Flugaufsichtsbehörde mit «Beisshemmungen»

K-Tipp 02/2019 vom | aktualisiert am

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Ein Ex-Mitarbeiter übt Kritik am Bundesamt für Zivilluftfahrt – wegen «problema tischer Nähe» zur Flugbranche Kompromisse sind fehl am Platz, wenn es um die Flugsicherheit geht. Doch nicht nur die ­Reaktion auf den Absturz der Ju-52 lässt ­befürchten: Dem Bundesamt für Zivilluftfahrt mangelt es am Willen, der Luftfahrtbranche die Stirn zu bieten.

Risse und Rost: Ein Ermittler der Untersuchungsbehörde prüft ein Wrackteil der abgestürzten Ju-52 (Bild: KEYSTONE)

Risse und Rost: Ein Ermittler der Untersuchungsbehörde prüft ein Wrackteil der abgestürzten Ju-52 (Bild: KEYSTONE)

Am vergangenen 4. August stürzte eine Ju-52 am Piz Segnas oberhalb von Flims GR ab. Das Oldtimer-Flugzeug mit der Kennzeichnung HB-HOT prallte senkrecht auf den Boden. Alle zwanzig Insassen kamen ums Leben. 



Nur knapp zwei Wochen später nahm die Dübendorfer Ju-Air den Flugbetrieb wieder auf. Der K-Tipp kritisierte allein auf weiter Flur, dass das Bundesamt für Zivilluftfahrt dies zuliess, obwohl keinerlei Erkenntnisse zur Unglücks­ursache vorla [...]

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