÜLLER als "gefaktes Partnerunternehmen!" Herr Günther Hann (GL / Kundenmanagement) der Müller Service Ltd. & Co. KG teilte auf unserer Anfrage mit: ".......können wir Ihnen mitteilen, dass wir keine Kooperation mit der Firma Lyoness haben." Weiter ist bestätigt, dass Lyoness bei MÜLLER lediglich Gutscheine (so wie jedermann es kann!) beziehe. Der Umstand dennoch als sogenannter "Gutschein-Partner" auf der Lyoness-Website gelistet zu sein, soll offensichtlich den Anschein einer Geschäftspartnerschaft erwecken und wird derzeit geprüft. Seit der Erscheinung des Artikel: "Handelspartner distanzieren sich von Lyoness" im Sommer diesen Jahres hatte Lyoness die damals angeblichen "Handels- und Geschäftspartner" einfach in "Gutscheinpartner" umgewandelt. Lyoness lässt nichts unversucht sich etablierten und seriös agierenden Unternehmen zu bedienen.

von Supi777 am
01.11.2016, 16:21

Keine Antwort

Ich kann mir gut vorstellen, warum die Schmäh's und Buser's keine Stellung mehr nehmen. Sehr wahrscheinlich sind sie daran beschäftigt, "Ihre" Freunde zu beruhigen, die Ihr Geld zurück möchten. Denn ihre geschenkten Gewinnen haben die längst für ihre Privatschulden getilgt und aufgebraucht. Ihre Kunden zu vertrösten und

von twist am
01.11.2016, 15:29

@Christoph Schmäh, Nicole Schmäh, Ede Buser

Vor 10 Tagen, am 22.10.2016, habe ich im Forum 25 Fragen gestellt und Euch um Beantwortung gebeten. Bis heute ist leider keine einzige Antwort gegeben worden. Braucht Ihr mehr Zeit oder seid Ihr schon am Ende Eures Lateins? Ihr solltet schon wissen, dass keine Antwort auch eine Antwort ist und dass keine Antwort, die nun höchst verunsicherte Lyoness-Community weiter an Euren Absichten zweifeln lässt.

von am
01.11.2016, 15:14

WIE RECHT SIE DOCH HATTE!

Bereits im März 2010, also kurz nachdem Lyoness auch in der Schweiz als Einkaufsgemeinschaft aktiv wurde, hat Sara Stalder, die Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, Bern, in ihrem Blog geschrieben:
VERSTEHEN SIE KAUDERWELSCH? Zugegeben, es kostet mich immer eine gewisse Überwindung, wenn ich den Ablauf eines mir unbekannten Spiels verstehen soll. Doch jedes Mal bewundere ich wenig später das Autorenteam, welches es schaffte, auch verzwickte Spielvorgänge nachvollziehbar zu beschreiben. Mit der jüngsten "Spielanleitung", die mir in die Hände kam, beisse ich mir die Zähne aus. Denn da steht zum Beispiel: DIE SYSTEMPROVISION WIRD NACH DEM SOGENANNTEN BINÄREN SYSTEM BERECHNET. BINÄR BEDEUTET, DASS HINTER JEDER POSITION JEWEILS 2 WEITERE POSITIONEN GESETZT WERDEN. WIR BEZEICHNEN DIES ALS: OBEN UND UNTEN. NACH DIESEM PRINZIP REIHEN SICH DIE POSITIONEN AUS IHREN EINKÄUFEN UND DIE POSITIONEN AUS ANZAHLUNGEN IN IHREM VERRECHNUNGSSYSTEM EIN. WOBEI SIE BESTIMMEN KÖNNEN, AUF WELCHEM FREIEN PLATZ SIE IHRE NEUEN POSITIONEN IN IHREM PERSÖNLICHEN VERRECHNUNGSSYSTEM SETZEN WOLLEN. Insgesamt acht Seiten - dicht und klein beschrieben - lang ist diese Anleitung. Mein Kopf brummt bereits nach der ersten Absätzen. Schon verstehe ich wieder nicht, auf welchen oberen oder unteren freien Platz ich die Position in meinem Verrechnungssystem setzen soll, damit ich gewinnen kann. Verständlich, dass ich nach mehrmaligem Lesen an meiner Auffassungsgabe zweifle. Doch es ist tröstlich: Für Begriffsstutzige wie mich gibt es extra Schulungsabende in welchen mit aufwändigen Präsentationen die verwirrende Materie verständlich (?) erläutert wird. LYONESS heisst das Spiel, welches "bei jedem Einkauf Rabatte verspricht" und sich gut mit dem Spiel "Bau dir ein Kartenhaus" vergleichen lässt: DAS SIND DIE ANZAHLUNGEN AUF ZUKÜNFTIGE EINKÄUFE, ALSO DIE HANDELSSPANNE VORAB, DIE DIE MÖGLICHKEIT BIETEN, GEPLANTE ZUKÜNFTIGE EINKÄUFE ZU ERWIRTSCHAFTEN SOWIE WEITERE VERGÜTUNGEN ZU GENERIEREN. EINE RÜCKERSTATTUNG DER ANZAHLUNG IST NICHT MÖGLICH, DA ENTSTANDENE HANDELSSPANNEN VERRECHNET UND VERGÜTET WURDEN. DER KUNDE HAT JEDOCH BIS ZUM ZEITPUNKT DER POSITIONS- ERWIRTSCHAFTUNG (EINKAUFSGUTSCHRIFT) IN DER JEWEILIGEN WIRTSCHAFTSKATEGORIE DIE MÖGLICHKEIT JEDERZEIT SEINE ANZAHLUNGEN AUFZUZAHLEN. DURCH DIE AUFZAHLUNG NACH DEM JEWEILIGEN HANDELSSPANNENCODE DES GEWÜNSCHTEN VERTRAGSHÄNDLERS WIRD DIE ANZAHLUNG ZU EINER VOLLZAHLUNG UND DER KUNDE ERHÄLT DEN VOLLSTÄNDIGEN BETRAG IN FORM VON GUTSCHEINEN DES VERTRAGS- HÄNDLERS . IST DIES DER FALL UND DIE POSITION (ENTSTANDEN DURCH ANZAHLUNG) ÄNDERT DAHER IHREN STATUS AUF VOLLZAHLUNG BEDEUTET DIES IN WEITERER FOLGE, DASS NACH ERREICHUNG DER POSITIONS- ERWIRTSCHAFTUNG IN DER JEWEILIGEN WIRTSCHAFTSKATEGORIE DIE JEWEILIGE VERGÜTUNG (KAUF- RÜCKVERGÜTUNG) ABZÜGLICH DER URSPRÜNGLICH GETÄTIGTEN ANZAHLUNG AUSBEZAHLT WIRD. Ich wage eine Übersetzung dieses Kauderwelschs: "Seinen Sie jederzeit gewappnet, denn ein Kartenhaus hat die Eigenheit, dass es von einem Moment auf den anderen einstürzen kann. Damit müssen Sie rechnen und für diesen Schaden wird keine Garantie übernommen. Mag sein, dass ich etwas grosszügig interpretiert habe. Doch ich halte es auch hier wie gewohnt: Verstehe ich eine Spielanleitung nicht innerhalb einer vernünftigen Frist, verbanne ich das Spiel in die hinterste Ecke des Spielschranks und entsorge es ungebraucht nach einer gewissen Zeit. Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz ".
Heute, über 6 Jahre später, kann man Sara Stalder für ihre Weitsicht nur gratulieren. Christoph Schmäh, der sich kürzlich im Forum gemeldet hat, ist ein Lyoness- Urgestein. Er hat Schulungsabende in CH-Hotels durchgeführt, in welchen er mit einer aufwändigen Präsentation die verwirrende Materie zu erläutern versuchte und die Leute zum Leisten von Anzahlungen animierte. Wenn wundert's, dass ihn der Blog von Sara Stalder störte? Er hat dann Sara Stalder 2010 wie folgt geantwortet: "Wenn Sie nicht zu diesen Aufbaupartnern gehören möchten, die den Weg für Rabatte an uns Konsumenten frei machen, warten Sie ganz einfach auf diese kostenlose Karte! Mit Ihrem Zitat in den Medien "Hände weg" und "Kauderwelsch" legen Sie vom Konsumentenschutz jedoch nicht nur Steine, sondern Felsbrocken in den Weg dieses Aufbaus. Und dies ist in höchstem Masse unfair und alles andere als im Interesse der Konsumenten!! Wer jetzt bei Lyoness als Aufbaupartner und Händler Geld in zukünftige Einkäufe investiert, soll und darf wissen, warum er dies tut und wie das System funktioniert. Und wenn Sie, ihr Zitat, zu "begriffsstutzig" sind, dann lassen sie es eben sein! Das heisst aber noch lange nicht, dass dies für all diejenigen gelten soll, die mit Lyoness ein tolles Rabattsystem ermöglichen und aufbauen wollen. Von der dadurch unterstützten bemerkenswerten Lyoness- Foundation ganz zu schweigen. Wohin ich Ihren Vergleich bzw. Ihr "Kauderwelsch" mit dem Kartenhaus stellen soll, ist mir gänzlich unklar. Denn durch das Einkaufen bei Lyoness Partnern kann weder ein Einsturz noch ein Schaden entstehen, hingegen entstehen Restrabatte und es fliesst mit Garantie Geld zurück. Die Wirtschaftskammer Steiermark, die Lyoness zur Firma des Jahres 2009 ausgezeichnet hat, war da weniger "begriffsstutzig"* und hat die "Spielregeln" verstanden." Für einmal verkneife ich mir beinahe das Abgeben eines Kommentars. Deshalb nur so viel: Es hat sich nachher gezeigt, dass Lyoness von der Wirtschaftskammer Steiermark nie "als Firma des Jahres 2009" ausgezeichnet wurde.

von Supi777 am
01.11.2016, 13:34

@buse

So Herr Buse, wer hat jetzt Recht? Das ganze Lyoness System gibt es in 1 - 2 Jahren nicht mehr. So wie bei den Schenkern! Alles auch nach Jahren gestorben, weil man keine Neuen Leute gebracht hat. Der Rest mit dieser Cashback Karte ist sowieso nur Mist!

von Ben Ecker am
01.11.2016, 10:39

PUMA ein weiteres "gefaktes Partnerunternehmen"

Das BE Konfliktmanagement hat nun erneut alle größeren (noch vorhandenen) auf der Lyoness-Website geführten Handel- und Geschäftspartner mit Fakten zu Lyoness kontaktiert und innerhalb kürzester Zeit meldete sich der Sportartikelhersteller PUMA. Frau Kerstin Neuber (Head of Corporate Communications) der PUMA-Zentrale in 91074 Herzogenaurach teilte uns mit: „Sehr geehrter Frau W……., vielen Dank für die Information. Das war uns nicht bewusst, da in der Tat keinerlei Geschäftsbeziehungen bestehen. Wir sind gerade bemüht, Kontakt mit Lyoness aufzunehmen, damit unser Logo von der Website genommen wird. Sobald dies geschehen ist, melde ich mich wieder bei Ihnen. „ Inzwischen wurden wir darüber informiert, dass Lyoness gegenüber PUMA zugesichert hat, die Logo’s bis zum 02.11.2016 von der Website's zu nehmen. Wie Frau Neubert telefonisch uns gegenüber noch versicherte, wurde der Fall Lyoness auch an die entsprechenden Abteilungen zur Prüfung weitergeleitet. Weitere Großunternehmen/Konzerne haben bereits eine Stellungnahme angekündigt und zeigten sich ebenfalls überrascht über die Logoverwendung und missbräuchliche Darstellung durch Lyoness. Bereits im Juli wurde ja die „Mastercard-Lüge“ von Lyoness publik und ihm Nachgang hierzu auch die Lyoness-Pressesprecherin Frau Kelemen einer Lüge überführt. Im Juni 2015 wurden schon einmal die auf der Lyoness-Website als Geschäftspartner geführten Unternehmen in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz kontaktiert und die Reaktionen waren damals bereits größtenteils negativ. Vielfach wurde erfragt, wer oder was denn Lyoness überhaupt sei und wie sie auf deren Homepage kommen. Sie hätten weder eine Akzeptanzstelle etc. oder eine Ahnung, wie etwas mit wem verrechnet werden würde. Das alte Spiel mit gefakten Zahlen! Die Reaktionen auf unsere jüngsten Anfragen hingegen sind bisher einstimmig negativer Natur und vor allem betroffene KMU’s äußerten sich „bitter enttäuscht“ von den Versprechungen von Lyoness. Es liegt auf der Hand. Lyoness schleicht sich über Affiliate-Partner an die Logo’s namhafter Unternehmen heran und „bastelt“ sich so eine breite Handels- und Geschäftspartnerschaft mit namhaften Marken, welche plakativ auf der Website geführt wird. Der Strukturvertrieb von Lyoness dankte es sicherlich. Es lässt sich beim Geldeinsammeln und Anwerben neuer Mitglieder doch farbenfroh mit einem „…Wenn schon Weltmarken wie PUMA, AMAZON, ADIDAS, MASTERCARD etc. langjährige Geschäftspartner von Lyoness sind, worauf warten sie dann noch…..“ ganz passabel argumentieren.

von germanius am
01.11.2016, 09:51

LYONESSEN können nicht rechnen!

Basiswissen zu Lyoness anhand der Legende „Das Schachbrett und die Reiskörner“! Einer alten Legende nach lebte einst in Indien ein König namens Sher Khan. Während seiner Regentschaft erfand jemand das Spiel, das heute Schach heisst. Der König war von diesem königlichen Spiel begeistert, dass er den Erfinder des Spieles zu sich an den Königshof rufen liess. Als der Erfinder, ein weiser Mann, vor ihn trat, sagte der König, er wolle ihm eine Belohnung geben für diese vortreffliche Erfindung. Er sei reich und mächtig genug, ihm jeden Wunsch zu erfüllen, sei er auch noch so ausgefallen. Der Mann schwieg eine Weile und dachte nach. Der König ermunterte ihn und sagte, er möge keine Scheu zeigen und einfach seinen Wunsch äussern. Der Mann jedoch erbat sich Bedenkzeit bis zum nächsten Tag, um über seinen Wunsch nachzudenken. Dann, so sagte er, wolle er dem König seinen Herzenswunsch mitteilen. Als der Mann am nächsten Tag abermals vor den König trat, bat er um ein einziges Reiskorn auf dem ersten Feld des Brettes. Der König lachte und fragte ihn, ob das wirklich alles sei, er könne sich doch mehr wünschen? Da antwortete der Mann, er hätte gerne auf dem zweiten Felde zwei Reiskörner, auf dem dritten vier, auf dem vierten acht, auf dem fünften Feld sechzehn Reiskörner. Die Berater des Königs begannen schallend zu lachen, weil sie diesen Wunsch für äusserst dumm hielten. Schliesslich hätte der Mann sich Gold, Edelsteine, Land oder alles mögliche andere wünschen können. Der König hatte ja sein Wort gegeben und müsste ihn mit Reichtümern überschütten, wenn er es verlangte. Der König war verärgert, weil er dachte, der Erfinder halte ihn für zu arm oder zu geizig. Er sagte, er wolle ihm für alle Felder Reiskörner geben - auf jedem Feld doppelt so viele Körner wie auf dem Feld davor. Doch der Wunsch sei dumm, weil er ihm viel mehr hätte geben können. Der König schickte den Erfinder des Schachspiels aus dem Palast hinaus und liess ihn am Tor warten. Dorthin würde man ihm seinen Reis bringen. Der Weise ging leise lächelnd hinaus. Am Tor setzte er sich und wartete geduldig auf seine Belohnung. Abends erinnerte sich König Sher Khan an den seltsamen Wunsch und fragte, ob der Erfinder seine Belohnung schon erhalten habe. Seine Berater wurden nervös und erklärten, dass sie die Belohnung nicht hätten zusammenbringen können – es sei einfach viel zu viel, und die Getreidespeicher würden nicht genug Reis enthalten, um ihn auszuzahlen. Da wurde der König wütend und schimpfte, sie sollten dem Mann endlich seine Belohnung geben, schliesslich habe er es versprochen und das Wort des Königs gelte. Da erklärten seine Berater und der Hofmathematiker, dass es im gesamten Königreiche nicht genug Reis gäbe, um den Wunsch des Mannes zu erfüllen. Ja, dass es auf der gesamten Welt nicht so viel Reis gäbe. Wenn er sein Wort halten wolle, müsse er alles Land auf der Welt kaufen, es in Reisfelder verwandeln und sogar noch die Ozeane als Ackerfläche trockenlegen lassen, um genügend Reis anpflanzen zu können. König Sher Khan schwieg verblüfft. Dann fragte er, wie viele Reiskörner es denn seien. 18.446.744.073.709.600.000 Reiskörner (18,4 Trillionen) war die Antwort. Da lachte der König schallend. Er liess den Weisen zu sich rufen und machte ihn zu seinem neuen Berater.

von twist am
01.11.2016, 09:47

@Cashback

Vielen Dank für deinen hochinteressanten Beitrag. Lyoness hat ja die Anwerbung weiterer Kooperationspartner ihren Marketern überlassen. Sie tun diese unappetitliche Arbeit, abgesehen von den utopischen Gewinnversprechungen im Compensation Plan, ohne dafür bezahlt zu werden. Das Lyoness-System kann nur so lange Bestand haben, als die Marketer aktiv bleiben. Beenden sie ihre Tätigkeit, kommt das System und (sehr wichtig) der Geldfluss an Lyoness zum Erliegen. Fazit: Die Marketer können vielleicht mehr bewirken, als ein Gerichtsurteil.

von Cashback am
31.10.2016, 21:34

Bricht das Lyoness-System zusammen?

Ich habe mir das Lyoness-System bei einem Lyoness-Mitglied (Marketer) mal etwas genauer angeschaut. Es sind mehrere tausend Mitglieder in seiner Lifeline registriert und trotzdem hat dieser Marketer nicht einen Cent in den letzten Jahren damit verdient!!! Was ich sehr interessant finde, die Registrierungen neuer Mitglieder ist sehr stark zurück gegangen!!! Trotz tausender Mitglieder wurden in den letzten Wochen nur noch sehr vereinzelt neue Mitglieder registriert. Das System ist sozusagen zusammengebrochen. Auch dieser Marketer hat sein Investiertes Geld noch nicht zurück bekommen und alle Versprechungen von Lyoness haben sich in Luft aufgelöst!!!

von twist am
31.10.2016, 11:14

An alle CH-Lyconet Marketer

Ihr seid als Marketer "berechtigt" neue Lyoness-Mitglieder, neue SME-Partnerunternehmen und neue Marketer anzuwerben. Als Entgelt für Eure Tätigkeit sind Euch Vergütungen nach Massgabe des Lyconet Compensation Plans in Aussicht gestellt worden. Als Marketer handelt Ihr selbständig und vor allem e i g e n v e r a n t w o r t l i c h . Lyoness ist gegenüber von Euch wohlweislich nicht weisungsberechtigt. Was bedeutet das? Ihr müsst die Folgen Eures Handelns selber tragen. Gemäss erstinstanzlichem Urteil des Kantonsgerichts Zug ist das Geschäftsmodell von Lyoness unlauter und widerrechtlich. Ich möchte Euch deshalb auf Art. 28 Abs 1 des Obligationenrechts aufmerksam machen. Er lautet: "Ist ein Vertragsschliessender durch absichtliche Täuschung seitens des anderen zu dem Vertragsabschluss verleitet worden, so ist der Vertrag für ihn auch dann nicht verbindlich, wenn der erregte Irrtum kein wesentlicher war" . Ihr Lyconet Marketer solltet Euch deshalb fragen, ob Eure Keiler-Tätigkeit nicht im Sinne von Art. 28 OR unlauter ist und ob allenfalls Schadenersatzklagen gegen Euch erhoben werden könnten. Bedenkt auch, dass alle Geschäfts-Praktiken mit Täuschungsabsicht (im Sinne des Gesetzes) irreführend sind, wenn sie zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die ein Durchschnittsverbraucher andernfalls nicht getroffen hätte.

von am
29.10.2016, 09:38

@Cashback

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du deine persönliche Lyoness-Geschichte so freimütig erzählt hast. Von grosser Zivilcourage zeugt, dass du Jene, die du ins System gebracht hast, davon unterrichtet hast, dass die ausgestiegen bist und nun mit diesen Leuten einen Weg suchst, das einbezahlte Geld zurück zu erhalten. Ein grosses Bravo! Ich hoffe, dass das Schule macht, indem nun viele andere Lyoness-Promotoren es dir gleichtun, d.h. mit dem Keilen aufhören und diejenigen, die sie ins System gebracht haben, darüber informieren. In der Schweiz dürfte es Tausende von Leuten geben, die den Verlockungen von Lyoness erlegen sind. Das Geld, das sie in Form von Anzahlungen, Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen und Kauf von Discount Vouchers usw. an Lyoness überwiesen haben, geht in die Millionen. Allein jene 300 Personen, darunter viele Konsumenten, die 2009, noch vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit von Lyoness in der Schweiz, je Fr.3,000.- überwiesen haben, haben insgesamt Fr. 900,000.- bezahlt und damit Lyoness ermöglicht, die Operation Schweiz ohne eigenes Geld zu starten. Viele dieser Leute dürften mittlerweile erkannt haben, dass die diffusen und teilweise utopischen Gewinnversprechungen nicht eingehalten wurden. Wenn du mit Leuten sprichst, die unbeirrt weiterhin ihrer Keilerarbeit nachgehen, solltest du sie auf das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG hinweisen. Mit ihrer Tätigkeit könnten sie möglicherweise gegen Art. 3 Abs 1, lit. r UWG verstossen und mit Gefängnis oder Geldstrafe bestraft werden. Die sagst, dass du früher Leute, dazu animiert hast, "Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" zu tätigen. Diese Möglichkeit bestand in der Schweiz zwischen Nov. 2009 und April 2012. Nachher und bis November 2014 konnten die Leute "Originalgutscheine bestellen und und darauf eine Anzahlung leisten". Ich vermute, dass deine "Vertriebstätigkeit" zwischen 2009 und 2014 stattfand. Zu jener Zeit akzeptierte Lyoness auch Anzahlungen von Verbrauchern (Konsumenten, Privatpersonen) Wenn du also Leute mit Konsumentenstatus angeworben hast, dann haben diese allerbeste Chancen, ihr Geld zurück zu bekommen. Diese Leute haben, sofern sie 2014 nicht Marketer geworden sind, immer noch die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als (österreichische ) Vertragspartei. Unter dem österreichischen Konsumentenschutz- gesetz KSchG haben sie ein Rücktrittsrecht, das schon zahlreiche Anzahler geltend gemacht haben und ihr Geld (mit und ohne Prozess) zurück erhalten haben. Hier wäre Anwalt Dr. Josef Fromhold, Wien, (www.fromhold.at) zu kontaktieren.

von Cashback am
28.10.2016, 15:09

@ Twist

Danke für deine schnelle Antwort! Ich selbst habe einmal geglaubt, dass bei Lyoness alles mit rechten Dingen zu geht. Leider habe ich später erkannt, dass Lyoness uns nur das Geld aus den Taschen gezogen hat und damit anscheinend ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! Ich habe auch Menschen in meinem direkten Umfeld von Lyoness überzeugt und es wurden dann sogenannte "Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe" getätigt. Ich habe nun all diese Menschen informiert, dass wir uns alle von Lyoness täuschen lassen haben und alle unterstützen mich jetzt, um das Geld zurück zubekommen. Ich glaube wir müssen viel mehr Aufklärungsarbeit betreiben und den Geschädigten Mut machen. Die Leute, die sich ein großes Netzwerk aufgebaut haben und immer noch Menschen davon überzeugen, dass sie Geld bei Lyoness investieren, obwohl nun bekannt ist, das Lyoness hier anscheinend ein verbotenes Schneeballsystem betreibt, sollten auch verklagt werden!

von twist am
28.10.2016, 14:13

@Cashback

Deine Idee, einen Flyer herzustellen, in welchem das wahre Geschäft von Lyoness dargestellt wird und die Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man sein Geld zurückholen kann, ist grundsätzlich gut. Anstatt "Cashback"würde es dann heissen "down-payments back". Die Verteilung solcher Flyer innerhalb der Lyoness-Community dürfte allerdings nicht einfach sein, da es in den einzelnen Seilschaften (Lifelines, Uplines) Leute gibt, die immer noch an die wundersame Geldvermehrung glauben und deshalb keinerlei Aufklärungsarbeit leisten wollen. Dies auch deshalb, weil sie sonst ein Stück weit ihr Gesicht in ihrem engsten Umfeld, das sie beackert haben, verlieren würden. Dazu gehören Christoph und Nicole Schmäh und Ede Buser, die sich ja kürzlich im Forum zu Wort gemeldet haben. Das geeignete Vorgehen gegen Lyoness ist auch nicht immer gleich. Es hängt u.a. davon ab, wer deine Vertragspartei ist, ob du den Status Unternehmer oder Verbraucher (Konsument) hast oder ob du 2014 Marketer geworden bist oder nicht. Den optimalen Weg kann dir ein in der Sache erfahrener Anwalt weisen.

von twist am
28.10.2016, 13:18

BREAKING NEWS: NEUER-BEOBACHTER-ARTIKEL

Die bekannte Zeitschrift Beobachter hat in ihrem Heft Nr. 22 vom 28.10.2016 erneut einen kritischen Artikel über Lyoness publiziert. Er lautet wie folgt: LYONESS OFFIZIELL EIN SCHNEEBALLSYSTEM. Lyoness betreibt ein "Schneeballsystem nach dem Schneeballprinzip". Zu diesem Schluss kommt das Zuger Kantonsgericht. Denn wer neue Mitglieder ins System einbringe, profitiere von eine Treueprämie, die massiv über den Rabatten bei den Einkäufen liegt, um die es bei Lyoness vordergründig geht. Laut Gericht liegt ein Schneeballsystem vor, sobald den Teilnehmern in Aussicht gestellt wird, dass die Anwerbung weiterer Personen Vorteile bringen könne. Gegen das international weitverzweigte Firmen- Konglomerat klagte der Zuger Unternehmer Christian Plaschy. Wie andere Geschädigte hatte er erst nach und nach realisiert, dass nur mit Einkäufen wenig bis nichts vom versprochenen Cashback fliesst. Daher kauften sich viele Mitglieder für mehrere tausend Franken als "Premium Partner" ein. So erhielten sie Gutscheine für zukünftige Einkäufe, liessen sich Punkte im System gutschreiben und hofften, dass sich auch neu geworbene Mitglieder einkaufen, was ihnen wiederum Punkte bringen sollte. Trotz dem Urteil erhält Plaschy nur einen Bruchteil seines Geldes zurück. Er konnte nicht nachweisen, dass er selber den grössten Schaden erlitten hatte, da er den grössten Teil über seine Firma eingezahlt hatte. Trotzdem ist Plaschy zufrieden: "Ich wollte nachweisen, dass das Geschäftssystem von Lyoness nicht sauber ist". Lyoness will das Urteil an die nächste Instanz weiterziehen. So weit der Artikel im Beobachter. Dieser erreicht in der Schweiz (Quelle Wipikedia) 851000 Leser, wird also wahrgenommen. Mein Kommentar: Gut, dass es den Beobachter gibt. Ein Bravo an den unerschrockenen Redaktor.

von Cashback am
28.10.2016, 13:16

Vielen Dank an Twist

Ich weiß jetzt was zu tun ist! Wir alle sollten in unserer Lifeline und Upline diese Informationen weiter geben, damit alle Lyoness-Geschädigte informiert sind. Vielleicht sollten wir auch darüber nachdenken, ob wir ein "Flyer" drucken lassen, wo kurz und bündig beschrieben wird, wie Lyoness-Geschädigte Ihr Geld zurück bekommen können und an wem sie sich wenden müssen. Dann könnte man Geschädigte sehr schnell helfen, die von Lyoness getäuscht wurden und somit viel Geld verloren haben! Twist, was hältst du von dieser Idee? Oder gibt es evtl. schon etwas in dieser Richtung oder andere Ideen? Ich freue mich über jeglicher Unterstützung. Am Ende wird die Gerechtigkeit siegen!!! :-)

von twist am
27.10.2016, 10:41

@Cashback

Deutsche Lyoness-Mitglieder haben die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei. Deshalb müssen sie ihr Geld von dieser Firma zurück fordern. Dabei wird Schweizer Recht gelten. Das Instrument einer Sammelklage, wie es in den USA existiert, gibt es in der Schweiz nicht. Man muss das Geld selbst von Lyoness Europe AG zurückfordern, selbst dann, wenn man die Anzahlungen zugunsten von Lyoness Deutschland GmbH geleistet hat. Um Anwaltskosten zu sparen wäre es empfehlenswert, wenn sich möglichst viele Geschädigte gleichzeitig an einen Anwalt wenden würden. Lies die Forumsbeiträge vom 19.10.2016 an Ellen Ahamdi, dann weisst du genau, was getan werden kann.

von Cashback am
26.10.2016, 18:27

Geld zurück für jede Einheit!

Hallo liebe Freunde der Gerechtigkeit, Wir wollen nun endlich unser Geld von Lyoness zurück! Es ist nun doch sehr offensichtlich, dass wir alle von Lyoness massiv getäucht wurden, als wir unser Geld in sogenannten "Auslands-Buchungsaktionen" INVESTIERT haben!!! Sowie es scheint betreibt Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem und unser investiertes Geld wurde anscheinend zweckentfremdet! Kann mir bitte jemand sagen, wie ich am besten vorgehen soll um mein Geld möglichst bald von Lyoness zurück zubekommen?? Oder gibt es in Deutschland auch die Möglichkeit der Beteiligung an einer Sammelklage?? Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung.

von twist am
24.10.2016, 09:59

Bankverbindung

Der Verfasser des Beitrages vom 21.10.2016 mit dem Titel "Lyoness-Geschädigte erstatten Strafanzeigen direkt bei den nächstliegenden Polizeidienststellen" hat erwähnt, dass die Lyoness Europe AG ein Konto bei der Stadtsparkasse Köln unterhält. Kann mir dieser Forumsteilnehmer vielleicht den genauen Namen/Adresse der Stadtsparkasse Köln und die Kontonummer des dortigen Kontos der Lyoness Europe AG nennen? Besten Dank.

von Supi777 am
24.10.2016, 09:39

Wer hat jetzt Recht?

So Herr Buse, wer hat jetzt Recht? Yes! Ich hatte Recht.

von twist am
23.10.2016, 10:17

NEUER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

Die Tiroler Tageszeitung, Online-Ausgabe, hat am 21.10.2016 folgenden Artikel publiziert: "CAUSA LYONESS - STAATSANWALTSCHAFT KÖLN PRÜFT ANFANGSVERDACHT. Mit der Grazer Einkaufsgemeinschaft Lyoness ist neben der österreichischen und der Schweizer auch die deutsche Justiz beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft Köln prüft, ob sie Ermittlungen einleitet und hat zu diesem Zweck bereits Einvernahmen durchgeführt. "Ich kann bestätigen, dass Geschädigte vernommen worden sind. Dies aber nur, um einen Anfangsverdacht zu verifizieren" bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln am Freitag. Sollte sich der Verdacht erhärten, werden Ermittlungen eingeleitet, so der Behördensprecher zur APA. Zum Inhalt des Verfahrens äusserte sich der Sprecher nicht. Wie lange die Prüfungen dauern, sei aufgrund der Komplexität des Falls nicht abzuschätzen. Von Lyoness hiess es am Freitag auf APA-Anfrage: "Wir geben keinen Kommentar zu laufenden Ermittlungsverfahren ab." Mein Kommentar: Einen Anfangsverdacht zu verifizieren dürfte der Staatsanwaltschaft nicht allzu schwer fallen, wenn ihr einmal die Aussagen von Lyoness-Geschädigten vorliegen. Man beachte auch, dass der Sprecher der Staatsanwaltschaft bereits davon gesprochen hat, dass "Geschädigte" vernommen wurden.

von am
22.10.2016, 15:55

@Christoph Schmäh, Nicole Schmäh und Ede Buser

Als Lyconet-Marketer habt Ihr eine spezielle Ausbildung genossen und Anweisungen erhalten, wie man ein Keiler-Gespräch am erfolgreichsten führt und wie kritische Fragen von Anzuwerbenden am besten beantwortet werden. Es müsste also für Euch ein Leichtes sein, die untenstehenden Fragen zu beantworten: 1. Wie ist die genaue Funktionsweise von Discount Vouchers, die zur Teilnahme an der "Challenge 2016" gekauft werden mussten. Lyoness Schweiz bzw. ihre "Handlanger" haben, wie Ihr wisst, Anfang Jahr stark für die "Challenge" geworben, bei der man sog. Premium Marketers anwerben und einen Discount Voucher für EUR 2400.- kaufen musste. 2. Was sagt Ihr dazu, dass Lyoness das Logo von bekannten Firmen auf ihrer Homepage zeigt und damit suggeriert, diese seien ein Partnerunternehmen, jedoch keine vertragliche Vereinbarung besteht und demzufolge auch kein Geld an Lyoness fliesst,wenn Lyoness-Mitglieder bei diesen Firmen einkaufen? 3. Welchen Rat gebt Ihr Leuten wie der Schwester von Ellen Ahamdi (siehe ihre Forumsbeiträge), welche Gelder im 5-stelligen Bereich in Lyoness investiert hat, um ihr Geld von Lyoness zurück zu bekommen? 4. Weshalb ist Lyoness von TÜV Rheinland, Köln und Quality Austria nicht mehr zertifiziert, nachdem sich Lyoness jahrelang mit diesen Zertifizierungen gebrüstet hat? 5. Was sagt Ihr zum Forums-Beitrag vom 15.10.2016, worin nachvollziehbar dargelegt wurde, dass die "Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer Fassung Nov.2014" ein Knebelvertrag ist? 6. Was sagt Ihr zum Forums-Beitrag vom 15.10.2016, worin dargelegt wurde, dass Marketer mit ihrer Keilertätigkeit möglicherweise UWG Art 3 ABs 1 lit. r verletzen und ihnen gegebenenfalls eine Gefängnis- oder Geldstrafe droht? 7. Was sagt ihr dazu, dass Lyoness die im Nov.2014 (Excite-Veranstaltung) gross angekündigte Lyoness Master Card nicht realisieren konnte? 8. Wie war es überhaupt möglich, dass (wie Christoph Schmäh sagte) es "verdrehte Empfehlungsgeber gab, die eine wundersame Geldvermehrung ohne Arbeit versprochen haben", wenn die Empfehlungsgeber doch von Lyoness geschult werden? 9. Was sagt Ihr zu den in der Schweiz und in Österreich kürzlich gegen Lyoness ergangenen Gerichtsurteile? (ausser dass sie noch nicht rechtskräftig sind). 10. Wie erklärt Ihr Euch, dass der Schweizerische Verband Network Martketing SVNM, dessen Aufgabe es ist, "dem Wildwuchs von Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing illegale Schneeball - und Pyramidenspiele betreiben, Einhalt zu gebieten" Lyoness als Firmenmitglied hat? 11. Was sagt Ihr dazu, dass nun auch die deutsche Staatsanwaltschaft, Köln, aktiv geworden ist und begonnen hat, Lyoness-Geschädigte durch die Polizei vernehmen zu lassen? 12. Was sagt Ihr dazu, dass es Lyoness seit März 2015 nicht mehr gelungen ist, eine Grossveranstaltung (Sensation) durchzuführen? 13. Was sagt Ihr dazu, dass es Lyoness seit 2012 nicht mehr gelungen ist, eine aktive neue Landesgesellschaft zu eröffnen? 14. Was sagt Ihr dazu, dass Lyoness Suisse GmbH Logos von "Partneruntenehmen" auf ihrer Homepage führt, die ihren Vertrag mit Lyoness schon vor Jahren aufgelöst haben? (Gasthof-National, Langendorf) 15. Wie erklärt Ihr Euch, dass klagewillige Lyconet Marketer, welche die Lyoness Suisse GmbH als Vertragspartei haben, nicht am Sitz der Gesellschaft (Steinhausen), sondern in Buchs SG klagen müssen? 16. Wie erklärt Ihr Euch, dass Lyoness kein "Leitbetrieb Austria" mehr ist, also nicht mehr zu den "vorbildhaften Unternehmen Österreichs gehört, die durch besondere Leistungen oder Aufgabengebiete herausragen"? 17. Was sagt Ihr dazu, dass österreichische Lyoness-Firmen ihre Bilanzen nicht oder nicht fristgerecht beim Firmenbuchgericht einreichen, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist? 18. Warum hat die langjährige Revisionsstelle von Lyoness in der Schweiz, die OBT AG, St. Gallen, ihr Mandat niedergelegt , womit Lyoness gezwungen wurde, auf die Kleinstfirma RZP Rother Zeberli Partner Treuhand AG, Arbon, auszuweichen? 19. Warum hat sich der deutsche Fernsehsender RTL bei seiner jährlichen Sendung "Spendenmarathon" geweigert, weitere Spenden von Lyoness entgegen nehmen? Damit wurde Hubert Freidl verunmöglicht, sich vor einem Millionen- Fernsehpublikum als Wohltäter zu präsentieren und Werbung für Lyoness zu machen. 20. Weshalb überlässt Lyoness die Keilerarbeit (Anwerbung weiterer Kooperationspartner) den Marketern und erledigt diese Arbeit nicht durch eigenes Personal, gegenüber welchem sie dann, im Gegensatz zu den Marketern, auch weisungsberechtigt wäre? 21. Wie erklärt Ihr Euch den überaus häufigen Wechsel bei den Geschäftsführern von Lyoness Suisse GmbH? 22. Was sagt Ihr dazu, dass ein Betriebsrat der in Österreich bekannten Firma Semperit von Lyoness-Keilern dazu über- redet wurde, unerlaubt gegen EUR 200,000.- aus der Betriebskasse zu nehmen und in Lyoness zu investieren und er dann sein Amt als Betriebsrat, seine Stelle bei Semperit und seine Würde verlor? 24. Was sagt Ihr dazu, dass der österreichische Staat (das Konsumenten- schutzministerium) gegen Lyoness aktiv werden musste, indem er den Verein für Konsumenteninformation (VKI), Wien, beauftragte, Lyoness wegen unlauteren Geschäftsbedingungen zu verklagen und nun bereits zweitinstanzlich festgestellt wurde, dass 61 Klauseln in den AGB/ZAGB von Lyoness illegal waren? Das finale Urteil des Obersten Gerichtshofs kommt noch. 25. Wie erklärt Ihr Euch, dass die Lyoness Child & Family Foundation, Buchs SG, die eingehenden Spenden nicht mehr auf ein Konto dieser Stiftung zahlen lässt, sondern auf ein Konto eines österreichischen Vereins mit dem ähnlichen Namen Lyoness Child & Family Foundation - Verein zur Unterstützung und Förderung von bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien? Könnte es sein, dass man diese Änderung, vorgenommen hat, um einer Kontrolle der Eidg. Stiftungsaufsicht, Bern, welche schweizerische Stiftungen überwacht, zu entgehen? Schlussbemerkung: Falls die Aufgaben, diese Fragen zu beantworten für eine/ einen von Euch zu viel ist, könnt Ihr sie gerne unter Euch aufteilen.

von Cashback am
21.10.2016, 15:27

Werden wir betreffend "Partnerunternehmen" auch in Deutschland von Lyoness getäuscht?

Vor einiger Zeit war es nicht möglich über Lyoness Deutschland Gutscheine von sogenannten "Partnerunternehmen" zu bekommen. Es gab zu dieser Zeit sehr viele negative "Gerüchte" um Lyoness und in Österreich wurden ca. 30% der Belegschaft die Kündigung ausgesprochen. Mein Geld auf meinem Einkaufskonto war auf einmal nichts mehr wert, weil ich keine Möglichkeit mehr hatte mir Gutscheine zu bestellen. Ich habe daraufhin mit der Drogerie Müller Kontakt aufgenommen, die offiziell als Partnerunternehmen bei Lyoness geführt wird und auf allen Lyoness Veranstalltungen immer als das Vorzeige-Partnerunternehmen genant wurde. Ich habe bei Müller nachgefragt, ob sie immer noch als Partnerunternehmen mit Lyoness zusammenarbeiten... Die Antwort von Müller war: Wir waren niemals Partnerunternehmen von dieser Firma. Lyoness ist lediglich ein Kunde von uns, der regelmäßig Gutscheine bei uns bestellt! Mein Kommentar: Finger weg von Lyoness!

von am
21.10.2016, 14:22

Lyoness-Geschädigte erstatten Strafanzeigen direkt bei nächstliegenden Polizeidienststellen!

Bei der Staatsanwaltschaft Köln liegt der Strafantrag (Az:112 Js 423/16) u. a. wegen Betrug gegen Lyoness vor. Seit dem Bekanntwerden des dort geführten Strafantrages, den recherchierten Fakten zur Mastercard-Lüge, dem Indien-Dilemma und aufgrund der zuletzt ergangenen Verurteilungen in Österreich und der Schweiz, sehen sich zunehmend mehr Mitglieder durch Lyoness und deren Strukturvertrieb Lyconet betrogen/getäuscht. Entschlossen gehen nun vermehrt Lyoness-Geschädigte direkt zu nächstliegenden Polizeidienststellen und erstatten unter Benennung des Az. 112 Js 423/16 der Staatsanwaltschaft Köln und Vorlage benötigter Unterlagen (Banküberweisungbeleg an die Lyoness Europe AG bei der Stadtsparkasse Köln, Lyoness/Lyconet-Vertrag und Auszügen zu den Gutscheinbestellungen etc.) Strafanzeige gegen die Lyoness Deutschland GmbH (ggf. erweitert). Es liegen mir hierzu inzwischen dutzende Bestätigungen von Geschädigten aus dem gesamten Bundesgebiet vor.

von Ben Ecker am
21.10.2016, 11:55

Suspendierung von OStA M. Schön beantragt!

Am 30.09.2016 wurde die Suspendierung des leitenden OStA M. Schön (WKStA) nach § 112 BDG bei der Oberstaatsanwaltschaft Wien (Herrn HR Dr. Klackl) beantragt. Die gravierenden Versäumnisse/Verfehlungen im Lyoness-Strafverfahren gegen Hubert Freidl (u. a.) sowie der in diesem Zusammenhang stehende mutmaßliche Korruptionsverdacht wiegen schwer. Zeitnah wird die gesamte Dienstaufsichtsbeschwerde nebst Nebenanträge veröffentlicht werden.

von am
20.10.2016, 19:07

LYONESS PARTNERSCHAFT MIT FUSSBALLCLUB RAPID WIEN

Im Juni 2015 gab Lyoness bekannt, dass sie in den nächsten 5 Jahren mit Rapid kooperieren und jährlich EUR 1,8 Mio. pro Jahr in diese "Partnerschaft" investieren wird. Lyoness erhielt dafür ein "umfangreiches Kommunikationspaket", was immer man darunter verstehen mag. Lyoness wurde unter 6 anderen Firmen sog. "Premium Partner" und nicht etwa "Hauptpartner". Diese Rolle nimmt nach wie vor Energie Wien ein. Deshalb tragen die Rapid-Kicker das Lyoness-Logo auch nur auf dem Rücken, einzig Rapid-Spielmacher Steffen Hoffmann auf der Brust. Lyoness durfte unter dem Sponsoring-Vertrag die "SK Rapid Cashback-Card" herausgeben, die von Rapid-Personal und Fans zu benützen ist. Damit die Leute die Karte auch nutzen, wurde versprochen, dass "bis zu 1 % des Einkaufsumsatzes, der mittels der Rapid Cashback-Card getätigt wird, dem Nachwuchs des SK Rapid zugute kommt". Darüber hinaus natürlich die bekannten "bis zu 5 % Cashback und Shopping Points". Man beachte die Formulierung "von bis zu ... " , die Lyoness alle Optionen offen lässt, d.h. zu nichts verpflichtet. Doch nebst der Publizität, die Lyoness durch dieses Sponsoring gesucht und erhalten hat, verfolgte sie offenbar noch ein ganz anderes Ziel, nämlich Geldeinsammeln. Dies ist man sich von Lyoness, sprich Anzahlungen in allen Variationen, längst gewohnt. Sie bot ihren Lyconet Marketern "mit europäischer Mitglieds-ID", darunter Marketern aus dem Umfeld von Rapid, den Kauf von 8.888 "Limited Edition Discount Vouchers" zum Preis von EUR 1,500.- an. (= Total EUR 13,332,000.-) Lyoness stellte den Käufern dieser Vouchers in Aussicht, dass sie dann von den Umsätzen folgender Lyoness-Kunden profitieren werden: 1. Kunden der Lyoness-Webseite 2.. Kunden der Fussball-Kooperation 3. Kunden der Golf-Kooperation 4. Kunden der Key Account Kooperation 5. Kunden von weiteren Kooperation. Pro Marketer konnten max. 3 Vouchers erworben werden. Mit der Beschränkung auf 3 Vouchers pro Marketer und der Bezeichnung "Limited Voucher" wollte man wohl suggerieren, dass die Nachfrage nach solchen Vouchers hoch ist und man sich deshalb beeilen sollte. Gemäss einem Artikel vom 4.7.2016 in der österreichischen Zeitung derStandard.at wurde diese neue Form der Geldeinsammlung ein Fall für die Justiz. Es sei eine Anzeige bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, eingereicht worden worin Lyoness beschuldigt worden sei, es handle sich bei den Limited Edition Discount Vouchers um einen nicht rückzahlbaren Kapitalfluss an Lyoness ohne Gegenleistung und es sei zweifelhaft, ob für die Kapitalgeber nennenswerte Erträge rausschauten. Mein Kommentar: Das Ganze erinnert stark an den Verkauf von Länderpaketen. Es ist zu hoffen, dass nicht auch Schweizer auf dieses Angebot hereingefallen sind. Noch etwas zum schmunzeln: Spielmacher Steffen Hoffmann von Rapid sagte in einem Interview: "Ich muss anmerken, dass Lyoness in unserer Branche nicht unumstritten ist. Daher ist (Anm.: das Lyoness-Sponsoring) eine geniale Marketing-Massnahme um sich aus den Negativschlagzeilen zu dribbeln".

von am
20.10.2016, 17:16

WER IST WIRLICH EIN PARTNERUNTERNEHMEN VON LYONESS?

Wie der Fall Möbel-Märki (mein Beitrag vom 17.10.2016) zeigt, sind Firmen, deren Logo auf der Homepage von Lyoness zu finden ist, manchmal keineswegs ein Lyoness-Partnerunternehmen. Nun kann erneut ein solcher Fall nachgewiesen werden: Seit Jahren zeigt Lyoness das Logo des bekannten Hotelportals booking.com auf ihrer Homepage. Lyoness verspricht ihren Mitgliedern 2 % Cashback und 1 Shopping Point pro EUR 100.- Einkauf. Nun hat der Customer Service von booking.com auf Anfrage bestätigt: "Wir bieten keine Vorteile für Lyoness- Mitglieder an. Diese Vorteile bekommen sie von Lyoness. WIR HABEN KEINE GESCHÄFTSVERBINDUNG MIT LYONESS. Bei weiteren Fragen bitten wir Sie, Lyoness direkt zu kontaktieren." Was bedeutet dies? Lyoness bekommt bei der Benützung des booking.com- Portals durch ihre Kunden kein Geld von booking.com. Es fehlt die Vereinbarung wie sie in Art. 4.2 der Lyoness - Allg. Geschäftsbedingungen Fassung Nov. 2014 beschrieben ist. Woher stammt also das Geld, dass Lyoness-Mitglieder von Lyoness erhalten? Natürlich aus der Tasche von Lyoness selbst. Wieso tut Lyoness so etwas? Natürlich um ihren Mitgliedern vortäuschen zu können, man arbeite mit renommierten, weltweit tätigen Firmen zusammen. Mein Kommentar: Nicht gerade vertrauensfördernd!

von fromhold am
20.10.2016, 17:05

Rückforderung in Deutschland

Auch in Deutschland ist ein Geschäftsmodell, welches ein Schneeballsystem darstellt, verboten (Anhang Z 14 zu § 3 Absatz 3 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb - UWG) und kann der Verbraucher daher seinen Zahlungen zurückfordern. Unzulässige geschäftliche Handlungen im Sinne des § 3 Abs. 3 UWG sind die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Systems zur Verkaufsförderung, bei dem vom Verbraucher ein finanzieller Beitrag für die Möglichkeit verlangt wird, allein oder hauptsächlich durch die Einführung weiterer Teilnehmer in das System eine Vergütung zu erlangen (Schneeball- oder Pyramidensystem). In Deutschland ist das Schneeballsystem nach § 16 Abs. 2 UWG) sogar gerichtlich strafbar: „Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

von Cashback am
20.10.2016, 10:52

Auch in Deutschland wollen viele Marketer ihr Geld zurück!

Wir sind sehr froh, dass es nun immer mehr Urteile gibt, wo ganz klar bestätigt wurde, dass Lyoness hier ein verbotenes Schneeballsystem betreibt! Hoffentlich gibt es nun auch bald ein solches Urteil in Deutschland. Ich kenne sehr viele Mitglieder, die sich von Lyoness getäuscht fühlen und ich bin mir sicher, dass eine Lawine von klagen auf Lyoness in Deutschland zukommen wird. Wir alle sollten unsere Lifeline informieren und gemeinsam dafür kämpfen, dass wir unser Geld wieder zurück bekommen.

von twist am
19.10.2016, 15:01

@ ellen ahamdi

Sehr geehrte Frau Ahamdi Falls Ihre Schwester in Deutschland wohnhaft ist und die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei hat, würde ich anregen, dass Ihre Schwester ihren Fall kurz schriftlich der Staatsanwaltschaft, Köln, schildert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Sept. 2016 gegen Lyoness und hört sich deshalb Aussagen deutscher Lyoness- Geschädigter an. Ihre Schwester sollte sich auf Aktenzahl 112Js 423/16 beziehen. Die Adresse der Staatsanwaltschaft lautet: Staatsanwaltschaft Köln, Herr Staatsanwalt Dr. Frings, Am Justizzentrum 13, D-50939 Köln. Die Angaben sollten der Staatsanwaltschaft per Post übermittelt werden, da bei einem laufenden Verfahren keine E-Mails behandelt werden. Nebst der Option Klage in der Schweiz bestünde auch noch die Möglichkeit, dass sich Ihre Schwester dem bei der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, Wien (WKStA) , anhängigen Strafverfahren gegen Lyoness als Privatbeteiligte anschliesst. Sie würde dabei keinerlei Prozessrisiko laufen. Es ist schon vorgekommen, dass Lyoness solchen Privatbeteiligten ihr Geld zurück gegeben hat, um der WKStA zu demonstrieren, dass man mit "Altlasten" aufräumt. Soviel ich weiss übernimmt Dr. Josef Fromhold, Wien, die Eingabe solcher Privatbeteiligtenanschlüsse gegen eine Pauschale von EUR 120.--.

von twist am
19.10.2016, 13:11

@ ellen ahamdi

Sehr geehrte Frau Ahamdi Ihrer Anfrage vom 18.10.2016 lässt mich vermuten, dass sich Ihre Schwester über die Lyoness Deutschland GmbH, Köln bei Lyoness angemeldet und einen deutschen Empfehlungsgeber hat. Wenn dies zutrifft, hat Ihre Schwester (wie alle europäischen Mitglieder ausser den Schweizern) die Lyoness Europe AG, CH-Buchs als Vertragspartei. Die Lyoness Deutschland fungiert lediglich als "Vertreterin" der Lyoness Europe AG. Obwohl Ihre Schwester also eine schweizerische Vertragspartei hat, gilt gemäss den AGB deutsches Recht, was verwirrlich ist, aber von Lyoness so gewollt. Letztlich wird Lyoness das nicht helfen, da ein Schweizer Richter nach Schweizer Recht urteilen wird. Ich würde Ihnen deshalb raten, sich mit Dr. Rainer Riek vom Anwaltsbüro Zwicky Windlin & Partner, Zug, in Verbindung zu setzen. (r.riek@zwplaw.ch oder Tel. 0041 41 728 71 61) Es ist nicht auszuschliessen, dass es gar nicht nötig ist, einen Prozess zu führen. Wie ein anderer von Dr. Riek geführte Fall zeigt, war Lyoness schon unmittelbar nach Eingang der Klageschrift bereit, dem Kläger sein Geld weitgehend zurückzugeben. Im Fall Ihrer Schwester müsste die Klage beim Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland, 8867 Mels, anhängig gemacht werden. Vielleicht ist Lyoness aber auch schon bereit, zu zahlen, wenn sie das erste Mal Post vom Anwalt bekommen hat. Die Honoraransätze von Dr. Riek kenne ich nicht, doch dürften sie einiges unter jenen ihres (deutschen?) Anwalts liegen. Sollte ihre Schwester die Lyoness Management GmbH A-Graz oder die Lyoness Suisse GmbH, CH-Cham, als Vertragspartei haben, drängen sich andere Vorgehensweisen auf, die ich Ihnen bei Bedarf gerne aufzeige. Ich wünsche Ihrer Schwester beim Zurückholen ihres Geldes viel Erfolg.

von Ellen am
18.10.2016, 12:41

@Twist - Anfrage

Meine Schwester war bereits zur Beratung bei einem Anwalt, schreckte jedoch vor dem Anwaltshonorar von 8500 € (inkl. 1800 € Prozesskostenvorschuss) zurück. Inzwischen aber zeigt sich die Rechtslage durchaus "Opferfreundlicher" und werde ihr nahelegen es doch einzufordern. Sollten Sie einen Anwalt oder Alternativen empfehlen können kontaktieren Sie mich bitte unter: ellen.ahamdi@t-online.de

von twist am
17.10.2016, 18:45

An die Verfasserin des Beitrags vom 16.10.2016 an Ede Buser und Nicole Schmäh

Vielen Dank für Ihren informativen Beitrag. Er wird zur Meinungsbildung über Lyoness sehr wertvoll sein. Es tut mir leid, zu hören, dass Ihre Schwester 2012 dazu überredet wurde, einen 5-stelligen Betrag in Business-Pakete USA, Dubai, Asien etc. zu investieren. Ihre Schwester sollte sich keinesfalls mit dem Verlust ihres Geldes abfinden, sondern ihr Geld mit Hilfe eines erfahrenen Anwalts zurückholen.

von twist am
17.10.2016, 18:29

MÖBEL MÄRKI DEFINITIV KEIN PARTNERUNTERNEHMEN VON LYONESS

Lieber Ede Buser, in Ihrem Beitrag vom 13.10.2016 versicherten Sie Supi777, dass Sie bei Möbel-Märki eingekauft, ihre Lyoness-Karte gezeigt und auch die Rabatte bekommen haben. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Auf Anfrage hat Möbel-Märki nun klargestellt: "Lyoness hat bisher bei uns Gutscheine gekauft, welche sie ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt hat. Nachdem dies im letzten Jahr aufgegeben wurde, ist Lyoness bei uns mit ihrem Cashback-Karten-Modell vorstellig geworden. DIESES KÖNNEN UND WOLLEN WIR SO NICHT IMPLEMENTIEREN. Wir sind jedoch v o r e r s t der Bitte von Lyoness nachgekommen, dass wir ihr die Einkäufe ihrer Mitglieder melden, damit diese weiterhin vom Treueprogramm profitieren können. Dies geschieht wenn ein Kunde uns darauf anspricht; WIR SELBER FÖRDERN DAS THEMA IN KEINER WEISE UND LYONESS- MITGLIEDER ERHALTEN VON UNS KEINE ZUSÄTZLICHEN KONDITIONEN. EINE ANDERE ZUSAMMENARBEIT GIBT ES NICHT; ES WURDE AUCH NIE EINE VERTRAGLICHE ZUSAMMENARBEIT UNTERZEICHNET". Lieber Herr Buser, ich hoffe, sie verstehen die Bedeutung dieser eindeutigen Erklärung. Möbel Märki will, wie zuvor Manor, Spar, Schild und andere aus Reputationsgründen nicht in Verbindung mit Lyoness gebracht werden. Eine vertragliche Zusammenarbeit zwischen Möbel Märki und Lyoness wird es, so sehr sich dies Lyoness auch wünschen mag, nicht geben. Da Möbel Märki davon spricht, dass man v o r e r s t der Bitte von Lyoness nachgekommen sei, ihr Einkäufe von Mitgliedern zu melden, lässt die Vermutung zu, dass auch damit bald Schluss sein könnte, jedenfalls dann, wenn die Negativschlagzeilen weiter andauern. Übrigens: Lyoness nennt gemäss AGB alle Firmen, deren Logo auf ihrer Homepage erscheinen, "Partnerunternehmen". Kann man unter solchen Umständen wirklich von Partnerschaft sprechen? Von "Partnerschaft" ist hier herzlich wenig zu spüren, dafür umso mehr von "Auf Distanz gehen".

von Ellen am
17.10.2016, 18:17

Nicht als Pseudonym unterwegs!

Der Beitrag "Ede Buser & Nicole Schmäh - Diskussionsbasis" wurde von mir "Ellen Ahamdi" gepostet. Ich möchte nur den Unkenrufen zuvorkommen mich hinter einem Pseudonym verstecken zu müssen.

von wundo am
17.10.2016, 16:07

Was ist mit Lyoness Europe los?

Als Journalist, der nur hundert Meter entfernt von Lyoness Europe AG in Buchs sein Büro hat, verfolge ich die Diskussion in diesem Forum mit Interesse. Nun stelle ich fest, dass es um Lyoness Europe relativ ruhig geworden ist. Letzter mir bekannter Eintrag im Handelsregister stammt vom Frühling 2015. Dies überrascht, weil es doch früher in schöner Regelmässigkeit immer wieder personelle Änderungen in Verwaltungsrat und Geschäftsführung gab. Oder habe ich etwas verpasst? Mit den verschiedenen Urteilen in den letzten Monaten wird es aber für mich Lyoness Buchs wieder interessant geworden. Wer hat für mich relevante Informationen? Dann bitte an: Hanspeter Thurnherr, W&O, Bahnhofstrasse 14, 9470 Buchs oder hanspeter.thurnherr@wundo.ch

von am
17.10.2016, 15:40

WIE KRIEGE ICH MEIN GELD VON LYONESS ZURÜCK?

