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Der Bund will angesichts einer neuen Unfallserie gefährliche Zebrastreifen eliminieren. Doch das allein bringt Fussgängern nicht mehr Sicherheit.
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Kommentare (1) |
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Die vielen tragischen und teils leider tödlichen
Fussgängerunfälle der letzten Wochen und Monate schockieren
mich, eine Mutter zweier Kleinkinder und Fussgängerin, sehr.
Grundsätzlich bin ich gegen die Aufhebung des Vortrittsrecht,
denn so blieben die Fussgänger noch mehr auf der Strecke und die
Autofahrer im Glauben, sie könnten erst recht Gas geben und
über Fussgängerstreifen fahren ohne überhaupt anhalten
zu müssen. Und dennoch, trotz Vortrittsrechts: dieses NIE
erzwingen und nie einfach so ohne links und rechts zu schauen, mit
Handy am Ohr oder Musik drin, auf den Streifen treten! Doch nicht
immer tragen die Fussgänger an Unfällen schuld (Fall
Täuffelen, Worb,…) es gibt auch unachtsame Automobilisten
und Fahrradfahrer. Gebüsst sollten ALLE fehlbaren
Verkehrsteilnehmer, auch der Fussgänger wenn nötig! Lenker,
welche Autos an Zebrastreifen überholen und somit Fussgänger
gefährden, verletzen oder gar töten und feige
Fahrerflüchtige, welche die Verletzten liegen lassen, sollten mit
saftigen Geldbussen, langen Haftstrafen und lebenslangem Ausweisentzug
hart bestraft werden. Kindergarten- und Schulkinder lernen
übrigens, dass sie den Streifen erst dann betreten dürfen,
sobald das Auto ganz stillsteht, also nicht mehr rollt. Dies wissen
viele Autolenker nicht, was wiederum zu Missverständnissen und
gefährlichen Situationen führen kann. Auch hier herrscht
dringendster Aufklärungsbedarf. Es braucht unbedingt Massnahmen
und Verbesserungen zu Gunsten der Fussgänger: Besser
positionierte, markierte und speziell beleuchtete Streifen, ev.
Bodenwellen vor und/oder leicht erhöhte Streifen, damit die
Autolenker diese schon von weitem her sehen und rechtzeitig abbremsen
können. Fussgängern empfehle ich neben Reflektoren,
Warngilets und hellerer Kleidung bei Dunkelheit zusätzlich das
altbewährte „warte, luege, lose, loufe“ plus
Handzeichen und Blickkontakt zum Fahrer. Mit etwas mehr Vor-,
Rück- und Nachsicht, Toleranz, Respekt, Geduld,
Eigenverantwortung und gesundem Menschenverstand auf allen Seiten
kommt jeder Verkehrsteilnehmer sicher und unfallfrei ans Ziel, auch
der Gestresseste!
