Krankenkassen: Sparsame Versicherte werden bestraft

K-Tipp 14/2017 vom | aktualisiert am

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Die Prämien für Ver­sicherte mit der höchsten Franchise steigen nächstes Jahr pro­zentual wieder am stärksten. Viele Betroffene fühlen sich ungerecht behandelt. Im Jahr 2019 kommt es sogar noch dicker.

Krankenkassen Prämien (Bild: Fotolia)

Krankenkassen Prämien (Bild: Fotolia)

Das Bundesamt für Gesundheit gibt jeweils im Herbst die Kranken­kassenprämien für das nächste Jahr bekannt. Prognosen zufolge müssen Versicherte 2018 mit einem mittleren Prämienanstieg von 4 bis 5 Prozent rechnen.

Bei der letzten Prämienrunde betrug der Aufschlag in der Grundversicherung durchschnittlich 6 Prozent. Das galt für Prämien (inklusive Unfall) mit der Standardfranchise von 300 Franken – also für Versicherte, die pro Jahr «nur» die ersten 300 Franken an die eigenen Heilungskosten selber bezahlen müssen. Die Prämien für die rund 1,4 Millionen Versicherten mit der Maximalfranchise von 2500 Franken stiegen deutlich stärker, im Durchschnitt um 9 Prozent.

Das bedeutet: Prämienzahler, die am meisten ­Eigenverantwortung übernehmen und ­medizinische Leistungen möglichst sparsam beanspruchen, werden bestraft. Sie mussten die prozentual höchsten Aufschläge hinnehmen.

Es wird ihnen auch ­dieses Mal wieder so ergehen. Grund ist die Verordnung des Bundesrates zu den Wahlfranchisen. Sie schreibt vor, dass die Krankenk­assen die Prämien bei einer Franchise von 2500 Franken ­gegenüber der 300-Franken-­Franchise um maximal 1540 Franken pro Jahr reduzieren dürfen. [...]

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