Mittlerweile werden wohl viele Anzahler realisiert haben, dass sie von ihrem Empfehlungsgeber, also nicht vom Lyoness-Personal, getäuscht und über den Tisch gezogen worden sind. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn Lyoness macht die unappetitliche Keiler-Arbeit nicht selbst, sondern delegiert sie wohlweislich an "unabhängige und eigenverantwortliche" Marketer, früher Business Partner und Premium Mitglied genannt. Einigen dieser Leute gestehe ich zu, dass sie gutgläubig handelten d.h. vertrauensselig oder naiv genug waren, die Gewinnversprechungen von Lyoness als bare Münze zu nehmen. Andere hingegen waren bösgläubig, d.h. sie wussten genau, was gespielt wurde und sagten sich, dass wenn jemand so dumm oder geldgierig ist, Anzahlungen zu leisten, ist er selber schuld und schliesslich ein erwachsener Mensch. Sie agierten also genau wie Hubert Freidl, dessen Motto, wie berichtet, "Geh ma Deppen suchen" heissen soll. Einige Anzahler/Empfehlungsgeber, die ihre Keilerarbeit beendet haben, haben ihr Geld mittlerweile als Lehrgeld abgeschrieben und sie sind in der Lyoness-Community plötzlich ganz ruhig geworden. Da aber die Verbreitung des Lyoness-Systems fast ausschliesslich über persönliche und geschäftliche Beziehungen läuft, haben ehemalige Keiler weiterhin grosse Probleme. Zu gross wäre der Image- und Vertrauens- verlust, wenn sie offen zugeben würden, dass sie sich getäuscht haben. Es werden werden Freundschaften zerbrechen. Ein Keiler wird wohl in den wenigsten Fällen bereit sein, jenen ihr Geld zurück zu geben, die er ins System gebracht hat. Das Ganze einfach als Lehrgeld abzubuchen, ist nicht empfehlenswert. Es gibt mittlerweile Anwälte, die sich mit Lyoness bestens auskennen und für ihre Klienten erfreuliche Resultate erzielen konnten/können. In der Schweiz ist dies Dr. Rainer Riek von der Anwaltskanzlei Zwicky, Windlin & Partners, Zug. Er verfügt bereits über ausgezeichnete Dossier-Kenntnisse und muss sich also nicht mehr stundenlang ins komplexe Lyoness-System einarbeiten. Es genügt, wenn man ihm fürs Erste mitteilt, seit wann man Lyoness-Mitglied ist, wer seine Vertragspartei ist, wieviel man wann an Lyoness überwiesen hat und wieviel man bisher zurück erhalten hat. Auch sollte man angeben, wofür man bezahlt hat. (blosse Anzahlung, Beteiligung an ausländischen Verrechnungssystemen, Kauf von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen, Beteiligung an "Challenge 2016" mit Kauf von Discount Vouchers usw.) In Österreich ist Dr. Josef Fromhold, Wien, der auf Lyoness spezialisierte Anwalt. Insbesondere für jene CH-Anzahler, die sich 2014 geweigert haben, mit der Lyoness Suisse GmbH eine neue Vertragspartei und neue AGB zu akzeptieren und somit immer noch die Lyoness Management GmbH, Graz, als Vertragspartei haben, könnte es ratsam sein, sich an Dr. Fromhold zu wenden. Solche Anzahler haben gemäss österreichischem Konsumenten- schutzgesetz ein Rücktrittsrecht, auf das sich schon viele erfolgreich berufen haben. Es ist keineswegs so, dass man in jedem Fall einen Prozess führen muss, um sein Geld zurück zu erhalten. Wie winkelried in seinem Beitrag vom 26.4.2016 erzählt hat, hat Lyoness Suisse GmbH sofort nach Eingang der Klageschrift angeboten, ihm den Grossteil seines Geldes zurückzuerstatten. Als er nicht auf das Angebot einging, hat Lyoness das Angebot sogar nachgebessert. Winkelried hat es dann (Bravo!) aber vorgezogen, eine gerichtliche Klärung des Lyoness-Geschäftsmodells herbei- zuführen und nun erreicht, dass in einem erstinstanzlichen Urteil des Kantonsgerichts Zug entschieden wurde, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und eine unlautere Geschäftspraktik verfolgt. Dr. Fromhold, Wien, hat in vielen Fällen erreicht, dass Lyoness ohne Gerichtsverfahren bezahlt hat.

von twist am
17.10.2016, 12:42

LYONESS VERLIERT WEITERE ZERTIFIZIERUNG

Jahrelang hat sich Lyoness damit gebrüstet, von TÜV Rheinland, Köln und Quality Austria, Wien, zertifiziert zu sein. Während TÜV Rheinland die Zertifizierung von zahlreichen Lyoness-Gesellschaften bereits 2013 eingestellt hat, hat heute auch die Quality Austria offiziell bestätigt, dass "Lyoness kein ISO 9001- Zertifikat mehr hat und damit auch nicht mehr Kunde von Qualtiy Austria ist". Dies zeigt eindrücklich, wie sehr Lyoness unter Druck geraten ist und sollte ein Mahnung an alle Lyoness- Kooperationspartner verstanden werden. Offenbar ist auch für Quality Austria das Reputationsrisiko bzw. das Risiko auf Schadenersatz verklagt zu werden, zu gross geworden. Die kürzlich ergangenen Urteile gegen Lyoness haben sicherlich zum Entscheid von Quality Austria geführt.

von am
16.10.2016, 14:55

Ede buser & Nicole Schmäh - Diskussionsbasis

Die letzten Tage habe ich diesen verbalen Schlagabtausch hier fassungslos verfolgt. Fast schon bewundernswert ist die Standhaftigkeit von "Ede Buser" und "Nicole Schmäh". Man klammert sich an einen Beschluss der Staatsanwaltschaft Wien zur Einstellung eines Strafverfahrens und die Presseaussendungen von Lyoness werden bibelfest "als in Stein gemeißelte Gebote" verteidigt. Da wird naturgemäß eine sachliche Diskussion schwierig. Sind derzeit nicht auch in Deutschland, Schweden etc. Strafverfahren anhängig? Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den damals in Österreich ermittelnden Staatsanwalt Schön muss es wohl in sich haben, denn ohne handfester Begründung hätten die Medien es nicht derart aufgriffen. Weder die zuvor ergangenen rechtskräftigen zivilrechtlichen und die zuletzt ergangenen Urteile sind nicht einfach so wegzuleugnen und eindeutig in den Begründungen. Zwar wird Lyoness mit Beschwerden versuchen Zeit zu gewinnen, aber widerlegen? Auffällig bei diesem "verbalem Schlagabtausch" ist aber, dass sich die gemeinsame Streitbasis eigentlich in zwei verschiedene Themen aufteilt. Cashback und Paketverkäufe! Gegen ein Cashback-System ist nichts einzuwenden und wird bereits von vielen Unternehmen und Banken angeboten. Der verwerfliche Teil des Lyoness-Geschäftsmodel begann mit dem Kauf von Länder-, Businesspaketen wo es de facto Geschädigte gibt. Alleine Indien als Land ist ein Paradebeispiel hierzu. Stellt man alleine hier die Einnahmen aus dem Verkauf von Länderpaketen der Entwicklung von Lyoness in diesem Land gegenüber, erklärt sich eine finanzielle Schädigung der Mitglieder von selbst. Die neue Firma von Lyoness hat offensichtlich einen ganz anderen Gesellschaftszweck im Handelsregisterauszug und verkauft als "weltgrößten Einkaufgemeinschaft" in Inkognito? Aktuell sind es 4 Firmen in Indien die die Cashback-Card akzeptieren und 87 Firmen zusammengefasst mit B2B & Onlineshop! Das ist wirklich nichts! Ich spreche als gebürtige Iranerin eine Reihe von Sprachen und war mit meiner Schwester - die seit 2012 Lyoness-Mitglied ist und einen fünfstelligen Betrag in Business-Pakete investiert hat - in den USA, Dubai, Asien etc. Wenn behauptet wird, man könne mit der Card weltweit einkaufen, dann ist dies zwar theoretisch möglich aber erst mal ein Geschäft finden indem die Lyoness-Card akzeptiert wird. Sie, Herr Buser, hatten dargestellt als sei die Lyoness-Card ebenso weitverbreitet wie eine VISA-Card. Sicher nicht! Die Akzeptanzdichte ist wirklich mehr als gering und mit völlig unbedeutenden Einzelhändlern aufgefüllt. Was wären denn selbst 200 Akzeptanzstellen in der Schweiz? Nichts! Und was sind die 2800 in den USA? Überhaupt nichts! Auch ist Lyoness weltweit in den weltgrößten Einkaufszentren so gut wie nicht existent. Und dies sind nun einmal auch Fakten. Und weshalb hat Lyoness weltweit mit der Mastercard gelogen? Lyoness selbst hatte noch über die Medien veröffentlicht von nichts gewusst zu haben, dabei ist das vermittelnde Kartenunternehmen die Firma "My Card", die von Lyoness-Veteranen Gerhard Buckholz hierzu gegründet wurde. Dr. Fromhold veröffentlicht als Rechtsanwalt auch sicher keine Unwahrheiten zu den Urteilen, da er dadurch massive standesrechtliche Probleme bekommen würde. Und dieser Ben Ecker recherchiert offensichtlich ganz ordentlich und veröffentlicht die Ergebnisse dazu. Da ist alles irgendwie nachvollziehbar, logisch und verifizierbar. Wäre es anders hätte Lyoness bereits dafür gesorgt, dass er und Dr. Fromhold die Beiträge zu Lyoness auf den jeweiligen Websites ändern oder löschen hätte müssen. Aus der Website von B. Ecker steht eine wirklich gedankenanregende amüsante Frage. „Wenn Lyoness/Lyconet jetzt verkündet sich künftig auf das Cashback-Programm zu konzentrieren, was hat man dann die letzten 13 Jahre getan?“ Und ob es sich nun um ein „Ketten-, Pyramiden- oder Schneeballsystem“ handelt ist doch irrelevant. Kein System ist empfehlenswert, wo immer wenige sehr viel verdienen.

von am
15.10.2016, 15:44

DIE LYCONET-KNEBELVERTRÄGE

Liebe Nicole Schmäh, lieber Christoph Schmäh, lieber Ede Buser, wie Ihr wisst, müssen Leute, die Lyconet- Marketer werden wollen, die "Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer Fassung Nov.2014" unterschreiben. Diese Vereinbarung soll es den Marketern ermöglichen, "die Verbreitung und Nutzung des Treue- programms als selbständige Vertriebs- vermittler zu fördern und dadurch weitere Vorteile zu erhalten". Nach Abschluss der Lyconet Vereinbarung erlangt das Lyoness -Mitglied die Stellung als unabhängiger Marketer. Der Marketer ist fortan "berechtigt", die Verbreitung des Lyoness-Treueprogramms und des Lyconet Marketing - Programms zu fördern durch die Gewinnung neuer Lyoness- Mitglieder, neuer Marketer und neuer SME-Partnerunternehmen sowie durch "Betreuung" bestehender Mitglieder/Marketer/SME Partnerunternehmen. Als Gegenleistung für seine Keiler-Tätigkeit erhält der Marketer eine Vergütung nach Massgabe des Lyconet Compensation Plans. DIE LYCONET VEREINBARUNG FÜR UNABHÄNGIGE LYCONET MARKETER MUSS AUS FOLGENDEN GRÜNDEN ALS KNEBELVERTRAG BEZEICHNET WERDEN, BEI DEM DIE VORTEILE ÜBERWIEGEND BEI LYONESS LIEGEN: 1. Der undurchsichtige, nicht nachvollziehbare Compensation Plan ist absichtlich derart ausgestaltet, dass keine rechtlichen Ansprüche daraus abgeleitet werden können. 2. Der Marketer muss "eigenverantwortlich" sicherstellen, dass er die in seinem Land bestehenden gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Von Ansprüchen Dritter muss der Marketer Lyconet (gemeint die Lyoness Suisse GmbH) vollumfänglich schad- und klaglos halten. 3. Der Marketer muss als "selbständiger Unternehmer" handeln und es besteht kein "wie auch immer geartetes Gewerbe-, Arbeits-, Dienst- oder Gesellschaftsverhältnis". Das bringt Lyoness in die komfortable Lage, dass die Leute völlig kostenlos für sie arbeiten. 4. Der Marketer muss sich verpflichten, "nur solche Aussagen über Lyconet, ein mit Lyconet verbundenes Unternehmen, das Lyoness-Geschäftsmodell sowie über dessen Verbreitung und Vermarktung zu tätigen, die mit dem offiziellen Unterlagen übereinstimmen". Es dürfte kein leichtes Unterfangen sein, dieser Vorschrift nachzukommen, wenn man nur schon an den Compensation Plan denkt, der nicht nachvollziehbar erklärt werden kann. 5. Der Marketer muss, sobald er Kenntnis von einem möglichen Verstoss durch einen anderen Marketer gegen die Vorschrift unter Punkt 4 hat, Lyconet unverzüglich hierüber benachrichtigen. Er ist also gezwungen, beispielsweise ein Mitglied seiner Lifeline zu verpetzen. 6. Der Marketer darf ausschliesslich das von Lyconet unter www.lyconet.com autorisierte Kommunikationsmaterial verwenden und vor Verwendung prüfen, ob des der aktuellen Fassung entspricht. Die "schuldhafte" Verwendung von nicht genehmigtem Kommunikationsmaterial durch den Marketer berechtigt Lyconet zur fristlosen Kündigung der Lyconet Vereinbarung "aus wichtigem Grund". 7. Im Falle der Beendigung der Lyconet Vereinbarung muss der Marketer noch bei ihm vorhandenes Kommunikationsmaterial unverzüglich vernichten und die Vernichtung gegenüber Lyoness schriftlich bestätigen. Diese Vorschrift zeigt, wie gefährlich Lyoness die Situation einschätzt, wenn solches Kommunikationsmaterial in "falsche Hände" gerät. 8. Der Marketer muss Lyconet von Ansprüchen Dritter freistellen (gemeint schadlos halten) welche diese Dritten gegen Lyconet wegen einer schuldhaften Verletzung ihrer gewerblichen Schutzrechte durch den Marketer geltend machen. 9. Die Übertragung der Identifikations- Nummer (ID) an Dritte (z.B. wegen Verkaufs) kann grundsätzlich nur mit schriftlicher Zustimmung von Lyconet erfolgen. Mit dieser Vorschrift will Lyoness erreichen, dass sie den Handel mit Lyoness-Paketen jederzeit kontrollieren und wenn nötig unterbinden kann. 10. Der Marketer hat keinen Anspruch gegen Lyconet auf Ersatz der ihm bei der Ausübung seiner vertrieblichen Tätigkeit entstehenden Aufwendungen. (insbesondere auf die Erstattung von Fahrt-, Reise-, Material- oder Personalkosten) Der Marketer hat somit nur Ansprüche unter dem undurchsichtigen Compensation Plan, der ihm keine rechtlich durchsetzbaren Rechte gibt. 11. In den Abrechnungen, die dem Marketer über www.lyconet.com zugänglich gemacht werden, bildet Lyoness sämtliche Informationen ab, die für die Vergütungen relevant sind. Der Marketer muss die Abrechnung unverzüglich prüfen und spätestens innerhalb einer Woche nach Zugänglichkeit der Abrechnung über den www.lyconet.com-Zugang in der von Lyconet bestimmten Form schriftlich gegenüber Lyconet geltend machen. BEI VERLETZUNG DIESER PFLICHT KÖNNEN LYCONET SCHADENSERSATZANSPRÜCHE ZUSTEHEN. Wie soll den für Lyoness ein Schaden entstehen, wenn ein Marketer eine Abrechnung nicht rechtzeitig beanstandet? Die Absicht hinter dieser Klausel ist klar: Lyoness hofft, dass viele Marketer diese überaus kurze Frist verpassen und sie dann auf Beanstandungen gar nicht mehr eingehen muss. 12. Ausschliesslicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Lyconet Vereinbarung ist Buchs SG und nicht etwa Steinhausen, dem Sitz von Lyoness Suisse GmbH. Diese ungewöhnliche Regelung wurde gewählt, um den Rechtsweg zu komplizieren. In den gewöhnlichen AGB, die für alle, auch für die Marketer gelten, wird wohlweislich kein Gerichtstand genannt, was dann allerdings trotzdem bedeutet, dass der Gerichtstand Steinhausen ist. 13. Die Marketer können gemäss "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen mit Anzahlung" Originalgutscheine von Partnerunternehmen bei Lyoness bestellen und hierauf eine Anzahlung leisten. Damit werden Marketer als Finanzquelle von Lyoness missbraucht. Schlussfolgerung: Die obgenannten Regelungen wurden von Lyoness gewählt, um im Ernstfall die Verantwortlichkeiten auf die Marketer abwälzen zu können. Liebe Nicole Schmäh, lieber Christoph Schmäh, lieber Ede Buser: Ihr müsst davon ausgehen, dass Ihr und alle diejenigen, die Ihr ins System gebracht habt, von Lyoness im Regen stehen gelassen werden, wenn es einmal hart auf hart kommt. Das könnte schon sehr bald sein.

von am
14.10.2016, 20:37

@Christoph Schmäh, Nicole Schmäh und Ede Buser

Ich bin mir nicht sicher, ob Ihr Euch der Risiken bewusst seid, die Ihr mit Eurer Tätigkeit als Lyconet Marketer eingeht. Deshalb möchte ich Euch zu bedenken geben: Nach Art. 3 Abs 1 lit. r des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verhält sich unlauter, wer jemandem die Ausrichtung von Prämien oder andere Leistungen in Aussicht stellt, die für diesen hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen einen Vorteil bedeuten und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Waren oder Leistungen. Als Marketer habt Ihr gemäss "Lyconet - Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer, Paragraph 1.1 die alleinige Aufgabe, immer neue Lyoness-Mitglieder, neue KMU-Partner- unternehmen und neue Marketer anzuwerben und zu "betreuen". Als Entgelt für Eure Tätigkeit wurden Euch Vergütungen (Prämien) nach dem Compensation Plan Fassung Nov. 2014 in Aussicht gestellt. Ihr verdient Euer Geld also, wie im UWG ausgeführt, hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen. Diesen weiteren Personen, jedenfalls wenn es sich um Marketer handelt, stellt Ihr jene Prämien in Aussicht , die zuvor auch Euch versprochen wurden und zwar indem Ihr ihnen den Compensation Plan vorlegt und sie damit ködert, mitzutun. Mit dem Verkauf oder Verbrauch von Waren kann Eure Tätigkeit nichts zu tun haben, schon allein deshalb weil Lyoness kein Produkt hat. Fazit: Eure Tätigkeit könnte im Sinne des UWG durchaus als unlauter gelten und Euch drohen gegebenenfalls gemäss Art. 3 UWG auf Antrag eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe. Einen Strafantrag kann jeder stellen, der Geld an Lyoness überwiesen hat und sich geschädigt fühlt, also auch jeder Marketer, den Ihr bereits ins System gebracht habt.

von twist am
14.10.2016, 12:06

@DeNoiser

Nenn mir bitte eine Adresse an die ich das Urteil per Post senden kann. Viel Vergnügen dann bei Lesen dieses aufschlussreichen Urteils! Das Lyoness-System wird darin schonungslos entschlüsselt.

von DeNoiser am
14.10.2016, 07:25

@ twist

Ich bitte um einen direkten Link zum Urteil 31C 651/16z - 11. Hatte mit Google keinen Erfolg. Danke

von twist am
13.10.2016, 19:34

NEUES GERICHTSURTEIL GEGEN LYONESS IN ÖSTERREICH

Erneut ist in Österreich ein Gerichtsurteil gegen Lyoness gesprochen worden, worin Lyoness verpflichtet wurde, Zahlungen für ein "Business Paket" und für ein "Länder-Paket" zurückzuzahlen. Lyoness muss auch für Zinsen und Prozesskosten aufkommen. Das Urteil 31C 651/16z - 11 stammt vom Bezirksgericht Salzburg und datiert vom 11. Oktober 2016. Im Urteil ist unter "rechtliche Beurteilung" auf Seite 17 zu lesen: " Das von der beklagten Partei (Anm.: die Lyoness Europe AG) betriebene Geschäftsmodell ist als Schneeballsystem iSd Z 14 des Anhangs zu § 2 UWG zu qualifizieren. Gemäss dieser Bestimmung ist die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produktion zu erzielen ist, einer i r r e f ü h r e n d e Geschäftspraktik". Mein Kommentar: Die Luft für Lyoness wird dünner und dünner und das sowohl in der Schweiz wie in Österreich, dem Stammland von Lyoness. Richter Mag. Franz Mittermayr vom Bezirksgericht Salzburg hat sich, wie sein 20-seitiges Urteil zeigt, akribisch mit dem überaus komplexen Geschäftsmodell von Lyoness auseinandergesetzt. Zu seiner Arbeit kann man ihm nur gratulieren.

von fromhold am
13.10.2016, 18:03

Lyoness ist ein Schneeballsystem

Aufgrund der EU-Richtlinie 2005/29/EG vom 11. Mai 2005 ist die Einführung, Betrieb oder Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die hauptsächlich durch die Einführung neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist, eine Geschäftspraktik, die unter allen Umständen als unlauter gilt. Diese Regelung wurde in den EU-Ländern und auch in der Schweiz gesetzlich verankert. Wieder hat ein Gericht, dieses Mal das BG Salzburg mit Urteil vom 10.11.2016 – noch nicht rechtskräftig – festgestellt, dass von Lyoness betriebene Geschäftsmodell als ein solches verbotenes Schneeballsystem zu qualifizieren ist. Bereits zuvor ergingen rechtskräftige Urteile, welche das System Lyoness ebenfalls als Schneeballsystem gewertet haben.

von Supi777 am
13.10.2016, 16:03

@buser

Oh, glauben Sie mir, er kennt mich sehr gut! Haben Sie mal weiter unten den Text von diesem Bodensee gelesen? Komischerweise hat diese Person das ähnliche erlebt, wie ich hier auch schon mehrmals geschrieben habe. Also wer erzählt hier Mist? Offensichtlich werden immer noch Leute für diese unseriöse Firma angeworben. Somit bleibt mir nichts anders übrig, mir die Zeit zu nehmen, mich auch einladen zu lassen, damit ich wieder auf den aktuellen Stand gebracht werde, um andere Menschen vor diesem Mist zu warnen. Genau aus dem selben Grund habe ich keine Karte. Bringt nur Unglück und bringt überhaupt nichts. Mit meinem Gewissen, dass hintendurch alles Abzocker stecken, kann ich solch eine Karte nicht unterstützen.

von Ede Buser am
13.10.2016, 15:32

Herr Supi777

Sagen Sie mir doch bitte Ihren Namen, damit ich Herrn Märki fragen kann ob er Sie kennt. Bin gespannt was der sagt.

von Supi777 am
13.10.2016, 13:14

@nicle schmaeh

Wenn es seriös gewesen wäre, teile ich Ihre Meinung. Nur nützt es den 12 - 14 Mitarbeitern nichts mehr, wenn sie in 1 - 2 Jahren gekündigt werden. Und! Machen Sie mal ein Email an Lyoness. Wenn die 12 - 14 Mitarbeiter hätten, dann würden sie schneller auf eine Anfrage eine Antwort geben. Dies zeigt doch, dass die Lyonesser einfach hinters Licht geführt werden. Sehr wahrscheinlich arbeitet dort gar niemand oder nur die Macher, die eben aber kein interesse am Card - Business haben, sondern nur neue Investoren suchen.

von Supi777 am
13.10.2016, 13:06

@edi buser

ist schon tragisch, dass Sie sich immer rechtfertigen müssen und das letzte Wort haben wollen, aber dies ist ja der Beweis, dass Sie keinen Erfolg bei Lyoness haben. Sonst würde es Ihnen egal sein und einfach Ihren Weg gehen. Und, glauben Sie mir, Herr Märki kenn ich besser als Sie und wenn er mir sagt, dass er keinen Vertrag mit Lyoness hat, dann glaub ich ihm das. Im Gegensatz zu Ihren leeren Versprechen und unwahren Tatsachen. Komisch, alle Gerichte handeln und Lyoness Gauner müssen das Geld zurückgeben und Herr Buser krallt sich an den letzten Hoffnungen, doch noch seine Verluste mit Lyoness mit einer solchen Spasskarte wett zu machen.

von twist am
13.10.2016, 12:36

@ Ede Buser

Jetzt klammern Sie sich noch an den letzten Strohhalm und hoffen, dass das Urteil des Kantonsgerichts Zug von der Rekursinstanz nicht geschützt wird. Ich empfehle Ihnen dringend, abzuwarten und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Sie schreiben dass das Schweizer Urteil "ohne Vertreter von Lyoness gesprochen wurde". Dies trifft keineswegs zu. Lyoness hatte wie in jedem Gerichtsverfahren zwei Mal die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen des Klägers zu äussern, was sie auch getan hat, Die Antworten wurden allerdings nicht, was zu erwarten gewesen wäre, von einem Anwalt gegeben, sondern von der Lyoness Suisse GmbH. Fehlt etwa das Geld für einen Anwalt? Sie Herr Buser identifizieren sich mittlerweile derart mit Lyoness, dass Sie schreiben: " W i r werden auch hier beweisen, dass es sich um eine seriöse Firma handelt". Fühlen sie sich etwa dazu berufen, Lyoness in diesem Fall zu unterstützen und glauben Sie, dass Lyoness auf Ihre Hilfe angewiesen ist? Beim Urteil, das Sie erwähnen, ging es darum, die Korruptionsstaatsanwaltschaft, (WKStA), Wien, zu veranlassen, ihre Ermittlungen gegen Lyoness wegen Betriebs eines Schneeballsystems und wegen schweren gewerbsmässigen Betrugs einzustellen. Die Ermittlungen wegen Verletzung des Kapitalmarktgesetzes gehen jedoch weiter. Die Ermittlungen der WKStA erfolgten auf strafrechtlicher Ebene. Es zeigte sich, dass betreffenden Gesetze zu wenig griffig sind. Die Gesetzgeber konnten sich beim Erlass der Gesetze ein System wie dasjenige von Lyoness nicht vorstellen. Völlig anders sieht es für die Geschädigten auf zivilrechtlicher Ebene aus: Es gibt rechtskräftige und noch nicht rechtskräftige Urteile in welchen Lyoness zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet wurde. In den rechtskräftig gewordenen Urteilen hat Lyoness samt Zinsen und Kosten bezahlt. In Österreich haben Anzahler unter dem Konsumentenschutzgesetz KSchG ein Rücktrittsrecht, von dem viele unter Mithilfe von österreichischen Anwälten Gebrauch machten/machen.

von bodensee93 am
13.10.2016, 11:50

EDE Buser

An einem Abend 2012 , wurde versucht mich als Partner zu gewinnen. Dabei wurden mit Unwahrheiten versucht, mich zu überzeugen , dass ich mitmache. Als ich hier im Forum die Sprachrohre von Lyoness anfragte, wieso sie mit Firmen Werbung machen , die nie eine Partnerschaft eingegangen sind , bekam ich nie eine Antwort. Es wurde ganz klar mit Unwahrheiten operiert , um mich zu überzeugen einzusteigen. Niemand wollte mir an diesem Abend eine Cashback Karte andrehen , nein sie wollten mich als Partner von mindestens 3000.- Fr anwerben. Nun seit diesem Abend sind über 4 Jahre vergangen und die damals abgegebenen Versprechen sind nicht annähernd eingetroffen. Wenn Du mit Deiner Karte finanziell profitieren kannst , finde ich es in Ordnung . Aber von einer Organisation eine Karte benutzen , die Kunden mit Unwahrheiten anwirbt , würde mir nicht im Traum einfallen. Wie schon einmal erwähnt , habe ich von den angeblichen Partnerfirmen die Marketingabteilung angeschrieben um zu wissen , was hinter diesen Aussagen steht. Die Antwort war überall die gleiche: "Wir sind zu keiner Zeit je eine Partnerschaft mit Lyoness eingegangen. Unsere Marketingabteilung hat Lyoness angewiesen , nicht mit unserem Namen Werbung zu machen. Bei Wiederholung werden rechtliche Schritte eingeleitet." Also Ede Buser , unterstütze doch weiterhin Lyoness, jeeeee Daumen hoch. Ich wurde von einem Buisnesspartner zu einer Vorstellung von Lyoness eingeladen.Eine hübsche Frau aus Oesterreich stellte uns das System vor.Die drei Phasen wurden erklärt und es wurde mir erzählt,dass die Schweiz sich in der 2. Stufe befindet.Ich hätte jetzt noch die Chance mitzumachen,aber spätestens 2013 werde die dritte Stufe eingeläutet.Wer jetzt die Möglichkeit eines Liegestuhlprinzip nicht wahr nimmt ist selber schuld.Ligestuhlprinzip wurde mir so erklärt,dass Geld verdienen ohne aufzustehen.Bei der dritten Stufe werden die Karten an den Endverbraucher abgegeben und dann gehe die Post ab!Auf meine Frage,die ich auch schon im Forum stellte,wieso Buisnesspartner,gehen Sie doch direkt zu den Endverbraucher,wurde mir so erklärt,dass Sie sonst zu wenig Leute erreichen die Ihre Karten benutzen.Ich sagte der Oesterreicherin bei uns sei die Post schon erfunden,denn wer lehnt schon eine Rabattkarte ab,ohne Verpflichtung? Ich hätte von den Befürworter dazu gerne eine Antwort.Nach diesem Abend nahm ich mit den Marketingverantwortlichen von Manor Kontakt auf,weil ich wissen wollte ob sie Partner waren ,sind oder noch werden von Lyoness.Die Antwort war :Lyoness war und wird nicht ein Partner werden.Sie kauften Gutscheine und benutzten diese, um Ihren Mitglieder und eventuell Neumitglieder das Vertrauen zu geben,wenn so eine Firma dabei ist muss alles richtig sein. Ja sogar bei der Präsentation erzählten die Lyonesser,:Manor habe sich für einen Neustart kurzfristig zurückgezogen,weil Sie überrannt worden sind und ihr Personal zuerst schulen müssen.Mit exlibris wird auch geworben,sind auch nicht dabei

von Ede Buser am
13.10.2016, 11:31

@twist

Ja Herr Twist, Genau. Jeder weiss das es ein Urteil in letzter Instanz gibt das aussagt das wir kein Schneeball System kein Pyramidenspiel sind und auch kein Betrug vorliegt. Hier können Sie dieses Urteil in letzter Instanz nachlesen. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160419_OTS0189 Dieses Urteil kann nicht mehr angefochten werden. Jetzt werden Sie sage das Lyoness ein Verfahren in der Schweiz hat, ja, da haben Sie recht. Dieses Urteil wurde gesprochen ohne Vertreter von Lyoness und es ist noch nicht rechtskräftig. Wie Sie sicher bestens wissen wird für dieses Urteil Berufung eingelegt, somit ist es nicht rechtskräftig. Wir werden auch hier beweisen das es sich um eine Seriöse Firma handelt. Umso mehr sehe ich, wie sie auf verlorenem Posten stehen und mit unseriösen Methoden den Leuten vorgaukeln es wäre ein Urteil da. Aus diesem Grund nennen Sie sich auch twist und nicht beim richtigen Namen.

von twist am
13.10.2016, 10:59

@Ede Buser

Wann hören Sie endlich damit auf, von den angeblich so tollen Vorzügen zu schwadronieren, die ein Shopper/Händler bei Lyoness hat. Dies ist nicht das Thema dieses Forums. Das Thema ist: Betreibt Lyoness mit den Anzahlungen, dem Verkauf von Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen und dem Verkauf von Discount Vouchers unter der "Challenge 2016" ein unlauteres Geschäftssystem?

von Nicole Schmäh am
13.10.2016, 10:58

das spricht für sich

Ich finde es sagt schon sehr viel positives aus, dass in 47 Länder über 1200 Festangestellte Personen in den Landesbüros bei Lyoness tätig sind. Da werden 12-14 Gehälter pro Jahr ausbezahlt. Wirtschaftlich gesehen ein guter Arbeitgeber.

von twist am
13.10.2016, 10:44

@Christoph Schmäh

Sie schreiben an "die lieben K-Tipp-Leser" (also nicht an die Forumsteilnehmer) dass es "im Forum tausende Einträge von anonymen Personen gibt ,die die verrücktesten Geschichten und Lügen über eine Firma und Personen verbreiten". Offenbar hast du das Urteil des Kantonsgerichts Zug immer noch nicht gelesen, welches in der Urteilsbegründung bestätigt hat, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt, die Mitgliederverträge deshalb ungültig sind und Anzahler ihr Geld zurückfordern können. Sie gehen schon gar nicht "auf diese verdrehten und falschen Aussagen von Anonymen" ein, für Sie zählen Fakten". Sind denn das Urteil des Kantonsgerichts Zug und die zahlreichen weiteren Urteile in Österreich keine Fakten? Ob Lyoness-Kritiker je Lyoness-Mitglieder waren oder nicht , ist völlig irrelevant. Das Einzige, was zählt ist die Antwort auf die Frage: Sind ihre Argumente überzeugend, nachvollziehbar und wahr? Diese Frage soll jeder Forumsteilnehmer für sich beantworten. Zur Anonymität ist zu sagen, dass es allgemein üblich ist, Beiträge in einem Internet-Forum unter einem Pseudonym zu veröffentlichen. Dass Sie, Ihre Tochter Nicole und Ede Buser von dieser Regel abgewichen sind, liegt wohl daran, dass Sie den höchst verunsicherten Leuten, die Sie ins Lyoness-System gebracht haben, Ihre Sicht der Dinge darlegen wollten. Sie schreiben, dass sie 2009 "Marketer" geworden sind. Sie meinen wohl "Business Partner". Wahrscheinlich gehören Sie zu jenen 300 Leuten, die 2009, noch bevor Lyoness in der Schweiz als Einkaufsgemeinschaft aktiv wurde, Fr. 3,000.- an Lyoness überwiesen haben weil Sie an das Versprechen von Lyoness glaubten, mit dem Kauf eines Business Pakets für Fr. 3,000.- Erträge von total Fr. 24,858.- in Form von Einkaufsgutschriften und Systemprovisionen zu erwirtschaften. (= Verachtfachung des Einsatzes!). Der Begriff Marketer wurde bei Lyoness erst im November 2014 eingeführt. Sie laden mich zu einem klärenden Gespräch an ihr Domizil ein. Ein solches Gespräch scheint mir eine reine Zeitverschwendung zu sein, da Sie mir dann wohl wieder von den Vorzügen von Lyoness als Einkaufsgemeinschaft erzählen werden, wie Sie dies bereits im Forum tun. Ihre Beiträge in diesem Forum zeigen, dass Sie derart vom Lyoness-Virus erfasst sind, dass Sie auf höchst vernünftige, nachvollziehbare Argumente nicht eingehen können/wollen und nach dem Motto "Was nicht sein kann, darf nicht sein" handeln.

von Ede Buser am
13.10.2016, 09:48

@Supi777

Nicht mal mein Name können Sie richtig schreiben, Ich heisse Ede Buser. Ihre Geschätzten Zahlen sind falsch, das weiss jeder. Jedes Unternehmen freut sich wenn er neue Kunden bekommt, und wenn das halt nur zwei in der Woche sind, auch gut. Als KMU freut man sich darüber. Übrigens Supi777 Sie haben bestimmt keine Kundenkarte, wissen aber das es bei Möbel Märki nicht funktioniert, Grossartige Klappe. Das sind die besten. Ich kann Ihnen versichern das es funktioniert, weil ich bei Möbel Märki eingekauft habe. Ich habe meine Karte gezeigt und auch den Rabatt bekommen. Ich kann es beweisen, während Sie nur Geschichten erzählen.

von Christoph Schmäh am
13.10.2016, 09:37

Praxis

Liebe K-Tipp Leser, im Dschungel der Informationen die wir heute über die Medien oder Kanäle wie diesen wie Wahrheit herauszufiltern ist mittlerweile schwierig geworden. Ein Beispiel, ich habe am 18.12.2015 im Möbelmärki in Volketswil eine schöne Lampe eingekauft, meine CASHBACKKARTE (nicht Gutscheine) an der Kasse vorgezeigt und am Dienstag darauf meinen Cashback erhalten. Ich habe es ausprobiert und es hat funktioniert. Danke Möbel Märki, ich werde dich und deine Produkte als zufriedener Kunde immer gerne weiterempfehlen. Übrigens die etwas umständlichen Gutescheine gibt es in der Schweiz seit Juli 2015 generell nicht mehr. Aber auch diese waren GUT-Scheine und keine Schlechtscheine.

von Supi777 am
12.10.2016, 19:53

Kunden von Edi Buser

Herr Buser, ihre paar Kunden sind glücklich. Das ist doch schön und genau das, was ich gemeint habe. Nur Lyonesser sind glücklich. Ihre Fakten habe ich richtig dargestellt und Lyoness hat alles andere als Erfolg. Lauter Rechtsfälle, Strafen, Bussen und negative Berichte in den wichtigsten Medien. Wäre es seriös, bräuchte man sich hier nicht zu rechtfertigen, so wie Sie es machen. 6'000'000 Mio. Kunden, komisch nur das bei anderen Händlern auf der Homepage 5'300'000 steht, aber egal, man kann auch sagen 10 Milo. Denn Ihnen hat man dies auch nur erzählt, und Sie glauben alles, was man Ihnen erzählt. Aber gerne nehmen wir die Utopiezahl 6'000'000. Das macht pro Land läpige 127'000, dass macht pro jahr 9'100 Leute, dann macht das 758 Kunden pro Monat. Das ist Schlafwagen pur!!! Die Zahl 70'000 Partnerunternehmen haben Sie von der Homepage Lyoness abgeschrieben und einfach so geglaubt. Glauben Sie auch an den Weihnachtsmann? Aber egal, es sind viele Partner doppelt und dreifach notiert, also sind es wieder, wenn überhaupt 20'000 Teilnehmer. Und von denen sind einfach notiert als Partner. Aber Möbel Märki zum Beispiel hat keinen Vertrag mit Lyoness und arbeitet nicht mit Lyoness. Also man kann nicht in den Laden gehen und die karte Lyoness hinhalten. Die lachen nur und meinen nur, ob man die vom Monopoli her habe. Lyoness kauft bei Möbel Märki Gutscheine ein und vergibt sie dann den Lyonesser. Aber da kann man nicht von Partner sprechen. Jeder kann irgendwo Gutscheine selber kaufen. Eigentlich haben Sie sich eh schon als Verlierer von Lyoness geoutet, sonst würden Sie nicht ständig anworten. Denn die Wahrheit ist halt schwer zu ertragen.

von Christoph Schmäh am
12.10.2016, 19:48

Arbeit

Liebe K-Tipp Leser, an diese sind meine Einträge auch gedacht, nicht an die Handvoll gleichen Blogger. Hast du dir schon mal Gedanken darübergemacht, warum es hier tausende Einträge von anonymen Personen gibt, die die verrücktesten Geschichten und Lügen über eine Firma und Personen verbreiten? Daher gehe ich schon gar nicht auf diese völlig verdrehten und falschen Aussagen von Anonymen ein, für mich zählen fakten und Erfahrungen die ich selber habe und belegen kann. Übrigens weisst du lieber Leser, dass z.B. der gute Twist je weder Lyoness Kunde, noch Premiummarketer ist oder je gewesen ist? Er hat somit auch noch nie selber einen Franken «investiert» oder «verloren». Verloren zwar schon, da er den Cashback nicht nutzt. Was für Beweggründe könnten da wohl dahinterstehen? Er weiss es somit nur vom Hörensagen. Was ist da lieber K-Tipp Leser daraus zu schliessen? Ich bin 2009 Marketer geworden weil mich die Idee begeistert hat, endlich an einer am Markt sinnvollen Kundenkarte, die einheitlich International gültig und Geld zurückbringt mit zu-ARBEITEN. Hier liegt auch die Ursache für jene Premiummarketer, die unzufrieden sind. Nicht diese in diesem Forum, das sind Trittbrettfahrer. Die wahren sind diejenigen die ganz einfach gescheitert sind, dazu gibt es mehrere Gründe. Entweder wurde Ihnen von Ihrem Empfehlungsgeber das blaue vom Himmel versprochen dass es ohne Arbeit geht oder sie waren sich nicht bewusst, dass es mit jeder Selbständigkeit und eigener Firma gleich ist; es ist Unternehmertum und braucht Durchhaltewillen. Man muss was TUN. Mitmachen kann man als Kunde, Mitarbeiten als Marketer. Übrigens lieber Twist, stehe doch zu deinem Namen wenn du nichts zu befürchten hast, dass deine Einträge für dich auch Konsequenten zur Folge haben könnten. Gerne lade ich dich auch zu einem klärenden Gespräch an mein Domizil ein. Ich kann aus der Praxis belegen, was ich schreibe. Meine Adresse hast du ja, da ich immer wieder Seitenweise anonyme Briefpost von dir erhalte.

von twist am
12.10.2016, 18:48

DIE PLÖTZLICHE AKTIVITÄT VON CH-LYONESS-FREAKS

Während Monaten hatten sich die Lyoness- freaks aus diesem Forum zurückgezogen. In den letzten Tagen sind sie (wohl untereinander abgesprochen) wieder aktiv geworden. Dies wohl weil die neuesten Informationen über Lyoness ihnen so gar nicht gefallen haben und sie um ihr "Keiler-"Geschäft bangten. Oder ist es am Ende so, dass sie Stallorder aus Graz/Cham erhalten haben, die für Lyoness ungünstig lautenden Beiträge mit Lyoness- Lobhudelei zu überdecken?

von Ede Buser am
12.10.2016, 18:24

@bodensee93

Wenn ich einem Kunde eine Cashback Karte gebe sage ich Ihm das er bei und 2% Cashback und 2.5Shoppingpunkte bekommt. Weiter sage ich Ihm die Karte bei 70'000 Partnerunternehmen über 12'000 Onlineshops und an über 300'000 Orten Weltweit einsetzbar ist. Was ist hier eine falsche Aussage?

von Ede Buser am
12.10.2016, 18:12

Was hallodu sagt, sagen auch meine Kunden

Jeder Weiss das wenn er jeden Tag etwas spart es am ende des Jahres ein richtiger Bazen wird. Kennen wir doch alle, Man sammelt das Münz in der Tasche, man macht Kartenspiele usw. Bei uns geht man dan halt ende Jahr Kostenlos in die Ferien, weil es eben doch was gebracht hat. Auch ich spare so beim Einkaufen und der grosse Vorteil, ich kann die Regionalen Läden unterstützen.

von Ede Buser am
12.10.2016, 18:06

Welches System?

Gel zurück bekommen ist kein System. Vor was wird hier gewarnt, das Leute Rabatt bekommen und Händler neue Kunden, ACHTUNG Ihr Lyonesskunden Ihr bekommt Geld zurück beim Einkaufen, oder ACHTUNG Ihr Händler, es kommen Kunden zu euch die Umsatz machen wollen.

von bodensee93 am
12.10.2016, 17:26

Vorsicht

Ein Aufruf an Alle,die noch nicht bei Lyoness sind. Eigentlich auch an die,die schon dabei sind. Finger weg von einem System, das Euch mit falschen Aussagen dazu bringen will, mit zu machen. Eine seriöse Firma hat es nicht nötig, sondern bringt die Ueberzeugung aufgrung ihres Produktes. Alles , was bei der Vorstellung von Lyoness präsentiert wurde, war leider erfunden. Auf meine Fragen wurde gar keine Antwort gegeben. Mehr als schwach.

von Ede Buser am
12.10.2016, 16:53

Meine Kunden sind Glücklich und erhalten Geld zurück

Tatsache ist doch das die Kunden welche eine Kundenkarte haben glücklich sind. Sie müssen nicht bei mir einkaufen, aber sie wollen. Jeder Kunde mit einer Kundenkarte bekommt Geld zurück, ist das nicht schön. Er muss ja nicht hier einkaufen. Der Kunde leistet keine Zahlungen, die Kundenkarte ist GRATIS, so kommt er kostenlos zu Rabatt. Es geht hier um Kunden und um Lyoness. Seit 2003 gibt es Lyoness und wenn Lyoness wirklich ein Schneeballsystem wäre, wären Sie auch niemals 13 Jahre alt geworden. Welche Argumente sprechen gegen Lyoness? Keine. Kunde kann Karte Gratis haben, kann sich entscheiden ob er die Karte einsetzt und wo. Händler muss nicht Lyonesspartner sein, ist Freiwillig. Darum hat Lyoness über 6 Millionen Kunden. Mit über 1000 Mitarbeiter keine Wald- und Wiesenfirma. 70'000 Partnerunternehmen über 12'000 Onlineshops. an über 300'000 Orten ist die Karte einsetzbar. Das sind Fakten und alles andere sind Vermutungen.

von Supi777 am
12.10.2016, 16:41

@twist

Keine Sorge, lieber Twist. Sie wird in der heutigen Zeit, genau so wenig Erfolg haben wie Herr Schmäh. Jeder weiss, dass man die Finger von Lyoness lassen soll

von hallodu am
12.10.2016, 16:40

Cashback jede Woche

Seit ein paar Jahren setze ich bei meinen Einkäufen meine Cashback-Karte ein. Immer dienstags erhalte ich dann von Lyoness ein SMS und meist gleichentags ist das angesammelte Geld dann auf meinem Bankkonto. Das hat bisher immer funktioniert. Ich gehe zu den angeschlossenen Partnerunternehmen sowie online bei den vielen Online-Shops einkaufen. Natürlich habe ich mein Einkaufsverhalten etwas angepasst, doch wenn ich schon einkaufen muss und ich dabei Geld zurück erhalte, ist das ein grosser Vorteil für meine Haushaltskasse. Geld aus dem Fenster werfen tut keiner gern, doch einkaufen muss ich wohl. Bei Lyoness erhalte ich nun ein paar % bei all meinen Einkäufen - Geld das ich vorher nie zurück bekommen habe. Ich finde das eine wunderbare Ergänzung zu all den Dutzenden Kartensystemen, welche mir keinerlei Vorteile bieten, darum habe ich viel lieber Geld in meiner Kasse. Ach ja, das macht übrigens etwa 1'000 Franken im Jahr - einfach so mal gespart. Toll,oder?

von twist am
12.10.2016, 15:58

@Nicole Schmäh

Es ist bekannt, dass Sie sich seit langem intensiv darum bemühen, dass mittelständische Unternehmen (KMU) Partnerunternehmen von Lyoness werden. Zu diesem Zweck führen Sie regelmässig Business-Infos für Interessierte durch und versprechen diesen, dass Sie ihnen "Einkaufsvolumen" bringen können. Ich nehme an, dass Ihnen als Entgelt für Ihre Tätigkeit Vergütungen nach dem undurchsichtigen Compensation Plan Fassung Nov. 2014 in Aussicht gestellt wurden. Ich hoffe nur, dass Sie nicht auch dafür werben, dass diese KMU auch Marketer werden und dann Anzahlungen leisten, wie das gemäss "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen mit Anzahlung, Fassung Nov. 2014" vorgesehen ist. Ihre Nähe zu Hubert Freidl, dem Gründer und Alleinaktionär von Lyoness ist aktenkundig. Sie sassen, wie dem Handelsregister entnommen werden kann, im Verwaltungsrat der Global Invest Group AG, St. Gallen, die dem Freidl-Intimus und früheren Lyoness-Verfechter Tzvetan Wagner, A-Söding, gehört. Nachdem sich Wagner mit Freidl zerstritten hatte, mussten Sie ihr Mandat allerdings abgeben. Übrigens: Nach Forumsregeln ist es nicht gestattet, im Forum Werbung zu machen, was Sie mit Ihrem Beitrag "Einkaufen und dabei Geld sparen" eindeutig gemacht haben.

von Supi777 am
12.10.2016, 15:42

Nicht das Cashback - System ist illegal!

Das die Tochter der Familie Schmäh nichts anderes sagen kann, ist ja logisch. Ausserdem hat niemand was gesagt, dass das System mit der Cashback illegal oder nicht funktionieren würde. Das Problem ist ja, dass man vielen was verspricht, was halt nicht der Wahrheit entspricht. Gegen die Karte hat niemand was einzuwenden, denn wenn sich jemand das antut um irgend einen Händler zu finden, extra dorthin fährt und Sprit verbraucht, um dann beim Einkauf ein paar Rappen zurück zu bekommen, selber schuld. Funktionieren tut es, keine Frage. Aber damit ist Lyoness nicht die einzige Firma, welche solch eine Karte am Laufen hat. Und die Prozente sind so klein, dass man bei jedem normalen Geschäft 10% und mehr rausholen kann und man einfach vor Ort weniger bezahlen muss. Mann kann ja selbst entscheiden, ob man von Fr. 100.00 nur bis 5% zurückbezahlt bekommt oder ob man für Fr. 100.00 gleich 10% weniger und somit nur Fr. 90.00 bezahlt.

von Nicole Schmäh am
12.10.2016, 12:40

Einkaufen und dabei Geld sparen

Ich unterstütze klein- und mittelständische Unternehmen, in dem ich ihnen Einkaufsvolumen bringe. Auch online Einkäufe sind machbar und funktionieren einwandfrei. Somit erhalte ich Geld zurück beim einkaufen, wenn ich meine Karte an der Kasse vorweise. Und wenn nicht, dann halt nicht, ganz einfach und simpel. Mir macht das einkaufen in der Einkaufsgemeinschaft aus vielen Gründen ganz vil Spass. Wenn ich es nutze, und das tue ich auch, bekomme ich Dienstag's eine SMS, das mein Cashback auf mein privates Girokonto überwiesen wird. Und es hat in all diesen Jahren ohne Ausnahme immer funktioniert.

von twist am
12.10.2016, 08:22

OFFENER BRIEF AN ADOLF WEISSKOPF

Sehr geehrter Herr Weisskopf Sie sind seit 2015 "Vorsitzender der Geschäftsführung" der Lyoness Suisse GmbH, Cham. Wie dem Handelsregister entnommen werden kann, sind Sie nach den Herren Fuchs, Lesjak, Frischknecht und Wernli bereits der 6. Geschäftsführer der im Jahre 2009 gegründeten Gesellschaft. Es ist Ihnen bekannt, dass das Kantonsgericht Zug kürzlich in einem erstinstanzlichen Urteil gegen die Lyoness Suisse GmbH in seiner Urteilsbegründung bestätigt hat, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und dass die Mitglieder-Verträge deshalb ungültig sind. Das Bezirksgericht für Handelssachen, Wien, hat kürzlich in einem Urteil gegen die Lyoness Europe AG ebenfalls erkannt, dass "das System Lyoness darauf beruht, dass ihr Leute in der Aussicht darauf, hiefür einen Gewinn zu erzielen, Kapital zur Verfügung stellen". Ich hoffe, dass Sie und Ihr Geschäftsleitungskollege Karl-Heinz Feddermann die Bedeutung dieser Urteile verstehen. Stellen Sie sich einmal vor, was es für Sie bedeuten kann, wenn das Urteil des Kantonsgerichts Zug rechtskräftig wird. Ein Schneeballsystem zu betreiben, ist kein Kavaliersdelikt. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sieht vor dass "wer vorsätzlich unlauteren Wettbewerb nach Art. 3, 4, 4a, 5 oder 6 begeht auf Antrag mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft wird". Bedenken Sie auch, dass die Lyoness Suisse seit 2014 Vertragspartei aller CH-Lyoness-Mitglieder ist, was Ihre Verantwortlichkeiten als oberstes Organ der Lyoness Suisse GmbH entscheidend erhöht.

von Supi777 am
11.10.2016, 17:41

oha, der Chef spricht.....@schmaeh.ch

Endlich meldet sich mal einer, der immerhin weit vorne mitgemacht hat und so das grosse Geld kassiert hat. Nicht weil er % für % von irgendwelchen Einkäufen bekommen hat, sondern weil er früher von den Schenkern, die überall mitmachen, das grosse Geld gemacht hat. Aber glauben Sie mir, die Zeit ist vorbei und Lyoness wird sang und klanglos von dem Bildschirm verschwinden. Nur die ewig hoffenden "Partner", denen das Wasser eh schon bald überläuft, glauben dann immer noch, dass sie ihr Geld gut investiert haben. Da spricht Lyoness von Erfolg, wenn sie 5.3 Mio. Mitglieder haben, dass sind pro Land 112'756. Ich kenne Lyoness jetzt seit 2009. Das wären pro Jahr 16'109 neue Mitglieder, somit lumpige 1'342 Leute im Monat. Hallo, die Cashcard ist kostenlos. Wenn man es richtig gemacht hätte, würden in der Schweiz alleine über 500'000 solch eine Card besitzen. Das Problem ist ja nicht das Lyoness Programm, denn die mussten ja ein Produkt, also eine Karte einführen, denn Schneeballsysteme kann man so ja legalisieren, in dem man ein Produkt in den Vordergrund stellt. Es sind die Macher ganz am Anfang. Keiner von denen hat überhaupt eine verkäuferische Ader. Das sind alles nur Berater und können einfach nicht verkaufen. Denn sie wollten kein Geld mit Cashback verdienen, sondern nur mit den Investionen anderer, die wie bei den Schenkern auch funktionieren. Es sind auch die über 1000 Schenker, die auch dort eingestiegen sind. Es gibt noch viele solche Spiele und die Schenker, sind immer diejenigen, die man für sowas immer rekrutiert und abzockt. Eigentlich sind die ja selber schuld. Das mit Lyoness und der Cashcard hätte funktioniert, wenn man Cumulus und die Coop Karte angegriffen hätte. Aber so hat eine solche Karte keine Effizienz für zum reich werden. Wenn man denkt, dass es 60'000 Partnerunternehmen gibt, zählen wir mal die doppelt und dreifachen unter den Rubriken ab, dan sind es noch 50'000. Das wären 1060 pro Land? Hallo? Haben die da oben aber mächtig geschlafen!! Da kann man doch nicht von Erfolg reden...Gut für diese Leute ist dies schon ein Erfolg, denn sie konzentierten sich nur auf die Investoren, die Fr. 3'000 bezahlt haben. Herr Schmäh, bleiben Sie bei Ihren Drohnen, da machen Sie was vernünftiges, obschon auch diese Art Eigenheimphotos sehr überholt und alt ist. Ich möchte Sie einfach bitten, keine Händler mehr zu akquirieren und Ihnen Hoffnungen zu machen, dass man viel Geld mit Lyoness verdienen kann. Das wäre eine echte Hilfe für viele.

von twist am
11.10.2016, 17:02

@Christoph Schmäh

Dass sich nun im Forum CH-Lyoness- Marketer zu Wort melden, zeigt, wie wirksam die Aufklärungsarbeit zum Geschäftsmodell von Lyoness geworden ist. Der Gipfel an Ihren Vorwürfen ist, dass nun wir Lyoness-Kritiker daran schuld sein sollen, dass Marketer gescheitert sind! Immerhin sind Sie ehrlich genug, um einzugestehen, dass es "verdrehte Empfehlungsgeber gab, die eine "wundersame Geldvermehrung ohne Arbeit versprochen haben". Sie heben hervor, dass Ihnen der Cashback seit 7 Jahren wöchentlich ausbezahlt worden ist. Hat denn jemand behauptet, der Cashback werde nicht ausbezahlt? Sie sagen wider besseres Wissen, dass man bei Lyoness nicht investieren kann. Sie wissen als Marketer ganz genau, dass es seit Nov. 2014 für Marketer die "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen m i t Anzahlung" gibt. Sie wissen ganz genau, dass solche Anzahlungen bei der Berechnung der Vergütungen gemäss (nicht nachvollziehbarem) Compensation Plan eine wichtige Komponente sind. Sie wissen ganz genau, dass die Anzahlungen im Compensation Plan verharmlosend "Bestellungen" genannt werden. In der Lyoness-Community sind Sie als Lyoness-Verfechter bestens bekannt, sind Sie doch früher als Referent an Lyoness- Business Infos in Hotels aufgetreten, um KMU als "Business Partner", später als "Premium Mitglied" anzuwerben und diese zur Leistung von Anzahlungen zu bewegen. Bis vor kurzem betrieben Sie eine Homepage auf der ersichtlich war, dass Sie und Ihre Tochter Nicole an Ihrem Domizil regelmässig Lyoness/Lyconet -Info-Veranstaltungen durchführten. Sie singen nun ein Hohelied auf die grandiosen Werbemöglichkeiten, die ein Händler durch Lyoness habe. Sind die Resultate aber wirklich so berauschend und genügt dies, um die verunsicherten Händler, die ja auch auf ihre Reputation achten müssen, bei der Stange zu halten? Sie sprechen davon dass man "für Marketingzwecke" Rabattgutscheine bei Lyoness bestellen kann. Warum bestellen und nicht kaufen? Hier handelt es sich wohl um die berüchtigten "Discount Vouchers", wie sie bei einer Teilnahme an der "SME-Challenge 2016" erworben werden müssen. Bei diesen Gutscheinen handelt es sich um von Lyoness selbst ausgegebene Gutscheine, die dazu berechtigen, Warengutscheine von Lyoness-Händlern zu beziehen. Die Gutscheine werden aber nicht ihrem Kaufpreis angerechnet, sondern nur im Ausmass der Vorteile, welche der betreffende Händler den Lyoness-Mitgliedern gewährt. Dieser Mechanismus führt dazu, dass das einbezahlte Geld stets bei Lyoness verbleibt, d.h. von Lyoness als Betriebsertrag verbucht werden kann. Übrigens: Lieber Herr Schmäh, wie kommen Sie dazu, uns Kritikern vorzuwerfen, Lyoness "aus eigenem Profitdenken" zu schaden?

von Marc Mair-Noack, Redaktion saldo am
11.10.2016, 16:58

Anmerkung der Redaktion

Die Redaktion behält sich vor, Forumsbeiträge in unangemessener Sprache - darunter fallen zum Beispiel Beschimpfungen - nicht zu veröffentlichen. Wir bitten alle Diskussionsteilnehmer, dies beim Verfassen der Beiträge zu berücksichtigen.

von Christoph Schmäh am
11.10.2016, 13:55

Grüezi miteinander...

Habt Ihr schon die Stunden zusammengezählt, die Ihr hier gebloggt habt? Ja, das ist eure Spielwiese und eure moralisch bedenkliche Weise, eine gute Idee nur aus eurem eigenen Profitdenken zu schaden, wiederholt anonyme Info-und Drohbriefe zu versenden ist das moralisch korrekt? Ganz zu schweigen von allen KMUs denen Ihr bewusst ebenso Schaden zugefügt habt wie auch all den Marketern, die wegen diesen unglaublichen verdrehten Tatsachen und Einträgen gescheitert sind. Genau ihr habt es ebenso verursacht wie jene verdrehten Empfehlungsgeber, die eine wundersame Geld-Vermehrung ohne Arbeit versprochen hatten. Die Moral liegt auf beiden Seiten. Für alle anderen und jene die sich wirklich sachlich ein Bild machen möchten eine kurze Aufklärung. Lieber Lyoness Kunde, ich nutze die kostenlose Cashbackcards selber seit 7 Jahren weltweit, habe immer meinen Cashback wöchentlich ausbezahlt bekommen und so über die Jahre schon tausende CHF gespart. Wenn du zusätzlich noch mehr sparen möchtest, nutze die vielen Deals und profitiere von den Aktionen die die Händler auf der Webseite bereitstellen, es funktioniert! Finanziert von eurem Händler! Du kannst bei Lyoness nicht investieren., unmöglich. Du kannst nur sparen beim Einkaufen. Wenn jemand etwas anderes behauptet ist es ganz einfach nicht nur falsch, es ist unmöglich. Lieber Handelspartner und KMU, Cashback-Soolution Kunde Kennst du eine andere Werbemöglichkeit als Firma, wo du die Werbung erst bezahlst, wenn du den Umsatz in der Kasse oder auf dem Konto hast? Jedes Zeitungsinserat ist genau das Gegenteil. Das hört hingegen kein Zeitungsblatt gern. Ich bin seit 6 Jahren Handelspartner, mache seither keine andere Werbung mehr und gebe die Vorteile lieber meinen Stammkunden weiter. Hört die gleiche Branche wieder nicht so gerne. Lieber Unternehmer und Lyconet-Marketer Wenn du diese zwei genannten, Kunde und Handelspartner mit Engagement, Freude und Begeisterung auf Empfehlung zusammenbringen willst, dann kannst du als Marketer ohne Investitionen aber mit Arbeit tätig werden und aus den entstehenden Umsätzen im Handel langfristig mitprofitieren. Aus den entstehenden Umsätzen! Wenn dir jemand weiss machen möchte, dass es ohne Arbeit oder schnelles Geld gibt, dann sicher nicht bei uns, das musst du anderswo versuchen. Was du jedoch kannst und auch nutzen solltest, gehe bei den angeschlossenen Partnerunternehmen Einkaufen und mach Umsatz im Handel. Du kannst bei Lyconet auch kein Geld investieren und somit auch keines verlieren. Wenn jemand etwas anderes behauptet ist es schlicht falsch, es geht gar nicht. Du kannst, wenn du willst und vor allem als Unternehmer auch verstehst, für Marketingzwecke dir einen Rabattgutschein Bestellen, den du immer und ohne Ablaufdatum bei den Handelspartnern mit einkaufen wieder einlösen kannst. Wenn dir jemand etwas anderes weissmachen will ist es ganz einfach falsch. Daher hat mir auch niemand je Geld "abgenommen"! Beste Grüsse Christoph Schmäh

von twist am
11.10.2016, 10:32

@Supi777

Es ist sicher richtig, dass Lyoness angesichts der massiven Kritik, die an ihrem Geschäftsmodell geübt wird, Mühe hat, interessante Händler zu finden und daher ein unattraktives Je-Ka-Mi Händlernetz aufweist. Trotzdem möchte ich dich darauf hinweisen, dass das Hauptthema dieses Forums nicht die Frage ist, wie erfolgreich Lyoness als Einkaufsgemeinschaft ist, sondern ihr unlauteres Finanzierungssystem unter welchem sie ihren wertvollsten Leuten, den früheren Business Partnern und Premium Mitgliedern und den heutigen Marketern Gelder in Höhe von Hunderten von Millionen Franken in Form von Anzahlungen und für Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen abgenommen hat. Wie du sicher festgestellt hast, versuchen die Lyoness-freaks immer vom eigentlichen Thema abzulenken, indem sie, anstatt auf das Hauptthema einzugehen, von den angeblich grossen Vorteilen für Shopper sprechen.

von Ede Buser am
11.10.2016, 09:25

Bei mir wurde gerade ein Deal eingelöst

Seit ich bei mir Deals für Kunden habe, haben schon einige Leute bei mir das Kaspersky Internet Security mit einem Deal eingelöst. Die Kunden mit unserer Kundenkarte bekommen das Kaspersky für Fr. 26, statt für Fr. 41. Ich denke das ist ein guter Grund für eine Kundenkarte, auf den Restbetrag bekommen Sie wieder 2% und neue Shoppingpunkte, für den nächsten Deal. Was ist daran schlecht?

von Supi777 am
10.10.2016, 19:18

Die Wahrheit ist bitter!

Ich bin sachlich und wenn man kontrolliert, sind es wirklich ca. 100 Lyoness kleine KMU's, die Lyoness anbieten . Wenn man denkt seit 2009 ist Lyoness am Gas geben, ist dies eher ein Schlafwagen. Lyoness kommt überhaupt nicht vorwärts. Jetzt sowieso, da den Gründern endlich das Handwerk gelegt wird. Sie gehören nur zu den kleinen Usern, die immer noch die Hoffnung haben, dass man Geld verdienen kann. Und wenn man Ferien Bucht, gehe ich zu einem Reisebüro in der Region. Den wenn jeder Depp seine Reise online Bucht, kann das Gewerbe nicht überleben! Und dann nehme ich lieber die 10 % Rabatt vom Reisebüro, anstelle solch einem Cashback, den man gutgeschrieben bekommt, und man wieder was kaufen muss. Ich habe den Lyoness Gründern oft den Rat gegeben, wie man in die richtigen Läden kommt, aber diese Personen haben weder das Know-how noch das verkäuferische Talent dazu, um Lyoness erfolgreich zu machen. Ihnen geht es nur ums Schneeballsystem und verdienen so die richtige Kohle. Genau, von Ihnen, wo sie doch auch investiert haben, oder hatten sie kein Geld dazu? Dann haben sie wenigstens keine großen Verluste eingehandelt

von Ede Buser am
10.10.2016, 17:07

@Supi777 bitte Sachlich bleiben

Supi777 Wir sind hier in einem Forum, was hat die Aussage mit «schauen Sie doch auf Ihre Homepage, die ist veraltet» zu tun? Bleiben Sie doch Sachlich und nicht beleidigend, wir reden hier über Lyoness. Sind Ihnen die Argumente schon ausgegangen, das Sie auf so einem Niveau diskutieren? Wie ist eigentlich Ihr Name? Damit ich Sie auch richtig ansprechen kann. Sie Schulden immer noch den Beweis das wir in der Schweiz nur in 100 Läden einkaufen können und das wir nur 1% Vorteile für den Kunden haben. Stimmt beides nicht, wir haben über 1500 Orte nur in der Schweiz zum Einkaufen und über 12’000 Onlinegeschäfter Weltweit. Die meisten Leute buchen Ihre Ferien über booking.com, und genau dort sparen zum Beispiel auch viele Lyoness Mitglieder. Ja Sie lesen richtig, Sie sparen dort, und Sie bezahlen nichts dafür. Das Geld welches dort gespart wird gibt schon wieder ein Urlaubsbazen mehr. Dieses Geld bekommt das Lyonessmitglied direkt auf das Bankkonto ausbezahlt.

von Ede Buser am
10.10.2016, 16:21

Lyoness ist eine Einkaufsgemeinschaft

Lyoness ist eine Einkaufsgemeinschaft, da verdient man kein Geld, aber man spart beim Einkaufen Geld, bzw. man bekommt Geld zurück. @Supi777 Sie bringen wirklich alles durcheinander. Lyoness Kunden müssen nicht Glauben das Sie Geld zurück bekommen, das findet definitiv bei jedem Einkauf statt, das ist nicht Glauben, das ist Realität. Oder können Sie mir das Gegenteil beweisen?

von Ede Buser am
10.10.2016, 14:36

@Suppi777

Guten Tag Herr Supi777 (Name möchte er wohl nicht bekannt geben) Wir reden hier von Fakten. Beleidigungen sind wirklich falsch am Platz. Wenn Sie etwas zu sagen haben, was aber Hand und Fuss hat dürfen Sie es gerne hier platzieren, aber bitte auch mit dem nötigen Respekt. Sonst werden Sie nämlich auch nicht wirklich ernst genommen. Das von mir gepostete hat Hintergrund und ist beweisbar. Da fehlen Ihnen die Worte. Übrigens stimmt es nicht das wir «nur» 1% Rabatt haben, und das wir in 100 Läden einkaufen können ist nochmals gelogen, mein Freund. Wie ist denn ihr richtiger Name? Ich möchte gerne wissen mit wem ich öffentlich spreche, und wer solche Lügen verbreitet. Ich kann beweisen das es über 100 Händler in der Schweiz sind, wo ist Ihr Beweiss? Ich kann beweisen das es mehr als 1% Rabatt gibt, wo ist Ihr Beweiss?

von Supi777 am
10.10.2016, 14:28

1 - 5 % Rabatt ist nichts!!

Wenn man als Privatman an sowas glaubt, spricht nichts dagegen! Kleine Kinder glauben ja auch noch an den Weihnachtsmann! Aber andere damit zu überzeugen, dass man mit Lyoness so richtig Geld verdienen kann, ist einfach eine Illusion. Schauen Sie doch auf Ihre Homepage. Sie ist überhohlt und längst nicht mehr auf dem neusten Stand. Wenn Sie so reich wären, hätten Sie schon längst eine Moderne Website

von Ede Buser am
10.10.2016, 13:54

Schreiben hier Geister?

Da schreibt mich wirklich jemand direkt an und beim Namen steht nichts. Wollen Sie Anonym bleiben? Ja, wir suchen Geschäftspartner mit denen wir eine Gemeinschaft aufbauen möchten. Darf jeder freiwillig machen, oder ist das Strafbar? Als Lyonessmitglied kaufe ich bei Lyonesspartner ein und bekomme dafür Rabat, 1% bis 5%. und das freut mich. Im Gegenzug kommen auch Kunden zu mir welche von mir Rabatt bekommen, da zahle ich für den Rabatt, aber Sie können es fast nicht glauben, ich gebe den Rabatt gerne, denn die Kunden haben sich diesen Rabatt verdient. Wer freut sich nicht, wenn er im Geschäft ein kleines Geschenk erhält? Ich glaube jeder. Und was ist jetzt falsch daran?

von Supi777 am
10.10.2016, 13:47

Lyoness bringt überhaupt nichts

Mit der Lyoness Card kann man höchstens Kokainbahnen auf dem Tisch richten, zu mehr ist die Karte nicht zu gebrauchen! Sogar die Karten von Coop und Migros haben mehr Rabatt auf Produkten. Nur der Unterschied, bei Coopcard und der Cumuluscard kann man alles kaufen, bei Lyoness kann man höchsens in100 Läden einkaufen und dies nur in Läden, die so klein sind, dass es sich überhaupt nicht lohnt! Man kann nur dort einkaufen, wo sich die Lyoness Kunden auch investiert haben. Es gibt sogar Taxibetriebe mit Lyoness..super! Nur leider wissen die Fahrer nicht, was Lyoness ist! Und genau so wird es in der Schweiz fabriziert. Die Lyoness Anhänger kommen mir vor wie Asis, die nur von der Hoffnung leben, dass sie vielleicht einmal im Leben Glück haben werden. Aber ich muss euch enttäuschen! Ihr habt nur Zeit und Geld investiert und verdient haben die ersten 10 Leute im Jahr 2009.

von am
10.10.2016, 11:08

@Ede Buser

Sehr geehrter Herr Buser Sie schreiben, dass Lyoness eine Einkaufsgemeinschaft ist und dass wenn jemand heute eine Kundenkarte bekommt, er weder ein Business Paket kaufen noch investieren kann. Das ist, soweit es sich um blosse Shopper handelt, richtig. Ganz anderes sieht es bei den sog. Marketern aus, was Sie wohl auch sind. Auf Ihrer Homepage www.buser-informatik.ch machen Sie mächtig Werbung für Lyconet, die "Vertriebssparte" von Lyoness. Unter www.lyconet-basel.ch suchen Sie Leute, die Lyconet-Marketer werden wollen. Sie animieren Leute, Lyconet Marketer zu werden mit grammatikalisch und inhaltlich fragwürdigen Aussagen wie: "Sie verdienen so viel Geld, wie Sie auch arbeiten", "Hier können Sie Geld verdienen, auch in allen Länder", "Sie sind am grossen Firmenweltweit mitbeteiligt, weltweit". Sie wissen ganz genau, dass Lyoness Marketer nichts anderes zu tun haben, als "eigenständig und eigenverantwortlich" weitere Lyoness-Mitglieder, weitere KMU-Partnerunternehmen und weitere Lyconet Marketer anzuwerben und dass den Marketern als Entgelt für ihre Tätigkeit (meist utopische) Vergütungen nach dem Compensation Plan Fassung Nov. 2014 in Aussicht gestellt werden. Sie wissen ganz genau, dass es für Marketer die "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen m i t A n z a h l u n g Fassung Nov.2014 gibt. Sie wissen genau dass solche Anzahlungen bei der Berechnung der Vergütungen eine grosse Rolle spielen. Sie wissen genau, dass das Generieren von Anzahlungen bisher das Kerngeschäft von Lyoness war. Es ist richtig, dass die WKStA ihre Ermittlungen wegen Betriebs eines Schneeballsystems und schweren gewerbsmässigen Betrugs einstellen musste. Die Ermittlungen wegen Verdachts auf Verletzung des Kapitalmarktgesetzes gehen jedoch weiter, ebenfalls die Ermittlungen betr. die Kooperation von Lyoness mit dem Fussballclub Rapid, Wien. Es hat sich gezeigt, dass es auf strafrechtlicher Ebene mangels griffiger Gesetze schwierig ist, Lyoness Einhalt zu gebieten. Umso erfreulicher sind die Erfolge, die auf zivilrechtlicher Ebene erzielt werden konnten: Lyoness wurde mehrfach gerichtlich dazu verpflichtet, Anzahlungen zurückzuzahlen. Es darf davon ausgegangen werden, dass weitere solche Urteile (auch in der Schweiz) folgen werden.

von Supi777 am
10.10.2016, 10:18

Ede Buser

Jetzt weiss jeder Depp, dass Lyoness Mist ist und dieser Ede Buser versucht immer noch sich an seinem letzten Strohhalm an Hoffnung zu retten.

von Ede Buser am
09.10.2016, 14:25

Pyramide oder Schneeball ???

