Günstigste Maschine näht schief

K-Tipp 05/2012 vom | aktualisiert am

Gute Computer-Nähmaschinen bieten mehr Komfort und eine grosse Auswahl an Stich­programmen. Ein mechanisches Modell produzierte schiefe Nähte und Garnknoten.

Die Bluse hat eine offene Naht, die Jeans ist zu lang. In solchen Fällen legen Besitzer einer Nähmaschine selber Hand an. Das deutsche «ETM Testmagazin» hat zwölf Nähmaschinen getestet. Prüfkriterien waren vor allem Funktio­nalität, Betrieb, Einstellungen und Lieferumfang.

Von fünf computergesteuerten Maschinen waren zwei «sehr gut» und drei «gut». Das Modell von Brother setzte sich an die Spitze. Es zeigt sehr gute Nähergebnisse, lässt sich äusserst komfortabel bedienen und ist schnell einsatzbereit. Fast gleich gut war die Bernina ber­nette 25, die 155 Stichprogramme zur Auswahl bietet.

Bei den sieben mechanischen Maschinen schnitten vier «gut» ab. Am besten war das Pfaff-Modell, u. a. wegen des Stichbilds und ihres gleichmässigen Nähens. Beim nur gerade «ausreichenden» Schlusslicht im Test, der Tristar SM 6000, zog der Nähfuss beim Nähen nach rechts. Sie kostet allerdings nur um die 90 Franken.
In der Schweiz sind von den getesteten Maschinen folgende erhältlich (Internetpreise):

«Sehr gute» Computer-­Nähmaschinen:

  • Brother Innov-is 30 (Fr. 629.–)
  • Bernina bernette 25 (Fr. 666.–)

«Gute» mechanische Nähmaschinen:

  • Pfaff Hobby 1132 (Fr. 548.–)
  • AEG NM 1714 (Fr. 154.–)

Quelle: «ETM Testmagazin», Ausgabe 3/2012,
www.etm-testmagazin.de.

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