Gute Fiebermesser für Kinder

K-Tipp 16/2012 vom

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Fieber messen kann man mit verschiedenen Methoden. Ein Test zeigt: Nuggi-Thermometer sind ungenau.

Das Schweizer Konsumentenmagazin «frc mieux choisir» hat Fiebermesser für Kinder auf ihre Messgenauigkeit, Anwendung und Bruch­sicherheit getestet. Vertreten waren Digital-, Infrarot-, Sensor-und Nuggi-Thermometer. Die Infrarot-Geräte messen die Temperatur im Ohr oder an der Schläfe. Sie sind präzise, und das Messen dauert nur wenige Sekunden. Allerdings hat diese Technik ihren Preis: Der Chicco Easy Touch kostet rund 50 Franken und der Braun Thermo­scan 5 rund 80 Franken. Fast ebenso teuer und präzise ist das Sensor-Gerät von Vicks. Es misst die Temperatur am Ohr.

Mit den digitalen Thermometern misst man oral, rektal oder in der Achselhöhle. Ein Piepsen zeigt das Ende der Messung an. In dieser Kategorie erhielt der Omron Flex Temp am meisten Punkte: Er ist sehr genau. Die anderen Geräte sind teils verwirrend, weil das Piepsen verschiedene Funktionen anzeigt.

Nicht überzeugt haben die Nuggi-Thermometer. Sie sind ungenau, und das Messen dauert zu lange. Ausserdem funktionieren sie nicht, wenn das Kind schreit oder einen Schnupfen hat.


Gute Thermometer:

  • Chicco Easy Touch, Infrarot (Fr. 49.90)
  • Vicks Gentle Touch, Sensor (Fr. 76.90)
  • Omron Flex Temp Smart/Premium, digital (Fr. 13.10, Bild)
  • Braun Thermoscan 5, Infrarot (Fr. 79.90)
  • Philips Avent, Thermo­meterset digital (Fr. 52.–)
  • Chicco Express, ­digital (Fr. 18.90)


Quelle: «frc mieux choisir», Ausgabe September 2012, www.frc.ch.

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