Für Herrn Ecker habe ich auch noch etwas. Sie fragen: ist Lyoness ein „Pyramiden- und Schneeballsystem!“ Ich kann Ihnen da eine Rechtskräftige Antwort geben, NEIN. Hier der Text Graz (OTS) - Nach jahrelangen Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Österreich hat das Oberlandesgericht (OLG) Wien mit Beschluss vom 12. April 2016 die Entscheidung des Landesgerichts für Strafsachen Wien rechtskräftig bestätigt und der Beschwerde der WKStA keine Folge gegeben. Somit ist das Ermittlungsverfahren sowohl gegen die Lyoness Europe AG als auch gegen CEO Hubert Freidl einzustellen. Die vorliegende Entscheidung des OLG Wien stellt nunmehr unmissverständlich klar, dass Lyoness kein Ketten- oder Pyramidenspiel im Sinne des § 168a StGB (Strafgesetzbuch) betreibt und dass jegliche Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betrugs zu beenden sind. Diese Entscheidung ist rechtskräftig und kann nicht mehr angefochten werden. CEO Hubert Freidl zeigte sich über den Ausgang des Ermittlungsverfahrens sehr erfreut, weil damit auch die Darstellungen von Lyoness nunmehr endgültig bestätigt wurden. Und hier der Link zur Presse: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160419_OTS0189

von Ede Buser am
09.10.2016, 14:04

Was ist Lyoness

Lyoness ist eine Einkaufsgemeinschaft, Wenn jemand heute eine Kundenkarte bekommt kann er weder ein Business Packet kaufen noch investieren. Sonst bitte mir dies mal zeigen wie das geht. Mit dieser Kundenkarte kaufe ich in 47 Länder ein und das in über 300 000 Stellen. Überall bekomme ich Mindestens 1% Cashback oder mehr. Das sind die Fakten, alles andere ist Nichtwissen, Wer so ein Mist reinschreibt, sorry weiss es nicht besser. Entweder hat er/Sie sich nicht wirklich informiert oder er/Sie Lügt. Übrigens, muss ich mich nicht mit einem unbekannten Namen verstecken. Mein Name ist Ede Buser.

von twist am
09.10.2016, 11:19

ÖSTERREICHISCHE UND SCHWEIZERISCHE GERICHTE IN DER BEURTEILUNG VON LYONESS WEITGEHEND EINIG

Ich habe die kürzlich gegen Lyoness verhängten erstinstanzlichen Urteile in Österreich und der Schweiz analysiert. In den beiden Urteilen wurde Lyoness zur Rückzahlung von Anzahlungen verpflichtet. In Österreich handelt es sich um das Urteil 21C 33/15m des Bezirksgerichts für Handelssachen vom 8.9.2016 gesprochen von Richterin Mag. Linda-Maria Unterlechner. In der Schweiz handelt es sich um das Urteil EV2016 42 des Kantonsgerichts Zug vom 20.9.2016 gesprochen von Richter Dr. R. Meyer. In Österreich ist die Beklagte die Lyoness Europe AG-CH-Buchs, in der Schweiz ist die Beklagte die Lyoness Suisse GmbH, CH-Cham. So hält Richterin Unterlechner in ihrem Urteil fest: "Das System der Beklagten (Anm.: die Lyoness Europe AG) beruht darauf, dass der Kläger der Beklagten in der Aussicht darauf, hiefür einen Gewinn zu erzielen, Kapital zur Verfügung stellt. Dieser Gewinn fällt jedenfalls laut Eigendarstellung der Beklagten umso höher aus, je mehr Kapitalgeber der Kläger zuführt und je mehr Kapitalgeber insgesamt am System teilnehmen. Auch wenn der Kläger durch eigene Einkäufe oder Gutscheinbestellungen Vergütungen erhält, so ist diese Vergütungsform aufgrund des geringen Prozentsatzes (bis zu 2 %) wirtschaftlich unbedeutend, weshalb die im System erzielbaren Vorteile weder vorrangig vom Konsum von Waren oder Dienstleistungen abhängen, noch im Konsum der Produkte selbst liegen. Offensichtlich wird dies anhand von folgendem Beispiel dargestellt: Bestellt ein Kunde Gutscheine im Gesamtwert von EUR 10,000.- und leistet darauf eine Anzahlung von EUR 1,000.-, setzt die Finanzierung des Restbetrages von EUR 9,000.- durch die Mitgliedsvorteile voraus, dass der Kunde bei einer angenommenen Sofortvergütung von 2 % selbst Einkäufe in Höhe von EUR 450,000.- tätigen muss oder Freundschaftsboni aus den Einkäufen von angeworbenen Kunden lukriert. Dies würde bei einer angenommenen Provision von 0,5 % ein erforderliches Einkaufsvolumen von EUR 1,800,000.- der Mitglieder bedeuten. Tatsächlich wird für den Kunden die Teilnahme am System der Beklagten erst durch die "erweiterten Mitgliedsvorteile" iSd Pkt. 7 der ZAGB lukrativ, die jedoch weitgehend davon abhängen, dass der Kläger Neukunden anwirbt. So entsteht der Anspruch des Kunden auf die (eigentlich profitablen) Treue- bzw. Partnerprämien (bis zu 18.75 % auf Treueprämien geworbener Kunden) erst, wenn direkt geworbene Mitglieder bestimmte "Einheiten" bilden (durch Einkäufe oder anderweitige Kapitalzufuhr) bzw. selbst Treueprämien erwerben. (Pkt. 7.2., 7.6 der ZAGB). Bei wirtschaftlicher Betrachtung erfolgt die Vergütung ü b e r w i e g e n d über die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Kapitalleistungen an die Beklagte. Insgesamt handelt es sich um eine i r r e f ü h r e n d e Geschäfts- Praktik im Sinne der Z 14 des Anhanges zu § 2 UWG. Die geschlossenen Verträge sind demnach u n w i r k s a m iSd § AGBG, weshalb der Kläger seinen Rückabwicklungsanspruch auch auf diese Bestimmung stützen kann. Eine Prüfung der übrigen Rechtsgrundlagen konnte daher unterbleiben" So weit die Urteilsbegründung des Bezirksgerichts für Handelssachen, Wien. Richter Dr. R. Meyer vom Kantonsgericht Zug kommt in seiner Urteilsbegründung in seinem Urteil vom 20.9.2016 unter Art. 4.1, 4.1.1, 4.1.2, 4.1.3, 4.1.4, 4.1.5, 4.2.1 und 4.2.2 zu weitgehend identischen Schlüssen wie seine österreichische Kollegin Linda-Maria Unterlehner. Unter diesen Umständen ist es wohl angezeigt, dass die Justiz in Österreich und der Schweiz, aber auch in Deutschland, wo die Staatsanwaltschaft Köln bereits gegen Lyoness ermittelt, vermehrt zusammenarbeitet.

von am
08.10.2016, 11:59

OFFENER BRIEF AN OTTO-STEINER-LANG

Sehr geehrter Herr Steiner-Lang Sie sind Präsident des 2007 gegründeten Schweizer Verband Network Marketing (SVNM). Ihr Verband wurde ins Leben gerufen, um "dem Wildwuchs der Firmen, die unter dem Deckmantel von Network Marketing illegale Schneeball- oder Pyramidenspiele betreiben, Einhalt zu gebieten und den seriös arbeitenden Unternehmen und deren Vertriebspartner eine faire Plattform in der Schweizer Wirtschaft zu bieten". Ihr Verband "will das Ansehen von Network Marketing in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen und Vorurteile durch sachliche Diskussion entkräften". Mitglieder Ihres Verbandes können sowohl im Network Marketing tätige Firmen sein als auch Einzelpersonen, welche als Network Marketer für eine in der Schweiz aktive Firma tätig sind. Nach über 9-jähriger Existenz hat Ihr Verband gerade Mal 9 Firmenmitglieder, nämlich Amway, Anifit, Bestlife 3000, Forever Living, Lifeplus, LR Health & Beauty Systems, Navita, PM International und Lyoness. Alle Firmen (ausser Lyoness, die kein Produkt hat) sind in den Bereichen Nahrungsmittelergänzung, Pflege- und Wellnessprodukte und Tiernahrung tätig. Ihr Verband bietet ihren Mitgliedern eine "Qualitätssicherung", indem er überprüft, "ob die im Network Marketing tätige Firma, die Verbandsmitglied werden will, alle gesetzlichen Vorschriften erfüllt". Damit stellt Ihr Verband allen bestehenden Firmenmitgliedern einen Persilschein aus. Wie der Fall Lyoness aber exemplarisch zeigt, ist Ihr Verband aber gar nicht willens oder nicht in der Lage, eine solche Prüfung seriös vorzunehmen. Sie haben nach heftiger Kritik am Geschäftsmodell von Lyoness den Namen Lyoness im Firmenmitgliedsverzeichnis auf Lyconet geändert, obwohl es gar keine Firma Lyconet gibt, da Lyconet eine blosse Marke von Lyoness ist. Die Änderung haben Sie vorgenommen, damit nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, dass Lyoness nach wie vor ein Firmenmitglied Ihres Verbandes ist. Nachdem nun das Kantonsgericht Zug erstinstanzlich in seiner Urteilsbegründung bestätigt hat, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt und nachdem der K-Tipp in seinem Artikel vom 5.10.2016 berichtete, dass die Mitglieder-Verträge von Lyoness Schweiz ungültig sind und Mitglieder ihr Geld zurückfordern können, ist es wohl an der Zeit, dass Sie die Mitgliedschaft von Lyoness beim SVNM überprüfen. Dies obwohl Lyoness-Interessenvertreter in SVNM-Führungsgremien sitzen: Adolf Weisskopf, Geschäftsführer von Lyoness Suisse GmbH ist Mitglied des Beirates, Stefan Wildhaber, ein überaus eifriger Lyoness-Marketer, sitzt im Vorstand. Ich möchte Sie noch daran erinnern, dass in Ihrem Papier "Der SVNM stellt sich vor" unter Art. 13 Mitgliedschaft lapidar festgehalten ist: "Der Vertrieb muss die Arbeitsweise gemäss UWG Art. 3 r einhalten". Damit ist wohl gemeint, dass kein Schneeballsystem betrieben werden darf. Dazu ist festzuhalten, dass der genannte UWG-Gesetzesartikel keineswegs eine einzuhaltende Arbeitsweise umschreibt, sondern festlegt, wann ein Schneeballsystem als unlauter gilt.

von Supi777 am
07.10.2016, 13:29

Wird auch Zeit

Wurde ja auch Zeit, dass man diesen Idioten endlich das Handwerk legt. Schlimm genug ist es, dass solche kleine Händler, die immer noch glauben, sie könnten mit Lyoness Cash Back viel Geld verdienen, bekannte Fussballvereine überreden möchten, mit Lyoness zu arbeiten. So würden Fussballfan's wahnsinnig von Lyoness reich werden. So ein Scheiss! Lyoness ist auch nicht mehr Sponsor beim FC Wohlen. Sehr wahrscheinlich weil dieser kleine Fisch kein Geld mehr gehabt hat. Eine Bäckerei in Aarau, total Lyoness Anhänger glaubte auch, sie würden jetzt so richtig reich werden. Sie fragten, ob sie mit einem bekannten Verein zusammen arbeiten könnten - mit Lyoness! Als man sie fragte, dass Lyoness zuerst investieren muss, gab sie klein bei. Die Lyoness Leute haben gar kein Geld. Sie tun nur so und denken, dass sie mit ein paar Rappen pro Einkauf das grosse Geld machen.

von twist am
06.10.2016, 08:52

OPTION FÜR CH- LYONESS-GESCHÄDIGTE

Wie bekannt wurde, hat das Kantonsgericht, Zug, in einem erstinstanzlichen Urteil in der Urteilsbegründung bestätigt, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt. Viele CH-Lyoness "Business Partner", "Premium Mitglieder" und "Marketer" werden sich nun fragen, welche Möglichkeiten bestehen, ihr einbezahltes Geld (die Anzahlungen) zurückzuerhalten. Es ist bekannt, dass es in der CH Tausende von Leuten gibt, die Anzahlungen geleistet haben, die meisten in Höhe von Fr. 3000.-. Es gibt aber auch Leute, die Beträge in Höhe von Zehntausenden von Franken einbezahlt haben, weil sie sich an ausländischen Verrechnungssystemen beteiligen wollten. Schon vor Gründung im Jahre 2009 hat Lyoness Schweiz von 300 "Business Partnern" je Fr. 3,000.- (= Fr. 900,000.-) kassiert. Allen sich geschädigt fühlenden Anzahlern empfehle ich, sich an Rechtsanwalt Dr. Rainer Riek von der Anwaltskanzlei Zwicky, Windlin + Partner, Zug, zu wenden. Er hat die nun vom Kantonsgericht Zug behandelte Klage eingereicht und er verfügt deshalb über eine grosse Sachkenntnis in diesem Fall.

von Ben Ecker am
05.10.2016, 09:30

...auch in Österreich ist mit Urteil (Az. 21 C 311/15m) vom 08.09.2016 ist Lyoness ein „Pyramiden- und Schneeballsystem!“

Ein weiteres Urteil – Az. 21 C 311/15m – des Bezirksgericht für Handelssachen Wien vom 08.09.2016 bestätigt nun bereits zwei vorangegangene Urteile (von RA Dr. Fromhold eingebracht) und festigt die bisherigen Entscheidungen zu Lyoness als Schneeballsystem. - Erläuterung zu „Anhang Z 14 zu § 2 UWG„: 14. Einführung, Betrieb oder Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist. - Auszug aus dem Urteil (Seite 12 & 13): Gemäß Anhang Z 14 zu § 2 UWG ist die Einführung, Betrieb oder Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist, eine irreführende Geschäftspraktik. Der Tatbestand der Z 14 ist weiter als § 27 UWG und erfasst nicht bloß Vertragssysteme, bei denen mit dem Kunden eine unbedingte Zahlungspflicht und andererseits eine bedingte Leistungspflicht des Unternehmers vereinbart werden. Es genügt, dass der Kunde die (tatsächliche oder vermeintliche) Aussicht hat, eine Vergütung zu erzielen. Auch jene Fälle, in denen dem Kunden eine Gegenleistung des Unternehmers unbedingt zugesagt und zusätzlich ein Bonus in Aussicht gestellt wird, fallen darunter. Dieser Bonus muss auch nicht ausschließlich von der Zuführung neuer Kunden abhängig sein. Es genügt, dass als Leistung des Kunden – allenfalls neben dem Erfordernis des Verkaufs oder Verbrauchs von Produkten – überwiegend das Zuführen neuer Kunden erforderlich ist (Kucsko in Wiebe/Kodek, UWG2 § 27 Rz 22). Damit das Per-se-Verbot anwendbar ist, muss die zu erzielende Vergütung hauptsächlich durch die Einführung neuer Verbraucher entstehen. Das liegt vor, wenn nicht die durch den Verkauf von Produkten erzielbare Marge, sondern die Werbungsprämie für Neukunden im Vordergrund steht … … Tatsächlich wird für den Kunden die Teilnahme am System der Beklagten erst durch die „erweiterten Mitgliedsvorteile“ iSd Pkt. 7 der ZAGB lukrativ, die jedoch weitgehend davon abhängen, dass der Kläger Neukunden anwirbt. So etwa entsteht der Anspruch des Kunden auf die (eigentlich profitablen) Treue- bzw Partnerprämien (bis zu 18,75% auf Treueprämien geworbener Kunden) erst, wenn direkt geworbene Mitglieder bestimmte „Einheiten“ bilden (durch Einkäufe oder anderweitige Kapitalzufuhr) bzw selbst Treueprämien erwerben (Pkt. 7.2., 7.6. der ZAGB). Bei wirtschaftlicher Betrachtung erfolgt die Vergütung überwiegend über die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Kapitalleistungen an die Beklagte. Insgesamt handelt sich daher um eine irreführende Geschäftspraktik im Sinne der Z 14 des Anhanges zu § 2 UWG. Die geschlossenen Verträge sind demnach unwirksam iSd § 879 ABGB, weshalb der Kläger … (dieses Urteil ist nach bisherigen Stand ab 08.10.2016 rechtskräftig!)

von winkelried am
04.10.2016, 23:09

Dieses original Schweizer Urteil zum Herunterladen

An alle Lyoness-Fans (die Befürworter und die Gegner gleichermassen!) Hier könnt ihr dieses original Schweizer Urteil herunterladen und im Detail immer wieder und wieder lesen - sofern ihr nichts besseres zu tun habt :-) http://schy.ch/lyoness.pdf Es ist ja noch nicht rechtskräftig und ich bin WIRKLICH gespannt, wie das weitergeht. Ich jedenfalls habe genug Geld und vor allem sehr viel Interesse, das ganze bis zum Ende durchzuziehen! I'll keep you posted... ;-) Liebe Grüsse Christian Plaschy vom Social Music Network http://www.plaschymusic.com

von am
04.10.2016, 18:05

NEUER PRESSEARTIKEL

Die Konsumentenzeitschift Ktipp hat in ihrer Ausgabe vom 5.9.2016 (Heft No.16) folgenden Artikel veröffentlicht: LYONESS: MITGLIEDER KÖNNEN GELD ZURÜCKFORDERN. "Hände weg vom Lyoness Business Paket" warnte der K-Tipp schon vor sechs Jahren. Nun entschied das Kantonsgericht Zug: Die Mitglieder- Verträge sind ungültig. Lyoness bezeichnet sich selbst als "Einkaufsgemeinschaft" und verspricht: Mitglieder, die bei einem der angeschlossenen Unternehmen einkaufen, erhalten Rabatte. Dazu bot Lyoness früher ein "Business Paket" an. Es kostete 3000 Franken und für die Anwerbung neuer Business -Kunden wurde eine Provision in Aussicht gestellt. Diese Provisionen für die Anwerbung weiterer Lyoness-Kunden waren umso höher, je mehr Mitglieder angeworben werden konnten und je mehr sie einkauften. Der Einzelrichter am Kantonsgericht Zug hat die Verträge auf Klage eines Mitglieds gegen die Lyoness Suisse GmbH rechtlich überprüft. Sein Urteil: Die Verträge sind ungültig. Beim Lyoness-Konstrukt handle es sich " um ein Schneeballsystem", das unlauter und widerrechtlich sei. Wörtlich heisst es im Urteil: "Es sind nicht bloss Teile des Vertrages widerrechtlich, sondern die AGB sind gesamthaft widerrechtlich, da sie ein unlauteres Geschäftssystem verfolgen". Gemäss Urteil sind alle Premium-Verträge, die Lyoness in der Schweiz geschlossen hat, ungültig. Folge: Betroffene Mitglieder können das einbezahlte Geld zurückverlangen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Lyoness hat angekündigt, beim Obergericht des Kantons Zug Beschwerde einzulegen.

Mein Kommentar: Dass Lyoness gegen sie verhängte Urteile an die nächst höhere Instanz weiterzieht, um Zeit zu schinden, ist man gewohnt. Ebenso gewohnt ist man aber, dass die höheren Instanzen Urteile der Vorinstanzen schützen. Beispiel: Der Verein für Konsumenteninformation (VKI), Wien, hat Lyoness im Auftrage des österreichischen Sozialministeriums verklagt wegen unlauteren Geschäftsbedingungen. Das Handelsgericht, Wien, entschied am 13.2.2015, dass 61 Klauseln in den AGB/ZAGB von Lyoness ungesetzlich waren. (= Negativrekord!). Es stellte fest, dass sich Lyoness eines "unübersichtlichen und intransparenten Regelwerks" bedient. Das Oberlandesgericht, Wien, an welches Lyoness in Berufung gegangen war, bestätigte am 1.3.2016 das Urteil des Oberlandesgerichts vollumfänglich. Dann hat Lyoness das Urteil an den Obersten Gerichtshof weitergezogen, dessen Urteil bald zu erwarten ist. Dr. Peter Kolba, Leiter Recht des VKI sagte zum Urteil des Oberlandesgerichts: "Dieses Urteil ist etwas Besonderes. Wenn es rechtskräftig ist, entfaltet es Wirkung für alle Betroffenen, da sich Lyoness dann nicht mehr auf die aufgehobenen oder sinngleichen Klauseln berufen darf. Soweit dieses Urteil rechtskräftig ist, wird der VKI Betroffene in ganz Europa unterstützen, bezahlte Gelder von Lyoness zurückzubekommen.

von Ellen am
03.10.2016, 13:45

...wie lange kann sich Lyoness noch halten?

Besser kann man das System hinter wohl Lyoness nicht erklären! Man sollte dieses Urteil in möglichst viele Sprachen übersetzen lassen und den Mitgliedern in anderen Ländern ebenfalls zugänglich machen.

von am
03.10.2016, 12:20

BREAKING NEWS: SCHWEIZER GERICHT BEFAND: LYONESS BETREIBT EIN SCHNEEBALLSYSTEM

Das Kantonsgericht des Kantons Zug, Zug, hat am 21.9.2016 ein Urteil gegen die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, gefällt. Die Klage war von einem sich geschädigt fühlenden Lyoness-Mitglied (Marketer) eingereicht worden. Das Gericht hält in seiner Urteilsbegründung klar und deutlich fest, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt: Art. 4.1.: Gemäss Art. 3 Abs 1 lit.r UWG handelt unlauter, wer jemandem die Lieferung von Waren, die Ausrichtung von Prämien oder andere Leistungen zu Bedingungen in Aussicht stellt, die für diesen hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen einen Vorteil bedeuten und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Waren oder Leistungen (Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidensystem). Ist ein Tatbestand der Unlauterkeit als objektive Verhaltensnorm erfüllt, führt dies zur Rechtsfolge der Wider- Rechtlichkeit. Bei Schneeballsystemen werden typischerweise Mittel von mehreren, später angeworbenen Personen zur Spitze der Pyramide geleitet, wobei ein besonderer Waren- oder Dienstleistungsvertrieb als Tarnung dient, z.B. indem Neumitglieder zu überhöhten Preisen Waren zu kaufen haben und diese dann zur Refinanzierung zu ebenfalls erhöhten Preisen an Dritte weitergegeben müssen. Art. 3 Abs 1 lit. r UWG erklärt, ohne diese Begriffe selbst zu verwenden, Vertriebs- und Marketingsysteme, d.h. vertragliche Absatz- und Verkaufsförderungssysteme, nach dem sog. Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidenprinzip als verboten und damit per se als unlauter. Vom Gesetzgeber werden generell Strukturen ins Auge gefasst, bei denen die bereits in das System eingestiegenen Teilnehmer hauptsächlich dann einen vermögensrechtlichen Vorteil erzielen können, wenn es diesen gelingt, weitere Teilnehmer anzuwerben und diese ebenfalls zum Einstieg ins System zu bewegen. Neu in das System Eintetende zahlen i.d.R. einen u.U. erheblichen Einstiegsbetrag,von dem zumindest ein Teil nach vordefinierten Regeln dem jeweiligen Anwerber und den bereits Eingestiegenen zufliesst. Art. 4.1.1: Bei der Beklagten handelt es sich um eine Einkaufsgemeinschaft mit einem offensichtlich undurchsichtigen Geschäftsmodell. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, durch den Bezug von Waren und Dienstleistungen bei Lyoness Partnerunternehmen Vorteile zu erhalten. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, am Lyoness Treueprogramm teilzunehmen und die Mitgliedsvorteile und einen Freundschaftsbonus zu erhalten. Das Mitglied kann das Treueprogramm weiteren Verbrauchern empfehlen und diese als neue Mitglieder werben. Das Mitglied ist aber nicht zur Weiter- empfehlung verpflichtet. Das Treueprogramm wird über das Vertriebssystem Lyconet vermarktet. Die Lyconet-Vereinbarung ermöglicht den Mitgliedern, die Verbreitung und Nutzung des Treueprogramms als selbständige, gewerblich tätige Vertriebs- Vermittler zu fördern und dadurch weitere Vorteile zu erlangen. Nach Abschluss der Lyconet Vereinbarung erlangt das Mitglied die Stellung als unabhängiger Lyconet Marketer. Die Förderung der Verbreitung und Nutzung des Treueprogramms erfolgt durch die Gewinnung neuer Marketer und die Betreuung bestehender Marketer sowie die Gewinnung neuer SME-Partnerunternehmen und die Betreuung bestehender SEME-Partnerunternehmen. Als Gegenleistung erhält der Marketer eine Vergütung nach Massgabe des Lyconet Compensation Plans. ES LIEGT SOMIT EIN VERTRIEBSSYSTEM NACH DEM SCHNEEBALLPRINZIP VOR. Art. 4.1.2: In diesem Lyonesskonzept wird die Lieferung von Waren sowie die Leistung vor Vorteilen inkl. Prämien (Shopping Points, Prämien, Gutscheine, Cashback, Freundschaftsbonus, Partnerprämien etc.) in Aussicht gestellt. Der Anbieter Lyoness bietet den Abschluss einer Vertragsbeziehung zu gewissen Bedingungen an. Nicht die Vertragsbeziehung an sich, sonder die Bedingungen deselben machen das Schneeballsystem unlauter. Art. 4.1.3.: Das Inaussichtstellen von irgendwelchen Leistungen muss gemäss Art. 3 ABs. 1 lit. r UWG zu Bedingungen erfolgen, die für den Abnehmer einen Vorteil hauptsächlich bei der Anwerbung weiterer Personen vorsehen. Eine unlautere Handlung liegt bereits vor, wenn dem Abnehmer Vorteile hauptsächlich als Folge der Anwerbung weiterer Personen für das System zustehen. Dem Kläger wurden Vorteile, eine Vergütung nach Massgabe des Compensation Plans, als Gegenleistung für die Verbreitung und Nutzung des Treueprogrmms unter anderem durch die Gewinnung neuer Mitglieder/Marketer in Aussicht gestellt. Z.B. gibt es gemäss Ziff. 7.6 eine Partnerprämie auf Treueprämien, die direkt vom Empfehlungsgeber empfohlene Mitglieder und von diesen direkt empfohlene Mitglieder gemäss Ziff. 7.1 erhalten, erhält der Empfehlungsgeber eine Partnerprämie. Die Partnerprämie beträgt 18.75 % der Treueprämien direkt geworbener Mitgliedert bzw. 6,25 % der Treueprämien der von diesen geworbenen Mitgliedern. Zum Vergleich ist anzumerken, dass aus vom Mitglied selbst generierten Umsätzen lediglich Rabatte und ähnliches von bis zu 5 % gewährt werden. Es ist nicht erforderlich, dass es dem Abnehmer tastsächlich gelingt, weitere Personen zum Eintritt ins System anzuwerben. Es genügt, dass dem Abnehmer in Aussicht steht, bei der Anwerbung weiterer Personen einen entsprechenden Vorteil zu erzielen. Die Beklagte führte in ihrer Klageantwort selbst aus, dass der Kläger von der Mitgliedschaft der von ihm angeworbenen Personen laufend profitiert habe, wenn die angeworbenen Personen einen Einkauf getätigt hätten. Art. 4.1.4: Typisch für ein Schneeballsystem ist die Leistung einer beträchtlichen Eintrittsinvestition der Teilnehmer. Die Anzahlung der Premium-Registrierung betrug unbestrittenermassen CHF 3,000.-, was eine beträchtliche Eintrittsgebühr darstellt. Art. 4.1.5: Lyoness spricht von Lifeline jedes Marketers, welche aus den von ihm geworbenen Mitgliedern, der von diesen geworbenen Mitgliedern und der von den Mitgliedern zweiter Ebene geworbenen Mitglieder usw. bestehen. Die Lifeline besteht aus allen Mitgliedern, dem dem Marketer unabhängig von welcher Ebene, die dem Marketer durch seine Empfehlungen und alle Folgeempfehlungen zuzuordnen sind. Die Vergütung berechnet sich unter Berücksichtigung aller Einkäufe aller Mitglieder jeglicher Ebene seiner Lifeline. Somit liegt auch das Kriterium vor, dass die Teilnehmer bei einem Schneeball- system Provisionen auf den Umsätzen ihrer untergeordneten Teilnehmer erhalten. BEIM GESCHÄFTSKONZEPT DER BEKLAGTEN HANDELT ES SICH UM EIN SCHNEEBALLSYSTEM, WELCHES GEMÄSS ART. 3 ABS. 1 LIT. R UWG UNLAUTER IST. Auf die vom Kläger beantragte Edition der Bilanzen kann verzichtet werden, da die Unlauterkaut auch ohne Einsicht in die Bilanzen nachgewiesen ist. Art. 4.2.2: Bei den vorliegenden strittigen Vertragsbedingungen könnte es sich - wie bereits oben ausgeführt- lediglich in Bezug auf die Funktion des Klägers als Shopper um einen Konsumenten- vertrag handeln. Jedoch hat sich der Kläger für die weitergehende Funktion als Marketer entschieden, weshalb kein Konsumentenvertrag vorliegt. Der Kläger hat bewusst die Business Variante gewählt. Folglich kommt Art. 8 UWG nicht zur Anwendung und die AGB sind nach Art. 20 OR zu überpüfen. Wie bereits dargelegt, HANDELT ES SICH BEIM KONZEPT DES BEKLAGTEN UM EIN SCHNEEBALLSYTEM, WELCHES UNLAUTER IST,UND DAMIT ZUR RECHTSFOLGE DER WIDERRECHTLICHKEIT FÜHRT. Es erübrigt sich, jede einzelne Allg. Geschäftsbedingung auf Widerrechtlichkeit zu überprüfen, da das ganze Vertragswerk in der Business Variante für Marketer ein Schneeballsystem enthält und die einzelnen Bestimmungen als Gesamt- konzept unlauter sind. Es sind nicht nur einzelne Teile des Vertrages widerrechtlich, sondern die AGB sind gesamthaft widerrechtlich, da sie ein unlauteres Geschäftskonzept verfolgen. Die Beklagte führte in ihren Rechtsschriften zwar in einem anderen Zusammenhang aber selber aus, dass die Vertragsbeziehung nicht in Einzelteile filetiert werden könne. Die Beklagte bestreitet den materiellen Anspruch des Klägers, jedoch nicht substanziiert DA DER VERTRAG ZWISCHEN DEN PARTEIEN EINEN WIDERRECHTLICHEN INHALT HAT, IST ER GEMÄSS ART. 20 OR NICHTIG. DIE LEISTUNGEN ERFOLGTEN SOMIT OHNE RECHTSGRUND UND SIND RÜCKABZUWICKELN. So weit die Urteilsbegründungen. Lyoness hatte auch geltend gemacht, dass das Kantonsgericht, Zug, für die Klage nicht zuständig sei, da in der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Marketer Fassung Nov.2014 der ausschliessliche Gerichtsstand Buchs SG vereinbart worden sei. Das Gericht entschied jedoch, dass es für die Klage zuständig sei, da "die Gerichtsstand- Vereinbarung (Buchs SG anstatt Steinhausen) ungewöhnlich ist und daher nicht zur Anwendung kommt". Klar ist, dass Lyoness den Gerichtsstand nur deshalb nach Buchs SG verlegen wollte, um klagewilligen Mitgliedern den Rechtsweg zu erschweren. Das Urteil des Kantonsgerichts besonders jene Lyoness-Mitglieder interessieren, die als "Business Partner", "Premium Mitglied" oder "Marketer" Anzahlungen geleistet haben oder sich an ausländischen Verrechnungssystemen beteiligt haben. Die Zahl solcher Leute dürfte bedeutend sein, hat doch Lyoness von 2009 bis 2014 Anzahlungen auch von Konsumenten (Verbrauchern) entgegen genommen. Anzahler, die sich geschädigt fühlen, sollten sich deshalb anwaltlich beraten lassen, wie sie wieder zu ihrem Geld kommen können.

von fromhold am
30.09.2016, 18:51

Schneeballsystem

Laut (nicht rechtskräftigem) Entscheid des Kantonsgericht Zug ist das Lyoness-Konstrukt ein Schneeballsystem

von Ben Ecker am
30.09.2016, 12:36

Versucht Lyoness-Syndikus Dr. Reif erneut auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen?

Wir bereits berichtet, werden seit dem 19.09.2016 deutschlandweit viele Lyoness-Geschädigte von der Polizei vernommen. Eine in Österreich fundiert begründete Dienstaufsichtsbeschwerde mit vier erweiterten Anträgen zur mutmaßlichen Intervention durch Dr. Reif auf die Ermittlungen der WKStA ist anhängig. Eine solche Interventionsmöglichkeit endet für Dr. Reif jedoch an der deutschen Grenze. Eine neue Erfahrung für Dr. Reif und seine „übermotivierten Jus-Welpen“? Da in Deutschland kein Einfluss auf Behörden genommen werden kann, versucht man auf aktive und ehemalige Lyoness-Mitarbeiter aus allen Ebenen auf anstehende Beschuldigten- und/oder Zeugenvernehmung „mit einem gesonderten Briefing“ zu Gunsten von Lyoness einzuwirken. Mit bekanntem Selbstverständnis der Kanzlei Reif werden den ehemaligen Mitarbeitern unverhohlen Klagen, Schadensersatzklagen und Anzeigen angedroht, wenn nicht ein vorgegebenes Wording bei einer Einvernahme erfolgt. Der sinngemäße Hinweis „… man habe ja schließlich auch mitverdient und sitze im selben Boot“ soll eine Mitschuld implizieren. Bei manchen Person jedoch ohne Erfolg, Herr Dr. Reif. Die Gefolgsleute von Freidl/Dr. Reif müssen ohnehin damit rechnen, dass sie mit fadenscheinigen Begründungen abgesetzt und an eine Mitwisserschaft erinnert werden. Auch sehr verdienstvollen Mitgliedern wurde schon der Account gesperrt und gewinnbringend weiterverkauft. Dies schafft nicht unbedingt ein vertrautes Betriebsklima innerhalb der verbliebenen Belegschaft. In den Fokus rückt nun auch die Belegschaft der Lyoness Asia-Pacific und Hongkong. Da wird sich in Bälde jemand mit seinem „aktuellen Lebensgefährten“ beraten müssen!

von Ben Ecker am
30.09.2016, 12:35

Deutsche Staatsanwaltschaft handelt! Polizeiliche Einvernahme von Lyoness-Geschädigten!

Was schon vor Jahren die österreichische Staatsanwaltschaft hätte durchführen müssen, erfolgt nun durch die deutsche Justiz. Seit dem 19.09.2016 werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln von der Polizei Lyoness-Geschädigte einvernommen. Wie bekannt ist, hat die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), allem voran OStA Mag. Michael SCHÖN mit schlampig, nachlässig und mutmaßlich von RA Dr. Reif intervenierten Ermittlungen gegen Hubert Freidl, keinen guten Eindruck hinterlassen. Makaber ist von Lyoness sich als selbst, als ein „erfolgreiches“ Geschäftsmodell zu bezeichnen, wo es doch in Täuschungsabsicht von den Mitgliedern nicht rückzahlbare Anzahlungen in beträchtlicher Höhe einhebt. Das wahre Geschäft von Lyoness reduziert sich augenscheinlich auf den Verkauf von nicht rückforderbaren Anzahlungen, mit welchen sich Lyoness finanziert. Mit diesen Anzahlungen finanziert sich Lyoness, denn aus den mageren Margen und auch niedrigen Kundenumsätzen bei Lebensmittelhändlern und Tankstellen kann Lyoness niemals die behaupteten Gewinne verbuchen. Die vorsätzliche Täuschung über ein passive Einkommensmöglichkeiten ist daher evident und die Anzahlungen (Businesspakete bzw. Premiumpakete und Länderbeteiligungen) dienten nur der Kapitalbeschaffung zu Lasten der gutgläubigen Mitglieder. Die wenigen Vergütungen, welche die Einzahler erhielten, waren offenkundig nur Beschwichtigungszahlungen, deren konkrete Herkunft infolge der Undurchsichtigkeit des Vergütungssystems gänzlich im Dunkeln bleibt. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass diese geringen Provisionen sogar aus den eigenen, nicht rückforderbaren Anzahlungen der Mitglieder selbst finanziert wurden, um die Mitglieder bei Laune zu halten. Das wahre Geschäftsmodell Lyoness kann daher folgendermaßen skizziert werden: •Lyoness gibt vor eine Einkaufsgemeinschaft zu sein, bei welcher Mitglieder durch Einkäufe Cashback erhalten können. Die Einkaufsgemeinschaft ist allerdings nur Fassade: In erster Linie werden aber von den Mitgliedern hohe Beträge als Anzahlungen auf Gutscheine eingefordert, die dem Mitglied Gewinne („erweiterte Mitgliedsvorteile“) verschaffen sollen. •Die Vorteile der Mitglieder sind dem Grunde nach davon abhängig, dass sie Gutscheine kaufen, in der Höhe ihrer Gutscheinkäufe und der Höhe der Käufe (=Anzahlungen) der von ihnen geworbenen Mitglieder. •Der Zweck der Teilnahme der Mitglieder liegt aber nicht in der Verwendung der Gutscheine zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen, sondern als Quelle von „Vergütungen“. •Insbesondere durch die Möglichkeit, Anzahlungen mit der Wirkung zu leisten, dass der Betrag, auf den angezahlt wurde, die Höhe der Vergütungen beeinflusst, werden Mitglieder gelockt, Zahlungen zu tätigen, die keinen Bezug zu angestrebten Warenkäufen haben und nur auf die Erzielung von Vergütungen abzielen. Der Verkauf der „Produkte“ erfolgt nicht, um den Mitgliedern deren Konsum zu ermöglichen; der Zweck des Geschäftes liegt im Erwerb eines Titels auf Vergütungen. •Auf den Gutschein kommt es so wenig an, dass bei dem als besonders ertragreich zu vermutenden Anzahlungsmodell auf die Lieferung des „Produktes“ überhaupt auf unabsehbare Zeit verzichtet wird, weil es eben darauf gar nicht ankommt. •Da die für den Erhalt dieser anbezahlten Gutscheine erforderlichen Aufzahlungen nicht leistbar sind und infolge des undurchsichtigen und gröblich benachteiligenden Vertragswerks auch nicht durch Eigeneinkäufe oder Anwerbung weiterer Mitglieder erwirtschaftet werden können, verbleiben diese Anzahlungen – wie auch ab ovo beabsichtigt – bei Lyoness, wodurch diese ihr feudales System (astronomische Managergehälter, aufgeblähter Personalapparat, Sponsoring von Golfturnieren und Fußballklubs, eigene Flugzeugflotte) finanziert. •Da die Kapitaleinsätze als Anzahlungen bezeichnet werden, stellt Lyoness wider Treu und Glauben unter Berufung auf das Vorliegen eines Kaufvertrages über Gutscheine jegliche Gewinnzusagen im Nachhinein in Abrede und verweigert rechtsmissbräuchlich auch die Rückzahlung der Kapitaleinsätze, da es sich ja um nichts Anderes als Anzahlungen für Gutscheine handeln soll. •Das Mitglied hat im Grunde nur die Wahl, sein Geld abzuschreiben oder neue Kunden anzuwerben und ebenfalls zu Anzahlungen zu motivieren. •Damit das Mitglied im Glauben gelassen wird, sein Geld sei ohnehin jederzeit rückzahlbar und es werde mit diesem Einsatz hohe Vergütungen erzielen, sind die AGBs von Lyoness bewusst vollkommen intransparent und gröblich benachteiligend formuliert. Sie sind so unverständlich gestaltet, in einer unverständlichen Sprache abgefasst und enthalten zahlreiche, nicht nachvollziehbare Querverweise, sodass sie von einem durchschnittlichen Mitglied nicht durchschaut werden können (sollen). Lyoness verfolgt damit ein irreführendes und undurchschaubares Konzept, damit das Mitglied nicht erkennen soll, dass seine Einzahlungen eigentlich unwiederbringlich verloren sind. •Eben wegen der auffallenden Undurchsichtigkeit der AGBs hat aufgrund einer Verbandsklage gegen das HG Wien mit Urteil vom 13.02.2015 39 Cg 26/13m, bestätigt durch das OLG Wien am 11.02.2015 4 R 62/15i, insgesamt 61 Klauseln in den AGBs von Lyoness für nichtig erklärt. •Nachhaltige Provisionseinnahmen in signifikanter Höhe sind gar nicht erzielbar (Gutachten Hengstberger Tz 97). •Aufgrund des Vergütungsdschungels weiß das Mitglied überhaupt nicht, wieviel Provision ihm zusteht und die Höhe der Gewinne kann willkürlich manipuliert und interpretiert werden. •Im Ergebnis führt das undurchschaubare und intransparente Regelwerk dazu, dass das Mitglied in der Durchsetzung seiner Rechte blockiert wird, seine Anzahlungen verliert und auch keine nennenswerten Gewinne erhält. •Das System ist von vornherein darauf angelegt, dass die Mitglieder in der Hoffnung auf hohe Gewinne Anzahlungen leisten und auch weitere Mitglieder werben, während allerdings von Anfang an feststeht, dass das Kundengeld bei Lyoness verbleibt und keine nennenswerten Gewinne anfallen.

von Ben Ecker am
30.09.2016, 12:34

RA Dr. Reif & Oberstaatsanwalt Schön: Geheimes Treffen während der Ermittlungen?!

Die Dienstaufsichtsbeschwerde – AZ: Jv 3637/16m-17 – der BE Konfliktmanagement ist bereits mit mehreren erweiterten Anträgen bei der Staatsanwaltschaft Wien anhängig.Nun wurde ein weiterer Antrag mit Verweis auf ein mutmaßlich bisher „nicht aktenkundiges Treffen“ zwischen dem Lyoness-Chef-Syndikus RA Dr. Hubert Reif und OStA Michael Schön eingebracht. So soll es „außerhalb der laufenden Ermittlung“ gegen Lyoness zwischen Juni und August 2015, zu einem persönlichem Treffen der beiden Herren gekommen sein. Ab diesem Zeitpunkt wurden die, bis dahin ohnehin schon schlampig geführten, Ermittlungen zu einer grotesken Vorstellung der sogenannten „Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft“ mit Namen WKStA. Die Medien berichteten bereits umfassend zu den zahlreichen Versäumnissen. Wurde so auf die Ermittlungen entscheidend Einfluss genommen? Hat Dr. Reif seine „Beziehungen über Burschenschaften, zu Politikern und ins Glückspielmilieu“ genutzt? Sein Umfeld zumindest traut ihm dies einstimmig zu. Wie die Staatsanwaltschaft Wien mit den eingebrachten, ergänzten, dokumentierten und sehr umfangreichen schriftlichen Begründungen zur Dienstaufsichtsbeschwerde verfahren wird, bleibt abzuwarten. Die deutsche Staatsanwaltschaft könnte als ordentlich ermittelnde Behörde schon sehr bald die österreichischen Behörden in Verlegenheit bringen.

von Ben Ecker am
28.09.2016, 10:54

Nero888 "bellt als Pseudonym!"

Wer und Was ist "Nero888" ! Sich hinter einem Pseudonym zu verstecken läßt Raum für Interpretationen oder ist "Täterwissen"!

von Nero888 am
28.09.2016, 09:49

Ben Ecker

Die nächste schräge Nummer. Ein selbsternannter investigativer Journalist. ( so kann sich jeder nennen ) Viel Gezeter, null Neuigkeiten, ewige Wiederholungen von Twist & Co, keine Ahnung vom System Lyoness, diskreditierende Unterstellungen und nicht durch Fakten belegbare Behauptungen. Eine Schande für alle seriösen Journalisten. Aber zum Glück gibt es ja Ktipp. Die Plattform für alle abgedrehten Wirrköpfe.

von Ben Ecker am
27.09.2016, 17:44

Zweckgebunde 15 Mio. € aus Werbekampagnen sind verschwunden! Staatsanwalt in Amnesie?

Wie aus Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen ist, flossen ca. 15 Millionen Euro als zweckgebundene Investition aus Werbekampagnen an Lyoness und sind irgendwie nicht mehr auffindbar. Etwa durch die Führung von Lyoness zweckentfremdet worden? Der Kreis der zur Kontoführung berechtigen Personen bei Lyoness ist überschaubar! Entsprechende Unterlagen hierzu waren auch seit langem den Ermittlungsakten der WKStA beigefügt, wurden aber nicht von Oberstaatsanwalt Schön "wahrgenommen!" Auf Anfrage hierzu erhielt ich von dem "leitenden Spezialoberstaatsanwalt der Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft" folgende Mitteilung: --------------------------------------------------- Sehr geehrte Herr ECKER! Ich beziehe mich auf Ihre Emailangabe vom 27. September 2016. Ich darf Sie ersuchen Eingaben an die Staatsanwaltschaft im Sinne des § 84 StPO schriftlich, per Telefax oder im elektronischen Rechtsverkehr - nicht jedoch per Email - einzubringen (zu den Gründen siehe OGH 14 Os 51/12z RIS Justiz RS0127859). Mit der Bitte um Verständnis Republik Österreich Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) Mag. Michael SCHÖN, MBA, LL.M. Oberstaatsanwalt Gruppenleiter des Referates F _______________________________ A-1030 Wien, Dampfschiffstraße 4 Tel.: + 43 (1) 52152 - 5913 Fax.: + 43 (1) 52152 - 5920 E-Mail: michael.schoen@justiz.gv.at Dumm nur dass auf Faxanfragen die "österreichische Spezialeinheit" auch nicht antwortet. Was mag der Grund dafür sein, dass die WKStA unter Leitung von OStA Schön, innerhalb von vier Jahren all den offenkundigen Ermittlungsansätzen gegen Lyoness nicht nachgegangen ist? Diese Frage sollte sich OStA Michael Schön selbst stellen oder liegt die Antwort im Dunstkreis bei der "disziplinargeplagten Kanzlei Dr. Reif und deren Seilschaften?"

von Ben Ecker am
25.09.2016, 17:38

Versucht Lyoness-Syndikus Dr. Reif erneut auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen?

Wir bereits berichtet werden seit dem 19.09.2016 deutschlandweit viele Lyoness-Geschädigte von der Polizei vernommen. Eine in Österreich fundiert begründete Dienstaufsichtsbeschwerde mit vier erweiterten Anträgen zur mutmaßlichen Intervention durch Dr. Reif auf die Ermittlungen der WKStA, ist anhängig. Eine solche Interventionsmöglichkeit endet für Dr. Reif jedoch an der deutschen Grenze. Eine neue Erfahrung für Dr. Reif und seine "übermotivierten Jus-Welpen"? Da in Deutschland kein Einfluss auf Behörden genommen werden kann, versucht man auf aktive und ehemalige Lyoness-Mitarbeiter aus allen Ebenen, auf anstehende Beschuldigten- und/oder Zeugenvernehmung "mit einem gesonderten Briefing" zu Gunsten von Lyoness einzuwirken. Mit bekanntem Selbstverständnis der Kanzlei Reif werden den ehemaligen Mitarbeitern unverhohlen mit Klagen, Schadensersatzklagen und Anzeigen angedroht, wenn nicht ein vorgegebenes Wording bei einer Einvernahme erfolgt. Der sinngemäße Hinweis "... man habe ja schließlich auch mitverdient und sitze im selben Boot" soll eine Mitschuld implizieren. Bei manchen Person jedoch ohne Erfolg Herr Dr. Reif. Die Gefolgsleute von Freidl/Dr. Reif müssen ohnehin damit rechnen, dass sie mit fadenscheinigen Begründungen abgesetzt und an eine Mitwisserschaft erinnert werden. Auch sehr verdienstvollen Mitglieder wurde schon der Account gesperrt und gewinnbringend weiterverkauft. Dies schafft nicht unbedingt ein vertrautes Betriebsklima innerhalb der verbliebenen Belegschaft. In den Fokus rückt nun auch die Belegschaft der Lyoness Asia-Pacific und Hongkong. Da wird sich in Bälde jemand mit seinem "aktuellen Lebensgefährten" beraten müssen!

von twist am
24.09.2016, 12:09

@ Ben Ecker

Dafür, dass du das Geschäftsmodell von Lyoness in deinem Beitrag vom 5.9.2016 so treffend und nachvollziehbar dargestellt hast, danke ich dir. Dein Beitrag wird sicherlich dazu beitragen, dass weniger Leute den Verlockungen von Lyoness erliegen und sich weigern, Lyoness zu finanzieren. Wenn also der Geldfluss an Lyoness ausgetrocknet werden kann, ist dies im Bestreben, Lyoness Einhalt zu gebieten, vielleicht ebenso wirkungsvoll wie ein Gerichtsurteil. Dass die Staatsanwaltschaft Köln nun damit begonnen hat (dein Beitrag vom 20.9.2016) , deutsche Lyoness- Geschädigte zu befragen, ist zu begrüssen. Die deutsche Staatsanwaltschaft könnte möglicherweise wegen Verletzung der folgenden Artikel im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) klagen: Art. 4a AGRESSIVE GESCHÄFTLICHE HANDLUNGEN. Unlauter handelt, wer eine agressive geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstigen Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die dieser andernfalls nicht getroffen hätte. Ein geschäftliche Handlung ist (Anm. u.a.) agressiv, wenn sie geeignet ist, die Entscheidungsfreiheit des Verbrauchers oder sonstigen Marktteilnehmers erheblich zu beeinträchtigen durch Belästigung oder unzulässiger Beeinflussung. Art. 5 IRREFÜHRENDE GESCHÄFTLICHE HANDLUNGEN. Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstige Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er anderenfalls nicht getroffen hätte. Eine geschäftliche Handlung ist irreführend wenn sie unwahre Angaben enthält oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben über berstimmte Umstände.

von Ellen am
21.09.2016, 17:36

....da bleibt nur die Hoffung!

Das nenne ich mal ein Statement und lässt keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit ihres Engagement. Aber wird dies ein Staatsanwalt auch so sehen und sich der Sache mit der erforderlichen Form annehmen? Oder wird es wie mit den österreichischen Ermittlungen in einem Desaster enden? Bleiben Sie bitte dran.......ist spannend...

von Ben Ecker am
20.09.2016, 08:46

Deutsche Staatsanwaltschaft handelt! Polizeiliche Einvernahme von Lyoness-Geschädigten!

Was schon vor Jahren die österreichische Staatsanwaltschaft hätte durchführen müssen, erfolgt nun durch die deutsche Justiz. Seit dem 19.09.2016 werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln von der Polizei Lyoness-Geschädigte einvernommen. Wie bekannt ist, hat die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), allem voran OStA Mag. Michael SCHÖN mit schlampig, nachlässig und mutmaßlich von RA Dr. Reif intervenierten Ermittlungen gegen Hubert Freidl, keinen guten Eindruck hinterlassen. Makaber ist von Lyoness sich als selbst, als ein „erfolgreiches“ Geschäftsmodell zu bezeichnen, wo es doch in Täuschungsabsicht von den Mitgliedern nicht rückzahlbare Anzahlungen in beträchtlicher Höhe einhebt. Das wahre Geschäft von Lyoness reduziert sich augenscheinlich auf den Verkauf von nicht rückforderbaren Anzahlungen, mit welchen sich Lyoness finanziert. Mit diesen Anzahlungen finanziert sich Lyoness, denn aus den mageren Margen und auch niedrigen Kundenumsätzen bei Lebensmittelhändlern und Tankstellen kann Lyoness niemals die behaupteten Gewinne verbuchen. Die vorsätzliche Täuschung über ein passive Einkommensmöglichkeiten ist daher evident und die Anzahlungen (Businesspakete bzw. Premiumpakete und Länderbeteiligungen) dienten nur der Kapitalbeschaffung zu Lasten der gutgläubigen Mitglieder. Die wenigen Vergütungen, welche die Einzahler erhielten, waren offenkundig nur Beschwichtigungszahlungen, deren konkrete Herkunft infolge der Undurchsichtigkeit des Vergütungssystems gänzlich im Dunkeln bleibt. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass diese geringen Provisionen sogar aus den eigenen, nicht rückforderbaren Anzahlungen der Mitglieder selbst finanziert wurden, um die Mitglieder bei Laune zu halten. Das wahre Geschäftsmodell Lyoness kann daher folgendermaßen skizziert werden: •Lyoness gibt vor eine Einkaufsgemeinschaft zu sein, bei welcher Mitglieder durch Einkäufe Cashback erhalten können. Die Einkaufsgemeinschaft ist allerdings nur Fassade: In erster Linie werden aber von den Mitgliedern hohe Beträge als Anzahlungen auf Gutscheine eingefordert, die dem Mitglied Gewinne („erweiterte Mitgliedsvorteile“) verschaffen sollen. •Die Vorteile der Mitglieder sind dem Grunde nach davon abhängig, dass sie Gutscheine kaufen, in der Höhe ihrer Gutscheinkäufe und der Höhe der Käufe (=Anzahlungen) der von ihnen geworbenen Mitglieder. •Der Zweck der Teilnahme der Mitglieder liegt aber nicht in der Verwendung der Gutscheine zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen, sondern als Quelle von „Vergütungen“. •Insbesondere durch die Möglichkeit, Anzahlungen mit der Wirkung zu leisten, dass der Betrag, auf den angezahlt wurde, die Höhe der Vergütungen beeinflusst, werden Mitglieder gelockt, Zahlungen zu tätigen, die keinen Bezug zu angestrebten Warenkäufen haben und nur auf die Erzielung von Vergütungen abzielen. Der Verkauf der „Produkte“ erfolgt nicht, um den Mitgliedern deren Konsum zu ermöglichen; der Zweck des Geschäftes liegt im Erwerb eines Titels auf Vergütungen. •Auf den Gutschein kommt es so wenig an, dass bei dem als besonders ertragreich zu vermutenden Anzahlungsmodell auf die Lieferung des „Produktes“ überhaupt auf unabsehbare Zeit verzichtet wird, weil es eben darauf gar nicht ankommt. •Da die für den Erhalt dieser anbezahlten Gutscheine erforderlichen Aufzahlungen nicht leistbar sind und infolge des undurchsichtigen und gröblich benachteiligenden Vertragswerks auch nicht durch Eigeneinkäufe oder Anwerbung weiterer Mitglieder erwirtschaftet werden können, verbleiben diese Anzahlungen – wie auch ab ovo beabsichtigt – bei Lyoness, wodurch diese ihr feudales System (astronomische Managergehälter, aufgeblähter Personalapparat, Sponsoring von Golfturnieren und Fußballklubs, eigene Flugzeugflotte) finanziert. •Da die Kapitaleinsätze als Anzahlungen bezeichnet werden, stellt Lyoness wider Treu und Glauben unter Berufung auf das Vorliegen eines Kaufvertrages über Gutscheine jegliche Gewinnzusagen im Nachhinein in Abrede und verweigert rechtsmissbräuchlich auch die Rückzahlung der Kapitaleinsätze, da es sich ja um nichts Anderes als Anzahlungen für Gutscheine handeln soll. •Das Mitglied hat im Grunde nur die Wahl, sein Geld abzuschreiben oder neue Kunden anzuwerben und ebenfalls zu Anzahlungen zu motivieren. •Damit das Mitglied im Glauben gelassen wird, sein Geld sei ohnehin jederzeit rückzahlbar und es werde mit diesem Einsatz hohe Vergütungen erzielen, sind die AGBs von Lyoness bewusst vollkommen intransparent und gröblich benachteiligend formuliert. Sie sind so unverständlich gestaltet, in einer unverständlichen Sprache abgefasst und enthalten zahlreiche, nicht nachvollziehbare Querverweise, sodass sie von einem durchschnittlichen Mitglied nicht durchschaut werden können (sollen). Lyoness verfolgt damit ein irreführendes und undurchschaubares Konzept, damit das Mitglied nicht erkennen soll, dass seine Einzahlungen eigentlich unwiederbringlich verloren sind. •Eben wegen der auffallenden Undurchsichtigkeit der AGBs hat aufgrund einer Verbandsklage gegen das HG Wien mit Urteil vom 13.02.2015 39 Cg 26/13m, bestätigt durch das OLG Wien am 11.02.2015 4 R 62/15i, insgesamt 61 Klauseln in den AGBs von Lyoness für nichtig erklärt. •Nachhaltige Provisionseinnahmen in signifikanter Höhe sind gar nicht erzielbar (Gutachten Hengstberger Tz 97). •Aufgrund des Vergütungsdschungels weiß das Mitglied überhaupt nicht, wieviel Provision ihm zusteht und die Höhe der Gewinne kann willkürlich manipuliert und interpretiert werden. •Im Ergebnis führt das undurchschaubare und intransparente Regelwerk dazu, dass das Mitglied in der Durchsetzung seiner Rechte blockiert wird, seine Anzahlungen verliert und auch keine nennenswerten Gewinne erhält. •Das System ist von vornherein darauf angelegt, dass die Mitglieder in der Hoffnung auf hohe Gewinne Anzahlungen leisten und auch weitere Mitglieder werben, während allerdings von Anfang an feststeht, dass das Kundengeld bei Lyoness verbleibt und keine nennenswerten Gewinne anfallen.

von Ellen am
20.09.2016, 07:59

Jegliche Berufsethik verloren!

Was ist dieser RA Reif eigentlich für einer, dass darf doch nicht wahr sein. Dieser Oberstaatsanwalt Michael Schön ist ja seit 2012 kein Unbekannter in Sachen Korruption: (siehe auch) http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/ex-kabinettschef-gastingers-im-visier-der-justiz-1598/ Wie kann jemand wie er jetzt bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien tätig sein? Ich glaube so etwas gibt es tatsächlich nur in Österreich.

von Ben Ecker am
17.09.2016, 17:24

RA Dr. Reif & Oberstaatsanwalt Schön: Geheimes Treffen während der Ermittlungen?!

Die Dienstaufsichtsbeschwerde - AZ: Jv 3637/16m-17 - der BE Konfliktmanagement ist bereits mit mehreren erweiterten Anträgen bei der Staatsanwaltschaft Wien anhängig. Nun wurde ein weiterer Antrag mit Verweis auf ein mutmaßlich bisher "nicht aktenkundiges Treffen" zwischen dem Lyoness-Chef-Syndikus RA Dr. Hubert Reif und OStA Michael Schön eingebracht. So soll es während der laufenden Ermittlung gegen Lyoness zwischen Juni und August 2015, zu einem persönlichem Treffen der beiden Herren gekommen sein. Ab diesem Zeitpunkt wurden die bis dahin ohnehin schon schlampig geführten Ermittlungen zu einer grotesken Vorstellung der sogenannten "Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft" mit Namen WKStA. Die Medien berichteten bereits umfassend zu den zahlreichen Versäumnissen. Wurde so auf die Ermittlungen entscheidend Einfluss genommen? Hat Dr. Reif seine "Beziehungen über Burschenschaften, zu Politikern und ins Glückspielmilieu" genutzt? Sein Umfeld zumindest traut ihm dies einstimmig zu. Wie die Staatsanwaltschaft Wien mit den eingebrachten, ergänzten, dokumentierten und sehr umfangreichen schriftlichen Begründungen zur Dienstaufsichtsbeschwerde verfahren wird bleibt abzuwarten. Die deutsche Staatsanwaltschaft könnte als ordentlich ermittelnde Behörde schon sehr bald die österreichischen Behörden in Verlegenheit bringen.

von fromhold am
11.09.2016, 20:30

Schneeballsystem

Wieder hat ein Gericht mit Urteil (noch nicht rechtskräftig) ausgesprochen, dass es sich bei Lyoness um ein Schneeballsystem handelt. Weitere einschlägige Urteile sind zu erwarten.

von Paulus am
07.09.2016, 18:09

lächerlich und noch mehr tragisch

Warum nimmt kein Gericht die Karriere Punkte unter die Lupe?? Mir diesen KP ist das Schneeballsystem kinderleicht zu beweisen. Vom 10'000esten in der Tiefe bis bis ganz nach oben zu Hubert Freidl fliesst Geld pro Karriere Punkt und für jeden Einzelnen?? Wie in aller Welt ist das finanzierbar auf 10'000 Stellen?? Und weiter, vor allem aus der Schweiz und Tschechien würde ein Blick über die Herkunft der Geld Einzahlungen für Business Pakete, Matrixen, Cloud's noch einige arg ins Schwitzen bringen wen sie den Nachweis der Geldherkunft erbringen müssten??? Herr Fromhold und Herr Ecker sollen sich auf diese 2 Sachen konzentrieren. Lyoness ist die tragische Realität unfähiger, überforderter Gerichte und Staatsanwälte.

von am
07.09.2016, 12:01

Lächerliche bei Lyoness-USA! "Act of Desperation"

Ich war letzte Woche in den USA und besuchte zusammen mit meiner Schwester die Büroräume von Lyoness in Fort Lauderdale. Naja....nicht unbedingt "Bestlage", was aber nichts heißen mag. Wir haben uns dort mit Belinda McDonald-Paez unterhalten. Ein unangenehmes Gespräch da man uns regelrecht drängte in eine Cloud zu investieren. Darauf angesprochen weshalb die feudalen Lyoness-Büros in Miami und in New York nicht mehr existieren und ein Händlernetz für US-Verhältnis mehr als dünn ist, wurde sie sehr ungehalten. "Es sei unser Problem wenn wir kein Geld verdienen" und hat uns entnervt stehen gelassen. Die Büroräume sehen heruntergekommen aus und die wenigen dort ersichtlichen "Telefonist-innen! haben im Sekundentakt und in CallCenter-Manier Telefonlisten abtelefoniert. Alles in allem hatte es einen abschreckenden Charakter und Belinda machte den Eindruck unter Druck zu stehen, unbedingt etwas verkaufen zu müssen. Weltgrößte Einkaufsgemeinschaft? Lächerlich!

von am
06.09.2016, 18:59

UNDURCHSICHTIGE GELDSTRÖME BEI LYONESS-GESELLSCHAFTEN

Bekanntlich hatten CH-Lyoness-Mitglieder von 2009 bis November 2014 die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als Vertragspartei. Seither ist es die Lyoness Suisse GmbH, CH-Steinhausen. Alle übrigen europäischen Lyoness-Mitglieder haben seit 2003 bis heute die Lyoness Europe AG, CH-Buchs als Vertragspartei. Diese Regelung wurde getroffen, um keinem Mitglied eine einheimische Vertragspartei zuzugestehen, womit beabsichtigt wird, den Rechtsweg zu erschweren. Den Schweizern gestand Lyoness 2014 dann mit der Lyoness Suisse GmbH doch noch eine einheimische Vertragspartei zu. Dies allerdings erst nachdem Lyoness in Österreich in zahlreichen Zivilprozessen zur Rückzahlung von Anzahlungen verurteilt worden war und Lyoness offenbar befürchtete, auch Schweizer könnten in Österreich klagen und sich auf die vorangegangenen Urteile berufen. Die Lyoness Management GmbH, A-Graz ist alleinige Gesellschafterin bei der Lyoness Suisse GmbH, CH-Steinhausen. Die Lyoness Management GmbH ist ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Lyoness Europe AG, CH-Buchs. Es liegen nun Berichte der Fidas Wirtschaftsprüfung GmbH, A-Graz, über die Prüfung der Jahresabschlüsse der Lyoness Management GmbH per 31.12.2012 und per 31.12.2013 vor, die vom 3.11.2015 (!) datiert sind. Sie wurden also erst 34 Monate bzw. 22 Monate nach Jahresabschluss fertiggestellt, was auf erhebliche Probleme schliessen lässt. Im Prüfungsbericht per 31.12.2013 werden denn auch schwerwiegende Mängel aufgezeigt. So schreibt die Prüfgesellschaft unter Paragraph 3.3 (Stellungnahme zu Tatsachen): "Gemäss § 273 Abs 2 Unternehmens- Gesetzbuch UGB halten wir fest, dass wir im Zuge der Prüfung Tatsachen festgestellt haben, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können. Es wurden die Kennzahlen gemäss § 22 Abs 1 Z 1 Urheberrechtsgesetz URG überschritten und es besteht die Vermutung eines Reorganisationsbedarfs. Die Eigenmittelquote des Unternehmens beträgt 6.60 % und die fiktive Schulden- tilgungsdauer 15,39 Jahre." Unter "Bestätigungsvermerk" ist im Prüfbericht zu lesen: "PRÜFUNGSURTEIL. Unsere Prüfung hat zu den im nachstehenden Absatz angeführten Einwendungen geführt: Im Rahmen der Prüfung wurden Nachweise für Beträge der Salden und Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mittels Saldenbestätigungen eingeholt. Dabei wurden wesentliche Differenzen in Höhe von insgesamt rund EUR 607,100.- gegenüber Lyoness Suisse GmbH und von rund EUR 7,700.- gegenüber Lyoness Asia Ltd. aufgedeckt, die n i c h t erklärbar waren. Die Differenzen entsprechen rund 1,7 % des gesamten Forderungspostens gegenüber der Lyoness Suisse GmbH wowie rund 2,2 % des gesamten Forderungspostens gegenüber der Lyoness Asia Ltd. Die Ordnungsmässigkeit der Buchführung in Bezug auf die Posten "Forderungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen des Wirtschaftsjahres 2013 weisen daher g r o b e M ä n g e l auf, die zu Einwendungen und letztlich zur Einschränkung des Bestätigungsvermerks unsererseits führen. Ohne den Bestätigungsvermerk weiter einzuschränken weisen wir auf Anmerkungen im Anhang und Lagebericht hin, die angeben, dass das prüfende Unternehmen eine 100%ige Tochter- Gesellschaft der in der Schweiz ansässigen Lyoness Europe AG ist, gegen die seit 2012 mehrere Zivilverfahren vor österreichischen Gerichten anhängig sind. Ferner führen die österreichische Finanzmarktaufsicht sowie die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachenund Korruption Ermittlungen gegen die Muttergellschaft durch. Durch die finanzielle Abhängigkeit der Lyoness Management GmbH von der Lyoness Europe AG bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Fortführung des Unternehmens, da der Ausgang der Verfahren nicht abgeschätzt werden kann. Weiter ist noch eine (Anm: steuerliche) Betriebsprüfung betreffend die Jahre 2008 bs 2012 anhängig, die zum Berichtszeitpunkt noch nicht abgeschlossen wasr. Der derzeitige Prüfungsstand lässt keine Rückschlüsse zum Ausgang zu, sodass keine Aussagen zu künftigen Auswirkungen getroffen werden können." Mein Kommentar: Es dürfte wohl einmalig sein, dass die "wesentlichen Differenzen" zwischen den Rechnungen der Lyoness Suisse GmbH und der Lyoness Management GmbH "nicht aufklärbar" waren.

von Ben Ecker am
05.09.2016, 14:39

zum Arbeitsklima bei Lyoness! Eigene Mitarbeiter werden getäuscht!

