Es geht auch ohne Roaming-Zuschlag

K-Tipp 06/2014 vom

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Aldi, Ortel, Mobilka und Ay Yildiz schaffen die Gebühren fürs Telefonieren im Ausland ab. Für Kunden von Swisscom & Co. bleiben sie hoch.

Der K-Tipp fordert seit Jahren: Die Roaming-Gebühren müssen sinken. Denn Schweizer zahlen fürs Telefonieren mit dem Handy im Ausland bis zu 15-mal so viel wie EU-Bürger. Doch geändert hat sich wenig. 

Swisscom, Sunrise und Orange haben einzig die Preise für Roaming-Pakete deutlich gesenkt. So verlangt Swisscom neu 79 Franken für 1000 Megabyte. Früher waren es 99 Franken. 

Das Problem: Bei Paketen zahlt man im Voraus für eine gewisse Anzahl Minuten, SMS oder Daten. Braucht man das Guthaben nicht auf, verfällt es.  Stossend: Der Normaltarif bleibt überrissen hoch.

Dass es anders geht, zeigt der Blick in die EU-Länder: Dort sanken die Preise seit 2007 massiv. 2016 soll Roaming abgeschafft werden. Der Druck der Politik zeigt jedoch bereits Wirkung: Die Prepaid-Firmen Aldi, Ortel, Mobil­ka und Ay Yildiz verlangen für Anrufe aus der EU in die Heimat und fürs Internet-Surfen gleich viel wie im Inland. 

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