Kantonalbanken verunsichern ihre 3a-Sparer

saldo 02/2019 vom

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Einige Kantonalbanken ­verlangen für die beliebten Swisscanto-Vorsorgefonds neu Depotgebühren. Damit wollen sie erreichen, dass 3a-Sparer zu Fonds wechseln, die sie selbst anbieten. Aber es gibt ­günstigere Lösungen.

Alleinige Besitzerin: Swisscanto gehört jetzt der Zürcher Kantonalbank (BIld: gcan)

Alleinige Besitzerin: Swisscanto gehört jetzt der Zürcher Kantonalbank (BIld: gcan)

Der Klassiker beim steuerbegünstigten 3a-Sparen mit ­Wertschriften ist der Swiss­canto-Fonds BVG 3 Portfolio 45 (Valor 1131590). Den beliebten Fonds gibt es seit 1986. Vorsorgesparer haben ihm aktuell über 133 Millionen Franken anvertraut. Die durchschnittliche ­Jah­res­rendite nach Abzug der Kosten betrug bisher rund 3 Prozent. Depotgebühren fielen lange Zeit keine an, denn bis 2014 war der Fonds im ­Besitz der Kantonalbanken. Seitdem ­gehört er nur noch der Zürcher Kantonalbank. 

Deshalb verlangen die anderen Kantonalbanken für den «fremden» Swisscanto-Fonds neu Depotgebühren. Sie wollen Kunden damit zum Wechsel zu einem eigenen Fonds verleiten. Dafür verlangen sie keine ­solchen Gebühren. 

Die St. [...]

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