Das ausgeklügelte Lyoness-System ist aufgrund seiner Komplexität nur schwer nachzuvollziehen, insbesondere Richter und die Staatsanwaltschaft haben ein Problem damit. Viele Lyoness-Mitglieder wurden mit „Länderpaketen“ gelockt, bei denen den Mitgliedern in Aussicht gestellt wurde, im „neuen“ Markt satte Gewinne erzielen zu können. Mit dem herausgelockten Kapital der Mitglieder sollten angeblich Werbemaßnahmen in den neuen Ländern und somit die Akquise weiterer Mitglieder finanziert werden. Den Mitglieder wurde als Gegenleistung versprochen, direkt zukünftige Kunden auf diesen „Boom-Märkten“ zugeteilt zu bekommen und an den Einkäufen (=Anzahlungen) der ihnen zugeteilten Neumitglieder ein Leben lang mitzuverdienen. Doch leider haben sich die versprochenen Zusagen nicht bewahrheitet: die Anzahlungen der Mitglieder wurden erst gar nicht für den Aufbau der neuen Märkte verwendet, sondern es wurde pro forma nur eine Minimal-Niederlassung eröffnet bzw. – wie in Indien – erst gar keine „tatsächliche Einkaufsgemeinschaft“ gegründet. Viele Lyoness Mitglieder sind in diese Falle getappt: Versprochen wurde, dass die Zahlungen zur Kapitalaufbringung der Lyoness-Expansion in den neuen Ländern verwendet werden, da facto Über das Prinzip der Ländereröffnungen lässt sich sehr gut die Vermutung aufzuzeigen, dass man seitens der Lyoness Geschäftsführung nie daran interessiert war, in den neuen Ländern wirklich ein Loyalty Programm mit Shopping-Programm zu installieren. Anscheinend hat man dabei auch nicht zurückgeschreckt, selbst eigene Manager hinters Licht zu führen, um den Anschein auch intern aufrecht zu erhalten, es ginge um einen Marktaufbau. Man muss sich das wirklich mal vor Augen halten: Ein Unternehmen baut ein System nach innen auf, das ein „echtes“ und seriöses Geschäftsmodell und Management suggeriert, nur um die Belegschaft seriöse Unterlagen erstellen zu lassen, die im Vertrieb gezielt missbräuchlich eingesetzt werden. Und immer dann, wenn man die seriöse Fassade so weit aufgebaut hat, dass man genug Schutz hat, um das Modell zu tarnen, stellt man die Belegschaft auf „on hold“: Werbekampagnen und Markenaufbau genauso wie Mitgliederwerbung (nur reine Shopper) werden mit fadenscheinigen Begründungen eingestellt. Geld für PR und Marktentwicklung in den Ländern gibt es nicht. Erst wenn es langsam auffällig wird, werden wieder Maßnahmen genehmigt. Manager und Belegschaft denken, da geht es in die richtige Richtung, dabei geht es gar nicht darum. Es wird immer klarer, wie geschickt das alles gemacht wurde und im Grunde nur dem unseriös arbeitenden Strukturvertrieb zugearbeitet wurde. Das Schlimme dabei ist, dass nicht nur eine hohe Mitgliederzahl, sondern offenbar auch die eigene Belegschaft hinters Licht geführt wurde. Wen verwundert da ein nicht so sonniges Betriebsklima, auch dirt arbeiten helle Köpfe mit dem Blick für das wesentliche. Nur arbeiten diese oft nicht lange bei einem solchem Unternehmen.

von fromhold am
05.09.2016, 09:29

Lyoness Siam

Im Zuge des Kontinentalstarts der Region Asia-Pacific gab es die Buchungsaktion „Asia Pacific“ mit enorm langem Buchungszeitraum von 17.07.2012 bis Januar 2014. Es bestand für Premium-Mitglieder die Möglichkeit, Mitgliedsvorteile aus vollständig bezahlten Einkäufen bzw. voll- sowie an-/teilbezahlten Gutscheinbestellungen im Treueprogramm Asiens zu buchen. Mit den Anzahlungen sollten die Mitglied an den Einkäufen der ihnen zugeteilten Kunden auf dem asiatischen Markt profitieren. Hört sich angesichts der Bevölkerungszahlen Asiens sehr gut an, ist es aber nicht. Denn leider gibt es keine reellen Einkaufsgemeinschaften im asiatischen Raum. Es sind weder ausreichend Lyoness-Mitglieder vorhanden noch gibt es Händler, bei welchen solche allenfalls vorhandenen Kunden mittels einer Lyoness Cashback Card überhaupt einkaufen könnten. Dies sei am Beispiel Thailand dargestellt: In einem Land mit mehr als 68 Millionen Einwohner sollte man meinen, dass auch genügend Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind. So wurde es jedenfalls von Lyoness verkauft. Einkäufer und Händler seien im bevölkerungsreichen Asien ein unerschöpfliches Potential und ergäben sich daraus auch ebensolche (Mit)Verdienstmöglichkeiten. Nur eben gibt es in Thailand keine Einkaufsgemeinschaft. Es gibt zwar eine Lyoness Siam Co., Ltd., doch ist dies nur eine Alibi-Gründung um den getäuschten Kunden eine Repräsentanz vor Ort vorführen zu können. Das Büro dieser Gesellschaft befindet sich im Einkaufszentrum Central World, No.999/9, Suite ML1711, 17th Floor, Rama 1 Road, Bangkok 10330. Beim Central World (früher World Trade Center) handelt es sich um das größte Einkaufzentrum in Südostasien und das sechstgrößte Shopping Center der Welt. Es beherbergt mehr als 600 Shops und Lokale auf einer Fläche von 550.000 m² und einer Verkaufsfläche von mehr als 187.000 m². Nun verwundert aber, dass nicht ein einziger der zahlreichen Shops in dieser Mega-Mall ein Partnerunternehmen von Lyoness ist und die Lyoness Cashback Karte akzeptiert. Es kann also bei keinem einzigen der in Hülle und Fülle vorhandenen Geschäfte mit der Lyoness Cashback Card eingekauft werden und bei keinem einzigen daher ein Einkaufsumsatz für Investoren in Europa anfallen. Dasselbe gilt für die übrigen großen Shopping Malls in Bangkok wie Siam Paragon, Siam Discovery Center, MBK, Siam Center oder Emporium Shopping Mall, wo ebenso kein Händler mit Lyoness in Verbindung steht. Die Liste der Händler, welche eine Kooperation mit Lyoness haben, ist beschränkt auf - sage und schreibe 25 Stück - in ganz Thailand! Doch es handelt sich hierbei weder um bekannte noch um große Geschäfte, sondern um äußerst unbedeutende Kleinsthändler und -gewerbe ohne Rang und Namen. Auf der von Lyoness selbst aufgelegten Liste der Händler sind nicht einmal deren Kontaktdaten angeführt, sodass auch deren Eigenschaft als „Vertragshändler“ bezweifelt werden darf. Jedenfalls aber ist äußerst unwahrscheinlich, dass bei diesen Bars, Yoga-Schulen und Beauty-Shops auch nur etwas an Einkaufsumsätzen generiert werden kann, welches dann auf die in Österreich investierenden Mitglieder aufgeteilt werden könnte. Natürlich kann auch das äußerst niedrige Preisniveau keine Rückflüsse aus Einkaufsumsätzen bewirken, welche dann auf die gutgläubigen Investoren in Europa aufgeteilt werden könnte. Dass es vor Ort keine Einkaufsgemeinschaft Lyoness gibt, wird auch daraus evident, dass alle Zahlungen in Thailand nicht an die Lyoness Siam gehen, sondern die Verrechnung durch die Lyoness Group AG, Grazbachgasse 87-93, 8010 Graz, Austria, erfolgt.

von twist am
03.09.2016, 17:22

SELTSAME BEZIEHUNGEN ZWISCHEN KMU-HÄNDLERN UND LYONESS

Offenbar sind die Beziehungen zwischen Lyoness und einigen ihrer Händler nicht mehr so, wie sie eigentlich sein sollten. Eigentlich müsste man davon ausgehen können, dass ein Händler, dessen Logo auf der Homepage von Lyoness prangt, auch auf seiner eigenen Homepage zu erkennen gibt. dass er Lyoness- Händler ist. Zugleich müsste er auch die Mitgliedsvorteile, die er Lyoness-Mitgliedern gewährt, nennen. Nun gibt es aber Händler, die Hinweise, dass sie ein Lyoness Partnerunternerhmen sind, auf ihrer Homepage gelöscht haben. Trotzdem erscheint ihr Logo weiterhin auf der Lyoness-Homepage. Was hat dies zu bedeuten? Hat das betreffende Partnerunternehmen vielleicht die Beziehung zu Lyoness beendet, aber Lyoness führt sein Logo trotzdem weiterhin auf ihrer Homepage,wie dies bei einem Restaurant (mein Beitrag vom 19.8.2016) der Fall war? Partnerunternehmen, bei denen dies zu beobachten ist, sind: Gamma Solution GmbH, Baar (unter Elektronik und Computer) und Bonvino GmbH, Baar (unter Lebensmittel und Getränke).

von twist am
01.09.2016, 18:51

WIE SCHAFFE ICH ES, MIT LYONESS KEIN GELD ZU VERLIEREN?

Das Rezept ist ganz einfach: 1. Glaube den Gewinnversprechungen von Lyoness nicht. 2. Lass dich nicht als Finanzquelle von Lyoness missbrauchen. 3. Überweise n i e m a l s Geld an Lyoness, sei dies nun als "Anzahlung auf Originalgutscheine", als "Beteiligung an ausländischen Verrechnungssystemen", als "Beteiligung an der SME-Challenge 2016" oder für den Kauf von "Discount Vouchers". Aufgepasst: Es ist durchaus möglich, dass Hubert Freidl weitere Möglichkeiten findet, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Also: kein Geld, unter welchem Titel auch immer, an Lyoness überweisen!

von Supi777 am
31.08.2016, 18:06

Hast was anderes erwartet!

Das es Leute gibt, die skrupelos noch bei Lyoness arbeiten? Nur weil sie keinen Job haben, würden die alles machen! Jeder weiss, dass Lyoness nur schädigt und trotzdem gibt es Assis, die dort arbeiten. Dann seid Ihr selber schuld und müsst nicht märkern, wenn ihr herablassend behandelt werdet.

von am
31.08.2016, 17:16

DAS ARBEITSKLIMA BEI LYONESS

Auf kununu.com gibt einen Erfahrungsbericht eines ehemaligen Angestellten bei der Lyoness Austria GmbH, Graz. Er lautet wie folgt: EINMAL UND NIE WIEDER. VORGESETZTERNVERHALTEN: Man wird nur teilweise ernst genommen. Sehr oft wird man einfach abgewürgt. KOLLEGENZUSAMMENHALT: Die Kollegenkönnten teilweise untereinander besser zusammenhalten / -arbeiten, wenn es nicht von oben unterbunden würde. INTERESSANTE AUFGABEN: Man darf nur wissen, womit man unmittelbar arbeitstechnisch zu tun. Das macht konstruktives Arbeiten oftmals schwer. ARBEITSATMOSPHAERE: Könnte besser sein, wenn man sich fachlich mit Kollegen unterhalten könnte. Leider ist das nur bedingt möglich und in manchen Bereichen entweder nicht möglich oder nicht erwünscht. KOMMUNIKATION: von oben nach unten gibt es nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Kommunikation untereinander darf nur bedingt stattfinden. UMGANG MIT KOLLEGEN 45+ : Es gibt wenige Kollegen, die 45 + sind. KARRIERE/WEITERBILDUNG: Weiterbildungen waren finanziell nicht drin. GEHALT/SOZIALLEISTUNGEN: Gehalt war nur bei wenigen Ausnahmen (meist Vorgesetzte) über dem Mindest-KV. UMWELT-/SOZIALBEWUSSTSEIN: Ausser dem Betriebsarzt, der regelmässig kommt, gibt es kein Sozialbewusstsein. Umweltbewusstsein wird zwar gross vermarktet mit der eigenen Umweltlinie, aber intern null gelebt. Mehr Schein als Sein. WORK-LIFE-BALANCE: Je nachdem in welchem Bereich man arbeitet,muss man sich an vorgegebene Arbeitszeiten halten. Urlaub darf nach dem "Älterenrecht" konsumiert werden. Wenn die, die länger dabei sind, ihre Urlaube eingereicht haben, darf man seine Wünsche bekannt geben. IMAGE: Eine Firma, die immter wieder negativ in den Schlagzeilen steht, kann kein gutes Image aufbauen. Das schlechte Image kommt nicht von ungefähr, es ist und bleibt eine undurchsichtige Firma, in der nicht einmal die Angestellten wissen, wie der Hase läuft. Mein Kommentar: Warum dürfen die Lyoness-Mitabteiter nur wissen, "womit sie unmittelbar arbeitstechnisch zu tun haben"? Natürlich weil sie nicht erkennen sollen, was das Kerngeschäft von Lyoness ist.

von twist am
29.08.2016, 12:05

@Paulus

Vielen Dank für deine sehr klaren Worte. Solche Aussagen eines Direktbetroffenen mit Insiderwissen sind bestens geeignet, weitere Leute davon abzuhalten, den Verlockungen von Lyoness zu erliegen und Geld zu überweisen. Leider ist es ja so, dass es auch mit einem Gerichtsurteil nicht möglich wäre, allen Anzahlern ihr Geld zurückzugeben, denn man muss davon ausgehen, dass ein grosser Teil dieser Gelder bereits verbrannt sind durch die immensen Kosten, welche die aufgebauschte Organisation verursachen, durch Währungsverluste, Rechtskosten usw. Dass der Rubel nicht mehr so rollt wie früher zeigt sich auch daran, dass Lyoness Austria letztes Jahr rund ein Drittel der Arbeitsplätze in Graz abbauen musste und dass es ihr seit 2012 nicht mehr gelungen ist, eine neue Landesgesellschaft zu gründen. Auch würde es mich wundern, wenn es nochmals zu einer "Sensation" kommen würde. Die letzte (Las Vegas) fand im März 2015 statt. In der heutigen Situation wäre wohl zu befürchten, dass es zu einem Eklat kommen könnte.

von Paulus am
29.08.2016, 10:20

MIssverständnis

Ich glaube da verstehen mich einige Miss hier. Die Arbeit von Ben Ecker, Dr. Fromhold, Twist etc schätze ich sehr. Es ist der Frust, dass sich diese Leute einsetzen und mehr oder weniger kein Gehör kriegen vor einer korrupten, unfähigen Justiz. Was ich meine, sie kämpfen gegen Windmühlen und die Macht des Geldes. Ich kannte Hubert Freidl, sehr gut schliesslich war ich lange genug auf der anderen Seite. Ich erinnere mich exakt an seine Reaktionen, wenn sich die Presse, all die Schreiberlinge und die Lyoness Plattform über ihn hermachten. Er hat sie alle ausgelacht und verachtet: «wir engagieren die besten Anwälte, wir verwickeln sie in Rechtsstreite bis sie ausbluten kein Geld mehr haben, andere wurden mit Geld ruhiggestellt. Was mich ärgert sind die Richter und die Gerichte. Entweder sind sie blind oder gekauft, eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Das Lyoness das cleverste, brutalste Schneeballsystem ist, ist eine Tatsache. Der Karriere Punkt zahlt von unten bis an Hubert absolut unmöglich das zu finanzieren ohne Schneeballsystem. Das müsste auch dem dümmsten Richter klar sein. Ich habe sie im Ohr Huber, Gerry, Mario, Andy etc.....wen sie auf Mallorca Partys feiern, sich über BE, Fromhold, Twist etc. kaputtlachen und neue Strategien entwickeln wie sie den "Dummen" weiterhin das Geld aus der Tasche ziehen. Business Pakete Cloud, Matrixen bin gespannt wie das nächste Packet heisst, mit unglaublichen Gewinnversprechungen. Den Matrix Rechner von Gerry Seebacher habe ich immer noch wo man nur Anzahlungen eingeben musste und die Gewinnaussicht automatisch berechnet wurde, der Rechner war der Renner mit der Gier im Auge wurden Abermillionen eingesammelt. Ich stelle aber hier trotzdem die Frage, gibt es eine Chance diese Gauner zu fassen hinter Schloss und Riegel zu bringen wo sie hingehören. Einen Richter zu finden der sich der Sache wirklich ernsthaft annimmt….??? Sorry ich bezweifle es!

von Supi777 am
28.08.2016, 23:06

Wie blöd die Menschheit doch ist

Glaubt ihr tatsächlich daran, dass man mit so kleinen Cash Back Prozenten reich wird? Seid ihr wirklich so dumm? Wenn man bei Lyoness ganz am Anfang mitgemacht hätte, hätte man wirklich Kohle verdient. Aber jetzt, redet sich jeder Lyoness Anhänger ein, dass er viel Geld macht, fährt mit Rostlaugen rum und kann kaum das Benzin dazu bezahlen. Hört doch endlich auf zu Glauben, dass Lyoness viel Geld bringt. Schaut doch einfach mal auf der Homepage nach. So viele doppelte KMU's sind dort eingetragen, damit es nach so viel aussieht. Richtig grosse Firmen haben die nicht und sonst sind nur gefakte Logo drauf. Wenn man die Grossunternehmen fragt, wissen die nichts davon. Allen Lyoness Anhängern (sehr wahrscheinlich solche, die früher schon bei Schenkkreisen Geld verlocht haben) kann ich sagen. Geht einfach Eurer Arbeit nach und versucht euch nichts schön zu reden. Mit Lyoness kann man einfach kein Geld verdienen.

von am
28.08.2016, 17:12

@Paulus...Fakt ist, mehr als alle anderen erreicht!

...soso...nichts erreicht? Da liegt ein alleiniges Posten des Links - Handelsketten distanzieren sich von Lyoness - durch Dr. Fromhold quasi auf der Hand. Zumal Sie sich (Paulus) mit einem "Wir" anonymisieren. Wie dem auch sei, aber wo liegt denn die Erwartungshaltung bei dem zu erreichenden? Man verändert nun mal nichts wenn man sich immer nur über die Situation beklagt. Im Gegenteil! Das ist mit einer "sinnlosen Wirtshausdebatte" zu vergleichen. Durch die Maßnahmen von Dr. Fromhold und mir haben sich z. B. die großen Handelsketten öffentlich von Lyoness distanziert und die tatsächlichen Verhältnisse klargestellt. Die Versäumnisse der WKStA sind klar aufgezeigt worden. Lyoness ist der seit Jahren praktizierte "Markenmißbrauch zu Marketingzwecken" weggebrochen. Und es geht weiter so......... Ich persönlich habe kein Problem mit "schlechtgelaunten Zaungästen", aber dann treten Sie wenigstens einen Schritt zur Seite, damit diejenigen dass tun können worüber andere nur sprechen.

von am
27.08.2016, 15:31

NEUER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

In der österreichischen Zeitung WirtschaftsBlatt ist am 26.8.2016 folgender Artikel publiziert worden: WIRBEL UM GRAZER RABATTFIRMA LYONESS. Der Gründer der Rabattfirma Lyoness, Hubert Freidl, hat eine seiner früheren Firmen in einem Gerichtsverfahren im Jahr 2005 in die Nähe eines verbotenen Pyramiden- spiels gerückt und zugleich Lyoness als ähnlich bezeichnet. Lyoness kann die "Aktualität der angesprochenen Dinge nicht im Geringsten nachvollziehen". Die Verfahren seien bereits rechtskräftig beendet, so das Unternehmen in einer schriftlichen Stellungnahme auf Anfrage der APA. Lyoness hat in der jüngeren Vergangenheit Probleme mit seiner Vertriebsschiene eingeräumt und sich infolgedessen auch eine neue Struktur verpasst. Damit sieht Lyoness Altlasten bereinigt. Lyoness-Gründer Freidl stand 2005 vor Gericht, weil ihn sein Geschäftspartner aus einem vorherigen Projekt, dem Unternehmen "Galvagin", unter anderem wegen einer Konkurrenzklausel geklagt hatte. In diesem Verfahren vor dem Landesgericht für Zivilrechtssachen, Graz, sagte Freidl, dass es sich bei Galvagin um ein "unzulässiges Pyramidenspiel" handle. So steht es in dem Urteil, das der APA vorliegt. Weiters sage Freidl vor Gericht: "Das Unternehmen Lyoness macht jedenfalls so etwas Ähnliches wie Galvagin". Später, 2012, sagte Freidl der Justiz, dass Lyoness eine Weiterentwicklung von "Galvagin" sei. Freidl hat das Verfahren 2005 gegen seinen Geschäftspartner gewonnen. Jahre später hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in der Causa Lyoness ermittelt - unter anderem wegen Verdachts des Pyramidenspiels und des schweren gewerbsmässigen Betrugs. Da sei nichts dran, befand die Justiz: Im April 2016 stellte das Wiener Oberlandesgericht (OLG) das Verfahren wegen dieser beiden Vorwürfe ein. Die Untersuchungen wegen Verdachts des Verstosses gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG) sowie zum Themenbereich Rapid - Lyoness sponsert den Wiener Fussballclub - laufen aber weiter, bestätigte ein Sprecher der WKStA der APA. Dazu hat die WKStA zwei Vorhabensberichte erstellt, die gerade bei der Oberbehörde liegen. Wegen der Einstellung des Verfahrens hat ein Konfliktmanager, der mehr als 300 Lyoness-Mitglieder vertritt, kürzlich eine sogenannte Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Oberstaatsanwaltschaft eingebracht. Die WKStA hat Vorwürfe, sie habe dilettantisch gearbeitet, vorige Woche vehement zurück gewiesen. AUFFALLEND ÄHNLICH. Laut dem Anwalt Josef Fromhold, der den Ex-Geschäftspartner Freidls mittlerweile in der Sache Lyoness vertritt, sind die Modelle Galvagin und Lyoness "auffallend ähnlich", wie dieser zur APA sagte. Beide basieren laut dem Rechtsvertreter auf der Vertriebsstruktur des Empfehlungsmarketings (MLM) und forcieren Zahlungen in das System mit Aussicht auf Gewinn. Was die Anfangsphase von Lyoness betrifft, hat Freidl selbst unterschiedliche Erinnerungen. Im Zivilverfahren 2005, als es unter anderem um die Frage ging, ob Freidl hinter dem Rücken seines damaligen Geschäftspartners Galvagin- Kunden zu Lyoness überführt hatte, sagte der Grazer Unternehmer, dass er "keine Leute von Galvagin angeworben" habe, "damit diese zu Lyoness gehen". Nach massiven Streitigkeiten mit seinem damaligen Geschäftspartner habe er sich nach neuen Möglichkeiten umgesehen. Er habe zwar vorgehabt, nach Deutschland zu gehen, um dort Fertigteilhäuser zu vertreiben und habe das auch seinem damaligen Geschäftspartner gesagt. "Nur das Angebot aus der Schweiz letztendlich bei Lyoness war besser." Auf Lyoness sei er 2003 über eine Frau aufmerksam geworden, gab Freidl weiters zu Protokoll. "Anfang Juli (2003 Anm.) habe ich dann mit Repräsentanten dieses Unternehmens Verhandlungen aufgenommen. Ende Juli 2003 bin ich ich dann so quasi eingestiegen". KUNDEN MITNEHMEN. 2012 sagte Freidl dann aber, als er als Beschuldigter von der WKStA einvernommen wurde, dass er die Mitnahme von Galvagin-Kunden sehr wohl geplant habe. "Ich habe bereits im Frühjahr 2003 begonnen, Investoren für Lyoness zu suchen, weil ich ja 3.500 Kunden/Vertriebmitarbeiter mitnehmen wollte". Und weiter :"Von den Geschäftspartnern, Vertriebspartnern und Kunden, die ich gekannt habe, haben etwa 95 % das Angebot angenommen, von Galvagin zu Lyoness zu wechseln". Ob es bei Galvagin nach seinem Ausscheiden geschädigte Kunden gegeben hab, "weiss ich nicht, während meiner eineinhalbjährigen Tätigkeit ist mir diesbezüglich nichts bekannt". Zu seinen Aufgaben bei Lyoness erklärte Freidl im Jahr 2005: "Ich bin dort mit dem Aufbau des Kundennetzes beauftragt. Ich bin dort selbständig tätig und zwar auf Provisionsbasis am Erfolg orientiert. Als Vertriebstitel führe ich die Bezeichnung Präsident". Im Jahre 2012 erklärte er den Ermittlern der WKStA: "Nach Galvagin kam Lyoness, wobei ich das System weiter entwickelt habe, auch auf Produkte des täglichen Bedarfs". Die Geschäftsidee von Lyoness, sagte der Grazer Geschäftsmann aus, "kam von mir und zwar darunter verstehe ich alles um Lyoness herum, die Grundidee,die Vermarktung, die Landesorganisationen, die EDV und den operativen Part. Das binäre System habe ich entwickelt, erweitert auch um Handelsspannen, Cashback und Freundschaftsbonus. Ebenso die 8-stufige Karriere". Anzahlungen hat es auch bei Galvagin schon gegeben, glaubt Freidl laut eigener Aussage im Jahr 2012: "Gefragt, ob es einen Unterschied zwischen "Kaution zur Reservierung des vereinbarten Produkts" eine Bezeichnung im Galvagin Marketing Plan, und "Anzahlung zu zukünftigen Gutscheinbestellung" aus Lyoness gibt, gebe ich an, dass ersteres mir nicht geläufig ist, ich glaube es hat auch bei Galvagin schon Anzahlungen gegeben". Bezüglich Galvagin brachte er 2005 vor dem Grazer Zivilgericht vor, dass er nicht gegen die Konkurrenzklausel verstossen habe. Zumal es sich "bei dem Vertriebssystem um ein Bankgeschäft oder unzulässiges Pyramidenspiel (handle), sodass die Vereinbarung gesetzeswidrig sei", steht im Urteil, das der APA vorliegt. Lyoness kommentierte die Pyramidenspiel-Aussage sowie die Frage der Kundenmitnahme von Galvagin zu Lyoness nicht im Detail. "Zu den von Ihnen erwähnten Punkten erlauben wir uns nur insoweit Stellung zu nehmen, dass alle aufgeführten Verfahren bereits rechtskräftig beendet sind" , so das Unternehmen in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Auch die WKStA verweise in einer Aussendung vom 18. August 2016 auf den Abschluss des Verfahrens. So weit der Zeitungsartikel. Mein Kommentar: Hubert Freidl behauptete, dass er "2003 über eine Frau auf Lyoness aufmerksam wurde und er dann, nachdem er mit Repräsentanten des Unternehmens Verhandlungen aufgenommen habe, quasi eingestiegen sei". Dies entspricht nicht den Tatsachen: Die Lyoness Europe AG wurde 2003 als Briefkastenfirma in Zug mit Hilfe von Strohmännern (Iwan J. Ackermann, Vaduz, Max Meienberg, Steinhausen, Uwe Proch, Obfelden) gegründet. Im Folgejahr wurden diese Strohmänner ersetzt durch Erwin Hüsler, Buchs, der auch als VR-Präsident fungierte und der Firmensitz wurde von Zug nach Buchs SG verlegt. Es liegt auf der Hand, dass Hubert Freidl stets zu 100 % der wirtschaftliche Eigentümer von Lyoness war und er sich Strohmännern bediente, um dies zu verschleiern. Als Erwin Hüsler im Jahre 2011 verstarb, ging der Strohmann verloren und Freidl hatte ein Problem. Er tischte dann der WKStA bei einer Einvernahme die unglaubwürdige Geschichte auf, Hüsler hätte ihm seine Anteile überschrieben gegen sein Versprechen, für seine hinterbliebene Familie zu sorgen.

von Ellen am
27.08.2016, 10:46

@Paulus & Twist

Werter Paulus und Twist, ich sehe keinen Anlass die Arbeit von RA Fromhold oder Ben Ecker negativ zu bewertet. Im Gegenteil. So wie Lyoness jetzt um sich schlägt hat man offensichtlich einen wunden Punkt getroffen. Ein "gebetsmühlenartiges und weinerliches Herunterbeten von Ungerechtigkeiten" wie von @Paulus ist der Sache weder dienlich noch zweckmäßig im Anliegen. Sollen die Lyoness-Profiteure ihre Wertobjekte doch weiter häufen und somit Insolvenzmasse schaffen. Dass die Medien seit Wochen den Recherchen und Eingaben beider Herren derart folgt, spiegelt die Qualität deren Arbeit wieder. War hier im Forum doch noch bis vor kurzem ein recht direkt werbender Verein, der sich über Jahre hinweg mit Freidl & Co. beschäftigte und ein Beispiel für "rein plakative Recherchearbeit" war, aktiv. Die Presse hat offenbar in all der Zeit nicht einen Artikel aus dieser Ecke als erwähnenswert erachtet, was auch etwas aussagt. Um dem Strukturvertrieb Lyoness beikommen zu können zählen einzig Fakten und diese können nur durch intensive Recherchearbeit, verifizierbare Zahlen, Belege, Unterlagen und Finanzmathematik erbracht werden. Die beiden Herren machen es doch ganz ordentlich und man darf gespannt sein.

von fromhold am
25.08.2016, 17:07

Partnerunternehmen

http://derstandard.at/2000042610861/Handelsketten-distanzieren-sich-von-Lyoness

von twist am
25.08.2016, 09:59

@Paulus

Mit deiner Einschätzung, dass die Resultate, welche die Lyoness-Kritiker bisher erzielt haben, zu wünschen übrig lassen, bin ich einverstanden. Wünschen tut man sich immer mehr. Trotzdem ist die Aufklärungsarbeit der Lyoness-Kritiker sehr wertvoll, denn sie hat dazu geführt, dass nicht noch mehr Leute den Verlockungen von Lyoness erlegen sind. Stell dir einmal vor, wo Lyoness heute stehen würde ohne die Leute, die wie du erkannt haben, was Lyoness wirklich ist und die nicht müde wurden, umfassende Aufklärungsarbeit zu leisten. Wie sehr Lyoness diese Aufklärungsarbeit stört, erkennst du am unzimperlichen Vorgehen von Lyoness gegen ihre Kritiker, unter denen sich auch ein österreichischer Rechtsanwalt befindet. Im übrigen scheint es mir verfrüht, die Erfolgsaussichten von Ben Ecker einschätzen zu wollen. Dieser ist ja noch nicht lange mit Lyoness befasst und man muss ihm attestieren, dass er seine Hand in kurzer Zeit auf viele wunde Punke bei Lyoness gelegt hat.

von Paulus am
24.08.2016, 19:51

Ben Ecker

Werter Herr Ecker Wir schätzen Ihren Enthusiasmus und Ihre Recherchen, nur die Resultate und die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig. Von Frankreich über die Schweiz bis nach Polen und Czechien ziehen Zehntausende über Lyoness her, und trotzdem gelingt es niemanden die Lyoness Machenschaften zu stoppen. Was bis anhin erreicht wurde ist Peanuts und keiner Rede wert. 99% der Betrogenen Lyoness Partner machen die Faust im Sack und schreiben das als "Lehrgeld" ab. Während dessen kauft die Elite die Villen auf Mallorca, Ranchen in Mexico, fliegt mit Privatflugzeugen um die Welt und feiert rauschende Feste. Wer weiss sind sogar österreichische Richter gern gesehene Gäste auf den üppigen Anwesen....??? Die Bemühungen von Ihnen Twist etc in Ehren, der Schwindel geht weiter heute mit Cloud anstatt Business Partner und Matrixen und Welt hat noch Millionen Dumme die nur darauf warten den Versprechen von Lyoness zu erliegen, das sind die Fakten. Wie schon geschrieben der Frust sitzt tief, sehr tief.

von Ben Ecker am
24.08.2016, 11:39

Wie Lyoness seine Mitglieder in und mit „Asien/Arabien“ für dumm verkauft!

Im Zuge des Kontinentalstarts der Region Asia-Pacific gab es die Buchungsaktion „Asia Pacific“ mit einem enorm langem Buchungszeitraum von 17.07.2012 bis Januar 2014. Es bestand für Premium-Mitglieder die Möglichkeit, Mitgliedsvorteile aus vollständig bezahlten Einkäufen bzw. voll- sowie an-/teilbezahlten Gutscheinbestellungen im Treueprogramm Asiens zu buchen. Mit den Anzahlungen sollten die Mitglieder an den Einkäufen der ihnen zugeteilten Kunden auf dem asiatischen Markt profitieren. Hört sich angesichts der Bevölkerungszahlen Asiens sehr gut an, ist es aber nicht. Es gibt keine reellen Einkaufsgemeinschaften im asiatischen Raum. Es sind weder ausreichend Lyoness-Mitglieder vorhanden noch gibt es Händler, bei welchen solche allenfalls vorhandenen Kunden mittels einer Lyoness Cashback Card überhaupt einkaufen könnten. Dies sei am Beispiel Thailand dargestellt: In einem Land mit mehr als 68 Millionen Einwohner sollte man meinen, dass auch genügend Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind. So wurde es jedenfalls von Lyoness verkauft. Einkäufer und Händler seien im bevölkerungsreichen Asien ein unerschöpfliches Potential und ergäben sich daraus auch ebensolche (Mit-)Verdienstmöglichkeiten. Nur eben gibt es in Thailand keine Einkaufsgemeinschaft. Es gibt zwar eine Lyoness Siam Co., Ltd., doch ist dies nur eine Alibi-Gründung um den getäuschten Kunden eine Repräsentanz vor Ort vorführen zu können. Das Büro dieser Gesellschaft befindet sich im Einkaufszentrum Central World, No.999/9, Suite ML1711, 17th Floor, Rama 1 Road, Bangkok 10330. Diese ist nahezu verwaist und nach Auskunft in der Informationszentrale nur sporadisch besetzt. Jeder Besucher/Kunde, der eines der zahlreichen Büros aufsuchen möchte, wird dort von einer zentralen Informationsstelle erfasst und erhält für Dauer seines Besuches eine „Berechtigungskarte“ für den Bürobereich. Ein Blick in dieses Erfassungsregister für Lyoness bestätigte die sporadische Nutzung der Räumlichkeiten. Beim Central World Center (früher World Trade Center) handelt es sich um das größte Einkaufzentrum in Südostasien und das sechstgrößte Shopping Center der Welt. Es beherbergt mehr als 600 Shops und Lokale auf einer Fläche von 550.000 m² und einer Verkaufsfläche von mehr als 187.000 m². Nun verwundert aber, dass nicht ein einziger der zahlreichen Shops in dieser Mega-Mall ein Partnerunternehmen von Lyoness ist und die Lyoness Cashback-Karte akzeptiert. Es kann also bei keinem einzigen der in Hülle und Fülle vorhandenen Geschäfte mit der Lyoness Cashback Card eingekauft werden und bei keinem einzigen daher ein Einkaufsumsatz für Investoren in Europa anfallen. Dasselbe gilt für die übrigen großen Shopping Malls in Bangkok wie Siam Paragon, Siam Discovery Center, MBK, Siam Center oder Emporium Shopping Mall, wo ebenso kein Händler mit Lyoness in Verbindung steht. Die Liste der Händler, welche eine Kooperation mit Lyoness haben, ist beschränkt auf – sage und schreibe 25 Stück – in ganz Thailand! Doch es handelt sich hierbei weder um bekannte noch um große Geschäfte, sondern um äußerst unbedeutende Kleinsthändler und -gewerbe ohne Rang und Namen. Auf der von Lyoness selbst aufgelegten Liste der Händler sind nicht einmal deren Kontaktdaten angeführt, sodass auch deren Eigenschaft als „Vertragshändler“ bezweifelt werden darf. Jedenfalls ist es äußerst unwahrscheinlich, dass bei diesen Bars, Yoga-Schulen und Beauty-Shops auch nur etwas an Einkaufsumsätzen generiert werden kann, welche dann auf die in Österreich investierenden Mitglieder aufgeteilt werden könnte. Natürlich kann auch das äußerst niedrige Preisniveau keine Rückflüsse aus Einkaufsumsätzen bewirken, welche dann auf die gutgläubigen Investoren in Europa aufgeteilt werden könnte. Dass es vor Ort keine Einkaufsgemeinschaft Lyoness gibt, wird auch daraus evident, dass alle Zahlungen in Thailand nicht an die Lyoness Siam gehen, sondern die Verrechnung durch die Lyoness Group AG, Grazbachgasse 87-93, 8010 Graz, Austria, erfolgt. Die Lyoness-Akteure haben das wohl von vorneherein gewusst, den Mitgliedern aber Asien als große Shopping Community verkauft, wo es Gewinne am Einkauf unzähliger Lyoness Mitglieder bei der ebenso nahezu unlimitierten Zahl der Lyoness Vertragspartner geben soll. In Dubai hält man ein Büro im Emaar Business Park, Building 4, 6th Floor, P.O. Box 390490, Sheikh Zayed Road Dubai, United Arab Emirates. Auf der Website von „Lyoness.com/ae“ steht im Impressum die Lyoness Europe AG, vor Ort auf der Firmentafel ist jedoch die „Lyoness Management GmbH“ mit Sitz in Graz aufgeführt und auch dieses Büro ist nur sporadisch mit einer Postsammelstelle besetzt. Mit der Shoppingsituation in VAE ist es ähnlich wie im asiatischen Raum bestellt. So findet man z. B. in Dubai „The Mall“, in einem Shoppingcenter mit einer gigantischen Größe von insgesamt 1 Millionen Quadratmetern und 1.200 Geschäften, nur 1 Geschäft, das „Pink Panther Store“, das laut Kennzeichnung die Cashback-Card akzeptieren würde. Die seit drei Jahren dort tätige Dame in diesem Store bedankte sich dafür, dass ihr die Bedeutung eines „Lyoness-Cashback“-Aufklebers im Eingangsbereich erläutert wurde, denn damit eingekauft habe noch niemand.

von Ben Ecker am
19.08.2016, 09:18

Lyoness klagt und in Indien wird die Flucht nach vorne angetreten!

Oje......Lyoness wird wegen Ruf- und Geschäftsschädigung klagen. Aber dass wichtigste zuerst, ich habe gut geschlafen. Der Klage sehe ich gelassen entgegen, zumal Lyoness mich für eine Rufschädigung sicher nicht benötigt, dass machen diese Akteure schon selbst ganz ordentlich. Geschäftsschädigend zu sein hoffe ich doch sehr, damit nicht noch mehr Menschen ihr hast verdientes Geld in den "Lyoness-Sand" setzen. Die erschienen Artikel sind gut recherchiert und den Fakten entsprechend wiedergegeben. Nun war ja über Wochen Lyoness Indien von deren "Country List" verschwunden, lediglich im Mitgliedbereich wurde noch der Anschein eines aktiven Unternehmens dort suggeriert. Mit Veröffentlichung der gestrigen Artikel erscheint Indien plötzlich mit der LYONESS INDIA PRIVATE LIMITED in der Country-List ! Aber was macht diese Firma in Indien überhaupt? GANZ SICHER KEINE EINKAUFGEMEINSCHAFT! Und wenn...wieder ohne Zulassung! Denn....der eingetragene Unternehmensgegenstand dieser Firma ist: Buchhaltung und Wirtschaftsprüfung ; Steuerberatung; Marktforschung und Meinungsumfragen ; Unternehmens- und Managementberatung. Natürlich habe ich umgehend die indischen Behörden darüber informiert. Der unbelehrbare Lyonese sollte auf der Website von Lyoness Indien nach Geschäften suchen die die Cashback-Card dort akzeptieren - gerade 1 - und die eingesammelten Gelder gegenüberstellen. Die Behauptung von Lyoness, die rechtlichen Bestimmungen eines Landes genau zu prüfen bevor Geschäftsaktivitäten entfaltet werden ist eine glatte Lüge. Der Strukturvertrieb ist in Länder quasi "einmaschiert", hat den Menschen dort die Mär über "die Chance der ersten Stunde" verkauft und kräftig Geld eingesammelt. Im Nachgang hat man meist eine Länderniederlassung der Lyoness Management GmbH ins Land gesetzt und dann versucht eine Ländergesellschaft zu etablieren. Der Zweck dieser Ländergesellschaften war/ist aber lediglich den Hauch von Seriosität zu vermitteln um weiter im Kerngeschäft "Pakete etc." verkaufen zu können.

von twist am
19.08.2016, 09:02

SELTSAME PRAXIS VON LYONESS SCHWREIZ

Auf der Homepage von Lyoness Schweiz ist u.a. ein Restaurant als Partnerbetrieb gelistet, dessen Besitzer bereits 2012 erkannt hatte, dass Lyoness mit ihrem Anzahlungsgeschäft mit unlauteren Methoden arbeitete. Er beteiligte sich dann als Privatbeteiligter am Ermittlungs- verfahren der Zentralen Staatsanwaltschaft, Wien, und forderte sein Geld zurück. Dieses wurde ihm im Dezember 2014 weitgehend zurück bezahlt. Dass Lyoness das Restaurant dieses Gastwirte weiterhin als Partnerbetrieb zeigt,offenbart ein höchst fragwürdiges Geschäftsgebaren und wirft die Frage auf, ob es weitere solche Fälle gibt. Der Gastwirt war sich bis vor kurzem nicht bewusst, dass sein Restaurant immer noch auf der Homepage von Lyoness gelistet ist. Er hat nun die sofortige Entfernung verlangt. Übrigens: Der Gastwirt sagt, dass in den letzten Jahren kein Gast die Lyoness Cashback Card vorgewiesen hat!

von twist am
19.08.2016, 08:50

REAKTION LYONESS

Auf die Aktionen von Lyoness-Kritiker Rechtsanwalt Dr. Josef Fromhold, Wien und Journalist Bernhard Ecker, Wien, wie sie im Zeitungsartikel im WirtschaftsBlatt vom 18.8.2016 beschrieben sind, hat Lyoness bereits reagiert. Sie schreibt in ihrer Stellungnahme, dass "die in den vergangenen Wochen in diversen Medien immer wieder geäusserten Vorwürfe gegen das Unternehmen Lyoness aujf einer massiven Schmutzkübelkampagne basieren, deren offenkundiger Zweck es zu sein scheint, gegen Lyoness gezielt Ruf- und Geschäftsschädigung zu betreiben". Weiter teilt Lyoness mit, dass sie sich "gezwungen sieht", rechtliche Schritte gegen Josef Fromhold und Bernhard Ecker einzuleiten. So habe Lyoness am 2.8.2016 am Handelsgericht, Wien, eine Unterlassungsklage gegen Josef Fromhold und am 18.8.2016 am Landesgericht für Zivilrechtssachen, Wien eine Unterlassungsklage gegen Bernhard Ecker eingebracht. Darüber hinaus seien weitere rechtliche Schritte in Form von Schadenersatzklagen in Vorbereitung. Solches ist man sich von Lyoness längst gewohnt: Lyoness versuchte schon früher Lyoness- Kritiker in der Schweiz und in Österreich zum Schweigen zu bringen durch Androhung von Schadenersatzklagen, Millionenbetreibungen, Aussetzung von Kopfgeld für die Auffindung von Kritikern und einstweiligen Verfügungen.

von am
18.08.2016, 19:54

NEUER ZEITUNGSARTIKEL IN ÖSTERREICH

In der Zeitung WirtschaftsBlatt ist heute folgender lesenswerter Artikel über Lyoness publiziert worden: RABATTFIRMA LYONESS BESCHÄFTIGT WEITER DIE JUSTIZ. Kritiker der Grazer Rabattfirma Lyoness brachten Beschwerde gegen die Staatsanwaltschaft ein: Bei Ermittlungen sei geschlampt worden. Zwei Vorhabensberichte liegen aktuell bei der Oberbehörde. Kritiker der Grazer Rabattfirma Lyoness wollen die gerichtliche Einstellung der strafrechtlichen Ermittlungen wegen Verdachts auf schweren gewerbsmässigen Betrug und Pyramidenspiel der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) nicht hinnehmen. Ein Wiener Rechtsanwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen den zuständigen Staatsanwalt. Dieser habe ziemlich dilettantisch gearbeitet. Ein Konfliktmanager, der mehr als 300 Lyoness-Mitglieder vertritt, hat die Oberstaatsanwaltschaft eingeschaltet und eine Dienstaufsichts- beschwerde eingebracht. Lyoness wies die gegen das Unternehmen erhobenen Vorwürfe zurück. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung. Der Anwalt Josef Fromhold vertritt rund 700 unzufriedene Lyoness-Mitglieder, von denen sich rund 600 dem Strafverfahren gegen Lyoness-Gründer Hubert Freidl und mehr als ein Dutzend weitere Beschuldigte angeschlossen haben. Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) hat das Verfahren der WKStA im April 2016 grösstenteils eingestellt. Die Ermittlungen wegen Verdachts des Vertosses gegen das Kapitalmarkt- gesetz (KMG) sowie zum Themenbereich Rapid laufen aber weiter. Diesbezüglich hat die WKStA sogar zwei Vorhabensberichte erstellt, die gerade bei der Oberstaatsanwaltschaft liegen. "Die WKStAhat in der Causa Lyoness zwei Vorhabensberichte an die Oberbehörde vorgelegt. Zum Inhalt der Vorhabensberichterkann ich keine Auskunft geben". so Oberstaatsanwältin Alexandra Baumann von der WKStA auf APA-Anfrage. Rechtsanwalt Fromhold zufolge hat der zuständige Ermittler von der WKStA im Fall Lyoness ziemlich geschlampt. "Ich habe ihn gefragt, warum er keine Geschädigten einvernommen hat. Da hat er gelacht und gesagt: "Ich habe genug Beweise", so Fromhold im Gespräch mit der APA. Der Staatsanwalt habe lediglich Entlastungszeugen vonseiten der Beschuldigten einvernommen. Die WKStA äusserte sich zu konkreten Vorwürfen auf APA-Anfrage nicht, sondern verwies auf die Vorhabensberichte bzw. auf die Oberstaatsanwaltschaft. Die Unzulänglichkeiten im Ermittlungsverfahren ziehen sich laut Fromhold wie ein roter Faden durch den Strafakt. Beispielsweise sei es dem Ermittler nicht gelungen, 89.000 Euro auf einem Konto von Freidl zu beschlagnahmen - einen Beschluss dazu habe das Oberlandesgericht (OLG), Wien, wegen Begründungsmängeln aufgehoben, nach mehrmaligem Hin und Her habe der Ermittler dann auf einen neuerlichen Antrag auf Beschlagnahme verzichtet. Lyoness-Kritiker Ben Ecker hat das Ganze ausführlich in einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den ermittelnden Staatsanwalt dargelegt. So habe der Staatsanwalt im Juli 2015, nach vier Jahren Ermittlungen, der Oberstaatsanwaltschaft den Entwurf eines Strafantrags geschickt, der wegen "gravierender Formalfehler und elementarer inhaltlicher Mängel" zurückgestellt habe werden müssen. Tatsächlich hat der Staatsanwalt die formalen Kriterien nicht eingehalten: Nach dem Inhaltsverzeichnis sei die Überschrift "Begründung" einzufügen und der Ermittler hätte sich auf den "für den Anklagetenor relevanten Sachverhalt" beschränken und seine Begründung "in verständlicher Form illustrativ ergänzen müssen", rügt die Oberstaatsanwaltschaft. "Zu den übrigen korrekturbedürftigen Schreib- bzw. Tippfehlern wird auf die farblichen Markierungen im zurückgestellten Entwurf des Strafantrages verwiesen", so die OStA an die WKStA in einem Schreiben, das der APA vorliegt. Trotz dieses Verbesserungsauftrags, der am 9. Juli 2015 gekommen ist, sei der Staatsanwalt untätig geblieben, kritisieren Ecker und Fromhold. Dies obwohl die WKStA die Korrekturen schnell einarbeiten hätte können. Als nach Ablauf von mehr als zwei Monaten noch immer kein verbesserter Strafantrag eingebracht worden sei, habe das Landesgericht für Strafsachen, Wien, mit Beschluss vom 18. Nov. 2015 das Ermittlungsverfahren gegen Freidl und die Lyoness Europe AG wegen Verdachts auf schweren gewerbsmässigen Betrugs und Pyramidenspiel eingestellt. Auch das Straflandesgericht wies in seinem Beschluss auf Mängel hin. Die WKSta "sei nicht näher auf den Tatbestand des schweren gewerbsmässigen Betrugs eingegangen" und da die Beschuldigten keine Gewinnchance vorgetäuscht hätten, "ergibt sich auch keiner Strafbarkeit wegen Betruges", wie das Gericht schreibt. STAATSANWALT HAT NICHTS BESCHLAGNAHMT. Der Lyoness-Kritiker Ben Ecker und der Rechtsanwalt Josef Fromhold kritisieren weiter, dass der Staatsanwalt keine Beschlagnahmungen vorgenommen hat oder die "dringend gebotene Einsicht in die EDV" entweder nicht verfügt oder fehlerhaft begründet habe. "Naturgemäss kommen bei solcherart geführter Ermittlungstätigkeit keine relevanten Ergebnisse zur weiteren Aufklärung des Tatvorwurfs gewonnen werden, sondern ermöglichten es den Beschuldigten, unbehelligt das System noch zu erweitern und verhalfen somit dem System zu noch mehr (nicht rückzahlbaren) Einnahmen" heisst es in dem Ergänzungsschreiben zur Dienstaufsichtsbeschwerde, das mit 1. August 2016 datiert ist. Lyoness-Gründer Hubert Freidl selbst gestehe zu, dass man durch eigene Einkäufe die in Aussicht gestellten Vermögensvorteile nicht erlangen könne, schreibt Ecker unter Verweis auf ein Vernehmungsprotokoll. Demzufolge erklärte Freidl, wie man mit dem Lyoness- System Geld verdienen konnte. "Wir haben in Österreich derzeit 9000 Leute, die sich in einer Karrierestufe befinden, die meisten natürlich in Karrierestufe 1. In die Karrierestufe 2 komme ich, indem ich ein Einkaufsvolumen innerhalb meiner Gruppe generiere, d.h. ich habe genug Einkaufsvolumen, das wird bei uns in Punkte umgerechnet. Und wenn Sie diese Punkte haben, die durch Ihre Empfehlungen entstanden sind, kommen Sie in die nächste Karrierestufe. Durch meine eigenen Einkäufe kann ich es nicht", gab Freidl zu Protokoll. Lyoness bezeichnete dieses Zitat, von der APA damit konfrontiert, als "völlig aus dem Zusammenhang gerissen"; es entpreche nicht den Tatsachen. Für Ecker indes ist klar: Die Lyoness-Mitglieder seien getäuscht worden. Ihnen sei versprochen worden, dass sie Gewinne und Karriere machen könnten, wenn sie nur selbst fleissig bei Lyoness- Unternehmen einkaufen. Die Crux: Die Einzahlung, die sie leisten mussten, sei nicht rückforderbar, die Mitglieder seien also am Vermögen geschädigt worden und die Beschuldigten hätten sich bereichert. Die Vorwürfe Fromholds und Eckers sowie die grossteils eingestellten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft beziehen sich auf einen von mehreren Geschäftszweigen von Lyoness, nämlich den Strukturvertrieb. Vor ein paar Jahren hat Lyoness diesen in Lyconet umbenannt. Früher hat das Unternehmen unter anderem sogenannte Länderpakete verkauft: Mitglieder sollten mit ihrem Geld die Expansion in neue Märkte finanzieren und vom Wachstum dort profitieren. Diese Pakete gibt es nicht mehr, Lyoness sprach in der jüngeren Vergangenheit mehrfach von "Altlasten", die man grossteils bereinigt habe. Stattdessen, so Fromhold, werden Investitionen in sogenannte Customer Clouds vertrieben, was aus Sicht des Rechtsanwalts grundsätzlich nur ein neues Wording ist. Der in der Öffentlichkeit bekannte Geschäftszweig von Lyoness dreht sich um eine Rabattkarte, mit der Kunden, wenn sie bei bestimmten Händlern einkaufen, Geld sparen können. VORWÜRFE RUND UM RAPID-PARTNERSCHAFT. Ben Ecker geht in seiner Beschwerde auch auf das Thema Länderpakete ein und erhebt schwere Vorwürfe. So hätten die Beschuldigten Anzahlungen bzw. Länderbeteiligungen für "Indien" verkauft. "Allerdings wurde dieses Land niemals 'eröffnet', sodass schon zwangsläufig keine Einkaufsgemeinschaft (auch nicht nach Rechtsansicht des LG für Strafsachen) vorliegen kann, da eine Erwirtschaftung der Aufzahlung auf die Anzahlung durch Eigen- oder Fremdeinkäufe niemals möglich ist" heisst es in dem Beschwerdeschreiben an die Oberstaatsanwaltschaft. Recherchen vor Ort, so Ecker, hätten ergeben, dass die indischen Behörden Lyoness jegliche Tätigkeit untersagt hätten. In den USA sei Lyoness lediglich mit einem Mini-Büro in Fort Lauderdale zu finden, jedoch "wird weiterhin mit dem US-Markt geworben" und es würden "rechnerisch mit geradezu phantastischen Zahlen weitere Personen geschädigt. Im Verkauf einer Beteiligung für ein Land, in welchem ein solche gar nicht existiert, liegt eine glatte Täuschungshandlung vor", meint Ecker. "Eine Sicherstellung der Unterlagen etc. würde dies belegen". Der Staatsanwalt habe aber weder Leute vernommen, die für "Indien" angezahlt hätten, noch Urkunden zu diesem Thema gesichtet. Lyoness äusserte sich zum Thema Indien bzw. USA auf APA-Anfrage nicht. Mit dem Thema Rapid - Fromhold wirft Lyoness vor, den bekannten Namen des Wiener Fussballklubs auszunutzen, um an mehr Mitglieder zu kommen und Sponsorengelder von rechtswidrig erhaltenen Kundengelden zu zahlen - habe sich der Staatsanwalt überhaupt nicht beschäftigt. Die am 13. Okt. 2015 zu Rapid eingegangene Nachtragsanzeige sei im Original entnommen worden. Laut Ecker hat der Staatsanwalt eine neue Aktenzahl angelegt, damit "offenkundig im bereits anhängigen Ermittlungsverfahren die Säumnis der Ermittlungen nicht auffällt und auch bei diesem neuen Akt ein ordentlich geführtes Ermittlungsverfahren unterlassen werden konnte". Der Staatsanwalt habe zwar am 4. Dezember 2015 gegen den gerichtlichen Einstellungsbeschluss eine Beschwerde erhoben, "aber da war es bei Weitem schon zu spät", meint Ecker. "Es kam wie es kommen musste". Der Beschwerde wurde mit Beschluss vom OLG (Oberlandesgericht) Wienvom 12.4.2016 nicht Folge gegeben". Zum Thema Rapid hielt Lyoness fest, dass seit Sommer 2015 eine Partnerschaft zwischen Lyoness und Rapid bestehe. Man habe ein eigenes Cashback-Programm ins Leben gerufen, von dem sowohl der SK Rapid als auch seine Fans profitierten."Besitzer des SK Rapid Cashback Card erhalten bis zu 5 Prozent Cashback und Shopping Points bei jedem Einkauf bei rund 70.000 Partnerunternehmen weltweit" teilte Lyoness-Sprecherin Silvia Kelemen der APA mit. Rapid-Fans unterstützten mit ihren Einkäufen zusätzlich den Rapid-Nachwuchs, denn bis zu ein Prozent der Einkaufssumme gingen automatisch an die Nachwuchsförderung des SK Rapid. Rechtsanwalt Fromhold hat anlässlich der Anzeige zum Thema Rapid dem Staatsanwalt nahegelegt, eine Razzia mit Einsicht in die EDV durchzuführen, wie er sagt. Stattdessen "erging eine Bitte um ein Gespräch in den Firmenräumlichkeiten von Lyoness in Graz", so der Anwalt. Eine laut Fromhold unerfahrene Steuerberaterin, die vom Staatsanwalt als Wirtschaftsexpertin den Ermittlungen beigezogen worden war, habe ein Angebot eines Lyoness-Anwalts angenommen, sich das System Lyoness erklären zu lassen. Als anstelle des Staatsanwalts ein Polizeiinspektor dabei sein sollte, sei der Termin vom Lyoness- Anwalt abgesagt worden. Der Staatsanwalt hatte den Verfahrensparteien am 13.5.2015 geschrieben, dass er keinen Einfluss auf die Expertin nehmen wolle, dass aber "keine Zeugeneinvernahmen etc. stattfinden würden". Der Schriftverkehr liegt der APA vor. Lyoness äusserte sich zu dem Termin in Graz nicht. Die Oberstaatsanwaltschaft Wien ist derzeit dabei, sich die Dienstaufsichtsbeschwerde anzusehen. "Die Dienstaufsichtsbeschwerde liegt uns vor , sie ist derzeit in Prüfung", so der Erste Oberstaaatsanwalt Michael Klackl auf APA-Anfrage. Lyoness hielt fest, das man "im gesamten bisherigen Vermittlungsverfahren eng mit der Behörde zusammengearbeitet und zur Aufklärung des Sachverhaltes umfassend beigetragen habe". Die Anschuldigungen gegenüber Lyoness seien dem Unternehmen allesamt längst bekannt, so Lyoness-Sprecherin Silvia Kelemen mit Verweis auf die Einstellungsbeschlüsse des Wiener Straflandesgerichts und des Oberlandesgerichts. "Diese gerichtlichen Entscheidungen stellen - nach Würdigung des gesamten(!) Akteninhaltes unmissverständlich klar, dass Lyoness kein Ketten - oder Pyramidenspiel im Sinne des § 168a StGB betreibt und dass jegliche Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren gewerbsmässigen Betrugs zu beenden sind". Einzelne Vorwürfe aus der Dienstaufsichtsbeschwerde wollte man nicht kommentieren. So weit der >Zeitungsartekel. Mein Kommentar: Beschuldigt im Ermittlungsverfahren der WKStA war neben Hubert Freidl insbesondere auch die Lyoness Europe AG, CH-Buchs SG. Während der ganzen vierjährigen (!) Ermittlungszeit hat es der ermittelnde Staatsanwalt bei der WKStA nach meinem Kenntnisstand nicht für nötig befunden, ein Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft, St. Gallen, zu stellen mit welchem er sich wichtige Unterlagen, u.a. über die Geldflüsse, hätte beschaffen können. "

von Ben Ecker am
12.08.2016, 13:26

Wo kein Partner ist kann auch nichts sein!

Nun mit einem Strategiewechsel hat dies wohl weniger zutun, sondern eher mit "Schönfärberei"! Lyoness hat über Jahre hinweg große namhaften Unternehmen und deren Renommee zu Vermarktungszwecken mißbraucht, um Länder-, Premium-, Businesspakete.....jetzt die "Cloud" mit irrwitzigen Verdienstprognosen an den Kunden zu bringen. Also, von welchem Strategiewechsel soll denn bitte jetzt die Rede sein? Lyoness will sich mehr auf KMU's und der Cashback-Card setzen? Soso...aber war dies denn nicht schon immer das Geschäft von Lyoness und was hat man dann bisher gemacht? Und wenn dies eine neue Strategie ist, was war dann die alte Ausrichtung? Das Kerngeschäft von Lyoness war und ist der Verkauf von - wie immer gennannten - Paketen, getragen von der Aussicht auf ein passives Einkommen. Frau Kelemen gab im Artikel im "Standard" an, ein österreichisches Mitglied würde im Durchschnitt 230 € im Monat über die Lyoness-Card einkaufen. Na super! Wie viele Mitglieder hat Lyoness denn nachgewiesen in Österreich. Mal sind es 600T, 500T oder 350T! Nimmt man letztere Zahl wären dies allein ein mtl. Konsumumsatz von Mio. 80.500.000 .-. Hat schon jemand die Bilanzen gesehen? Was die Finanzbehörde davon. Daran wird sich Lyoness/Frau Kelemen messen lassen müssen.

von Paulus am
12.08.2016, 10:24

Lyoness CH vor dem aus....??

Wie zuverlässige Quellen berichten ist das Neukundengeschäft bei den Marketern in der Schweiz zusammengebrochen. Bei angeblich über 100 aktiven Marketern sind 5-10 Neukunden pro Monat äusserst bescheiden, umso mehr sich Lyoness CH bis Ende 2017, ein Ziel von 5000 neuen Partnerschaften gesetzt hat. Sieht also aus, dass man schon ganz erheblich hinterherhinkt bei der eigenen Zielsetzung. In der Schweiz lassen nur noch Unwissende mit Lyoness ein, und die meisten Neukunden springen nach kurzer Zeit wegen falscher Versprechen wieder ab. Wie mehrere Lyoness MitarbeiterInnen bestätigten, konnte Lyoness CH zeitweise auch die Löhne nicht mehr bezahlen und der Geschäftsführer musste mit seinem Privat-Geld einspringen. Wohl dem, der so einen "loyalen" Geschäftsführer hat während sich die Bosse auf Mallorca Partys und Luxus pur gönnen...??? Die Zusammenarbeit mit der WWP (Weirather Wenzel Partner) wackelt schon bedenklich. Die Agentur wurde anscheinende mit hunderten Mails von wütenden, betrogenen Lyonessgeschädigten überflutet. Mal schauen wie lange sich WWP eine solche Reputation leisten kann?? Fakt ist bei Lyoness brennt es an allen Ecken und Enden. Dumm ist, dass es niemanden gelingt diesen Irrsinn zu stoppen

von twist am
11.08.2016, 20:44

LYONESS MUSSTE STRATEGIE ÄNDERN

Nachdem die österreichische Presse davon berichtete, dass sich grosse österreichische Handelsketten von Lyoness distanzieren, sah sich Lyoness veranlasst, eine Presseaussendung herauszugeben. Pressesprecherin Silvia Kelemen Weihs sagte darin: "13 Jahre nach ihrer Gründung geht Lyoness den nächsten Schritt um das Einkaufserlebnis seiner Mitglieder noch attraktiver zu machen. Beginnend mit den Heimatmarkt setzt Lyoness gezielt auf Regionalität , den flächendeckenden Einsatz der Cashback Card und Kooperationen im Breitensport". Welch eine Schönfärberei! Wieso soll das Einkaufserlebnis attraktiver werden, wenn man(gezwungenermassen) auf Tante-Emma-Läden setzt? Die Pressesprecherin gab auch bekannt, dass "der Fokus von Lyoness zudem darauf gerichtet ist, Filialisten, die zurzeit noch auf Gutscheinbasis mit Lyoness kooperieren, auch als Cashback Card Partner zu gewinnen". Angesichts der sich häufenden Negativ-Schlagzeilen dürfte dies schwierig werden. Im Gegensatz zum Gutscheingeschäft würde die Verwendung der Cashback Karte einen Zusammenarbeitsvertrag voraussetzen, der angesichts des Reputationsrisikos wohl nur schwer zu bekommen ist. Die Pressesprecherin sagte weiter: "Um für die zahlreichen neuen Mitglieder aus den Sport-Kooperationen noch attraktivere Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen und neue Zielgruppen anzusprechen, hat Lyoness bereits im vergangenen Jahr begonnen, die Unternehmensstrategie vom Gutschein - auf den Cashback-Card-Bereich zu verlagern". Dabei hat die nun behauptete Abkehr vom Gutscheingeschäft nichts mit den Sportkooperationen zu tun, sondern vielmehr damit, dass das Gutschein-Anzahlungsgeschäft Lyoness massive Kritik und zahlreiche verlorene Zivilprozesse einbrachte. Gemäss österreichischen Presseberichten erklärte die Lyoness-Pressesprecherin: "Dass zuletzt wichtige Zugpferde verloren gingen, liegt vielmehr im harten wirtschaftlichen Umfeld. Partner wie Zielpunkt und Baumax sind Geschichte." Dem ist zu entgegnen, dass Lyoness zwar die beiden genannten Firmen wegen Zahlungsunfähigkeit verloren hat , viele andere Firmen jedoch weil diese die Kooperation (wenn es sie überhaupt gab) aufkündigten, um einen möglichen Reputationsschaden zu vermeiden.

von am
11.08.2016, 11:40

HANDELSKETTEN DISTANZIEREN SICH VON LYONESS

In der österreichischen Online-Zeitung derstandard.at ist am 10.8.2016 folgender Artikel erschienen: Handelsketten distanzieren sich von Lyoness. Die Einkaufsgemeinschaft verliert grosse Zugpferde. Etliche Unternehmen wollen nicht als Partner des Rabattgeschäfts bezeichnet werden. Bei jedem Einkauf Geld zurück: Geschäfte mit Rabatten haben Lyoness von Graz aus international wachsen lassen. Mittlerweile werden diese jedoch zusehends zu einer Spielwiese für die Anwälte. Bisher sorgte vor allem der auf den Namen Lyconet umbenannte Strukturbetrieb der Einkaufsgemeinschaft für gerichtliche Auseinandersetzungen - hunderte Mitglieder fühlen sich um ihr Geld betrogen. Nun rumort es aber auch unter den Aushängeschildern des Unternehmens. Grosse Einzelhandelspartner distanzieren sich. OHNE WISSEN GELISTET. Lyoness listete etliche unter ihnen bei Anzahlungsbestätigungen für Gutscheine als Partner auf. Andere zierten prominent die Homepage der Rabattgruppe. Mitunter ohne dass sie selbst davon wussten. Was jetzt dazu führt, dass einige rechtliche Schritte gegen Lyoness vorbereiten, sagt der Wiener Anwalt Josef Fromhold, der mehr als 700 Geschädigte vertritt. Die Liste bekannter Händler habe sich bereits merklich gelichtet. Ralph Lauren etwa zählt zu jenen, denen gar nicht bewusst war, dass er Partner ist. Douglas betont, niemals mit Lyoness zusammengearbeitet zu haben. Detto Palmers - die Wäschekette verwehrt sich scharf dagegen, mit dem Rabattvertrieb in Verbindung gebracht zu werden. Man habe einst lediglich Gutscheine ans Unternehmen verkauft. Darauf reduziert sich auch die Geschäftsbeziehung von Lyoness mit Leiner/Kika und Lidl. Alle drei akzeptieren die sogenannte Cashback Card nicht. Ebenso wenig wie Toy'sR'Us, Delka, Salamander und Charles Vögele, wie aus dem Schrift- verkehr mit Fromhold hervorgeht. AUF DISTANZ. Reiseanbieter TUI beendete die Zusammenarbeit 2012. Keine Vorteile für Lyoness-Kunden gewährt auch Booking.com. Die Plattform, die bei Lyoness als Partner gelistet ist, hält fest, keine Geschäftsverbindung zur Rabattfirma zu unterhalten. Der gleiche Tenor bei McDonalds und Landzeit. Flagschiff OMV, bei der Lyoness in grossem Umfang Gutscheine erwirbt, legt Wert darauf, nur in diesem Zusammenhang und nicht als genereller Partner aufzuscheinen. Von Anfang an jede Zusammenarbeit lehnten Konzerne wie Lutz ab - trotz mehrfacher engagierter Anläufe der Lyoness -Mitarbeiter. Fromhold hälte die Zahl der Handelspartner als auch jene der Mitglieder für fiktiv. Tatsache für ihn sei, dass nur sehr wenige Unternehmen die Rabattkarte akzeptierten, während Mitglieder im Glauben gelassen würden, sie könnten im Strukturbetrieb am regen Umsatz anderer Einkäufer partizipieren. Da sich auch Provisionen für Lyoness in Grenzen hielten, sei es für ihn evident, "dass sich Lyoness nur aus den Zahlungen der Mitglieder finanziert". Er selbst ist mit einer Zivilklage von Lyoness konfrontiert, im Gegenzug brachte er Strafanzeige wegen gefährlicher Drohung und Betrugs ein. Lyoness wies bisher sämtliche Vorwürfe rund um den umstrittenen Strukturbetrieb zurück. Dass nun die Front grosser Händler zu bröckeln beginnt, lassen die Grazer ebenso wenig gelten: Die Strategie sei, Partnerschaften auf Basis reiner Gutscheine aufzulösen und stattdessen auf das Cashback-Modell zu wechseln, sagt Lyoness-Sprecherin Silvia Kelemen. "Das ist ein Prozess, der Zeit braucht". VIELE GESPRÄCHE. Alle Partner auf der Website seien echte Partner. Einzelne seien aber bewusst tatsachenwidrig informiert worden, um Lyoness in Misskredit zu bringen. Dass zuletzt wichtige Zugpferde verloren gingen, liege vielmehr am harten wirtschaftlichen Umfeld. Partner wie Zielpunkt und Baumax sind etwa Geschichte. Rückgrat für Lyoness seien vor allem kleine und mittlere Betriebe. Für sie schnüre man Pakete. "Wir sind mit vielen neuen Partnerin im Gespräch". Kelemen verweist auf 5,3 Millionen Mitglieder. Ihr monatlicher Einkauf liege in Österreich im Schnitt bei 230 Euro. Für Konfliktmanager Ben Ecker, der Lyoness-Geschädigte vertritt, bleiben dennoch alle Fragen offen. "Wieso wurden Partner aufgelistet, die nachweislich keine sind?" Warum suggeriere man Einkaufsmöglichkeiten, die sich auf wenig umsatzinteressante KMUs reduzierten? Der Strukturbetrieb basiere auf Erlösen aus Shoppingumsätzen "Doch wie sollen ohne grosse Händler jemals die prognostizierten Erlöse generiert werden?. So weit der Zeitungsartikel. Mein Kommentar: Dass Lyoness Firmen Partner nannte, die nichts davon wussten, ist in der Schweiz längst bekannt. Die prominentesten solcher Firmen sind Manor, Spar und Schild.

von am
25.07.2016, 11:42

IST LYONES EINE EINKAUFSGEMEINSCHAFT ODER EIN GEWINNERWARTUNGSSYSTEM?

