Krebserregende Stoffe in Mascara und Lidschatten

24. September 2009

von

Mascara, Lidschatten und Kajalstifte machen immer wieder Schlagzeilen wegen bedenklicher Inhaltsstoffe. Daran hat sich nicht viel geändert, wie eine Untersuchung zeigt.

Das Bundesamt für Gesundheit hat zusammen mit den Kantonslabors der beiden Basel 18 Lidschatten, 22 Mascara und 4 Kajalstifte untersucht. Geprüft wurden die Produkte einerseits auf den krebserregenden Stoff NDELA (N-Nitrosodiethanolamin) und auf Keime. Augenkosmetika fallen in unabhängigen Tests (Saldo 13/2006) und im Europäischen Produktewarnsystem Rapex immer wieder negativ auf.

Das gute vorweg: Bei den Kajalstiften gab es nichts zu bemängeln. Weniger erfreulich: Zwei Lidschatten wurden beanstandet. Ein Produkt aus Frankreich war stark verkeimt, eines aus Thailand enthielt acht Mal mehr NDELA als erlaubt. Die Bestände wurden beschlagnahmt.

Die 22 Mascaras entsprachen alle dem Gesetz. Allerdings: Neun davon wiesen Spuren von NDELA auf. Das könnte laut Kantonslabor Basel durch die «bessere Auswahl oder Kombination der Rohstoffe vermieden werden».

 

0

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Artikel verwalten

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Zarte Lippen ohne Erdölzusätze

Weitere Tests: Gesichts­cremes

Selen: Kein Schutz vor Krebs

Buchtipp zum Thema

100 Medizin-Mythen