Luftbefeuchter: Ultraschallzerstäuber sind unhygienisch

saldo 16/2015 vom | aktualisiert am

von

Sobald die Raumluft im Herbst durch Heizungen erwärmt wird, steigt die Trockenheit. Häufig setzt das den Atemwegen zu. Luftbefeuchter sollen hier Abhilfe schaffen. Aber mit der Feuchtigkeit steigt auch das Risiko von Schimmel und Milben. 

Der «K-Tipp» hat zehn Luftbefeuchter auf ihre Befeuchtungsleistung, Verkeimung, Stromverbrauch und Handhabung untersuchen lassen und die Anleitung bewertet. Nur ein Gerät schnitt sehr gut ab: Der «LW 45» von Venta befeuchtet gut, ohne dabei die Luft mit Keimen zu belasten. Mit 320 Franken ist er das mit Abstand teuerste Gerät. 

Auch die günstigeren Verdunster von Philips, Stadler und Turmix stiessen kaum Keime aus. Sie befeuchteten die Raumluft allerdings nicht so optimal wie der Venta. Ultraschallzerstäuber landeten auf den letzten Plätzen. Schlusslicht ist der «Prima Vista» von Landi, der wegen deutlich zu hohem Keimausstoss als «ungenügend» durchfiel.

Sehr gut:

Gut:

  • Philips HU4803/01 (Media Markt Fr. 149.95)
  • Stadler Form Oskar (Galaxus.ch Fr. 127.50)
  • Turmix AX 310 (Brack.ch Fr. 90.90)

Quelle: «K-Tipp», Ausgabe 16/2015, für Fr. 4.– am Kiosk oder unter Tel. 044 253 90 90 erhältlich.

0

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Test verwalten

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Luftbefeuchter: Verdunster funktionieren am besten

Luftbefeuchter: Praktisch, leise und regulierbar

Test: Schlittenstaubsauger