Leider beides, aber vor allem ein Gewinnerwartungssystem. Bekanntlich erzählt der Österreicher Hubert Freidl, der Gründer, Alleinaktionär und spiritus rector von Lyoness immer wieder sein Gschichtl, wie er auf die Idee kam, Lyoness zu gründen: Das "Kassenpersonal" eines Möbelhauses habe ihm (als gelernten Grosshandelskaufmann!) beim Shoppen erklärt, dass ein höheres Einkaufsvolumen höhere Rabatte ermöglicht. Nun hätte Hubert Freidl seine Idee ja einfach umsetzen können, indem er Rabattverträge mit Händlern abgeschlossen und dieser Rabatte dann in einem anständigen Ausmass an die Mitglieder seiner Einkaufsgemeinschaft weitergegeben hätte. Und er hätte natürlich die Mitglieder, die neue Shopper anwerben, mit Freundschaftsrabatten belohnen können. Wäre Freidl bei dieser simplen aber kaum hochprofitablen Geschäftsidee genlieben, wäre ihm erspart geblieben, dass Lyoness heute mit immer neuen Negativschlagzeilen, Klagen von sich geschädigt fühlenden Mitgliedern und einer Klage des österreichischen Konsumentenschutzministeriums wegen unlauteren Geschäftsbedingungen/Vergütungssystemen konfrontiert ist. Er hätte auch vermeiden können, dass das Handelsgericht Wien am 30.11.2015 in einem rechtskräftig gewordenen Urteil feststellen musste, dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt. Hubert Freidl hatte aber schon zu Beginn von Lyoness im Jahre 2003 einen ganz anderen Plan als eine biedere Einkaufsgemeinschaft zu betreiben. Diese bestand darin, seine Einkaufsgemeinschaft dafür zu nutzen, ein Gewinnerwartungssystem für Vertriebler in Ganz zu setzen. Vertriebler sind Leute, die immer weitere Lyoness-Mitglieder (Shopper), weitere KMU-Händler und weitere Vertriebler anwerben. Die Österreicher kennen für diese Tätigkeit einen treffende Ausruck, nämlich Keiler. Für ihre Arbeit erhalten die "selbständig und eigenverantwortlich arbeitenden" Vertriebler (früher Business Partner, dann Premium Mitglied, heute Marketer genannt) keinerlei Lohn oder eine Spesenentschädigung. Es wird ihnen lediglich unter einem nicht nachvollziehbaren Vergütungsplan, der rechtlich kaum durchsetzbar ist, meist utopische Gewinnmöglichkeiten in Aussicht gestellt. Die Vergütungspläne wurden früher "Lyoness Vergütungen und Zahlungsarten" und "Zusätzliche AGB zur Nutzung der erweiterten Mitgliedsvorteile" genannt, heute "Compensation Plan Fassung Nov. 2014". Zu einem Gewinnerwartungsystem gehört zwingend ein finanzieller Einsatz. Hier war Hubert Freidl sehr erfinderisch. Sein Know-how über Gewinnerwartungssysteme stammte aus seiner früheren Tätigkeit bei der Galvagin Ltd., London, einer Firma an der er und Helmut Rucker je hälftig beteiligt waren und die bereits Geschäftspraktiken anwendete, wie sie später von Lyoness übernommen und perfektioniert wurden. Nachdem sich Freidl und Rucker zerstritten hatten, führte Freidl das Geschäft in Eigenregie mit Lyoness weiter. Er war damit derart erfolgreich, dass seine kühnsten Träume übertroffen wurden. Immehin hatte er mit früheren Projekten mehrmals Schiffbruch erlitten. Sein Geschäftsmodell Einkaufsgemeinschaft / Gewinnerwartungssystem verhalfen ihm und einigen seiner Mitstreitern zu "finanzieller Unabhängigkeit", wie sie auch den Teilnehmern am Gewinnerwartungssystem in Aussicht gestellt wird. Dies bedeutete: Luxuswohnsitz, Luxuskarossen, Yacht, und Business Jet. Die entscheidende Frage bei der Ausgestaltung des Freidlschen Geschäftsmodells war: Wie bringe ich Leute dazu, dass sie ihr Geld ohne Rückzahlungsverpflichtung und ohne Zahlung von Zinsen herausrücken? Sein einfaches Rezept war es, den Leuten von einer bahnbrechenden Geschäftsidee zu erzählen und ihnen sagenhafte Gewinne (u.a. lebenslanges passives Einkommen) zu versprechen, wenn sie sich erfolgreich als Keiler betätigen. Dabei eignete sich eine Einkaufsgemeinschaft hervorragend als Geschäftsidee, da dieses Geschäft, zumindest auf den ersten Blick, ("Einkauf wird es immer geben") einleuchtet. Auf den zweiten Blick wird man allerdings erkennen, dass dieses Geschäft niemals derart lukrativ sein kann, um Abertausenden von Keilern grosse Gewinne auszuzahlen. Das war auch nie die Absicht von Lyoness, weshalb sie die Vergütungspläne so ausgestaltet hat, dass Ansprüche rechtlich kaum durchsetzbar sind. Um möglichst schnell von den Vorteilen,die in den Vergütungsplänen versprochen wurden, zu profitieren, wurde den Leuten von "eigenverantwortlich und selbständig handelnden" Lyoness-Exponenten (nicht von Lyoness selbst) empfohlen, einen finanziellen Einsatz (Anzahlungen) zu leisten. Die Leistung eines finanziellen Einsatzes zeichnet Schneeballsysteme aus. Zwar gab es keine vertragliche Pflicht, solche Anzahlungen zu leisten, doch war der Anreiz, sofort provisionsberechtigt zu werden, derart gross, dass Abertausende von Leuten der Verführung nicht widerstehen konnten. Man nahm es bei der Geldeinsammlerei mit der Wahrheit auch nicht so genau: Viele Anzahler berichten, ihnen sei von ihrem Empfehlungsgeber gesagt worden, dass sie ihre Anzahlung jederzeit in Warengutscheine tauschen können. Erst später hätten sie erfahren, dass dies nur mit grossen Aufzahlungen möglich ist. Natürlich liess Lyoness den Leuten, die sich am Gewinnerwartungssystem beteiligt hatten, immer etwas Geld zukommen, um sie bei Laune zu halten. Sehr oft gelang es den Teilnehmern aber nicht, ihren Einsatz (wie Lyoness es nennt) "zurückzuerwirtschaften". Lyoness wurde in der Schweiz im Jahre 2009 als Einkaufsgemeinschaft aktiv. Dabei ging sie gleich vor,wie zuvor in Österreich und einigen osteuropäischen Ländern und auch gleich wie später bei der Eröffnung weiterer Landesgesellschaften. Das Ziel: Der Betrieb sollte nicht von Lyoness, sondern von den Anzahlern finanziert werden. So gelang es Lyoness in der Schweiz schon vor Geschäftseröffnung 300 Business Partner zu rekrutieren, die je Fr. 3,000.- als "Anzahlung auf zukünftige Einkäufe" einzuschiessen hatten. Ihnen wurde mehr als die Verachtfachung ihres Einsatzes in Aussicht gestellt. Obwohl bei einem solchen Angebot normalerweise alle Alarmglocken läuten sollten, gelang es Lyoness in der Folge mit tatkräftiger Mithilfe ihrer Busliness Partner, die auf ein lebenslanges passives Einkommen hofften, viele weitere Anzahler anzuwerben. Bis 2012 gründete Lyoness in hoher Kadenz mit dem Geld von Anzahlern weitere Landesgesellschaften. Heute ist nachweisbar, dass es ihr gelang, Anzahlungen in Höhe von Hunderten von Millionen Franken zu generieren. Seit 2012 ist es Lyoness, abgesehen von Lyoness Indien, nicht mehr gelungen, eine weitere Landesgesellschaft zu gründen, neue was darauf hindeutet, dass die Geldmaschine Lyoness ins Stocken geraten ist. Hätte Lyoness den Leuten offen gesagt, dass ihre Anzahlungen im Endeffekt stets bei ihr verbleiben (der angewendete Mechanismus wurde in diesem Forum schon mehrmals erklärt) hätten wohl kaum so viele Leute ihr hart verdientes Geld hergegeben. Auch ist festzustellen, dass Lyoness für die Geldgeber eine "black box" ist, da keinerlei Geschäftszahlen veröffentlicht werden. Nachdem das Anzahlungsgeschäft derart florierte, bekam Hubert Freidl Appetit auf mehr und er entwickelte neue Möglichkeiten, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dazu gehört der Verkauf von Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen. Geleistete Anzahlungen konnten in solche Beteiligungen gewandelt werden. Den Investoren wurde in Aussicht gestellt, dass sie dereinst an den Lyoness-Umsätzen in den betreffenden Ländern beteiligt sein werden, sie also zu einem passiven Einkommen kommen werden. Es verwundert keineswegs wenn Investoren heute berichten, dass sie, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil ihres Geldes zurück erhalten haben. Dazu gehörte auch der Verkauf von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen. Den Käufern solcher Optionen wurde in Aussicht gestellt, dass ihnen eine Anzahl der durch die Werbekampagne gewonnenen Neukunden zugeteilt werde und sie dann von deren Umsätzen profitieren werden. Es verwundert keineswegs, wenn Käufer solcher Optionen berichten, dass sie, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil ihres Gelder zurück erhalten haben. Noch heute ermittelt die Zentrale Staatsanwaltschaft, Wien, in dieser Sache wegen Missachtung der Prospektpflicht gemäss Finanzmarktgesetz. Dazu gehört auch die von Mai bis Dezember 2016 laufende "SME-Challenge 2016". Die Teilnehmer an der Challenge sollen nebst dem Cashback Programm Basic oder dem Cashback Programm Professional sog. Discount Vouchers für EUR 2,400.- kaufen. Die Teilnehmer sollen "direkte Premium Merchants" anwerben, wofür ihnen Karrierevorteile und ein zusätzlicher Bonus von bis zu EUR 500,000.- in Aussicht gestellt werden. Wie bei allen anderen Geldeinsammlungsaktionen bleibt auch das von den Teilnehmern einbezahlt Geld bei der SME Challenge 2016 bei Lyoness. Dazu gehört auch die Kooperation von Lyoness mit dem Fussballklub Rapid Wien, unter der Lyoness eine spezielle SK Rapid Cashback Card herausgibt, die vom Rapid Personal, Rapid Supportern und Fans genutzt werden soll. Dabei versuchte Lyoness, wie aus Österreich zu hören ist, 8.888 Vouchers zu EUR 1,500.- an den Mann zu bringen. Den Käufern wurde in Aussicht gestellt, dass sie am Umsatz, der mit der Rapid Cashback Card erzielt werde, mitverdienen werden. Rechtsanwalt Dr. J. Fromhold, Wien, sieht im Verkauf dieser Voucher einen "nicht rückforderbaren Kapitalfluss an Lyoness ohne Gegenleistung" und er hat eine Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft eingebracht. Dr. Fromhold meint, dass Lyoness damit ihr durch Anzahlungen finanziertes System aufrecht erhält. Meine Frage: Wer möchte ein solches Unrechtssysterm weiter unterstützen wollen? Also, unbedingt darauf verzichten, Lyoness, unter welchem Titel auch immer, Geld zu überweisen!

von fromhold am
17.07.2016, 19:09

Partnerunternehmen

Von den als Partnerunternehmen geführten Firmen wurden zahlreiche kontaktiert und mit allfälligen Haftungsansprüchen konfrontiert, da diese sowohl auf der Website als auch auf den Anzahlungsbestätigungen als Lyoness-Partner geführt werden. Die meisten Partnerunternehmen haben bestätigt, die Cashback Card gar nicht zu akzeptieren. Einige wenige verkaufen noch Gutscheine an Lyoness, was ja durchaus ein lukratives Geschäft sein mag, doch sollte diese "Gutscheinpartnerunternehmen" auch ins Kalkül ziehen, dass die Zahlungen für die Gutscheine unter Umständen aus einer strafbaren Handlung stammen könnten.

von fromhold am
14.07.2016, 17:24

Lyoness MasterCard

Die Lyoness MasterCard, welche es gar nicht gibt, ist Bestandteil der AGB Fassung 2014. Es wird daher wohl wieder eine Änderung der AGBs erfolgen müssen.

von Ben Ecker am
07.07.2016, 19:07

nächste Mastercard-Lüge aufgedeckt! Lyoness USA und Indien weg!

HINWEIS AN DIE DIVERSEN ARTIKELKOPIERER VORAB!!! Meine Recherchen als investigativer Journalist sind recht Zeit- und Kostenintensiv. Wer Artikel von meinen Website's ohne eindeutigen Quellenverweis darauf kopiert und als eigenen Artikel zum Zwecke der Eigenvermarktung darstellt, wird künftig ohne Vorwarnung von meiner Medienkanzlei auf mind. 50.000 € verklagt. Zum Artikel! Ich und mein Team haben die nächste Mastercard-Lüge aufgedeckt. Lyoness stellt sich in den jüngst erschienen Zeitungsberichten als Opfer eines "Drittanbieter" dar. Dies ist falsch und ich kann es beweisen. Mir liegen interne Mails von Lyoness selbst vor, aus denen ersichtlich ist, dass Lyoness noch vor wenigen Wochen mit Mastercard in Deutschland, Österreich und Schweiz geworben und keineswegs lediglich Kunde eines Drittanbieters war. Näheres hierzu wird nächste Woche in den Medien veröffentlicht werden. Da hat man doch Länderpakete für die USA und Indien verkauft und von "unvergleichlicher Expansion" gesprochen. Bleibt mit Spannung die Erklärung von Lyoness gegenüber all den Kunden zu erwarten, warum Lyoness in den USA nahezu verschwunden ist und Indien überhaupt nicht mehr auf der Country-List zu finden ist. WIE WILL LYONESS SEINEN KUNDEN FOLGENDES ERKLÄREN: Lyoness USA: Meine Recherchen in den USA haben ergeben, dass lediglich noch die Lyoness Management Americas Inc. mit Sitz in Fort Lauderdale/Fl., in 474 3351 Delaware Secretary of State, in diesem Land vertreten ist und als Privatpersonenfirma eingetragen ist. Als Firmenbeteiligungen sind neben Lyoness Schweiz noch Ländergesellschaften mit Sitz in Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Deutschland und Schweiz angeführt. Die repräsentablen Vertretungen in Kalifornien und in New York/Empire State Building sind verschwunden. In den Büroräumen in Fort Lauderdale war niemand anzutreffen, nach der Auskunft vor Ort würde es sich hier nur um ein virtuelles Büro handeln, mit der Option "Tagesbüros" anmieten zu können. Und selbst diese einzige noch bei Lyoness-Country-List gelistete Firma hat seit März 2016 eine Inkasso-Forderung in Höhe von 7.769 $ offen. Lyoness Indien: Lyoness Indien ist ebenfalls auf der Lyoness-Country-List nicht mehr zu finden, obwohl der Markt seit drei Jahren offen sein sollte. Über die Problematik dort wurde bereits berichtet. Erst am 15. Mai 2015 wurde die "Lyoness India Private Limited", 2nd Floor A-288 Defence Colony Delhi South Delhi 110024 IN, schnell gegründet und als Direktoren Frau Daina Daubare, eine bekannte Lyoness-Protagonistin, und ein Herr Yasir Arafat eingetragen. Bis dato hat Lyoness für Indien keine Genehmigung seine vorgetäuschten Programme anzuwenden. Ich wünschte mir, dass Lyoness seinen Mitgliedern darlegt, weshalb die vor Jahren vollmundig verkauften Länderbeteiligungen offensichtlich eine Marketinglüge waren, ebenso wie die Lyoness-Mastercard.

von SMARTFUND am
06.07.2016, 08:14

Lyoness Schweiz - Carmenna GmbH, Seeberg

Im ganzen Lyoness Lyconet System der Schweiz tauchen immer wieder sog. seriöse Firmen auf. So zum Beispiel die Carmenna GmbH, Seeberg BE. Mit lic. oec. HSG Armin Koller. http://www.carmennaconsult.ch Wortreich können diese Personen sich darüber auslassen, wie heilbringend Lyoness ist. Und sogar Liebling internationaler Grossfirmen sind. Mit deren Namen (Amazon z.B.) sie sehr grosszügig umgehen. Aber ich glaube, jeder, der heute bei Lyoness noch mitmacht und Geld einzahlt ist selber schuld. Herr Koller finanziert offenbar seinen Trabrennstall mit Sonate de Bono mit Lyoness-Passiveinkommen. Sonate hat aktuell mit Trabrennen schon CHF 122'219 an Preisgeldern gewonnen.

von am
04.07.2016, 21:54

LYONESS UND RAPID: EIN FALL FÜR DIE JUSTIZ

In der Online-Zeitung derstandard.at ist am 4.7.2016 folgender Artikel publiziert worden: DIE FLUT VON ANZEIGEN GESCHÄDIGTER KUNDEN REISST NICHT AB. IM VISIER DER JUSTIZ IST AUCH IHRE PARTNERSCHAFT MIT DEM FUSSBALLKLUB RAPID. "25,000 Euro anzahlen und in fünf Jahren 186.812 Euro abkassieren. Jahrelang passiv Geld verdienen. Unglaubliche Möglichkeiten. Direkte Umsatzbeteiligungen. Extrem wichtige Info. Die Chance Eures Lebens. Wissensvorsprung. Ausverkauf in wenigen Stunden." Wer in Informationsbroschüren und internen Mails der Einkaufsgemeinschaft Lyoness schmökert, landet in einer Welt, in der offenbar nur Milch und Honig fliessen. Lebenslanges Einkommen, für das kein Finger zu rühren ist, scheint im Strukturbetrieb, der unter der Marke Lyconet läuft, zum Greifen nah. Komplexe Diagramme suggerieren ein geradezu lawinenartiges Wachstum von Neukunden. Von der glänzenden Fassade der vom Grazer Hubert Freidl gegründeten Rabattgesellschaft bröckelt jedoch der Lack ab. Ermittlungen wegen Verdachts auf Pyramidenspiel und Betrug wurden zwar eingestellt. Die Flut an Anzeigen geschädigter Kunden reisst dennoch nicht ab. Erst jüngst schaltete sich nach einer Anzeige des Konfliktmanagers Ben Ecker die Staatsanwaltschaft Köln ein. Partner wie Mastercard distanzieren sich von Lyoness. Und wie DER STANDARD erfuhr, ist auch die stark beworbene Kooperation mit dem Fussballklub Rapid im Visier der Justiz. RAPID ALS AUSHÄNGESCHILD. Der Wiener Anwalt Josef Fromhold brachte in der Causa eine Anzeige bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ein. Der Vorwurf: Lyoness benutze Rapid als Aushängeschild und leiste, um an ihre Mitglieder zu kommen, Sponsorzahlungen - diese freilich mit rechtswidrig einbehaltenen Kundengeldern. Die Zahl der einkaufenden Kunden werde beschönigt. Ein Jahr ist es her, dass Rapid eine fünfjährige Partnerschaft mit Lyoness fixierte und dafür 1,8 Millionen Euro jährlich zugesichert bekam. Lyoness legte eine Rapid Cashback Card vor, die Rabatte im Einzelhandel verspricht. Und es gab 8.888 Vouchers à 1,500 Euro. Mit ihnen sollte man am Einkauf der Cashback-Card-Inhaber prozentual mitverdienen. Fromhold sieht darin einen nicht rückforderbaren Kapitalfluss an Lyoness ohne Gegenleistung. Lyoness halte damit ihr durch Anzahlungen finanziertes System aufrecht. Dass für Kapitalgeber nennenswerte Erträge rausschauten, sei zweifelhaft. Lyoness geht auf die Vorwürfe auf Anfrage nicht näher ein. Wie viele Rapid-Cashback- Karten vergeben wurden, gibt der Betrieb aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht berkannt. Fromhold zufolge seien nach wie vor nur ein paar Hundert Karten aktiviert. Der Anwalt vertritt in Summe rund 600 Geschädigte. Diese zahlten bei Lyoness über diverse Modelle mehr als fünf Millionen Euro ein und warten seither vergeblich auf in Aussicht gestellte Gewinne. Wie auch auf ihre Einzahlungen, die sich Lyoness einbehielt. Fromhold erwirkte, dass das Handelsgericht Wien Teile des Geschäftsmodells der Firma als verbotenes Schneeballsystem qualifizierte. "ALIBI-FIRMA" Seit kurzem ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaats- Anwaltschaft auf seine Anzeige hin auch rund um sogenannte Länderpakete. Diese sollten Mitgliedern, die 2000 bis 25000 Euro einzahlten, passive Provisionen verschaffen, indem sie von Kundeneinkäufen in neu erschlossenen Ländern profitieren. Doch sie erhielten keine Gewinne, ihr Geld verblieb bei Lyoness, sagt Fromhold. Lyoness habe so etwa in Indien erst heuer "eine Alibifirma" gegründet. Für Dubai und die USA gebe es keine Lizenzen, in Frankreich nicht einmal eine Kontoverbindung. "Lyoness ist mit Landesgesellschaften in Indien, den USA und Frankreich, sowie in 44 weiteren Ländern vertreten" heisst es hingegen aus der Grazer Zentrale. Lyoness dürfe zudem nicht mit Lyconet vermischt werden. Erstere umfasse eine kostenlose Mitgliedschaft, bei der man bei Partnerunternehmen günstiger kaufe. Die Rückvergütung sei ebenso gering wie die Auswahl der Partnerbetrieber - es handle sich dabei zumeist um lokal tätige Kleinstfirmen, sagt Fromhold: Kika, Leiner Bipa, Müller etwa akzeptierten die Karte schon seit 2014 nicht mehr. Auch das lässt Lyoness nicht gelten: Man verfüge über erfolgreiche grosse Handelspartner und baue die Handelsbeziehungen in allen Ländern massiv aus. So weit der Zeitungsartikel auf derstandard.at Mein Kommentar: Es ist höchste Zeit, dass die Staatsanwaltschaft nun auch die Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen (Länderpakete) unter die Lupe nimmt, mit denen Lyoness ganz gross abkassiert hat.

von Rod Laver am
04.07.2016, 10:13

Mallorca

Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben residiert die Lyoness Obrigkeit geschlossen auf Mallorca und sie lachen sich die Bäuche krumm über die Unfähigkeit der Richter und Gerichte während sie beim Geld zählen und beim Geld ausgeben in Saus und Braus die Marketer und anderen Dummerchen verhöhnen. Mallorca ist bekannt für seine laschen Gesetze das selbst Exponenten einer berüchtigten Motorrad Gang dort ihre Zelte aufgeschlagen haben. Ob sie wohl Nachbarn sind, das würde ja passen....??

von fromhold am
03.07.2016, 19:55

AGBs von Lyoness nichtig

In zwei Instanzen wurden fast alle wesentlichen Bestimmungem der AGBs von Lyoness für nichtig erklärt, insbesondere wegen ihrer Undurchsichtigkeit, Unverständlichkeit, Benachteiligungstendenz, nicht nachvollziehbarer Quer- und Rückverweise und Verwendung leerer Worthülsen. Lyoness hat vermutlich zwecks Zeitgewinns Revision an den OGH erhoben. Der OGH wird angesichts der eindeutigen Rechtslage auf die Revision erst gar nicht inhaltlich eingehen, sondern in absehbarer Zeit mit Bestimmtheit zurückweisen. Von der Nichtigkeit sind auch die Bestimmungen über die Nichtrückforderbarkeit der Anzahlungen betroffen. Dies bedeutet im.Ergebnis: Alle Anzahlungen sind von Lyoness zurückzuzahlen.

von am
02.07.2016, 14:25

WELCH EINE BLAMAGE!

Am 8.11.2014 hat Hubert Freidl an der Xcite-Veranstaltung in Wien grossmundig verkündet, dass "ab sofort" Lyoness Mitglieder in 20 Ländern mit der Lyoness Prepaid Mastercard bezahlen und profitieren können. Ein böser Trugschluss. In der Online-Zeitung derStandard.at ist am 1.7.2016 folgender Artikel erschienen, der eindrücklich zeigt, dass Mastercard nichts mit Lyoness zu zun haben will, was ja nicht weiter verwundert. Der Artikel lautet wie folgt: MASTERCARD MAHNT LYONESS-PARTNER AB. Eingestelltes Prepaid-Kartenprogramm wurde von Mastercard nicht genehmigt. Die Grazer Einkaufsgemeinschaft Lyoness hat neben juristischen Auseinandersetzungen auch Probleme mit Partnern. So wurde das von einem Mastercard-Lizenznehmer aufgelegte Lyoness-Prepaid-Kartenprogramm eingestellt. Das Programm wurde von Mastercard nie genehmigt, der Lizenznehmer hat deshalb mehrere Abmahnungen von Mastercard bekommen. "Wir werden alles tun, was notwendig ist, um Schaden von unserer Marke fernzuhalten", sage Mastercard-Österreich- Chef Gerald Gruber. "KEINE KENNTNIS". Lyoness selbst "hat keinerlei Kenntnis von einer Abmahnung - weder von Mastercard noch vom ausführenden Partner von Mastercard" ,so das Grazer Unternehmen in einer schriftlichen Stellungnahme auf die Frage, ob Lyoness von Mastercard abgemahnt worden sei. Laut Gruber hatte Mastercard nieeine direkte Geschäftsbeziehung mit Lyoness. Das Ganze sei über eine unter anderem in Grossbritannien registrierte Kartenausgabefirma gelaufen. Dieser Mastercard-Lizenznehmer lege zahlreiche Kartenprogramme auf, unter anderem das Lyoness-Programm. Das Problem: Das Lyoness-Programm wurde von Mastercard nie genehmigt, wie Gruber sagt. "Wir haben unseren Vertragspartner entsprechend abgemahnt." Seines Wissens sei das Prepaid-Kartenprogramm schon eingestellt worden. "Im Web existieren abernoch Bilder von der Karte", so Gruber. PROBEBETRIEB. Lyoness hielt zu dem Programm fest: "Dieses war nur in fünf Ländern probeweise in Betrieb und wurde nach der Probephase eingestellt, da Lyoness ein weltweites System für seine Kunden implementieren möchte und dies mit dem bestehenden Programm nicht möglich war.Lyoness war zu keinem Zeitpunkt Kartenbetreiber, sondern nur Kunde". Unlängst sagt die Firma BE Konfliktmanagement, die hunderte unzufriedene Lyoness-Kunden vertritt, habe Lyonessaber in Südafrika wieder mit der Marke Mastercard geworben.Konkret sei einmem Mitglied des Lyoness - Strukturvertriebs angeboten worden, das neue "Lyoness- MasterCard Polo Golf Shirt" zu erwerben; die E-Mail von Lyoness an die Südafrikanerin liegt der APA vor. Auch der Mastercard-Östereich-Chef kennt dieses Mail. "Das hat bei uns sofort eine Reaktion ausgelöst". Mastercard habe seinen Lizenzpartner aufgefordert, "dafür zu sorgen, dass sein Vertragspartner -Lyoness- unterlässt, damit zu werben". Diese Aufforderung ist in der Vergangenheit schon erfolgt und wurde jetzt, nachdem das südafrikanische Beispiel aufgetaucht ist, wiederholt, so Gruber. Mastercard sei "formal noch nicht vor Gericht gegangen, aber die entsprechenden rechtlichen Schritte wurden angedroht". Lyoness nahm zu Südafrika im Detail nicht Stellung. Mein Kommentar: Durch diesen Vorfall wird die Glaubwürdigkeit von Lyoness einmal mehr schwer beschädigt. Natürlich hatte Lyoness die Absicht, sich mit einer Zusammenarbeit mit Mastercard als seriöses Unternehmen zu präsentieren. Nun ging der Schuss nach hinten los. Nach Mastercard dürften auch bestehende Kooperationspartner von Lyoness "alles tun, um einen Schaden von unserer Marke fernzuhalten" .

von Charles-Ponzi am
02.07.2016, 11:45

LYONESS MASTERCARD BRISANT

Vor etwa zwei Jahren hat Lyoness das Hochglanz "World Lyconet Magazine" (1-2014) herausgebracht, das sich an die die damaligen Premium Mitglieder bzw. die künftigen Marketer richtete. Auf der Frontseite des Magazins prangt das Bild von Lyoness-Guru Hubert Freidl. Dort auch abgebildet sind Lyoness Prepaid Mastercards in drei verschiedenen Farben. Im Vorwort (Editorial) wird von den Änderungen bei Lyoness berichtet, die an der Xcite-Veranstaltung vom 8. Nov. 2014 offiziell bekannt gegeben wurden. Man schreibt:" Unter den Neuigkeiten ist natürlich die Einführung der Prepaid Lyoness Master Card als besonderes Highlight hervorzuheben - erfahren Sie mehr dazu auf den folgenden Seiten". Auf Seiten 44/45 des Lyconet-Magazins ist dann zu lesen: " LYONESS SETZT WELTWEIT NEUE MASSSTÄBE MIT DER PREPAID LYONESS MASTERCARD. Bald schon führt Lyoness die Prepaid Lyoness Mastercard ein. Ab dann können Lyoness Mitglieder mit ihrer Lyoness Mastercard bei teilnehmenden Partnerunternehmen Einkäufe tätigen und dabei Geld zurück bekommen. In Kürze können alle Mitglieder in ausgewählten Märkten Europas mit der Lyoness Master Card bezahlen und Geld zurück bekommen. Die neue Lyoness Master Card vereint die bereits bekannten Vorteile der Cashback Card mit den Vorteilen einer Master Card. In mehreren Schritten wird die Lyoness Master Card bis Ende 2015 weltweit ausgerollt. MASTER CARD UND CASHBACK CARD VEREINT IN EINER KARTE. Lyoness Mitglieder können ihre Lyoness Master Card mittels Überweisung, Home Banking oder verschiedener Zahlungsdienste aufladen. Sobald sich ein Guthaben auf der Karte befindet, kann sie weltweit in 210 Ländern für Zahlungen verwendet werden. Master Card wird an über 35,9 Millionen Verkaufsstellen weltweit akzeptiert und ermöglicht das Geldabheben an über 1,3 Millionen Geldautomaten. Die neue Lyoness Master Card bietet Lyoness Mitgliedern eine sichere, direkte Zahlungsmethode für ihre täglichen Einkäufe - online und offline. CASHBACK DIREKT AUF DIE LYONESS MASTER CARD. Lyoness Mitglieder profitieren nicht nur vom Cashback bei jedem Einkauf bei Partnerunternehmen, sondern Lyoness überweist die angesammelten Cashback- Beträge auf Wunsch direkt auf die neue Lyoness Master Card. So können die angesammelten Beträge bequem für neue Einkäufe verwendet werden......usw. Was ist nun mit der Mastercard passiert. Es gab sie nie.. noch schlimmer jetzt mahnt Mastercard Lyoness wegen Markenmissbrauch. Folgender Artikel ist in der Presse erschienen: Die umstrittene Einkaufsgemeinschaft Lyoness hat neben juristischen Auseinandersetzungen auch Probleme mit Partnern. So wurde das von einem Mastercard-Lizenznehmer aufgelegte Lyoness-Prepaid-Kartenprogramm eingestellt. Das Programm wurde von Mastercard nie genehmigt, der Lizenznehmer hat deshalb mehrere Abmahnungen von Mastercard bekommen. Abmahnung "Wir werden alles tun, was notwendig ist, um Schaden von unserer Marke fernzuhalten", sagte Mastercard-Österreich-Chef Gerald Gruber gegenüber der Presseagentur APA. Lyoness bestritt, Kenntnis von einer Abmahnung durch das Kreditkartenunternehmen zu haben. Laut Gruber hatte Mastercard nie eine direkte Geschäftsbeziehung mit Lyoness. Das ganze sei über eine unter Kartenausgabefirma gelaufen. Dieser Mastercard-Lizenznehmer lege zahlreiche Kartenprogramme auf, unter anderem das Lyoness-Programm. Das Problem: Das Lyoness-Programm wurde von Mastercard nie genehmigt, wie Gruber sagt. "Wir haben unseren Vertragspartner entsprechend abgemahnt." Lyoness: "Waren nur Kunde, nie Kartenbetrieber" Lyoness hielt zu dem Kartenprogramm fest: "Dieses war nur in fünf Ländern probeweise in Betrieb und wurde nach der Probephase eingestellt, da Lyoness ein weltweites System für seine Kunden implementieren möchte und dies mit dem bestehenden Programm nicht möglich war. Lyoness war zu keinem Zeitpunkt Kartenbetreiber, sondern nur Kunde." In Österreich sei das Pre-Paid Kartenprogramm mittlerweile eingestellt, sagt Mastercard-Chef Gruber. Anderswo wirbt Lyoness jedoch offenbar noch immer mit dem Logo des Kreditkartenkonzerns. Informationen der Firma BE Konfliktmanagement zufolge, die hunderte unzufriedene Lyoness-Kunden vertritt, habe Lyoness in Südafrika wieder mit der Marke Mastercard geworben. Konkret sei einem Mitglied des Lyoness-Strukturvertriebs per E-Mail angeboten worden, das neue "Lyoness - MasterCard Polo Golf Shirt" zu erwerben. Lyoness wirbt mit Mastercard in Südafrika Auch der Mastercard-Österreich-Chef kennt das Mail: "Das hat bei uns sofort eine Reaktion ausgelöst." Mastercard habe seinen Lizenzpartner aufgefordert, "dafür zu sorgen, dass es sein Vertragspartner – Lyoness – unterlässt, damit zu werben. Diese Aufforderung ist in der Vergangenheit schon erfolgt und wurde jetzt, nachdem das südafrikanische Beispiel aufgetaucht ist, wiederholt", so Gruber. Mastercard sei "formal noch nicht vor Gericht gegangen, aber die entsprechenden rechtlichen Schritte wurden angedroht." Lyoness nahm zu Südafrika nicht im Detail Stellung.

von twist am
01.07.2016, 10:22

@Paulus

Ich kann deine Frustration darüber, das die Lyoness-Verantwortlichen bisher ungeschoren davon gekommen sind, verstehen. Auf der strafrechtlichen Ebene ist es tatsächlich schwierig, diese zur Rechenschaft zu ziehen, da die Gesetzestexte bezüglich Schneeballsystemen zu wenig griffig sind, d.h. der Gesetzgeber hat es versäumt, die Gesetzestexte so zu formulieren, dass auch ein Geschäftsmodell wie dasjenige von Lyoness davon erfasst worden wäre. Hingegen sind auf zivilrechtlicher Ebene schon grosse Erfolge erzielt worden: Ich erinnere an die zahlreichen Urteile österreichischer Gerichte, in denen Lyoness verpflichtet wurde, Anzahlern ihr Geld samt Zinsen und Kosten zurückzuzahlen. Ich erinnere daran, dass Lyoness Anzahlern, die sich als Privatbeteiligte den Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wien, angeschlossen hatten, insgesamt über EUR 800,000.- zurückgegeben hat, um zu beweisen, dass sie "Altlasten" beseitigt. Unter den Personen, die ihr ihr Geld so zurückerhalten haben, befand sich auch mindestens ein Schweizer. Ich erinnere daran, dass Lyoness vom Handelsgericht, Wien, im Januar 2016 in einem rechtskräftig gewordenen Urteil zur Rückzahlung von Anzahlungen / Zahlungen für Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen verpflichtet wurde. Im Urteil hielt das Gericht fest, dass es sich bei Lyoness um ein verpöntes Schneeballsystem handelt bzw. um eine Geschäftspraxis mit Täuschungsabsicht. Ich erinnere daran, dass das Handelsgericht, Wien, im Februar 2015 ein zweitinstanzliches Urteil fällte, in welchem festgestellt wurde, dass 61 Klauseln in den Allg. Geschäftsbedingungen und in den Zusätzlichen Allg. Geschäfts- Bedingungen enthaltend Vergütungssystem ungesetzlich sind. Lyoness hat das Urteil zwar an den Obersten Gerichtshof weitergezogen, doch ist nicht damit zu rechnen, dass dieser den Entscheid der Vorinstanzen nicht schützen wird. Es bleibt also immer noch Hoffnung, dass die Justiz (in welchem Land auch immer) dem System Lyoness Einhalt gebieten wird. In der Zwischenzeit werden immer mehr Leute, die Lyoness in der Hoffnung finanziert haben, ein lebenslanges passives Einkommen zu erhalten, erkennen, dass das Ganze eine blosse Utopie ist. Dann werden dann auch die Finanzströme an Lyoness versiegen.

von Paulus am
30.06.2016, 10:09

Frustration

Genau das ist es. Überall laufen Klagen gegen Lyoness und seine Vasallen, wo bleiben nur die Verurteilungen?? Kaum zu glauben das die Organisation schon 13 Jahre "Dumme" über den Tisch zieht während Freidl, Gallert, Seebacher etc.....Millionen verdienen, ihr Leben auf Mallorca in Saus und Braus geniessen völlig unbehelligt und weit entfernt von Justiz und Verurteilungen. In der Schweiz kennen wir niemanden der Geld zurückerhalten hat. Dafür sind Geschädigte vorhanden welche Hundertausende von Franken verlocht haben. Es ist zum Kotzen, dass diese Typen einfach ungeschoren davonkommen und noch viel schlimmer immer wieder neue Opfer finden mit ihren Versprechungen und niemand ist fähig, diesen Irrsinn zu stoppen, es bleibt wie im Titel einfach nur Hilflosigkeit und Frustration übrig.

von am
29.06.2016, 10:02

CAUSA LYONESS BESCHÄFTIGT NUN AUCH DEUTSCHE JUSTIZ

Die Online-Zeitung wirtschaftsblatt.at hat 28.6.2016 folgenden Bericht publiziert: (Auszug) Causa Lyoness beschäftigt nun auch die deutsche Justiz. Eine Konfliktmanagement Firma erhebt neue schwere Vorwürfe gegen die Grazer Einkaufsgemeinschaft Lyoness: Verrechnungssystem manipuliert - Lyoness kennt Kölner Strafanzeige nicht - "Altlasten bereinigt". Ein Münchner Konfliktmanagement-Büro das laut eigenen Angaben hunderte Lyoness-Kunden vertritt, hat eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln eingebracht. Diese prüft, ob sie Ermittlungen gegen die Grazer Einkaufsgemeinschaft wegen Betrugsverdachts einleitet, wie Staatsanwalt Daniel Vollmert der APA bestätigte. "Die Strafanzeige ist kürzlich eingegangen" , so Vollmert. Die Ermittlungsbehörde habe schon ein Aktenzeichen angelegt und sieht sich nun den Sachverhalt an. Wenn sich strafrechtlich relevante Tatsachen ergeben, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, wenn nicht, wird das Ganze eingestellt. Bis eine Entscheidung gefallen ist, dauert es "mit Sicherheit ein paar Wochen" so der Kölner Justizvertreter. Lyoness hielt gegenüber der APA in einer schriftlichen Stellungnahme fest, dass weder die Lyoness Deutschland GmbH noch die Lyoness Europe AG in der Schweiz oder die Lyoness Group AG Österreich Kenntnis von einer Strafklage in Köln hätten. "Lyoness wird sich proaktiv mit der Staatsanwaltschaft in Köln in Verbindung setzen, um diese Vorwürfe zu prüfen." Für Lyoness gilt die Unschuldsvermutung. "Lyoness geht jedoch davon aus, dass es sich bei den Ermittlungen um dieselben Vorwürfe handelt, die bereits in Österreich Gegenstand von Ermittlungen waren. Dabei dürfte es sich wiederum um einmalig angebotene Produkte und nicht mehr um gültige AGB handeln. Die Ermittlungen von Seiten der österreichischen Staatsanwaltschaft wurden eingestellt" schreibt die weltweit tätige Gruppe weiters. "IRREFÜHREND UND INTRANSPARENT" In dem Strafantrag, den die Firma BE Konfliktmanagement mit Standorten in München und Wien eingebracht hat, werden aber im Zusammenhang mit dem Vertriebssystem erneut schwere Vorwürfe gegen Lyoness erhoben. 318 Antragsteller hätten jeweils Summen zwischen 150 und 39.100 Euro - insgesamt 1,345 Millionen Euro an die Lyoness Deutschland GmbH bezahlt - in der Hoffnung auf ein hohes passives Einkommen. Diese Hoffnung habe sich nicht erfüllt. "Entgegen dieser Zusagen haben die Antragstellerinnen weder die versprochenen Gewinne noch ihr Kapital zurückbezahlt erhalten. Die beschuldigte Partei hat keine schlüssige und ordnungsgemässe Abrechnung geliefert, sodass es nicht nachvollziebar ist, was tatsächlich an Vegütung erhalten wurde oder werden sollte". Das Lyoness- Vergütungssystem sei "unverständlich, irreführend und intransparent". Auch einen neuen Vorwurf erhebt Ben Ecker, der hinter der Konfliktmanagement- Firma steht. "Ebenso darf vermutlich von einer Systemmanipulation im Verrechnungssystem vonLyoness ausgegangen werden", heisst es im Strafantrag. "Insider berichten, dass bei jeder neuen Ländereröffnung ein binäres System eingerichtet wurde, in dem sich "verdiente Empfehlungsgeber" entsprechende Positionen setzen konnten, ohne diese tatsächlich bezahlt zu haben". Lyoness ging in der Stellungnahme gegenüber der APA auf diesen Vorwurf nicht im Detail ein. Nur so viel: "Bereits im Jahr 2012 hat Lyoness eine erste explizite Trennung seiner Geschäftsbereiche vorgenommen. Seit dem Jahr 2014 sind nunmehr alle Geschäftsbereiche noch klarer voneinander abgegrenzt, sodass insbesondere zwischen dem Bereich der Verbraucher einerseits und jenem der Unternehmer andererseits eine strikte Trennlinie gezogen wurde und irrtümliche Überlappungen dadurch ausgeschlossen sind". Die in Köln eingebrachte Strafanzeige richtet sich gegen den Chef der deutschen Lyoness-Tochter. Nach deutschem Recht kann nicht gegen Unternehmen ermittelt werden, in Österreich ist das dank Verbandsverantwortlichkeitsgesetz schon möglich. Soweit, auszugsweise, der Artikel im Wirtschaftsblatt.at Mein Kommentar: Dass sich nun die Justiz auch ausserhalb Österreichs mit Lyoness beschäftigt, ist zu begrüssen. Wenn nun auch Chefs von einzelnen Landesgesellschaften ins Visier der Justiz geraten, sind diese wohl gut beraten, ihre Situation zu überdenken.

von SMARTFUND am
29.06.2016, 09:08

2297 Kommentare Lyoness - Lyconet

Es gibt immer wieder ein paar "Einsteiger" bei Lyoness / Lyconet welche das System nicht begriffen haben und demzufolge daran glauben, dass es funktioniert. Jeder positive Artikel provoziert dann eine Unmenge von Statements, welche von "Geschädigten" stammen. Aber leider werden diese bei den Newcomern, welche das grosse Geld schon riechen, ignoriert. Ein kleiner Seriositäts-Check genügt: Gebt bei Google unter Bilder die Suchworte Lyoness Cars ein. Dann werden ihr überflutet von Bentleys und Stern-Fahrzeugen. Wie werden diese finanziert? Natürlich aus den Anzahlungen ... Danke liebe Mitmacher von allen stolzer Autobesitzern. Apropos: Nur dumme Leute investieren Lyoness-Erträge in Autos. Zuerst muss man einen Grundstock schaffen. Erst aus den Erträgen auf dem Grundtock kann man dann in Phase II: Autos, Boote usw. Aber dahin kommt selten ein Lyoness-Fussvolk-Mitglied. Gibt es Lyoness-Mitglieder, welche seit mehr als 2 Jahren erfolgreich im Geschäft sind? Bitte melden! Noch Fragen?

von twist am
27.06.2016, 10:27

@ Rod Laver

Natürlich hast du völlig echt, wenn du sagst, dass Lyoness Armeen von Juristen in Bewegung gesetzt hat, um sich vor gerichtlicher Verfolgung zu schützen. Dass die "dummen Marketer" (vormals Premium Mitglieder) nie einen Rappen zurückbekommen, trifft hingegen nicht zu,,,, da Lyoness zumindest in Österreich zahlreiche Zivilklagen von Anzahlern verloren hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere solcher Prozesse verlieren wird. Auch in der Schweiz läuft eine solche Zivilklage, deren Ausgang abzuwarten ist. Dass Lyoness ihr Anzahlungsgeschäft offen und verdeckt weiterführt, ist eine betrübliche Tatsache. Für Marketer gelten ja noch immer die "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen mit Anzahlung Fassung Nov. 2014". Trotz der unschönen Situation, dass die Verantwortlichen des Lyoness-Geschäftsmodells bisher nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnten, u.a. weil geschickt Gesetzeslücken ausgenutzt werden konnten, wäre es falsch, nicht weiter über das unlautere Geschäftsgebaren von Lyoness zu berichten. Diese wichtige Aufklärungsarbeit trägt dazu bei, dass nicht noch mehr Leute den utopischen Gewinnversprechungern von Lyoness erliegen, deshalb Anzahlungen leisten, und sich an ausländischen Verrechnungssystemen oder an Geldeinsammlungsaktionen wie die SME Challenge 2016 beteiligen. Man darf mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass der Geldfluss an Lyoness wegen dieser Aufklärungsarbeit schon erheblich abgenommen hat, was letztendlich die Existenz von Lyoness gefährden kann.

von fromhold am
25.06.2016, 22:45

Anzahlung plus Zinsen retour

Bis jetzt hat noch jeder beendete Zivilprozess dazu geführt, dass das Mitglied seine Anzahlungen zuzüglich 4% Zinsen (also einer weit über dem üblichen Bankzinssatz liegenden Verzinsung) zurückbezahlt und die Prozesskosten ersetzt erhalten hat.

von Rod Laver am
24.06.2016, 11:30

Lyoness Antichrist

An alle Ben Ecker's, Frommhold's, Twist's! Wir haben es zwischenzeitlich bei Lyoness tatsächlich bis nach ganz "oben" geschafft. Weg von der dunkelschwarzen Liste hin zum Lyoness Antichristen. Lyoness hat gegen uns die Kavallerie und Armeen von Juristen in Bewegung gesetzt, aber vergeblich. Es ist alles gut und schön was Ihr hier schreibt nur, es bringt nichts. All die dummen Marketer und ehemaligen Premium Partner werden nie je einen Rappen zurückbekommen. Lyoness zermürbt alle mit ihrer Hinhaltetaktik, von den unsagbaren Regelwerken ganz zu schweigen das selbst ausgewiesene Juristen den Überblick verlieren. Von den verschiedenen Gerichten kann man eh nichts erwarten die sind ebenso überfordert. Lyoness betreibt sein Geschäft mit offenen und verdeckten Anzahlungen weiterhin ohne Skrupel. Die Verantwortlichen werden NIE zu Rechenschaft gezogen und die Plattform und andere Protagonisten hier erreichen wohl auch nicht mehr. Lyoness macht das clever und lässt wie man im Schargon sagt:"alle verhunngern und ausbluten!" Das sind leider die Fakten. Ich kenne hunderte, die haben viel versucht und sind grandios gescheitert. Wie zieht man Lyoness und deren Manager wirklich und effizient vor den Richter, so richtig hat das noch niemand geschafft. Gute Ideen sind herzlich willkommen, es warten wohl 10-tausende auf eine Antwort und ihr Geld. Die einzigen die weiterhin im Geld schwimmen, die Präsidenten und die Lyoness Führung who cares....all die Millionen kleinen „Investoren“ welche ihr Geld und Ihre Anzahlung verloren haben….??

von Ben Ecker am
24.06.2016, 07:37

Lyoness-Chef-Syndikus Dr. Reif … vergessene Details und andere Pop-Ups!

Auf der Pressekonferenz am 28. April 2016, hatte sich Dr. Reif auf die Flugbereitschaft bei Lyoness angesprochen, etwas überrascht und unwissend gezeigt. Vielleicht sind ihm bei der Aufregung, diverse Flüge mit der – nennen wir es mal „Lyoness-Flotte“ – entfallen. Flüge, wie beispielweise zu einem Meeting am 21.08.2015 nach Paris, zu einem Treffen am 02.09. und 03.09.2015 in Griechenland, am 10.09.2015 ging es wieder ganztags nach Paris und am 23.10.2015 nach Italien. Den Tag zuvor hatte man noch bis 17 Uhr eine Videokonferenz wegen Lyoness Indien (die Problematik dort ist ja bekannt) usw. Über einige Jahre hinweg kann man diese nachvollziehen, aber damit alleine ist der Wahrheitsfindung ja nicht gedient. Auch ist es nicht weiter tragisch, wenn Herr Dr. Reif im gehobenen Level unterwegs ist – nur es öffentlich und besseren Wissen vehement zu leugnen, lassen ein gestörtes Verhältnis zum allgemeinen Wahrheitsempfinden naheliegend erscheinen. „Der Teufel ist ein Eichhörnchen“ (ein in Deutschland geläufiges Sprichwort!) , dachte ich mir bei der Durchsicht vorliegender Informationen, welche ein weiteres und ganz anderes Betätigungsfeld des Herr Dr. Reif, aufzeigen. Nun stelle man sich, rein hypothetisch gesehen, folgendes vor: Es lägen Unterlagen, wie entsorgte und gelöscht geglaubte „Gesprächs- und Sitzungsprotokolle, Telefonnotizen, Vermerke, Abschriften von Diktaten, Überweisungs- Transfer- und Einzahlungsbelege etc“. vor, alles bisher noch etwas bunt mit Lyoness gemischt. Aber nachdem man sich durch verschiedene u. a. Schweiz-, Liechtenstein- und äußerst interessante Malta-Unterlagen durchgearbeitet hat, ergäbe sich eine erweiterte Sicht auf die Tätigkeiten einzelner Protagonisten. Die bisher angenommene und vorausgesetzte Annahme/Einschätzung müsste gänzlich neu angepasst werden. Unabhängig von Lyoness oder auch nicht, haben wir da noch die „Reif und Partner und Beteiligung GmbH“, eine „Polanz GmbH“ (mit speziell zugänglichen Räumlichkeiten!), welche neben einer normalen Stammeinlage, eine weitere recht beachtliche Einlage aufweist. Eine „HP Automatenvertriebs GmbH“, die „PHP Holding GmbH“ und gar seltsames mit der im Zusammenhang stehenden „Novomatic“. Irgendwie fühlt man sich einem „Revival des Las Vegas der 40er Jahre“ ausgesetzt. Vielleicht wird Herr Dr. Reif sich nun unpässlich berührt fühlen und mit Unterlassung drohen. Seine Arme reichen ja offensichtlich bis in die höchsten Kreise in Österreich und der Schweiz.

von am
21.06.2016, 16:43

DIE ANGST, VERKLAGT ZU WERDEN

Längst ist bekannt, dass Lyoness systematisch versucht, den Klageweg von klagewilligen, sich geschädigt fühlenden Mitgliedern zu erschweren. Angefangen damit hat Lyoness damit, keinem Mitglied eine einheimische Vertragspartei zuzugestehen, womit klagewillige Mitglieder gezwungen werden sollten, kostenintensiv(unter Beizug von ausländischen Anwälten) zu klagen. Schweizerische Mitglieder erhielten 2003 als Lyoness hierzulande als Einkaufsgemeinschaft aktiv wurde, die Lyoness Management GmbH, A-Graz, als Vertragspartei, mussten jedoch in Graz unter CH-Recht (!) klagen. Alle übrigen europäischen Mitglieder erhielten die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei, mussten aber nach dem Recht ihres jeweiligen Domizillandes klagen! Diese höchst unüblichen Regelungen wurden gewählt, obwohl es in den einzelnen Ländern Landes- gesellschaften gab, die ohne weiteres als Vertragspartei hätten auftreten können. Nachdem die Lyoness Europe AG,CH-Buchs, in Österreich Zivilprozesse auf Rückzahlung von Anzahlungen verloren hatte, entschied man im November 2014 den Schweizern mit der Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, eine einheimische Vertragspartei zu geben. Zu gross waren wohl die Bedenken, auch Schweizer könnten in Österreich klagen und sich dabei erfolgreich auf vorangegangene Urteile berufen. Da Klagen vor allem von Marketern (vormals Premium Mitgliedern), die Anzahlungen geleistet haben, zu erwarten sind, hat Lyoness für diese eine Sonderregelung getroffen: In der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet-Maketer und in den Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen m i t Anzahlung, beide Fassung Nov. 2014, wurde plötzlich Buchs SG als Gerichtstand genannt, obwohl die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen ZG, Vertragspartei ist. Eine solche Regelung ist nicht zu begründen und zeigt einmal mehr, mit welchen Mätzchen Lyoness versucht, Unsicherheit zu stiften.

von fromhold am
15.06.2016, 17:48

Geschäftsmodell Lyoness ist ein Schneeballsystem

Obwohl Lyoness von einem Einzelfall spricht, ist das Urteil des Handelsgerichts Wien (30.11.2015 1 R 192/14b) grundsätzlich auf alle Anzahlungen bei Lyoness anwendbar, da schon aufgrund des stets gleichartigen Sachverhalts und identer Vertragskonstruktion alle wesentlichen gesetzlichen Tatbestandselemente eines unzulässigen Schneeballsystems erfüllt sind, sofern Folgendes zutrifft: a) Das Mitglied wird von einem Empfehlungsgeber darauf aufmerksam gemacht, dass es eine passive Möglichkeit gebe, viel Geld zu verdienen. b) Dem Mitglied wird gesagt, dass es aus seinem Einsatz in wenigen Jahren sehr viel Gewinn machen könne. Zunächst müsse man ein Paket um € 2.000,00 nehmen, sonst könne man nicht in anderen Ländern investieren. c) Dem Mitglied wird auch gesagt, wenn es mehr Leute zu Lyoness bringt, bekommt es auch mehr Geld. Das Mitglied erhält keinen nennenswerten Gewinn, solange es nicht viele Mitglieder für Lyoness anwirbt. d) Gutscheine beziehen will das Mitglied nicht. Auf den Anzahlungsbestätigungen sind Firmen vorgegeben und wird dem Mitglied mitgeteilt, es könne diese auch jederzeit ändern. e) Dass ein Teil des Gewinnes mit Gutscheinen abgegolten werden sollte, wird dem Mitglied nicht mitgeteilt. f) Die Geschäftsbedingungen von Lyoness sind kein Thema bei den Vertragsgesprächen. g) Das Mitglied versteht das (ohnehin bewusst unverständlich gestaltete) System Lyoness nicht. h) Das System von Lyoness steht im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Produkten, da sich die Kapitalzuführungen unter anderem aus Käufen, Gutscheinbestellungen bzw. Anzahlungen auf Gutscheine bei Partnerunternehmen ergeben. Daraus errechnen sich Treueprämien und dergleichen als versprochene Vorteile. i) Das System Lyoness basiert darauf, dass das Mitglied Lyoness Kapital zuführt mit der Zusage, hierfür einen Gewinn zu erzielen. Dieser Gewinn fällt umso höher aus, je mehr weitere Kapitalgeber das Mitglied zuführt und je mehr Kapitalgeber insgesamt am System teilnehmen. j) Wenn auch Vergütungen durch eigene Einkäufe entstehen, so ist diese Vergütungsform aufgrund des marginalen Prozentsatzes (0,5% der Einkaufssumme) wirtschaftlich unbedeutend, weshalb die im System Lyoness erzielbaren Vorteile weder vorrangig vom Konsum der Waren oder Dienstleistungen abhängen, noch im Konsum der Produkte selbst liegen. k) Bei wirtschaftlicher Betrachtung erfolgt nämlich die Vergütung fast ausschließlich über die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Kapitalleistungen an Lyoness, bei welcher das Mitglied zum Beispiel eine Prämie von 18,75% lukrieren kann (7.6 ZAGB). Dr. Josef Fromhold, Rechtsanwalt

von fromhold am
15.06.2016, 17:18

Einkaufsgemeinschaft ohne Bezug auf Waren

Das Landesgericht Krems demaskiert die „Einkaufsgemeinschaft“ Lyoness mit folgenden Worten: Die Vorteile der Mitglieder sind dem Grunde nach davon abhängig, dass sie Gutscheine kaufen, der Höhe nach von der Höhe ihrer Gutscheinkäufe und der Höhe der Käufe der von ihnen geworbenen Mitglieder. Dabei kann noch ein leverage-Effekt erzielt werden, indem Kunden Anzahlungen auf wesentlich höhere Gutscheinbeträge leisten. Für Mitglieder besteht ein wirtschaftlicher Anreiz, einerseits selbst hohe Beträge an die beklagte Partei zu bezahlen, sei es als Entgelt für Gutscheine oder als Anzahlungen, andererseits möglichst viele kaufkräftige und kauffreudige Mitglieder zu werben. Bewirken soll dieses Geschäftsmodell ein Anschwellen des Kundenstroms bei den Partnerunternehmen und der Kunden und der Einnahmen der beklagten Partei. Nach dem Vorbringen der beklagten Partei und auch bei objektiver Beurteilung ihres Geschäftsmodells liegt der Zweck der Teilnahme der Mitglieder aber nicht in der Verwendung der Gutscheine zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen, sondern als Quelle von „Vergütungen". Insbesonders durch die Möglichkeit, Anzahlungen mit der Wirkung zu leisten, dass der Betrag, auf den angezahlt wurde, die Höhe der Vergütungen beeinflusst, werden Mitglieder verlockt, Zahlungen zu tätigen, die keinen Bezug zu angestrebten Warenkäufen haben und nur auf die Erzielung von Vergütungen abzielen. Bei Anzahlungen kommt noch dazu, dass der angestrebte Zweck der Erzielung von Vergütungen mit dem nominellen Zweck der Operation, nämlich Gutscheine zu erwerben und diese als Entgelt für Waren oder Dienstleistungen zu benutzen, in Widerspruch steht. Dies deshalb, weil die Gutscheine erst nach vollständiger Zahlung übergeben werden, der leverage-Effekt aber gerade den Sinn hat, Vergütungen aus Beträgen zu erzielen, die man nicht zahlt (und vielleicht nicht einmal besitzt), weshalb auch eine Übermittlung und Verwendung der Gutscheine nicht möglich ist, solange man die Möglichkeit nutzt, Erträge aus nicht bezahlten Beträgen erzielen zu wollen. Dazu kommt, dass die Gutscheine nicht in Geld ablösbar sind. Damit zeigt sich, dass der Verkauf oder Verbrauch von Produkten nicht im Vordergrund des Geschäftsmodells der beklagten Partei steht, obwohl die Gutscheine selbst Produkte iSd Z 14 Anh UWG sind. Die Verkaufsförderung wird zwar (vermutlich - die Art der Berechnung der Vergütungen ist ja nicht bekannt) nicht überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher, sondern darüber hinaus noch durch Zahlungen der Mitglieder an die klagende Partei erzielt. Diese haben aber teilweise außer den Vergütungen für die Mitglieder nur fragwürdigen Nutzen. Der Verkauf der „Produkte" erfolgt nicht, um den Mitgliedern deren Konsum zu ermöglichen; der Zweck des Geschäftes liegt im Erwerb eines Titels auf Vergütungen. Auf den Gutschein kommt es so wenig an, dass bei dem als besonders ertragreich zu vermutenden Anzahlungsmodell auf die Lieferung des „Produktes" überhaupt auf unabsehbare Zeit verzichtet wird, weil es eben darauf gar nicht ankommt. (Urteil vom 30.7.2013 6 Cg 34/13d)

von fromhold am
14.06.2016, 09:02

Prozesslawine gegen Lyoness

Lyoness wurde nunmehr in Österreich neuerlich mit einer Flut von Klagen übervorteilter Mitglieder eingedeckt, welche ihre fälschlich als "Anzahlungen auf Gutscheine" bezeichneten Kapitalinvestments zurückfordern. Statt versprochener Gewinne gab es eher nur dürftige Auszahlungen von Cashback und Freundschaftsbonus, also nur aufgrund eigener Leistungen des Mitglieds (Einkäufe, Anwerbung von "Freunden") generierter Vergütungen. Die versprochenen Gewinne aus Länder- und Kontinentalmatrixen und Werbekampagnen blieben teilweise gänzlich aus. In einigen Fällen ergab das Premiumpaket (vormals Businesspaket) sogar 0,00 Ertrag. Angesichts der Relation zwischen Höhe der Anzahlungen und der Auszahlungen wird ersichtlich, dass nur das Anwerben neuer Mitglieder - wenn überhaupt - (bescheidene) Gewinne bringen kann und ist somit - wie auch rechtskräftig mit Urteil des HG Wien festgestellt (https://verbraucherrecht.at/cms/index.php?id=49&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3579&cHash=01c74cb524e43bcae1d52826b98e7a83) - das Geschäftsmodell Lyoness als verbotenes Schneeballsystem zu qualifizieren. Dr. Josef Fromhold, Rechtsanwalt

von Ben Ecker am
05.06.2016, 11:28

Pressekonferenz in Köln und Informationsveranstaltungen in Deutschland!

