Chinoise: Heikle Keime auf vier von zehn Fleischplatten

Gesundheitstipp 12/2018 vom | aktualisiert am

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Wer an den Festtagen Fondue Chinoise isst, sollte ­vorsichtig sein. Denn rohes Fleisch ist oft mit Krankheitserregern belastet. Das zeigt der Labortest des Gesundheitstipp.

Beliebtes Weihnachtsgericht: Das rohe Fleisch wird gegart und mit Saucen aufgepeppt (Bild: STOCKFOOD)

Beliebtes Weihnachtsgericht: Das rohe Fleisch wird gegart und mit Saucen aufgepeppt (Bild: STOCKFOOD)

Erbrechen, Durchfall und Fieber: Jedes Jahr nach Weihnachten und Silvester häufen sich solche Krankheits­fälle. Das zeigen Untersuchungen des Bundesamts für Gesundheit. Übeltäter ist in der Regel der Festtagsklassiker: das Fondue Chi­noise. Dabei kocht man rohe Fleischstückchen von Poulet, Rind und Kalb in Bouillon. Besonders Pouletfleisch kann wegen Keimen Krank­heiten ­auslösen. Deshalb sollte das verkaufte, ­geschnittene Fleisch möglichst wenig Keime enthalten. Doch dem ist oft nicht so, wie ein Test des ­Gesundheitstipp zeigt.

Für immungeschwächte Personen gefährlich

Ein spe­zia­lisiertes Lebensmittel­labor untersuchte 10 Fondue-Chinoise-­Platten von Grossver­teilern und Metzgereien mit insgesamt 32 verschiedenen Fleisch­por­tionen auf Verarbeitungshygiene und Krankheitserreger (siehe ­Unten «So wurde ge­testet»). Das Resultat: Auf vier der zehn Platten hatte es viel zu viele schädliche Keime. Das heisst: Mindestens eine Fleischprobe pro Platte überschritt ­einen Richtwert der Deutschen Gesellschaft für ­Hygiene und Mikrobiologie. [...]

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