268 993 Kundenbeschwerden in nur einem Jahr

K-Tipp 13/2018 vom

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Wer den Bericht der Postcom flüchtig durchblättert, erhält den Eindruck, die Post mache einen ­tollen Job. Doch ein genauer Blick zeigt: Der Serviceabbau geht weiter.

16 Prozent mehr Beschwerden: Eine Kundin in einer Postagentur in einer Luzerner Bäckerei (Bild: KEYSTONE)

16 Prozent mehr Beschwerden: Eine Kundin in einer Postagentur in einer Luzerner Bäckerei (Bild: KEYSTONE)

Massiver Stellenabbau bei der Postfinance, 100-Millionen-Schwindel bei Postauto, Rücktritte von Verwaltungsräten und Konzernchefin Susanne Ruoff: Der gelbe Riese steckt in argen Nöten.

Von einer Seite allerdings gibt es Streicheleinheiten, und das seit Jahren: von der Eidgenössischen Postkommission Postcom. Als Aufsichtsbehörde hat sie den schweizerischen Postmarkt und die Grundversorgung zu überwachen mit dem Ziel, «eine vielfältige und preiswerte postalische Versorgung aller Landesteile für Wirtschaft und Bevölkerung dauerhaft zu gewährleisten».

Bereits in ihrem Jahresbericht 2015 bescheinigte die Behörde der Post, «sämtliche Dienstleistungen in hoher Qualität zu erbringen». Fast gleich klang es ein Jahr später. Und im jüngsten Jahresbericht der Postcom steht: «Auch 2017 hat die Schweizerische Post sämtliche Dienstleistungen der Grundversorgung in hoher Qualität erbracht und die ihr vorgegebenen Werte erneut klar übertroffen.»

Hohe Qualität? Mancher Postkunde dürfte das angesichts des Serviceabbaus der vergangenen Jahre anders sehen. Und der Abbau geht weiter. Auch das kann man dem Jahresbericht der Postcom entnehmen – aber nur, wenn man ihn genau ­studiert. [...]

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