Auch in Deutschland/Köln wird es am 12.07.2016 um 10 Uhr im „Hotel im Wasserturm“ eine Pressekonferenz geben. Zusätzlich zu den bereits bekannten Punkten wird zu den in Deutschland parallel laufenden Maßnahmen/Ermittlungen/Anträgen eine dokumentierte Erklärung abgegeben. U.a. wird durch einen in „lockerer Runde“ entstandenen und zur Verfügung gestellten Videobeweis eindeutig dargelegt, wie durch die Lyoness-Führung legitimierte SMEs angehalten werden, für das „eigentliche Kerngeschäft“ zu agieren. Ebenfalls wird erläutert, wie ehemalige deutsche Lyoness-Mitglieder mit offenen Millionenforderungen gegen Lyoness verhöhnt werden. Eine versprochene“Altlastenbereinigung“ fand hier nie statt. Des Weiteren organisieren wir Informationsveranstaltungen in München, Stuttgart, Köln, Berlin, Hamburg, Hannover, Leipzig und Dresden, um über „Schneeball-Systeme“ allgemein aufzuklären. Lyoness-Mitgliedschaften haben hier „Musterstatus“. Anhand von verschiedenen, zur Verfügung gestellten Fällen, verfolgen wir im Seminar gemeinsam den Weg einer Premiummitgliedschaft. Des Weiteren die Tragweite beim Erwerb verschiedener Länderpakete und die rechtliche Situation vor Ort, da Lyoness vielfach Länderpakete angeboten hat, ohne dabei in den jeweiligen Ländern die erforderliche Genehmigung/Lizenz besessen zu haben bzw. zu besitzen. Außerdem wurden den meisten KMU´s Marketingmaßnahmen zugesagt, welche nie erfüllt wurden. Und vieles mehr……….

von Ben Ecker am
30.05.2016, 19:28

Pressekonferenz in Wien am 05.07.2016

Nun ist die Zeit für eine Pressekonferenz gekommen. Seit fast zwei Jahren bin ich in viele Lyoness-Länder gereist, haben Informationen eruiert, Ergebnisse recherchiert und verifiziert. Ich habe mit Geschädigten und Beteiligten gesprochen, Behörden, Verbraucherschutzverbänden und Anwälten in verschiedenen Länder. Der Gerichtstermin am 28. Juni 2016 gegen Lyoness und die Aussage des Aufsichtsratsvorsitzenden KR Werner will die BE Konfliktmanagement noch abwarten, bevor Details an die Öffentlichkeit gehen. Geplant ist eine Pressekonferenz am Dienstag, den 05.07.2016 um 10:00 Uhr im Presseclub Concordia. Es wird über folgende Themen gesprochen werden, im Konkreten über •ein Gutachten der französischen Behörden und über die Gründe, warum Lyoness in Frankreich kein Geschäftskonto hat. •eine große Menge an Bargeld, welches mutmaßlich „rechtsflexibel“ aus den USA geschafft wurde und warum Lyoness in den USA nur über einen „Debit Account“ verfügt. •die „Financial Fraud Enforcement Task Force“ des FBI. •die verschiedenen Landesgesellschaften und der Abfluss von Kapital. •die Ergebnisse der modernen IT-Forensik, mit erstaunlichen Ergebnissen zum Verrechnungssystem. •einen Software-Spezialisten von Lyoness, der sein Gewissen fand und die Firma zunächst verließ, aber mit „erweiterten Anreizen“ an die „Software“ zurückgebracht wurde. •den Lyoness-Strukturvertrieb in Mexiko und Brasilien, der wie Indien ein rechtliches Debakel darstellen dürfte. •die Stellungnahme/Erwiderung der BE Konfliktmanagement zum Beschluss des Oberlandesgerichts Wien (OLG) vom 12.04.2016 und der Dienstaufsichtsbeschwerde Az Jv 3637/16m-17 von 25.04.2016.

von Ben Ecker am
20.05.2016, 13:09

Lyoness und das Debakel in Indien

"Die Gier ist ein Luder", so pflegte sich ein renommierter Wiener Bankdirektor immer auszudrücken und es passt aktuell zum indischen Lyoness-Debakel. Dank der - hilfreichen Untätigkeit - der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft im heimatlichen Österreich, sonnt sich derzeit Lyoness noch in "vermeintlicher Unantastbarkeit", jedoch tauchen jetzt neben Deutschland auch in Indien Probleme auf. Die auf dem indischen Markt für Lyoness sind auch durchaus heftig und Erklärungsnot stellt sich ein. Was ist geschehen? Bei sorgfältiger Vorbereitung durch die Lyoness-Akteure wäre aufgefallen, dass bereits bei Firmen wie Tupperware, Herbalife mit solchen Vertriebsstrukturen, die Geschäftsführer in Indien reihenweise wegverhaftet wurden. Hatte der zunächst riesig erscheinende Markt in Indien, für die Lyoness-Macher doch eine einträgliche Einnahmequelle dargestellt, aber da haben die Macher die dortige Rechtslage unterschätzt. Die Gier war stärker und bevor eine Registrierung/Genehmigung durch die Behörden vor Ort erfolgte, verkaufte man schon fleißig "Länder-Pakete-Indien" als "passive Einkommensquelle" an gutgläubige Lyonessen. Die Verrechnungssysteme und der Online-Handel sind in Indien, für die Absichten von Lyoness, den Behörden gegenüber kaum zu argumentieren. Nach aktuellen Meldungen aber, behauptet Lyoness in Indien unmögliches geschafft zu haben. Am 21.05.2016 wird in einem "Opening Event" im Hotel Regency/Neu Delhi. Die Website "lyoness.in" ist online, es werden aber nur Online-Shops angezeigt. Die am indischen Verrechnungsprogramm beteiligten Mitglieder sollen nach drei Jahren jetzt die Möglichkeit haben, dass Treueprogramm in Indien weiter zu empfehlen. ABER! Die indischen Behörden haben eine Genehmigung für die frisch gegründete Lyoness India Private Ltd., New Delhi und alle im Zusammenhang stehender Firmen aus der Lyoness-Struktur, eher dementiert. Hier wird aus der Not heraus mit dem Feuer gespielt, denn Lyoness hat bereits vor drei Jahren etwas verkauft, was es so nicht gibt und führt jetzt kleine Kunststücke für das weit entfernte Europa auf, um den Eindruck zu vermitteln, es ginge nun endlich los. Vielleicht sollte sich Lyoness auch darüber Gedanken machen, wie dem einfachen Lyonessen erklärt werden soll, weshalb bestimmte Mitglieder bereits 2013 eine Menge Positionen der Lyoness-Indien in der Reviertasche einstecken hatten, die 2014/2015 aktiviert werden sollten. Steht doch immer noch die mutmaßliche Systemmanipulation bei Lyoness im Raum und die Hinweise verdichten sich immer mehr! Mailkorrespondenz eines hochrangigen "Lyoness-Offizier" ist hierzu aufgetaucht!!!

von fromhold am
18.05.2016, 10:00

Lyconet-Vereinbarung nicht wirksam

Das Handelsgericht Wien hat in einem laufenden Prozess signalisiert, dass die Lyconet-Vereinbarung, welche bisherige Verbraucher zum Unternehmer (Marketer) erklärt, nicht wirksam vereinbart worden ist. Schon allein der aufgezwungene Umstiegsprozess (mit nur 2 Auswahlmasken: "Jetzt umstellen" oder "Jetzt umstellen") stellt einen unzulässigen Überrumpelungseffekt dar. Es werden nur Vorteile angespriesen, aber keineswegs wird auf die Schattenseiten hingewiesen, insbesondere dass das Mitglied auf seine Anzahlungen verzichtet. Es wird wieder ein Urteil geben, welches die Lyconet-Vereinbarung samt undurchsichtigem Compensation Plan für nichtig erklärt.

von am
17.05.2016, 17:13

SELTSAMES BEI LYONESS INDIEN

In den Beiträgen vom 16.5.2016 und 6.3.2016 wird von seltsamen Vorgängen bei Lyoness Indien berichtet. Lyoness ist ja bei der Verbreitung der (rar gewordenen) Positivmeldungen meist sehr schnell. Seltsamerweise hat sie aber die Eröffnung von Lyoness Indien immer noch nicht offiziell bekannt gegeben. Dies obwohl es am 21.5.2016 in einem Nobelhotel in New Delhi in Anwesenheit von Hubert Freidl und Mario Kapun einen "Opening Event" geben soll und obwohl die Lyoness India Private Ltd., New Delhi bereits am 15.5.2015 gegündet worden ist. Auch im Firmenorganigramm bei lyoness-corporate.com sucht man die indische Landesgesellschaft, die wohl zu Lyoness Asia-Pacific gehört, vergeblich. Auch unter Entwicklung (The Evolution) findet man bei lyoness-corporate.com keinen Hinweis auf das Bestehen einer indischen Landesgesellschaft. Als Verwaltungsräte (Directors) fungieren bei der Lyoness India Daina Daubare und Yasir Arafat. Daubare ist Geschäfsführerin bei Lyoness Litauen, über die Herkunft von Yasir Arafat ( Namensvetter des verstorbenen PLO-Führers ?) ist nichts bekannt. Die Lyoness Suisse GmbH hat Mitglieder am15.1.2013 dazu aufgerufen, sich am "nationalen indischen Verrechnungspogramm" zu beteiligen. Dabei gab es folgende Beschränkung: "Bis zum offiziellen Markteintritt in Indien ist es absolut untersagt, in Indien das Lyoness Treueprogramm weiter zu empfehlen. Jede aktive Tätigkeit,die durch ein Mitglied in Indien vor offizieller Eröffnung durchgeführt wird, führt unwiderruflich zur Auflösung der Mitgliedschaft." Starker Tobak! Gut möglich, dass es dieses Vorbot nur gab, weil damals in Indien, wie sich jetzt zeigt, nichts lief. Ich lade Lyoness Suisse GmbH ein, den Mitglieden, welche sich am indischen Verrechnungsprogramm beteiligt haben, mitzuteilen,ob es nun ab 21.5.2016 gestattet ist, das Lyoness Treueprogramm in Indien weiter zu empfehlen.

von am
16.05.2016, 12:44

LYONESS / LYCONET MARKETERS AUFGEPASST!

Lyoness hat es immer noch auf euer hartverdientes Geld abgesehen! Gemäss österreichischen Presseberichten hat Rechtsanwalt Dr. Hubert Reif, Graz, der Lyoness bei den zahlreichen Rechtshändeln jeweils verteidigt, an einer Pressekonferenz vom 28.4.2016 in Wien ausgesagt, dass es bei Lyoness keine Gutscheinanzahlungen mehr gibt. Dies ist eigentlich eine sehr erfreuliche Entwicklung, die von Lyoness-Kritikern seit Jahren eingefordert wird. Allein es fehlt der Glaube, dass die Zeiten endgültig vorbei sind, in welchen Lyoness ihre einstigen Business Partner und Premium Mitglieder, ihre heutigen Marketer dazu missbraucht, Lyoness mit nicht rückzahlbaren Geldern zu finanzieren. Lyoness betreibt derzeit einen riesigen Aufwand, um Inhaber von KMU dazu zu bringen, Lyconet Marketer zu werden. Deren alleinige Aufgabe ist es, eigenständig und eigenverantwortlich immer neue Lyoness-Mitglieder, KMU-Händler und Marketer anzuwerben und diese zu "betreuen". Als Entgelt für diese Tätigkeit werden ihnen z.T. utopische Vergütungen unter einem nicht nachvollziehbaren Compensation Plan (Vergütungsplan) in Aussicht gestellt. Neu wird nun als "Karriere-Booster" die Beteiligung an der "SME-Challenge 2016" propagiert. Diese Aktion dauert von Mai bis Dez.2016. Die Teilnahme steht allen Merchant Marketern offen, und setzt voraus, dass diese das Cashback Programm Basic oder das Cashback Programm Professional gekauft haben und auch noch einen "Discount Voucher" für EUR 2,400.- . Die Marketer werden dazu animiert, an dieser "Kampagne" teilzunehmen, indem man ihnen Karrierevorteile verspricht, wenn sie bis Ende 2016 5, oder noch besser 20 "direkte" Premium Merchants anwerben, d.h. Händler die ihrerseits auch einen Discount Voucher für EUR 2,400.- kaufen. Nebst den Karrierevorteilen wird den Marketern unter der "Challenge 2016" noch ein zusätzlicher Bonus von bis zu EUR 500,000.- in Aussicht gestellt. Die Challenge-Kampagne unterliegt folgender perfider Bedingung: "VORZEITIGE BEENDIGUNG DER CHALLENGE. Lyoness behält sich das Recht vor, die Challenge jederzeit ohne Angabe von Gründen vorzeitig zu beenden.Ein wichtiger Grund in diesem Sinne liegt insbesondere vor, wenn die ordnungsgemässe Durchführung der Challenge aufgrund von technischen oder rechtlichen Ursachen nicht mehr möglich ist. In diesem Fall bestehen keine Ansprüche der teilnehmenden Lyconet Merchant Marketer gegen Lyoness bzw. Lyconet." Einem Marketer, der sich unter solchen Umständen an der "Challenge" beteiligt, muss wohl die Urteilsfähigkeit abgesprochen werden und es sollte ihm ein Beistand oder Vormund zur Seite gestellt werden. Bei näherer Betrachtung zeigt es sich, dass die "Challenge" den genau gleichen Mechanismus hat wie zuvor die Anzahlungen auf Originalgutscheine. Grundidee: Lyoness soll möglichst viel nicht rückzahlbares Geld zufliessen. Bei den Discount Vouchers handelt es sich um von Lyoness selbst ausgegebene Gutscheine, die dazu berechtigen, Warengutscheine von Lyoness-Händlern zu beziehen. Die Discount Voucher werden aber nicht zu ihrem Kaufpreis angerechnet, sondern nur im Ausmasse der Vorteile (Rabatte + Shopping Points) welche der betreffende Händler den Lyoness-Mitgliedern gewährt. Beispiel: Ein Marketer will für Fr. 10,000.- bei Möbel-Märki einkaufen und seinen von Lyoness erworbenen Discount Voucher einsetzen. Möbel Märki gewährt derzeit den Lyoness-Kunden 3 % Cashback plus 2,5 Shopping Points , also einen Totalvorteil von 5,5%. Der Discount Voucher wird daher mit Fr. 550.- angerechnet (5,5 % von F. 10,000.-) und der Marketer muss noch Fr. 9,450.- bar bezahlen. Um einen Discount Voucher von Fr. 2400.- total "aufzubrauchen" müsste der Marketer bei Möbel Märki Einkäufe von Fr. 43,600.- tätigen. Wie bei den früheren Anzahlungen für Originalgutscheine kann Lyoness bei den Discount Vouchers die eingegangenen Beträge als Ertrag verbuchen, d.h. für sich vereinnahmen. Wenn der verkaufte Discount Voucher später vom Marketer zum Erwerb von Händler-Gutscheinen/Waren verwendet wird, führt dies zu keinerlei Geldabfluss bei Lyoness. Möbel Märki gewährt dem Käufer die vorher mit Lyoness ausgehandelten Vorteile. Der Käufer des Discount Vouchers profitiert jedoch nicht, da die von Möbel Märki gewährten Vorteile durch den vorherigen Kauf des Discount Vouchers zunichte gemacht werden. Ob bei dieser Geldeinsammlerei das Bankengesetz verletzt wird (Verbot zur Entgegennahme von Publikumseinlagen durch Nichtbanken) wäre noch zu klären. Lyoness scheint diese Möglichkeit nicht auszuschliessen, sieht sie doch vor, dass das Challenge-Programm jederzeit zu beenden, wenn die ordnungsgemässe Durchführung aufgrund von rechtlichen Ursachen nicht mehr möglich ist. Diese neue Praxis lässt vermuten, dass das System Lyoness ohne schwer durchschaubare Konstrukte bei denen Lyoness nicht rückzahlbares Geld zufliesst, nicht funktioniert. Günther Fuchs, ein ehemaliger Geschäftsführer von Lyoness Suisse GmbH ist einer derjenigen, die sich vehement für die Verbreitung von Lyoness/Lyconet und auch für die Teilnahme an der SME- Challenge 2016 einsetzt. Er nennt die Challenge ein "grosses Highlight". Schon früher war Lyoness bei der Erschliessung neuer Finanzquellen (nebst den Anzahlungen) sehr erfinderisch. So bot sie 2008 und 2009 sog. Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen (Totalumfang EUR 29 Mio.) zum Kauf an. Den Käufern wurde in Aussicht gestellt, dass sie dereinst an Umsätzen von Neumitgliedern, die durch die Werbekampagnen gewonnen werden sollten, beteiligt sein werden. Es kam wie es kommen musste: Die Investoren erhielten, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil ihrer Gelder zurück. Noch heute ermittelt die Zentrale Staatsanwaltschaft, Wien, in dieser Sache wegen des Vorwurfs, dass Lyoness das Kapitalmarktgesetz verletzt hat. (Missachtung der Prospektpflicht). Gross kassiert hat Lyoness auch damit, dass sie Anzahler dazu animierte, ihre Anzahlungen dazu zu verwenden, sich an ausländischen Verrechnungssystemen zu beteiligen. Den Leuten, die sich an solchen Verrechnungsystemen beteiligten, wurde in Aussicht gestellt, dass sie dereinst von den Umsätzen von Lyoness-Händlern in diesen "Boom-Märkten" profitieren werden und damit ein lebenslanges passives Einkommen haben werden. Es kam wie es kommen musste. Solche Beteiligungen brachten kaum jemals die erhofften Erträge. Im Falle des indischen Verrechnungsprogramms, bei welchem Lyoness den Leuten schon anfangs 2013 ihr Geld aus der Tasche zog, soll es nun am 21. Mai 2016 (also nach über 3 Jahren) endlich zu einem "Opening Event" im Hotel Hyatt Regency in New Delhi kommen. Es wurde bereits eine Homepage von Lyoness Indien (lyoness.in) aufgeschaltet, wobei des sich bei den gezeigten Händlern praktisch nur um Online-Shops handelt, zu deren Logos Lyoness wohl durch Vermittlung von Affiliate Unternehmen gekommen ist. Dann kann es vorkommen, dass die Händler nicht wissen, dass ihr Logo auf der Homepage von Lyoness gelandet ist. Lyoness stand wohl unter erheblichem Druck von Leuten, die sich am indischenen Verrechnungssystem beteiligt hatten und endlich eine Aktivität von Lyoness in Indien sehen wollten. Seit 2012 ist es Lyoness nicht mehr gelungen, eine neue Landesgesellschaft zu eröffnen. Man wird jetzt genau hinsehen müssen, ob Lyoness in Indien tatsächlich vor Ort operativ tätig werden wird. Der Geschäftszweck von Lyoness India Private Ltd., New Delhi, ist gemäss Commercial Register übrigens nicht der Betrieb einer Einkaufsgemeinschaft, sondern "Legal, Accounting, Bookkeeping and auditing activities, tax consultancy, market research und public opinion polling, business and management consulting".

von Ben Ecker am
16.05.2016, 07:21

Quelle der Beiträge

Hallo Charles-Ponzi, weshalb kopiert Ihr einfach die Beiträge "Hubert Freidl und die verpasste Chance von Lyoness/Lyconet" und "Mietschulden bei Lyoness" meiner per Copyright geschützten Website www.benecker.com und www.bekm.eu? Natürlich weis ich wer hinter Charles-Ponzi steckt. Es ist ja schön wenn gegen Lyoness die Wahrheit ans Licht kommt, aber könntet Ihr nicht bitte selbst recherchieren? Und welche "Bombe" lässt die Plattform über Lyoness denn platzen? Ich hab die Bomben, deren Echtheit gerade verifiziert werden. Macht wenigsten einen korrekten Quellenverweis in euere Kommentare und schmückt Euch nicht mit fremden Federn. Ben Ecker investigativer Journalist

von twist am
10.05.2016, 10:25

ALLEIN GEGEN LYONESS

Zum Beitrag von pattform info vom 9.5.2016 ist hinzuweisen, dass sich die Rechtssituation von CH-Lyoness-Mitgliedern im November 2014 grundlegend geändert, d.h. verbessert hat. Sie haben seither die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, als Vertragspartei und sie können unter CH-Recht in der Schweiz klagen. Vorher hatten sie die Lyoness Management GmbH, A-Graz als Vertragspartei und mussten gemäss AGB Fassung April 2012 in Oesterreich am Sitz der Lyoness Management GmbH nach CH-Recht (!) klagen. Auch ist darauf hinzuweisen, dass es österreichischen Rechtsanwälten in den letzten Jahren gelungen ist, eine Vielzahl von zivilrechtlichen Klagen gegen Lyoness zu gewinnen, d.h. Lyoness musste den Klägern ihr Geld samt Zinsen und Kosten zurück geben. In vielen anderen Fällen konnten die österreichischen Anwälte aussergerichtlich eine Zahlung von Lyoness erwirken, da es Lyoness nicht auf einen Prozess an-kommen lassen wollte. Wieso sollte dies nicht auch in der Schweiz möglich sein? Die Prozessaussichten von klagewilligen CH-Mitgliedern dürfte auch besser geworden sein nachdem das Handelsgericht Wien in einem rechtskräftig gewordenen Urteil entschieden hat,dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt und nachdem das Oberlandesgericht Wien in der Verbandsklage des Vereins für Konsumenteninformation, Wien, in zweiter Instanz entschieden hat, dass 61 Klauseln in den AGB von Lyonerss ungesetzlich sind. Die Aufklärungsarbeit, die von der Plattform in Sachen Lyoness geleistet wird, ist wertvoll und sollte weiter geführt werden.

von twist am
10.05.2016, 09:36

WO SIND DIE LYONESS-FREAKS GEBLIEBEN?

Hartgesottene Lyoness-freaks haben in diesem Forum das fragwürdige Geschäftsmodell von Lyoness durch alle Böden hindurch verteidigt. Nun sind sie verstummt. Sind sie am Ende ihres Lateins angelangt oder sind sie vielleicht gescheiter geworden und haben erkannt, dass sie einem falschen Propheten geglaubt haben?

von plattform info am
09.05.2016, 16:27

Schlechte Erfahrungen - Allein gegen Lyoness

SCHWEIZ: Der Plattform "Lyoness-Geschädigte" haben sich inzwischen hunderte Schweizer "Lyoness Opfer" angeschlossen. Einige unserer Mitglieder haben versucht Lyoness im "Alleingang mit Anwälten" rechtlich zu belangen. Die Ergebnisse sind vielen Mitgliedern bekannt. Kosten in mehreren tausend Sfr haben die Kläger zum Aufgeben gezwungen. Geld haben die Kläger nicht zurück bekommen, so die Schilderung der Opfer. Der Präsident der "Plattform-Lyoness-Geschädigte" hat im Jahre 2011 Hubert Freidl und Mitverantwortliche bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Viele Geschädigte haben bereits Geld zurück erhalten. Wenn Sie Fragen haben, so senden Sie uns ein Mail. info@lyoness-geschaedigte-plattform.at

von winkelried am
09.05.2016, 13:08

Mein Kontakt für weitere Infos

Hallo Philea, bitte sende mir eine E-Mail an christian.pl@schy.ch - ich werde dir dann gerne die Kontaktdaten von meinem Anwalt und ergänzende Infos zu meinem Prozess bekannt geben. Gerne können wir uns auch weiter über dieses Thema unterhalten.

von Philea am
06.05.2016, 14:22

@winkelried

Hello Winkelried, ich finde es sehr klug, dass du Lyoness angeklagt hast. Meine Geschichte ist gleich wie deine: Ich bin länger Premium Mitglied, als du bist, und auch damals habe ich schon mehrmals meinem Empfehlungsgeber gesagt, dass ich zum "Geschäft" von Lyoness nicht verstehe, und ich möchte nur die Cashback Karte benutzen, zum Einkaufen. Er hat mich beruhigt, dass ich eigentlich nichts machen muss, weil nach einigen Jahren meine Einheiten mir passives Einkommen generieren werden. So habe ich 3000CHF bezahlt- seit fünf Jahren, und natürlich habe ich dafür nichts bekommen. Mein Empfehlungsgeber ist nicht mehr bei Lyoness tätig, also ich habe allein versucht - wie du- mein Geld von Firma zurück zu fordern. Sie haben mich einfach abgelehnt, und sie haben mir geantwortet, dass ich entweder meine Einheiten verkaufe, oder "Aufzahlung" auf Gutscheine mache, oder die Re-cash option wähle. Diese Möglichkeiten sind für mich unakzeptabel. Ich bin nicht bereit noch mehr Geld in diesem Firma zu stecken um meine Einzahlungen zurück zu bekommen. Mein Empfehlungsgeber hat mich mehrmals angelogen. Er hat mir nicht mitgeteilt, dass ich als Premium Mitglied weiterhin wie eine Unternehmerin tätig sein muss, als ich gefragt habe, ob ich mein 3000Chf später, wenn das Geschäft nicht funktioniert zurückhaben kann er hat mir geantwortet: "Ja, du kannst davon Gutscheine kaufen." Ok, das ist schön, aber er hat mir nicht gesagt, dass ich für diese Gutscheine noch mehr Geld bezahlen muss! In den letzten Zeiten ich war sehr beschäftigt, und meine Sache ist hängend geblieben, aber ich möchte jetzt einen Anwalt beantragen, und ich möchte dich darum bitten, die Erreichbarkeit deines Anwaltes mir zu geben, ich möchte mich nähmlich an jemandem wenden, wer sich schon in dem Lyoness Chaos auskennt. Vielleicht ist es auch deinem Anwalt gut, wenn er mehrere gleiche Fälle dem Gerichtshof vorzeigen kann. Ich drücke dir den daumen, und ich würde mich freuen über deinen Antwort.

von Charles-Ponzi am
05.05.2016, 14:43

Neu: lyoness Geschädigte in Tschehei

Es gibt jetzt auch in Tschechei eine Geschädigten Plattform für Lyoness Mitglieder die ihr Geld zurück haben wollen. Wie bereits bekannt hat Lyoness am Anfang ganz stark die Ostblock Länder beworben und ganz viele Mitglieder zur einer Anzahlung angelockt. Nun tun sich die Menschen auch dort zusammen um das Geld zurück zu erhlaten. Die neue Plattform finded man unter diesem Link: http://www.lyonesstvura.cz/

von am
05.05.2016, 10:21

DIE VIELEN RECHTSHÄNDEL VON LYONESS

Wie bekannt, ist Lyoness in zahlreiche Rechtsstreitigkeiten verwickelt und sie wurde bereits im mehreren Fällen auch verurteilt. So zum Beispiel vom Handelsgericht Wien, das am 30.11.2016 in letzter Instanz und damit rechtskräftig in einem Zivilprozess befunden hat, dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt. So zum Beispiel vom Oberlandesgericht Wien, das am 11.2.2016 in zweiter Instanz befunden hat, dass 61 Klauseln in den AGB von Lyoness ungesetzlich waren. Hier wird der Oberste Gerichtshof, an den Lyoness das Urteil weitergezogen hat, das letzte Wort haben. Weiter laufen in Oesterreich Zivilklagen gegen Lyoness von sich geschädigt fühlenden Anzahlern, die ihr Geld zurück haben wollen. Mehrere solcher Prozesse hat Lyoness bereits verloren, d.h. sie musste das Geld samt Zinsen und Kosten zurück zahlen. Neuerdings hat nun ein Schweizer Anzahler vor einem CH-Gericht Klage gegen Lyoness erhoben. (siehe Beitrag winkelried vom 26.4.2016) Seit Nov.2014 haben CH- Lyoness- Mitglieder die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen, als Vertragspartei. (früher die Lyoness Manafgement GmbH, Graz), sodass nun auch in der Schweiz geklagt werden kann. Wie der Online-Zeitung meinBezirk.at vom 4.5.2016 entnommen werden kann, gibt es in Oesterreich ein neues Rechtsverfahren gegen Lyoness. Der Artikel lautet wie folgt: "GÜRTELTURM: FISCHL GEGEN LYONESS. Der Gürtelturm steht quasi leer - Eigentümer Harald Fischl und ex-Mieter Lyoness stehen vor Gericht. Bei seiner Fertigstellung 1975 galt er als eine Art städtebauliches Wahrzeichen - mit einer Höhe von 30 Metern und seinem modernen Desgin brachte er damals einen Hauch von Grossstadtfeeling in die steierische Landeshauptstadt. Seitdem ist aber viel Wasser die Mur runtergeflossen. Die Eigentumsverhältnisse haben mehrmals gewechselt. 2012 wurde der Turm generalsaniert - Mieter sind gegangen, wenige neue gekommen. "Aktuell haben wir Trenkwalder, AWD, ein Café und Helvetia im Haus", sagt Harry Fischl, wortgewaltiger EX-GAK_-Präsident , ehemaliger Politiker und nun Eigentümer des Gürtelturms. 800.000 EURO AUSSTÄNDE. Die meisten Stockwerke stehen allerdings leer, auch jene kanpp 4000 Quadratmeter, die einst vonder nicht ganz unumstrittenen Einkaufsgemeinschaft Lyoness bezogen wurden. "Lyonerss schuldet mir bis jetzt 800.000 Euro an Miete - ich werde dieses Geld beim Handelsgericht Wien einklagen und sicher auch Recht bekommen. Der Mietvertrag war auf 4 Jahre befristet und unkündbar. Die Rechtslager ist also klar, deshalb hab ich auch den Vergleich abgelehnt." Mietausfälle gab es Lyoness laut Fischl immer wieder. "Im Geschäftsleben kanns eben zu Liquiditätsengpässen kommen- ich war deshalb sehr kulant, da ja Lyoness auch unser grösster Mieter war. Im November 2014 haben sie noch 1.000 Quadratmeter dazugenommen, und ab Jänner 2015 dann plötzlich die Miete nicht mehr gezahlt. Später sind sie praktisch über Nacht mit 200 Mitarbeitern ausgezogen. " "SCHWERWIEGENDE MÄNGEL" Bei Lyoness sieht man den Ausstieg aus dem Mietvertrag rechtens. "Lyoness hat das Mietverhältnis aufgrund von schwerwiegenden Mängeln, zu deren Behebung sich die Vernieterseite trotz mehrfacher Aufforderungen offenkundig nicht in der Lage gesehen hat, aus wichtigem Grund vorzeitig aufgelöst hat", heisst es da aus der Rechtsabteilung. Konkret soll es um Probleme mit der Belüftung gegangen sein. Fischl: "Das ist auch richtig, dass da etwas falsch gelaufen ist. Wir haben dann aber mit der Firma Siemens nachgebessert und den Fehler behoben -auch bei einer Kontrolle durch das Arbeitsinspektorat hat es keinerlei Beanstandungen gegeben". Mein Kommentar: Affaire à suivre! Im Juni 2015 musste Lyoness bekannt geben, dass ca. 1/3 der Arbeitsplätze in Graz aufgehoben werden müssen.

von twist am
02.05.2016, 18:42

LYONESS KEIN LEITBETRIEB AUSTRIA MEHR

Am 12.3.2016 habe ich davon berichtet, dass sich Lyoness auf ihrer Homepage (unter Zertifikate) damit brüstete, ein Leitbetrieb Austria zu sein und damit zu jenen 1000 vorbildhaften Unternehmen Oesterreichs zu gehören, die durch besondere Leistungen oder Aufgabengebiete herausragen. Dies obwohl auf der im Internet herunterladbaren Unternehmensliste von leitbetriebe.at der Name Lyoness längst nicht mehr zu finden war. Nun musste Lyoness (auf Betreiben von leitbetriebe.at?) aber reagieren. Der Hinweis auf die Leitbetriebe- Austria-Zertifizierung ist jedenfalls von ihrer Homepage verschwunden. Bereits früher verlor Lyoness auch die Zertfizierung von TÜV Rheinland, Köln, mit der sie sich jahrelang gebrüstet hatte.

von am
29.04.2016, 14:28

NEUER ZEITUNGSARTIKEL

Die Tiroler Tageszeitung (Online-Ausgabe) hat am 28.4.2016 folgenden Artikel publiziert: LYONESS WAR IN VIELEN LAENDERN BEKLAGT - VKI: NOCH IMMER BESCHWERDEN. Die Grazer Rabattfirma Lyoness war und ist nicht nur in Oesterreich mit Verfahren konfrontiert, sondern auch in anderen Ländern. Das sagten am Donnerstag ein Lyoness-Anwalt und ein Aufsichtsrat. In Oesterreich sind die strafrechtlichen Ermittlungen grösstenteils eingestellt. Laut VKI gibt es aber nach wie vor Beschwerden über das Lyoness-System. Lyoness bemüht sich zu betonen, das seien Altlasten. Vor wenigen Tagen musste die WKStA ihr Jahre dauerndes Ermittlungs- verfahren gegen Lyoness wegen Verdachts auf Pyramidenspiel und schweren gewerbsmässigen Betrug einstellen. Das hat das Wiener Oberlandesgericht OLG entschieden und Lyoness damit Recht gegeben. Die Ermittlungen wegen Verstosses gegen das Kapitalmarktgesetz KMG gegen die Lyoness Europe AG und den Unternehmensgründer Hubert Freidl laufen aber weiter, sagte eine WKStA- Sprecherin zur APA. Hier geht es um mutmassliche Verstösse gegen die Prospektpflicht. Offen ist auch das vom VKI angestrengte Verfahren zu den Allg. Geschäftsbedingungen . Bereits zwei Instanzen haben 61 Klauseln der Lyoness - AGB sowie der Zusatz-AGB für sogenannte Premiummitglieder für gesetzeswidrig erklärt. Der Ball liegt nun beim Obersten Gerichtshof OGH. "Das ganze Klauselwerk ist unverständlich und intransparent. Es wird mit Fantasiebegriffen gearbeitet, die kein Mensch versteht", so VKI-Juristin Ulrike Wolf am Donnerstag zur APA. Noch immer wendeten sich Lyoness Mitglieder an den VKI, die sagten, sie hätten das System nicht verstanden und wollten ihr Geld zurück. "Das geht aber nicht", kritisiert Wolf. "Wenn wir beim OHG gewinnen, fallen alle Klauseln weg. Dann brauche ich nicht einmal mehr ein Rücktrittsrecht", so die Konsumentenschützerin. Sprich die Betroffenen können ihr Geld zurück- fordern. Lyoness habe in der Vergangenheit stets versucht, zu argumentieren, jene Mitglieder, die auch in das System eingezahlt haben, seien Unternehmer. "Damit sind sie vor Gericht immer wieder abgeblitzt." Erst Anfang 2016 hat das Wiener Handelsgericht HG festgestellt, dass es sich bei einem Teil des Lyoness-Geschäftsmodells um ein unerlaubtes Schneeballsystem handle. Er gehe davon, dass das Urteil rechtskräftig ist, sagte Lyoness-Anwalt Hubert Reif - er ist auch Verwaltungsrat der Lyoness International AG - bei einer Pressekonferenz in Wien. Reif betonte einmal mehr, dass sich die juristischen Probleme lediglich auf eine kleine Schiene des Lyonerss-Systems bezogen hätten, nämlich den Struktur- betrieb. Das alles sei "Schnee von gestern", denn den Strukturbetrieb gebe es in Oesterreich in dieser Form seit 2012 nicht mehr. Zudem seien nur 3 bis 5 Prozent der Mitgliedert auch als Vertriebler tätig geworden. Konkret seien Anzahlungen auf Gutscheine geleistet worden. Diese Anzahlungen sowie die Frage, wann jemand Verbraucher oder Unternehmer ist, seien in Oesterreich problematisch gewesen. Gutscheinanzahlungen gebe es heute nicht mehr und heute sei die Vertriebs- schiene klar abgegrenzt. Der Anwalt sprach am Donnerstag von "einer Reihe von Konsumente, die sich in diesen Bereich verirrt haben". Eine genaue Zahl wollte er aber nicht nennen. Bei 400.000 Mitgliedern, die Lyoness laut Eigenangaben in Oesterreich derzeit hat, entsprächenb die genannten 3 % rund 12.000 Personen. So weit der Artikel in der Tiroler Tageszeitung. Mein Kommentar: Mit der Aussage, dass es Gutscheinanzahlungen heute nicht mehr gibt, hat Rechtsanwalt Hubert Reif schlicht die Unwahrheit gesagt. Dass weiss auch jeder CH - Lyoness- Marketer, für welchen die "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen m i t Anzahlung Fassung Nov. 2014" gelten. Aufgrund von Bilanzen und Erfolgsrechnungen der Lyoness Europe AG, Buchs, steht auch zweifelsfrei fest, dass Lyoness in den vergangenen Jahren Anzahlungen in Höhe von Hunderten von Millionen Franken generiert hat. Das Anzahlungsgeschäft nun klein reden zu wollen, wie es Rechtsanwalt Reif tut, ist unverantwortlich.

von Sunny18 am
26.04.2016, 11:14

verbraucherrunde.net

Hat hier jemand eine Ahnung warum das österreichische Lyoness Forum "verbraucherrunde.net"schon seit einer Woche offline ist ?

von winkelried am
26.04.2016, 00:24

Gerichtsverfahren in der Schweiz eingeleitet

Ich bin Schweizer und seit Oktober 2014 Lyoness-Mitglied. Auf Rat meiner Empfehlungsgeberin habe ich damals zugunsten der Lyoness Management GmbH, Graz eine Anzahlung geleistet. Sie meinte, dass ich dadurch sofort von den Erweiterten Mitgliedsvorteilen als Premium Mitglied profitieren würde. Mittlerweile habe ich erkannt, dass ich beim Vertragsabschluss getäuscht worden bin. Lyoness bzw. meine Empfehlungsgeberin haben mir verschwiegen, dass eine einmal geleistete Anzahlung stets bei Lyoness verbleibt, weil bei den angebotenen „Pseudo“ Ausstiegs-Varianten Aufzahlung und Re-Cash vorher ausgehandelte Händlerrabatte an Lyoness fliessen, deren Höhe exakt der geleisteten Anzahlung entspricht. Ich habe auch erkannt, dass ein gewichtiger Teil des Lyoness-Geschäftsmodells darin besteht, solche als „nicht rückzahlbar“ bezeichneten Anzahlungen zu kassieren, für sich zu vereinnahmen und damit ihr Geschäft zu finanzieren. Lyoness führt das Anzahlungsgeschäft seit November 2014 mit ihren Marketern weiter. Diesen werden in einem nicht nachvollziehbaren Compensation Plan teils utopische Vergütungen in Aussicht gestellt als Entgelt dafür, dass sie als eigenständige Unternehmer immer weitere Mitglieder / KMU-Händler / Marketer anwerben. Die Lyoness Suisse GmbH, Steinhausen (meine Vertragspartei seit November 2014) war trotz mehrmaliger Aufforderungen nicht bereit mir mein Geld zurück zu zahlen. Ich musste deshalb meinen Rechtsanwalt beauftragen gegen Lyoness zu klagen. Erst nach Erhalt der Klageschrift machte mir Lyoness das Angebot mir einen Teil meines Geldes zurück zu zahlen. Nach Ablehnung des Angebots erhöhte Lyoness den angebotenen Betrag nochmals leicht. Ich hätte mich verpflichten müssen die Regelung geheim zu halten und bei Verletzung der Verschwiegenheitspflicht eine Konventionalstrafe von CHF 30'000 zu zahlen, dies ohne Rücksicht auf den tatsächlich eingetretenen Schaden. Selbstverständlich war dies für mich nicht akzeptabel, sodass es nun zu einem Gerichtsverfahren vor dem zuständigen Gericht gekommen ist.

von am
21.04.2016, 20:04

UNGESCHMINKE MEINUNGEN

lyoness-geschaedigte-plattform.at hat auf ihrer Homepage anonymisierte Berichte von Lyoness- Mitgliedern (Anzahlern) über ihre Erfahrungen veröffentlicht. Hier eine Auswahl: Meinungen aus der Schweiz: 1. Indien, Brasilien und Schweiz gekauft. Nach kritischen Nachfragen wurde mir der Account gesperrt und ich habe trotz mehrmaligen Nachfragen per Brief, Telefon, Mail etc. nie wirklich eine Antwort bekommen. Nach 11 Monaten schrieb man mir dann, das ich selber Schuld bin, da ich unterschrieben hätte, dass ich alles verliere wenn ich austreten will. Schadensumme CHF 10,000.-." 2. Wir sind in der Schweiz wohnhaft. Die Schadensumme betrifft all unsere Familienmitglieder. Können wir uns an einer Sammelklage noch beteiligen, was sind unsere Kosten? Schadensumme CHF 12,450.-. 3. Jetzt wo alles zerbricht hört man von den den Personen, welche uns Lyoness so schmackhaft gemacht haben, nichts mehr. Obwohl sie Tausende von Euros dank uns einkassiert haben. Ich arbeite hart um dieses Geld ausgeben zu können. Aber das ist den Damen und Herren in den oberen Etagen so was von egal. Wichtig ist, sie stopfen sich die Taschen voll. Ich wäre sehr dankbar, mein Geld irgendwann wieder zu sehen. Schadensumme CHF 10,100.-. 4. Habe in die Ländermatrix USA CHF 10,000.- investiert und nochmals CHF 3,000.- über meine Firma als Premium Mitglied. Vom versprochenen "grossen Geld" habe ich bis jetzt nichts gesehen. Nachdem anscheinend keine neuen Ländergesellschaften mehr gegründet werden können (vgl. Indien) hat sich der "liebe Hubi" anscheinend eine neue Geldbeschaffungsquelle ausgedacht: die sog. Clouds. Meine Upline wollte mir (in bester Keiler-Manier) unbedingt die Clouds von Tschechien und Polen, für später als absoluten Renner Italien schmackhaft machen. Was haltet ihr von dieser "neuen Masche"? Ist doch wieder genau das, warum Lyoness so in der Bedrouille sitzt: eine unsaubere, undurchsichtige und zinsfreie Kapital- Beschaffung auf Kosten der Anleger. War jemand von Euch an der Info-Veranstaltung im Restaurant Rössli in Illnau? "Der liebe Hubi" hat dort anscheinend wieder eine seiner Shows abgezogen. (begeistere Anhänger, nur strahlende Gesichter, frenetischer Beifall) Ich bin nun so weit, dass ich nur noch retten möchte, was zu retten ist. Freundliche Grüsse eines frustrierten Lyonesen, der dabei ist, vom Paulus zum Saulus zu werden. Schadensumme CHF 12,000.- Meinung aus Malaga: Ich möchte mein Geld wieder bekommen, mir wurde eine Premium-Mitgliedschaft verkauft! Schadensumme EUR 2,000.- Meinungen aus Österreich: 1. Ich bin mit meiner Frau und meinen zwei Söhnen eingestiegen mit dem damaligen Versprechen, dass mein Einsatz innert kürzester Zeit auf mein Konto als Provisionen zurück fliesst. Ich will meinen Einsatz zurück! Schadensumme EUR 15,000.- 2. Ich war total begeistert von der Idee, habe gerade recht viel Geld zur Verfügung gehabt und habe geglaubt, eine Art "Altersvorsorge" zu kaufen. Habe meinem Empfehlungsgeber gesagt, dass ich kein "Verkäufer" bin, aber er meinte, dass ich trotzdem verdienen werde. Schadensumme EUR 49,000.- . 3. Mittlerweile hat mir Lyoness EUR 8,900.- nach langem Hin und Her ausbezahlt. Das ist ca. die Hälfte von der geleisteten Anzahlung. Auch mir wurde dies als Geldanlage und einer lebenslangen Gewinnbeteiligung verkauft. Genauso musste ich ein Scheiben mit "Stillschweigen" unterschreiben, ansonsten eine Strafe mit EUR 20,000.- zu bezahlen wäre. Schadensumme EUR 8,900.-. Meinungen aus Deutschland: 1. Ich habe bereits versucht, direkt bei Lyoness meine Mitgliedschaft zu kündigen und die Anzahlungen zurück zu erhalten. Als Antwort bekam ich jedoch, dass zum einen die Kündigung über den mich Anwerbenden weiter geleitet werden müsse und dass ich selbstverständlich meine Anzahlung verkaufen könnte, wenn sich ein Käufer finden würde. Ich finde jedoch keinen Käufer und kann sonst keinen Weg erkennen, dort aus zu kommen und ggf. meine Anzahlung zurück zu erhalten. Schadensumme EUR 2,000.- 2. Ich habe mehrfach bei Lyoness mein Geld zurück gefordert und es gibt keine konkrete Anwort von Lyoness! Das finde ich nicht in Ordnung und Sie wollen mir mein Geld nicht auszahlen. Ich sehe mich gezwungen, zum Anwalt zu gehen! Es ist so peinlich! Schadensumme EUR 2,000.-. Mein Hinweis: Auf der Homepage von lyoness-geschaedigte-plattform.at gibt es ein Formular, mit welchem man von seinen Erfahrungen berichten kann.

von twist am
02.04.2016, 13:20

WAS HAT LYONESS ZU VERBERGEN?

Juristische Personen, also auch die Lyoness Group AG, A-Graz und die Lyoness Management GmbH, A-Graz sind gesetzlich verpflichtet, ihren Jahres-abschluss innert 9 Monaten nach Bilanzstichtag beim Firmenbuch einzureichen. Das Firmenbuch wird vom Landesgericht für Zivilrechtssachen, A-Graz geführt. Ins Firmenbuch kann Jedermann Einsicht nehmen, es ist also öffentlich. Nun ist bekannt geworden, dass die Lyoness Group AG, A-Graz, die zu 100% Hubert Freidl gehört, ihren Jahres- abschluss per 31.12.2014 noch nicht eingereicht hat und dass sie ihren Jahresabschluss per 31.12.2013 nur mit grosser Verspätung, d.h. erst AM 28.9.2015 eingereicht hat. Weiter ist bekannt geworden, dass die Lyoness Management GmbH, A-Graz (die frühere Vertragspartei aller CH-Lyoness-Mitglieder und Tochtergesellschaft der Lyoness Europe AG, CH-Buchs) ihren Jahresabschluss per 31.12.2014 zwar am 30.9.2015 eingereicht, jedoch unvollständig, d.h. es fehlen Unterlagen. Deshalb konnte der Jahresabschluss per 31.12.2014 noch nicht ins Firmenbuch eingetragen werden und es kann deshalb noch nicht Einsicht in den Jahresabschluss genommen werden. Das Landesgericht für Zivilrechtssachen hat nun entsprechende Verfahren gegen die säumigen Firmen eingeleitet in denen auf Einreichung/Vervollständigung der Unterlagen hingewirkt wird. Es ist wohl davon auszugehen, dass es für die säumigen Firmen Bussen (Zwangsstrafen) absetzen wird. Meine Frage: Weshalb will Lyoness verhindern, dass Dritte Einblick in Jahresabschlüsse erhalten? Was hat sie zu verbergen? Mein Kommentar: Ein solches Verhalten ist einem "international tätigen Konzern" unwürdig.

von am
12.03.2016, 20:49

LYONESS KEIN "LEITBETRIEB AUSTRIA" MEHR?

Im Januar 2015 wurde Lyoness noch als "erstes Unternehmen" als "Leitbetrieb Austria" ausgezeichnet. Natürlich hat sich Lyoness mit dieser Auszeichung gebrüstet und Hubert Freidl liess sich anlässlich der Zertifikatsübergabe am 27.1.2015 im K47 in Wien zusammen mit Leitbetriebe-Geschäftsführerin Monica Rintersbacher ablichten. Um als "Leitbetrieb Austria" qualifiziert zu werden, darf ein Unternehmen nicht auf kurzfristige Gewinne setzen, sondern auf nachhaltigen Unternehmenserfolg. Das Unternehmen muss durch seine Markt- und Werteorientierung ein Treiber der Entwicklung seiner Region und Branche sein. Als solches muss es eine Vorbildfunktion erfüllen. Offenbar hat Leitbetriebe Austria mittlerweile erkannt, dass Lyoness diese Kriterien nicht mehr erfüllt, was ja angesichts der kürzlich in Österreich ergangenen Gerichtsurteile nicht allzu schwer war . Gemäss der Homepage von leitbetriebe.at gibt es in der Steiermark noch 59 Leitbetriebe, den Namen von Lyoness sucht man allerdings vergeblich. Auf der Homepage von lyoness.ch ist die Auszeichnung unter "Zertifikate" aber immer noch aufgeführt. Sie sagt dazu: "Die Lyoness Austria GmbH (Anmerkung: tatsächlich war es die Lyoness Group AG) erhielt erneut die Auszeichnung als österreichischer Leitbetrieb. Das Wirtschaftsnetzwerk Leitbetriebe Austria verleiht Zertifkate an max. 1000 vorbildhafte Unternehmen Österreichs , die durch besondere Leistungen oder Aufgabengebiete herausragen. Dabei stehen betriebliche Innovation, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in Vordergrund. Zu einem Top-Unternehmen Österreichs zu gehören, ist eine ehrenvolle Auszeichnung für jedes Unternehmen und Lyoness darf sich dzu zählen." Mein Kommentar: Ich bin nun gespannt, wie Lyoness diese Geschichte der "Lyoness-Community" verkaufen wird.

von fromhold am
10.03.2016, 17:35

Lyoness zahlt nach Klagszustellung

Lyoness will offenbar weitere negative Schlagzeilen durch veröffentlichte Urteile, in denen das System demaskiert wird, vermeiden. Daher leistet Lyoness mittlerweile bereits nach Zustellung der Zivilklage Zahlung. Bis dato wurde erst nach Rechtskraft eines stattgebenden Urteils gezahlt.

von am
09.03.2016, 10:08

LYONESS ENTTÄUSCHT AUCH IN DEUTSCHLAND

Auf www.nebenverdienstberatung.de berichtet ein deutscher Lyoness-Networker: LYONESS HAT MEINE ERWARTUNGEN NICHT ERFÜLLT - CASHBACK - ACADEMY.ORG EINGESTELLT Im November 2012 hat Lyoness eine weitere Runde an grundlegenden Änderungen eingeführt. Diese haben dazu geführt, dass ich mich nicht mehr für die Verbreitung der Lyoness-Karte einsetzen werde. Die Cashback- Academy (cashback-academy.org) habe ich damit ebenfalls beendet. Ich wünsche allen aktiven Networkern viel Erfolg. HINTERGRUND: Im Sommer 2012 habe ich mir Lyoness als spannendes Nebenverdienstprojekt ausgesucht. Meine Kriterien für ein für mich akzeptables Netzwerk waren: 1. Ansprechpartner in Deutschland 2. Produkte, die wirklich jeder braucht/will 3. Faires/spannendes Vergütungsmodell (Marketingplan). Zumindest in den ersten Monaten hat das für mich auch alles gestimmt. Lyoness ist ein in Österreich gegründetes Unternehmen mit Büro in Deutschland (Köln). Die Führungskräfte konnte ich recht früh kennen lernen und ich hatte einen guten Eindruck von der Leistungs- fähigkeit des Teams. Somit hat sich für mich auch recht früh ein guter Erfolg eingestellt, der sich auch deutlich ausbezahlt hat. Das Vergütungsmodell war von Anfang an sehr komplex. Spannend, aber sehr komplex. Und das ist für viele Menschen der Grund gewesen, gleich von Anfang an Böses zu vermuten und Schlechtes zu unterstellen. (Anmerkung: Wie recht diese Menschen damals hatten, zeigt sich an den kürzlich in Österreich ergangenen Urteilen gegen Lyoness). In der Presse gab es schlechte Darstellungen und sehr bald gab es rechtliche Auseinandersetzungen. Aktuell: tageszeitung.it/2013/09/16/truegerische-rabatte/ Für mich war dies aber kein Grund, die Dinge hinzuwerfen. Dafür waren die Aussichten viel zu gut. Alleine schon die Expansion eines Konsumenten- Networks in die Boomregionen Asiens und in Südamerika ist einfach zu spannend gewesen. CLEVERE KONSTUKTION. Lyoness hat sich gleich von Anfang an die Möglichkeit des Affiliate-Marketings erschlossen. Grossen Shopsystemen (Ebay, Zalando, etc.) gegenüber zeigt sich Lyoness einfach wie ein grosser Affiliatepartner, die Kunden zu den Shoppingportalen schleust. Das ist ein im Internet sehr übliches Geschäftsmodell, das jedem Akteur offen steht. Den Lyoness Mitgliedern gegenüber wurde aber dargestellt, was für tolle Partner man schon gewonnen habe. Nun ja, Klappern gehört zum Geschäft. DER GEBURTSFEHLER. Recht bald hat sich aber ein sehr grundlegender "Geburtsfehler" bei Lyoness gezeigt: die unbedingte Fixierung in der Kommunikation auf den Informationsfluss durch das Netzwerk. Das bedeutet, dass alle Neuigkeiten aus dem Unternehmen immer durch die Netzwerkstruktur weiter gegeben wurden. Also von einem Teamleiter an seine Teampartner, die wiederum an ihre Teampartner weiter kommuniziert haben. In der Theorie und unter der Voraussetzung, dass alle Beteiligten engagiert dabei sind, auch ganz brauchbar. In der Praxis alllerdings hat es sich recht bald gezeigt, dass nicht jeder Teamleiter stark genug war, die Informationen auch zeitnah weiter zu reichen. Und Lyoness Deutschland hat jeden direkten Kontakt rigoros abgelehnt und auf die Teamleiter verwiesen. Richtig unbrauchbar wurde es in den letzten Monaten, wo eigentlich so ziemlich niemand mehr in den Teams erreichbar war. STRUKTURELLE UMSTELLUNG. In der jüngsten Vergangenheit hat Lyoness die Trennung zwischen dem Konsumentennetzwerk und dem Vertriebsarm in Form eines MLM Networks auch funktional-organisatorisch vollzogen. Jeder Bereich ist nun mit eigener Marke (Lyoness und Lyconet) und eigenem Unternehmen ausgestattet. Vielleicht hätte man das von Anfang an machen müssen, aber spätestens jetzt ein guter Schritt. Die zweite strukturelle Änderung ist für mich allerdings der ausschlaggebende Punkt gewesen: Einkaufsvorteile werden in Zukunft in Form von Cashback und zusätzlich Shoppingpoints vergeben. Ausgerechnet Shopping Points! Genau der gleiche Quatsch wie bei Rewe und Co.: Koffer, Uhren, Töpfe, Pfannen, die fast immer in jedem beliebigen Internetshop billiger zu haben sind, als mit Shoppingpoints vergünstigt in dem eigenen Katalog. LOYALE ALTKUNDEHN VERGRÄTZT. Und der Knaller war die Art wie Lyoness mit den Altkunden umgeht. Die meisten sehr engagierten Networker haben in den ersten Jahren die Gelegenheit genutzt und sog. Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe geleistet. Meistens in der Höhe von 2.000 Euro, oftmals auch wesentlich höher. Und diese Anzahlungen sind samt und sonders aufgelöst und in Shopping Points umgerechnet worden! Keine Chance mehr, die Anzahlungen durch Re-Cash Einkäufe zurück zu erhalten. Keine Übersicht mehr, ob und wie der Networker in anderen Regionen beteiligt ist. Und auch jetzt wieder der Verweis von Lyoness in Deutschland an die "Upline". Also an die Teamleiter, die die Kommunikation weitergeben sollen. Das Problem ist derzeit nur, dass von der Leitungsspitze nur Hurrahparolen kommuniziert werden. Und weiter darunter, näher am aktiven Feld, gibt es niemanden, der konstruktive Fragen beantworten kann. ZUSAMMENFASSUNG: Aus superspannenden Anfangszeiten ist für mich bei Lyoness völlig die Luft raus. Nach wie vor sind die online Shopping Möglichkeiten interessant. Aber in der offline-Akzeptanz der Kundenkarte an der Kasse des Händlers sind in den letzten 2 Jahren keine signifikanten Fortschritte erzielt worden. Nach wie vor ist keine der grossen Ketten an das Lyoness Bonussystem angeschlossen. Eine ganze Menge kleiner Händler in unterschiedlichen Provinzregionen sind persönlich sehr engagiert. Aber nichts von überregiona ler Bedeutung. Und das kombiniert mit der Art und Weise wie mit engagierten Altkunden umgegangen wird, führt mich zum inneren Abschied von aktiver Arbeit in Network von Lyoness." Mein Kommentar: Einer mehr, der es gemerkt hat.

von am
06.03.2016, 15:47

FRAGWÜRDIGES BEI LYONESS INDIEN

Bekanntlich ist es Lyoness seit 2012 nicht mehr gelungen, eine neue Landesgesellschaft zu eröffnen. Dies ist auf lyoness-corporate.com unter "Evolution" zu sehen. Am 15.1.2013 sandte Lyoness Suisse GmbH, Cham, folgende Mail an Mitglieder: "VORBEREITUNGEN FÜR LYONESS IN INDIEN GESTARTET! Wie bei der Lyoness-Sensation 2012 in Wien bereits angekündigt, wird noch in diesem Jahr der Markteintritt in einen der absoluten weltweiten Zukunftsmärkte stattfinden. INDIEN!. Indien ist nicht nur in seiner geographischen Ausdehnung eines der grössten Länder der Welt, sondern auch mit seiner sich stets beschleunigenden Wirtschaftsentwicklung einer der BOOM- Märkte der Zukunft. Short Facts: Staatsform: Parlamentarische Bundesrepublik, Amtssprachen: Hindi und Englisch, Währung: Indische Rupie, Fläche: 3.287.590 km2, Einwohnerzahl: rund 1,2 Milliarden. Ziel ist es, in den nächsten Monaten alle infrastrukturellen Vorbereitungen abzuschliessen, um im BOOM-Markt Indien das Lyoness Treueprogramm erfolgreich zu launchen. Somit besteht zukünftig auch für die über 1,2 Milliarden Einwohner Indiens die Möglichkeit, von Lyoness Einkaufsvorteilen zu profitieren. WICHTIGER HINWEIS: Bis zum offiziellen Markteintritt in Indien, der durch Lyoness zeitgerecht bekannt gegeben wird, ist es absolut untersagt, in Indien das Lyoness Treueprogramm weiterzu- empfehlen. Jede aktive Tätigkeit, die durch ein Mitglied in Indien vor offizieller Eröffnung durchgeführt wird, führt unwiderruflich zur Auflösung der Mitgliedschaft. SENSATION-GESCHENK ABHOLEN UND PROFITIEREN. Alle Teilnehmer der Sensation am 15.9.2012 in Wien erhalten wie angekündigt einen CHF 75.--Sensation- Vorteil. Dieser kann sowohl als Shopping- Gutschein für Einkäufe als auch für eine Gutscheinbestellung, die an-teilbezahlt wird und im nationalen indischen Treueprogramm gebucht wird, genutzt werden. Sie entscheiden! Die Buchung des Shopping-Gutscheines auf Ihr Einkaufskonto erfolgt im Zuge Ihrer Auswahl. Die Übernahme der Gutschein- Bestellung, die an-/teilbezahlt wird, erfolgt ebenfalls sofort. Der daraus resultierende Mitgliedsvorteil wird bei Produktionsschluss Januar 2013 im indischen Verrechnungsprogramm für Sie gebucht. BUCHUNGSAKTION. Im Zuge der Verbuchung des Sensations-Vorteils für Sensation-Teilnehmer besteht für Premium Mitglieder die Möglichkeit, Mitgliedsvorteile aus vollständig bezahlten Einkäufen bzw. bzw. entstehende Mitgliedsvorteile aus G u t s c h e i n - b e s t e l l u n g e n, die voll-bzw. an-/teilbezahlt werden, im nationales indischen Treueprogramm zu buchen." Lyoness Suisse GmbH animierte also Mitglieder, auch mittels Anzahlungen in das indische Verrechnungsprogramm zu investieren und konnte wohl etliche Unerfahrene dazu bringen, dies zu tun. Interessant und vielsagend ist der oben erwähnte "wichtige Hinweis", der natürlich gemacht wurde, weil in Indien damals gar nichts lief. Es ist bis heute, 3 Jahre später, nicht dazu gekommen, dass Lyoness den Markteintritt in Indien "zeitgerecht" bekannt gegeben hat. Die bedauernswerten Leute, die in das indische Verrechnungsprogramm investiert haben, warten immer noch darauf, am "absoluten weltweiten Zukunftsmarkt Indien" teilnehmen zu können. Nun wurde auf eventbrite.com/e/lyconet-opening-event-india-tickets-22110246342 bekannt gegeben, dass am 21. Mai 2016 in New Delhi ein "Lyoness Opening Event" stattfindet, der "neue Horizonte für Lyconet Marketer und ihre Geschäfte" öffnen soll. Am Anlass sollen Hubert Freidl, Mario Kapun, Herbert Teissel und Lyoness- India-Geschäftsführer Manpreet Singh Chadha als "influental speakers" auftreten. Da fragt man sich natürlich, weshalb Lyoness den "Opening Event India" bzw. den "Launch" von Lyoness Indien noch nicht offiziell bekannt gegeben hat. Bereits am 15.5.2015 wurde ja die (bisher offenbar nicht aktive) Lyoness India Private Ltd., New Delhi, gegründet. Verwaltungsräte (Directors) sind Daina Daubare, Geschäftsführerin von Lyoness Litauen und ein gewisser Yasir Arafat (?!). Der Geschäftszweck dieser Firma ist aber nicht etwa der Betrieb ein Einkaufsgemeinschaft, sondern "legal, accounting, bookkeeping and auditing activities, tax consultancy, market research and public opinion polling, business and management consulting". War es Lyoness zu heikel, den wahren Gesellschaftszweck zu nennen? Schlussbemerkung: Man darf gespannt sein, wohin die Indien-Geschichte noch führen wird und wie Lyoness mit Jenen umgehen wird, die ins Verrechnungssystem Indien investiert, aber nach Jahren noch nichts zurück erhalten haben.

von plattform info am
03.03.2016, 10:17

...die Wahrheit ist...

