Handy: Das «Galaxy S10» ist leicht zu überlisten

saldo 05/2019 vom

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Das seit kurzem erhältliche Smartphone «Galaxy S10» ist das neue Flaggschiff von Hersteller Samsung. Wie viele andere moderne Handys kann man es per Gesichtserkennung entsperren. Doch das ist ein Sicherheitsrisiko: Mit einem simplen Porträtfoto oder einem Videoclip, der den Benutzer zeigt, lässt sich das Gerät knacken. Das zeigt ein ­Sicherheitsest des IT-Portals Heise.de. Einer Prüferin gelang es sogar, das Gerät ihres Bruders mit dem eigenen Gesicht zu entsperren. 

Bereits früher zeigte ein Test des niederländischen Konsumenten­magazins «Consumentengids», dass 32 von 66 aktuellen Handys mit ­einem Bild des Benutzers zu knacken sind. Unsicher waren neben Samsung Modelle von Sony, Huawei, Nokia, LG, HTC und ­Motorola (detaillierte Liste unter Saldo.ch/gesichtserkennung). 

Tipp: Auf die Gesichtserkennung und auch auf den Fingerabdruck verzichten. Mit einem Zahlencode sind die Handys deutlich besser ­geschützt – und man liefert den Handyherstellern erst noch keine biometrischen Daten.

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