«Konsumenten haben ein Recht auf reines Trinkwasser»

saldo 04/2013 vom

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Pflanzenschutzmittel verschmutzen zunehmend das Grund- und Trinkwasser. Wasserversorger und Kantonschemiker fordern ein Ein­greifen des Bundes.

Schweizer Bauern verspritzen laut einer Studie des Bundesamtes für Umwelt doppelt so viel Pflanzenschutzmittel wie Landwirte in Deutschland oder Österreich (saldo 17/11). Ihr lockerer Umgang mit Pflanzengiften wird zur Bedrohung für das Schweizer Trinkwasser: 70 Prozent des Grundwassers im Mittelland enthalten laut Bundesamt für Umwelt bereits zu hohe Mengen an Pestizidrückständen und Abbauprodukten. Das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern prognostiziert in einer Studie von 2012 eine zunehmende «Belastung der Gewässer». Laut einer Untersuchung der Sendung «Kassensturz» vom November 2012 stammen drei Viertel der Chemikalien im Trinkwasser aus der Landwirtschaft. Den Rest steuern Medikamente oder Putzmittel bei.80 Prozent des Schweizer Hahnenwassers stammen aus ungefiltertem Grundwasser. So gelangen Verunreinigungen in den menschlichen Körper. Experten sehen angesichts geringer Konzentrationen bislang keine Gesundheitsgefahren. Die Langzeitfolgen sind aber unklar. Französische und britische Biologen wiesen nach, dass Schadstoffe im Wasser die menschliche Schilddrüse beeinträchtigen und Fischmännchen Eier statt Spermien produzieren lassen. [...]

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