...die Wahrheit ist... Geschädigte aus sämtlichen Ländern der Welt verbünden sich seit 2012 gegen Lyoness. Sie geben an, von Lyoness Verantwortlichen "getäuscht und betrogen" worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen Geldwäsche und Betrug. In Zivilrechtlichen Angelegenheiten hagelt es förmlich ein Urteil nach dem anderen gegen Lyoness. Alle diese Erfolge sind dem Mut und der Entschlossenheit der "LYONESS OPFER" zuzuschreiben. In der Gemeinschaft der Geschädigten ist niemand allein. Gemeinsam fordern wir unaufhaltsam die Rückzahlung der "mit falschen Angaben" herausgelockten Geldbeträge. Bist auch du betroffen und möchtest mehr Information, so melde dich unter info@lyoness-geschaedigte-plattform.at

von am
03.03.2016, 09:04

LYONESS IN HÖCHST UNGEMÜTLICHER LAGE

Lyoness hat derzeit gleich an mehreren Fronten zu kämpfen: 1. Das Handelsgericht Wien hat am 30.11.2015 zweitinstanzlich festgestellt, dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt und dass es sich beim Business Paket (Anzahlungen) und bei den Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen um eine irreführende Geschäftspraxis handelt. Ein Weiterzug dieses Urteils (ordentliche Revision) an den Obersten Gerichtshof ist nicht möglich. 2. Das Oberlandesgericht Wien hat am 11.2.2016 ein vorangegangenes Urteil des Handelsgerichts Wien in der Verbandsklage des Vereins für Konsumenteninformation VKI, Wien, gänzlich bestätigt und die Berufung von Lyoness abgewiesen. Das Oberlandesgericht bestätigte, dass 61 Klauseln in den Allg. Geschäftsbedingungen Fassung 2012 (und teilweise auch in früheren AGB ) ungesetzlich sind und stellte fest, dass die "Erweiterten Mitgliedsvorteile", die den Premium Mitgliedern (heute Marketern) in Aussicht gestellt worden waren, als intransparent und gröblich benachteiligend anzusehen sind. Lyoness will das Urteil, wie einer Pressemitteilung vom 2.3.2016 zu entnehmen ist, an das höchste Gericht Österreichs, dem Obersten Gerichtshof, weiterziehen. In der Pressemitteilung verteidigt sich Lyoness u.a. damit, dass die von den Gerichten beurteilten Klauseln seit 2014 nicht mehr verwendet werden und dass "seit dem Jahr 2014 alle drei Geschäftsbereiche noch klarer voneinander abgegrenzt sind und insbesondere zwischen dem Bereich Verbraucher einerseits und jenem der Unternehmer andererseits eine strikte Trennlinie gezogen wurde und irrtümliche Überlappungen dadurch ausgeschlossen werden. (Anmerkung: So, so, es sollen also "irrtümliche Überlappungen" vermieden werden!) Lyoness verschweigt allerdings, dass sie 2014 die Geschäftsbereiche nur aufgeteilt hat und neue Vertragsunterlagen Fassung Nov. 2014 eingeführt hat, weil sie die Verbandsklage des VKI wegen unlauteren Geschäftsbedingungen am Hals hatte, die am 28.3.2013 bei Handelsgericht Wien eingereicht worden war. Es war also höchste Zeit, neue AGB einzuführen, damit man nach einer Verurteilung sagen konnte, dass die beanstandeten AGB längst nicht mehr gelten würden. Ich bezweifle sehr, dass diese Lyoness-Strategie Erfolg haben wird, zumal der neue Compensation Plan Fassung Nov. 2014 ebenso intransparent und gröblich benachteiligend ausgestaltet ist wie zuvor die Allg. Geschäftsbedingungen zur Nutzung der erweiterten Mitgliedsvorteile Fassung April 2012. 3. Nach wie vor ermittelt die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA), Wien, gegen Lyoness wegen des Verdachts des schweren gewerbsmässigen Betrugs, Verletzung der Prospektpflicht nach dem Kapitalmarktgesetz und Veranstalten eines Pyramidenspiels. Lyoness versuchte zwar, zu erreichen, dass die Ermittlungen der WKStA gegen sie eingestellt werden, doch hat die WKStA am 4.12.2015 einen Antrag an das Oberlandesgericht Wien (Rechtsmittelgericht) gestellt, dass der Antrag auf Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Hubert Freidl/Lyoness Europe AG abzuweisen ist. Nachdem das Oberlandesgericht, Wien, bereits ein vorangegangenes Urteil des Handelsgerichts Wien, wie oben erwähnt, bestätigt hat, ist wohl kaum davon auszugehen, dass es zu einer Einstellung des Ermittlungsverfahrens der WKStA kommen wird.

von am
02.03.2016, 15:30

LYONESS VERLIERT ERNEUT

Bekanntlich führt der Verein für Konsumenteninformation VKI, Wien, eine Verbandsklage gegen Lyoness wegen 61 gesetzwidrigen Klauseln in ihren AGB. Das Handelsgericht Wien hatte vor etwa einem Jahr entschieden, dass alle 61 beanstandeten Klauseln gesetzeswidrig seien. Lyoness hat das Urteil an das Oberlandesgericht OLG, Wien, weitergezogen. Dieses hat nun das Urteil des Handelsgerichts bestätigt und die Berufung von Lyoness verworfen. Der VKI hat zum Urteil des OLG folgende Stellungnahme abgegeben: 02.03.2016 LYONESS AGB FÜR PREMIUM MITGLIEDER GESETZWIDRIG BERUFUNGSGERICHT BESTÄTIGT ERSTURTEIL. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) führt im Auftrage des Sozialministeriums - vertreten durch Rechtsanwalt Mag. Breiteneder gegen die Lyoness Europe AG wegen 61 gesetzwidriger Klauseln Verbandsklage auf Unterlassung der weiteren Verwendung bzw. der Berufung auf diese Klauseln bei Altverträgen. Die "Erweiterten Mitgliedsvorteile" für jene Mitglieder, das das "System Lyoness" aktiv als "Premiummitglieder" für eine verwirrende Vielfalt von in Aussicht gestellten Vorteilen weiterverbreitet haben, wurden vom Handelsgericht Wien (HG Wien) als intransparent und gröblich benachteiligend angesehen. Dieses Verfahren wurde in erster Instanz gewonnen, nun hat das OLG Wien, als Berufungsgericht, dieses Urteil bestätigt. Die ordentliche Revision wurde jedoch zugelassen. Lyoness ist als "Cash-back"-Unternehmen 2003 gegründet worden und ist inzwischen mit - so ist auf der Website zu lesen - rund 1.000 Mitarbeitern in 46 Märkten weltweit als branchen- und länder- übergreifende Shopping-Community für Konsumenten und als weltumspannendes Kundenbindungsprogramm für Lyoness Partnerunternehmen aktiv. Die Verbandsklage des VKI richtete sich gegen Klauseln rund um die "erweiterten Mitgliedsvorteile", in den AGB 2012, wie die "Treueprämie", den "Treuebonus", die "Treuegutschrift", die "Partnerprämie", die "Volumenprämie", das "Karrieregeschenk", den "Volumenbonus", die "Bonuseinheiten" und die "Einheiten-Umbuchung". Allen Vergütungen ist gemeinsam, dass sie vom Einkaufsvolumen der Mitglieder abhängig sind. Die "erweiterten Mitgliedsvorteile" hängen, wie "cash back" und "Freundschaftsbonus" - auch mit dem Einkaufsvolumen zusammen, doch kommen bei ihnen noch zusätzliche Faktoren ins Spiel, wie etwa eine zeitliche Komponente oder auch die Höhe der Vermittlungsprovision. Der Vorwurf des VKI an Lyoness: Diese "erweiterten Mitgliedsvorteile" haben viele Menschen verleitet, zwischen 2.000 und 25.000 Euro an Lyoness zu bezahlen, um diese Vorteile nutzen zu können. Betroffene berichten jedoch, dass sie die ihnen in Aussicht gestellten Vorteile nicht oder nur ungenügend erhalten haben. Viele wollten ihre Verträge mit Lyoness beenden und ihr Geld zurück. Dazu sind bis heute eine Reihe von Klagen bei verschiedenen Gerichten anhängig. Das HG Wien hatte sich der Rechtsansicht des VKI angeschlossen, dass sich Lyoness in seinen AGB eine unübersichtlichen Regelwerks bedient, welches durch zahlreiche Verweise, Weiter- und Rückverweise jede Überblickbarkeit verliert und letztlich als intransparent im Sinne des § 6 Abs 3 KSchG bezeichnet werden muss. Ein Geschäftsmodell (welcher Art auch immer) darf eben nur so "komplex" ausgestaltet werden, dass es (in AGB) immer noch einigermassen verständlich dargestellt ist. Dem werden diese 61 Klauseln in den AGB und ZAGB von Lyoness nicht gerecht. Lyoness hat gegen dieses Urteil Berufung erhoben - das Oberlandesgericht hat die Berufung verworfen. Rechtsanwalt Mag. Breiteneder, der viele Geschädigte auch persönlich vertritt, sagt: "Alle Einzelverfahren, die mit Urteil endeten, gingen zugunsten meiner Mandanten aus. Viele Menschen konnten so bereits ihren Einsatz in das System Lyoness zurückerhalten." Dr. Peter Kolba, Leiter im Bereich Recht des VKI, ergänzt: "Dieses Verbandsklage- urteil ist aber etwas Besonderes: Wenn es rechtskräftig wird, entfaltet es Wirkung für alle Betroffenen, da sich Lyoness dann nicht mehr auf die aufgehobenen oder sinngleiche Klauseln berufen kann. Sowie dieses Urteil rechtskräftig ist - sei es weil Lyoness nun einlenkt oder sei es weil der OGH das Urteil bestätigt - wird der VKI Betroffene in ganz Europa unterstützen, bezahlte Gelder von Lyoness zurückzubekommen." Mein Kommentar: Zunächst Gratulation an den VKI für seinen grossen, unermüdlichen Einsatz. Lyoness wird nun wohl behaupten, dass sie im Nov. 2014 neue Vertragsunterlagen eingeführt hat. Dies wird aber nichts nützen, denn der neue Compensation Plan ist ebenso undurchsichtig und nicht nachvollziehbar wie zuvor die Bedingungen in den "Erweiterten Mitgliedsvorteilen". Als Vergütungsarten werden im Compensation Plan genannt: "Balance Commission", "Balance Bonus", "Bonus Units", "Transfer Units", "Coach und Senior Coach Bonus", "Career Commission", "Career Bonus" . Bei der Berechnung der Vergütungen spielen die "Bestellungen" (gemeint die Anzahlungen) eine Rolle. Einen rechtlich durchsetzbaren Anspruch auf Vergütungen begründet der heute gültige Compensation Plan (für Marketer) nicht.

von twist am
01.03.2016, 18:47

DIE ERKENNTNISSE EINES ÖSTERREICHISCHEN RECHTSANWALTS

Dr. Josef Fromhold, Wien, der sich auf die Causa Lyoness spezialisiert hat, schreibt auf seiner Homepage: (www.fromhold.net) LYONESS - GESCHÄFTSMODELL IST VERPÖNTES SCHNEEBALLSYSTEM EINKAUFSGEMEINSCHAFT LYONESS VERLIERT PROZESS Meine Kanzlei vertritt mehr als 500 Lyoness-Mitglieder, die in das als "Einkaufsgemeinschaft" etikettierte System "Lyoness" Einzahlungen getätigt haben. Die von einzelnen Mandanten an Lyoness bezahlten "Anzahlungen auf künftige Einkäufe/ Gutscheinbestellungen" bewegen sich zwischen EUR 2,000.- und erreichen sogar Summen von bis zu EUR 200,000.-. Die Mehrheit der Einzahler kommt aus dem EU-Raum und der Schweiz, allerdings begehren mittlerweile berechtigter Weise bereits Mitglieder aus Ländern fernab der österreichischen "Einkaufsgemeinschaft", wie Kanada, Myanmar, Australien ihre Einsätze retour. Es gibt zugunsten Geschädigten bereits zahlreiche Gerichtsurteile, welche auf Rückzahlung der Einzahlungen lauten. Lyoness muss dabei nicht nur das gesamte Kapital, sondern Zinsen in Höhe von 4 % bezahlen und die Kosten des Gerichtsverfahrens ersetzen. Aber auch auf aussergerichtlichem Weg konnten Rückzahlungen für die Mehrzahl der Geschädigten erwirkt werden. Lyoness hat mittlerweile nicht zuletzt auch angesichts des Drucks eines wegen Verdachts auf schweren gewerbsmässigen Betrugs, Verletzung der Prospektpflicht nach dem Kapitalmarktgesetz und Veranstalten eines Pyramidenspiels bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungsverfahrens an Geschädigte Rückzahlungen von mehr als 1 Million Euro getätigt. Sofern Sie selbst die Rückzahlung Ihrer Einzahlungen bei Lyoness begehren, wird Lyoness vorgeben, erst durch Ihr Schreiben von Ihrer Unzufriedenheit erfahren zu haben und ankündigen, dass Sie mindestens 4 Wochen auf eine Antwort auf Ihr Rückforderungsansinnen warten müssen, da Ihr Anliegen genauestens geprüft werden müsse. Sofern eine Rückzahlung dann nicht ohnehin abgelehnt werden wird, bietet Lyoness erfahrungsgemäss - unberechtigter Weise - nur eine bescheidene Teilzahlung an. Der angebotene Betrag wird weit unter Ihrer Einzahlung liegen, da der Abzug eines mindestens 25 % Kulanzstornos und von angeblich bereits erfolgter Rückzahlungen erfolgt. Kosten eines Rechtsanwalts und Zinsen werden von Lyoness schon grundsätzlich nicht erstattet. Wenn Sie die ungerechtfertigten Abzüge von Lyoness akzeptieren, führt dies nur zu einer weiteren Bereicherung von Lyoness. Daher sind ein Anschluss als Privatbeteiligter im Ermittlungsverfahren und eine Zivilklage die Mittel der Wahl. So weit die Ausführungen von Rechtsanwalt Dr. Josef Fromhold, Wien. Meine Frage: Was denken wohl die mittlerweile verstummten Lyoness-freaks über solche Aussagen?

von am
01.03.2016, 10:39

DIE KARITATIVEN MÄNTELCHEN VON LYONESS

Bekanntlich bestehen in der Schweiz die beiden Stiftungen Lyoness Child & Family Foundation (CFF) , Buchs und die Lyoness Greenfinity Foundation (GFF), Buchs. In der Schweiz domizilierte Stiftungen werden von der Eidg. Stiftungsaufsicht beaufsichtigt. Nun hat sich bezüglich der CFF Ungewöhnliches getan. Gemäss ihrer Homepage (www.lyoness-cff.org) ist es plötzlich nicht mehr die Lyoness Child & Family Foundation, Buchs, welche die Unterstützungstätigkeit betreibt, sondern "Lyoness Child & Family Foundation - Verein zur Unterstützung von benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Familien mit Sitz in Graz". Wieso es zu dieser Änderung kam wird gänzlich verschwiegen. Ein unaufmerksamer Betrachter wird die Änderung gar nicht erkennen, was wohl beabsichtigt ist. Man darf wohl davon ausgehen, dass es Lyoness nicht schätzte, von der Eidg. Stiftungsaufsicht überwacht zu werden und man es deshalb vorzog, ein neues Spendenvehikel in Österreich zu gründen. Damit können die Zahlungsströme von der Eidg. Stiftungsaufsicht nicht mehr verfolgt werden und es kann nicht mehr kontrolliert werden, ob die Mittel gemäss Stiftungszweck verwendet werden. Gemäss Homepage der CFF "leistet jedes Mitglied der Einkaufsgemeinschaft Lyoness aktiv mit jedem Einkauf einen Beitrag dazu, die laufenden CFF- Projekte zu realisieren". Allerdings fehlt die Angabe, welcher Prozentsatz der Einkäufe an die CFF fliesst. Früher war von lächerlichen 0,1 % (ein Tausendstel) die Rede. Welche Beträge durch Einkäufe von Lyoness-Mitgliedern tatsächlich an die CFF fliessen, weiss man nicht, denn die CFF veröffentlicht keine Rechenschaftsberichte. Dies obwohl auch für "freie Spenden" und "Projektspenden" der Lyoness-Mitglieder geworben wird. Zur Greenfinity Foundation, Buchs, ist zu sagen, dass auch diese keine Rechenschaftsberichte veröffentlicht, obwohl sie für "freie Spenden" und "Spenden zur Kompensation des persönlichen Fussabdrucks" wirbt. Sie ruft Lyoness Mitglieder sogar dazu auf, ihre eigene Spendenaktion zu starten, z.B. bei Geburtstagsfeiern oder an einem Flohmarkt! Die Greenfinity Foundation hat aber, wie ihrer Homepage (www.lyoness-gff.org) zu entnehmen ist, nicht einmal ein eigenes Spendenkonto. Spenden müssen zugunsten der Lyoness Europe AG, Projektkonto Lyoness Greenfinity, bei Unicredit Bank Austria geleistet werden. Meine Frage: Welcher Spender hat unter solchen Umständen noch ein gutes Gefühl?

von twist am
10.02.2016, 11:43

LYONESS AKTIVITÄTEN IN DER OSTSCHWEIZ

Einem Artikel vom 26.1.2016 in der Wiler Zeitung, Wil ( Lyoness - Wie gewinne ich neue Kunden) ist zu entnehmen, dass es kürzlich in den Geschäftsräumen der Auto Eberle AG, Will, einen Anlass gab, an welchem "gegen 70 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Wil und Umgebung die Gelegenheit nutzten, sich über Lyoness zu informieren". Der Artikel in der Wiler Zeitung wurde verfasst von Peter Mesmer, Verlags- und Redaktionsleiter der Regionalzeitung Regi die Neue, Sirnach. Am Anlass referierte gemäss diesem Zeitungsartikel zuerst Frau Maria Jesus Hugener- Arias, "ein führendes Mitglied des regionalen Kernteams von Lyoness". Frau Hugener ist Inhaberin der Hugener Fitness Consulting GmbH, Wil. Dann leitete Journalist Peter Mesmer ein Podiumsgespräch "mit Lyoness Händlern, die bereits Erfahrung mit diesem System gemacht haben". Da Lyoness mittlerweile nach jedem Strohhalm greift, um eine Positivnachricht zu verbreiten, war ihr der Artikel in der Wiler Zeitung wichtig genug, um ihn auf ihre Hompage lyoness-corporate.com (Pressespiegel) zu setzen. Mittlerweile gibt es deutliche Hinweise dafür, dass es das erste und letzte Mal war, dass Lyoness einen Anlass bei Auto Eberle, Will, durchführen kann bzw. dass sich Peter Mesmer für die Leitung eines Lyoness- Podiumsgesprächs zur Verfügung stellen wird.

von twist am
09.02.2016, 18:02

WEITERER LYONESS TOP-SHOT VON BORD

Mario Hoffmann, der Chef (Chief Executive Officer) von Lyoness Nordamerika hat Lyoness verlassen. Er sucht offenbar eine eine neue Herausforderung. Auf linkedin.com findet sich folgender Eintrag: " MARIO HOFFMANN LOOKING FOR NEW OPPORTUNITY. I live with my family for some years in Miami, was CEO of Lyoness Americas Inc. and was responsible for the Americas. In this capacity I lead 200 employees and established offices in the past three years at seven locations in the USA (Miami, New York, Irvine), Canada (Toronto, Vancouver), Brazil (Sao Paulo) und Mexiko. (Mexiko City). I am a stong communications manager with very good understanding of numbers, distinctive and with a good team spirit. Of course I am engaged and have a lot of pleasure to work with people. My best skill is public speaking and motivating a sales team to produce more revenue by teaching success factors such as to have a Goal, work diligently and have faith. I seek a new challenge in an international conglomerate based in the United States, preferably Florida, but I am also willing to relocate." Weshalb Mario Hoffmann seinen Job bei Lyoness aufgegeben hat, sagt er nicht, doch liegen die Gründe auf der Hand. Schon in meinen Forums-Beiträgen vom 24.8.2015 und 15.10.2015 habe ich auf "handschuhwerfende" Lyoness-Kader hingewiesen. Schlussbemerkung: Mario Hoffmann schreibt: "I have a very good understanding of numbers" (Ich kenne mich sehr gut mit Zahlen aus). Vielleicht hat ihm dies geholfen, das Lyoness-System zu durchschauen.

von twist am
25.01.2016, 19:19

UNERFREULICHE LYONESS-PERSONALSITUATION

Bekanntlich musste Lyoness, Graz, Mitte 2015 bekannt geben, dass sie etwa 80 Mitarbeiter (etwa jeden Dritten) entlassen muss. Man geht wohl kaum fehl in der Annahme, dass dies in direktem Zusammenhang damit stand, dass das Anzahlungsgeschäft (das Kerngeschäft von Lyoness) stockte. Die anhaltende massive Kritik am Geschäftsmodell von Lyoness zeigte Wirkung. Eine Zeitlang schaltete Lyoness dann keine Stelleninserate mehr. Neuerdings gibt es wieder einige Wenige. Unter www.lyoness.com findet man unter Jobangebote ein Stelleninserat vom 7.1.2016, worin ein Jurist/Mitarbeiter der Rechtsabteilung gesucht wird. Zur Aufgabe des gesuchten Juristen gehört u.a. "die Prüfung von Ansprüchen, Begleitung streitiger Verfahren und Ausarbeitung aussergerichtlicher Vereinbarungen". Es wird ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung verlangt. Das "Mindest"- Jahresbruttogehalt beträgt EUR 29,400.-. Es bleibt zu hoffen, dass Lyoness, wenn denn ein ausgebildeter Jurist für dieses Gehalt überhaupt arbeiten will, diesem als erstes das vom Handelsgericht, Wien, gefällte Urteil vorlegt, worin festgestellt wurde, dass Lyoness ein verpöntes Schneeballsystem betreibt. Ich gebe dem Juristen den Rat, sich vor allem auf die Ausarbeitung von aussergerichtlichen Vereinbarungen mit sich geschädigt fühlenden Anzahlern zu konzentrieren und dabei grösste Kulanz zu zeigen. Er wird sich darauf gefasst machen müssen, dass nach dem Handelsgericht-Urteil nun Tausende die Rückabwicklung ihrer Zahlungen verlangen werden. schelmische Schlussbemerkung: Ein Stellenbewerber muss seine Bewerbung an topjob@lyoness.ag senden.

von twist am
23.01.2016, 12:51

INFO-TREFF IN DER SCHWEIZ

Am Sonntag, 31.1.2016, 15.00 Uhr, findet im Hotel Garni an der Reuss, 6038 Gisikon / Root (an der Autobahnausfahrt gelegen) eine weitere Informationsveranstaltung statt. Sie ist unverbindlich und kostenlos. Alle Lyoness-Mitglieder, die sich geschädigt fühlen, sind willkommen. Bitte anmelden an: lyoness-geschaedigte- plattform.at Gemeinsam sind wir stark!

von twist am
23.01.2016, 12:42

WEGWEISENDES URTEIL

Das Handelsgericht, Wien (Berufungsgericht) folgte in seinem Urteil vom 30.11.2015 der Rechtsansicht des Bezirksgerichts für Handelssachen, Wien (Erstgericht), dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt. Damit haben in Österreich erstmals Gerichte erkannt, dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt. Erstmals überhaupt wurde Lyoness zur Rückzahlung von Anzahlungen verurteilt wegen irreführender Geschäftspraktik mit Täuschungsabsicht. Bisher erfolgten lediglich (zahlreiche) Verurteilungen aufgrund eines Rücktrittsrechts, welches den Anzahlern (Konsumenten) aufgrund des Konsumentenschutzgesetzes zustand. Das Handelsgericht, Wien, stellte denn auch fest, dass beim gegenständlichen Verfahren auf Rücktrittsrechte n i c h t mehr einzugehen war. Das Handelsgericht, Wien, verwies in seinem Urteil auch auf das Urteil C-515/12 des Europäischen Gerichtshofs EuGH vom 3.4.2014. In diesem Urteil ist klar festgehalten, unter welchen Voraussetzungen von einem verpönten Schneeballsystem auszugehen ist. Das Handelsgericht, Wien, kam zum Schluss, das alle vom EuGH genannten Tatbestandsvoraussetzungen bei Lyoness vorliegen: 1. Der Kläger musste für die Teilnahme am System einen finanziellen Beitrag leisten. 2. Es besteht ein Zusammenhang zwischen den von neuen Teilnehmern gezahlten Beträgen und den von den bereits vorhandenen Teilnehmern bezogenen Vergütungen. 3. Die Finanzierung der Vergütung, die ein Teilnehmer beziehen kann, ist hauptsächlich oder grundsätzlich von den später von neuen Teilnehmern ans das System gezahlten Beträgen abhängig. 4. bei wirtschaftlicher Betrachtung erfolgt die Vergütung fast ausschliesslich über die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Kapitalleistungen an Lyoness. Mein Kommentar: Die Feststellungen des Handelsgerichts, Wien, sind völlig richtig. Sie können leicht und zweifelsfrei nachgewiesen werden durch Einsichtnahme in die Bilanzen und Erfolgsrechnungen der Lyoness Europe AG, Buchs. Es wird sich nun bald zeigen, ob Lyoness ihr Anzahlungsgeschäft, das sie mit Marketern weiter betreibt, unter dieser neuer Rechtslage noch fortsetzen kann.

von Charles-Ponzi am
22.01.2016, 12:44

Geschädigten Treffen Schweiz

Schweiz Sonntag 31.01.2016 15.00 Uhr Hotel Garni an der Reuss Tellstrasse 12 6038 Gisikon/ Root Bitte informieren Sie betroffene Bekannte und Freunde über diesen Termin. Keine Toleranz für Lügen und Betrug! Ihre Fragen werden am Treffen behandelt!

von twist am
21.01.2016, 09:19

LESERKOMMENTARE

Die österreichische Online-Zeitung Vorarlberg Online (vol.at) hat am 19.1.2016 über das Urteil des Handelsberichts Wien gegen Lyoness berichtet. Auf den Bericht folgten zahlreiche Leserkommentare (Auswahl): von MCI: so wird es Lopoca auch ergehen. von blabla2: Ich war selbst an einer Kundeninformation von Lyoness. Ist schon ein paar Jahre her. Das System wurde erklärt, so wie es im Bericht beschrieben ist. Das ist ein Schneeballsystem und es war mir damals schon sehr unsympathisch und nicht lupenrein. Ich habe die Finger davon gelassen. von peterwagner-2: hier gilt es die Cashback Karte und das "Pakete-System" zu trennen. Die Pakete sind ganz klar ein Schneeballsystem. Die Rabatte durch die Cashback Karte kann auch jeder Kunde bei seinem Lieferanten selber aushandeln. Dabei können bessere Konditionen ausgehandelt werden.

von am
20.01.2016, 22:05

VKI STELLUNGNAHME ZU VERLORENEM LYONESS-PROZESS

Bekanntlich hat der renommierte Verein für Konsumenteninformation (VKI), Wien, Lyoness vor dem Handelsgericht Wien verklagt wegen unlauteren Geschäftsbedingungen. Im Februar 2015 stellte das Handelsgericht fest, dass 61 Klauseln in den AGB/ZAGB von Lyoness illegal sind. Lyoness ging in Berufung, mit dem Entscheid des Berufungsgerichts ist wohl bald zu rechnen. Zum nun erfolgten Urteil des Handelsgerichts Wien äussert sich der VKI auf seiner Homepage wie folgt: LYONESS IST VERPÖNTES SCHNEEBALLSYSTEM iSd UWG. BERUFUNGSGERICHT BESTÄTIGT SCHNEEBALLSYSTEM UND VERURTEILT EINKAUFSGEMEINSCHAFT ZUR RÜCKZAHLUNG DER ALS BUSINESS PAKET UND WERBEKAMPAGNEN BEZEICHNETEN INVESTITIONEN. Gegen die weltweit aktive Interneteinkaufsgemeinschaft Lyoness erreichte der Kläger - der vom Wiener Anwalt Dr. Josef Fromhold vertreten wird - ein a u f s e h e n e r r e g e n d e s Urteil. Das Berufungsgericht - wie schon das Erstgericht - sieht im Geschäftsmodell von Lyoness ein verpöntes Schneeballsystem. Beim Geschäftsabschluss des Businesspakets und der Werbekampagnen handelt es sich um eine irreführende Geschäftspraxis iSd UWG , die gemäss § 879 ABGB unwirksam ist. Auf andere geltend gemachte Anspruchsunterlagen (insbesondere Rücktrittsrechte) war laut Ansicht des Gerichts nicht mehr einzugehen. DER ENTSCHEIDUNG LAG FOLGENDER SACHVERHALT ZU GRUNDE: Der Kläger wurde von einem Bekannten für das Geschäftsmodell von Lyoness angeworben. Es gebe eine "passive" Möglichkeit, Geld zu verdienen und könne er aus EUR 6,000 in drei Jahren EUR 18,000 machen. Zunächst müsse er das Business Paket um EUR 2,000 nehmen, sonst könne er nicht in andere Länder investieren. Dem Kläger wurde auch gesagt, wenn er mehr Leute zu Lyoness bringe, bekomme er mehr Geld, weshalb der Kläger seine Lebensgefährtin und zwei Freunde vermittelte. Er bezahlte daraufhin im Oktober 2010 insgesamt EUR 6,000 für das Businesspaket und für Werbekampagnen in Amerika und Griechenland und unterfertigte am 9.9.2010 und am 27.12.2010 zwei Gutscheinbestellungen. Der Kläger verstand das Lyoness System nicht. Als Erträge wurden dem Kläger Vergütungen von rund EUR 670 ausbezahlt. Der Kläger erklärte den Vertragsrücktritt gemäss § 27 KSchG und § 5 Abs 1 KMG und verlangte die Auszahlung des investierten Kapitals zurück. Er brachte auch vor, dass hinter dem Modell von Lyoness ein Gewinnerwartungssystem durch Zuführung von neuen Mitgliedern stehe, der dem Aufbau eines Schneeballsystems entspreche. Der Beklagte verweigerte die Rückzahlung von EUR 6,000 und wendete zusammen- gefasst ein, dass das Geschäftsmodell nicht den Begriff des Schneeballsystems iSd UWG erfülle. Sie sei Organisatorin einer Einkaufsgemeinschaft basierend auf einem Gutscheinsystem, bei der die für die Mitglieder erzielbaren Vorteile überwiegend vom Konsum von Waren oder Dienstleistungen bei Partnerunternehmen abhinge. Das Gericht klärte zunächst die Vorfrage der Verbrauchereigenschaft und verneinte die von der Beklagten unsubstanziiert eingewandte Unternehmereigenschaft des Klägers bei Vertragsabschluss mit der Beklagten. Das Berufungsgericht folgte der Rechts- Ansicht des Erstgerichts und entschied, dass dem Geschäftsmodell von Lyoness ein Schneeballsystem zugrunde liegt. Beim Geschäftsabschluss des Business-pakets un der Werbekampagnen handelt es sich um eine irreführende Geschäftspraxis iSd Zif 14 des Anhanges zu § 2 UWG, die gem. § 879 ABGB unwirksam ist und die unter die vom EuGH aufgestellten Voraussetzungen zum Schneeballsystem fällt. Der EuGH hat in seinem Urteil vom 3.4.2014 in der Rechtssache -515/12 4Finance klar dargelegt, unter welchen Bedingungen von einem verpönten Schneeballsystem auszugehen ist: Die Absatzförderung basiere auf der Zusage, dass der Verbraucher die Möglichkeit haben werde, einen wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen. Die Einhaltung dieser Zusage hänge von der Einführung weiterer Verbraucher in dieses System ab. Schliesslich stamme der Grossteil der Einkünfte, mit denen die den Verbrauchern zugesagte Vergütung finanziert werden könne,nicht aus einer tatsächlichen wirtschaftlichen Tätigkeit. Die Tatbestandsvoraussetzungen liegen im gegenständlichen Fall vor: Der Kläger musste für die Teilnahme an einem solchen System einen finanziellen Beitrag entrichten. Es besteht ein Zusammenhang zwischen den von neuen Teilnehmern gezahlten Beträgen und den von den bereits vorhandenen Teilnehmern bezogenen Vergütungen. Das System der Beklagten basiert darauf, dass der Kläger Kapital der Beklagten zuführt mit der Zusage, hierfür einen Gewinn zu erzielen. Der Gewinn fällt umso höher aus, je mehr weitere Kapitalgeber der Kläger zuführt und je mehr Kapitalgeber insgesamt am System teilnehmen. Dem Kläger wurde vor Augen geführt, dass er die Möglichkeit habe, Vergütungen zu erzielen. Dem Kläger wurde auch gesagt, wenn er mehr Leute zu Lyoness bringe, bekomme er mehr Geld, weshalb der Kläger seine Lebensgefährtin und zwei Freunde vemittelte. Die Finanzierung der Vergütung, die ein Verbraucher beziehen kann, ist hauptsächlich oder grundsätzlich von den später von neuen Teilnehmern an das System gezahlten Beträgen abhängig. Bei wirtschaftlicher Betrachtung erfolgt nämlich die Vergütung fast ausschliesslich über die Anwerbung neuer Mitglieder und deren Kapitalleistungen an die Beklagte, bei welcher der Kläger z.B. eine Prämie von 18,75 % lukrieren kann. Die Teilnahme an einem Schneeballsystem habe auch aleatorischen Charakter. Da der einzelne Teilnehmer nicht überblicken könne, wie viele andere Personen bereits teilnehmen, könne er auch nicht abschätzen, wie gross seine Chancen stehen, weitere Kunden zu gewinnen. Er nimmt damit ein gewisses Risiko auf sich. §27 UWG greift auch dann, wenn der Kunde jeweils vollständig über seine Chancen aufgeklärt wird. Im Anhang zu §2 UWG wird unter Z14 konkret auf das Modell Schneeballsystem eingegangen: Eine irreführende Geschäfts- Praktik ist die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Schneeballsystems zur Verkaufsförderung, bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist. Diese Bestimmung enthält ein Per-se-Verbot und ist weiter gefasst als § 27 UWG. Telos des § 2 UWG ist, jegliche Irreführung zu verhindern. Irreführend sind alle Geschäftspraktiken mit Täuschungsabsicht, die den Durchschnittsverbraucher aus dem Kreis der Werbeadressaten zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Das Berufungsgericht verurteilt Lyoness zur Zahlung von EUR 6,000 (abzüglich der an den Kläger ausbezahlten Vergütungen von rund EUR 670.-) , die gemäss § 879 ABGB unwirksam ist. Der Vertrag ist n i c h t i g und das Geschäft ex tunc rückabzuwickeln. Dem Kläger wurden auch die drei Jahre seit Klagseinbringung zurückreichenden Zinsen in Höhe von 4 % zugesprochen. Die ordentliche Revision ist nicht zulässig. So weit die Stellungnahme des VKI. Meine Meinung: Dieses Urteil hat insofern wegweisenden Charakter, als sich nun alle Anzahler mit Konsumentenstatus mit hervorragenden Prozesschancen ihr Geld mit Zinsen zurückholen können.

von am
20.01.2016, 18:17

LYONESS VERLIERT ERNEUT PROZESS

Nebst den österreichischen Online-Zeitungen Vorarlberg Online (vol.at), Kurier (kurier.at), ORF (help.orf.at) und Tiroler Tageszeitung (tt.com) hat am 19.1.2016 auch die Kleine Zeitung (kleinezeitung.at) über das aufsehen- erregende Urteil des Handelsgerichts Wien gegen Lyoness berichtet. Die Kleine Zeitung schreibt sogar: "Ein Berufungsgericht (das Handelsgericht) sieht - wie schon das Erstgericht - in Teilen des Geschäftsmodells des weltweit tätigen Unternehmens ein verpöntes Schneeballsystem." Dicke Post! Auf den Bericht der Kleine Zeitung gab es bereits 6 Leserkommentare: von Kammern: bin gespannt, wie es bei lopoca nuggetgame weitergeht. von procontra: Eines steht jetzt schon fest: Herr Freidl dürfte das ziemlich egal sein, der ist schon seit Jahren Multi. Gut gemacht hat er es schon, das muss man ihm lassen und die Leute, die darauf hereingefallen sind, einfach selbst schuld. Ist ja immer dasselbe. von Liebknecht: Ein sehr richtiges Urteil! Ich stimme allen drei tiefer stehenden Postings zu! Lyoness ist doch ein mehr als fragwürdiger Verein! von Sogined: Welche Überraschung! War das wirklich irgendjemandem noch unklar, dass das ein Schneeballsystem ist? Die Firma ist undurchsichtig bis zum geht nicht mehr. Nicht mal die Angestellten wissen, was läuft. Jeder weiss nur gerade so viel, wie er für seine unmittelbare Arbeit zwingend wissen muss und nicht mehr. Man weiss nicht mal, wie die einzelnen Lyoness-Unternehmen untereinander verschachtelt sind. von scionescio: Der ganze Laden stinkt zum Himmel .... schon erstaunlich, wie lange man Offensichtliches hinauszögern und sich an der Dummheit von gierigen Menschen bereichern kann. von flachzange: Sperrt's endlich zu die Hütte! Mein Kommentar: Auch die Österreicher haben es noch gemerkt. Bravo!

von am
20.01.2016, 11:51

LYONESS VERLIERT ERNEUT PROZESS

Die österreichische Online-Zeitung vol.at (Vorarlberg Online) hat am 19.1.2015 folgenden Artikel publiziert: LYONESS VERLIERT WIEDER PROZESS. Lyoness verliert den nächsten Prozess, das Gericht spricht von einem Schneeballsystem. Gegen die Grazer Einkaufsgemeinschaft Lyoness gibt es erneut ein Urteil. Ein Berufungsgericht sieht - wie schon das Erstgericht - in Teilen des Geschäftsmodells des weltweit aktiven Unternehmens ein verpöntes Schneeballsystem. Eine ordentliche Revision gegen den Beschluss des Handelsgerichts ist nicht zulässig. Laut Handelsgericht (HG) handelt es sich bei den sogenannten Businesspaketen und den Werbekampagnen von Lyoness um eine irreführende - und daher unwirksame - Geschäftspraxis im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). HOHE GEWINNVERSPRECHUNGEN. Der Kläger wurde von einem Bekannten für Lyones angeworben. Es gebe die "passive Möglichkeit"*, Geld zu verdienen. Aus 6.000 Euro könne er in zwei, drei Jahren 18.000 Euro machen. Zunächst müsse man ein Businesspaket um 2.000 Euro erwerben, sonst könne man nicht in anderen Ländern investieren. "Dem Kläger wurde auch gesagt, wenn er mehr Leute zu Lyoness bringe, bekomme er mehr Geld", heisst es in dem Urteil (1 R 192/14b), das der Verein für Konsumenteninformation (VKI) auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Daraufhin vermittelte der Kläger seine Lebens- gefährtin und zwei Freunde. Im Oktober 2010 bezahlte der Kläger schliesslich 6.000 Euro in das Lyoness System ein. Er erwarb drei Business Pakete zu je 2.000 Euro für Lyoness Werbekampagnen in Griechenland, Österreich und in den USA in Form von Anzahlungen auf Gutscheine bei Lyoness-Partnerunternehmen. SYSTEM NICHT VERSTANDEN. "Der Kläger verstand das System nicht", hatte schon das Erstgericht festgestellt. Der Mann hatte Klage eingereicht und sein Geld zurück verlangt. Vor Gericht brachte er vor, dass das Versprochene nicht eingetreten, er in der "Hierarchie" nicht aufgestiegen sei. Er hätte von den Leistungen von beitretenden Neukunden profitieren sollen. Schon vor dem Erstgericht kam er mit seiner Argumentation durch, dass es sich bei dem Geschäftsmodell um ein unerlaubtes Schneeballsystem handle. Lyoness ging in die Berufung, blitzte auch vorm Handelsgericht als Berufungs- instanz ab. LYONESS BEDIENTE SICH IRREFÜHRENDER GESCHÄFTSPRAKTIK. Laut HG ist eine Verkaufsförderung via Schneeballsystem, "bei dem der Verbraucher die Möglichkeit vor Augen hat, eine Vergütung zu erzielen, die überwiegend durch das Einführen neuer Verbraucher in ein solches System und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Produkten zu erzielen ist", eine irreführende Geschäftspraktik. Dass UWG 2007 enthält überhaupt ein Per-se-Verbot. Es genügt, "dass der Kunde die (tatsächliche oder vermeintliche) Aussicht hat, eine Vergütung zu erzielen", wie das HG ausführt. Die entsprechende gesetzliche Regelung erfasse "nicht bloss Vertragssysteme, bei denen Kunden eine unbedingte Zahlungsverpflichtung und andererseits eine bedingte Leistungspflicht des Unternehmens vereinbart werden." Der Vertrag des Klägers mit Lyoness ist dem Urteil zufolge nichtig und muss rückabgewickelt werden. Der Kläger bekommt also sein Geld heraus. Bei Lyoness gab es auf APA-Anfrage keinen Kommentar zum Urteil. Mein Kommentar. Gratulation an den zuständigen Richter des Handelsgerichts Wien, der das komplexe Geschäftssystem von Lyoness eingehend analysiert und zu den richtigen Schlüssen gekommen ist.

von am
20.01.2016, 11:16

LYONESS VERLIERT WEITEREN PROZESS

Die österreichische Online-Zeitung kurier.at berichtet am 19.1.2016: EINKAUFSGEMEINSCHAFT LYONESS VERLIERT PROZESS. Das Handelsgericht gibt einem ex-Lyoness-Kunden recht - er verstand das System nicht. Die europäische Einkaufsgemeinschaft Lyoness AG muss bei der rechtlichen Aufarbeitung ihrer Altlasten eine gerichtliche Niederlage einstecken. Ein "Lyoness-Kunde" klagte den Konzern mit Sitz im Schweizer Buchs und Österreich-Zentrale in Graz - und er bekam vor dem Handelsgericht Wien in zweiter Instanz Recht. Lyoness muss dem Kläger, der vom Wiener Anwalt Josef Fromhold vertreten wird, rund 6000 Euro plus vier Prozent Zinsen zurückzahlen. Gegen dieses Urteil kann das Unternehmen nur noch eine ausserordentliche Revision einbringen. Lyoness hat die Einwände des Klägers aber bestritten. Aber der Reihe nach: Der Kläger hatte im Oktober 2010 drei sogenannte Business Pakete für je 2000 Euro für Werbekampagnen in Griechenland, Österreich und den USA erworben. Dabei handelte es sich um Anzahlungen auf Gutscheine von Lyoness-Partnerunternehmen. SCHMACKHAFT GEMACHT. "Aus diesen 6000 Euro könne er in zwei, drei Jahren rund 18.000 Euro machen". Mit diesen Worten soll ihm ein langjähriger Bekannter das Lyoness-System schmackhaft gemacht haben. "Dem Kläger wurde auch gesagt, wenn er mehr Leute zu Lyoness bringe, bekomme er mehr Geld, weshalb der Kläger seine Lebensgefährtin und zwei Freunde warb", heisst es im Urteil weiter. Durch den Beitritt von Neukunden sollten entsprechende prozentuelle Erträge an den Kläger fliessen, und er sollte laut Urteil "in der Hierarchie aufsteigen". Doch dieser Erfolg stellte sich nicht ein. "Der Kläger verstand das Lyoness-System nicht", heisst es in dem 31 Seiten starken Urteil. "Er wollte keine Gutscheine beziehen, und es wurde ihm auch nicht mitgeteilt, dass ein Teil des Gewinns mit Gutscheinen abgegolten werden sollte. DER HAKEN AM SYSTEM. Das System von Lyoness steht laut Urteil im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Produkten, da sich die Kapitalzuführungen unter anderem aus Käufen, Gutscheinbestellungen bzw. Anzahlungen auf Gutscheine bei Partnerunternehmen ergeben. Daraus errechnen sich Treueprämien und dergleichen als versprochene Vorteile. "Dieser Gewinn fällt umso höher aus, je mehr weitere Kapitalgeber der Kläger zuführt, und je mehr Kapitalgeber insgesamt am System teilnehmen", heisst es im Urteil weiter. Auch wenn marginale Vergütungen durch eigene Einkäufe entstehen, heisst es im Urteil weiter, "erfolgt bei wirtschaftlicher Betrachtung die Vergütung fast ausschliesslich über die Anwerbung neuer Mitglieder und der Kapitalleistungen an Lyoness". Bei Letzterer kann bzw. konnte der Werber eine Prämie von 18.75 % lukrieren. FATALE IRREFÜHRUNG. Laut Handelsgericht handelt es sich bei den Businesspaketen und den Werbekampagnen von Lyoness um eine irreführende Geschäftspraxis nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Wörtlich heisst es dazu: "Irreführend im Sinne des Paragraphen 2 des UWG sind alle Geschäftspraktiken mit Täuschungseignung, die den Durchschnittsverbraucher aus dem Kreis der Werbeadressaten zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte". Laut dem Urteil ist das Geschäft zwischen Lyoness und dem klagenden Kunden rechtlich unwirksam, und es muss laut Gericht rückabgewickelt werden. "Die Produkte, auf die sich die Klage bezieht, gibt es nicht mehr", sagt Lyoness-Sprecherin Silvia Kelemen zum Kurier. "Unser Bestreben ist es immer, wenn es Probleme gibt, diese auf direktem Weg zu lösen". Mein Kommentar: Das gleiche Gericht (das Handelsgericht, Wien) hat im Februar 2015 bereits festgestellt, dass 61 Klauseln in den AGB von Lyoness illegal sind. Der Sprecherin von Lyoness, Frau Kelemen, scheint nicht bekannt zu sein, dass Lyoness das Anzahlungsgeschäft mit ihrem Marketern fortsetzt. Es ist keineswegs neu, dass Sprecher von Lyoness (früher Mathias Vorbach) keine Ahnung haben von dem was Lyoness tut.

von twist am
15.01.2016, 10:59

@Philea

Danke für deinen Beitrag vom 14.1.2016. Ich finde es richtig und mutig, dass du mit allen Mitteln versuchst, dein Geld (die Anzahlung) zurück zu erhalten. Da du als Schweizer mit der Lyoness Management GmbH, Graz, eine österreichische Vertragspartei hast, ist es eh angezeigt, in Österreich gegen Lyoness vorzugehen. Zweckmässig wäre es wohl, wenn du dich mit anderen Leuten aus deiner "Lifeline" zusammen schliessen würdest und ihr dann den Weg zum Anwalt gemeinsam gehen könntet. Du brauchst übrigens keine Dokumente bei Lyoness anzufordern. Schriftliche Unterlagen über die Zahlung, die du an Lyoness geleistet hast und über Zahlungen, die du von Lyoness erhalten hast, genügen. Das Vertragsverhältnis, das du mit der Lyoness Management GmbH, Graz, eingegangen bist, ist in den Allg. Geschäftsbedingungen/ Zusätzlichen Allg. Geschäftsbedingungen Fassung 2009/2012 geregelt. Diese enthalten 61 Klauseln, die gemäss erstinstanzlichem Urteil des Handelsgerichts Wien illegal sind. Wie du wohl gesehen hast, findet am 31.1.2016 in der Schweiz ein weiteres Treffen von Lyoness-Geschädigten statt. Vielleicht hast du und andere Leidensgenossen Lust daran teilzunehmen. Anmelden könnte ihr euch auf info@lyoness-geschaedigte-plattform.at

von Philea am
14.01.2016, 18:33

@twist

Hello Twist, vielen Dank, dass du versuchst, mir zu helfen. Ich bin mit deiner Meinung völlig einverstanden. Ich kenne die Webseiten von beiden Rechtsanwälte, und ich möchte jetzt von Hr. Fromhold zittieren: "Sofern Sie selbst eine Rückzahlung Ihrer Investitionen bei Lyoness begehren, wird Lyoness vorgeben, erst durch Ihr Schreiben von Ihrer Unzufriedenheit erfahren zu haben und ankündigen, dass Sie mindestens 4 Wochen auf eine Antwort auf Ihr Rückforderungsansinnen warten müssen, da Ihr Anliegen genauestens geprüft werden müsse. Sofern eine Rückzahlung dann nicht ohnehin abgelehnt werden wird, bietet Lyoness erfahrungsgemäß – unberechtigter Weise – nur eine Teilzahlung an." Bei mir das hat nicht geklappt: sie haben mich sofort abgelehnt, und obwohl mein "Vertrag" auf AGBs von 2009/2012 liegt, sie bezahlen mir das Geld nicht zurück, nur mit der Bedingungen, worüber ich schon früher geschrieben habe. Ich werde alles versuchen um mein Ziel zu erreichen, ich möchte nähmlich nur das Geld zurück, wofür ich gearbeitet habe. Ich kann einfach nicht akzeptieren, dass Lyoness diese Art und Weise braucht, um auf dem Markt präsent zu sein! Ich verstehe auch die andere Mitglieder, wer in die gleiche Situation wie ich stecken, und ich meine, wir möchten Lyoness nicht "beschädigen", nur soviel Geld, wieviel wir damals umsonst in diesem Firma investiert haben zurück zu erhalten. Dazu wünsche ich uns alle viel Erfolg!

von twist am
14.01.2016, 11:43

@Philea

Wie du richtig erkannt hast, richtet sich die Kritik gegen Lyoness nicht gegen ihre Tätigkeit als Einkaufsgemeinschaft, sondern gegen ihr Anzahlungsgeschäft. Dass Lyoness Mühe hat, neue Mitglieder und Händler zu finden, liegt daran, dass ihr Ruf wegen ihrem ausbeuterischen Anzahlungsgeschäft inzwischen schwer beschädigt ist. Überdies hat Lyoness auf unzulässige Art und Weise versucht, neue Händler (Stichwort Spar, Manor, Schild) zu präsentieren, was einen weiteren Vertrauensverlust zur Folge hatte. Müller Drogerie (und andere Gutscheinpartner) sind streng genommen keine "Partner" von Lyoness. Die Zusammenarbeit besteht lediglich darin, dass diese Firmen Warengutscheine mit Rabatt an Lyoness verkaufen. Dies würden sie, falls der Betrag eine gewisse Höhe errreicht, auch für dich und mich tun. Lyoness wird es auch nie gelingen, mit einem Lebensmittel-Grossverteiler zu kooperieren, da diese natürlich nicht ihr eigenes Rabattsystem durch Lyoness konkurrenzieren wollen. Es ist deshalb davon auszugehen, dass das Händlernetz von Lyoness (von wenigen Ausnahmen abgesehen) weiterhin aus einem Sammelsurium von Klein- und Kleinstfirmen bestehen wird. Dass Lyoness ihr Anzahlunggeschäft nicht aufgibt, obwohl ihr Ruf damit massiv geschädigt wird, lässt darauf schliessen, dass ihr Geschäftsmodell ohne Anzahlungen nicht funktioniert. Falls noch die alten AGB (2009/2012) für dich gelten, hast du wohl die (erfolgsversprechende) Möglichkeit, gegen Lyoness gerichtlich vorzugehen. Auf den Homepages der auf Lyoness spezialisierten Rechtsanwälte Eric Breiteneder, Wien (www.breitender.pro) und Josef Fromhold, Wien (www.fromhold.net) findest du entsprechende Informationen. Beide Rechtsanwälte betonen die guten Erfolgschancen. Rechtsanwalt Fromhold stellt fest, dass Lyoness aufgrund der guten Prozessaussichten in der Vergangenheit bereit war, Rückzahlungen auch aussergerichtlich zu leisten. Natürlich musst du die Kosten eines solchen Vorgehens im Auge behalten, wobei Lyoness im Falle einer Verurteilung sämtliche Kosten tragen muss.

von Philea am
13.01.2016, 16:02

Weiter über Lyoness @User1

Erstens ich möchte mich für die zahlreiche Kommentare zu meinem Schreiben bedanken. Natürlich ich könnte noch darüber viel erzählen, warum ich mit Lyoness nicht zufrieden bin, aber meine Geschickte ist die gleiche, wie von vielen Mitglieder, welche für ihre Hoffnungen für Lyoness Geld bezahlt haben. Nur zum Abklären: ich finde die Idee "Einkaufsgemeinschaft" wäre toll, wenn es funktionieren würde. Damals, als ich mein Geld in Business Packet investiert habe, ich habe geglaubt, dass der Markt noch weiterentwickeln wird, und es werden mehrere vernünftigte Partners zu Lyoness anschliessen. Es gibt tatsächlich mehrere Händler, als früher, aber ich wohne in einer Stadt mit über 11,000 Einwohner, und bei uns seit Jahren das einzige Lyoness Partner nur die Müller Drogerie ist. Um weitere Geschäfte zu finden sollte ich weit weg fahren, und es lohnt sich natürlich nicht. Das Geld sollte Lyoness von Einkäufen generieren, aber ich vermisse die Lebensmittelgeschäfte, die Tankstellen, die Mode Geschäfte in meiner Nähe, wo ich und die "normale" Leute regelmässig ihr Geld ausgeben. Damals mein Empfehlungsgeber war sehr überzeugend, dass in Lyoness ein riesengrosses Geschäft steckt, und der Markt wird noch wachsen, demensprechend ich werde innerhalb von 5 Jahren ein passives Einkommen von Lyoness bekommen. Nachdem ich das Geld bezahlt habe, er tauchte nur ganz selten auf, und ich wusste gar nicht davon, dass er seit Paar Jahren nicht mehr bei Lyoness tätig ist. So wer kann mir jetzt helfen, oder wer wird mir jetzt helfen? Mein Geld liegt umsonst bei einem Firma, und ich fühle mich im Stich gelassen. Ich habe das Business Packet als Konsument gekauft, ich bin nie Unternehmer geworden, trotzdem bezahlt mir Lyoness das Geld nicht zurück, obwohl ich ihr sogar ein Kulanzstorno angeboten habe. Über die Checkliste von User1 habe ich nie gehört, aber ich werde alle von mir unterschriebene Dokumente vom Büro anfordern, ich habe nähmlich keine Kopie über die Verträge bekommen. Schlussendlich ich möchte nochmal betonen, dass ich nichts gegen der "Einkaufsgemeinschaft" habe, allerdings Lyoness sollte einsehen, dass damals etwas mit der Kommunikation sehr schief gelaufen ist, und die unzufriedene Kunden einfach nur ausgleichen. (Es ist unser Geld, und dafür haben wir nichts bekommen!) Ausser mich gibt es zahlreiche Mitglieder, welche die gleiche Meinung haben, und wenn diese Leute ihr Geld zurückbekommen würden, niemand würde sich über die Lyoness beschweren!

von plattform info am
13.01.2016, 14:40

"Lyoness Geschädigten Treffen" "NEWS" für AT * DE * CH * CZ * PL * IT * SLO * HR

"Lyoness Geschädigten Treffen" "NEWS" für AT * DE * CH * CZ * PL * IT * SLO * HR * Austria (Österreich) FR 29.01.2016 * 19.30 Uhr ~ Wiener Neustadt; Slowenien / Kroatien SA 30.01.2016 * 11.00 Uhr ~ Maribor; Schweiz SO 31.01.2016 * 19.30 Uhr ~ Luzern; Tschechien / Polen MO 01.02.2016 * 19.30 Uhr ~ Prag; Deutschland DI 02.02.20116 * 19.30 Uhr ~ Karlsruhe; Möchten Sie an einem der Treffen teilnehmen, so senden Sie uns ein kurzes Mail an info@lyoness-geschaedigte-plattform.at . Sie erhalten dann die genauen Daten für das jeweilige Treffen. Danke und bis bald!

von twist am
13.01.2016, 13:05

@Philea

Lass nicht nicht durch die Beiträge von User1, einem völlig uneinsichtigen Lyoness-freak, verunsichern. Wenn Lyoness einigen Leuten, die 2008 in Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen, Premium Ranking Europe, investiert haben, ihr Geld zurück gegeben hat, dann keineswegs "freiwillig" sondern weil sie zuvor von österreichischen Gerichten zu Rückzahlung der Gelder verpflichtet worden war. (Lyoness hatte 15000 Optionen zu EUR 1,000.- = EUR 15 Mio. zur Zeichnung angeboten). Die Gerichte hatten festgestellt, dass es sich um prospektpflichtige Veranlagungen gehandelt hatte und dass die Investoren, da die Prospektpflicht nicht eingehalten wurde, ein Rücktrittsrecht besassen. Damit waren diese Optionen für Lyoness "toxisch" geworden, d.h. es bestand die Gefahr, dass sie allen klagenden Optionskäufern ihr Geld zurück geben musste. Deshalb startete Lyoness anfangs 2015 ein "Umwandlungs- Angebot". Darin bot Lyoness allen Optionsinhabern an, ihnen gegen Übergabe jeden Optionsscheins entweder einen Shopping-Gutschein über EUR 1,000.- zu geben oder "die Buchungsberechtigung für 5 Lyconet Marketer, um an allen nationalen, jeder kontinentalen bzw. internationalen Balance buchen zu können." Mit diesem Unwandlungsangebot kommt Lyoness natürlich besser weg, als wenn sie den Optionsinhabern ihr Geld zurück gibt: Die Shopping-Gutscheine kann sie mit grossen Rabatten erwerben. Die "Buchungsberechtigung" setzt voraus, dass man 5 Marketer "nominieren" muss, sodass der Optionsinhaber gezwungen wird, erst einmal Marketer zu rekrutieren, deren Hauptaufgabe es ist, weitere Mitglieder/Händler/Marketer anzuwerben. Den Wert der "Buchungsberechtigung" einzuschätzen, ist nicht möglich. Die Aussage von User1, dass bei Anzahlungen für österreichische Konsumenten ein Rücktrittsrecht laut § 27 KSchG besteht ist insofern falsch, als dieses Recht auch für Nicht-Österreicher besteht. Ebenso falsch ist die Behauptung von User2, dass mehrere Behörden "die Legalität des Systems Lyoness festgestellt haben". Hier verweise ich auf die klare Aussage von Richter G. Flick vom Federal Court of Australia: "Die Art und Weise, in welcher Pyramidenverkaufssysteme betrieben werden ist komplex und trügerisch. Das vorliegende Lyoness Loyalty Programm ist keine Ausnahme." Dies zeigt eindrücklich, dass es Richter Flick bedauerte, Lyoness wegen der bestehenden ( noch ungenügenden) Gesetzen nicht verurteilen zu können. In Österreich ist die Rechtssituation noch völlig offen: Die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, (WKStA) Wien und ein Anwalt von Lyoness-Geschädigten haben Beschwerde gegen den Beschluss des Strafgerichts Wien, die Ermittlungen der WKStA gegen Lyoness seien einzustellen, eingereicht, sodass sich nun nun nächst höhere Gerichtsinstanz mit dem Fall befassen muss. Bald sollte auch im Falle des von Lyoness weitergezogenen Urteils des Handelsgerichts Wien, entschieden werden. Dieses hatte im Februar 2015 festgestellt, dass 61 Klauseln in den Allg. Geschäftsbedingungen von Lyoness illegal waren.

von plattform info am
13.01.2016, 09:41

Reihenweise rechtskräftige Urteile gegen Lyoness

Reihenweise rechtskräftige Urteile gegen Lyoness. Diese Urteile muss niemand studieren! Die Urteile sind klar und verständlich. Meistens steht: Die beklagte Partei (Lyoness) ist schuldig, der klagenden Partei binnen 14 Tagen EUR 2.xxx,xx samt 4% Zinsen seit xx.xx.2013 zu zahlen und ihr deren mit EUR 3.xxx.xx bestimmten Kosten dieses Verfahrens (darin enthalten EUR xxx.xx Barauslagen und EUR xxx.xx USt) zu Händen ihres Klagevertreters zu ersetzen. Ein Auszug aus rechstkräftigen Urteilen: HGWien zu 39 Cg 26/13m; BGHS Wien zu 1 C 98/14i; BGHS Wien zu 3 C 104/I4m; BGHS Wien zu 8 C 181/12v; BGHS Wien zu 13 C 1042/11x; BGHS Wien zu 17 C 582/13g; BGHS Wien zu 18 C 309/12s; BG Linz zu 8 C 483/13p; LG Feldkirch zu 8 Cg 55/13k; BG Montafon zu 1 C 101/13f; BG Leibniz zu 6 C 75/13k; BG Voitsberg zu 5 C 98/12d; BG Feldbach zu 2 C 1767/13m; LGZ Graz zu 28 CGA 75/11k; BG Eferding zu 6 C 658/13b; BG Neusiedl am See 6 C 723/14f; LG Krems zu 6 Cg 34/13d; HG Wien 48 Cg 24/13h; und viele weitere Verfahren, nicht rechtskräftig; Wer sind nun die SCHÄDIGER? Zum Thema Verfahren in Klagenfurt: (Lyoness will zwei Italien Manager ruinieren?) Das Schöffengericht hat den Freispruch gegenüber den Managern damit begründet, dass das Gericht den Zeugenaussagen von Hubert Freidl keinen Glauben schenke. Daher wurden die Angeklagten gemäß § 259 Z 3 StPO freigesprochen. Wurden Sie von Lyoness-Beratern getäuscht, so nehmen Sie bitte direkt mit uns Kontakt auf. info@lyoness-geschaedigte-plattform.at

von User1 am
12.01.2016, 23:13

@Philea

Wie von mir berichtet, wurde letztes Jahr das Geld für WERBEAKTIONEN unaufgefordert (in Form von Einkaufsguthaben) an Mitglieder erstattet. Wenn PonziCharles schreibt, dass Lyoness niemanden freiwillig Geld zurückgegeben hat, beweisst er nur sein Unwissen. Wichtig ist aber zwischen Werbeaktionen (zB “Premium Ranking Europe”) und Anzahlungen zu unterscheiden. Bei Anzahlungen besteht nur in manchen Fällen, für Österreichische Konsumenten, ein Rücktrittsrecht laut §27 KSchG. Wenn dies für dich nicht zutrifft, dann kannst du nur auf eine Kulanzlösung hoffen.

Ich vermute mal, dass du Anzahlungen gemacht hast, in Erwartung dass sich der Einkaufsumsätze durch Lyoness sehr gut entwickeln wird. Lange Zeit war dies auch der Fall. Leider versucht aber eine kleine Gruppe Lyoness Schädlinge, seit einigen Jahren sehr härtnäckig, alles im Zusammenhang mit Lyoness zu schädigen. Obwohl sich seriöse Medien NICHT mehr an dieser Schmutzkampagnen beteiligen und die Legalität das Systems Lyoness nun endlich von mehreren Behörden festgestellt wurde, hat das Einkaufsvolumen und die Händlerabdeckung gelitten. Wenn sich also die Einkaufsgemeinschaft nicht wie von dir erwartet entwickelt hat, solltest du dich auch bei PonziCharles, Twist und den anderen Schädigern bedanken! Trotzdem interessiert mich aber, ob du die Punkte auf der Checkliste (Siehe mein Posting vom 08.03.2015, 18:49), die jeder Anzahlende unterschreiben musste, gelesen und verstanden hast?

von User1 am
12.01.2016, 23:10

Behördliche Untersuchungen zeigen, dass Lyoness legal ist. Wer sind die Schädiger?

Es stimmt, dass in Österreich Rücktritte von Anzahlungen aufgrund von §27 KSchG festgestellt wurden. Da hat Herr Breiteneder sehr geschickt einen Rücktrittsgrund gefunden. Hätte Lyoness zB das Wechseln des Partnerbetriebs bei Anzahlungen nicht erlaubt, wäre dieser Rücktritt wahrscheinlich auch nicht möglich. Das macht das System nicht illegal, sondern es wurde unerwarteterweise ein zusätzlicher Vorteil gefunden. Erfahrungsgemäßig sind Twist’s “Aufklärungen” aber immer bewusst sehr “einseitig”. Er schrieb zwar, dass es hohe Anzahlungen gab, verschwieg aber, dass es viel viel höhere Einkaufsumsätze gab. Er schrieb korrekterweise, dass das Australische Gericht keine Verletzung der Gesetze feststellen konnte, hat aber ähnliche Feststellungen von der Norwegischen Lotterie- und Spielbehörde und (nicht rechtskräftig) vom österreichischen Landesgericht für Strafsachen nicht erwähnt.

Als Schädiger bezeichne ich jene, die seit einigen Jahren sehr härtnäckig versuchen, alles im Zusammenhang mit Lyoness zu schädigen. Ich glaube, dass viele davon nicht einmal eine Anzahlung gemacht haben! Wenn die Schädiger meinen, “Wir haben nichts gegen Lyoness, Lyoness soll die Einkaufsgemeinschaft betreiben”, dann steht dies im Widerspruch zu deren Aktionen. Es wurde/wird keine Gelegenheit ausgelassen, die Einkaufsgemeinschaft schlechtzureden und einseitig darzustellen. Partnerunternehmen wurden in Foren beschimpft. Es wurde sogar mehrfach zum Boykott der Partner aufgerufen. Es wurden sehr viele unrichtige Behauptungen aufgestellt. Es gab illegale Veröffentlichungen. Die Lyoness Schägidiger Plattform hat dazu sogar bereits mindestens 3 gerichtliche Verfahren verloren (1. Unterlassungsverlgleich 59CG33/13y; 2. Widerruf wegen unwahrer Veröffentlichungen über Lyoness; 3. OGH Urteil, 6Ob6/14x https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20140515_OGH0002_0060OB00006_14X0000_000&ShowPrintPreview=True). Ironischerweise könnten die Plattform Gründer vermutlich genau dadurch ihre eigene Haut im Verfahren wegen Untreue und Geldwäsche (Siehe http://derstandard.at/1350260474279/Zwei-Ex-Lyoness-Manager-verurteilt) ganz knapp retten!

von Oesi1 am
12.01.2016, 21:35

Ein anderer Vorschlag,

Der Psychologie Student könnte doch (auch) ein Profil von den Lyonessbefürwortern anlegen, mal sehen was dabei raus kommt? - LG

von plattform info am
12.01.2016, 18:16

Bitte geben sie nicht auf!

@Philea Die Gemeinschaft der Lyoness-Opfer ist groß. Alle halten zusammen. Täglich kommen neue Geschädigte dazu. Es kommt der Tag, an welchem die Gerechtigkeit siegen wird. Ende Jänner oder Anfang Feber gibt es wieder ein Informationstreffen für alle Schweizer, welche das Geld von Lyones zurück haben wollen. Vorabinformationen erhalten sie unter info@lyoness-geschaedigte-plattform.at

von am
12.01.2016, 16:07

@philea

In der Situation, in der du steckst, befinden sich leider weltweit Tausende von Anzahlern. Einige haben hohe 5-stellige Beträge anbezahlt und auch Einheiten an internationalen Verrechnungssystemen erworben. Solche Einheiten wurden sogar für Länder verkauft (Indien), die bis heute nicht "eröffnet" wurden. Bei der "Offerte", die du von Lyoness erhalten hast, (Aufzahlung/Re-Cash) ist es ja so, dass du Lyoness mit deinen Eigeneinkäufen dazu verhelfen würdest, exakt Fr. 3,000.- an vorher ausgehandelten Händlerrabatten zu kassieren, also jenen Betrag, den du (unter dem Titel: Kauf Business Paket) angezahlt hast. Dies wiederum führt dazu, dass die ursprüngliche Anzahlung stets bei Lyoness verleibt. Dieser Mechanismus stellt das eigentliche Geschäftsmodell von Lyoness dar. Die Chancen, dass du deine Einheiten an ein anderes Lyoness-Mitglied verkaufen kannst, sind wohl eher gering. Falls du inzwischen Marketer bist, ist dies auch nur mit schriftlicher Zustimmung von Lyconet/ Lyoness möglich. (Art. 7.5 der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Marketer). Es ist leider so, dass Lyoness seit bald einem Jahr keine Anzahlungen mehr zurückzahlt. Auch nicht aus "Kulanz" mit happigen Abzügen. Vorher hat sie zahlreichen Anzahlern, die sich mit Hilfe von österreichischen Anwälten als Privatbeteiligte am Strafverfahren der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, Wien, angeschlossen hatten, ihr Geld zurück gegeben. Falls du das Business Paket (2009?) als Konsument (nicht als Unternehmer/KMU) erworben hast und nie Marketer geworden bist und deshalb noch die AGB Fassung Nov. 2009/April 2012 gelten, hast du (auch als Schweizer) möglicherweise in Österreich ein gesetzliches Rücktrittsrecht aufgrund des dortigen Konsumentenschutzgesetzes. Aufgrund dieses Rücktrittsrechtes musste Lyoness in der Vergangenheit schon mehrmals, ob "freiwillig" oder aufgrund eines Gerichtsurteils Anzahlern ihr Geld zurückerstatten.

von Philea am
12.01.2016, 12:15

Wer glaubt noch an Lyoness?

