Der Trick mit der Transportgebühr

K-Tipp 07/2013 vom

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Wer online inseriert, muss sich vor Betrügern in Acht nehmen.

Auf Plattformen wie Ricardolino.ch geben sich Betrüger aus Grossbritannien als Kaufinteressenten aus und zeigen sich bereit, die vereinbarte Summe im Voraus zu überweisen. Kurz darauf trifft beim Verkäufer ein angeblich von Paypal (oder einem britischen Finanzinstitut) stammendes E-Mail ein. Darin heisst es, der Käufer habe den Betrag auf einem Paypal-Konto hinterlegt – plus eine hohe Transportgebühr. Später meldet sich der Betrüger wieder: Man solle diese Gebühr per Baranweisung an eine Kurierfirma überweisen. Diese werde dann die Ware abholen.

Aber: Die Betrüger haben überhaupt kein Geld hinterlegt. Wer die «Transportkosten» überweist, sieht sein Geld nie mehr.   

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