Abstimmung: Missstände in der Landwirtschaft offensichtlich

K-Tipp 14/2018 vom | aktualisiert am

von

Die Fair-Food-Initiative und die Initiative für Ernährungssouveränität fordern eine sozial- und umweltverträglichere Landwirtschaft. Allerdings: Bei einem Ja entscheiden Bundesrat und Parlament, ob sich etwas ändert.

Abstimmung vom 23. September: Zwei Initiative n wollen die Qualität der Lebensmittel verbessern (Bild: Fotolia)

Abstimmung vom 23. September: Zwei Initiative n wollen die Qualität der Lebensmittel verbessern (Bild: Fotolia)

Sie formulieren hehre Ziele: Die Fair-Food-­Initiative der Grünen bezweckt ein grösseres Angebot an Lebensmitteln, «die von guter Qualität und ­sicher sind und die umwelt- und ressourcenschonend, tierfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden». Die ­Initiative für Ernährungssouveränität wiederum fordert «eine einheimische bäuer­liche Landwirtschaft, die einträglich und vielfältig ist, gesunde Lebensmittel produziert und den gesellschaftlichen und ökologischen Erwartungen der Bevölkerung gerecht wird». Hinter ihr stehen die Bauerngewerkschaft Uniterre und diverse vorab klein­bäuerliche und linke Organisationen.

Beide Agrarinitiativen kommen am 23. September zur Abstimmung. Bundesrat und Parlament empfehlen sie zur Ablehnung. Doch in der ersten SRG-­Umfrage stiessen sie auf ­geradezu überwältigende Zustimmung: Bei der Fair-­Food-Initiative gaben 78 Prozent, bei der Initiative für Ernährungs­souveränität 75 Prozent der rund 1200 Befragten an, ­sicher oder eher Ja zu ­stimmen.

Diese erste Erhebung fand allerdings in den ­Sommerferien statt. Zu ­diesem Zeitpunkt dürften sich die wenigsten Stimmberechtigten bereits vertieft mit den Vorlagen befasst haben. Es überrascht aber nicht, dass beide Initiativen viel Sympathie ernteten. [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift K-Tipp und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift K-Tipp und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Die Zahl: 160

Fine-Food-Nusstorte: «Ein Industrieprodukt»

Freipass für Unkrautgift