Ich habe versucht, von Lyoness mein Geld was ich in einem "Business Packet" investiert habe freundlich, per Mail zurück zu fordern. Ich habe mich auf mehrere Zeitungsartikel bezogen, welche behaupten, dass Lyoness die sogenannte "Altlasten" ausbezahlt hat, und die Mitglieder, die sich geschädigt füllen, sollen sich direkt an das Firma wenden und nicht an einem Anwalt. Bei mir alles war vergebens! Ich habe heute einen Antwort von Lyoness Service Center bekommen, und sie geben mir das Geld nur mit folgende Bediengungen zurück: 1. Mit Aufzahlung, d.h. ich muss mehrere Thausend Franken noch für Gutscheine bezahlen (welche ich gar nicht brauche), um mein 3000Franken zurück zu bekommen 2. Mit Recash option, d.h. bei Partners zu kaufen, und wieder mehrere Thausend Franken auszugenben 3. Meine Einheiten zu verkaufen, aber ich habe Zweifel, dass jemand dafür Interesse hätte. Ich bin jetzt völlig enttäuscht, nähmlich ich dachte, dass ich dieses Problem ohne Streit, im Frieden erledigen kann. Es geht leider nicht! Es tut mir sehr Leid, dass ich damals an Lyoness vertraut habe. Ich bitte Alle, wer ein Lösungsvorschlag für mich und für andere Leute haben, welche sich angelogen von Lyoness fühlen, einen Komment zu diesem Thema zu schreiben. Ich hoffe, wir bekommen unser Geld doch zurück, und es gibt Gerechtigkeit in dieser Sache! Was Charles-Ponzi am 11.01.2016 geschrieben hat ist völlig korrekt!

von Charles-Ponzi am
11.01.2016, 13:33

@User1

Du schreibst: Da diese Aktionen aber schon seit vielen Jahren NICHT mehr durchgeführt werden und die Teilnehmer von Lyoness inzwischen sogar unaufgefordert ihr Geld zurückerhalten haben (obwohl Lyoness alle Bedingungen dieser Aktionen erfüllt hat), bin ich auch da sehr skeptisch, ob die Untersuchungen weitergeführt werden. Eben das ist das Problem User1. Die Aussage dass die Teilnehmer unaufgefordert das Geld erhalten haben ist voellig falsch. Niemandem hat Lyoness das Geld freiwillig zurueck gegeben sondern nur wenn die Menschen geklagt haben. Seit bald einem Jahr hat aber niemand mehr das Geld erhalten. Das laesst daraus schliessen dass Lyoness kein Geld mehr hat die Mitglieder auszuzahlen. Solange diese alle Menschen ihr hart verdientes Geld nicht wieder zurueck erhalten wird unsere Arbeit nicht aufhoeren. Wir haben nichts gegen Lyoness, Lyoness soll die Einkaufsgemeinschaft betreiben aber ohne Gelder der Menschen welchen Lyoness durch utopische und getaeuschte Gewinnmoeglichkeiten abgenommen hat. Weisst Du vielleicht mehr darueber warum Lyoness keine Mitglieder mehr auszahlt? Meine Vermutung ist dass Lyoness doch hofft nicht verurteilt zu werden und denkt das Geld muessen sie dann auch nicht zurueck zahlen. Hier taeuscht sich Lyoness gewaltig. Es gibt zu viele Geschaedigte Menschen und wir werden alle moeglichen Schritte verfolgen um das Geld zurueck zu bekommen.

von twist am
11.01.2016, 11:11

@Nero888

Wenn dein "Student der Psychologie" ein Persönlichkeitsprofil der Lyoness-Kritiker erstellen will, muss er sich wohl oder übel mit deren Forumsbeiträgen befassen. Diese finden sich im Schweizer K-Tipp-Forum, im deutschen verbraucherrunde.net - Forum und in der österreichischen lyoness-geschaedigte- plattform.at. Vielleicht kann der Student dann gleich noch ein Persönlichkeitsprofil der zahlreichen Journalisten erstellen, die in ihren Medien immer wieder kritisch über Lyoness berichtet haben. Ich sage dir voraus, dass dein Student zu folgenden Persönlichkeitsmerkmalen der Lyoness- Kritiker kommen wird: 1. Sie verfolgen ihr Ziel, die Leute durch Aufklärungsarbeit vom Leisten von Anzahlungen abzubringen, konsequent, hartnäckig und mit viel Engagement und Überzeugung. 2.Sie halten sich an Fakten, weshalb ihr Argumente nachvollziehbar und glaubhaft sind. 3. Bei Drohungen von Lyoness und/oder ihrer Anhänger lassen sie sich nicht einschüchtern, sondern zeigen Zivilcourage. 4. Sie sind äusserst gut über die Vorgänge bei Lyoness informiert und untereinander vernetzt. 5. Sie sind davon überzeugt, dass die Kritik an Lyoness bezüglich ihres Anzahlungsgeschäfts fortgesetzt werden muss, so lange Lyoness dieses Geschäft weiter betreibt. Lieber Nero88, bitte publiziere das Persönlichkeitsprofil, der der Student erstellt, in diesem Forum. Bis es so weit ist, machen wir Kritiker "munter weiter".

von Nero888 am
09.01.2016, 12:25

Twist & co

Weiterhin viel Spass in diesem Forum. Bitte munter weitermachen. Ein mir bekannter Student der Psychologie hat großes Interesse daran, im Rahmen einer Semesterarbeit von euch ein Persönlichkeitsprofil zu erstellen.

von am
08.01.2016, 10:30

@User1

Zuerst eine Frage: Warum nennst du jene Anzahler, die ihr Geld zurück haben wollen, Schädiger? Ihr vorrangiges Ziel ist es nicht, Lyoness zu schädigen, sondern einfach nur ihr hart verdientes Geld zurück zu erhalten, dass ihnen Lyoness u.a. durch Versprechen utopischer Gewinnmöglichkeiten abgenommen hat. Dass das Anzahlungsgeschäft von Lyoness in der Vergangenheit ihr Kerngeschäft war (und nicht etwa der Betrieb einer Einkaufsgemeinschaft) ist leicht durch Einblick in die Bilanzen und Erfolgsrechnungen der Lyoness Europe AG, Buchs, nachzuweisen. Nur durch nicht rückzahlbare Anzahlungen in Höhe von Hunderten von Millionen Franken war es Lyoness überhaupt möglich, ihre weltweite Expansion zu finanzieren. Gottseidank gibt es seit 2012 keine neuen Landesgesellschaften mehr, was darauf hindeutet, dass der Geldfluss aus Anzahlungen stockt. Dies natürlich aufgrund der anhaltenden Kritik/Aufklärungsarbeit in Massenmedien und Internetforen. Dass die Geldmaschine Lyoness nicht mehr so geschmiert läuft wie auch schon, zeigt sich auch daran, dass sie Mitte 2015 etwa jeden Dritten Mitarbeiter in Graz entlassen musste. Deine Behauptung, dass "behördliche Untersuchungen immer gezeigt haben, dass Lyoness legal ist" stimmt nicht. Beispiel: In Österreich wurde Lyoness aufgrund des Konsumentenschutzgesetzes schon mehrfach rechtskräftig dazu verurteilt, Geld den Anzahlern (Konsumenten) zurück zu zahlen, samt Zinsen und Kosten. Bisher kam es einzig in Australien vor dem Federal Court zu einem Gerichtsverfahren wegen des Verdachts auf Betrieb eines Schneeballsystems, welches . von der australischen Konsumenten- schutzbehörde angestrengt wurde. Richter Geoffrey A. Flick konnte Lyoness zwar aufgrund des bestehenden australischen Konsumentenschutzgesetzes nicht verurteilen. Der Gesetzgeber hatte bei der Ausgestaltung des Gesetzes die Besonderheiten des Geschäftsmodells Lyoness natürlich nicht gekannt. Richter Geoffrey A. Flick meinte jedoch bei der Urteilsverkündung: "Die Art und Weise, in welcher Pyramidenverkaufssysteme betrieben werden, ist komplex und trügerisch. Das vorliegende Lyoness Loyalty Programm ist keine Ausnahme." Lieber User1, hast du das verstanden? Bitte ziehe bezüglich der laufenden Entwicklungen in Österreich künftig keine voreiligen Schlüsse mehr!

von User1 am
07.01.2016, 21:03

@Twist

Ich glaube, dass ich mich bei Lyoness viel besser auskenne, als es dir Recht ist! Natürlich ist es mir nicht entgangen, dass nun versucht wird die Entscheidung des Gerichts auf Einstellung der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug und Pyramidenspiel aufzuheben. Dieses Rechtsmittel ist natürlich immer erlaubt. Ich habe aber unter anderem darauf hingewiesen, dass die hartnäckige Meinung vieler Schädiger “Wer eine Anzahlung macht, muss weitere Mitglieder finden, die dies auch machen” durch ein einfaches Beispiel widerlegt wird. Ich glaube auch nicht, dass dieser Einspruch überraschende Neuigkeiten beinhaltet. Außerdem haben ähnliche behördliche Untersuchungen immer gezeigt, dass Lyoness legal ist. Es mag sein, dass das Verfahren wegen dem fehlenden Prospekt bei Werbeaktionen fortgeführt wird. Da diese Aktionen aber schon seit vielen Jahren NICHT mehr durchgeführt werden und die Teilnehmer von Lyoness inzwischen sogar unaufgefordert ihr Geld zurückerhalten haben (obwohl Lyoness alle Bedingungen dieser Aktionen erfüllt hat), bin ich auch da sehr skeptisch, ob die Untersuchungen weitergeführt werden.

von twist am
06.01.2016, 22:11

@User1

Dein Beitrag vom 6.1.2016 zeigt, dass du von den Vorgängen in Österreich keine Ahnung hast und dass du den Beitrag vom 29.12.2015 von plattform info nicht verstanden hast. Fakt ist: Das Landesgericht für Strafsachen, Wien, hat am 18.11.2015 beschlossen, 1. das Ermittlungsverfahren der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, Wien (WKStA) gegen Lyoness wegen des Verdachts des Betrugs und des Pyramidenspiels sei einzustellen und 2. Das Ermittlungsverfahren der WKStA gegen Lyoness wegen Verstosses gegen das Kapitalmarktgesetz KMG sei fortzusetzen. Plattform info berichtete nun am 29.12.2015, dass gegen den Beschluss 1 des Straflandesgerichtes, Wien, (Erstgericht) von zwei Seiten Beschwerde eingereicht wurde: 1. von der WKStA, Oberstaatsanwalt Michael Schön 2. von einem "Lyoness-Geschädigten"-Anwalt, der seine Beschwerde im Auftrage von sog. Privatbeteiligten am Verfahren der WKStA eingereicht hat. Dies bedeutet, dass sich das Oberlandesgericht, Wien, nun mit dem Fall zu befassen hat. Ich rate dir, jetzt erst einmal in Ruhe das Urteil dieses Gerichtes abzuwarten. Übrigens: Lyoness hat fälschlicherweise auch schon behauptet, ihr System sei von der FINMA und dem SECO geprüft worden und diese seien zum Ergebnis gekommen, dass das Lyoness System gesetzeskonform ist.

von User1 am
06.01.2016, 15:55

Beschwerde des Geschädigten Anwalts

Das Lyoness System wurde nun bereits in mehreren Ländern intensiv von den Behörden geprüft. Jede dieser Prüfung ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Lyoness System gesetzeskonform ist und das es vor allem kein illegales Schneeballsystem ist. Es scheint, dass der Geschädigten-Anwalt die Vertragsbedingungen, die von jedem Mitglied akzeptiert wurde und auch von Lyoness eingehalten wurden/werden nicht gelesen hat. Ansonst kann ich mir den Inhalt nicht erkären. Wer die Bedingungen nicht lesen will, kann sich auch einfach das konkrete Beispiel auf http://www.verbraucherrunde.net/lyoness-serioes-oder-nicht-t290-11385.html#28405 (“BP ohne Anzahlungen erwirtschaften”) anschauen. Damit ist der immer wieder gebrachte Standardvorwurf: “Wer eine Anzahlung macht, muss weitere Mitglieder finden, die dies auch machen” sehr einfach widerlegt. Sehr viele Infos zum System gibts aber auch durch meine Beträge (z.B: Betrag vom 12.06.2014, 00:07). ------------------------ Ich will gar nicht auf alle Details dieses Schreibens eingehen, die folgende Aussage halte ich aber für besonders bemerkenswert: “Voraussetzung dafür, dass eine Anzahlung überhaupt geleistet werden kann ist, dass vom Mitglied selbst bereits 4 Kunden angeworben wurden, die selbst mindestens EUR 2.000,00 einzahlen.”. Wer auch immer diesen Satz erfunden hat, muss sich bewusst sein, dass damit kein neues Mitglied in der Lage gewesen wäre eine Anzahlung zu leisten!!!! Lieber Geschädigter-Anwalt, wo war dann das Problem, wenn keine neuen Mitglieder Anzahlungen leisten durften?

von am
27.12.2015, 10:44

BASISWISSEN FÜR LYONESS (LYCONET-) MARKETER

Mittlerweile wissen Alle, dass das System Lyoness äusserst komplex und damit nur schwer durchschaubar ist. Dies geht auch aus den Urteilen hervor, welche Richter Dr. Heinz-Peter Schinzel vom Handelsgericht, Wien, Richter Geoffrey A. Flick vom Federal Court of Australia, Sydney und von Richter Christian Walzi vom Landesgericht für Strafsachen, Wien, im zu Ende gehenden Jahr gefällt haben. Ich möchte deshalb anhand eines simplen, für jedermann verständlichen Beispiels aufzeigen, nach welchem Muster das Geschäftsmodell von Lyoness aufgebaut ist: Ein Händler bittet einen Kunden, ihm Geld für die weitere geschäftliche Expansion seines Betriebs zu geben. Der Händler will das Geld jedoch nicht (was eigentlich normal wäre) als verzinsliches Darlehen mit Rückzahlungspflicht entgegen nehmen. Der Händler will dem Geldgeber auch keine Aktien (bei AG) oder Gesellschaftsanteile (bei GmbH) geben, da der Geldgeber dann am Erfolg des Geschäfts beteiligt wäre und Einblick in die Geschäftszahlen erhalten würde. Fazit: Der Geldnehmer wünscht sich einen weitgehend rechtslosen Geldgeber. Also schlägt der Geldnehmer dem Geldgeber vor, ihm das Geld als nicht rückzahlbare, nicht verzinsliche "Anzahlung auf Originalgutscheine" zu geben. Der Geldnehmer erklärt dem Geldgeber, dass er mit befreundeten Händlern aus anderen Branchen eine Vereinbarung getroffen habe, unter der er branchenabhängige Rabatte von bis zu 30 % erhält, wenn seine eigenen Kunden bei diesen Händlern einkaufen und er nun dem Geldnehmer die Möglichkeit gebe, wahlweise Warengutscheine (Geschenkgutscheine) dieser Firmen zu diesen vorher ausgehandelten Rabattsätzen zu erwerben und damit seine Anzahlung "zurück zu erwirtschaften". Würde jemand mit gesundem Menschenverstand ein solches Angebot, bei dem alle Vorteile auf der Seite des Geldnehmers liegen, annehmen? Wohl kaum, besonders wenn man realisiert, dass die ursprünglich geleistete Anzahlung auf diese Weise stets beim Geldnehmer verbleibt. Es braucht also reizvollere Verlockungen, um den Geldgeber dazu zu bringen, sein Geld herauszurücken. Diese bestehen darin, dass der Geldnehmer dem Geldgeber zusätzlich die Beteiligung an einem Vergütungssystem in Aussicht stellt. Dieses ist dann allerdings nicht nachvollziehbar ausgestaltet, nennt z.T. utopische Gewinnmöglichkeiten und wird nur firmenintern, ohne Kontrolle durch einen aussenstehenden Dritten gehandhabt. Von Jenen, die sich an diesem Vergütungssystem beteiligen, erwartet der Geldnehmer, dass sie "eigenverantwortlich und selbständig" unternehmerisch tätig werden, wobei die Anwerbung weiterer Kunden für den Geldnehmer, die ihrerseits unter gleichen Voraussetzungen wieder Anzahlungen leisten, zu ihren Aufgaben gehört. Irgend eine Entschädigung für die eigenverantwortliche und selbständige Tätigkeit gibt es nicht. Natürlich haben die Anzahlungen keinen Bezug zu angestrebten Warenkäufen, sondern zielen nur auf die Erzielung von Vergütungen ab. Das vom Geldnehmer praktizierte Geschäftsmodell bringt ihm immense Vorteile: 1. Der Geldnehmer braucht die ursprünglich geleistete Anzahlung nicht zurück zu zahlen. Er ist damit in der beneidenswerten Lage, seine geschäftliche Expansion mit nicht rückzahlbarem Geld Dritter zu finanzieren. 2. Da das Vergütungssystem (wohl bewusst) äusserst komplex ausgestaltet wurde, erhält der Geldgeber kaum einen rechtlich durchsetzbaren Anspruch auf Vergütungen.

von am
17.12.2015, 20:00

FRAGWÜRDIGES BEI NEUEN "SPORTKOOPERATIONEN"

Am 16.12.2015 gab Lyoness bekannt, das sie mit dem Eishockey-Klub HC Slovan, Bratislava und dem Fussballklub SK Slavia, Prag, eine "Kooperation" eingegangen ist. Diese besteht darin, "eine gemeinsame Vorteilskarte mit vereinseigenem Design" (gemeint natürlich die Lyoness-Cashback Card) für die Mitglieder und Fans dieser Klubs herauszugeben. Der Start ist für Frühjahr 2016 geplant. Der Geschäftsführer von sowohl Lyoness Slowakei als auch Lyoness Tschechische Republik hat die Karte diesen Sportvereinen schmackhaft gemacht, indem er versprach, dass b i s z u 1 % der erzielten Umsätze in die Nachwuchsförderung des jeweiligen Klubs gehen werde. (Anmerkung: bis zu 1 % bedeutet, dass es auch viel weniger sein kann. Wieso kann Lyoness nicht wenigstens einmal eine klare Regelung treffen?) Vorbild der neuen Kooperation seien die schon bestehenden Partnerschaften mit dem Fussballklub SK Rapid Wien und dem Österreichischen Golf-Verband. Wenn die "bis zu 1 % der Umsätze" aus diesen "gemeinsamen Vorteilskarten" alles ist, was Lyoness den genannten Sportvereinen versprochen hat, ist das äusserst mager im Vergleich mit dem was Lyoness Rapid Wien bzw. dem Österreichischen Golf-Verband in Aussicht gestellt hat. Bei Rapid Wien will Lyoness (über 5 Jahre) EUR 1,8 Mio. pro Jahr (total EUR 9 Mio.) investieren und zahlt auch noch 1 % (nicht bis zu 1 %) an die Jugendförderung des Vereins. Beim Österreichischen Golf-Verband zahlt Lyoness als Titelsponsor des Lyoness Open bis 2019 wohl einen schönen Teil des jährlichen Gesamtpreisgeldes von EUR 1,5 Mio. Gemäss dem Österreichischen Golf-Verband (golf.at) geht "mindestens ein Prozent aller Einkaufsumsätze an das Förderprogramm Hello Juniors". Gemäss Presseaussendung von Lyoness vom 4.11.2014 sind es 1 %, also nicht m i n d e s t e n s 1 %. Mein Kommentar: Klare Regelungen sind vonnöten.

von am
15.12.2015, 11:46

DER GLAUBE AN LYONESS-ARTIGE GESCHÄFTSMODELLE SCHWINDET

Ein österreichischer Lyoness-freak mit dem Pseudonym Seemaster hat jahrelang das Lyoness-System im deutschen Lyoness-Forum (www.verbraucherrunde.net) durch alle Böden hindurch verteidigt. Nun hat er geposted: "Ich habe meine fast gesamte Downline zu Lopoca mitgenommen. Ich denke, dass Lyoness für Viele kein Thema mehr ist". Ein Lyoness-Kritiker mit dem Synonym Magnat hat Seemaster dann folgende, sehr lesenswerte, Antwort gegeben: "So einfach ist das für dich! Ewige Zeit hier von Lyoness zu schwärmen und alle Kritiker als Ahnungslose zu beschimpfen, um dann einfach abzutauchen, weil alles den Bach runtergegangen ist, wie von uns "Ahnungslosen" prognostiziert. Ich habe doch hier immer gesagt, egal wie Gerichte entscheiden (und da kommt noch einiges auf Lyoness zu), Lyoness wird eine Bruchlandung hinlegen und komplett verschwinden. Da haben die Meisten deiner Downline herbe finanzielle Einbussen gehabt weil sie deiner Empfehlung gefolgt sind und jetzt tun sie es wieder. Jetzt habt ihr wieder eine neue Möhre vor dem Esel und die Herde zieht wieder blind los. Euch ist nicht mehr zu helfen. Habt ihr denn alle nichts dazu gelernt? Merkst du nicht die Parallelen? Die gleiche Rhetorik, das selbe intransparente, komplett amateurhafte und unseriöse Auftreten der Firma. Wieder in der Vergangenheit mit gleichem Konzept gescheitertes Management. Wieder eine Sensation- Veranstaltung mit Gehirnwäsche und Einpeitscher auf der Bühne. Angeblich erfolgreiche Leute werden präsentiert auf der Bühne. Leute in Rage und rythmischem Klatschen auf diesen Veranstaltungen. Für alles muss wieder bezahlt werden und sogar ein gemeinsames Lied hat man wieder. Wieder ist man "erst am Anfang" (und das nach 5 Jahren!) und das Vertriebssystem ist natürlich das unseriöse MLM-System. Das Provisionsmodell ist wieder sehr komplex und unübersichtlich gehalten.Es gibt wieder Seminare oder Treffen (Hotels, Gaststätten, daheim) und alles hat wieder eine Pyramidenstruktur. Die AGB sind ebenso lachhaft, verbraucherunfreundlich, ja sogar unverschämt. Die Kosten für Alles sind wiederum sehr hoch. Es wird natürlich wieder viel Geld versprochen, auch die Expansion ins Ausland und natürlich gibt's eine "wohltätige Seite" mit Spenden. Versprechen mit Hinhalteparolen vom "Management" sind ja auch klar. Natürlich gibt es wieder Ärger mit Staatsanwaltschaft oder Verbraucher- schützern. Wieder wird in sämtlichen Medien (auch Fernsehen) gewarnt. Es sind natürlich wieder die Neider, Kritiker und die Konkurrenz schuld. Natürlich haben die wiedermal ALLE keine Ahnung. Die Mitglieder sehen sich wieder als Familie und reagieren sehr emotional und gereizt bei anderer Ansicht. Das mehr als fragwürdige Konzept dahinter sehen die Mitglieder wieder nicht. Sind genau so beratungsresistent und stur wie bei Lyoness. Da wird wieder Absurdes und nie Funktionierendes erklärt. Auch du Seemaster hast das hier gemacht, sowohl mit Lyoness als auch jetzt mit dem anderen Zeug. Leute, warum könnt ihr nichts Seriöses machen? Warum lasst ihr euch wieder einen Bären aufbinden? Du hast immer gefragt, warum wir Kritiker hier schreiben. Ist es dir jetzt klar geworden? Wir haben Einige (hoffe sehr Viele!) davon abgehalten, eine Bruchlandung wie du oder deine Downline hinzulegen. Die haben dank uns noch ihr Geld. Auch haben sie noch Freunde. Anstatt deine Upline oder das Management zur Rechenschaft zu ziehen, weil sie dich belogen haben, bist du immer noch loyal zu denen und kaufst über Lyoness ein. Das würde ich aus Prinzip nicht mehr machen. Viele Leute haben ihr Geld verloren und andere Streit unter Bekannten gehabt. Alles wegen Lyoness! An eurer Stelle würde ich das Ego ablegen und z.B. mit Hilfe der Lyoness Geschädigten Plattform euer Geld wieder zurück verlangen".

von am
11.12.2015, 10:02

FRAGWÜRDIGE LYONESS-VERTRAGSBESTIMMUNGEN

Alle europäischen Mitglieder von Lyoness haben , ausser den Schweizern, haben die Lyoness Europe AG, CH-Buchs, als Vertragspartei. Die Schweizer haben die Lyoness Suisse GmbH, Cham (mit Sitz in Steinhausen) als Vertragspartei. Mit welcher Absicht für die Schweizer eine Sonderregelung gewählt wurde, ist nicht nachvollziehbar. Besser gestellt sind die Schweizer mit dieser "Sonderbehandlung" aber nicht, denn die Lyoness Europe AG hat immerhin ein Kapital von CHF 1 Mio., während die Lyoness Suisse GmbH über ein Kapital von CHF 50,000.- verfügt. Immerhin gilt für die Schweizer gemäss AGB Art. 18.7 Schweizer Recht. Dies wird allen anderen europäischen Mitgliedern verwehrt. Obwohl die Österreicher mit der Lyoness Europe AG eine schweizerische Vertragspartei haben, gilt für sie gemäss AGB Art. 18.7 österreichisches Recht! Ein Gerichtsstand wird, wie sonst allgemein üblich, nicht genannt. Das Gleiche gilt für andere andere europäische Länder. In Deutschland gilt, obwohl die Vertragspartei eine Schweizer Firma ist, deutsches Recht. In England gilt, obwohl die Vertragspartei eine Schweizer Firma ist, englisches Recht. Somit müssen europäische Lyoness-Mitglieder bei einem Rechtsstreit ihren schweizerischen Vertragspartner nach dem Recht ihres Landes belangen, wobei nicht einmal ein Gerichtstand genannt wird. Eine Knacknuss! Man darf wohl davon ausgehen, dass Lyoness mit dieser höchst ungewöhnlichen Vertragsgestaltung beabsichtigt, den Rechtsweg zu erschweren. Schweizer Lyconet Marketer haben gemäss "Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer Fassung Nov. 2014" die "Lyoness Suisse GmbH mit Sitz in Hinterbergstrasse 24, 6330 Cham" als Vertragspartei. (Effektiv befindet sich der Firmensitz aber in Steinhausen). Als "ausschliesslicher Gerichtstand" wird jedoch Buchs SG genannt!. Art. 16.3 der Lyconet-Vereinbarung lautet: "Soweit dem Gerichtsverfahren kein staatliches Schlichtungsverfahren vorausgeht, sind die Parteien verpflichtet, vor Einleitung eines allfälligen Gerichtsverfahrens am Sitz der Lyoness eine Einigungsverhandlung durchzuführen". Ein solche Vertragsklausel ist unüblich und auch unnötig: Vor Einleitung eines Gerichtsverfahrens finden eigentlich immer Verhandlungen unter den Parteien statt und ein Gerichtsverfahren wird nur angestrengt, wenn keine Einigung erzielt werden konnte. Was dann noch eine "Einigungsverhandlung" am Sitz von Lyoness (das wäre Steinhausen, wo Lyoness ihren Sitz, aber keine Büros hat) noch bringen soll, ist nicht nachvollziehbar. Überdies kommt es, bevor eine Zivilklage zugelassen wird, zwingend zu einer Schlichtungsverhandlung vor dem Friedensrichter, an welchem die Parteien persönlich zu erscheinen haben. Die Lyoness Suisse GmbH wurde 2003 mit Sitz in Riedstasse 1, 6330 Cham gegründet, wo sie auch ihre Büros hatte. 2011 wurde der Sitz nach Steinhausen verlegt und das Domizil (Firmenadresse) an die Hinterbergstrasse 24, 6330 Cham. Warum der Firmensitz in die Nachbargemeinde Steinhausen verlegt wurde, bleibt unklar. Die Sitzverlegung scheint den Organen der Lyoness Suisse GmbH nicht bekannt zu sein, sonst würde sie in ihren AGB nicht "Sitz Hinterbergstrasse 24, Cham" angeben. Wie wäre es, wenn uns Lyoness oder ein gut informierter Lyoness-freak eine Stellungnahme zu diesen fragwürdigen Vertragsbestimmungen geben würde?

von Charles-Ponzi am
09.12.2015, 15:53

Nero

Verstehst Du es eigentlich nicht? Lyoness ist praktisch tod, zum Stillstand gekommen. Es gibt keine Expansion, keine Sensations, keine Guru Auftritte mehr, kein Indien, keine Lyoness Mastercard, keine Gutscheine mehr usw. Das Schiff ist am sinken, es ist nur eine Frage der Zeit bis es komplett versinkt. Es gibt seit langer Zeit kein Geld mehr an Geschädigte und das ist kein gutes Zeichen

von twist am
08.12.2015, 09:09

@Nero888

Du hast offenbar meinen Beitrag vom 1.12.2015 ("Das sollte jeder CH-Marketer wissen") nicht gelesen, worin ich die Stellung der Marketer (Anzahler) auf eine Weise beschrieben habe, die eigentlich auch für einen hartgesottenen Lyoness-freak verständlich sein sollte. Vielleicht könntest du mir noch verraten, worin genau die "Verleumdung" besteht, die du den Lyoness-Kritikern vorwirfst.

von Nero888 am
07.12.2015, 23:30

Twist & co

Ist das alles was von euch Gestrandeten übrig geblieben ist ? Ihr habt eure Energie eingesetzt um zu verleumden und Schaden zu stiften , wo wollt ihr sie jetzt noch hinlenken ? Ihr seit komplett gscheitert und ich freue mich darüber.

von am
01.12.2015, 09:33

DAS SOLLTE JEDER CH-MARKETER WISSEN

Seit November 2014 heissen die "Vertriebler" von Lyoness nicht mehr Premium Mitglied, sondern Marketer. Bei der Umstellung versuchte Lyoness natürlich, möglichst viele Premium Mitglieder dazu zu bringen, künftig als "Lyconet-Marketer" für Lyoness tätig zu sein. Lyconet ist eine blosse Marke und besitzt deshalb keine eigene Rechtspersönlichkeit. Vertragspartei für CH-Mitglieder/Marketer ist seit November 2014 die Lyoness Suisse GmbH mit Sitz in Steinhausen ZG und mit einem Stammkapital von CHF 50,000.-. Vorher war die Lyoness Management GmbH, A-Graz, Stammkapital EUR 35,000.- Vertragspartei der CH-Mitglieder. Alleinige Gesellschafterin bei der Lyoness Suisse GmbH ist die Lyoness Management GmbH, A-Graz, deren Geschäftszweck Management und Unternehmens- beratung ist. Gemäss den Allg. Geschäftsbedingungen (AGB) der Lyoness Suisse GmbH hat sie ihren "Sitz in Hinterbergstrasse 24, 6330 Cham", was nicht korrekt ist, denn dies ist lediglich ihre Firmenadresse. Gemäss ihren AGB ist auf das Vertragsverhältnis Schweizer Recht anzuwenden, wobei, ein Gerichtsstand nicht genannt wird. In der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Marketer, Fassung Nov. 2014, wird jedoch (Art. 16.2) Buchs SG als Gerichtsstand genannt. Dies obwohl die Lyoness Suisse GmbH ihren Sitz in Steinhausen ZG hat. Für einen Lyconet Marketer gelten heute folgende Vertragsdokumente: a) Allg.Geschäftsbedingungen für Lyoness Mitglieder, Fassung November 2014. b) Lyconet Vereinbarung für unabhängige Marketer, Fassung November 2014. c) Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen m i t Anzahlung, Fassung November 2014 d) Lyconet Compensation Plan, Version 08/11/14. Den folgenden Artikeln in der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer Fassung Nov. 2014 sollten CH-Marketer besondere Beachtung schenken: Art. 3.1: "Lyconet räumt dem Marketer ein nicht exklusives Recht ein, vertrieblich für Lyconet tätig zu werden. Der Marketer hat stets eigenverantwortlich sicherzustellen, dass er die in dem jeweiligen Land bestehenden gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Von allfälligen Ansprüchen Dritter hält der Marketer Lyconet vollumfänglich schad- und klaglos". Art. 3.2: "Der Marketer handelt im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit als selbständiger Unternehmer. Zwischen Lyconet, d.h. der Lyoness Suisse GmbH und dem Marketer wird kein wie auch immer geartetes Arbeits-,Dienst- oder Gesellschafts- Verhältnis begründet. Der Marketer erbringt seine vertragsgegenständlichen Leistungen ausschliesslich im Rahmen einer eigenverantwortlichen, selbständigen, rechtlich von Lyconet unabhängigen Tätigkeit und ist insbesondere nicht an Weisungen von Lyconet gebunden". Art 3.3: "Es ist dem Marketer ausdrücklich untersagt, im Geschäftsverkehr den Eindruck zu erwecken, dass er Angestellter oder sonstiger Beschäftigter von Lyconet, d.h. der Lyoness Suisse GmbH oder eines mit dieser verbundenen Unternehmens ist". Art. 4.2: "Der Marketer hat - als Voraussetzung für die Entstehung eines Vergütungsanspruches - in Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit zu handeln". Art. 5.1: "Der Marketer ist berechtigt, sich zur organisatorischen Vertriebs- Tätigkeit Dritter (z.B. Assistenz) zu bedienen. Die Vertriebstätigkeit selbst ist stets von alleine vom Marketer höchst persönlich durchzuführen. Der Marketer hat sicherzustellen, dass die Pflichten dieses Vertrages auch von diesen Dritten eingehalten werden". Art. 5.2: "Der Marketer ist verpflichtet, nur solche Aussagen über ein mit Lyconet verbundenes Unternehmen, das Lyoness Geschäftsmodell sowie über dessen Verbreitung und Vermarktung zu tätigen, die mit den offiziellen Unterlagen von Lyconet übereinstimmen. (Anmerkung: dürfte angesichts der Komplexität des Geschäftsmodells kein leichtes Unterfangen sein.) Art. 5.3: " Sobald der Marketer Kenntnis von einem möglichen Verstoss gegen die Bestimmungen dieser Lyconet Vereinbarung durch einen anderen Marketer erhält, hat er Lyconet unverzüglich hierüber zu benachrichtigen". Art. 9.1.: "Der Marketer wird für seine Tätigkeit nach dem Lyconet Compensation Plan vergütet. Der Marketer hat keinen Anspruch gegen Lyconet auf Ersatz der ihm bei der Ausübung seiner vertrieblichen Tätigkeit entstandenen Aufwendungen (insbesondere auf Erstattung von Fahrt-, Reise-, Material- oder Personalkosten)". Art. 9.4.: Der Marketer hat die (Vergütungs-) Abrechnung unverzüglich zu prüfen und etwaige Einwände spätestens innerhalb einer Woche in der von Lyconet bestimmten Form schriftlich gegenüber Lyconet geltend zu machen. Bei Verletzung dieser Pflicht können Lyconet Schaden- ersatzansprüche zustehen". Art. 13.3: Es werden hier 11 (!) wichtige Gründe aufgeführt, bei welchen Lyoness die Lyconet Vereinbarung fristlos kündigen kann. Art. 14.3: "Sofern (bei Kündigung) nichts anderes vereinbart ist, werden vom Marketer geleistete Zahlungen (z.B. für Dienstleistungen oder Gutscheinbestellungen) nicht zurück erstattet". Dies sind nur die wichtigsten einseitig zugunsten Lyoness lautenden Artikel, welche in der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer enthalten sind. Wäre die Vereinbarung nicht mit Marketern abgeschlossen, die als selbständige Unternehmer agieren müssen, sondern mit Konsumenten, käme möglicherweise das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG zum Tragen. Gemäss UWG gelten AGB als miss- bräuchlich, wenn sie in Treu und Glauben verletzender Weise zum Nachteil der Konsumenten ein erhebliches und ungerechtfertigtes Missverhältnis der vertraglichen Recht und der vertraglichen Pflichten vorsehen. Welches Ziel verfolgt Lyoness mit diesem Vorgehen? Es ist erkennbar, dass sie möglichst viel Verantwortung an ihre Marketer delegiert, deren Hauptaufgabe die Anwerbung weiterer Mitglieder/Marketer/SME- Händlern ist. Bei Problemen mit sich geschädigt fühlenden Anzahlern kann Lyoness so auf die selbständige, rechtlich von Lyoness unabhängige Tätigkeit ihrer Marketer verweisen und auf die vielen ihnen auferlegten Vorschriften und Verbote. Die Situation, dass die Marketer "selbständig und eigenverantwortlich" ohne Lohn und ohne Erstattung von Reise- und Materialkosten arbeiten, ist für Lyoness äusserst vorteilhaft und im heutigen Geschäftsleben sicher sehr ungewöhnlich. Dass den Marketern aber noch zugemutet wird, Lyoness mit nicht rückzahlbaren Anzahlungen zu finanzieren, ist durch nichts zu rechtfertigen. Als Gegen- leistung für ihre Tätigkeit erhalten Marketer lediglich eine Vergütung gemäss Compensation Plan. Dieser ist jedoch ebenso schwer nachvollziehbar wie zuvor die "Lyoness Vergütungen und Zahlungarten (2009)", bzw. die "Zusätzlichen Allg. Geschäftsbedingungen für Lyoness Mitglieder zur Nutzung der erweiterten Mitgliedsvorteile (2012)". Zudem enthält der Compensation Plan, in welchem anstatt von Anzahlungen von Bestellungen gesprochen wird, utopische Gewinnversprechungen. Die Marketer sind gemäss den Zusatzbedingungen für Lyoness Gutscheinbestellungen mit Anzahlung Fassung Nov. 2014 berechtigt, Originalgutscheine von Partnerunternehmen verbindlich bei Lyoness zu bestellen und hierauf eine Anzahlung zu leisten. Der bestellte, anbezahlte Gutschein kann erst dann eingelöst werden, wenn der Marketer den Restbetrag entweder aufbezahlt oder durch Vergütungen gemäss Compensation Plan erwirtschaftet hat. Der Marketer muss mindestens jenen Betrag anzahlen, der dem Rabattsatz entspricht, welcher Lyoness mit dem Händler ausgehandelt hat. Die Frage sei erlaubt, was denn die Höhe einer Anzahlung mit der Höhe des gewährten Händlerrabattes zu tun hat. Dass Lyoness ein Interesse daran hat, dass Anzahlungen möglichst lange bestehen bleiben, zeigt folgende Regelung: Art. 13 Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer: "Grundsätzlich ist eine verbindliche Bestellung eines Originalgutscheines innerhalb eines Jahres vollständig zu bezahlen. Ist eine Bestellung innerhalb dieser Jahresfrist nicht vollständig bezahlt oder erwirtschaftet, fordert Lyoness den Marketer auf, den verbleibenden Anzahlungsbetrag innerhalb von 6 Wochen zu bestätigen. Im Falle der fristgerechten Bestätigung wird die Fälligkeit der Restzahlung ein Jahr verlängert, maximal für einen Zeitraum von 4 Jahren seit der ursprünglichen Bestellung. Nach Ablauf der dritten Verlängerungsperiode ist die Restzahlung innerhalb von 12 Monaten zu entrichten, d.h. die Restzahlung ist spätestens fünf Jahre nach der ursprünglichen Gutscheinbestellung zu bezahlen oder zu erwirtschaften. Wird die Fälligkeit nicht mir fristgerechter Bestätigung verlängert oder bleibt die Restzahlung auch nach Ablauf der fünf Jahre seit der Gutschein- bestellung fällig, so tritt Lyoness von dieser Gutscheinbestellung zurück und der verbleibende Anzahlungsbetrag verbleibt bei Lyoness". Diese Regelung zeigt einerseits überdeutlich, wie sehr Lyoness das Anzahlungsgeschäft fördert, andererseits dass Anzahlungen keinen Bezug zu angestrebten Warenkäufen haben und nur auf die Erzielung von Vergütungen abzielen. Dass Lyoness ihren Marketern fünf Jahre Zeit gibt, um die Restzahlung zu leisten bzw. zu erwirtschaften, liegt wohl daran, dass die Marketer so während sehr langer Zeit für Lyoness keilen, in der Hoffnung, Vergütungen zu erwirtschaften. Zur Funktionsweise von Anzahlungen ist einmal mehr zu sagen, dass eine einmal geleistete Anzahlung stets bei Lyoness verbleibt und deshalb von Lyoness als Betriebsertrag vereinnahmt werden kann. Bei späterer Aufzahlung (Restzahlung) fliessen Lyoness vorher ausgehandelte Händler-Rabatte zu, die exakt der Höhe der Anzahlung entsprechen. Wenn also ein Anzahler, der CHF 3,000.- anbezahlt hat, Warengutscheine über CHF 30,000.- von Möbel Märki (ausgehandelter Rabatt 10 %) erhalten will, muss er CHF 27,000.- aufzahlen. Für diesen Betrag liefert Möbel Märki Warengutscheine über CHF 30,000.-, da ja vorher ein Rabatt von 10 % ausgehandelt wurde. Aufzahlung und auch Re-Cash sind deshalb für Lyoness erfolgsneutral, d.h. sie braucht kein eigenes Geld auszugeben. Paradiesische Verhältnisse für Lyoness! Sind sie es aber auch für ihre Marketer? Eigentlich ist es kaum nachvollziehbar, wie jemand mit gesundem Menschenverstand einen solchen Vertrag mit Lyoness eingehen kann.

von twist am
28.11.2015, 10:38

NEUE ENTWICKLUNG IN ÖSTERREICH

Beim Beschluss des Landesgerichtes für Strafsachen, Wien (siehe meinen Beitrag vom 27.11.2015) ist anzunehmen, dass Richter Christian Walzi, durchaus erkannt hat, dass das Geschäftsmodell von Lyoness fragwürdig ist. Dies zeigt sich an seinen folgenden Aussagen: "Mag es allenfalls auch die inhaltliche Nachvollziehbarkeit des gesamten Lyoness-Systems (AGB, ZAGB, Informationsbroschüren u.ä.) teilweise nur schwer möglich sein, insbesondere auch die Vergütungsarten komplex ausgestaltet und geregelt sein, so ist dies doch für sich allein kein ausreichendes Indiz für das Vorliegen einer strafbaren Handlung. Mag der Umstand, dass eine Vielzahl von Personen ihre bei Lyoness getätigten Anzahlungen zurückfordern bzw. zurückgefordert haben, auf eine falsche oder falsch verstandene Beratung zurückzuführen sein. Aber auch dies ändert im gegenständlichen Ermittlungsverfahren nichts daran, dass das vom Beschuldigten gegründete Lyoness Geschäftsmodell nur bei Vorliegen a l l e r strafrechtlichen Tatbestandselemente nach § 168a StGB strafbar wäre, mag es auch möglicherweise auch zivilrechtlich bedenklich sein".

von twist am
28.11.2015, 10:12

NEUE ENTWICKLUNGEN IN ÖSTERREICH

Die österreichische Online-Zeitung Kleinezeitung (www.kleinezeitung.at) hat am 23.11.2015 einen Artikel mit dem Titel "Straflandesgericht; Lyoness kein Pyramidenspiel" publiziert. Vielsagend sind die Kommentare, die darauf von Lesern geposted worden sind. Hier eine Auswahl: von voit60: "Die machen Kohle damit, dass sie Menschen finden, die viel Geld einzahlen um sich in "neue Märkte" einzukaufen. Allein mit Rabattkarterln verdient man nicht so viel Geld, wie es die Häuptlinge hier tun. Der Richter scheint ein Rapid-Fan zu sein". Antwort von MartinP: "Darum sind sie ja auch bei Rapid eingestiegen. Passen super zu diesen "Schwindligen". von secundus: "Bei so einem Urteil kann die Staatsanwaltschaft nur Berufung einlegen." von 12stones: "Man kann es bezeichnen wie man will, es ändert nichts an der Tatsache, dass die Luft draussen ist". von acionescio: "Vom Gericht bekommt man ein Urteil, aber in diesem Fall sicher keine Gerechtigkeit - sehr schade für die vielen Opfer und gut für Herrn Freidl. Wie weltfremd muss man sein, ein solches Urteil zu sprechen?". von sternschnuppe8: "Kann ich gar nicht glauben".

von Nero888 am
27.11.2015, 17:24

von am äh

Ganz toll Ist das die Überraschung

von am
27.11.2015, 15:04

NEUE ENTWICKLUNG IN ÖSTERREICH

Das Landesgericht für Strafsachen, Wien,hat am 18.11.2015 auf Antrag von Hubert Freidl/Lyoness beschlossen, das Ermittlungsverfahren der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA), Wien, wegen des Verdachts des Betrugs und des Pyramidenspiels sei einzustellen. Ob die WKStA gegen diesen Beschluss Beschwerde beim Oberlandesgericht , Wien, einreichen wird, ist noch offen. Das Landesgericht für Strafsachen, Wien, hat jedoch entgegen dem Antrag von Hubert Freidl/Lyoness n i c h t beschlossen, dass auch die Ermittlungen der WKStA einzustellen sind bezüglich Verstoss gegen § 15 Abs. 1 des Kapitalmarkt- gesetzes KMG (Missachtung der Prospektpflicht bei Ausgabe von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen). Hier müssen die Ermittlungen der WKStA "zur Verdichtung des Sachverhaltes" fortgeführt werden. Das Landesgericht für Strafsachen urteilte primär darüber, ob Hubert Freidl/Lyoness gemäss § 168a des öster- reichischen Strafgesetzbuches ein illegales Gewinnerwartungssystem betreibt. Ein Gewinnerwartungssystem ist nach österreichischem Recht nur dann verboten, wenn den Teilnehmern ein Vermögensvorteil unter drei kumulativen Voraussetzungen in Aussicht gestellt wird: 1. Der Teil- nehmer muss selbst einen Einsatz leisten. 2. Der Teilnehmer muss weitere Teilnehmer unter gleichen Bedingungen zuführen. 3. Es müssen sich diese weiteren Teilnehmer ganz oder zumindest teilweise bedingungsgemäss verhalten, also sowohl einen Einsatz leisten als auch weitere Teilnehmer gegen Einsatz dem System zuführen. Ist nur eine dieser drei Voraussetzungen nicht gegeben, ist nach österreichischem Gesetz nicht von einem verbotenen Gewinnerwartungssystem auszugehen. Es würde kaum überraschen, wenn es sich nun zeigen sollte, dass beim Lyoness-System die drei erforderlichen kumulativen Voraussetzungen nicht gegeben sind. Schliesslich wurde das System wohl mit anwaltlicher Hilfe konzipiert. Offensichtlich hat sich der Gesetzgeber bei der Definition eines illegalen Gewinnerwartungssystems bzw. beim Gesetzestext einfach am System der in der Vergangenheit aufgetretenen Fälle von Gewinnerwartungssystemen orientiert. Das Landesgericht für Strafsachen, Wien, vertrat nun die Meinung, dass "sich nicht stichhaltig ableiten lässt, dass 1. Anzahlungen einen Einsatz im Sinne des Gesetzes darstellen und 2. dass es eine Bedingung gab, dem Lyoness-System weitere Teilnehmer unter gleichen Bedingungen zuzuführen, die sich dann wiederum bedingungsgemäss zu verhalten hatten". Gemäss den Zusätzlichen Allg. Geschäfts- Bedingungen zur Nutzung der Erweiterten Mitgliedsvorteile, Fassung April 2012, auf die sich das Gericht abstützte, konnte man bei Lyoness Premium Mitglied werden, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: a. geleistete Anzahlungen auf Original- Gutscheine in Höhe von CHF 3,000.-. b. vollständig bezahlte Einkäufe in Höhe von CHF 30,000.- innert 12 Monaten. c. Beträge, die bis zur Erreichung des Gesamtvolumens von CHF 30,000.- fehlen, können durch geleistete Anzahlungen auf Originalgutscheine ausgeglichen werden, wobei der Anzahlungsbetrag mit z e h n zu multiplizieren ist. Daraus ergibt sich, dass es bei Lyoness möglich war, auch ohne Anzahlungen den Status eines Premium Mitglieds zu erlangen, wenngleich natürlich die Anzahlungen, die mit Faktor 10 (!) angerechnet wurden, stark beworben wurden. Gemäss den bei der WKStA liegenden Bilanzen und Erfolgsrechnungen der Lyoness Europe AG hat diese in den Geschäftsjahren 2008-2012 Erlöse aus Anzahlungen und Provisionen auf Gutscheinen in Höhe von CHF 1,059,977,684.03 als Betriebs- ertrag verbucht, also für sich vereinnahmt. Aus mir vorliegenden Bilanzen/Erfolgs- Rechnungen der Lyoness Europe AG geht auch hervor, dass in den Jahren 2007 - 2010 der Betriebsertrag ausschliesslich aus Anzahlungen und Provisionen auf Gutscheinen bestand. Dabei hatte Lyoness zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit in der Schweiz noch behauptet, ihre Betriebskosten würden dadurch gedeckt, dass Lyoness 1 % der Umsätze bei Lyoness-Händlern für sich behält. Was bedeutet es, wenn es zu einer Einstellung der Ermittlungen der WKStA bezüglich Pyramidenspiele kommen sollte? Es bedeutet lediglich, dass das Lyoness-System nicht exakt nach den Methoden aufgebaut ist, welche der Gesetzgeber bekämpfen wollte. Es bedeutet n i c h t , dass das von Lyoness praktizierte Geschäftsmodell in Ordnung ist. In Australien sind die Gesetzesbestimmungen bezüglich Pyramidenspiele ähnlich wie in Österreich, weshalb die dortige Konsumentenschutz- bhörde ACCC mit ihrer Klage gegen Lyoness wegen Betriebs eines Schneeballsystems und Referral Selling, die auf Anregung von sich geschädigt fühlenden Premium Mitgliedern erhoben wurde, nicht erfolgreich war.Der urteilende Richter G. Flick vom Federal Court of Australia meinte jedoch, dass "die Art und Weise in welcher Pyramidenverkaufssysteme funktionieren, komplex und trügerisch sind und dass das vorliegende Lyoness Loyalty Programm keine Ausnahme ist". Rod Sims, der Vorsitzende der ACCC liess verlauten, dass man eine Änderung des australischen Konsumentenschutz- gesetzes ins Auge fasse, um es zu ermöglichen, Systemen wie demjenigen von Lyoness Einhalt zu gebieten. Die österreichischen Rechtsanwälte Dr. Breiteneder und Dr. Fromhold, Wien, haben längst erkannt, dass es andere Wege gibt, die dazu führen, dass Lyoness den Anzahlern auf Geheiss von österreichischen Gerichten ihr Geld zurück geben muss. Diese Anwälte hatten in zahlreichen Fällen Erfolg, weil sie auf Verletzung des Konsumenten- schutzgesetzes KSchG bzw. auf Verletzung des Kapitalmarktgesetzes KMG klagten. Aufgrund des KSchG hatten Anzahler mit Konsumentenstatus ein Rücktrittsrecht. Aufgrund des KMG wurde ein Verletzung der Prospektpflicht bei der Ausgabe von Optionen zur Finanzierung von Werbekampagnen festgestellt. Nicht selten kam es aufgrund dieser gesetzlichen Vorschriften auch dazu, dass Lyoness "freiwillig" bereit war, den Anzahlern ihr Geld zurück zu geben. Die Feststellungen der Gerichte betr. Rücktrittsrecht gemäss KSchG führte dazu, dass Lyoness von Konsumenten keine Anzahlungen mehr entgegen nehmen konnte. Seit 8.11.2014 wird das Anzahlungs- Geschäft nur noch mit Unternehmern (Marketern) fortgesetzt, welche nicht durch das KSchG geschützt sind. Die Marketer müssen ihre Leistungen (primär die Anwerbung weiterer Mitglieder/Marketer/SME-Händlern) "ausschliesslich im Rahmen einer eigenverantwortlichen, rechtlich von Lyoness unabhängigen Tätigkeit erbringen und sie sind ins- besondere nicht an Weisungen von Lyoness gebunden". Auf diese Weise überbürdet Lyoness jegliche Verantwortung auf ihre Marketer. Speziell: Ein Marketer (gemäss Art. 9.4. Lyconet Vereinbarung) muss die Vergütungsabrechnungen unverzüglich prüfen und etwaige Einwände spätestens innert einer Woche in der von Lyconet bestimmten Form schriftlich gegenüber Lyconet geltend machen. Bei Verletzung dieser Pflicht können Lyconet Schadenersatzansprüche zustehen. Anmerkung: Lyconet ist eine blosse Marke, ohne eine eigene Rechtspersönlichkeit) Das Landesgericht für Strafsachen, Wien, ist m.E. einem Irrtum erlegen. Auf Seite 9 ihres Urteils steht: "Im neuen Geschäftsmodell von Lyoness, welches seit 8.11.2014 in Geltung steht, ist eine Anzahlung auf Originalgutscheine nicht mehr möglich". Jeder CH-Marketer kennt jedoch die "Zusatzbedingungen für Lyoness Gutsscheinbestellungen m i t Anzahlung, Fassung Nov. 2014",worin unter Art. 2.1. steht: "Der Marketer kann Originalgutscheine bzw. Gift Cards von Partnerunternehmen gemäss Ziff. 6 der Lyoness AGB verbindlich bei Lyoness bestellen und hierauf eine A n z a h l u n g leisten. Diese Möglichkeit besteht nur für Lyoness-Mitglieder die eine Lyconet Vereinbarung abgeschlossen haben. Lyoness behält sich vor, anzubezahlende Gutscheinbestellungen abzulehnen". In der Lyconet Vereinbarung für unabhängige Lyconet Marketer Fassung Nov. 2014 wird der Vertragsgegenstand (Art. 1) umschrieben mit: "Der Marketer ist berechtigt, die Verbreitung und Nutzung der Treue- und Marketing- Programme zu fördern durch a) die Gewinnung neuer Mitglieder und die Betreuung bestehender Mitglieder b) die Gewinnung neuer Marketer und die Betreuung bestehender Marketer c) die Gewinnung neuer SME-Partnerunternehmen und Betreuung bestehender SME Unternehmen". Als Gegenleistung (Art. 3) erhält der Marketer Vergütungen gemäss dem Compensation Plan. Dieser ist nicht nachvollziehbar und Anzahlungen werden darin vorsichtshalber "Bestellungen" genannt. Wie seit langem bekannt ist, ist auch das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (also der österreichische Staat, nicht ein sich geschädigt fühlendes Lyoness Mitglied) gegen Lyoness aktiv geworden. Das Bundesministerium hat den Verein für Konsumenteninformation VKI; Wien, beauftragt, eine Klage gegen Lyoness zu erheben wegen gesetzwidrigen Allg. Geschäftsbedingungen. Das Handelsgericht, Wien, hat im Februar 2015 festgestellt, dass alle 61 beanstandeten Klauseln in den AGB von Lyoness ungesetzlich sind. Lyoness hat das Urteil an die nächsthöhere Instanz weitergezogen, ein Urteil ist anfangs 2016 zu erwarten. Schlussbemerkung: Die Kritik am Geschäftsmodell Lyoness ist fortzuführen. Insbesondere ist weiterhin dringend davon abzuraten, Anzahlungen zu leisten. Nach 12- jähriger Existenz müsste Lyoness eigentlich in der Lage sein, ihren Betrieb aus eigenen Mitteln zu finanzieren und auf nicht rückzahlbare Anzahlungen zu verzichten. Die Kritik an Lyoness ist dann einzustellen, wenn Lyoness ihr Anzahlungsgeschäft und den damit verbundenen Verkauf von Beteiligungen an ausländischen Verrechnungssystemen aufgibt.

von plattform info am
26.11.2015, 10:03

Es gibt eine Weihnachtsüberraschung!!!

Die AustriaPresseAgentur (APA) hat den Beschluss des LG Wien, von wem auch immer, erhalten. Die Presseberichte in diesem Zusammenhang sind das eine. Die Ursache das andere! Wir kennen Beides! Es ist nicht so, wie es den Anschein hat! Es gibt eine Weihnachtsüberraschung!!!

von User1 am
25.11.2015, 22:23

Nun hat auch das Österr. Gericht festgestellt, dass Lyoness KEIN ilegales Pyramidenspiel ist!

Die entsprechende Feststellung gab es schon sehr lange im Gutachten von Uni- Prof. Lewisch und Kalls (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130912_OTS0102/gutachten-bestaetigt-lyoness-kein-pyramidenspiel ). Es folgte die Feststellung der Norwegischen Lotterie- und Spielbehörde. In Australien wurden dann bei Gericht ALLE Klagepunkte gegen Lyoness abgewiesen und die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) musste gesamten Verhandlungskosten übernehmen. Das sehr ausführliche Urteil ist auf http://www.judgments.fedcourt.gov.au/judgments/Judgments/fca/single/2015/2015fca1129 für jeden nachzulesen! Nun gibts dazu auch die erste österreichische Gerichtsentscheidung. Auf http://www.kleinezeitung.at/k/wirtschaft/4872679/Wien_Straflandesgericht_Lyoness-ist-kein-Pyramidenspiel ist folgendes zu lesen: “Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft vermutet hinter der Rabattfirma Lyoness ein Pyramidenspiel. Das Straflandesgericht Wien hat das Verfahren gegen Lyoness in diesem Punkt eingestellt. Für die Richter ist Lyoness kein Pyramidenspiel.”

von Nero888 am
24.11.2015, 11:12

Twist & Co

Nun ist es wohl amtlich. Eure letzte Hoffnung wurde beerdigt. Lyoness ist rechtens. Aufgrund der Gerichtsentscheidung kann man all eure 2000 Kommentare wohl als geschäftsschädigend bewerten.Mir bleibt die kleine innere Genugtuung, wenn ich bedenke, wieviel Zeit und Energie ihr euch selber beraubt habt.

von twist am
23.11.2015, 18:51

WAS DENKT MAN IN DEUTSCHLAND ÜBER LYONESS?

CH-Lyoness-Freaks, die es interessiert, wie Lyoness in Deutschland wahrgenommen wird, sollten auf die Internetseite www.nebenverdienstberatung.de gehen und sich die Beiträge unter "Lyoness hat meine Erwartungen nicht erfüllt" einlesen. Viel Vergnügen.

von germanius am
20.11.2015, 10:20

Strafantrag

Die Information von "allesrecht" wurde inzwischen auch von Quellen bestätigt die Akteneinsicht haben im Akt LYONESS. Der Strafantrag-Entwurf beinhaltet die §§ 146 StGB, 147 Abs 2 StGB, §§ 148 StGB! Im Internet kann man nachlesen was diese §§ beinhalten. Für die LYONESSEN dürfte die Sachlage inzwischen mehr als unangenehm sein.

von allesrecht am
19.11.2015, 18:25

Strafantrag in Vorbereitung

Von einer in der Akte Lyoness vertrauter Quelle war zu erfahren, dass angeblich der ermittelnde Oberstaatsanwalt Mag. Michael Schön, von der Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption in Wien, einen Entwurf eines Strafantrages in der Strafsache gegen Hubert FREIDL und ANDERE wegen §§ 146 StGB, 147 Abs 2 StGB, §§ 148 StGB, 168a StGB (Ketten- und Pyramidenspiel), § 15 KMG (Verstoss gegen das Kapitalmarktgesetz) an die Oberstaatsanwaltschaft Wien übermittelt haben soll.

von twist am
31.10.2015, 13:21

DAS URTEIL IN AUSTRALIEN

Obwohl die Klage der australischen Konsumentenschutzbehörde ACCC nicht dazu führte, dass man Lyoness den Betrieb eines Schneeballsystems im Sinne des australischen Konsumentenschutzgesetzes (Australian Consumer Law) nachweisen konnte, ist es doch interessant, zu sehen, was die ACCC bei ihren Ermittlungen gemäss ihrer Klageschrift festgestellt hat: 1. Von Nov. 2011 bis April 2012 wurde das Loyalty Programm in Australien durch die Lyoness Europe AG, Buchs, betrieben. 2. Seit April 2012 wird das Loyalty Programm durch die Lyoness Asia Ltd., Hongkong, betrieben. 3. Bis April 2012 konnte man nur Premium Mitglied werden durch Leisten einer Anzahlung von GBP 1,800.- oder ADollar 3,000.-. 4. Seit April 2012 kann man Premium Mitglied werden durch a) Eigeneinkäufe von ADollar 30,000.- innerhalb von 12 Monaten oder b) durch einen Mix aus Anzahlungen und Eigeneinkäufen. 5. Von Zeit zu Zeit bot Lyoness in Australien ihren Mitgliedern die Möglichkeit, zulasten ihrer Anzahlungen Einheiten (Units) an einem ausländischen Verrechnungsprogramm zu erwerben. Vom Zeit zu Zeit erwarben europäische und nordamerikanische Lyoness Mitglieder Einheiten am Verrechnungsprogramm Australien , indem sie Anzahlungen zugunsten von Lyoness Europe AG oder Lyoness America Inc. leisteten. 6. Australische Lyoness Mitglieder hatten nur die Möglichkeit, ihre Anzahlungen zugunsten von Lyoness Asia Ltd., Hongkong oder Lyoness Europe AG, Buchs, zu leisten. 7. Australische Mitglieder, die vor April 2012 beitraten, erhielten für ihre Anzahlungen z.G. Lyoness Europe AG Einheiten für das Verrechnungsprogramm Grossbritannien. In einigen Fällen wurden diese Einheiten später in Einheiten für das australische Verrechnungsprogramm umgewandelt. 8. Von April bis August 2012 konnten Loyalty Benefits (Mitgliedsvorteile) nur generiert werden durch Einkäufe bei den Grossverteilern Woolworths und Harvey Norman. In beiden Fällen verkaufte Lyoness Warengutscheine dieser Firmen, hatte aber im übrigen kein Vertragsverhältnis mit diesen Firmen. Die Loyalty Benefits, die aus dem Kauf von Warengutscheinen entstanden, waren nie höher als 2 %. 9. Von August 2012 bis Mai 2013 gab es in Australien keine Grosshändler, bei denen Einkäufe getätigt werden konnten, die zu Mitgliedsvorteilen führten. (Anmerkung: Woolworths und Harvey Norman waren ausgestiegen). Ab März 2013 war Coles der einzige Grossverteiler, bei dem man Lyoness Mitgliedsvorteile erhalten konnte. Lyoness verkaufte Warengutscheine von Coles, hatte im übrigen aber kein Vertragsverhältnis mit Lyoness. Die Mitgliedsvorteile, die aus dem Kauf von Coles-Warengutscheinen entstanden, waren nie höher als 2 %. 10. Zwischen Januar und Juni 2013 leisteten australische Lyoness Mitglieder Anzahlungen von ca. ADollar 4,660,000.-. Im gleichen Zeitraum entstanden Loyalty Benefits aufgrund von Einkäufen von ADollar 159,450.-. Der Betrag der durch Einkäufe entstandenen Loyalty Benefits war unbedeutend im Vergleich mit dem Betrag der Anzahlungen und somit zur Berechnung der erweiterten Mitgliedsvorteile. 11. Zu keinem Zeitpunkt bestand die begründete Aussicht, dass eine Person, die durch Leistung einer Anzahlung Premium Mitglied wurde, finanzielle Vorteile erlangen würde, die grösser sein würden, ihre Anzahlung. 12. Mitglieder wurden dazu ermuntert, Premium Mitglied durch das Leisten einer Anzahlung zu werden mit dem Versprechen, dass sie finanzielle Vorteile erzielen würden, die höher als ihre Anzahlung sein werden. Mein Kommentar: Also wieder das genau gleiche Vorgehen wie in der Schweiz. Mit Spar und Manor (und anderen) betrieb Lyoness das gleiche Spielchen mit den Warengutscheinen. Auch dort ging der Schuss nach hinten los, d.h. Lyoness musste das Logo dieser Firmen umgehend von ihrer Homepage entfernen. Manor und Spar versicherten, dass sie niemals Handelspartner von Lyoness sein wollten.

von am
31.10.2015, 11:10

DAS URTEIL IN AUSTRALIEN

Wie mir mitgeteilt wird, haben sich CH-Lyonesss-Freaks und Marketer über das Urteil in Australien gefreut. Sie haben sich Mails geschickt mit dem Inhalt, dass nun "schön langsam alles den richtigen Weg geht". Mit dem "richtigen Weg" meinen sie natürlich, dass bei Lyoness wieder eitel Sonnenschein herrsche und die Kritiker verstummen werden. Sie täuschen sich. Gibt es überhaupt einen Grund zu "Freude herrscht"? Keineswegs. Ein Urteil, bei dem Richter G. Flick vom Federal Court sagte, dass "die Art und Weise in welcher Pyramidenverkaufssysteme funktionieren, komplex und trügerisch sind" und dass "das vorliegende Lyoness Loyalty Programm keine Ausnahme ist" ist nun wirklich kein Grund, um euphorisch zu werden. Dass der Chairman der australischen Konsumentenschutzbehörde, Rod Sims, nach der Urteilsverkündung sagte: "Wir werden das Urteil sorgfältig prüfen. Es geht hier um eine ernste Angelegenheit (serious matter) und wir werden uns die Zeit nehmen, die notwendig ist, um das Urteil zu prüfen" ist nun wirklich kein Grund, um sich auf die Schultern zu klopfen. Rod Sims liess sogar verlauten, dass man eine Änderung des australischen Konsumentenschutzgesetzes in Auge fasse, um es künftig zu ermöglichen, Systemen wie demjenigen von Lyoness Einhalt zu gebieten. Das zeigt, dass er erkannt hat, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Die Lyoness-Freaks sollten auch nicht vergessen, dass Lyoness in Österreich bereits mehrfach rechtsgültig aufgrund des Rücktrittsrechtes im Konsumenten- Schutzgesetz dazu verurteilt wurden, Anzahlungen samt Zinsen und Kosten zurück zu zahlen. Die Lyoness-Freaks sollten auch zur Kenntnis nehmen, dass immer mehr Anzahler realisieren, dass sie getäuscht worden sind und nun ihr Geld zurückfordern. Die Lyoness-Freaks sollten auch nicht vergessen, dass vom Handelsgericht, Wien, im Februar dieses Jahres festgestellt worden ist, dass 61 Klauseln in den AGB von Lyoness illegal sind. Die Entscheidung der nächsten Instanz, an welche Lyoness das Urteil weitergezogen hat, wird anfangs 2016 erwartet. Die Lyoness-Freaks sollten auch nicht vergessen, dass die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korrruption, Wien, nach Abschluss ihrer über dreijährigen Ermittlungen gegen Lyoness (vermuteter Betrieb eines Schneeballsystems und vermuteter schwerer Betrug) kürzlich einen sog. Vorhabensbericht an ihre Aufsichtsbehörde, der Oberstaatsanwaltschaft, gerichtet hat, in welchem sie ausführte, wie sie in der Sache weiter vorgehen will. Mein Kommentar: Für Juhudeln (tut man bei Lyoness oft und gerne) besteht überhaupt kein Anlass. Viel mehr ist weiterhin äusserste Vorsicht bei Anzahlungen geboten. Wenn die Anzahlungen ausbleiben, wird die Geldmaschine Lyoness ausgetrocknet. Erstes Zeichen dieser Austrocknung ist die Massenentlassung von Mitarbeitern bei Lyoness Austria im Juni 2015.

von twist am
29.10.2015, 18:58

LYONESS SAGTE DIE UNWAHRHEIT

Nachdem das Urteil des australischen Bundesgerichtes (Federal Court of Australia) am 23. Oktober 2015 in der Klage der australischen Konsumenten- schutzbehörde ACCC (Australian Competition and Consumer Commission) gegen Lyoness gefallen war, gab es noch am gleichen Tag eine Lyoness- Presseaussendung verfasst vom neuen Pressesprecher Bernhard Krumpel mit dem Titel "Lyoness gewinnt in Australien". In der Presseaussendung wird gesagt, dass "die ACCC 2014 begonnen hat, die geschäftlichen Aktivitäten von Lyoness in Australien auf Anregung von Mitbewerbern zu untersuchen". Da Lyoness ja Gott sei Dank keine Mitbewerber hat, es also meines Wissens keine andere Firma gibt, die unter dem Deckmantel einer Einkaufsgemeinschaft das Anzahlungsgeschäft betreibt, schien mir die Aussage von Lyoness suspekt. Auf meine Rückfrage bei der ACCC bestätigt mir diese heute klipp und klar: "The matter was first brought to our attention by people that had been members of Lyoness. It is not true that the matter was taken on on the initiative of competitors. The ACCC conducts matters for the benefit of consumers, not competitors". Zu deutsch: "Wir wurden auf die Angelegenheit aufmerksam gemacht von Leuten, welche Lyoness-Mitglieder waren. Es ist nicht wahr, dass die Angelegenheit auf Initiative von Mitbewerbern verfolgt wurde. Die ACCC handelt im Interesse von Konsumenten, nicht von Mitbewerbern". Mein Kommentar: Lügen haben kurze Beine. Natürlich wollte Lyoness nicht sagen, das es australische Premium Mitglieder waren, die sich geschädigt fühlten, welche die Untersuchung/die Klage des ACCC ausgelöst hatten. l

von am
28.10.2015, 17:40

Nachtrag zu meinem Beitrag vom 28.10.2015

Zu meinem Beitrag vom 28.10.2015 mit dem Titel "Was ist Lyoness wirklich?" möchte ich noch nachtragen, dass Lyoness gemäss ihren Zusätzlichen Allg. Geschäftsbedingungen zur Nutzung der erweiterten Mitgliedsvorteile, Fassung April 2012, die für das Urteil in Australien massgebend waren, unter Art. 5.4. folgende Regelung hatte : "Das Mitglied kann Premium Mitglied werden, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist: a) vollständig bezahlte (und gebuchte) Einkäufe mittels Cashback Card, Gutscheinen und/oder Online Shopping in Höhe von CHF 30,000.- innerhalb eines beliebigen 12-Monatszeitraums. b) Beträge, die bis zur Erreichung des Gesamtvolumens von CH 30,000.- fehlen, können durch geleistete (und verbuchte) Anzahlungen auf Originalgutscheine bzw. Gift Cards ausgeglichen werden, wobei der Anzahlungsbetrag mit zehn (!!) zu multiplizieren ist. c) Geleistete (und verbuchte) Anzahlungen auf Originalgutscheine bzw. Gift Cards in Höhe von CHF 3,000.- (Premium Gutschein Anzahlung) Aufgrund der delikaten Rechtslage hat Lyoness also bewusst eine Möglichkeit geschaffen, dass man auch ohne Anzahlungen Premium Mitglied werden konnte. Wie sehr Lyoness jedoch die Anzahlungen forciert hat, zeigt die Tatsache, dass sie Jenen, die Anzahlungen leisteten, diese mit Faktor 10 anrechnete. Aufgrund der Rechtslage war es Lyoness zu gefährlich, ein System zu haben, bei dem Anzahlungen obligatorisch waren. Es war aber gar nicht nötig, die Anzahlungen flossen auch auf "freiwilliger Basis" in Millionenhöhe. Schliesslich war es Aufgabe der schon bestehenden "eigenverantwortlich und von Lyoness unabhängig handelnden Premium Mitglieder" , die Neumitglieder davon zu überzeugen, dass eine sofortige Teilnahme am System mit Anzahlung für sie "das Be